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Fotografie

Fotodruck Fotografie Mini Books Project Life Scrapbooking

Fotodruck, zuschneiden und drucken mit der Project Life App

25. Juni 2018

Heute geht es um Fotodruck. Die Standard-Fotogrößen passen manchmal nicht zum Scrapbooking Projekt oder Fotoalbum, das kennt ihr sicher. Sei es für die Project Life Hüllen oder ganz aktuell das Travellers Notebook Format.

Früher habe ich meine Bilder über die Collage Funktion in Picasa zugeschnitten. Sowohl das halbe 10 x 15 cm Format für die 3×4″ Hüllen, wie auch quadratische Fotos. Für das bequeme und einfache Bildbearbeitungs-Programm gibt es leider keine Updates mehr. Es ist absehbar, dass wir uns davon verabschieden müssen. Bei mir muss alles immer schnell gehen und nach wie vor hatte ich bisher weder Zeit noch Muße, mich mit Photoshop oder Lightroom auseinander zu setzen.

Für die Funktion zuschneiden und drucken habe ich vor einiger Zeit die Project Life App entdeckt, die ich auf dem Smartphone verwende. Seit ich fast nur noch damit fotografiere, ist es umso einfacher. Fotos von der großen Kamera schicke ich mir auf’s Handy, auch kein Problem.

Fotodruck mit Project Life App und Canon Selphy

Egal ob ihr zuhause selbst eure Fotos ausdruckt, die Fotos online bestellt oder zum Fotoautomaten im Drogeriemarkt geht, das zuschneiden vor dem Drucken ist supereasy mit der Life App. Praktischerweise könnt ihr so auch zwischendurch Bilder bearbeiten, wenn ihr irgendwo sitzt und wartet oder auf der Gartenliege chillt.

Ich habe für euch eine kurze Anleitung mit einigen Smartphone Screenshots. Da ich überwiegend zuhause drucke, zeige ich euch auch, wie ich per WLan die Fotos direkt an meinen Drucker schicke, entweder an den Canon Selphy CP1300  oder meinen großen Canon Pixma Drucker.

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Crop Am Rhein Event Drucken Fotodruck Fotografie Fotografieren Project Life Reisen Scrapbooking Travel Journals Unterhaltsames Workshops

Events | Crop Am Rhein 2018, die Fotoaktion mit Instax Square und Selphy

2. Mai 2018

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Edit: weil so viele gefragt haben, den Foto Hintergrund Strand * habe ich bei Amazon bestellt, er lässt sich wie ein großes Stück Tuch praktisch zusammenfalten.

Vor einigen Jahren, es muss der vierte oder fünfte CAR gewesen sein, gab es die erste Fotoaktion. Zum ersten Mal kamen die Sofortdrucker Selphy meines Partners CANON zum Einsatz und unsere Gesichter zierten Bärte. Moustache beim CAR, erinnert sich noch jemand dran?

In den folgenden Jahren hatten wir Spaß mit Seifenblasen und Schweinenasen, Prinzessinnen-Krönchen und Brillen Tiermasken und sonstigen Props. Und Lachtränen in den Augen!

Das Beste bei dieser Aktion sind die Sofortbilder, die die Gäste direkt erhalten und die sie zum Teil direkt auf Scrapbooking-Layouts oder im Erinnerungsalbum verarbeiten können.

Ich bin sehr dankbar, dass ich in diesem Jahr wieder CANON und auch FUJIFILM als Partner gewinnen konnte und die Gäste die Wahl hatten, für Scrapbooking-Layouts große Fotos mit den Selphys oder Instax-Bilder im brandneuen Square-Format für ihre CAR-Danidori Erinnerungsalben auszudrucken. Diese Formate sind ja sehr unterschiedlich, einmal der Klassiker im Standardformat und einmal der angesagten Instax-Look mit dem weißen Rahmen, fast so groß wie ein klassisches Instant-Foto aus der Zeit der analogen Fotografie.

Eine Ecke des Wintergartens hatten wir in eine CARibik (Achtung, haha, geniales Wortspiel !) Photobooth verwandelt und die Mädels hatten Spaß damit!

Crop Am Rhein Scrapbooking Event Photobooth

Das erste Testbild sah gut aus und dank der WiFi und/oder Apple Air PrintFunktion der Canon Selphys konnten wir den Gästen anbieten, auch selbst mit ihren Kameras und Smartphones Bilder zu schießen und im Postkartenformat auszudrucken. Mit dem neuen Party Shuffle Modus können bis zu 8 Smartphones gleichzeitig Fotos zum Drucker schicken – auch ohne Passwort. Hat man eine Kamera ohne WiFi, lässt sich selbstverständlich wie gewohnt in ausgezeichneter Qualität von der SD Karte drucken.

Crop Am Rhein Scrapbooking Event Caribik Photobooth

Das neuste Modell des Canon SELPHY CP1300 * gibt es jetzt in der angesagten Farbe rosa, ein Mädchentraum!

Canon Selphy Crop Am Rhein Scrapbooking Event Photobooth

Selbst der Hotelchef ließ sich die Gelegenheit nicht entgehen, ein spaßiges Erinnerungsfoto zu machen. Flamingo und Ananas waren eindeutig die Lieblingsprops, hier eine kleine Auswahl der Bilder.

Crop Am Rhein Scrapbooking Event Caribik Photobooth

Alternativ druckten wir auch mit dem Fuijifilm Instax Share SP-3 Drucker  *, der sich besonders gut für das direkte Einkleben in die Danidori Erinnerungsalben im schmalen Travelers Notebook Format eignete. Instax Drucker sind für mich zum unverzichtbaren Reisebegleiter geworden, seit ich meine Reisen in den Notebooks unterwegs „on the road“ dokumentiere. Der Drucker druckt über ein eigenes WiFi und in der Instax App lassen sich die Bilder vor dem Drucken noch zuschneiden und bearbeiten, und das sehr einfach und unproblematisch.

Fuji Instax Share Crop Am Rhein Scrapbooking Event

Fiji Instax Share Crop Am Rhein Scrapbooking Event Photobooth

Mein eigenes Danidori vom Event ist schon gut gefüllt mit Instax-Fotos, Schnipseln und Text; wenn es fertig ist, zeige ich es euch hier selbstverständlich auch.

Durch die coole Fotoaktion mit eingebauten Urlaubsfeeling (passend waren die Temperaturen am Wochenende fast hochsommerlich) sind jedenfalls sehr farbenfrohe und fröhliche Bilder entstanden und die Gäste hatten durch den Sofortdruck der Fotos direkt diese Erinnerungen in der Hand. Bei Scrapbookern ist das so ziemlich das Beste, was man sich vorstellen kann, denn mit ausgedruckten Fotos arbeiten wir am liebsten!

Herzlichen Dank an Canon Deutschland und Fujifilm, die mir die Drucker und das Material für diesen großartigen Spaß zur Verfügung gestellt haben.

Alles Liebe

Barbara

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Basteln DIY Fotodruck Fotografie Home Deco Weihnachten

Interior | Wandbild, die einfache schnelle Deko mit IKEA Ribba und Instaxbild

13. Dezember 2017

So richtig kreativ bin ich zurzeit nicht. Da aber das weihnachtliche Bastelzeugs für mein Dezembertagebuch griffbereit auf dem Basteltisch liegen entstand gestern eine schnelle Deko für die Wand. Irgendwie wollte ich ein Bild von Lexie präsent haben.

Neben meiner Haustür hängt ein schwarzer tiefer Rahmen von IKEA, Modell Ribba, den hatte ich im letzten Jahr gestaltet. In einer 15 Minuten Aktion habe ich vom Handy auf meinem mobilen Fotodrucker Fujifilm Instax Share  * ein Weihnachtsfoto von Lexie ausgedruckt und das Foto im Rahmen ausgetauscht.

Weihnachtliche Home Deco Ikea Ribba Rahmen mit Fuji Instax Foto

Dann habe ich mit einem Sizzix Tim Holtz Set  die (das Set habe ich schon ewig und finde es zusammen mit den passenden Stanzen leider gerade nicht online zum Verlinken) Tannen in verschiedenen Grüntönen gestempelt und mit der passenden Stanze ausgestanzt. Unten im Rahmen hatte ich bereits eine Art Zieharmonika-Faltung aus stabilem weißen Fotokarton befestigt, das könnt ihr im beim Modell vom Vorjahr besser sehen. 

Pusteblumen rausgezogen, Tannen reingesteckt, fertig.

