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Herz & Seele

Allgemein Herz & Seele

Happy 2022, ein neues Jahr mit neuen Herausforderungen

8. Januar 2022

 

Happy New Year 2022

Ein neues Jahr hat begonnen, und damit verbunden schleichen sich ja doch bewusst oder unbewusst Vorsätze in den Strudel der Gedanken, oder? Abnehmen, mehr bewegen, gesünder ernähren, blah blah, jedes Jahr im Januar das gleiche Spiel.

Auf jeden Fall tut es gut zu überlegen, wie man sich das Leben einfacher machen kann, und wie man ein wenig glücklicher sein kann. Das kann ja nicht schaden. Ganz passend dazu sind einige der Mantras für positives Denken, die meine Freundin Nic bereits im Frühjahr 2020 aufgeschrieben hat. Sie sind sicher auch im Augenblick und für die nächsten Monate hilfreich.

Was mir wirklich in den vergangenen zwei Jahren gefehlt hat, war meine Familie öfter sehen zu können. Das Reisen. Und die Workshops. Ich mag keine kontaktlosen Ersatzveranstaltungen mehr, egal wofür. Die Begeisterung und die Freude bei und mit meinen Workshopteilnehmer*innen fehlt mir sehr.

Hier gibt es keine großen Rückblicke, das alte Jahr ist vorbei, und ich muss mir nicht ständig auf die Schulter klopfen, ich habe ’ne Menge geschafft und erlebt, und das ist gut so. Ich habe so wenig gebloggt, wie noch nie in den vielen Jahren mit diesem Medium. Weil es gefühlt ja auch nichts Großartiges zu berichten gab. Aber eigentlich war das im Rückblick gar nicht so! Wenn ich in meinem Blog Archiv stöbere, kommt doch einiges zusammen.

So war das Jahr 2021 auf dem Blog

Ich habe Project Life wieder für mich entdeckt und arbeite gerade die letzten Wochen des Jahres (der Dezember fällt durch das Dezembertagebuch raus) nach. Ich habe Tiktok für mich entdeckt und immer noch viel Spaß mit der App. Im Juli und August konnte ich nach langer Zeit endlich wieder einen kleinen Scrapbooking Workshop geben, wunderbar! Im August war ich im Urlaub an der Ostsee und in Bayern. Eine Auszeit, die dringend nötig war. Und dann der Crop Am Rhein 2021. Es erscheint mir immer wieder wie ein kleines Wunder, dass wir damit in den beiden letzten Corona-Jahren zwischen die Lockdowns gerutscht sind und dieses großartige Event stattfinden konnte. Die Adventswerkstatt 2021 konnte auch im Gegensatz zum Vorjahr stattfinden und zack, danach war wieder alles dicht. Wer weiß, wie lange jetzt wieder, uffzzz…. Sobald es geht, werde ich starten! Und mein Kurztrip zu meiner Tochter nach London im November werde ich noch verbloggen, neues Jahr, neuer Schwung! Ich weiß ja, dass meine Reiseberichte euch interessieren und für mich sind sie auch hier eine Art Tagebuch.

Für mich wird sich im Jahr 2022 wieder vieles ändern, ich versuche es positiv zu sehen. Das nichts vorhersehbar ist und sich das Leben über Nacht ändern kann, weiss ich nur seit langer Zeit und wissen wir durch die vergangenen zwei Jahre zu gut. Ich schau nach vorne und freu mich auf vieles was da kommt. Auf neue Projekte, auf „ganz normale Zeiten“, auf neue Ideen und vor allen Dingen und am allermeisten auf mehr Zeit für all diese Dinge!

Ich bin trotz vieler Hindernisse und Unwägbarkeiten sehr dankbar für das vergangene Jahr. Ein wenig mehr Dankbarkeit und Demut und weniger Pessimismus und negative Presse würde ich mir auch im Netz wünschen, und dass aus Wutbürgern wieder nette Menschen werden.

