Art Journal Mixed Media Projects Stempel

Das neue Dina Wakley MEdia Ledger Journal, kreative Spielereien und meine Frustbewältigung im Art Journal

31. Januar 2026

Vorab das hier: ich hatte versehentlich diesen Art Journal Beitrag gestern bereits veröffentlicht, als er noch im Entwurf war. Ein falscher Klick spät am Abend und zack, passiert. Aber jetzt ist er vollständig und ich freue mich über euren Besuch hier!

Ein altes Kassenbuch als Art Journal war schon lange mein Traum. Überhaupt mag ich es ja sehr, mit alten Papieren und in alten Büchern zu malen und matschen, zu kleben und Collagen zu machen und alles auch manchmal mit einemHauch von Scrapbooking zu verbinden.

Und alte Kassenbücher oder Journals (Ledger ist der englische Ausdruck) haben einen ganz besonderen Reiz. Durch Spalten und Linien, durch alte schöne Schrift und Zahlenreihen. Sogenannte Ledger Paper – also Papier mit Linien und Spalten – gab es schon vor 15 + Jahren, als ich mit Scrapbooking angefangen habe. Damals von Making Memories, 7 Gypsies, Basic Grey und weiteren Herstellern aus vergangenen Zeiten. Aber auch in aktuellen Papierserien von 49 & Market oder Heidi Swapp finden sich immer wieder Ledger Papier.

Ich schweife ab, zurück zu alten Ledger Journals. Ich suche uns sammle seit Jahren solche Exemplare auf Flohmärkten oder bei Kleinanzeigen. Ein besonders schönes Exemplar habe ich vor einiger Zeit in England gefunden. Ein Kunstwerk. Dessen Seiten ich bisher nur ehrfürchtig umgeblättert habe, es ist schon ein kleiner Schatz.

Vintage Ledger Journal

Vintage Ledger Jou

Ich werde sicher Seiten aus diesem Journal verwenden, für Junk Journals, Workshops und für Collagen. Aber ich könnte in diesem sehr alten schönen Buch insgesamt nicht so hemmungslos herumschmaddern, wie in meinen anderen Art Journals.

Umso mehr habe ich mich gefreut, als Dina Wakley für die Firma Ranger im letzten Sommer das MEdia Ledger Journal auf den Markt brachte. Als großes Art Journal habe ich schon einige der Journals von Ranger verwendet, das von Dylusions* hat zum Beispiel auch mit leeren Spalten vorgedruckte Seiten.

Ich habe vor Jahren in Holland mal einen Workshop bei Dina Wakley gemacht und bin seitdem Fan ihrer lockeren Art Journal Spielereien. Ihre Media Journals bestehen aus einzigartigen Papieren. Ihr erstes Journal, das ich komplett gefüllt habe, ist eine Mischung aus Kraftpapier, Jute, Mixed Media Papier und Aquarellpapier.

Mixed Media Journal

Und dies ist das neue MEdia Ledger Journal von Dina Wakley, ich war total begeistert, als ich von der Veröffentlichung hörte. Sobald es im letzten Sommer angekündigt wurde, versuchte ich es zu bestellen, aber es war bereits überall ausverkauft.  Kurz nach Weihnachten war es endlich wieder lieferbar und ich konnte es kaum abwarten, darin zu arbeiten.

Dina Wakley Ledger Art Journal

Dieses Ledger Journal basiert auf einem alten Kassenbuch, das Dina Wakley gekauft hatte und ist die originalgetreue Reproduktion eines Kassenbuchs aus einem Eisenwarenladen der 1920er Jahre. Ich mag den grauen Vintage-Einband. Doch die wahre Schönheit des Buches offenbart sich erst, wenn man es aufschlägt und hineinschaut.

Dina Wakley Ledger Art Journal

Es ist auf relativ dickem Papier gedruckt, und was ich an diesem Ledger Journal besonders mag, ist, dass die Seiten nicht einheitlich sind, also genau wie in einem echten Kassenbuch. Die Seiten sind voller Handschrift, mit Notizen am Rand und Stellen, an denen Daten abgeschnitten wurden.

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Freitags Füller Freitagstipps Herz & Seele Unterhaltsames

Gedanken zur Woche, Freitagstipps und # 859

30. Januar 2026

Heute ist der 58. Januar. Jedenfalls fühlt es sich gerade so an.

Draußen ist es grau, vereinzelte Schneeschauer kommen runter und ich sehne mich nach Sonne und blauem Himmel. Wahrscheinlich geht es vielen von euch ähnlich, oder?

Die Tage gleiten ineinander über, ich schlafe zuwenig, trinke eventuell zuviel Kaffee und hätte ich nicht meine Fotobibliothek, wüsste ich garnicht, was ich die ganze Woche über gemacht habe. Büro, Buchhaltung, Steuern, alles so richtige Spaßprogramme.

