London Persönliches Reisen Unterhaltsames

Travel London | Mädelstrip nach London, Tipps für Reisen, Hotel, Sightseeing und ein absolutes No Go!

20. Juli 2018

Ich liebe London, kommt für mich gleich nach New York, das mal vorweg. Eine meiner ersten Erinnerungen: ich habe dort 1986 meine erste Barbour Jacke gekauft. Und habe zum ersten Mal Phantom of the Opera gesehen. Ist das peinlich? Dass man sich nicht an den Buckingham Palast oder Big Ben erinnert, sondern an sowas? Garnicht, oder?

Lange Zeit hatte ich dann andere Reiseziele, aber in den letzten drei Jahren war ich gleich viermal in London. Nicht zuletzt deshalb, weil meine älteste Tochter neuerdings dort arbeitet. Man muss das Kind ja öfter als  einmal im Jahr sehen, versteht sich.

Da sich nach meinen Instastories der letzten Reisen so viele einen Reisebericht zu London gewünscht haben, erfülle ich diesen Wunsch sehr gerne. Ob der Versuch, die letzten beiden Reisen im Abstand von zwei Monaten zusammenzufassen gelingt? Mal sehen ob ich das schaffe. Vielleicht werden es auch zwei Beiträge hier auf dem Blog.

Ende Mai, am langen Pfingstwochenende, heirateten zufällig ein Prinz und eine bekannte US Schauspielerin. Das war natürlich die perfekte Gelegenheit für meine jüngere Tochter und mich, passend zur Traumhochzeit von Harry Windsor & Meghan Markle, die große Schwester in London zu besuchen.

Liberty Departement Store London

City of London sign

Und Anfang Juli war es wieder soweit, unser Freundinnen-Mädelstrip-Sparkonto war gut gefüllt für die nächste Reise und nach London sollte es dieses Mal gehen, nachdem wir in den Jahren zuvor New York und Las Vegas unsicher gemacht hatten. Unsere Dreiergruppe wird neuerdings durch Freundin Gabi verstärkt, die perfekte Reisegruppe!

Reisen nach und in London

Ein wenig ist die Wahl des passenden Transportmittels natürlich vom eigenen Standort abhängig. Ich wohne in der Nähe von Düsseldorf, Abflüge mit Super-Billigairlines von Weeze oder Köln-Bonn sind deshalb keine Option für mich. Erstens wegen der umständlichen Anreise dorthin, zweitens boykottiere ich Ryanair & Co. aus bestimmten Gründen. Mangelnde Sicherheit und Ausbeutung von Mitarbeitern sind bei mir persönlich ein No Go, aber das muss jeder für sich entscheiden.

Im Mai bin ich mit British Airways (bzw einer kleineren Tochtergesellschaft) direkt von Düsseldorf zum London City Airport geflogen. Dieser Flughafen liegt am nächsten zur Innenstadt Londons und ist bequem mit der Oyster Card und der DLR Bahn in 25 Minuten zu erreichen. Love it. Und es hat komplett mit 190€ nun auch kein Vermögen gekostet. Ausserhalb von Feiertagswochenenden sind die Flüge sicher auch günstiger. So nah an der Skyline von London vorbeizufliegen und fast in der Stadt zu landen, das hat schon was.

Anflug auf London City Airport

Eine weitere praktische Option ist die Fahrt mit dem Zug, von quasi meiner Haustür bis Kings Cross St. Pancras bin ich sechs Stunden unterwegs, mit einer Stunde Aufenthalt in Brüssel für die UK Einreise- und Sicherheitskontrollen. Mit Sparpreis Europa und Sitzplatzreservierungen hat das Ticket 150,- gekostet. Man reist komfortabel im ICE und Eurostar, wir waren (Wieder) sehr zufrieden.

Eurostar London St Pancras

Tube sign Kings Cross St. Pancras Ubahnschild

Ein Riesenvorteil beim Reisen mit der Bahn ist für mich die Sache mit dem Gepäck. Keinen Aufpreis für den Koffer, soviel Flüssigkeiten und Kosmetik wie man möchte (meine Tochter hatte sich Paulaner Radler gewünscht) und Platz genug für eventuelle Shopping-Exzesse. Keine so aufwändigen Sicherheitskontrollen wie am Flughafen, dachten wir jedenfalls bis zur Rückfahrt, aber das ist eine Geschichte, die ich an anderer Stelle ausführlicher erzähle, ha, ha.

