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Allgemein

Allgemein Fotodruck Mini Books Scrapbooking Tools und Werkzeuge

Scrapbooking | Anleitung für ein schnelles und einfaches Mini Album mit 13 x 13 Fotos

16. Oktober 2018

*Werbung* Leichtfertig hatte ich im Laufe der Messe Photokina 2018 die Anleitung für ein schnelles und einfaches Mini Album mit 13 x 13 Fotos versprochen. Ihr erinnert euch, ich habe für die Wonder Photo Shops von Fujifilm Ende September insgesamt zwölf Workshops an vier Messetagen gegeben. Und danach konnte ich das Album kurzzeitig erstmal nicht mehr sehen. Die Workshops waren super und ich glaube, ich konnte zeigen, wie einfach und schön Scrapbooking sein kann.

Der Bericht zur Messe ist noch in Arbeit. Da bei mir zurzeit andere Workshops mit dementsprechenden Vorbereitungen echte Zeitfresser sind, hänge ich damit etwas hinterher. Aber versprochen ist versprochen, deshalb habe ich gerade ganz spontan und ohne viel Schischi mein Arbeitsmuster mit Maßen fotografiert und schreibe jetzt eine Kurzanleitung. Kein Tutorial, kein Video, keine Grafiken, kein Stativ, keine große Kamera, aber sicher geht es auch so, oder?

Mein schönstes Musteralbum wurde leider von der Showwall am zweiten Messetag gestohlen, ich habe nur noch dieses eine Foto davon.

Scrapbook Wonder Photo Shop Photokina 2018

Ich musste vor Ort superschnell ein neues Muster basteln, das hab ich jetzt für die Anleitung fotografiert. Stellt euch das einfach mit mehr Text und Deko vor, wie gesagt, dieses war mein Arbeitsmuster, was durch sehr viele Hände gegangen ist.  Zusammengeklappt sieht es so aus und hat ein Format von 6×6″, also 15 x 15 cm. Konzipiert hatte ich es für das quadratische Fotoformat 13 x 13 cm, das könnt ihr an den Foto-Automaten von Fuji zum Druck auswählen.

Ich liebe das Format sehr, zum einen passt es perfekt zum Instagram-Trend, zum anderen ist es von der quadratischen Form perfekt für quadratisches Scrapbooking-Papier geeignet. Nicht zu groß und nicht zu klein. In dieses Album passen fünf der großen Fotos, dazu wenn man mag noch kleinere auf den Klappen, wie bei meinem ersten Beispiel.

Scrapbooking Mini Album für quadratische Fotos 13x13 cm

Anleitung für ein schnelles und einfaches Mini Album mit 13 x 13 Fotos

Ihr benötigt für das Album lediglich ein Blatt gemustertes Papier und einen farblich passenden Bogen Cardstock (Fotokarton), beides im Scrapformat 12″ (30,5 x 30,5 cm). Dazu ca. 70 cm Seidenband oder Bakers Twine und Kleber.

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Allgemein Dezember-Tagebuch Mini Books Scrapbooking Weihnachten Workshops

Scrap-Impulse Adventswerkstatt 2018, jetzt anmelden!

8. Oktober 2018

Bei diesem schönen Herbstwetter an Weihnachten denken ? Kann ich, denn die Scrap-Impulse Adventswerkstatt 2018 ist mein jährliches Workshop-Highlight. Die ersten Materialien sind bereits eingetroffen und ich bin echt verliebt in diese Kombination. Auf dem Bild ist nur ein Ausschnitt zu sehen, denn eine Teillieferung ist noch unterwegs. Meine Newsletter-Abonnenten konnten sich bereits seit der letzten Woche anmelden, ein paar wenige Plätze für den 18. November sind aber noch frei.

Scrap-Impulse Adventswerkstatt 2018

Was steht auf dem Programm der Scrap-Impulse Adventswerkstatt 2018?

Never change a winning team, sagt man ja 😉 Die Kombination aus einem weihnachtlichen Home-Deco Projekt und einem Album wird seit Jahren von euch gewünscht, und ich möchte euch in diesem Rahmen trotzdem jedes Jahr neue Inspirationen bieten.

Scrap-Impulse Adventswerkstatt 2018

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Allgemein

Schicke Ecken stanzen mit dem We R Memory Keepers Corner Chomper

19. September 2018

Dekorative Ecken stanzen ist nichts Neues, einen Eckenrunder hat wahrscheinlich jeder von euch im Werkzeugkoffer. Heute ist ein neues Werkzeug angekommen, dass muss ich euch unbedingt zeigen, der neuste We R Memory Keepers Corner Chomper für angeschrägte Ecken.