Es gibt einen Gedanken, der Johann Wolfgang von Goethe zugeschrieben wird. Der in unserer Zeit, in der man den Glauben an das Gute und den Mut zu leben oft zu verlieren scheint, passt, auch wenn diese Sätze 200 Jahre alt sind:

„In dem Augenblick, in dem man sich endgültig einer Aufgabe verschreibt, bewegt sich die Vorsehung auch. Alle möglichen Dinge, die sonst nie geschehen wären, geschehen, um einem zu helfen. Ein ganzer Strom von Ereignissen wird in Gang gesetzt durch die Entscheidung, und er sorgt zu den eigenen Gunsten für zahlreiche unvorhergesehene Zufälle, Begegnungen und materielle Hilfen, die sich kein Mensch vorher so erträumt haben könnte. Was immer du kannst, oder dir vorstellst, das du es kannst, beginne es. Kühnheit, Macht und Magie. Beginne jetzt.“

Beginnen wir also.

Beginnen wir jetzt.

Ich weiß, dass ich auch durch eure Besuche, Worte, Klicks und Likes da bin, wo ich jetzt bin und meinen Weg so gehen kann, wie es sich gut anfühlt.

Ein großes dickes Dankeschön an dieser Stelle für Herzchen, Klicks und Kommentare, auch bei Facebook und Instagram. Ohne eure Reaktionen, ohne eure Fragen und ohne eure Kommentare wären der Blog und meine Social Media Accounts nicht lebendig. Eigentlich ist Bloggen ja eine einsame Sache, man schreibt und macht und tut und sendet es raus ins All, in die scheinbar unendliche Weite des Internets.

Ich freue mich so sehr, dass ihr immer noch gern hier lest und kommentiert und wünsche euch von ganzem Herzen ein friedliches, gesundes, erfrischendes, inspirierendes, aufregendes, kreatives und wunderbares Jahr 2022.

Alles Liebe

Barbara

Herz & Seele Persönliches Shopping Weihnachten

Last Minute Geschenktipp: Bücher!

21. Dezember 2021

Wenn einem mal nichts kreatives einfällt, oder man last minute noch ein Geschenk braucht, gehen schöne Bücher ja immer, finde ich.

Deshalb habe ich heute zwei Büchertipps und stelle ich euch noch schnell zwei meiner Favoriten aus der letzten Zeit vor. Sie gefallen mir nicht nur vom Inhalt her sehr, sondern machen sich auch gut im Bücherregal oder als coffeetable books.

Buchtipp: Die beste Zeit für guten Stil

Bloggerin und Autorin Susanne Ackstaller beschäftigt sich auf ihrem Blog und in Veröffentlichungen großer Printmedien schon länger mit dem Thema Mode. Besonders mit Mode und Beauty für Frauen Ü40 und Ü50. Ihr Blog Texterella gehört zu den bekanntesten Lifestyle Blogs in Deutschland und vermittelt Lebensfreude und gute Laune, gepaart mit Tipps und durchaus ab und zu ernsteren aktuellen Themen. Eine tolle Mischung für meinen Geschmack.

Die beste Zeit für guten Stil Cover

Thema Geschmack: über den lässt sich ja bekanntlich streiten. Genau das passt zum Thema des Buches Die beste Zeit für guten Stil: Fashion for Women. Not Girls.*, das neben Susanne Ackstallers eigenen Kapiteln Interviews mit 11 ganz unterschiedlichen Frauen beinhaltet.

Was sind Basics, die in keinem Kleiderschrank fehlen sollten? Was sind Lieblingsstücke der porträtierten Frauen? Muss es immer neu sein? Was ist eine Stilikone? Die Autorin gibt in ihren eigenen Empfehlungen zum Beispiel auch Tipps zu Nachhaltigkeit und fairen Produktionsbedingungen. In erster Linie hat mich ihr Plädoyer für Qualität überzeugt und bestätigt. Und mein Lieblingsthema: die weiße Bluse. Ich besitze viele davon, einige schon sehr lange. Und das ist gut so!

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Dezember-Tagebuch Herz & Seele Mini Books Mixed Media Projects Persönliches Scrapbooking Weihnachten

Dezembertagebuch, 2009 bis 2020, the reason why

27. Oktober 2021

Das Dezembertagebuch, für mich persönlich zeigt es am eindrücklichsten Erinnerungen, Verwandlungen, das Leben in Höhen und Tiefen, und auch Freude. Heute habe ich, in Vorbereitung auf die neue Saison, in meinen Dezembertagebüchern gestöbert und ein paar Gedanken und Bilder möchte ich gerne mit euch teilen.

