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London

Allgemein London Reisen Unterhaltsames

Travel London | Reisetipps für London, die Sache mit den Pubs, gutes Essen, Shopping. Und die königliche Hochzeit!

3. August 2018

Ihr wolltet noch mehr Reisetipps für London? Das mache ich natürlich gerne. Für’s Scrapbooking ist es gerade sowieso zu warm, tippen und Fotos bearbeiten geht am Abend gerade noch so.

Ich erzähle euch also noch vom Mädelstrip im Juli und auch etwas von meiner London-Reise Ende Mai. Meine ältere Tochter wohnt und arbeitet seit Anfang des Jahres in London, da wurde es nach fünf Monaten dringend Zeit für einen Besuch. Sie arbeitet im hippen Shoredich und wohnt im kommenden Hipster-Viertel Bethnal Green.

Shoredich und das London East End

Beide Stadtteile liegen im berühmt-berüchtigten Londoner East End, das bis vor 20-30 Jahren noch überwiegend ein Synonym für ein sozial unterprivilegiertes Arbeiterviertel war. Und wie das so ist, wir kennen das zum Beispiel auch aus Berlin, die Gentrifizierung kommt, nachdem junge und kreative Menschen ein Wohnviertel entdecken. Shoredich ist mittlerweile eine sehr coole Mischung aus den typischen East End-Backstein-Gebäuden und ultramodernen Hochhäusern, ein Kontrast, den ich besonders interessant finde.

Ein typischer Anblick um 16.00 Uhr nachmittags: Menschenmassen mit Gläsern in der Hand draussen vor den Pubs.

Pub in Shoredich London East End

Pub in Shoredich London East End

Pubs und Bars in Shoredich und Bethnal Green

Überhaupt, die Pubs in London, das ist schon eine ganz besondere Sache. Fast immer sind sie in schönen alten Gebäuden und in oder vor den meisten Pubs ist es voll, laut und gesellig. Der Großteil der in der City arbeitenden Menschen wohnt weit ausserhalb der Stadt. Deshalb wird ganz regelmäßig ein After Work Bier oder Gin Tonic direkt auf dem Weg vom Büro zur Tube genommen und dann erst fährt man nach Hause. Gefällt mir!

The Flying Horse Pub in Shoredich London East End

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London Persönliches Reisen Unterhaltsames

Travel London | Mädelstrip nach London, Tipps für Reisen, Hotel, Sightseeing und ein absolutes No Go!

20. Juli 2018

Ich liebe London, kommt für mich gleich nach New York, das mal vorweg. Eine meiner ersten Erinnerungen: ich habe dort 1986 meine erste Barbour Jacke gekauft. Und habe zum ersten Mal Phantom of the Opera gesehen. Ist das peinlich? Dass man sich nicht an den Buckingham Palast oder Big Ben erinnert, sondern an sowas? Garnicht, oder?

Lange Zeit hatte ich dann andere Reiseziele, aber in den letzten drei Jahren war ich gleich viermal in London. Nicht zuletzt deshalb, weil meine älteste Tochter neuerdings dort arbeitet. Man muss das Kind ja öfter als  einmal im Jahr sehen, versteht sich.

Da sich nach meinen Instastories der letzten Reisen so viele einen Reisebericht zu London gewünscht haben, erfülle ich diesen Wunsch sehr gerne. Ob der Versuch, die letzten beiden Reisen im Abstand von zwei Monaten zusammenzufassen gelingt? Mal sehen ob ich das schaffe. Vielleicht werden es auch zwei Beiträge hier auf dem Blog.

Ende Mai, am langen Pfingstwochenende, heirateten zufällig ein Prinz und eine bekannte US Schauspielerin. Das war natürlich die perfekte Gelegenheit für meine jüngere Tochter und mich, passend zur Traumhochzeit von Harry Windsor & Meghan Markle, die große Schwester in London zu besuchen.

Liberty Departement Store London

City of London sign

Und Anfang Juli war es wieder soweit, unser Freundinnen-Mädelstrip-Sparkonto war gut gefüllt für die nächste Reise und nach London sollte es dieses Mal gehen, nachdem wir in den Jahren zuvor New York und Las Vegas unsicher gemacht hatten. Unsere Dreiergruppe wird neuerdings durch Freundin Gabi verstärkt, die perfekte Reisegruppe!

Reisen nach und in London

Ein wenig ist die Wahl des passenden Transportmittels natürlich vom eigenen Standort abhängig. Ich wohne in der Nähe von Düsseldorf, Abflüge mit Super-Billigairlines von Weeze oder Köln-Bonn sind deshalb keine Option für mich. Erstens wegen der umständlichen Anreise dorthin, zweitens boykottiere ich Ryanair & Co. aus bestimmten Gründen. Mangelnde Sicherheit und Ausbeutung von Mitarbeitern sind bei mir persönlich ein No Go, aber das muss jeder für sich entscheiden.

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Basteln DIY Fotodruck Grundlagen des Scrapbooking London Mini Books Travel Journals

Upcycling, DIY Reisealbum aus einem Farbfächer, auch für Nicht-Scrapbooker ganz einfach zu machen!

29. Juli 2017

I'm a paperjunkie. Ja, ich horte Papier und kann ganz schlecht Dinge aus Papier wegschmeißen. Seit vielen Jahren höre ich den Satz: Mama, willst du das hier zum Scrapbooking haben oder kann das weg?

Kennt das noch jemand von euch? 

Meine Kreativität springt oft an, wenn ich Dinge aus Papier in der Hand habe. Auch wenn sie für einen ganz anderen Zweck gemacht wurden, als damit schöne Dinge zu basteln.

So geschehen vor einigen Monaten, als ich einer Einladung in den Showroom von Farrow&Ball in Köln folgte. Der Hersteller von Farben und Tapeten stellte seine neue Kollektion vor und im Goodie Bag fand sich einen Farbfächer mit Mustern. Aus festem Material und in einer Form, die mich an die gerade so geliebten Midori Travelers Notebooks erinnerte. Da die Booklets auch im Showroom auslagen steckte ich mir vorsichtshalber noch ein zusätzliches Exemplar ein.

Sie wanderten erstmal in meine große Sammelkiste. Die Kiste muss ich eigentlich öfter mal sortieren und leeren, denn längst nicht alles Gesammelte verwende ich tatsächlich. Es mag ein Drittel sein, der Rest wandert dann doch irgendwann in den Müll. 

DIY London Traveljournal aus Farbfächer

Mein Plan war, ein mit Instaxfotos gefülltes kleines Scrapbook für meine Tochter daraus zu basteln, mit Fotos eines gemeinsamen Kurztrips nach London. Da ich gerade keinen Instax-Film für meinen Fujifilm Instax Share  * im Haus hatte, habe ich 20 Fotos im Format 5×8 cm auf meinem großen Canon Pixma Drucker * gedruckt und in ausgestanzte Polaroid Rahmen geklebt. Die Rückseiten des Zieharmonika-Farbfächers mit den Produktbeschreibungen habe ich zusammengeklebt, so entstand automatisch ein Buch und nur die Vorderseiten mit den Farbmustern blieb zu sehen.