Ich habe nachträglich damit die Ecken der Klappen in meinem letzten Mini Book bearbeitet und finde es super. Es sieht so fertig und professionell aus und die Ecken können nicht so leicht umknicken, wenn man blättert.

Mini Book dekorative Ecken stanzen We R Memory Keepers Corner Chomper

Mini Book Eckenstanzer We R Memory Keepers Corner Chomper

Mini Book Eckenstanzer We R Memory Keepers Corner Chomper

Der Chomper hat eine kleine Ecke, die habe ich heute für die Fotos verwendet, und eine größere, die ich für ein Mini Book Cover aus dicker Graupappe vorgesehen habe; dafür hatte ich das Werkzeug eigentlich bestellt.

Natürlich werden die Sparfüchse jetzt sagen: das geht doch auch mit der Schere. Geht es nicht, so gleichmäßig für ein ganzes Mini Book oder einen Schwung Karten bekommt man das von Hand sicher nicht hin.

Ich finde ja, dekorative Ecken stanzen gibt oft des gewisse Etwas, den professionellen fertigen Look. Und mit den passenden Werkzeugen geht das zack zack.

Das war es schon für heute! Ich bin parallel mit einem anderen Blogpost beschäftigt, morgen gibt es eine Ankündigung 😉

Alles Liebe

Barbara

Allgemein London Reisen Unterhaltsames

Travel London | Reisetipps für London, die Sache mit den Pubs, gutes Essen, Shopping. Und die königliche Hochzeit!

3. August 2018

Ihr wolltet noch mehr Reisetipps für London? Das mache ich natürlich gerne. Für’s Scrapbooking ist es gerade sowieso zu warm, tippen und Fotos bearbeiten geht am Abend gerade noch so.

Ich erzähle euch also noch vom Mädelstrip im Juli und auch etwas von meiner London-Reise Ende Mai. Meine ältere Tochter wohnt und arbeitet seit Anfang des Jahres in London, da wurde es nach fünf Monaten dringend Zeit für einen Besuch. Sie arbeitet im hippen Shoredich und wohnt im kommenden Hipster-Viertel Bethnal Green.

Shoredich und das London East End

Beide Stadtteile liegen im berühmt-berüchtigten Londoner East End, das bis vor 20-30 Jahren noch überwiegend ein Synonym für ein sozial unterprivilegiertes Arbeiterviertel war. Und wie das so ist, wir kennen das zum Beispiel auch aus Berlin, die Gentrifizierung kommt, nachdem junge und kreative Menschen ein Wohnviertel entdecken. Shoredich ist mittlerweile eine sehr coole Mischung aus den typischen East End-Backstein-Gebäuden und ultramodernen Hochhäusern, ein Kontrast, den ich besonders interessant finde.

Ein typischer Anblick um 16.00 Uhr nachmittags: Menschenmassen mit Gläsern in der Hand draussen vor den Pubs.

Pub in Shoredich London East End

Pub in Shoredich London East End

Pubs und Bars in Shoredich und Bethnal Green

Überhaupt, die Pubs in London, das ist schon eine ganz besondere Sache. Fast immer sind sie in schönen alten Gebäuden und in oder vor den meisten Pubs ist es voll, laut und gesellig. Der Großteil der in der City arbeitenden Menschen wohnt weit ausserhalb der Stadt. Deshalb wird ganz regelmäßig ein After Work Bier oder Gin Tonic direkt auf dem Weg vom Büro zur Tube genommen und dann erst fährt man nach Hause. Gefällt mir!

The Flying Horse Pub in Shoredich London East End

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Allgemein Freitags Füller

# 477

22. Juni 2018

1. Ein Angriff  _________ .

2.  ________ , offen gestanden behagt mir diese Situation nicht.

3.  Ich bin’s,  _________.

4.  _________ zurück zur Ausgangsposition.

5.   Ich achte auf ________.

6.  ________ im Laufe der Jahre __________.

7. Was das Wochenende angeht, heute Abend freue ich mich auf ___________ , morgen habe ich geplant, _________ und Sonntag möchte ich _________ !

Wenn ihr mitspielen wollt, könnt ihr die Fragen gerne auf euren Blogs beantworten und im Kommentar verlinken. Oder aber ihr beantwortet direkt hier, wenn ihr keinen eigenen Blog habt.

Danke für’s Mitmachen beim Freitags-Füller!

Ich freue mich wirklich sehr, dass so viele von euch nach zwei Wochen Abstinenz den Freitags-Füller wieder ausfüllen, bzw letzte Woche wieder ausgefüllt haben. Meinen fülle ich seit längerer Zeit in meinem Kalender aus, aber ich hab mir überlegt, ihn jetzt doch wieder hier auszufüllen. Auf eure Antworten bin ich wie immer gespannt, dieses Mal sind kniffelige Sachen dabei 😉

Mein Wochenende wird eines mit Arbeit, am Sonntag findet bei mir ein barb@home Scrapbooking statt, für den ich am Samstag noch einiges vorbereiten muss.

