Liebe Blogleser, ich mache eine kurze Urlaubspause in London und wir lesen bzw sehen uns in der nächsten Woche wieder hier! Habt es fein und bis bald!

Alles Liebe
Liebe Blogleser, ich mache eine kurze Urlaubspause in London und wir lesen bzw sehen uns in der nächsten Woche wieder hier! Habt es fein und bis bald!

Alles Liebe
Guten Morgen und sorry für Unterbrechung des wöchentlichen Programms, ich und mein schmelzendes Gehirn machen aus Gründen eine kurze Hitzepause. Passt gut auf euch auf, wir lesen uns in der nächsten Woche wieder!

Alles Liebe
EDIT: mir ist beim Bearbeiten der Text des Freitagsfüllers der vorletzten Woche reingerutscht, ich habe den Text inzwischen angepasst, sorry! Danke für’s aufmerksam machen.
Heute bin ich auf dem Weg nach Regensburg, um über das Wochenende den Förstersohn zu besuchen. Und ich habe ihn schon vorgewarnt, dass ich bei der vorhergesagten Hitze auf keinen Berg kraxeln werde. Sondern alle Eisdielen der Stadt testen werde.
Ich hoffe, meine Blumen auf der Terrasse überleben drei Tage ohne Wasser, denn die Nachbarn sind auch alle über das Wochenende verreist. Wenigstens bleiben die Schnecken bei der Hitze schön im Wald und vergnügen sich nicht an meinen frisch gepflanzten Lobelien. Der Sommer ist endlich so, wie ich es mag, herrlich.

Ansonsten habe ich Reisepläne gemacht und wieder verworfen, vielleicht ergibt sich noch etwas, vielleicht auch nicht. Ich sehe das entspannt und kann auch spontan verreisen.
In dem Zusammenhang habe ich etwas bemerkt: dass Menschen, die viel gereist sind, tendenziell weniger urteilen. Nicht weil sie nett geworden sind, sondern weil sie zu viele Versionen dessen gesehen haben, was “normal” ist. In einem Land ist es normal, mit den Händen zu essen. In einem anderen ist es normal, am Tisch still zu sein. In einem dritten ist es normal, Fremde zu umarmen. Wenn du 30 verschiedene Versionen des richtigen Weges gesehen hast, hörst du auf, zu glauben, dass deine Version die einzige ist. Reisen lehrt nicht nur Geographie. Es lehrt Toleranz, glaube ich.
Ich möchte heute auch ein sehr persönliches Thema ansprechen und eine Erfahrung mit euch teilen. Vielleicht hilft es ja irgendjemandem, der auch gerade viel grübelt oder psychische Belastungen oder Stress sehr spürt.
Momentan raubt mir ein immer wiederkehrendes Gedankenkarussell zuviel Energie. Mein Gehirn durchdenkt ein Problem immer wieder, ohne es zu lösen. Kennt ihr das auch? Tagsüber schaffe ich es meistens, die Gedankenschleife zu unterbrechen und die Aufmerksamkeit sanft zurück in das Hier und Jetzt zu lenken. Darüber habe ich auch Anfang der Woche hier auf dem Blog geschrieben, Art Journaling ist für mich eine Art Therapie. Malen, Schreiben, irgendwas mit den Händen werkeln, all das kann beruhigen und ablenken vom Grübeln und Gedankenkarussell. Nachts ist das nicht so einfach, aber zum Glück habe ich keinen massiven Druck, unbedingt schlafen zu müssen, weil ich keinen früh klingelnden Wecker habe. Es nervt trotzdem.
Ich habe mir auch deswegen für eine kurzfristige Unterstützung Hilfe durch psychologische Online-Beratung gesucht. Wir alle wissen, dass der klassische Weg in eine therapeutische Praxis inzwischen super schwer und kompliziert geworden ist. Lange Wartezeiten, Rückbau der Therapieplätze durch die Krankenkassen, man liest und hört es fast jeden Tag. Durch Tipps aus dem Freundeskreis wurde ich auf Online Therapie bzw Hilfsmöglichkeiten aufmerksam. Ich bin jetzt meiner Wahrnehmung nach auch nicht wirklich erkrankt oder habe schwerwiegende Probleme, die eine längerfristige Therapie benötigen würden. Einfach mal zeitnah per Videochat oder telefonisch (auf Wunsch auch anonym) mit jemandem reden, der fachlich qualifiziert ist und neutral. Psychologische Online-Beratung hilft Studien zufolge bei vielen psychischen Belastungen genauso gut wie Gespräche vor Ort. Sie ist besonders wirksam bei leichten bis mittelschweren Problemen (z.B. Stress, Lebenskrisen oder leichten Depressionen) und bietet den großen Vorteil von schnellen Terminen ohne lange Wartezeiten. Für akute Krisen oder schwere psychische Erkrankungen ist die Online-Beratung natürlich oft nur eine Übergangslösung. Aber besser als nix, denke ich.
Nachdem ich einige Möglichkeiten online recherchiert hatte und auf Empfehlung einer Bekannten mit guten Erfahrungen bin ich bei PSYNowgelandet. Und bereits zwei Sitzungen haben mir viel gebracht und gut getan. Gut investiertes Geld, meine Gesundheit ist mir das wert. Ich habe für die kommende Woche noch einen dritten Termin sozusagen als Feedback Gespräch gebucht und habe bereits das Gefühl, so aus einer persönlichen Konfliktsituation gut heraus zu finden. Wenn ihr mehr Details wissen möchtet, schreibt mir gerne eine Nachricht über das Kontaktformular.
Sehr gefreut habe ich mich über diese Postkarte aus Schottland. Mein Doktorsohn schreibt mir immer Postkarten von seinen Reisen, seit vielen Jahren. und ich liebe es sehr.

Das Thema KI beschäftigt mich aktuell immer noch sehr. Die umstrittene neue Plattform Objection.ai ermöglicht es, Artikel von Journalisten mithilfe von Künstlicher Intelligenz prüfen zu lassen. Das von Tech-Milliardär Peter Thiel (wenn ich könnte, würde ich hier ein Kotz-Emoji einfügen) finanzierte Start-up bietet für Gebühren ab 2.000 Dollar an, Medienberichte auf ihren Wahrheitsgehalt zu untersuchen und umstrittene Fälle öffentlich zu bewerten.
Es ist schon fast ironisch: Kl wird unter anderem mit der Arbeit von Journalistinnen und Journalisten trainiert – natürlich illegal und ohne sie dafür zu bezahlen. Außerdem mach Kl viele Fehler, diskriminiert gegen Minderheiten und kann von ihren Besitzern selbst manipuliert werden, wie Grok durch Elon Musk. Für Unwahrheiten der KI haftet exakt niemand. Journalist*innen dagegen unterliegen strengen Regeln und haften für das, was sie schreiben.
Genau die sollen jetzt von Kl gegen Bezahlung verurteilt werden? Das grenzt an Verleumdung! Und wie sollen sie sich gegen falsche Anschuldigungen wehren? Genau das ist das Ziel: sie einschüchtern oder dafür zu sorgen, dass sie nur noch mit ihrer eigenen Verteidigung beschäftigt sind. Das ist ein organisierter Angriff auf die Pressefreiheit – finanziert von Männern, die keine demokratische Kontrolle über ihren unsäglichen Reichtum und ihren Machthunger wollen. Einfach ekelhaft.
Die Fußball WM der Männer hat meiner Wahrnehmung nach immer noch nicht den üblichen Hype – zumindest hierzulande – ausgelöst. Dieses ganze Turnier und alles was dahintersteckt, ist ein Clusterfuck aus Heuchelei und politischer Doppelmoral.
Hier ein Insider: MAGA = make algae great again. Ich sage nur Reflection Pool und american blue. Ich amüsiere mich sehr über die Witze und Memes, die dazu gerade auf Social Media im Umlauf sind.
Schlagzeilen in Deutschland machen auch gerade immer mehr Lokalpolitiker der rechten Partei, die bei den letzten Kommunalwahlen in Stadtparlamente gerutscht sind. Auch bei uns in der Stadt. Meistens wird wegen rassistischer oder volksverhetzender Äußerungen ermittelt. Gut so. Also klar, die AfD ist eine faschistische Partei, aber kann man es einem Menschen wirklich verübeln, wenn er AfD Politiker wird? Man muss nichts können, kriegt richtig viel Kohle, kann die ganze Familie im Job unterbringen und wenn doch mal was Doofes passiert, kann man einfach den Anderen die Schuld geben.
Klingt doch eigentlich nach nem super Job, oder? Wäre da nicht der Fakt, dass man aktiv an der Beseitigung der Demokratie mitwirken muss.
Und langsam glaube ich, dass Friedrich Merz gar nicht unser Kanzler ist, sondern ein Sozialexperiment um zu beobachten, wie lange die Bevölkerung den ganzen Shit mitmacht.
Immerhin läuft gerade auch – von der Bevölkerung initiiert – eine sehr erfolgreiche Petition, HaPe Kerkeling als Bundespräsidenten zu nominieren. Es gibt also noch Hoffnung.
Das Europaparlament hat für ein Verbot von KI-Anwendungen gestimmt, die sexualisierte Deepfakes erzeugen können. Künftig sollen Anbieter ihre Systeme technisch so absichern, dass intime Darstellungen ohne Einwilligung nicht erstellt werden können. Die neuen Regeln sollen Betroffene besser vor digitaler Gewalt schützen. EU-Parlament will sexualisierte Deepfakes verbieten.
Häusliche Gewalt nimmt leider zu. Berlin baut den Schutz für Betroffene häuslicher und geschlechtsspezifischer Gewalt aus. Mit einem eigenen Gewalthilfegesetz, neuen Frauenhäusern und zusätzlichen Beratungsangeboten soll Hilfe künftig schneller und verlässlicher erreichbar sein. Berlin schreibt Schutz vor Gewalt ins Gesetz.
Und es gibt ja auch gute KI, die sinnvoll eingesetzt wird. Das ist erfreulich bei den vielen negativen Nachrichten.Demenz und andere kognitive Einschränkungen werden oft erst spät erkannt. Forschende in den USA haben nun eine KI entwickelt, die anhand von Gesprächen mit Ärzt:innen frühe Hinweise auf kognitive Probleme erkennen kann. Das Verfahren könnte künftig helfen, Betroffene schneller zu identifizieren und rechtzeitig zu unterstützen. Demenz-Früherkennung durch KI-Analyse von Arztgesprächen