December Daily 2009 to 2020

Was bedeutet Dezembertagebuch? Oder December Daily?

Wenn das Thema neu für euch ist: Ali Edwards hat in 2007 zum ersten Mal ein Scrapbook speziell über den Monat Dezember gemacht, sie nannte es December Daily. Die Idee dahinter ist, jeden Tag eine kleine Geschichte, ein Foto, einen Gedanken festzuhalten. Und alles schön mit weihnachtlichen Akzenten in Szene zu setzen. Das Projekt hat sich im Laufe der Jahre weltweit entwickelt und ausgebreitet. Und jeder macht es so, wie es passt und gefällt!

Es gibt kein richtig oder falsch beim Mitmachen. Die meisten Scrapbooker dokumentieren in erster Linie den Monat Dezember. Einige fangen schon bei Thanksgiving im November an. Einige hören nach Weihnachten auf (ich zum Beispiel), andere nehmen Neujahr noch mit rein.

Einige machen schöne Alben mit Schwerpunkt auf Dekoration und Technik und gestalten coole und kreative Seiten. Bei Anderen (dazu gehöre ich) haben die Fotos und Texte Priorität, oder man kombiniert beides. Einige machen kleine, andere große Alben, einige digital und einige mehr in Handarbeit. Alles ist erlaubt, die Möglichkeiten sind fast unendlich.

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Allgemeines Herz & Seele Persönliches Unterhaltsames

Spaß kennt kein Alter. Oder: bin ich zu alt, zu deutsch oder zu seriös für Tiktok?

7. Juni 2021

Ich habe zugegebenermaßen länger überlegt, diesen Beitrag über Tiktok zu schreiben. Aber es muss raus. Egal, ob es jemand liest oder jemanden von euch interessiert. Mein Blog, mein Leben, meine Gedanken. Aber vielleicht habe ich euch ja mit der Überschrift doch neugierig gemacht?

Wer mir regelmäßig auf Instagram folgt, hat in meinen Stories eventuell schon einige Videos gesehen, die ich aus der Social Media app Tiktok geteilt habe. Die App ist seit Beginn der Pandemie im letzten Frühjahr mein Fun Ding, meine Ablenkung und vor allen Dingen die fast tägliche Portion gute Laune und Spaß. Darüber hatte ich bereits geschrieben und sie hat mich sogar zu bestimmten Scrapbooking Layouts inspiriert. Tiktok ist sozusagen das Instagram für Videos, nur nicht so langweilig und ernst, finde ich. Aber wie das generell mit Social Media Apps so ist, polarisiert Tiktok auch.

Vor gut 10 Tagen stieß ich auf ein Phänomen bei Tiktok, das mich sofort packte und meine Bildschirmzeit exorbitant ansteigen ließ, und ich hatte den Spaß meines Lebens, Stichwort Cougartok oder auch Whiteyy18. Ich fand es faszinierend zu beobachten, wie sich eine weltweite Frauenbewegung und eine Feminismus Debatte aus einem harmlosen Spaß entwickelte.

Gängige Vorurteile, die mir immer wieder begegnen:

  • Das ist doch nur was für 13jährige
  • Hast du nichts besseres zu tun?
  • Verstehe ich nicht, was findest du daran?
  • Ich sehe da nur Videos, die mich nicht interessieren

Tja, genau wie alle Social Media Apps hat Tiktok einen Algorithmus, den ich mit meinem Nutzerverhalten steuern kann. Im letzten Jahr waren das bei mir gut inszenierte Tanzvideos, superwitzige Lipsync Videos und die süßesten Hundevideos. Dann kamen, zum Beispiel auch durch Patricia von Moms Blog, Hacks für’s Kochen und den Haushalt dazu, und etwas politisches Tagesgeschehen aus den USA.

Wie funktioniert denn Tiktok?

Wenn ihr euch lediglich Videos ansehen wollen, benötigt ihr keinen eigenen Account. Ihr braucht euch nur die App auf’s Handy zu laden.