Ich wünsche euch ein schönes und nicht zu regnerisches Wochenende!

Alles Liebe

Barbara

Allgemein Allgemeines Blogging Give Away Karten Stempel Verpackungen

Blogging | Alter Blog in neuem Kleid, dazu ein paar Geschenke

12. Juni 2018

*enthält Werbung*

Herzlich willkommen auf dem neuen Scrap-Impulse Blog!

Was lange währt …

Ich als bloggendes Urgestein habe von Anfang an auf der Typepad gebloggt. Damals, 2006, war das DIE angesagte Plattform, vom Design her und überhaupt. Dann gab es noch Blogspot, das war es aber auch. Wieviel sich seither verändert hat! Auch der Header meines Blogs veränderte sich, von den ersten Headern habe ich kein Bild mehr gefunden, dieses ist von ca. 2008.

header scrapimpulse blog altInzwischen ist ein Bild im Header auch nicht mehr en vogue, wenn ich mir andere Blogs anschaue, aber ich lass es erstmal drin, es gehört irgendwie dazu.

Zurück zur Geschichte des Blogs, vor einigen Jahren kam dann als neuer Anbieter WordPress auf den Markt, und Blogger.

Meine Bloggerkollegen fingen langsam an, auf selbstgehostete WordPress Blogs umzuziehen. Auf Workshops wurde über selbstgehostet, plug ins und SEO gesprochen, für mich hörte das wie chinesisch an. Auf einmal bloggten Kollegen Vollzeit, hauptberuflich, es wurde immer professioneller in der Bloggerwelt. Ich dachte hmmmm…, wollte einfach nur weiter schreiben, schöne Fotos und meine Ideen teilen. Und hatte habe keine Ahnung von html, https und sonstigen Scherzen.  Es war ja ok wie es war, für mich jedenfalls. Tja, weit gefehlt.

Der Schrecken des Blogumzugs

Denn der Horror bekam einen Namen. Europäische Datenschutz-Grundverordnung, kurz DSVGO. Mir wurde schnell klar, dass die erforderliche ssl Verschlüsselung mit meinem Anbieter Typepad nicht möglich war, die Amis sehen das ja nach wie vor sehr locker mit dem Datenschutz und auf meine Nachfrage teilte man mir mit, irgendwann vielleicht …

Ich fragte ein wenig bei den Kollegen herum und fand mit Corinna Haselmayer schnell die passende Fachfrau für den Blog-Umzug. Qualität und Fachwissen hat ihren Preis, das war mir schon klar, also schob ich das Thema noch ein paar Wochen vor mir her. Einige Telefonate und Mails später stand der Umzug fest. Aber es gab noch einen großen Bremsklotz, jemand hatte sich meine Domain geklaut, also die scrap-impulse.de Adresse! Ich hatte die Domain von Anfang meines Bloggerlebens an reserviert (und bezahlt) , konnte sie aber beim alten Anbieter Typepad nie verwenden. Also hab ich die Rechnung irgendwann nicht mehr bezahlt (und die Mahnung ignoriert, uups ….) und weg war sie, von mir unbemerkt. Ich stelle erst bei der Anmeldung bei meinem neuen Web-Host Strato fest, dass die Domain inzwischen jemand aus den USA gekauft hatte. So ein Mist!

Es gab  Möglichkeiten, die .de Domain zu kaufen, dazu musste ich ein Gebot abgeben. Ich bot mal vorsichtig 50,00 Dollar. Als Gegenangebot wurde mir 11.000 Dollar vorgeschlagen. Ich lachte mich fast weg darüber, wirklich! So eine Abzocke. Als ich darauf nicht reagierte, ging der Anbieter in hundert-Dollar-Schritten nach unten, in den nächsten 14 Tagen. Unfassbar.

Witzigerweise fand ein Freund für mich heraus, dass die scrap-impulse.com Adresse auch in meinem Besitz war, einmal mit und einmal ohne Bindestrich. Ich hatte ja keine Ahnung! Bei einem anderen deutschen Hoster, aber egal. Ich rief dort an, man sagte mir, die letzte Rechnung wäre nicht bezahlt, aber noch wäre die Domain meine. Ha!! Schwein gehabt. Direkt bezahlt und für den Umzug zu meinem neuen Host Strato angemeldet. Tja, noch ein Umzug, der Name und der Blog mussten umziehen. Dadurch verzögerte sich alles noch weiter, das hatte ich schon fast vergessen, im verdrängen dieser Nebensächlichkeiten bin ich super.

