Freitags Füller Freitagstipps Herz & Seele Unterhaltsames

Gemischte Gedanken, Freitagstipps und # 891

30. Oktober 2026

Draußen ist es grau, nass und kalt. Nicht wirklich einladend. Der Herbst läutet eine Phase ein, in der viele Menschen lieber daheim bleiben, weil neben dem Leben dort draußen auch noch usseliges Wetter wartet. Dann lieber die Decke bis zum Kinn hoch ziehen und warten, bis die Kroken blühen. Wo sind meine Stiefel?

Aber erst Kaffee.

Gemischte Gedanken würde ich im englischen mit “mixed thoughts” übersetzen, das trifft es eigentlich eher, was so in meinem Kopf los ist. Denn mixed thoughts sagt man eigentlich bei hmmmm, ich weiß nicht, ob ja oder nein, ob gut oder nicht gut, ob wahr oder unwahr und so weiter. Gemischte Gedanken hört sich wieder mal so deutsch und steif an. Na ja, das passiert, wenn man ständig zwischen Deutsch und Englisch wechselt, diese Nuancen oder Facetten von Sprache.

In den vergangenen zwei Wochen war ich viel unterwegs. Ein paar Tage auf Sylt, mit wunderbarem Wetter, einigen tollen Frauen, mit denen deep talk bis zwei Uhr nachts so richtig gut getan hat.

Freitagstipps SyltWas ist das bitte für eine traumhaft schöne Insel! Die Dünen, die Häuser, das Essen, alles war einfach perfekt um sich ein paar Tage den Kopf durchpusten zu lassen und neue Eindrücke zu sammeln. Selbst bei Regen und Wind lässt es sich kurzzeitig aushalten.

Freitagstipps SyltWeiter ging es für mich dann zur Ostsee, dort ist meine beste Freundin im vergangenen Jahr hingezogen und ich habe das Gefühl, dass wir erstmal  24 Stunden durch gequatscht haben. Echte Freundschaften überstehen auch große Entfernungen und seltene Treffen, das haben wir jedenfalls festgestellt.

Freitagstipps OstseeAuch dort an der Ostsee war der Wettergott gnädig und ich konnte noch ein paar schöne Herbsttage so richtig genießen. Zu kurz war es natürlich, klar.

Wieder zuhause wartete unangenehme Post vom Finanzamt. Die ich erstmal nicht geöffnet habe. Man will sich ja nicht direkt die gute Laune wieder verderben. Statt dessen stürzte ich mich in die Vorbereitungen für die ausgebuchte Adventswerkstatt. Das kreative Werkeln hat mir wirklich gefehlt und jetzt bin ich wieder im Flow. Außerdem habe ich mich an die Vorbereitungen für den ATC-Adventskalender gemacht .

Und dann hieß es auch schon wieder Kofferpacken, ab auf die Autobahn in Richtung Berlin. Meine Tochter und ich hatten Karten für das neue Solo-Programm von Podcasterin und Comedy-Autorin Ricarda Hofmann.

Ihr LIVE-Programm „Special Interest“ zeigte, dass vieles, was vermeintlich besonders wirkt, in Wahrheit einfach das echte Leben ist – nur eben mit besseren Geschichten. Und genau die brachte sie auf die Bühne: ehrlich, unterhaltsam und (un)angenehm absurd.

Als lesbische Frau Anfang/Mitte/Ende dreißig blickte Ricarda auf ihr Leben und fragte sich: Hat meine Therapeutin eigentlich genug Material, um mich für immer zu erpressen?

Es war ein sehr unterhaltsamer Abend. Ich mag auch sehr ihre Parodie der “konservativen Mutter von Charlotte” auf Instagram, falls ihr sie noch nicht kennt.

Ich bin so gerne in Berlin, besonders mit und bei meinen Kindern. Familienzeit ist für mich einfach das kostbarste, was es gibt.

Wir haben uns unter anderem in der Neuen Nationalgalerie die Ausstellung von Maurizio Cattelan angesehen. Sehr gelobt, aber auch sehr speziell und zum Nachdenken anregend.

Etwas geshoppt habe ich auch. Wir haben viel und gut gegessen, mehr dazu kommt bald in einem neuen Blogbeitrag zu Berlin. Auch durch meine Kinder lerne ich immer wieder neue Locations und andere Seiten der Stadt kennen.

Freitagstipps Berlin

Mein Wochenende wird jetzt aber ein ruhiges. Zuhause, eingemuckelt mit viel Kreativzeit. Am Samstag gibt es wie immer eine kleine Halloween Party bei uns im Hof. Wenn das Wetter mitspielt, gehe ich raus. Wenn nicht, mache ich nur den Kids zum “Süßes oder Saures” die Tür auf. Am Sonntag – die arbeitende Bevölkerung wird ja leider wieder um einen Feiertag betrogen – geht es traditionell auf die Friedhöfe und dann zum Kaffeetrinken der Familie in der alte Heimat.

Mitte November fliege ich dann nochmal nach London und zack, ist Weihnachten oder so. Ich finde ja immer, dass diese Zeit von Oktober bis Weihnachten sowas von rennt! Und dann ziehen sich Januar und Februar wie Kaugummi. Empfindet ihr das auch so?

Ach ja, da waren ja auch noch die ungeöffneten Briefe vom Finanzamt. Irgendwann habe ich sie dann geöffnet, mich kurz über mich selbst geärgert und die letzten drei Tage habe ich demzufolge mit Buchhaltung und Steuern verbracht. Das Ende des Papierberges ist aber in Sicht und gute Vorsätze für 2026 sing gefasst. Schaun wir mal, wie lange die anhalten.

Und sonst so?

Orbán nach 16 Jahren abgewählt, Vucic in Serbien gestürzt, die Rückkehr der Bolsonaros in Brasilien verhindert. Und Trump taumelt mit historisch schlechten Zustimmungswerten und extrem wütend auf die Midterms am kommenden Dienstag zu. Vielleicht erleben wir hier gerade den Anfang einer demokratischen Gegenbewegung. Die autoritäre Rechte ist längst nicht so unbesiegbar, wie sie uns glauben machen will. Die nächste Woche wird spannend wie lange nicht mehr.

Dann muss ich sagen, dass ich den Oberbegriff oder Hashtag GenZregelt für die geplanten Demos am Samstag großartig finde. Denn diese Generation wird ausbaden müssen, was wir angerichtet haben. Die Proteste in Frankreich haben erste Erfolge gezeigt, abgesehen von den indiskutablen und furchtbaren Ausschreitungen radikaler Trittbrettfahrer oder Verbrecher, die leider friedliche Proteste immer wieder missbrauchen.

Und die CDU sieht ihre Felle davonschwimmen. Die Gen Z hat noch keinen Meter demonstriert, da wird bereits vor Gewalt gewarnt, über Demonstrationsverbote nachgedacht und sogar die Bundeswehr ins Spiel gebracht. Statt sich mit den Forderungen junger Menschen auseinanderzusetzen, versucht man, ihren Protest zum Sicherheitsproblem zu machen.Wer friedliche Demonstrationen schon im Vorfeld als Bedrohung behandelt, offenbart ein merkwürdiges Demokratieverständnis.

Was noch? Ach ja, das war so peinlich. Unsere heimische Automobilindustrie schwächelt bekanntlich. Interessant ist allerdings, was kleine Gesten für’s Image und bestenfalls oder auch schlimmstenfalls für den Absatz tun können.

Ich meine, ernsthaft, da geben Konzerne Millionen Euro Werbegelder für Imagekampagnen aus, damit die Marke aufgewertet und ein Sympathieträger wird. Und dann kommt so ein Audi CEO, steigt zu Trump auf die Bühne und scheißt Deutschland vor die Füße.

Audi ist ja jetzt nicht die erste Company, die unter Anderem wegen der Strafzölle Werke in den USA aufbaut, um den Absatz dort zu sichern. Das ist ja irgendwie unternehmerisch verständlich. Und Trump kann’s voll als Erfolg verbuchen, weil er Unternehmen und Arbeitsplätze in die USA bringt. Aber Trump öffentlich auf offener Wahlkampfbühne die Fuße zu küssen ist einfach maximal peinlich.

Und BMW, genau das Gegenteil. Sie ziehen ihr Leasing-Angebot an den neu gewählten Landtagspräsidenten in Sachsen-Anhalt zurück, aufgrund seiner Parteizugehörigkeit. Gut gemacht, das wird eventuell Kaufentscheidungen zum positiven beeinflussen.

Es ist unruhig da draußen. Ein Dauerfeuer von Nachrichten und Ragebait. Und wisst ihr was? Ich vermisse die Facebook-Hauptseite von 2010, als meine Zeitlinie nur Beiträge und Fotos von meinen Freunden in chronologischer Reihenfolge zeigte.

Selbst wenn man zwei Tage nicht eingeloggt war, wusste man genau, wie weit man scrollen musst, um alles zu sehen, was man verpasst hatte. Keine Algorithmen entschieden, was man sehen sollte, keine endlos empfohlenen Beiträge, Werbung und Nachrichten, nur die Updates der Freunde, in der Reihenfolge, in der sie passiert sind.

Das waren noch Zeiten …

Good News!

Fürs Klima: Kopenhagen will Windelmüll recyceln In Kopenhagen wird es bald spezielle Abfalltonnen für Windeln geben. Mithilfe einer neuen Anlage will die Stadt die Windelabfälle künftig aufbereiten und wiederverwerten. So können aus recyceltem Plastik etwa neue Plastikprodukte entstehen. Zellulose und Fäkalien wiederum könnten bei der Herstellung von Biogas, Strom oder Fernwärme helfen.

Ich habe mich tatsächlich neulich von oben auf meiner Gartenliege gesehen. Zwar sehr verpixelt, und nur, weil ich weiß wo sie steht und dass da niemand anders außer mir drauf liegen kann. Aber trotzdem ist das grenzwertig.  Gericht stärkt Privatsphäre bei Google Maps Ein neues Urteil des Landgerichts Frankfurt stärkt den Schutz der Privatsphäre bei Google Maps und Google Earth. Demnach muss Google Luftaufnahmen eines Privatgrundstücks löschen, wenn sie Bereiche zeigen, die von der Straße aus nicht einsehbar sind und ohne Zustimmung veröffentlicht wurden.

Das wurde auch Zeit! New York City will Pferdekutschen bis 2028 abschaffen Nach jahrzehntelanger Kritik steht New York kurz davor, seine berühmten Pferdekutschen im Central Park abzuschaffen. Ein Gesetzentwurf sieht vor, Kutschfahrten bis Juni 2028 vollständig zu verbieten. Die Stadtverwaltung und die Gewerkschaften verhandeln derzeit über Unterstützung für die betroffenen Kutscher:innen.

Freitagstipps

1. Halloween  ________ .

2. ________ von oben.

3. Am 1. November _________.

4.  ________ Kürbissuppe .

5. Ich war gestern __________ .

6.  _________  etwas stabiler.

7. Was das Wochenende angeht, heute Abend freue ich mich auf ___________ , morgen habe ich geplant, _________ und Sonntag möchte ich _________ !

Wenn ihr mitmachen wollt, könnt ihr die Fragen vom Freitagsfüller gerne auf euren Blogs beantworten und im Kommentar verlinken. Oder aber ihr beantwortet direkt hier in den Kommentaren, wenn ihr keinen eigenen Blog habt. Ich freue mich auf eure Antworten oder auf das Stöbern auf euren Blogs, danke für’s Mitmachen beim Freitagsfüller! Und euer Interesse an meinen Freitagstipps, die kommen jetzt. Ich freue mich übrigens auch, wenn ihr meine Freitagstipps durch eure eigenen Freitagstipps in den Kommentaren ergänzt!

Freitagstipps Kürbisse

Meine Freitagstipps für euch

Freitagstipps zum Gucken

Wir waren in Berlin im Kino und haben “The Social Reckoning” gesehen. Der Film knüpft an den vor 16 Jahren erschienenen Film “The Social Network” an und beleuchtet die Machenschaften in Mark Zuckerbergs Tech-Imperium.

