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Meine Woche, Freitagstipps und # 821

28. März 2025

Ist der Winter jetzt endgültig vorbei? Ich frage wegen der Winterreifen. Man sagte ja früher immer von Oktober bis Ostern, aber auch das hat ja anscheinend keinen Wert mehr. Ich habe meine erst seit Ende November drauf, und Ostern ist ja noch fast einen Monat hin. Ich kann mich erinnern, dass es öfter kurz vor Ostern noch mal geschneit hat, dafür habe ich sogar Beweise in Form von Fotos. Ostereier im Schnee, Osterhasen im Schnee.

Und jetzt sitze ich seit Tagen mittags im T-Shirt mittags in der Sonne und denke: verrückte Welt. Meine Nachbarin sagte gestern, “es ist wie damals bei Corona”. Stimmt, da hat uns auch Hammerwetter den ersten Lockdown versüßt.

Ich fühle mich momentan auch so ähnlich wie damals, wenn ich mein Handy morgens anmache. Oder wie im Februar 2022, wo man jeden Morgen bei den ersten Nachrichten bangte, ob Selenskyj noch lebt.

Wer hingegen das Gefühl hat, von der Flut an Nachrichten, die Donald Trump jeden Tag erzeugt, überrollt zu werden, kann sich trösten. Das geht vielen Menschen so, auch den Amerikanerinnen und Amerikanern, die einfach nur versuchen, ihr normales Leben weiterzuleben. Ein geflügeltes Wort in der US-Hauptstadt Washington lautet derzeit: Was hat er jetzt schon wieder gemacht?

Ich habe das Gefühl auf eine Lawine oder einen Zug mit durchgeschnittenen Bremsen zu schauen, die sich auf den Abgrund zu bewegt. Und andererseits auf ein Kabinett, dass wie kleine Kinder Rollenspiele veranstaltet und jeder darf jetzt der Bestimmer sein oder König spielen. Es ist so absurd!

Neuster Kracher: Jeffrey Goldberg, der Chefredakteur des Nachrichtenmagazins Atlantic, wurde versehentlich in einen Signal-Gruppenchat mit dem Fox-News Moderator und aktuelle Verteidigungsminister der USA, Pete Hegseth, Außenminister Rubio und Beamten der Trump-Regierung aufgenommen, in dem streng geheime Kriegspläne im Zusammenhang mit dem Jemen geteilt wurden.

Natürlich wird das für niemanden Konsequenzen haben, außer für den äußerst mutigen Journalisten, der die Sache vöffentlich gemacht hat. Diese Trump-Administration ist die Inkarnation der Hochzeit zwischen menschenfeindlicher Bösartigkeit und vollumfassenden Dilettantismus.

Auf die Gefahr hin, mich zu wiederholen: Wir leben weiterhin in der dümmsten Timeline.

Kann die Justiz diesen Präsidenten noch stoppen? fragen Medien inzwischen fast täglich. Die Antwort könnten uns verunsichern. Denn zwischenzeitlich ist Trump auch dabei, das Wahlrecht massiv einzuschränken und zu seinen Gunsten zu verändern.

Ich ahne, dass Trump selbst ein Urteil des Surpreme Court gegen sich nicht akzeptieren wird. Und ich fürchte, dann wird es darauf ankommen, auf welche Seite sich diejenigen schlagen, die im Dienste des Volkes Waffen tragen und von ihm befehligt werden. Ich bin kein Schwarzmaler. Aber ich sehe düster.

Die Chatpanne der US-Regierung zeigt nach Meinung von Experten ein weiteres Mal: Die Inkompetenz auf höchster Ebene hat System. Die Folgen durften bald über die Grenzen der USA hinauswirken. Die richtigen Spieler im Hintergrund formen das Land zu einem Radikalen Gottesstaat um, wahrend die Hampel in der ersten Reihe Chaos fabrizieren.

Und bis jetzt hat das, was aus den Koalitionsverhandlungen hierzulande geleaked wurde, auch nicht gerade Hoffnung gemacht. Aber noch ist nichts beschlossen, also warten wir mal ab. Zum Glück kann der zukünftige Bundeskanzler ja nicht ohne Kontrolle und voller Willkür mit einem Filzstift unser Land in 100 Tagen unreguliert vor die Wand fahren. Also bleiben wir zuversichtlich.

Und sonst so?

Ich war sehr kreativ in den letzten Tagen und habe viel Neues ausprobiert. Ich bin dann meist extrem chaotisch unterwegs und es sieht nach solchen kreativen Exzessen immer wüst aus. Inzwischen ist das Chaos erstmal beseitigt und es ist fast alles für die Workshops morgen und übermorgen vorbereitet.

Mein Auto hat neue Bremsen und ich war beim Friseur. Ganz normaler Alltag eben. Ach so, und ich habe mal ein paar leichtere Sachen vom letzten Sommer anprobiert und es war das bekannte: holy fuck, es waren wohl doch ein paar weihnachtliche Kalorien zuviel Gefühl. Durch meinen blöden immer noch schmerzhaftzen Fersensporn bin ich auch seit Monaten weniger als üblich gelaufen. Also eröffne ich ab der nächsten Woche die Salat- und Buttermilchsaison. Seufz.

Was den Fersensporn a.k.a. Plantarfasziitis angeht, hat der Orthopäde mir jetzt Stoßwellentherapie verordnet. Tut weh, ist teuer und wird von der Krankenkasse nicht übernommen. Aber soll helfen. Da ich gestern 800€ in der Autowerkstatt gelassen habe, kommt mir das gerade recht. Wie war das mit dem Ponyhof?

Aber sonst geht es mir gut, das Glas ist zumindest halbvoll und ich freue mich unglaublich auf ein paar Tage Auszeit mit sieben Frauen auf Sylt in der nächsten Woche. Wie immer, wenn ich verreise gibt’s dann Eindrücke dann in meinen Instastories und ich freue mich, wenn ihr mal reinschaut.

Freitagstipps Kirschblüten

Good News!

Habt ihr mitbekommen, dass sich die Grönländer sich massiv gegen einen Besuch des US Vizepräsidenten und seiner Frau, die er erstmal nur vorgeschickt hatte, gewehrt haben? Niemand hat sie eingeladen, sie waren nicht willkommen und ganz Europa hat ihnen im Prinzip den Mittelfinger gezeigt. Peinlich. Ich habe innerlich applaudiert.

In Österreich soll am 1. Mai ein bundesweites Handyverbot an Schulen für die unteren acht Klassenstufen gelten. Ich glaube, das sind gute Nachrichten, wenngleich die Umsetzung erstmal nicht einfach werden dürfte.

Freitagstipps

1.  Ich habe gerade  ___________.

2.    _________  und meine Familie auch.

3.  Wo steckt eigentlich  ______ .

4.    ________ wann und wo .

5.  Bringt mir ________   .

6.    ________ Essen.

7. Was das Wochenende angeht, heute Abend freue ich mich auf ___________ , morgen habe ich geplant, _________ und Sonntag möchte ich _________ !

Wenn ihr mitmachen wollt, könnt ihr die Fragen vom Freitagsfüller gerne auf euren Blogs beantworten und im Kommentar verlinken. Oder aber ihr beantwortet direkt hier in den Kommentaren, wenn ihr keinen eigenen Blog habt. Ich freue mich auf eure Antworten oder auf das Stöbern auf euren Blogs, danke für’s Mitmachen beim Freitagsfüller! Und euer Interesse an meinen Freitagstipps, die kommen jetzt. Ich freue mich übrigens auch, wenn ihr meine Freitagstipps durch eure eigenen Freitagstipps in den Kommentaren ergänzt!

Meine Freitagstipps für euch

Gesehen

… habe ich die gerade erschiene zweite Staffel der österreichischen Netflix-Miniserie  Totenfrau.  Und mich darauf einzustimmen habe ich mir vorher in den letzten Wochen die erste Staffel nochmal reingezogen. Ich kann mich gut daran erinnern, wie ich die Buchvorlage, den Roman Totenfrau von Bernhard Aicher*, 2015 verschlungen habe. Der Story ist skurril und spannend, Anna Maria Mühe spielt wieder mal bravorös und souverän und ich finde die filmische Umsetzung ist gut gelungen.

Ich liebe ja Serien von Shonda Rhimes. Angefangen von Grey’s Anatomy über Station 19 bis zu Bridgerton. Jetzt gibt es die neue Miniserie  The Residence. Ein Mord ist geschehen. Und das nicht an einem gewöhnlichen Ort, sondern in der wohl bekanntesten Villa der Welt: im Weißen Haus in Washington, D.C. Auf 132 Räume verteilt befinden sich 157 Verdächtige, die für den Tod verantwortlich sein könnten. Unter ihnen muss eine exzentrische Ermittlerin nun den Täter oder die Täterin ausfindig machen. Die neue Miniserie auf Netflix ist ganz amüsant, aber holt mich leider nicht so richtig ab. Eine Mischung aus Agatha Christie, Hercule Poirot und Knives Out irgendwie. Ich bin aber noch nichr durch damit.

Wesentlich mehr angesprochen hat mich Krank Berlin. Auf der Suche nach einem Neuanfang übernimmt eine junge Ärztin die Notaufnahme im schwierigsten und chaotischsten Krankenhaus Berlins. Dabei trifft sie nicht nur auf den Widerstand des Personals und ein gnadenloses Gesundheitssystem. Unterbezahlt, schlecht ausgestattet und chronisch übermüdet muss sie ihr Team vereinen, um Leben zu retten.

Wurden deutsche Ärzte, Pfleger und Sanitäter jemals so atemberaubend in Szene gesetzt? Ich glaube nicht. “Krank Berlin” erzählt viel Wahres über Abgründe unseres Gesundheitswesens.Wie realistisch ist das erschreckende Szenario von “Krank Berlin”? Aus Erzählungen meines Sohnes und seines Partners, die beide als Ärzte in Berliner Kliniken arbeiten, würde ich darauf schließen: Ziemlich realistisch, was die Interaktionen und die Gefühlslage des ständig gestressten Personals anbelangt. Kein Wunder, schließlich hat ein ehemaliger Arzt, Samuel Jefferson, am Drehbuch mitgeschrieben und dabei wohl seine eigenen traumatischen Erfahrungen verarbeitet. Läuft auf Apple TV, große Empfehlung!

Gelesen

Für die große Liebe riskieren manche ihr Leben, so wie Karl Heinz Schäfer aus Hechingen. 1964 holt er seine Freundin aus der DDR. Die beiden fliehen mit einem Sportwagen. Spektakuläre Flucht aus der DDR, ich liebe solche Geschichten.

Frühling heißt auch wieder frische Radieschen. Habt ihr Radieschen schon mal gebraten? Ich nicht, probiere ich aber definitiv!

Oha! Es gibt bei uns Menschen heute laut neuster wissenschaftlicher Studien immer mehr Defizite im kognitiven Denken. Als wesentlicher Indikator wird übereinstimmend der drastische Rückgang des Lesens sowie der Wandel in der Art und Weise, wie wir Informationen und Medien konsumieren, gesehen. Vielleicht sind die Österreicher (siehe weiter oben) da auf einem guten Weg in den Schulen.

Gehört

Der Apofika Presseclub ist schnell zu einem meiner regelmäßig gehörten Lieblingspodcasts geworden. So wohltuend zwischen diesen ganzen Talkshows und Expertenrunden, besonders vor der Wahl. Egal wie anders die Positionen sind, es wird immer wertschätzend miteinander umgegangen und das finde ich so wichtig, gerade in diesen Zeiten.

Und dann habe ich noch einen sehr spannenden Podcast über ein Kapitel unserer Geschichte gehört, das alle paar Jahre und jetzt gerade aktuell wieder hochkommt. Die RAF und ihre Terrortaten über Jahrzehnte. Für meine Generation war die RAF allgegenwärtig, die Generation meiner Kinder kennen diesen Teil deutscher Geschichte nur in der Theorie. „Das Thema“ ist ein Recherchepodcast der Süddeutschen Zeitung und die Geschichte, wie sich die 2023 gefasste Terroristin Daniela Klette fast 30 Jahre lang in Deutschland verstecken konnte, ist noch nicht ganz aufgeklärt. Ihr Prozess beginnt jetzt, das Thema ist also darum wieder so aktuell in den Medien. Nach ihre Komplizen Burkhard Garweg und Ernst Staub wird weiter international gefahndet. Schon erstaunlich, man kennt es ja sonst aus Filmen, wie Fahndungen in anderen Ländern ablaufen. Aber in Deutschland ist der Datenschutz nach wie vor streng und Gesichtserkennung durch Behörden durch öffentliche Kameras (noch) nicht erlaubt.