Weihnachtliche Home Deco Ikea Ribba Rahmen mit Fuji Instax Fot

Es sieht schön aus, ich mag die Instax Fotos gerne und hatte so ruck zuck eine adventliche Deko und eine Erinnerung an Lexie neben meiner Haustür.

Wenn das Wetter morgen einigermaßen Licht in mein Haus lässt, kann ich endlich auch mal die ersten zehn Tage vom Dezembertagebuch fotografieren und euch zeigen.

Bis dahin, lasst es euch gut gehen!

Alles Liebe

Barbara 

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Fotografie Fotografieren New York City Ostküste USA Reisen

Mädelstrip nach New York City, der Anfang der Geschichte

11. Oktober 2017

Ich hätte jetzt auch schreiben können: 100 Gründe, warum du unbedingt mit deinen Freundinnen nach New York solltest, oder so etwas.

Macht man ja eigentlich. Clickbait, SEO, und so weiter. Dinge, die ich beim Bloggen oft zu wenig beachte. Aber die mich irgendwie auch nerven. Ich schreib lieber so, wie es aus mir herauskommt, direkt und ohne dauernd auf gefühlte 1000 Dinge achten zu müssen. Ich werde wohl nie professioneller Blogger oder Influencer 😉

Aber kommen wir zur Sache.

Regelmäßige Leser erinnern sich vielleicht, dass ich vor zwei Jahren die verrückte Idee hatte, meinen runden Geburtstag mit Freundinnen in Las Vegas zu feiern. Wir haben unser eigens zu diesem Zweck angelegtes Sparbuch und die Daueraufträge nach unserem Vegas-Trip einfach weiterlaufen lassen. Und hatten dann irgendwann wieder ein schönes Pölsterchen für die nächste Reiseplanung.

Wohin? Städtereise in Europa? Nöööö. Klüger wäre es ja, und preiswerter.

Und zack, gleichzeitig sagten wir alle drei dann: lass uns mal nach New York fliegen. Es dauerte etwas, bis ein gemeinsamer Termin gefunden war, man hat ja volle Kalender (also ich nicht, aber meine Freundinnen, hihi). September wäre passend. Eigentlich geht nur September, die zweite Woche.

Angebot eingeholt, beim Reiseveranstalter meines Vertrauens, America Unlimited. Da wir alle aus dem Alter der Mehrbettzimmer, bei anderen Leuten in den Betten zu schlafen (a.k.a. Airbnb) und Hipster Hoods wie Williamsburg raus sind, war unser Wunsch ein Hotel mitten in Manhattan. Also Midtown, 3-4 Sterne und so weiter. Möglichst Direktflug von Düsseldorf. Und das NICHT mit Air Berlin, ich ahnte schon damals, dass es bergab ging bei denen. Vom sauschlechten Service und den extrem engen Sitzen mal abgesehen.

Das Angebot kam und wir so:

fun pics, drei Frauen im Hai in Chelsea Market New York City

(picture taken in Chelsea Market)

Tja, da hatten wir nicht vorher in den NYC-Event-Kalender geschaut, es war ausgerechnet New York Fashion Week,  U.S. Open und 9/11, alles in unserer Reisewoche. Hmmm, mal überlegen. Das dauerte dann eine gute Woche.

Also gut, wir buchen jetzt.

Tja, in der Zwischenzeit war der Lufthansa-Flug mal eben dreihundert Euro teurer geworden. Ne wie blöd, hätten wir mal nicht so lange gewartet mit der Buchung. Dann eben mit KLM, über Paris, auch gut, und zum Angebotspreis. Ich fliege ja sowieso unglaublich gerne und je mehr Starts und Landungen, desto besser 😉

ESTA erneuert, Kofferwaage rausgekramt (lebensnotwendig für den Rückflug) und dann stellte sich für mich die Frage: welches Kameraequipment nehme ich mit?

Die "üblichen" Highlights von New York hatte ich bei meinen letzten Reisen im Sommer 2011, im Rahmen unserer Neu-Englandreise 2012 und Thanksgiving 2014 fotografiert. Obwohl sich ja immer wieder neue Perspektiven auftun, auch bei bekannten Motiven. Aber die große Spiegelreflexkamera den ganzen Tag mitschleppen? Man ist ja ständig zu Fuß unterwegs, und da wird die Tasche schon mal schwer.

Mein iPhone 6 SE hat zwar eine ganz gute Kamera, aber so ganz das Wahre ist das noch nicht.

Also freute ich mich, dass mein Kooperationspartner CANON mir für die Reise wieder die G 7X Mark II zur Verfügung stellte*. Diese kleine handliche Kamera ist ein Wunderding, das hatten wir schon während einer Reise nach Paris festgestellt. Und selbst das Vorgängermodell machte bereits phantastische Bilder und Videos (Thanksgiving NXY 2014). Ich hab "die Große" auf Anraten meiner Follower und Freunde als Reserve mitgenommen. Aber sie bis auf einen Abend (als der Akku der kleinen Cam leer war und ich ohne Ersatzakku) tatsächlich im Hotel gelassen.

Was für eine Erleichterung, nur die kleine Canon PowerShot G7 X Mark II   * in der Tasche zu haben! Kein Objektivwechsel, keine müde Schulter. Und ich bin richtig zufrieden mit meinen Fotos und Videos. Hoffentlich kann ich meinen Sohn überzeugen, seiner Mutter ein nettes kleines Filmchen daraus zusammen zu basteln, er kann das nämlich, und ich bisher noch nicht.

Unsere Reise startete mit Verspätung, in Paris hatten wir dadurch drei Stunden länger als geplant Aufenthalt und hatten keine Minute Langeweile. Wir klatschten uns im Duty Free sämtliche teure Seren (alles ab 500,-€ aufwärts) probeweise ins Gesicht und stiegen Stunden später mit praller Haut aus dem Flieger. Kann ich nur empfehlen.

Und wir gönnten uns bei Laduré Macarons als kleinen Snack für Unterwegs, alleine dafür lohnte sich die Zwischenlandung in CDG;-) Die mit Lakritz finde ich ja göttlich!

 CDG Airport, Flughafen Paris

Laduré CDG Airport, Flughafen Paris

Angekommen im Hotel jagten wir erstmal zum Rockefeller Center, denn wir hatten für den Abend Karten für die Aussichtsplattform Top of the Rocks, kurz TOTR genannt. Leider haben wir die gebuchte Uhrzeit verpasst, die kann man vorher buchen, um das Anstehen zu vermeiden. Zum Glück konnten wir die Karten für den nächsten Abend tauschen.

Am Rockefeller Center war auf Grund der Fashion Week ordentlich Trubel und Party. Wir waren aber platt, da es nach unserer inneren Uhr bereits nachts um drei war, also ab ins Bett.

Rockefeller Center NYC Fashion week 2017

Wo ich am nächsten Morgen beim Aufwachen diesen Blick von meinem Zimmer aus hatte. Rechts sieht man Roosevelt Island im East River.

Und ja, der Himmel hatte wirklich genau diese Farbe, an diesem und jedem folgenden Morgen unserer Reise.

view from hotelroom ONE UN Hotel New York City

Blick aus dem Hotelzimmer Millenium ONE UN Hotel New York City

Die Canon G7 X Mark II hat ein starkes Zoom, ich hätte von meinem Fenster aus fast die Kaffeetassen auf dieser Dachterrasse sehen können, wären da welche gewesen.

Rooftop New York city

Ich stelle gerade bei Durchsicht meiner 1800 Fotos fest, dass ich vor lauter Insta-Stories kein einziges richtiges Foto meines Hotelzimmers gemacht habe! Ausser dieses, drei Minuten vor der Abreise mit gepacktem Koffer. So schön das mit den Insta-Stories auch ist, ich liebe sie! Aber ich vergesse oft, dazu auch Fotos zu machen. Note to self: mehr Fotos, weniger Videos.

Millenium Hilton ONE UN Plaza

Gewohnt haben wir Midtown im Millenium Hilton ONE UN Plaza, wirklich sehr zu empfehlen!

Das Hotel liegt direkt neben dem UN-Gebäude und die Zimmer beginnen erst ab der 31. Etage. So hat man von jedem Zimmer aus eine phantastische Aussicht! Im Zimmer gab es eine Kaffeemaschine, freies W-Lan und reichlich Platz, wer New Yorker Hotelzimmer kennt, weiß, dass das nicht selbstverständlich ist. Und man konnte die Fenster öffnen, wenn auch nur einen schmalen Spalt. Immerhin Frischluft, ich hasse es ja, nur Aircondition im Zimmer zu haben, besonders nachts.

