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Life | Die Sache mit der Zufriedenheit

9. August 2018

Was ist bloß los in dieser Welt? Und in diesem Netz?

Bin ich als zufriedener und durchweg optimistischer Mensch inzwischen die Ausnahme?

Manchmal frage ich mich das ernsthaft, in letzter Zeit sogar immer öfter. Um mich herum und in den Medien wird gemeckert und gehatet, was das Zeug hält. Mich nervt das!

Von kleinen Beispielen wie:

Ich habe Karten für’s Kino, fragt jemand: in welchen Film? Ich sagt: XX. Sagt der/die Andere: soll ja total Scheisse sein.

Was soll das? Warum sagt man sowas? Man kann durchaus unterschiedlicher Meinung sein, aber muss man das mir, wenn ich mich auf etwas freue, so ins Gesicht klatschen? Buffz, peng, ohne Differenzierung oder Höflichkeit.

Schreibe ich unter ein Bild bei Facebook: heute ist Superwetter, schreibt jemand drunter: mir zu heiß/zu kalt/zu nass, morgen soll das Wetter schlecht werden usw. Kann man diese negativen Vibes nicht für sich behalten?

Ich schätze Kommentare unter meinen Posts hier und auf Social Media sehr und freue mich darüber, bitte nicht falsch verstehen. Man darf auch seine Meinung sagen, keine Frage. Aber dieses buffz, klatsch, schlechte Laune auslassen oder einfach nur negativ oder missgünstig, das muss doch nicht sein, oder?

Scrapimpulse Blumen Motivation

Bis hin zu großen Beispielen wie:

man kann in Deutschland nicht mehr auf die Straße gehen im Dunkeln, da wird man sofort ausgeraubt/angegriffen/abgestochen/ u.s.w., ihr wisst, was ich meine. Was für eine dämliche Aussage ist das denn? Und ja, das höre ich von meiner eigenen Tante (die meint, das ihr völlig unbekannte Internet sei ein gefährliches Ding und das hier nie lesen wird, deshalb kann ich sie zitieren). Klimawandel, alles normal, hat der Mensch nix mit zu tun, wir können die Welt sowieso nicht retten, also weiter mit Plastik und CO2.

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Allgemeines Blogging Give Away Stempel

Blogging | Danke für euer Feedback, und die Gewinner der Stempelsets

19. Juni 2018

Zuerst einmal ein ganz dickes fettes Dankeschön an alle, die unter den Beitrag zum neuen Blogdesign kommentiert haben! Die vielen positiven Kommentare und einige sehr berechtigte und fundierte Vorschläge zur Optimierung bedeuten mir wirklich sehr viel und sind eine enorme Motivation. Noch haben mich nicht alle Stammleser wieder gefunden und mit dieser ganzen DSGVO Sche….. traue ich mich kaum noch, einen dementsprechenden Newsletter zu versenden.

Es ist nach wie vor ungewohnt und, ja, auch ein wenig mühsam für mich, mit der neuen Benutzeroberfläche zu arbeiten. Was meint ihr, wie lange ich gerade die Funktion zum Deaktivieren der Kommentare gesucht habe? Genau, lange 😉 Ich bin Stammgast im WordPress-Hilfeforum. Die Funktion ist standardmäßig bei neuen Blogs versteckt, wer kann das denn wissen! Na ja, ich hab es geschafft und klopfe mir auf die Schulter. Es macht aber auch Spaß, wieder bloggen zu können und vieles ist auf WordPress einfacher und schneller als auf dem ollen alten Typepad Blog, wenn man erstmal weiß, wie es geht. Vor allem die elendig langen Ladezeiten der Bilder fallen weg und ich werde nicht mehr bis zu zehn Stunden für einen Reisebeitrag brauchen.

Eure Vorschläge werde ich einarbeiten, so schnell es geht, versprochen!

Hortensien from where I stand

Wenden wir uns wesentlich wichtigeren Dingen zu. Wer hat die tollen Stempelsets gewonnen?

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Allgemein Allgemeines Blogging Give Away Karten Stempel Verpackungen

Blogging | Alter Blog in neuem Kleid, dazu ein paar Geschenke

12. Juni 2018

*enthält Werbung*

Herzlich willkommen auf dem neuen Scrap-Impulse Blog!

Was lange währt …

Ich als bloggendes Urgestein habe von Anfang an auf der Typepad gebloggt. Damals, 2006, war das DIE angesagte Plattform, vom Design her und überhaupt. Dann gab es noch Blogspot, das war es aber auch. Wieviel sich seither verändert hat! Auch der Header meines Blogs veränderte sich, von den ersten Headern habe ich kein Bild mehr gefunden, dieses ist von ca. 2008.

header scrapimpulse blog altInzwischen ist ein Bild im Header auch nicht mehr en vogue, wenn ich mir andere Blogs anschaue, aber ich lass es erstmal drin, es gehört irgendwie dazu.

Zurück zur Geschichte des Blogs, vor einigen Jahren kam dann als neuer Anbieter WordPress auf den Markt, und Blogger.

Meine Bloggerkollegen fingen langsam an, auf selbstgehostete WordPress Blogs umzuziehen. Auf Workshops wurde über selbstgehostet, plug ins und SEO gesprochen, für mich hörte das wie chinesisch an. Auf einmal bloggten Kollegen Vollzeit, hauptberuflich, es wurde immer professioneller in der Bloggerwelt. Ich dachte hmmmm…, wollte einfach nur weiter schreiben, schöne Fotos und meine Ideen teilen. Und hatte habe keine Ahnung von html, https und sonstigen Scherzen.  Es war ja ok wie es war, für mich jedenfalls. Tja, weit gefehlt.