Cover und Rückseite sind mit gemustertem (sehr sehr altem Basic Grey) Papier beklebt, eine Landkarte oder ein Stadtplan von London hätte sich auch gut geeignet. Der Buchrücken ist mit einem Streifen Masking Tape umklebt, zur Sicherheit habe ich an den Kanten noch zusätzlichen Kleber darunter gegeben, da ich der Klebekraft des Masking Tape an sich beim Auf- und Zuklappen des Buches nicht so richtig traute.

DIY London Traveljournal aus Farbfächer

Für das Cover habe ich einen Rahmen gestempelt und mit verschiedenen Stempelsets (Klartext Städtetrip, Kelly Purkey Southport Alphas, Dear Lizzy) ausgefüllt. Das Innere des Albums ist sparsam dekoriert, da der Hintergrund mit den Farbfeldern bereits Struktur gibt. Lediglich einige kleine Puffy Stickers (AC Shimelle und Paige Evans) zieren die Seiten.

DIY London Traveljournal aus Farbfächer

DIY London Traveljournal aus Farbfächer

DIY London Traveljournal aus Farbfächer

DIY London Traveljournal aus Farbfächer

Die Fotos sind nicht chronologisch eingefügt, sondern ich habe mich leicht an den Farben der Farbfelder orientiert, damit es nicht zu bunt, sondern mehr Ton-in-Ton wird. An diesen Seiten mit den roten Akzenten wird das gut deutlich. 

DIY London Traveljournal aus Farbfächer

DIY London Traveljournal aus Farbfächer

DIY London Traveljournal aus Farbfächer

DIY London Traveljournal aus Farbfächer

Das Masking Tape mit Motiven aus London habe ich natürlich in London gekauft! Von jeder Reise versuche ich etwas typisches für meine Travel Journals mitzubringen, in London hatte ich die große Auswahl bei Blade Rubber Stamps. Schöne Papierwaren gibt es ja in jeder größeren Stadt auf der Welt, klar, dass ich diese Läden überall besuche!

Im Album sind jetzt 20 Fotos. Kurzzeitig spielte ich mit dem Gedanken, das zweite Booklet einfach noch daran zu kleben. So hätte ich problemlos ein doppelt so dickes Reisealbum machen können, hmmmm. Aber da ich für mich selbst noch mein Midori Travelers Notebook der Städtereise in Arbeit habe, reichte das erstmal, man will ja nicht die gleichen Fotos doppelt und dreifach verwenden.

Auf der letzten Seite habe ich noch zwei Label von GAP und UNIQLO untergebracht, um an unsere Shopping-Exzesse zu erinnern. Und ein Instagram-Label, weil das Kind doch manchmal leicht augenrollend reagierte, wenn ich wieder mit meinen geliebten Instastories beschäftigt war. Never forget 😉

DIY London Traveljournal aus Farbfächer

DIY London Traveljournal aus Farbfächer

Hätte ich Instax-Fotos verwendet, wäre das Album noch schneller fertiggeworden. Aber auch so war es in ca. 3 Stunden fertig, mit Fotodruck, stanzen, schnibbeln und kleben.

Ich glaube so etwas kann jeder leicht nachmachen, auch wenn er sich bisher nicht an Scrapbooking getraut hat. Das Format ist perfekt für Fotos aus der Instax-Kamera! Die kleinen Bilder verlieren sich auf größeren Seiten so leicht oder verblassen über die Jahre, an irgendeine Magnetwand gepinnt.

Fotos, Kleber und ein wenig Masking Tape. Dazu etwas gemustertes Papier. Das muss nicht unbedingt Scrapbooking Papier sein! Auch alte Buchseiten kann man gut verwenden, wenn man sie zart mit Farbe versieht.

Für Reisealben eignen sich zum Beispiel alte Schulatlanten vom Flohmarkt, oder alte Michelin-Straßenkarten, die in Zeiten von Navi und Google Maps kein Mensch mehr braucht. Oder der alte Shell Atlas aus Opas Auto, erinnert ihr euch daran? Ohne das Ding wurde ja früher keine längere Autofahrt unternommen!

Am besten gefällt mir daran, dass ich etwas Neues aus etwas Gebrauchtem gemacht habe, Upcycling extra fein. Erfunden habe ich das nicht, bestimmt hat jemand von euch, liebe Leser auch schon etwas ähnliches wiederverwendet? 

Erzählt doch mal, Tipps sind sehr willkommen!

So, jetzt heißt es #hochdiehändewochenende, ich hebe meine Hände in Richtung Küchenfenster. Zum Putzen ……

Lasst es euch gutgehen!

Alles Liebe

Barbara

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London Reisen

London, heiße Tage, Hoteltipp, Shopping, Essen und Dreamgirls

26. Juni 2017

Unglaublich, aber wahr! Und so untypisch für London, wer rechnet denn mit sowas.

Für unsere kleine Städtereise am vergangenen Wochenende hatten meine Tochter und ich rein zufällig den heißesten Junitag in London seit 40 Jahren erwischt. Die Reise hatte ich ihr zum bestandenen Master-Abschluss geschenkt. Das Kind war als Einzige der Familie tatsächlich noch nie in der englischen Hauptstadt. Ich selbst zuletzt vor fast genau zwei Jahren, dazu habe ich bereits einige Berichte über London und mein erstes Reisetagebuch geschrieben. Klickt euch gerne durch, so bekommt ihr noch mehr Tipps, auch zum Thema Wohnen über airbnb.

London Bridge

Dieses Mal hatte ich zwei Übernachtungen im Hotel gebucht, dazu die Fahrt mit dem Eurostar.

Denn Spar-Angebote sind oft gar keine!

Nach längeren Recherchen und dem Sichten von (scheinbar) günstigen Angeboten Flug – Hotel stellte sich heraus, dass diese vermeintlichen Schnäppchen fast arglistig täuschen. Da liest man dann z.B. : 3 Tage London für 169,-€. Na klasse, das hört sich super an. Klickt man sich aber durch die Details zur Buchung, gilt dieser Preis nur für ein einziges ganz bestimmtes Datum, und nur für Flughafen Paderborn oder Frankfurt Hahn oder so. Das angebotene Hotel liegt weit ausserhalb des Stadtzentrums, und man kommt entweder in Stansted oder Luton an, die Flughäfen liegen ebenfalls weit draussen vor der Stadt (teure zusätzliche Transferkosten). Ankunft am 1. Tag abends, Rückflug am 3. Tag morgens. Also eigentlich hat man nur zwei Tage in der Stadt. Das ist doch alles Mist, dachte ich.