Unten in der Lobby befindet sich eine Bäckerei mit Coffee Shop, sehr praktisch.

Die Lage ist super, ruhig und sehr sicher. Vor dem Hotel befand sich ständig ein Hundeführer mit wechselnden Labradors in allen Farben, die unauffällig die Gäste und das Gepäck nach Sprengstoff absuchten. Da das Hotel im Botschaftsviertel liegt, ist das eine nachvollziehbare Sicherheitsmaßnahme.

Und direkt neben dem Hotel der Farmers Market. Man glaubt es kaum, aber man kann in New York City nicht nur Klamotten und Kosmetik, sondern auch frischen Mais kaufen 😉

Farmers Market One UN Plaza

Farmers Market One UN Plaza

Zur nächsten U-Bahnstation waren es drei Blocks, wir haben allerdings fast alles zu Fuß abgelatscht. Kommt, sind doch nur zehn Straßen weiter, das schaffen wir mal eben. Und es zieht sich dann doch, wer Manhattan kennt, weiß wovon ich rede. Die Stadt ist riesig!

Und gewaltig, und gigantisch, und atemberaubend. Ich könnte direkt wieder hin, während ich das schreibe und meine Fotos sichte!

Apropos Fotos, während wir gerade davon sprechen. Meine Freundinnen hatten natürlich keine Kameras dabei. "Du machst ja wieder die Fotos für uns, Barbara, wie immer!" Klar, mach ich.

Und das sah dann so aus: die Zwei vorneweg, ich hechel hinterher, weil ich Fotos mache. "Wo bleibst du denn? Leg doch mal endlich das Handy weg…"

Tja. So ist das 😉

Park Avenue New York City

Das war dann mal der Anfang, ich hab über unseren Mädelstrip so viel zu zeigen und zu erzählen, dass ich das besser in mehreren Teilen erledige.

Bis dahin lasse ich euch noch ein paar random pics da, ein paar Schnappschüsse von zwischendurch.

Wie wir vom Einkaufen kamen zum Beispiel. Ha! Also das sind die Tüten von uns Dreien, nicht nur meine.

shopping bags

Der abgeriegelte goldene Turm vom unsäglichen Donald. POTUS was in town für die Feierlichkeiten zum 11. September und vor seiner Haustür war alles abgesperrt und schwer bewacht, der ganze Block. Überhaupt empfand ich eine hohe Polizeipräsenz, was aber nicht unangenehm war.

Trump Tower on 5th Ave New York City

NYPD on Times Square in NYC

Und wie ich auf der High Line überlegte, wem ich dieses Buch wohl schenken könnte. Also nicht das in der Mitte. Und auch nicht das rechte.

High Line NYC books

Und wie es aussieht, wenn man auf dem TOTR beim Sonnenuntergang keinen Platz in der ersten Reihe erwischen konnte.

Top of the Rocks Rockefeller Center New York City

 Und wie man mit dem Smartphone und der Canon App wunderbar Selbstauslöser-Fotos machen kann, ohne dass man fremde Leute anquatschen muss und die Fotos dann nix werden.

The Metropolitan Museum of Arts Rooftop Terrace

Natürlich kann man auch mitten in der Nacht am Times Square direkt Selfies machen, wenn der Arm reicht. Die G7X hat ein klappbares Display, damit geht das super.

Times Square, Night, NYC

Oder man macht auf der High Line Fotos wie meine Freundin Karin. Schief. Und als ich sage: "Karin! Die Bilder sind so schief!" da sagt sie: "Macht man so, das hab ich mal in einem Fotoworkshop bei deinem Event gelernt!"

Mensch, Karin, das war 2009!! Was damals Trend war, ist jetzt ein absolutes no go! Hahaha! Ich liebe meine Freundinnen.

High Line Park New York City

Also, ich verspreche euch mindestens drei oder vier weitere Berichte. Fünf Tage New York, was meint ihr, was man da erleben kann!

In diesem Sinne

Alles Liebe

Barbara

Info und Disclaimer | Ich habe von CANON für einen begrenzten Zeitraum diese Kamera zur Verfügung gestellt bekommen, um sie zu testen. Dafür herzlichen Dank! Weitere Zuwendungen habe ich von CANON nicht erhalten.

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Fotodruck Fotografie Fotografieren Mini Books Reisen Scrapbooking Shopping Tools und Werkzeuge Travel Journals

Die Polaroid Snap Touch, Sofortbildkamera und Sofortdrucker all in one, mein Test

1. Juni 2017

Falls ihr es noch nicht wusstet: ich liebe Reisetagebücher und mobile Fotodrucker! Die Beiden gehören für mich zusammen, denn nur in der Kombination ist ein zeitnahes dokumentieren on the road optimal möglich, finde ich.

Im Laufe der letzten Jahre habe ich (fast) alles, was an Sofortbildkameras und Sofortdruckern auf dem Markt ist, getestet. Meine ersten Fotodrucker für die Reise waren vor fast fünf Jahren die PoGos von Polaroid, seitdem wurden die mobilen Drucker immer leichter, kompakter und einfacher zu bedienen.

Polaroid Snap Touch Kamera Test

Auch für Events, Parties und andere Festivitäten eignet sich eine Sofortbildkamera super. Meine Kinder verschenken in ihrer Clique oft ein kleines Album, eine Kladde oder so etwas in der Art. Während der Fete wird dann mit ein wenig Masking Tape, Stift und der Sofortbildkamera ein Erinnerungsalbum für das Geburtstagskind erstellt, kommt super an! Besser und nachhaltiger als der obligatorische H&M Gutschein ist so etwas auf jeden Fall.Im Gegensatz zur reinen Sofortbildkamera, bei der man auf die Bildqualität relativ wenig Einfluss hat, bieten die neusten Modelle die Möglichkeit, die Fotos vor dem Druck zu bearbeiten. Oder Fotos mit dem Smartphone zu machen und über die Druckfunktion auszudrucken, noch besser.

Polaroid hatte uns für das Event Crop Am Rhein großzügigerweise mehrere Polaroid Snap Touch Sofortbildkameras zum Testen zur Verfügung gestellt. Die Gäste hatten viel Spaß damit und durch die einfache Menüführung konnte jeder auch ohne Bedienungsanleitung oder Einweisung in kürzester Zeit fotografieren und drucken.

Polaroid Snap Touch Kamera Test

Polaroid Snap Touch Kamera Test

Das Gerät arbeitet mit der Polaroid Snap Touch * Zero Ink Technologie. Man benötigt zum Ausdrucken der Fotos weder Toner noch Farbpatronen, sondern lediglich das passende ZINK Fotopapier, idealerweise ist das auch noch selbstklebend! Für Reisealben, Gästealben und dergleichen ist das natürlich superpraktisch. Mit der Kamera aufgenommene Schnappschüsse können sofort oder später ausgedruckt werden.

Ich hatte eine Polaroid Snap Touch bereits vorher zum Testen zur Verfügung und habe in zwei Travelers Notebooks damit Kurzreisen dokumentiert. Die Qualität der Ausdrucke finde ich für ein Reisealbum völlig ausreichend. Allerdings habe ich, statt die Cam zum Beispiel mit auf die Skipiste zu nehmen,  in diesem Winterurlaub oft mit dem Smartphone fotografiert und dann abends die Fotos ausgedruckt. Das Schöne ist ja, dass man bei diesem all in one Gerät die Wahl hat. Fotografieren und drucken, oder nur drucken.

Wie in analogen Zeiten, in denen Polaroidkameras auch keine mit Kleinbild vergleichbaren Bildergebnisse lieferten, haben die ca. 5 x 7 cm großen (selbstklebenden) Bildchen ihren ganz eigenen Retro-Charme.

Hier seht ihr Fotos, die ich vom Smartphone ausgedruckt habe.

Polaroid Snap Touch Kamera Test Reisealbum

Je heller die Originalbilder sind, desto besser wird der Ausdruck. Das ist jedenfalls meine Erfahrung mit den meisten  Sofortbildkameras oder Instant-Druckern. Die Bearbeitungsfunktionen der Kamera selber finde ich sehr eingeschränkt, deshalb habe ich meine Fotos, die ein wenig dunkel waren, schnell vor dem Drucken entweder direkt in der Bearbeitungsfunktion des iPhone oder mit einer Bildbearbeitungsapp aufgehellt (z.B. Snapseed).

