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Gedanken zur Woche, Freitagstipps und # 888

25. September 2026

Schnapszahl beim Freitagsfüller! 888 Wochen ist ganz schön viel, dachte ich gerade.

Während ich das hier schreibe, stehen rund um mich Kartons, Kisten und Taschen. Später heißt es dann wieder Tetris im Auto spielen, damit alles reinpasst, bevor ich heute Mittag zum Crop Am Rhein starte. Ich habe vor Jahren mal einen Blick hinter die Kulissen geteilt: Behind the scenes, oder was es bedeutet, wenn ich einen Scrapbooking-Workshop gebe. Zum größten Teil ist das immer noch aktuell.

Inzwischen kann ich das aber wesentlich entspannter angehen, weil ich nur noch in Teilzeit berufstätig bin und mehr Zeit habe.

Freitagstipps Spielegselfie

Den größten Teil der vergangenen Woche habe ich also mit vielen kleinen Details verbracht. Einem Trip zu IKEA, um meine Anzahl an SAMLA Kisten zu vergrößern, ich brauchte noch welche für denTransport meiner Werkzeuge zum Crop Am Rhein. Ich muss die unbdingt mal durchzählen, in meinem Haus befinden sich schätzungsweise 50+.

Den vergangenen Samstagnachmittag habe ich mit meinem Sohn in der Stadt verbracht. Wir haben eine Tradition, die inzwischen leider zu kurz kommt, seit er nach Berlin gezogen ist. In Düsseldorf gibt es nämlich den wirklich besten, und sensationell leckeren Frozen Yoghurt. Früher, als er noch hier gewohnt hat, haben wir uns regelmäßig zum FroYo essen in der Stadt getroffen. Alleine käme ich ehrlich gesagt nicht auf die Idee, aber immer wenn die Kinder hier sind und es ist Saison von März bis November, gibts FroYo.

Freitagstipps FroYo

Es war an diesem Tag traumhaftes Spätsommerwetter, der Carlsmarkt und das Rheinufer waren knackevoll und ich habe das alles sehr genossen. Die kleinen Dinge!

Ach ja, und ich habe ein neues englisches Wort gelernt, das mich schwer beeindruckt hat. In einem Tiktok Video gab es eine interessante Analyse zu KI, von einer Studentin der Harvard Universität. Sie sagte, die KI sei “behemoth”. Noch nie gehört, aber beeindruckend, also direkt gegoogelt. Gigant heißt das.

Das erinnert mich an ein und bis dahin unbekanntes Wort, das wir in Washington am Vorabend der Einweihung des MLK Memorials gehört haben und das wir seitdem in unseren Sprachgebrauch aufgenommen haben. Ein Passant sagte im Vorbeigehen mit Blick auf das Denkmal “It’s homongous!”. Das bedeutet riesig. Wir sagen das jetzt immer, wenn etwas übertrieben groß ist. Egal ob ein Eis, ein Gebäude oder ein Baum.

Freitagstipps Herbstbilder

Und sonst so?

Wahlergebnisse, es gibt kaum ein anderes Thema in den Nachrichten. Was ist los in unserem Land? Wisst ihr, was mich wirklich besorgt?

Was, wenn die das wirklich wollen? Vielleicht liegt genau darin unser Denkfehler.

Wir glauben, wir müssten nur besser aufklären, mehr erklären, starker vor Rechtsextremismus, Ausgrenzung und Nationalismus warnen. Aber was, wenn es gar nicht nur um fehlendes Wissen geht?

Wir setzen als selbstverständlich voraus, dass wir trotz aller politischen Unterschiede dieselben grundlegenden Werte teilen – Demokratie, Freiheit, Gleichwertigkeit und Menschenwürde. Und was, wenn genau diese Voraussetzung nicht mehr stimmt?Natürlich gibt es reale Probleme in unserem Land. Sie müssen benannt und gelöst werden. Aber gerade deshalb sollten wir bei vermeintlich einfachen Lösungen sehr genau hinschauen.

Hänsel und Gretel hatten schließlich wirklich Hunger. Und genau deshalb funktionierte das Knusperhaus. Den Vergleich las ich neulich.

Denn Demokratie ist nicht selbstverständlich. Sie lebt davon, dass Menschen sie wollen, schützen und verteidigen. Kippt da gerade etwas?

Und was ist mit der Presse los? Statt Grünen-Bashing gibt es jetzt Linken-Bashing?

In Talkshows und in vielen politischen Debatten werden seit Jahren die immer gleichen Erklärungsmuster von den immer gleichen Journalist*innen präsentiert. Damit erfüllt Journalismus seine Aufgaben nicht.

Wenn wir Politik immer nur nach ideologischen Schubladen betrachten, stecken wir doch fest. Die Themen heute sind komplex und brauchen vermutlich ganz neue Denkansätze. Eventuell könnte sogar eine Mischung aus Rechts- und Links verorteten Themen die Lösung sein. Statt dessen scheint sich alles immer mehr zu verhärten.

Und stell dir vor, du hast dein ganzes Leben lang auf einen bestimmten Job hingearbeitet und dann erreichst du im hohen Alter endlich dein Ziel und dann bist du in diesem Job einfach scheiße. Aber Merz ist es doch letztlich komplett egal, was die Menschen von ihm denken. Zumindest handelt er so, als wären wir alle nur ein Instrument, das ihm seine Macht beschert hat. Jetzt ist er der König und der Pöbel hat zu schweigen.

Und wenn die Zufriedenheit mit ihm auf 0% fällt, hört er trotzdem nicht auf. Und die CDU stürzt ihn nicht, weil die Folgen katastrophal sein könnten.

Fassen wir mal die größten Hits der Union der letzten Zeit zusammen:

Die Union spricht sich gegen Leihmutterschaften aus – ihr damaliger Fraktionsvorsitzender nimmt eine Leihmutter in Anspruch. Jetzt sitzt er im Haushaltsausschuss.

Die Union fährt eine Kampagne, die den Linken Antisemitismus unterstellt – in Heidenau engagiert sie sich mit der AfD gegen Stolpersteine.

Die Union führt strengere Regeln für Krankmeldungen ein – Jens Spahn schwänzt augenscheinlich seine Arbeit im Bundestag und macht stattdessen Urlaub auf Sardinien. Die Bildzeitung berichtet darüber und löscht den Beitrag kurze Zeit später, wegen “der Privatsphäre”.

Ich schäme mich fast, dass ich bis zum Ende der Ära Merkel noch Mitglied in dieser Partei war. Aber ich gebe die Hoffnung nicht auf, dass es doch noch Politiker gibt, die gemäß ihrem Auftrag zum Wohle des Volkes handeln.

Und Trump dreht immer mehr am Rad und ist inzwischen zur größten Lachnummer der Welt mutiert. Was ihn nicht weniger gefährlich macht, je mehr sich die Midterm Wahlen im November nähern.

Und so schließt sich der Kreis.

Freitagstipps Herbstblumen

Good News!

NRW bringt Wiederbelebung in den Unterricht. Schüler*innen in Nordrhein-Westfalen lernen neuerdings in der Schule, wie sie Menschen wiederbeleben können. Seit diesem Schuljahr ist ein 90-minütiges Reanimationstraining in den Klassen sieben, acht und neun Pflicht. Speziell geschulte Lehrkräfte zeigen dabei, wie Herzdruckmassage und Beatmung funktionieren.

Wie schaffen die das? Ich finde es super:Saarland schafft Kita-Beiträge ab  Ab 2027 müssen Eltern im Saarland keine Beiträge mehr für den Kita-Besuch ihrer Kinder zahlen. Der Landtag hat die vollständige Beitragsfreiheit beschlossen. Noch 2021 zahlten Familien mit zwei Kindern im Regionalverband Saarbrücken beispielsweise gut 3.300 Euro im Jahr.

Das Projekt Housing First in Düsseldorf habe ich bis zu meiner Rente in meinem Hauptjob begleitet. Es gibt wohnungslosen Menschen ein Zuhause und ist so ein wunderbares Beispiel für Soziales Miteinander. Meine damals dafür zuständige Kollegin ist inzwischen Bundestagsabgeordnete mit Schwerpunkt Wohnen. Diese Nachricht hat mich sehr gefreut: 350 erfolgreiche Mietverträge dank Housing First in Berlin Seit 2018 gibt es „Housing First“ in Berlin. Der Ansatz: Menschen ohne Wohnung wird bedingungslos eine eigene Wohnung mit Mietvertrag vermittelt. Innerhalb von acht Jahren wurden so 350 Wohnungen vermittelt, wodurch 420 Personen ein neues Zuhause gefunden haben.

 

Freitagstipps

 

1. Mir ist aufgefallen,  ______________ .

2.  ________ meinte neulich _________ .

3. Das nächste Mal  _________ .

4. _________ schon verstanden.

5. Danke an _________  .

6. __________ , soviel dazu.

7. Was das Wochenende angeht, heute Abend freue ich mich auf ___________ , morgen habe ich geplant, _________ und Sonntag möchte ich _________ !

Wenn ihr mitmachen wollt, könnt ihr die Fragen vom Freitagsfüller gerne auf euren Blogs beantworten und im Kommentar verlinken. Oder aber ihr beantwortet direkt hier in den Kommentaren, wenn ihr keinen eigenen Blog habt. Ich freue mich auf eure Antworten oder auf das Stöbern auf euren Blogs, danke für’s Mitmachen beim Freitagsfüller! Und euer Interesse an meinen Freitagstipps, die kommen jetzt. Ich freue mich übrigens auch, wenn ihr meine Freitagstipps durch eure eigenen Freitagstipps in den Kommentaren ergänzt!

Meine Freitagstipps für euch

Freitagstipps zum Gucken

Gestern auf Amazon Prime erschienen: „Die theoretische Unwahrscheinlichkeit von Liebe”, die Buchverfilmung des Romance-Bestsellers „The Love Hypothesis” von Ali Hazelwood. Musste ich natürlich direkt gucken.

Aus einer Fake-Liebesgeschichte entwickelt sich ganz langsam ein emotionales Experiment und echte Chemie. Eine charmante Romcom mit ungewöhnlichem Schauplatz,  College vibes, ein wenig „Off Campus”-Hotness und beste Unterhaltung.

Dann habe ich mit Entzücken festgestellt, dass die zweite Staffel von “Blood of my Blood” online ist. Leider erst eine Folge, sowas mag ich ja gar nicht. Also bin ich dabei, die erste Staffel nochmal zu schauen um wieder voll reinzukommen, bis mindestens drei neue Folgen online sind. Das Prequel der Highlander Saga von Diana Gabaldon ist meiner Meinung nach nicht ganz so charismatisch wie “Outlander”, aber die Geschichte der Eltern von Claire und Jamie, um die es hier geht, ist auch beste Unterhaltung.

Die vielfach ausgezeichnete deutsche Serie “Babylon Berlin” hat mich nie gereizt, warum weiß ich auch nicht genau. Als ich aber neulich eine sehr positive Rezension der fünften und finalen Staffel las, habe ich mich an genau diese letzte Staffel gewagt. Atmosphärisch düster und extrem packend, finde ich. Im Fokus der letzten acht Episoden stehen die Wochen Anfang 1933 rund um die Machtübernahme der Nationalsozialisten und das Ende der Weimarer Republik. Und Ähnlichkeiten sind unverkennbar. Auch die gleichnamige anschließende ARD Doku unter dem gleichen Titel fand ich wieder aufrüttelnd. Gegen das Vergessen!

Freitagstipps zum Lesen

Ich war doch leicht erstaunt, dass in Bayern die Raumfahrt ein größerer Wirtschaftszweig ist. Ich erinnere mich, dass es auch ein Lieblingsthema Söders ist. Nun ja, ich habe wenig Ahnung davon und bin über diese Schlagzeile gestolpert: “Mitgründer verlässt Raketen-Startup Isar Aerospace”. Bavaria Instruments, aha.

Wenn ich überhaupt mal Tatort schaue, was selten vorkommt, dann die mit Ballauf & Schenk in Köln. Kölner “Tatort”-Kommissar macht Schluss.  Schade, aber nach 30 Jahren hat er den Ruhestand verdient. Freddie macht zum Glück weiter.

Der dritte US-Präsident war Gegner der Sklaverei und hat die amerikanische Unabhängigkeitserklärung verfasst. Was ihn jedoch nicht davon abhielt, im Laufe seines Lebens etwa 600 Sklaven zu besitzen. Eine von ihnen war die 30 Jahre jüngere Sally Hemings. 15 Jahre Forschung waren nötig, um folgendes herauszufinden: US-Präsident Thomas Jefferson zeugte Kinder mit seiner Sklavin. Neuste genetische DNA Forschung machte es möglich. Warum überrascht mich das Ergebnis jetzt nicht wirklich?

Ich brachte einen Erdkundeordner zum Janet-Jackson-Konzert. Meine Freundin Selmin schreibt über Prokastination. Ich kann das so gut nachvollziehen!

Freitagstipps zum Hören

Ich hatte wenig Zeit zum Hören, lediglich den neusten O.K. America Folge habe ich geschafft. Und die hatte es wieder in sich.“Donald Trumps Stärke wirkt immer schwächer” Die Details, Analysen und Einblicke von Rieke Havertz und Klaus Brinkbäumer, dieses mal direkt aus NYC, finde ich immer super interessant. Es geht um die UN Sitzungswoche, die Verbannung einiger großer Fernsehsender aus dem Weissen Haus und die Hochzeit von Trumps Sohn. Die hat er sich von den Russen bezahlen lassen. Unglaublich.

Das waren meine Freitagstipps, Gedanken und Geschichten für diese Woche. Vielen Dank für’s Vorbeischauen, wenn ihr bis hierher gelesen habt.

Ich hoffe, es ist etwas Interessantes für euch dabei. Und ich freue mich immer, wenn ihr meine Freitagstipps in den Kommentaren ergänzt.

Ich wünsche euch ein schönes Wochenende, meins wird kreativ, lustig und vielleicht auch ein wenig anstrengend.

Alles Liebe

Barbara

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Meine Woche, Freitagstipps und # 887

18. September 2026

Guten Morgen an die Fraktion “ich brauche erst drei Kaffee, bevor ich meinen Namen weiß”. Gestern sind mir beim Schreiben, nachdem ich bis in die Nacht mit den Vorbereitungen für den Crop Am Rhein 2026 beschäftigt war,  tatsächlich die Augen zugefallen, deswegen bin ich heute etwas später dran.

Ich habe in dieser Woche Besuch von meinem Sohn. Eine ganze Woche lang, was ansonsten eher selten vorkommt. Er ist wegen eines Ärzekongresses in der Stadt, und im Hotel Mama gibt es Kost und Logis gratis. Denn es ist so, dass für Fortbildungen dieser Art in den meisten Kliniken kein Geld mehr im Budget vorhanden ist. Wo kämen wir denn hin, wenn Assistenzärzte (oder wie sie neuerdings heißen Ärzte in Weiterbildung) nicht nur Tag und Nacht ackern und ackern, sondern auch eine echte Chance auf Weiterbildung hätten?