Bei meinem Wunschdatum und dem uns nächstgelegenen überhaupt verfügbaren Flughafen Köln war ich auf einmal bei einer Summe von 489,-€. Nix Schnäppchen mehr.

Dazu kommt der Zeitfaktor, und erstmal zum Flughafen und wieder zurück kommen, stundenlang vorher da sein, alles blöd.

Die praktischste Lösung war wieder, wie bereits zwei Jahre vorher, der ICE bis Brüssel, und dann weiter mit dem Eurostar. Morgens um 7 hier vor der Haustür in die Bahn, mittags um 12 Ortszeit in Kings Cross St. Pancreas aussteigen, mitten im Zentrum von London. Das Ganze zum DB Sparpreis von 150,-€, inklusive Sitzplatzreservierung. Im Brüssel erfolgt bereits die Einreisekontrolle für England, deshalb plant die Suchmaschine der Deutschen Bahn gleich eine gute Stunde Transitzeit mit ein.

Den Bahnhof Kings Cross St. Pancreas in London muss man gesehen haben, ob man mit der Bahn anreist oder nicht. Hier sieht man die Rückseite, Harry Potter Fans wird die Fassade sicher bekannt vorkommen.

Überhaupt, es wird in diesem Jahr 20 Jahre Harry Potter gefeiert!

Kings Cross St. Pancreas London

Kings Cross St. Pancreas London

Unser Hotel in London, günstig und empfehlenswert

Wir wohnten im Mowbray Court Hotel.  Es liegt sehr gut erreichbar um die Ecke der U-Bahn-Station Earls Court. Die Gegend ist ganz passabel, es gibt kleinere Supermärkte, Restaurants und Pubs in diesem Viertel. Gebucht hatte ich über das Portal agoda.com, dort gab es den günstigsten Preis für das Hotel.

Mowbray Court Hotel London

Mowbray Court Hotel London

Mowbray Court Hotel London

Sehr praktisch, besonders wegen der Hitze in der Stadt, fanden wir Kaffee und das Gratis-Wasser in der Lobby. Wir haben uns jedes Mal Wasser mitgenommen, wenn wir unterwegs waren. Im Zimmer gab es auch jeden Tag Wasser, Kaffee und Tee.

Irgendwie habe ich vor lauter Instastories-Videos filmen vergessen, ein Foto vom Zimmer zu machen. Es lag unterm Dach in der 4. Etage, war klein, aber sauber und praktisch eingerichtet. Wir hatten ein Zimmer mit zwei Einzelbetten, die allerdings recht schmal waren. Für Paare oder große Menschen ist wahrscheinlich ein Zimmer mit Doppelbett besser. Das Bad war neu, und winzig, aber mit Regendusche. Zu zweit drin könnte es eng werden, deshalb genug Zeit einplanen, um das Bad nacheinander zu benutzen 😉

Das Fenster war zu öffnen, das finde ich als Frischluftfanatiker in der Nacht sehr wichtig.

Mowbray Court Hotel London

Da das Frühstück im Zimmerpreis inklisive war, haben wir am ersten Morgen dort gefrühstückt. Sagen wir mal so: man kann, muss aber nicht. Toast, Obst, Croissants, Müsli, Saft usw. Marmelade, Honig und Käse abgepackt, man wird satt.

Essen und Trinken in London

Am zweiten Tag haben wir uns allerdings etwas gegönnt und haben bei Le Pain Quotidien in Covent Garden gefrühstückt.

Breakfast Le Pain Quotidien Covent Garden London

Le Pain Quotidien Covent Garden London

Ich muss gestehen, dass wir uns zwar einiges vorgenommen hatten zum Thema Essen, aber es war einfach viel zu warm dafür! So mussten die klassischen Fish & Chips, die es in fast jedem Pub gibt, genau so auf den nächsten Besuch verschoben werden, wie die Bubble Waffles, die es an den zahlreichen Food Trucks gab.

The Covent Garden Pub London

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Direkt auf dem Weg zwischen der U-Bahn Station Earls Court und unserem Hotel gab es eine Filiale von Pret A Manger, die kannten wir schon aus den USA und es gibt sie in London fast an jeder Ecke. Alles organic, also Bio, und zum Mitnehmen oder dort essen, sehr praktisch, nicht teuer und gut.

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Als bekennende Burger-Esser und Five Guys Fans mussten wir selbstverständlich auf dem Weg zwischen Picadilly Circus und Leicester Square am ersten Abend zuschlagen. Ich hatte so einen Hunger, dass ich den Burger VOR dem Essen nicht fotografieren konnte, sorry 😉 Wir finden, Five Guys hat die besten Burger und Fries!

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Bekanntermaßen gibt es eine wirklich große Auswahl an Restaurants verschiedenster Richtungen in London. Lange vorbei sind die Zeiten, als die englische Küche aus Shepherds Pie und grünen Erbsen zu Fish&Chips bestand. Heute findet sich für jeden Geschmack und Geldbeutel etwas. Wir haben zum Beispiel bei Vital Ingredient mittags gegessen. Das Konzept der Franchise-Restaurants wurde von verschiedenstem Street Food inspiriert, unser Salat (den man sich selbst zusammenstellt) war gut und sehr frisch.

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Hier kamen wir eher zufällig vorbei und da es zu heiß zum Essen war, wurde ein Dutzend der köstlichen Krispy Kreme glazed Doughnuts in der Bahn mit nach Hause geschleppt. Mein Sohn freute sich und als ich den Hund spätabends nach unserer Heimreise bei ihm in der Stadt abholte, stand er schon mit der Tupperdose bereit. Also der Sohn, nicht der Hund 😉

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Juni171

Sightseeing in London, aber nicht zuviel

Meine Tochter hatte sich für ihren ersten Besuch in London gewünscht, nicht „nur“ das Touristenprogramm abzuspulen, sondern einfach herumzulaufen und zu schauen (und zu shoppen, dazu kommen wir gleich noch). Ich hatte mir einige Tipps zu London auf mein Pinterest Board gepinnt, aber die 10 most instagrammable places sind es dann doch nicht geworden. Das Kind war eh schon genug genervt von meiner Fotografiererei und den Instastories parallel. Da ich den Reserveakku der großen Kamera zuhause vergessen hatte, fiel das mit dem richtig gut Fotografieren am zweiten Tag sowieso flach, schlechte Planung, Frau Haane!

In jedem Fall lieben wir aber die Sicht von oben, in jeder Stadt gibt es ja bestimmte Aussichtspunkte, die wir gerne ansteuern.

Man sagt, von hier oben hat man eine tolle Sicht auf die Stadt. Aber bei 31 Grad im Schatten hatte ich doch Bedenken, die 311 Stufen zum Monument hinaufzusteigen. Als wir hier an der U-Bahn Station Monument ausstiegen, fühlte ich mich ein wenig an Boston erinnert, der Kontrast von alten und neuen Gebäuden direkt nebeneinander fasziniert mich einfach.