Und soll ich euch etwas besonders Peinliches verraten? Ich hatte bereits eine Mahnung vom Finanzamt wegen der Steuer. Also habe ich für die Steuer 2024 alles rausgesucht, sortiert und vorbereitet. Da ich jedes Jahr meine Ablage bis März vorbildlich mache, mich dann auf dieser außerordentlichen Leistung ausruhe und in Folge den Rest des Jahres garnicht mehr ablege, dauerte das etwas.

Stolz sitze ich da also mit meinem prall gefüllten sortierten Ordner. Öffne meine Exel Tabelle von der letzten Steuererklärung zum überschreiben und traue meinen Augen nicht. Schaue dann nochmal genauer auf den Brief vom Finanzamt und erstarre. 2023 steht da. Uuuups. In meiner Erinnerung hatte ich die abgegeben. In der Realität anscheinend nur bis zum Punkt Ordner sortieren und die Tabelle halb ausfüllen. Ich sag ja, Zahlen sind nicht mein Ding, Exel auch nicht, und es gibt immer irgendwelche kreativen oder andere Ablenkungen, die mich von diesen lästigen Aufgaben abhalten. Aber jetzt bin ich im Flow und werde ’23 und ’24 zack zack fertig machen, nützt ja alles nix.

Ich könnte theoretisch ’25 ja auch direkt hinterher schieben, aber wir wollen es ja mal nicht übertreiben.

Meine Tulpen machen mir auch nach einer Woche noch Freude, das waren gut investierte 20€.

Freitagstipps Tulpen

Am Sonntag habe ich aus Gründen Soulfood gebraucht, dringend. Nix im Schrank. Spontan mir fielen noch einige in Alufolie gehüllte Bälle im Tiefkühlschrank ein. Die schlummerten da seit dem letzten Sommer und ich habe sie steinhart gefroren auf’s Blech gelegt und in den Ofen geschoben.

Freitagstipps Kekse

Zwanzig Minuten später roch es wunderbar in meiner Küche und ich konnte die dicken warmen und im Kern weichen New York Style Chocolate Chip Cookies nach Rezept von Maja genießen. Für die nächsten Tage auch noch, denn mehr als einen von diesen göttlich leckeren Dingern schafft man nicht auf einmal. Ich war wirklich überrascht, wie gut das geklappt hat, denn in weiser Voraussicht hatte ich damals im Sommer die Hälfte vom Teig geformt und eingefroren. Und ich habe ohne Vorheizen die Schneeball großen Teiglinge in den Ofen geschoben, Heißluft bei 160 Grad. Maja macht sie übrigens in der Heißluftfritteuse.

Ich habe den nächsten Workshop im Februar vorbereitet und unsere Artist Trading Cards Tauschgruppe für 2026 neu organisiert. Und war endlich mal wieder im Kino, mehr dazu in den Freitagstipps.

Und ich habe was Interessantes entdeckt! Traue nicht blind der Ki, in diesem Fall der Gemini KI von Google. Die neuerdings oben als erstes angezeigt wird, wenn man etwas googelt. Folgendes: Auf Instagram bekam ich neulich Werbung angezeigt, als Alternative zu Kollagen Pulver. Das ich seit einiger Zeit morgens in meinen Kaffee rühre und ich bilde mir ein, es geht mir, bzw meinen Gelenken, damit etwas besser. Also, mir wurde ein Produkt in Kapselform angezeigt, das angeblich besser oder wirkungsvoller sein soll. Mit Gotu Kola Komplex oder so ähnlich. Hörte sich interessant an, und ich gab den Begriff zur Recherche bei Google ein. Und bekam direkt als erstes eine ausführliche Beschreibung im positiven Sinne von Gemini angezeigt, also von der KI. Fast hätte ich das Produkt schon bestellt, scrollte aber noch weiter nach unten um weitere Quellen zu sehen. Deutsche Gesellschaft für Ernährung, Ärzteblatt und so weiter. Absolut wirkungslos stand da, es können Nebenwirkungen auftreten, kann zu Überdosierung führen und so weiter. Also Finger weg vom Indischen Wassernabel. Ich vermute, die KI hatte ganz viel Informationen aus der Werbung für das Produkt gezogen und nicht aus wissenschaftlichen Veröffentlichungen.

KI, ChatGpT und so weiter hat viele Vorteile, aber blind glauben sollte man da nix, finde ich. Kurz mal ein oder zwei weitere Quellen checken kostet nicht viel Zeit und schafft mehr Sicherheit, dass die Informationen auch stimmen.

Und sonst so?

Was mich in den ersten Stunden nach den furchtbaren Geschehnissen in Minneapolis mit am meisten aufgeregt hat: Die Berichterstattung unserer deutschen Mainstream Medien.