Freitagstipps Fries

Wie dem auch sei, ich freue mich natürlich in diesem Fall über den Umstand, es ist immer schön, wenn eins meiner Kinder wieder mal hier ist.

Wir haben die Gelegenheit auch genutzt, endlich ein Thema anzugehen, was schon länger auf meiner “müsste mal unbedingt gemacht werden” Liste steht. Erinnerungen bewahren. Konkret heißt das, alle Fotos und Filme aus der Prä-Smartphone-Ära zu speichern, bevor die Medien nicht mehr lesbar sind. Ich habe meine Kinder von Geburt an gefilmt, mit einer Super-8 Kamera. Die Filme habe ich irgendwann dann auf große Videokassetten überspielt. Und dann, als die Videorecorder langsam verschwanden, auf DVDs überspielt. Inzwischen habe ich kein Laufwerk mehr auf meinem Laptop, und auch derv letzte DVD Player ist aus meinem Haus verschwunden.

Mein Sohn hatte extra ein externes Laufwerk mitgebracht, auch schon älter. Aber mit einigen Umwegen klappte es dann und langsam wandern die Filme und auch die ersten Jahre digitale Fotos von den alten Datenträgern auf den Laptop und in die Cloud. Fast die Hälfte ist geschafft. Und da kommen Schätze zum Vorschein, ich bin entzückt!

Und dann will ich noch eine Kiste mit Negativen und Videokassetten aus der analogen Zeit von Spezialisten digitalisieren lassen. Vor längerer Zeit hatte ich das mit den alten Dias meines Vaters bereits gemacht und das Ergebnis war wirklich klasse, ihr könnt es im Blogbeitrag “Alte Schätzchen – Dias digitalisieren” lesen.

Was noch? Am vergangenen Wochenende habe ich seit längerer Zeit mal wieder einen Shopping-Trip gemacht. Ins Westfield Centro in Oberhausen, um es genauer zu sagen. Das ist hier ganz in der Nähe und es gibt immer wieder etwas Neues. Gekauft habe ich Kerzen und Seife, da ich die Sachen von Bath & Bodyworks liebe, die es bisher nur in den USA gab.

Bei der Gelegenheit war mein Eindruck, dass die Jammerei über die Wirtschaft irgendwie nicht mit der Realität zusammen passte. Es war sehr voll, auch die Parkhäuser, überall lange Schlangen, und die meisten Leute waren mit Tüten beladen. Iced Latte für 7€, die unzähligen und immer neuen Fressbuden belagert, als gäbe es kein morgen. Ich fand das sehr interessant. Auch am Flughafen wundere ich mich immer, wie tausende Menschen unterwegs sind. Schon irgendwie verblüffend, da uns die Medien und gewisse Kräfte ja spiegeln, unser Land ginge den Bach runter. Vielleicht sind das ja aber auch nur Momentaufnahmen, und ich bin zu Unrecht positiv überrascht.

Am Wochenende wird der Schrank umgeräumt, das Wetter macht es leider nötig.

Meine Kleidung ist im Prinzip in 3 Kategorien eingeteilt:

  • Sommer
  • Winter
  • falls ich abnehme

Und: “Zu gut für den Altkleidercontainer, taugt noch zum mit Farbe matschen”

Und als ich – lange überfällig – meinen Gefrierschrank abgetaut habe, tauchte folgende Frage auf: Warum gibt es Licht im Kühlschrank aber nicht im Gefrierfach???

Mein Sohn: weil das Gefrierfach ein rechtsfreier Raum ist. Da liegen Erbsen von 2019, eine undefinierbare Tupperdose und drei einzelne Fischstäbchen.

Niemand will Licht auf diese Zustände werfen.

Und sonst so?

Ziemlich erstaunliche Woche bisher, findet ihr nicht?

Schottland, Wales und Nordirland, die sich nach einer Zukunft jenseits des Vereinigten Königreichs sehnen – nach Unabhängigkeit, Souveränität und vielleicht irgendwann auch wieder nach einem Platz in der europäischen Familie. Und jetzt Kanada, das als „assoziiertes Mitglied” in die EU eingeladen wurde, während Australien offenbar auch schon voll dahintersteht.

Nach all den Jahren, in denen wir zugesehen haben, wie Grenzen härter wurden, Mauern hochgezogen und Menschen sich immer weiter in Nationalismus zurückgezogen haben, fühlt es sich irgendwie hoffnungsvoll an, das Gegenteil zu sehen: Länder, die sich für Zusammenarbeit statt Isolation entscheiden, für Verbindung statt Abschottung und für eine Zukunft, die nach vorne schaut statt ständig zurück.

Freitagstipps Kaffeebecher

Und auch ist bemerkenswert: Europa überlegt, einen Europäischen Sicherheitsrat zu bilden, der die EU, das Vereinigte Königreich, Kanada, Norwegen und die Ukraine einschließt.

Aber die Realität holt uns schnell wieder ein, Tanken ist ja gerade der blanke Horror, und kein Ende in Sicht. Wir wissen alle, für wen Katherina Reiche Politik macht. Sie hat inzwischen nicht mal mehr den Anstand, es halbwegs zu verbergen. Mir fällt kein Grund ein, warum die Mineralölkonzerne hier im bei uns mit Samthandschuhen angepackt werden – es wäre absurd zu glauben, die würden das Land verlassen, wie es bei Milliardär*innen angenommen wird, würde man sie höher besteuern…

Ich finde inzwischen jede Meldung aus Berlin erschreckend. Kein Überdenken der Reformen, nur wie schaffen wir es an der Regierung zu bleiben. Es geht um meine Zukunft, die Zukunft meiner Kindes, um soziale Gerechtigkeit, um das Überleben mit dieser Gesundheitsreform. Von den ganzen Wahldesastern mal ganz abgesehen. Wohltuend dagegen unser neuer Fußball-Bundestrainer, ich war schon immer Fan von Kloppo.

Jürgen Klopp trägt auf einer Pressekonferenz diese besondere Kappe und sagt: “Ich möchte uns die Fahne zurückholen. Ich möchte Nationalstolz nicht den falschen Leuten überlassen. Positiver Patriotismus – gerne!”

Die Kappe trägt die Aufschrift “Einer von 83 Millionen” – vom DFB eigens angefertigt und nicht käuflich. Die Botschaft: Nicht nur der Bundestrainer, jeder in Deutschland ist Teil des Teams.

Was mich noch beschäftigt hat, obwohl ich inzwischen Nachrichten aus den USA überwiegend vermeide: die sich abzeichnende Zerstörung des Kennedy Center in NYC. Das große dicke orangefarbene Baby kann es nicht ertragen, wenn man ihm sagt: “Nein”, also plant er einfach das ganze Ding plattzumachen. Es wird wieder ein dunkler Tag in der amerikanischen Geschichte sein, wenn ein Denkmal für einen getöteten Präsidenten abgerissen wird, weil ein dementer narzisstischer Soziopath einen Wutanfall hatte.

Der Bürgermeister von NYC, Zohran Mamdani, hat als einer seiner ersten Amtshandlungen in New York 100.000 Schlaglöcher reparieren lassen. Nun könnte man natürlich sagen, dass das nun wirklich nicht das größte Problem der Stadt wäre. Aber dahinter steht eine Strategie: Mamdani will zuerst Dinge angehen, die sich im Alltag der Menschen bemerkbar machen. Er will ein Demokratieerlebnis schaffen, das für die Menschen funktioniert. Das ihnen zeigt, dass ihre demokratische Wahl durchaus einen Unterschied machen kann. Vielleicht sollte sich unsere Regierung daran ein Beispiel nehmen.

Das Wochenende wird politisch ja auch wieder spannend. Wenige Tage vor der Landtagswahl in Mecklenburg-Vorpommern liegt die SPD von Ministerpräsidentin Manuela Schwesig in einer aktuellen Umfrage knapp vor der AfD. Auch in Berlin wird gewählt. Ich habe Hoffnung.

Good News!

In den vergangenen Jahren ist die Zahl der Suizide in der EU langsam gesunken. Ein Grund dafür könnte sein, dass die EU ihre Präventionsmaßnahmen verstärkt hat. Es gibt jedoch große regionale Unterschiede und Männer sind stärker betroffen. EU: Zahl der Suizide sinkt langsam.

Das Ozonloch über der Antarktis war 2025 ungewöhnlich klein. Die WMO führt die Erholung auf das Verbot schädlicher FCKW von 1987 zurück. Seit den 2000er Jahren wächst die Ozonschicht wieder und könnte sich in wenigen Jahrzehnten vollständig erholen. Die Ozonschicht erholt sich langsam.

Der Verein „Freunde alter Menschen“ vermittelt in Frankfurt Freundschaften zwischen jüngeren und älteren Menschen. 110 Besuchspaare hat er bereits zusammengebracht. Sie treffen sich zum Reden, für Ausflüge oder gemeinsame Unternehmungen. So entstehen neue Kontakte über Generationen hinweg. Verein in Frankfurt a.M. bringt Jung und Alt zusammen

Freitagstipps Olivenbaum

Freitagstipps

 

1. Gute Nachrichten ______________ .

2.  ________ ist definitiv nicht der richtige Platz für _________ .

3. Kürben ist  _________ .

4. _________ könnte besser sein.

5. Das Zimmer _________  .

6. __________ Herbstblumen.

7. Was das Wochenende angeht, heute Abend freue ich mich auf ___________ , morgen habe ich geplant, _________ und Sonntag möchte ich _________ !

Wenn ihr mitmachen wollt, könnt ihr die Fragen vom Freitagsfüller gerne auf euren Blogs beantworten und im Kommentar verlinken. Oder aber ihr beantwortet direkt hier in den Kommentaren, wenn ihr keinen eigenen Blog habt. Ich freue mich auf eure Antworten oder auf das Stöbern auf euren Blogs, danke für’s Mitmachen beim Freitagsfüller! Und euer Interesse an meinen Freitagstipps, die kommen jetzt. Ich freue mich übrigens auch, wenn ihr meine Freitagstipps durch eure eigenen Freitagstipps in den Kommentaren ergänzt!

Meine Freitagstipps für euch

Freitagstipps zum Gucken

Auf Netflix habe ich Famous Last Words mit Gloria Steinem geschaut. Aufgezeichnet vor einem guten Jahr. Ausgestrahlt nach ihrem Tod. So eine intelligente, warmherzige und weise Frau. Der Interviewer ist ihrer Art nicht gewachsen, aber man lernt so viel und fühlt sich angenommen. Jeder Beitrag, den wir als Frauen leisten, ist wichtig.

Und noch was Nettes nebenbei: Ella McCay , eine Tragikkomödie auf Disney. Die 34-jährige Ella McCay bekommt die Möglichkeit, Gouverneurin ihres Bundesstaates zu werden. Doch gleich zu Beginn ihrer Karriere wird sie von einem Reporter wegen Missbrauch von Staatseigentum erpresst. Am Tag ihrer Vereidigung bringt Ella das Fass jedoch zum Uberlaufen, als sie ihren Ehemann Ryan in ihrer Dankesrede vergisst. Dieser beginnt daraufhin ein intrigantes Spiel hinter Ellas Rücken, das ihre gesamte politische Karriere ins Wanken bringt.

Und da die vierte Staffel von “The Diplomat” (Diplomatische Beziehungen) am 15. Oktober auf Netflix startet, und auch weil Allison Janney gerade einen Emmy für ihre Rolle in der Serie erhalten hat, schaue ich diese grandiose Serie jetzt nochmal. Ein temporeicher, bissiger Politthriller, in der internationale Politik als faszinierendes und unberechenbares Beziehungsdrama dargestellt wird, das auf übertriebene Hollywood-Klischees weitgehend verzichtet.

Freitagstipps zum Lesen

Wo kann man in der Stadt kostenlos Obst pflücken? Auf der gemeinschaftlichen Plattform „Falling Fruit“ sind Sträucher, Bäume und andere essbare Pflanzen verzeichnet. Die Karte wird von der Community gepflegt und zeigt auch andere Orte, an denen es kostenloses Essen gibt. Diese Karte zeigt, wo ihr kostenlos Obst pflücken könnt

Ab Januar 2027 können Menschen in Deutschland ihren Personalausweis freiwillig auf dem Smartphone nutzen. Die neue App „d-you“ soll zunächst etwa beim Eröffnen eines Bankkontos, bei Vertragsabschlüssen oder als Altersnachweis funktionieren. Personalausweis kommt aufs Smartphone.

In Dresden wird erstmals weltweit ein Airbus A330 mit künstlicher Haifischhaut ausgestattet. Eine hauchdünne Folie mit mikroskopisch kleinen Rillen soll den Luftwiderstand verringern und damit Treibstoffverbrauch und CO2-Ausstoß senken. Künstliche Haifischhaut soll Flugzeuge sparsamer machen

Freitagstipps zum Hören

Zu Gast bei Bettina Böttinger im „Zwischen den Zeilen“ Podcast war Torge Oelrich, besser bekannt als Freshtorge, den ich bisher nur von seinen legändären Auftritten als Helga und Marianne kannte. Er war eigentlich mal Erzieher und ich fand den Podcast sehr unterhaltsam.

Ansonsten habe ich aufgegeben, “Yesteryear”* zu lesen und höre es jetzt weiter, Hörbücher passen einfach besser in meine Abläufe und meinen Alltag. Es ist unglaublich fesselnd und unterhaltsam, und ich habe noch sieben Stunden Hörvergnügen vor mir.

Das waren meine Freitagstipps, Gedanken und Geschichten für diese Woche. Vielen Dank für’s Vorbeischauen, wenn ihr bis hierher gelesen habt.

Ich hoffe, es ist etwas Interessantes für euch dabei. Und ich freue mich immer, wenn ihr meine Freitagstipps in den Kommentaren ergänzt. Herzlichen Dank auch nochmal an dieser Stelle, dass ihr mit soviel Verständnis und schönen Feedback darauf reagiert habe, dass die Freitagstipps und der Freitagsfüller in der vergangenen Woche aus bestimmten Gründen ausgefallen sind.

Der richtige Weg im Leben ist vielleicht, viel öfter dankbar zu sein für all die kleinen, alltäglichen und manchmal völlig random Dinge, die wir uns gönnen oder einfach leisten können. Wir nehmen so vieles als selbstverständlich hin, dabei ist es das überhaupt nicht. Morgens gesund aufzuwachen, klar im Kopf zu sein, in Ruhe in den Tag starten zu können, etwas zu essen und zu trinken zu haben und einfach diesen einen Moment zu erleben, in dem es einem gerade gut geht.

Ich wünsche euch ein schönes Wochenende!