Eins vorweg: man kann auch mit einem Account nur gucken, muss nichts selbst posten oder kommentieren. Ausser Inhalte, die einem gefallen, zu liken, wenn man mag. Daraus, und aus der Verweildauer, die pro Video registriert werden, setzt sich dann der persönliche Algorithmus zusammen, die eigene For You Page, kurz FYP genannt. Diese FYP bekommt ihr beim Öffnen der app angezeigt, oder wenn ihr auf das Haussymbol bei Tiktok geht. Da ich mir keine doofen, unpassenden oder für mich uninteressanten Videos anschaue, bekomme ich sie selten angezeigt. Ich habe einen Account mit Profil bei Tiktok, da ich darüber auch Nachrichten oder Videos an Freunde schicken kann, folge 191 Leuten, deren Content mir gefällt und habe seltsamerweise 27 Follower, obwohl ich noch nie etwas gepostet habe.

Sehen könnt ihr auf Tiktok kurze Handyvideos von Nutzern zu einer fast unendlichen Vielfalt an Themen. Teilweise unterlegt mit Filtern und Musik. Ich zum Beispiel sehe überwiegend Videos mit Musik, Tanz, Kultur, Sport, Parodien von Alltagssituationen und auch Politik. Der Humor und die Kreativität sprechen mich in erster Linie an, ich lache oft Tränen. Die User (oder die Tiktok Profis nennen sich Creator) können mit geteiltem Bildschirm Duett-Videos mit anderen Nutzern machen, oder Videos von anderen Usern mit eigenen Inhalten neu zusammenschneiden (Stitches).

Die App ist kostenlos, aber wie bei allen anderen sozialen Netzwerken können die Creator durch Sponsoring Geld verdienen. Außerdem gibt es eine Live-Funktion, bei der Fans ihren Tiktok-Stars Geld spenden können, um gut gemachte unterhaltende Inhalte zu honorieren.

Und da sind wir schon beim Thema, das mich seit über einer Woche interessiert: Tiktok Stars. Wie wird man Tiktok Star? Ich konnte es jetzt einmal fast live mitverfolgen, a Star is born sozusagen. Ich versuche das Phänomen mal mit meinen Worten zu beschreiben.

So wurde ich angefixt, William und die Tiktok Frauenpower

Ein 21jähriger Landschaftsgärtner aus Kanada namens William White, a.k.a. whiteyy18,  postete vor ca. zwei Wochen einige Videos von sich, unterlegt mit 80er Jahre Musik und angedeutetem Lipsync. Schnell stießen einige Ü40 Moms und Ladies darauf, und schmolzen in ihren Kommentaren und Duetten dahin. Er verkörpert durch sein Aussehen, sein perfektes Lächeln, wuschelige Haare und unglaublich intensiven Augenkontakt die Jugendliebe aller Frauen aus ihrer Highschoolzeit. Dazu die Musik aus der Jugend, Barry Manilow’s Mandy wurde schlagartig der meist downgeloadete Song auf Spotify. Die Ladies flippten aus. Sie posteten witzige Videos mit Mandy Namensschildern und vernetzten sich in Support Groups und auf Fanseiten bei Facebook.

Tiktok William White

Dann postete er ein neues Video mit dem Song „Stacys Mom“ und Kinder und Hunde hatten Post Its mit Stacy auf der Stirn kleben u.s.w. … Das war der optimale Song für seine Zielgruppe, die Cougars, Generation X und Moms. Denn er war sich seiner Wirkung schnell bewusst und spielte damit ganz bewusst, aber niedlich und mit Boy Charme. Ich habe direkt nach einer 80er Playlist bei Spotify gesucht, mit der Musik meiner Jugend und siehe da, es gab schon einige mit dem Titel whiteyy18. Alle Klassiker zusammen, großartig, und sie läuft bei mir in Dauerschleife.

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Allgemein Herz & Seele

Herz & Seele | Bastelspenden Update 2021

6. Januar 2021

Das Bild ist für euch! Ich erhielt es als Dankeschön vor Weihnachten von einer der der Einrichtungen, in die ich 2019 viele Bastelspenden gebracht hatte.

Im September 2020 hatte ich euch wie in jedem Jahr dann wieder um Bastelspenden gebeten. Und die Resonanz war überwältigend! Ich habe irgendwann aufgehört, die Kartons zu zählen, die mich in den folgenden Wochen erreichten. Um allen Einrichtungen gerecht zu werden, an die die Bastelsachen für die Kinder gehen, sortiere ich die eingegangenen Spendenpakete meist etwas um. So dass in allen Kisten gleichmäßig viel passende Sachen sind. Eine Kiste mit Stempeln ohne Stempelkissen ist besser zu nutzen, wenn ich aus einem anderen Paket noch Stempelkissen dazu packe. Stifte, Farben, Sticker und Papier verteile ich aus kleineren Kisten gleichmäßig, so dass eine Art Grundausstattung von allem zusammen in einem großen Karton ist.