Hier seht ihr das erstes Probebild, aufgenommen und gedruckt mit der Snap Touch. Easy peasy, ich hab sie aus der Verpackung genommen, umgedreht, click und print. Nix Beautyfilter 😉 .Meine Testkamera wurde mir aufgeladen geschickt, wenn man sie kauft, muss man den Akku erst kurz mit dem mitgelieferten Micro-USB-Kabel aufladen.

Polaroid Snap Touch Kamera Test

Polaroid Snap Touch Kamera Test

Sämtliche verfügbare Funktionen habe ich garnicht ausgetestet, man kann z.B. auch HD-Videos machen, in Passbild-, Selbstauslöser- und Serienbild-Modus fotografieren und vor dem Drucken seinen Bildern allerlei Filter, Emojis, Sticker und Rahmen zufügen. Brauche ich jetzt nicht unbedingt, aber für Teenies ist das sicher eine coole Sache. Auf dem Bild ganz oben im Beitrag habe ich den kleinen Osterhasen mal probeweise auf's Bild gedruckt, da das Bild während eines Oster-Kurztrips entstand. 

Die Gäste beim Event haben ihre mit der Kamera aufgenommenen Fotos direkt über den LCD Touchscreen ausgedruckt, der reagiert ein wenig schwerfälliger als man es vom Display des Smartphones gewöhnt ist, aber es klappt gut. Die Mädels konnten die Bilder so direkt mitnehmen und/oder in ihre Erinnerungsalben kleben.

Für den Druck von Smartphone Bildern benötigt man die kostenlose Polaroid Universal Print App. Wenn das Smartphone per Bluetooth mit der Sofortbildkamera verbunden ist, öffnet sich die App automatisch und man hat die Möglichkeit, aus der Fotobibliothek beliebig Fotos zum Drucken auszuwählen.

Mit einer Akkuladung konnte ich ca. 50 Bilder drucken. Im Lieferumfang ist ausserdem eine kleine Bedienungsanleitung, eine Handschlaufe und ein Paket mit 10 Blatt ZINK Fotopapier. Die Kamera gibt es in sechs Farben, wobei mir das edle Weiß am besten gefällt.

Das Polaroid ZINK Fotopapier * zum Nachkaufen gibt es auch im 50er Pack. So ergibt sich pro Bild ein Preis von ca. 0,50€, das finde ich jetzt nicht zu teuer.

Mein Fazit: eine witzige und für Reisen und Events praktische Sache!

Der einzige verbesserungswürdiger Nachteil ist aus meiner Sicht der aufklappbare Blitz an der Oberseite. Durch leichten Druck auf die kleine Klappe wird die Kamera auch eingeschaltet. Mir ist das unbeabsichtigt jedes Mal passiert, wenn ich die Kamera angehoben oder aus sonstigen Gründen in die Hand genommen habe. Pling pling, mit diesem Geräusch geht die Kamera dann an und ist nicht direkt wieder durch Einklappen des Blitzes auszuschalten, einige Sekunden muss man warten. Nervte etwas. Ich habe mir dann angewöhnt, die Kameras möglichst an den kurzen Seiten anzufassen, was bei meinen nicht allzu großen Händen etwas anstrengend war. Aber das war auch das einzig Negative, was mir aufgefallen ist.

Mir gefällt die Druckfunktion am besten, deshalb würde für meine persönlichen Bedürfnisse oder Vorlieben auch der Polaroid ZIP *Drucker genügen, der preislich günstiger als die Kamera liegt. Ich fotografiere unterwegs meist mit Smartphone oder großer Kamera und würde die Polaroid Snap Touch meist nicht in vollem Umfang ausnützen.

Aber für Events oder Familienfeiern und Parties ist es eine wunderbare Sache, den Gästen schnell und direkt die aufgenommenen Bilder schenken zu können. Selfies kann man übrigens auch super mit der Polaroid Snap Touch machen 😉

Polaroid Snap Touch Kamera Test

Bis Weihnachten ist ja noch ein wenig hin und für den Wunschzettel ist es noch zu früh, oder? Schade aber auch. Für Scrapbooker und Reisetagebuch-Schreiber ist diese Sofortbildkamera mit Drucker jedenfalls ein perfektes Geschenk, das mal als kleiner Tipp von mir 😉

In einem älteren Beitrag findet ihr übrigens noch meinen Test des Polaroid Zip .

Das war's für heute, am Wochenende (wahrscheinlich samstag) packe ich die Stempel in den Shop, meine große Kamera ist leider nicht in Ordnung und ich konnte jetzt die ganze Zeit keine vernünftigen Fotos machen, grrrrr…..örgs…mimimi!

Bis bald, lasst es euch gutgehen!

Alles Liebe

Barbara

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Drucken Fotodruck Fotografie Fotografieren Grundlagen des Scrapbooking Mini Books Scrapbooking

Der HP Sprocket, mobiler Fotodruck vom Smartphone, ich hab ihn getestet

25. März 2017

Fotos selber ausdrucken finde ich ja äusserst praktisch und sinnvoll, wenn es nicht gerade die kompletten 1287 aus dem Urlaub sind. Das wäre dann doch ein sehr kostspieliges Vergnügen.

Wer hier schon länger mitliest, kennt meine große Liebe zu Reisetagebüchern, die ich am liebsten direkt unterwegs schreibe und auch nach Möglichkeit sofort mit passenden Fotos bestücke. Abgesehen davon sind kleine mobile Fotodrucker auch eine feine Sache für Events, Familienfeiern und sonstige Späße, bei denen man Fotos mit dem Smartphone macht und sie direkt ausgedruckt verschenken oder in ein Gästebuch oder Album kleben kann.

Ich habe schon einige mobile Drucker in Gebrauch gehabt und getestet und um es gleich vorweg zu nehmen: der HP Sprocket hat mich vollstens überzeugt!

Die Agentur, mit der ich für den Test des HP Deskjet 3732 zusammengearbeitet hatte, schickte mir auf Anfrage auch ein Testgerät des Sprocket. Auf den war ich schon länger scharf, aber da ich bereits drei mobile Drucker habe, wollte ich ihn nicht direkt kaufen und war froh, ihn erst testen zu können.

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Nach 90 Minuten Ladezeit über ein Mini-USB Kabel an der Steckdose ist der Sprocket druckbereit. Die passende App gibt es im App Store. Nur noch den Drucker via Bluetooth mit dem Smartphone verbinden und es kann losgehen. 

Nachdem man das Fotopapier eingelegt hat, den Schritt hätte ich euch fast unterschlagen.

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Es passen jeweils 10 Blatt Fotopapier in den Sprocket, ähnlich wie bei den Polaroid Druckern legt man das blaue Smartsheet zuunterst ein. Das Zink 2×3" Fotopapier für den Drucker ist selbstklebend, das finde ich genial für unterwegs!

Der Sprocket ist mit seinen knapp 170 Gramm ein echtes Leichtgewicht und ideal für Flugreisen. Weiter benötigt man nur das beiliegende Minikabel und den USB-Stecker, den man für's Aufladen des Smartphones ja sowieso dabei hat. Der Drucker ist übrigens 7,5 x 12 cm groß und hat damit ähnliche Abmessungen wie mein kleines iPhone 6S.

Die App finde ich sehr einfach zu bedienen, sie erlaubt auch, Fotos direkt aus den eigenen Social Media Kanälen heraus zu drucken. Hier ist einen Screenshot der App, ich habe dann mit dem rechten Button in meine Camara Roll (Fotoarchiv) gewechselt und Fotos der BLOGST-Konferenz vom letzten Jahr für ein Mini-Scrapbook ausgedruckt.

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In der App hat man verschiedene Optionen, wie z.B. Filter, witzige Sticker, Emojis und Text, mit denen man den Fotos eine persönliche Note geben kann. Ausser einer Ein-Klick-Verbesserung lassen sich die Fotos an sich in der App nicht mehr bearbeiten, dazu nutze ich vorher andere Apps wie Afterlight oder Snapseed oder die Bearbeitungsfunktion des iPhones, wenn nötig.

Die Fotos werden im Ausdruck etwas dunkler als sie vorher auf dem hellen Smartphone Display erscheinen, das ist der typische Instax- oder Polaroid Effekt. Sie fassen sich superglatt und leicht an und wirken eben so, wie man es auch von Sofortbildkameras kennt. Ich achte deshalb immer darauf, dass das auszudruckende Foto vorher schon ausreichend hell ist.