Monument London

London Financial District

Einen besonderen Kontrast zu den modernen Gebäuden rundherum bildet Leadenhall Market, zweifelsohne werden Harry Potter Fans hier die Diagon Alley, die Winkelgasse aus dem Stein der Weisen, erkennen. In seiner jetzigen Form wurde der Komplex 1881 errichtet und ist sicher auch am Abend nett, mit Restaurants, Bars und kleinen Geschäften.

Leadenhall Market- Londons Winkelgasse

Leadenhall Market- Londons Winkelgasse

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Ohne Mengen von Cold Brew Eiskaffee und Wasser hätten wir übrigens die Tage nicht überstanden, wir sind so viel gelaufen! Die Hälfte fast unterirdisch, denn auch die Fußwege in den Stationen der Tube, so wird die U-Bahn in London genannt, sind lang. Aber Starbucks oder Costa Coffee gibt es zum Glück an fast jeder Ecke. Und jede Menge der angesagten Läden, wo die Hipster und Insta-Queens sich ihre grünen Detox-Drinks holen.

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Zurück zum Thema Aussicht von oben, der Skygarden wartet!

Für den kostenlosen Besuch des Skygarden musste man vorab online einen Slot reservieren, ich hatte am Abend vorher vom Handy aus die Zeit von 10.30 Uhr reserviert. Man darf mit dem auf’s Handy gesendeten (oder ausgedruckten) Ticket eine Stunde oben bleiben. Wegen verständlicher Sicherheitsmaßnahmen wird nach Einlasskontrollen jeweils nur eine bestimmte Anzahl Besucher zugelassen. Man kann bis zu zwei Monate im voraus reservieren.

Atemberaubende 360 Grad Sicht von der Glaskuppel aus! Man kann an einer Seite auch nach draussen, es gibt ein Cafe und Restaurant und die Pflanzen werden ständig benebelt. Urban Jungle sozusagen, hoch über der Stadt.

Skygarden London

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The Gherkin View from Skygarden London

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Tower Bridge view from Skygarden London

Einige der wichtigsten Sehenswürdigkeiten Londons haben wir aber doch mitgenommen, das musste sein. Und ist ja auch mit dem guten Verkehrssystem kein Problem.

Westminster Abbey, Buckingham Palace, Parliament Square mit Big Ben und Kensington Palace mit dem traumhaft schönen white Garden, der zu Ehren von Princess Diana in diesem Jahr angelegt wurde. Kensington Palace war der Wohnsitz der Prinzessin und wird jetzt von Sohn William und seiner Kate genutzt. Leider haben wir sie nicht gesehen, aber der Park und Kensington überhaupt sind immer einen Besuch wert.

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Im Kensington Gardens Park befindet sich die Serpentine Gallery. Dort wird jedes Jahr als Kunstobjekt ein neuer Pavilion errichtet. In diesem Jahr wurde der Serpentine Pavilion von Diébédo Francis Kéré gebaut. Meine Tochter hatte bereits in der Neuen Pinakothek in München eine Ausstellung des mit vielen Preisen ausgezeichneten Architekten aus Burkina Faso gesehen und war enttäuscht, dass der Serpentine Pavilion 2017 erst am Tag nach unserer Abreise offiziell eröffnet wurde. Wenigstens von draussen konnten wir ihn aber sehen.

Serpentine Pavilion 2017 London

Am ersten Abend ging es noch schnell zum Tower und der Tower Bridge, das ist ja die Brooklyn Bridge von London sozusagen. Einmal drüberlaufen muss einfach sein. Da es tagsüber so heiß war, genossen wir die Stimmung am Wasser und den frischen Wind auf der Brücke.

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Shopping in London

Das ist aufgrund der Preise nichts, was man unbedingt machen muss, aber manche Sachen gibt es eben zuhause in Deutschland nicht. Zum Glück war aber schon fast überall SALE, so ein Zufall. In der Carnaby Street gab es die Superga Sneaker mit Studentenrabatt. Auch sonst ganz nett zum Bummeln, die legendäre Straße.

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Und kein London-Besuch ohne Anthropologie! Alleine wegen der Dekorationen staune ich jedes Mal. Und es war auch SALE. Der Vorteil der Zugfahrt ist ja auch, dass es kein wirkliches Gepäcklimit gibt, ein paar kleine Schälchen mussten also mit. Bei den Tassen habe ich mich schweren Herzens zurückgehalten, ich kann bald einen Tassenshop eröffnen.

Anthropologie London Regent Street

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Ganz niedlich fanden wir diese kleine Straße, Cecil Court im Stadtteil Westminster. Nette kleine Vintage Shops. Mir hatte es das U-Bahn Schild in diesem Laden mit wunderschönen alten Prints und Karten angetan, aber da es ein Original aus den 70ern war, kostete es ohne Rahmen 1400,- Pfund, leider nein.

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Meine Freunde, die kurz vorher in London waren, hatten zufällig in einer kleinen Seitenstraße Blade Rubber Stamps entdeckt, klar, dass ich dort vorbei musste. Und natürlich habe ich auch etwas gekauft, man findet ja immer etwas in diesen Shops 😉

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Bei GAP war alles reduziert, sehr fein, Tüte voll. Und mir fiel dieses Statement auf, starke Sache! Ein Model mit Kopftuch wirbt für dieses Label aus den USA, das für junge sportliche Mode steht. Gerade jetzt sind solche Aussagen, wenn auch indirekt, wichtig.

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Was ich nicht gekauft habe?

Das hier, gesehen bei M+S Food. Leider waren wir da auf dem Weg ins Theater und später hab ich es vergessen. Beim nächsten Mal muss das mit!

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Musical in London

Das muss einfach sein. Hierzulande ist das Angebot an Musicals ja eher bescheiden. Wir sind große Musical Fans! Ich habe in London schon Phantom der Oper, Les Miserables, Book of Mormon und Sunset Boulevard gesehen. New York und London bedeutet deshalb immer auch Oper, Musical oder wenigstens Kino.

Meine Tochter wollte gerne Dreamgirls sehen, da sie den gleichnamigen Film schon super fand. Wir kauften die Karten in der Ticket Booth am Leicester Square Tickets für den nächsten Abend. Kosten: 21 Pfund pro Ticket, Grand Circle Plätze. Sehr sehr weit oben, aber es gibt Ferngläser, kein Problem. die Hauptrolle (Effie White) wird von Amber Riley gesungen, bekannt aus Glee. Ein solches Stimmvolumen habe ich lange nicht gehört, sensationell! Das Musical ist an die Geschichte der Supremes und Diana Ross angelehnt. Da es über mehrere Jahrzehnte geht, haben  die Darsteller so oft die Kostüme und Perücken gewechselt, dass einem schwindelig wurde. Die Tanzszenen und die Inszenierung, grandios.