1. Was einmal Tugenden waren ___________ .
2. Mein Herz schwankt zwischen _________ und __________ .
3. In meiner Mailbox ___________ .
4. _________ , so würde mein Leben als Fernsehserie heißen.
5. Du merkst dass du alt wirst, wenn __________
6. ____________ ist mein Lieblings-Eis .
7. Was das Wochenende angeht, heute Abend freue ich mich auf ___________ , morgen habe ich geplant, _________ und Sonntag möchte ich _________ !
Wenn ihr mitmachen wollt, könnt ihr die Fragen vom Freitagsfüller gerne auf euren Blogs beantworten und im Kommentar verlinken. Oder aber ihr beantwortet direkt hier in den Kommentaren, wenn ihr keinen eigenen Blog habt. Ich freue mich auf eure Antworten oder auf das Stöbern auf euren Blogs, danke für’s Mitmachen beim Freitagsfüller! Und euer Interesse an meinen Freitagstipps, die kommen jetzt. Ich freue mich übrigens auch, wenn ihr meine Freitagstipps durch eure eigenen Freitagstipps in den Kommentaren ergänzt!
Ich habe mir die Doku “Maternal Instinct: Der Fall Taylor Parker” auf Netflix angeschaut (gibt es auch deutsch syncronisiert, den Trailer leider nicht). Verstörend, absolut verstörend. Wie kann so etwas sein? Und doch ist alles durch Original Aufnahmen dokumentiert.
Beleuchtet wird der Fall einer jungen Frau aus Texas, die in ihrem Umfeld das Bild eines wohlhabenden, glücklichen Lebens aufbaut. Eine neue Beziehung, große Zukunftspläne und eine angebliche Schwangerschaft scheinen alles zu vervollständigen. Doch hinter der perfekt inszenierten Fassade häufen sich Zweifel. Angehörige, Freund*innen und später auch Ermittler*innen stoßen auf Widersprüche, die sich nicht länger erklären lassen.
Die Dokumentation rekonstruiert diesen Prozess aus unterschiedlichen Perspektiven und zeigt, wie sich eine Lüge über Monate und Jahre hinweg verfestigen kann. Dabei steht weniger der kriminalistische Schockmoment im Vordergrund als die Frage, wie Manipulation, Vertrauen und Selbsttäuschung in einer Gemeinschaft wirken.
Ihr merkt es vielleicht, ich bin gerade wieder mal in einer Doku Schleife. Man bekommt ja oft, wenn man etwas zuende geschaut hat, etwas ähnliches vorgeschlagen. Ich bekam die Dramaserie „The Witness” angezeigt, und gleichzeitig auch die Doku „Der Mord an Rachel Nickell”. Es geht in beiden Fällen um den gleichen Fall, einer Tragödie, die Großbritannien über Jahrzehnte erschüttert. Netflix beleuchtet den Fall in zwei Formaten.
In der Dokumentation „Der Mord an Rachel Nickell” rollt Netflix einen der folgenschwersten Justizskandale der britischen Kriminalgeschichte neu auf – und rückt vor allem die Perspektive der Hinterbliebenen in den Mittelpunkt. Die Doku analysiert die Ermittlungen, den Justizskandal und die späte Überführung des wahren Täters. Expert*innen und Beteiligte rekonstruieren die Fehler der Polizei und die Bedeutung moderner Forensik.
Zu mehr TV Time bin ich in den letzten Tagen nicht gekommen, aus den oben erwähnten Gründen.
Wer ist eigentlich für das verantwortlich oder ist haftbar für das, was eine KI tut? Interessante Frage, auch rechtlich gesehen. Hier gibt’s Antworten von Rechtsexperten.
Emma Chamberlain ist 21 Jahre alt und ein Multitalent – YouTube-Phänomen, Podcast-Host, Möbeldesignerin. Für ihr erstes eigenes Haus hatte sie viele Ideen, die zwei Interiordesignerinnen umsetzten. In dieser Villa mit Pool wohnt der Social-Media-Star in Beverly Hills. Mit 21 Jahren. Wahnsinn. Und so schön!
Podcast Empfehlung für alle Angie Fangirls: “Machtmenschen – Angela Merkel – Haben Sie Mitgefühl mit Friedrich Merz?” Auch, wenn es ein Podcast vom Focus ist (ich finde das Magazin leider inzwischen ziemlich rechtslastig), dieser ist durchaus hörenswert.
Und eine interessante und teils bissig amüsante Analyse der Anbiederei um Trump beim G7 Gipfel von Robin Alexander im Machtwechsel Podcast “Der Geist von Evian – Hauptsache Trump gefällt es”. Co Host Dagmar Rosenfeld ist übrigens die Exfrau von Christian Lindner, das nur so am Rande, wenn ihr das noch nicht wusstet. Gehört zur Berliner Promi Szene.
Das waren meine Freitagstipps, Gedanken und Geschichten für diese Woche. Vielen Dank für’s Vorbeischauen, wenn ihr bis hierher gelesen habt. Das bedeutet mir wirklich viel.
Ich hoffe, es ist etwas Interessantes für euch dabei. Und ich freue mich immer, wenn ihr meine Freitagstipps in den Kommentaren ergänzt!
Habt ein schönes Sommer- Wochenende!
Alles Liebe
Hallo Brückentag, wer freut sich nicht über diese Zeit im Jahr. Nun ja, wenn man wie ich nur noch Dienstags arbeitet, ist das jetzt nicht unbedingt so relevant. Aber für alle, die heute frei haben und sich ein langes Wochenende gönnen können, freut es mich sehr.
Wusstet ihr übrigens, dass Christi Himmelfahrt auch in der Schweiz , in Österreich sowie in Belgien, Dänemark, Finnland, Frankreich, Grönland, Haiti, Indonesien, Island, Kolumbien, Liechtenstein, Luxemburg, Madagaskar, Namibia, den Niederlanden, Norwegen und Schweden ein Feiertag ist? Mir war das in dem Ausmaß nicht bekannt. Man kann also nicht wie an einigen anderen deutschen Feiertagen zum Shoppen oder Fritten essen nach Holland fahren kann.
Nicht zu verwechseln mit Mariä Himmelfahrt (15. August), welches nur in bestimmten Regionen (z.B. Saarland, Teile Bayerns) ein Feiertag ist. Bayern hat ja bekannterweise mehr Feiertage als jedes andere Bundesland. Immer eine Extrawurst.
Und dieser eigentlich christliche Feiertag ist ja irgendwann auch (wie eigentlich??) zum sogenannten Vatertag mutiert. Natürlich kann man an diesem Tag Väter ehren. Aber dieses gesellschaftlich akzeptierte Eskalieren mit viel Alkohol am „Vatertag” habe ich noch nie verstanden. Zumal ich mal behaupten möchte, dass zumindest ein Teil der Männer, die sich da unterwegs austoben, keine Väter sind.

Wo ist eigentlich der Sommer? Vorgestern hätte ich fast den Kamin angemacht, weil ich so gefroren habe und die Heizung schon länger ausgeschaltet hatte. Als Vorboten des Sommers sind die Mücken, diese kleinen Drecksviecher, aber schon da. Auf meiner Terrasse jedenfalls. Durch Socken und T-Shirt haben sie mich schon gepiekst, und dann immer gleich dreifach. Die Pest, da ich trotz Bite Away und Cortisonsalbe neuerdings allergisch reagiere und es Tage dauert, bis die Stiche abklingen.
Ich habe auch wieder Brot gebacken und dieses Mal mit ins Büro genommen. Nach einer Kostprobe war man dort der Meinung, ich sollte eine kleine Sauerteig Manufaktur eröffnen. Ein schönes Kompliment!
Persönliche Highlights der Woche: meine Kinder haben mir am Muttertag den wunderschönen Blumenstrauß oben und eine Karte mit so schönen und berührenden Worten geschickt. Das entschädigt etwas dafür, dass ich sie leider so selten sehe.
Und auf dem Flohmarkt habe ich einen sensationellen Fund gemacht: die Originalausgabe einer Tageszeitung aus Missouri vom 16. April 1912. Dem Tag nach dem Untergang der Titanic. Ich weiß noch nicht, was ich damit machen werde, habe mich aber sehr gefreut, 28 Seiten Geschichte in dieser Form zu finden. Und vielleicht schaue ich den Film nochmal.

Der Vorteil beim aktuellen Schietwetter ist ja, dass ich keinerlei Drang spüre, das Haus zu verlassen. So habe ich viel Zeit am Basteltisch verbracht, neue Artist Trading Cards gewerkelt und für unsere Tauschgruppe verschickt. Und einige Ideen für die nächsten Workshops umgesetzt. Für mich gibt es einfach keine bessere Ablenkung von Problemen, dem Weltschmerz und den Nachrichten, als mit Farbe und Papier zu werkeln.
Am Samstag ist das ESC Finale. Wahrscheinlich hätte ich das garnicht so auf dem Schirm gehabt, wenn ich nicht diese Pressemitteilung gelesen hätte: “Bayerns Wirtschaftsminister Hubert Aiwanger nennt queere Sichtbarkeit beim ESC ‘Klamauk’. Wir nennen seine Meinung: einfach nur peinlich! Dieser Mann, der schon mehrfach durch seine queerfeindlichen Aussagen aufgefallen ist, versucht hier wieder mal, queere Existenz als ‘unnötig’ oder ‘Spaß’ abzutun. Dabei ist queere Repräsentation, gerade bei einem so großen Event wie dem ESC, kein Klamauk, sondern lebensnotwendig! Sie gibt vielen Menschen Hoffnung und zeigt, dass Vielfalt gefeiert wird.”
Früher habe ich mit Freund*innen den ESC zelebriert, entweder im privaten Kreis oder mit Public Viewing in der Nachbarschaft. Das waren aber auch Zeiten, in denen man irgendwie für Deutschland mitgefiebert hat. Die Zeiten sind zumindest in meinem Umfeld vorbei, schade irgendwie. Ich werde die Show aber trotzdem nebenbei gucken.
Was mir noch so durch den Kopf ging: Vielleicht liegt die größte Schwäche der Demokratie nicht in ihren Institutionen, sondern im Menschen selbst. Demokratie setzt voraus, dass Bürgerinnen und Bürger bereit sind, sich zu informieren, nachzudenken und Widersprüche auszuhalten. Doch genau das ist anstrengend. Der Mensch sucht oft nach Einfachheit, nach klaren Antworten und nach Gefühlen, die stärker sind als komplizierte Fakten.
Früher wirkte Politik auf viele Menschen (auch auf mich) langweilig. Man wählte Parteien oft aus Gewohnheit oder Tradition, ohne sich intensiv mit Programmen zu beschäftigen. Gleichzeitig entstand eine Medienwelt, die immer stärker von Aufmerksamkeit lebt. Schlagzeilen wurden wichtiger als Inhalte, Empörung schneller als Verständnis. Viele Menschen lesen heute nur noch Überschriften, kurze Ausschnitte oder einfache Botschaften. Demokratiefeinde haben erkannt, dass man Menschen nicht unbedingt mit guten Argumenten gewinnt, sondern oft mit starken Gefühlen.
Angst, Wut und Empörung verbreiten sich schneller als differenziertes Denken. Rechte Bewegungen nutzen das besonders geschickt: einfache Feindbilder, einfache Lösungen, einfache Sprache. Nicht weil die Wirklichkeit einfach wäre, sondern weil einfache Antworten beruhigend wirken. Vielleicht zeigt sich darin ein Widerspruch der Demokratie: Sie gibt jedem Menschen eine Stimme, auch dann, wenn dieser Mensch wenig informiert ist oder nur emotional reagiert.
Demokratie vertraut darauf, dass Freiheit am Ende zu Vernunft führt. Aber dieses Vertrauen ist zerbrechlich. Denn Freiheit bedeutet auch die Freiheit zur Oberflächlichkeit, zur Manipulation und zur Verführung durch einfache Wahrheiten.
Gerade deshalb braucht Demokratie mehr als nur Wahlen. Sie braucht Bildung, Geduld, Medienkompetenz und Menschen, die bereit sind, mehr zu lesen als nur die Schlagzeile.
Ein negatives Beispiel ist gerade Großbritannien, nach den Kommunalwahlen Anfang der Woche spitzt sich die Krise um Premierminister Starmer immer weiter zu. Wer oder was steckt dahinter? Eventuell Christopher Harborne – jener in Thailand ansässige Milliardär, der sowohl den Trump Klon Nigel Farage als auch dessen Partei Reform finanziert. Dem Vernehmen nach hat er insgesamt rund 19 Millionen Pfund an die beiden gespendet. Was verlangt er dafür im Gegenzug? Er hat der immer stärker werden ultra rechten Reform Partei 22 Millionen Pfund und Farage weitere 5 Millionen Pfund gespendet, außerdem bereits zuvor Geld an die Tories, darunter auch an den ehjemaligen Premier Johnson. Ihm gehört ein Rüstungsunternehmen, das von Regierungsaufträgen im Wert von 80 Millionen Pfund profitiert hat. MAGA Playbook, jedenfalls lassen sich die Ähnlichkeiten nicht übersehen.
Allerdings lässt sich ein gravierender Unterschied zu Deutschland erkennen: in unseren östlichen Bundesländern erstarkt die AfD, obwohl der Anteil von Menschen mit Migrationshintergrund in der dortigen der Bevölkerung gering ist.
In London – wo die Menschen tatsächlich Tag für Tag Seite an Seite mit Einwanderern leben – hat Reform mit dem Wahlprogramm gegen Migration eine absolute Klatsche kassiert. Je näher die Menschen an echten multikulturellen Gemeinschaften dran sind, desto weniger lassen sie sich auf die rassistische Propaganda von Reform ein. Diese Partei gedeiht nur dort, wo sie Menschen belügen und deren Köpfe vergiften kann – Menschen, die gar nicht mit der Realität der Einwanderung leben. In Norfolk und Cornwall gibt es so gut wie keine Einwanderung, und doch sind es die engstirnigsten und rassistischsten Grafschaften im Vereinigten Königreich. Sobald man in einer kulturell vielfältigen Gegend lebt, erkennt man schnell, dass wir im Grunde alle gleich sind. Mit denselben Träumen, denselben Zielen, denselben Bedürfnissen. Es ist die Unwissenheit, die den Rassismus schürt. Und die rechten, von Milliardären finanzierten Medien.
Der derzeitige Erfolg von Reform UK, der AfD, und die Wahl von Trump in den USA übrigens auch, sind erschreckende Zeichen einer enormen Bildungskrise, in der die westliche Welt steckt. Man könnte von einer Selbstermächtigung des Stammtisches sprechen, bei der von einem imaginierten Vorgestern geträumt wird und individuelle Meinungen und Ressentiments mit rationalen Argumenten und Fakten verwechselt werden.
Ich habe auch manchmal den Eindruck, kaum jemand denkt über die eigene Nasenspitze und den eigenen Vor- oder Nachteil hinaus. Mieter sagen: Eigentümer beuten uns aus. Eigentümer sagen: Mieter sind wie lästige Zecken, die man nie wieder los wird. Arme sagen: wir können nicht mehr, die Reichen sollen ein wenig abgeben. Reiche sagen: mehr Wirtschaft und mehr insgesamt zu mir bitte. Und ganz schlimm: ich fühle mich benachteiligt, also sorge ich durch meine Stimme, dafür, dass es jemand anderem noch schlechter gehen wird. Wer denkt an ALLE?? Was ist mit Minderheiten ohne Stimme?
Komplexe Probleme werden auf einfache Feindbilder reduziert und plötzlich halten sich wieder Leute für „kritische Denker”, während sie exakt auf dieselben emotionalen Muster aufspringen wie schon die Generationen vor ihnen. Dinge wirken schon wieder viel zu normal, die niemals normal sein dürfen
Die Politik entzweit uns alle schon genug. Ich weiss auch, dass das anstrengend ist. Aber ich bin überzeugt davon, dass gerade andere Zeiten anbrechen. Da ist sehr viel Wut und Hinterfragen. Jetzt müssen wir hoffnungsvoll bleiben. Trotzdem auf die Strasse, mit Fakten gegenhalten, sachlich diskutieren, Briefe schreiben, an die Öffentlichkeit. Ich weiss, das ist so anstrengend. Aber aufgeben?
Bitte nicht.