Der Schrecken des Blogumzugs

Denn der Horror bekam einen Namen. Europäische Datenschutz-Grundverordnung, kurz DSVGO. Mir wurde schnell klar, dass die erforderliche ssl Verschlüsselung mit meinem Anbieter Typepad nicht möglich war, die Amis sehen das ja nach wie vor sehr locker mit dem Datenschutz und auf meine Nachfrage teilte man mir mit, irgendwann vielleicht …

Ich fragte ein wenig bei den Kollegen herum und fand mit Corinna Haselmayer schnell die passende Fachfrau für den Blog-Umzug. Qualität und Fachwissen hat ihren Preis, das war mir schon klar, also schob ich das Thema noch ein paar Wochen vor mir her. Einige Telefonate und Mails später stand der Umzug fest. Aber es gab noch einen großen Bremsklotz, jemand hatte sich meine Domain geklaut, also die scrap-impulse.de Adresse! Ich hatte die Domain von Anfang meines Bloggerlebens an reserviert (und bezahlt) , konnte sie aber beim alten Anbieter Typepad nie verwenden. Also hab ich die Rechnung irgendwann nicht mehr bezahlt (und die Mahnung ignoriert, uups ….) und weg war sie, von mir unbemerkt. Ich stelle erst bei der Anmeldung bei meinem neuen Web-Host Strato fest, dass die Domain inzwischen jemand aus den USA gekauft hatte. So ein Mist!

Es gab  Möglichkeiten, die .de Domain zu kaufen, dazu musste ich ein Gebot abgeben. Ich bot mal vorsichtig 50,00 Dollar. Als Gegenangebot wurde mir 11.000 Dollar vorgeschlagen. Ich lachte mich fast weg darüber, wirklich! So eine Abzocke. Als ich darauf nicht reagierte, ging der Anbieter in hundert-Dollar-Schritten nach unten, in den nächsten 14 Tagen. Unfassbar.

Witzigerweise fand ein Freund für mich heraus, dass die scrap-impulse.com Adresse auch in meinem Besitz war, einmal mit und einmal ohne Bindestrich. Ich hatte ja keine Ahnung! Bei einem anderen deutschen Hoster, aber egal. Ich rief dort an, man sagte mir, die letzte Rechnung wäre nicht bezahlt, aber noch wäre die Domain meine. Ha!! Schwein gehabt. Direkt bezahlt und für den Umzug zu meinem neuen Host Strato angemeldet. Tja, noch ein Umzug, der Name und der Blog mussten umziehen. Dadurch verzögerte sich alles noch weiter, das hatte ich schon fast vergessen, im verdrängen dieser Nebensächlichkeiten bin ich super.

Der Tag des Grauens, der 25. Mai rückte immer näher und der Umzug auf eine sichere Platform dauerte wesentlich länger als vorhersehbar. knapp 2000 Einträge wälzten sich langsam vom Typepad Server zu WordPress, das dauerte erstmal einige Tage. Aber die Fotos blieben auf der Strecke. Keins der ca. 10.000 Bilder war da, wie frustrierend! Der Support von Typepad ließ dann auch zu wünschen übrig, die hatten kein großes Bedürfnis, nach meiner Kündigung (die erst in einem halben Jahr wirksam wird) weiter zu supporten. Ein extra plug in für die Fotos musste dort erstellt werden, der Link kam nach einer Woche endlich. Der Download brach aber ständig ab. Die arme Corinna hatte sich das auch wesentlich einfacher vorgestellt, ich traute mich kaum nach dem Fortschritt zu fragen. Der Import der Fotos läuft mit Unterbrechungen jetzt seit fast zwei Wochen, nervig! Noch sind nicht alle Bilder da, bei den ganz alten Beiträgen.

Aber das war mir jetzt schnurzpiep egal, Hauptsache wieder online sein und bloggen können!

Im Hintergrund wird weiter geschraubt, einige Unterseiten fehlen noch, der Zitateblog ist leider komplett verschwunden und ließ sich nicht importieren. Aber et läuft!!

Die Meinungen und Wünsche von euch, meinen Lesern ist mir sehr sehr wichtig, ich hatte deshalb vor einigen Monaten gefragt, was ich beim neuen Design beachten sollte.

Und euer Wunsch war: nicht so viele Veränderungen! Ist mir recht, haha … Nein, im Ernst, ich habe mich für ein Theme (so nennt man eine Blog-Design-Vorlage) entschieden, das ein wenig moderner aber ruhig ist, mit der gewohnten Seitenleiste.

Ich wurschtel mich da erstmal rein und dann sehen wir weiter. Für mich ist das nicht nur optisch, sondern auch technisch eine riesengroße Umstellung und ich werde mir anfangs sicher des öfteren die Haare raufen, weil irgendwas nicht klappt.

So, das reicht jetzt mit der langweiligen Technik, einen kleinen Blick hinter die Kulissen wollte ich aber in jedem Fall gestatten.

Kommen wir zum zweiten Halbsatz der Überschrift: Geschenke! Deshalb musste ich auch die lästige Werbekennzeichnung oben machen. Neben der DSGVO ist das auch ein heißes Thema, die Kennzeichnung und Transparenz.

Und nun zu den Geschenken!

Erfreulicherweise hatte Dani mir die neuen Mai- und Juni-Klartext Stempel von Dani Peuss zum Ausprobieren und Verlosen zur Verfügung gestellt, Stempel kann man nie genug haben, oder?

Zwei Karten und eine Geschenkbox von Buntbox habe ich auf die Schnelle mit dem Stempelset „Beste Wünsche“ gewerkelt, der wird einer meiner absoluten Lieblingsstempel werden. Dazu ein wenig mit Aquarellfarbe gespielt und nach langer Zeit mal wieder mit Embossingpulver.

Karte Danke mit Klartext Dani Peuss Stempeln und Aquarelltechnik

Geschenkbox Buntbox mit Klartext Dani Peuss Stempel und Aquarelltechnik

Karte Beste Wünsche mit Klartext Dani Peuss Stempel und Aquarellfarbe

Mit einigen Stempelsets werde ich in den nächsten Tagen noch weiterarbeiten, mein London Reisealbum und einige Workshop-Projekte warten und ich kann es kaum erwarten, wieder richtig kreativ zu sein, nach dem ganzen bürokratischen Gehampel und dem Technikkram.

Und diese Stempel sind für euch!!