Der Film mit – wie ich finde, überragend guter Besetzung – macht nachdenklich. 64 Prozent aller Nutzer, die in einer radikalen Facebook-Gruppe landen, sind vom hauseigenen Algorithmus dorthin geführt wurden. Zu dieser schockierenden Erkenntnis kommt die junge Facebook Tech-Analystin Frances Haugen 2019. Letztendlich führte die Story zu ihrer und Zuckerbergs Anhörung im US-Kongress.

Und wir wissen, dass es danach noch schlimmer wurde. Jeder der Social Media nutzt, sollte sich mit dem Thema kritisch auseinandersetzen, finde ich. Und nehme mich dabei nicht aus.

Abends haben wir uns danach noch gemütlich auf dem Sofa die Dokumentation „USA extrem: Das andere Amerika – Freiheit um jeden Preis” (aus der ZDF-Reihe zum 250. Jubiläum der USA) angeschaut. Sie beleuchtet die radikale libertäre Bewegung in den Vereinigten Staaten. Libertär bedeutet Freiheit um jeden Preis, kein Staat, keine Steuern, absolute persönliche Freiheit. Wir haben öfter laut OMG! gesagt. Tausende Libertäre, Anarchisten und Waffenfans sind inzwischen in den Bundesstaat New Hampshire gezogen, um dort gezielt staatliche Strukturen zu unterwandern.

Es wird aktiv gegen öffentliche Schulen und den Einfluss des Staates gekämpft. Aktivisten verkaufen 3D-gedruckte Waffen ohne Seriennummern als gelebte Souveränität und Ausdruck von Unabhängigkeit vom Staat. Es ist unvorstellbar und verrückt.

Schon eine Woche vorher stieß ich zufällig bei Disney+ auf die Emmy prämierte Miniserie “Mrs America” und habe sie fasziniert in einem Rutsch durchgeschaut. Die Serie erzählt vom Kampf amerikanischer Feministinnen um den Gleichstellungs-Zusatz der amerikanischen Verfassung in den 1970er Jahren. Im Zentrum stehen jene Frauen, die damals an vorderster Front für Gleichberechtigung kämpften. Oder dagegen! ich war schockiert, dass ausgerechnet eine Frau bis heute dafür gesorgt hat, dass der Gleichstellungszusatz immer noch nicht in allen US-Bundesstaaten ratifiziert ist. Die Serie zeigt, wie entscheidende Weichen für die Spaltung der republikanischen Partei schon in den 70er-Jahren gestellt wurden – von Antifeministinnen, von Frauen! Da liegt also die Wurzel allen Übels, wer hätte das gedacht. Das Equal-Rights-Amendment wurde bis heute nicht verabschiedet – Dank Phyllis Schlafly. Wie die ehrgeizige und durch und durch widersprüchliche Taktikerin die einflussreiche, zweite Welle der feministische Bewegung Anfang der 1970er Jahre ausgebremst hat, erzählt “Mrs. America” mit einer makellosen historischen Ausstattung. Ich war schockiert, aber die Serie hilft zu verstehen, wieso heute die Familien- und Reproduktionspolitik so heftige Auseinandersetzungen in der US-Politik entfacht und die Parteien wie auch ihre Wählerschaft spalten. Ganz große Empfehlung!

Freitagstipps zum Lesen

Wenn Straßen und Plätze ein Gesicht bekommen Nach wem sind eigentlich Straßen und Co. benannt? In Amsterdam gibt es an vielen Straßen, Plätzen und Brücken Infotafeln mit einem Porträt und einer Kurzbiografie der historischen Figur, die Namensgeber:in ist. „Gebt Straßen ein Gesicht“ heißt das Projekt, das von Paul Fennis und Shirley Brandeis betrieben wird.

Der größte Weihnachtsbaum der Welt steht nicht da, wo man ihn vermutet. Persönlich ist der allerdings nicht mein Geschmack.

Schade, das dieser Film wahrscheinlich ein Flop werden wird, aber Fortsetzungen sind ja leider selten gut.

Freitagstipps zum Hören

Erst dachte ich: will ich das wirklich hören? Aber ich will verstehen, was passiert und als ich die Ankündigung von “Weidelland” sah, war ich doch neugierig. Und was soll ich sagen, der Podcast war super interessant! Ich habe mir auf der langen Autofahrt nach Berlin alle sechs Folgen in einem Rutsch angehört. Der sehr gut recherchierte und faktenbasierte Podcast der SZ beleuchtet die Geschichte der Radikalisierung einer Partei, einer Frau und einer Gesellschaft. Ich habe das System jetzt besser verstanden, und gleichzeitig wuchs meine Ungläubigkeit, wie einfach das rechte Playbook funktioniert. Ein Zitat: „das ist jetzt Deutschlands Trump Moment.” Die erste Episode ist frei, für den Rest braucht ihr ein SZ Abo, ich habe extra deswegen ein Probeabo abgeschlossen.

Die zugegebenermaßen wegen tausender LKWs, Baustellen und Staus sehr stressige Heimfahrt einige Tage später habe ich dank einer Empfehlung der Freundin meiner Tochter auch gut überstanden. Ich habe den investigativ Podcast “The Runaway Princesses” vom New Yorker gehört. Was für eine irre Story! Ich war total fasziniert von dieser Aufarbeitung der wahren Geschichte. Thema: Der Vierteiler untersucht die Fluchtversuche zweier Prinzessinnen der Herrscherfamilie von Dubai. Shamsa und Latifa sind Töchter von Scheich Mohammed bin Rashid Al Maktoum, dem Vizepräsident und Premierminister der Vereinigten Arabischen Emirate.

Die jungen Frauen versuchen immer wieder, der strengen Kontrolle ihres Vaters zu entkommen und Asyl zu suchen. Die Serie beleuchtet, wie westliche Regierungen, Polizei und internationale Behörden aufgrund politischer und anderer Gründe systematisch wegschauten oder Ermittlungen gegen die königliche Familie von Dubai unterdrückten.

Die Journalistin Heidi Blake enthüllt jahrelange geheime Aufnahmen, Nachrichten und Berichte von Insidern, Chauffeuren und Menschenrechtsaktivisten, die Gefangenschaft, Misshandlungen und waghalsige Fluchtversuche auf See schildern. Unglaublich alles. Der Podcast ist auf Englisch, und hat mich wirklich sehr gefesselt. Es gibt über einen kurzen Zeitabschnitt dieser Story auch eine Reportage auf You Tube.

Das waren meine Freitagstipps, Gedanken und Geschichten für diese Woche. Vielen Dank für’s Vorbeischauen, wenn ihr bis hierher gelesen habt.

Ich hoffe, es ist etwas Interessantes für euch dabei. Und ich freue mich immer, wenn ihr meine Freitagstipps in den Kommentaren ergänzt.

Passt auf euch auf am Halloween Wochenende, es könnte gruselig werden.

Alles Liebe

Barbara

Allgemein Artist Trading Cards

ATC Adventskalender 2026 – die neunte Runde, wer ist wieder dabei?

28. Oktober 2026

Wer Lust hat, selbst gestaltete Artist Trading Cards zu tauschen und sich die Adventszeit mit 24 kleinen Kunstwerken zu verschönern, ist bei meinem oder vielmehr unserem ATC Adventskalender 2026 genau richtig.

Gefühlt haben wir doch gerade erst die Sommerferien hinter uns, und jetzt habe ich schon mit Weihnachten anfangen? Ja, tatsächlich! Denn manche Dinge brauchen einfach ein bisschen Vorlauf. Und dazu gehört inzwischen auch der ATC Adventskalender, der in diesem Jahr tatsächlich schon in die neunte Runde geht. Wahnsinn, wie die Zeit vergeht.

ATC Adventskalender 9.0, es geht wieder los!

Auch in diesem Jahr möchte ich mit 23 von euch einen ganz besonderen Adventskalender gestalten. Einen, der nicht aus Schokolade, Kosmetikproben oder irgendwelchem unnötigen Kleinkram besteht, sondern aus 24 kleinen, handgemachten Kunstwerken.

Und das Beste daran? Wir machen ihn gemeinsam!

24 Tage, 24 kleine Kunstwerke und jede Menge Kreativität

Für alle, die neu hier sind und noch nicht wissen, worum es geht, erkläre ich das Prinzip gerne noch einmal.

ATCs sind Artist Trading Cards, kleine selbst gestaltete Kunstwerke im Format 2,5 × 3,5 Inch, also 6,4 × 8,9 cm. Das Besondere daran ist, dass sie nicht verkauft, sondern ausschließlich getauscht werden.

Weihnachtliche Artist Trading Card

Bei unserem ATC Adventskalender funktioniert das so: 23 Teilnehmerinnen und ich gestalten jeweils 24 ATCs. Die kleinen Kunstwerke werden einzeln verpackt und zu mir geschickt. Ich mische und verteile anschließend alle Karten so, dass jede Teilnehmerin einen ganz individuellen Adventskalender mit 24 kleinen Überraschungen zurückbekommt.

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Gedanken zur Clusterfuck Woche, Freitagstipps und # 890

9. Oktober 2026

Jetzt ist er da, der Herbst. Ich habe gestern meinen Kleiderschrank gesichtet und umsortiert, da ich wirklich lange im Sommermodus war. Also ab jetzt lange Hose und lange Ärmel. Und Jacke. Aber ob ich meine eiserne Regel “keine Socken vor November” durchhalten kann, bezweifle ich ein wenig.

Freitagstipps Oktober

Ich bin gespannt, was da alles in den nächsten Monaten auf uns zukommt, nachdem ich jetzt mehrfach den Begriff “Super El Niño” gelesen habe. Jetzt deutet alles auf den stärksten El Niño aller Zeiten hin. Das ist in den vergangenen 150 Jahren erst viermal passiert. 1877 wussten die Menschen nicht, was kommt. Heute wissen wir es dank mehr als 4.000 Messinstrumenten im Pazifik, die seit den 1990ern Echtzeitdaten liefern. Das Frühwarnsystem funktioniert. Aber es steht unter Druck. Nun ja, hoffen wir mal, dass es nicht so schlimm kommt, wie einige Forscher befürchten. Und es gibt trotz allem auch positive Auswirkungen, dazu habe ich euch in den Freitagstipps etwas verlinkt.

Und endlich mal wieder packe ich heute meinen Koffer für ein paar Tage Kurzurlaub auf Sylt und einen Besuch bei meiner Freundin an der Ostsee. “Bring eine Mütze mit, Boots und warme Klamotten”, war ihre Aussage gestern. Da kommt Freude auf. Aber trotz des Wetters, mit dem man ja an der Nord- und Ostsee oft Überraschungen erlebt, freue ich mich total auf diese kleine Auszeit. Und da ich meinen Laptop zuhause lasse, macht der Freitagsblog und die Freitagstipps in der kommenden Woche auch eine Pause.

Freitagstipps Oktober

In den letzten Tagen habe ich den zweiten Blogbeitrag zum Crop Am Rhein 2026 geschrieben und mich mit den Projekten der kommenden Adventswerkstatt beschäftigt. Die war zu meiner großen Freude ratz fatz ausgebucht, ich konnte aber noch Material nachbestellen und so fünf zusätzliche Plätze anbieten. Davon sind aber auch nur noch zwei Plätze verfügbar, mehr geht dann leider nicht. Wenn ihr Interesse habt und meinen Newsletter zur Adventswerkstatt nicht erhalten habt, meldet euch gerne über das Kontaktformular.

Gleichzeitig sprudeln gerade die kreativen Ideen nur so, bei mir läuft das immer in Phasen. Deswegen habe ich direkt für den nächsten Workshop Ende Januar geordert. Ich werde in der nächsten Woche die weiteren Termine für Workshops ergänzen.

Sonst war auch nicht viel los in meinem Alltag zuhause. Als ich dann gestern wieder meine 90jährigen Tante besuchte, kramte sie Kisten (Schuhkartons) mit alten Unterlagen aus dem Schrank. Urkunden, Dokumente, jede Menge Todesanzeigen und diese kleinen Blättchen, die man bei Beerdigungen immer in der Kirche bekam. Ich stöberte etwas darin herum und fand unter anderem einen auf einer Schreibmaschine getippten Brief meines Großonkels Hans. Der hatte eine Apotheke in Berlin-Friedenau. Später verlagerte er sein Geschäft in den Westen und ich erinnere mich daran, wie faszinierend ich als Kind, wenn ich ihn mit meiner Mutter besuchte,  diese wunderschönen alten Schränke und Schubladen dort fand. Und dass ich immer kleine Tütchen mit kleinen weißen Pfefferminzpillen bekommen habe.