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Sehr genial finde ich die Crop-Funktion der App. Tendenziell fotografiert man, oder vielmehr fotografiere ich mit dem iPhone im Hochformat, rein intuitiv oder für Instagram. So auch bei meiner Reise nach Hamburg. Für das Format dieses Albums waren aber querformatige Fotos einfach besser, und ich hatte 3/4 der Aufnahmen im Hochformat, blöd. Die App bietet die Möglichkeit des Zuschnitts, das habe ich bei einigen Fotos dann gemacht, mit einem Klick.

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Die Bilder kommen mit einem leisen Surren aus dem Drucker und sind sofort trocken und bereit zum Einkleben, nachdem man das Papier auf der Rückseite abgezogen hat. Übrigens liegt der Verkaufspackung keine Bedienungsanleitung bei, lediglich ein QR Code, der vermutlich zu einer Online Version führt, das habe ich nicht ausprobiert. 

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Der Drucker ist so leicht zu bedienen, dass man auch wirklich keine Anleitung vermisst. Beiliegendes Kabel in den Drucker und einen USB-Aufladestecker (der gehört nicht zum Lieferumfang, sollte inzwischen in jedem Haushalt vorhanden sein). 90 Minuten aufladen, Papier rein (auf der Papierpackung ist eine Bild-Anleitung dazu), App runterladen, Bluetooth auf dem Smartphone aktivieren. Bei mir wurde der Sprocket sofort gefunden und wenn man ihn einschaltet, öffnet sich automatisch die App.

Nach meinen bisherigen Erfahrungen mit mobilen Druckern und dem HP Sprocket muss ich wirklich sagen, dass meines Erachtens

  • keine andere Fotodrucker App so leicht und intuitiv bedienbar ist
  • die Bildqualität für die Zink-Technik und einen solchen Mini-Drucker wirklich sehr gut ist
  • der Sprocket leicht und handlich ist und einfach Spaß macht.

Mein Testmodell vom HP Sprocket*, das ich jetzt leider wieder abgeben muss, ist in schickem weiß-rosegold, es gibt ihn aber auch in der sehr stylischen schwarz / silbernen Variante*.

Für meine nächste Reise steht der Sprocket definitiv auf meinem Wunschzettel. Ich mag auch meinen Fuji Instax-Drucker noch sehr, aber die Bilder mit den weißen Rahmen sind vom Außenmaß genauso groß wie die vom Sprocket, es ist nur weniger drauf, bzw die Fotofläche an sich ist eben kleiner. Unschlagbar praktisch sind unterwegs aber auf jeden Fall die selbstklebenden Fotos. Und ich habe den Eindruck, dass mit modernerer Technik die Fotos der neueren Drucker-Generation immer besser werden, mein Instax-Drucker war einer der ersten, die vor einigen Jahren auf den Markt kamen. 

So, das war das am Samstag, jetzt muss ich noch schnell was einkaufen, denn für morgen werde ich einen Walnuß-Praliné-Gugelhupf backen, wenn der genauso lecker wird, wie er im neuen Lieblingskuchen-Backbuch von Jeanny aussieht, dann werde ich das Rezept und einen Blick in das schöne Buch mit euch hier teilen, versteht sich von selbst.

Habt es fein bei diesem tollen Wetter!

Alles Liebe

Barbara

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Allgemein Allgemeines Basteln DIY Fotografie

Ein Foto in XXXXXXXL für das WG-Zimmer, und warum Vorurteile sich auch widerlegen lassen

22. März 2017

Dieser Beitrag enthält Werbung, ist aber trotzdem mit voller Überzeugung geschrieben.

Machmal kommt es ja doch anders als man denkt, oder: wie sich Vorurteile in das genaue Gegenteil umkehren können.

Dazu erzähle ich euch heute eine wirklich amüsante kleine Geschichte, die meine Lebenseinstellung mal wieder bestätigte. Ich probiere Dinge gerne aus, verlasse mich nicht unbedingt auf Urteile anderer und mache mir gerne selber ein Bild von den Dingen, wenn es geht. Das heißt natürlich nicht, dass ich Ratschläge oder Erfahrungsberichte nicht schätze, aber trotzdem …

Vor einiger Zeit bekam ich eine Kooperationsanfrage der Firma PIXERS. Ich schaute mir die Seite an, PIXERS vertreibt Bilder und Fototapeten. Vor allen Dingen wirklich schöne geschmackvolle Fototapeten. Nicht uninteressant, dachte ich. Als ich meinem Sohn davon erzählte meinte der nur: Mama! Fototapeten! Wie uncool! Lass das besser ….

Vorurteil, sag ich doch. 

Als ich mir die Seite aber nochmal genauer anschaute entdeckte ich etwas wirklich Interessantes: man kann Fototapeten von eigenen Bildern machen lassen! Das war ja was für mich, eigene Fotomotive in XXXXL.

Da meine älteste Tochter gerade in ein ungewöhnlich großes WG-Zimmer in München gezogen war, fragte ich sie. Sie fand die Idee direkt super, um so etwas gegen ihre kahlen Wände zu unternehmen. In meinem Haus sind die Wände verputzt und auch schon ziemlich belegt und auf diese Weise konnte ich das Produkt trotzdem testen. Ausserdem stand bei ihr im Treppenhaus diese große Platte rum, die war von irgendwelchen Renovierungen übergeblieben, sie schnappte sich die Platte direkt.

Ein passendes Foto war relativ schnell gefunden, es war vor einigen Jahren  in unserem Kalifornien-Urlaub entstanden und zeigt meine vier Kids im Death Valley am Zabriskie Point.

Meine Tochter bestellte über den Online Shop bei PIXERS, der Bestellvorgang und das Hochladen des Fotos war einfach, sagt sie. Sie hatte es vorher noch in ein schwarz-weiss Foto umgewandelt. Auf der Bestellseite kann man für die Bestellung der eigenen Fototapete ein eigenes Maß eingeben, bis maximal 2×2 Meter. Dann wird eine Vorschau erstellt, in der man ganz gut sehen kann, wie das Motiv des hochgeladenen Fotos auf der Wand in der eingegebenen Größe aussehen würde. Die Darstellung sah wirklich recht realistisch aus und man bekommt einen Eindruck, wie es aussehen kann.

Es stand für sie auch fest, dass sie das fertige Bild nicht aufhängen würde, sondern es lässig im Raum stehen lassen würde, wie in einem Atelier.

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Die Fototapete wurde bereits einige Tage später geliefert und Lavinia hat hier für den Blog und euch ihre Erfahrungen und Tipps aufgeschrieben (denn sie wohnt ja 800 km weg von mir).

In ihrem Zimmer ist es im Winter leider meist recht dunkel, wenn sie mal zuhause ist und nicht arbeitet. Ausserdem hat sie keine Profi-Ausrüstung zum Fotografieren, aber ich denke die Bilder sind trotzdem in Ordnung für den Blog.

Hier hat sie stichpunktweise aufgeschrieben, wie sie vorgegangen ist:

  • Wichtig ist, dass man die Tapete zu zweit anbringt. Ich glaube alleine hätte das nicht wirklich geklappt.
  • Als Untergrund habe ich eine handelsübliche Rigipsplatte genommen – Maße 200×130 cm. Da Rigipsplatten aber auf der „Vorderseite“ oft abgerundet sind, haben wir einfach die Rückseite tapeziert.
  • Wir haben normalen Tapetenkleister genutzt, den man auch bei Pixers direkt mitbestellen kann.
  • Da es sich bei den Pixers Tapeten um Vliestapeten handelt, muss man nicht die Tapete mit Kleister bestreichen und einweichen lassen (wie beim normalen Tapezieren) sondern streicht den Kleister direkt auf die Wand. Dafür habe ich eine normale Rolle für Tapetenkleister genutzt.
  • Zu zweit haben wir die Tapete dann an der unteren Kante angesetzt und darauf geachtet, dass die untere und rechte Kante mit dem Rand der Platte abschließen. Allerdings sollten ein paar Millimeter überstehen, da sich die Tapete beim Trocknen noch verziehen kann. Das war bei mir jetzt nicht der Fall, aber das findet man in allen Anleitungen.
  • Mit einem harten Tapetenandrückroller (ja, das heißt so) haben wir die Tapete dann angedrückt und den überschüssigen Kleister und Luftblasen nach außen gedrückt. Für Luftblasen eigene sich aber auch ein Plastikspachtel, wobei die Rolle den Kleister etwas besser verteilt.
  • Die zweite Bahn haben wir dann an der Kante zur ersten Bahn angesetzt (logischerweise) 
  • Da der Kleister ja nicht sofort trocknet, hat man aber Spielraum und kann die Tapete auch noch einmal abziehen oder auch ein bisschen verschieben, falls die Kanten nicht ganz genau aufeinander liegen. Es gibt ja auch selbstklebende Fototapeten bei Pixers, aber wenn die schnell kleben, könnte das bei zwei Bahnen schwierig werden. Da fand ich das mit dem Kleister ganz gut.
  • Wenn man da ordentlich arbeitet, sieht man die Kante wirklich kaum, nur beim genauen Hinschauen und je nach Farbe an der jeweiligen Stelle. An den dunklen Stellen, unten am Bild, sieht man die Kante gar nicht. Ich bin echt erstaunt darüber, dass das so gut ausschaut.

