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Life | Über die Trauer, und was mich aus dem schwarzen Loch geholt hat

28. Februar 2018

Dieser Blogpost ist schon so lange, seit Jahren eigentlich, in meinem Kopf. Die Gedanken dann wirklich aufzuschreiben ist eine andere Sache. Aber jetzt muss es raus.

Heute ist wieder so ein Tag, der 28. Februar. Mein Mann hätte heute Geburtstag. Hätte, wenn die Krankheit Krebs sein Leben nicht schon vor neun Jahren viel zu früh beendet hätte.

So oft hätte, würde, könnte. Wie oft ich das denke! Wenn er doch sehen könnte, wie wunderbar sich seine Kinder entwickelt haben, wie sie trotz des Schocks im Teenager-Alter ihren Weg gefunden haben. Er wäre so stolz und glücklich! 

Aber eigentlich wollte ich über etwas anderes schreiben. Ich muss dazu in das Jahr 2008 zurück gehen, das Jahr, in dem im Frühjahr die Diagnose Krebs gestellt wurde. Mein Mann stellte sich der Diagnose und wollte mit allen Mitteln die Krankheit besiegen. Sicherlich gibt es kein Rezept und keinen Leitfaden für diese Situation. Jeder geht anders damit um, jeder muss im Rahmen seiner Kraft und Persönlichkeit den Weg finden.

Den Weg, der plötzlich und unerwartet ein anderer wird, als man ihn sich für sein Leben ausgemalt hat. Auf diesem Bild waren wir junge Eltern und dachten, wir würden noch glücklich mit unseren Enkelkindern sein können. Was hatten wir alles noch für Pläne! Mit dem Wohnmobil als Rentner die Ostküste der USA runter war einer davon, mein Mann wurde aber nur 52 Jahre alt. Der Arzt, der die Diagnose stellte sagte damals zu uns: Ihr Weg ist jetzt ein anderer, ein neuer, und niemand kann sagen , wie lang er ist und wohin er führt. Hörte sich erstmal positiv an, als wir noch Hoffnung auf Heilung hatten.

Budapest 1991

Und um es gleich vorweg zu nehmen: ohne die Hilfe unserer Familie, von Freunden und Bekannten hätten wir es nicht geschafft. Nicht in der Zeit der Krankheit, und ich erst recht nicht im Jahr nach dem Tod meines Mannes.

Mir ist es heute wieder bewusst geworden, wie unendlich dankbar ich meinen Kindern, der Familie und dem Freundeskreis bin. Und letztendlich haben auch viele liebe Menschen, die meinen Blog lesen, dazu beigetragen, dass ich mich damals und auch später unterstützt fühlte.

Wie ist das, wenn die Welt auf einmal zusammenbricht? Wenn man Angst hat, nur noch Angst vor der Zukunft und nicht weiss, ob man das alles aushält? Es ist grauenvoll, furchtbar und ich hatte das Gefühl, ich könnte nie wieder aufhören zu weinen, nie wieder Freude empfinden, nie wieder lachen.

Jeder, der selbst oder im Umfeld mit einer Krebsdiagnose oder im schlimmsten Fall dem Tod eines engen Angehörigen oder Freundes in Berührung kommt, kann vielleicht ahnen, wie es mir ging. Ich musste aber funktionieren, der Alltag mit den Kindern, Schule und Haushalt musste weitergehen. Zum Teil hat es mich abgelenkt, ich war froh, der Krankenhausluft zu entkommen, wenn ich mich um so banale Dinge wie Wäsche waschen und Einkaufen kümmern konnte.

Dazu kamen finanzielle Sorgen. Als Familie mit vier Kindern hat man in der Regel kein großen finanziellen Reserven, das Krankengeld reichte hinten und vorne nicht und krank sein ist teuer. 

Und jetzt komme ich dazu, über was ich ja eigentlich schreiben wollte.

Auch kleine Hilfen können Großes bewirken, das habe ich in dieser Zeit gelernt und bewusst wahrgenommen. Und das möchte ich euch heute mitgeben.