Und auf der Rückfahrt ein kleines Picknick im Eurostar mit Baguettes von Le Pain Quotidien, herrlich! Selbstverständlich hatte ich eine Vierer-Sitzgruppe mit Tisch für uns gebucht.

In einem Beitrag vom letzten Jahr könnt ihr mehr Details zur Fahrt mit dem Eurostar und zur Oyster Card lesen. Ohne Oyster Card geht garnix in London, das Bequemste überhaupt. Alternativ könnt ihr für die U-Bahn auch eure Kreditkarte verwenden, wenn diese für kontaktloses Zahlen eingerichtet ist (sind die neuen Karten eigentlich alle). Dann zahlt ihr aber jedes Mal einen Mini-Aufpreis für Auslandsnutzung, für die Underground ist die Oystercard auf jeden Fall generell besser.

London Tube Station Gloucester Road Artwork

Apropos Tube, wie die U-Bahn im Volksmund genannt wird. Es gibt einige Stationen, die besonders schön sind. In der Station Gloucester Road zum Beispiel findet sich eine Installation der Künstlerin Heather Phillipson mit dem schönen Namen „lettie eggsyrub“, wirklich sehenswert! Das Tube fahren ist in London einfach, die Linien haben Farben und Namen, man findet mit einem Plan oder apps wirklich unkompliziert seinen Weg. Die älteren Linien wie Central oder District sind niedrig und heiß, die neueren sind mit Klimaanlagen angenehmer zu fahren, jedenfalls im Sommer.

Tube sign Mind the gap London

Wohnen in London

Damit sind wir beim Thema Hotel oder Airbnb. Ich persönlich schätze den Komfort von Hotels mit frisch gemachten Betten, geputzten Duschen und frischen Handtüchern und muss im Urlaub nicht in fremder Leute Wohnungen wohnen. Ich will nicht kochen und schnuppere Lokalkolorit auch, wenn ich durch die Straßen laufe und auf jeden Fall in Pubs. Aber auch das ist Geschmacksache und für die Reisekasse mag Airbnb durchaus eine Erleichterung sein.

Meine Tochter hatte ein sehr nettes AirBnb Zimmer während ihres Praktikums vor drei Jahren, dazu hatte ich in einem früheren Bericht mit anderen Reisetipps zu London berichtet.

Für unseren Mädelstrip im Juli hatte ich wieder das Mowbray Court Hotel in Earls Court gebucht. Mir ist bei zeitlich knapp geplanten Städtetrips eine gute zentrale Lage wichtig. Mal zwischendurch die Einkaufstüten wegbringen, sich vor dem Abendessen umziehen können usw., statt in irgendeinen abgelegenen Stadtteil fahren zu müssen. Die Zimmer im Hotel sind winzig, besonders die Einzelzimmer, die wir dieses Mal gebucht haben. Im vergangenen Jahr hatte ich mit meiner Tochter ein Doppelzimmer gebucht, das war für Londoner Verhältnisse und ein drei Sterne Budget Hotel normal groß. Die Bäder sind neu und ansprechend, das Einzelzimmer war so breit wie das Bett lang, aber hey, total ausreichend zum Schlafen. Schrank, Tresor, Teekocher, alles da, ein Raumwunder.

In der Lobby kann man sich gut aufhalten, es gibt Wasserflaschen zur freien Verfügung, wovon wir bei 30 Grad Wetter reichlich Gebrach gemacht haben, one for the room, two for the road 😉 Bei meiner vorletzten Reise habe ich einige Bilder vom Hotel gemacht, dieses Mal hab ich leider wieder vergessen, das Zimmer zu fotografieren, f*****g Instastories 😉 Einen ausführlichen Bericht zum Hotel und weitere Tipps könnt ihr hier nachlesen.

Lobby Mowbray Court Hotel London

Ein kleiner Tipp, falls ihr dort bucht: besteht auf Zimmern im Haupthaus, die Dependance ist noch nicht komplett renoviert. Die Zimmer sind neu, aber der Rest des Hauses nicht, also vermeidet diesen Anbau auf jeden Fall.

