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Events | Crop Am Rhein 2018, die Fotoaktion mit Instax Square und Selphy

2. Mai 2018

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Edit: weil so viele gefragt haben, den Foto Hintergrund Strand * habe ich bei Amazon bestellt, er lässt sich wie ein großes Stück Tuch praktisch zusammenfalten.

Vor einigen Jahren, es muss der vierte oder fünfte CAR gewesen sein, gab es die erste Fotoaktion. Zum ersten Mal kamen die Sofortdrucker Selphy meines Partners CANON zum Einsatz und unsere Gesichter zierten Bärte. Moustache beim CAR, erinnert sich noch jemand dran?

In den folgenden Jahren hatten wir Spaß mit Seifenblasen und Schweinenasen, Prinzessinnen-Krönchen und Brillen Tiermasken und sonstigen Props. Und Lachtränen in den Augen!

Das Beste bei dieser Aktion sind die Sofortbilder, die die Gäste direkt erhalten und die sie zum Teil direkt auf Scrapbooking-Layouts oder im Erinnerungsalbum verarbeiten können.

Ich bin sehr dankbar, dass ich in diesem Jahr wieder CANON und auch FUJIFILM als Partner gewinnen konnte und die Gäste die Wahl hatten, für Scrapbooking-Layouts große Fotos mit den Selphys oder Instax-Bilder im brandneuen Square-Format für ihre CAR-Danidori Erinnerungsalben auszudrucken. Diese Formate sind ja sehr unterschiedlich, einmal der Klassiker im Standardformat und einmal der angesagten Instax-Look mit dem weißen Rahmen, fast so groß wie ein klassisches Instant-Foto aus der Zeit der analogen Fotografie.

Eine Ecke des Wintergartens hatten wir in eine CARibik (Achtung, haha, geniales Wortspiel !) Photobooth verwandelt und die Mädels hatten Spaß damit!

Crop Am Rhein Scrapbooking Event Photobooth

Das erste Testbild sah gut aus und dank der WiFi und/oder Apple Air PrintFunktion der Canon Selphys konnten wir den Gästen anbieten, auch selbst mit ihren Kameras und Smartphones Bilder zu schießen und im Postkartenformat auszudrucken. Mit dem neuen Party Shuffle Modus können bis zu 8 Smartphones gleichzeitig Fotos zum Drucker schicken – auch ohne Passwort. Hat man eine Kamera ohne WiFi, lässt sich selbstverständlich wie gewohnt in ausgezeichneter Qualität von der SD Karte drucken.

Crop Am Rhein Scrapbooking Event Caribik Photobooth

Das neuste Modell des Canon SELPHY CP1300 * gibt es jetzt in der angesagten Farbe rosa, ein Mädchentraum!

Canon Selphy Crop Am Rhein Scrapbooking Event Photobooth

Selbst der Hotelchef ließ sich die Gelegenheit nicht entgehen, ein spaßiges Erinnerungsfoto zu machen. Flamingo und Ananas waren eindeutig die Lieblingsprops, hier eine kleine Auswahl der Bilder.

Crop Am Rhein Scrapbooking Event Caribik Photobooth

Alternativ druckten wir auch mit dem Fuijifilm Instax Share SP-3 Drucker  *, der sich besonders gut für das direkte Einkleben in die Danidori Erinnerungsalben im schmalen Travelers Notebook Format eignete. Instax Drucker sind für mich zum unverzichtbaren Reisebegleiter geworden, seit ich meine Reisen in den Notebooks unterwegs „on the road“ dokumentiere. Der Drucker druckt über ein eigenes WiFi und in der Instax App lassen sich die Bilder vor dem Drucken noch zuschneiden und bearbeiten, und das sehr einfach und unproblematisch.

Fuji Instax Share Crop Am Rhein Scrapbooking Event

Fiji Instax Share Crop Am Rhein Scrapbooking Event Photobooth

Mein eigenes Danidori vom Event ist schon gut gefüllt mit Instax-Fotos, Schnipseln und Text; wenn es fertig ist, zeige ich es euch hier selbstverständlich auch.

Durch die coole Fotoaktion mit eingebauten Urlaubsfeeling (passend waren die Temperaturen am Wochenende fast hochsommerlich) sind jedenfalls sehr farbenfrohe und fröhliche Bilder entstanden und die Gäste hatten durch den Sofortdruck der Fotos direkt diese Erinnerungen in der Hand. Bei Scrapbookern ist das so ziemlich das Beste, was man sich vorstellen kann, denn mit ausgedruckten Fotos arbeiten wir am liebsten!

Herzlichen Dank an Canon Deutschland und Fujifilm, die mir die Drucker und das Material für diesen großartigen Spaß zur Verfügung gestellt haben.

Alles Liebe

Barbara

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Fotografieren Grundlagen des Scrapbooking Mixed Media Projects Scrapbooking Scrapbooking Layout Stempel

Scrapbooking | Eine Challenge und wie man beim Aufräumen spontan kreativ wird

2. April 2018

Berit schrieb auf ihrem Blog Marmeladekisses vor einiger Zeit darüber, was für sie Kreativität bedeutet. Aus diesen Gedanken heraus entstand eine Instagram Challenge unter #creativekisses.

Sie postet in ihrem Instagram Feed (ihr findet sie auf Instagram unter @marmeladekisses) jeden Sonntag eine „Aufgabe“, für die die Teilnehmer eine Woche Zeit haben. Die Challenge soll zum Austausch dienen, weil es einfach interessant ist zu sehen, wie andere Menschen kreativ arbeiten und Hürden überwinden.

Wie gesagt, in erster Linie ist es eine Challenge auf Instagram, aber da die Aufgabe dieser Woche so gut zum Blog passt, zeige ich meine Interpretation auch hier.

Meine Kreativität ist seit Monaten irgendwie blockiert, da der Winter echt bescheiden war und ich emotional von einem Tief ins nächste schlinderte. Deshalb finde ich Challenges super, um irgendwie wieder in die Pötte zu kommen.

Bei mir war der Auslöser für dieses Layout heute das Aufräumen meines Arbeitsplatzes, auf dem noch Reste der Mixed Media Layouts vom letzten Workshop herumflogen. Zu schade für die Tonne, deshalb habe ich daraus Sizzix Farbkleckse und Kringel ausgestanzt und locker auf ein mit weißer Stempelfarbe bestempeltes Papier mit Holzmuster „geworfen“. Ich habe höchstens eine halbe Stunde für dieses Layout gebraucht, für mich eher untypisch.

Scrapbooking Layout with Sizzix Paint Splats Sizzix Coffee Marks

Eigentlich hatte ich auch keine Zeit, denn ich wollte ja aufräumen und im Chaos kann ich gar nicht gut arbeiten. Aber dann passierte das mit der Kreativität, so spontan.

Das Foto ist übrigens auch durch Berit inspiriert, bei ihr habe ich im letzten Sommer einen Fotoworkshop gemacht und probiere seitdem, Blumen vor dunklen Hintergründen zu fotografieren.  Scrapbooking Layout with Sizzix Paint Splats Sizzix Coffee Marks

Scrapbooking Layout with Sizzix Paint Splats Sizzix Coffee Marks

Das schnelle Scrapbookinglayout kommt jetzt ins Album und ich freue mich über diesen kreativen Schub.

Berits Challenge läuft vom 01.-29. April, habt ihr nicht auch Lust, mitzumachen? Schaut doch mal auf ihrem Instagramprofil vorbei, jeden Sonntag postet sie eine neue Herausforderung. Und unter #creativekisses findet ihr bereits ganz viele tolle Beiträge!

Und wenn ihr Berit noch nicht folgt, solltet ihr das spätestens jetzt, denn ihr verpasst sonst erfrischende, ehrliche und amüsante Instastories vom Feinsten!

Ich wünsche euch eine schöne zweite Ferienwoche und einen entspannten letzten Ostertag. Leider muss ich ab morgen wieder arbeiten …

Alles Liebe

Barbara

Film Fotografieren Paris Tools und Werkzeuge Unterhaltsames

Paris, Tipps zum Sparen. Und ein Paris-Video mit der Canon G7X Mark 2

2. Januar 2018

Video ist das Medium der Zukunft, lese ich immer wieder. You Tuber sind die bestverdienenden Influencer und bewegte Bilder erzeugen oft mehr Emotionen und sind für Tutorials besser als Fotos. Stimmt total!

Aber so ein Video entsteht ja nicht mal eben so, jedenfalls kein qualitativ gutes. Wenn ich die scheinbar nebenbei gedrehten Vlogs von Casey Neistat oder anderen You Tubern sehe, bewundere ich staunend die Leichtigkeit und weiß aber auch nur im Ansatz, wieviel Arbeit in so einem Video steckt.

Dabei mag ich Filme und Videos sehr, meine Kinder kennen mich seit ihren Babytagen mit der Videokamera vor der Nase. Die Filme, die ich damals noch auf Kassetten gedreht habe, sind zum Teil bereits digitalisiert, allerdings in keiner guten Qualität, da muss ich nochmal ran.

Seitdem sind was die Technik angeht, Quantensprünge passiert. Die Technik erlaubt inzwischen, mit kleinen Winzlingen von Kameras hochauflösende Videos in HD Qualität.

Es ist schon einige Zeit her, dass ich mit meinem Jünsten einige Tage in Paris war. Ich hatte damals die Tickets für die Bahnfahrt mit dem Thalys gewonnen und wir erlebten einige Tage bei Traumwetter im Oktober 2016. Und hatten von CANON die geniale kleine CANON PowerShot G7x Mark II zur Verfügung gestellt bekommen.

IMG_1686

Die mit der Kamera aufgenommenen Fotos sind bereits verarbeitet, u.a. in einem Blogpost zur Paris-Reise mit Hoteltipp und vielen weiteren Details. Den habe ich damals relativ zeitnah geschrieben, der Folgepost und das Video sind dann aber in Vergessenheit geraten.

Während der Weihnachtsferien jetzt hatte mein Sohn Zeit, die damals gedrehten Videosequenzen zu verarbeiten. 