Ich verlose als kleines Dankeschön für eure Treue und Geduld die sechs abgebildeten Stempelsets, einzeln versteht sich 😉

Dani Peuss Klartext Stempel Mai-Juni

Was ihr tun müsst, um an der Verlosung teilzunehmen: Kommentieren! Mehr nicht.
Ich würde mich aber sehr freuen, wenn ihr dazu noch etwas zum Blog schreibt. Gefällt euch das neue Design, fehlt euch etwas, findet ihr euch zurecht mit der neuen Navigation? Ich möchte gerne alles noch weiter optimieren, dazu brauche ich Input von euch.

Das Gewinnspiel gilt für Leser aus Deutschland, Österreich und der Schweiz.
Teilnehme unter 18 Jahren nur mit Erlaubnis eines Erziehungsberechtigten.
Rechtsweg ausgeschlossen, Barauszahlung des Gewinns nicht möglich.

Die Kommentare für dieses Gewinnspiel sind ab sofort bis zum 17.06.2018  um Mitternacht geöffnet, danach veröffentliche ich die Gewinner.

Vielen Dank für eure Geduld und Treue, ich weiß das wirklich sehr zu schätzen und freue mich auf ein neues Kapitel Bloggen. Obwohl es nicht einfacher wird mit dem Datenschutz, und dem Internet und überhaupt 😉

Alles Liebe
Barbara

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DYI | Fuji Instax Square Foto und Ikea Ribba Rahmen, die perfekte Kombination

29. April 2018

*enthält Werbung, der Instax-Drucker wurde mir zur Verfügung gestellt*

Ihr wisst ja wie das inzwischen mit der Werbekennzeichnung ist, mehr Verwirrung als Transparenz. Deshalb dieser kleine Hinweis direkt am Anfang, nein, ich habe kein Geld für diesen Post bekommen, ja,  ich bin begeistert von diesem Instax-Drucker, den Fujifilm Deutschland mir zum Testen geschickt hat. Und den Rahmen habe ich bei Ikea gekauft und selbst bezahlt.

Soweit solltet ihr mich inzwischen kennen, ich würde nie etwas empfehlen, dass ich a) nicht selber ausprobiert habe und b) von dem ich nicht überzeugt bin.

Das musste gesagt werden. Und jetzt zum Wesentlichen.

Ich mag ja das Format der Instax-Fotos sehr, diesen Retro Touch der alten Bilder, gepaart mir digitaler Technik. Die allermeisten dieser Fotos mit dem bekannten weißen Rahmen landen bei mir im Reisetagebuch, da ich Instax Drucker für unterwegs einfach superpraktisch finde.

Manchmal möchte aber auch mal ein Bild an die Wand. Bei der kleinen Größe finde ich das nicht so einfach. Na klar, man kann sie einfach mit Masking Tape an die Wand pinnen, in einer Gruppe finde ich das toll. Aber ein einzelnes Foto verliert sich doch etwas.

Bei mir finden sie ein Zuhause im 25×25 cm Ribba Rahmen von Ikea. Beispiele dazu findet ihr auch in früheren Blogposts, wie die Weihnachtsdeko oder für ein kleines Portrait.

DSC02175

Das Foto hatte ich von meinem Smartphone als Probebild ausgedruckt. Drucker aufgeladen, Foto aus dem Album auf dem Smartphone angeklickt und schwupps, der erste Probedruck kam leise surrend aus dem Fuijifilm Instax Share SP-3 Drucker * Der Drucker druckt über ein eigenes WLan, über das man ihn in den Einstellungen des Smartphones verbindet.

In der passenden Instax App kann man das Bild vor dem Drucken bearbeiten, drehen, aufhellen, zuschneiden usw. Ich habe fast alle Insta-Drucker, die im Laufe der Jahre auf den Markt kamen, getestet. Die Fuji-Instax-Drucker sind extrem einfach zu bedienen, finde ich!

Im Vergleich zu den Instax Share SP 2 Drucker, der rechteckige Bilder druckt, hat man hier bei dem SP 3 ein fast quadratisches Format, fast wie früher. Das gefällt mir richtig gut, und man sieht etwas mehr vom Bild aus auf den kleineren Formaten.

DSC02134

Für das Wandbild habe ich die untere Hälfte des Passepartouts mit gemustertem Papier beklebt. Es lag gerade noch von den Workshops beim Crop Am Rhein auf meinem Tisch und passte gut zu den Blumen auf dem Fotos. Hinter das Instax Foto habe ich als Abstandshalter ein kleines Stück Wellkarton geklebt. Dazu mit der Schreibmaschine Datum und Ort des Fotos auf ein Schildchen, fertig.

Den Ribba Rahmen mit Instax Foto habe ich schon öfter verschenkt, kostet nicht viel und ist schnell gemacht.

Das war der kleine Bastelpost zum Sonntag.

In der nächsten Woche gibt es noch einige Berichte zum Crop Am Rhein. Gerade habe ich aber VERSEHENTLICH! alle bereits gespeichterten Fotos plus die aus dem Papierkorb des iPhone in einzelnen Ordnern auf die Festplatte meines Computers gespeichert, 4376 Ordner, die ich jetzt irgendwie löschen muss. Und alles kreuz und quer mit den aktuellen Fotos von April. Einfach geht anders 😉

Ich wünsche euch einen schönen Sonntagabend, tanzt ihr morgen auch in den Mai?

Alles Liebe

Barbara

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Life | Post für die Heldenkinder, ich bitte euch um Hilfe

28. März 2018

Vor einigen Wochen las ich tief betroffen die letzten Einträge auf dem Blog von Ines. Sie schreibt unter "Cancer is an Asshole" über die schwere Erkrankung ihres Mannes. Durch mein eigenes Schicksal weiß ich nur zu gut, was die Diagnose Krebs bedeutet und wieviel Kraft es kostet, mit so einer Situation umzugehen. Dass es oft scheint, als wäre die Last zu schwer, das Leben ohne Zukunft.

Ein junger Vater, der bewundernswert gegen das unfassbare Schicksal ankämpft, und eine Frau und Mutter, die der Krabbe Kunibert den Kampf angesagt hat.

Besonders berührt hat mich der Beitrag zu Post für die Heldenkinder, und spontan dachte ich: da können wir Basteltanten doch helfen!