Der Tag des Grauens, der 25. Mai rückte immer näher und der Umzug auf eine sichere Platform dauerte wesentlich länger als vorhersehbar. knapp 2000 Einträge wälzten sich langsam vom Typepad Server zu WordPress, das dauerte erstmal einige Tage. Aber die Fotos blieben auf der Strecke. Keins der ca. 10.000 Bilder war da, wie frustrierend! Der Support von Typepad ließ dann auch zu wünschen übrig, die hatten kein großes Bedürfnis, nach meiner Kündigung (die erst in einem halben Jahr wirksam wird) weiter zu supporten. Ein extra plug in für die Fotos musste dort erstellt werden, der Link kam nach einer Woche endlich. Der Download brach aber ständig ab. Die arme Corinna hatte sich das auch wesentlich einfacher vorgestellt, ich traute mich kaum nach dem Fortschritt zu fragen. Der Import der Fotos läuft mit Unterbrechungen jetzt seit fast zwei Wochen, nervig! Noch sind nicht alle Bilder da, bei den ganz alten Beiträgen.

Aber das war mir jetzt schnurzpiep egal, Hauptsache wieder online sein und bloggen können!

Im Hintergrund wird weiter geschraubt, einige Unterseiten fehlen noch, der Zitateblog ist leider komplett verschwunden und ließ sich nicht importieren. Aber et läuft!!

Die Meinungen und Wünsche von euch, meinen Lesern ist mir sehr sehr wichtig, ich hatte deshalb vor einigen Monaten gefragt, was ich beim neuen Design beachten sollte.

Und euer Wunsch war: nicht so viele Veränderungen! Ist mir recht, haha … Nein, im Ernst, ich habe mich für ein Theme (so nennt man eine Blog-Design-Vorlage) entschieden, das ein wenig moderner aber ruhig ist, mit der gewohnten Seitenleiste.

Ich wurschtel mich da erstmal rein und dann sehen wir weiter. Für mich ist das nicht nur optisch, sondern auch technisch eine riesengroße Umstellung und ich werde mir anfangs sicher des öfteren die Haare raufen, weil irgendwas nicht klappt.

So, das reicht jetzt mit der langweiligen Technik, einen kleinen Blick hinter die Kulissen wollte ich aber in jedem Fall gestatten.

Kommen wir zum zweiten Halbsatz der Überschrift: Geschenke! Deshalb musste ich auch die lästige Werbekennzeichnung oben machen. Neben der DSGVO ist das auch ein heißes Thema, die Kennzeichnung und Transparenz.

Und nun zu den Geschenken!

Erfreulicherweise hatte Dani mir die neuen Mai- und Juni-Klartext Stempel von Dani Peuss zum Ausprobieren und Verlosen zur Verfügung gestellt, Stempel kann man nie genug haben, oder?

Zwei Karten und eine Geschenkbox von Buntbox habe ich auf die Schnelle mit dem Stempelset „Beste Wünsche“ gewerkelt, der wird einer meiner absoluten Lieblingsstempel werden. Dazu ein wenig mit Aquarellfarbe gespielt und nach langer Zeit mal wieder mit Embossingpulver.

Karte Danke mit Klartext Dani Peuss Stempeln und Aquarelltechnik

Geschenkbox Buntbox mit Klartext Dani Peuss Stempel und Aquarelltechnik

Karte Beste Wünsche mit Klartext Dani Peuss Stempel und Aquarellfarbe

Mit einigen Stempelsets werde ich in den nächsten Tagen noch weiterarbeiten, mein London Reisealbum und einige Workshop-Projekte warten und ich kann es kaum erwarten, wieder richtig kreativ zu sein, nach dem ganzen bürokratischen Gehampel und dem Technikkram.

Und diese Stempel sind für euch!!

Ich verlose als kleines Dankeschön für eure Treue und Geduld die sechs abgebildeten Stempelsets, einzeln versteht sich 😉

Dani Peuss Klartext Stempel Mai-Juni

Was ihr tun müsst, um an der Verlosung teilzunehmen: Kommentieren! Mehr nicht.
Ich würde mich aber sehr freuen, wenn ihr dazu noch etwas zum Blog schreibt. Gefällt euch das neue Design, fehlt euch etwas, findet ihr euch zurecht mit der neuen Navigation? Ich möchte gerne alles noch weiter optimieren, dazu brauche ich Input von euch.

Das Gewinnspiel gilt für Leser aus Deutschland, Österreich und der Schweiz.
Teilnehme unter 18 Jahren nur mit Erlaubnis eines Erziehungsberechtigten.
Rechtsweg ausgeschlossen, Barauszahlung des Gewinns nicht möglich.

Die Kommentare für dieses Gewinnspiel sind ab sofort bis zum 17.06.2018  um Mitternacht geöffnet, danach veröffentliche ich die Gewinner.