Zurück zum Brief, der war vom 26. Dezember 1948. Was für ein Zeitdokument! Ich bin froh, dass meine Tante ihn aufgehoben hat. Mein Großonkel schrieb unter anderem:

„Aber auch der Umsatz mit der Krankenkasse (Versicherungsanstalt Berlin) ist sehr erheblich zurückgegangen Keiner traut sich mehr, längere Zeit krank zu sein, um nicht seine Stellung zu verlieren Durch die nur stotternde Zahlung der Krankenkasse ist man sehr eingeschränkt in seiner finanziellen Disposition.”

Interessant, oder? Ich war sehr überrascht. Damals hatte er aber auch noch mit ganz anderen Problemen zu kämpfen. Er schreibt weiter:

Auch mein Labor ist natürlich durch alle die umstände und Schwierigkeiten in Mitleidenschaft gezogen. Es ist erst ein Teil fertig; es wird auch gearbeitet. Ich beschäftige einen Chemiker, einen Apotheker, mehrere Assistentinnen und sonstiges Hilfspersonal. Aber die Rohstoffbeschaffung ist schwer geworden, zumal man aus dem Westen kaum kaufen kann, da die Überweisung der Gelder nach dort zeitraubend und schwierig ist. Aus der Ostzone, woher ich auch viele Maschinen bekommen werde, kann man nur noch mit Genehmigung der Deutschen Wirtschaftskommission beziehen. Diese gibt aber nur frei für Verwendung im Ostsektor, in den Westsektor kann man die Sachen auch nicht verbringen lassen, da strenge Übergangskontrollen an den Sektorengrenzen bestehen. Alles wenig erfreulich und hemmend!

Wie soll das Alles nur weitergehen? Wie und wird die Blockade einmal enden?

Die Westsektoren werden immer mehr eingekeilt, die Möglichkeiten werden immer weniger. Es ist eine verzweifelte Situation;ich bin sehr deprimiert und sehe der weiteren Zukunft nicht rosig entgegen.

Ich fragte mich, was seine Sätze genau bedeuteten; wieder zuhause googelte ich etwas herum und frischte mein Geschichtswissen auf. Die Berliner Blockade vom 24. Juni 1948 bis zum 12. Mai 1949 war die erste große Krise des Kalten Krieges. Die sowjetische Militäradministration riegelte West-Berlin für fast ein Jahr komplett von der Außenwelt ab.

Für die rund 2,2 Millionen Einwohner brachen die Lieferungen von Lebensmitteln, Medikamenten und Kohle sofort weg. Der sowjetische Sektor stellte zudem fast alle Energielieferungen ein, weshalb in West-Berlin das Licht ausging und Gasheizungen blockiert blieben. Und ja, deswegen gab es dann die berühmte Berliner Luftbrücke.

Wie spannend! Ich glaube, ich steige jetzt in die Ahnenforschung ein, heutzutage wird das mit digitalen Archiven ja immer einfacher. Hat jemand von euch Erfahrung damit? Ich freue mich sehr über Tipps!

Freitagstipps Oktober

Kleiner Reminder: Die Welt macht jeden Tag für uns immer wieder schöne Dinge, auch wenn niemand danach fragt. Moos auf Backstein. Dampf aus Kaffee. Ein wirklich guter Wolkenhaufen. Sonnenlicht auf dem Boden, das seinen kleinen goldenen Unsinn macht. Aaahhhh.

Und sonst so?

Clusterfuck ist genau das richtige Wort für das, was uns in den letzten Tagen an Nachrichten überrollt hat.

Was mir besonders in Erinnerung geblieben ist: die die bemerkenswerte Wortmeldung und Rede der Grünen Fraktionsvorsitzenden in Sachsen-Anhalt, Susan Sziborra-Seidlitz, direkt nach der Wahl des AfD-Kandidaten, während die AfD Typen schon gerade jubelnd aufspringen wollten. Eine großartige Rede und Hut ab, sich dahin zu stellen, in die grinsenden Gesichter zu schauen und, so nahm ich es wahr, mit sehr viel Angefasstheit so deutliche Worte auszusprechen.

Ein Blick darauf wie die Parteien sich nach der Wahl im Landtag von Sachsen-Anhalt verhalten haben sagt schon alles. Grüne: Die Fraktionsvorsitzende unterbricht den Jubel der Faschos und hält eine beeindruckende Rede. SPD: Überreichen als „Glückwunsch” ein Grundgesetz und eine weiße Rose als Symbol des Widerstands gegen den Nationalsozialismus

CDU: Noch MP Schulze überreicht Tobias Rausch einen riesigen Blumenstrauß und schüttelt ihm mit ein paar Worten die Hand. Und Merz will uns alle für dumm verkaufen mit seiner “False Flag” Behauptung. Wir wissen, wer es war, Fritz.

Ausserdem denke ich oft noch voller Wut an Christian Lindner, der das alles erst möglich gemacht hat. Aber ich bin froh, dass man sich wenigstens bei Angela Merkel sicher sein kann, dass sie in absehbarer Zeit keine PR-Termine in russischen Supermärkten (wie ihr Vorgänger Schröder gestern) wahrnehmen wird. Oder Infos an fremde Geheimdienste verkauft. Heutzutage ist ja nix mehr selbstverständlich.

Ich weiß auch immer noch nicht, wie bei der CDU aus „frühzeitiger Intervention durch gut ausgebaute Sozialarbeit” dieses „Die wollen die Polizei abschaffen” geworden ist. Jede Studie zu Kriminalität sagt, dass Straftaten durch soziale Sicherungssysteme verringert und verhindert werden können, weil Armut, Bildungsferne etc. und Kriminalität direkt miteinander verknüpft sind.

Und noch eine schöne Story aus dem Irrenhaus in Washington. Gesundheitsminister RFK Jr. hat angeblich mit seiner Bundesbehörde für Gesundheitsversorgung mit fast 800.000 Dollar an Bundesmitteln ein Forschungsprojekt gesponsert. Ein russisches staatseigenes Labor mit Verbindungen zur sibirischen Einrichtung, in der vorgestern eine Mitarbeiterin an der Pest verstorben ist. Die Mittel gingen dabei an Forschungen, die Füchse in Sibirien betrafen. Sehr undurchsichtig.

Freitagstipps Oktober

Mein Highlight der Woche: Robert Habeck im Interview beim Tagesspiegel. Zitat: „Friedrich Merz agiert offensichtlich innerhalb seiner Möglichkeiten”. Das Coaching von und mit Habeck aus der Reihe “Eloquent Beleidigen für Fortgeschrittene.” Es wäre wohl eines der sehr wenigen Trainings, die sich ernsthaft lohnen würden. Ich würde es buchen!

Good News!

Wenn wir immer nur darauf schauen, was schiefläuft, verlieren wir schnell aus dem Blick, was gelingt – und wie innovativ die Welt sein kann. In Berlin wurde erstmals ein 19jähriger Patient mit einer schweren Blutkrankheit erfolgreich mit einer Crispr-Gentherapie behandelt.

Forschende in Italien stellen Bio-Zement aus Muschelschalen her, die eigentlich ein Abfallprodukt sind.

Und Vanillin könnte künftig mehr können, als Lebensmitteln Geschmack zu geben: Forschende sehen in dem Aromastoff Potenzial für die Behandlung chronischer Wunden. In vorklinischen Versuchen wirkt Vanillin unter anderem gegen Bakterien und Entzündungen und kann die Heilung unterstützen. Weitere Studien dazu sind in Arbeit.

Freitagstipps

1. Ich bin wirklich  ________ .

2. ________ beruhigend.

3. Wäre nächste Woche Weihnachten, _________.

4.  ________ ist sehr bequem .

5. Wenn ich an Paris denke, __________ .

6. Man nehme etwas _________  , füge_______ dazu , und _________ .

7. Was das Wochenende angeht, heute Abend freue ich mich auf ___________ , morgen habe ich geplant, _________ und Sonntag möchte ich _________ !

Wenn ihr mitmachen wollt, könnt ihr die Fragen vom Freitagsfüller gerne auf euren Blogs beantworten und im Kommentar verlinken. Oder aber ihr beantwortet direkt hier in den Kommentaren, wenn ihr keinen eigenen Blog habt. Ich freue mich auf eure Antworten oder auf das Stöbern auf euren Blogs, danke für’s Mitmachen beim Freitagsfüller! Und euer Interesse an meinen Freitagstipps, die kommen jetzt. Ich freue mich übrigens auch, wenn ihr meine Freitagstipps durch eure eigenen Freitagstipps in den Kommentaren ergänzt!

Meine Freitagstipps für euch

Freitagstipps zum Gucken

Der Literatur-Klassiker “East of Eden” von John Steinbeck (die Erstverfilmung mit James Dean ist legendär) wurde von Netflix als sechsteilige Serie neu verfilmt. Die Geschichte über Familie, Liebe, Schuld und die ewige Frage nach Gut und Böse wird dabei neu und tiefgründig interpretiert und hat mich sehr gepackt. Im Gegensatz zur von Elia Kazan verfilmten Kinoproduktion rückt in der neuen Verfilmung durch seine Enkelin Zoe Kazan die weibliche Hauptfigur Cathy stärker in den Fokus.

So erhält die Kain & Abel Geschichte eine moderne Perspektive auf Herkunft, Freiheit und die Frage nach dem eigenen Schicksal. Dabei ist sie ein historisches Familiendrama mit weiten Landschaften, patriarchal geprägten Welten und strengen gesellschaftlichen Regeln, die von Cathy, grandios gespielt von Florence Pugh, gebrochen werden. Dennoch geht es vor allem darum, was es bedeutet, wenn sich eine Frau komplett den Erwartungen an Ehe, Mutterschaft und Familie verweigert. Ganz große Empfehlung, ich habe die Serie am vergangenen Wochenende in einem Rutsch durchgesuchtet.

Und dann habe ich ein kleines Juwel bei Magenta+ (läuft auch auf ARD plus) entdeckt. Die Erbschaft ist eine dänische Dramaserie mit inzwischen drei Staffeln in 26 Folgen. Ich bin fast am Ende von Staffel eins und mag es, noch länger Teil der Geschichte zu sein. Mittelpunkt der Serie ist ein altes, farbenfrohes und etwas heruntergekommenes Anwesen auf dem Lande, das der exzentrische Bildhauerin Veronika Grønnegaard gehört. Sie hinterlässt der jungen Floristin Signe Larsen das Familienanwesen. Der Kampf um das Erbe wird für Veronikas vier Kinder zu einer Reise in wohl gehütete Familiengeheimnisse und ist ein wunderbares Porträt einer Familie der 68er Generation. Mit kleinen skurrilen Momenten, großen Gefühlen, durchweg starken Schauspielern und langweilig wird es in dieser Familie nie. Die Serie wirft auch die alte Frage vom Generationenkonflikt zwischen 68er-Eltern und deren Kindern auf: Wie soll man selbst erwachsen werden, wenn die Eltern es im Geiste und teils auch äußerlich nie geworden sind? Heißt Rebellion dann, spießiger zu werden als die eigenen, ach so unangepaßten Hippieeltern?

Freitagstipps zum Lesen

Bals ist es wieder soweit. Vor oder zurück mit der Uhr, wie war das nochmal? Über die Abschaffung der Zeitumstellung wird seit Jahren diskutiert. Fachleute haben sich genauer angeschaut, was für die Gesundheit am besten wäre. Dauerhafte Sommerzeit hätte einen entscheidenden Haken.

Das bayrische Nizza hatte ich so gar nicht auf dem Schirm, interessant.

Um nochmal auf das Wetter, mein Thema zu Anfang des Posts zurückzukommen: es gibt trotz allem auch Positives dazu. In der Atacama-Wüste an der Pazifik-Küste Südamerikas ist derzeit ein spektakuläres Phänomen zu beobachten: An einem der trockensten Orte der Welt sprießen zahlreiche Blumen. Ursache ist das Klimaphänomen “El Niño”,

Freitagstipps zum Hören

Die AfD schlagen – geht das mit Social Media? Diese aktuelle Live-Folge des Anne Will Podcasts mit der großartigen Journalistin Nicole Diekmann und Manuela Schwesigs erst 25 Jahre alten PR- Expertin Lilly Blaudszun fand ich erfrischend, drei kluge Frauen mit Humor und Eloquenz, trotz des schwierigen Themas.

