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Crop Am Rhein Event Grundlagen des Scrapbooking Mini Books New York City Scrapbooking Stempel Workshops

Acryl Scrapbooking Album im Travellers Notebook Format, mein Workshop beim Crop Am Rhein 2018

8. Mai 2018

Ein Travelers Notebook Scrapbooking-Album mit transparentem Acrylcover war das Thema meines Workshops beim Crop Am Rhein 2018.

Scrapbooking Workshops, also live, persönlich und in Farbe, gibt es leider in Deutschland nicht so häufig, wie sich viele begeisterte Scrapbooker wünschen. Ich selber bin da keine Ausnahme, wie gerne habe ich in den 12 Jahren, in denen ich aktiv scrapbooke, Workshops besucht! Die Superstars aus den USA haben ihre Gagen allerdings in unbezahlbare Höhen geschraubt, schade, sehr schade.

Die vier Workshops, die unsere Gäste jedes Jahr beim Crop Am Rhein erleben, sind deshalb etwas ganz Besonderes. Über die drei Workshops meiner Mit-Referenten hatte ich bereits berichtet, heute zeige ich euch das Album meines eigenen Workshops.

Travelers Notebook Scrapbooking-Album mit Acrylcover

Das hochkantige und relativ schmale Midori Travel Journal Format hat es mir seit dem letzten Jahr angetan, auch ein Grund, einen Workshop zu diesem Format zu konzipieren.

Dazu hatte ich neue Acrylmuster von Formulor zugesendet bekommen. Auf der Messe Creativeworld hatte ich superschöne Rub Ons der Reiseserie Here & There von Crate Paper gesehen. Alles in einen Topf, einmal umgerührt, und fertig ist der Workshop.

Haha, Scherz. So einfach ist es natürlich nicht. Ein Workshop für 80 Teilnehmer ist eine besondere Herausforderung.

Wieviel Material benötige ich? Ist genügend aktuelles Material bis zum Zeitpunkt lieferbar? Wie sieht die Kostenkalkulation aus, bin ich mit meinen Vorstellungen noch im Budget? Ist das Konzept in drei Stunden Workshop umsetzbar, für Anfänger machbar und anspruchsvoll genug für Fortgeschrittene? Welche Werkzeuge werden benötigt, habe ich genug davon? Wieviele Fotos in welchem Format sollten die Teilnehmer mitbringen?

usw…usw…

Das Acrylcover des Albums habe ich nach meinem Entwurf bei Formulor anfertigen lassen (psstt, einige wenige habe ich in Reserve, die packe ich spätestens nächste Woche in meinem Shop). Rub Ons, das sind sozusagen Rubbelbilder, sind ein paar Jahre fast von der Bildfläche verschwunden, jetzt sieht man sie vermehrt in Scrapbooking.Kollektionen wieder. Ein Grund für mich, das Thema aufzugreifen. Es waren tatsächlich Gäste im Workshop, die noch nie damit gearbeitet haben und verblüfft waren, wie gut die aufgerubbelten Elemente auf dem durchsichtigen Cover wirkten.

Die großen Buchstaben sind aus Cardstock mit Holzprägung von Auf Deine Weise ausgestanzt, die Stanzform Caps Bold Alphabet ist von Altenew.

Acryl Scrapbooking Album im Travellers Notebook Format

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New York City Ostküste USA Reisen USA

Travel | Roosevelt Island Tramway, die Highline und noch mehr New York City Tipps

5. Februar 2018

Was kann man in fünf Tagen bei einem Mädelstrip in New York City alles erleben? Eine ganze Menge! Man fliegt ja schliesslich nicht zur Erholung in diese Stadt, sondern um alles aufzusaugen was geht, oder?

Über die „Highlights“, also die großen Sehenswürdigkeiten findet sich genug im Internet. Und über den Blick auf NYC von oben und unseren Ausflug nach Governors Island und den Road Trip in die Hamptons hatte ich euch bereits einiges erzählt.

Ich scrolle jetzt nochmal durch meine Bilder und stelle euch ein paar nicht minder schöne Ecken der Stadt vor, die ich auch immer wieder auf’s Neue entdecke. Weil sie sich auch ständig verändert.

New York ist laut, zumindest in Midtown, wo der Verkehr und die Geräusche der Polizeisirenen nie aufhören. Bei mir stellt sich nach einigen Stunden rumlaufen, staunen und shoppen gucken oft eine Art Reizüberflutung ein. Man braucht eine kleine Pause, auch für die Füße. New York hat viele Parks, angefangen vom gigantischen Central Park über die kleineren Bryant Park, Madison Square Park, Union Square Park usw.

Und dann gibt es noch kleinste Mini Parks, mitten zwischen den Häuserschluchten. Durch puren Zufall stießen wir im September auf den Greenacre Park eine kleine Oase der Ruhe in der Mitte der 51th zwischen 2nd und 3rd Ave.

Greenacre Park New York City

Greenacre Park New York City

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New York City Ostküste USA Reisen Shopping

Travel | Road Trip von New York City in die Hamptons, ein Tagesausflug mit Meer und Outlet Shopping

17. Januar 2018

*Der Beitrag enthält Werbung für America Umlimited*

Mein letzter Mädelstrip nach New York ist bereits fast vier Monate her. Ich könnte schon wieder los. Von New York kann ich nie genug bekommen!

Was New York für mich so interessant macht, sagt unter anderem dieses Filmzitat: „Der besondere Charme von New York ist der, dass es voll von Dingen ist, die man nicht haben kann“. So ist das, man staunt so oft, schüttelt den Kopf und fragt sich, ob das alles Realität ist.

Bei diesem grauen Winterwetter macht es Spaß, in schönen Urlaubsbildern zu stöbern und euch noch ein wenig mehr dazu zu erzählen.

Wir hatten die Reise wieder beim Reiseveranstalter meines Vertrauens, America Unlimited, gebucht. Maßgeschneidert, perfekte Beratung, super Service. Ich kann es nur immer wieder betonen.

Da wir Mädels nicht zum ersten Mal in der Stadt waren, wollten wir uns einen kleinen Road Trip in die Hamptons gönnen. Hach, die Spielplätze der Reichen und Schönen, unbezahlbar, um dort zu übernachten oder mehr Zeit zu verbringen. Aber so einen Tag schauen und schwärmen, die Füße im warmen weichen Sand und das Meeresrauschen, herrlich.