Es herrschte strengstes Fotografierverbot, und auf die Einhaltung wurde ständig von hinten geachtet, keine Chance für heimliche Bilder. Nicht, dass ich es nicht gerne versucht hätte 😉

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London per U-Bahn und Bus

In den unterirdischen Gängen der Tube und der älteren Wagen der Picadilly-Linie, mit der wir überwiegend gefahren sind, herrschte aufgrund der Hitzewelle über 40 Grad. Keiner hat sich aufgeregt, keiner hat rumgemeckert. Wir sind ja nicht in Deutschland. Auch in den Geschäften war es teilweise recht heiß, man merkte eben, dass Gebäude in England normalerweise nicht, wie in den USA, so drastisch mit Klimaanlagen ausgestattet sind. In den neueren Waggons der District Line z.B. war es angenehmer, weil es klimatisiert war.

In den bekannten roten Bussen gibt es anscheinend auch keine Klimaanlage, ich sitze übrigens am liebsten oben in der ersten Reihe. Für eine solche Sicht kann man schon mal schwitzen.

Wenn man länger als einen Tag in London ist, empfielt sich die Oyster Card. Eine Prepaid Karte, die man gegen 5 Pfund Kaution an jedem Ticketautomaten bekommt und immer wieder aufladen kann. Sehr praktische Sache! Man zieht die Karte beim Betreten und Verlassen der Stationen über ein Lesegerät und verfährt so sein Guthaben. Wir haben pro Person ca. 25 Pfund verfahren in knapp drei Tagen. Natürlich haben wir die Karten NICHT zurückgegeben vor der Abfahrt, gehen sie nicht über Los, kassieren sie nicht ihre 5 Pfund und das Restguthaben wieder ein. Schlicht vergessen. Aber es verfällt ja nichts, bei der nächsten Londonreise denke ich SICHER daran, die Karten mitzunehmen 😉

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Zum Abschluss noch ein Wort zur Sicherheitslage in London.

Nach den Nachrichten der letzten Wochen war mir schon ein wenig mulmig, man kann das einfach nicht komplett ausblenden. In der Stadt war eine starke Polizeipräsenz spürbar, aber nicht bis an die Zähne bewaffnet, so wie ich es eine Woche vorher in Hamburg bemerkt hatte.

Es gab Absperrungen im Regierungsviertel und um den Buckingham Palace. Aber das war es auch schon. Die Stimmung war völlig normal, die Leute freundlich und ruhig. Hätte mir nicht ständig jemand ein gut gemeintes „passt auf euch auf“ auf’s Handy geschickt, hätte ich nicht weiter darüber nachgedacht.

Apropos Handy, kein Netz in der U-Bahn, kein WiFi, die Leute lesen Zeitung! Ein ungewohntes Bild.

Und das hier.

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Jetzt habe ich das Wichtigste zusammengefasst, hoffentlich habt ihr durchgehalten?

Eigentlich wollte ich ja den Beitrag in zwei Teilen schreiben, aber die Idee kam mir erst zu spät, als ich schon fast alle Fotos hochgeladen hatte. Tja, wenn man einmal im Flow ist und Zeit hat, muss man das ausnutzen. Wenn ihr Fragen oder Anmerkungen habt, freue ich mich über Kommentare! Und auch sonst natürlich, wenn euch der Beitrag gefällt zum Beispiel 😉

In jedem Fall finde ich es wunderbar in Europa so zentral zu wohnen, dass man schnell in Paris, London oder Berlin ist. Und ich hoffe, dass dieses Brexit-Theater das schnelle und unkomplizierte Reisen mit Personalausweis nicht schwieriger oder teurer macht.

Denn ich möchte noch öfter nach London, vielleicht auch mal zur Vorweihnachtszeit.

Habt eine gute Woche!

Ales Liebe

Barbara

London Reisen

London calling, airbnb, Musical, Shopping und Restaurants

1. September 2015

Ich könnte direkt schon wieder nach London reisen, wenn ich meine Fotos anschaue!

Denn ich stöbere gerade drin, um einige Tipps für euch zusammen zu schreiben. Los geht es! Ich war im Mai zwar nur vier Tage dort, um meine Tochter zu besuchen. Sie arbeitete einen Monat lang in London, ich quartierte mich mit bei ihr ein. Carpe Diem! Oder auch nutze jede Chance;-)

Wenig Zeit, aber trotzdem viel gesehen, erlebt, gegessen, geshoppt.

Wohnen in London

Hotels in London sind relativ teuer, überhaupt ist leider alles oder fast alles in London teuer. Kaum jemand, der in London arbeitet, also in einem "normalen Job", wohnt auch dort. Die Kollegen meiner Tochter aus der Agentur wohnen mindestens eine Stunde ausserhalb der Stadt. Witzigerweise sieht man auch deshalb vor den Pubs und Kneipen am frühen Abend Menschentrauben stehen. Zum After Work Drink trifft man sich in der Nähe der Arbeit, danach fährt man nach Hause und bleibt auch dort. Da natürlich auch in England das Rauchverbot in Gaststätten gilt, stehen die Leute in Massen draussen.

London Pub

Überhaupt sind Londoner immer in Eile, vielleicht wegen des oft langen Weges zur Arbeit. Aufgefallen ist mir das besonders im Bereich der Tube, der Londoner U-Bahn.

Im Gegensatz zu hiesigen Rolltreppen fahren Rolltreppen in der Londoner Tube gefühlt dreimal so schnell. Als Bonus wissen die Londoner außerdem, wie man diese elektrische Hilfestellung zu benutzen hat, nämlich in Bewegung! Rechts stehen, links an dir vorbei sprinted der Londoner die hohen Rolltreppen rauf und runter. Also liebe Touristen: niemals in der Mitte der Rolltreppe stehen!

Kommen wir zurück zum Thema Hotel. Ich hätte ja liebend gerne im ACE-Hotel in Shoredich genächtigt, hier ein Blick in die Lobby. Dieses Mal habe ich mich dort leider nur zum Treffen mit einer Londoner Freundin aufgehalten, aber eines Tages möchte ich mal dort schlafen! (Ist aber teuer).

London Ace Hotel

Wie gesagt, Hotelzimmer in London sind kaum zu bezahlen, deshalb weichen immer mehr Reisende auf Zimmer in Privathäusern aus.

Das Zimmer, das meine Tochter für ihren längeren Aufenthalt über das Portal airbnb gebucht hatte, ist in einem sehr netten typisch englischen Vorstadt-Reihenhaus im Londoner Stadtteil De Beauvoir Town, in East London. Schöne ruhige Straßenzüge, eine In-Gegend, man glaubt es kaum, kein Mini-Haus hier unter 700.000 Euro, wenn nicht noch mehr.