Das waren meine Freitagstipps und Gedanken für diese Woche. Vielen Dank für’s Vorbeischauen, ich hoffe, es ist etwas Interessantes für euch dabei.

Macht es euch schön am Wochenende!

Alles Liebe

Barbara

Grundlagen des Scrapbooking Mixed Media Projects Scrapbooking Scrapbooking Layout Stempel Tools und Werkzeuge USA

Mixed Media Scrapbooking Layout, Crackle Glaze und Crackle Paste und die Fotokisten

26. März 2025

Ein einzelnes Mixed Media Scrapbooking Layout geht bei mir nicht. Wenn ich einmal im Flow bin, tauchen immer wieder neue Möglichkeiten und Ideen in meinem Kopf auf. Manchmal ist er leer, dann geht nichts. Wenn ich aber einmal Farbe an den Fingern habe, ergibt es sich wie vol selbst. Und Fotos, Fotos sind meine Inspiration.

Habt ihr auch diese Kisten mit Tüten voller Fotos? Die, die man früher im Fotoladen oder bei irgendeinem Online Anbieter hat ausdrucken lassen? Sortiert oder unsortiert, viele Jahre an Erinnerungen? Ich glaube, damit bin ich nicht ganz alleine, oder?

Seit ich Scrapbooking vor vielen Jahren für mich entdeckt habe, drucke ich einzelne oder bestimmte Fotos auch selbst zuhause aus. Besonders für Project Life, bestimmte Themen oder wenn ich vom Standardmaß abweichen möchte. Aber diese Kisten von früher, wo ich nach Urlauben einfach erstmal alles von der Speicherkarte zum Sonderpreis habe drucken lassen, die bleiben gut gefüllt. Von den ganz alten, noch nicht digitalisierten Bildern, mal ganz abgesehen.

Und die CDs und DVDs mit Bildern aus der Vor-Cloud-Zeit! Ein Projekt, dass ich dringend angehen muss, bevor die Medien nicht mehr lesbar sind. Nun ja, steht alles auf der to do Liste. Mein Vorsatz für’s Erste: öfter in die Kisten greifen und statt immer neue Fotos zu drucken und erstmal die, die da sind, verarbeiten. Das hat auch den Vorteil, dass man nochmal schön in Erinnerungen eintauchen kann.

Genau das habe ich für meine letzten Layouts gemacht. Einige Layouts mit älteren Bildern sind für Workshops am Wochenende entstanden, die zeige ich euch danach. Gleichzeitig habe ich phantastische neue Farben und Produkte bei PaperArtsy bestellt, damit musste ich direkt loslegen und einiges ausprobieren.

Scrapbooking Layout mit Paper Artsy Tissue und Crackle Glaze

Mixed Media Scrapbooking Layout, Schritt für Schritt

Das bedruckte Seidenpapier von PaperArtsy finde ich einfach super schön, es gibt vier verschiedene Motive bzw Varianten. Ich habe es für dieses Layout im ersten Schritt mit Collage Medium (Decoupagekleber) aufgeklebt. Als Untergrund für Mixed Media Scrapbooking Layouts oder selbstgemachte Papiere für Embellishments verwende ich grundsätzlich dickeren Cardstock, vorzugsweise 300g Aquarellkarton*. Der ist stabil, saugfähig und wellt sich nicht wenn man mit Wasser oder viel Feuchtigkeit arbeitet.

Nach dem Aufkleben des Seidenpapiers habe ich mit den transparenten Mattints einen Farbverlauf aufgepinselt und da diese Farben gleichzeitig als Gel Medium, also Kleber, funktioniert, ist die Oberfläche damit auch versiegelt.

Paper Artsy Tissue Paper mit Mattints Hintergrund

Alternativ hätte ich auch mit den Mattints das bedruckte Seidenpapier aufkleben können, für den Farbverlauf habe ich mich aber erst danach entschieden.

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Freitags Füller Freitagstipps Herz & Seele Unterhaltsames

Meine Woche, Freitagstipps und # 820

21. März 2025

Es gibt Freundschaften, die auch funktionieren, wenn man sich nicht so häufig sieht. Diese Erfahrungen kennen wir hoffentlich alle. Ich habe gestern Abend erst wieder gedacht, wie kostbar solche Momente immer wieder sind. Alle paar Monate treffen wir uns, nachdem wir in Mallorca bei einem Fotokurs unschätzbare Erinnerungen geschaffen haben. Wir versuchen seit Jahren, dieses einmalige Erlebnis zu wiederholen, aber Terminprobleme, Jobs und Alltag standen immer im Weg. Aber in diesem Jahr klappt es, wir sind in der konkreten Planung. Auch ohne den Anspruch, genau so ein großartiges Erlebnis zu wiederholen. Aber neue Erlebnisse und Erinnerungen zu schaffen.

Meine Woche war unaufgeregt und ruhig. Abgesehen von den Nachrichten und der meiner Wahrnehmung nach immer größeren Unruhe, gepaart mit Hilflosigkeit, Wut und Frustration, die ich bei vielen Äußerungen im Netz wahrnehme.

Don’d feed the Troll, kennt ihr den Spruch?  Ich habe mal wieder gemerkt, wie wahr dieser alte Grundsatz immer noch ist. Und trotzdem kann ich manchmal die Finger nicht ruhig lassen, den Hass und die Lügen nicht unwidersprochen sich weiter verbreiten lassen. Konkreter Anlass in diesem Fall war für mich die Nominierung unser noch amtierenden Außenministerin durch die Bundesregierung als neue Präsidentin für die UN-Generalversammlung.

Falls ihr es nicht mitbekommen habt, die Meldung der Tagesschau: Annalena Baerbock wäre erst die fünfte Frau seit dem Zweiten Weltkrieg, die Präsidentin der Generalversammlung wird. Und sie wäre die erste, die diese Aufgabe unmittelbar nach ihrem aktiven Amt als Außenministerin übernimmt. Damit sendet Deutschland ein klares Signal: In diesen für die Vereinten Nationen so schwierigen Zeiten will Deutschland bewusst die multilaterale Weltordnung stärken – und nebenbei seine Chancen auf einen nicht-ständigen Sitz im UN-Sicherheitsrat ab 2027 verbessern.

Die beleidigenden Hasskommentare (vorwiegend von Männern), die ich vorgestern den ganzen Tag zu dieser Meldung gelesen habe, sind einfach unterirdisch und zeigen leider, wie verroht die Kommunikation inzwischen ist.

Oder es ist eine Bot Armee dazu unterwegs. Oder beides. Putin tobt, das alleine zeigt ja schon, dass die Entscheidung gut ist.

Ich habe einen positiven Kommentar unter dem Beitrag der Tagesschau geschrieben… gute Wahl usw… und wurde in mehr als 40 Antworten u.a. als geisteskrank, drogenabhängig, dumm, und weltfremd bezeichnet. Auch überwiegend von Männern.

Und das war nicht auf X oder Facebook. Der pöbelnde Mob hat leider inzwischen auch Instagram erreicht.

Wäre Baerbock ein Mann, würde die Tatsache, dass sie jetzt für den neuen UNO-Posten einer Frau (der Diplomatin Helga Schmid) den Job „wegnehmen” soll, in der Medienlandschaft nicht die geringste Rolle spielen. Denn Männer setzten sich bekanntlich durch, Frauen aber nehmen anderen den Job weg. Mal wieder wird an Frauen ganz andere moralische Maßstäbe angelegt, als an Männer.

Allerdings hatte mein Kommentar unter dem Beitrag der Tagesschau auch fast 4000 likes, das rückte das Bild für mich wieder etwas gerade.

Freitagstipps Frühling

Gestern waren es bei uns 20 Grad. Herrlich. Wunderbar!

Meine Tante meinte neulich, ich soll mir etwas Schönes kaufen für viele Stunden Hilfe. Diese ist natürlich in der Familie für mich selbstverständlich. Aber da sie drauf bestand, habe ich mir endlich einen echten auslaufsicheren Stanley Cup gegönnt und bin damit endgültig zum Vanilla Girl mutiert. Leider voll geil, das Teil. Hält bis zu zehn Stunden alles eiskalt.

Bei der Gelegenheit fällt mir wieder auf, wie sich im Lauf der Zeit unsere Sprache immer weiter verändert. Empfindet ihr das auch so? Es wird immer mehr in Superlativen fabuliert, Clickbait in Überschriften, vom übertriebenen Geschwafel des Orangenen im Weissen Haus mal ganz abgesehen.

Sprache entwickelt sich. Und irgendwann verliert ein Wort seine Bedeutung. Aus GAU wurde Super-GAU (man bedenke “Größtes Anzunehmendes Unglück”. Wie kann man das steigern? Aus geil wird mega-geil, krass steigert sich zu überkrass, aus schmeckt gut wird unfassbar lecker usw. Und Denglisch und Anglizismen sind nicht mehr wegzudenken. Schon interessant, finde ich.

Ich habe ansonsten keine großen Pläne für’s Wochenende. Vielleicht mal kurz auf den Carlsmarkt in Düsseldorf, Blumen und das beste Brot der Stadt kaufen. Mal einen Schlenker zu UNIQLO.

Und heute bin ich auf der Bastelmesse CREATIVA in Dortmund unterwegs. Ich bin gespannt, was es bei den Ausstellern Neues gibt und ob ich das eine oder andere Messe-Schnäppchen finde. Früher war das einer der Hauptgründe, die Messe zu besuchen. Viele Besucher schleppten die Angebote zu Messepreisen tütenweise (oder im Rollkoffer) nach Hause. Bereits im letzten Jahr stellte ich leider fest, dass etliche Händler anlässlich der CREATIVA ihren Verkaufsstand als eine Art Ramschbude oder Lager-Abverkauf aufgebaut hatten. Verständlich, bei der schlechten Konjunktur für Händler. Aber unbefriedigend für viele Kunden.

Ich hoffe das Beste für diese Messe und nehme euch in meinen Instagram Stories wie immer gerne mit.

Und sonst so?

Die Menschheit lernt nie aus.

Ne, Quatsch.

Die Menschheit lernt nie. Aus.

Satzzeichen. So wichtig.

Good News!

Frankreichs Parlament schafft Abstimmung per Aufstehen ab. Frankreichs erster im Rollstuhl sitzender Parlamentsabgeordneter hat gestern durchgesetzt, dass in der Nationalversammlung künftig nicht mehr per Aufstehen oder Sitzenbleiben abgestimmt wird.

Als Person mit dem Eintrag X im Geschlechtseintrag wird es in Zukunft schwieriger, ein Einreise-Visum für die USA zu bekommen. In US-Reisepässen gibt es sas X für divers garnicht mehr. Zum Glück sieht die EU das (noch) anders. Mit einem Urteil hat der EuGH die Rechte von trans Personen bei der Änderung ihres Geschlechtseintrags gestärkt.

Und das hier wird den Food Blogger Markus a.k.a. die Söderin wahrscheinlich ärgern: Künftig wird die Deutsche Weinmajestät statt der Weinkönigin gewählt  Aber er trinkt wahrscheinlich sowieso lieber Bier zum Schnitzel, um sein Habeck-Trauma zu überwinden.

Freitagstipps

1.  Wir sind  ___________.

2.    _________  nicht anhören.

3.  Bedanken möchte ich mich  ______ .

4.    ________ noch mehr.

5.  Es ist ja so: ________   .

6.    ________ .

7. Was das Wochenende angeht, heute Abend freue ich mich auf ___________ , morgen habe ich geplant, _________ und Sonntag möchte ich _________ !