Denn wir kommen alle mal in Situationen, wo es jemandem, den wir kennen, schlecht geht. Oft fühlt man sich hilflos, weiss nicht, was man sagen oder machen soll. Es liegt nicht jedem eine Mutter Theresa im Blut. Aber wir wollen helfen, wollen den Schmerz des Anderen etwas lindern, ihr wisst, was ich meine, oder?

Ich habe einige Freundinnen, die nicht zum ersten Mal so etwas erlebten, die aus Erfahrung und Intuition wussten, was helfen könnte. Nicht geholfen hat mir übrigens der Spruch: "du musst jetzt stark sein". So ein blöder Satz, das wusste ich selber und fühlte mich noch mehr unter Druck. Aber was sagt man auch, wenn einem die Worte fehlen? 

Was mir geholfen hat, waren oft kleine Dinge. Ich zähle das jetzt einfach mal so auf, ohne Gewichtung und Reihenfolge, wie es mir in den Sinn kommt.

In den Wald und laufen, laufen, laufen. Ermöglicht durch wenige kostbare Stunden, in denen Familie und Freunde sich um meinen Mann kümmerten. Mir die schier unendliche Last abnahmen.

Eine Freundin, die mir mein Lieblingseis aus einem Eiscafe in der Stadt vorbeibrachte. Als sie merkte, dass ich aus Sparsamkeit kein Küchenpapier mehr kaufte, stand am nächsten Tag ein 20er Pack vor meiner Haustür, einfach so. Das hört sich jetzt banaler an als es war, für mich war das Mitgefühl pur.

Nachbarn, die uns Essen brachten. Freunde, die Essen für alle ins Hospiz brachten. 

Freunde, die sich um den Papierkram kümmerten, Rechnungen sortierten, Unterlagen abhefteten und mir so sehr die ganzen Formalitäten nach dem Tod meines Mannes erleichterten durch diese Vorarbeit. Und auch später noch.

Freunde, die nach der Diagnose meinen Mann in jeder freien Minute beschäftigten, mit ihm auf den Golfplatz fuhren, oder mit ihm Tennis spielten, in ihrer Arbeitszeit. Die mit ihm Ausflüge machten, damit er abgelenkt war, seinem Schmerz bei ihnen abladen konnte statt bei mir. Ich konnte in diesen Stunden auch durchatmen und ein paar Minuten die Krankheit nicht vor Augen haben. Jeden Tag hat ihn jemand im Krankenhaus oder hier zuhause besucht, so dass ich nicht dauernd da sein musste. Ich war so erleichtert, auch wenn sich das jetzt schlimm anhört. Irgendwann konnte ich das Krankenzimmer und die Auswirkungen der Krankheit und der Chemo nicht mehr ertragen, ich war so erschöpft. 

Eine meiner Workshop-Kundinnen lud mich zum Frühstück und einem Ausflug nach Venlo ein, ein halber Tag Auszeit, wie Urlaub, das werde ich nie vergessen.

Es kamen viele kleine Päckchen von einem unbekannten Absender, bis heute weiss ich nicht, von wem. Darin ein lieber Gruß, ein wenig Tee und süße Leckereien. Ein scheinbar fremder Mensch macht sich Gedanken und die Mühe, mir eine Freude zu machen, das tat so gut.

So viel Mitgefühl von allen Seiten, auch hier auf dem Blog gab es immer wieder so liebe Worte meiner Leser.

Ein Gutschein für ein Frühstück mit meinen Kindern in der Nachbarstadt. Ein Gutschein für 5 Autowäschen. 

Selbstgebackene Weihnachtskekse, mein Mann hatte Heißhunger während der letzten Chemophase und meine Freundin hat jeden Tag für ihn gebacken, gefühlte Tonnen von Plätzchen.