Ines Tochter, die Einhornbändigerin, wird am 21. April 10. Jahre alt und wünscht sich viele bunte Karten. Die soll sie bekommen, das findet ihr sicherlich auch, oder? Ob gebastelte oder gekaufte Karten, durch eine vergleichsweise kleine Geste von uns können wir ein winziges bisschen Freude in's Leben der Familie bringen und den Geburtstag ein wenig fröhlicher machen.

Es gibt Folgendes zu beachten, ich zitiere Ines einfach mal hier:

Die Kinder freuen sich immer riesig über Post. Bitte, wenn ihr schreiben, schicken oder basteln wollt, bleibt fröhlich, bleibt taktvoll und tapfer, denn unsere Kinder sind es auch. Keiner von uns braucht Mitleid, es ist so kurz vor Ostern, so kurz vor dem Geburtstag. Die Stimmung bei uns ist angespannt genug. Eure Post kann die Kinder verzaubern, und Kinder bleiben lassen. Bitte thematisiert Kunibert nicht in Eurer Post. Ich danke Euch, Die Heldenkinder danken Euch.

Habt ihr Lust mitzumachen und unseren Briefkasten zum überlaufen zu bringen? 

Ja liebe Ines, ich habe Lust und bin mir sicher, dass viele meiner weltbesten Leser das genau so sehen.

Ines schrieb mir in einer Mail:

Sehr gern darfst Du ihren Wunsch nach vielen Karten auch teilen. Das wäre so fantastisch wenn die "Kartenwelle" klappen würde.

Wir machen eine große Welle, ja? 

Die Adresse, an die ihr eure Karte für das Geburtstagskind schicken könnt, steht im Beitrag von Ines, den ich oben verlinkt habe. 

Ich finde es sehr berührend, wie offen Ines ihre Geschichte teilt. Den Schmerz, die Verzweiflung, die Hoffnung.

Osterglocken im Schnee

Am 8. April startet ausserdem eine großartige Spenden-Aktion zu Gunsten der DKMS, die sie ins Leben gerufen hat. Denn für den Superhelden konnte bisher kein Stammzellen-Spender gefunden werden. Wenn ihr euch als Stammzellen-Spender bei der DKMS registrieren lassen möchtet, ist jetzt die Gelegenheit. Und wenn ihr direkt für die Aktion von Ines spenden möchtet, könnt ihr das auf der Spendenseite machen.

So, ich besorge jetzt direkt eine Geburtstagskarte für die Einhornbändigerin, eine bunte fröhliche, vielleicht mit Musik oder einem Einhorn, sowas muss sich doch finden lassen. Ich bin nicht gut im Einhornkarten-Basteln, aber vielleicht hat ja jemand von euch Einhornstempel oder kann Einhörner malen?

Egal wie, wir werden eine Kartenwelle machen, ja? 

Ich danke euch ganz herzlich!

Lasst es euch gut gehen, nehmt eure Lieben einmal ganz fest in den Arm und genießt das Hier und Jetzt.

Alles Liebe

Barbara

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Hallo Welt!

15. März 2018

Willkommen zur deutschen Version von WordPress. Dies ist der erste Beitrag. Du kannst ihn bearbeiten oder löschen. Und dann starte mit dem Schreiben!

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Life | Über die Trauer, und was mich aus dem schwarzen Loch geholt hat

28. Februar 2018

Dieser Blogpost ist schon so lange, seit Jahren eigentlich, in meinem Kopf. Die Gedanken dann wirklich aufzuschreiben ist eine andere Sache. Aber jetzt muss es raus.

Heute ist wieder so ein Tag, der 28. Februar. Mein Mann hätte heute Geburtstag. Hätte, wenn die Krankheit Krebs sein Leben nicht schon vor neun Jahren viel zu früh beendet hätte.

So oft hätte, würde, könnte. Wie oft ich das denke! Wenn er doch sehen könnte, wie wunderbar sich seine Kinder entwickelt haben, wie sie trotz des Schocks im Teenager-Alter ihren Weg gefunden haben. Er wäre so stolz und glücklich! 

Aber eigentlich wollte ich über etwas anderes schreiben. Ich muss dazu in das Jahr 2008 zurück gehen, das Jahr, in dem im Frühjahr die Diagnose Krebs gestellt wurde. Mein Mann stellte sich der Diagnose und wollte mit allen Mitteln die Krankheit besiegen. Sicherlich gibt es kein Rezept und keinen Leitfaden für diese Situation. Jeder geht anders damit um, jeder muss im Rahmen seiner Kraft und Persönlichkeit den Weg finden.

Den Weg, der plötzlich und unerwartet ein anderer wird, als man ihn sich für sein Leben ausgemalt hat. Auf diesem Bild waren wir junge Eltern und dachten, wir würden noch glücklich mit unseren Enkelkindern sein können. Was hatten wir alles noch für Pläne! Mit dem Wohnmobil als Rentner die Ostküste der USA runter war einer davon, mein Mann wurde aber nur 52 Jahre alt. Der Arzt, der die Diagnose stellte sagte damals zu uns: Ihr Weg ist jetzt ein anderer, ein neuer, und niemand kann sagen , wie lang er ist und wohin er führt. Hörte sich erstmal positiv an, als wir noch Hoffnung auf Heilung hatten.

Budapest 1991

Und um es gleich vorweg zu nehmen: ohne die Hilfe unserer Familie, von Freunden und Bekannten hätten wir es nicht geschafft. Nicht in der Zeit der Krankheit, und ich erst recht nicht im Jahr nach dem Tod meines Mannes.

Mir ist es heute wieder bewusst geworden, wie unendlich dankbar ich meinen Kindern, der Familie und dem Freundeskreis bin. Und letztendlich haben auch viele liebe Menschen, die meinen Blog lesen, dazu beigetragen, dass ich mich damals und auch später unterstützt fühlte.

Wie ist das, wenn die Welt auf einmal zusammenbricht? Wenn man Angst hat, nur noch Angst vor der Zukunft und nicht weiss, ob man das alles aushält? Es ist grauenvoll, furchtbar und ich hatte das Gefühl, ich könnte nie wieder aufhören zu weinen, nie wieder Freude empfinden, nie wieder lachen.