Für meine längeren Autofahrten in den nächsten Tagen habe ich mir schon den neuen ZEIT Podcast “House of Block” abgespeichert. Die Story um den laufenden Gerichtsprozess gegen Christina Block hat ja auch in dieser Woche eine ganz neue Brisanz bekommen. Wer hätte gedacht, dass Ex-Sportreporter Gerhard Delling, der frisch in U-Haft sitzende ehemalige BND-Chef, Wolfgang fucking Kubicki und ein Ex-Mossad-Agent irgendwie alle in die Kindesentführung einer deutschen Steakhouse-Erbin verwickelt sind.

Das waren meine Freitagstipps, Gedanken und Geschichten für diese Woche. Vielen Dank für’s Vorbeischauen, wenn ihr bis hierher gelesen habt.

Ich hoffe, es ist etwas Interessantes für euch dabei. Und ich freue mich immer, wenn ihr meine Freitagstipps in den Kommentaren ergänzt. Heute verkündet übrigens das Norwegische Nobelkomitee, wer den Friedensnobelpreis bekommt, und das ist doch ein schöner Anlass, sich noch einmal kurz daran zu erinnern, wer ihn letztes Jahr nicht bekommen hat.

In diesem Sinne, Hoch die Hände, Wochenende!

Alles Liebe

Barbara

Crop Am Rhein Event Mini Books Scrapbooking Scrapbooking Layout Workshops

Crop Am Rhein 2026, Teil 2

5. Oktober 2026

Nach dem ersten Beitrag zu meinen eigenen Mixed Media Workshops beim Crop Am Rhein 2026 möchte ich euch heute noch ein bisschen mehr von diesem wunderbaren Wochenende zeigen. Denn ein Crop besteht ja aus so viel mehr als aus den Projekten, die am Ende fertig, oder, seien wir ehrlich, manchmal auch nur halb fertig, mit nach Hause fahren.

Crop Am Rhein 2026 Gruppenbild

Ich habe in diesem Jahr so wenig fotografiert wie nie zuvor, deswegen entschuldige ich mich jetzt schon für die wenigen und teils nicht sehr hochwertigen Fotos in diesem Beitrag. Aber so ist das halt, wenn Gespräche und Miteinander im Vordergrund stehen, und nicht das perfekte Foto. Wie im richtigen Leben eben auch.

Bis auf den Ausblick am frühen Morgen vom Balkon meines Hotelzimmers. Dieser Blick auf den Rhein gibt immer perfekte Fotos.

Crop Am Rhein Event Hotel Haus Oberwinter Remagen

Natürlich spielen die Workshops beim Crop Am Rhein eine große Rolle, und in diesem Jahr hat Kathleen Schmelz mit ihren Workshops wieder für jede Menge Inspiration gesorgt. Ich finde es immer wieder spannend zu sehen, wie jemand anderes an ein Projekt herangeht, welche Materialien verwendet werden und welche kleinen Ideen und Techniken man ganz nebenbei für sich mitnimmt. Und wie unterschiedlich dann trotz gleicher Ausgangsbasis die Ergebnisse auf den Tischen aussehen.

Kathleen ist Head of Marketing bei Pinkfresh Studios und war bereits zum dritten Mal (oder zum vierten, ich weiß es nach 18 Jahren nicht mehr genau) mit ihren Workshops beim Crop Am Rhein zu Gast. Ich versuche ja immer, dass sich die Inhalte der Workshops unterscheiden, und der Stil von Kathleen ist im Gegensatz zu meinen eigenen Workshops eher clean und gleichzeitig verspielt, ich finde ihre Projekte ganz wunderbar.

Workshops Kathleen Schmelz Crop Am Rhein 2026

Kathleen hatte mit Produkten von Pinkfresh Studio zwei Layouts und ein super süßes Minibook mit vielen liebevollen Details vorbereitet.

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Freitags Füller Freitagstipps Herz & Seele Unterhaltsames

Gedanken zur Woche, Freitagstipps und # 889

2. Oktober 2026

Welcome back zu den Freitagstipps, dem Freitagsfüller und was mir in der vergangenen Woche alles so im Kopf herumgegangen ist.

Kann es sein, dass es einen Ticken zu warm für den 1. Oktober ist?

Wenn man, statt die Heizung anzumachen, Gartentür und Fenster öffnet, ist das natürlich energiesparend, aber trotzdem seltsam. Und gestern kam endlich der Regen, ich hatte ganz vergessen, wie gut das riecht.

Selbst Regen kann romantisch aussehen, wenn man ihn von innen betrachtet, am besten mit sauberen Fenstern und nirgendwo wichtigem hinzugehen.

Der Herbst ist auch die Jahreszeit, in der man sich für drei verschiedene Klimasphären anzieht und dennoch alles falsch macht. Zu kalt am Morgen. Zu warm zu Mittag. Regen um vier. Wind aus dem Nichts. Und irgendwie denkt man trotzdem: Schöne Jahreszeit.

Freitagstipps Herbst

Nach einem arbeitsreichen, anstrengenden, aber auch wunderschönen vorigen Wochenende war ich froh, es in dieser Woche ruhiger angehen zu können. Noch sind nicht alle Kisten vom Crop Am Rhein ausgepackt, diese Nacharbeiten nach Workshops verschlingen oft viel Zeit, die man nicht sieht. Gleichzeitig bin ich schon in den Vorbereitungen für die Adventswerkstatt am 08. November. Auch dafür sind hier schon Kartons mit Waren eingetroffen, es steht alles einfach voll mit Kisten.

Wichtiger als Aufräumen war ja auch erstmal, den ersten Blogbeitrag über den Crop Am Rhein 2026 zu schreiben.

Freitagstipps Hotel Oberwinter

Alles in allem habe ich aber am Wochenende beim Event wieder mit Freude gespürt, dass kein Online Workshop und keine KI menschliche Begegnungen ersetzt. Dieses miteinander lachen, reden, sich austauschen und einer kreativen entspannten Bubble mit lieben Gästen, herrlich. Der Alltag und die Nachrichten bleiben unten, wenn wir da oben in Oberwinter auf dem Berg sind.

Am Samstag bin ich mit ein paar Mädels zum gemeinsamen Scrapbooking in Münster verabredet, und Sonntag steht wieder ehrenamtliches Sonntagscafe im Seniorenheim an. Die Herrschaften haben sich Fanta-Schmand-Schnitten gewünscht, eine meiner leichtesten Übungen.

Und können wir jetzt hier und heute bitte beschließen das wir uns auf KEINE Diskussion einlassen, ob es an Weihnachten dieses Jahr Sonderöffnungen geben wird? Denn irgendein Vollpfosten wird garantiert auf die Idee kommen das 3,5 Tage Ladenschließung definitiv zum Untergang der Gesellschaft führen wird.

Ja, ich war vorhin einkaufen Ja, am Samstag ist Feiertag. Ja, es war die Hölle. Aber können wir Mitarbeiter*innen im Einzelhandel diese freien Tage bitte einfach gönnen?

Ansonsten habe ich langsam den Verdacht, dass Erwachsensein hauptsächlich darauf beruht, dass niemand überprüft, ob wir das wirklich können.

Deshalb kurze Qualitatskontrolle: Welchen vollkommen normalen Erwachsenenbereich habt ihr bis heute nicht im Griff?

Haushalt, Papierkram, Kochen, Finanzen, Pflanzen am Leben halten, Bettwäsche falten – völlig egal.

Was überspielt ihr seit Jahren erstaunlich erfolgreich mit selbstbewusstem Auftreten?

Bei mir ist es der Papierkram. Buchhaltung. Steuern. Besonders gemein: im Büro ist alles tippi toppi. Ich bin beruflich nachweislich papierkramfähig und zu Hause verwandeln sich dieselben Fähigkeiten offenbar an der Wohnungstür in Feinstaub.

Aber Berge sind immerhin auch eine Form der Ablage. Nur dreidimensional. Spannbettlaken bleiben Origami aus Stoff, „Ablage” ist überwiegend ein geografischer Begriff für „liegt irgendwo” und Pflanzen leben bei mir auch vielerorts auf Bewährung.

Die gute Nachricht: Es liegt nicht an mir. Erwachsensein ist offenbar einfach ein schlecht getestetes Konzept, egal wie alt man ist.

Und es gibt ein gefährliches kleines Fenster, nachdem ich eine Aufgabe erledigt habe, in dem ich entweder unaufhaltsam werden kann oder auf mein Handy schauen kann.

Und sonst so?

Was war das in den Medien wieder für eine Woche! Im Moment halten Satiriker die tollsten, bewegendsten und beeindruckendnsten Reden: Bosetti, Kerkeling: einfach ergreifend.

Natürlich habe ich mir Habeck bei Miosga angeschaut, obwohl ich sonst keine Talkshows schaue. Und schon während des Intros dachte ich mir, Respekt Robert. Ich könnte keine 5 Minuten mit der Frau aushalten.

Ich habe mir die erste halbe Stunde der zweiten Staffel “Inside CDU” angetan. Uff. Allein, dass Merz Linnemann ins Genick greift, als ob er ein Kaninchen ist, das er gerade gefangen hat, ist mehr als unangenehm

Und wisst ihr, was zwischen all der Dekandenz, der teuren Büroausstattung, den schicken Anzügen, den Machtspielchen, dem Polieren von Image, dem Taktieren und den immer gleichen leeren Phrasen etc. fehlt? Das ehrliche, intrinsische Interesse daran, das Leben der Menschen (aller Menschen in diesem Land) wirklich besser zu machen. Sich überhaupt mal mit den Lebensrealitäten normaler Leute zu befassen. Das juckt da niemanden.

Nicht der Strandkorb von Amthor ist das Problem. Es ist die Inszenierung, die er damit verbindet, dieses Protzgehabe eines Männchens, der so stolz ist, dass er oben angekommen ist und in der Riege alternder Männer mitspielen darf.

Was mir neben dem Cringe ständig als Subton aufgefallenist: Es sind reine Karrieristen, denen es nur darum geht, nahe der Macht zu sein. Dass sie keine Idee fürs Land haben, wusste man ja schon. Aber ich spüre da auch noch nichtmal eine persönliche Freude, eine verantwortungsvolle Position erreicht zu haben. Das wirkt alles eher wie “das kann ich mir jetzt auf meine Visitenkarte schreiben. “Inside CDU” ist einfach das deutsche Pendant zum “Melania” Film.

Für mich gestalten mittlerweile die Grünen eine Mitte konservative Politik mit Visionen und Zielen, die früher bei der CDU zu Hause war. Auch wenn es bedauerlich ist, vermute ich, dass wir nicht nur eine Wirtschaftstransformation erleben, sondern auch eine Parteien Transformation benötigen.

Jeder einzelne Mensch in diesem Land profitiert tagtäglich von linker Politik. Vom 8-Stunden-Tag über bezahlten Urlaub bis hin zum Kündigungsschutz, aber Springerpresse, CDU und AfD haben es geschafft, der Bevölkerung einzureden, “links” sei ein Schimpfwort. Oder noch besser “linksgrün”.

Diese Gehirnwäsche sorgt dafür, dass Millionen Arbeitnehmer genau die Partei wahlen, die ihre eigenen Rechte am stärksten beschneiden will.