Die Underground Station Earls Court liegt direkt um die Ecke, ebenso einige schöne Pubs und Restaurants. Zwei Stationen entfernt liegen Kensington und Chelsea, sehr schön zum Bummeln und Shopping.

Sightseeing, Sehenswürdigkeiten und mehr

London ist voll mit Geschichte und historischen Ecken, jeder kennt den Buckingham Palast, den Tower und die Tower Bridge und so weiter. Muss man alles gesehen haben, Touristenschwärme hin oder her. Zwei aus unserer Mädelsrunde waren zum ersten Mal in London, deshalb buchten wir eine zweitägige Hop On Hop Off Tour mit dem Bus. Großer Fehler! Hinterher ist man immer schlauer. Wir dachten, das ist eine gute Art, viel von der Stadt zu sehen , besonders, wenn man zum ersten Mal dort ist. Vielleicht ist es das auch, wahrscheinlich hatten wir den falschen Anbieter. Bucht auf keinen Fall mit Golden Tours!! Die Haltestellen sind kaum zu finden, die Fahrzeiten werden nicht eingehalten und wir hatten teilweise den Eindruck, die Fahrer fuhren wie sie lustig waren.

Oben auf dem offenen Deck der Busse sitzt man bei schönem Wetter zwar gut, bis man aber die enge Treppe hochgekraxelt ist und sich die Kopfhörer in die Ohren gestopft hat muss man schon wieder aussteigen. Mich hat das genervt. Ansagen zu Sehenswürdigkeiten kamen immer, wenn man schon dran vorbei war, der Bus stand ewig an Ampeln und in Baustellen und raste dann an den interessanten Punkten vorbei. Und preiswert ist der „Spaß“ auch nicht. Wir haben viel kostbare Zeit mit Warten und Haltestellen zu suchen, denn jede Tour hält woanders.

Ich bewege mich lieber autark und frei nach meinen Bedürfnissen, geführte Touren sind manchmal super, aber im allgemeinen ist das nicht mein Ding, genau wie Pauschalreisen, nie im Leben habe ich bisher eine Pauschalreise gebucht. Aber auch hier gibt es unterschiedliche Vorlieben, das muss jeder für sich entscheiden.

Zurück zu Erfreulicherem.

Der Blick von oben, eins meiner absoluten Highlights in jeder Stadt. Im vergangenen Jahr war ich mit meiner Tochter oben im Sky Garden, den tropischen Aussichtsplatz hätte ich meinem Mädels gerne gezeigt. Der Besuch des Sky Garden ist kostenlos, allerdings muss man vorher einen Slot buchen, ein Zeitfenster. Die Buchungen kann man auf der Seite eine Woche im Voraus machen, ich habe es aber nicht geschafft dieses Mal. Innerhalb von Minuten nach Freischaltung der neuen Woche waren die drei Tage, die wir zur Verfügung hatten, ausgebucht. Vergangenes Jahr war es ganz unkompliziert, weil noch nicht so bekannt, wie in Bildern und Bericht vom letzten Jahr gezeigt. Hier seht ihr das Gebäude, auf dem sich der Sky Garden befindet, hinter der Tower Bridge.

Tower Bridge und Sky Garden London

The Shard, ein aussergewöhnliches Erlebnis

Wir entschlossen uns statt dessen kurzerhand für den Sonnenuntergang auf dem Shard, einer der neueren Londoner Attraktionen.

Ich beschreibe euch mal kurz, in welche schöne Fußtour wir das eingebunden haben. Angefangen haben wir an der Tower Bridge, ich mag es jedes Mal dort. Der Blick auf die Skyline und das Wasser, die Kontraste zwischen den neuen Superbauten und den historischen Gebäuden haben eine besondere Faszination.

The Shard London, Blick von der Tower Bridge

Wir sind am späten Nachmittag über die Tower Bridge gegangen, das Gebäude The Shard, das mit 310 Metern zurzeit höchste Gebäude der EU, seht ihr auf dem Bild von der Brücke aus.