Mit meinen Kindern hatte ich bereits 2012 mit dem Auto von Boston nach New York City den „Umweg“ mit verschiedenen Fähren über die Hamptons gemacht und diese Traumstrände und Orte wollte ich meinen Freundinnen unbedingt zeigen.

Road Trip Hamptons NY Southampton Main Beach

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New York City Ostküste USA Reisen USA

New York City von oben, davon kann man nie genug sehen. Top of the Rock, One World Observatory, MET Roof Garden und Knickerbocker Rooftop Bar

4. November 2017

Der Blick auf die Stadt New York, oder Manhattan, New Jersey und Brooklyn nimmt mir jedesmal den Atem. Besonders, wenn man zur blauen Stunde und der Zeit des Sonnenuntergangs oben über den Dächern ist. Die Kulisse färbt sich langsam rosa, das funkelnde Lichtermeer verwandelt sich, ich finde diese Tageszeit am allerbesten, um das einmalige Erlebnis zu genießen.

Im Laufe vieler Reisen nach New York bin ich jedes Mal wieder auf’s Neue begeistert und mindestens zwei Aussichtspunkte hoch oben sind ein absolutes Muss!

Zumal es auch gefühlt jedes Jahr neue Aussichtspunkte gibt, neue Ebenen, um diese Wahnsinns-Stadt zu erleben, ob neue Rooftop-Bars oder immer höhere Gebäude.

Bei unserem  NYC Mädelstrip im September stand als erstes die Aussichtsplattform des Rockefeller Centers auf dem Programm, Top of the Rock oder abgekürzt TOTR genannt. Ich muss dazu erwähnen, dass der Klassiker Empire State Building mich nicht so von den Socken haut, das fand ich eher so: been there, done that. Dort oben ist es relativ eng und komplett eingezäunt, sollte man einmal gesehen haben, aber das reicht auch.

Top of the Rock Observatory

Das Top of the Rock ist da schon eine ganz andere Nummer. Durch die Verglasung der unteren Ebene hat man eine wesentlich freiere Sicht auf die Stadt, und sieht eben das wunderschöne Empire State Building als Silhouette, der Blick ist sicher einer der bekanntesten Fotos der Skyline.

Blick auf Empire State Building vom Top of the Rock Observatory New York

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New York City Ostküste USA Reisen USA

Governors Island, ein Tag auf der fast geheimen Insel vor Manhattan

24. Oktober 2017

Weiter geht es mit dem Bericht meiner Reise Mitte September. Wir Mädels waren alle nicht zum ersten Mal in NYC und wollten natürlich ausserhalb der üblichen Highlights auch etwas Neues sehen, deshalb erzähle ich heute von unserem Ausflug nach Governors Island in New York City.

New York City, die Stadt die niemals schläft und laut, schrill, bunt und hektisch ist, kann auch ganz anders.

Jeder, der bereits dort war, kennt sicher auch die ruhigen Parks, die Stille auf dem Wasser rund um die Insel Manhattan und weiß, dass die Stadt unfassbar viele Seiten, Nuancen und Töne hat.

In den Sommermonaten, das bedeutet von April bis Ende September, ist eines der neusten Hotspots im anderen Sinne die knapp 70 Hektar große Insel Governors Island. Sie liegt in der Upper New York Bay unter der Südspitze von Manhattan und ist mit der Fähre in knapp 5 Minuten vom Governors Island Ferry Terminal (direkt neben dem South Ferry Terminal, von dem die Staten Island Ferry abfährt) zu erreichen. Die Fähre kostet eigentlich 2,- Dollar, ist oft auch kostenlos, wir haben jedenfalls nichts für die Fahrt bezahlt.

Wir haben am Samstagmorgen eine der ersten Fähren genommen, die Fähren fahren ab 10.00 Uhr im Halbstunden-Takt.

Governors Island in New York City Ferry

Governers Island Ferry Battery Park New York City

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Fotografie Fotografieren New York City Ostküste USA Reisen

Mädelstrip nach New York City, der Anfang der Geschichte

11. Oktober 2017

Ich hätte jetzt auch schreiben können: 100 Gründe, warum du unbedingt mit deinen Freundinnen nach New York solltest, oder so etwas.

Macht man ja eigentlich. Clickbait, SEO, und so weiter. Dinge, die ich beim Bloggen oft zu wenig beachte. Aber die mich irgendwie auch nerven. Ich schreib lieber so, wie es aus mir herauskommt, direkt und ohne dauernd auf gefühlte 1000 Dinge achten zu müssen. Ich werde wohl nie professioneller Blogger oder Influencer 😉

Aber kommen wir zur Sache.

Regelmäßige Leser erinnern sich vielleicht, dass ich vor zwei Jahren die verrückte Idee hatte, meinen runden Geburtstag mit Freundinnen in Las Vegas zu feiern. Wir haben unser eigens zu diesem Zweck angelegtes Sparbuch und die Daueraufträge nach unserem Vegas-Trip einfach weiterlaufen lassen. Und hatten dann irgendwann wieder ein schönes Pölsterchen für die nächste Reiseplanung.

Wohin? Städtereise in Europa? Nöööö. Klüger wäre es ja, und preiswerter.

Und zack, gleichzeitig sagten wir alle drei dann: lass uns mal nach New York fliegen. Es dauerte etwas, bis ein gemeinsamer Termin gefunden war, man hat ja volle Kalender (also ich nicht, aber meine Freundinnen, hihi). September wäre passend. Eigentlich geht nur September, die zweite Woche.

Angebot eingeholt, beim Reiseveranstalter meines Vertrauens, America Unlimited. Da wir alle aus dem Alter der Mehrbettzimmer, bei anderen Leuten in den Betten zu schlafen (a.k.a. Airbnb) und Hipster Hoods wie Williamsburg raus sind, war unser Wunsch ein Hotel mitten in Manhattan. Also Midtown, 3-4 Sterne und so weiter. Möglichst Direktflug von Düsseldorf. Und das NICHT mit Air Berlin, ich ahnte schon damals, dass es bergab ging bei denen. Vom sauschlechten Service und den extrem engen Sitzen mal abgesehen.