Wenn ihr mitmachen wollt, könnt ihr die Fragen vom Freitagsfüller gerne auf euren Blogs beantworten und im Kommentar verlinken. Oder aber ihr beantwortet direkt hier in den Kommentaren, wenn ihr keinen eigenen Blog habt. Ich freue mich auf eure Antworten oder auf das Stöbern auf euren Blogs, danke für’s Mitmachen beim Freitagsfüller! Und euer Interesse an meinen Freitagstipps, die kommen jetzt. Ich freue mich übrigens auch, wenn ihr meine Freitagstipps durch eure eigenen Freitagstipps in den Kommentaren ergänzt!

Meine Freitagstipps für euch

Gesehen

… habe ich Toxic Town. Die Handlung dreht sich um den realen Umweltskandal in Corby, einer Stadt in England, in den 1980er und 1990er Jahren. Nach der Schließung eines Stahlwerks wurden giftige Abfälle unsachgemäß entsorgt, was zu gesundheitlichen Schäden bei der Bevölkerung führte. Die Netflix-Serie konzentriert sich auf eine Gruppe von Müttern, die einen fast aussichtslosen Kampf um Gerechtigkeit geführt haben. Wie David gegen Goliath (oder auch Erin Brockovich) zogen sie vor Gericht und deckten mehr als eine grausige Wahrheit auf. Die Besetzung ist brillant und typisch britisch. Läuft auf Netflix.

Und das sehenswerte Yellowstone Prequel 1923 mit Harrison Ford und Helen Mirren geht in die zweite Staffel, die ersten vier Folgen sind online. In Staffel 2 haben die Duttons neben den üblichen Herausforderungen auch noch mit einem besonders harten Winter zu kämpfen. Das Erbe der Dutton-Ranch ist in Gefahr und so begibt sich Spencer Dutton (sehr ansehnlich: Brandon Sklenar) auf den Weg nach Montana, um seinem Onkel zu helfen. Auch seine Frau Alexandra ist auf dem Weg in den Westen, um um ihre Liebe zu kämpfen. Die Reise der beiden unabhängig voneinander quer durch die USA gestaltet sich als so grausam und schwierig, dass es bereits dazu einen TikTok Trend gibt (help Spencer to get to Montana). Super witzige Interaktion.

Dann habe ich noch die Mini-Serie Krähenmädchen gesehen. Eine BBC Thriller-Drama-Serie, basierend auf dem gleichnamigen Schweden-Bestseller von Erik Axl Sund. Düster angelegt, nicht immer spannend, aber irgendwie trotzdem fesselnd. Inhalt: Eine Teenager wird ermordet und die Leiche wird in aller Öffentlichkeit entsorgt. Die Kommissarin Jeanette Kirkland und die Psychotherapeutin Sophia Craven schließen sich gegen den Widerstand ihrer Vorgesetzten zusammen, um den Mörder zu finden. Anfangs bringt man vielleicht nicht alle Handlungselemente und Fäden so recht zusammen, was sich dann mit dem Verlauf zusammenfügt. Am Ende gibt es dann auch noch einen überraschenden Twist. Läuft auf Magenta TV.

Gelesen

Was passiert mit deinem Körper, wenn du jeden Tag Käse isst? Interessant. Und sorry,  mir trotzdem relativ egal, ich liebe Käse einfach, für mich überwiegen die Vorteile.

Die Erkenntnis, dass Menschen immer schneller wesentliche Aspekte ihrer Intelligenz regelrecht verlieren, ergibt sich in der Zusammenschau mehrerer Studien weltweit, die alle zum selben Ergebnis kommen. Das berichtet die Financial Times. Kognitives Denken wird zum Auslaufmodell. Hört man hier Alarmglocken?

Gehört

… habe ich wieder einen meiner wöchentlichen Lieblings-Podcasts. In der aktuellen Folge von O.K. America , MAGA versus DOGE  hörte ich mir bisher unbekannte Aspekte, wie sich die politischen Machtverhältnisse in den USA durch zwei Mega-Egos (und hier ist nicht Trump gemeint!) weiter entwickeln könnten. Ich schätze die Expertise und die sachlichen Einordnungen von Klaus Brinkbäumer und Rieke Havertz wirklich sehr.

Das waren meine Freitagstipps und Gedanken für diese Woche. Vielen Dank für’s Vorbeischauen, ich hoffe, es ist etwas Interessantes für euch dabei.

Ich wünsche euch ein sonniges und wunderbares Wochenende!

Alles Liebe

Barbara

Freitags Füller Freitagstipps Herz & Seele Unterhaltsames

Meine Woche, Freitagstipps und # 819

14. März 2025

Die Sonne scheint, der Himmel ist blau, ein Wochenende ohne Termine liegt vor mir. Soweit, so gut. Es könnte mal kurz regnen, sonst muss ich bald draußen gießen. Irgendwas ist ja immer.

Ansonsten freue ich mich, dass die kalten dunklen Monate insgesamt hinter uns liegen. Jedenfalls wettertechnisch und stimmungsmäßig. Lassen wir mal die Weltlage außen vor. Kaum hat man irgendeine Nachricht verdaut, hat alles am nächsten Tag schon wieder eine ganz andere Perspektive. So schnelllebig fühlt sich die Welt gerade an. Jeden Moment passiert irgendein Mist. Alte weiße Typen kündigen etwas an, nehmen zurück, verschieben, verschärfen – und niemand kommt mehr hinterher.

Aber ich versuche positiv zu bleiben, und sei es nur durch Ruhe und Filtern von Nachrichten. Vor einigen Tagen las ich irgendwo (leider habe ich mir die Quelle nicht gemerkt) ein Zitat, das ich mir zum Ausdrucken abgespeichert habe.

„The most common way people give up their power is by thinking they don’t have any.“
(Der häufigste Weg, wie Menschen ihre Macht aufgeben, ist, zu denken, dass sie keine haben.)

Der Grad zwischen informiert bleiben und in ein Doomscrolling-Loch zu fallen ist gerade relativ schmal. Alarmismus dient aber generell meistens dem Generieren von Klicks und damit Geld. Ich kann da inzwischen gut differenzieren und filtern.

In Magazinen, Talkrunden und vor allem auf sozialen Medien bestimmen Probleme, Krisen und Katastrophen das Programm. Erlernte Hilflosigkeit und ein negatives Weltbild sind die Folge. Menschen flüchten sich in den Zynismus oder blicken hoffnungslos in die Zukunft.

Aber abseits der typischen Schlagzeilen und Aufreger-Themen gibt es auch Lösungsansätze und es wird etwas bewegt – die Welt kann mehr, als wir allzu oft glauben. Ich werde oft durch meine Kinder wieder vom Aufregungsbaum runter geholt, weil sie einen wesentlich positiveren Blickwinkel haben. Der Austausch zwischen Generationen ist so wichtig! Würde ich mich nur mit Boomern wie mir umgeben, würde ich mir wahrscheinlich nur noch die Decke über den Kopf ziehen.

Freitagstipps Kerzen

Zurzeit betreue ich immer noch intensiv meine 89jährige Tante, die kürzlich verwitwet ist. Behördengänge und Papierkram ohne Ende. Und die Phasen der Trauer miterleben, die ich nur zu gut aus eigener Erfahrung kenne. Warum dauert es drei Monate, bis man für einen notwendigen Erbschein beim Amtsgericht vorsprechen darf? Es gibt keine weiteren Angehörigen, es gibt ein eindeutiges Testament, es gibt kein Vermögen. Aber das Auto steht ungenutzt in der Garage und könnte verkauft werden, um Kosten zu decken. Geht aber nicht ohne Erbschein. Und so weiter. Ich frage mich täglich, wie ältere Menschen ohne Angehörige diese ganze Bürokratie unter der seelischen Belastung schaffen sollen. Vom finanziellen Aspekt mal ganz zu schweigen. Alles muss extra bei Behörden bezahlt werden. Sterbeurkunden, Erbschein, Testamentseröffnung, jeder unumgängliche Vorgang kostet.

Und die Beantragung von Hinterbliebenenrente ist wieder ein ganz anderes Thema und bestätigt wieder mal wie dringend notwendig Bürokratieabbau ist. Man braucht viel Zeit, Geduld und gute Nerven.

Mein Haus ist ein Chaos, mein Basteltisch sieht nach kreativer Explosion aus und ich erwarte am Wochenende Besuch. Also ist einmal gründlich durchwirbeln angesagt.

Die beste Freundin meiner Tochter hat ein sehr cooles Projekt gestartet. Eine kostenlose KI Seite für Beauty und Hautpflege. Ihr könnt mit einem Bot chatten, der eure Fragen beantwortet, eure Probleme analysiert und Lösungen anbietet. Ich habe das gestern mal ausprobiert, sobald die Seite online war und der Bot ist mindestens so sympathisch und kompetent die wie Berater*innen bei Douglas & Co. Probiert doch “Love Skin AI” mal aus, es ist kostenlos und ihr müsst keine privaten Daten eingeben. Funktioniert auch auf Deutsch! Und Carla freut sich sehr über Feedback.

Und sonst so?

Demokratie war gestern, vor unseren Augen wird gerade eine neue Staatsform eingeführt. Willkommen in der Idiokratie, der Herrschaft der Idioten. So oder ähnlich könnte man einige Nachrichten, besonders aus den USA, beschreiben.

Gab es schon mal einen Neustart des Bundestags, der von so vielen Rechtsstreitigkeiten überlagert war, groß wie klein? Man hat den Eindruck, es wurde ein Bundestag von Prozesshanseln gewählt. Friedrich Merz beginnt seine Möchtegernkanzlerschaft damit, dass er dachte, dass die Partei, die er mit seiner Truppe seit Jahren behindert und beleidigt, ihm einfach so 500 Milliarden Euro gibt, damit seine populistischen Wahlkampfversprechen nicht wie ein Kartenhaus in sich zusammenbrechen.

Das wird nicht so einfach passieren. Es wäre gut, wenn er langsam in der Realität ankommt. Von den Ideen einer feministischen Außenpolitik, der es ja nicht nur um Frauenrechte, sondern um den Schutz von Minderheiten geht, um besseren Zugang zu Bildung und demokratische Teilhabe, scheint diese Welt heute weiter entfernt denn je.

Zehn Tage sollen die Beratungen der Arbeitsgruppen für eine regierungsfähige Koalition dauern, vorzeitige Durchstechereien oder Fotobeweise der Verbrüderung sind nicht erwünscht: »Keine Statements, keine Pressekonterenzen, keine Kommunikation von Zwischenergebnissen, keine Selfies etc.« Das wollen wir doch mal sehen.

Mich schauderts auch bei den Köpfen von Unionspolitikern, die da dabei sind…Spahn, Klöckner, Dobrint usw…. Die ganze Gurkentruppe von korrupten NichtPerformern. Ich meine, Philipp Amthor leitet die Arbeitsgruppe für Modernisierung, der Typ ist der jüngste 90 Jährige in der Union. Linemann für Arbeit und Soziales? Der psychisch Kranke Personen in einer Datenbank sammeln will?

Erstmal nicht weiter drüber nachdenken und auf das Beste hoffen.

Und dann habe ich live in einer Pressekonferenz gestern noch den russische Imperator gesehen. Der kann sich freuen, dass er sich wohl bald und mit Trumps Segen einen Teil der von ihm überfallenen Ukraine einverleiben kann.

Aber das ist ein anderes Thema.

Good News, man muss sie suchen, aber es gibt sie

Dem Papst geht es besser, der Vatikan gibt erstmal vorsichtige Entwarnung. Das fehlte jetzt noch…

Während es in den USA zu diesem Thema leider wieder rückwärts zu gehen scheint, investiert Thailand  nach der Legalisierung der gleichgeschlechtlichen Ehe mehr als 4 Millionen Dollar in gender-affirming healthcare für trans Personen.

Das Land Berlin hat eine Notübernachtung für wohnungslose Frauen in Berlin-Neukölln durch Ankauf vor dem Aus bewahrt. Der vorherige Mietvertrag wurde nicht verlängert. Warum wohl?