East London streets

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pink door in East London

East London

In diesem entzückenden Innenhof befindet sich der Eingang zum Haus, das meine Tochter über airbnb gefunden hat. Ich habe in ihrem Zimmer drei Nächte während meines Aufenthaltes mit übernachtet, das Bett ist groß genug für zwei.

airbnb East London

airbnb East London

airbnb East London

Das Haus ist gemütlich und die Gastgeberin,  sie heißt Natasha, ist sehr gastfreundlich und supernett.

Man ist mit dem Bus in 20 Minuten in der Mitte Londons, oder man läuft 10 Minuten bis zur nächsten U-Bahn Station, dann geht es noch schneller. Ich persönlich finde die Fahrt im Bus in den klassischen roten Doppeldeckern immer schöner, man sieht mehr.

Zu Fuß laufen macht richtig Spaß in London. 

East London 

Ungefähr 20 Minuten Fußmarsch von unserem Haus entfernt hatten wir zu unserer Freude ein Five Guys entdeckt, wir lieben die Burger dieser US-Restaurantkette und nutzten die Gelegenheit eines abends, uns damit die Bäuche vollzuschlagen.

Five Guys Burger London

Was noch zum Thema Essen und Trinken?

In Camden auf der Chalk Farm Road habe ich im Monarch,  einem typisch englischen Pub seit langer Zeit mal wieder Fish and Chips gegessen, sehr lecker!

Monarch Pub Camden London

Monarch Pub Camden London

Und dann gibt es in London natürlich auch Le Pain Quotidien, ich liebe die Backwaren dieser eigentlich belgischen Restaurantkette ausserordentlich!

Le Pain Quotidien London

 Zum Frühstücken oder zum Kaffeetrinken mit etwas Süßem, diese Pavlovas waren köstlich!

Le Pain Quotidien London

Im Londoner Stadtteil Notting Hill gibt es als neustes Baby von Jamie Oliver eine Mischung aus Bistro und Shop. Recipease, schon optisch ein Augenschmaus.

Jamie Oliver Notting Hill London

Jamie Oliver Recipease Notting Hill London

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Jamie Oliver Recipease Notting Hill London

Jamie Oliver Recipease Notting Hill LondonKleine Baisertropfen in ganz verschiedenen recht phantasievollen Geschmacksrichtungen. May I present, ganz rechts in dunkelrot, Unicorn Poo, zu deutsch Einhornkacke. Muss man erstmal drauf kommen 😉

Unicorn Poo Jamie Oliver Recipease Notting Hill London

Jamie Oliver Recipease Notting Hill London

Shopping in London

Einkaufen muss man in London, das gehört dazu! Wir können uns auch in dieser Stadt in England leider nicht ganz von unserer Vorliebe für einige unserer Lieblings-Label lösen. Besuche bei GAP und UNIQLO mussten sein. Auf der Oxford Street und der Regent Street findet man überhaupt alles, was das Herz begehrt.

Regent Street London UKVerrückte Sachen gibt es in Camden, in den Straßen längs des Camden Lock Market.

Camden Lock London UK

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Giant Dr. Martens Camden Market London

DSC06896Einer meiner absoluten Lieblingsshops ist Anthropologie, ich könnte da einziehen! Bis vor einigen Jahren gab es dieses Label nur in den USA, dann kam es nach London.

Ich habe den Laden in der Regent Street besucht.

Anthropologie Regent Street London UK

Anthropologie Regent Street London UKHabt ihr vielleicht meine Postings zu den Waffelrezepten gelesen? Ich messe mit Cups ab, wie in den Originalrezepten angegeben. Wenn man wirklich stilvoll die Teigzutaten abmessen will, kann man dies z.B. mit diesen entzückenden Maßbechern, die ich bei Anthropologie gesehen habe.

Anthropologie Regent Street London UK

Anthropologie Regent Street London UKDann zur Abwechslung etwas endlich mal etwas richtig Englisches, in der Drogerie-Kette BOOTS kaufe ich gerne Produkte von Soap & Glory, lecker riechende preiswerte Kosmetik, auch toll zum Verschenken geeignet.

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Im angesagten Londoner Stadtteil Shoredich gibt es eine Fülle von kleinen Shops und Restaurants zu entdecken. Wir schlenderten sonntags kurz über den wöchentlich stattfindenden Columbia Road Flower Market, in der kleinen Columbia Road gibt es einige sehr nette kleine Läden.

Columbia Road Flower Market London

Es ist nicht das erste Mal in den letzten Wochen dass ich Trockenblumen erspäht habe, kommt dieser Trend aus den 70ern zurück?

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Filigrane Arrangements mit Kupferdraht, leider hatte ich nur kleines Handgepäck dabei….

Columbia Road Flower Market London

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Habt ihr schon mal so ein kleines Cafe gesehen? Knapp einen Meter breit, witzig!

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Und dann noch ein Konsumtempel der Extraklasse, Victorias Secret in der Bond Street. Ich hab mich nicht getraut, richtige Fotos zu machen, Privatsphäre schätzt man hier. Der sehr aufwändig und zugleich witzig gestaltete Bereich der Anproben ist MÄNNERFREIE ZONE!

Die liebenswert netten Verkäuferinnen verscheuchen jeden Kerl, der nur seinen Fuß über die Schwelle der Umkleidegemächer setzen wollte, höflich aber bestimmt. Das finde ich hervorragend, nicht ist schlimmer, als vor den Kabinen herumlungernde Kerle. Erst recht, wenn man in Ruhe teure Dessous anprobieren möchte ….

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Und jetzt: Abendvergnügen!

Da habe ich noch einen ganz besonderen Tipp zur Unterhaltung in London. Abends ist, wie auch in New York zum Beispiel, der Besuch eines Musicals und auch ein Kinobesuch für uns absolutes Muss!

In London haben wir beim letzten Besuch durch einen glücklichen Zufall ein Musical-Highlight erlebt. Zufall, weil sich mein Neffe und seine Frau zufällig zeitgleich mit uns in London befanden und schon Karten reserviert hatten. Spontan buchten wir deshalb zwei Tage vor der Vorstellung online Tickets für "The Book Of Mormon".

Grandios! Ich hatte das seit 2011 gefeierte Stück (das im Übrigen viele Auszeichnungen bekommen hat) schon auf dem Spielplan in New York gesehen und dachte damals: was? Ein Musical über Mormonen? Na ja, kaum vorstellbar. Neee….

The Book of Mormon London

Wie ich mich so irren konnte! Aber zum Glück gibt es ja diese Zufälle….

Wir sahen eine mitreissende Performance des ausgezeichneten Broadway-Ensembles im Prince of Wales Theatre in London.

Das Musical ist eine Satire und schildert sowohl saukomisch und feinsinnig-witzig, aber auch ohne jede Hemmung und politisch total inkorrekt die Reise zweier jungen Mormonen nach Afrika. Von AIDS bis zu Jesus und Yoda, es gibt kein Tabuthema. Satire vom Feinsten, mit wunderbaren Songs und tollen Tanzszenen.