Jeder, der selbst oder im Umfeld mit einer Krebsdiagnose oder im schlimmsten Fall dem Tod eines engen Angehörigen oder Freundes in Berührung kommt, kann vielleicht ahnen, wie es mir ging. Ich musste aber funktionieren, der Alltag mit den Kindern, Schule und Haushalt musste weitergehen. Zum Teil hat es mich abgelenkt, ich war froh, der Krankenhausluft zu entkommen, wenn ich mich um so banale Dinge wie Wäsche waschen und Einkaufen kümmern konnte.

Dazu kamen finanzielle Sorgen. Als Familie mit vier Kindern hat man in der Regel kein großen finanziellen Reserven, das Krankengeld reichte hinten und vorne nicht und krank sein ist teuer. 

Und jetzt komme ich dazu, über was ich ja eigentlich schreiben wollte.

Auch kleine Hilfen können Großes bewirken, das habe ich in dieser Zeit gelernt und bewusst wahrgenommen. Und das möchte ich euch heute mitgeben.

Denn wir kommen alle mal in Situationen, wo es jemandem, den wir kennen, schlecht geht. Oft fühlt man sich hilflos, weiss nicht, was man sagen oder machen soll. Es liegt nicht jedem eine Mutter Theresa im Blut. Aber wir wollen helfen, wollen den Schmerz des Anderen etwas lindern, ihr wisst, was ich meine, oder?

Ich habe einige Freundinnen, die nicht zum ersten Mal so etwas erlebten, die aus Erfahrung und Intuition wussten, was helfen könnte. Nicht geholfen hat mir übrigens der Spruch: "du musst jetzt stark sein". So ein blöder Satz, das wusste ich selber und fühlte mich noch mehr unter Druck. Aber was sagt man auch, wenn einem die Worte fehlen? 

Was mir geholfen hat, waren oft kleine Dinge. Ich zähle das jetzt einfach mal so auf, ohne Gewichtung und Reihenfolge, wie es mir in den Sinn kommt.

In den Wald und laufen, laufen, laufen. Ermöglicht durch wenige kostbare Stunden, in denen Familie und Freunde sich um meinen Mann kümmerten. Mir die schier unendliche Last abnahmen.

Eine Freundin, die mir mein Lieblingseis aus einem Eiscafe in der Stadt vorbeibrachte. Als sie merkte, dass ich aus Sparsamkeit kein Küchenpapier mehr kaufte, stand am nächsten Tag ein 20er Pack vor meiner Haustür, einfach so. Das hört sich jetzt banaler an als es war, für mich war das Mitgefühl pur.

Nachbarn, die uns Essen brachten. Freunde, die Essen für alle ins Hospiz brachten. 

Freunde, die sich um den Papierkram kümmerten, Rechnungen sortierten, Unterlagen abhefteten und mir so sehr die ganzen Formalitäten nach dem Tod meines Mannes erleichterten durch diese Vorarbeit. Und auch später noch.

Freunde, die nach der Diagnose meinen Mann in jeder freien Minute beschäftigten, mit ihm auf den Golfplatz fuhren, oder mit ihm Tennis spielten, in ihrer Arbeitszeit. Die mit ihm Ausflüge machten, damit er abgelenkt war, seinem Schmerz bei ihnen abladen konnte statt bei mir. Ich konnte in diesen Stunden auch durchatmen und ein paar Minuten die Krankheit nicht vor Augen haben. Jeden Tag hat ihn jemand im Krankenhaus oder hier zuhause besucht, so dass ich nicht dauernd da sein musste. Ich war so erleichtert, auch wenn sich das jetzt schlimm anhört. Irgendwann konnte ich das Krankenzimmer und die Auswirkungen der Krankheit und der Chemo nicht mehr ertragen, ich war so erschöpft. 

Eine meiner Workshop-Kundinnen lud mich zum Frühstück und einem Ausflug nach Venlo ein, ein halber Tag Auszeit, wie Urlaub, das werde ich nie vergessen.

Es kamen viele kleine Päckchen von einem unbekannten Absender, bis heute weiss ich nicht, von wem. Darin ein lieber Gruß, ein wenig Tee und süße Leckereien. Ein scheinbar fremder Mensch macht sich Gedanken und die Mühe, mir eine Freude zu machen, das tat so gut.

So viel Mitgefühl von allen Seiten, auch hier auf dem Blog gab es immer wieder so liebe Worte meiner Leser.

Ein Gutschein für ein Frühstück mit meinen Kindern in der Nachbarstadt. Ein Gutschein für 5 Autowäschen. 

Selbstgebackene Weihnachtskekse, mein Mann hatte Heißhunger während der letzten Chemophase und meine Freundin hat jeden Tag für ihn gebacken, gefühlte Tonnen von Plätzchen.

Und noch etwas zum Thema Geld. Ich nahm bereits während der Krankheit meines Mannes einen Job als Tagesmutter bei Nachbarn an und arbeitete mittags in der Schulmensa. Letzteres, ohne dass ich viel Ahnung davon gehabt hätte. Die Leitung der Schulmensa wurde mir angeboten, weil ich seit vielen Jahren ehrenamtlich auf verschiedenen Ebenen tätig war und man mir das einfach zutraute. Ohne, dass ich gefragt hatte. Großartig fand ich das. 

Man liest öfter, wie Menschen durch Krankheit unverschuldet in finanzielle Not geraten können. Jetzt könnte man denken: da sorgt man doch vor. Ne, eben nicht, wenn man vier Kinder hat und sich und den Kindern ab und zu auch mal was gönnen möchte. Eine der berührensten und großzügigsten Gesten damals war, dass Freunde für uns ein Sparbuch mit einem vierstelligen Betrag anlegten. Zur freien Verfügung. Sie sagten: uns geht es so gut, wir verdienen beide gut, Haus ist abbezahlt, wir möchten so gerne etwas für euch tun.

Auf dieses Sparbuch kamen nach dem Tod meines Mannes noch Spenden und ich konnte auch deshalb die finanziellen Belastungen der nächsten Zeit überstehen.

Das Gefühl, wenn man sich bei Ikea ein paar Duftkerzen leisten kann, oder sich nach langer Zeit einen Starbucks Latte als absoluten Luxus gönnt. Geld löst nicht alle Probleme, aber kann Probleme erträglicher machen.