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Da unser Bild von den Maßen her nicht genau auf die 200×130 cm Platte passt, standen oben ca. 7-8 cm über. Ich hatte erst überlegt, ob ich die mit einem Teppichmesser abschneide, aber war mir fast sicher, dass ich das nicht gerade hinbekomme. Ich hatte neben dem normalen Kleister auch noch einen Kleber für Ecken und Nähte bestellt. Damit habe ich den Überschuss oben einfach umgeklappt und auf der Rückseite festgeklebt. Das sieht so ohnehin etwas besser aus, weil man dann von oben die weiße Rigipsplatte nicht sieht. An allen anderen Seite schließt die Tapete perfekt ab.

Ich habe das Ganze dann noch liegend über Nacht trocknen lassen, damit sich nichts verzieht.

Und das Ergebnis ist echt toll geworden!

Jetzt habe ich nur noch knapp 3 Liter Kleister in einem Eimer, die jetzt eine Woche aushärten müssen, bevor ich sie entsorgen kann. 

Ganz lieben Dank nochmals an PIXERS. Mit dem fertigen Bild bin ich jetzt sehr zufrieden. Nur den Kleber für die Ecken habe ich aus Polen oder so bekommen und kein Wort der Anleitung verstanden (war egal, weil es ja nur normaler Kleber war). Wenn das beim Kleister aber auch so ist, wäre das ein Problem, da man da ja wirklich auf das Mischverhältnis achten muss. Aber Kleister gibt es ja auch in jedem Baumarkt.

Soviel zum Originaltext meiner Tochter, sie hat das glaube ich ganz gut beschrieben. Man beachte die gesammelten Unterlagen aus Briefkasten-Werbeprospekten, unsereins hätte da klassische Tageszeitungen drunter gelegt, aber sowas lesen die jungen Leute nicht mehr ;-) Die Fototapete zum Selberkleben mit Kleister ist übrigens auch etwas preiswerter als die selbstklebende.

In einer Woche fahre ich nach Bayern, um die Kinder zum jährlichen Ski-Wochenende einzusammeln. Dann werde ich das große Prachtstück in echt sehen können, ich bin gespannt. Meistens sehen Dinge ja in echt sowieso besser aus als auf Fotos.

Auf jeden Fall bin ich sehr froh, dass meine Tochter keine oder vielmehr nur mäßige Vorurteile gegenüber Fototapeten hatte und sich die Seite von Pixers erstmal angeschaut hat, ohne direkt …. nein, wie spießig… zu sagen.

Denn eigene Fotos in gigantischer Größe im Zimmer stehen zu haben, das hat schon was! Erst recht, wenn es zu so einem akzeptablen Preis umzusetzen ist.

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Probiert doch einfach auf der Vorschau-Seite von PIXERS aus, wie eines eurer Bilder in richtig groß an der Wand aussehen würde. Oder auf einer Schrankfront. Oder vielleicht auf einer Tür? Mit Tapete bekleben lässt sich ja so vieles, wenn man darüber erstmal nachdenkt. 

Bei PIXERS gibt es allerdings nicht nur Fototapeten – die entsprechenden Motive könnt ihr euch als Wandsticker, Poster, Leinwandbild und vieles mehr bestellen.

Vielen Dank auch von meiner Seite an PIXERS, man lernt ja nie aus, und dass ich mich mal für Fototapeten interessieren könnte, wer hätte das gedacht.

Alles Liebe

Barbara

 

Allgemein Allgemeines Drucken Fotografie Give Away Karten Unterhaltsames

Der kleinste all in one wireless Drucker für zuhause, der HP Deskjet 3732, mit Freebie für euch

11. Februar 2017

Ein Druckertest, der Spuren von Werbung und ein Freebie Print Out zum Valentinstag für euch enthält.

Schon mal vorweg, dieser Drucker ist super für alle, die Spaß an Instagram haben!

Aber der Reihe nach, zu den Details kommen wir später. Kennt ihr eigentlich noch jemanden, der keinen eigenen Drucker zuhause hat? Ich nicht (ausser meine Tante Margret, die ist aber auch 80 und findet, das Internet ist böse).

Ich kann mir seit vielen Jahren kein Leben ohne Fotodrucker vorstellen. Als Scrapbooker und überhaupt in meinem kreativen Leben und im ganz normalen Alltag. Aus Platzgründen habe ich auch schon lange den Extra-Scanner abgeschafft und bin auf All In One Geräte umgestiegen. Analoge Fotos einscannen und digitalisieren, eben schnell etwas kopieren oder Dokumente einscannen und per Email verschicken, das gehört für mich einfach dazu. 

Als ich das Angebot bekam, den neuen  HP DeskJet 3732 zu testen, war ich direkt neugierig auf diesen kleinen Alleskönner. Im Alltag fotografieren wir ja doch inzwischen häufig mit dem Smartphone, da reizt die Möglichkeit, die Fotos direkt vom Handy auszudrucken. Und Emails, Dokumente, Rechnungen, alles vom Smartphone aus drucken, hört sich gut an.

Huch, die Kiste ist aber klein, war mein erster Gedanke, als der Drucker in der Verpackung bei mir ankam. Aber das genau ist ja der Witz daran. Drucken, Scannen und Kopieren mit einem Gerät, das nicht mal halb so groß ist, wie mein Canon Drucker. Er passt in mein Bücherregal, ein uraltes klassisches Billy.

HP Deskjet 3732

Ein wenig skeptisch war ich ja schon, bei dem Preis und der Größe des HP Deskjet 3732, kann der wirklich was?

Und er kann!

Bei einem Gesamtgewicht von etwas über zwei Kilo sind die Bauteile der ausziehbaren Elemente dementsprechend aus leichtem Kunststoff, aber trotzdem stabil in der Handhabung. Der Drucker druckt vom Smartphone oder Tablet per WiFi direct und ios airprint aus der Dropbox, aus Evernote und Google Drive, manchmal braucht man ja doch noch Daten auf dem Papier. Und er kann als Netzwerkdrucker über einen Router oder vom Mobilgerät aus per WiFi direct betrieben werden.

Kein langes Gefummel, kann sich noch jemand erinnern wie lange es früher gedauert hat, einen Drucker anzuschließen und einzurichten? Die Zeiten sind vorbei.

Auspacken, an die Steckdose anschließen und der beigelegten schriftlichen Schnellinstallations-Anleitung folgen, das hat bei uns keine drei Minuten gedauert. Ich hab noch die HP Remote Airprint App für mein iPhone runtergeladen und konnte direkt scannen und drucken. Hier kommt das erste Foto raus, aus der Photobibliothek des Smartphones gedruckt.

HP Deskjet 3732

Der Computer hat den Drucker auch direkt erkannt und ich konnte problemlos von dort aus die Karten drucken, die ich für euch als Freebie vorbereitet habe. 

Ein Grund, warum der HP Deskjet 3732 so kompakt ist: der Scanner hat kein Vorlagenglas, stattdessen zieht das Gerät das Dokument durch einen kleinen Schacht. Das Scan-Tempo ist trotzdem konkurrenzfähig: Beim Kopieren ist der Deskjet 3720 fast genauso flott wie größere All-in-One-Drucker.

Nur eins haben wir nicht geschafft: Fotos einzuscannen. Das dickere Fotopapier rutscht nicht gleichmäßig durch den Schacht, die Ergebnisse haben bei uns zu hysterischen Lachanfällen geführt … Welches das Originalfoto ist brauche ich sicher nicht zu erwähnen, ha ha, aber die Farben kommen gut raus. 

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Aber Papier in normaler Stärke lässt sich problemlos einscannen, Fotos scannen ist etwas sehr Spezielles, das muss ein so kleines Alltagsgerät auch nicht können.

Dafür kann es etwas, das mich als heavy user (a.k.a. Instamom) richtig begeistert:

Instagram-Fotos mit Text drucken, direkt aus der App!