Alles Liebe

Barbara

Freitags Füller Freitagstipps Unterhaltsames

Gedanken zu diesem und jenem, Freitagstipps und # 886

4. September 2026

Der dritte Blogbeitrag in einer Woche, ich kann es selbst kaum glauben! Ich halte es deswegen für  erwähnenswert, weil das inzwischen eher selten vorkommt. Bei der Recherche für meinen Beitrag “20 Jahre Scrap-Impulse” wurde mir bewusst, dass ich in den Anfängen dieses Blogs fast täglich (!) gebloggt habe. Überwiegend kurze knackige Beiträge mit ziemlich schrottigen Bildern, mehr gab die Technik anfangs auch nicht her.

Irgendwann entwickelte sich – ähnlich wie bei Instagram – das Design von Blogs immer mehr in Richtung Hochglanzmagazin. Dies hatte zur Folge, dass die Bloggerei wesentlich zeitaufwändiger und professioneller wurde. Alleine das Auswählen, Bearbeiten, Hochladen und Betiteln der Fotos für einen Blogbeitrag dauert zum Beispiel bei meinen Reisebeiträgen oder Workshop-Berichten fast so lange, wie das Schreiben der Texte. Recherche für die Freitagstipps mit allen Verlinkungen dauert.

Freitagstipps September

Qualität vor Quantität wurde im Lauf der Zeit dann mein Motto. Da ich mir keinen Web-Designer oder IT-Spezialisten leisten kann und mein Sohn, der diesen Job für den Blog gemacht hat, in Vollzeit als Arzt in der Klinik seine Facharztausbildung begann, hat sich in den letzten Jahren optisch hier auch nicht viel geändert.

Für mein Theme – so nennt man das Design eines Blogs, gibt es kein technisches Update mehr, irgendwann muss ich mich also damit auseinandersetzen. Übrigens heißt das Theme dieses Blogs “Rosemary’s Child”, ich fand das immer irgendwie so poetisch.

Es gibt gerade neue Überlegungen, da man mit KI inzwischen einiges vereinfachen und optimieren könnte. Am Design versteht sich, den Inhalt gestalte ich nach wie vor komplett selbst und alleine. Wir werden sehen, was sich da entwickelt.

Am Beitrag 20 Jahre Scrap-Impulse habe ich übrigens einen kompletten Tag gesessen. Mit Recherche, dem Raussuchen alter Bilder, die zum Teil auf einem externen Server liegen, auf den ich überhaupt keinen Zugriff mehr habe und mit ganz viel Sortieren und Zusammenfassen. Die relativ neuen Freitagstipps kommen im Blogbeitrag überhaupt noch nicht vor, ist mir erst nach dem Veröffentlichen aufgefallen.

Bei den bisherigen Kommentaren unter dem Beitrag hatte ich manchmal schon vor Freude und Dankbarkeit ein wenig Pippi inne Augen. Wenn ihr den Beitrag noch nicht gelesen habe, klickt euch doch mal rein. Und wenn ihr bis Sonntagabend dort unter dem Beitrag kommentiert, könnt ihr auch etwas gewinnen, das nur noch mal als Hinweis.

Eine sehr interessante Erfahrung habe ich in diesem Zusammenhang noch gemacht. DAS INTERNET VERGISST NIE. Den Spruch kennen wir alle (außer man sucht Mails bei Outlook oder Dokumente auf One Drive, aber das ist wieder ein anderes Thema, haha.)

Meine Tochter hatte mich gebeten, zwei uralte Bilder aus Beiträgen von 2010 vom Blog zu löschen, die in der Google Suche immer unter ihrem Namen auftauchten. Verständlicherweise bin ich dieser Bitte sofort nachgekommen. Vor zwanzig Jahren hat man sich noch nicht so viele Gedanken über Datenschutz und Persönlichkeitsrechte gemacht wie heutzutage.

Ich habe die Bilder aus den entsprechenden Blogbeiträgen gelöscht. Sie tauchen nach wie vor bei Google auf.

Ich habe die kompletten Blogbeiträge gelöscht. Die Bilder sind immer noch da in der Google Suche.

Ich habe das Problem gegoogelt. Gemini gefragt. Komplizierte für mich unverständliche Antwort. Bilder noch da.

Ich habe ChatGPT gefragt. Der Bot schlug mir verschiedene Möglichkeiten vor, führte mich durch einige Prozesse und suchte weiter nach einer Lösung. Ich probiere alles, Bilder noch da. Denn sie liegen auf einem Server, auf den ich nach dem Umzug des Blogs auf eine eigene Plattform anscheinend keinen Zugriff mehr habe.

Ich habe bei Google mit einem extra dafür vorgesehenen Formular beantragt, die Bilder zu löschen, bisher ohne Erfolg.

Es nervt. Stunden habe ich damit verbracht, ohne das Problem gelöst zu haben. Ich werde mir jetzt fachliche Hilfe suchen. Was ich damit nur sagen möchte: was einmal im Netz ist, bleibt im Zweifel auch. Inzwischen ist – im Vergleich zu früher – das Bewusstsein und eine gewisse Sensibilität für das Thema sicher mehr im Fokus. Trotzdem ist und bleibt es problematisch.

Meine Woche hat sich ansonsten viel im Seniorenbereich abgespielt. Ich war wieder ehrenamtlich im Seniorencafe mit Pflaumenkuchen unterwegs. Und habe die Solidarität, das Mitgefühl und die Hilfsbereitschaft der Senioren in der Wohneinrichtung untereinander wie so oft bewundert. Gestern war ich wieder mit meiner 90jährigen Tante unterwegs, unter anderem beim Arzt. In einer Praxis für Geriatrie. Danach verneigte ich mich innerlich voller Hochachtung vor dem Personal, das mit einer Engelsgeduld und Zuwendung und Verständnis agierte. Warum werden alte Menschen manchmal so ungeduldig und krawallig und laut? Vielleicht, weil sie selbst schlecht hören, ich weiß es nicht. Ich möchte so nicht werden.

Morgen bin ich zum 30jährigen Jubiläum des Kindergartens, den ich hier im Ort mal gegründet habe eingeladen, darauf freue ich mich sehr. Frau Haanes fünftes Kind, wurde die Villa Kunterbunt damals während der Bauzeit genannt, haha. Das wird a walk down memory lane. Und am Sonntag bin ich zum Treffen mit einigen Scrap-Mädels verabredet, und unser jährliches Badminton Turnier findet statt. Ich werde keine Langeweile haben.

Freitagstipps September

Und sonst so?

Mein Social Media Feed ist schon wieder voll mit Jens Spahn. Der klebt an einem wie Scheiße am Schuh, den wird man einfach nicht mehr los. Ich will und kann den nicht mehr sehen! Mein aktueller Vorschlag: Das deutsche Sprichwort :”Den Bock zum Gärtner machen” wird offiziell umbenannt zu: “Jens Spahn”.

Irgendetwas stimmt doch bei CDU/CSU grundsätzlich nicht mehr. Jens Spahn verliert wegen der Leihmutterschaftsaffäre den Fraktionsvorsitz. Wegen der undurchsichtigen Maskenbeschaffung steht er dagegen weiterhin massiv in der Kritik – und ausgerechnet dieser Mann wird anschließend in den Haushaltsausschuss geschickt, wo es um Milliarden und die Kontrolle staatlicher Ausgaben geht.

Und der Koalitionspartner SPD? Nimmt das alles offenbar schweigend hin. Es ist nicht zu fassen.

Differenzierung ist – nicht nur in der Politik – immer seltener oder sogar nicht mehr erwünscht. Es gibt nur noch Schwarz oder Weiss. Wir reden in diesem Land fast nur noch über Dinge, die nicht laufen. Diese allgemeine Aussage eines Politikers in einer Talkshow, in die ich beim Zappen zufällig reingeraten war, fand ich ganz plausibel.

Ich habe irgendwann in der Woche Friedrich Merz im Deutschlandfunk zu den hohen Spritpreisen gehört. Und ich frage mich ernsthaft: Hält dieser Mann die Bürger eigentlich für so blöd?

Auf die hohen Spritpreise angesprochen, kommt von ihm sinngemäß: “Ich bin nicht für die Abschaltung der Atomkraftwerke verantwortlich, das hatte ich nicht gemacht.” Bitte was?

Was haben abgeschaltete Atomkraftwerke mit dem Preis von Diesel und Benzin zu tun?Der Spritpreis hängt am internationalen Öl- und Mineralölmarkt.

Und noch was: wer sich in diesen Zeiten, als “unpolitisch” oder “neutral” bezeichnet, hat sich auch damit schon für eine Seite entschieden.

Manche Dinge bedürfen keiner Zustimmung, um ihr Unheil entfalten zu können. Ein einfaches Schweigen ist vollig ausreichend. Auch 1933 – 1945, waren es nicht nur diejenigen, die aktiv mitgeholfen haben, sondern auch die vielen Vielen, die einfach weggesehen haben.

Die Neutralen. Die Unpolitischen.

Good News!

UN-Leitlinie fordert Entschädigungen für Sklavenhandel

Die UNO fordert Staaten auf, Verantwortung für ihre Beteiligung am historischen Sklavenhandel zu übernehmen. Länder, die das UN-Abkommen gegen rassistische Diskriminierung unterzeichnet haben, seien demnach zu Entschädigungen verpflichtet.

Hamburg will Smart Glasses aus Bädern und Bahnen verbannen

Hamburg will Menschen besser vor heimlichen Aufnahmen schützen. Smart Glasses mit Aufnahmefunktion sollen deshalb in städtischen Schwimmbädern verboten werden. Auch für Busse und Bahnen ist ein Verbot geplant. Zudem soll sich Hamburg für bundesweit klare Regeln einsetzen.

Darüber musste ich wirklich lachen:

Finanzämter schreiben jetzt verständlicher

Post vom Finanzamt soll künftig leichter zu verstehen sein. Bund und Länder haben 730 häufig genutzte Textbausteine in einfachere und freundlichere Sprache übersetzt und setzen sie ab sofort bundesweit ein. Neue Schreiben sollen von Anfang an verständlich formuliert werden.

Freitagstipps September Beeren

 

Freitagstipps

 

1. Ich habe herausgefunden ______________ .

2.  __________ ins Wasser gefallen.

3. Im Anschluss _________ .

4. _________ von oben nach unten..

5. Der knappe _________  .

6. __________ jeden Sonnenstrahl.

7. Was das Wochenende angeht, heute Abend freue ich mich auf ___________ , morgen habe ich geplant, _________ und Sonntag möchte ich _________ !

Wenn ihr mitmachen wollt, könnt ihr die Fragen vom Freitagsfüller gerne auf euren Blogs beantworten und im Kommentar verlinken. Oder aber ihr beantwortet direkt hier in den Kommentaren, wenn ihr keinen eigenen Blog habt. Ich freue mich auf eure Antworten oder auf das Stöbern auf euren Blogs, danke für’s Mitmachen beim Freitagsfüller! Und euer Interesse an meinen Freitagstipps, die kommen jetzt. Ich freue mich übrigens auch, wenn ihr meine Freitagstipps durch eure eigenen Freitagstipps in den Kommentaren ergänzt!

Meine Freitagstipps für euch

Freitagstipps zum Gucken

Ich habe die neue dreiteilige Doku von National Geographic und dem 9/11 Memorial gesehen, sie läuft auf Disney+. Herzzerreissend und sehr bewegend, ganz große Empfehlung!

9/11: Wiedersehen nach der Katastrophe (9/11 Reunited) Eine Serie zum 25. Jahrestag, die Überlebende begleitet, die sich nach Jahren erstmals wiedersehen, um überlebenswichtige Begegnungen von damals zu verarbeiten. Der Tag, der die Welt veränderte.

Es kann gut sein, dass mich die Doku deswegen so berührt hat, weil ich die beiden Türme kannte, als sie noch standen und ich sogar mal in der Bar ganz oben war, im Rainbow Room. Und weil ich schon mehrmals mit Tränen am 9/11 Memorial stand. Und es immer noch unbegreiflich ist.

Freitagstipps zum Lesen

Und endlich habe ich “Yesteryear”*angefangen. Das Buch hat gefühlt inzwischen mein halber Freundeskreis bereits gelesen, ich bin etwas late to the game. Tradwife und Influencerin Natalie hat alles: eine malerisch renovierte Farm, sechs Kinder und einen Mann, der in Cowboystiefeln immerhin eine gute Figur abgibt. Vom Sauerteig bis zur Kindererziehung, nichts scheint ihr zu misslingen. Kein Wunder also, dass Millionen von Menschen ihr auf Social Media folgen. Sie gibt ihnen das, was sie wollen: eine heile Welt. Doch als Natalie eines Morgens aufwacht, ist alles anders … Eine feministische Satire über die Tradwife Ästhetik trifft auf düsteren Spannung und Psychothriller. Nach den ersten drei Kapiteln behaupte ich mal: zu Recht auf # 1 der NYT und der SPIEGEL Bestsellerliste.

Ich habe das in meinen Einstellungen schon länger gespeichert, aber der Tipp, wie ihr euren Speicher im Handy nicht überfordert: So werdet ihr mit Speicher Fresser auf Whattsapp fertig.

Vom Windkraftbetrüger höre bzw lese ich auch zum ersten Mal. Die Öffentlichkeit rätselt, wohin und wie der Windkraftbetrügervor wenigen Tagen geflohen ist. Nun wurde ein Detail bekannt.

Freitagstipps zum Hören

Ich habe einen neuen Podcast entdeckt: Bengalos im Bundestag. In der Folge Angst, Drogen, Alkoholerzählt ein ehemaliger Bundestagsabgeordneter, was sich oft hinter den Kulissen des hohen Hauses abspielt. Sehr interessant!

Und noch ein Podcast, den hat mir meine Tochter empfohlen. Ich habe sie gefragt, ob sie in der letzten Zeit was richtig spannendes gehört hat, weil ich wieder zuviel Gedankenkarussell hatte und packende Ablenkung beim Laufen brauchte. Es gibt eine Kooperation des SPIEGEL mit der österreichischen Zeitung Standard. Interessante Theman, und mal etwas über den deutschen Gartenzaun geschaut. Die Recherche “Tod am Großglockner” rollt in einer mehrteiligen Miniserie den tragischen Tod der 33-jährigen Kerstin G. am Großglockner im Januar 2025 auf. Spannend und gut recherchiert! Noch ist das inzwischen gesprochene Urteil des Insbrucker Landgerichtes nicht rechtskräftig, und noch wirft der Fall viele Fragen auf.

Mit “Dear Britain”* dem von ihr selbst gelesenen Hörbuch der ehemaligen Leiterin des ARD Hauptstadtstudios in London, Annette Dittert, bin ich auch durch. Super – viel Hintergrund über Grossbrittanien und die Briten, der den ich noch nicht kannte. Annette Dittert schreibt bzw erzählt im Hürbuch sehr informativ und sprachlich total angenehm über die verschiedensten Themen – mehr als informativ und lesenswert! Und immer mit einer Prise Humor, hat mir sehr gut gefallen.

Das waren meine Freitagstipps, Gedanken und Geschichten für diese Woche. Vielen Dank für’s Vorbeischauen, wenn ihr bis hierher gelesen habt.