Wer aus Angst vor Haltung verharmlost, beschönigt oder ungeprüft Narrative einer Regierung übernimmt, die sich zunehmend außerhalb rechtsstaatlicher Grenzen bewegt, wird seinem Auftrag nicht gerecht. Eine freie Presse muss kritisch bleiben, Macht benennen und einordnen und zwar gerade dann, wenn es unbequem ist. Wenn die einen sagen, es regnet, und die anderen sagen, es regnet nicht, dann ist es nicht Aufgabe des Journalismus, beide Seiten zu zitieren. Seine Aufgabe ist es, aus dem Fenster zu schauen und nachzusehen, ob es regnet.

Neutralität darf nicht mit Wegsehen verwechselt werden.

Warum reagieren deutsche Medien nicht mit einer Sprachagenda auf sich verändernde gesellschaftliche Grundsätze?

Es heißt nicht: Radfahrer erliegt nach Kollision mit Auto seinen Verletzungen

Oder: Frau stirbt nach Ehestreit

Oder: US Demonstrant nach Schusswechsel mit ICE getötet

Sprache bedeutet Wahrnehmung und in Deutschland gibt es immer noch den medialen Täterschutz, der die Opfer entwürdigt und dazu beiträgt, dass Morde verharmlost werden und der das Rechtsempfinden rückständig macht.

Ich habe zur Verarbeitung und Erinnerung –  im schlimmsten Fall an diesen eventuellen Kippunkt der Demokratie in den USA -dann etwas in meinem Art Journal gewerkelt.

Freitagstipps Art Journal

Und wenn man ehrlich ist, geht es da drüben in Minnesota gerade ja gar nicht um Immigration. Der rote (republikanisch regierte) Staat Texas hat 2,1 Millionen undokumentierte Einwanderer, Florida hat 1,6 Millionen undokumentierte Einwanderer, Minnesota, ein blauer (demokratisch regierter) Staat hat gerade mal 130.000. Also ging es von Anfang an nicht nur um Immigration, sondern zum Teil auch um politische Vergeltung. Weil der Gouverneur von Minnesota, Tim Walz, Trumps Gegner in der letzten Wahl war.

Und dann war da hierzulande noch diese unsägliche Teilzeit Diskussion. Alles ok bei euch, CDU? Ihr sollte dringend aufhören, diejenigen, die den Wohlstand dieses Landes erarbeiten, kostenlos die Zukunft (Kinder) großziehen, Verwandte pflegen, sich ehrenamtlich um die Ärmsten kümmern, da ihr versagt und zusätzlich noch eure Diäten finanzieren, non-stop zu beschimpfen.

Und endlich anfangen auf die Wissenschaft und Expert*innen zuhören. Arbeitnehmer*innen-Rechte sind keine Almosen. Wir sind das Volk. Ihr unsere Angestellten.

Teilzeit betrifft in der Mehrheit ja Frauen. Wenn es so oder so nicht genügend Stellen gibt, d.h. also durch einen eventuellen Vollzeitzwang mehr Arbeitslose geschaffen werden, hat man ja wieder mehr Arbeitslose, also genug „faule” Menschen, um dieses Gruppe wieder als Sündenbock darzustellen.

Da frage ich mich, ob das so eine verkappte, konservative Frauen-zurück-an-den-Herd Kampagne ist, ganz im Stile von Project 2025. Ich mein, CDUlinge waren ja nicht umsonst unlängst in den USA, um sich von den ultra Rechten dort beraten zu lassen.

Good News!

Die Mutter meiner Freundin ist vor kurzem an einem Glioblastom verstorben, es war eine unsagbar traurige Zeit. Glioblastome kapern das Nervensystem auf eine zuvor unbekannte Weise – für diese Entdeckung erhält der Neurologe Varun Venkataramani den Paul Ehrlich- und Ludwig Darmstädter-Nachwuchspreis 2026. Seine Forschung könnte dabei helfen, neue Behandlungen zu entwickeln. Das gibt Hoffnung.

 

Freitagstipps

1.    Ich gebe ungerne zu, dass ich   _________ .

2.    _________ uralt, aber sehr bequem.

3.   Mein Impulskauf beim Einkaufen ____________ .

4.    ________aufgeben, aber ich will es eigentlich nicht.

5.    Wenn ich heute frei hätte,  ________   .

6.    Meine  Kramsschublade ________ .

7. Was das Wochenende angeht, heute Abend freue ich mich auf ___________ , morgen habe ich geplant, _________ und Sonntag möchte ich _________ !