Vielen Dank für eure Geduld und Treue, ich weiß das wirklich sehr zu schätzen und freue mich auf ein neues Kapitel Bloggen. Obwohl es nicht einfacher wird mit dem Datenschutz, und dem Internet und überhaupt 😉

Alles Liebe
Barbara

Allgemein Allgemeines Basteln DIY Fotodruck Home Deco Interior Paris

DYI | Fuji Instax Square Foto und Ikea Ribba Rahmen, die perfekte Kombination

29. April 2018

*enthält Werbung, der Instax-Drucker wurde mir zur Verfügung gestellt*

Ihr wisst ja wie das inzwischen mit der Werbekennzeichnung ist, mehr Verwirrung als Transparenz. Deshalb dieser kleine Hinweis direkt am Anfang, nein, ich habe kein Geld für diesen Post bekommen, ja,  ich bin begeistert von diesem Instax-Drucker, den Fujifilm Deutschland mir zum Testen geschickt hat. Und den Rahmen habe ich bei Ikea gekauft und selbst bezahlt.

Soweit solltet ihr mich inzwischen kennen, ich würde nie etwas empfehlen, dass ich a) nicht selber ausprobiert habe und b) von dem ich nicht überzeugt bin.

Das musste gesagt werden. Und jetzt zum Wesentlichen.

Ich mag ja das Format der Instax-Fotos sehr, diesen Retro Touch der alten Bilder, gepaart mir digitaler Technik. Die allermeisten dieser Fotos mit dem bekannten weißen Rahmen landen bei mir im Reisetagebuch, da ich Instax Drucker für unterwegs einfach superpraktisch finde.

Manchmal möchte aber auch mal ein Bild an die Wand. Bei der kleinen Größe finde ich das nicht so einfach. Na klar, man kann sie einfach mit Masking Tape an die Wand pinnen, in einer Gruppe finde ich das toll. Aber ein einzelnes Foto verliert sich doch etwas.

Bei mir finden sie ein Zuhause im 25×25 cm Ribba Rahmen von Ikea. Beispiele dazu findet ihr auch in früheren Blogposts, wie die Weihnachtsdeko oder für ein kleines Portrait.

DSC02175

Das Foto hatte ich von meinem Smartphone als Probebild ausgedruckt. Drucker aufgeladen, Foto aus dem Album auf dem Smartphone angeklickt und schwupps, der erste Probedruck kam leise surrend aus dem Fuijifilm Instax Share SP-3 Drucker * Der Drucker druckt über ein eigenes WLan, über das man ihn in den Einstellungen des Smartphones verbindet.

In der passenden Instax App kann man das Bild vor dem Drucken bearbeiten, drehen, aufhellen, zuschneiden usw. Ich habe fast alle Insta-Drucker, die im Laufe der Jahre auf den Markt kamen, getestet. Die Fuji-Instax-Drucker sind extrem einfach zu bedienen, finde ich!

Im Vergleich zu den Instax Share SP 2 Drucker, der rechteckige Bilder druckt, hat man hier bei dem SP 3 ein fast quadratisches Format, fast wie früher. Das gefällt mir richtig gut, und man sieht etwas mehr vom Bild aus auf den kleineren Formaten.

DSC02134

Für das Wandbild habe ich die untere Hälfte des Passepartouts mit gemustertem Papier beklebt. Es lag gerade noch von den Workshops beim Crop Am Rhein auf meinem Tisch und passte gut zu den Blumen auf dem Fotos. Hinter das Instax Foto habe ich als Abstandshalter ein kleines Stück Wellkarton geklebt. Dazu mit der Schreibmaschine Datum und Ort des Fotos auf ein Schildchen, fertig.

Den Ribba Rahmen mit Instax Foto habe ich schon öfter verschenkt, kostet nicht viel und ist schnell gemacht.

Das war der kleine Bastelpost zum Sonntag.

In der nächsten Woche gibt es noch einige Berichte zum Crop Am Rhein. Gerade habe ich aber VERSEHENTLICH! alle bereits gespeichterten Fotos plus die aus dem Papierkorb des iPhone in einzelnen Ordnern auf die Festplatte meines Computers gespeichert, 4376 Ordner, die ich jetzt irgendwie löschen muss. Und alles kreuz und quer mit den aktuellen Fotos von April. Einfach geht anders 😉

Ich wünsche euch einen schönen Sonntagabend, tanzt ihr morgen auch in den Mai?

Alles Liebe

Barbara

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Allgemein Allgemeines Karten

Life | Post für die Heldenkinder, ich bitte euch um Hilfe

28. März 2018

Vor einigen Wochen las ich tief betroffen die letzten Einträge auf dem Blog von Ines. Sie schreibt unter "Cancer is an Asshole" über die schwere Erkrankung ihres Mannes. Durch mein eigenes Schicksal weiß ich nur zu gut, was die Diagnose Krebs bedeutet und wieviel Kraft es kostet, mit so einer Situation umzugehen. Dass es oft scheint, als wäre die Last zu schwer, das Leben ohne Zukunft.