Und noch etwas zum Thema Geld. Ich nahm bereits während der Krankheit meines Mannes einen Job als Tagesmutter bei Nachbarn an und arbeitete mittags in der Schulmensa. Letzteres, ohne dass ich viel Ahnung davon gehabt hätte. Die Leitung der Schulmensa wurde mir angeboten, weil ich seit vielen Jahren ehrenamtlich auf verschiedenen Ebenen tätig war und man mir das einfach zutraute. Ohne, dass ich gefragt hatte. Großartig fand ich das. 

Man liest öfter, wie Menschen durch Krankheit unverschuldet in finanzielle Not geraten können. Jetzt könnte man denken: da sorgt man doch vor. Ne, eben nicht, wenn man vier Kinder hat und sich und den Kindern ab und zu auch mal was gönnen möchte. Eine der berührensten und großzügigsten Gesten damals war, dass Freunde für uns ein Sparbuch mit einem vierstelligen Betrag anlegten. Zur freien Verfügung. Sie sagten: uns geht es so gut, wir verdienen beide gut, Haus ist abbezahlt, wir möchten so gerne etwas für euch tun.

Auf dieses Sparbuch kamen nach dem Tod meines Mannes noch Spenden und ich konnte auch deshalb die finanziellen Belastungen der nächsten Zeit überstehen.

Das Gefühl, wenn man sich bei Ikea ein paar Duftkerzen leisten kann, oder sich nach langer Zeit einen Starbucks Latte als absoluten Luxus gönnt. Geld löst nicht alle Probleme, aber kann Probleme erträglicher machen.

Meine Freundinnen luden mich regelmäßig ins Kino ein, und vorher lecker Abendessen. Das hat so so gut getan! Und irgendwie hat sich durch diese Geste der Hilfe und Ablenkung eine Tradition entwickelt, die wir bis heute monatlich beibehalten. Mir wird beim Schreiben erst bewusst, wie und woraus sich das überhaupt entwickelt hat.

Die Liste könnte ich noch lange fortsetzen, aber ich glaube es wird schon deutlich, was ich meine.

Heute war wieder so ein Tag, wo ich das Schicksal verflucht habe, wo ich traurig und bedrückt war. Aber Tage wie dieser bringen mir auch wieder zu Bewusstsein, welches Glück wir trotz allem damals hatten, so unterstützt und aufgefangen zu werden von Familie und Freunden.

Was ich einfach nur sagen wollte: helfen können auch kleine Dinge, scheinbar banale Dinge. Mitgefühl kann viele Facetten haben. 

Alles Liebe

Barbara

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35 Comments

  • Reply Petra 1. März 2018 at 0:22

    Liebe Barbara,
    ein schöner und bewegender Bericht. Deine Erfahrungen helfen mir sehr, da ich in solchen Situationen oft gerne helfen würde … und dann nicht weiter weiß,oder mich nicht traue.
    Ich wünsche dir weiterhin viele Freunde (und natürlich Familie) – es ist doch sehr wichtig im Leben. Ganz liebe Grüße
    Petra

  • Reply Sabine 1. März 2018 at 5:58

    Liebe Barbara, dein Bericht ist so bewegend und so traurig er teilweise ist, hilft er sicher auch anderen weiter, die entweder in der gleichen Situation stecken/steckten oder die gerne Jemandem helfen möchten, aber nicht wissen wie. Eine Bekannt von mir ist vor ein paar Jahren mit Ende 30 an Krebs gestorben. Sie fand es damals so schrecklich, als ihr die Leute zur Aufmunterung sagten: Das wird schon wieder. Sie meinte zu mir: Mensch Sabine ich habe Krebs und keinen Schnupfen. Aber ich glaube viele Menschen sind halt einfach mit der Situation überfordert und wollen trotzdem irgendwie Trost spenden. Das habe ich ihr dann auch gesagt und da war sie wieder ein wenig versöhnt mit den betreffenden Personen.
    Alles Liebe für Euch
    Sabine