Tower Bridge London

Kommt man aus Richtung Tower von der Brücke und biegt nach links ab, erreicht man Butler’s Wharf. Hier finden sich am Südufer der Themse etliche Restaurants mit Aussenterrassen, sehr schön, um bei gutem Wetter draussen am Wasser zu essen und Luxusimmobilien zu bestaunen.

Butler's Wharf London

Butler's Wharf London

Butler's Wharf London

Potter's Field London

Wieder zurück an der Brücke vorbei erreicht man Potter’s Field Park, hier finden häufig Events statt und man kann entspannt an der Themse sitzen oder bummeln.

Um The Shard zu erreichen, läuft man durch hypermoderne Bürokomplexe, beeindruckend! Wir haben im Erdgeschoss des Komplexes unsere  View from the Shard Karten für 20.30 Uhr gekauft, nachdem wir die Zeit des Sonnenunterganges vorher recherchiert hatten, eine bis eine halbe Stunde vorher sollte man rauf fahren. Und wenn ihr Tickets bis zu zwei Wochen vor eurem Besuch online bucht, spart ihr fast 10 Pfund. Wir haben uns kurzfristig nach Wetterlage entschieden und deshalb 30 Pfund Tagespreis bezahlt, aber das war es wert!

More London Riverside

More London Place

Ein paar Minuten später trafen wir uns mit meiner Tochter, nachdem sie Büroschluss hatte,  im nahegelegenen Borough Market zum Abendessen. In London muss man fast überall reservieren, wenn man nicht gerade im Pub essen möchte. Da wir das nicht hatten, fanden wir mit Glück noch einen Tisch bei Arthur Hoopers und haben dort wirklich lecker gegessen.

Arthur Hoopers Restaurant Borough Market London

Ich verfranse mich hier gerade, stelle ich fest. Eigentlich sollte dieser Abschnitt über Sehenswürdigkeiten sein, über Essen in London wollte ich separat einen Beitrag schreiben. Aber einmal ein Lecker-Essen-Bild zwischen den ganzen Mauerbildern mit blauem Himmel bringt ein wenig Abwechslung in die Bilderflut, oder?

Mit gut gefüllten Bäuchen und nach der kleinen Laufpause ging es zum Shard, der im Übrigen direkt auch über den Bahnhof London Bridge zu erreichen ist. Mit unseren Tickets für die Aussichtsplattform fuhren wir ohne Warteschlange dann mit dem Aufzug in die 72. Etage, das ist die oberste Ebene, man steht teilweise unter freiem Himmel.

Wahnsinn.

View from the Shard Tower Bridge

Ich habe auf die letzten beiden Reisen nach London keine Kamera mitgenommen, da ich bereits so viele Bilder von London habe. Eine Erleichterung, ohne das große Ding und Objektive und nur mit dem iPhone in der Handtasche rumzulaufen. In diesem Moment habe ich es bereut, etwas jedenfalls. Was hätte ich mit meinem Teleobjektiv für tolle Bilder machen können! Aber nun ja, es wird nicht das letzte Mal sein, dass ich da oben war, hoffe ich. Und für iPhone Fotos sind meine Bilder nicht schlecht, oder? Leider ist hier immer eine Scheibe dazwischen, ganz sauber war die nicht.

View from the Shard St. Pauls Cathedral

Was soll ich euch noch zum Thema sehenswertes erzählen? Natürlich gibt es die touristische Seite von London, die gehört aber dazu und zwischen den ganzen Japanern mit Selfiesticks muss man sich den Buckingham Palast, Westminster Abbey, den Trafalgar Square und die wunderschönen Kensington Gardens selbstverständlich anschauen.

Regent Street London

Gesehen haben muss man auch Picadilly Circus, der mich immer ein winziges bisschen an den Times Square in New York erinnert. Von dort kann man sich zum Beispiel die Regent Street entlang shoppen ähm… bummeln, kommt dann zum Oxford Circus.

Kurz vorher erreicht man das Traditionskaufhaus Liberty. Geht unbedingt mal rein, es ist ein traumhaft schönes Gebäude. In den zwanziger Jahren wurde die Fronten aus zwei alten Schiffen gestaltet. Das Treppenhaus ist reich verziert, die Aufzüge komplett aus Holz und die Toiletten sind fast so schön wie die von Harvey Nichols in Knightsbridge. Die Papeterie Abteilung ist übrigens auch ein Traum!