Ein junger Vater, der bewundernswert gegen das unfassbare Schicksal ankämpft, und eine Frau und Mutter, die der Krabbe Kunibert den Kampf angesagt hat.

Besonders berührt hat mich der Beitrag zu Post für die Heldenkinder, und spontan dachte ich: da können wir Basteltanten doch helfen!

Ines Tochter, die Einhornbändigerin, wird am 21. April 10. Jahre alt und wünscht sich viele bunte Karten. Die soll sie bekommen, das findet ihr sicherlich auch, oder? Ob gebastelte oder gekaufte Karten, durch eine vergleichsweise kleine Geste von uns können wir ein winziges bisschen Freude in's Leben der Familie bringen und den Geburtstag ein wenig fröhlicher machen.

Es gibt Folgendes zu beachten, ich zitiere Ines einfach mal hier:

Die Kinder freuen sich immer riesig über Post. Bitte, wenn ihr schreiben, schicken oder basteln wollt, bleibt fröhlich, bleibt taktvoll und tapfer, denn unsere Kinder sind es auch. Keiner von uns braucht Mitleid, es ist so kurz vor Ostern, so kurz vor dem Geburtstag. Die Stimmung bei uns ist angespannt genug. Eure Post kann die Kinder verzaubern, und Kinder bleiben lassen. Bitte thematisiert Kunibert nicht in Eurer Post. Ich danke Euch, Die Heldenkinder danken Euch.

Habt ihr Lust mitzumachen und unseren Briefkasten zum überlaufen zu bringen? 

Ja liebe Ines, ich habe Lust und bin mir sicher, dass viele meiner weltbesten Leser das genau so sehen.

Ines schrieb mir in einer Mail:

Sehr gern darfst Du ihren Wunsch nach vielen Karten auch teilen. Das wäre so fantastisch wenn die "Kartenwelle" klappen würde.

Wir machen eine große Welle, ja? 

Die Adresse, an die ihr eure Karte für das Geburtstagskind schicken könnt, steht im Beitrag von Ines, den ich oben verlinkt habe. 

Ich finde es sehr berührend, wie offen Ines ihre Geschichte teilt. Den Schmerz, die Verzweiflung, die Hoffnung.

Osterglocken im Schnee

Am 8. April startet ausserdem eine großartige Spenden-Aktion zu Gunsten der DKMS, die sie ins Leben gerufen hat. Denn für den Superhelden konnte bisher kein Stammzellen-Spender gefunden werden. Wenn ihr euch als Stammzellen-Spender bei der DKMS registrieren lassen möchtet, ist jetzt die Gelegenheit. Und wenn ihr direkt für die Aktion von Ines spenden möchtet, könnt ihr das auf der Spendenseite machen.

So, ich besorge jetzt direkt eine Geburtstagskarte für die Einhornbändigerin, eine bunte fröhliche, vielleicht mit Musik oder einem Einhorn, sowas muss sich doch finden lassen. Ich bin nicht gut im Einhornkarten-Basteln, aber vielleicht hat ja jemand von euch Einhornstempel oder kann Einhörner malen?

Egal wie, wir werden eine Kartenwelle machen, ja? 

Ich danke euch ganz herzlich!

Lasst es euch gut gehen, nehmt eure Lieben einmal ganz fest in den Arm und genießt das Hier und Jetzt.

Alles Liebe

Barbara

Allgemein Allgemeines

Hallo Welt!

15. März 2018

Willkommen zur deutschen Version von WordPress. Dies ist der erste Beitrag. Du kannst ihn bearbeiten oder löschen. Und dann starte mit dem Schreiben!

Allgemein Allgemeines

Life | Über die Trauer, und was mich aus dem schwarzen Loch geholt hat

28. Februar 2018

Dieser Blogpost ist schon so lange, seit Jahren eigentlich, in meinem Kopf. Die Gedanken dann wirklich aufzuschreiben ist eine andere Sache. Aber jetzt muss es raus.

Heute ist wieder so ein Tag, der 28. Februar. Mein Mann hätte heute Geburtstag. Hätte, wenn die Krankheit Krebs sein Leben nicht schon vor neun Jahren viel zu früh beendet hätte.

So oft hätte, würde, könnte. Wie oft ich das denke! Wenn er doch sehen könnte, wie wunderbar sich seine Kinder entwickelt haben, wie sie trotz des Schocks im Teenager-Alter ihren Weg gefunden haben. Er wäre so stolz und glücklich! 