  • Reply Brigitta Gaisser 1. März 2018 at 6:39

    Liebe Barbara,
    Ein sehr bewegender Bericht. Während des Lesens habe ich meine Tränen nicht unterdrückt, denn ich habe ähnliches erlebt. Mein Mann 2004 an einem Gehirntumor gestorben. Insofern kann ich zumindest teilweise nachempfinden, wie es Dir ergangen ist. Auch ich habe sehr viel Unterstützung durch Familie und Freunde erhalten, und bin bis heute sehr dankbar dafür.
    Schwieriger fand ich es , mit der Hilflosigkeit der Leute in der Zeit danach umzugehen. Da hat mir dann eine Trauergruppe sehr geholfen.
    Ja, und es gibt sehr sehr viele dumme vermeintliche „Lebensweisheiten“, die mitnichten etwas mit dem Keben zu tun haben. Für mich ist einer davon auch: Zeit heilt alle Wunden. Für mich nicht. Die Trauer begleitet mich seitdem und ist ein Teil von mir geworden. Aber die Täler, die man manchmal durchschreiten muss, sind flacher geworden. Und das Positive, der Blickwinkel auf viele Dinge, ist ein anderer geworden seitdem.
    Dankbarkeit – das ist es, was ich für sehr vieles empfinde.
    Vielen Dank, dass Du all diese sehr persönlichen Gedanken mit uns teilst. Liebe Grüße aus Lindau von Brigitta

  • Reply Susi 1. März 2018 at 7:10

    Liebe Barbara,
    wir hatten ja schon einmal über den Tod unserer Männer „gesprochen“. Und auch wie Du falle ich ein Loch. Es dauert vom 26.12 – am 25ten bin ich meist noch eingeladen. Dann folgt der 29.12, der Geburtstag meines Mannes. Am 5.1. hätte mein Bruder Geburtstag. Und dann saus ich runter bis in den Keller. Die kalte Jahreszeit tut ihr übriges hinzu.
    Ich habe ja damals bei einer Blogaktion von Silke Szymura mitgemacht. Ihre Webseite in-lauter-trauer.de und die FB Seite sind für mich im letzten Jahr zum Anker geworden. Mir wurde klar, dass ich nicht alleine bin. Dass es normal ist, einfach loszuheulen oder zu schreien – auch wenn den Rest des Tages alles toll ist.
    Ich habe gelernt, dass mein Weg, die Trauer durch Blogbeiträge zu verarbeiten (Stichwort: wahresleben auf dem Blog, falls es jemanden interessiert)
    meine Art der Trauerbewältigung war.
    Ich habe mir meinen Frust und meine Angst von der Seele geschrieben. Aber ich teile auch meine kleinen Schritte des Erfolges. Das ist wichtig – auch für mich. Ich merke so nämlich, dass ich durchaus ohne den Mann leben kann. Es ist möglich, auch wenn 30 Jahre Ehe was anderes sagen.
    Im Gegensatz zu Dir habe ich keine Familie. Und die Freunde und Bekannten waren so unsicher mir gegenüber. Ich bin auf sie zugegangen und habe sie gebeten mich nicht in Watte zu packen, mit mir zu reden, mich am sozialen Leben teilhaben zu lassen.
    Der Verlust eines Menschen ist nicht leicht. Es prägt einem, es macht verzweifelt und wir glauben, dass es das Ende ist. Es ist ein Schritt in ein neues Leben. Nur müssen wir das Schritt für Schritt lernen.
    Fühl Dich umarmt
    Susi

  • Reply Ursula 1. März 2018 at 8:55

    Ein sehr bewegender Bericht und Appell. Ich versuche für die Zukunft daraus Lehren für mich zu ziehen. Danke!
    Unbekannterweise liebe Grüße
    Ursula

  • Reply Pigugi 1. März 2018 at 9:02

    Ein berührender Post über die Liebe und Freundschaft…! 💕

  • Reply Ingrid 1. März 2018 at 9:32

    Vielen Dank für Deinen bewegenden Bericht, liebe Barbara! Auch mich berührt er wieder sehr!

  • Reply Gabi 1. März 2018 at 11:21

    Vielen Dank für deine ehrlichen Worte. Ich drück dich in Gedanken.