Liberty Kaufhaus London

Schon wieder schweife ich ab, Shopping wollte ich mit dem Thema Essen kombinieren, also zurück zum Sightseeing.

Ich habe noch ein besonderes Highlight für euch, dass ein wenig abseits der Touristenströme liegt.

The Barbican Centre

Ein Ort der Ruhe und der Entspannung, wenn man dem Trubel etwas entkommen möchte. Eingeweiht 1982 von der Queen ist das Barbican Centre das größte Konferenz- und Kulturzentrum Londons. In fast zehnjähriger Bauzeit wurde der im Krieg fast völlig zerstörte Stadtteil Barbican komplett neu aufgebaut, zum einen mit Wohnbebauung, dem Barbican Estate, und eben mit dem Barbican Centre.

Barbican Centre London

Barbican Centre London

Ich mag diese 70er Jahre Architektur, die zwischen den ganz alten Häusern und den hypermodernen Bauten in London so ganz anders im Stadtbild und für’s Auge wirkt. Ich fühlte mich in meine Jugend zurück versetzt, denn auch die Innenaustattung ist voll 70er und 80er Jahre. Das London Symphony Orchestra hat seinen Sitz hier, es gibt Konzerte, Kinos und man kann wunderbar am Wasser entspannen.

Von dort aus ist man schnell im Hipster-Viertel Shoreditch mit seiner Street Art und den coolen Street Food Buden am Finsbury Park. Und der besten Delikatessenabteilung in einem Marks&Spencers, die ich je gesehen habe!

Ist sie schon wieder beim Essen gelandet, das muss daran liegen, dass ich mit leerem Magen vor dem PC sitze …

Shoreditch London

Das Beste kommt zum Schluss.

Die Harry Potter Studio Tour

Als wir Pfingsten meine Tochter besuchten, hatte diese als Geburtstagsgeschenk für ihre Schwester einen Tour in die Warner Bros. Studios gebucht. Die Studios, wo zehn Jahre lang alle Harry Potter Filme gedreht wurden.

Viele von euch haben meine Instastories dazu gesehen, die sind übrigens immer noch in den Highlights gespeichert. Ich stelle gerade beim Verlinken fest, dass man die jetzt auch am Desktop sehen kann, hab ich das verschlafen oder geht das schon länger??

Und was soll ich zu der Tour sagen: sensationell!!! Die Tickets für die Harry Potter Studio Tour sollte man in jedem Fall länger vor der Reise buchen, es ist oft ausverkauft.

Ein must see für Potterheads, jeder Fan wird genau wie wir begeistert sein. Meine Kinder sind ja die typische Generation Harry Potter, sie sind damit groß geworden und haben jedes Buch gelesen, jeden Film gesehen und jedes Video Game gespielt.

Lavinia hatte die Busfahrt von London zu den Studios in Leavesden (ich glaube der Bus fuhr ab Liverpool Station) gleich dazu gebucht, als Komplettpaket. Die Busfahrt dauert eine gute halbe Stunde. Wir entschieden uns, in eigenem Tempo durch die Studios zu laufen, es gibt auch geführte Touren und Audio Tours.

Warner Bros. Harry Potter Studio Tour

Die Originalkulissen, die Originalkostüme und die Requisiten der acht Filme sind zu einer einmaligen Ausstellung geworden. Im Einführungsfilm wird bewusst, dass Daniel Radcliffe, Emma Watson und Rupert Grint, als sie mit 11 Jahren anfingen zu drehen, noch Kinder waren und acht Jahre ihrer Kindheit und Jugend hier verbracht haben. Sie wohnten mit ihren Eltern im Ort und gingen hier zur Schule.

Durch gigantische Türen betritt man die große Halle im magischen Harry Potter Universum, schaut mal die kleinen Mädels vor uns auf dem Bild! Viele Besucher hatten sich passend zum Anlass mit Umhängen, Hüten und Zauberstäben ausgestattet, sogar viele Erwachsene! Meine Töchter waren mit Gryffindor Hoodie und Schal  dabei.