Aber eigentlich wollte ich über etwas anderes schreiben. Ich muss dazu in das Jahr 2008 zurück gehen, das Jahr, in dem im Frühjahr die Diagnose Krebs gestellt wurde. Mein Mann stellte sich der Diagnose und wollte mit allen Mitteln die Krankheit besiegen. Sicherlich gibt es kein Rezept und keinen Leitfaden für diese Situation. Jeder geht anders damit um, jeder muss im Rahmen seiner Kraft und Persönlichkeit den Weg finden.

Den Weg, der plötzlich und unerwartet ein anderer wird, als man ihn sich für sein Leben ausgemalt hat. Auf diesem Bild waren wir junge Eltern und dachten, wir würden noch glücklich mit unseren Enkelkindern sein können. Was hatten wir alles noch für Pläne! Mit dem Wohnmobil als Rentner die Ostküste der USA runter war einer davon, mein Mann wurde aber nur 52 Jahre alt. Der Arzt, der die Diagnose stellte sagte damals zu uns: Ihr Weg ist jetzt ein anderer, ein neuer, und niemand kann sagen , wie lang er ist und wohin er führt. Hörte sich erstmal positiv an, als wir noch Hoffnung auf Heilung hatten.

Budapest 1991

Und um es gleich vorweg zu nehmen: ohne die Hilfe unserer Familie, von Freunden und Bekannten hätten wir es nicht geschafft. Nicht in der Zeit der Krankheit, und ich erst recht nicht im Jahr nach dem Tod meines Mannes.

Mir ist es heute wieder bewusst geworden, wie unendlich dankbar ich meinen Kindern, der Familie und dem Freundeskreis bin. Und letztendlich haben auch viele liebe Menschen, die meinen Blog lesen, dazu beigetragen, dass ich mich damals und auch später unterstützt fühlte.

Wie ist das, wenn die Welt auf einmal zusammenbricht? Wenn man Angst hat, nur noch Angst vor der Zukunft und nicht weiss, ob man das alles aushält? Es ist grauenvoll, furchtbar und ich hatte das Gefühl, ich könnte nie wieder aufhören zu weinen, nie wieder Freude empfinden, nie wieder lachen.

Jeder, der selbst oder im Umfeld mit einer Krebsdiagnose oder im schlimmsten Fall dem Tod eines engen Angehörigen oder Freundes in Berührung kommt, kann vielleicht ahnen, wie es mir ging. Ich musste aber funktionieren, der Alltag mit den Kindern, Schule und Haushalt musste weitergehen. Zum Teil hat es mich abgelenkt, ich war froh, der Krankenhausluft zu entkommen, wenn ich mich um so banale Dinge wie Wäsche waschen und Einkaufen kümmern konnte.

Dazu kamen finanzielle Sorgen. Als Familie mit vier Kindern hat man in der Regel kein großen finanziellen Reserven, das Krankengeld reichte hinten und vorne nicht und krank sein ist teuer. 

Und jetzt komme ich dazu, über was ich ja eigentlich schreiben wollte.

Auch kleine Hilfen können Großes bewirken, das habe ich in dieser Zeit gelernt und bewusst wahrgenommen. Und das möchte ich euch heute mitgeben.

Denn wir kommen alle mal in Situationen, wo es jemandem, den wir kennen, schlecht geht. Oft fühlt man sich hilflos, weiss nicht, was man sagen oder machen soll. Es liegt nicht jedem eine Mutter Theresa im Blut. Aber wir wollen helfen, wollen den Schmerz des Anderen etwas lindern, ihr wisst, was ich meine, oder?

Ich habe einige Freundinnen, die nicht zum ersten Mal so etwas erlebten, die aus Erfahrung und Intuition wussten, was helfen könnte. Nicht geholfen hat mir übrigens der Spruch: "du musst jetzt stark sein". So ein blöder Satz, das wusste ich selber und fühlte mich noch mehr unter Druck. Aber was sagt man auch, wenn einem die Worte fehlen? 

Was mir geholfen hat, waren oft kleine Dinge. Ich zähle das jetzt einfach mal so auf, ohne Gewichtung und Reihenfolge, wie es mir in den Sinn kommt.

In den Wald und laufen, laufen, laufen. Ermöglicht durch wenige kostbare Stunden, in denen Familie und Freunde sich um meinen Mann kümmerten. Mir die schier unendliche Last abnahmen.

Eine Freundin, die mir mein Lieblingseis aus einem Eiscafe in der Stadt vorbeibrachte. Als sie merkte, dass ich aus Sparsamkeit kein Küchenpapier mehr kaufte, stand am nächsten Tag ein 20er Pack vor meiner Haustür, einfach so. Das hört sich jetzt banaler an als es war, für mich war das Mitgefühl pur.