Ach ja, der Sommer fiel ja dieses Jahr auf den vergangenen Sonntag, ich habe mir im Bauernladen die ersten Erdbeeren geholt und sie waren köstlich. Mit Milch, wie sie meine Mutter immer für mich als Kind gemacht hat.
Good News!
Letzten Freitag habe ich viele meiner Gedanken zu KI mit euch geteilt. Das hier finde ich richtig sinnvoll: KI könnte Tausende Labortiere retten Forschende aus Frankfurt und Marburg haben eine KI entwickelt, die Tierversuche deutlich reduzieren könnte. Die Anwendung simuliert Versuchsdaten so präzise, dass künftig wohl 30 bis 50 Prozent weniger Labormäuse für Medikamententests nötig wären.
Ich gehe gerne in Museen, bin auch sonst an sehr Kunst interessiert und mein Spotify Abo für Musik und Podcasts nutze ich täglich. Das Erfreuliche: Regelmäßige Kulturangebote können den Alterungsprozess verlangsamen. Kunst lässt uns langsamer altern. Eine Studie aus London zeigt: Wer regelmäßig liest, Musik hört oder Museen besucht, altert messbar langsamer – besonders im Zusammenspiel mit Bewegung und sozialen Kontakten. Da habe ich ja noch Hoffnung.

1. Bei Magnum fällt mir ________.
2. _________ spektakulär.
3. Ich verstehe nicht ___________ .
4. __________ zeitlos.
5. Das Gefühl von __________ .
6. _________ wie für mich gemacht.
7. Was das Wochenende angeht, heute Abend freue ich mich auf ___________ , morgen habe ich geplant, _________ und Sonntag möchte ich _________ !
Wenn ihr mitmachen wollt, könnt ihr die Fragen vom Freitagsfüller gerne auf euren Blogs beantworten und im Kommentar verlinken. Oder aber ihr beantwortet direkt hier in den Kommentaren, wenn ihr keinen eigenen Blog habt. Ich freue mich auf eure Antworten oder auf das Stöbern auf euren Blogs, danke für’s Mitmachen beim Freitagsfüller! Und euer Interesse an meinen Freitagstipps, die kommen jetzt. Ich freue mich übrigens auch, wenn ihr meine Freitagstipps durch eure eigenen Freitagstipps in den Kommentaren ergänzt!
Auf Apple TV habe ich die Mini Serie “Widow’s Bay” angefangen, die wird gerade schwer gehyped. Und bis jetzt finde ich sie hervorragend. Es sind erst drei Folgen online, die nächsten kommen wöchentlich. Widow’s Bay vermengt beängstigende Horrormomente mit fantastischer Comedy, ist dabei aber weniger Satire als Drama. Wenn Bürgermeister Loftis (perfekt besetzt durch Matthew Rhys) versucht, seiner abgehängten Stadt etwas ins Moderne zu bringen, sich die Einwohner aber vor allem fürchten, weiß man manchmal nicht, ob man schreien oder lachen soll. Irgendwie fühle ich mich an “Der Weiße Hai” und Stephen King-Romane erinnert, und dann kommt aber wieder eine Situationskomik ohnegleichen ins Spiel. Ich freue mich schon auf die nächsten Folgen.
Call me crazy, aber den Rest der Zeit bin ich ins “24” Universum abgetaucht. Alter Verwalter, ich hatte vergessen, wie unfassbar spannend Jack Bauer immer wieder die Welt gerettet hat. Da ich irgendwie vage in Erinnerung hatte, dass Kiefer Sutherland in Staffel 9 immer noch der Superheld ist, weiß ich auch dieses Mal beim Gucken, dass er jede tödliche Situation in jeder Staffel überlebt. Irgendwie beruhigend. Als die Serie 2003 zum ersten Mal im Fernsehen lief, haben wir jede Woche auf die nächste Folge hingefiebert, ich habe das noch gut in Erinnerung, weil das besondere Format damals neu war, die Serie aufwändig produziert war und mit vielen Preisen ausgezeichnet wurde.
Jetzt kann man auf Prime 9 Staffeln mit je 24 Episoden durchsuchten. Ich liebe ja so lange Serien mit mehreren Staffeln, da kann man gut abtauchen. Was ich ganz erstaunlich finde: in der Serie finden sich – sie lief insgesamt von 2001 bis 2014 – erstaunlich viele Parallelen zur heutigen US Politik. Korrupte oder dumme Präsidenten mit kriegsgeilen Beratern, machtbesessene Vizepräsidenten, Milliardäre, die sich mit üblen Gestalten verbünden, es geht um politische Skandale und persönliche Dramen. Mir vermittelt diese Art der Unterhaltung das natürlich sehr oberflächliche Gefühl, dass die Guten am Ende immer gewinnen, auch, wenn es nur Fiktion ist. Der Serie, mit der Kiefer Sutherland als Jack Bauer zur Legende wurde, wurde zugeschrieben, das Binge Watching etabliert zu haben. Ich verstehe das durchaus. Man darf natürlich nicht vergessen, dass in diesen Jahren die USA noch stark unter dem Einfluss von den Anschlägen vom 11. September stand und es hauptsächlich um Abwehr von Terroranschlägen ging. Eine 2024 geplante Neuauflage als Film wurde leider nicht realisiert.
Zum Thema ESC habe ich einen interessanten Bericht gelesen. Der jüdische Schoa-Überlebende Walter Andreas Schwarz vertrat Deutschland 1956 beim ersten Grand Prix Eurovision in Lugano. Seine Biografie prallte auf ein Publikum, das die Vergangenheit hinter sich lassen wollte. Die Leichtigkeit der Anderen.
Mehrere Hantavirus-Infektionen auf einem kleinen Kreuzfahrtschiff haben weltweit Besorgnis ausgelöst – und Erinnerungen an die Coronapandemie geweckt. Alle Schwurbler sind schon wieder in Alarmbereitschaft, aber natürlich besteht nicht wirklich Grund zur Besorgnis. Was das Hantavirus von der Coronapandemie unterscheidet.
Skandal um Schokolade! Das ist aber auch eine ganz fiese Masche. Darf Milka die Schokoladentafel ohne Hinweis schrumpfen?
Gehört habe ich mal wieder eine Folge des Podcasts “Busenfreundin”. In der Folge Uwe und die Deutschlandflagge wird es persönlich, politisch und erstaunlich hoffnungsvoll. Ricarda Hofman spricht mit dem Arzt und Influencer Aljosha Muttardi über sein neues Buch „Gut wird’s hier nicht mehr, aber besser” und darüber, wie man in einer Welt voller Überforderung trotzdem nicht komplett zynisch wird und versucht, in dieser Welt klarzukommen. Es geht um Weltschmerz, Hass im Netz, internalisierte Queerfeindlichkeit und das sogenannte Overton-Fenster: Warum rechte Aussagen plötzlich gesellschaftsfähig wirken. Außerdem geht’s um Social Media, Privilegien, Genderdebatten und einen verlorenen Koffer bei der Deutschen Bahn. Ich habe beim Hören ständig mit dem Kopf genickt. So gut, so ehrlich und authentisch! Ich liebe Ricarda ja auch schon lange für ihre gnadenlos gute Comedy auf Instagram.
Der zweite Podcast, den ich gehört habe und euch auch sehr empfehlen kann, ist die Hotel Matze Folge mit dem Neurobiologen Dr. Gerald Hüther “Warum sind wir alle so unruhig”. Wertvoller Input und tiefgehender Stoff fürs Herz und Kopf! Besonders die Themen Erwartungshaltung, Konditionierung, Leistungsdruck und wie wichtig es ist, sich mit den eigenen Lebenseinstellungen und Verhaltensweisen auseinanderzusetzen, fand ich unglaublich spannend.
Das waren meine Freitagstipps, Gedanken und Geschichten für diese Woche. Vielen Dank für’s Vorbeischauen, wenn ihr bis hierher gelesen habt. Das bedeutet mir wirklich viel.
Ich hoffe, es ist etwas Interessantes für euch dabei. Und ich freue mich immer, wenn ihr meine Freitagstipps in den Kommentaren ergänzt!
Habt ein wunderbares langes Wochenende!
Alles Liebe
Happy Wochenende! Fast jedenfalls.
Das vergangene Wochenende war bei mir erlebnisreich. Meine Freundin war länger zu Besuch, wir haben köstlich in einem Edel-Restaurant in Düsseldorf (ganz große Empfehlung!) gegessen und fast ein ganzes Jahr Gespräche nachgeholt. Echte Freundschaften überstehen auch Entfernungen und längere Pausen.

Ich habe dabei eine interessante Beobachtung gemacht, über die wir auch intensiv diskutiert haben. Meine Freundin nutzt ChatGPT wirklich sehr intensiv. Sie spricht mit dem Chatbot in der Pro Version (23€ pro Monat) wie mit einem Berater, oder manchmal auch wie mit einem Kumpel, der viel Ahnung hat. Über fast alles. Bei zwei technischen Problemen mit meinem Drucker und einer Lampe, die am Wochenende auftraten, war der Typ extrem hilfreich. Auch beim Formulieren von allem möglichen. Bei Vertragsprüfungen und -vergleichen. Ich war einerseits sehr überrascht, aber auch leicht begeistert. Und gleichzeitig zwiegespalten. Es gibt Menschen, die einen Chatbot wie eine Therapie nutzen. Wenn es hilft, warum nicht. Aber. Das große Aber. Ich bin noch nicht ganz fein damit. Aber ich beschäftige mich inzwischen intensiv mit dem Thema.
Bisher habe ich den ChatGPT nur ab und zu am Rechner online für Hilfe bei Texten verwendet. Meine Kinder nutzen ihn natürlich auch intensiv im Job und teilweise privat. KI ist einfach rasend schnell in unser aller Leben gerutscht und bringt extreme, zum Teil positive, aber zum Teil auch beängstigende Veränderungen mit. Und wer sagt: ich will das nicht, oder fast schon dumm ich nutze es nicht, ist in meinen Augen einfach naiv.
Ansonsten war meine Woche ziemlich kreativ, ich habe viel Zeit mit Farbe an den Fingern verbracht und Neues ausprobiert. Die Artist Trading Cards aus dem ersten Quartal unserer Tauschrunde sind auch endlich sortiert und versendet. Und einen Blogbeitrag dazu habe ich auch bereits dazu geschrieben, das Thema war Zahlen und die Sesamstraße.
Ich war viel draußen im Garten. Rumgeschnibbelt, sauber gemacht, oder einfach nur in der Sonne gesessen. Vor meinem Küchenfenster ist bereits Ostern, zurzeit gibt es ja überall bei den Discountern super günstig alle möglichen Frühlingsblüher.