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Allgemein Herz & Seele

Bye bye 2020, ich bin durch mir dir

31. Dezember 2020

Danke 2020. Dieses Jahr 2020 war kräftezehrend und ich versuche gerade, meinen Frieden damit zu machen. Es ging mir schon schlechter, das ist unbenommen. Aber trotzdem hat mich dieses Jahr an meine Grenzen gebracht, das geht sicher ganz vielen Menschen so.

2020 Recap

Jahresrückblicke und Vorsätze sind generell nicht mein Ding. Wobei vielleicht der Rückblick auf dieses Scheissjahr besonders wichtig ist, um auch das Positive nicht zu vergessen. Denn Positives hatte das Jahr durchaus, wenn ich versuche, das Negative zur Seite zu schieben.

Wie habe ich 2020 erlebt?

Im Januar war ich mit zwei lieben Freundinnen auf der Creativeworld. Eine Messe in dieser Form wird es wahrscheinlich auf absehbare Zeit nicht geben. Zum Glück haben wir die letzte in vollen Zügen genossen!

Im Februar konnte ein kleiner Scrapbooking-Workshop noch stattfinden, den folgenden im März musste ich bereits absagen. Die Zeit des ersten Lockdowns habe ich in meinem Corona-Tagebuch festgehalten. Dafür bin ich rückblickend dankbar, denn so viele kleine Momente aus dieser Zeit im Frühjahr hatte ich bereits vergessen.

Zum Beispiel die unglaubliche Ruhe, den wahnsinnig blauen Himmel und das tolle Wetter. Mit meinen Nachbarn konnte ich auf Entfernung immer draussen Kaffee trinken und war nie einsam.

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Herz & Seele Persönliches Scrapbooking Shopping Weihnachten Workshops

Über Geschenkideen, Traurigkeit und dieses …“machen wir das Beste draus …“

30. November 2020

Es geht mir nicht so gut in diesen schrägen Zeiten, das gebe ich offen zu. Immer möglichst anstandslos zu funktionieren, immer schön im Hinterkopf zu behalten, wie viel schlechter es Anderen geht, ist anstrengend. Und nicht zu jammern, auch. Ich mag es nicht, diese Panikmache, das Jammern. Denn ich sage mir oft genug selbst: Dir geht es doch verhältnismäßig gut! Was sollen da Andere sagen? Arsch hochkriegen, Augen zu und durch. Mach das Beste draus, das wird schon wieder. Aber an manchen Tagen ist es noch schwerer als an anderen…

Aber statt euch hier die Ohren vollzujammern, geht es jetzt in den eigentlich schönsten Monat des Jahres. Jedenfalls war der Dezember das immer für mich. Früher, als die Kinder noch klein waren, noch mehr als jetzt. Aber trotzdem ist und bleibt die adventliche Stimmung und das Familienfest Weihnachten für mich das Wichtigste im Kalender.

Kiefernkranz mit Kerze

Dieses Jahr noch mehr, oder erst recht. Meine große Tochter, die in London lebt, habe ich auf Grund der Pandemie seit fast einem Jahr nicht gesehen. Meine Kinder in Bayern auch nur zweimal im ganzen Jahr. Mein jüngster Sohn wohnt zwar in der Nähe, ist aber auf Grund der Situation extrem zurückhaltend mit Besuche und Treffen. Und als Geschwister untereinander haben sie sich alle in diesem Jahr überhaupt noch nicht gesehen.

Deshalb freuen wir uns alle so sehr auf zwei Wochen Weihnachtszeit zusammen zuhause, mit Selbstisolation vorher und im Quarantäne-Modus. Aber Hey, es wird trotzdem großartig werden, da bin ich sicher.

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Allgemein Herz & Seele Scrapbooking

Herz & Seele | No diversity, und gibt es Rassismus in der Scrapbooking-Szene?