  • Reply Marta 1. März 2018 at 12:10

    Wie tröstlich, dass du so viele liebe Menschen um dich hast und hattest. Und danke für deinen Appell, ich werde ihn auf jeden Fall verinnerlichen, wenn es jemandem in meinem Umfeld schlecht geht.
    Bei Bildern deines Mannes fällt mir auch immer wieder auf, wie sehr eure Söhne ihm ähnlich sehen und denke mir dann, dass irgendwie ein Stück von ihm in euren Kindern weiterlebt.

  • Reply Manuela Nölling 1. März 2018 at 14:19

    Liebe Barbara,
    ich bin gerührt von Deinem Bericht und mir laufen beim Lesen die Tränen.
    Wie wunderbar das Euch Eure Freunde Familie so unterstützt haben, egal in welcher Form. Hut ab , das schafft nicht jeder.
    Ich habe gerade ganz plötzlich meinen Papa verloren ,am 08. Februar 🙁 .
    Ich habe Ihn noch nach Siegen ins Krankenhaus gefahren ,mußte aber eher wieder Heim weil meine Jungs aus dem Kindergarten gekommen sind.
    Dann ging alles ganz schnell , Papa mußte nach Gießen. Herz OP,elf Std. , Komplikationen ….. er war noch einmal wach aber eher im Delirium. Dann kam eins zum anderen und er hat es nicht geschafft ,zwei Wochen hat er gekämft. Es ist so schlimm für mich das ich nicht mehr mit Ihm sprechen konnte ,Ihm tschüß zu sagen. Gerade in Rente und so Lebensfroh war er…..
    Aber Dein Bericht macht mir auch Mut und wird mir helfen!
    Liebe Grüße
    Manuela

  • Reply Sabine/leben.lachen.scrappen 1. März 2018 at 14:36

    Hallo Barbara,
    ich kann nur ansatzweise nachempfinden, wie es dir geht und gegangen ist. Ich habe zwar auch schon sehr nahe Angehörige verloren, darunter mein Papa, bei dem ich bis zur letzten Minute dabei war, aber das ist nicht dasselbe, wenn man seinen Partner verliert, mit dem man alles geteilt hat.
    Und ich finde es toll, dass du so viele Bekannte/Freunde/Familie hattest, die dich unterstützt haben. Meiner Mama und mir haben nicht viele geholfen. Ich kann mich eigentlich an keinen einzigen erinnern.
    Wenn ich jetzt in eine ähnliche Situation komme, dann drücke ich denjenigen einfach mal und lass die Tränen laufen, wenn sie kommen. Zuhören hilft auch viel. Man möchte den ganzen Mist einfach mal irgendwo abladen.
    Fühl dich ganz doll gedrückt!
    Alles Liebe
    Sabine

  • Reply Anja Bauer 1. März 2018 at 15:29

    Liebe Barbara,
    sehr schöner einfühlsamer Bericht. Ich möchte da gar nicht viel zu schreiben, denn der Bericht wirkt für sich und gibt mir einen Denkanstoß.
    Vielen Dank dakfür, das Du diesen Moment mit uns geteilt hast!
    Ganz liebe Grüße
    Anja vom kleinen Bücherzimmer

  • Reply Steffi 1. März 2018 at 19:09

    Hey,
    jetzt laufen mir die Tränen…. Fühl dich dolle gedrückt. Mehr mag ich gar nicht schreiben…
    Ganz lieben Gruß
    Steffi von angeltearz liest

  • Reply Gisela Walther 1. März 2018 at 19:32

    Hi Barbara,
    dein Bericht hat auch mich sehr berührt. Ich kann auch gar nicht viel schreiben, aber ich drücke dich auch ganz fest.
    Alles Liebe von Gisela

  • Reply ilseluise ~ Clownerie & Theologie 1. März 2018 at 19:48

    Hi, Barbara,
    dein beeindruckender Bericht ist mir sehr ins Herz gegangen …
    ob ich ihn rebloggen dürfte auf meiner homepage?
    Ganz liebe Grüße,
    Hiltrud