Bei meinem ehrenamtlichen Dienst im Seniorencafe habe ich wieder tiefe Dankbarkeit verspürt, dass ich noch fit und gesund bin. Die Anwesenden unterhielten sich über ihre Herzschrittmacher, Aortenaneurysmen und Stützstrümpfe. Und hatten trotzdem gute Laune.
Am Wochenende kommt mein Doktorsohn zu Besuch, meine Vollkorn-Waffeln draußen im Garten sind ein Programmpunkt, den er sich gewünscht hat. Das Rezept hätte ich eigentlich auch unten in die Freitagstipps zum Lesen packen können.
Mein Learning der Woche:
Wisst ihr, welche Menschen mir unheimlich sind in ihrer Selbstbeherrschung? Die machen eine Toffifee Packung auf, essen EIN Stück, und legen sie wieder weg. Bei mir überlebt die Packung keine 3 Minuten.
Ich erinnere mich dran, wie mir Nachrichten in Ampel-Zeiten viel weniger Angst gemacht haben. Weil ich wusste, dass da einigermaßen kompetente Politiker oben sitzen, die uns schon durch solche Krisen führen werden. Und an Zeiten, in denen Obama im Weißen Haus saß. Charismatisch, menschlich und kompetend, wenn man es mit den Jahren danach vergleicht. Seufz.
Jetzt denke ich ständig „scheiße, was wird die CDU jetzt wieder für einen Mist machen daraus?” Nicht gut. Gar nicht gut. Ein wenig richtungsweisend sind hoffentlich die Wahlen in Rheinland-Pfalz und die OB Wahlen in München am kommenden Wochenende.
Und mal ganz unter uns: Politiker vermitteln in ihren Reden irgendwie oft unterschwellig, dass die Bürger ja zu anspruchsvoll seien. Real wollen die meisten aber einfach nur in Frieden leben, irgendeinen Job haben, der zumindest keine Qual darstellt und vom Gehalt so gut leben können, dass man nach Abzug der Fixkosten im Supermarkt nicht auf jeden Euro gucken muss. Das ist eigentlich auch schon alles Wo sind das hohe Ansprüche?!
Wir Deutschen blicken in der Mehrheit fassungslos auf Trump und sein republikanisches Personal. Jetzt eskaliert bei uns die CDU. Jedem sollte auffallen, dass das Skript das gleiche ist. Wer nicht weiß, was „Heritage Foundation” bedeutet, sollte sich dringend darüber informieren. Es bestehen ungute Verbindungen von Spahn, Klöckner, Dobrindt usw. zur Foundation. Es ist die geplante Agenda der CDU, diesen ultra liberitären, rechtskonservativen MAGA Stil mit allen Mitteln auch hier durchzusetzen.
Und jede Ablenkung ist recht, um von der eigenen Unfähigkeit oder Skandalen und Korruption in den eigenen Reihen abzulenken. Auch das scheinen Politiker hierzulande von der Vorlage der US-Regierung (wenn man sie überhaupt noch so nennen kann) zu übernehmen. Um Schlimmeres zu verhindern, bleiben uns nur die Wahlen. Die gibt es ja bei uns zum Glück noch in demokratischer Form.
Wir können wirklich dankbar sein, dass wir in Deutschland so einfach Zugang zu Wahlen haben. Es ist für uns selbstverständlich, der Staat kümmert sich. Und wir füllen unsere Briefwahlen aus oder gehen an einem Sonntag wählen.
Das sollten wir uns bei allem Genörgel über unser Land immer wieder vor Augen führen!
In den USA hingegen wird der Bevölkerung das Wählen weiter erschwert. Es fängt schon damit an, dass man sich aktiv als Wähler registrieren lassen muss. Das dauert. Man muss seine Identität nachweisen. Das versuchen die Republikaner gerade mit einem neuen Gesetz, dem sogenannten SAVE Act (kurz für Safeguard American Voter Eligibility Act), zu erschweren. Der Gesetzentwurf verlangt, dass jeder Wähler bei der Registrierung seine Staatsbürgerschaft mit offiziellen Dokumenten wie Pass oder Geburtsurkunde nachweist. Gewählt wird übrigens immer an einem Dienstag, also müssen die meisten dafür extra Urlaub nehmen.
Außerdem muss man wissen: In den USA gibt es keinen Personalausweis. In der Praxis wird meist der Führerschein als Identitätsnachweis verwendet. Anders als in Deutschland existiert in den USA weder eine Ausweis- noch eine Meldepflicht.
Ausweisdokumente sind in den USA teuer, für Menschen mit geringem Einkommen ein Hindernis. Jeder zehnte Amerikaner hat keinen Zugang zu einem Reisepass oder einer Geburtsurkunde. Besonders problematisch wäre eine Änderung etwa für verheiratete Frauen, deren Geburtsurkunden noch ihren Mädchennamen enthalten. Auch aus finanziellen Gründen oder mangels Mobilität hat geschätzt knapp jeder fünfte US-Bürger über 65 keinen Foto-Ausweis, bei Schwarzen ist es sogar jeder Vierte. Bei Latinos und Geringverdienern liege die Rate bei über 15 Prozent.
Ihr erkennt das Muster: Frauen, armen Menschen und Minderheiten soll das Wählen besonders erschwert werden.
Trump wiederholt seine Behauptung vom Wahlbetrug seit Jahren, und dass die Demokraten eine Verschwörung betreiben würden, um undokumentierte Einwanderer zur Stimmabgabe zu bewegen und so die Stimmanteile ihrer Partei zu erhöhen. Dafür gibt es jedoch keinerlei Nachweis.
Also kurz gesagt: es wird ein Problem geschaffen. Um behaupten zu können, man habe ein Problem gelöst.
Ähnlich verhält es sich mit dem aktuellen Krieg in Nahost. Es gab nachweislich keine akute Bedrohung. Trotzdem haben Trump und Netanjahu ihre Allmachtsphantasien ausgelebt. Und jetzt?
In seinem Überlebenskampf ist das iranische Regime offenbar dazu entschlossen, die Region mit in den Abgrund zu reißen und die Welt in eine Rezession zu stürzen. Zugleich deutet nichts darauf hin, dass die USA und Israel an Friedensgesprächen interessiert wären. Von Tag zu Tag nehmen die Hemmungen in diesem Krieg ab. Er mutiert zu einem selbstzerstörerischen Energiekrieg.
Forschende haben erstmals aus PET-Plastik ein Medikament gegen Parkinson hergestellt. Mithilfe von Bakterien wird der Kunststoff in den Wirkstoff L-DOPA umgewandelt – ein Ansatz, der Müll in wertvolle Ressourcen verwandeln und gleichzeitig nachhaltiger produzieren könnte.
Ich bin schon so oft im Dunkeln fast über die Dinger gestolpert. Feste Parkzonen statt freies Abstellen: Berlin ordnet das Abstellen von E-Rollern neu. Bis 2035 sollen schrittweise etwa 3.000 Abstellplätze entstehen, an denen Nutzer:innen die Fahrzeuge abholen und zurückgeben können. Das befreit Gehwege von Stolperfallen. Da frage ich mich, warum es NEUN Jahre dauert, bis das realisiert sein wird? Vielleicht, weil in Berlin gerade die CDU regiert?

1. Meine Osterdeko __________ .
2. _______ auf keinen Fall ________ .
3. Wo ist _______.
4. _______ reizt mich nicht.
5. Wir können _____________ .
6. ________ in die andere Richtung.
7. Was das Wochenende angeht, heute Abend freue ich mich auf ___________ , morgen habe ich geplant, _________ und Sonntag möchte ich _________ !
Wenn ihr mitmachen wollt, könnt ihr die Fragen vom Freitagsfüller gerne auf euren Blogs beantworten und im Kommentar verlinken. Oder aber ihr beantwortet direkt hier in den Kommentaren, wenn ihr keinen eigenen Blog habt. Ich freue mich auf eure Antworten oder auf das Stöbern auf euren Blogs, danke für’s Mitmachen beim Freitagsfüller! Und euer Interesse an meinen Freitagstipps, die kommen jetzt. Ich freue mich übrigens auch, wenn ihr meine Freitagstipps durch eure eigenen Freitagstipps in den Kommentaren ergänzt!
Ich war bzw bin immer noch im Outlander Tunnel. Nachdem in der vergangenen Woche die achte und leider finale Staffel erschienen ist, musste ich sie einfach bei Apple TV kaufen. Es kann noch länger dauern, bis die Staffel frei verfügbar ist, so lange kann ich nicht warten. Letztendlich kostet es auch nicht mehr als zweimal Kino oder früher eine DVD, ist dann immer meine Ausrede.
Jedenfalls nervt dieses “eine neue Folge pro Woche” mich aber auch. Also warte ich noch ein paar Tage, bis mehrere Folgen verfügbar sind und binge mich derweilen durch die alten Folgen, die bei Netflix verfügbar sind. Um wieder richtig reinzukommen. Schließlich ist die Serie vor 12 Jahren gestartet und vieles hatte ich bereits vergessen.
Ich kann mich noch gut erinnern, wie ich viele Jahre vorher die Bücher von Diana Gabaldon verschlungen habe. Mit dem Kochlöffel in der Hand, weil ich nicht eine Sekunde davon loskam.
Was habe ich noch gesehen? Endlich wieder eine spannende britische Polizeithriller-Serie. Die sechsteilige Miniserie Protection in der ARD Mediathek steigerte sichlangsam aber sicher. Protagonistin Liz (cool, mal eine ältere Polizistin) gerät als Beteiligte in einer Zeugenschutzabteilung in eine Korruption und Verschwörung des Geheimdienstes. Die Gegenspielerinnen kommen aus den eigenen Reihen, Gegenspieler aus der organisierten Kriminalität. Ihre Familie und eine Affäre mit einem Kollegen spielen eine wesentliche Rolle für den Fall. Der Plot ist spannend, das Drehbuch straff ohne große Längen. Und wie so oft bei britischen Serien sind die Darsteller keine plastisch aufpolierten Hollywood Schönheiten. Bei der Hauptdarstellerin war ich kurz irritiert, woher kenne ich Siobhan Finneran? Ach ja, das war die böse Kammerzofe O`Brian bei Downton Abbey.
Und eine krasse Doku habe ich noch auf Netflix gesehen. Dokufilmer Louis Theroux besucht Influencer der sogenannten “Manosphere”. Ich glaube, dass die Doku sich ohne weiteres auch auf Deutschland übertragen lassen würde. Die Szene, die Frauenverachtung, Reichtumsfantasien und männliche Verletzungen zu einem lukrativen Geschäftsmodell verbindet, gibt es auch hier, besonders auf TikTok mit Millionen Followern. Diese Typen inszenieren sich hypermaskulin, wirken dabei aber erstaunlich kindlich und naiv. Was sie verkaufen und womit sie viel Geld verdienen, ist ein Lifestyle aus Empörung und Selbstvermarktung. Gruselig, so viel Hass auf Frauen, und gleichzeitig als eine Art Zuhälter mit Frauen Geld verdienen.
Von George Orwell bis Jane Austen: Diese Literaturklassiker wirken heute erschreckend aktuell. Da gehe ich zu 100% mit! Kassandra habe ich allerdings bisher nicht gelesen. Ich fand es bei “Report der Magd” schon faszinierend, wie Autorin Margaret Atwood ihre Beobachtungen über die letzten 20 Jahre in diese Dystopie einfließen ließ. Und ich spätestens bei der Serienverfilmung dachte: hui, das erscheint nicht so unrealistisch.
Will man das wissen? Nein. Kann man so tun, als wäre es nicht Realität? Nein. Ukraine testet humanoide KI-Kampfroboter – es gibt Risiken. Denke ich oft, wir leben inzwischen in einem Science Fiktion Film? Ja.
Künstlich generierte Songs erobern Spotify. Künstler und KI-Plattformen streiten vor Gericht um die Einnahmen. Und Hörer fragen sich, was echt ist – wie bei Sienna Rose. KI ist überall.
Kennt ihr das auch? Man kann es nichtmal begründen, aber manchmal ist es so. 3 Gründe, warum wir manche Menschen instinktiv blöd finden.
Ich habe mal wieder den Podcast “Psychohacks – Leichter durchs Leben” gehört. Zwei Folgen. Haben wir es wieder schlecht heute? Ja, ja ja, es wird zuviel genörgelt. Und “Zwei Seiten der Medaille”. Sehr interessant.
Kennt ihr Joseph William Morgan? Er schreibt und performt aktuelle Hits als Klassik Version. So schön! All the things she said zum Beispiel, der Hit aus 2002, der durch Heated Rivalry momentan wieder total angesagt ist. Diese Spotify Playlist von Joseph William Morgan lief bei mir in den letzten Tagen rauf und runter.
Das waren meine Freitagstipps und Geschichten für diese Woche. Vielen Dank für’s Vorbeischauen, wenn ihr bis hierher gelesen habt. In dieser Zeit, in der wir es gewohnt sind, Informationen im Sekundentakt aufzunehmen, weiß ich das besonders zu schätzen. Danke dafür.
Ich hoffe, es ist etwas Interessantes für euch dabei. Und ich freue mich immer, wenn ihr meine Freitagstipps in den Kommentaren ergänzt!
Ich wünsche euch ein schönes und sonniges Wochenende, lasst es euch gut gehen!
Alles Liebe
War nicht gerade erst Montag? Wo ist die Woche schon wieder geblieben? Die Welt brennt gefühlt, und ich traue mich morgens kaum, das Handy anzumachen und die Nachrichten zu lesen. Aber schön, dass ihr wieder hier seid für meinen Gedankensalat, die Freitagstipps und den Freitagsfüller.
Politische Entscheidungen, getroffen von wenigen und die von uns allen getragen oder besser ertragen werden müssen. Krisenmeldungen. Kriege, die nicht enden. Gesellschaften, die sich verhärten. Manchmal fällt es mir schwer, einfach weiterzumachen.Einkaufen zu gehen, zu planen, zu lachen, während so vieles aus dem Gleichgewicht geraten ist. Es ist ermüdend, zuzusehen, wie Macht ausgeübt wird und über Schicksale von Menschen entschieden wird. Umso bewusster halte ich mich an dem fest, was nah ist. An diesen unspektakulären, so oft betonten „kleinen” Dingen.
Das vergangene Wochenende in Berlin mit meinen Kindern hat wieder einmal so gut getan, ich habe ein wenig positive Vibes gespeichert. Und der Blick über den eigenen Horizont hinaus, die Impulse, die sich durch Begegnungen und Gespräche mit wesentlich jüngeren Menschen immer wieder ergeben, finde ich ungeheuer wichtig für mich und auch für unsere Gesellschaft.
Ich bin in Ruhe durch die Stadt gebummelt, war endlich mal in der Staatsbibliothek, habe phantastisch gut bei meinem Sohn die leckersten Bagel gefrühstückt und auf dem Heimweg die besten Doughnuts Berlins mitgenommen. Ein 20€ Knöllchen kassiert für 5 Minuten Überschreitung der Parkuhr. Abends am Maybachufer draußen (!) mit den Mädels den ersten Aperol Spritz getrunken und Pizza gegessen und die beste Zeit gehabt.