Ich hoffe, es ist etwas Interessantes für euch dabei. Und ich freue mich immer, wenn ihr meine Freitagstipps in den Kommentaren ergänzt.

Ich wünsche euch ein wunderschönes spätsommerliches Wochenende!

Alles Liebe

Barbara

Allgemeines Blogging Give Away Herz & Seele Persönliches Unterhaltsames

20 Jahre Scrap-Impulse – und plötzlich sind zwei Jahrzehnte vergangen

2. September 2026

20 Jahre Scrap-Impulse.

Ich schreibe diesen Satz und finde ihn immer noch ein bisschen unglaublich.

Im August 2006 habe ich angefangen zu bloggen, der erste Beitrag ging online.. Einfach so. Aus Begeisterung für Scrapbooking, für Papier, Fotos und all die wunderbaren Dinge, die damals für uns teilweise noch ganz neu waren. Ich wollte, damals noch zusammen mit meiner Freundin Ines, zeigen, was wir machten, Ideen teilen, andere inspirieren und uns mit Menschen austauschen, die genauso verrückt nach Papier, Stempeln, Buchstabenstickern und schönen Dingen waren wie wir.

Dass ich das zwanzig Jahre, 68.391 Kommentare und 2.822 Beiträge später immer noch tun würde, hätte ich damals never ever gedacht.

20 Jahre Scrap-Impulse Banner

Wir hatten in jeder Jahreszeit einen neuen Header, dafür habe ich unzählige Fotos geschossen und sogar mal ein Scrapbooking-Layout zum Thema gemacht. Das jetzt auch schon fast 20 Jahre alt ist. Dazu fast unkenntlich, denn Fotos auf Blogs waren früher gefühlt winzig im Vergleich zu heute und in grottiger Qualität. Das Originalfoto ist leider auf einer CD und ich habe kein Laufwerk mehr um es hochzuladen. Auch ein Beispiel dafür, was sich in 20 Jahren verändert hat.

20 Jahre Scrap-Impulse Blog

Und wenn ich heute durch die alten Beiträge scrolle, ist Scrap-Impulse inzwischen viel mehr als ein Kreativblog. Es ist ein ziemlich großes Stück meines Lebens geworden.

Damals, als Blogs noch Blogs waren

2006 war die Welt des Internets überschaubarer. Instagram gab es nicht. Pinterest gab es nicht. Keine Stories, keine Reels und niemand sprach von Content, Reichweite oder Algorithmen.

Wir hatten Blogs.

Und Blogs waren damals tatsächlich Orte, die man besuchte.

Man hatte seine Blogroll und klickte sich von Blog zu Blog. Man schaute morgens oder abends nach, ob es irgendwo einen neuen Beitrag gab. Man hinterließ Kommentare, bekam Antworten, kam wieder und kannte irgendwann viele Namen.

Wir selbst bloggten auf Typepad, einer der vielen Plattformen, die damals am Markt waren. Es war alles langsamer als heute. Und vielleicht war es gerade deshalb oft persönlicher.

20 Jahre Scrap-Impulse Blog

Scrapbooking war damals in Deutschland noch relativ neu und wir saugten alles auf, was wir dazu finden konnten. Neue Materialien, neue Techniken, neue Ideen. Wir zeigten unsere Layouts, Minialben und später immer mehr Mixed Media, tauschten Tipps aus und inspirierten uns gegenseitig.

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Basteln Mini Books Mixed Media Projects Unterhaltsames Workshops

Ein altes Buch wird Fotoalbum, Kreativ-Workshop für Kinder und Jugendliche in der Stadtbibliothek

30. August 2026

Ende Juli gab ich im Rahmen des Ferienprogramms wieder einen Kreativ-Workshop für Kinder. Dieses Mal in der Stadtbibliothek Neuss. Einen sehr ähnlichen Workshop mit dem Thema “Neues aus alten Büchern” hatte ich vor längerer Zeit bereits in der Stadtbibliothek Recklinghausen gegeben.

Ferienprogramm Kreativ-Workshop mit alten Büchern für Kinder Stadtbibliothek

Damals wurden uns die Bücher von der Stadtbibliothek bereit gestellt, ich empfehle immer Hardcover Bücher für den Kreativ-Workshop. Dieses Mal hatte die Stadtbibliothek nicht genügend Bücher dieser Sorte übrig, auch kein Problem. Dachte ich jedenfalls, und ich bot an, entsprechende Bücher aus meinem Fundus mitzubringen.

Dass ein Buch für diese Art der Gestaltung in meiner Vorstellung nur eine leere Leinwand ist, sollte sich später als etwas hmmm…sagen wir mal pikante Angelegenheit herausstellen, ich komme gleich noch darauf zurück.

Ferienprogramm Workshop Stadtbibliothek

Ich hatte natürlich wie immer einiges vorbereitet und jede Menge Material dabei. Wer mich kennt, weiß ja, dass „ein bisschen Material“ bei mir eher selten funktioniert ;-).

Papiere, Farben, Stempel, Sticker und alles mögliche andere lagen auf den Tischen und ich hatte natürlich auch aus einem alten Buch dieses Beispiel vorbereitet.

Kreativ-Workshop für Kinder Beispiel

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Freitags Füller Freitagstipps Herz & Seele Unterhaltsames

Gedanken zur Woche, Freitagstipps und # 885

28. August 2026

Gestern spürte ich ein Gefühl von ganz leiser Wehmut. War das vielleicht schon der letzte richtige Sommertag in diesem Jahr?

Auch wenn es manchmal wirklich ganz schön heftig war, während der Hitzewelle zumindest, mag ich den Sommer noch nicht so ganz loslassen. Die spürbar kürzeren Tage, die kühleren Nächte, rieselnde Blätter und oft bedeckter Himmel lassen ahnen, dass es bals vorbei ist mit “richtigem” Sommer. Und damit meine ich den Sommer, wenn man am Abend keinen Pulli braucht, keine Jacke, und es draußen wärmer ist als im Haus. Laue Sommerabende. Durchgängig eisgekühlte Getränke. Blauer Himmel von morgens bis abends.

Freitagstipps Sommerende

Jedenfalls habe ich den Tag gestern deswegen bewusst noch einmal auf meiner Gartenliege im Halbschatten  genossen, mit Hörbuch und Coconut Latte. Herrlich.

Der Gedanke, bald wieder lange Hosen und Schuhe anzuziehen macht mir keine Freude. Das einzig tröstliche am sich nähernden Herbst ist das Geräusch von Regen draußen, während man im warmen kuscheligen Bett liegt. Und Duftkerzen. Und dass ich endlich wieder Schmorgerichte kochen kann. Und nicht mehr jeden Abend gießen müssen, damit die Pflanzen draußen überleben.

Meine Hortensien verändern gefühlt täglich die Farbe. Ach sie sehen bereits herbstlich aus. Das gefällt mir eigentlich, dieses sanft verblasste von ehemals strahlend Pink zu grünlichem Altrosa.

Freitagstipps Hortensien

Und noch etwas mag ich am Ende des Sommer. Papier, das nicht mehr an den Fingern klebt. Ich hatte während der sehr warmen Wochen keine große Lust, mich damit zu beschäftigen. Aber mit einigen meiner neusten Reisefotos werde ich jetzt mit dieser Technik, der Gelli Plate und viel Farbe austoben.

Was ich sonst noch so gemacht habe: gefühlt nicht viel. Workshops vorbereitet. Artist Trading Cards viel zu spät verschickt. Viel gelaufen und Hörbuch gehört. Im Büro den Geburtstag der Chefin gefeiert. Angefangen meine Küche umzuräumen.

Und dabei fiel mir etwas auf. Nichts weltbewegendes, aber trotzdem.

Jeder Haushalt hat diese eine Schublade, die physikalisch überhaupt keinen Sinn ergibt:

3 alte Schlüssel zu Schlössern, die nicht mehr existieren. Einzelne Batterien, von denen man nicht weiß, sind sie leer oder voll. Ein abgebrochenes Stück Plastik („Bloß nicht wegwerfen, das gehört irgendwo dazu!”). 2 halbleere Feuerzeuge, 4 Gummibänder und ein Werbekugelschreiber von 2014, der nicht mehr schreibt. Eine Rolle Tesa, die nicht mehr klebt. Und so weiter und so weiter.

Wer von euch besitzt genau dieses Bermudadreieck der Haushaltsgegenstände auch daheim?

Und sonst so?

Bin ich eigentlich der einzige Mensch, der nicht wusste, dass Whitney Houston “I will always love you” gecovert hat? Bis vor zwei Tagen war mir nicht bewusst, dass der Song eigentlich von Dolly Parton ist. Ich habe in den Tagen so viele Videos und Zeichen des Respekts für dieser außerordentlichen Ikone gesehen. Sie wurde sehr verehrt, und das zu recht.

Apropos tolle Frauen:

Männer, bei denen man stark am Schulabschluss zweifeln darf, machen sich darüber lustig, dass Annalena Baerbock Professorin für Global Leadership an der Columbia Universität wird. Unter anderem sei ihr Englisch zu schlecht. Und das kommt in tausenden von Kommentaren von Leuten, die nicht mal ihre Muttersprache fehlerfrei beherrschen.

Die sind wirklich so dumm, dass sie nicht mehr merken, wie dumm sie sind.

Barack Obama hat dort studiert. Warren Buffett ebenfalls. Ruth Bader Ginsburg, Madeleine Albright und Isaac Asimov auch. Und Ursula Burns: Die frühere Xerox-Chefin war die erste Schwarze Frau, die ein Fortune-500-Unternehmen leitete.

Wir leben in einer Zeit, in der billiger Populismus, reflexartiges Feindbild-Bashing und künstliche Empörung die echte Debatte ersetzen. Söder, Merz und die AfD Hanseln wissen ganz genau, wie man Wut in Stimmen verwandelt – ohne dabei auch nur einen einzigen funktionierenden Zukunftsentwurf liefern zu müssen.

Niemand verlangt, dass man grüne Politik fehlerfrei oder sympathisch finden muss. Man darf politische Entscheidungen kritisch hinterfragen, demonstrieren und eine eigene Meinung haben.

Aber der Unterschied zwischen einer lebendigen Demokratie und stumpfer Volksverhetzung ist die Faktenbasis. Wer vor der Realität die Augen verschließt, wird von ihr überholt. Wer sich verändert, gestaltet sie.

Jetzt mal Butter bei die Fische: Glaubst wirklich jemand, dass der Hass auf die Grünen auf echten, sachlichen Inhalten basiert – oder lassen wir uns als Gesellschaft gerade einfach extrem leicht vor den Karren von Populisten spannen?

Mir geht schon den ganzen Tag nicht aus dem Kopf, wie perfide ich die Aussage von Friedrich Merz finde, dass mehr Eigenverantwortung beim Klimaschutz nötig wäre (und Eltern ihren Kindern eine Flasche Wasser mit in die Schule geben sollen wtf). MEANWHILE sitzt seine Wirtschaftsministerin Reiche im Allerwertesten der Gaslobby, sabotiert die Energiewende, verschleudert Subventionen für fossile Energieträger und heizt literally die Klimakrise an.

Ich kann das alles nicht mehr. Echt nicht.

Das laienschauspielende Bubdeskanzler-Ersatzprodukt zweiter Wahl ist genauso unangenehm wie vor seinem Urlaub. Mimosenhaft im Einstecken, heftig im Austeilen. Altersstarrsinnig. Kohl und Merkel haben ihn für Jahrzehnte verhindert. Wer kam nur auf die Idee, dass ein Mann, mit dieser familiären Biografie und goldenem Löffel im Schnäuzchen, er könnte die richtige Wahl sein?

„Friedrich Merz wollte Kanzler werden und nicht das Land regieren, so wie viele Männer ein Kind haben wollen, aber nicht aktiv Vater sein wollen”. Das Zitat fand ich vor einigen Tagen auf Threads und er beweist es täglich.

Trump hat gestern übrigens den Lake Ontario (der zu einem Drittel zu Kanada gehört) umbenannt. Ratet mal. Genau. In Lake America. Ihm gehen offenbar die Ideen aus. Dumm sein wird zur Routine.

Good News!

Berliner Restaurants öffnen ihre Toiletten für alle.Seit August können Restaurants, Cafés und andere Betriebe ihre WCs kostenlos und ohne Konsumzwang für alle öffnen. Dafür zahlt das Land mindestens 140 Euro im Monat. Zum Start machen 13 Betriebe in acht Bezirken mit, weitere sollen folgen.

Wieder mehr Menschen gehen ins Kino Im ersten Halbjahr 2026 wurden in Deutschland 47,5 Millionen Kinokarten verkauft – 16,9 Prozent mehr als im Vorjahreszeitraum. Damit erzielten die Kinos ihr umsatzstärkstes erstes Halbjahr seit Beginn der Corona-Pandemie.

Warum regelmäßiges Treppensteigen gut für uns ist  Wer regelmäßig die Treppen nimmt, hat ein geringeres Sterberisiko. Zu diesem Ergebnis kommt eine aktuelle Meta-Studie. Die Wahrscheinlichkeit, an Herzproblemen zu sterben, sank bei Treppensteigenden um 39 Prozent. Es ist eine einfache Methode, um mehr Bewegung in den Alltag zu integrieren. Da bin ich mit meinem Haus mit vier Etagen fein raus und werde hundert, oder? In der Zeit, die ich auf Borkum war, wohnten wir in einem Bungalow, ich war auf dem Fahrrad unterwegs und bin viel am Strand entlang gelaufen. Meine Health App schlug nach ein paar Tagen Treppenstufen-Alarm, haha.

Freitagstipps Strand

 

Freitagstipps

 

1. Die letzten Sommertage ______________ .

2.  __________ ist eine schöne Art, den Tag zu beenden.

3. Wir haben _________ .

4. _________ hat sich nichts verändert.

5. Die letzte Person, die ich umarmt habe _________  .

6. __________ sind aktuell meine Lieblingsblumen der Saison.

7. Was das Wochenende angeht, heute Abend freue ich mich auf ___________ , morgen habe ich geplant, _________ und Sonntag möchte ich _________ !

Wenn ihr mitmachen wollt, könnt ihr die Fragen vom Freitagsfüller gerne auf euren Blogs beantworten und im Kommentar verlinken. Oder aber ihr beantwortet direkt hier in den Kommentaren, wenn ihr keinen eigenen Blog habt. Ich freue mich auf eure Antworten oder auf das Stöbern auf euren Blogs, danke für’s Mitmachen beim Freitagsfüller! Und euer Interesse an meinen Freitagstipps, die kommen jetzt. Ich freue mich übrigens auch, wenn ihr meine Freitagstipps durch eure eigenen Freitagstipps in den Kommentaren ergänzt!