Noch nie, seit Kriminalität statistisch erfasst wird, war die Mordrate in London so niedrig wie aktuell. Dennoch sind laut einer Umfrage 40% der britischen Öffentlichkeit der Meinung, dass die Zahl seit 2019 kontinuierlich steige. Genau das ist die Gefahr der Desinformation. Ihr Gift. Keine Fakten, sondern ein “Gefühl”, das geschaffen wird, um es zu instrumentalisieren. Wir wissen, von wem. Der Bürgermeister von London, Sadiq Khan, nennt diese Entwicklung “inakzeptabel”. Um sie zu bekämpfen, fordert er auf, den Druck auf jene zu erhöhen, die damit Geld verdienen. Die Konzerne der Sozialen Medien…

Wisst ihr, was mich auch besorgt: In 33 Tagen werden wir wahrscheinlich Zeugen (und schlimmstenfalls auch Opfer) der größten Störung und Sabotage bei Wahlen in der Geschichte des zivilisierten Westens. Das herrschende US-Regime weiß, dass es keine freien, fairen, offenen Wahlen gewinnen kann. Ihre Samthandschuhe sind ausgezogen und sie werden eine Abwärtsspirale von Betrügereien, Störungen, Einschüchterung, Gewalt und Betrug orchestrieren. Und eventuell damit eine Vorlage für unsere eigenen Wahlen in 2029 liefern. Deswegen hoffe ich so sehr, dass sich das politische Klima bei uns wieder zum Positiven wendet.

Freitagstipps Sonnenuntergang

Good News!

Weniger wegwerfen, mehr retten. Noch bis zum 6. Oktober findet in ganz Deutschland die Aktionswoche „Zu gut für die Tonne“ statt. Ziel der Aktion ist es, auf Lebensmittelverschwendung aufmerksam zu machen. Denn: Laut aktuellen Zahlen wirft jede:r von uns pro Jahr etwa 70 Kilo Essen weg. Neben vielen Veranstaltungen gibt es auch ein neues Online-Tool, das euch hilft, Rezepte für eure Reste im Kühlschrank zu finden. Tolle Sache!

Neuer Höchstwert bei Solarstrom in Deutschland Bis Ende September erzeugten Photovoltaik-Anlagen in Deutschland bereits 90,2 Terawattstunden Strom und übertrafen damit das gesamte Vorjahr. Verantwortlich dafür sind vor allem viele Sonnenstunden und der starke Ausbau neuer Photovoltaik-Anlagen.

Ich bin im November wieder in London und habe mich über diese Nachricht gefreut: Keine Gebühren für Touris: Englands Nationalmuseen bleiben kostenlos . Englands 15 staatliche Nationalmuseen bleiben für alle kostenlos. Damit beendet Kulturministerin Lisa Nandy eine monatelange Debatte über neue Eintrittsgebühren. Auch Touristen können Museen wie das British Museum oder die National Gallery weiterhin kostenlos besuchen.

 

Freitagstipps

1.  Regen ___________ .

2.  ___________  Verantwortung übernehmen.

3. Ja nun, ich sollte nicht ___________ .

4. __________ und zwar jetzt sofort .

5. Der große Unterschied __________ .

6.  _________ macht mich glücklich.

7. Was das Wochenende angeht, heute Abend freue ich mich auf ___________ , morgen habe ich geplant, _________ und Sonntag möchte ich _________ !

Wenn ihr mitmachen wollt, könnt ihr die Fragen vom Freitagsfüller gerne auf euren Blogs beantworten und im Kommentar verlinken. Oder aber ihr beantwortet direkt hier in den Kommentaren, wenn ihr keinen eigenen Blog habt. Ich freue mich auf eure Antworten oder auf das Stöbern auf euren Blogs, danke für’s Mitmachen beim Freitagsfüller! Und euer Interesse an meinen Freitagstipps, die kommen jetzt. Ich freue mich übrigens auch, wenn ihr meine Freitagstipps durch eure eigenen Freitagstipps in den Kommentaren ergänzt!

Meine Freitagstipps für euch

Freitagstipps zum Gucken

Ganz spannend fand ich eine neue Serie auf Apple TV: Die Romanverfilmung „Last Seen“ handelt von einem Ex-Polizisten, dessen Tochter entführt wurde und verschwand. Sein Leben geriet vor elf Jahren aus den Fugen. Seine Tochter Maggie verschwand spurlos aus dem eigenen Haus. Jede Spur verlief im Sand, keine neuen Hinweise tauchten auf, und die Ungewissheit zermürbte ihn.

Sein Alltag zerbrach, seine Ehe scheiterte. Er gab den Polizeidienst auf und arbeitet nun als Notruf-Disponent. Doch eines Tages reißt ein Anruf alte Wunden auf: Am anderen Ende der Leitung spricht ein junges Mädchen – ist es Maggie? Das Gespräch bricht ab, doch Ians Hoffnung flammt wieder auf.

Ansonsten hatte ich keine Lust auf Aufregung und brauche gerade mehr herbstliches comfort binge. Deswegen habe ich einfach “The Crown” nochmal angefangen. In London gibt es gerade eine besondere Ausstellung: “Queen Elizabeth, Her Life in Style”. Vom Hochzeitskleid bis zum transparenten Regenmantel: Der Buckingham-Palast zeigt die bisher umfangreichste Ausstellung der Kleidung der verstorbenen Queen. Ich wollte die Ausstellung im Sommer schon sehen, sie ist leider bis zum Ende des Jahres ausverkauft. Da sie bis April 2027 verlängert wurde, hoffe ich, sie im Frühjahr noch sehen zu können und bin gespannt, ob ich Outfits aus der Serie erkenne.

Freitagstipps zum Lesen

Sehr interessant zum Thema Bildung: Alle Kompetenzen gehen runter, außer eine, die geht hoch. Der Bildungssoziologe Aladin El-Mafaalani, die vielleicht prominenteste Stimme im deutschen Bildungsdiskurs, findet das im Interview bei Anne Will  bemerkenswert.

Es gibt tatsächlich einen Grund, warum man im Flugzeug keine schwarzen Socken tragen sollte.

Interessante Einblicke in das Treiben auf der Wiesn beim Münchener Oktoberfest nach 23.00 Uhr:  Wiesn-Bedienung: “Die Leute kommen als Erwachsene und gehen als Kinder” Da zu arbeiten ist wirklich Hardcore.

Das Rezept für diesen herbstlichen Auflauf habe ich mir für’s Wochenende direkt abgespeichert.

Freitagstipps zum Hören

Der Journalist Paul Ronzheimer ist eigentlich wegen seiner Verbindung zur Bildzeitung nicht so mein Fall. Aber ab und zu höre ich seinen Podcast und der hier war wirklich sehr interessant: Solche Umfragen hat Deutschland noch nie erlebt. Ronzheimer spricht mit Peter Matuschek, Geschäftsführer des Meinungsforschungsinstituts Forsa, unter anderem darüber, weshalb die AfD weiter zulegen konnte, wohin die verlorenen CDU-Wähler gegangen sind. Viel interessanter fand ich aber die Fragen: “Was kosten solche Umfragen? Und wer bezahlt sie eigentlich?

Und ich habe mich gefragt, warum ich nicht mehr an Umfragen teilnehme, seit ich kein Festnetz-Telefon mehr habe? Früher wurde ich alle Nase lang von Forsa angerufen, werden da nur noch Leute mit Festnetzanschluss befragt? Ab und zu bekomme ich eine Mail-Umfrage, aber selten. Tja, meine Meinung ist anscheinend nicht mehr gefragt. Ich nehme das persönlich.

Sehr gerne höre ich den unaufgeregten Podcast des ZDF-Auslandsjournals “Der Trump-Effekt”. ZDF-Sonderkorrespondentin Katrin Eigendorf, Brüssel-Korrespondent Ulf Röller und Washington-Studioleiter Elmar Theveßen analysieren jede Woche die von der Trump-Präsidentschaft ausgelösten tiefgreifenden, globalen Veränderungen. Es geht um Macht, Erpressung, militärische und wirtschaftliche Druckmittel und Narzissmus als Regierungsstil. Nach der Episode “Kommt Russlands Angriff” war mir aber zugegebenermaßen etwas mulmig.

Das waren meine Freitagstipps, Gedanken und Geschichten für diese Woche. Vielen Dank für’s Vorbeischauen, wenn ihr bis hierher gelesen habt.

Ich hoffe, es ist etwas Interessantes für euch dabei. Und ich freue mich immer, wenn ihr meine Freitagstipps in den Kommentaren ergänzt.

Ich wünsche euch ein schönes erstes Herbstwochenende!

Alles Liebe

Barbara

Artist Trading Cards Crop Am Rhein Event Mixed Media Projects Paris Scrapbooking Scrapbooking Layout Workshops

Meine Mixed-Media Scrapbooking Workshops beim Crop Am Rhein 2026

30. September 2026

Der Crop Am Rhein 2026 ist inzwischen schon wieder ein drei Tage her, aber wie das nach so einem intensiven Wochenende immer ist: Im Kopf bin ich noch mittendrin. Zwischen Papier, Farben, Stempeln, Schablonen und jeder Menge kreativer Energie. Die Kisten sind auch noch nicht alle ausgepackt, haha.

Wie immer habe ich auch in diesem Jahr beim Crop Am Rhein Mixed Media Scrapbooking Workshops gegeben, diese Mischung aus klassischem Scrapbooking und dem herrlich freien Spielen mit Farben, Strukturen und verschiedenen Materialien liebe ich schon lange sehr.

Denn Mixed Media muss weder kompliziert noch perfekt sein. Im Gegenteil: Oft entstehen die schönsten Effekte genau dann, wenn man einfach ausprobiert, Schichten aufbaut, wieder etwas übermalt und sich überraschen lässt, was am Ende daraus wird. Und genau darum ging es auch in meinen Workshops.

Ich weiß gar nicht mehr so genau, wann bei mir beim Scrapbooking immer mehr Farbe ins Spiel gekommen ist. Wahrscheinlich war es ein schleichender Prozess. Erst ein bisschen gestempelt, dann hier und da etwas Strukturpaste, irgendwann kamen Schablonen, Acrylfarben, Sprays, die Gelli Plate und all die anderen wunderbaren Mixed Media Materialien dazu. Und plötzlich war da diese ganz neue Freiheit auf meinen Layouts.

Was ich daran besonders mag: Es gibt eigentlich kein richtig oder falsch. Natürlich kann man Techniken zeigen und ein paar Tricks weitergeben, aber am Ende sieht jedes Projekt anders aus. Und genau das ist für mich auch das Schönste an Workshops.

Workshop Crop Am Rhein 2026

Ich zeige ein Beispiel und erkläre, wie ich vorgegangen bin – und dann passiert irgendwann dieser wunderbare Moment, in dem jede Teilnehmerin ihr eigenes Ding daraus macht.

Beim Crop am Rhein war das wieder ganz besonders schön zu beobachten. Obwohl wir alle mit den gleichen oder ähnlichen Materialien gearbeitet haben, entstanden ganz unterschiedliche Layouts. Mal eher zurückhaltend, mal mit ordentlich Farbe, mal ganz nah an meinem Beispiel und mal völlig anders.

Und genau so soll es sein.

Denn für mich geht es beim Scrapbooking schon lange nicht mehr darum, möglichst perfekt einem vorgegebenen Beispiel zu folgen. Ich möchte Ideen anstoßen, Techniken zeigen und vielleicht auch ein bisschen Mut machen, einfach loszulegen. Einen Klecks Farbe dahin zu setzen, wo vorher keiner geplant war. Etwas zu übermalen, wenn es einem nicht gefällt. Oder noch eine Schicht draufzupacken, weil irgendwie noch etwas fehlt.

Mixed Media ist dafür einfach perfekt.

Und ja, manchmal sieht es zwischendurch auch so aus, als hätte man es komplett versaut. Kennt ihr, oder? Genau dann hilft meistens nur: weitermachen. Noch eine Schicht, noch ein Stempelabdruck, ein bisschen Farbe, und plötzlich fügt sich alles zusammen.

Diese kleinen Aha-Momente gab es auch in meinen Workshops beim Crop am Rhein reichlich. Und für mich als Workshop-Leiterin ist es jedes Mal mindestens genauso schön zu sehen, was aus meinen ursprünglichen Ideen auf den Tischen der Teilnehmerinnen entsteht.

Aber jetzt zeige ich euch endlich meine drei Projekte und ein wenig drumherum. Während meiner eigenen Workshops bin ich oft so mittendrin, dass kaum Zeit für Action Fotos bleibt. Ich zeige euch natürlich auch mehr vom Crop Am Rhein, das kommt in den nächsten Tagen einem zweiten Blogartikel.