Vielleicht ist es genau das, was man tun kann. Nicht das Wegsehen. Das gleichzeitige Aushalten von Weltgeschehen und persönlichem Glück. Informiert zu bleiben und dennoch im Hier und Jetzt Dankbarkeit zu empfinden.
Am Samstag haben wir von Berlin aus einen Ausflug nach Potsdam gemacht. Da wieder mal die Bahnen und Busse bestreikt wurden, mussten wir zweimal mit dem Auto durch die ganze Stadt gurken. Meine Tochter wohnt nur eine halbe Stunde von Potsdam entfernt, mein Sohn aber fast am entgegengesetzten Ende der Stadt. Nun ja, es war nicht zu ändern, aber der Verkehr in Berlin ist kein Spaß. Die Berliner fahren ohne Rücksicht auf Verluste, das Recht des Stärkeren wird brutal ausgenutzt. Überall Baustellen, todesmutige Fahrradfahrer und Rollerfahrer. Nachdem ich ein paar Mal laut geflucht hatte (mir fallen dann die schlimmsten Schimpfwörter ein, besonders für Männer im Mercedes) meinte meine Tochter irgendwann: “Mama, die sind hier irritiert von deiner Fahrweise, du fährst zu rücksichtsvoll und lässt alle vor, das macht hier keiner”. Ach so.
Wenn ich in Berlin Uber fahre, habe ich jedesmal fast Todesangst. Na ja, fast. Aber dafür sind die Berliner Uber Fahrer die coolsten mit den besten Geschichten.

Der Nachmittag in Potsdam kam uns vor wie ein Kurzurlaub, besonders im historischen holländischen Viertel. Durch das phantastische Wetter waren die Straßen und Cafes voll, viele Touristen unterwegs und der Kontrast zum an manchen Stellen lauten und dreckigen Berlin fiel auf. Schloss Sanssouci lag noch im Winterschlaf, alle Statuen waren eingepackt und trotzdem waren leichte Bridgerton Vibes da. Ich muss unbedingt nochmal in der Vorweihnachtszeit nach Potsdam, dort soll es dann besonders schön sein. Als ich übrigens am Tag vorher Tipps für Potsdam googelte, zeigte mit Gemini (das ist die KI von Google) direkt an, dass in Potsdam zurzeit 69 Millionäre leben. Zumindest an den Häusern merkt man das.
Ich könnte mal wieder einige neue Tipps für Berlin in einem Blogbeitrag zusammenfassen, fällt mir gerade auf. Gespeichert habe ich jedenfalls einiges Neues, das meine letzten Tipps für Berlin ergänzen wird. Schaut auch gerne in meine Kategorie Reisen, da gibt es noch mehr Tipps zu Berlin.
Meine Tochter war dann noch einige Tage mit bei mir und ich habe sie noch ein wenig verwöhnen können. Jetzt bin ich aber auch wieder froh, das kommende Wochenende nur in meinem eigenen Rhythmus rumschlumpfen zu können.
Ich genieße schon die ganze Woche die Sonne, den blauen Himmel und die Frühlingsboten im Garten. Ob es wirklich nochmal Winter wird? Um ehrlich zu sein, könnte ich drauf verzichten. Und die Vögel, die ich überall höre sicher auch. Andererseits ist das alles nicht normal und so richtig fühlt es sich noch nicht an.

Während im Nahen Osten Raketen einschlagen und Drohnen über Städte fliegen, scrolle ich durch Netflix und überlege, welche Serie ich heute Abend schauen soll. Diese Gleichzeitigkeit der Welt fühlt sich manchmal völlig absurd an.
US-Außenminister Marco Rubio hat noch heftigere Angriffe gegen den Iran angekündigt. Für diesen Krieg hat Donald Trump keine Gründe und keinen Plan. Die Folgen wird die ganze Welt spüren. Irans Vergeltungsschläge treffen Dubais Luxusbauten ebenso wie US-Basen in der Golfregion. Der Iran droht, jedes Schiff zu verbrennen, das die Straße von Hormus zu passieren versucht. Kein Tropfen Öl solle durchkommen, um die globalen Ölpreise auf bis zu 200 US-Dollar zu treiben. Zack, seit gestern kann man bei uns nirgendwo mehr unter 2€ tanken. Es ist alles nicht zu begreifen.
Es ist ziemlich ätzend, in den Emiraten, in Dubai oder anderswo festzustecken, weil der Luftraum großflächig gesperrt ist. Ignorant ist es allerdings, trotz wochenlanger Kriegsdrohungen dorthin zu fliegen, um in Fernost Urlaub zu machen. Und sich dann noch darüber aufzuregen, dass man nicht auf Staatskosten sofort nach Hause geflogen wird. Das hat mich schon etwas aufgeregt in den letzten Tagen.
Wer in den letzten (mindestens 4) Wochen nur einmal irgendwelche Nachrichten sieht, wusste, dass es da nicht gerade rosig werden konnte. Es gibt noch sowas wie Selbstverantwortung. Keiner zwingt die Menschen in die Golfstaaten zu reisen oder auf dem Weg nach Fernost dort zwischenzulanden. Wenn sie es trotzdem machen – im Wissen über die aktuelle Lage – haben sie sich in ihrer Risikoabwägung dennoch für die Reise entschieden, aber halt daneben gelegen. Alle anderen, die nicht gereist sind, haben sich in diesem Fall richtig entschieden. Man muss auch nicht für alles eine Reisewarnung ausgeben. Spätestens als der 2. Flugzeugträger in der Golfregion war, sollte jedem klar gewesen sein, dass man dort seinen Urlaub besser nicht macht.
Von den ganzen Dubai Influencern bzw Steuerflüchtlingen mal ganz zu schweigen. Peinlichste Videos ever. Jedes einigermaßen persönliche Erlebnis wird als Content gebraucht, wobei man sich schon fragen kann, was eigentlich passieren muss, damit diese ultimative Selbstvermarktung zum Erliegen kommt. Ein Kriegsausbruch mit Kampfgeschehen in unmittelbarer Nähe ist es augenscheinlich nicht. Und so erlebten wir auf Social Media eine nie dagewesene Berichterstattung aus einem Kriegsgebiet. Nachdem Influencer in Dubai zunächst noch die Raketen am Himmel filmten oder ein wenig irritiert, aber keineswegs verstört berichteten, wie die Musik in den Clubs wegen der Detonationen lauter gedreht wurde, änderten sich die Beiträge in den darauffolgenden Tagen.
Gezeigt wurde geradezu aggressiv gelassen die Normalität in Dubai, während einige Influencer immer wieder betonten, dass sie sich sicher fühlten und wie sehr sie der dortigen Regierung vertrauten. Und auf einmal wollten sie dann doch weg. Still und heimlich oder medienwirksam wie Fiona Erdmann, Ex-Germany’s Next Topmodel Kandidatin. Sie dokumentierte in den vergangenen Tagen und in bester Videotagebuchmanier ihre Flucht aus Dubai in den Oman.
Wie passend auch, dass Gas Kathi (unsere Wirtschaftsministerin formerly known as EON Vorstand) kurz vorher erst die Förderung für erneuerbare Energien stoppt und zurück zu fossiler Energie möchte.
Ich glaube, das Problem liegt darin, dass es für Politiker keine Konsequenzen mehr gibt. Es gab mal etwas wie Anstand, Moral und Demut. Selbstregulation. Das sind längst keine Eigenschaften mehr, die im politischen Betrieb positiv betrachtet werden. Es zählt das dicke Fell. Masken-Spahn und Frau Reiche sind das beste Beispiel dafür. Dieses Davonkommen, sich durchlavieren, abprallen lassen prägt en Politiker wie sie die politische Struktur. Es gibt keine Konsequenzen mehr für dickfellige. Wir kommen wir da wieder hin?
Und nur zur Erinnerung für das Wochenende: Der Internationale Frauentag am 08. März ist kein „Muttertag light“, sondern ein Kampftag für Gleichberechtigung.
Seit fast täglich wieder die Sonne scheint, bin ich deutlich motivierter. Natürlich geht es hier nur um Wetter, aber mal ehrlich: Es bestimmt unseren Alltag stärker, als wir zugeben. Umso besser die Nachricht: Der Deutsche Wetterdienst setzt jetzt auf KI, um Prognosen schneller und präziser zu machen. Praktisch für den Alltag – aber besonders wichtig im Katastrophenfall.
Fraunhofer-Forschende in Dresden haben eine Methode entwickelt, Papierverpackungen wie Pappkartons ohne Klebstoff zu verschließen. Ein Laser verändert dabei die Papierfasern so, dass sie selbst haften; Recycling wird dadurch einfacher und sauberer. Ein Prototyp zeigt bereits: das Verfahren könnte auch industriell funktionieren. Wichtig im Zeitalter von Versandkartons und Tüten!

1. Weil ich heute ___________.
2. _________ zu dem Menschen gemacht, der ich bin.
3. Jede Woche ___________.
4. __________ gegen den Strich.
5. Das Beste ___________ .
6. ____________ das nervt mich total!
7. Was das Wochenende angeht, heute Abend freue ich mich auf ___________ , morgen habe ich geplant, _________ und Sonntag möchte ich _________ !
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Meine Tochter und ich haben uns am Wochenende “Amrum” angeschaut. Der Coming-of-Age-Film des deutsch-türkischen Regisseurs Fatih Akin erzählt die Greschichte des 12-jährigen Nanning in den letzten Tagen des zweiten Weltkriegs auf der Insel Amrum, basierend auf den Kindheitserinnerungen des Regisseurs Hark Bohm. Das hörte sich gut an. Spoiler: wir waren am Ende des Films fertig mit den Nerven und mussten zwischendurch immer mal mal weggucken. Traumhaft schöne Landschaft und Bilder, grandiose Schauspieler, besonders in den Hauptrollen. Ein berührender Film, aber was für eine deprimierende tieftraurige Geschichte.
Danach brauchte ich was Leichtes. Und fand es in der ZDF Mediathek. Die sechsteilige Dramaserie „Máxima” erzählt den abenteuerlichen Lebensweg der niederländischen Königin, von ihrer Jugend in Argentinien über ihre Zeit in New York bis zur Beziehung mit Willem-Alexander. Interessant und relativ nah an der Realität. Ich wusste ehrlich gesagt nicht viel über das Leben von Máxima Zorreguieta vor ihrer Hochzeit, was für eine beeindruckende Persönlichkeit! Und eine schöne Love Story.
Es gibt bald eine zweite Staffel, wann und wo konnte ich noch nicht herausfinden. Diese spannt den Bogen von den Vorbereitungen zur Hochzeit mit Prinz Willem-Alexander bis zur Krönung rund zehn Jahre später.
Zugegebenermaßen sagte mir der Begriff Dark Patterns nichts. Außer vielleicht dunkel gemusterte Sachen. Dark Patterns fördern die Sucht nach Social Media. Entwickelt hat die psychologischen Tricks ein Forscher in Stanford. Heutzutage werden sie von allen Tech-Firmen genutzt. Dark Patterns: Die gefährlichen Tricks der Tech-Konzerne. Puhh.
Nach dem Deal mit dem US-Verteidigungsministerium steht OpenAI in der Kritik. Viele ChatGPT-Nutzer:innen kündigen ihre Abos, der widerständige Rivale Anthropic verzeichnet mit seiner KI namens Claude Rekordzuwächse. Ich wünschte, mehr dieser Tech Bros würden sich endlich GEGEN Trump stellen.
Bettine Böttinger hatte in ihrem Podcast “Zwischen den Zeilen” Atze Schröder zu Gast. Ich dachte erst ne, den höre ich mir nichtan. Wie heißt der Mann eigentlich richtig btw? Und dann war ich angenehm überrascht, dass Atze Schröder nun einer der Comedians ist der sich selbst und den “alten” Humor reflektiert. Man muss nur mal richtig hinhören. Er war nie komplett taub für Empfindungen und Gefühle anderer. Das ging immer nur im Lichte seiner Kunstfigur unter. Zwischen den Zeilen konnte man schon immer erkennen, dass da ein reflektierter Mensch drin steckt. Seine Comedy war nie meins. Aber außerhalb dessen finde ich es gut, dass er seine “echte” Stimme jetzt so positiv nutzt.
Meine Tochter und ich haben auf der Rückfahrt von Berlin im Auto den Soundtrack zur Serie Love Story – John F. Kennedy & Calonyn Bessette Soundtrack gehört. So schöne 90er Musik. Und die Serie ist erst recht ein Hingucker, ich freue mich schon auf die nächste Folge heute.
Und dann die letzten DREI Folgen Kaulitz Hills – Senf aus Hollywood hintereinander . Was haben wir gelacht! Diese Zwillinge sind inzwischen komplett schmerzfrei. Einfach göttlich hemmungslos und witzig. Tom “Mister Heidi Klum” und Bill die Promi-Matratze. Man kann einfach nicht anders, als sich von ihrer guten Laune anstecken zu lassen.
Das waren meine Freitagstipps und Geschichten für diese Woche. Vielen Dank für’s Vorbeischauen, wenn ihr bis hierher gelesen habt. In dieser Zeit, in der wir es gewohnt sind, Informationen im Sekundentakt aufzunehmen, weiß ich das besonders zu schätzen. Danke dafür.
Ich hoffe, es ist etwas Interessantes für euch dabei. Und ich freue mich immer, wenn ihr meine Freitagstipps in den Kommentaren ergänzt!
Ich wünsche euch ein schönes Wochenende. Passt gut auf euch auf. Und erlaubt euch vielleicht heute auch einen Moment Leichtigkeit.
Alles Liebe
Wer mir auf Instagram folgt, hat vielleicht meine Stories vom ersten Sonntag des Monats gesehen. Ich war einen Tag lang auf der Creativeworld 2026, der international wichtigsten Branchenplattform für den Hobby-, Bastel- und Künstlerbedarf. Die Messe für Einkäufer und Händler habe ich bereits zum vierzzehnten Mal besucht (zwei Jahre war Pandemiepause) und mein Eindruck war ähnlich wie der vom vergangenen Jahr.
Ich habe für euch meine Eindrücke vorwiegend aus dem Bereich Scrapbooking und Papierbasteln festgehalten, entsprechend meinen größten Interessen für Neuheiten in diesem Sektor.
Die Welt verändert sich, und mit ihr Handelsabkommen und -bedingungen. Das Order Business ist inzwischen bei vielen Firmen auf Online Bestellungen umgestellt worden. Effizienter und kostensparend. Aber es fehlt dabei doch der direkte Kontakt zum Kunden. Und die Demonstration und Vorführung von neuen Produkten. Diese Demos waren für mich meist der Hauptgrund, zur Creativeworld zu fahren. Nun ja, Zeiten ändern sich. Schade, aber die Fahrt nach Frankfurt und der Tag auf der Creativeworld 2026 haben sich trotzdem gelohnt.