Hier sind knapp drei Minuten Paris, gedreht mit der Canon PowerShot G7 X Mark  II* Spannend und auflockernd in Videos finde ich auch immer Sequenzen wie Zeitraffer, Slo-Mo und andere Spielereien, die man mit der Kamera total einfach umsetzen kann.

Auf meinem noch recht übersichtlichen You Tube Kanal findet ihr auch ein Video einer New York Reise, das wir bereits 2014 mit dem Vorgängermodell der Kamera gedreht haben,  auch da hat uns die Qualität und Anwenderfreundlichkeit der Kamera bereits sehr überzeugt.

Eigentlich steht die Anschaffung dieser Kamera schon lange auf meinem Wunschzettel, auf meiner letzten Reise nach New York hatte ich die Kamera wieder zum Testen ausgeliehen und es als sehr angenehm empfunden, den großen Klopper meiner DSLR nicht mit herumschleppen zu müssen. Das Video dazu ist hoffentlich auch bald fertig.

Die enorm hohe Tierarzt-Rechnung im Dezember hat mir aber leider durch alle größeren Anschaffungen erstmal einen Strich gemacht.

Und hier sind noch ein paar Tipps zu Paris, die wir als hilfreich empfunden haben:

Spartipp Fahrräder in Paris ausleihen

Im Paris Video ist zu sehen, wie ich entspannt auf dem Fahrrad durch Paris radele. Auch wenn es entspannt aussieht, da ich seit ca. 20 Jahren auf keinem Rad gesessen hatte und der Verkehr in Paris ja nun eine ganz besondere Sache ist, waren die ersten 100 Meter so ganz und gar nicht entspannt. Aber dann machte es Spaß, die Fahrradwege sind gut ausgebaut. Das Fahrradverleihsystem Vélib’ wurde im Juli 2007 in Paris in Betrieb genommen, ist seitdem ein großer Erfolg und gehört inzwischen zu Paris wie die Metro. An fast jeder Ecke der Stadt befindet sich eine Station mit Fahrrädern.

Wie genau ihr günstig Fahrräder ausleihen könnt, ist auf dieser Seite prima beschrieben

Wir haben ausserdem die App für die Vélib verwendet. Die App ist äußerst praktisch, wenn ihr euer Fahrrad abstellen wollt und keine Station in Sichtweite ist oder an einer Station kein Stellplatz mehr verfügbar ist. Ein kurzer Blick auf die Karte reicht dann, um zu erfahren, wo die nächste Haltestelle ist.

Spartipp Museen in Paris für junge Leute

Wir haben bei unserem Besuch in sämtlichen Museen keinen Eintritt für meinen Sohn zahlen müssen. Denn für EU Bürger unter 25 ist der Besuch von nationalen Sehenswürdigkeiten und Museen kostenlos. Louvre, Arc de Triomphe, und Chateau de Versailles, um nur einige zu nennen. Das finde ich super!

Spartipp Metro fahren in Paris

In Paris kann man gar nicht anders, als längere Strecken mit der Metro zurück zu legen. Natürlich laufe ich auch gerne in den Einkaufsvierteln oder Parks und wunderschönen Straßenzügen des Marais zu Fuß, aber zwischendurch, oder wenn das Hotel etwas ausserhalb liegt, braucht man die legendäre Metro. Besorgt euch unbedingt ein 10er Ticket für 14,50, das ist die flexibelste und günstigste Möglichkeit.

Das waren noch ein paar kleine Tipps von mir.

Ich möchte in diesem Jahr unbedingt wieder ein paar Tage die Stadt erkunden. Meine Zweitälteste war noch nie dort, diese Gelegenheit muss genutzt werden und wird ein Anlass sein.

Zum Glück sind wir geografisch relativ nah dran, mit dem Zug oder günstigen Flügen ist so ein Kurztrip immer irgendwie machbar.

Draussen ist wieder richtiges Januar-Mistwetter, es wird überhaupt nicht hell. Ich hasse das, es schlägt mir auf die Stimmung und Motivation und der Schweinehund ist allseits anwesend. Reisepläne schmieden hilft da aber ganz enorm, finde ich jedenfalls.

In diesem Sinne!

Alles Liebe

Barbara

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Fotografie Fotografieren New York City Ostküste USA Reisen

Mädelstrip nach New York City, der Anfang der Geschichte

11. Oktober 2017

Ich hätte jetzt auch schreiben können: 100 Gründe, warum du unbedingt mit deinen Freundinnen nach New York solltest, oder so etwas.

Macht man ja eigentlich. Clickbait, SEO, und so weiter. Dinge, die ich beim Bloggen oft zu wenig beachte. Aber die mich irgendwie auch nerven. Ich schreib lieber so, wie es aus mir herauskommt, direkt und ohne dauernd auf gefühlte 1000 Dinge achten zu müssen. Ich werde wohl nie professioneller Blogger oder Influencer 😉

Aber kommen wir zur Sache.

Regelmäßige Leser erinnern sich vielleicht, dass ich vor zwei Jahren die verrückte Idee hatte, meinen runden Geburtstag mit Freundinnen in Las Vegas zu feiern. Wir haben unser eigens zu diesem Zweck angelegtes Sparbuch und die Daueraufträge nach unserem Vegas-Trip einfach weiterlaufen lassen. Und hatten dann irgendwann wieder ein schönes Pölsterchen für die nächste Reiseplanung.

Wohin? Städtereise in Europa? Nöööö. Klüger wäre es ja, und preiswerter.

Und zack, gleichzeitig sagten wir alle drei dann: lass uns mal nach New York fliegen. Es dauerte etwas, bis ein gemeinsamer Termin gefunden war, man hat ja volle Kalender (also ich nicht, aber meine Freundinnen, hihi). September wäre passend. Eigentlich geht nur September, die zweite Woche.

Angebot eingeholt, beim Reiseveranstalter meines Vertrauens, America Unlimited. Da wir alle aus dem Alter der Mehrbettzimmer, bei anderen Leuten in den Betten zu schlafen (a.k.a. Airbnb) und Hipster Hoods wie Williamsburg raus sind, war unser Wunsch ein Hotel mitten in Manhattan. Also Midtown, 3-4 Sterne und so weiter. Möglichst Direktflug von Düsseldorf. Und das NICHT mit Air Berlin, ich ahnte schon damals, dass es bergab ging bei denen. Vom sauschlechten Service und den extrem engen Sitzen mal abgesehen.

Das Angebot kam und wir so:

fun pics, drei Frauen im Hai in Chelsea Market New York City

(picture taken in Chelsea Market)

Tja, da hatten wir nicht vorher in den NYC-Event-Kalender geschaut, es war ausgerechnet New York Fashion Week,  U.S. Open und 9/11, alles in unserer Reisewoche. Hmmm, mal überlegen. Das dauerte dann eine gute Woche.

Also gut, wir buchen jetzt.

Tja, in der Zwischenzeit war der Lufthansa-Flug mal eben dreihundert Euro teurer geworden. Ne wie blöd, hätten wir mal nicht so lange gewartet mit der Buchung. Dann eben mit KLM, über Paris, auch gut, und zum Angebotspreis. Ich fliege ja sowieso unglaublich gerne und je mehr Starts und Landungen, desto besser 😉

ESTA erneuert, Kofferwaage rausgekramt (lebensnotwendig für den Rückflug) und dann stellte sich für mich die Frage: welches Kameraequipment nehme ich mit?

Die "üblichen" Highlights von New York hatte ich bei meinen letzten Reisen im Sommer 2011, im Rahmen unserer Neu-Englandreise 2012 und Thanksgiving 2014 fotografiert. Obwohl sich ja immer wieder neue Perspektiven auftun, auch bei bekannten Motiven. Aber die große Spiegelreflexkamera den ganzen Tag mitschleppen? Man ist ja ständig zu Fuß unterwegs, und da wird die Tasche schon mal schwer.

Mein iPhone 6 SE hat zwar eine ganz gute Kamera, aber so ganz das Wahre ist das noch nicht.

Also freute ich mich, dass mein Kooperationspartner CANON mir für die Reise wieder die G 7X Mark II zur Verfügung stellte*. Diese kleine handliche Kamera ist ein Wunderding, das hatten wir schon während einer Reise nach Paris festgestellt. Und selbst das Vorgängermodell machte bereits phantastische Bilder und Videos (Thanksgiving NXY 2014). Ich hab "die Große" auf Anraten meiner Follower und Freunde als Reserve mitgenommen. Aber sie bis auf einen Abend (als der Akku der kleinen Cam leer war und ich ohne Ersatzakku) tatsächlich im Hotel gelassen.

Was für eine Erleichterung, nur die kleine Canon PowerShot G7 X Mark II   * in der Tasche zu haben! Kein Objektivwechsel, keine müde Schulter. Und ich bin richtig zufrieden mit meinen Fotos und Videos. Hoffentlich kann ich meinen Sohn überzeugen, seiner Mutter ein nettes kleines Filmchen daraus zusammen zu basteln, er kann das nämlich, und ich bisher noch nicht.

Unsere Reise startete mit Verspätung, in Paris hatten wir dadurch drei Stunden länger als geplant Aufenthalt und hatten keine Minute Langeweile. Wir klatschten uns im Duty Free sämtliche teure Seren (alles ab 500,-€ aufwärts) probeweise ins Gesicht und stiegen Stunden später mit praller Haut aus dem Flieger. Kann ich nur empfehlen.

Und wir gönnten uns bei Laduré Macarons als kleinen Snack für Unterwegs, alleine dafür lohnte sich die Zwischenlandung in CDG;-) Die mit Lakritz finde ich ja göttlich!

 CDG Airport, Flughafen Paris

Laduré CDG Airport, Flughafen Paris

Angekommen im Hotel jagten wir erstmal zum Rockefeller Center, denn wir hatten für den Abend Karten für die Aussichtsplattform Top of the Rocks, kurz TOTR genannt. Leider haben wir die gebuchte Uhrzeit verpasst, die kann man vorher buchen, um das Anstehen zu vermeiden. Zum Glück konnten wir die Karten für den nächsten Abend tauschen.