Ab April dürfen nur noch Boote mit Elektro- oder Wasserstoffantrieb die Grachten von Amsterdam befahren. Aus für Verbrenner-Boote auf Amsterdams Grachten   Nach Amsterdam muss ich unbedingt auch mal wieder, fällt mir dabei ein!

 

Freitagstipps

1.  Mein Tag startet  ___________.

2.    _________ getragen.

3.  Wie weit sollte man  ______ ?

4.    ________ gründlich putzen.

5.  Ich bewundere ________   .

6.    ________ stundenlang _________ .

7. Was das Wochenende angeht, heute Abend freue ich mich auf ___________ , morgen habe ich geplant, _________ und Sonntag möchte ich _________ !

Wenn ihr mitmachen wollt, könnt ihr die Fragen vom Freitagsfüller gerne auf euren Blogs beantworten und im Kommentar verlinken. Oder aber ihr beantwortet direkt hier in den Kommentaren, wenn ihr keinen eigenen Blog habt. Ich freue mich auf eure Antworten oder auf das Stöbern auf euren Blogs, danke für’s Mitmachen beim Freitagsfüller! Und euer Interesse an meinen Freitagstipps, die kommen jetzt. Ich freue mich übrigens auch, wenn ihr meine Freitagstipps durch eure eigenen Freitagstipps in den Kommentaren ergänzt!

Meine Freitagstipps für euch

Gesehen

… habe ich “Douglas Cancelled” in der Arte Mediathek. Darin muss der Nachrichtenmoderator Douglas, sympathisch gespielt von Hugh Bonneville (Downton Abbey), nach einem sexistischen Witz auf Twitter um seine Karriere fürchten. Ein Me Too Skandal soll als Comedy-Serie leichter verdaulich gemacht werden. In der Ära Trump 2.0 hat man aber nicht mehr die gleiche Lust, darüber zu lachen, wie vielleicht noch vor ein paar Monaten.

Ich war bei ARTE hängengeblieben, nachdem ich mir auf eine Empfehlung die Doku  “USA, der Aufstieg der Ultrarechten” angeschaut hatte. Da wird vieles klar. Trump ist (wie ich schon so oft vermutet habe) nur eine Marionette und geplant ist das alles bereits seit den 80ern des letzten Jahrtausends. Macht es jetzt nicht besser, erklärt aber vieles.

Ansonsten freue ich mich, dass die aktuelle Staffel von Grey’s Anatomy endlich weiter geht.

Und ich habe auf Netflix gestern Abend “Adolescence” angefangen und konnte nicht mehr aufhören. Wurde eine lange Nacht.

Die Serie ist nicht nur wegen der Kameraführung und der Schauspieler (allen voran der junge Hauptdarsteller Owen Cooper, der hier seine erste Rolle spielt) sehenswert. Der Vierteiler erforscht die Unsicherheiten von Jugendlichen, die Rolle von Social Media und das Unverständnis älterer Generationen. Erst als sein Sohn als „Dolmetscher“ auftritt, kann Detective Bascombe die Codes entschlüsseln, mit denen die Teenager kommunizieren. Und stößt dabei auf toxische Männlichkeit und die gefährliche Macht der frauenfeindlichen „Manosphere“ und von Influencern wie Andrew Tate

„Adolescence“ dreht sich weniger um die Frage, wer der Mörder ist, sondern will das Motiv hinter der Tat ergründen. Die Antworten sind erschreckend. Sehr empfehlenswert!

Gelesen

Die Tigermücke breitet sich in Deutschland weiter aus. Und sie ist nicht ungefährlich, Experten schlagen bereits Alarm. Ich möchte das nicht.

Kennt ihr schon die 7 mystischsten Orte Deutschlands? Ich kenne bisher aus dem Artikel nur den Drachenfels, aber die anderen sehen sehr interessant aus.

Der Fall Optioment hat seinerzeit hohe Wellen geschlagen. Damals, das war 2017, steckten tausende Anleger, vorwiegend aus Österreich, insgesamt rund 12.000 Bitcoins in ein betrügerisches Investmentmodell. Mir ist das alles ein Rätsel, sowohl das Thema Kryptowährungen wie auch solche spekulativen Anlagen. Trotzdem ist es spannend zu lesen, was im größten Kryptokrimi Österreichs aktuell passiert.

Gehört

… habe ich eine ganze Menge Podcasts, da ich viel im Auto unterwegs war.

Wo ist eigentlich die Opposition in den USA? Wie und ob man Trump jetzt noch stoppen kann, darüber spricht Anne Will in dieser Folge mit der deutsch-amerikanischen Politologin Cathryn Clüver Ashbrook. Sehr erhellend!

In der Corona-Zeit ist ein Vertrauensverlust in Wissenschaft, Politik und Medien entstanden. Im NDR Info Podcast Kommunikation und Politikberatung wird hervorragend erklärt und aufgearbeitet, was damals nicht gut gelaufen ist und was wir daraus für die Zukunft lernen können.

Und da ich ja immer auch gerne über den Tellerrand schaue, habe ich die neue Folge von Absolute Mehrheit mit Agnes Strack-Zimmermann gehört. Sie analysiert, warum die FDP gegen die Wand gefahren ist und was sie von der Linken lernen kann. Außerdem wird die FDP-Verteidigungspolitikerin gefragt, ob die Kriegsgefahr aktuell wirklich so groß ist. Ich mag ihre Art. Sie ist wieder mal ein Beispiel für gute Politiker in der “falschen” Partei.

Das waren meine Freitagstipps und Gedanken für diese Woche. Vielen Dank für’s Vorbeischauen, ich hoffe, es ist etwas Interessantes für euch dabei.

Ich wünsche euch ein sonniges Wochenende mit schönen Momenten und Begegnungen!

Alles Liebe

Barbara

Art Journal Artist Trading Cards Basteln Mixed Media Projects Stempel

Artist Trading Cards mit Infusions, Stempeln, Schablonen und Collage

9. März 2025

Das kleine Format der Artist Trading Cards, kurz ATCs genannt, eignet sich hervorragend, um spielerisch Neues auszuprobieren. Das kennt ihr ja bereits von mir.  Als vor einigen Tagen die neuen Stempel, Papiere und Schablonen von PaperArtsy hier eintrafen, war ich sofort heiß darauf, sie auszuprobieren. Ich hatte zusätzlich auch die neuen Farben der Infusions mit bestellt. Diese Pigment-Farbpulver hatte ich bereits am PaperArtsy Messestand der Creativeworld gesehen und war sehr neugierig, was man Schönes damit anstellen kann.

Artist Trading Cards Paper Artsy Alison Bomber Stempel

Mit anderen Farbpulvern, zum Beispiel den Magicals von Lindy’s, habe ich bereits in Workshops gearbeitet, das war also nichts Neues für mich. Die Infusions von PaperArtsy enthalten aber als Besonderheit und im Unterschied zu anderen Farbpulvern kleine Körnchen von Walnut Ink. Diese tiefbraunen Tintenkristalle kannte ich noch aus den Anfängen meiner Scrapbooking Zeit. Damals haben wir mit verdünnter Walnut Ink (Walnuss-Tinte) Papieren und anderen Dingen einen vintage Touch verliehen und ich glaube eine der ersten Distress Inks von Tim Holtz war 2004 Walnut Stain. Es kommt irgendwie alles wieder.

Irgendwie habe ich so eine Ahnung, dass der Trend gerade wieder in Richtung Vintage geht. Zumindest lassen das einige der neuen Produkte und Papiere, die jetzt auf den Markt kommen, vermuten. Mich würde es freuen, ich mag den used look mit Persönlichkeit, clean & simple und weiß können Andere besser als ich.

PaperArtsy Infusions auf Artist Trading Cards

Ich war also sehr gespannt auf die neuen Infusions und wollte mir Farbmuster der Farben anfertigen. Da ich gleichzeitig mit der Lieferung die neuen Schablonen von PaperArtsy Designerin Alison Bomber bekommen hatte, habe ich mit aus 300 g Aquarellpapier* Karten im ATC Format zugeschnitten. Ich schneide meine Artist Trading Cards immer aus einem 12″ Bogen, ein Bogen ergibt mehr als 10 Karten und die Reste verarbeite ich oft als kleine Embellishments. Für diese Karten habe ich erstmal mit einer Schablone und transparenter Tim Holtz Texture Paste* Struktur auf die Kärtchen gebracht.

Dann habe ich ein bis zwei Prisen der Infusions darauf gestreut und dem Ganzen zwei bis drei Pumpstöße mit dem Wassersprüher* gegeben.

PaperArtsy Infusions auf Artist Trading Cards

Hier sieht man die dunklen Kristalle der Walnut Ink gut, wenngleich die Qualität des Fotos nicht so doll ist. Es war spät am Abend, schlechtes Licht und eine spontane Aktion, ihr kennt das.

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Freitags Füller Freitagstipps Herz & Seele Unterhaltsames

Meine Woche, Freitagstipps und # 818

7. März 2025

Maximal genervt. Und gleichzeitig maximal erschöpft. So fühle ich mich.

Es sind 15 am Nachmittag Grad draußen. Die Sonne scheint. Die Vögel zwitschern. Die ersten Krokusse blühen. Es ist endlich Frühling. Und der Tag beginnt, wie er um diese Jahreszeit immer beginnt: der Morgen ist frostig, die Winterjacke unverzichtbar. Doch dann – die Sonne.

Die Winterjacke wird zur Zumutung, der Pullover zur Fehleinschätzung. Zwischen diesen Extremen klafft ein Spalt, eine klimatische Grauzone. Und aus den Tiefen unseres Gedächtnisses regt sich eine Erinnerung.

Ein Relikt aus fast vergessener Vorzeit.

Die Übergangsjacke. Wenn man eine hätte? Ich habe keine und finde diese Zeit des Klamottenwechsels irgendwie anstrengend. Ihr auch? Man hat sich mit den Winterklamotten so eingegroovt im Laufe der kalten Wochen. Und jetzt? Ab mittags alles zu warm. Zwiebellok ist angesagt. Entweder friere oder schwitze ich. First world Problems in dieser Zeit, in der die Welt sich gerade selbst abschafft.

Aber dieses Gefühl mit der Kaffeetasse in der Hand auf der Terrasse kurz das Gesicht in die Sonne halten und tief die warme Frühlingsluft einatmen macht das alles wett. Und dieser klare blaue und abends in allen rosa-orange Tönen explodierende Himmel. Wenn mein Blick dabei auf die traurig struppigen Hortensien und die anderen verblühten Pflanzen fällt, regt sich kurz das … ich müsste mal…, aber morgen ist auch noch ein Tag.

Freitagstipps Tulpen

Das vergangene Wochenende habe ich mit meiner Tochter weitgehend mit entspannten Gesprächen, leckerem Essen und ausgiebigem Chillen mit Snacks auf dem Sofa verbracht. Auch, weil wir eine unglaublich spannende Serie entdeckt hatten (siehe weiter unten). Mein FOMO hielt sich in Grenzen. Der Rest der Woche war gefüllt mit Kreativität, vielen Telefonaten und Mails zur Vorbereitung des Crop Am Rhein Events und dem Schieben der Buchhaltung von links nach rechts. …. ich müsste mal …

Technische Probleme hielten mich auch fast einen Tag beschäftigt, ohne Ergebnis. Kennt ihr das, wenn am Computer etwas auf einmal nicht mehr funktioniert? Von selber (gefühlt)? Ohne, dass ihr was gemacht habt?

Mein MacBook läd keine Fotos mehr aus der Cloud, angeblich wegen zu wenig lokalem Speicher. Halloooo? 287 GB sind frei? 800 alte Fotos löschen veränderte nichts. Alle bei Google vorgeschlagenen Lösungen auch nicht. Software Update, alles aus und einschalten, abmelden, anmelden, pipapo, es kostet so viel Zeit und Nerven, und ist frustrierend, wenn das Problem sechs Stunden später immer noch da ist. Am Wochenende kann mir hoffentlich eins meiner Kinder dabei helfen.