Es war an diesem Tag (Sonntag!) erstaunlicherweise nicht sehr voll, trotzdem ist es kaum möglich, Fotos ohne andere Besucher drauf zu machen. Ich hab es versucht, deshalb sind es mehr Detailaufnahmen.

Die Große Halle in Hogwarts

Harry Potter Studio Tour Die Große Halle in Hogwarts

Hier sieht man das hölzerne Modell der Decke der Großen Halle, es erstaunlich, wie das relativ kleine Modell mit Hilfe von special effects im Film zur großen Halle wird.

Harry Potter Studio Tour Die Große Halle in Hogwarts

Überhaupt bietet die Ausstellung großartige Einblicke in die raffinierte Technik und auch den Blick hinter die Kulissen. Wenn man direkt die Filmszene im Kopf hat … ach ja, kenn ich, so haben die das also gemacht!

Harry Potter Studio Tour Gryffindors Gemeinschaftsraum

Harry Potter Studio Tour Gryffindors Gemeinschaftsraum

Dumbledores Büro Harry Potter Studio Tour London

Zaubertrank Labor Harry Potter Studio Tour London

Zaubertrank Labor Harry Potter Studio Tour London

Zaubertrank Labor Harry Potter Studio Tour London

Harry Potter Studio Tour Zauberbesen

Zauberstäbe Harry Potter Studio Tour

Winkelgasse Harry Potter Studio Tour

Winkelgasse Harry Potter Studio Tour

Winkelgasse Harry Potter Studio Tour

Wir bestaunten die Winkelgasse, und stiegen in den Hogwarts Express. Jedes Detail ist so authentisch und liebevoll arrangiert, mich begeistern solche kleinen speziellen Dinge sehr.

Im Haus der Dursleys fliegen die Blätter durch die Gegend und das Haus der Potters ist originalgetreu im Aussenbereich zu sehen.

Dursleys

Jede Menge Optionen für witzige Fotos werden angeboten. Wir fuhren im Zug und sahen draußen Rons fliegendes Auto vorbeiwackeln, davon haben wir ein Bild gekauft , ist bei meiner Tochter geblieben 😉 Wir mussten selbstverständlich an Gleis 9¾ dieses Foto machen.

Gleis 9¾ Harry Potter Studio Tour

Motorrad Harry Potter Studio Tour

Zum Schluss der Tour betraten wir eine großen dunklen Raum und standen ehrfurchtsvoll vor dem Hogwarts Modell. Unglaublich und wunderbar für die Ausstellung in Szene gesetzt.

Das Modell mit einem Maßstab von 1:24 gilt als „Juwel in der Krone des Art Department“ und wurde von einem Team von 86 Künstlern und Mitarbeitern erbaut. Der um das Modell herum führende, absteigende Pfad ermöglicht es den Besuchern, sich die atemberaubenden Details genau anzusehen und auf verschiedenen Monitoren zu erleben, wie das Modell auf der Leinwand zum „echten“ Hogwarts wurde. Die Beleuchtung simuliert in Kürze einen 24-Stunden Rythmus und zeigt die Zauberschule alle paar Minuten in einem anderen Licht.

Hogwarts Harry Potter Studio Tour

Hogwarts Harry Potter Studio Tour

Hogwarts Harry Potter Studio Tour

So, jetzt muss es reichen mit dem Potter Spam, ich kann mich beim Sichten meiner Bilder kaum bremsen vor Begeisterung.

Fazit: absolute Empfehlung, für Kinder und Erwachsene und Potter-Fans sowieso !

Im nächsten Beitrag geht es dann ums Essen und Trinken, um die königliche Hochzeit und natürlich um das Thema Shopping und einige andere Tipps für London.

Für heute sage ich bye bye, oder vielmehr good night, es ist weit nach Mitternacht, die Zeit vergeht beim bloggen unglaublich schnell. Oder man sitzt ganz schön lange an so einem Beitrag 😉

Lasst es euch gutgehen und schreibt London auf jeden Fall auf eure Bucket List!

Alles Liebe

Barbara

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8 Comments

  • Reply Susann 20. Juli 2018 at 8:35

    1000 Dank für diesen super interessantenund toll geschriebenen Londonbericht. Meine Reisevorfreude hast du dadurch vervielfacht und mir etliche Anregungen für meine vier Tage London im August gegeben.