Crop Am Rhein Workshop “Vom Masterboard zum Minibook”

Freitagabends starte ich den Crop Am Rhein immer mit einem kleineren lockeren Mixed Media Workshop für eine kleinere Gruppe,  zum Ankommen und Aufwärmen.

Collage Masterboard Minibook

Das Thema war dieses Mal: “Vom Masterboard zum Minibook”. Ich arbeite gerne groß, und ein Masterboard als Basis für kleinere Seiten finde ich genial. Wir haben für dieses Projekt einen A 3 Bogen mit einer Collage aus Streifen beklebt. Alte Buchseiten, Landkarten, Tabellen, alte Briefe und Dokumente, all das fand Platz.

Mein kleines Beispiel Minibook habe ich mit sehr alten Fotos von mir gefüllt. Ehrlich gesagt habe ich die Originalfotos kopiert, da sie die Handschrift meiner Mutter auf der Rückseite tragen und ich möchte sie erstmal im Original bewahren.

Mixed Media Masterboard Minibook Workshop

Mixed Media Masterboard Minibook Workshop

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Freitags Füller Freitagstipps Herz & Seele Unterhaltsames

Gedanken zur Woche, Freitagstipps und # 888

25. September 2026

Schnapszahl beim Freitagsfüller! 888 Wochen ist ganz schön viel, dachte ich gerade.

Während ich das hier schreibe, stehen rund um mich Kartons, Kisten und Taschen. Später heißt es dann wieder Tetris im Auto spielen, damit alles reinpasst, bevor ich heute Mittag zum Crop Am Rhein starte. Ich habe vor Jahren mal einen Blick hinter die Kulissen geteilt: Behind the scenes, oder was es bedeutet, wenn ich einen Scrapbooking-Workshop gebe. Zum größten Teil ist das immer noch aktuell.

Inzwischen kann ich das aber wesentlich entspannter angehen, weil ich nur noch in Teilzeit berufstätig bin und mehr Zeit habe.

Freitagstipps Spielegselfie

Den größten Teil der vergangenen Woche habe ich also mit vielen kleinen Details verbracht. Einem Trip zu IKEA, um meine Anzahl an SAMLA Kisten zu vergrößern, ich brauchte noch welche für denTransport meiner Werkzeuge zum Crop Am Rhein. Ich muss die unbdingt mal durchzählen, in meinem Haus befinden sich schätzungsweise 50+.

Den vergangenen Samstagnachmittag habe ich mit meinem Sohn in der Stadt verbracht. Wir haben eine Tradition, die inzwischen leider zu kurz kommt, seit er nach Berlin gezogen ist. In Düsseldorf gibt es nämlich den wirklich besten, und sensationell leckeren Frozen Yoghurt. Früher, als er noch hier gewohnt hat, haben wir uns regelmäßig zum FroYo essen in der Stadt getroffen. Alleine käme ich ehrlich gesagt nicht auf die Idee, aber immer wenn die Kinder hier sind und es ist Saison von März bis November, gibts FroYo.

Freitagstipps FroYo

Es war an diesem Tag traumhaftes Spätsommerwetter, der Carlsmarkt und das Rheinufer waren knackevoll und ich habe das alles sehr genossen. Die kleinen Dinge!

Ach ja, und ich habe ein neues englisches Wort gelernt, das mich schwer beeindruckt hat. In einem Tiktok Video gab es eine interessante Analyse zu KI, von einer Studentin der Harvard Universität. Sie sagte, die KI sei “behemoth”. Noch nie gehört, aber beeindruckend, also direkt gegoogelt. Gigant heißt das.

Das erinnert mich an ein und bis dahin unbekanntes Wort, das wir in Washington am Vorabend der Einweihung des MLK Memorials gehört haben und das wir seitdem in unseren Sprachgebrauch aufgenommen haben. Ein Passant sagte im Vorbeigehen mit Blick auf das Denkmal “It’s homongous!”. Das bedeutet riesig. Wir sagen das jetzt immer, wenn etwas übertrieben groß ist. Egal ob ein Eis, ein Gebäude oder ein Baum.

Freitagstipps Herbstbilder

Und sonst so?

Wahlergebnisse, es gibt kaum ein anderes Thema in den Nachrichten. Was ist los in unserem Land? Wisst ihr, was mich wirklich besorgt?

Was, wenn die das wirklich wollen? Vielleicht liegt genau darin unser Denkfehler.

Wir glauben, wir müssten nur besser aufklären, mehr erklären, starker vor Rechtsextremismus, Ausgrenzung und Nationalismus warnen. Aber was, wenn es gar nicht nur um fehlendes Wissen geht?

Wir setzen als selbstverständlich voraus, dass wir trotz aller politischen Unterschiede dieselben grundlegenden Werte teilen – Demokratie, Freiheit, Gleichwertigkeit und Menschenwürde. Und was, wenn genau diese Voraussetzung nicht mehr stimmt?Natürlich gibt es reale Probleme in unserem Land. Sie müssen benannt und gelöst werden. Aber gerade deshalb sollten wir bei vermeintlich einfachen Lösungen sehr genau hinschauen.

Hänsel und Gretel hatten schließlich wirklich Hunger. Und genau deshalb funktionierte das Knusperhaus. Den Vergleich las ich neulich.

Denn Demokratie ist nicht selbstverständlich. Sie lebt davon, dass Menschen sie wollen, schützen und verteidigen. Kippt da gerade etwas?

Und was ist mit der Presse los? Statt Grünen-Bashing gibt es jetzt Linken-Bashing?

In Talkshows und in vielen politischen Debatten werden seit Jahren die immer gleichen Erklärungsmuster von den immer gleichen Journalist*innen präsentiert. Damit erfüllt Journalismus seine Aufgaben nicht.

Wenn wir Politik immer nur nach ideologischen Schubladen betrachten, stecken wir doch fest. Die Themen heute sind komplex und brauchen vermutlich ganz neue Denkansätze. Eventuell könnte sogar eine Mischung aus Rechts- und Links verorteten Themen die Lösung sein. Statt dessen scheint sich alles immer mehr zu verhärten.

Und stell dir vor, du hast dein ganzes Leben lang auf einen bestimmten Job hingearbeitet und dann erreichst du im hohen Alter endlich dein Ziel und dann bist du in diesem Job einfach scheiße. Aber Merz ist es doch letztlich komplett egal, was die Menschen von ihm denken. Zumindest handelt er so, als wären wir alle nur ein Instrument, das ihm seine Macht beschert hat. Jetzt ist er der König und der Pöbel hat zu schweigen.

Und wenn die Zufriedenheit mit ihm auf 0% fällt, hört er trotzdem nicht auf. Und die CDU stürzt ihn nicht, weil die Folgen katastrophal sein könnten.

Fassen wir mal die größten Hits der Union der letzten Zeit zusammen:

Die Union spricht sich gegen Leihmutterschaften aus – ihr damaliger Fraktionsvorsitzender nimmt eine Leihmutter in Anspruch. Jetzt sitzt er im Haushaltsausschuss.

Die Union fährt eine Kampagne, die den Linken Antisemitismus unterstellt – in Heidenau engagiert sie sich mit der AfD gegen Stolpersteine.

Die Union führt strengere Regeln für Krankmeldungen ein – Jens Spahn schwänzt augenscheinlich seine Arbeit im Bundestag und macht stattdessen Urlaub auf Sardinien. Die Bildzeitung berichtet darüber und löscht den Beitrag kurze Zeit später, wegen “der Privatsphäre”.

Ich schäme mich fast, dass ich bis zum Ende der Ära Merkel noch Mitglied in dieser Partei war. Aber ich gebe die Hoffnung nicht auf, dass es doch noch Politiker gibt, die gemäß ihrem Auftrag zum Wohle des Volkes handeln.

Und Trump dreht immer mehr am Rad und ist inzwischen zur größten Lachnummer der Welt mutiert. Was ihn nicht weniger gefährlich macht, je mehr sich die Midterm Wahlen im November nähern.

Und so schließt sich der Kreis.

Freitagstipps Herbstblumen

Good News!

NRW bringt Wiederbelebung in den Unterricht. Schüler*innen in Nordrhein-Westfalen lernen neuerdings in der Schule, wie sie Menschen wiederbeleben können. Seit diesem Schuljahr ist ein 90-minütiges Reanimationstraining in den Klassen sieben, acht und neun Pflicht. Speziell geschulte Lehrkräfte zeigen dabei, wie Herzdruckmassage und Beatmung funktionieren.

Wie schaffen die das? Ich finde es super:Saarland schafft Kita-Beiträge ab  Ab 2027 müssen Eltern im Saarland keine Beiträge mehr für den Kita-Besuch ihrer Kinder zahlen. Der Landtag hat die vollständige Beitragsfreiheit beschlossen. Noch 2021 zahlten Familien mit zwei Kindern im Regionalverband Saarbrücken beispielsweise gut 3.300 Euro im Jahr.

Das Projekt Housing First in Düsseldorf habe ich bis zu meiner Rente in meinem Hauptjob begleitet. Es gibt wohnungslosen Menschen ein Zuhause und ist so ein wunderbares Beispiel für Soziales Miteinander. Meine damals dafür zuständige Kollegin ist inzwischen Bundestagsabgeordnete mit Schwerpunkt Wohnen. Diese Nachricht hat mich sehr gefreut: 350 erfolgreiche Mietverträge dank Housing First in Berlin Seit 2018 gibt es „Housing First“ in Berlin. Der Ansatz: Menschen ohne Wohnung wird bedingungslos eine eigene Wohnung mit Mietvertrag vermittelt. Innerhalb von acht Jahren wurden so 350 Wohnungen vermittelt, wodurch 420 Personen ein neues Zuhause gefunden haben.

 

Freitagstipps

 

1. Mir ist aufgefallen,  ______________ .

2.  ________ meinte neulich _________ .

3. Das nächste Mal  _________ .

4. _________ schon verstanden.

5. Danke an _________  .

6. __________ , soviel dazu.

7. Was das Wochenende angeht, heute Abend freue ich mich auf ___________ , morgen habe ich geplant, _________ und Sonntag möchte ich _________ !

Wenn ihr mitmachen wollt, könnt ihr die Fragen vom Freitagsfüller gerne auf euren Blogs beantworten und im Kommentar verlinken. Oder aber ihr beantwortet direkt hier in den Kommentaren, wenn ihr keinen eigenen Blog habt. Ich freue mich auf eure Antworten oder auf das Stöbern auf euren Blogs, danke für’s Mitmachen beim Freitagsfüller! Und euer Interesse an meinen Freitagstipps, die kommen jetzt. Ich freue mich übrigens auch, wenn ihr meine Freitagstipps durch eure eigenen Freitagstipps in den Kommentaren ergänzt!

Meine Freitagstipps für euch

Freitagstipps zum Gucken

Gestern auf Amazon Prime erschienen: „Die theoretische Unwahrscheinlichkeit von Liebe”, die Buchverfilmung des Romance-Bestsellers „The Love Hypothesis” von Ali Hazelwood. Musste ich natürlich direkt gucken.

Aus einer Fake-Liebesgeschichte entwickelt sich ganz langsam ein emotionales Experiment und echte Chemie. Eine charmante Romcom mit ungewöhnlichem Schauplatz,  College vibes, ein wenig „Off Campus”-Hotness und beste Unterhaltung.

Dann habe ich mit Entzücken festgestellt, dass die zweite Staffel von “Blood of my Blood” online ist. Leider erst eine Folge, sowas mag ich ja gar nicht. Also bin ich dabei, die erste Staffel nochmal zu schauen um wieder voll reinzukommen, bis mindestens drei neue Folgen online sind. Das Prequel der Highlander Saga von Diana Gabaldon ist meiner Meinung nach nicht ganz so charismatisch wie “Outlander”, aber die Geschichte der Eltern von Claire und Jamie, um die es hier geht, ist auch beste Unterhaltung.

Die vielfach ausgezeichnete deutsche Serie “Babylon Berlin” hat mich nie gereizt, warum weiß ich auch nicht genau. Als ich aber neulich eine sehr positive Rezension der fünften und finalen Staffel las, habe ich mich an genau diese letzte Staffel gewagt. Atmosphärisch düster und extrem packend, finde ich. Im Fokus der letzten acht Episoden stehen die Wochen Anfang 1933 rund um die Machtübernahme der Nationalsozialisten und das Ende der Weimarer Republik. Und Ähnlichkeiten sind unverkennbar. Auch die gleichnamige anschließende ARD Doku unter dem gleichen Titel fand ich wieder aufrüttelnd. Gegen das Vergessen!