Das Angebot kam und wir so:

fun pics, drei Frauen im Hai in Chelsea Market New York City

(picture taken in Chelsea Market)

Tja, da hatten wir nicht vorher in den NYC-Event-Kalender geschaut, es war ausgerechnet New York Fashion Week,  U.S. Open und 9/11, alles in unserer Reisewoche. Hmmm, mal überlegen. Das dauerte dann eine gute Woche.

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Fotodruck Give Away Mini Books New York City Reisen Tools und Werkzeuge Travel Journals USA

NYC Travel Journal incomplete, aber mit Verlosung und give away für euch!

21. September 2017

*Werbung im Beitrag*

So sieht's aus hier auf dem Tisch.

Mitgenommen hatte ich mein Midori Traveler's Notebook, mit einem danidori Einleger und einem Basic Kit an Material. Dazu den Instaxshare Drucker.

Aber dann kam alles anders. Es sollte nicht sein, und stressen wollte ich mich auch nicht. So liegt das jetzt alles hier vor mir.

Im Licht der Abendsonne, denn der Arbeitsalltag hatte mich schnell wieder eingeholt, nachdem ich komatös die ersten zwei Tage nach dem Rückflug jetlag geplagt nur zwischen Bett und Sofa wankte. Und dann auch noch einen Workshop beim Crop in Dortmund geben musste, alles andere blieb erstmal liegen. Psssttt, ich hab noch nicht mal meinen Koffer komplett ausgepackt 😉

NYC Traveler's Notebook

Wenigstens habe ich während meiner New York Reise alles wie immer gesammelt, und sogar auf dem Rückflug Fotos ausgedruckt. Aber das war es auch.

Wir haben einfach so viel unternommen, waren dauernd unterwegs und ich war kaum im Zimmer, deshalb habe ich zum ersten Mal während einer Reise NICHTS in mein Reisejournal geklebt. Aber wenigstens gesammelt und aufgeschrieben. Wobei, das mit dem Aufschreiben habe ich auch zwei Tage lang im Rausch dieser unglaublichen Stadt vergessen. Und dann saßen wir da, zu dritt! Und sagten: Moment mal, was haben wir vorgestern nochmal gemacht? Hmmmm…schon vergessen, bei all den neuen Eindrücken. So schnell kann's gehen, Freunde!

Zu Guter letzt haben wir doch noch alles Erlebte zusammenbekommen, puhh. Das steht jetzt im kleinen Moleskin, das ich immer in der Tasche habe. Und ich habe jede Menge Instastories, Videos und Fotos, um die Erinnerungen aufzufrischen.

Instaxshare Drucker Bilder und Reisejournal

Rein zufällig stolperte ich einige Wochen vor meiner Reise in die Themenwelten des Shops von Alexandra Renke. Genauer gesagt in die Abteilung Reisen, auf der Suche nach einem New York Stempel.

Was für eine Auswahl an Zubehör es da gibt! Große 12" Papiere, unterschiedlichste Stanzen und Stempel zu vielen bekannten Sehenswürdigkeiten, traumhaft schönes Masking Tape!

Ich war begeistert und wollte einige der Produkte unbedingt für mein Reisejournal verwenden und euch vorstellen. Im Rahmen der Zusammenarbeit bot Alexandra mir großzügig an, auch Produkte für euch, meine liebsten treuen Blogleser (wenn ich nicht aufpasse, macht das Rechtschreibprogramm übrigens immer Bologneser aus euch, ha, ha …), zur Verfügung zu stellen. 

YAY ! Wie super, ich freue mich ja immer, wenn ich etwas verlosen und verschenken darf. 

Hier habe ich eine kleine Auswahl der Produkte, die im großen Paket von Alexandra Renke waren, fotografiert. Da ich nicht alle Teile einzeln verlosen kann, das würde mein Budget an Versandkosten sprengen, stelle ich aus dem Goodies drei Pakete zusammen.

IMG_0939

 

 Ich verlose also im Klartext drei Pakete mit Material aus der Themenwelt Reise von Alexandra Renke.

 
Was ihr tun müsst, um an der Verlosung teilzunehmen:
 
Kommentieren! Ich wüsste so gerne, wohin denn eure nächste Reise geht, oder von welcher Reise ihr gerne ein Reisetagebuch machen würdet.
Bitte jeder nur einmal kommentieren, das versteht sich ja von selbst.
 
Das Gewinnspiel gilt für Leser aus Deutschland, ich bitte um Verständnis, dass ich keine Versandkosten in andere Länder tragen kann.
Teilnahme unter 18 Jahren nur mit Erlaubnis der Erziehungsberechtigten.
Rechtsweg ausgeschlossen, eine Barauszahlung der Gewinne nicht möglich.
 
Bitte beachtet, dass ich keine Gewinner anschreibe – ich veröffentliche sie auf dem Blog.
Sollten sich die Gewinner der Verlosung innerhalb von 2 Wochen nicht melden, verlose ich den Gewinn noch einmal.
Die Kommentare für dieses Gewinnspiel sind ab sofort bis zum 27.09 um Mitternacht geöffnet, am 28. September veröffentliche ich die Gewinner.
 
Im jedem der drei Pakete wird wunderschönes schweres 12" Designpapier, zum Teil mit Goldprägung und Reisemotiven sein. Dazu packe ich eine Auswahl der Produkte, wie Motivstempel, Embossingfolder, Stanzen, Masking Tape Motivsticker und das spezielle Feinstpapier Reisetagebuch, um ein Reisejournal zu binden (ich zeig auch demnächst hier, wie einfach das mit diesem Papier geht).
 
So, fast Wochenende, morgen noch arbeiten und dann ist Partyzeit angesagt. Meine Tochter feiert ihren 30. Geburtstag hier im Haus. So ganz nebenbei neulich: "Ach Mami, ich hab mir überlegt, meinen Geburtstag zuhause zu feiern." Ihr Zuhause ist seit einigen Jahren ja eigentlich eine WG in München. Eigentlich.
 
"Du hast auch keine Arbeit damit, wir grillen". Ah ja.
 
"Einige Freunde von weiter weg übernachten auch dann". Ah ja.
 
"Ich komme auch einen Tag früher und helfe". Wie großzügig.
 
Und vorgestern: " Das Wetter ist ja doch nicht so gut zum Grillen. Können wir (!) vielleicht Pulled Pork und Chicken Wings und sowas machen?" Ich wusste es.
 