Meine Freundinnen luden mich regelmäßig ins Kino ein, und vorher lecker Abendessen. Das hat so so gut getan! Und irgendwie hat sich durch diese Geste der Hilfe und Ablenkung eine Tradition entwickelt, die wir bis heute monatlich beibehalten. Mir wird beim Schreiben erst bewusst, wie und woraus sich das überhaupt entwickelt hat.

Die Liste könnte ich noch lange fortsetzen, aber ich glaube es wird schon deutlich, was ich meine.

Heute war wieder so ein Tag, wo ich das Schicksal verflucht habe, wo ich traurig und bedrückt war. Aber Tage wie dieser bringen mir auch wieder zu Bewusstsein, welches Glück wir trotz allem damals hatten, so unterstützt und aufgefangen zu werden von Familie und Freunden.

Was ich einfach nur sagen wollte: helfen können auch kleine Dinge, scheinbar banale Dinge. Mitgefühl kann viele Facetten haben. 

Alles Liebe

Barbara

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Fünf Ideen für good vibes im Januar

8. Januar 2018

Großer Januar-Blues hier!

Den Januar finde ich einfach furchtbar, und damit bin ich wahrscheinlich nicht alleine. Dieses ganze nach vorne gucken und gute Vorsätze fassen, die langen energiegeladenen Bucket Lists und Motivationsposts im Netz machen mir eher ein schlechtes Gewissen, als dass sie mich inspirieren.

Oder Artikel wie dieser hier , 18 ways to be a better Person. Ja, so einige Dinge sollte man beherzigen und sich öfter mal wieder in Erinnerung rufen. Jemanden an der Kasse vorlassen, jemandem den Vortritt bei der Parklücke lassen, die Eltern öfter anrufen und so weiter.

Einfach noch ein wenig empathischer, freundlicher und netter zu den Mitmenschen und der Umwelt, daran erinnert zu werden schadet ja nicht. Und macht den Alltag definitiv schöner.

Was ich mir vorgenommen habe:

Entwickle jeden Tag erneut die Fähigkeit, mehr das Positive und Kraftvolle in Deinem Leben zu sehen. Dadurch ist Deine Vorstellungskraft gefordert. Jeder Sachverhalt hat zwei Seiten. Konzentriere Deinen Verstand und Deine Sinne, um verstärkt das Glück und das Gute in Deinem Leben zu erkennen. Starte jeden Morgen mit guten, kraftvollen, motivierenden Gedanken. Liebe bringt Liebe. Harmonie erzeugt Harmonie. Eine gute Tat ruft eine gute Tat hervor. Du musst es nur immer wollen und tun. 

Dann aber das ewige Grau und das Mistwetter. 

Ich könnte auch einen Monat Winterschlaf machen und erst im Frühling wieder aufwachen. Geht leider nicht, schade.

Umso wichtiger ist natürlich, dass man es sich nett macht und gut gehen lässt.

DSC01230

Um den Januar ein wenig leichter zu machen, kümmere ich mich besonders gut um mich und meine Lieben. Der Tritt in den Allerwertesten gehört leider dazu.

Dabei helfen mir einige Kleinigkeiten:

Frischer Orangensaft

Zu keiner Jahreszeit brauche ich diesen Frischmacher mehr und presse mir täglich 2-3 Orangen aus. So einfach und so wirkungsvoll für den Gaumen und die Gesundheit. Ich habe keine fancy Design-Presse, sondern seit Jahren die einfache Braun Multiquick *, funktionell, spülmaschinengeeignet und robust.

good vibes im Januar Orangen

Tulpen überall

Wenn die Weihnachtsdeko weggeräumt ist überkommt einen der Drang nach Frische, oder? Auf Instagram fliegen einem die Tulpen gerade nur so entgegen. Wie eine kleine Umarmung von Frühling, der ja schon fast um die Ecke blinzelt. Passend zum Blogpost scheint hier gerade sogar die Sonne und gerade im Garten hörte ich die Vögel zwitschern, herrlich, zum Durchatmen. Und Balsam für die Seele.

good vibes im Januar Tulpen

Licht und Kerzen

Meine Lichterkette bleibt noch etwas hängen und scheint zumindest ab dem Nachmittag, wen  es immer noch so früh dunkel wird. Und Duftkerzen, nicht die schweren weihnachtlichen Düfte, sondern leichte frühlingshafte, die von Bath & Bodyworks liebe ich besonders. Aber auch z.B. bei H&M Home oder Zara Home gibt es inzwischen sehr nette und optisch schöne Duftkerzen.

good vibes im Januar Duftkerzen

Verwöhnen mit schönen Badezusätzen

Ich liebe meine Badewanne, besonders im Winter. Um diese Jahreszeit genieße ich es besonders, meine Winterhaut mit duftenden Badeölen zu verwöhnen. Meine Favoriten sind zur Zeit das Karité Duschöl von L'Occitane und das Ritual of Hammam Badeöl. Dazu ein Buch und nach 15 Minuten geht es mir immer besser nach so einem Verwöhnbad.

good vibes im Januar Badeöl Rituals und L'Occitane

Raus an die Luft

Zugegebenermaßen fällt mir dieser Punkt echt schwer, seit ich keinen Hund mehr habe. Aber es muss einfach sein, ich merke, wie schlecht es mir ohne Licht und Luft geht, besonders in dieser Jahreszeit. Vielleicht habe ich auch leichte Winterdepressionen oder Vitamin D Mangel durch dieses Mistwetter seit Wochen. Ich weiss es nicht. Was ich aber spüre, ist das gute Gefühl, wenn ich den inneren Schweinehund besiegt habe und draussen war. Zum Glück gibt es ja auch Podcasts und Hörbücher für unterwegs. Ein großer Spaziergänger war ich noch nie, mit Kinderwagen und Hund, o.k., das fühlte sich gut an. Aber alleine durch den Wald traben war noch nie mein Ding. Wenn ich früher, als ich mit Lexie im Neandertal unterwegs war, einsamen Spaziergängern begegnete habe ich mich immer gefragt, was diese Menschen dazu bringt, alleine durch die Gegend zu laufen.