Am Rockefeller Center war auf Grund der Fashion Week ordentlich Trubel und Party. Wir waren aber platt, da es nach unserer inneren Uhr bereits nachts um drei war, also ab ins Bett.

Rockefeller Center NYC Fashion week 2017

Wo ich am nächsten Morgen beim Aufwachen diesen Blick von meinem Zimmer aus hatte. Rechts sieht man Roosevelt Island im East River.

Und ja, der Himmel hatte wirklich genau diese Farbe, an diesem und jedem folgenden Morgen unserer Reise.

view from hotelroom ONE UN Hotel New York City

Blick aus dem Hotelzimmer Millenium ONE UN Hotel New York City

Die Canon G7 X Mark II hat ein starkes Zoom, ich hätte von meinem Fenster aus fast die Kaffeetassen auf dieser Dachterrasse sehen können, wären da welche gewesen.

Rooftop New York city

Ich stelle gerade bei Durchsicht meiner 1800 Fotos fest, dass ich vor lauter Insta-Stories kein einziges richtiges Foto meines Hotelzimmers gemacht habe! Ausser dieses, drei Minuten vor der Abreise mit gepacktem Koffer. So schön das mit den Insta-Stories auch ist, ich liebe sie! Aber ich vergesse oft, dazu auch Fotos zu machen. Note to self: mehr Fotos, weniger Videos.

Millenium Hilton ONE UN Plaza

Gewohnt haben wir Midtown im Millenium Hilton ONE UN Plaza, wirklich sehr zu empfehlen!

Das Hotel liegt direkt neben dem UN-Gebäude und die Zimmer beginnen erst ab der 31. Etage. So hat man von jedem Zimmer aus eine phantastische Aussicht! Im Zimmer gab es eine Kaffeemaschine, freies W-Lan und reichlich Platz, wer New Yorker Hotelzimmer kennt, weiß, dass das nicht selbstverständlich ist. Und man konnte die Fenster öffnen, wenn auch nur einen schmalen Spalt. Immerhin Frischluft, ich hasse es ja, nur Aircondition im Zimmer zu haben, besonders nachts.

Unten in der Lobby befindet sich eine Bäckerei mit Coffee Shop, sehr praktisch.

Die Lage ist super, ruhig und sehr sicher. Vor dem Hotel befand sich ständig ein Hundeführer mit wechselnden Labradors in allen Farben, die unauffällig die Gäste und das Gepäck nach Sprengstoff absuchten. Da das Hotel im Botschaftsviertel liegt, ist das eine nachvollziehbare Sicherheitsmaßnahme.

Und direkt neben dem Hotel der Farmers Market. Man glaubt es kaum, aber man kann in New York City nicht nur Klamotten und Kosmetik, sondern auch frischen Mais kaufen 😉

Farmers Market One UN Plaza

Farmers Market One UN Plaza

Zur nächsten U-Bahnstation waren es drei Blocks, wir haben allerdings fast alles zu Fuß abgelatscht. Kommt, sind doch nur zehn Straßen weiter, das schaffen wir mal eben. Und es zieht sich dann doch, wer Manhattan kennt, weiß wovon ich rede. Die Stadt ist riesig!

Und gewaltig, und gigantisch, und atemberaubend. Ich könnte direkt wieder hin, während ich das schreibe und meine Fotos sichte!

Apropos Fotos, während wir gerade davon sprechen. Meine Freundinnen hatten natürlich keine Kameras dabei. "Du machst ja wieder die Fotos für uns, Barbara, wie immer!" Klar, mach ich.

Und das sah dann so aus: die Zwei vorneweg, ich hechel hinterher, weil ich Fotos mache. "Wo bleibst du denn? Leg doch mal endlich das Handy weg…"

Tja. So ist das 😉

Park Avenue New York City

Das war dann mal der Anfang, ich hab über unseren Mädelstrip so viel zu zeigen und zu erzählen, dass ich das besser in mehreren Teilen erledige.

Bis dahin lasse ich euch noch ein paar random pics da, ein paar Schnappschüsse von zwischendurch.

Wie wir vom Einkaufen kamen zum Beispiel. Ha! Also das sind die Tüten von uns Dreien, nicht nur meine.

shopping bags

Der abgeriegelte goldene Turm vom unsäglichen Donald. POTUS was in town für die Feierlichkeiten zum 11. September und vor seiner Haustür war alles abgesperrt und schwer bewacht, der ganze Block. Überhaupt empfand ich eine hohe Polizeipräsenz, was aber nicht unangenehm war.

Trump Tower on 5th Ave New York City

NYPD on Times Square in NYC

Und wie ich auf der High Line überlegte, wem ich dieses Buch wohl schenken könnte. Also nicht das in der Mitte. Und auch nicht das rechte.

High Line NYC books

Und wie es aussieht, wenn man auf dem TOTR beim Sonnenuntergang keinen Platz in der ersten Reihe erwischen konnte.

Top of the Rocks Rockefeller Center New York City

 Und wie man mit dem Smartphone und der Canon App wunderbar Selbstauslöser-Fotos machen kann, ohne dass man fremde Leute anquatschen muss und die Fotos dann nix werden.

The Metropolitan Museum of Arts Rooftop Terrace

Natürlich kann man auch mitten in der Nacht am Times Square direkt Selfies machen, wenn der Arm reicht. Die G7X hat ein klappbares Display, damit geht das super.

Times Square, Night, NYC

Oder man macht auf der High Line Fotos wie meine Freundin Karin. Schief. Und als ich sage: "Karin! Die Bilder sind so schief!" da sagt sie: "Macht man so, das hab ich mal in einem Fotoworkshop bei deinem Event gelernt!"

Mensch, Karin, das war 2009!! Was damals Trend war, ist jetzt ein absolutes no go! Hahaha! Ich liebe meine Freundinnen.

High Line Park New York City

Also, ich verspreche euch mindestens drei oder vier weitere Berichte. Fünf Tage New York, was meint ihr, was man da erleben kann!

In diesem Sinne

Alles Liebe

Barbara

Info und Disclaimer | Ich habe von CANON für einen begrenzten Zeitraum diese Kamera zur Verfügung gestellt bekommen, um sie zu testen. Dafür herzlichen Dank! Weitere Zuwendungen habe ich von CANON nicht erhalten.

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Die Polaroid Snap Touch, Sofortbildkamera und Sofortdrucker all in one, mein Test

1. Juni 2017

Falls ihr es noch nicht wusstet: ich liebe Reisetagebücher und mobile Fotodrucker! Die Beiden gehören für mich zusammen, denn nur in der Kombination ist ein zeitnahes dokumentieren on the road optimal möglich, finde ich.

Im Laufe der letzten Jahre habe ich (fast) alles, was an Sofortbildkameras und Sofortdruckern auf dem Markt ist, getestet. Meine ersten Fotodrucker für die Reise waren vor fast fünf Jahren die PoGos von Polaroid, seitdem wurden die mobilen Drucker immer leichter, kompakter und einfacher zu bedienen.

Polaroid Snap Touch Kamera Test

Auch für Events, Parties und andere Festivitäten eignet sich eine Sofortbildkamera super. Meine Kinder verschenken in ihrer Clique oft ein kleines Album, eine Kladde oder so etwas in der Art. Während der Fete wird dann mit ein wenig Masking Tape, Stift und der Sofortbildkamera ein Erinnerungsalbum für das Geburtstagskind erstellt, kommt super an! Besser und nachhaltiger als der obligatorische H&M Gutschein ist so etwas auf jeden Fall.Im Gegensatz zur reinen Sofortbildkamera, bei der man auf die Bildqualität relativ wenig Einfluss hat, bieten die neusten Modelle die Möglichkeit, die Fotos vor dem Druck zu bearbeiten. Oder Fotos mit dem Smartphone zu machen und über die Druckfunktion auszudrucken, noch besser.

Polaroid hatte uns für das Event Crop Am Rhein großzügigerweise mehrere Polaroid Snap Touch Sofortbildkameras zum Testen zur Verfügung gestellt. Die Gäste hatten viel Spaß damit und durch die einfache Menüführung konnte jeder auch ohne Bedienungsanleitung oder Einweisung in kürzester Zeit fotografieren und drucken.

Polaroid Snap Touch Kamera Test

Polaroid Snap Touch Kamera Test

Das Gerät arbeitet mit der Polaroid Snap Touch * Zero Ink Technologie. Man benötigt zum Ausdrucken der Fotos weder Toner noch Farbpatronen, sondern lediglich das passende ZINK Fotopapier, idealerweise ist das auch noch selbstklebend! Für Reisealben, Gästealben und dergleichen ist das natürlich superpraktisch. Mit der Kamera aufgenommene Schnappschüsse können sofort oder später ausgedruckt werden.

Ich hatte eine Polaroid Snap Touch bereits vorher zum Testen zur Verfügung und habe in zwei Travelers Notebooks damit Kurzreisen dokumentiert. Die Qualität der Ausdrucke finde ich für ein Reisealbum völlig ausreichend. Allerdings habe ich, statt die Cam zum Beispiel mit auf die Skipiste zu nehmen,  in diesem Winterurlaub oft mit dem Smartphone fotografiert und dann abends die Fotos ausgedruckt. Das Schöne ist ja, dass man bei diesem all in one Gerät die Wahl hat. Fotografieren und drucken, oder nur drucken.

Wie in analogen Zeiten, in denen Polaroidkameras auch keine mit Kleinbild vergleichbaren Bildergebnisse lieferten, haben die ca. 5 x 7 cm großen (selbstklebenden) Bildchen ihren ganz eigenen Retro-Charme.

Hier seht ihr Fotos, die ich vom Smartphone ausgedruckt habe.