Gleichzeitig feiern wir am Samstag auf unserem Hof Oktoberfest, das allerdings bei uns Schlucktoberfest heißt. Gut Schlickum – Oktoberfest = Schlucktoberfest. Ihr versteht …
 
Dafür hatte ich mich mit 20 Laugenbrezeln auf die Liste geschrieben. Der Ofen wird glühen und es wird ein hartes Wochenende 😉
 
In diesem Sinne!
 
Alles Liebe
Barbara
 
 
Fotodruck New York City Ostküste USA Project Life Reisen Tools und Werkzeuge Travel Journals USA

Traveler’s Notebook und was ich sonst noch so für meinen NYC Trip einpacke

7. September 2017

Morgen früh fliege ich endlich mal wieder in die Stadt der unglaublichen Augenblicke und Aussichten. Ich war sicher schon mehr als 50 mal in New York, aber es wird nie, nie, nie langweilig für mich.

Vielleicht erinnert ihr euch an meinen Trip nach Las Vegas? Wir Mädels haben nach diesem bewährten Muster einfach das Sparkonto weiter regelmäßig gefüllt und so konnten wir jetzt wieder losdüsen.

Gebucht haben wir wieder beim Reiseveranstalter meines Vertrauens, bei America Unlimited stimmt die Beratung und der Preis einfach. Allerdings haben wir uns gewundert, warum die Hotels dieses Mal so teuer sind…hmmm. Wir hatten zur Planung nur in unsere Kalender geschaut um einen gemeinsamen Termin zu finden.

Tja, und da entdecke ich doch erst vor einigen Tagen, dass genau morgen, mit unserer Ankunft, die New York Fashion Week beginnt, dass die US Open laufen und am Samstag die große Labor Day Parade stattfindet. Da wird was los sein!

Top of the Rock New York City

Aber umso besser, denn wir sind ja nicht zur Erholung da, ha, ha! Da wir das übliche Touristen must see Programm alle bereits absolviert haben, stehen einige andere Punkte auf unserem Programm. Ausser Top of the Rock, das muss IMMER sein, egal wie oft man schon da oben gestanden hat. Und auf die neue Aussichtsplattform One WT möchten wir definitiv, da oben war noch keiner von uns und es muss gigantisch sein.

Geplant ist ein kleiner Road Trip mit dem Auto nach Long Island, in die Hamptons. Zum Outlet-Shopping, Landschaft und Häuser gucken und vielleicht ein wenig die Füße in den weißen Sand von East Hampton graben.

East Hampton Main Beach Long Island NY

Und wir wollen auf Governors Island Fahrräder mieten und die Insel im East River erkunden. Kenn ich noch nicht und bin gespannt.

Karten für ein Musical sind auch bereits reserviert, das gehört in London oder New York dazu.

Ansonsten lassen wir uns durch die Straßen treiben und saugen die Geräusche, Gerüche und Eindrücke von NYC auf. Ich verbinde ja diesen leicht verbrannten Hot Dog und Pretzel-Geruch von den Straßenecken zum Beispiel immer mit New York, natürlich ständige Sirenen- und Hupgeräusche. The city that never sleeps …

Ich packe gerade alles für die Bastelei unterwegs ein und habe mir vorgenommen, es dieses Mal auf ein Minimum zu beschränken! 23 kg Gepäck für den Rückflug, das wird wie immer kritisch. Gerade jetzt, wo überall noch Labor Day Sale ist! Also wird wenig mitgenommen.

Travelers Notebook Danidori Instaxdrucker für die Reise

Mein Midori Traveler's Notebook ist dabei, zum ersten Mal werde ich ein dazu danidori mitnehmen, da es weniger Seiten hat als die klassischen Inserts von Midori. Ich weiss nicht, ob ich überhaupt dazu komme, unterwegs viel zu schreiben. Eigentlich rechne ich eher mit tiefer Erschöpfung am Abend ;-). Ein wenig Washitape von Alexandra Renke, Stift und Kleber, und 'ne Babyschere für das Basteln im Flieger auf dem Rückflug. Vielleicht noch 1-2 Stempelchen. Das muss aber auch reichen.

Dazu die Kamera für die Handtasche,  das Vorgängermodell der Canon G7X Mark II * hatten wir schon bei meinem letzten New York Trip dabei und ich überlege immer noch, ob ich die große Spiegelreflex-Kamera mit Teleobjektiv nicht ganz zuhause lasse. Das Gewicht, ihr wisst schon … Das wird morgen in der Früh eine spontane Entscheidung.

Den Instax-Printer * nehme ich auf alle Fälle mit, wenn ich nicht direkt die Fotos drucke und einklebe, bleibt das Travel Journal wieder ein UFO, ich kenn mich doch. Der Printer ist auch relativ leicht und die Filme kann man überall drüben kaufen.

So, jetzt aber, ich muss noch einiges an Papierkram erledigen, was bügeln, wobei, für den Koffer Sachen bügeln ist irgendwie kontraproduktiv, oder ? Aber man fährt trotzdem nicht mit ungebügelter Hose los. 

Dann sag ich mal tschüss, bis in einer Woche! Ich werde versuchen, auf Facebook, Instagram und in den Insta-Stories soviel wie möglich zu posten, wenn das WLan unterwegs es zulässt. Also, kommt ein wenig mit, wenn ihr Lust habt!

Alles Liebe

Barbara

*Disclaimer: Ich habe von Canon für einen begrenzten Zeitraum diese Kamera sowie von Fuji den Instaxdrucker zur Verfügung gestellt bekommen, um sie zu testen. Dafür herzlichen Dank! Weitere Zuwendungen habe ich nicht erhalten.

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Gräber in Virginia, Amish in Pennsylvania, die Uni in Ohio, und der Traum eines kleinen Jungen

6. August 2015

Ziele und Träume sind ungeheuer wichtig. Wenn sie sich erfüllen, sind das unsere ganz großen Glücksmomente im Leben.

Wir reisen gerne und träumen oft davon, das liegt irgendwie in den Genen, meine Kinder haben das Fernweh vielleicht auch durch mein Fliegerleben mit der Muttermilch eingesogen.

Heute gibt es noch eine Geschichte dazu, hier ist sie:

Der jüngste Sohn hatte schon als kleiner Knirps großen Spaß an Achterbahnen. Seine ersten Computerspiele (gleich nach Pettersson & Findus und Harry Potter) waren Roller Coaster Tycoon und Achterbahn Designer.