Aber gut, jetzt bin ich selber in der Situation und zwinge mich jeden Tag raus. Wenn es nicht regnet. Oder zu kalt ist. Oder dunkel. Hach, da ist er ja, der kleine fette Schweinehund, immer irgendwie da 😉

Vielleicht fange ich auch wieder an richtig zu laufen, das habe ich vor meiner Knie-OP fast täglich gemacht. 

good vibes im Januar Waldlauf

Das waren meine kleinen Muntermacher für Januar, vielleicht ist ja die eine oder andere Anregung für euch dabei. Denn ich bin mir sicher, dass ich mit dem Jahresanfangs-Durchhänger nicht alleine bin.

Wie sieht es aus bei euch, seid ihr schon voller Tatendrang und Elan für das neue Jahr oder hängt ihr vielleicht auch noch etwas in den Seilen?

Was tut euch jetzt gut? Her mit den Tipps, ihr habt sicher auch noch andere Motivationsbooster oder Muntermacher parat.

In diesem Sinne!

Alles Liebe

BarbaraI

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Allgemein Allgemeines Blogging Persönliches Unterhaltsames

happy 2018, have a good one!

31. Dezember 2017

Was für ein Jahr. Dieses 2017.

Es war für mich alles dabei, Höhen, Tiefen, große Freude und sehr sehr große Trauer. 

Zum ersten Mal seit Bestehen des Blogs hab ich Lust auf einen kleinen Jahresrückblick, denn allzu leicht vergisst man die Highlights, und die kleinen Dinge sowieso. Wenn es euch zu nervig ist, das alles zu lesen, könnt ihr auch direkt zu den Neujahrswünschen runterscrollen ;-) 

Überall Rückblicke, Bucket-Lists, Ziele für 2018, was man gerade so liest auf Blogs und in den sozialen Medien, das kann auch zuviel werden, wenn man damit so geballt am Ende des Jahres zugetextet wird, oder?

Ich stöbere jetzt durch meine Fotos, die nach Monaten geordnet sind und schau mal, was ich festgehalten habe.

Januar, da war ich gleich auf zwei Messen, der Creativeworld in Frankfurt und im Rahmen der BLOGST-Lounge auf der imm cologne, der Möbelmesse in Köln. Darauf freue ich mich auch im Januar 2018 sehr. 

BLOGST Lounge imm cologne 2017

Im Februar war es ruhig, Depri-Zeit und Schmuddelwetter.

wohnzimmer

Highlights gab es aber, einen Scrap-Impulse Workshop und dann habe ich mit meinen Freundinnen Andrea und Gabi Pakete sortiert. Viele von euch hatten mir Bastelmaterial für bedürftige Kinder geschickt. Daraus haben wir passende Bastel-Pakete für drei Einrichtungen in meiner Nähe gepackt. Ich habe bereits Anfragen erhalten, ob ich noch einmal etwas bringen könnte, da die Sachen den Kindern so viel Freude gemacht haben.

Aber sicher doch, das mache ich sehr gerne und sammle ab sofort wieder!

Die erste Reise stand Ende März auf dem Programm. Mein Bruder läd mich und die Kinder jedes Jahr nach Südtirol zum Skilaufen ein. Ich bin dabei allerdings nicht mehr auf Skiern, sondern mit der Kamera und zum Bombardino trinken dabei ;-). Und wir waren im Messner Mountain Museum in Bozen, sehr empfehlenswert!

Ratschings Südtirol Skifahren 2017

Warum habe ich für April so viele (1241) Fotos im Folder? Da war einiges los! 

Wir waren wieder auf Reisen, traditionell fahre ich mit einer Freundin an Ostern nach Bayern, um die drei dort ansässigen Kinder zu besuchen. Über Freising, München und Rosenheim ging es zum Königssee. Ich verstehe, warum meine Kids gerne in Bayern studieren und leben, die Natur und die Freizeit-Möglichkeiten sind weitaus reizvoller, als hier zuhause.

 

Königssee Bayern

Und dann gab es Ende April natürlich den CAR 2017, das Scrapbooking-Wochenende Crop Am Rhein. Hach, jedes Jahr ist dieses Wochenende so großartig! Ich freu mich schon auf die zehnte Ausgabe in 2018.

Crop Am Rhein 2017

Der Mai war heiß, das sehe ich anhand meiner Fotos dieses Monats. Am 1. Mai stellten wir im Hof den Maibaum auf und feierten anschließend zusammen.

Abends gab es eine Cocktailbar und Tanz in den Mai, und ich erinnere mich ausser an drei Caipis an gar nichts mehr 😉

Maibaum Gut Schlickum

Im Folder des Monats Juni sind auch recht viele Fotos. Zum einen gab es wieder einen Scrap-Impulse Workshop mit einem Jahres-Rückblick-Album.

Best of 2016 Jahresalbum Workshop Scrap-Impulse

Und dann verbrachte ich mit meiner Tochter ein paar sehr heiße und erlebnisreiche Tage in London. Da sie die Uni in Rosenheim mit einem hervorragenden Master abgeschlossen hatte, gab es die Reise als Belohnung. Das hat bei uns Tradition, nach dem Abitur oder einem Studienabschluss schenke ich den Kindern eine Reise.

London Mailbox

Im Juli gab es ausser meinem ersten Besuch auf der Rennbahn in Köln nichts weiter erwähnenswertes. Garten, Sonne, Arbeit. Und Essen, ich hab viele Essensfotos gespeichert, ein Zeichen, dass sonst nicht viel los war. Meine neue gusseiserne Pfanne wurde mit einem sehr leckeren und gehaltvollen Riesencookie eingeweiht. 

Chocolate Chip Cookie in der Lodge Pfanne

Der August war in meiner Erinnerung recht übersichtlich. Bis ich gerade meinen Monatsfolder aufmachte. Was man so alles verdrängt vergisst!  Direkt am Monatsanfang wurde an meinem Bein rumgeschnippelt, der Hautkrebs, den ich schon an der Nase hatte, hat sich dort auch breit gemacht. Zum Glück ist erstmal alles raus.

Ich war öfter mit Lexie am Rhein, Urlaubsfeeling!