Polaroid Snap Touch Kamera Test Reisealbum

Je heller die Originalbilder sind, desto besser wird der Ausdruck. Das ist jedenfalls meine Erfahrung mit den meisten  Sofortbildkameras oder Instant-Druckern. Die Bearbeitungsfunktionen der Kamera selber finde ich sehr eingeschränkt, deshalb habe ich meine Fotos, die ein wenig dunkel waren, schnell vor dem Drucken entweder direkt in der Bearbeitungsfunktion des iPhone oder mit einer Bildbearbeitungsapp aufgehellt (z.B. Snapseed).

Hier seht ihr das erstes Probebild, aufgenommen und gedruckt mit der Snap Touch. Easy peasy, ich hab sie aus der Verpackung genommen, umgedreht, click und print. Nix Beautyfilter 😉 .Meine Testkamera wurde mir aufgeladen geschickt, wenn man sie kauft, muss man den Akku erst kurz mit dem mitgelieferten Micro-USB-Kabel aufladen.

Polaroid Snap Touch Kamera Test

Polaroid Snap Touch Kamera Test

Sämtliche verfügbare Funktionen habe ich garnicht ausgetestet, man kann z.B. auch HD-Videos machen, in Passbild-, Selbstauslöser- und Serienbild-Modus fotografieren und vor dem Drucken seinen Bildern allerlei Filter, Emojis, Sticker und Rahmen zufügen. Brauche ich jetzt nicht unbedingt, aber für Teenies ist das sicher eine coole Sache. Auf dem Bild ganz oben im Beitrag habe ich den kleinen Osterhasen mal probeweise auf's Bild gedruckt, da das Bild während eines Oster-Kurztrips entstand. 

Die Gäste beim Event haben ihre mit der Kamera aufgenommenen Fotos direkt über den LCD Touchscreen ausgedruckt, der reagiert ein wenig schwerfälliger als man es vom Display des Smartphones gewöhnt ist, aber es klappt gut. Die Mädels konnten die Bilder so direkt mitnehmen und/oder in ihre Erinnerungsalben kleben.

Für den Druck von Smartphone Bildern benötigt man die kostenlose Polaroid Universal Print App. Wenn das Smartphone per Bluetooth mit der Sofortbildkamera verbunden ist, öffnet sich die App automatisch und man hat die Möglichkeit, aus der Fotobibliothek beliebig Fotos zum Drucken auszuwählen.

Mit einer Akkuladung konnte ich ca. 50 Bilder drucken. Im Lieferumfang ist ausserdem eine kleine Bedienungsanleitung, eine Handschlaufe und ein Paket mit 10 Blatt ZINK Fotopapier. Die Kamera gibt es in sechs Farben, wobei mir das edle Weiß am besten gefällt.

Das Polaroid ZINK Fotopapier * zum Nachkaufen gibt es auch im 50er Pack. So ergibt sich pro Bild ein Preis von ca. 0,50€, das finde ich jetzt nicht zu teuer.

Mein Fazit: eine witzige und für Reisen und Events praktische Sache!

Der einzige verbesserungswürdiger Nachteil ist aus meiner Sicht der aufklappbare Blitz an der Oberseite. Durch leichten Druck auf die kleine Klappe wird die Kamera auch eingeschaltet. Mir ist das unbeabsichtigt jedes Mal passiert, wenn ich die Kamera angehoben oder aus sonstigen Gründen in die Hand genommen habe. Pling pling, mit diesem Geräusch geht die Kamera dann an und ist nicht direkt wieder durch Einklappen des Blitzes auszuschalten, einige Sekunden muss man warten. Nervte etwas. Ich habe mir dann angewöhnt, die Kameras möglichst an den kurzen Seiten anzufassen, was bei meinen nicht allzu großen Händen etwas anstrengend war. Aber das war auch das einzig Negative, was mir aufgefallen ist.

Mir gefällt die Druckfunktion am besten, deshalb würde für meine persönlichen Bedürfnisse oder Vorlieben auch der Polaroid ZIP *Drucker genügen, der preislich günstiger als die Kamera liegt. Ich fotografiere unterwegs meist mit Smartphone oder großer Kamera und würde die Polaroid Snap Touch meist nicht in vollem Umfang ausnützen.

Aber für Events oder Familienfeiern und Parties ist es eine wunderbare Sache, den Gästen schnell und direkt die aufgenommenen Bilder schenken zu können. Selfies kann man übrigens auch super mit der Polaroid Snap Touch machen 😉

Polaroid Snap Touch Kamera Test

Bis Weihnachten ist ja noch ein wenig hin und für den Wunschzettel ist es noch zu früh, oder? Schade aber auch. Für Scrapbooker und Reisetagebuch-Schreiber ist diese Sofortbildkamera mit Drucker jedenfalls ein perfektes Geschenk, das mal als kleiner Tipp von mir 😉

In einem älteren Beitrag findet ihr übrigens noch meinen Test des Polaroid Zip .

Das war's für heute, am Wochenende (wahrscheinlich samstag) packe ich die Stempel in den Shop, meine große Kamera ist leider nicht in Ordnung und ich konnte jetzt die ganze Zeit keine vernünftigen Fotos machen, grrrrr…..örgs…mimimi!

Bis bald, lasst es euch gutgehen!

Alles Liebe

Barbara

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Drucken Fotodruck Fotografie Fotografieren Grundlagen des Scrapbooking Mini Books Scrapbooking

Der HP Sprocket, mobiler Fotodruck vom Smartphone, ich hab ihn getestet

25. März 2017

Fotos selber ausdrucken finde ich ja äusserst praktisch und sinnvoll, wenn es nicht gerade die kompletten 1287 aus dem Urlaub sind. Das wäre dann doch ein sehr kostspieliges Vergnügen.

Wer hier schon länger mitliest, kennt meine große Liebe zu Reisetagebüchern, die ich am liebsten direkt unterwegs schreibe und auch nach Möglichkeit sofort mit passenden Fotos bestücke. Abgesehen davon sind kleine mobile Fotodrucker auch eine feine Sache für Events, Familienfeiern und sonstige Späße, bei denen man Fotos mit dem Smartphone macht und sie direkt ausgedruckt verschenken oder in ein Gästebuch oder Album kleben kann.

Ich habe schon einige mobile Drucker in Gebrauch gehabt und getestet und um es gleich vorweg zu nehmen: der HP Sprocket hat mich vollstens überzeugt!

Die Agentur, mit der ich für den Test des HP Deskjet 3732 zusammengearbeitet hatte, schickte mir auf Anfrage auch ein Testgerät des Sprocket. Auf den war ich schon länger scharf, aber da ich bereits drei mobile Drucker habe, wollte ich ihn nicht direkt kaufen und war froh, ihn erst testen zu können.

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Nach 90 Minuten Ladezeit über ein Mini-USB Kabel an der Steckdose ist der Sprocket druckbereit. Die passende App gibt es im App Store. Nur noch den Drucker via Bluetooth mit dem Smartphone verbinden und es kann losgehen. 

Nachdem man das Fotopapier eingelegt hat, den Schritt hätte ich euch fast unterschlagen.

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Es passen jeweils 10 Blatt Fotopapier in den Sprocket, ähnlich wie bei den Polaroid Druckern legt man das blaue Smartsheet zuunterst ein. Das Zink 2×3" Fotopapier für den Drucker ist selbstklebend, das finde ich genial für unterwegs!

Der Sprocket ist mit seinen knapp 170 Gramm ein echtes Leichtgewicht und ideal für Flugreisen. Weiter benötigt man nur das beiliegende Minikabel und den USB-Stecker, den man für's Aufladen des Smartphones ja sowieso dabei hat. Der Drucker ist übrigens 7,5 x 12 cm groß und hat damit ähnliche Abmessungen wie mein kleines iPhone 6S.

Die App finde ich sehr einfach zu bedienen, sie erlaubt auch, Fotos direkt aus den eigenen Social Media Kanälen heraus zu drucken. Hier ist einen Screenshot der App, ich habe dann mit dem rechten Button in meine Camara Roll (Fotoarchiv) gewechselt und Fotos der BLOGST-Konferenz vom letzten Jahr für ein Mini-Scrapbook ausgedruckt.

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In der App hat man verschiedene Optionen, wie z.B. Filter, witzige Sticker, Emojis und Text, mit denen man den Fotos eine persönliche Note geben kann. Ausser einer Ein-Klick-Verbesserung lassen sich die Fotos an sich in der App nicht mehr bearbeiten, dazu nutze ich vorher andere Apps wie Afterlight oder Snapseed oder die Bearbeitungsfunktion des iPhones, wenn nötig.

Die Fotos werden im Ausdruck etwas dunkler als sie vorher auf dem hellen Smartphone Display erscheinen, das ist der typische Instax- oder Polaroid Effekt. Sie fassen sich superglatt und leicht an und wirken eben so, wie man es auch von Sofortbildkameras kennt. Ich achte deshalb immer darauf, dass das auszudruckende Foto vorher schon ausreichend hell ist.

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Sehr genial finde ich die Crop-Funktion der App. Tendenziell fotografiert man, oder vielmehr fotografiere ich mit dem iPhone im Hochformat, rein intuitiv oder für Instagram. So auch bei meiner Reise nach Hamburg. Für das Format dieses Albums waren aber querformatige Fotos einfach besser, und ich hatte 3/4 der Aufnahmen im Hochformat, blöd. Die App bietet die Möglichkeit des Zuschnitts, das habe ich bei einigen Fotos dann gemacht, mit einem Klick.

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Die Bilder kommen mit einem leisen Surren aus dem Drucker und sind sofort trocken und bereit zum Einkleben, nachdem man das Papier auf der Rückseite abgezogen hat. Übrigens liegt der Verkaufspackung keine Bedienungsanleitung bei, lediglich ein QR Code, der vermutlich zu einer Online Version führt, das habe ich nicht ausprobiert. 

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Der Drucker ist so leicht zu bedienen, dass man auch wirklich keine Anleitung vermisst. Beiliegendes Kabel in den Drucker und einen USB-Aufladestecker (der gehört nicht zum Lieferumfang, sollte inzwischen in jedem Haushalt vorhanden sein). 90 Minuten aufladen, Papier rein (auf der Papierpackung ist eine Bild-Anleitung dazu), App runterladen, Bluetooth auf dem Smartphone aktivieren. Bei mir wurde der Sprocket sofort gefunden und wenn man ihn einschaltet, öffnet sich automatisch die App.