Meine Freitagstipps für euch

Freitagstipps zum Gucken

Neulich bekam ich den Trailer zur neuen – der inzwischen 23. – Staffel Grey’s Anatomy angezeigt. Aus der Serie bin ich irgendwann im vergangenen Jahr ausgestiegen und wusste nicht mehr wo. Also habe ich mehr so nebenbei die 21. Staffel und die 22. Staffel auf Disney durchgebingt. Und obwohl die Serie lange nicht mehr das Niveau der ersten Staffeln erreicht, finde ich sie nach wie vor sehenswert. Und am Ende der 11. Episode von Staffel 22 gab es plötzlich einen unerwarteten Gänsehaut-Moment. Einen wunderschöner Nachruf, zum Tode von Eric Dane. Zu Chasing Cars in der neuen Version. OMG, was für eine sentimentale und berührende Geste. Echte Grey’s Fans können vielleicht verstehen, wie es sich angefühlt hat. Ab Mitte Oktober läuft die neue Staffel in den USA, und irgendwann zeitnah dann hoffentlich auch bei uns. Vielleicht fange ich bis dahin einfach nochmal von vorne an. Comfort Binge im Herbst.

Freitagstipps zum Lesen

Vor sechzig Jahrten war dieser Film ein Skandal. Kaum zu glauben.

Und noch was aus den 60er Jahren. Ich bin ganz großer Fan. Nichts erinnert mehr an Urlaub als sich im Wasser gemächlich darauf treiben zu lassen. Wer erinnert sich noch an den Geruch dieser Teile? Also der alten aus diesem Stoff-Plastik Material? Stirbt die Luftmatratze wirklich aus?

Ich gebe zu, dass ich noch nie Bilder von dieser Stadt gesehen habe, geschweige denn dort war. Nicht Paris: Diese Stadt ist laut Architektur-Studie die schönste der Welt. Chester im Nordwesten Englands. Wer hätte das gedacht.

Freitagstipps zum Hören

Hörbuch meets Hörspiel. Dieses Format gibt es jetzt bei Audible, und ich dachte, lass dich mal drauf ein. Bisher habe ich am liebsten Hörbücher in der Originalfassung gehört. Jetzt bringt Audible einige Bestseller als völlig neue Hörerfahrung heraus. Überarbeitet von Hörspiel-Dramaturgen, besetzt mit einem vielseitigen Cast und begleitet von einem vollen Orchester-Soundtrack dringt die Spannung intensiver ins Ohr als je zuvor – so wird es versprochen. Ich habe die aufwändig produzierte Hörspiel-Version von Flugangst 7A von Sebastian Fitzek fast in einem Rutsch durchgehört und es hat mich echt gepackt. Am Anfang gab es zwar gleich Ungereimtheiten, die ich als ehemalige Flugbegleiterin sofort bemerkte. “Sicherheitsanweisungen des Bodenpersonals vor dem Start”, na ja. Und die Küche an Bord von Flugzeugen heißt auch nicht Kombüse, sondern Galley. Hat der Herr Fitzek schlecht recherchiert. Aber das Thema ist aktuell und originell, die Umsetzung super spannend und das bis zur letzten Minute.

Das waren meine Freitagstipps, Gedanken und Geschichten für diese Woche. Vielen Dank für’s Vorbeischauen, wenn ihr bis hierher gelesen habt.

Ich hoffe, es ist etwas Interessantes für euch dabei. Und ich freue mich immer, wenn ihr meine Freitagstipps in den Kommentaren ergänzt.

Genießt euer Wochenende!

Alles Liebe

Barbara

Freitags Füller Freitagstipps Herz & Seele Unterhaltsames

Urlaubsblog, Freitagstipps und # 884

21. August 2026

Herzliche Grüße aus Borkum!

Ich bin ein paar Tage mit meinen Kindern auf dieser Insel, tatsächlich zum ersten Mal. Wir hatten gestern abend beim Essen eine Unterhaltung darüber, warum wir als Familie und meine Kinder auch mit ihren Partner*innen bisher selten Urlaub in Deutschland gemacht haben und es uns alle immer schon weiter in die Welt hinaus gezogen hat.

Freitagstipps Urlaub Borkum

Zum einen sind wie eine Reise-Familie, schon meine Eltern und Großeltern waren viel unterwegs. Vielleicht hat meine Tante Inge den Grundstein dafür gelegt, als sie nach dem Krieg Ende ver vierziger Jahre in die USA ausgewandert ist. Durch häufige Besuche der ganzen Familie bei ihr, und ihre jährlichen Besuche in Deutschland sowie damit verbundenen Reisen in Europa, weil sie ihrem Mann Europa zeigen wollte.

Natürlich hat auch mein Job in meinem früheren Leben als Stewardess mich in fast jeden Winkel der Welt geführt und daraus ist die Freude an internationalen Reisen für die ganze Familie weiter gewachsen.

Ich gebe auch zu, dass ich ein reiner Schönwetter-Urlauber bin. Viel Geld für einen Urlaub mit sechs Personen auszugeben und dann im Regen in irgendeinem Hotelzimmer oder in einer abgeranzten Ferienwohnung zu sitzen – nein danke, das erschien mir nicht besonders reizvoll. Alle paar Jahre mal nach Florida, Camping in Kroatien, Kreta, Österreich (mit Regen) Schweden (mit Regen), ab und zu Mallorca und viele Sommerferien waren auch zuhause schön.

Die Nordsee war aus diesem Grund nie ein Thema für uns. Wir hatten ein schönes zuhause und mein Motto war immer: wenn Urlaub, dann alle paar Jahre richtig weit weg mit Schönwetter-Garantie. Tagesausflüge an die holländische Nordseeküste haben wir auch sehr oft gemacht, da wir dorthin keine lange Fahrzeit haben.

Im vergangenen Jahr war ein Kurzurlaub auf Sylt deswegen meine erste richtige Bekanntschaft mit einer Nordseeinsel. Und die war großartig, allerdings hatten wir auch für April Hammerwetter.

Als meine Tochter mich kürzlich fragte, ob ich Lust hätte, sie ein paar Tage in einem Ferienhaus auf Borkum zu besuchen, freute ich mich natürlich. Wetter hin oder her, jede Minute Zeit mit meinen Kindern ist das Beste überhaupt. Nach den vielen Wochen Hitze zuhause ist 16 Grad und Regen hier zum Schlafen und chillen wesentlich angenehmer. Ab und zu ist der Himmel auch mal blau, die Tage sind geprägt durch den Blick auf’s Regenradar.

Freitagstipps Borkum Strand

Ein paar Tage richtiges Strandwetter hätten uns gefallen, aber Nordseewetter ist wie es ist und die Insel ist natürlich bei jedem Wetter schön.

Morgen geht’s für mich wieder auf die Fähre und nach Hause, die Kinder bleiben noch etwas. Und mich tröstet, dass es Zuhause derweilen auch tagelang geregnet hat, so brauchten meine Nachbarn sich wenigstens nicht um meine Pflanzen draußen zu kümmern.

Ich hatte hier auch Zeit, einen Blogbeitrag zu Poesie im Art Journal zu schreiben, schaut doch gerne mal vorbei, wenn ihr ihn noch nicht gelesen habt.

Und wir haben gestern bei Regenwetter unfassbar leckere Schoko-Cookies gebacken. Ich hatte nach einem einfachen Rezept mit wenigen Zutaten und ohne Küchenmaschine gesucht. Ferienwohnungs-tauglich eben. Ich habe das Rezept ganz oben auf meinem Pinterest-Board mit Rezepten gespeichert.

Freitagstipps Schoko Cookies

Meine Boards auf Pinterest muss ich auch dringend mal aktualisieren und bearbeiten, habe ich dabei festgestellt. Ich nutze Pinterest – trotz nerviger KI und viel zu viel Werbung – immer noch gerne, um mir Inspirationen oder Rezepte zu suchen.

Steht jetzt auf der To-Do-Liste für den Herbst.

Und sonst so?

Apropos Urlaub – wo steckt eigentlich unser aller Kanzler? Der hat seinen Urlaub verlängert, wenn man den Medien glauben kann.

Ganz ehrlich: Ich bin mittlerweile nur noch fassungslos. Die Einschläge kommen längst nicht mehr näher. Sie sind da. Und aus dem Kanzleramt hört man vor allem: NICHTS.

Dieser Bundeskanzler wirkt auf mich inzwischen nicht nur überfordert, sondern in seiner demonstrativen Distanz zu dem, was Menschen gerade erleben, erschreckend empathielos und selbstbezogen. Diese Mischung aus Arroganz, Empathiedefizit, kommunikativer Indolenz und politischer Führungsschwäche ist für ein Land in multiplen Krisen zunehmend untragbar. Es ist schlicht unfassbar.

Ansonsten ist die politische Berichterstattung meiner Wahrnehmung nach – oder auch, weil mein links-grün-woker Algorithmus mir das ausspielt – geprägt von den bevorstehenden Wahlen in Sachsen-Anhalt, Brandenburg und Berlin.

Schon mal was von Karl Löwenstein gehört? Ein Verfassungsphilosoph, der Faschismus treffend als extreme Emotionalisierung der Politik beschrieben hat. Wer die Emotionalisierung betreibt, den kann man nicht inhaltlich stellen.

Jeder Inhalt wird sofort wieder emotional aufgeladen und umgedeutet. Die Emotionen nachmachen stärkt nur das Original. Es bleibt nichts als dagegen zu kämpfen, auch mit einem Verbot.

In Videos auf Social Media habe ich außerdem gesehen, dass es tatsächlich in einigen Städten immer noch Schwurbler gibt die Montagabend durch die Stadt gehen. Die paar Hanseln sahen so peinlich aus, dass ich fast Mitleid hatte.

Good News!

Glücklicherweise gibt es auch viele Bestrebungen, Demokratie zu stärken. Sachsen geht gegen Extremismus an Schulen vor  Sachsen reagiert auf extremistische Vorfälle an Schulen. Ein neuer Aktionsplan soll Schüler*innen besser vor Radikalisierung schützen. Geplant sind mehr Demokratie- und Medienbildung, Fortbildungen für Lehrkräfte und eine engere Zusammenarbeit mit Polizei und Justiz.

Ich bin selbst anfällig für Hautkrebs, deswegen hat mich diese Nachricht gefreut: Ein personalisierter mRNA-Impfstoff gegen schwarzen Hautkrebs hat in einer Phase-3-Studie positive Ergebnisse gezeigt. In Kombination mit einer Immuntherapie senkte er das Risiko, dass der Krebs zurückkehrt oder sich ausbreitet. Studie: Impfstoff gegen Hautkrebs zeigt Wirkung

Eigentlich weiß, man es ja, oder kann es sich vorstellen: Menschen, die zufrieden mit ihren Freundschaften und Beziehungen sind, geht es körperlich und psychisch besser. Soziale Beziehungen sind gut für die Gesundheit. Das zeigt die „Global Flourishing Study“, für die mehr als 200.000 Personen aus 22 Ländern befragt wurden. Die Werte variieren jedoch nach Lebensphase.

Freitagstipps Urlaub August

 

Freitagstipps

 

1. Regen ______________ .

2.  __________ , wenn ich mich dazu aufraffen kann.

3. Die Bäume _________ .

4. _________ abgewehrt.

5. Bald gibt es wieder _________  .

6. __________ oder etwa nicht ?

7. Was das Wochenende angeht, heute Abend freue ich mich auf ___________ , morgen habe ich geplant, _________ und Sonntag möchte ich _________ !

Wenn ihr mitmachen wollt, könnt ihr die Fragen vom Freitagsfüller gerne auf euren Blogs beantworten und im Kommentar verlinken. Oder aber ihr beantwortet direkt hier in den Kommentaren, wenn ihr keinen eigenen Blog habt. Ich freue mich auf eure Antworten oder auf das Stöbern auf euren Blogs, danke für’s Mitmachen beim Freitagsfüller! Und euer Interesse an meinen Freitagstipps, die kommen jetzt. Ich freue mich übrigens auch, wenn ihr meine Freitagstipps durch eure eigenen Freitagstipps in den Kommentaren ergänzt!

Meine Freitagstipps für euch

Freitagstipps zum Gucken

Sehr spannender Achtteiler auf Disney +: “Furious” ist ein packend inszenierter Thriller, dessen Drehbücher allerlei Überraschungen auffahren und dabei nur hin und wieder überfrachtet wirken. Gleichzeitig ist die Serie aber auch eine facettenreiche und wütende Auseinandersetzung mit den Traumata sexueller Gewalt und den strukturellen Unzulänglichkeiten des Strafjustizsystems. Über allem liegt der Schatten des Systems Epstein, wobei sich der Fokus dankenswerterweise nicht auf die Männer darin richtet. Ein komplexes Katz-und-Maus-Spiel entsteht, bei dem sich die FBI-Agentin Alice als Jägerin und die Serienmörderin Katherine als Gejagte immer ähnlicher werden. Vielleicht wären zwei Episoden weniger nicht schlecht gewesen, hier und da hakt es ein wenig in der Spannung. Rein gar nichts einzuwenden gibt es allerdings, was die schauspielerischen Leistungen angeht.

Freitagstipps zum Lesen

Kennt ihr Huitlacoche? Oder besser bekannt als mexikanischer Trüffel? Ich nicht, bisher jedenfalls. Es handelt sich um Maisbeulenbrand. Was auf deutschen Maisfeldern derzeit für Ärger sorgt, gilt in Mexiko seit Jahrhunderten als Delikatesse. Exotischer Pilz befällt deutsche Maisfelder. Was es alles gibt!

Wirbel in Washington, D.C.: Trump-Beraterin Natalie Harp löst Kopfschütteln bei der Opposition aus. Ich sag es doch, diese Frau ist zurzeit überall in den Medien. Auch als Meme inzwischen. Mehr dazu auch in den Freitagstipps zum Hören. Selbst Trumps Leibgarde warnte schon vor ihr.  Die Gerüchte, dass sie von Trump besessen sei und ihm überall hin wie ein Hündchen folgt, überschlagen sich auch. Mich schüttelt es bei dem Gedanken.

Freitagstipps zum Hören

Auf der Fahrt nach Borkum habe ich aus der Reihe” The Daily Beast Podcast” einen sehr amüsanten Beitrag, auch mit ein wenig Gossip zum Thema MAGA Frauen und Trump Fangirls gehört. Nicht nur optisch, sondern auch sonst entwickelt sich da aus den Frauen seiner Familie und Anhängerinnen ein interessantes Bild. “How Trump’s Women Twist Themselves to Please Him”

Ganz gruselig ist ja auch sein neuster Groupie Natalie Harp, die neuerdings ständig in den Medien auftaucht. Auch darüber gibt es inzwischen eine extra Episode des Podcasts, die hebe ich mir für die Rückfahrt auf.

Interessant und sehr alarmierend fand ich auch den Podcast der Süddeutschen Zeitung “Wenn Rechtsextreme regieren: Lehren aus den USA”. Er ist schon einige Wochen alt, aber ich wünschte, jeder, der überlegt in Richtung rechts zu wählen, würde ihn sich anhören. Ich sehe seit langer Zeit, was das “Vorbild” USA anrichten kann. Und hierzulande wird ja vieles inzwischen offen kopiert.