Er baute Achterbahnen am PC und schaute Videos von Achterbahnen in Vergnügungsparks auf der ganzen Welt. Als er für die „Kraken“ in Sea World, Florida, bei unserem Urlaub 2004 leider trotz Basecap auf dem Kopf noch ein paar Zentimeter zu klein war, gab es Tränen.

Von da an war sein Traum Cedar Point. Ein Roller Coaster Park in Sandusky, Ohio, am Ufer des Lake Erie. Am A… der Welt, von hier aus gesehen, unerreichbar. Mit den außergewöhnlichsten Achterbahnen der Welt und dem erstem Giga-Coaster, knapp 100 m hoch.

Wie um alles in der Welt kommt man da hin? Und zu welchem Anlass? Der Traum schien lange unerreichbar.

Bis……. ja, bis seine große Schwester im Jahr 2011 ein Auslandssemester machte. Sie studierte Arts & Culture in Maastricht und belegte während des Studiums ein Auslandssemester an einer Partneruniversität in den USA.

Und zwar in Ohio, Zufälle gibt es im Leben. Oder Schicksal? Gutes Karma?

Die kleinere Tochter machte in diesem Sommer ihr Abitur, als Geschenk für diese Leistung gab es von Mama eine  Reise. New York sollte es zum ersten Mal für die Kinder sein. Es bot sich da natürlich auch an, die große Schwester im Auslandssemester zu besuchen.

Alles fügte sich zusammen, es wurde gejobbt und gespart. Ich recherchierte im Internet nach Flügen, Hotels, Auto, Transfers und dem ganzen Klumpatsch und landete dann doch wieder bei meinem Lieblings-Reiseveranstalter America Unlimited.

Meine Vorgaben an das Reisebüro: ein paar Tage das große Kind in Ohio besuchen (weil wir das College-Leben in den USA sehen wollten), am Anfang ein paar Tage New York (das war das Abi-Geschenk), ein paar Tage Bildung und Geschichte in Washington (es war also quasi ein Bildungsurlaub) und zum Abschluss Cleveland, Ohio ( zur Erfüllung des Acherbahn-Traums)

Das America-Unlimited Team stellte uns alles passend zusammen, ich habe mir die Hotels vorher bei Trip Advisor und Expedia angeschaut, wegen Lage und Bewertungen. Es wurde einiges umgestellt, bis es für uns optimal war, auch vom Preis-Leistungsverhältnis. Die Beratung durch ein gutes Reisebüro hat sich bezahlt gemacht, ich selber wäre z.B. auch nicht auf die Idee gekommen, zwischen New York und Washington den Zug zu nehmen und so das teurere Auto zu sparen.

Das Abiturkind bekam unerwartet kurzfristig einen Studienplatz, musste vorher noch ein Praktikum machen und konnte aus dem Grund leider dann nicht dabei sein (das Geschenk wurde nachgeholt, versteht sich).

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Ich flog also mit den Jungens alleine nach New York. Nach drei sehr laufintensiven Tagen und einem neuen Longboard im Gepäck ging es mit dem AmTrak nach Washington. Wir erlebten in New York ein Erdbeben und in Washington einen Hurricane, das sei nur am Rande erwähnt und ist in einem anderen Blogbeitrag nachzulesen.

Der Bahnhof in Washington ist sehenswert, fast so schön wie der Grand Central in NYC oder Kings Cross in London.

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Das Capitol in Washington

Nachdem wir uns in Washington bei einer Affenhitze zwei Tage die Highlights angesehen hatten und den Hurricane überlebten, ging es mit dem Auto über den Potomac River los in Richtung Virginia.

Erster Stop war der Arlington National Cemetery , der zweitgrößte Friedhof in den USA und letzte Ruhestätte für bisher ca. 400.000 Angehörige der US-Streitkräfte, für John Fitzgerald Kennedy und seine Familie, wie auch Gattin Jackie O.

Und  Ruhestätte für meine Tante und meinen Onkel.

Mein Onkel St. Clair MacKay (wir nannten ihn als Kinder nur Onkel Mac) war Lt. Colonel der US Army, Tante Inge hatte ihn kurz nach dem Krieg kennengelernt, da sie als Dolmetscherin für die amerikanischen Besatzungsmächte tätig war.

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Wie man unschwer erkennt, hat mein Onkel Mac sehr gerne fotografiert, ich habe hier noch kistenweise Fotos und Alben aus dem bewegten Leben der Beiden.

Er starb 1979 und wurde in Arlington mit der für Offiziere üblichen Zeremonie beigesetzt, mit Flagge über dem Sarg, Salutschüssen usw., wie man es aus Filmen kennt. Ich fand das damals sehr beeindruckend.

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Witwen und Kinder der Angehörigen der Streitkräfte werden auf Wunsch auch dort beigesetzt, wie meine Tante nach ihrem Tod 2005.

Arlington National Cemetery liegt nördlich des Pentagon. Die Ausrichtung der Grabsteine folgt einem strengen Muster. Die Seiten, auf denen die Namen der Soldaten, im überwiegenden Fall Männer, eingraviert sind, zeigt nach Süden, in Richtung Pentagon (US-Verteidigungsministerium) und Lincoln Memorial.

Auf der Rückseite der Grabsteine sind dann jeweils die Namen der Ehefrauen eingraviert, oder auch der Kinder, die dort beigesetzt sind.

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Die gigantische Ausdehnung des Friedhofs mit den beeindruckend akkurat ausgerichteten weißen Grabsteinen ist wirklich überwältigend. Wenn man dort entlang läuft und die Namen oder Einsatzorte liest fragt man sich unwillkürlich, welches Schicksal manche dieser Menschen wohl hatten.

Das Grab des am 22. November 1963 ermordeten 35. Präsidenten der USA, John F. Kennedy, befindet sich in einer Linie mit der über den Potomac River führenden Arlington Memorial Bridge und dem Lincoln Memorial in der Stadt Washington.

Es gibt mehrere sehenswerte Denkmäler, ein Besuch dieses Ortes des Gedenkens der Geschichte lohnt sich in jedem Fall, auch wenn man keine persönlichen Beweggründe wie ich hat.

Arlington Nationalfriedhof

Wir hatten am Tag unseres Besuches leider nicht viel Zeit, da wir um 15.00 Uhr in Pennsylvania einen festen Termin und abends in Pittsburgh ein Hotelzimmer reserviert hatten.