Nach meinen bisherigen Erfahrungen mit mobilen Druckern und dem HP Sprocket muss ich wirklich sagen, dass meines Erachtens

  • keine andere Fotodrucker App so leicht und intuitiv bedienbar ist
  • die Bildqualität für die Zink-Technik und einen solchen Mini-Drucker wirklich sehr gut ist
  • der Sprocket leicht und handlich ist und einfach Spaß macht.

Mein Testmodell vom HP Sprocket*, das ich jetzt leider wieder abgeben muss, ist in schickem weiß-rosegold, es gibt ihn aber auch in der sehr stylischen schwarz / silbernen Variante*.

Für meine nächste Reise steht der Sprocket definitiv auf meinem Wunschzettel. Ich mag auch meinen Fuji Instax-Drucker noch sehr, aber die Bilder mit den weißen Rahmen sind vom Außenmaß genauso groß wie die vom Sprocket, es ist nur weniger drauf, bzw die Fotofläche an sich ist eben kleiner. Unschlagbar praktisch sind unterwegs aber auf jeden Fall die selbstklebenden Fotos. Und ich habe den Eindruck, dass mit modernerer Technik die Fotos der neueren Drucker-Generation immer besser werden, mein Instax-Drucker war einer der ersten, die vor einigen Jahren auf den Markt kamen. 

So, das war das am Samstag, jetzt muss ich noch schnell was einkaufen, denn für morgen werde ich einen Walnuß-Praliné-Gugelhupf backen, wenn der genauso lecker wird, wie er im neuen Lieblingskuchen-Backbuch von Jeanny aussieht, dann werde ich das Rezept und einen Blick in das schöne Buch mit euch hier teilen, versteht sich von selbst.

Habt es fein bei diesem tollen Wetter!

Alles Liebe

Barbara

Info | Die im Posting mit *Sternchen markierten Links sind Amazon Partnerprogramm Links. Bestellungen, die ihr darüber tätigt, unterstützen mich mit einem kleinen Provision bei meiner Arbeit für diesen Blog – ohne dass sie für euch einen Cent mehr kosten selbstverständlich. Dankeschön für eure Wertschätzung!

cam underfoot Fotografie Fotografieren Project Life Scrapbooking Unterhaltsames

Keine guten Vorsätze, aber eine Fotochallenge für 2017

5. Januar 2017

Ein neues Jahr beginnt, und damit verbunden schleichen sich ja doch Vorsätze in den Strudel der Gedanken, oder? Abnehmen, mehr bewegen, gesünder ernähren, blah blah, jedes Jahr im Januar das gleiche Spiel.

Auf jeden Fall tut es gut zu überlegen, wie man sich das Leben einfacher machen kann, und wie man ein wenig glücklicher sein kann. Das kann ja nicht schaden. 

Vielleicht könnte man seinen Papierkram besser organisieren, damit man nicht soviel Zeit mit Suchen verbringt sondern mehr Zeit für schöne Dinge hat? Ja, das könnte man (ich). 

Schöne Dinge, dazu gehört für mich auch mein Leben wertzuschätzen, das Leben wie es jetzt gerade ist. Der Blick dafür verschwimmt im Alltag. Man hat ja nie Zeit …

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Mir hilft dabei der Blick durch die Linse. Die Linse meiner großen Kamera, und die Linse des Smartphones, das wir ja fast immer griffbereit haben. Durch Fotografie habe ich gelernt, mein Leben hier und jetzt ein klein wenig mehr zu schätzen, man bleibt stehen, ruhig, fokussiert, und hält einen Moment fest. Einen Moment hier und jetzt, und denkt nicht immer an das, was noch kommt oder vorbei ist. Ich bin dankbar, dass die Kamera mir kleine Möglichkeiten bietet innezuhalten und die kleinen Momente des Lebens zu genießen, während sie passieren.

Aber ich kann nicht gut fotografieren, sagt der eine oder andere jetzt vielleicht.

Falsch!

Die Kamera (egal ob die große DSLR oder die kleine vom Smartphone) jeden Tag zu benutzen schult den Blick und macht uns mit der Technik vertrauter. Man lernt Bildkomposition, man sucht besseres Licht und wird kreativer durch den Vorsatz, jeden Tag wenigstens ein schönes Foto zu machen.

Versucht doch mal, das Leben in 2017 lebendiger zu sehen und währenddessen aussagekräftige Fotos zu machen!

Im Web und auch auf Instagram gibt es haufenweise Challenges und Inspirationen, die diese "jeden Tag ein Foto" oder photo a day Aktionen mit Ideen und Input unterstützen. Super finde ich die Seite von Katrina Kennedy mit ihren capture your 365 Anregungen. Meine Liste mit Alltagsfotos habe ich beim Stöbern auch wieder entdeckt, das gibt euch vielleicht Ideen.

Mich reizt es immer, neuen Input zu bekommen. Selbst der normale Alltag und scheinbar normale langweilige Dinge bekommen durch die Linse einer Kamera betrachtet eine andere Perspektive. Näher ran, weiter weg, aus einem anderen Winkel als aus der Augenhöhe fotografiert. Ich erinnere mich gerne an meine cam underfoot Aktion , so entstehen ungewöhnliche Fotos. 

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Immer noch und immer wieder toll finde ich die #fromwhereistand Perspektive von Holly E. Clark. , die durch ihre mug chronicles bekannt wurde. Banal eigentlich, jeden Morgen mit der Kaffeetasse im Garten, aber ein gutes Beispiel für den kurzen ruhigen Moment, das Innehalten, und dazu ein tolles Zeitdokument voller Erinnerungen.

Eine hervorragende Unterstützung für das Ziel, jeden Tag ein Foto zu machen, sind apps, die die Fotos monatlich zusammenfassen. Für's iphone gibt es zum Beispiel die photo365 app, die ich in diesem Jahr wieder nutzen werde. Für Android gibt es unter dem gleichen Suchbegriff eine ähnliche app.

Die besten Fotos des Monats auf einen Blick zu haben ist eine hervorragende Sache. Am Ende eines scheinbar banalen grauen Januars oder Novembers staunt ihr mit Garantie über die schönen, teilweise flüchtigen oder schon vergessenenMomente, die ihr festgehalten habt. Am besten ist es natürlich, wenn ihr diesen Monatsblick dann ausdruckt und irgendwo anpinnt oder einklebt , auch wenn ihr kein Scrapbooker oder Project Life Fan seid.

Am Kühlschrank, mit Washi Tape an dieWand. Oder wenn ihr ein Fotobuch am Ende des Jahres davon drucken lasst! Wenn die Monatsrückblicke schon fertig auf dem Smartphone oder der Festplatte sind ist das dann ein Klacks.

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Es wird Zeiten geben wo ihr denkt: hier oder heute gibt es aber auch gar nichts zu fotografieren, oder ihr erlebt nix Interessantes, wovon sich ein Foto lohnen würde.

Falsch!

Schaut euch um, egal wo ihr seit, es gibt immer die Möglichkeit ein gutes Foto zu machen.

Geht aus dem Haus. Oder schaut euch in eurem Zuhause um. Fotografiert, was euch wichtig ist.

Fotografiert einfach, jeden Tag mindestens einmal.

Und haltet das 365 Tage durch!

Alles Liebe

Barbara

 

Fotografieren Paris Reisen

Ein Wochenende in Paris, mit meinen persönlichem Tipps, Teil 1

26. Oktober 2016

Wenn ich es jetzt SEO mäßig richtig machen wollte, müsste der Post „10 Dinge, die man in Paris…“ oder „Warum man unbedingt …“ oder so heißen. Ehrlich gesagt gehen mir diese reißerischen Clickbait-Überschriften aber auf die Nerven, und deshalb hoffe ich, dass der Post auch so gelesen wird und interessant ist 😉

Also, ich hatte ja vor einiger Zeit eine Zugreise nach Paris gewonnen, große Freude!

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Am vergangenen Wochenende war es dann soweit. Von Düsseldorf fährt man mit dem Thalys ja mal gerade 3 1/2 Stunden, man sollte das eigentlich öfter machen! Ich war seit fast 30 Jahren nicht in Paris und habe wirklich gestaunt, was die Stadt jedesmal für eine Wirkung hat. Witzigerweise gehört zu meinen wichtigsten Erinnerungen, dass mein Mann und ich uns dort vor vielen Jahren verlobt haben, und dass ich mit 21 Jahren sehr stolz vom selbst verdienten Gehalt meine erste Louis Vuitton Tasche in Paris gekauft habe (die ich im Übrigen immer noch in Gebrauch habe)

Diese Kombination von Geschichte und monumentalen Gebäuden, von typischen Pariser Straßen, Restaurants und Geschäften, einfach herrlich.

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Da mein Sohn mich begleitete und es sein erster Besuch in der Stadt war, haben wir einen Teil des üblichen Touri-Programms absolviert, was aber auch für mich super war nach so langer Zeit. Die 10-er Karte (pro Person) für die Metro für 14,50€ erwies sich als genau passend für drei Tage. Allerdings sind wir sehr sehr sehr viel gelaufen und Treppen gestiegen, ich hechelte immer drei Schritte hinter meinem flinken Sohn her, der nach einem Tag schon wie ein Einheimischer durch die zugigen Metrogänge eilte.

Hôtel Standard Design

Gewohnt haben wir für drei Nächte im Hôtel Standard Design, das hatte mir Heike empfohlen. Es liegt im lebhaften Viertel Bastille im 11 Arrondissement. Bastille ist (Zitat mein Sohn) ein Viertel am Rande der Gentrifizierung. Ah ja. Das einst vom Möbelhandwerk gepägte Quartier vollzieht einen Wandel zum neuen Boheme- und Hipster-Viertel. Designerboutiquen, Hinterhofateliers, Restaurants, Bars etc. Die von den Handwerkern aufgegebenen Glasdachateliers wurden als Lofts verkauft. Nachts erinnerte mich allerdings die Geräuschkulisse eher an die Düsseldorfer Altstadt. Hat sicher auch am guten Wetter gelegen, denn es spielte sich alles draussen ab, Mitte Oktober (!). Tatsächlich qualmen die Franzosen noch wie die Schlote, vor jedem Restaurant war der Aussenbereich immer gut besetzt.