Wie eigentlich immer entschuldige ich mich vorab für die nicht optimale Qualität meiner Fotos im Beitrag. Es ist fast unmöglich, bei der unnatürlichen Beleuchtung, die irgendwie im Objektiv auch noch flackert und sich in der Verpackungen spiegelt, gute Bilder zu machen. Früher haben wir ja auch unsere großen Kameras auf die Creativeworld und zu sämtlichen Events mitgeschleppt, die Zeiten sind vorbei und so muss das auch nicht mehr ganz frische Smartphone reichen.
Mein erster Stop war am Messestand eines französischen Großhändlers. Französische Brands wie Hapi Little Fox, DIY & Cie und All & Create (ein britischer Hersteller) bieten zum Glück eine sehr schöne Auswahl an Produkten im klassischen Scrapbooking Segment an.


Die kleinen Buchstabensticker hätte ich am liebsten direkt mitgenommen. Überhaupt, Buchstabensticker! Das Thema wird immer schwieriger, es gibt kaum noch schöne klassische Buchstabensticker bei den Herstellern für Scrapbooking Zubehör. Sie gehören für mich aber einfach dazu. Ich liebe aussagekräftige Titel auf meinen Scrapboking Layouts und Mini Books. Texte gehören für mich einfach zum Memory Keeping (gibt es eigentlich ein vernünftiges deutsches Wort dafür?) und ich verwende ungerne die vorgedruckten zudem fast nur in Englisch verfügbaren Wort-Elemente, die ich inzwischen in Papierkollektionen häufiger sehe als Buchstaben Sticker.
So wie hier zum Beispiel bei einer neuen Kollektion von 49 & Market. Gut, Winter geht ja noch, aber der Rest vom Embellishment Pack? Wandert dann wieder ungenutzt in die Kiste. Bei mir jedenfalls. Aber die Hersteller orientieren sich am Markt, und Frau Haane hat da leider nicht viel zu melden.

Zurück zu den Franzosen. Sehr gut gefallen mir die neuen Texture Plates und Schablonen, die sich hervorragend für Gelpress Druck eignen werden. Die werde ich auf jeden Fall bestellen.


Seid ihr auch im Olympiafieber? Ich finde diese Zeit alle paar Jahre großartig. Es gibt immer was zu gucken. Sportliche Menschen, schöne Geschichten, viele Glücksmomente, ein wenig Nationalstolz.
Ich habe die ganze Woche schon die Winterspiele nebenher laufen. Gestern war Skeleton der Männer. Die fahren da mit 120 km/h Kopf voraus die Bahn runter. Absolut crazy. Bei Aerials, also Freestyle Ski, verstehe ich kein Wort der Kommentatoren, fiftynine flip eight forty . Großartig. Und Eistanzen, ein Traum. Die Regeln vom Curling habe ich immer noch nicht verstanden und frage mich, ob diese Wischer zuhause auch so putzen. Die Freude der Sieger zu sehen ist berührend.
Traurig hat mich allerdings gestern der kurzfristige Ausschluss des ukrainischen Rodlers Vladyslav Heraskewytsch gemacht. Auf seinem Helm trägt er Bilder von rund ukrainischen 20 Athlet*innen, die bei russischen Anschlägen ums Leben gekommen sind. Politische Botschaften aber sind den Teilnehmerinnen und Teilnehmern Olympischer Spiele während eines laufenden Wettbewerbs verboten, sagte das IOC. Gedenken an verstorbene Sportler sind eine politische Botschaft? Ich sehe das anders. Ohne den Helm hätte er starten dürfen. Er blieb dabei und sagte, Haltung ist wichtiger als Medaillen. Respekt. Und zumindest in der Ukraine und in den Medien wird er dafür gefeiert.
Ansonsten arbeite ich an einem Blogbeitrag meines Besuchs der Creativeworld am vergangenen Sonntag. Von der Reizüberflutung und den vielen Schritten musste ich mich Montags erholen. Da ich gefühlt tausend Bilder und Videos gemacht habe, dauert das Sortieren etwas. Zwischendrin habe ich noch unseren neuen Tauschzirkel für Artist Trading Cards organisiert und darüber einen Blogbeitrag geschrieben.
Im Büro fand gestern unser traditionelles Altweiber Frühstück statt. 11.11 Uhr. Karneval ist, wenn Deutschland kollektiv beschließt: Wir machen jetzt 5 Tage lang Dinge, für die wir den Rest des Jahres Leute verurteilen. Alkohol ab 9 Uhr? Tradition. Fremde Menschen küssen? Brauchtum.Verkleidet auf der Arbeit erscheinen? Kultur. Montag nicht kommen? Altweiber-Nachwirkung.
Helau und Alaaf. Ich war zwei Stunden als Banane verkleidet und das war es für mich .
Dann habe ich mit meinem Sohn gefacetimed (ist das ein Wort?). Er ist eine Woche in einer Hütte in der finnischen Wildnis im Urlaub und die Bilder, die er mir schickt, sind einfach traumhaft.

Erkenntnis der Woche:
Mir fällt schon lange auf, dass immer mehr Menschen, wie ich auch, für den Einkaufswagen einen Chip haben, den man wieder heraus ziehen kann, aber so ziemlich jeder bringt den Wagen schön brav wieder zurück wo er eigentlich hin gehört. Wir sind lernfähig! Längerfristig jedenfalls.
Und noch etwas Erwähnenswertes habe ich gesehen.
Mit Briefmarken könnt ihr Gutes tun, vielleicht wisst ihr das. Mit dem Kauf von Wohlfahrtsmarken für die Briefpost werden soziale Projekte und Einrichtungen der Freien Wohlfahrtspflege unterstützt. Eine Marke aus der diesjährigen Serie ehrt herausragende Persönlichkeiten von Paritätischen Mitgliedsorganisation. Da ich beim Paritätischen Wohlfahrtsverband arbeite, fiel mir das ins Auge. Eduard Zimmermann (1929 – 2009). Die älteren von euch kennen ihn sicher noch als Ede Zimmermann aus Aktenzeichen XY? Ich habe die als Kind bereits in Schwarz-Weiss gesehen. Was ich allerdings bisher nicht wusste: Der Journalist und Fernsehmoderator war im Jahr 1976 Initiator und Mitbegründer des WEISSEN RING e. V., ein gemeinnütziger Verein zur Unterstützung von Kriminalitätsopfern und zur Verhütung von Straftaten. Der WEISSE RING ist Mitgliedsorganisation des Paritätischen Gesamtverband. Heute ist der Verein Deutschlands größte Hilfsorganisation für Opfer von Kriminalität. Ich kannte den Mann wirklich nur aus dem Fernsehen und wusste nichts über seine ehrenamtliche Tätigkeit.
Themenwechsel, weil das wirklich lecker ist: Caprese aus dem Ofen. Bei diesem Wetter mache ich mir das gerne, auch, weil es schnell geht. Einfach klassisch Tomaten, Mozarella, Basilikum, Olivenöl und etwas Balsamico in die Auflaufform und bei 180 Grad im Ofen überbacken, bis der Käse geschmolzen ist. Ich gucke nie auf die Uhr, sondern in den Ofen.

Das Dschungelcamp ist zu Ende und ich habe keine einzige Minute davon gesehen. Ich bin so stolz auf mich!
Die skandalöse Sache mit dem neuen Dschungelkönig habe ich natürlich trotzdem mitbekommen. Der hat im übrigen seine 20.000€ Strafe an den Hotelmitarbeiter, den er verleumdet hatte und zu der er verurteilt wurde, immer noch nicht gezahlt. Kann er ja jetzt vom Gewinn machen. Na ja, wenn man der Halbbruder des Chefs der Produktionsfirma ist und sich als Opfer inszeniert muss man ja gewinnen. Aber das wirklich traurige: Dieses Format existiert, weil Millionen Zuschauer es einschalten, darüber diskutieren und damit Werbeeinnahmen generieren. Skandale, Eskalationen und kontroverse Kandidaten sind kein „Ausrutscher”, sie sind das Geschäftsmodell, das vom Publikum direkt finanziert wird.
Mein Frust auf unsere Politiker klingt so langsam ab. Ich denk mir mittlerweile halt einfach, warum aufregen? Am Ende irgendwo menschlich was die machen. Können Eigeninteressen konsequenzlos durchbringen. Mein Frust richtet sich mittlerweile auf unsere Medienhäuser. Denn: Habt ihr eigentlich noch alle Tassen im Schrank? Wofür gibt’s euch eigentlich, was war denn mal die Idee hinter unabhängiger Berichterstattung? Der aktuelle sogenannte “Journalismus” für mich die größte Enttäuschung.
Ich hätte nie gedacht, dass sich der Unterwerfungs-Neusprech so schnell und so umfassend durchsetzen würde. Aber es scheint in hunderten von deutschen Redaktionen tatsächlich niemand zu geben, der weiter nach den journalistischen Sprachstandards des “Mehr Demokratie wagen” Zeitalters berichtet und kommentiert. Sehr traurig.
Und diese ganze Pam Bondi Sache vorgestern hat mich beschäftigt und leider auch immer hoffnungsloser gemacht. Diese widerliche Lügerei, diese Arroganz, diese Selbstgefälligkeit in dem Wissen, dass sie alle in der Regierung unantastbar sind. Die Respektlosigkeit Epsteins Opfern gegenüber, und ihr Geschrei, dass Trump der beste Präsident aller Zeiten sei. Zu 100% die Personifizierung der Korruption. Diese Regierung wird jeden Tag schlimmer, auch wenn man denkt, das geht nicht.
Diese Epstein Geschichte zieht immer weitere Kreise – der britische Premierminister Keir Starmer hat am Montag seinen möglichen Sturz als PM deswegen erstmal überstanden. Wie lange das allerdings halt, ist die große Frage. Wünschen würde ich es dem Land nicht, dass er gehen muss. Denn es ist derzeit einfach noch niemand in Sicht, der das Amt in dieser schwierigen Haushaltslage wirklich besser ausfüllen könnte.
Ach, und noch was, ich will, dass Angela Merkel Bundespräsidentin wird, allein damit Merz vor Wut explodiert.
Ich bin es so leid “what in the actual fuck!?” 100+ Mal am Tag zu sagen.
Was für ein starkes Signal aus Portugal: Der Sozialist António José Seguro gewinnt die Präsidentschaft mit fast 67 % – haushoch vor seinem rechtsextremen Herausforderer. Die Menschen haben sich klar entschieden: für Demokratie, für Zusammenhalt, gegen Hass. Das zeigt: Rechtsextreme sind nicht unaufhaltsam. Man kann sie schlagen. Mit Haltung. Mit Mut. Mit Politik für die Menschen.