Was wollten wir in der Wildnis von Pennsylvania?

Mein kluges jüngstes Kind hatte Spaß am Kunstunterricht, und in dem entsprechenden Schuljahr ging es um Architektur. Frank Lloyd Wright und sein weltbekanntes Modellhaus Fallingwater wurde im Unterricht behandelt. Benjamin entdeckte, dass es zufällig passgenau an unserer Reiseroute lag, zwischen Washington und Pittsburgh.

Bildungsurlaub!

Mitten in den menschenleeren Allegheny Mountains.

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Fallingwater ist ein Meisterwerk der organischen Architektur und seit 1964 als Museum zugänglich. Frank Lloyd Wright baute es 1935 als Wochenend-Domizil für eine Industrieellenfamilie aus Pittsburgh, die Kaufmanns.

Fallingwater

Ich hätte sofort einziehen können! Das Haus ist direkt über und in den Wasserfall gebaut, das Plätschern und Rauschen ist allgegenwärtig überall im Haus.

Eine Führung durch das Innere muss man vorher online buchen, in einem engen Zeitfenster, das hatte ich schon von Deutschland aus gemacht. Während der ca. einstündigen Führung durfte man im Haus leider keine Fotos machen, so schade! Aber ich habe diesen Link mit Bildern aus dem Inneren, das ist wirklich sehenswert!

Das Haus ist im Originalzustand eingerichtet, schlicht und klassisch, ein Traum. Und jetzt genau total en vogue, die Bilder könnten aus einem aktuellen Wohndesign-Magazin stammen.

Ein Wort, das unser Guide ständig verwendete war: cantilever. Nie vorher gehört, aber es dämmerte uns nach einer Weile, das musste Ausleger oder Freiträger heißen. Denn das ist das Prinzip oder vielmehr die Bauweise dieses Hauses, es schwebt über dem Wasser und alles ist horizontal geschichtet. Faszinierend, sich vorzustellen wie damals die Kaufmanns hier ihre Gäste am Wochenende empfangen haben.

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Unbedingte Empfehlung, solltet ihr jemals in Pennsylvania sein!

Es versteht sich von selber, dass der Sohn nach unserer Rückkehr im Kunstunterricht damit glänzte, nicht mal sein Lehrer hatte das Bauwerk in Natura gesehen.

Reisen bildet ganz enorm, sag ich immer.

Abends, im 80 km von Fallingwater entfernten Pittsburgh, fuhren wir noch auf einen Berg am Rand der Stadt. Mit der Duquesne Incline, einer sehr steilen Standseilbahn, von der aus man einen tollen Blick über das ansonsten nicht weiter erwähnenswerte Pittsburgh hat;-).

View from Duquesne Incline in Pittsburgh

Und dann kam Ohio. Unschwer zu erkennen, am Seitenstreifen für die Amish-Kutschen, die sind an den Hauptstraßen eingezeichnet und man erkennt sie auch am Pferdedung, der da überall liegt.

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Ich war total fasziniert von den kurzen Momenten, in denen wir Amishen begegneten. Die Frauen mit den Hauben, in Kutschen oder auf Fahrrädern. Die Männer mit den Bärten und Strohhüten. Strengblickend.

Es muss aber auch nervig sein, immer diese blöden Touristen, die meinen man merkt nicht, dass sie einen fotografieren!

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Wir fuhren durch Berlin, Walnut Creek und Sugarcreek. Alles sauber und ordentlich.

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Zum Thema Shopping, in Ohio haben wir ausgiebig in Vintage Stores, Thrift Shops, Goodwill und Antique Malls gestöbert, ein Paradies für Sammler und Jäger!

Und klar, das hier musste auch sein, ich kaufe in jedem Urlaub seit ich denken kann, weihnachtlichen Baumschmuck als Souvenir.

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Dann waren wir endlich da, im kleinen beschaulichen Städtchen Westerville, etwas ausserhalb der Hauptstadt Columbus, OH.

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Otterbein University ist ein „liberal arts college“, eine Universität, die ganzheitliche kulturelle Bildung vermittelt. Als eine der Partneruniversitäten der Universität von Maastricht (an der meine Tochter Kulturwissenschaften, bzw Arts and Culture studiert hat) bietet sie die Möglichkeit für Auslandssemester. Eine hervorragende Sache!

Meine Tochter meinte später, sie habe in den fünf Monaten dort mehr für ihre berufliche Zukunft gelernt als in drei Jahren sehr theoretischem und vergleichsweise trockenen Studium in Maastricht.

Lavinia hatte zusätzlich das Glück, in der College-Tennismannschaft spielen zu können, kostenloses knallhartes Training dreimal die Woche. Erfreulicherweise musste sie für das Semester nur die vergleichsweise günstigen Studiengebühren der Maastrichter Uni zahlen, ein Bruchteil von dem, was die amerikanischen Studenten dort zahlen (Grundgebühr 32.000 US$ pro Jahr ++++). Trotzdem ist so ein Auslandssemester eine teure Angelegenheit, zum Glück gibt es dafür Auslands-BaföG und Studienkredite.

Aber jeder Cent ist gut angelegt, zumindest bei meiner Tochter war es so. Otterbein hat für amerikanische Verhältnisse einen kleinen und überschaubaren Campus.

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Hier probte im Stadion der Football Mannschaft Otterbein Cardinals gerade die Marching Band, die hat bekanntlich jedes College. Es ist eine Ehre, dort mitspielen zu dürfen. Und der Drill bei den Performances ist fast militärisch genau, ich bewundere diese jungen Leute.

 

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Wir schauten uns am nächsten Tag auch die Ohio State University an, in der Hauptstadt Columbus. Ein wesentlich größerer Campus, und der Eingang in das gigantische Stadion der Footballmannschaft lässt sich hier auf dem Foto ansatzweise erkennen. College Football ist ja eine Semi-Profi-Liga in den USA, und die Ohio State Buckeyes spielen ganz vorne mit.

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Selbstverständlich waren Alkohol, Tabakwaren und sonstige ähm… Dinge auf dem Otterbein Campus verboten. Die meisten Studenten sind nicht volljährig, bzw unter 21, und dürfen sowieso noch keinen Alkohol trinken. Über alles wacht strengstens die Campus Polizei.