  • Reply ilseluise ~ Clownerie & Theologie 1. März 2018 at 19:48

    Hi, Barbara,
    dein beeindruckender Bericht ist mir sehr ins Herz gegangen …
    ob ich ihn rebloggen dürfte auf meiner homepage?
    Ganz liebe Grüße,
    Hiltrud

  • Reply ilseluise ~ Clownerie & Theologie 1. März 2018 at 19:48

    Hi, Barbara,
    dein beeindruckender Bericht ist mir sehr ins Herz gegangen …
    ob ich ihn rebloggen dürfte auf meiner homepage?
    Ganz liebe Grüße,
    Hiltrud

  • Reply Angela Busch 1. März 2018 at 19:59

    Liebe Barbara,
    Deine Zeilen haben mich eben sehr berührt und ich drück Dich – auch unbekannterweise virtuell ganz fest. Du hast diese Lebenskrise sehr gut gemeistert und ich freue mich auf DEINEN Freitags-Füller morgen,,,,,
    GLG Angela vom Literaturgarten

  • Reply scrap-impulse 1. März 2018 at 20:20

    Danke liebe Petra! Ich hoffe, ich konnte einige Tipps zum Helfen geben, denn man traut sich ja oft nicht, mit kleinen Dingen, die aber viel bewirken können.

  • Reply scrap-impulse 1. März 2018 at 20:22

    Danke Sabine, du hast recht. Es fehlen einem oft die Worte, aber zuhören hilft den Betroffenen auch, einfach da sein, auch ohne Worte …

  • Reply scrap-impulse 1. März 2018 at 20:24

    Ach Brigitta, das hast du schön gesagt: die Täler werden flacher. Das stimmt irgendwie. Und ich konnte mich auch mit Menschen, die ähnliches erlebt hatten, am besten austauschen, fühlte mich noch mehr verstanden.

  • Reply scrap-impulse 1. März 2018 at 20:25

    Liebe Susi, deine Worte berühren mich sehr! Das Leben scheint zuende, und doch geht es irgendwie weiter. Ich geh jetzt mal lesen bei dir 😉

  • Reply scrap-impulse 1. März 2018 at 20:35

    Liebe Hiltrud, du darfst meinen Beitrag gerne mit Verlinkung zu meinem Blog auf deiner Seite teilen. Wenn es ein paar Menschen hilft, freut es mich umso mehr!

  • Reply Anka 1. März 2018 at 21:06

    Liebe Manuela,
    mein Beileid für deinen noch sehr frischen Verlust. Mein Vater starb – auch sehr überraschend – eines Nachts im Schlaf (eine Gnade für ihn), mit nur 62. Keiner konnte sich darauf vorbereiten. Und keiner hatte vorher auf dem Schirm, vielleicht Ungesagtes noch zu sagen oder Ungeklärtes zu klären. Niemand weiß, wann die Zeit gekommen ist. Da hilft nur: Nichts aufschieben. Nutzt den Tag. Seid im Reinen mit den für Euch wichtigen Menschen, wenn es irgendwie möglich ist.
    Herzliche Grüße aus dem südlichen Siegerland
    Anka

  • Reply Anka 1. März 2018 at 21:20

    Liebe Barbara,
    auch mich haben deine Worte, deine Geschichte bewegt. Ich möchte mir gar nicht vorstellen, wie man so etwas verarbeiten kann und muß. Wobei man ja ehrlicherweise sagen muß, daß man einen so eine Situation früher oder später auch treffen kann. Meinen vollen Respekt, wie ihr das gemeistert habt und wie wunderbar, daß ihr so ein gutes Umfeld habt. Man kann nur jedem wünschen, daß er seine persönlichen Kraftquellen findet – wo auch immer diese liegen mögen.
    Herzlich
    Anka