19. November 2020

Der Titel ist ein wenig provozierend, das gebe ich zu. Aber nicht aus der Luft gegriffen, denn nachdem ich im Sommer als Anstoß einen bestimmten Podcast gehört hatte, recherchierte ich ein wenig zum Thema Rassismus im Zusammenhang mit Scrapbooking. Und fand wirklich interessante Hintergrundinformationen.

Aus diesem Grund gibt es heute einen kleinen Exkurs in die Vergangenheit, es wird ein wenig politisch und ich bin erstaunt, wie mich das Thema bewegt oder auch aufregt. Nein, Scrapbooking ist nicht einfach nur Basteln, sondern es steckt hmmmm… wie soll ich es nennen, eine Philosophie, ein Lifestyle, eine Passion, eine Einstellung zum Leben oder so etwas dahinter. Jedenfalls bei vielen, die das wunderbare Hobby länger und intensiver begleitet.

Blogger Pad Thema Rassismus

Ansatzweise habe ich das Thema zur Geschichte des Scrapbooking bereits erwähnt. Oder dass Scrapbooking manchmal einen christlichen Zusammenhang hat. Der verlinkte Beitrag ist allerdings elf Jahre alt, seitdem hat sich wieder vieles entwickelt. Heute sind als Beispiel superschöne Journals mit Bible Journaling ganz angesagt. Der Ursprung des Scrapbooking liegt im sehr konservativen, weißen und überwiegend von Mormonen religiös geprägten US Bundesstaat Utah. Die ersten Firmen und Hersteller von Scrapbooking Produkten entwickelten sich dort und im ebenfalls sehr konservativen Minnesota. Branchenführer wie StampinUp und American Crafts und andere sind beispielsweise in Utah ansässig. Die Mormonen hatten bis in die späten 1970er Jahre Vorbehalte gegen farbige Mitglieder der Gemeinde, erst 1978 konnten schwarze Männer Priester werden. Ich maße mir dazu kein Urteil an, das sind nur Tatsachen.

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Dienstags-Links Herz & Seele

Herz & Seele | Dienstags-Links

22. September 2020

Scrapimpulse Dienstags_Links

Die Rubrik Dienstags-Links ist hier in den letzten Wochen zu kurz gekommen. Vielleicht auch deshalb, weil es zurzeit im Netz nicht nur positive vibes gibt, sondern so viel Hass und Negativität durch Nachrichten und Social Media wabert. Macht gerade keinen großen Spaß.

Wie geht es euch aktuell? Wie ist euer Alltag? Im vergangenen Jahr war das eher eine Höflichkeitsfloskel, die inzwischen eine andere Bedeutung hat. Denn die Antworten sind anders als früher. Manchmal negativer, aber auch manchmal von Dankbarkeit für den Moment gezeichnet. 

Ich bin natürlich trotzdem viel im Netz unterwegs und habe in der letzten Zeit einige interessante Links gespeichert, die ich gerne mit euch teilen möchte.

Mein Gemütszustand war Anfang des Sommers nicht der beste. Der Artikel bei This is Jane Wayne Cry me a River oder: Warum es garnicht so schlimm ist, weinen zu müssen, hat mich damals irgendwie berührt und beruhigt.

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Basteln Herz & Seele Persönliches

Herz & Seele | Bastelspenden, vielen Dank und auf ein Neues!

8. September 2020

Das Wichtigste zuerst: ich sammle wieder mit Freude eure aussortierten Bastel- und Scrapbookingmaterialien, a.k.a. Bastelspenden, für bedürftige Kinder. Teilnehmer des Crop Am Rhein 2020 können mir selbstverständlich wie gewohnt ihre Tüten oder Kisten mitbringen. Und alle anderen können mir gerne Päckchen oder Pakete zusenden, ich leite sie weiter. Meine Adresse steht im Impressum.

Diese Aktion löst jedes Jahr große Freude aus! Zuerst natürlich bei vielen Kindern. Und bei deren Betreuern, das Budget für Buntes, Glitzer und sonstigen Bastelkrams, an dem Kinder Spaß haben, ist in den meisten Einrichtungen nicht ausreichend oder gar nicht vorhanden. Und nicht zuletzt bei den Spendern und bei mir, weil Gutes tun einfach auch gut tut.

Wie hat das eigentlich angefangen mit den Bastelspenden?

Pakete Bastelspenden

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