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Oberkampf ist übrigens zurzeit das „In“ Viertel für die Hipster, die Szene ist etwas weiter Richtung Norden gezogen. Rue Oberkampf und die Rue Menilmoment sind hier die Zentren, mit lauten, trendigen Bars, interessanten Restaurants, Galerien etc. Bars und Clubs.

Zurück zu unserem Hotel in der Rue des Taillandiers. Das Hotel ist klein, die Zimmer auch, aber sehr zweckmäßig eingerichtet und sauber. Zum Übernachten fanden wir es super. Ich habe über Expedia gebucht und knapp 100€ pro Übernachtung für’s Doppelzimmer bezahlt, Schnäppchen für das Pariser Zentrum. Schnelles W-Lan im Zimmer, Fernsehprogramme in diversen Sprachen; wir haben uns am ersten Abend einen Bericht über die TV-Debatte in den USA angesehen und bekamen Donaald Tröömp (franz. O-Ton) nicht mehr aus dem Kopp.

Die Metro-Stationen Bastille und Bréguet-Sabin sind jeweils 5 Minunten Fußweg entfernt, der Gare du Nord drei oder vier Stationen, gut zu schaffen mit Koffern.

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Es gibt ein nettes Restaurant, das Café des Anges direkt unten am Hotel, für den schnellen Hunger kann ich das aus Erfahrung empfehlen. Gefrühstückt haben wir in kleinen Boulangeries (Bäckereien) im Viertel. Warum schmeckt das Pain au Chocolat so viel besser als beim deutschen Bäcker? Butteriger, knuspriger, genau so hatte ich es in Erinnerung von früher.

Als es in Deutschland noch KEIN richtiges Baguette und KEIN Pain au Chocolat gab. Heute gibt es ja alles überall auf der Welt, seufz, so praktisch es ist, aber seid mal ehrlich. Es war doch auch irgendwie schön, sich auf etwas zu freuen, was es nur im Urlaub oder im Ausland gab, oder? Das war bei mir früher schon das Pain au Chocolat in Frankreich …

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Damit sind wir schon beim Thema Essen. Ich würde mich wirklich nicht als Gourmet bezeichnen, aber ich weiss, was lecker und gut ist, deshalb zwei bis drei Empfehlungen an dieser Stelle. Auch bin ich jetzt kein Paris-Experte mit diversen Geheimtipps, aber ich zeig euch gerne, was mir besonders gefallen hat. Die Auswahl an Restaurants in Paris ist gigantisch, und die Preise sind …nun ja, Paris eben. Wir haben unserem Budget entsprechend gegessen, dazu gehörte aber auch Kakao und Käsetoast für 45 Euro, haha. Manches muss man einfach machen. Wir waren aber auch zweimal bei Starbucks (shame on us), weil wir Durst auf Ice Tea Lemonade hatten. Einmal davon war rein zufällig, ich schwöre es! Dazu später mehr. Und wir waren auch einmal bei Mc D. (oh je, noch mehr shame on us) auf den Champs Elysee. Weil wir Hunger hatten, alles andere auf dieser Straße sauteuer und total touristisch war, und unglaublich voll am Sonntagnachmittag. So, geoutet, uff.

Café de Flore

Das Café de Flore ist eine Institution in Paris. Es liegt im sehr schicken Quartier Saint-Germain-des-Prés und wurde bereits 1887 eröffnet.

Viele Intellektuelle wie Simone de Beauvoir, Jean Paul Sartre und Pablo Picasso waren regelmäßige Gäste. Karl Lagerfeld, der in der Nähe des Cafés wohnt (rue de Lille 7), soll häufig Gast im Café de Flore sein, nicht, dass ich deshalb schon lange mal dorthin wollte. Es wird angeblich die beste heiße Schokolade der Stadt serviert!

Wir hatten das Glück, am Freitagnachmittag einen freien Tisch zu bekommen. Die Schokolade war köstlich, der Croque Monsieur sehr gut, und wir haben für diese Kleinigkeit mal eben 45 Euro bezahlt. Aber das Flair! Muss man mal gemacht haben.

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Das Saint Régis Cafe

Wirklich sehr gut gefrühstückt haben wir am Sonntagmorgen im The Saint Régis auf der Île Saint Louis (meine Güte, diese Schreiberei mit den Akzenten auf der Tastatur ist gar nicht so einfach). Überhaupt ist diese Seine-Insel, auf der am Ende die gewaltige Kathedrale Notre-Dame erbaut wurde,  wunderschön zum Bummeln.

Das Cafe ist so wunderbar typisch französisch und wenn es das Wetter erlaubt, sollte man unbedingt draussen einen Kaffee trinken, mit Blick auf die Seine. Wir haben hier extrem gute Eggs Benedict gegessen, und mein Sohn sagt, die heiße Schokolade war fast so gut wie im Café Flore.

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Eigentlich unterscheiden sich Speisekarten der typischen Bistros und Cafes in Paris nicht sehr wesentlich, ausser vielleicht im Preis. Überall sitzt man an kleinen runden Tischen, überall gibt es Quiche, Salat, Burger usw…

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Bagelstein

Wir versorgten uns hier zweimal mit sehr guten Bagels, denn eine Filiale von Bagelstein lag quasi um die Ecke unseres Hotels in der Rue de la Roquette und wir wollten nicht jeden Abend teuer in Restaurants essen. Empfehlenswert!

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 Shopping in Paris

Was soll man dazu schreiben? Teuer ist es schon alles. Wir sind natürlich nicht zum Shopping nach Paris gefahren. Window Shopping schon eher. Schauen und staunen.

Eine absolutes Highlight sind die beiden großen Traditions-Kaufhäuser Galeries Lafayette und Le Printemps. Der Anblick der großen offenen Halle der Galeries Lafayette könnte mich glatt verleiten, zur Vorweihnachtszeit nochmal hinzufahren, ich wette, es sieht dann traumhaft aus.

 

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Wir sind nur staunend durch dieses Kaufhaus gelaufen, es ist wirklich ein Erlebnis. Und haben uns über die Menschenschlangen vor den Kassen gewundert.

Das hier musste ich unbedingt in meinen Instastories teilen, deswegen ist die Schrift auf dem Foto. Wenn man mal gar nicht weiss, was man verschenken soll, kauft man beim schwedischen Kultlabel Byredo dieses edle Teil.

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Ich habe aber tatsächlich etwas gekauft in dem Nobelschuppen, bei too cool for school, einem Label aus Korea. Das Branding und die Verpackungen fand ich total klasse und habe einige Mitbringsel erstanden. Wegen der Menschenmassen überall war die Möglichkeit, brauchbare Fotos ohne fremde Menschen drauf zu bekommen gleich null, ich bitte die Qualität dieser beiden aus der Hüfte geschossenen Handyfotos zu entschuldigen.

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Ja nun, ich erwähnte es schon, Shoppen macht Durst, just als wir die Rolltreppe rauf fahren, ich schwitzend meinen Mantel auszog und seufzend sage: „Jetzt könnte ich einen Ice Tea Lemonade vertragen“, da stehen wir doch tatsächlich vor einem Starbucks in der Galeries Lafayette. Man kann dort ausgezeichnet ein kleines Päuschen machen (es regnete auch draussen), sitzen und runterschauen uns sich ausruhen. Das haben wir dann auch gemacht.

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Von der Dachterasse der Galeries Lafayette soll man einen sehr schönen Blick haben, leider war sie schon geschlossen, als wir dort waren. Dies hier ist aber der Ausblick von der Dachterasse des Kaufhauses Le Printemps, das liegt quasi direkt daneben am Boulevard Haussmann und ist auch einen Besuch wert.

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Richtig schön lässt es sich im Viertel Marais mit seinen Designer-Stores bummelten und vielleicht auch shoppen. Wie gesagt, ich habe nicht so sehr auf einzelne Läden geachtet, mehr auf die Straßen, Häuser und auf das Design der Shops.

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Aber dann fanden wir uns doch tatsächlich im schönsten UNIQLO-Store, den ich je gesehen habe. Da UNIQLO zu unseren absoluten Lieblingslabels gehört und es nur in New York, Berlin und London Stores gibt, musste ich leider eine Winterjacke und zwei Hemden den Rest des Tages in einer Tüte herumschleppen, tja, so ist das. Der Store ist in eine alte Gießerei gebaut, sehenswert!

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Also, halten wir bis hierher mal Folgendes fest: gekauft habe ich in Paris ein paar Klamotten von UNIQLO (kommt aus Japan), ein paar Geschenke bei too cool for school (kommt aus Korea). Jetzt musste aber wirklich noch etwas französisches her, ist ja peinlich sonst.

Man sagt, die besten Macarons gibt es bei der Edel-Pâtisserie Ladurée in Paris. Ich finde, das stimmt. Und ich habe schon viele andere probiert. Besonders die schwarzen Réglisse mit Lakritz und die Miss Peregrine mit Karamel und Limone waren absolut köstlich. Wir haben uns drei Stück geteilt und sie auf den Stufen der Madeleine fotografiert und verzehrt.

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Ansonsten haben wir überall etwas Schönes für unseren Weihnachtsbaum gesucht, leider vergeblich. Von jeder Reise bringen wir seit Jahrzehnten Christbaumschmuck als Souvenir mit. Nur in Paris gab es absolut nix, ausser scheussliche Glitter-Eifeltürme, schade.