  • Reply Inga 2. März 2018 at 8:55

    Hallo Barbara,
    danke für den gefühlvollen Bericht zu diesem traurigen Thema.
    Ich war vor fast vier Jahren in einer ähnlichen Situation. Meine Eltern verunglückten bei einem Autounfall tödlich. Das ist sicherlich nicht das selbe, wie den Ehemann zu verlieren, aber doch steht man als Einzelkind vor einem Berg von Problemen. Mein Mann hatte sich frisch niedergelassen und konnte nicht einfach alles liegen und stehen lassen, die Kinder waren 3 und 5, dazu noch ein junger Hund und ich musste 200 Kilometer weg von unserem Wohnort alles alleine managen, organisieren, ein Haus ausräumen, verkaufen, die Hinterlassenschaften regeln und wusste nicht, wo ich anfangen sollte.
    Leider war es bei mir anderes. Es haben damals viele Freunde meiner Eltern Hilfe angeboten, aber letztendlich war da auch viel „heiße Luft“ bei, denn als ich dann – nach der ersten Schockstarre – Hilfe brauchte, kam wenig bis gar nichts. Ich habe alles alleine gestemmt. Ich wäre froh gewesen, wenn mal jemand mir die kleinen Kinder abgenommen hätte, nur mal mit dem Hund gelaufen wäre, mir, als ich tagelang im Haus meiner Eltern alleine ausräumte, nur mal warmes Essen vorbei gebracht hätte. Aber irgendwie war da nichts. Aber gut, ich habe es auch so hin bekommen.
    Aber ich habe daraus gelernt:
    wenn ich Hilfe anbiete, egal in welcher Situation, dann stehe ich auch dazu. Dann frage ich auch immer mal nach, ob ich noch was tun kann, denn häufig hat man als Betroffener gar nicht die Kraft, nochmal um Hilfe zu bitten. Das sollte man sich immer wieder sagen, denn die kleinen Hilfen, und wenn es nur mal schnell ein „soll ich dir vom Einkaufen was mitbringen?“ ist, sind, wie du selber oben schreibst, genauso wichtig und hilfreich.
    Liebe Grüße, Inga

  • Reply Blackfairy71 2. März 2018 at 11:42

    Hallo Barbara, ein sehr bewegender Bericht. Ich kann mir gar nicht vorstellen, wie es mir gehen würde, wenn mein Mann nicht mehr da wäre.
    Ich habe Ähnliches wie du bei einer Freundin erlebt. Ihr Mann ist bei einem Autounfall ums Leben gekommen, er war gerade 28. Sie hatten eine dreijährige Tochter und das zweite Baby war unterwegs. Das war auch richtig hart für sie und sie sagte immer, sie halte nur wegen der Kinder durch. Wir als Freunde haben auch versucht, sie so gut es ging zu unterstützen, auch wenn wir ihr den Verlust dadurch natürlich nicht nehmen konnten. Aber ich denke schon, dass auch viele kleine Gesten hilfreich waren.
    Man muss aber natürlich auch Hilfe annehmen können und nicht alles mit sich selbst abmachen wollen. Manchmal auch nicht so leicht.
    Mein Geburtstag ist übrigens auch der 28. Februar. 🙂 Deswegen bin ich auch an deinem Post hängen geblieben.
    LG und weiterhin alles Gute
    Silke

  • Reply Lena 2. März 2018 at 12:12

    Liebe Barbara,
    Danke für diesen ehrlichen und wichtigen Bericht. Er berührt ich sehr und hilft mir sehr.
    Ich freue ich, dass es so viele liebe Menschen um dich herum gibt und denke fest an dich❤️ Liebe Grüße Lena

  • Reply Bille 3. März 2018 at 11:57

    Liebe Barbara,
    nachdem ich im vergangenen Jahr selbst die Erfahrung mit dem Tod meines Vaters machen musste (und mit 2 weiteren Todesfällen im engsten Familienkreis), kann ich alles, was du schreibst, nachvollziehen.
    Ich bin auch sehr dankbar für das viele Mitgefühl, dass meine Familie erhalten durfte. Und ich schäme mich sehr für die vielen Male, in denen ich selbst mich zurückgehalten habe bei anderen Menschen in der Situation, aus Scheu und Angst, etwas falsch zu machen.
    Liebe Grüße
    Bille