Gestern Abend war ich mit meinen Freundinnen endlich mal wieder lecker essen und im Theater. Politisches Theater, die Programmacher können einem fast leid tun. So schnell, wie sich die Lage zurzeit ändert, kann man die Satire kaum aktuell anpassen. Mit „Don‘t Look Back“, einem rasanten Jahresvor- und Rückblick hat das Ensemble des Düsseldorfer Kommödchens aber wie immer abgeliefert. Es hat gut getan, auch mal wieder zu lachen, trotz der Lage. Galgenhumor nennt man das wohl.

Und sonst so?

Ich suche ein Wort für diese Ambivalenz, erleichtert und entsetzt zugleich zu sein.

Inklusive einer bitteren Melancholie darüber, wie das Land dastehen konnte, wie viel besser es unserem Land ginge, wenn diese krasse Verlogenheit früher beendet worden wäre. Die Menschen haben sich verdummen lassen – nachdenken ist so anstrengend. Es ist viel bequemer, wenn jemand sagt, dass komplexe Probleme einfach zu lösen sind. Und immer die anderen schuld sind.

Deutscher Wahlkampf ist anscheinend, wenn alle auf die Grünen eindreschen, um am Ende dann deren Politik selbst zu machen.

Baerbock und Habeck ziehen sich aus der ersten Reihe zurück. Erfolgreich weggedisst von Union, FDP, Springer und den meisten öffentlich-rechtlichen Sendern. Für Deutschland ist das meiner Meinung nach bitter, in Union und SPD keiner in dieser Qualität in Sicht.

Unser zukünftiger Bundeskanzler hat sich an die Macht gelogen. Und das mit atemberaubender Rücksichtslosigkeit. Auf seinem Amoklauf zur Macht hat er eine demokratische Partei zerstört, eine faschistische Partei verdoppelt und einen anständigen, fähigen Politiker kaputt diskreditiert.

Die Zeiten sind anspruchsvoll und verlangen viel von uns allen. Gerade deshalb braucht es Politiker, die nicht nur Probleme benennen, sondern Lösungen suchen. Die Zuversicht vermitteln und die Gesellschaft zusammenhalten. Ich sehe sie in der zukünftigen Regierung bisher noch nicht. Diese Klientelpolitik muss aufhören. Aber vielleicht setzt bei dem einen oder anderen sich ja Vernunft gegen Ego durch? Die Hoffnung stirbt zuletzt.

Dann am Aschermittwoch: 100 Minuten Trump, 90 Minuten Söder – der Tag der langen, primitiven und inhaltsleeren Reden. Mir wurde wirklich zum ersten Mal richtig mulmig. Ein weltweites Problem derzeit. Man glaubt lieber Lügen und schönen Fantasien, anstatt der Wahrheit ins Auge zu sehen und Probleme zu lösen.

Es wird Zeit, Trump (plus Musk) in ihrer Ratio ernst zu nehmen und den simplen Sinn hinter all ihren Aktionen zu sehen: Trump will als Autokrat nach innen total herrschen und nach außen mit anderen Autokraten, allen voran Putin, die Welt und deren Ausbeutung unter sich ausmachen.

Ich habe einige Analysen gelesen, die sagen, Trump und Musk sind Putin in jeder Hinsicht – psychologisch, politisch, ideologisch – näher als den “woken” liberalen europäischen Eliten. Wieso nicht die Allianz mit Putin suchen statt mit einem Europa, was auf sie herabschaut, sie einhegen, regulieren, an moralische Regeln binden will? Für Trump sind Ukraine und Europa reine Geldverschwendung, Hauptfeind China und der Wettlauf um Ressourcen beherrschen seine Machtgier.

Dazu kommen narzisstische Kränkungen und Bedürfnisse: Musk muss in allem der Beste sein, auch im Staat zerschlagen. Trump muss besser sein als jeder Präsident vor ihm und deshalb den Friedensnobelpreis haben – und eine eigene Dynastie.

Die klassische Definition des Dunning Kruger-Syndroms reicht schon lange nicht mehr aus, um den Geisteszustand dieser Despoten auch nur annähernd zu beschreiben.

Good News, man muss sie suchen, aber es gibt sie

Mieterinnen und Mieter in Berlin können ab sofort kostenlos kontrollieren lassen, ob ihre Miete überhöht ist. Dazu hat der Senat eine Mietpreisprüfstelle eingerichtet. Und das hat eine schwarz-rote Koalition beschlossen! Geht doch, wenn mal nur will.

Frauen, die vergewaltigt wurden, müssen künftig nicht mehr selbst für die “Pille danach” aufkommen. Der Bundestag beschloss, die bisher geltende Altersgrenze von 22 Jahren zu streichen. Die Krankenkassen übernehmen die Kosten. Ich war ehrlicherweise entsetzt und wusste nicht, dass es bisher anders war.

 

Freitagstipps

1.  Der Frühling  ___________.

2.    _________ ein wenig ignorant.

3.   Ich habe gerätselt,  ______ .

4.    ________ Blüten.

5.  Die Kombination ________   .

6.  Ich mag  ________ auf meiner Pizza .

7. Was das Wochenende angeht, heute Abend freue ich mich auf ___________ , morgen habe ich geplant, _________ und Sonntag möchte ich _________ !

Wenn ihr mitmachen wollt, könnt ihr die Fragen vom Freitagsfüller gerne auf euren Blogs beantworten und im Kommentar verlinken. Oder aber ihr beantwortet direkt hier in den Kommentaren, wenn ihr keinen eigenen Blog habt. Ich freue mich auf eure Antworten oder auf das Stöbern auf euren Blogs, danke für’s Mitmachen beim Freitagsfüller! Und euer Interesse an meinen Freitagstipps, die kommen jetzt. Ich freue mich übrigens auch, wenn ihr meine Freitagstipps durch eure eigenen Freitagstipps in den Kommentaren ergänzt!

Meine Freitagstipps für euch

Gesehen

… habe ich mit meiner Tochter eine Serie, die uns beide fast zwei Tage vor der Glotze kleben ließ. Plottwists alle 10 Minuten, man wusste nie genau, wer ist wer. Die Serie ist von Apple TV produziert und heißt im Original Surface. Der deutsche Titel: “Girl in the water”. Kann mir das mal jemand erklären?? Egal. Wir waren uns einig, dass wir lange nicht mehr so spannend unterhalten wurden. In der Thriller-Serie The Girl in the Water stürzt Sophie (die Darstellerin erinnerte uns sehr an Kerry Washington) von einem Boot. Dabei trägt sie nicht nur eine schwere Verletzung davon. Denn nach ihrem Sturz kann sie sich an nichts mehr aus ihrem Leben erinnern. Was ist mit ihr an jenem Tag wirklich auf dem Boot geschehen? Hat sie sich womöglich das Leben nehmen wollen? Nun muss Sophie nach und nach die Puzzlestücke ihres Lebens wieder zusammensetzen, um herauszufinden wer sie ist. Dabei stößt sie auch auf schockierende Geheimnisse, die sie selbst vor ihrem Unfall hütete.

Die erste Staffel ist von 2022, die kann man so durchbingen. Die zweite ist gerade angelaufen und bis Episode 4 bereits verfügbar.

Ich gucke gerade eigentlich gerne was ohne Ballerei, Krieg und Endzeit. Sehr schön passte da “The Commoner” Die wahre Liebesgeschichte von König Harald und Königin Sonja von Norwegen. Verbotene Liebe am norwegischen Königshof und ein königliches Liebesdrama voller Emotionen und ein Kampf gegen Traditionen, Widerstände und gesellschaftliche Normen. Paralleles Googeln (ich mach das ständig) zeigt, dass die Serie sehr eng an der Realität gedreht wurde. Richtig schön zur Entspannung! Läuft auf Prime.

Dabei erinnerte ich mich, dass ich vor einiger Zeit mal die interessante Geschichte der Mutter König Haralds gesehen hatte. Atlantic Crossing zeigt eine weitgehend unbekannte Geschichte im Kontext des Zweiten Weltkriegs. Kronprinzessin Märtha, die keine politische Erfahrung oder Bedeutung besaß, rückt unerwartet ins Zentrum des Weltgeschehens. Plötzlich gehört sie zum inneren Kreis der Vertrauten des mächtigsten Mannes der Welt, Präsident Franklin D. Roosevelt. Es ist eine Geschichte von weiblicher Stärke.

Und aktueller denn je im Kontext transatlantischer Beziehungen. Ich schaue die Serie jetzt nochmal mit einem etwas anderen Blickwinkel als 2020.

Gelesen

Eins der unsäglichen Dekrete vom Trump verfügt, dass es nur zwei Geschlechter gibt. In den Antragsformularen für Visa (wir brauchen alle ein Visum, um in die USA reisen zu können) wurde direkt die Kategorie “divers” rausgelöscht, es bleiben nur die Optionen weiblich oder männlich. Wenn jetzt trans Personen in den USA Urlaub machen wollen, ein Auslandssemester oder ähnliches, kann das zu immensen Problemen führen. Von unfassbarer Diskrimination mal ganz abgesehen.Über die Daseinsberechtigung von trans Personen – und was diese impliziert – wird debattiert. Wie sprechen wir über Transition? 

Im Brigitte Spezial zum Thema Politik: Warum trauen sich Frauen nicht, ihre Meinung zu äußern? Gute Frage. Warum ist das so?Ich selbst habe mich in den letzten Jahren in dieser Beziehung sehr weiterentwickelt und muss nicht mehr everybodys darling sein. Wir brauchen dringend mehr weibliche Beispiele wie eine Heidi Reichinnek oder eine Ricarda Lang. Die mutig und unerschrocken sind und die keinen Hehl aus der Extrameile machen, die sie gehen mussten, weil sie Frauen sind.

Das Thema Urlaub wird ja auch inzwischen von der Politik stärker als früher beeinflusst. Wir als leidenschaftliche USA Fans werden auf absehbare Zeit leider nicht mehr Urlaub in den USA machen. Ich muss zugeben, dass mich das sehr sehr traurig macht. Nachdem Rügen sich als AfD Hochburg positioniert hat, gibt es dort extreme Einbrüche in den Buchungszahlen. Schwieriges Thema. Vielleicht findet ihr ja das hier interessant: 9 Sehenswürdigkeiten, die 2025 in Deutschland öffnen. Da meine Freundin jetzt nach Scharbeutz gezogen ist, werde ich zumindest Punkt 1 sicher im Sommer abhaken können.

Gehört

… habe ich eine richtig gute Folge des Zündholz Podcasts. Journalist Marc Raschke hatte Autorin.Dana Buchzik zu Gast. Ihr kennt sie eventuell von ihrem Instagram Account, ich folge ihr dort schon länger. Nein sagen: Warum wir endlich unbequem werden müssen. Endlich unbequem zu sein ist daher vor allem auch unbequem für einen selbst. Wie schaffe ich es also endlich, Nein zu sagen? Wie setze ich mir selbst erfolgreich Grenzen, um mich durch emotionale Gespräche zu führen? Ich habe einiges aus diesem Podcast mitgenommen.

Das waren meine Freitagstipps und Gedanken für diese Woche. Vielen Dank für’s Vorbeischauen, ich hoffe, es ist etwas Interessantes für euch dabei.

Ich wünsche euch ein entspanntes sonniges Wochenende!

Alles Liebe

Barbara

Crop Am Rhein Event Mixed Media Projects Scrapbooking Shopping Stempel Workshops

Save the date: der Crop am Rhein 2025 mit Special Guest

5. März 2025

Es gibt Neuigkeiten zum Crop Am Rhein!

Aber erlaubt mir vorab noch ein paar generelle Gedanken.

Es ist ja so: der Scrapbooker übt sein, nennen wir es mal Nischen-Hobby, weitestgehend alleine im stillen Kämmerlein aus, auch wenn die Community weltweit über diverse Social Media und  Blogger-Plattformen vernetzt ist und kommuniziert.

Wenn man dann aber die Möglichkeit hat, sich mit Gleichgesinnten und Freundinnen, die man “nur” aus dem Internet kennt, an einem Tisch, face to face, ein ganzes kinderfreies Wochenende zu vergnügen, ist das etwas sehr Besonderes. Von den Shopping-Möglichkeiten mal ganz abgesehen. Und wenn man dann noch Freundinnen dazu gewinnt und sich in diesem Kreis beim CAR wieder oder regelmäßig trifft, ist das etwas so besonders Schönes, dass ich es kaum in Worte fassen kann.