1. Genau heute ___________ .
2. ______________ packt mich das Grausen.
3. Ich habe es tatsächlich geschafft, __________ .
4. ____________ und ich freu mich drauf !
5. Karneval ______________ .
6. _______________ , wenn man das politische Geschehen in unserem Lande betrachtet.
7. Was das Wochenende angeht, heute Abend freue ich mich auf ___________ , morgen habe ich geplant, _________ und Sonntag möchte ich _________ !
Wenn ihr mitmachen wollt, könnt ihr die Fragen vom Freitagsfüller gerne auf euren Blogs beantworten und im Kommentar verlinken. Oder aber ihr beantwortet direkt hier in den Kommentaren, wenn ihr keinen eigenen Blog habt. Ich freue mich auf eure Antworten oder auf das Stöbern auf euren Blogs, danke für’s Mitmachen beim Freitagsfüller! Und euer Interesse an meinen Freitagstipps, die kommen jetzt. Ich freue mich übrigens auch, wenn ihr meine Freitagstipps durch eure eigenen Freitagstipps in den Kommentaren ergänzt!
Wie bereits erwähnt hat sich mein Fernsehkonsum vorwiegend bei ARD und ZDF im Olympiastudio abgespielt. Sender, die ich ansonsten selten nutze. Und bei HBO Max gab es parallel auch live Streams.
Dann habe ich (nachts läuft ja kein Olympia) noch eine Serie gesehen. Die habe ich hauptsächlich wegen des Hauptdarstellers angefangen. Sam Heughan, bekannt aus Outlander. Der Trailer sah gut aus, auch das Thema hörte sich gut an. The Couple next door – Paare mit Geheimnissen. Das Paar Evie und Pete ist in eine gehobenere Nachbarschaft gezogen, wo sich hinter vorgezogenen Gardinen neugierige Blicke verbergen. Das Paar freundet sich mit ihren Nachbarn an, dem Verkehrspolizisten Danny (Sam Heughan) und der glamourösen Yoga-Lehrerin Becka. Es entwickelt sich zwar irgendwie eine halbwegs spannende Geschichte, aber ich bin nur drangeblieben, weil ich dachte es wird besser. Wurde es leider nicht, im Gegenteil. Schade um die guten Schauspieler, die hier echt verheizt wurden. Und dass die Serie, die in Sussex in England spielen soll, in einem vollig unpassenden Hollywood Vorstadt Set Up gedreht wurde, sieht ein Blinder mit Krückstock.
Angefangen habe ich gestern Unfamiliar ,eine deutsche Spionage-Thriller-Fernsehserie, deren erste Staffel am 5. Februar 2026 bei Netflix veröffentlicht wurde. Die Kritiken sind super. Thema: Das ehemalige Agentenpaar Meret und Simon Schäfer betreibt nach dem Ausscheiden aus dem Bundesnachrichtendienst in Berlin ein geheimes „Safe House“, um Schutzsuchende zu verbergen. Als eine Bedrohung aus ihrer Vergangenheit wieder auftaucht, sehen sie sich mit Auftragskillern, russischen Agenten, dem BND und früheren Verbindungen konfrontiert. In diesem Geflecht aus Verfolgung und Verrat müssen sie nicht nur um ihr Überleben kämpfen, sondern auch die Wahrheit über ihre Beziehung und ihre Familie geheim halten, während ihre Ehe unter dem Druck der Ereignisse zunehmend belastet wird.
Weswegen ich es auch schaue: Es wurde in Berlin gedreht. Berlin, dessen wiedererkennbare coole Ort wieder mal verlässlich abgeklopft werden – kein Hauptstadtfilm ohne Oberbaumbrücke, sagt das Gesetz -, verteidigt seinen Ruf als perfektes Biotop für Agentenfiktion an der Schnittstelle zwischen Ost und West. Die erste Folge war schon gut, definitiv kein second screen Stoff mit Rätseln und Überraschungen.
Steffi Graf, die deutsche Tennis Ikone, macht jetzt Werbung für Lidl Sportklamotten. Finde nur ich das seltsam? Braucht sie Geld?
Die Avocado kommt aus der Mode. Erbsen sind das neue Superfood. Interessant!
Und ein wenig Klatsch. Eine geheimnisvolle Zahnärztin aus Belarus war die letzte “Freundin” von Epstein und sollte sein Millionenvermögen erben. Was da immer noch Neues ans Tageslicht kommt ist verblüffend.
Ich habe einen neuen Podcast entdeckt. “Absolutely not”. Humorvoll mit aktuellen Themen. Comedian Heather McMahan, hatte in einer Folge letzte Woche Caitlin Collins zu Gast. Genau, die CNN Ikone, die gerne unbequeme Fragen stellt und von Trump ständig beleidigt wird. Sie gibt Einblicke, wie es in der Air Force One wirklich zugeht und weitere pikante Details aus dem Weißen Haus.
Und ich habe ein neues Hörbuch angefangen. Da es jetzt länger hell ist, laufe ich wieder mehr und ein gutes Hörbuch ist für mich immer ein guter Ansporn. “Wie Risse in der Erde” ist ein Roman von Clare Leslie Hall. Kurz zur Handlung:
Beth und Gabriel verlieben sich als Teenager im Sommer 1955, doch ihre Liebe zerbricht. 1968 kehrt Gabriel in das Dorf zurück und erneut flammen die alten Gefühle auf, und das, obwohl Beth glücklich mit dem Farmer Frank verheiratet ist. Das Ehepaar musste in den letzten Jahren viel ertragen und trotzdem hielten sie zusammen. Als die Affäre ans Licht kommt, nehmen die Dinge einen verhängnisvollen Lauf. Ich war bereits nach der ersten halben Stunde gefesselt, und es ist toll gelesen.
Das waren meine Freitagstipps und Gedanken für diese Woche. Vielen Dank für’s Vorbeischauen, wenn ihr bis hierher gelesen habt. In dieser Zeit, in der wir es gewohnt sind, Informationen im Sekundentakt aufzunehmen, weiß ich das besonders zu schätzen. Danke dafür.
Ich hoffe, es ist etwas Interessantes für euch dabei. Und ich freue mich immer, wenn ihr meine Freitagstipps in den Kommentaren ergänzt!
Ich wünsche euch ein schönes Wochenende, ob mit Karneval oder ohne! Und ist es nicht schön, im warmen Bett zu liegen und den Regen auf die Dachfenster pladdern zu hören (zumindest kurz vorm Einschlafen, aufs Aufstehen trifft das nicht zu).
Im Laufe der 20 Jahre, in denen ich schon Scrapbooking mache, Karten bastle, ATCs und Mixed Media Projekte mache, habe ich schon viel Scrapbooking Material, Werkzeuge und sonstige Utensilien für unser Hobby kommen und gehen sehen. Einige sind Klassiker geworden, einige gibt es nicht mehr und einige haben sich weiterentwickelt und verbessert.
Hier und heute möchte ich euch einige Basics zeigen, mit denen ich am liebsten arbeite und die ich euch aus persönlicher Sicht und nach längerer Erfahrung sehr empfehlen kann. Vielleicht ist ja auch etwas dabei, was ihr noch schnell auf den Wunschzettel für’s Christkind schreiben könnt. Oder ihr schenkt es euch selbst, denn was Scrapbooking Material angeht, ist das Angebot groß, was aber braucht man wirklich? Gutes Werkzeug ist das A und O, finde ich, und eine langfristige Investition in sinnvolles und praktisches Werkzeug macht sich immer bezahlt.
Beginnen wir mal direkt mit meiner neuen Lieblings-Obsession. Ich bin immer schon ein großer Fan der Tim Holtz Distress Produkte und ihrer fantastisch aufeinander abgestimmten Farbpalette gewesen. Es fing vor vielen Jahren mit großen Distress Ink Stempelkissen an, damals in Brauntönen, als Grunge und Distress der angesagte Stil war. Die Farbpalette erweiterte sich und es gibt inzwischen mehr als 60 Farben bei den Tim Holtz Distress Inks, und sie werden in verschiedenen Produktlinien (Distress Ink, Distress Oxide, Spray Stain, etc.) mit vielen Sets und Neuerscheinungen ständig erweitert.
Verschiedene Arten von Distress Inks:
Distress Ink : Zieht ins Papier ein, reagiert mit Wasser, ist ideal für Vintage-Looks und wunderschöne Farbverläufe, aber auf dunklem Papier kaum sichtbar
Distress Oxide Ink: Nutzt eine Kombination aus Farbstoff- und Pigmenttinte, liegt auf dem Papier auf, erzeugt einen “oxidierten” Effekt, ist auf dunklem Papier sichtbar und lässt sich besser verblenden. Sie erzeugt einen “oxidierten” matten Look, besonders wenn sie mit Wasser aktiviert wird, und lässt sich gut mit Schablonen und anderen Techniken verwenden. Außerdem ergebt Oxide Ink einen gleichmäßigeren Stempelabdruck
Distress Spray Stain und Mica Stain: Ein hochpigmentiertes Spray in vielen Farben, perfekt zum Besprühen von Oberflächen.
Distress Spritz: Perlmuttartige Pigmente in einer klaren Flüssigkeit, erhältlich in vielen Farben.
Irgendwann hatte ich sämtliche Farben der Distress Inks und Distress Oxides und damit verbunden ein Platzproblem. Ich verwende sie fast ständig und habe zum Beispiel alle meine Weihnachtskarten 2025 damit gestaltet und gestempelt.
Jetzt kommen die Minis ins Spiel. Ich bin – viele von euch wissen, wovon ich rede – nicht die Einzige mit Platzproblemen im Bastelschrank. Außerdem reist man ja auch mal mit seinem Scrapbooking Material zum Treffen mit Freundinnen, zu Crops oder zu Workshops. Tim Holtz erkannte das sehr clever und erfand die Minis.
Mini Distress Inks* wurden als praktische Alternative zu den großen Kissen eingeführt, um Farben leichter auszuprobieren oder zu transportieren. Dazu gab es dann die passenden kleinen und sehr praktischen Aufbewahrungsboxen aus Metall*. Soweit so gut. Aber man braucht eben beides, die Inks und die Oxides, da sie sich in der Anwendung unterscheiden und jede Tinte für sich für bestimmte Techniken optimal ist.
Irgendwann gingen Tim Holtz die Ideen aus, verständlich, denn man kann als Designer das Rad ja nicht über Jahrzehnte neu erfinden. Es gab dann mehrere Wellen von Neuerscheinungen älterer Produkte, die leicht abgewandelt oder verbessert waren.
Auftritt der Mini Oxides! Im Juli 2025 gab es die erste Welle der Neuerscheinungen in Sets , im September die zweite und vergangene Woche war die Farbpalette mit dem letzten Schwung dann vollständig. Bisher sind die Mini Oxide Inks nur in Vierersets erhältlich, im nächsten Jahr soll es sie auch einzeln geben. Dieses Foto entstand übrigens neulich im Creativ-Stempel – und Scrapbookingshop in Leichlingen. Dort gibt es (fast) alles und auch Shopping-Gutscheine.
Tipp:Die Gutscheine gibt es auch im Online Shop, falls ihr jemandem noch einen dezenten Hinweis geben wollt, der auf den letzten Drücker noch ein Geschenk für euch sucht.

Das war ja was für mich, wie genial! Als ich dann auch noch ein Video (ich kann es euch nur immer wieder empfehlen, seinen You Tube Kanal zu abonnieren) von Tim Holtz zur Aufbewahrung der Minis sah, habe ich diese Idee sofort umgesetzt.
Vergangene Woche Freitag fragte jemand in den Kommentaren nach dem Archiv der Freitagsfüller; die Freitagstipps und der größere Umfang der Beiträge kamen erst später dazu. Ihr findet tatsächlich alle 844 Freitagsfüller im Archiv oder unter der Kategorie Freitagsfüller. Wobei der erste Blogbeitrag am 3. August 2006 erschien, den ersten Freitagsfüller haben wir – damals haben wir noch zu zweit gebloggt – aber erst am 27. Februar 2009 veröffentlicht.
Der Freitagsfüller wurde eigentlich als Lückenfüller aus der Not geboren. So kurz nach dem Tod meines Mannes hatte ich damals weder Zeit noch den Kopf frei für den Blog und kreative Dinge. Andererseits wollte ich aber den Blog auch nicht nach fast zwei Jahren schon aufgeben, denn er war schon damals irgendwie auch Teil meines Lebens. In dieser Zeit haben wir wie die meisten Blogger TÄGLICH gebloggt, das ist heute schon fast unvorstellbar. So wurde der Freitagsfüller als schneller einfacher wöchentlicher Beitrag geboren. In den goldenen Zeiten des Blogs waren über 100 Kommentare drunter, auch fast unvorstellbar.
Wenn ich an die Anfänge des Bloggens bzw meine Anfänge mit dem Blog stelle ich sowieso wieder mal fest, wie anders die Zeiten damals waren. Ohne Social Media. Vor rund 20 Jahren hatten Blogs ihren Höhepunkt. Es gab damals zwar bereits Twitter, das hat man mal spontan bei Events oder für Marketing oder Werbung benutzt. Es gab keine Hate Speech, nur den einen oder anderen Troll in den Kommentaren. Letztere waren auch in ganz anderen Dimensionen unter Blogbeiträgen, da wurde manchmal auch richtig diskutiert. Denn es gab kaum andere Plattformen dafür.