Genauer gesagt druckt er Fotos aus Instagram, Facebook, Flickr und aus dem Fotoarchiv eures Smartphones. Mit der HP Social Media Snapshots App habe ich mir einen Schwung Fotos von Events ausgedruckt, und habe gleich den Text dazu, ideal für meine Scrapbooks! HP bietet speziell das HP Social Media Snapshots Fotopapier  dafür an. Das Fotopapier hat das Format 10×13 und die Fotos aus der App gedruckt haben eine gewisse Ähnlichkeit mit Polaroids, nur etwas größer. Die Druckqualität ist super, die Oberfläche seidenmatt und sofort nach dem Drucken wischfest. 

Und sie sind selbstklebend! Praktisch, wenn man sie direkt, zum Beispiel auf einer Party, in ein Album oder an eine Fotowand kleben möchte.

Instagram Fotos printed with HP Deskjet 3732

Mit der Social Media App lassen sich auch andersfarbige Rahmen, eigener Text usw. zu den Fotos drucken. Ideal für Events und Partygags.

Noch ein Wort zu den Druckkosten: eine Textseite in Schwarz-Weiß kostet gut 4 Cent, eine Farbseite 17 Cent und ein Foto (10×15 Zentimeter) 36 Cent. Das ist nicht gerade wenig, aber für Vielnutzer ist der Drucker meiner Meinung nach sowieso nicht optimal. Die restlichen technischen Details zum HP Deskjet 3732 könnt ihr auf der Seite von HP nachlesen, wenn es euch interessiert.

Mein Fazit:

pro

  • der HP Deskjet 3732 ist ideal, wenn man einen kleinen Schreibtisch hat oder er im Bücherregal verschwinden soll
  • es gibt kein Kabelgewirr, nur ein Kabel zur Steckdose
  • er ist gut geeignet für User, die ab und zu etwas kopieren möchte oder sich Dokumente auf's Smartphone oder Tablet scannen möchten
  • er macht Spaß, sieht gar nicht nach Büro aus und ist etwas für Einsteiger oder die kleine Studentenbude
  • der Anschaffungspreis ist für die Qualität und Ausstattung unschlagbar

contra

  • es ist kein Randlosdruck von Fotos möglich
  • die Tinte ist relativ teuer, da er nur zwei Kombi-Patronen mit integrierten Druckköpfen hat

Ich sehe den Drucker nicht unbedingt als ein klassisches Arbeitsmittel zum Drucken, Scannen und Kopieren, sondern als Einsteiger-Modell für junge Leute mit kleinem Budget, wenig Platz, und Spaß an der Funktion Fotodruck und Social Media Druck. Zu empfehlen ist er sicher auch für Wenig-Nutzer, die nur ab und zu etwas drucken oder einscannen möchten. 

Und jetzt die Freebie Print Outs!

Ich habe zwei Karten für euch gemacht,  die könnt ihr noch schnell zum Valentinstag verschicken, oder einfach so einem lieben Menschen schenken.

Valentinskarte Print Out Barbara Haane

Valentins Karte Printout von Barbara Haane

So geht's:

  1. Datei downloaden
  2. Auf  einfachen weißen Karteikarten A5 unliniert (gibt es auch im Schreibwarenladen) ausdrucken
  3. in der Mitte falten

Fertig ist die Karte!

Hier könnt ihr euch die PDF Dateien runterladen:

Valentinskarte Tafel 

Valentiskarte Herz 

Ich habe übrigens zum Test die Herz-Karte zweimal ausgedruckt, die rechte Karte mit dem HP Deskjet 3721 und die linke mit meinem Canon Pixma. Kaum ein Unterschied, das finde ich super.

So, Hoch die Hände, Wochenende!

Ich werde selbiges am Basteltisch mit Vorbereitungen für den nächsten Workshop verbringen, und Netflixen, what else 😉

Alles Liebe

Barbara

cam underfoot Fotografie Fotografieren Project Life Scrapbooking Unterhaltsames

Keine guten Vorsätze, aber eine Fotochallenge für 2017

5. Januar 2017

Ein neues Jahr beginnt, und damit verbunden schleichen sich ja doch Vorsätze in den Strudel der Gedanken, oder? Abnehmen, mehr bewegen, gesünder ernähren, blah blah, jedes Jahr im Januar das gleiche Spiel.

Auf jeden Fall tut es gut zu überlegen, wie man sich das Leben einfacher machen kann, und wie man ein wenig glücklicher sein kann. Das kann ja nicht schaden. 

Vielleicht könnte man seinen Papierkram besser organisieren, damit man nicht soviel Zeit mit Suchen verbringt sondern mehr Zeit für schöne Dinge hat? Ja, das könnte man (ich). 

Schöne Dinge, dazu gehört für mich auch mein Leben wertzuschätzen, das Leben wie es jetzt gerade ist. Der Blick dafür verschwimmt im Alltag. Man hat ja nie Zeit …

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Mir hilft dabei der Blick durch die Linse. Die Linse meiner großen Kamera, und die Linse des Smartphones, das wir ja fast immer griffbereit haben. Durch Fotografie habe ich gelernt, mein Leben hier und jetzt ein klein wenig mehr zu schätzen, man bleibt stehen, ruhig, fokussiert, und hält einen Moment fest. Einen Moment hier und jetzt, und denkt nicht immer an das, was noch kommt oder vorbei ist. Ich bin dankbar, dass die Kamera mir kleine Möglichkeiten bietet innezuhalten und die kleinen Momente des Lebens zu genießen, während sie passieren.

Aber ich kann nicht gut fotografieren, sagt der eine oder andere jetzt vielleicht.

Falsch!

Die Kamera (egal ob die große DSLR oder die kleine vom Smartphone) jeden Tag zu benutzen schult den Blick und macht uns mit der Technik vertrauter. Man lernt Bildkomposition, man sucht besseres Licht und wird kreativer durch den Vorsatz, jeden Tag wenigstens ein schönes Foto zu machen.

Versucht doch mal, das Leben in 2017 lebendiger zu sehen und währenddessen aussagekräftige Fotos zu machen!

Im Web und auch auf Instagram gibt es haufenweise Challenges und Inspirationen, die diese "jeden Tag ein Foto" oder photo a day Aktionen mit Ideen und Input unterstützen. Super finde ich die Seite von Katrina Kennedy mit ihren capture your 365 Anregungen. Meine Liste mit Alltagsfotos habe ich beim Stöbern auch wieder entdeckt, das gibt euch vielleicht Ideen.

Mich reizt es immer, neuen Input zu bekommen. Selbst der normale Alltag und scheinbar normale langweilige Dinge bekommen durch die Linse einer Kamera betrachtet eine andere Perspektive. Näher ran, weiter weg, aus einem anderen Winkel als aus der Augenhöhe fotografiert. Ich erinnere mich gerne an meine cam underfoot Aktion , so entstehen ungewöhnliche Fotos. 

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Immer noch und immer wieder toll finde ich die #fromwhereistand Perspektive von Holly E. Clark. , die durch ihre mug chronicles bekannt wurde. Banal eigentlich, jeden Morgen mit der Kaffeetasse im Garten, aber ein gutes Beispiel für den kurzen ruhigen Moment, das Innehalten, und dazu ein tolles Zeitdokument voller Erinnerungen.

Eine hervorragende Unterstützung für das Ziel, jeden Tag ein Foto zu machen, sind apps, die die Fotos monatlich zusammenfassen. Für's iphone gibt es zum Beispiel die photo365 app, die ich in diesem Jahr wieder nutzen werde. Für Android gibt es unter dem gleichen Suchbegriff eine ähnliche app.

Die besten Fotos des Monats auf einen Blick zu haben ist eine hervorragende Sache. Am Ende eines scheinbar banalen grauen Januars oder Novembers staunt ihr mit Garantie über die schönen, teilweise flüchtigen oder schon vergessenenMomente, die ihr festgehalten habt. Am besten ist es natürlich, wenn ihr diesen Monatsblick dann ausdruckt und irgendwo anpinnt oder einklebt , auch wenn ihr kein Scrapbooker oder Project Life Fan seid.

Am Kühlschrank, mit Washi Tape an dieWand. Oder wenn ihr ein Fotobuch am Ende des Jahres davon drucken lasst! Wenn die Monatsrückblicke schon fertig auf dem Smartphone oder der Festplatte sind ist das dann ein Klacks.

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Es wird Zeiten geben wo ihr denkt: hier oder heute gibt es aber auch gar nichts zu fotografieren, oder ihr erlebt nix Interessantes, wovon sich ein Foto lohnen würde.

Falsch!