Freitagstipps zum Lesen

Ich war doch leicht erstaunt, dass in Bayern die Raumfahrt ein größerer Wirtschaftszweig ist. Ich erinnere mich, dass es auch ein Lieblingsthema Söders ist. Nun ja, ich habe wenig Ahnung davon und bin über diese Schlagzeile gestolpert: “Mitgründer verlässt Raketen-Startup Isar Aerospace”. Bavaria Instruments, aha.

Wenn ich überhaupt mal Tatort schaue, was selten vorkommt, dann die mit Ballauf & Schenk in Köln. Kölner “Tatort”-Kommissar macht Schluss.  Schade, aber nach 30 Jahren hat er den Ruhestand verdient. Freddie macht zum Glück weiter.

Der dritte US-Präsident war Gegner der Sklaverei und hat die amerikanische Unabhängigkeitserklärung verfasst. Was ihn jedoch nicht davon abhielt, im Laufe seines Lebens etwa 600 Sklaven zu besitzen. Eine von ihnen war die 30 Jahre jüngere Sally Hemings. 15 Jahre Forschung waren nötig, um folgendes herauszufinden: US-Präsident Thomas Jefferson zeugte Kinder mit seiner Sklavin. Neuste genetische DNA Forschung machte es möglich. Warum überrascht mich das Ergebnis jetzt nicht wirklich?

Ich brachte einen Erdkundeordner zum Janet-Jackson-Konzert. Meine Freundin Selmin schreibt über Prokastination. Ich kann das so gut nachvollziehen!

Freitagstipps zum Hören

Ich hatte wenig Zeit zum Hören, lediglich den neusten O.K. America Folge habe ich geschafft. Und die hatte es wieder in sich.“Donald Trumps Stärke wirkt immer schwächer” Die Details, Analysen und Einblicke von Rieke Havertz und Klaus Brinkbäumer, dieses mal direkt aus NYC, finde ich immer super interessant. Es geht um die UN Sitzungswoche, die Verbannung einiger großer Fernsehsender aus dem Weissen Haus und die Hochzeit von Trumps Sohn. Die hat er sich von den Russen bezahlen lassen. Unglaublich.

Das waren meine Freitagstipps, Gedanken und Geschichten für diese Woche. Vielen Dank für’s Vorbeischauen, wenn ihr bis hierher gelesen habt.

Ich hoffe, es ist etwas Interessantes für euch dabei. Und ich freue mich immer, wenn ihr meine Freitagstipps in den Kommentaren ergänzt.

Ich wünsche euch ein schönes Wochenende, meins wird kreativ, lustig und vielleicht auch ein wenig anstrengend.

Alles Liebe

Barbara

Freitags Füller Freitagstipps Herz & Seele Unterhaltsames

Meine Woche, Freitagstipps und # 887

18. September 2026

Guten Morgen an die Fraktion “ich brauche erst drei Kaffee, bevor ich meinen Namen weiß”. Gestern sind mir beim Schreiben, nachdem ich bis in die Nacht mit den Vorbereitungen für den Crop Am Rhein 2026 beschäftigt war,  tatsächlich die Augen zugefallen, deswegen bin ich heute etwas später dran.

Ich habe in dieser Woche Besuch von meinem Sohn. Eine ganze Woche lang, was ansonsten eher selten vorkommt. Er ist wegen eines Ärzekongresses in der Stadt, und im Hotel Mama gibt es Kost und Logis gratis. Denn es ist so, dass für Fortbildungen dieser Art in den meisten Kliniken kein Geld mehr im Budget vorhanden ist. Wo kämen wir denn hin, wenn Assistenzärzte (oder wie sie neuerdings heißen Ärzte in Weiterbildung) nicht nur Tag und Nacht ackern und ackern, sondern auch eine echte Chance auf Weiterbildung hätten?

Freitagstipps Fries

Wie dem auch sei, ich freue mich natürlich in diesem Fall über den Umstand, es ist immer schön, wenn eins meiner Kinder wieder mal hier ist.

Wir haben die Gelegenheit auch genutzt, endlich ein Thema anzugehen, was schon länger auf meiner “müsste mal unbedingt gemacht werden” Liste steht. Erinnerungen bewahren. Konkret heißt das, alle Fotos und Filme aus der Prä-Smartphone-Ära zu speichern, bevor die Medien nicht mehr lesbar sind. Ich habe meine Kinder von Geburt an gefilmt, mit einer Super-8 Kamera. Die Filme habe ich irgendwann dann auf große Videokassetten überspielt. Und dann, als die Videorecorder langsam verschwanden, auf DVDs überspielt. Inzwischen habe ich kein Laufwerk mehr auf meinem Laptop, und auch derv letzte DVD Player ist aus meinem Haus verschwunden.

Mein Sohn hatte extra ein externes Laufwerk mitgebracht, auch schon älter. Aber mit einigen Umwegen klappte es dann und langsam wandern die Filme und auch die ersten Jahre digitale Fotos von den alten Datenträgern auf den Laptop und in die Cloud. Fast die Hälfte ist geschafft. Und da kommen Schätze zum Vorschein, ich bin entzückt!

Und dann will ich noch eine Kiste mit Negativen und Videokassetten aus der analogen Zeit von Spezialisten digitalisieren lassen. Vor längerer Zeit hatte ich das mit den alten Dias meines Vaters bereits gemacht und das Ergebnis war wirklich klasse, ihr könnt es im Blogbeitrag “Alte Schätzchen – Dias digitalisieren” lesen.

Was noch? Am vergangenen Wochenende habe ich seit längerer Zeit mal wieder einen Shopping-Trip gemacht. Ins Westfield Centro in Oberhausen, um es genauer zu sagen. Das ist hier ganz in der Nähe und es gibt immer wieder etwas Neues. Gekauft habe ich Kerzen und Seife, da ich die Sachen von Bath & Bodyworks liebe, die es bisher nur in den USA gab.

Bei der Gelegenheit war mein Eindruck, dass die Jammerei über die Wirtschaft irgendwie nicht mit der Realität zusammen passte. Es war sehr voll, auch die Parkhäuser, überall lange Schlangen, und die meisten Leute waren mit Tüten beladen. Iced Latte für 7€, die unzähligen und immer neuen Fressbuden belagert, als gäbe es kein morgen. Ich fand das sehr interessant. Auch am Flughafen wundere ich mich immer, wie tausende Menschen unterwegs sind. Schon irgendwie verblüffend, da uns die Medien und gewisse Kräfte ja spiegeln, unser Land ginge den Bach runter. Vielleicht sind das ja aber auch nur Momentaufnahmen, und ich bin zu Unrecht positiv überrascht.

Am Wochenende wird der Schrank umgeräumt, das Wetter macht es leider nötig.

Meine Kleidung ist im Prinzip in 3 Kategorien eingeteilt:

  • Sommer
  • Winter
  • falls ich abnehme

Und: “Zu gut für den Altkleidercontainer, taugt noch zum mit Farbe matschen”

Und als ich – lange überfällig – meinen Gefrierschrank abgetaut habe, tauchte folgende Frage auf: Warum gibt es Licht im Kühlschrank aber nicht im Gefrierfach???

Mein Sohn: weil das Gefrierfach ein rechtsfreier Raum ist. Da liegen Erbsen von 2019, eine undefinierbare Tupperdose und drei einzelne Fischstäbchen.

Niemand will Licht auf diese Zustände werfen.

Und sonst so?

Ziemlich erstaunliche Woche bisher, findet ihr nicht?

Schottland, Wales und Nordirland, die sich nach einer Zukunft jenseits des Vereinigten Königreichs sehnen – nach Unabhängigkeit, Souveränität und vielleicht irgendwann auch wieder nach einem Platz in der europäischen Familie. Und jetzt Kanada, das als „assoziiertes Mitglied” in die EU eingeladen wurde, während Australien offenbar auch schon voll dahintersteht.

Nach all den Jahren, in denen wir zugesehen haben, wie Grenzen härter wurden, Mauern hochgezogen und Menschen sich immer weiter in Nationalismus zurückgezogen haben, fühlt es sich irgendwie hoffnungsvoll an, das Gegenteil zu sehen: Länder, die sich für Zusammenarbeit statt Isolation entscheiden, für Verbindung statt Abschottung und für eine Zukunft, die nach vorne schaut statt ständig zurück.

Freitagstipps Kaffeebecher

Und auch ist bemerkenswert: Europa überlegt, einen Europäischen Sicherheitsrat zu bilden, der die EU, das Vereinigte Königreich, Kanada, Norwegen und die Ukraine einschließt.

Aber die Realität holt uns schnell wieder ein, Tanken ist ja gerade der blanke Horror, und kein Ende in Sicht. Wir wissen alle, für wen Katherina Reiche Politik macht. Sie hat inzwischen nicht mal mehr den Anstand, es halbwegs zu verbergen. Mir fällt kein Grund ein, warum die Mineralölkonzerne hier im bei uns mit Samthandschuhen angepackt werden – es wäre absurd zu glauben, die würden das Land verlassen, wie es bei Milliardär*innen angenommen wird, würde man sie höher besteuern…

Ich finde inzwischen jede Meldung aus Berlin erschreckend. Kein Überdenken der Reformen, nur wie schaffen wir es an der Regierung zu bleiben. Es geht um meine Zukunft, die Zukunft meiner Kindes, um soziale Gerechtigkeit, um das Überleben mit dieser Gesundheitsreform. Von den ganzen Wahldesastern mal ganz abgesehen. Wohltuend dagegen unser neuer Fußball-Bundestrainer, ich war schon immer Fan von Kloppo.

Jürgen Klopp trägt auf einer Pressekonferenz diese besondere Kappe und sagt: “Ich möchte uns die Fahne zurückholen. Ich möchte Nationalstolz nicht den falschen Leuten überlassen. Positiver Patriotismus – gerne!”

Die Kappe trägt die Aufschrift “Einer von 83 Millionen” – vom DFB eigens angefertigt und nicht käuflich. Die Botschaft: Nicht nur der Bundestrainer, jeder in Deutschland ist Teil des Teams.

Was mich noch beschäftigt hat, obwohl ich inzwischen Nachrichten aus den USA überwiegend vermeide: die sich abzeichnende Zerstörung des Kennedy Center in NYC. Das große dicke orangefarbene Baby kann es nicht ertragen, wenn man ihm sagt: “Nein”, also plant er einfach das ganze Ding plattzumachen. Es wird wieder ein dunkler Tag in der amerikanischen Geschichte sein, wenn ein Denkmal für einen getöteten Präsidenten abgerissen wird, weil ein dementer narzisstischer Soziopath einen Wutanfall hatte.

Der Bürgermeister von NYC, Zohran Mamdani, hat als einer seiner ersten Amtshandlungen in New York 100.000 Schlaglöcher reparieren lassen. Nun könnte man natürlich sagen, dass das nun wirklich nicht das größte Problem der Stadt wäre. Aber dahinter steht eine Strategie: Mamdani will zuerst Dinge angehen, die sich im Alltag der Menschen bemerkbar machen. Er will ein Demokratieerlebnis schaffen, das für die Menschen funktioniert. Das ihnen zeigt, dass ihre demokratische Wahl durchaus einen Unterschied machen kann. Vielleicht sollte sich unsere Regierung daran ein Beispiel nehmen.

Das Wochenende wird politisch ja auch wieder spannend. Wenige Tage vor der Landtagswahl in Mecklenburg-Vorpommern liegt die SPD von Ministerpräsidentin Manuela Schwesig in einer aktuellen Umfrage knapp vor der AfD. Auch in Berlin wird gewählt. Ich habe Hoffnung.

Good News!

In den vergangenen Jahren ist die Zahl der Suizide in der EU langsam gesunken. Ein Grund dafür könnte sein, dass die EU ihre Präventionsmaßnahmen verstärkt hat. Es gibt jedoch große regionale Unterschiede und Männer sind stärker betroffen. EU: Zahl der Suizide sinkt langsam.