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Ich war wirklich sehr begeistert von The Book Of Mormon und würde es ohne weiteres gerne noch einmal sehen!

Wir waren in London auch im Kino, ich schaue sehr gerne Filme in der Originalfassung. Während meines dreitägigen Kurzurlaubes lief leider kein besonderer Kracher, deshalb wurde es nur Pitch Perfect 2. Aber das Empire Kino am Leicester Square hat eine der größten Leinwände, die ich je gesehen habe, alleine deshalb war es ein besonders Erlebnis.

Hier sind meine Tipps für London noch mal kompakt:

Schlafen bzw Wohnen:

Zimmer über Air BnB

Orchard Mews

De Beauvoir Town, Eastend, London

 

Musical:

The Book Of Mormon

Prince Charles Theatre

 

Essen und Trinken:

Frühstücken (wenn auch nicht unbedingt englisch)

Le Pain Quotidien

überall verteilt in London

 

Jamie Oliver's Recipease

92-94
Notting Hill Gate
W11 3QB

 
 
40-42 Chalk Farm Road
London
NW1 8BG 
 
Daneben, also neben dem Monarch gibt es den abgefahrensten Kostümladen, den ich je gesehen habe. Fällt mir jetzt wieder ein, ich lach mich hier gerade schlapp beim Betrachten der Fotos.
 
Der ist einen Extrabeitrag wert, demnächst hier.
 
Bleiben sie dran!
 
Alles Liebe
 
Barbara
 
London Mini Books Scrapbooking Scrapbooking Layout Stempel Workshops

Nur aus Papier gemacht, ein Scrapbooking-Album und ein Layout im Workshop

18. August 2015

Na ja, nicht nur aus Papier (genauer gesagt aus sechs Bögen Scrapbooking-Papier) ist das Album, das wir am Sonntag im Workshop gewerkelt haben. Ein paar Buchstabensticker, ein wenig Schnick-Schnack und diese eigens von mir gefertigten silbernen Label waren auch mit beteiligt.

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Aber kein Chipboard (Graupappe) oder sonstiges zur Verstärkung, durch das doppelseitige Verarbeiten des festen Papiers ergibt sich die nötige Stabilität.

Silber ist das neue Gold, oder was meint ihr dazu? Ich finde jedenfalls, diese Kombination mit den grauen und grafischen Papieren und silbernen Buchstabenstickern sieht sehr edel aus.

Die Papiere sind von Pebbles, Crate Paper, Pink Paislee und American Crafts, die Buchstaben heißen Gilded Thickers und sind von American Crafts, die kleinen gelben Buchstaben sind von Sodalicious.

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In meinem Beispielalbum sind 33 verschieden große Fotos eines Kurztrips nach London verarbeitet.

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Da ich während der Reise schon ein sehr textlastiges Scrapbook on the road, also ein Reisetagebuch gemacht habe, ist dieses mehr ein Minibook mit Foto-Untertiteln.

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Einen etwas längeren Text zum Eingang habe ich auf ein SW-Foto direkt gedruckt.

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Dieser schöne graue Cardstock mit Holzmaserung ist in seiner Feinheit auf dem Fotos gar nicht richtig rüberzubringen, er ist vom deutschen Hersteller "Auf deine Weise". Wunderbare Qualität!

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Gebunden ist das Album mit der Cinch. Die zumeist neuen Gäste oder Scrapbooking-Anfänger im Workshop waren sehr verblüfft, wie schnell und einfach das Binden mit Spiralen und diesem Gerät funktioniert. Das aha-Erlebnis und das verblüfft-freudige Gesicht, jedesmal sehr erfrischend zu sehen!

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Das Band zum Binden konnte individuell eingefärbt werden.

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Nachmittags stand dazu ein Scrapbooking-Layout mit integriertem Minibook auf dem Programm. Schnell und einfach zu werkeln, aus drei Bögen weissem Cardstock (Fotokarton).

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In dieses kleine Album auf dem Layout passen bis zu 16 Fotos, drei dazu auf dem Layout macht 19 Fotos, nicht schlecht, wenn man viele Fotos auf einer Seite verarbeiten möchte. 

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Irgendwie war ich dieses Mal sehr mit Zeigen, Erklären, Hilfe beim Stanzen und netten Gesprächen beschäftigt, das lag sicher auch an der hohen Anzahl neuer Gäste. Deshalb hab ich ganze fünf Fotos während des Workshops gemacht, au weia, ein Novum.

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Aber die sehr leckere Suppe hab ich wenigstens festgehalten, ich hatte zum ersten Mal das Rezept "Italienische Partysuppe" von Chefkoch.de ausprobiert, es hat geschmeckt, wurde versichert.

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Danke nochmal an alle Mädels, die am Sonntag im Scrap-Impulse Workshop zu Gast waren, es war schön, euch kennengelernt zu haben!

Lasst es euch gutgehen, der Sommer macht ja grad Pause und ich geh jetzt in die heiße Badewanne, brrrr…

Alles Liebe

Barbara

Fotografie Fotografieren London Mini Books Reisen Scrapbooking Stempel Travel Journals

London – mein Reisealbum on the road und Reisetipps

8. Juni 2015

Meine Tochter arbeitete im Mai vier Wochen lang in London, im Headoffice ihrer Agentur. Klar, dass ich meine Reiselust wieder auslebte und mich für ein paar Tage bei ihr einquartierte.

Sie hatte für diese Zeit ein Zimmer über Airbnb gebucht, das ich euch bei dieser Gelegenheit schon sehr empfehlen kann. De Beauvoir ist einer der östlichen Stadtteile von London, fast schon dörflich, aber mit einem der typischen Doppeldeckerbusse ist man in einer halben Stunde mitten im Zentrum.

Ich springe schon wieder im Text, der Reihe nach wäre vielleicht sinnvoller, nicht wahr? 

 

Wie kommt man nach London und kreuz und quer durch London?

Zurück also auf Anfang. Für die Reise hatte ich den Eurostar über die Deutsche Bahn gebucht, da ich zeitlich gesehen im Vergleich zur Anreise per Flugzeug fast gleich lag, und die Fahrt durch den Tunnel unter dem Ärmelkanal unbedingt mal erleben wollte.

Ich stieg hier morgens um 7 in die S-Bahn (ich wohne in der Nähe von Düsseldorf) und stand mit meinem Koffer genau um 12 Uhr mittags am Kings Cross Bahnhof, mitten in London.

In Brüssel finden bereits die Einreisekontrollen statt, man erhält eine Bordkarte und es findet ein Security Check ähnlich wie am Flughafen statt, deshalb ist dort eine Stunde Transitzeit eingeplant und auch nötig.