Was ist denn eigentlich der Crop Am Rhein, kurz CAR genannt?

Gestern fragte mich übrigens eine Freundin meines Sohnes: warum heißt das eigentlich so? CAR? Crop Am Rhein?

Crop ist der englische Begriff für Schneiden, wir schneiden Fotos und Papier beim Scrapbooking und so wurde im Mutterland des Scrapbooking, den USA, vor langer Zeit der Begriff CROP für ein geselliges Treffen mit anderen Scrap-Verrückten geschaffen. Da unser CAR im schönen Oberwinter am Rhein stattfindet, haben wir das Event 2009 ganz einfach Crop Am Rhein genannt. Daraus wurde im Laufe der Jahre “der CAR”, den fast jeder Scrapbooker in Deutschland inzwischen kennt.

Der CAR fing klein an und wurde immer größer, was den Wünschen der Gäste und sicherlich auch meinem eigenen Anspruch geschuldet war. Er fing mit zwei Tagen an, ging auch schon über vier und fünf (!) Tage und die jetzige Kombination von zwei Tagen etablierte sich irgendwann.

Dazu kamen im Laufe der Jahre auch neue Inhalte für die Workshops. Der Mixed Media Trend ergänzte das klassische Scrapbooking bereits seit Jahren und so bietet der Crop Am Rhein auch ständig neue Inspirationen, Techniken und Workshops in diesem Bereich. Ideal, wenn ihr im Rahmen von Workshops Mixed Media ausprobieren möchtet und euch zuhause bisher nicht dran getraut habt.

Mit dem Hotel Haus Oberwinter haben wir nach wie vore eine Traumlocation für das Event. Welches Sternehotel lässt sich ohne weiteres darauf ein, für einen Haufen von schnatternden Bastelfrauen alles nett zu machen? So entstand im Laufe der Jahre eine Art Klassenfahrt-Feeling. Dieser Blick von meinem Balkon, jedesmal großartig!

Crop Am Rhein 2024 Hotel Haus Oberwinter

Also, wenn ihr auch in diesem Jahr diese grandiose Aussicht genießen wollt, an einem Wochenende mit netten Mädels, kreativen Scrapbooking-Workshops, Shopping  und ganz viel Spaß, könnt ihr euch diesen Termin in den Kalender eintragen:

17. Scrapbooking Event Crop Am Rhein

27. – 28. September 2025

Ausführlichere Informationen gibt es per Newsletter (für Neulinge: den könnt ihr hier abonnieren) und zwischendurch auch hier auf dem Blog. Wenn ihr auf Nummer sicher gehen wollt, könnt ihr gerne auch euer Zimmer im Hotel schon reservieren. Die Anmeldungen für die Workshops werden aller Voraussicht nach noch vor Ostern starten.

Crop Am Rhein 2024 Workshop

Special Guest Crop Am Rhein 2025: Alison Bomber

Es gibt ja manchmal wirklich glückliche Zufälle! Einer davon war mein Treffen mit Alison Bomber am Messestand von PaperArtsy während meines Besuchs der Creativeworld 2025. Die Messe dauerte vier Tage, ich war davon nur sechs Stunden vor Ort. Und rein zufällig zur gleichen Zeit am Messestand wie Alison, die dort gerade in diesen Minuten ihre neuen Stempel demonstrierte. Wir kamen direkt ins Gespräch und ins fachsimpeln. Leandra, die Besitzerin der Firma PaperArtsy kam dazu und “a few minutes later” sprachen wir über den Crop Am Rhein.

Ich kann ganz schlecht Geheimnisse für mich behalten. Erst recht, wenn ich mich über etwas so freue. Es musste einiges besprochen, berechnet und geklärt werden. Auch zum Thema Sponsoring, wichtiger denn je bei der Inflation und so weiter.

Aber jetzt ist alles unter Dach und Fach und ich freue mich sehr, dass Alison für die Workshops am CAR Samstag bei uns zu Gast sein wird!

Crop Am Rhein 2025 Special Guest Alison Bomber

Alison kommt ursprünglich aus England und lebt inzwischen in Tschechien. Und sie spricht tatsächlich auch etwas Deutsch! Auf ihrem Blog erfahrt ihr mehr über ihren wirklich sehr interessanten Lebensweg. Von der Schauspielerin und Musical Darstellerin zur Royal Shakespare Company, wo sie lange als Stimmtrainerin tätig war. Sie entdeckte irgendwann ihre Leidenschaft für Papier, Farben und Worte, startete ihren Blog, entwickelte Workshops und wurde Designerin für PaperArtsy.

Mir gefällt ihr Stil sehr, und ihre Designs und Stempel sind einfach ein Traum! Ich arbeite gerade mit ihren neusten Stempeln, Schablonen und Papieren. Leider lässt mich WordPress gerade keine neuen Fotos laden, aber ihr könnt auf meinem Instagram Account einiges dazu sehen.

Crop Am Rhein Alison Bomber Stempel

Zurück zu Alison, sie hat phantastische Ideen für ihre Workshops beim Crop Am Rhein 2025 und wird Scrapbooking und Mixed Media mit ihren Produkten verbinden. Bis zum CAR wird sie auch noch eine neue Kollektion von Stempeln bei PaperArtsy herausbringen, ihr seid dann mit die Ersten, die damit spielen könnt. So ist es jedenfalls geplant.

 

Ich bin total happy, dass der Crop Am Rhein zum siebzehnten Mal stattfinden wird und wir uns auf etwas ganz Neues freuen dürfen! Und sobald ich im Laufe des März das Angebot des Hotels für unsere Sonderkonditionen habe, geht der Newsletter raus und ihr könnt euch anmelden.

Wenn ihr mehr zum Event wissen möchtet, findet ihr in meinem Archiv unter dem Stichwort Crop Am Rhein alle Beiträge und Berichte der letzten Jahre dazu.

Alles Liebe

Barbara

Freitags Füller Freitagstipps Herz & Seele Unterhaltsames

Meine Woche, Freitagstipps und # 817

28. Februar 2025

Helau, Alaaf oder was auch immer!

Hier im Rheinland tobt der Karneval und mir geht das inzwischen ziemlich am A*** vorbei. So ändern sich die Zeiten. Früher war das anders, ich habe jeden Spaß mitgemacht. Man konnte sich auch kaum entziehen, wenn man Kinder hat oder der Freundeskreis feiert.

Eins meiner besten Erlebnisse zu Karneval hatte ich vor vielen Jahren, als meine Kinder in der Grundschule waren. Ich war damals Vorsitzende der Schulpflegschaft und hatte mit meiner Freundin die Idee, die Schule am Altweiber-Vormittag aufzumischen. Wir verkleideten uns als Hausmeister und tourten zum größten Spaß der Kinder und Lehrer*innen durch die Klassen.

Selbstverständlich verwendeten wir das passende Vokabular, wenn ihr wisst, was ich meine. Unsere Kostüme hatten wir bis ins Detail durchgeplant und waren im Prinzip unkenntlich für die meisten Anwesenden. Es war ein Höllenspaß und meine liebsten Kostüme waren sowieso die, wo man in eine andere Rolle schlüpfen konnte.

Erkennt ihr mich? Im Lehrerzimmer gab es dann sogar Sekt uns zu Ehren, heute wäre das so wahrscheinlich undenkbar.

Freitagstipps Karneval

Meine große Tochter ist seit gestern Abend zu Besuch im Hotel Mama, um endlich mal wieder mit ihren Freundinnen zu feiern. Aber natürlich auch, um ein wenig Zeit mit mir zu verbringen. Besonders freut sie sich aber auf Schwarzbrot mit Käse und Cornichons, denn in London gibt’s das nicht so wie zuhause.

Und ich freue mich auf ein wenig Kreativzeit am Wochenende, denn ich habe neue Farben und Stempel bestellt, die gestern endlich ankamen. Ich werde die Artist Trading Cards für das erste Quartal unseres Tauschzirkels machen und einige Layouts als Beispiele für den nächsten Workshop. Nachdem Anfang der Woche bereits Layouts entstanden sind, habe ich wieder richtig Spaß an diesem großen Format.

Und sonst so?

Geht es euch auch so? Dieser Wahlkampf hat mich so ermüdet. Ich bin erschöpft ohne selber Politikerin zu sein. Dieser Wahlkampf hat Zwietracht gesät, hat mich wütend werden lassen. Ich war ständig auf der Suche nach neuen Informationen die man gegen Merz &Co anbringen konnte und konnte so wenig verstehen das es Menschen gab die es nicht sehen WOLLTEN. Ich habe den öffentlich-rechtlichen Sendern eigentlich vertraut, dass sie neutral berichten und musste feststellen dass es mitnichten so war. Dass alle ständig auf dem einen Sündenbock herum gehackt haben, der es am wenigsten verdient hat. Auf den Mann der die Ampel zusammen gehalten hat mit Kompromissen und Diplomatie. Der dafür stand das es vorwärts und nicht rückwärts geht.

Aber die Medien, allen voran die ARD und das ZDF haben ihm nie eine Chance geben wollen. Ich bin enttäuscht über die Medien. Vielleicht sind die dort vorhandenen Journalisten einfach auch schon zu alt und zu eingefahren.

Je mehr ich über den Wahlkampf aber auch die vergangenen Jahre nachdenke, desto größer wird mein Vorwurf an die Öffentlich Rechtlichen (dass Nius, die Welt und Co vorrangig Müll verbreiten versteht sich von selbst).

Hier wurde und wird immer noch wider besseres Wissen verzerrt und durch stumpfes Wiederholen reißerischer Halbwahrheiten zu immer extremeren Positionierungen aufgestachelt. Politik und Medien haben meiner Meinung nach den Auftrag die Bürger mit Fakten aufzuklären, zusammenzubringen und nicht immer stärker zu entzweien.

Und nach der Wahl war die erste Amtshandlung von Söder: Beschluss, die von der Ampel-Regierung beschlossene und dem Bundesverfassungsgericht abgesegneteWahlrechtsreform rückgängig machen, damit der Bundestag wieder um 23 Abgeordnete (18 davon CDU) wächst. Kosten:125 Mio Euro.

Zweite Amtshandlung von Merz: den per Haftbefehl gesuchten Netanjahu einladen und damit gegen internationales Recht verstoßen.

Und dann diese unsägliche kleine Anfrage mit den 551 Fragen, um gemeinnützige Vereine als links zu diskreditieren. Was für eine armselige Racheaktion kleiner Männer.

Geht ja gut los. Ich habe schon wieder genug von den Nachrichten.

Dann fand ich dieses Zitat des Psychologen Jan Kizilhan über Zuversicht nach der Wahl:

“Wir haben in politischen Debatten zunehmend das Gefühl, dass unser Gegenüber uns nicht mehr versteht. Und eine Diskussion, bei der ich meine Argumente nicht durchsetzen kann, wird automatisch emotional. Und dann halten wir an unserer Einstellung fest, auch wenn sie falsch ist. Wir möchten nur noch Recht haben. Wenn wir das durchbrechen wollen, müssen wir uns Ruhe gönnen. Wir müssten uns gegenseitig wieder zuhören und wirklich verstehen wollen.”

Da ist was dran.

SORRY#notsorry im übrigen für den ganzen politischen Content hier. Das gibt es ja in dieser geballten Form hier eher selten. Aber ich finde schon, dass man gerade ein bisschen Stellung beziehen muss. Ich habe festgestellt, dass ich je älter ich werde, andere Werte für mich entdecke. Das, was da gerade in Berlin passiert, das geht einfach gar nicht. Und ich bin es meinen Kindern schuldig, dass ich hier einfach mal ganz klar sage, dass ich das, was der Männerverein CDU/CSU da gerade hinaus bläst, einfach rundherum ablehne. Ich hätte nämlich gerne ein Land für sie, in dem sie auch in ein paar Jahren noch frei und friedlich leben können.