Sehenswert zum Bummeln ist auf jeden Fall auch die Rue de Faubourg Saint Honoré, eine der ältesten und berühmtesten Einkaufsstraßen der Welt. Es ist schon verblüffend, wie sich ein Straßenzug vom Place de la Concorde oder der Madeleine entfernt auf einmal das Straßenbild sehr wandelt, was das Publikum angeht. Schick, edel und teuer. Aber durchaus sehenswert, ich mag gerne durch diese Gegenden bummeln, weil die Preise in den Haute Couture Schaufenstern auch soweit jenseits meiner Vorstellungskraft liegen, dass Begehrlichkeiten gar nicht erst geweckt werden.

Weniger empfehlenswert zum Einkaufen fanden wir jetzt die Gegend um Sacré Coeur. Es sei denn, man ist auf Schnäppchenjagt, hahaha! Das Bild wollte ich euch nicht vorenthalten, man glaubt es kaum, oder? So sah es dort tatsächlich in einer Straße aus, etliche dieser „Geschäfte?“ nebeneinander.

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So ihr Lieben, das waren erste Eindrücke aus Paris.

Warum ich todesmutig Fahrrad mitten in der Stadt gefahren bin, warum man unbedingt auf zwei der besten Aussichtspunkte klettern sollte, warum wir nicht auf dem Eiffelturm waren, einige Tipps zu Vergünstigungen und Details zur Canon G7x Mark II, mit der diese Fotos entstanden sind, gibt es im nächsten Beitrag.

Ein ganzes Wochenende in einen Blogbeitrag packen, das schaffe ich nicht, obwohl ich mich schon kurz fasse …

Bis bald, lasst es euch gut gehen!

Alles Liebe

Barbara

 

Allgemein Allgemeines Blogging Fotografieren Unterhaltsames

Das #sisterMAGlovesCEWE Blogger-Event, simply the best

6. Oktober 2016

Ich kann wirklich sagen: das war das beste Blogger-Event, auf dem ich je Gast sein durfte.

Von der ersten bis zur letzen Minute, von der Einladung bis zur Verabschiedung, was die Schwestern Thea Neubauer und Antonia Sutter mit ihrem SisterMAG Team planen ist nicht nur gut, sondern eine Klasse für sich. Ich mag die Beiden sehr und habe schon in Berlin eine tolle Zeit mit ihnen verbracht.

Herausstechend ist ihre Liebe zum Design und Detail, der Stil und die Farbharmonien, die Aufmerksamkeit den Gästen gegenüber. Von Mädels für Mädels, das spürt man einfach. Und die traumhaften Klamotten der Beiden! Die werden zum Teil von ihrer Mum gefertigt, die ist vom Fach und Teil des Familienunternehmens. Wunderbar.

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Aber mal von Anfang an, ehe ich hier vor Verzückung überlaufe (ich hab nämlich gerade die wunderschönen Fotos der supernetten Anny gesichtet, die wir verwenden dürfen). Zum Glück, ich hatte einen LEEREN Akku in meine Kamera gepackt, tzzz…, und hatte nur mein iPhone zum Fotografieren. Das hätte mich fast zum Heulen gebracht (na ja, zum Fluchen auf jeden Fall, um ehrlich zu sein).

Denn die Motive waren wunderschön! Passend zum Thema "Let us take you to Photokina" wurde das Event in Kooperation mit CEWE veranstaltet. Den ausgesprochen schönen und riesengroßen Stand von CEWE auf der #Photokina2016 hatte ich mir einige Tage vor diesem Blogger-Event schon angeschaut und über meine Instagram Stories geteilt, das habt ihr vielleicht gesehen.

CEWE stellt unter vielen anderen tollen Produkten die schönsten Fotobücher her! Ich durfte im vergangenen Jahr einen Blick in die Produktion werfen, ihr erinnert euch vielleicht.

Die Location, die die Sisters für ihr Event gewählt hatten, rief schon mal bei jedem neuen Gast ein WOW hervor. Im Hinterhof eines ehemaligen Fabrikgebäudes befindet sich das studiolichtstraße und bot genau den richtigen Rahmen.

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Empfangen wurden wir mit Prosecco und Zuckerwatte, und die Luftballon-Girlande war der Hammer! Special Guest Brittany Jepsen, eine der bekanntesten DIY-Blogger aus den USA, hatte so eine Girlande als DIY vor kurzem auf ihrem You Tube Kanal gezeigt, und das SisterMAG Team hat den Traum in Pastell gebastelt.

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Die prallgefüllten Goodie Bags wurden liebevoll und mit persönlichen Ballons präsentiert, es war wirklich bis ins kleinste Detail ein wahr gewordener Mädchentraum, auch durch die hochwertigen Printprodukte von CEWE unterstützt.

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Eine Traum war auch die Blumendeko, die Hürriyet von Botanic Art gezaubert hatte. Die Girlande an der Galerie, die Auswahl der Blumen für den Styling-Workshop, und die Bouquets, die auf den Tischen standen, ich hätte am liebsten ALLES eingepackt!

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Zwei der Highlights waren DIY Workshops mit Nic von Luzia Pimpinella und der superwitzigen Brittany Jepsen von The House that Lars built . Nic kenne ich schon länger. Es ist unterhaltend, den Blogger-Mädels auf Blog und Social Media zu folgen, aber "in echt" treffen ist auch immer wieder schön!

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Brittany war gleichzeitig Keynote Speaker zum Thema: Blogging for enhanced creativity, oder "How I became a blogger and where does the inspiration come from".

Sie erzählte sehr unterhaltend und witzig aus den Anfängen ihrer Bloggerzeit (z.B. wer dieser Lars eigentlich ist, ha ha, aber das müsst ihr auf ihrem Blog nachlesen.). Und wie sie mit ihrem Team den Sprung zum professionellen Blogging geschafft hat. Ihr Blog The house that Lars built ist voll mit den tollsten DIYs, und in ihren Instastories, denen ich schon länger folge, lacht sie auch mal gerne über sich selber.

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Wir konnten uns auch in ihrem Workshop länger unterhalten, während wir niedliche Papierblumen bastelten. Stellt euch vor, sie kennt Becky Higgins und Heidi Swapp ganz gut!! Und ist kein Scrapbooker! Obwohl sie in Utah wohnt und Mormonin ist 😉 Was haben wir darüber gelacht!

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Brittany hatte aus den USA Kreppapier in den schönsten Farben mitgebracht, hab ich hier noch nie in der Auswahl gesehen. Irgendwie haben die es drüben einfacher mit ihren DIYs, die großen Bastelsupermärkte sucht man hier leider vergebens. 

Die kleine Blume sieht in Gesellschaft noch schöner aus. Ich war aber froh, das eine Exemplar hingefrickelt bekommen zu haben, bei dem ganzen Gequatsche nebenbei 😉

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Nic bot in ihrem Workshop eine Box mit einem Leporello für Photos an, dass ich diesen Workshop NICHT gemacht habe, verzieh sie mir (aus Gründen ;-))

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Anastasia Benko von stilzitat hatte für ihren Still Life Styling & Photography Workshop ein Blogger-Props-Wonderland aufgebaut, ich hätte am liebsten alles mitgenommen, obwohl ich kaum Flatlays für meinen Blog verwende. Aber man könnte das ausbauen;-)

Zusammen mit Fotograf Chris Santos erzählte Anastasia uns viel über Bildaufbau, Beleuchtung, Verwendung von Props usw. Es war total interessant, aber durch irgendwas war ich abgelenkt, erwischt….

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Superleckeres und extrem fotogen angerichtetes Catering von Kunz Mahl führte dazu, dass ich mir bei jeder Gelegenheit ein Häppchen zwischendurch gönnte, sowas von gut war das!

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Nachmittags machte unsere Gruppe einen Photowalk durch den Kölner Stadtteil Ehrenfeld, bekannt für Street-Art und Industrie-Design. Achtung, die folgenden drei Bilder sind Smartphone-Bilder von mir, das sieht man aber auch ohne Hinweis, hihi…

Hier sehen wir Gum-Art (das bedeutet: jeder klebt sein Kaugummi an die Wand),IMG_9874

und Blogger, die alle die gleiche Bank fotografieren,

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oder auch Mail Art, direkt im Eingang des Studios, in dem unser pastelliger Mädchentraum den totalen Gegensatz bot, vom Bild her.

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Eine Supersache war auch der Fotodruck-Automat, den CEWE für das Event aufgestellt hatte. Wir konnten von unseren SD-Karten oder vom Smartphone den ganzen Tag unsere Fotos ausdrucken.

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Ich habe die Gelegenheit genutzt und mir auch ein Foto als Autogrammkarte ausgedruckt. Visit Utah, hat sie geschrieben, vielleicht mach ich das ja mal, denn in Utah war ich noch nicht.

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Der Tag klang aus mit einem Dinner, für den die Tische wunderschön gedeckt wurden. Platzsets in Form von Kameras, Serviettenringe aus Filmstreifen, wieder fand sich in vielen Details der Bezug zum Thema Photokina, perfekt!

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Am nächsten Tag ging das Event weiter, mit einem Rundgang über die Photokina. Leider konnte ich daran nicht teilnehmen, da ich 25 Gäste in meinem Scrapbooking-Workshop am Sonntag hatte. Aber das war o.k., ich hab den einen Tag sehr genossen und kannte die Messe schon ein wenig von meinem Besuch ein paar Tage vorher. Dazu werde ich auch noch berichten, denn die Photokina finde ich immer wieder extrem interessant.

Über den zweiten Tag des Events könnt ihr bei den Kollegen einiges lesen, zum Beispiel auf luzia pimpinella.

Dabei waren an diesem Tag Blogger aus Deutschland, Frankreich und England, eine gemischte Tüte voller Kreativität und supernetten Menschen.

Liz von You & I heart DIY

Linda von Linda loves

Maren von Minza will Sommer

Caroline von Madmoisell,

Christin von Pfefferminzgrün,

Emilia von Emilia und die Detektive,

Mareike Sophie von Sparkle & Sand,

Hannes & Farina von Mister and Misses Do,

Meli von Fräulein Lampe,

Claudi von Frau Liebstes,

Vanessa von Frollein Pfau,

Julia von mammilade,

Sophia von Sophiagaleria,

Marloes von Marloeshi,

Keri-Anne von Gingerlillytea,

Karen von Travel Mad Mum,

Sara-Jayne von Keep up with the Jones Family,

Elodie von Madame Love,

Selmin von Tweed & Greet,

Sabrina von So.Leben.Wir,

Julianna von Decouvrirdesign,

Patricia & Stefan von The Kaisers

Die Idee zu diesem grandiosen Event kam übrigens von Sarah Asche, sie ist einer der kreativen Köpfe bei CEWE. Leider war sie ausgerechnet an diesem Wochenende erkrankt, wie schade! Auf diesem Wege mein herzliches Dankeschön!