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Das Tochterkind wohnte in einem winzigen Zimmer auf dem Campus. Mit drei anderen Mädels in einer WG im Studentenwohnheim. Aug11

Das Kind hatte Uni und wenig Zeit für uns, aber ich bin sehr froh, dass ich damals ihr „home away from home“ gesehen habe, ihre Mitstudenten kennengelernt habe.

Die letzten drei Tage verbrachten die Jungens und ich dann im Norden Ohios, in Cleveland, dem Zuhause der weltbekannten Cleveland Indians. Noch so ein unfassbar großes Stadion, dieses Mal für Baseball.

USA 924

Und dann war es endlich soweit, das lang ersehnte Ziel vor Augen. Cedar Point liegt eine Stunde westlich von Cleveland, ich habe die Jungens morgens hingebracht und mir dann den Tag mit Shopping vertrieben. An beiden Tagen.

Ja, ihr lest richtig, an einem Tag ist der Park nicht zu schaffen.

USA 999

Es gibt nur Achterbahnen. Kein Mickey Mouse und kein Trallala, man hört lautes schrilles Kreischen, schon von weitem.

USA 1053

Absoluter Wahnsinn.

USA 1031

USA 1023

Cedar Point Ohio

Ansonsten fanden wir Cleveland irgendwie seltsam. Ausgestorben, wie eine Geisterstadt. Es gibt die Rock’n Roll Hall of Fame, na ja.

Außer, dass ich mit drei Kampfjet-Piloten in schwarzen Flightsuits im Aufzug des Hotels gefahren bin, kann ich mich nicht an viel erinnern. Aber an diese Minute 1000% Testosteron jetzt immer noch, ha ha.

Cleveland Ohio

Meine Geschichte ist doch wieder länger geworden, das war keine Absicht. Kurz fassen geht bei mir manchmal nicht. Und wieder unter knapp 1000 Fotos die passenden suchen, das dauert. Denn wir haben auf dieser Reise so viel Interessantes gesehen und erlebt und erfahren, ich hab euch jetzt nur ein paar der Highlights beschrieben und gezeigt.

Da geht noch was, da kommt noch was, schauen sie wieder vorbei!

Und meine wichtigste Botschaft, wenn ich es mal so nennen darf: Träume können sich erfüllen! Auch wenn sie für ein Kind unerreichbar scheinen, auch wenn sie sich wie Spinnerei anhören.

Wenn man ganz fest daran glaubt, dann erfüllen sie sich, ganz oft jedenfalls!

Alles Liebe

Barbara

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Ein Hurricane in Washington und ein Erdbeben in NYC, wir hatten beides in einem Urlaub!

27. April 2015

Charley und Irene, das hört sich an wie ein Hundepärchen, aber das waren die Namen der beiden Hurricanes, die ich bisher live erlebt habe, mittendrin sozusagen, in the eye.

Über Hurricane Charley, der uns im Urlaub 2004 obdachlos machte, habe ich schon zwei Layouts gemacht, hier und hier. Die Geschichte ist überaus spannend, die Fotos dazu sind aber noch auf DVDs und die muss ich erst suchen. Aber die Geschichte kommt, versprochen! Ich bekomme Gänsehaut, wenn ich nur daran denke….

Erst erzähle ich euch von Hurricane Irene.

Oder erst vom Erdbeben?

Immer der Reihe nach am besten.

Im Sommer 2011 war ich mit meinen Söhnen in den USA. Meine älteste Tochter war damals an der Otterbein University in Ohio zum Auslandssemester und wir wollten sie unbedingt besuchen.

Die Reise hatten wir wieder bei America Unlimited gebucht, dem USA-Reiseveranstalter unseres Vertrauens. Meiner Erfahrung nach klappt die Buchung komplett über einen Veranstalter stressfrei und perfekt.

Für längere Rundreisengibt es ja zwei Möglichkeiten:

– man stellt sich alles selber zusammen. Vergleicht tagelang Angebote von Flügen, Autoverleihern, Hotels, Transfers,  Eintrittskarten und wer weis was noch, bucht alles einzeln, hat verschiedene Tickets, muss Sitzplätze reservieren, hat -zig Buchungsnummern und schlimmstenfalls keine Rücktrittsmöglichkeit, usw….

– oder man bucht über einen Veranstalter, der auf das Zielland spezialisiert ist und hat eine einzige Buchungsnummer, einen persönlichen Berater und Ansprechpartner und bekommt vor der Reise ein kleines Heftchen mit Vouchern für alle gebuchten Leistungen.

Ich persönlich habe in den letzten Jahren die zweite Variante für USA-Reisen gewählt. America Unlimited war mir in einem Newsletter durch ein sensationelles Sonderangebot einer Kalifornienreise im Herbst 2010 aufgefallen. Die Reise haben wir damals gebucht, es war fabelhaft.

Deshalb habe ich mich, als wir meine Tochter in Ohio besuchen wollten, wieder bei America Unlimited beraten lassen. Meine jüngere Tochter hatte in dem Sommer Abi gemacht und ich wollte ihr eine Reise nach New York zum Abi schenken. Washington sollte auch drin sein, wir wollten das Grab meiner Tante auf dem Friedhof in Arlington besuchen.

Capitol hill Washington

Meine Söhne arbeiteten neben der Schule und sparten eisern, um auch dabei sein zu können, denn mein Jüngster hatte schon als kleines Kind den Traum, einmal Cedar Point zu besuchen. Da dieser gigantische Rollercoaster-Park auch in Ohio ist, passte das zum Ende unserer Rundreise perfekt.

Wir flogen nach New York, fuhren mit dem Zug nach Washington, übernahmen ab dort unseren Mietwagen und flogen nach insgesamt 10 Tagen von Cleveland, Ohio wieder zurück nach Düsseldorf (via Atlanta und Amsterdam)

Zurück aber endlich zum eigentlichen Titel dieses Postings.

New York City , wir waren am 23.08. um die Mittagszeit in Soho, im Bistro Soho Park (62 Prince Street), da gibt es übrigens die besten belgischen Fritten in NYC.

Statt Nümmerchen für's Essen bekommt man gleich ganze Nummernschilder. Leckere Pommes mit tollen Saucen, Empfehlung!

USA 1195

Soho Park Restaurant NYC

Das Bild mit dem Essen ist leicht verwackelt. Es war auf einmal irgendwas oder irgendwie komisch, aber wir wussten nicht warum und vergaßen es auch schnell.