  • Reply Dannii 20. Juli 2018 at 9:12

    Liebe Barbara,

    danke für diesen tollen Bericht!

    Hach ja… London! Leider erst zweimal da gewesen! So eine schöne Stadt… Könnte direkt wieder hin. So viel haben wir noch nicht gesehen und wartet darauf, von uns entdeckt zu werden.
    Wir hatten letztes Jahr auch überlegt so eine Hop-on-Hopp-Off-Tour zu machen. Zumindest halt abends. Aber leider gab es diese Möglichkeit bei dem Anbieter nicht. Nur in Kombination mit einem Tagesticket und das war uns dann doch zu teuer. Nee nee…
    Übrigens kann man in dem großen Einkaufscenter (One New Change sagt mir Google grad) bei der St.-Pauls-Cathedral auch nach ganz oben und hat einen schönen Blick auf London. Vielleicht nicht so mega wie von The Shard (?). Aber es ist zumindest auch kostenlos und man kann jederzeit rauf (wenigstens so lange das Center auf hat). Da ist auch so ne Bar oder ähnliches oben. Den Tipp hatten wir damals von einem anderen Blogger (bzw. halt von seinem Blog), der sehr regelmäßig nach London fährt, und auf seinem Blog viele Geheimtipps hat. Oder Primrose Hill. Da hat man ja auch einen tollen Blick auf die Skyline von London. Nächstes Mal wollen wir da mal am Tag hin.

    Und Harry Potter… Sowas tolles… Muss man nicht viel zu sagen. Deine Bilder sprechen ja schon für sich!

    Ich bin gespannt, auf weitere Berichte von dir!

    LG Dannii

  • Reply Gerlinde 21. Juli 2018 at 7:17

    Liebe Barbara! Dein Londonbericht macht Lust auf diese tolle Stadt- ich muss gestehen- dass ich noch nie dort war.
    Sehr viele Rooftop Tipps bekam ich von dir schon für New York- alle waren sehr sehenswert.
    Danke fuer deine grosse Mühe- uns den tollen Bericht zu schreiben!

  • Reply MARY NUGENT 21. Juli 2018 at 9:50

    Dear Barbara,
    What can I say? You have shown me my City from several different angles. I cant wait to get out there and explore again.
    I am ashamed to say that after 30years of living here I have never been to Borough Market.
    Next time you are in town I’ll show you round my hood!
    Best regards
    Mary

  • Reply Fine 22. Juli 2018 at 11:57

    Ich liebe Lonon! Es ist einer meiner Lieblingsstädte, die ich bis jetzt kennenlernen durfte. Dein Bericht hat mir sehr gut gefallen und ich habe wieder neue Ecken dieser wunderbaren Stadt kennengelernt und freue mich schon sie ein weiteres mal zu besuchen.

  • Reply Anka 22. Juli 2018 at 21:16

    Aaaaahhhh… Hilfe! Jetzt hast du mich angesteckt!

    Ich war vor 12 Jahren mal kurz in London und hatte leider nicht die Gelegenheit, mir mehr anzuschauen. Insofern wollte ich eh unbedingt nochmal hin. Aber die Harry Potter Ausstellung hatte ich ja so gar nicht auf dem Schirm. Und auch wenn ich altersmäßig eigentlich schon aus dem Raster gefallen bin, als ich die Bücher las, bin ich dennoch ein großer Fan. Also, ich fürchte, da MUSS ich unbedingt hin! 🙂

    Liebe Grüße und vielen Dank für die vielen guten Tipps!
    Anka

  • Reply Karin 23. Juli 2018 at 9:06

    Vielen vielen Dank….ich lese jedesmal deine Reiseberichte mit grossem Vergnügen und dabei entsteht IMMER
    eine Reisesehnsucht ;)))!!!! Aber einfach vielen Dank für deine Mühe!!
    Liebe Grüsse, Karin

  • Reply Charly 7. August 2018 at 8:45

    London ist eine sehr schöne Stadt. Ich besuche es 1-2 Mal pro Jahr, nur wegen der Atmosphäre.
    Manchmal regnerisch, manchmal sonnig, manchmal neblig, manchmal verschneit, aber immer irgendwie inspirierend für mich 🙂

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