Mein ganz herzlicher Dank geht an dieser Stelle nochmal an Thea und Toni, das ganze SisterMAG Team und auch an CEWE , es war eine Freude !!

Photo-Credit: AnnyCK für sisterMAG (bis auf meine 4 Fotos, die habe ich in diesem Fall gekennzeichnet).

Ich habe mich mit Anny unterhalten, da mir ihre megagroße Kamera mit einem ganz speziellen Objektiv auffiel. Sie hatte da ein paar tausend Euro um den Hals hängen. Das bedeutet nicht unbedingt, dass man nur mit teurem Equipment gute Fotos machen kann, aber es ist schon einfacher, seufz …

So ihr Lieben, das war es für heute mit der Bilderflut, die ich aus fast 100 Fotos auswählen musste.

Ich muss mich aber auch noch mal bei euch bedanken, denn durch euch, durch die Leser meines Blogs, habe ich überhaupt die Möglichkeit, an so bemerkenswerten Events teilzunehmen!

Und ich versuche so viel wie möglich davon zu teilen und weiterzugeben, denn "Bloggen ist das Gegenteil von Alles für sich behalten". Ein Grund für mich, warum ich jetzt 5 Stunden mit diesem Beitrag beschäftigt war.

Bis bald, huch, morgen ist ja schon wieder Freitag!

Alles Liebe

Barbara

 

Drucken Fotografie Fotografieren Grundlagen des Scrapbooking Project Life Scrapbooking Shopping

Wo sind eure Fotos?

2. August 2016

Kameras.

Sie sind überall. Im Smartphone, im Tablet, man hat vielleicht eine Knipskiste und vielleicht auch eine Spiegelreflexkamera. Oder sogar eine GoPro oder eine andere Videokamera.

Man kann den Selfies, Instagram, Facebook oder Snapchat, Instagram, Facebook oder Pinterest kaum entkommen. Wir werden mit Fotos überschwemmt. Heute fotografieren wir mehr als je zuvor. Das Bedenkliche ist jedoch, dass fast keins dieser Fotos länger als ein Jahr überlebt. Für viele von uns sind Fotos nur "Momentaufnahmen".

Eltern wollen einen Schnappschuss von jeder kleinen Bewegung ihres Babys; wenn man stolz sein Hundewelpen zeigen will, zückt man das Smartphone. Und einige Wochen später haben diese Schnappschüsse kaum noch eine Bedeutung, oder werden gelöscht, um freien Speicher zu haben. Und so geht es weiter.

Was passiert also mit den Millionen von Fotos, die heute geschossen werden? 99% aller Fotos werden bald wieder verschwunden sein, digitale Bilder haben nicht mehr die Bedeutung, die ein teurer Fotoabzug mit Negativ hatte.

Früher haben wir eine Rolle Film gekauft und unsere Urlaubsbilder "geknipst". Wir haben sie entwickeln und drucken lassen, in Alben oder Fotoboxen gesteckt. Wir schauten sie an und haben diese Erinnerungen in Momentaufnahmen bewahrt. Das Haus brennt? Erstmal schnell das Hochzeitsalbum in Sicherheit bringen, da es unersetzlich scheint.

Schätzungsweise 1 von 100.000 Fotos wird heute noch gedruckt, sagen Umfragen. Digital bedeutet, auf dem Computer oder Smartphone anschauen, und wenn du kein Gerät hast, hast du nichts.

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Hunderte (oder Tausende) von Fotos auf der Festplatte oder im Speicher des Smartphone, wir alle kennen das. Unsortiert, und wenn man es schafft, Ordnung reinzubringen, steht man ein halbes Jahr später wieder vor einem Berg.

Fotos gespeichert auf CDs, DVDs, Festplatten oder Speicherkarten, die in einigen Jahren nicht mehr zu lesen sein werden. Oder auf alten Handys, die hinten in einer Schublade liegen. 

Wo ist denn das süße Babyfoto deiner 20jährigen? Irgendwo auf irgendeiner CD. Die nicht an der Wand hängt.

Bei mir zuhause findet ihr Fotos, richtige ausgedruckte Fotos. Einige an der Wand, und hunderte in meinen Scrapbooks und in Fotokisten. Dies sind die Momente aus unserem Leben, durch die die Erinnerung sich entfaltet und Raum bekommt. Bilder zum Lächeln und zum Weinen, unser Leben in gedruckten Bildern, die jeder immer wieder betrachten kann.

Da gibt es kein "Mist, der Dateityp wird nicht mehr unterstützt", oder "Uuups, der neue Laptop hat ja gar kein kein CD-Laufwerk mehr". Nichts davon wird benötigt, ausser irgendwann vielleicht mal eine Lesebrille, wenn die Erinnerung schwindet und Freudenmomente oder besondere Augenblicke durch unsere Fotos wieder so lebendig werden können, als wären sie gestern und nicht vor vielen Jahren gewesen.

Zeitsprung in 2035. Du findest die DVD in einer der Schubladen der alten Kommode. Zusammen mit neun uralten Handys, die nicht mehr funktionieren. Dein Computer am Handgelenk hat kein DVD-Laufwerk, die sind 2016 aus der Mode gekommen. Dein drittes Enkelkind sitzt auf deinem Schoß und möchte wissen, wie seine Eltern ausgesehen haben, als sie Kinder waren.

Und du kannst ihm nur die zerkratzte runde silberne Scheibe zeigen. Da Instagram vor einigen Jahren kostenpflichtig geworden ist, bist du da auch schon länger nicht mehr.

Du gehörst zur meist fotografierten Generation aller Zeiten, und hast trotzdem kaum Fotos zum anfassen. Digital war preiswert, Kameras waren überall, es war alles so selbstverständlich.

Bis die Erinnerungen verschwinden, und die Fotos auch ….

Deshalb drucke ich meine Fotos aus! Und mache Scrapbooks damit, mit einem Teil davon jedenfalls.

Seit Jahren drucke ich mit Canon Pixma Druckern, und bin super zufrieden. Mein neustes Modell ist ein Canon Pixma MG 7550 *, mal ganz schick in Weiß.

CANON Pixma MG 7550

Noch nie war es so einfach, einen Drucker anzuschliessen. Was war das früher eine komplizierte Sache für Technik-Laien wie mich! Treiber und diverse Kabel, Einrichten, mit dem Computer verbinden, Kalibrieren, Testseiten, dann ging es erstmal nicht und so weiter, ihr erinnert euch vielleicht noch daran.

Und heute? Stromkabel in die Steckdose, auf dem intuitiven Touch Display des Druckers das WLan-Symbol anklicken, auf dem Router die WPS-Taste drücken und fertig! Genial. Wobei dieser Drucker auch völlig unabhängig vom Computer drucken (doppelseitige Dokumente!) und kopieren kann. Fotodruck direkt vom Smartphone oder aus der Cloud, kein Problem.

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Der Drucker druckt vom PC, WLAN PictBridge Kameras, Speicherkarten, Cloud-Services und Mobilgeräten. Wir hatten schon sein Vorgängermodell als Netzwerkdrucker eingerichtet, so dass meine Kinder aus ihren Zimmern von ihren Computern aus auch direkt ausdrucken konnten.

Zur Frage der Patronen, das ist ja immer auch ein Kostenfaktor: Der große Vorteil der sechs separaten Tintentanks liegt darin, dass nur die Farbe, die aufgebraucht ist, ausgetauscht werden muss. Optional erhältliche XL-Tinten ermöglichen der Druck von mehr Seiten oder Fotos – das spart Geld.  Ich bestelle generell das Multipack  * , damit habe ich immer Reserven im Haus.

CANON Pixma MG 7550

Der CANON Pixma MG 7550 druckt leise, superschnell und hochwertig: Premium-Drucke, die zum Teil besser aussehen, als Fotos, die ich machmal bei Snapfish & Co. in größeren Mengen drucken lasse. Nach dem Urlaub, oder wenn es mal Angebote (100 Stk für 9,99 oder so) gibt.

Vor allen Dingen schätze ich als Scrapbooker natürlich nach wie vor die Flexibilität, die das Drucken zuhause bietet, spontan und in jeder beliebigen Größe. Ich habe in den beiden Papierkassetten immer Fotopapier in 10×15 cm sowie Kopierpapier für die Büroarbeiten. Die Scanfunktion des Druckers ist für mich auch unverzichtbar, wenn ich alte Fotos digitalisieren oder bearbeiten möchte.

Zum Thema alte Fotos, ich habe mit dem Canon Pixma gestern A4 Ausdrucke von Kinderfotos von MIR gemacht. Vor einiger Zeit hatte ich alte Dias meines Vaters digitalisieren lassen  und die Qualität ist sowas von gut! Diese Dias sind ca. 50 Jahre alt, und so sehen sie ausgedruckt aus, unbearbeitet wohlgemerkt, nix Photoshop, nur digitalisiert und ausgedruckt, wie auf dem großen Foto hier (ich unten links, mit meiner Mutter und meinem Bruder)

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So ihr Lieben, das war mein Wort zum Mittwoch, oder ein Appell an euch: druckt eure Fotos, Leute! Oder lasst drucken, Hauptsache, ihr könnt sie auch in 20 oder 30 oder 50 Jahren noch in die Hand nehmen.

Oder noch besser: macht Erinnerungsalben damit, ob nun Scrapbooks, Fotobücher, Reisetagebücher, Project Life Alben oder was auch immer. Eure Enkelkinder werden sich freuen, und ihr auch!

Alles Liebe

Barbara 

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