Für die Rückfahrt nach Hause und meine Laufrunden habe ich mir auch bereits ein neues Hörbuch runtergeladen: “Die Hummerfrauen”. Endlich mal wieder was ohne Horror und Psycho-Krimi, sondern ein literarischer Pageturner voller Wärme, Humor, und Menschenkenntnis. Der raue Alltag der Hummerfischerinnen wird zum Schauplatz eines inspirierenden Romans über Liebe, die Kraft weiblicher Gemeinschaft – und die Frage, ob die Vergangenheit unsere Gegenwart bestimmt. Ich freue mich drauf!

Das waren meine Freitagstipps, Gedanken und Geschichten für diese Woche. Vielen Dank für’s Vorbeischauen, wenn ihr bis hierher gelesen habt.

Ich hoffe, es ist etwas Interessantes für euch dabei. Und ich freue mich immer, wenn ihr meine Freitagstipps in den Kommentaren ergänzt.

Ich wünsche euch ein entspanntes und schönes Wochenende!

Alles Liebe

Barbara

Freitags Füller Freitagstipps Herz & Seele Unterhaltsames

Gedankensalat, Freitagstipps und # 883

14. August 2026

Da bin ich wieder, und bald auch schon wieder weg. Urlaubssaison halt.

Und ich liebe den Sommer. Punkt.

Ja, ich bin privilegiert

  • da ich einen Garten habe, den ich den ganzen Tag nutzen kann.
  • da ich nicht im Dachgeschoss schwitzen muss.
  • da ich gerade nicht arbeiten muss und auch sonst keine Termine habe.

Und nein,

  • es ist mir absolut nicht egal, dass dieses Wetter schon so viele Hitzetote gefordert hat und es überall brennt.
  • Ich wünsche mir trotzdem dringend Regen für die Natur.
  • Ich bin mir des Klimawandels sehr wohl bewusst und tue viel, um nicht weiter dazu beizutragen.

Ich denke, diese Gleichzeitigkeit von Bewusstsein für die Probleme und dem trotzdem-genießen des “schönen Wetters” ist für viele von uns schwer nachvollziehbar.

Freitagstipps Hortensien

Obwohl, in London fand ich die Hitze schon sehr grenzwertig. In einer Großstadt, die inzwischen fast wie eine Wüste aussieht, ohne einen Windhauch und bei meiner Tochter in ihrem alten viktorianischen Haus ohne Klimaanlage und Durchzug habe ich manchmal heimlich gestöhnt. Oder in der U-Bahn, wo gefühlt Sauna-Temperaturen herrschten.

Trotzdem waren es wieder fünf wunderbare Tage. London ist einfach fantastisch. Zufällig war eine meiner Bloggerfreundinnen aus Köln gleichzeitig da, und so konnte ich die Zeit, in der meine Tochter arbeiten musste, wunderbar mit Selmin verbringen und neue Wege in der Stadt erkunden. Mehr dazu weiter unten in den Freitagstipps!

Freitagstipps London

Und ich werde selbstverständlich einige Erlebnisse und neue Tipps in einem Blogbeitrag für alle, die es interessiert, zusammenschreiben.

Habt ihr am Mittwoch die Sonnenfinsternis gesehen? Ich hatte es natürlich verpeilt, mir rechtzeitig eine Schutzbrille zu besorgen, schon zwei Tage vorher war alles ausverkauft. Ich erinnere mich noch sehr gut an die totale Sonnenfinsternis 1999. Meine Kinder waren noch klein, ich war zu der Zeit Vorsitzende einer Elterninitiative und deswegen im Kindergarten. Mittags wurde es zappenduster, unheimlich ruhig und wir klebten an den Fenstern, da die Kinder nicht raus sollten.

Vorgestern fand ich es nicht ganz so spektakulär, da es ja nur eine partielle Eclipse war. Ich beobachtete das Spektakel in einer Gruppe mit meinen Nachbarn (die mir netterweise eine Brille liehen) hier bei uns oberhalb des Neandertals.

Es war am Ende gar nicht die Sonnenfinsternis allein, die das Ganze so besonders gemacht hat. Es waren die Menschen. Dieser gemeinsame Moment, auf der ganzen Welt und auch in den Medien. Dieser komplette Enthusiasmus für etwas, das einfach gerade am Himmel passiert. Ein Moment der Hoffnung und Einigkeit, einfach schön. Es wirkte auf dem Höhepunkt kurz so, als hätte die Natur einen Sepia Filter über alles gelegt.

Freitagstipps Sonnenfinsternis

Ab Montag bin ich dann für ein paar Tage an der Nordsee. Auf Borkum, um genau zu sein, bei angenehmen 20 Grad. Ich hatte seit Wochen weder eine lange Hose, noch lange Ärmel oder gar eine Jacke (!) an. Der Gedanke, das alles einzupacken ist jetzt gerade nicht so prickelnd, aber ich freue mich trotzdem sehr drauf. In kühler Luft schlafen zu können, viel Zeit mit meiner Familie zu verbringen, am Strand entlang zu laufen und Regen und Wind im Gesicht zu spüren. In Cafes heißen Latte statt Iced Coffee zu trinken und einfach nur zu chillen. In London oder Berlin schaffe ich das nie, also nur chillen, FOMO lässt grüßen. Deswegen ist die ruhige Nordseeinsel jetzt ein schöner Kontrast.

Im Übrigen habe ich heute bei 34 Grad eine komplette Packung Schwarzwälder Kirsch Eiscreme verspeist, 475 g. Alleine. Die eine Hälfte nachmittags und den Rest abends.

Und sonst so?

Was mir immer häufiger auffällt, wenn ich im Ausland war: Veränderung wird hier erstaunlich oft nicht als Chance verstanden, sondern als Bedrohung. Besonders bei Digitalisierung und Verwaltung sieht man, wie sehr an bestehenden Strukturen festgehalten wird, selbst wenn sie längst nicht mehr zeitgemäß sind. Man lebt von alten Erfolgen, aber das bringt uns nicht weiter. Es fehlt der Tatendrang. Sicherheit ist wertvoll, keine Frage, aber wenn sie dazu führt, dass Veränderungsdruck und Verantwortungsgefühl verloren gehen, wird sie zum Stillstand. Das finde ich besonders schade, weil dieses Land unglaublich viel Wissen, Kompetenz und Potenzial hätte. Es fehlt nicht an den Möglichkeiten, sondern oft am Mut und am Willen, sie wirklich zu nutzen.

Andererseits: So berechtigt Kritik an unseren eigenen Versäumnissen auch ist: Der dauerhafte Blick durch die rosarote Brille aufs Ausland verzerrt die Realität gewaltig. Deutschland hat echte Probleme, aber dieses permanente Schlechtreden übersieht völlig die Stabilitäten und Standards, um die uns genau andere Länder oft beneiden.

Nun ja, wer konservative Politik wählt, bekommt ein konserviertes Land. Der Deutsche und seine panische Angst vor Veränderungen und Fortschritt lässt es halt nicht zu. Und nicht zu vergessen, dass hier Springer, Nius und Co. sehr viel Geld mit dieser Angst verdienen.

Ich vermisse Merkel und Obama. Wir wussten damals gar nicht, wie gut wir es hatten. Ja, die beiden waren auch nicht perfekt, aber tausendmal besser als das, was wir momentan ertragen müssen.

Good News!

Tschechien will Handys bis zur neunten Klasse weitgehend aus dem Schulalltag verbannen. Die Regierung hofft auf mehr Konzentration, weniger Ablenkung und mehr direkten Austausch unter Schüler:innen. Gut 80 Prozent der Bevölkerung unterstützen die Pläne. Tschechien will handyfreie Schulen. Mein Bruder ist übrigens gerade in diesem Land unterwegs und schwärmte mir von Karlsbad und Marienbad vor. Ich glaube, ich muss da mal hin.

Apropos Tourismus: Florenz verschätft Regeln gegen Massentourismus. In neun weiteren Vierteln dürfen keine neuen Wohnungen mehr als kurzfristige Ferienunterkünfte angeboten werden. Damit will die Stadt verhindern, dass der Übertourismus Bewohner*innen aus ihren Vierteln verdrängt und die Mieten steigen. Für bestehende Ferienwohnungen ist künftig eine befristete Genehmigung nötig. Und in Barcelona werden ab 2027 überhaupt keine Air BnBs mehr genehmigt. Ich kann die Einheimischen verstehen.

Was ist daran so schwer zu verstehen? Gesellschaften, die füreinander sorgen, sind zufriedener.  Gesellschaften sind im Durchschnitt glücklicher, wenn sie fair, inklusiv und hilfsbereit sind. Zu diesem Ergebnis kam eine polnische Forscherin, die Daten von 97.000 Menschen aus 66 Ländern ausgewertet hat. Zu den zentralen Einflussfaktoren gehören unter anderem gleiche Rechte, gesellschaftliche Offenheit und gute soziale Beziehungen.

 

Freitagstipps

 

1. Dieser Sommer ______________ .

2.  __________ ein Ventilator.

3. Zur Abkühlung _________ .

4. _________ Eiskaffee.

5. Wie wird _________  .

6. __________ noch zu früh.

7. Was das Wochenende angeht, heute Abend freue ich mich auf ___________ , morgen habe ich geplant, _________ und Sonntag möchte ich _________ !

Wenn ihr mitmachen wollt, könnt ihr die Fragen vom Freitagsfüller gerne auf euren Blogs beantworten und im Kommentar verlinken. Oder aber ihr beantwortet direkt hier in den Kommentaren, wenn ihr keinen eigenen Blog habt. Ich freue mich auf eure Antworten oder auf das Stöbern auf euren Blogs, danke für’s Mitmachen beim Freitagsfüller! Und euer Interesse an meinen Freitagstipps, die kommen jetzt. Ich freue mich übrigens auch, wenn ihr meine Freitagstipps durch eure eigenen Freitagstipps in den Kommentaren ergänzt!

Freitagstipps London

Meine Freitagstipps für euch

Freitagstipps zum Gucken

Spannend, irgendwie leicht schräg und mit immer neuen Wendungen,  die neue zehnteilige Apple TV Serie “Maximum Pleasure Guaranteed” hat mich sehr gut unterhalten. Bei Paula läuft es zuletzt gar nicht. Ihre Scheidung ist gerade durch, sie kämpft mit ihrem Ex um Zeit mit der gemeinsamen Tochter und auch im Job als Faktencheckerin bei einer Zeitschrift läuft es nur mäßig. Ihre einzige Abwechslung – und zudem Entspannungsmöglichkeit – ist ein Cam-Boy, für dessen Zeit sie bezahlen muss. Als ihr sexy Toyboy jedoch mitten in einem Call überfallen wird, beginnt das Chaos. Weil sie nicht auf die Hilfe der Polizei vertraut, beginnt sie selbst zu ermitteln und wird dabei in ein Dilemma zwischen Internetkriminalität und blutigem Mordfall hineingezogen… und die Story entwickelt sich. Paula ging mir allerdings ab und zu auf die Nerven. Ich bin vielleicht zu sehr Overthinker und logisch denkend für solche Frauenfiguren, die für meine Begriffe oft irrational handeln. Aber es ist halt unterhaltsame Fiktion, und keine Doku.

Freitagstipps zum Lesen

Substack ist eine relativ neue Platform, die ähnlich wie Blogs funktioniert. Warum man nicht gleich klassisch bloggt hat sich mir noch nicht ganz erschlossen, aber inzwischen veröffentlichen dort viele Creator längere Texte, die sich nicht auf Social Media unterbringen lassen. Meine Bloggerfreundin Selmin hat dort gerade einen schönen Beitrag über ihren Solo Trip nach London vergangene Woche veröffentlicht. Wir haben die Stadt wie oben bereits erwähnt, zwei Tage zusammen entdeckt.

Steht der neue James Bond fest? Dieser Schauspieler soll es laut Insider werden. Na ja, so hot finde ich den jetzt nicht, aber es steht ja noch nicht ganz fest.

Habt ihr schon mal mit Feigenblättern gekocht? Ich nicht. Dieses Sommeraroma landet viel zu selten in der Küche Die Blätter sollen nach Sommer schmecken und nach Kokos, Vanille und Mandeln riechen. Ich klau morgen mal welche bei meinen Nachbarn und schnuppere dran.

Freitagstipps zum Hören

“Kein demokratisch regiertes Land wird die weitere rasante Entwicklung der KI Giganten zulassen”. Das ist ein Zitat aus dem Podcast “KI ist ein hochgradig ideologisch aufgeladener Diskurs” mit Philosoph Rainer Mühlhoff. Puhh, ich muss sagen, dass mich das sehr beunruhigt. Das Ziel der Tech-Giganten aus dem Silicon Valley ist ein libertärer Staat ohne jede Regulierung, wo nur Kapitalismus ohne jegliche Prinzipien von Gleichheit und Gleichberechtigung regiert. Wegsehen bringt nichts, Panik auch nicht. Das ist vielleicht die Realität, der wir uns stellen müssen, im Kampf für Demokratie. Jeder einzelne von uns.

Während meiner Reisezeiten habe ich ein neues Hörbuch auf Spotify gehört. Im Spotify Abo sind erstaunlich viele gute Hörbücher enthalten, das habe ich erst kürzlich festgestellt und werde mein Audible Abo deswegen erstmal pausieren. Im Thriller “Sie kann dich hören” (Originaltitel: The Housemaid’s Secret) von Freida McFadden hat die Protagonistin Millie Calloway einen neuen Job. Um sich ihr Studium zu finanzieren, hilft sie einem reichen Paar aus Manhattan im Haushalt. Ihr Arbeitgeber Douglas Garrick wirkt nett, und zum Glück stellt er ihr nicht zu viele Fragen zu ihrer Vergangenheit. Doch warum darf Millie nicht mit seiner Frau Wendy sprechen? Was bedeuten das Weinen, das sie aus dem verschlossenen Zimmer hört, und die Blutflecke auf Wendys Kleidung? Ist Douglas in Wahrheit nicht der fürsorgliche Ehemann, der er vorgibt zu sein? Millie weiß nur eins: Sie muss Wendy helfen. Auch wenn sie damit riskiert, dass ihr dunkelstes Geheimnis doch noch ans Licht kommt. Spannend, mit sehr starkem Plot Twist am Ende!

Und noch einen Podcast möchte ich euch empfehlen. Zum ersten Mal habe ich mit bewusst ein Interview mit einem AfD Kandidaten angehört, aus Interesse, und um nicht nur in meiner links-grünen Bubble unterwegs zu sein.

Was passiert mit Demokratie, wenn Kompromisse nicht mehr als notwendiger Teil politischer Aushandlung verstanden werden? Konsens abgelehnt wird? Keine Kompromisse zum Wohle ALLER mehr versucht werden?

