Für den Druck auf der Gelpress gibt es ja fast unbegrenzte Möglichkeiten. Eine der vielen Techniken ist der Gelli Print Transfer. Schon in meinen Anfängen mit der Gelpress 2019 hat mich diese Möglichkeit gereizt. Mit Magazinen habe ich diese kreative Technik bereits häufig eingesetzt, auch in Workshops. Ich habe getestet, welche Magazine, Zeitschriften oder andere Bilder sich gut für den Transfer eignen. Alles schön, alles gut. Im Allgemeinen kann man sagen, dass sich für den Magazin Gelli Print Transfers am besten Zeitschriften mit dünnem, glänzendem Papier und kontrastreichen Bildern eignen, wie Vogue, Elle, Harper’s Bazar, Architectuel Digest oder National Geographic. Amerikanische Magazine funktionieren oft besser, da sie ölbasiert drucken, während europäische Zeitschriften auf wasserlösliche Farben setzen.
Aber wer will schon dauernd Köpfe von Models aus der Vogue auf seinen Drucken haben? Oder in den Scrapbooking Alben, für die ich ja meine Drucke vorwiegend nutze?
Gelli Print Transfer Scrapbooking Layout mit Instax Fotos
Dann schon lieber so. Ich habe in einen relativ preiswerten Schwarz-Weiß-Laserdrucker* investiert. Den ich auch für meinen Bürokram nutze, statt wie bisher mein All In One Inkjet Drucker* , mit dem ich ja auch seit Jahren meine Fotos drucke. Der hat aber hohe Tintenkosten, deswegen war ein günstigerer SW-Laserdrucker für den Bürokram sowieso überfällig.
Und was soll ich euch sagen: die ersten Versuche haben mich schon sehr sehr happy gemacht. Aus meinem dritten Versuch ist dieses Layout entstanden. Denn die entstandenen Drucke möchte ich ja gerne nicht nur für Collagen und im Art Journal, sondern auch für mein Scrapbooking verwenden

Hier könnt ihr das Foto, das ich für den großen Gelli Print Transfers auf einer A 4 Gel Press Platte* verwendet habe, im Miniformat genauer sehen. Die kleinen Mini Prints aus dem Fuji Instax Drucker sind die perfekte Ergänzung für den Hintergrund des Layouts. Den wollte ich mit größeren Fotos nicht so stark verdecken. Haus in groß, Haus in klein.

Den Druck habe ich auf der Rückseite der Platte nach dem Transfer vor dem letzten Druckabzug mit Pinsel und Acrylfarben coloriert. Und dann auf ein 12″ Scrapbooking Format (30.5 x 30,5 cm) glattes Aquarellpapier* gedruckt.



































Zusätzlich habe ich dann noch einige Abdrücke mit einem schnörkeligen Schriftstempel (den hatten meine Gäste zusätzlich zu den beiden Schablonen im Materialpaket des Workshops und waren davon begeistert) gemacht. Ein paar Schnipsel Washi Tape, Buchstaben Sticker und Textstreifen ergänzen das Foto.