  • Reply PrinzessinN 5. März 2018 at 14:19

    Liebe Barbara
    Dein Beitrag ist so berührend und traurig. Auch bei mir kullerten ein paar Tränen.
    Es ist wunderschön, dass ihr von der Familie und von euren Freunden so aufgefangen wurdet. Einfach unbezahlbar.
    Danke für die Tips. Ich werde sie mir merken. Mir fällt es nämlich schwer in solchen Situationen „richtig“ zu reagieren. Oft sage ich lieber nicht viel und höre einfach zu. Aber solche „kleinen“ Gesten, die Grosses bewirken…das ist es.
    Ich drücke dich.
    Liebe Grüsse Nadia

  • Reply Filzi 5. März 2018 at 21:20

    Liebe Barbara,
    sehr gut kann ich mich an eure schwere Zeit erinnern. Über Jenni Pauli bin ich damals zu Dir und deinem Blog gekommen. Euer Verlust berührte mich tief. Auch sie hat mit Freundinnen etwas auf die Beine gestellt, soweit ich mich erinnere.
    Heute kullerten, wie schon oft in der Vergangenheit, wenn Du uns von dieser schweren Zeit auf deinem Blog berichtet hast, auch bei mir die Tränen.
    Seit damals lese ich bei Dir mit und freue mich über deine tollen Kinder und wie Du dein Leben meisterst,
    Viele Ideen und Ratschläge habe ich von Dir und deinem Blog übernommen.
    Wunderbar wie Dir mit kleinen und großen Gesten geholfen wurde.
    Sei ganz herzlich umärmelt von mir.
    Heidrun

  • Reply Tini 10. März 2018 at 10:01

    Vielen Dank für diesen wunderschönen und ehrlichen Bericht, auf den ich durch einen Link aufmerksam wurde. Er ist so traurig und dennoch voller Liebe und Dankbarkeit und sollte uns erkennen lassen, dass eben nicht alles selbstverständlich ist. Auch wir haben meine Mama im Altern von nur 54 Jahren verloren. Es war eine sehr prägende Erfahrung und wahrscheinlich auch die, durch die sich mein ganzes Leben verändert hat. Aber auch wir sind oft an unsere Grenzen gestoßen, weil wir trotz zwei kleiner Kinder, Arbeit und Hausbau bei IHR sein wollten. Mein Mann war mir in dieser Zeit eine sooo große Stütze (und ich habe es ihm wahrscheinlich viel zu selten gesagt). Darum DANKE für diesen Text, der uns vor Augen führt, was manche Menschen für uns tun – oft auch nur mit ihrer Anwesenheit. Und was wir vielleicht auch für andere tun können, in Zeiten, in denen es ihnen nicht gut geht.
    Ich wünsche Dir und den Kindern weiterhin viel Kraft und ganz viel Liebe, die Euch auch solch „trübe Tage“ überstehen lassen.
    Liebe Grüße (unbekannter Weise),
    Tini

  • Reply lou 12. März 2018 at 12:47

    Ach liebe Barbara, so gern würde ich dich drücken und festhalten. Toll da ihr so gut aufgefangen wurdet, in dieser schwierigen Zeit. In Liebe, Lou

  • Reply Sissy 26. März 2018 at 17:24

    Ich freue mich für dich, dass du so viel liebe Hilfe bekommen hast!
    Mein Mann ist nach 35 Jahren von einem Tag zum anderen mit seiner Sekretärin davon. Das bedeutet zum riesigen Verlust auch noch einen schweren Schlag ins Selbstbewusstsein! Und noch dazu der Verlust vom Freundeskreis, der sich lieber mit dem happy couple getroffen hat statt mit einer verhärmten Frau, der oft einfach die Tränen übers Gesicht liefen.
    Die meiste Unterstützung habe ich von der Familie bekommen. Die hat mich auch finanziell mit Darlehen unterstützt, als die ganzen Fixkosten auf einmal von mir allein zu zahlen waren.
    Ohne Selbsterfahrung wissen die Menschen nicht, wie es sich anfühlt.
    Alles Liebe weiterhin!

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