Ich konnte mich auch gleich mit Proviant eindecken, mein Lieblingssnack, in Deutschland nicht zu finden.

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Die Einfahrt in den Eurotunnel ist eher unspektakulär, ich fuhr mit dem Rücken zur Fahrtrichtung und konnte den Moment nur knapp mit dem iPhone erwischen. Eine knappe halbe Stunde, das Licht geht an im Zug, und das war es auch schon, Tunnel eben. Der Zug war allerdings rappelvoll ab Lille, Belgier nutzen die Möglichkeit gerne für einen Tagesausflug nach London.

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London Kings Cross St. Pancres

Der Bahnhof Kings Cross St. Pancras ist ein Schmuckstück für sich, tolle Shops und Restaurants, Wartezeiten lassen sich prima hier verbringen.

Da ich vom Kings Cross Bahnhof direkt mit der U-Bahn weiterfahren wollte, habe ich gleich eine Oystercard am Automaten gekauft, alles per Kreditkarte oder EC-Karte. Die Oystercard wird mit einem Guthaben an Automaten in den U-Bahn-Stationen aufgeladen. Ich habe für die drei Tage, die ich vor mir hatte, erstmal 15£ draufgepackt.

Die Karte wird jedesmal, wenn man durch eins der Tore zu den Bahnsteigen muss, an ein Lesegerät gehalten. Das funktioniert einfach und ich fand es sehr praktisch, im Vergleich zu Papiertickets bei öffentlichen Verkehrsmitteln. Wenn das Guthaben aufgebraucht ist, zeigt das Lesegerät es an, man läd dann nach. Restguthaben wird auch am Automaten wieder ausgezahlt.

Die Oystercard funktioniert für U-Bahn und Busse gleichermaßen.

Wenn man eine WiFi-fähige Kreditkarte besitzt (die neuen Karten haben das alle), man erkennt es am WiFi-Symbol auf der Karte, hält man einfach nur die Karte an die Lesegeräte in Bussen und Bahnhöfen. Praktisch für kurze Aufenthalte auf jeden Fall!

Man sollte für die U-Bahnen allerdings gut zu Fuß sein, die Wege und Treppen sind schier endlos, jedenfalls mit Koffer. Die Bahnen und Busse kommen gefühlt aber alle 2 Minuten, man wartet nie lange. Trotzdem haben Londoner es immer eilig, es wird fast nur mit strammem Schritt gegangen;-)

Bequemer und mit besserer Aussicht fährt es sich im Bus, vorzugsweise auf dem Oberdeck.

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Taxifahren, wie man es aus Film und Fernsehen kennt, das ist nur was für reiche Londoner. Die kleinen typischen Autos prägen zwar das Straßenbild, aber meine Tochter meinte, sie werden von Geschäftsleuten und Touristen genutzt, und eben der Upperclass mit gut gefüllten Konten.

London ist überhaupt leider recht teuer, muss man bei der Gelegenheit mal bemerken. Die Immobilienpreise sind astronomisch, Tickets für Theater, Essengehen, europäische Großstadt eben. Aber es ist auch eine einzigartige Erfahrung, finde ich. Deshalb, und um nichts zu vergessen:

 

Ein Reisetagebuch, das Scrapbook für unterwegs

Einen Tag vor meiner Reise habe ich, in Ermangelung eines kleinen Smashbooks, ein kleines Ringbuch gewerkelt, Details dazu hatte ich schon ausführlich beschrieben.

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Dieses Mal hatte ich zwei mobile Drucker im Handgepäck, im Zug muss man ja nicht so auf's Gewicht achten und darf eine "normale" Schere mitnehmen.

Die völlig unterschiedlichen Drucker (Instax Share und Polaroid Zip) und meine Erfahrungen damit, stelle ich euch in einem eigenen Beitrag vor, es würde sonst den Rahmen hier sprengen.

Letztendlich war ich sehr froh, dass ich ein Ringbuch verwendet habe. So konnte ich alles direkt irgendwie erstmal einheften und die zeitliche Reihenfolge später in Ruhe verändern.

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So sieht das Reisealbum jetzt aus, prall gefüllt mit den wichtigsten Erinnerungen, einigen Fotos und allen Tickets, Karten, Kassenzetteln, usw.

Travel Scrapbook London

Fast alles lässt sich schon unterwegs gelocht einheften, notfalls gefaltet, wie meine Reisedokumente.

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Ich habe einige Seiten für euch mal fotografiert, insgesamt hat das Scrapbook 25 beschriebene Seiten, zusätzlich noch das andere Papierzeugs. Für vier Tage eine ganze Menge!

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Ich hatte noch einige Stempel (von Papierprojekt, Nina Menden, Kelly Purkey und Hero Arts) und kleine Bögen mit Aufklebern (Simple Stories) dabei. Kleber, Tacker und drei kleine Stempelkissen. Und drei Rollen Washitape.

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Mobile photo printing

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Mein schlauer Plan war, das Reisealbum während der Rückfahrt im Zug fertigzustellen. Es ruckelte aber im Eurostar ganz ordentlich, sauber schreiben war nicht so gut möglich. Aber egal, es musste gehen.

Leider wurde dann der ICE von Brüssel nach Hause gestrichen, grrrrr, die letzten Stunden meiner Heimreise fanden in einem Ersatzzug nach Liege, einem Ersatzbus von dort nach Köln, und dem letzten kurzen Stück wieder ICE nach Düsseldorf statt. Weiterarbeiten war deshalb schwierig, ich hatte nicht genug Platz zum Schreiben und hab nur Fotodrucker und Handy auf dem Schoß gehabt.

Zum Erstaunen meiner Mitreisenden, die machten große Augen, als ein Foto nach dem anderen aus den kleinen Druckern kam.

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Den Kleinkram habe ich in drei eingehefteten Pergamintütchen gesammelt, da bleibt er auch.

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Ganz hinten im Album habe ich meine Instagram-Bilder, die ich während des Trips gepostet habe, noch einmal separat ausgedruckt und in die kleinen 4×4 Hüllen von We R Memory Keepers gesteckt.

Darauf gehe ich noch genauer ein, wenn ich über die mobilen Fotodrucker berichte.

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Eine ganz nette Bilderflut, ich hoffe, das war nicht zuviel?

Wie erwähnt habe ich nur einige Beispielseiten des Albums fotografiert, um einen groben Überblick zu zeigen.

Mein Fazit:

  • London ist immer eine Reise wert, ich will unbedingt bald wieder hin
  • ein Reisealbum on the road garantiert zeitnahe Fertigstellung
  • man kann in 4 Tagen 1000 Fotos im Laufen machen und hat vielleicht 10 Knallerfotos

Was ich in London gesehen, eingekauft und gegessen habe gibt es in den nächsten Tagen zu lesen.

Bis bald, geniesst den Sommer (solange er da ist)!

Barbara