Nachbarn, die uns Essen brachten. Freunde, die Essen für alle ins Hospiz brachten. 

Freunde, die sich um den Papierkram kümmerten, Rechnungen sortierten, Unterlagen abhefteten und mir so sehr die ganzen Formalitäten nach dem Tod meines Mannes erleichterten durch diese Vorarbeit. Und auch später noch.

Freunde, die nach der Diagnose meinen Mann in jeder freien Minute beschäftigten, mit ihm auf den Golfplatz fuhren, oder mit ihm Tennis spielten, in ihrer Arbeitszeit. Die mit ihm Ausflüge machten, damit er abgelenkt war, seinem Schmerz bei ihnen abladen konnte statt bei mir. Ich konnte in diesen Stunden auch durchatmen und ein paar Minuten die Krankheit nicht vor Augen haben. Jeden Tag hat ihn jemand im Krankenhaus oder hier zuhause besucht, so dass ich nicht dauernd da sein musste. Ich war so erleichtert, auch wenn sich das jetzt schlimm anhört. Irgendwann konnte ich das Krankenzimmer und die Auswirkungen der Krankheit und der Chemo nicht mehr ertragen, ich war so erschöpft. 

Eine meiner Workshop-Kundinnen lud mich zum Frühstück und einem Ausflug nach Venlo ein, ein halber Tag Auszeit, wie Urlaub, das werde ich nie vergessen.

Es kamen viele kleine Päckchen von einem unbekannten Absender, bis heute weiss ich nicht, von wem. Darin ein lieber Gruß, ein wenig Tee und süße Leckereien. Ein scheinbar fremder Mensch macht sich Gedanken und die Mühe, mir eine Freude zu machen, das tat so gut.

So viel Mitgefühl von allen Seiten, auch hier auf dem Blog gab es immer wieder so liebe Worte meiner Leser.

Ein Gutschein für ein Frühstück mit meinen Kindern in der Nachbarstadt. Ein Gutschein für 5 Autowäschen. 

Selbstgebackene Weihnachtskekse, mein Mann hatte Heißhunger während der letzten Chemophase und meine Freundin hat jeden Tag für ihn gebacken, gefühlte Tonnen von Plätzchen.

Und noch etwas zum Thema Geld. Ich nahm bereits während der Krankheit meines Mannes einen Job als Tagesmutter bei Nachbarn an und arbeitete mittags in der Schulmensa. Letzteres, ohne dass ich viel Ahnung davon gehabt hätte. Die Leitung der Schulmensa wurde mir angeboten, weil ich seit vielen Jahren ehrenamtlich auf verschiedenen Ebenen tätig war und man mir das einfach zutraute. Ohne, dass ich gefragt hatte. Großartig fand ich das. 

Man liest öfter, wie Menschen durch Krankheit unverschuldet in finanzielle Not geraten können. Jetzt könnte man denken: da sorgt man doch vor. Ne, eben nicht, wenn man vier Kinder hat und sich und den Kindern ab und zu auch mal was gönnen möchte. Eine der berührensten und großzügigsten Gesten damals war, dass Freunde für uns ein Sparbuch mit einem vierstelligen Betrag anlegten. Zur freien Verfügung. Sie sagten: uns geht es so gut, wir verdienen beide gut, Haus ist abbezahlt, wir möchten so gerne etwas für euch tun.

Auf dieses Sparbuch kamen nach dem Tod meines Mannes noch Spenden und ich konnte auch deshalb die finanziellen Belastungen der nächsten Zeit überstehen.

Das Gefühl, wenn man sich bei Ikea ein paar Duftkerzen leisten kann, oder sich nach langer Zeit einen Starbucks Latte als absoluten Luxus gönnt. Geld löst nicht alle Probleme, aber kann Probleme erträglicher machen.

Meine Freundinnen luden mich regelmäßig ins Kino ein, und vorher lecker Abendessen. Das hat so so gut getan! Und irgendwie hat sich durch diese Geste der Hilfe und Ablenkung eine Tradition entwickelt, die wir bis heute monatlich beibehalten. Mir wird beim Schreiben erst bewusst, wie und woraus sich das überhaupt entwickelt hat.

Die Liste könnte ich noch lange fortsetzen, aber ich glaube es wird schon deutlich, was ich meine.

Heute war wieder so ein Tag, wo ich das Schicksal verflucht habe, wo ich traurig und bedrückt war. Aber Tage wie dieser bringen mir auch wieder zu Bewusstsein, welches Glück wir trotz allem damals hatten, so unterstützt und aufgefangen zu werden von Familie und Freunden.

Was ich einfach nur sagen wollte: helfen können auch kleine Dinge, scheinbar banale Dinge. Mitgefühl kann viele Facetten haben. 

Alles Liebe

Barbara