Thilo Mischke trifft Matthias Lieschke, Unternehmer, Kommunalpolitiker und AfD-Mitglied. Zunächst geht es um die Themen, mit denen Lieschke vor Ort Wahlkampf macht: Mittelstand, Bürokratie, fehlende Auszubildende, Handwerk und die Frage, was Politik in den Dörfern konkret verändern kann. Das geht noch ok in den ersten zehn Minuten vom Interview. Dann entgleist es, wird so undefiniert wie immer, wenn man Menschen aus dieser Partei konkrete Fragen stellt.

Ich verstehe den Ansatz überhaupt nicht mehr. Irgendwann muss man als Journalist doch auch merken, wo die Grenzen sind und man aufhören sollte denen nur noch Fläche und Reichweite für den Algorithmus zu bieten. Was genau will man denn vor so einer Wahl mit denen besprechen? Und dann ausgerechnet mit Lieschke? Niemand holt irgendwen von deren Wählern mit einem rationalen Ansatz zurück.

Radikale sind für Rationalität einfach nicht mehr zugänglich. Was ist also das Ziel, wenn das Ergebnis vorher klar ist? Vielleicht verstehe ich es auch einfach nicht. Der Podcast hat mich in meiner Meinung bestätigt. Anfangs dachte ich, so schlimm ist es nicht. Und dann kam das dicke Ende.

Das waren meine Freitagstipps, Gedanken und Geschichten für diese Woche. Vielen Dank für’s Vorbeischauen, wenn ihr bis hierher gelesen habt.

Ich hoffe, es ist etwas Interessantes für euch dabei. Und ich freue mich immer, wenn ihr meine Freitagstipps in den Kommentaren ergänzt.

Ich möchte euch gerne auch noch auf die Anmeldung für das Kreativ-Event Crop Am Rhein Ende September aufmerksam machen, noch sind einige wenige Plätze frei.

Ich wünsche euch ein tolles Wochenende!

Alles Liebe

Barbara

Freitags Füller Freitagstipps Herz & Seele Unterhaltsames

Gedanken zur Woche, Freitagstipps und # 882

31. Juli 2026

Sommer 2026. Die Versteppung hat unseren Garten erreicht, der Rasen ist knusprig. Drei Tropfen Regen gestern haben auch nichts daran geändert. Ich versuche meine Pflanzen in Töpfen auf der Terrasse mit der Gießkanne und Wasser aus dem Pool beim überleben zu helfen. Mein ständiger Begleiter ist aktuell wieder dieses praktische Kühlhandtuch*, ich hätte nicht gedacht, dass es so gut funktioniert.

Ansonsten wurschtel ich so vor mich hin, viel mit Farbe an den Fingern und bin froh, wenn mich die beschäftigten Hände mal von meinem heftigen Gedankenkarussell ablenken.

Freitagstipps Hortensien

Der Schock sitzt immer noch tief. Am vergangenen Samstag hatte mir meine Tochter im Lauf des Tages schöne bunte Bilder und Videos vom CSD in Berlin geschickt. Sie war dort mit ihrem Bruder und Freunden unterwegs. Als ich gegen 22.00 Uhr die erste Meldung des grauenhaften Anschlags auf Social Media sah, versuchte ich sofort, meine Tochter zu erreichen. Die saß zu der Zeit zum Glück schon mit meinem Sohn zuhause auf ihrer Terrasse, sie wohnt ungefähr 10 Fußminuten vom Ort des Anschlags entfernt. Beide wunderten sich zwar über den massiven Einsatz von Hubschraubern und Sirenen, aber erst durch mein dringendes “Alles ok bei euch?” per Whattsapp wurden sie auf die Nachrichten aufmerksam.

Und ihr könnt euch nicht vorstellen, wie erleichtert ich war, als ich sie am Telefon hatte und erfuhr, sie schon eine Stunde vor dem grauenhaften Anschlag nach Hause gegangen waren.

Noch während viele der Opfer in Lebensgefahr schwebten, wurde die Sache politisch ausgeschlachtet und Wahlkampf gemacht. Ekelhaft, einfach so widerlich ist das.

Rechte Politiker (und damit meine ich auch Teile der CDU), die sonst gegen alles Queere hetzen und Transgender „ausrotten” wollen und sich jetzt mit einmal als Schützer der Vielfalt aufspielen, sind ganz widerwärtige Würstchen. Rechtsextreme und Islamisten hassen Vielfalt. Sie sind zwei Seiten einer Medaille.

Gerade solche Ereignisse erinnern uns daran, wie wichtig Sichtbarkeit, Zusammenhalt und gegenseitige Unterstützung sind. Sie zeigen, warum wir Demonstrationen wie den CSD und die anschließenden Gedenkveranstaltungen und Mahnwachen brauchen: als Zeichen für Vielfalt und Akzeptanz und dafür, dass jeder Mensch ohne Angst und Ausgrenzung leben und feiern können sollte.

Am Mittwoch hatte ich eine schöne Ablenkung: ich habe einen Kreativ-Workshop für Kinder in der Stadtbibliothek Neuss gegeben. Dazu gibt es bald einen Blogbeitrag, denn es war wirklich großartig!

Freitagstipps Kreativ Workshop

Was noch? Ich war beim Optiker für eine Kontrolluntersuchung und sagt mal bitte, warum oder wann sind Brillengläser soviel teurer geworden? Ich fasse es nicht. Aber was muss das muss.

Ich habe einen Blogbeitrag zum Crop Am Rhein 2026 geschrieben, mit neuen Infos und allen Details zur Anmeldung.

Heute bin ich wieder mit meiner 90jährigen Tante unterwegs und Samstag verbringe ich den Nachmittag mit einer alte Freundin. Und nächste Woche geht’s nach London. Das Leben könnte schlechter sein und ich dachte am Anfang des Beitrags: was schreibe ich überhaupt, mein Leben ist langweilig.

Noch was zum Lachen (kommt ja inzwischen selten genug vor): Neulich auf der Autobahn fiel mir beim vorbeifahren an einem „Achtung Wildwechsel”- Schild wieder ein, dass ich als Kind geglaubt habe, dass da nachts dann voll der Reh-Traffic abgeht, die also in Herden die ganze Nacht die Straßen überqueren. Mein Förstersohn hat sehr gelacht, als ich ihm das erzählt hab.

Was habt ihr als Kind so für komische Vorstellungen von Dingen gehabt, die eigentlich total unspektakulär sind?

Und sonst so?

Ich weiß noch genau, dass ich als Kind Angst vor Krieg hatte. “Der Russe” war eine Angstfigur, der kalte Krieg allgegenwärtig. Was mich damals getröstet hat, war der Gedanke, dass die Menschheit aus der Vergangenheit gelernt hat und so etwas nie wieder passieren würde. Ja ich weiß, das war kindisch naiv. Auch heute mache ich mir Sorgen um die Weltlage. Doch heute mit der bitteren Gewissheit, dass viele nichts aus der Geschichte gelernt haben. Im Gegenteil: Die Machtgier und Skrupellosigkeit nehmen zu, genau wie die Naturkatastrophen.

Es ist nicht so, dass mich das rund um die Uhr beschäftigt oder ständig meine Stimmung runterzieht. Ich bin ein positiv denkender Mensch, voller Dankbarkeit und Wertschätzung dafür, wie gut es mir geht. Doch manchmal fühle ich mich einfach hilflos. Ich weiß, dass ich die Welt nicht allein verändern kann. Aber ich sehe auch in meinem Umfeld, welche Gedankengänge vorherrschen. Ich spüre immer öfter Menschenfeindlichkeit. Diese Entwicklung der Menschheit macht mich stellenweise einfach traurig.

Dann hat nun noch unser aller Merz ein Personalkarussell in Gang gesetzt, das außer Kontrolle zu geraten scheint. Nein, diesem Neuanfang wohnt kein Zauber inne. Nicht mal eine Spur Glanz. Stattdessen wächst sich die Kabinettsumbildung zu einem Konflikt aus, den momentan keiner wirklich gebrauchen kann und sein Job ist in Gefahr. Mehr dazu und pikante Details gibt’s auch in den Freitagstipps.

Es stellt sich immer mehr heraus, dass der internationale Topmanager Merz mit all seinen inhaltlichen Qualitäten und seiner Führungsstärke nie existiert hat. Er war ein herbeifantasierter Wunschtraum all jener, die trotz ihrer CDU-Nähe oder gar CDU-Mitgliedschaft Angela Merkel doof fanden und sich den knallharten Wirtschaftsmann herbeisehnten, der wiederkehrt, um Rache an allem zu üben, wofür Dr. Merkel stand.

Dabei wurde komplett vergessen, dass der junge Fritz nicht ohne Grund scheiterte. Vor allen Dingen an sich selbst. Und dass behauptete Kompetenz und ein Gnadenjob bei einer nationalen Zwischenholding eines internationalen Investmentkonzerns allenfalls einen überbezahlten Lobbyisten ausmachten, aber weder fachliche Kompetenz noch politisches Gespür oder gar Erfahrung in der öffentlichen Verwaltung ersetzen konnten.

Einige Dinge, die die Koalition macht, sind gut. Aber vieles kommt nicht richtig bei den Bürgerinnen und Bürgern an, weil unzureichend kommuniziert wird. Führung ist Kommunikation. Und wer nicht anschlussfähig erklärt, was warum passiert, überlässt die Deutung anderen. Gute Kommunikation schafft Vertrauen, schlechte schafft Unsicherheit und Widerstand. Warum lasst man sich da nicht von Profis helfen? Es könnte so viel einfacher sein.

Der bis zum Anschlag im Hintern von Trump steckende geldgeile FIFA Präsident Infantino will die zukünftigen Fußball-Weltmeisterschaften an den noch geldgeileren Schwiegersohn von Trump verkaufen. Das wird hoffentlich nix, denn die europäischen Verbände haben sofort mit Boykott gedroht. Kann man sich alles nicht ausdenken.

Good News!

Das wurde auch Zeit:  Instagram geht gegen heimliche Aufnahmen vor. Instagram geht stärker gegen heimliche Aufnahmen und belästigende Videos vor. Wer Menschen ohne ihr Wissen filmt und die Aufnahmen veröffentlicht, muss künftig mit der Löschung der Inhalte oder einer Kontosperrung rechnen.

Das finde ich richtig gut, denn es bleibt ja erstmal sehr warm: Hitze in Rom: Kulturstätten bieten kostenlose Abkühlung Rom reagiert auf die Hitzewelle: Kinos, Bibliotheken und Kulturstätten öffnen kostenlos ihre klimatisierten Räume. Die Initiative soll den Menschen Abkühlung verschaffen und zugleich den Zugang zu Kultur erleichtern.

 

Freitagstipps

 

1. Jetzt kann ______________ .

2.  __________ unmöglich.

3. Es macht Spaß _________ .

4. _________ wird mein Highlight der 2. Jahreshälfte.

5. Ich frage mich, _________  .

6. __________ ,das war es  wert.

7. Was das Wochenende angeht, heute Abend freue ich mich auf ___________ , morgen habe ich geplant, _________ und Sonntag möchte ich _________ !

Wenn ihr mitmachen wollt, könnt ihr die Fragen vom Freitagsfüller gerne auf euren Blogs beantworten und im Kommentar verlinken. Oder aber ihr beantwortet direkt hier in den Kommentaren, wenn ihr keinen eigenen Blog habt. Ich freue mich auf eure Antworten oder auf das Stöbern auf euren Blogs, danke für’s Mitmachen beim Freitagsfüller! Und euer Interesse an meinen Freitagstipps, die kommen jetzt. Ich freue mich übrigens auch, wenn ihr meine Freitagstipps durch eure eigenen Freitagstipps in den Kommentaren ergänzt!

Freitagstipps Steine

Meine Freitagstipps für euch

Freitagstipps zum Gucken

Meine Empfehlung: Am vergangenen Wochenende habe ich die neue vom ZDF und anderen europäischen rechtlich öffentlichen Sendern produzierte Serie „Kabul – Flucht aus der Hölle” geschaut. Der Sechsteiler ist sehr aufwändig und hochwertig produziert und zeigt ein eindrückliches, größtenteils beklemmendes Drama, das grundsätzlich basiert auf den realen Ereignissen in Afghanistan im Jahr 2021. Der Rückzug der NATO Truppen zählt zu den blamabelsten Kapiteln der europäischen und US-amerikanischen Geschichte. Nur noch selten kommt zur Sprache, dass das Desaster auf einen der berüchtigten »Deals« des damaligen und heutigen US-Präsidenten Donald Trump zurückgeht. Im Februar 2020 unterzeichneten Vertreter Trumps und der Taliban einen Vertrag, demzufolge sich die US-Truppen und deren Verbündete bis zum 1. Mai 2021 aus Afghanistan zurückziehen würden.

Man hätte mehr als ein Jahr Zeit gehabt, einen geordneten Abzug vorzubereiten. Dennoch kam es im August 2021 am Flughafen von Kabul zu dramatischen Szenen und tödlichen Tragödien.

Die Stärke der Serie sind die Passagen über die Verzweiflung der von Tod und Verhaftung bedrohten afghanischen Ausreisewilligen und die Ohnmacht der hilfswilligen Botschaftsmitarbeiter und Ordnungskräfte, nicht zuletzt angesichts einer zähen, realitätsfernen und auch zynischen Bürokratie in den jeweiligen Heimatländern. Ein Skandal, der noch immer kein Ende gefunden hat. Im Koalitionsvertrag der aktuellen Regierung finden sich die Zeilen: “Wir werden freiwillige Bundesaufnahmeprogramme so weit wie möglich beenden (zum Beispiel Afghanistan) und keine neuen Programme auflegen.”

Zur Entspannung habe ich dann so nebenbei “The Forsytes” in der ZDF-Mediathek geschaut. Während ich arbeite oder am Basteltisch sitze, geht sowas Leichtes gut. Es ist eine schöne Neuverfilmung des britischen Klassikers. Liebe und Machtkämpfe in der Bankiersfamilie Forsyte im viktorianischen London, die erste Staffel läuft jetzt in der ZDF Mediathek, und endet mit einem Cliffhanger. Aber eine zweite Staffel ist schon in Produktion.

Und dann, ich hatte schon drauf gewartet, erschien bei Netflix endlich die mit vielen Vorschussloorberen ausgezeichnete Verfilmung „The Bombing of Pan Am 103″. Die Serie basiert auf wahren Begebenheiten: Am 21. Dezember 1988 detonierte an Bord des Fluges Pan Am 103 auf dem Weg von Heathrow zum JFK eine Bombe, ich kann mich noch gut an die Nachrichten erinnern. Das Flugzeug stürzte über dem kleinen schottischen Örtchen Lockerbie ab – 270 Menschen kamen ums Leben, darunter 190 Amerikaner und 43 Briten. Es war die schlimmste Terrorattacke auf britischem Boden und der erste große Angriff auf US-Zivilisten.