Düsseldorf Rheinufer Paradiesstrand

Und das Schlimmste: ich musste mich von meinem geliebten weißen Sprossenfenster trennen, da der Vermieter als energetische Maßnahme neue Fenster ohne Sprossen einsetzen ließ. Bis ich mich daran gewöhnt hatte, vergingen Wochen!

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Aber dann gab es auch wieder Schönes.

Mein Sohn zog für acht Wochen wieder bei mir ein, da er für's Studium der Forstwissenschaft noch ein Praktikum beim Förster in der Nachbarschaft machte und zuhause in Ruhe an seiner Bachelor-Arbeit schrieb. 

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Ich besuchte einen Fotoworkshop bei der wunderbaren Berit von Marmeladekisses. Manuelles Fotografieren, darüber habe ich noch gar nicht gebloggt, das muss nachgeholt werden!

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Und es gab direkt nach den Sommerferien wieder einen Scrapbooking-Workshop. 

September stand ganz im Zeichen meines Jahresurlaubs. Mit den Mädels ging es für ein paar Tage nach New York City, in meine Lieblingsstadt. Eine Zusammenfassung aller meiner Reiseberichte zu New York gibt es hier. Und es fehlt noch was 😉

East Hampton Main Beach New York September 2017

Herbstlich wurde es im Oktober. Mein Hund wurde krank und es begann eine sehr traurige Zeit mit Besuchen in der Tierklinik. Lichtblick und Ablenkung war ein sehr netter Workshop bei einem Junggesellinnen-Abschied und ein Abendessen mit meinen Kölner Blogklüngel-Mädels. Und die Vorbereitungen für den Crop Am Rhein 2018 starteten.

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Im November war ich wieder unterwegs, dieses Mal nach Berlin zur jährlichen BLOGST-Konferenz, dazu gibt es auch noch einen ausführlichen Blogbeitrag.

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Und die Adventswerkstatt läutete die vorweihnachtliche Zeit ein. 

Der Dezember ist irgendwie verschwommen, es schneite recht viel Anfang des Monats. Unser jährliches Familientreffen fand statt und meine älteste Tochter blieb einige Tage länger als geplant zuhause, da es Lexie sehr schlecht ging. 

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Ich funktionierte nur noch, wir besuchten Lexie täglich in der Tierklinik. Sie erholte sich von einer schweren Not-Operation, in der ihr die Milz entfernt werden musste, aber nicht mehr und starb am 8. Dezember.

Sieben Jahre war sie mein Baby, mein treuster Freund und folgte mir auf Schritt und Tritt.

Mein Geburtstag und die Vorbereitungen auf Weihnachten machten die Dezember dann doch noch irgendwie erträglich. Ich habe längst nicht so viel unternommen und fotografiert wie sonst in dieser Zeit, mir war einfach nicht danach.

Trotzdem. oder gerade deshalb, habe ich mein Dezembertagebuch mit Bildern und Geschichten gefüllt, die letzten Seiten stelle ich gerade fertig und zeige sie euch natürlich noch.

Am dritten Advent fuhr ich spontan nach München, um meine Töchter zu besuchen. Lavinia, meine Große, arbeitet ab Januar in London und wir haben einen Teil ihrer Möbel in die neue Münchener Wohnung von Josefine, meiner jüngeren Tochter gebracht. Ein wenig Shopping und die Münchener Weihnachtsmärkte mussten natürlich auch sein.

Bei der Gelegenheit entstand diese Kugel für den Weihnachtsbaum, die mir Frau Hölle Tanja Cappell als Erinnerung bemalt hat.

Weihnachtsbaum Kugel Handlettering by Tanja Cappell

Das war in Kurzfassung mein Jahresrückblick. Es hat gut getan, das Jahr auf diese Art an mir vorbei ziehen zu lassen, es jetzt auch gehen zu lassen.

Ich danke euch allen aus tiefster Seele für ein weiteres Jahr Scrap-Impulse. Ohne Leser kein Blog, ohne eure Kommentare und Feedbacks keine Motivation zu schreiben, ich bin dankbar für diese echte Bereicherung meines Lebens. 

Echt in dem Sinne, dass ich ganz viele Leser und Blogger-Kollegen auch im richtigen Leben kennengelernt habe.

Und aus vielen dieser Begegnungen haben sich Freundschaften entwickelt, ich freu mich sehr darüber.

Und im kommenden Jahr habe ich einiges vor mit dem Blog. Auch wieder viel mehr machen und schreiben. Kurzzeitig war das mal im Hintergrund, auch aus finanziellen Gründen. Aber wenigstens das Ziel hab ich mir fest gesetzt.

Nun bleibt mir nur noch, euch einen schönen Silvesterabend und je nach Geschmack einen entspannten oder böllerigen Rutsch in das neue Jahr zu wünschen. Ich selber bin ein großer Fan von Feuerwerk und hier in der Nachbarschaft wird immer mächtig geknallt, das hat für mich immer etwas sehr Emotionales, irgendwie, trotz des Krachs und Qualms.

In diesem Sinne, für das neue Jahr wünsche ich euch allen nur das Beste! Und das mit den Vorsätzen, nun ja, vergessen wir das mal, wird sowieso nix draus oder ergibt sich spontan.

Alles Liebe von Herzen

Barbara

Allgemein Allgemeines Weihnachten

Merry Christmas, Fröhliche Weihnachten, Joyeux Noël!

24. Dezember 2017

Ganz kurz vor der Bescherung schaffe ich es doch noch schnell an den Computer, um einen Weihnachtsgruß zu posten. Irgendwie fehlte eine Advents-Woche, kommt euch das auch so vor?

Weihnachtsbaum 2017 Haane Christmas Tree

Unser Baum steht und leuchtet, alle Geschenke liegen drunter und der Tisch ist gedeckt für das traditionelle Fondue. Besonders nett fand ich in diesem Jahr dieses Zitat vom unvergleichlichen Charlie Brown:

"It's not what's under the Christmas tree, it's who's around it."

Ich wünsch euch was, ein schönes Fest mit lieben Menschen, viel Licht und Wärme, und ein wenig Zeit zum Entspannen und Geniessen !

Alles Liebe

Barbara