Schaut euch um, egal wo ihr seit, es gibt immer die Möglichkeit ein gutes Foto zu machen.

Geht aus dem Haus. Oder schaut euch in eurem Zuhause um. Fotografiert, was euch wichtig ist.

Fotografiert einfach, jeden Tag mindestens einmal.

Und haltet das 365 Tage durch!

Alles Liebe

Barbara

 

Drucken Fotografie Fotografieren Grundlagen des Scrapbooking Project Life Scrapbooking Shopping

Wo sind eure Fotos?

2. August 2016

Kameras.

Sie sind überall. Im Smartphone, im Tablet, man hat vielleicht eine Knipskiste und vielleicht auch eine Spiegelreflexkamera. Oder sogar eine GoPro oder eine andere Videokamera.

Man kann den Selfies, Instagram, Facebook oder Snapchat, Instagram, Facebook oder Pinterest kaum entkommen. Wir werden mit Fotos überschwemmt. Heute fotografieren wir mehr als je zuvor. Das Bedenkliche ist jedoch, dass fast keins dieser Fotos länger als ein Jahr überlebt. Für viele von uns sind Fotos nur "Momentaufnahmen".

Eltern wollen einen Schnappschuss von jeder kleinen Bewegung ihres Babys; wenn man stolz sein Hundewelpen zeigen will, zückt man das Smartphone. Und einige Wochen später haben diese Schnappschüsse kaum noch eine Bedeutung, oder werden gelöscht, um freien Speicher zu haben. Und so geht es weiter.

Was passiert also mit den Millionen von Fotos, die heute geschossen werden? 99% aller Fotos werden bald wieder verschwunden sein, digitale Bilder haben nicht mehr die Bedeutung, die ein teurer Fotoabzug mit Negativ hatte.

Früher haben wir eine Rolle Film gekauft und unsere Urlaubsbilder "geknipst". Wir haben sie entwickeln und drucken lassen, in Alben oder Fotoboxen gesteckt. Wir schauten sie an und haben diese Erinnerungen in Momentaufnahmen bewahrt. Das Haus brennt? Erstmal schnell das Hochzeitsalbum in Sicherheit bringen, da es unersetzlich scheint.

Schätzungsweise 1 von 100.000 Fotos wird heute noch gedruckt, sagen Umfragen. Digital bedeutet, auf dem Computer oder Smartphone anschauen, und wenn du kein Gerät hast, hast du nichts.

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Hunderte (oder Tausende) von Fotos auf der Festplatte oder im Speicher des Smartphone, wir alle kennen das. Unsortiert, und wenn man es schafft, Ordnung reinzubringen, steht man ein halbes Jahr später wieder vor einem Berg.

Fotos gespeichert auf CDs, DVDs, Festplatten oder Speicherkarten, die in einigen Jahren nicht mehr zu lesen sein werden. Oder auf alten Handys, die hinten in einer Schublade liegen. 

Wo ist denn das süße Babyfoto deiner 20jährigen? Irgendwo auf irgendeiner CD. Die nicht an der Wand hängt.

Bei mir zuhause findet ihr Fotos, richtige ausgedruckte Fotos. Einige an der Wand, und hunderte in meinen Scrapbooks und in Fotokisten. Dies sind die Momente aus unserem Leben, durch die die Erinnerung sich entfaltet und Raum bekommt. Bilder zum Lächeln und zum Weinen, unser Leben in gedruckten Bildern, die jeder immer wieder betrachten kann.

Da gibt es kein "Mist, der Dateityp wird nicht mehr unterstützt", oder "Uuups, der neue Laptop hat ja gar kein kein CD-Laufwerk mehr". Nichts davon wird benötigt, ausser irgendwann vielleicht mal eine Lesebrille, wenn die Erinnerung schwindet und Freudenmomente oder besondere Augenblicke durch unsere Fotos wieder so lebendig werden können, als wären sie gestern und nicht vor vielen Jahren gewesen.

Zeitsprung in 2035. Du findest die DVD in einer der Schubladen der alten Kommode. Zusammen mit neun uralten Handys, die nicht mehr funktionieren. Dein Computer am Handgelenk hat kein DVD-Laufwerk, die sind 2016 aus der Mode gekommen. Dein drittes Enkelkind sitzt auf deinem Schoß und möchte wissen, wie seine Eltern ausgesehen haben, als sie Kinder waren.

Und du kannst ihm nur die zerkratzte runde silberne Scheibe zeigen. Da Instagram vor einigen Jahren kostenpflichtig geworden ist, bist du da auch schon länger nicht mehr.

Du gehörst zur meist fotografierten Generation aller Zeiten, und hast trotzdem kaum Fotos zum anfassen. Digital war preiswert, Kameras waren überall, es war alles so selbstverständlich.

Bis die Erinnerungen verschwinden, und die Fotos auch ….

Deshalb drucke ich meine Fotos aus! Und mache Scrapbooks damit, mit einem Teil davon jedenfalls.

Seit Jahren drucke ich mit Canon Pixma Druckern, und bin super zufrieden. Mein neustes Modell ist ein Canon Pixma MG 7550 *, mal ganz schick in Weiß.

CANON Pixma MG 7550

Noch nie war es so einfach, einen Drucker anzuschliessen. Was war das früher eine komplizierte Sache für Technik-Laien wie mich! Treiber und diverse Kabel, Einrichten, mit dem Computer verbinden, Kalibrieren, Testseiten, dann ging es erstmal nicht und so weiter, ihr erinnert euch vielleicht noch daran.

Und heute? Stromkabel in die Steckdose, auf dem intuitiven Touch Display des Druckers das WLan-Symbol anklicken, auf dem Router die WPS-Taste drücken und fertig! Genial. Wobei dieser Drucker auch völlig unabhängig vom Computer drucken (doppelseitige Dokumente!) und kopieren kann. Fotodruck direkt vom Smartphone oder aus der Cloud, kein Problem.

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Der Drucker druckt vom PC, WLAN PictBridge Kameras, Speicherkarten, Cloud-Services und Mobilgeräten. Wir hatten schon sein Vorgängermodell als Netzwerkdrucker eingerichtet, so dass meine Kinder aus ihren Zimmern von ihren Computern aus auch direkt ausdrucken konnten.

Zur Frage der Patronen, das ist ja immer auch ein Kostenfaktor: Der große Vorteil der sechs separaten Tintentanks liegt darin, dass nur die Farbe, die aufgebraucht ist, ausgetauscht werden muss. Optional erhältliche XL-Tinten ermöglichen der Druck von mehr Seiten oder Fotos – das spart Geld.  Ich bestelle generell das Multipack  * , damit habe ich immer Reserven im Haus.

CANON Pixma MG 7550

Der CANON Pixma MG 7550 druckt leise, superschnell und hochwertig: Premium-Drucke, die zum Teil besser aussehen, als Fotos, die ich machmal bei Snapfish & Co. in größeren Mengen drucken lasse. Nach dem Urlaub, oder wenn es mal Angebote (100 Stk für 9,99 oder so) gibt.

Vor allen Dingen schätze ich als Scrapbooker natürlich nach wie vor die Flexibilität, die das Drucken zuhause bietet, spontan und in jeder beliebigen Größe. Ich habe in den beiden Papierkassetten immer Fotopapier in 10×15 cm sowie Kopierpapier für die Büroarbeiten. Die Scanfunktion des Druckers ist für mich auch unverzichtbar, wenn ich alte Fotos digitalisieren oder bearbeiten möchte.

Zum Thema alte Fotos, ich habe mit dem Canon Pixma gestern A4 Ausdrucke von Kinderfotos von MIR gemacht. Vor einiger Zeit hatte ich alte Dias meines Vaters digitalisieren lassen  und die Qualität ist sowas von gut! Diese Dias sind ca. 50 Jahre alt, und so sehen sie ausgedruckt aus, unbearbeitet wohlgemerkt, nix Photoshop, nur digitalisiert und ausgedruckt, wie auf dem großen Foto hier (ich unten links, mit meiner Mutter und meinem Bruder)

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So ihr Lieben, das war mein Wort zum Mittwoch, oder ein Appell an euch: druckt eure Fotos, Leute! Oder lasst drucken, Hauptsache, ihr könnt sie auch in 20 oder 30 oder 50 Jahren noch in die Hand nehmen.

Oder noch besser: macht Erinnerungsalben damit, ob nun Scrapbooks, Fotobücher, Reisetagebücher, Project Life Alben oder was auch immer. Eure Enkelkinder werden sich freuen, und ihr auch!

Alles Liebe

Barbara 

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