Die sechsteilige Miniserie beleuchtet die Untersuchung des Absturzes auf beiden Seiten des Atlantiks sowie die verheerenden Folgen für die kleine Stadt und die Familien der Opfer. Von der anfänglichen Spurensuche in Schottland über Ermittlungen in den USA und Malta bis hin zum Prozess im Camp Zeist im Jahr 2000 – und schließlich bis zur jüngsten Anklage Ende 2022 – erzählt die Dramaserie die wahre Geschichte der Zusammenarbeit zwischen der schottischen Polizei und den US-Strafverfolgungsbehörden sowie den Kampf der Hinterbliebenen um Gerechtigkeit. Es tauchen etliche bekannte Schauspieler*innen in der sehr gut gemachten Serie auf. Ich konnte dabei häufig mein “woher kenne ich die / den nochmal …” Spiel spielen. Einzig irritiert hat mich der Ermittler mit der Playmobil Frisur, wenn ihr die Serie schaut werdet ihr sofort wissen, wen ich meine.

Freitagstipps zum Lesen

Den Podcast von Kommunikations-Trainerin Nicole Staudinger hatte ich euch schon öfter empfohlen, heute ist es mal ein Text von ihrem Blog: Meinung vs. Haltung. Man kann daraus viel mitnehmen.

Wie schmecken eigentlich Mispeln? Habt ihr die schon mal probiert? Und wo bekommt man sie überhaupt?

Und das hier wolltet ihr auch immer schon wissen, seid ehrlich : Was verdient eigentlich ein Kampfpilot bei der Bundeswehr? Ich bewundere diese Pilotinnen und Piloten übrigens sehr, ob Bundeswehr, Navy oder NATO.

Freitagstipps zum Hören

In der Sondersendung des Podcasts Machtwechsel wird die Kabinettsumbildung des Kanzlers auseinandergenommen. Dazu gibt es jede Menge Infos aus den Hinterzimmern der Politik und Insiderwissen. Wirklich sehr aufschlussreich, ich wusste bis dato nicht mal, dass es ein extra  Ministerium für Bürokratie-Abbau gibt und da natürlich auch eine neue Ministzerin, das ist doch irgendwie auch absurd.

Das waren meine Freitagstipps, Gedanken und Geschichten für diese Woche. Vielen Dank für’s Vorbeischauen, wenn ihr bis hierher gelesen habt.

Ich hoffe, es ist etwas Interessantes für euch dabei. Und ich freue mich immer, wenn ihr meine Freitagstipps in den Kommentaren ergänzt.

Habt ein schönes und sonniges Wochenende!

Alles Liebe

Barbara

Freitags Füller Freitagstipps Herz & Seele Unterhaltsames

Gedanken zur Woche, Freitagstipps und # 881

24. Juli 2026

EDIT: gestern abend war ich beim Schreiben so müde, dass ich versehentlich den Freitagsfüller der letzten Woche gepostet habe, danke an alle, die mich heute darauf hingewiesen haben! Ich habe jetzt den “Fehler” korrigiert.

Es gibt Wochen, in denen alles gleichzeitig passiert. Termine, Verpflichtungen, Nachrichten, To-do-Listen – manchmal scheint die Welt nur noch aus Geschwindigkeit zu bestehen. Oder aus schlechten Nachrichten und Problemen. Gerade in solchen Momenten merke ich immer wieder, was für mich wirklich zählt: meine Familie.

Manchmal braucht es gar kein großes Ereignis, um sich bewusst zu machen, was im Leben wirklich wichtig ist. Es reicht ein gemeinsames Abendessen, ein herzliches Lachen oder ein kurzer Anruf mit den Menschen, die einem am nächsten stehen. Genau solche Momente haben mich in dieser Woche wieder daran erinnert, warum meine Familie für mich das Wertvollste ist.

Früher habe ich oft gedacht, dass besondere Erinnerungen nur bei großen Ereignissen entstehen. Heute weiß ich, dass es genau die kleinen Augenblicke sind, die unser Herz füllen. Ein gemeinsames Frühstück am Wochenende, ein spontanes Gespräch im Garten, gemeinsames Kochen, ein Eis in der Stadt essen (bester FroYo der Welt!)  oder einfach nur zusammen auf dem Sofa sitzen. Diese scheinbar unspektakulären Momente sind es, die das Leben reich machen.

Freitagstipps FroYo

Je älter ich werde, desto mehr wird mir bewusst, dass Zeit unser kostbarstes Gut ist. Wir können vieles nachholen, manches neu kaufen oder ersetzen. Aber gemeinsame Zeit lässt sich nicht speichern und auch nicht zurückholen. Vielleicht versuche ich deshalb immer öfter, den Moment bewusst wahrzunehmen und einfach da zu sein. Ich glaube, wir vergessen im Alltag viel zu oft, wie selbstverständlich wir die Menschen nehmen, die uns am nächsten stehen. Erst wenn uns bewusst wird, dass nichts im Leben garantiert ist, erkennen wir, wie kostbar jeder gemeinsame Tag eigentlich ist.

Ich wünsche mir, dass wir alle hin und wieder einen Moment innehalten. Dass wir den Menschen, die uns wichtig sind, unsere Zeit schenken und ihnen zeigen, wie viel sie uns bedeuten. Denn am Ende sind es genau diese Beziehungen, die bleiben. Sie tragen uns durch gute Zeiten und durch schwierige Tage.

Meine Familie ist für mich kein Selbstverständnis. Sie ist ein Geschenk. Und genau dafür bin ich von Herzen dankbar. Das gilt in gewissem Maße natürlich auch für gute Freunde.

Was ist für euch der Ort oder die Menschen, bei denen ihr euch wirklich zuhause fühlt? Vielleicht nehmt ihr euch in dieser Woche bewusst Zeit für genau diese Menschen. Ich bin sicher, sie werden sich darüber genauso freuen wie ihr selbst.

Wir haben eine spektakuläre Drohnenshow in Düsseldorf gesehen und zwei Tage unser heißgeliebtes Colaschwein gegessen. Und zuviel von diesen leider sehr geilen Datteln gesnackt.

Freitagstipps Drohnenshow Düsseldorf

Freitagstipps Colaschwein

Freitagstipps Datteln

Und noch eine Erkenntnis der letzten Zeit: Wir reden oft über Nachhaltigkeit – bei Kleidung, Ernährung oder Konsum. Vielleicht sollten wir auch lernen, nachhaltiger mit unseren Worten umzugehen. Nicht jede Beobachtung muss ausgesprochen werden. Und nicht jede Meinung macht das Leben eines anderen besser.

Und sonst so?

Der Mann, der gesagt hat, Menschen mit psychischen Erkrankungen (inkl. Trauma, Depressionen, Angsstörungen) sollen in einem Register erfasst werden, wird jetzt angeblich Gesundheitsminister?

Ein Gesundheitsminister ohne erkennbare gesundheitspolitische Erfahrung, aber mit viel Lust auf Kürzungen, „Eigenverantwortung” und wirtschaftliche Effizienz. Carsten Linnemann beweist damit einmal mehr: In Deutschland braucht man für fast jeden Beruf eine Qualifikation. Nur um über die Gesundheit von mehr als 80 Millionen Menschen zu entscheiden, offenbar nicht.

Wir halten weiterhin fest: Jens Spahn ist weiterhin MdB, erhält weiterhin Diäten, erhält weiterhin Pensionen und ist weiterhin in diversen Ausschüssen, jettet mehrfach in die USA zum erzrechtsradikalen faschistoiden Peter Thiel, der ebenfalls zwei Kinder über Leihmutterschaft hat.

Hendrik Streeck, der Typ der das Gesundheitswesen radikal sozialdarwinistisch ökonomisieren will ist seit April Vater eines Kindes, das aus USA/Idaho stammt, was er nicht kommentieren möchte. Zweierlei Maß im Orkus der CDU. Schlimmer geht alsi immer bei unserer aktuellen Regierung.

Politiker in den USA haben gerade einen Billionen schweren zusätzlichen Etat für das Pentagon (Verteidigungsministerium)  bewilligt. Wie war noch das Wahlversprechen ? Alle Kriege stoppen und kleine neuen Kriege starten? My ass.

Good News!

Frankreich führt Altersgrenze für Social Media ein Frankreich führt als erstes EU-Land eine Altersgrenze für soziale Netzwerke ein. Kinder unter 15 Jahren sollen künftig besser vor den Risiken sozialer Medien geschützt werden. Plattformen müssen dafür wirksame Alterskontrollen einführen. Ich finde das sehr gut, bezweifle leider jedoch, ob es sich in der Praxis umsetzen lässt.

Erfolg im Kampf gegen Cyberkriminalität Ermittler*innen aus Deutschland und den USA haben einen der weltweit größten Phishing-Dienste zerschlagen. Mehr als 200 Server wurden abgeschaltet. Damit sollen Hunderttausende Menschen besser vor Datendiebstahl und Online-Betrug geschützt werden. Ich wurde selbst im vergangen Jahr Opfer eines Betruges und finde es ungeheuer wichtig, dass aufgeklärt, ermittelt und dagegen vorgegangen wird.

Paris kühlt sich unterirdisch Unter den Straßen von Paris kühlt ein 120 Kilometer langes Fernkältenetz bereits rund 900 Gebäude – darunter Krankenhäuser, Museen und den Louvre. Das System verbraucht weniger Strom als klassische Klimaanlagen und soll in den kommenden Jahren deutlich ausgebaut werden.

 

Freitagstipps

 

1.  Ich möchte  ____________ .

2.    _______ plötzlich.

3.   Wenn mein Leben eine Fernsehserie wäre, hätte sie den Titel  _________  .

4.     _______ unfassbar.

5.    Die Rumpelecke/schublade in meinem Haus_________.

6.     ________ da muss ich durch.

7. Was das Wochenende angeht, heute Abend freue ich mich auf ___________ , morgen habe ich geplant, _________ und Sonntag möchte ich _________ !

Wenn ihr mitmachen wollt, könnt ihr die Fragen vom Freitagsfüller gerne auf euren Blogs beantworten und im Kommentar verlinken. Oder aber ihr beantwortet direkt hier in den Kommentaren, wenn ihr keinen eigenen Blog habt. Ich freue mich auf eure Antworten oder auf das Stöbern auf euren Blogs, danke für’s Mitmachen beim Freitagsfüller! Und euer Interesse an meinen Freitagstipps, die kommen jetzt. Ich freue mich übrigens auch, wenn ihr meine Freitagstipps durch eure eigenen Freitagstipps in den Kommentaren ergänzt!

Meine Freitagstipps für euch

Freitagstipps zum Gucken

Meine Tochter ist zurzeit wieder hooked on Game of Thrones. Also musste ich zwangsläufig einige Folgen mitschauen, als sie ein paar Tage hier bei mir war. Ich habe mich bemüht, in diese unfassbar komplexe Geschichte (meine Tochter ist gerade in Staffel drei unterwegs) einzusteigen. Aber bisher ist es mir trotz ausführlichen Erklärungen meiner Tochter zu den Figuren nicht gelungen. Vielleicht muss ich es einfach mal von Anfang an schauen. Oder auch nicht.

Gestern ging die dritte Staffel der Netflix-Serie “Kaulitz & Kaulitz” mit acht Folgen über die Zwillingsbrüder Bill und Tom online. Drei Folgen habe ich mir gestern abend schon angesehen.

Natürlich besteht „Kaulitz & Kaulitz” auch diesmal streckenweise wieder aus Kaulitz vs. Kaulitz. Aber jeder Bruderzwist ist nur von kurzer Dauer und wird dann wieder auf einer Reise in ein pittoreskes Irgendwo gelöst. Von einer dramaturgischen Struktur zu sprechen, wäre folglich falsch. Aber das ist ja auch nicht die Idee. Der Erfolg des Formats dürfte vor allem darin bestehen, dass die Serie für ein paar Folgen recht effektiv dabei hilft zu verdrängen, dass die Gegenwart sich zu einem mäßig angenehmen Aufenthaltsort entwickelt hat.

Und ich war mit meinem Sohn im Kino. Der neue Christopher Nolan Film “Odyssee” hat uns durch seine dichte Atmosphäre und die spannende Inszenierung der berühmten Reise des Odysseus sehr gut unterhalten. Besonders die schauspielerischen Leistungen wirken sehr glaubwürdig und emotional. Die Lautstärke ist allerdings teilweise extrem. Ich habe mir bei einigen Szenen, die besonders viel Gemetzel zeigten, die Augen zugehalten, und manchmal auch die Ohren. Trotzdem hat der Film uns bis zum epischen Finale gefesselt.

Freitagstipps zum Lesen

„Porsche und Rolex sind weg“: Jetzt soll es Steuersündern an den Kragen gehen.Beim Zoll soll ein neues „Zentrum gegen Steuer- und Finanzkriminalität“ entstehen. Damit will die Bundesregierung Steuerbetrug bekämpfen. Das wurde auch Zeit!

Habt ihr das schon mal gehört? Die Kinder sowjetischer Soldaten, die ihren Vater meistens nicht kennen und bei ihrer deutschen Mutter aufgewachsen sind, nennen sich “Distelblüten”. Ihr Schicksal ist inzwischen ein globales geworden. Meine Güte, was für eine Geschichte!

Freitagstipps zum Hören

Ich habe tatsächlich nur einen einzigen Podcast gehört, und der war ziemlich interessant. Im Netz ist was los, Hate und einfach jeden persönlichen Frust in irgendwelchen Kommentaren abladen nimmt leider immer weiter zu. Hate gehört für viele Creator inzwischen zum Alltag, aber man kann und sollte sich dagegen wehren. Alina Friedrichs spricht im neuen “What the social” Podcast sehr offen über Bodyshaming, Kinderbilder im Netz und ihren Umgang mit Hass im Netz, der auch schon mal vor Gericht enden kann.

Uups, Korrektur, ich sollte öfter in mein Archiv schauen. Beim abendlichen Wässern im Garten höre ich neuerdings auch Podcast, so ist es nicht so langweilig und die Pflanzen und Bäume danken es mir und leben noch. Ich habe auch noch eine neue Folge aus der Plothouse True Story Serie,  “Der Mütter Marathon” gehört. Was für eine bizarre Geschichte! Und bekloppte Männer gab es immer schon. Überhaupt sind die Plothouse Podcasts immer wieder spannend, Geschichten über das Leben, den Tod und alles dazwischen. Mal tragisch, mal komisch, mal laut, mal leise. Eines haben all diese Geschichten aber gemeinsam: Sie sind wirklich passiert!

Das waren meine Freitagstipps, Gedanken und Geschichten für diese Woche. Vielen Dank für’s Vorbeischauen, wenn ihr bis hierher gelesen habt. Das bedeutet mir wirklich viel.

Ich hoffe, es ist etwas Interessantes für euch dabei. Und ich freue mich immer, wenn ihr meine Freitagstipps in den Kommentaren ergänzt.

Ich wünsche euch ein schönes Wochenende!

Alles Liebe

Barbara