Als wir nach draussen auf die Straße kommen sah es so aus:

Virginia Earthquake in NYC

Die Straße war übervoll mit Menschen, sie vor den Gebäuden standen, jeder hatte sein Telefon in der Hand und starrte drauf, oder tippte wie wild drauf rum.

Seltsam, dachten wir. Da keiner von uns dreien damals ein Smartphone hatte, wir also vor Zeiten von Free Wi Fi, Facebook und Twitter unterwegs waren, hatten wir keine Ahnung, was los war ( jetzt, vier Jahre später, erscheint mir unsere damalige Situation in dem Zusammenhang seltsam unwirklich, ha, ha).

USA 1203

Als wir in ein Geschäft wollen, erklärt uns der Türsteher etwas von Evakuierung und Erdbeben.

Hallo??

Es hatte, so erfahren wir etwas später, in Richmont, Virginia  ein Erdbeben der Stärke 5,8 gegeben, die Auswirkungen waren bis New York City zu spüren. Kurz danach brach für eine Stunde das komplette Telefonnetz zusammen, zum Glück war uns das damals egal, siehe oben.

Es gab keine Toten oder Verletzten, aber größere bauliche Schäden durch das Beben, leider konnten wir deshalb einige Tage später nicht auf das Washington Monument fahren, es war gesperrt. Von da oben soll die Sicht außerordentlich sein. Durch das Erdbeben hatte das höchste Stein-Monument der Welt Schäden bekommen, kurz darauf gab Hurricane Irene der Spitze den Rest und das Monument wurde erst drei Jahre später nach gründlicher Reparatur wieder geöffnet.

Nun ja, ich hoffe, ich komme noch mal nach Washington, es steht auf meiner Bucket List!

Washington Monument

Also, das Erdbeben hatten wir ja ohne größere Auswirkungen überstanden.

In den Medien war der sich nähernde Hurricane Irene die größere Bedrohung, er war zwar für den sogenannten Landfall, das ist der Moment, wenn der Sturm auf Land trifft, nur mit Kategorie I eingestuft, aber wir waren mit dem Procedere vertraut, Charley, den wir sieben Jahre vorher erlebten, hatte die Kategorie 4.

Ein wenig unwirklich kam uns das schon vor, schon wieder wir, im Hurricane?

Für den Tag, es war der 27. August, hatten wir eine Fahrt nach Mount Vernon (George Washingtons Amtssitz), südlich von Washington geplant, vorher wollten wir in die Outlet Mall Potomac Mills.

Im Shopping Center ist es ziemlich leer, wir fallen in einen kurzfristigen Konsumrausch, Abercrombie und Hollister und VANS und Timberland im Outlet, fast geschenkt, fast…

Antonius bringt zwischendurch kurz einige Tüten ins Auto, das steht draussen, und fliegt mitsamt den Tüten fast weg, berichtet er. Drinnen im Einkaufscenter merkt man nichts.

Nachmittags beschliessen wir, besser nicht nach Mount Vernon zu fahren, nachdem wir überall in der Mall die Fernseher mit den Sturmwarnungen sehen.

USA 1486

Auf dem Weg zum Auto werden wir in zwei Minuten bis auf die Unterwäsche nass und durchgepustet.

Die Straßen in die Stadt sind alle als Evakuierungsroute eingerichtet, das bedeutet, es gibt nur eine Fahrspur in Richtung Küste, alle anderen fünf Spuren sind stadteinwärts beschildert. Sicherheit hat höchste Priorität, diese ganzen Maßnahmen funktionieren perfekt in den USA.

USA 1490

Alles ist geschlossen, was ist mit Abendessen? Wir finden gegenüber von unserem Hotel glücklicherweise einen geöffneten, aber gespenstisch leeren  McDonalds, der ganze Parkplatz steht allerdings unter Wasser.

Kleiner Insider am Rande, Antonius amüsiert sich, bei der Bestellung der Chicken Nuggets wird er gefragt: ten or twenty? Bei uns in Deutschland fragt man: sechs oder neun? Tja, was sagt man dazu….

Total von Wind und Regen zerzaust nehmen wir das Essen mit ins Zimmer. Wenn ich das Bild jetzt so sehe denke ich: when the going gets tough, the tough go shopping 😉

USA 1496

Draussen stürmt es weiter, wir haben die ganze Nacht den Fernseher laufen. Es wurde live auf allen Kanälen berichtet.

USA 1485

USA 1487

Am nächsten Morgen war alles überstanden. Der Himmel ist wieder blau, als wir aus der Stadt in Richtung Arlington fahren, sieht man nur leichtere Schäden.

USA 1504

Der Sturm hat nicht ganz so schlimm gewütet wie befürchtet, aber es kommen trotzdem insgesamt 10 Menschen dadurch ums Leben.

Während ich diesen Post schreibe, schaue ich immer wieder in mein Smashbook, ich wüsste diese Details sicher nicht so genau, wenn wir nicht auch viele Fotos gemacht hätten, auf die ich jetzt zurückgreifen kann. Damals hatte ich noch keine mobilen Fotodrucker und habe nur Text und Schnipsel von Papieren im Smashbook. Aber die Geschichten habe ich jeden Tag aufgeschrieben.

Genau hier.

Smashbook ohne Fotos

Das ganze Smashbook dieses Urlaubs könnt ihr im Originalbeitrag von 2011 sehen, es war damals mein erstes Smashbook, ich liebe es!

Da ich das ganze Wochenende mit Aufräumen und Sortieren verbracht habe, ist fast kreative Ordnung entstanden, endlich finde ich wieder, was ich suche. Ich habe dann für ein Layout Fotos auf der Festplatte gesucht.

Und was passiert? Ich schreibe wieder.

Jetzt habe ich noch mehr Fernweh als vorher, durch die Fotos und Smashbooks.

Und da Bloggen für mich auch Teilen bedeutet, freue ich mich sehr, dass ich meine Urlaubsgeschichten auf diesem Wege nicht nur selber noch mal erlebe, sondern sie auch mit euch teilen auf diesem Blog, der ja auch ein wenig Tagebuch ist, kann.

Ich freue mich so sehr über eure Kommentare und Likes und Fragen zum Thema Reisen. Was wäre ein Scrapbooker ohne Reisefotos? Und Smashbooks sind Scrapbooks in Urform.

Passt ja alles irgendwie zusammen, oder?

Alles Liebe

Barbara