Das Ozonloch über der Antarktis war 2025 ungewöhnlich klein. Die WMO führt die Erholung auf das Verbot schädlicher FCKW von 1987 zurück. Seit den 2000er Jahren wächst die Ozonschicht wieder und könnte sich in wenigen Jahrzehnten vollständig erholen. Die Ozonschicht erholt sich langsam.

Der Verein „Freunde alter Menschen“ vermittelt in Frankfurt Freundschaften zwischen jüngeren und älteren Menschen. 110 Besuchspaare hat er bereits zusammengebracht. Sie treffen sich zum Reden, für Ausflüge oder gemeinsame Unternehmungen. So entstehen neue Kontakte über Generationen hinweg. Verein in Frankfurt a.M. bringt Jung und Alt zusammen

Freitagstipps Olivenbaum

Freitagstipps

 

1. Gute Nachrichten ______________ .

2.  ________ ist definitiv nicht der richtige Platz für _________ .

3. Kürben ist  _________ .

4. _________ könnte besser sein.

5. Das Zimmer _________  .

6. __________ Herbstblumen.

7. Was das Wochenende angeht, heute Abend freue ich mich auf ___________ , morgen habe ich geplant, _________ und Sonntag möchte ich _________ !

Wenn ihr mitmachen wollt, könnt ihr die Fragen vom Freitagsfüller gerne auf euren Blogs beantworten und im Kommentar verlinken. Oder aber ihr beantwortet direkt hier in den Kommentaren, wenn ihr keinen eigenen Blog habt. Ich freue mich auf eure Antworten oder auf das Stöbern auf euren Blogs, danke für’s Mitmachen beim Freitagsfüller! Und euer Interesse an meinen Freitagstipps, die kommen jetzt. Ich freue mich übrigens auch, wenn ihr meine Freitagstipps durch eure eigenen Freitagstipps in den Kommentaren ergänzt!

Meine Freitagstipps für euch

Freitagstipps zum Gucken

Auf Netflix habe ich Famous Last Words mit Gloria Steinem geschaut. Aufgezeichnet vor einem guten Jahr. Ausgestrahlt nach ihrem Tod. So eine intelligente, warmherzige und weise Frau. Der Interviewer ist ihrer Art nicht gewachsen, aber man lernt so viel und fühlt sich angenommen. Jeder Beitrag, den wir als Frauen leisten, ist wichtig.

Und noch was Nettes nebenbei: Ella McCay , eine Tragikkomödie auf Disney. Die 34-jährige Ella McCay bekommt die Möglichkeit, Gouverneurin ihres Bundesstaates zu werden. Doch gleich zu Beginn ihrer Karriere wird sie von einem Reporter wegen Missbrauch von Staatseigentum erpresst. Am Tag ihrer Vereidigung bringt Ella das Fass jedoch zum Uberlaufen, als sie ihren Ehemann Ryan in ihrer Dankesrede vergisst. Dieser beginnt daraufhin ein intrigantes Spiel hinter Ellas Rücken, das ihre gesamte politische Karriere ins Wanken bringt.

Und da die vierte Staffel von “The Diplomat” (Diplomatische Beziehungen) am 15. Oktober auf Netflix startet, und auch weil Allison Janney gerade einen Emmy für ihre Rolle in der Serie erhalten hat, schaue ich diese grandiose Serie jetzt nochmal. Ein temporeicher, bissiger Politthriller, in der internationale Politik als faszinierendes und unberechenbares Beziehungsdrama dargestellt wird, das auf übertriebene Hollywood-Klischees weitgehend verzichtet.

Freitagstipps zum Lesen

Wo kann man in der Stadt kostenlos Obst pflücken? Auf der gemeinschaftlichen Plattform „Falling Fruit“ sind Sträucher, Bäume und andere essbare Pflanzen verzeichnet. Die Karte wird von der Community gepflegt und zeigt auch andere Orte, an denen es kostenloses Essen gibt. Diese Karte zeigt, wo ihr kostenlos Obst pflücken könnt

Ab Januar 2027 können Menschen in Deutschland ihren Personalausweis freiwillig auf dem Smartphone nutzen. Die neue App „d-you“ soll zunächst etwa beim Eröffnen eines Bankkontos, bei Vertragsabschlüssen oder als Altersnachweis funktionieren. Personalausweis kommt aufs Smartphone.

In Dresden wird erstmals weltweit ein Airbus A330 mit künstlicher Haifischhaut ausgestattet. Eine hauchdünne Folie mit mikroskopisch kleinen Rillen soll den Luftwiderstand verringern und damit Treibstoffverbrauch und CO2-Ausstoß senken. Künstliche Haifischhaut soll Flugzeuge sparsamer machen

Freitagstipps zum Hören

Zu Gast bei Bettina Böttinger im „Zwischen den Zeilen“ Podcast war Torge Oelrich, besser bekannt als Freshtorge, den ich bisher nur von seinen legändären Auftritten als Helga und Marianne kannte. Er war eigentlich mal Erzieher und ich fand den Podcast sehr unterhaltsam.

Ansonsten habe ich aufgegeben, “Yesteryear”* zu lesen und höre es jetzt weiter, Hörbücher passen einfach besser in meine Abläufe und meinen Alltag. Es ist unglaublich fesselnd und unterhaltsam, und ich habe noch sieben Stunden Hörvergnügen vor mir.

Das waren meine Freitagstipps, Gedanken und Geschichten für diese Woche. Vielen Dank für’s Vorbeischauen, wenn ihr bis hierher gelesen habt.

Ich hoffe, es ist etwas Interessantes für euch dabei. Und ich freue mich immer, wenn ihr meine Freitagstipps in den Kommentaren ergänzt. Herzlichen Dank auch nochmal an dieser Stelle, dass ihr mit soviel Verständnis und schönen Feedback darauf reagiert habe, dass die Freitagstipps und der Freitagsfüller in der vergangenen Woche aus bestimmten Gründen ausgefallen sind.

Der richtige Weg im Leben ist vielleicht, viel öfter dankbar zu sein für all die kleinen, alltäglichen und manchmal völlig random Dinge, die wir uns gönnen oder einfach leisten können. Wir nehmen so vieles als selbstverständlich hin, dabei ist es das überhaupt nicht. Morgens gesund aufzuwachen, klar im Kopf zu sein, in Ruhe in den Tag starten zu können, etwas zu essen und zu trinken zu haben und einfach diesen einen Moment zu erleben, in dem es einem gerade gut geht.

Ich wünsche euch ein schönes Wochenende!

Alles Liebe

Barbara

Herz & Seele New York City Persönliches

9/11, und wie die Welt sich in drei Stunden für immer veränderte

11. September 2026

Heute ist Freitag, der 11. September 2026. Und ich schreibe wie an jedem Freitag einen Beitrag. Aber heute ist es nicht der übliche Freitagsblog, ich empfinde zuviel Respekt vor diesem Tag und mache mir seit Tagen so viele Gedanken dazu, dass mir heute Freitagstipps und Freitagsfüller einfach zu banal erscheinen. Zu alltäglich. Mein Kopf ist zu voll mit anderen Gedanken, an denen ich euch trotzdem gerne teilhaben lassen möchte. Vielleicht muss ich es mir auch einfach von der Seele schreiben.

In den vergangenen Tagen habe ich einige neue und sehr bewegende Dokumentationen zum 25. Jahrestag dieses Tages, der die Welt für immer veränderte, gesehen. Podcasts gehört, Presseartikel gelesen. Und viele Beiträge auf Social Media von Menschen, die sich  wie ich mit Erinnerungen, Trauer und Gedanken dazu beschäftigen. Meine Empfehlungen könnt ihr weiter unten lesen.

Ist das alles noch relevant 25 Jahre später? Ich würde sagen unbedingt, denn meiner Meinung nach sind die Ereignisse von 9/11 ein Grund oder der Ursprung für die gespaltene Gesellschaft, die wir heute erleben.

Ich musste mir besonders in diesem Jahr jede neue Dokumentation über den 11. September ansehen. Bei manchen Szenen bekomme ich beklemmende Gefühle, einen Kloß im Hals oder feuchte Augen. Aber trotzdem halte ich es für wichtig, nicht wegzusehen und niemals zu vergessen.

Fünf Jahre nach der unvorstellbaren Tragödie am 11. September 2001 habe ich damals zum ersten Mal meine ganz persönlichen Gedanken auf einem Scrapbooking Layout festgehalten.

9/11 Blogpost Scrapbooking Layout

9/11 Blogpost Scrapbooking Layout

9/11 Blogpost Scrapbooking Layout

Ich bin dankbar, dass ich dieses Layout mit dem Text damals gemacht habe, als meiner Erinnerung noch ganz frisch war. Allerdings glaube ich auch, dass niemand, der diesen Tag erlebt hat, ihn je vergessen wird. Wo er war, wir er davon erfahren hat. Wie er sich gefühlt hat.

Peter Klöppel hat live auf RTL 7 Stunden durchmoderiert. Was da über die Bildschirme lief, war der wahr gewordene Horrorfilm. Ab dem Tag war die Welt eine andere.

Ich glaube, es ist nicht einfach, die Emotionen und Zusammenhänge zu verstehen, wenn man sie an diesem Tag nicht selbst miterlebt hat. Umso wichtiger finde ich das “Never Forget”. Zeitzeugen, die berichten. Geschichtliche Zusammenhänge.

Es gab tatsächlich ein Amerika vor und ein Amerika nach dem 11. September. Dieser Tag hat alles verändert. Der Patriotismus in der Zeit danach war sichtbar. Die Amerikaner rückten zusammen, überall waren Flaggen zu sehen, und unzählige junge Männer und Frauen meldeten sich aufgrund der Ereignisse vom 11. September freiwillig zum Dienst.

Aber gleichzeitig begann die Achse des Bösen. Der Kampf gegen den Terror. Die Diskriminierung bestimmter Bevölkerungsgruppen.

Ich bin in meinem Leben so oft in New York City gewesen, dass ich irgendwann aufgehört habe zu zählen. Diese Stadt wird immer einen besonderen Platz in meinem Leben haben. Vielleicht berühren mich die Bilder und die Tragödie, die die ganze Welt damals live am Bildschirm verfolgen konnte, auch deswegen so besonders tief.

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Artist Trading Cards Karten Mixed Media Projects Stempel

Neue Artist Trading Cards, das Thema ist Lieblingsfarbe

8. September 2026

Ich brauchte nicht eine Sekunde zu überlegen, welche Farbe ich für den unseren Artist Trading Cards Tausch im dritten Quartal verwenden würde. Als übergreifendes Thema für dieses Quartal hatte ich “Lieblingsfarbe” gewählt.

Meine Lieblingsfarbe war eigentlich immer schon blau. Wie meine Augen. Ich liebe blauen Himmel, ich habe seit Jahrzehnten unzählige blaue Hemden, Jeans und T-Shirts im Schrank. Für meine Mixed Media und Scrapbooking Projekte greife ich meist zu blauer Farbe in verschiedenen Varianten. Und auch in meinen Artist Trading Cards aus früheren Tauschrunden findet sich oft die Farbe Blau.

Diese ATCs haben sozusagen meine eigenen Augen als Beispiel für meine Lieblingsfarbe.

Artist Trading Cards Blue Eyes

So sind meine Artist Trading Cards entstanden

Basis für meine ATCs ist immer dieser 200 g Aquarellkarton*. Aus einem Bogen in der Größe 12″ lassen sich 12 Artist Trading Cards zuschneiden. Er lässt sich besonders gut mit verschiedenen Medien bearbeiten, und ist saugfähig, wenn man wie ich gerne auch mit Wasser arbeitet.

Manchmal färbe ich einen großen Bogen komplett ein, wie zum Beispiel für die ATCs zum Thema Kreise. Daraus schneide ich dann die Karten passend zu. Die weltweite Standardgröße für Artist Trading Cards  ist 6,4 x 8,9 cm oder exakt 2,5 x 3,5 Inch.

In diesem Fall wollte ich aber nur jeweils einen Teil der Karten einfärben.

Artist Trading Cards Lieblingsfarbe blau

Dafür habe ich die Lindy’s Magicals von Katie Pertiet verwendet, in die ich immer noch schockverliebt bin. Breezy Bluebells passte hier perfekt.

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