Wenn sich einer oder eine hinstellt und endlich mal Visionen entwickelt, wie ein Land aussehen kann, das für die Zukunft gerüstet ist, in dem Platz für alle ist, die sich einbringen möchten, in dem Toleranz und Respekt nicht nur im Wörterbuch vorkommen und dafür bereit ist, einfach auch mal einen großen Konsens zu finden, auch mit denen, mit denen man vielleicht nicht jede Meinung teilt … Dann ist es mir eigentlich wirklich völlig egal, von welcher Partei die oder der ist.

Aber so halt nicht, Fritz.

Good News, oder nicht?

Hier stehen immer noch viele Wahlplakate rum und verschandeln die Gegend. Die meisten Wahlplakate landen im Müll. Doch es geht auch anders: “Ein zweites Leben für Wahlplakate” Ein Politiker  ließ seine Wahlplakate mit Unterstützung der Ostbayerischen Technischen Hochschule aus einem einzigen Kunststoff herstellen – so können sie bei einer Recyclingfirma zu neuem Material weiter verarbeitet werden.

Wales plant ein Gesetz gegen Lügen in der Politik: Wer im Wahlkampf bewusst falsche Aussagen macht, soll strafrechtlich verfolgt werden. Politiker*innen, die bewusst täuschen, müssen künftig öffentlich ihre Aussagen widerrufen, riskieren eine Suspendierung und im Extremfall den Verlust ihres Mandats. Das Gesetz soll 2026 in Kraft treten, Das finde ich richtig gut und ich hoffe, andere Länder folgen diesem guten Beispiel.

 

Freitagstipps

1.  Karneval  ___________.

2.    _________ Berliner.

3.   Am Rosenmontag  ______ .

4.    ________ kann man es auch lassen.

5.  Ab Aschermittwoch ist Fastenzeit ________   .

6.    ________ geht nicht.

7. Was das Wochenende angeht, heute Abend freue ich mich auf ___________ , morgen habe ich geplant, _________ und Sonntag möchte ich _________ !

Wenn ihr mitmachen wollt, könnt ihr die Fragen vom Freitagsfüller gerne auf euren Blogs beantworten und im Kommentar verlinken. Oder aber ihr beantwortet direkt hier in den Kommentaren, wenn ihr keinen eigenen Blog habt. Ich freue mich auf eure Antworten oder auf das Stöbern auf euren Blogs, danke für’s Mitmachen beim Freitagsfüller! Und euer Interesse an meinen Freitagstipps, die kommen jetzt. Ich freue mich übrigens auch, wenn ihr meine Freitagstipps durch eure eigenen Freitagstipps in den Kommentaren ergänzt!

Meine Freitagstipps für euch

Gesehen

… habe ich die US-amerikanische Politthriller-Miniserie Zero Day. Ein brillianter Robert De Niro in einer Rolle, die ihm auf den Leib geschneidert ist. Aufgrund eines verheerenden Cyberangriffs mit zahlreichen Toten genehmigt der US-Kongress eine Zero Day-Kommission, um die Verantwortlichen ausfindig zu machen. Die amtierende US-Präsidentin lässt daher ihren ehemaligen Amtskollegen George Mullen aus dem Ruhestand zurückholen und beauftragt ihn mit der Aufklärung. Dieser gerät jedoch bald in ein Netz unentdeckter Lügen und Verschwörungen.

Eine packende Story, die sich genauso oder ähnlich gerade jetzt abspielen könnte, obwohl ich glaube, dass die reale Welt noch viel spannender und abscheulicher ist. Es wird dem heutigen Amerika gerecht – diesem tief gespaltenem Land, mit einem Verrückten und einer Entourage von Tec-Milliadären an der Spitze. Der große Unterschied – nur in der Mini Serie gibt es einen George Mullen (Robert De Niro), der Amerika und die Wahrheit rettet.

Was ich mir noch angesehen habe: The Clearing. Eine australische Miniserie aus 2023 nach einer wahren Begebenheit und eine düstere Geschichte über Kulte, gehirngewaschene Kinder und die Geister der Vergangenheit. Im Mittelpunkt steht eine Frau, die als Kind in einer Sekte wurde und sich nun gezwungen sieht, sich den Dämonen aus ihrer Vergangenheit zu stellen, um die Entführung und Nötigung unschuldiger Kinder zu stoppen.

Die ersten paar Episoden sind fesselnd. Die letzten Episoden ziehen sich etwas und der Wechsel zwischen Rückblenden der Vergangenheit und der Gegenwart sind manchmal verwirrend. Die Serie ist angelehnt an die Ereignisse rund um die australische Sekte The Family (in der Serie heißt sie The Kindred), die in den 60er Jahren von Anne Hamilton-Byrne gegründet wurde. Diese hielt sich für die Reinkarnation von Jesus und die wahre Geschichte der Sekte ist mindestens so gruselig wie die Serie.

Das verheerende lebenslange Trauma, das ein manipulativer Psychopath den machtlosen Kindern zufügt, spiegelt die unzähligen Sektenführer wider, die ihre Anhänger im Laufe der Geschichte in ihren Bann gezogen haben. Es ist eine traurige Anklage gegen ein Rechtssystem, dass die echte Adrienne/Ada – die verdorbene Anne Hamilton Byrne – nie vor Gericht gestellt wurde, obwohl sie eine Spur zerschmetterter Opfer hinterließ.

Gelesen

Geld alleine macht auch nicht glücklich, sagt man ja immer, oder? Ich wurde plötzlich Millionärin – aber so belastete das Geld meine Freundschaften. 

Ich habe die besten Cookies ever gebacken. Die New York Style Chocolate Chip Cookies meiner Bloggerkollegin Maja sind definitiv eine Sünde wert.

Ein Phänomen war ja der rasante Aufstieg der Linken in den letzten Wochen. Für ihren Pazifismus würden sie sogar mit der AfD stimmen. Ob das gutgeht?

Gehört

… habe ich einen Podcast zum Thema Israel. Besonders in den letzten Tagen haben mich die Bilder der Beisetzung der Bibas-Familie in Israel extrem berührt. “Israel und der Tag, als alle Gewissheiten einstürzten” Ich hab einfach im Augenblick keine Vorstellung davon, wie das gut ausgehen könnte dort.

Das waren meine Freitagstipps und Gedanken für diese Woche. Vielen Dank für’s Vorbeischauen, ich hoffe, es ist etwas Interessantes für euch dabei.

Ich wünsche euch ein schönes und hoffentlich etwas frühlingshaftes Wochenende!

Alles Liebe

Barbara

Gel Press Druck Mixed Media Projects Scrapbooking Scrapbooking Layout Stempel

Mixed Media Scrapbooking – best of both worlds

23. Februar 2025

Use what you have, das hören wir oft. Und gleichzeitig werden wir doch alle gerne schwach, wenn es tolle neue Stempel, Papiere und Embellishments für unser liebstes Hobby gibt. Ich bin froh, dass ich vor einigen Jahren bereits auf Mixed Media Scrapbooking umgestiegen bin und so nicht mehr ganz so oft dem Konsum erliege. Natürlich kaufe ich gerne neue Farben, und Stempel. Aber weniger als früher, und von gemusterten Papieren sowie Embellishments bin ich fast weg.

Da ich beim letzten Workshop wieder einige neue Hintergrundpapiere zu Demo Zwecken entstanden sind, habe ich diese Bögen, die mit der Gel Press farbig bedruckt sind, direkt für Scrapbooking Layouts verwendet. Wenn sie einmal in meiner Kiste mit bedruckten Papieren verschwinden, sind sie aus dem Sinn.

Bei einem Gespräch mit Sevaha in ihrem Laden fachsimpelten wir neulich, dass dieses klassische große Scrapbooking Format von 12″ (30,5 x 30,5 cm) nicht mehr so häufig zu sehen ist und von kleineren Formaten verdrängt wird. Das zeigt sich auch im Angebot der Hersteller, was Alben, Seitenhüllen und Papiere betrifft.

Aber ich liebe dieses Format aber nach wie vor sehr. Mir geht das Herz auf, wenn ich meine großen Alben und die Geschichten auf meinen Layouts betrachte. Zurzeit gehe ich gerade alle Alben durch, repariere ältere Layouts und tausche leicht vergilbte Hüllen gegen neue aus. Mehr zu diesem Projekt, zu dem mich kürzlich Ali Edwards inspirierte, demnächst hier auf dem Blog.

Mixed Media Scrapbooking Layout mit Tim Holtz Stempeln

Für das erste Layout habe ich zum Papier nach farblich passenden Fotos gesucht. Nach ausgedruckten Fotos wohlgemerkt. Denn “use what you have”, also verwende das, was du hast, wird mein Motto für 2025. Ich habe kistenweise ausgedruckte Fotos aus früheren Jahren, die ich nach Urlauben bestellt hatte. Und so viele noch nicht erzählte Geschichten dazu.

Und ich hatte diese traumhaft schönen Architecture Stempel von Tim Holtz* vor einiger Zeit bestellt, sie lagen noch unbenutzt in der Verpackung und ich wollte sie jetzt unbedingt einweihen. Also suchte ich gleichzeitig  Fotos, die zu diesem Architektur Thema passten. Die Stempel habe ich mit Versafine Clair* gestempelt, das macht meiner Meinung nach feinere Abdrücke als Embossing Ink. Dann habe ich eine Mischung von Embossingpulver in Antikweiß und rosa darauf erhitzt, um im Stil des Layouts zu bleiben.

Mixed Media Gelpress Scrapbooking Layout Tim Holtz Stempel

Das Papier hatte ich während des Workshops in einer speziellen Technik mit mehreren Schichten derr wunderbaren matten Fresco Finish Farben von PaperArtsy bedruckt. Zu den Grüntönen im Papier passte als Komplementärfarbe (kennt ihr vielleicht noch aus dem Kunstunterricht) rot in verschiedenen Nuancen. Das bei mir dann durch das Abtönen mit Cremetönen wie meiner Lieblingsfarbe Buff eher in Richtung Terracotta oder Rost ging.

Mixed Media Scrapbooking Layout Gelpress Paper Artsy Farben

Und so sieht das Ganze dann komplett aus. Die Fotos sind von unserer Besichtigung des Einwanderungs-Museums auf Ellis Island in New York City. Das ich euch im Übrigen sehr empfehle, wenn ihr in NYC seid. Die Fahrt mit der Fähre, die kurz auch an der Freiheitsstatue hält, ist schon grandios. Dazu findet ihr hier auf dem Blog unter den Reisetipps auch einige Beiträge und ein You Tube Video Thanksgiving in NYC.

Mixed Media Scrapbooking Layout Gelpress Paper Artsy FarbenIch hatte während des Workshops mehrere Abdrücke in dieser Farbkombi auf der Gelli Plate* gemacht. Ein kleineres Stück davon habe ich mit einem Embossing Folder in passendem Muster zu den Bogenfenstern auf dem Foto geprägt. Ich liebe es, so kleine passende Details in meine Layouts und Minibooks einzubauen.

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Meine Woche, Freitagstipps und # 816

21. Februar 2025

Yay! Keine Termine am Wochenende!

Also natürlich gibt es den wichtigsten Termin aller Zeiten am Sonntag, aber ich habe bereits vor zwei Wochen meine Briefwahl abgeschickt. Nicht, dass ich aus irgendeinem Grund nicht wählen könnte am Sonntag. Beinbruch, Grippe oder andere Katastrophen, nicht auszudenken. Deswegen bin ich auf Nummer sicher gegangen. Meine Entscheidung wurde auch von den vielen zum Teil schwer erträglichen Talkshows, Wahlrunden, Quadrellen, Quadranten (?) und so weiter nicht beeinflusst.

“Ich möchte diese Welt gerne in einem guten Zustand an meine Kinder weitergeben. Und ich wünsche mir eine Welt, in der viel mehr geliebt als gehasst wird. Und Rücksicht genommen, besonders auf die Schwächeren.

Auch auf die, die nicht auf der Sonnenseite des Lebens geboren wurde – wie es vielen von uns vergönnt ist.

(Reiner Zufall übrigens und keine Leistung, auf die man stolz sein darf). Bisschen weniger „ich” und mehr „du” … das wäre ein echter Gamechanger, glaube ich.”