Inzwischen ist der Blog für mich auch Tagebuch und Nachschlagewerk. Und ich habe mir gestern einige Ideen für Beiträge notiert, um hier wieder mindestens zwei Beiträge pro Woche zu schreiben.
Denn Social Media geht mir zunehmend auf den Sack, es ist eine Art Hassliebe. Ich möchte nicht, dass mir eine KI irgendwas erklärt, sondern echte Erfahrungen und Expertise, wenn ich etwas zu einem Thema suche.
Auf der anderen Seite trainiert irgendwo in Ghana oder Malaysia ein Mensch für 1,25 Stundenlohn die KI mit meinen Inhalten. Jedenfalls zum Thema Scrapbooking und Mixed Media. Auch nicht das Wahre. Bye bye Copyright.
Aber wenigstens taucht meine Expertise so bei Google auf. Denn ich versuche seit einigen Jahren meine Beiträge dafür einigermaßen SEO mäßig zu optimieren.
Was bedeutet SEO einfach erklärt? Die Abkürzung SEO steht für den englischen Begriff “Search Engine Optimization”. SEO verfolgt das Ziel, eigene relevante Inhalte auf prominenten Positionen in den Suchergebnissen erscheinen zu lassen. Suchmaschinenoptimierung kann für alle Suchmaschinen betrieben werden.
So, das war ein kleiner Ausflug in die Welt des Bloggens. Es gibt weltweit schätzungsweise immer noch 600 bis 700 Millionen Blogs, die einen beträchtlichen Teil aller Websites ausmachen. Allein auf WordPress (das ist auch mein Host) basieren über 70 Millionen Blogs, und täglich werden Millionen neuer Blogbeiträge veröffentlicht.
Als ich vorhin gegoogelt habe, wieviele Blogs es aktuell noch gibt, stieß ich auf diesen interessanten Artikel: Blogs sind tot – lang leben Blogs. Also ist Qualität weiter gefragt. Sehr gut, und so blogge ich weiter. Ohne ChatGPT und KI, und es macht mir immer noch Spaß.
Im August nächsten Jahres feiere ich dann 20 Jahre Scrap-Impulse Blog, wowzers!
Ansonsten hatte ich viel Kreativzeit, um die Workshops morgen und übermorgen und auch bereits die Adventswerkstatt vorzubereiten. Und Familienzeit am vergangenen Wochenende. Im Herbst und Winter jagt bei uns eine Feier die nächste. Drei meiner engsten Freundinnen und viele Familienmitglieder haben Geburtstag und ich freue mich drauf!
Irgendwie bin ich verwirrt. Trump wird gefeiert, weil er 20 Geiseln befreit hat. Dafür werden 1900 Gefangene aus israelischer Haft freigelassen und begnadigt. Davon waren 250 zu lebenslanger Haft verurteilt. Darunter hochgefährliche Terroristen. Die Hamas sind nicht bereit, die Waffen abzugeben. Trump steht auf der Bühne und feiert sich selbst dafür, einen Krieg beendet zu haben. Ich verstehe diese Euphorie nicht. Bin ich wirklich die Einzige die hier noch keinen Frieden sieht?
Die gegenseitige Beweihräucherung von Trump und Netenjahu war schwer zu ertragen. Eine Krähe hackt der anderen nicht das Auge aus. Dem einen geht es um sein politisches Überleben, der andere wollte oder will um jeden Preis den Nobelpreis. Ekelhaft. Zu hoffen wäre es, doch wird es wahrscheinlich im nahen Osten niemals friedlich bleiben, weil Religion immer ein schlechter Ratgeber und die verfeindeten Parteien hassen sich gegenseitig viel zu sehr.
Als Trump dann in Ägypten die anwesenden Regierungsoberhäuplinge begrüßte, packte er die Hand derjenigen und riss mehrfach hin-und zurück Hand und Arm an sich ran. Kaum jemand entkam diesem leicht sadistischen Dominanzgetue. Zusätzlich zu diesem Griff, tätschelte er gönnerhaft einen Klapps mit der Hand. Mit Macron sah es wie ein Kampf aus. Ich konnte kaum glauben, was ich da sah. Handshake Wrestling oder was? Abstoßend, zeigte Trumps Charakter.
Und wenn immer noch jemand der Meinung ist, Trump sei ja irgendwann weg, der verfolgt keine Nachrichten. Es wird nicht besser, wenn die MAGA Marionette weg ist, im Gegenteil.
So, genug davon.
Und mal so gesehen, was haben wir schon alles überstanden! Ich lese so oft, dass die heranwachsende Generation sich von den Problemen der Gegenwart überfordert fühlt.
Wir so in den 80′ ern. Saurer Regen, NATO Doppelbeschluss, RAF Terror, Tschernobyl, Exxon Valdez, ein Leben an der innerdeutschen Grenze, mit britischen Truppen jeden Herbst im Wald auf Manöver, verstrahlte Pilze im Wald, 16,5 Mio Wirtschaftsflüchtlinge der DDR von heute auf morgen vor der Tür und Modern Talking in den Top 100.
Stimmt doch, oder?

Kalifornien führt als erster US-Bundesstaat Transparenz- und Sicherheitsregeln für KI-Chatbots ein. Betreiber müssen das Alter der Nutzer*innen prüfen, deutlich machen, dass es sich um eine Maschine handelt, und Suizidprävention gewährleisten. Kalifornien beschließt erstes Gesetz für sicherere KI-Chatbots Gut so, denn Regulierung und Kontrolle in diesem sich rasend entwickelnden Bereich ist dringend nötig.
Genau so wichtig: für mehr Durchblick bei Wahlwerbung gilt in der EU gilt jetzt Transparenzpflicht für politische Anzeigen. Es muss klar erkennbar sein, wer die Werbung bezahlt hat. Gut für die Demokratie – auch wenn Google und Meta da nicht mitmachen wollen. Endlich Transparenz bei politischen Anzeigen Hoffentlich wird Wahlmanipulstion dadurch besser verhindert.

1. Ich finde ___________ .
2. __________ draussen vor der Tür.
3. Wie habe ich es geschafft, _____________ .
4. _________ backen.
5. Im Herbst rieche ich gerne _________
6. ___________ besser.
7. Was das Wochenende angeht, heute Abend freue ich mich auf ___________ , morgen habe ich geplant, _________ und Sonntag möchte ich _________ !
Wenn ihr mitmachen wollt, könnt ihr die Fragen vom Freitagsfüller gerne auf euren Blogs beantworten und im Kommentar verlinken. Oder aber ihr beantwortet direkt hier in den Kommentaren, wenn ihr keinen eigenen Blog habt. Ich freue mich auf eure Antworten oder auf das Stöbern auf euren Blogs, danke für’s Mitmachen beim Freitagsfüller! Und euer Interesse an meinen Freitagstipps, die kommen jetzt. Ich freue mich übrigens auch, wenn ihr meine Freitagstipps durch eure eigenen Freitagstipps in den Kommentaren ergänzt!
Mord, Totschlag und Grusel kann ich im Moment nicht gut ertragen. Eher leichte Unterhaltung.
Ich habe einen wirklich guten Tipp für euch: Der brandneue Film Swiped ist inspiriert durch die wahre Geschichte von Whitney Wolfe, der Gründerin der Online-Dating-Plattform Bumble und der jüngsten Milliardärin der Tech Branche. Gut dargestellt wird auch die männliche Dominanz in der Tech Branche. Unterhaltsam und super spannend erzählt, die Schauspielerinnen sind echt großartig, vor allem Lily James spielt einfach klasse. Toller Film – mit extrem wichtigem Thema – gerade als Frau macht mich so vieles an der Geschichte wütend, weil sie unsere Gesellschaft widerspiegelt. Läuft aktuell auf Disney +.
Ich gebe zu, dass ich die neue Serie Chad Powers wegen Hauptdarsteller und Sahneschnitte Glenn Powell eingeschaltet habe. Es ist eine alberne Sportkomödie, die trotzdem irgendwie funktioniert. Story: Acht Jahre nachdem ein Fehler seine College-Football-Karriere beendete, versucht Quarterback Russ Holliday ein Comeback. Er gibt sich als das skurrile Talent Chad Powers aus und heuert beim schwächelnden Team South Georgia Catfish an. Glenn Powell in einer Doppelrolle. Bisher habe ich drei Folgen gesehen, die Serie läuft mit wöchentlich einer neuen Folge auf Disney +
Es dauert nicht mehr lange, dann ist ein Großteil der Boomer nicht mehr Teil des Arbeitsmarktes. Werden sie fehlen? Nach dieser Analyse schon. Soziologe erklärt: Diese drei Boomer-Eigenschaften werden dem Arbeitsmarkt fehlen
Interessant fand ich den Satz : Diese Resilienz, die Fähigkeit also, sich äußeren Bedingungen gut anpassen zu können, sei ein wichtiges Merkmal der Boomer. Das scheint sich mit dem Eintritt in die Rente allerdings schlagartig zu ändern, jedenfalls nach meiner Erfahrung im persönlichen Umfeld, haha. Wie gut, dass ich noch arbeite.
Hier kam mir einiges bekannt vor. Und ich werde das ändern! 7 E-Mail-Phrasen, die dich passiv-aggressiv wirken lassen. Muss ja nicht sein.
Wann habt ihr zuletzt einen Erste-Hilfe-Kurs gemacht? Ich wundere mich bei jeder Schulung (ich mache das alle zwei Jahre über meinen Arbeitgeber) , dass sich manche Dinge ab und zu ändern und man Dinge etwas anders macht. Herzdruckmassage rettet Leben: „Zu viele Menschen sterben in stabiler Seitenlage“
Nachrichten Podcasts vermeide ich zurzeit, es ist ja kaum auszuhalten. Gehört habe ich deswegen mal wieder etwas zum Thema Kommunikation, die neuste Folge von Leicht gesagt – der Podcast.
Einfach mal die Klappe halten – Über Kommunikation, die keine ist. Manchmal ist gute Kommunikation… gar keine. Nicole und Angi reden in der Folge über respektlose Kunden, Kita-Kommunikation und die Tücken von Internet-Rezensionen. Am Ende bleibt die Erkenntnis: Es gibt einfach Menschen, die echte “fiese Möpps” sind – und denen man am besten mit einem tiefen Atemzug (und Schweigen) begegnet. Den Podcast hatte ich euch sicher schon mal empfohlen, diese Folge ist wieder richtig gut.
Ganz verkneifen konnte ich mir die Politik natürlich nicht. Also habe ich mal bei Anne Will reingehört. Ich fand sie früher in ihren Talkshows penetrant und fast unerträglich. Seit einiger Zeit macht sie Podcasts und ich war beim Hören der ersten Folgen angenehm überrascht. Mit einem einzelnen Gast ohne Publikum hörte sie auch mal zu, ich fand ihre neue ruhige Art in den Podcasts angenehm, die Themen und Gäste interessant. Die aktuelle Folge wurde jetzt vor großem Publikum aufgezeichnet, neuerdings geht man als Podcaster anscheinend gerne auf Tour. Wie weit reicht Trumps Macht? Mit Cathryn Clüver Ashbrook und Armin Laschet hörte sich interessant an. Ich habe es genau 15 Minuten ausgehalten. Kaum zu ertragen! Anne Will hatte 90% der Redezeit, stellte endlos lange umständliche Fragen und gab in der Frage bereits gefühlt 10 Antwortmöglichkeiten. Wie früher. Was ist das? Das Publikum? Oder bereits ein neuer Höhenflug? Sehr schade. Die absolute Fachfrau zum Thema USA, Cathryn Klüver Ashbroock, kam kaum zu Wort und Laschet war eben … Laschet. Schade, sehr schade.
Und super spannend und erklärend fand ich diese Folge von Hotel Matze: Markus Gabriel – Wann beginnt Kl, uns zu manipulieren? Noch nie habe ich anhand von praktischen Beispielen so genau verstanden, was KI eigentlich ist und für unsere Zukunft bedeutet. Zwei sehr gut investierte Stunden Zeit!
Das waren meine Freitagstipps und Gedanken für diese Woche. Vielen Dank für’s Vorbeischauen, ich hoffe, es ist etwas Interessantes für euch dabei.Und ich freue mich immer, wenn ihr meine Freitagstipps in den Kommentaren ergänzt!
Ich wünsche euch ein ganz wunderbares Herbst-Wochenende!
Alles Liebe