Dieses Zitat meiner Bloggerkollegin Susanne Ackstaller spricht mir aus der Seele.

Ich bin froh, wenn der Wahlkampf vorbei ist. Die vielen Schuldzuweisungen, Unterstellungen, Vorwürfe und Verletzungen haben polarisiert und das Land gespalten.

Und spätestens seit der Münchner Sicherheitskonferenz am vergangenenWochenende scheint jetzt klar zu sein, dass sich Europa zumindest für die kommenden Jahre nicht mehr auf die USA als Schutzmacht verlassen kann. Deshalb fordern Bundeswehr-Generäle jetzt lauter denn je eine Rückkehr zu Wehrpflicht. Die wurde 2011 von der CDU ausgesetzt, bevor meine Söhne 18 waren.  Damals ging vor allen Dingen ums Sparen, denn die Wehrpflicht ist teuer. Schwarze Null war damals das Motto. Und niemand hätte ahnen können, dass wir diese Frage überhaupt mal wieder diskutieren.

Und man darf sich keine Illusion machen, es wird Jahre dauern, wenn alles wieder flächendeckend aufgebaut werden muss. Es gibt viel zu wenig Kasernen. Es gibt zu wenig Betten. Es gibt zu wenig Uniformen. Es gibt zu wenig Waffen. Es gibt zu wenig Fahrzeuge. Es gibt zu wenig Truppenübungsplätze.Vor allen Dingen aber gibt es viel zu wenig Ausbilder.

Also man ahnt schon, es wird wirklich viele Jahre dauern, bis eine effektive Wehrpflicht wieder umgesetzt würde. Ich fand es erschreckend in vielerlei Hinsicht, das vor einigen Tagen zu lesen.

Ein kleiner frühlingshafter Lichtblick sind gerade diese Tulpen, die mir jemand zu meinen Workshops am vergangenen Wochenende mitgebracht hat. Ich freue mich jedes Mal, wenn mein Blick darauf fällt.

Freitagstipps Tulpen

Good News, oder nicht?

Schwer zu finden gerade, die guten Nachrichten. Aber es gibt sie.

Die Drogeriemarktkette dm hat, wie schon bei der Europawahl im Juni 2024 alle rund 60.000 Mitarbeiter:innen dazu aufgerufen, sich als Wahlhelfer*innen zu melden. Das ehrenamtliche Engagement will dm entlohnen: Die geleisteten Stunden im Wahllokal sollen die Mitarbeitenden nämlich als Arbeitsstunden anrechnen dürfen. Das finde ich super

Bremen stabil für Demokratie. An allen Schulen in Bremen und Bremerhaven soll es künftig einen zentralen Demokratietag geben. Das hat die Bremische Bürgerschaft mit großer Mehrheit beschlossen. Politische Bildung ist wichtiger denn je.

Und in Hollywood spielten 2024 erstmals genauso viele Frauen wie Männer die Hauptrollen in US-Blockbustern: 42 Prozent der Top-100-Filme hatten weibliche Protagonistinnen, ebenso viele männliche, 16 Prozent der Filme hatten keine Hauptrolle. Gleichzeitig sind Frauen über 45 Jahren unterrepräsentiert, ebenso People of Color. Nun ja, wenigstens etwas.

Und sonst so?

Wir steuern hier im Rheinland in Richtung Karneval. Ich persönlich habe seit Jahren damit nix mehr am Hut, aber man kann sich dem kaum entziehen. Am Donnerstag wird in Altweiber Tradition im Büro gefeiert, ich war im vergangenen Jahr peinlicherweise die Einzige ohne Kostüm. Da muss ich mir jetzt mal was einfallen lassen.

Dann kommt auch meine große Tochter aus London. Sie hat beruflich in Deutschland zu tun und nutzt die Gelegenheit, mit ihren Freundinnen hier das Wochenende wie in alten Zeiten durchzufeiern. Und im Hotel Mama zwischendurch zu regenerieren.

Ich wurschtel mich immer noch durch Papierkram und Bürokratie, da ich mich weiter um die Angelegenheiten meiner kürzlich verwitweten Tante kümmere. Behörden, Ämter, es ist unglaublich, was da so alles anfällt. Und ich frage mich, wie ältere bedürftige Menschen ohne Angehörige (und Internet) das alles bewältigen sollen.

Und ich freue mich auf ungestörte Kreativzeit am Wochenende im Pyjama, die nehme ich mir. Neue Artist Trading Cards für unseren Tauschzirkel 2025 wollen gewerkelt werden und neue Stempel und Farben getestet, yay!

 

Freitagstipps

1.  Draussen ist es heute  ___________.

2.    _________ macht mich nervös.

3.   Die größte Flasche  ______ .

4.    ________ hat es auf jeden Fall hinter sich.

5.    Die ersten Tulpen ________   .

6.    ________ mein Snack am Abend.

7. Was das Wochenende angeht, heute Abend freue ich mich auf ___________ , morgen habe ich geplant, _________ und Sonntag möchte ich _________ !

Wenn ihr mitmachen wollt, könnt ihr die Fragen vom Freitagsfüller gerne auf euren Blogs beantworten und im Kommentar verlinken. Oder aber ihr beantwortet direkt hier in den Kommentaren, wenn ihr keinen eigenen Blog habt. Ich freue mich auf eure Antworten oder auf das Stöbern auf euren Blogs, danke für’s Mitmachen beim Freitagsfüller! Und euer Interesse an meinen Freitagstipps, die kommen jetzt. Ich freue mich übrigens auch, wenn ihr meine Freitagstipps durch eure eigenen Freitagstipps in den Kommentaren ergänzt!

Meine Freitagstipps für euch

Gesehen

… habe ich auf Empfehlung meiner Tochter die neue Serie “Paradise” auf Disney+. Jedenfalls die fünf Folgen, die bereits verfügbar sind. Die Serie spielt drei Jahre nach einem Weltuntergangsereignis in einem unterirdischen Bunker von der Größe einer Stadt in Colorado. Aber in  “Paradise” ist nichts so, wie es scheint. Special Agent und Bodyguard Collins findet den US-Präsidenten Bradford zu Beginn seiner Schicht leblos in seiner Residenz. Es beginnt eine spannende Suche nach den Verantwortlichen, die mit vielen Flashbacks aufgeschlüsselt werden soll und die Vorkommnisse näher beleuchtet. Insgesamt hat die Serie acht Folgen, ich habe also Dienstags noch dreimal Spannung vor mir. Als hätten die Autoren geahnt, was Milliardäre und der Klimawandel anrichten können ….. Die sechste Folge endete am Dienstag mit einem irren Cliffhanger, noch viermal schlafen, bis ich weiß wie es weitergehen wird.

Beim Zappen stolperte ich über eine Doku bei Paramount+. “Die Honigfalle: Eine wahre Geschichte über Liebe, Lügen und das FBI”. Der Dokumentarfilm erzählt die irre Geschichte von Denis Cuspert alias Deso Dogg und seiner Entwicklung vom berüchtigten deutschen Rapper zum IS-Rekrutierer und IS Rockstar. Begreifen werde ich es nie, wie einfach sich Menschen für grauenhafte Sachen und Gruppen rekrutieren lassen. Aber die Doku zeigt eindringlich, wie gut Propaganda immer schon funktioniert hat. Und wir sehen es inzwischen ja auch bei uns.

Man erfährt mehr über Cusperts kleinkriminelle Gang-Anfänge in Berlin, seine Karriere als Gangsta-Rapper mit mäßigem kommerziellem Erfolg, seine Konvertierung im Gefängnis zum Islam und seine Radikalisierung zum fanatischen Dschihadisten. Ein weiteres Augenmerk legt die Dokumentation auf die in die USA ausgewandertete Tschechin Daniela Greene. Als Dolmetscherin arbeitete diese für das FBI und lernte Cuspert während ihres Jobs bei verschiedenen Videokontakten kennen – und lieben! 2014 flog sie nach Istanbul, wo sie Cuspert erstmals persönlich traf, mit ihm ins syrische Kriegsgebiet ausreiste und dort heiratete, bevor sie nur wenig später ihren Fehler erkannte und es ihr gelang, wieder zurück in die USA zu gelangen, wo sie verhaftet wurde. Die Doku geht unter die Haut und ich gebe zu, dass die Geschichte, die ihren Ursprung in Deutschland hat, bisher komplett an mir vorbeigegangen war.

Dann habe ich gestern anlässlich des Erscheinens der dritten Staffel endlich die gefeierte Serie White Lotus angefangen. Der Drehort der ersten Staffel war Hawaii, die zweite Staffel wurde auf Sizilien gedreht. Und der Drehort der dritten Staffel, die kleine Insel Koh Samui in Thailand, profitiert leider nicht nur davon. Es soll eine wunderbar skurrile Serie mit unterschwelligem Humor sein, ich bin gespannt.

Die New York Times berichtet, dass die Hotelpreise auf Koh Samui schon vor Start der Staffel um bis zu 40 Prozent gestiegen seien. Man kann nur hoffen, dass sich die Macher der Serie langsam mal ihre Verantwortung bewusst werden. Und vielleicht könnte Staffel 4 ja dann mal an einem Ort spielen, der nicht eh schon von Overtourism bedroht ist.

Ach ja, fast vergessen, wir haben als Preview im Kino letzte Woche “Bridget Jones – Verrückt nach ihm” gesehen. Ein schöner Abschluss der Trilogie! Ich fand das war wieder mal ein richtig guter Film der von vielen Lachern über Szenen echter Traurigkeit(ja, ich habe auch ein paar Tränen verdrückt) alles hatte. Nur das ständig zuckende Gesicht von Rene Zellweger nervte leicht. Im Abspann sieht man Szenen aus den ersten beiden Filmen und irgendwie war die Mimik früher nicht so überzogen, finde ich.

Gelesen

Kennt ihr den alten Bruce Willis Klassiker Armageddon? Mega Blockbuster. Daran musste ich denken, als ich das hier las: Was macht 2024 YR4 besonders? Der neu entdeckte erdnahe Asteroid steht momentan ganz oben auf der Liste kosmischer Gefährder. Er ist zwischen 40 und 90 Meter groß und kreist um die Sonne. Am 22. Dezember 2032 wird er uns ungemütlich nah kommen. Schon ein wenig gruselig.

Ihr kennt doch sicher diese kleinen weißen Tütchen aus Silica-Gel, die in vielen Warensendungen oder Verpackungen stecken, oder? “Warum die weißen Tütchen viel zu schade für den Müll sind”. Interessant! Sie sind sogar wiederverwendbar, wenn sie einmal nass waren. Man lernt nie aus.

Meine Follower auf Instagram erinnern sich vielleicht an unseren Besuch der Beelitzer Heilstätten am Geburtstag meines Jüngsten. Der Eintritt ist am Geburtstag kostenlos, tolle Sache. Ich war überrascht, wo es diesen Bonus überall gibt, hier ist eine Zusammenfassung vom Reisereporter.“An diesen Orten ist der Eintritt am Geburtstag kostenlos”.

Gehört

… habe ich einen mir bisher nicht bekannten Podcast zum Thema Social Media. Soziale Medien sind aus unserer Welt nicht mehr wegzudenken, egal, wie man dazu steht. Ich bin gerne informiert, darum habe ich den Podcast Haken dran, das Social Media Update jetzt abonniert. Gehört habe ich vorgestern “Wie Sicher ist unsere Wahl?” Das Thema: Nehmen wir den Einfluss auf unseren Wahl aus dem Ausland zu sehr auf die leichte Schulter? Und: Musk rasiert weiter die US-Amerikanische Demokratie und bekommt zum Lohn womöglich einen 400 Millionen Dollar-Deal für Tesla sowie täglich 8 Millionen Dollar und on top vielleicht noch die Flugsicherung.

Das waren meine Freitagstipps und Gedanken für diese Woche. Vielen Dank für’s Vorbeischauen, ich hoffe, es ist etwas Interessantes für euch dabei, gute und vielseitige Information und gute Unterhaltung.

Ich wünsche euch ein schönes entspanntes Wochenende!

Alles Liebe

Barbara