Wenn ihr mitmachen wollt, könnt ihr die Fragen vom Freitagsfüller gerne auf euren Blogs beantworten und im Kommentar verlinken. Oder aber ihr beantwortet direkt hier in den Kommentaren, wenn ihr keinen eigenen Blog habt. Ich freue mich auf eure Antworten oder auf das Stöbern auf euren Blogs, danke für’s Mitmachen beim Freitagsfüller! Und euer Interesse an meinen Freitagstipps, die kommen jetzt. Ich freue mich übrigens auch, wenn ihr meine Freitagstipps durch eure eigenen Freitagstipps in den Kommentaren ergänzt!

Meine Freitagstipps für euch

Freitagstipps zum Gucken

Ich habe die interessante Doku “German Guilt” in der ZDF Mediathek gesehen. Thilo Mischke forschte mit Katja Riemann und Ronja von Rönne nach, was ihre Ahnen in der NS-Zeit taten. Sie befragetn Angehörige, sichteten Archive und stellten Fragen über Täterschaft, Opferrolle und das Schweigen vieler Nachkriegsgenerationen. Und sie zeigen, wie jeder von uns selbst nachforschen kann, zum Beispiel im Bundesarchiv. Ich verfolge das Thema weiter, mich interessiert Geschichte, und die meiner eigenen Familie erst recht. Zeitzeugen gibt es bald keine mehr, in meiner Familie auch nicht. Umso wichtiger finde ich, dass wir durch persönliche Geschichten und eine –  wenn auch indirekte – persönliche Betroffenheit diese Vergangenheit weiter sichtbar machen.

Mehr oder weniger durchgebingt habe ich die Serie “All her Fault”. Erst dachte ich: ach, wieder so eine Geschichte, wo ein Kindermädchen das Kind reicher Familie entführt. Aber die Verfilmung der Romanvorlage der irischen Autorin Andrea Mara ist wesentlich mehr. Acht Folgen ver- und entwirrt, ein Netz aus Schockmomenten, Plot-Twists und wechselnden Verdächtigen. In den letzten beiden Episoden wird dann so viel aufgelöst, dass man kaum noch mitkommt (und dann wie ich nicht aufhören kann und sich die halbe Nacht um die Ohren schlägt) . Solide, unterhaltsame Thrillerserie, läuft neu auf HBO Max.

Und ich war endlich mal wieder mit meiner Freundin im Kino. Mein Ziel ist es jedes Jahr, möglichst alle für den Oscar nominierten Filme zu sehen. Und gestern Abend habe ich seit längerem im Kino wieder ein paar Tränen vergossen.  “Hamnet” ist gleich für acht Oscars nominiert und hat bereits den Golden Globe 2026 für den besten Film erhalten. Die Romanverfilmung erzählt die Geschichte von William Shakespeare und seiner Frau Agnes, ihrer Liebesgeschichte, ihrer drei Kinder und dem Verlust, den sie schließlich verkraften mussten. Im Lauf des Films steigert sich langsam die Intensität der Darstellung auf eine emotionale Wucht, die ich lange nicht im Kino erlebt habe. Die schauspielerischen Leistungen der Hauptdarsteller sind einfach überragend. Ganz große Empfehlung!

Freitagstipps zum Lesen

Weltweit gibt es noch hunderte unkontaktierte indigene Völker, das war mir so nicht bewusst und der Begriff unkontaktiert war mir in dem Zusammenhang neu neu. Sie stehen vor der realen Gefahr des Aussterbens.

Die Influenza hat Hochsaison und Covid ist auch immer noch da. Also sind Vorsichtsnahmen besonders wichtig. Was denkt ihr, Händewaschen besser mit warmem oder kaltem Wasser? Die Antwort hat mich etwas überrascht.

Am 5. Dezember 2026 sollen Bill und Tom Kaulitz die Neuauflage von Wetten, dass moderieren. Die Entscheidung polarisiert, aber das ZDF verfolgt offenbar eine besondere Strategie damit.

Freitagstipps zum Hören

Im Podcast The Daily Beast gab es wieder ein super interessantes Interview. Dieses Mal mit Mary Trump, der Nichte von DT. Die schonungslos über die Jugend mit Onkel Donald, den tyrannischen soziopathischen gemeinsamen Großvater und überhaupt viele haarsträubende Dinge erzählt. Kein Wunder, dass der irre Größenwahnsinnige die Welt auf den Kopf stellt, bei der Vorgeschichte. In “Real Reason My Uncle Trump Became a Monster”.argumentiert Mary Trump, dass der Instinkt ihres Onkels schon immer darin bestanden habe, Verantwortung zu leugnen, Opfer anzugreifen und Gewalt zu eskalieren, anstatt sie einzudämmen – und dass sich dieses Muster verschärfe, da sein kognitiver Verfall, seine Wutausbrüche in den sozialen Medien und seine Realitätsferne immer schwerer zu verbergen seien.

Ich höre meine Podcasts grundsätzlich über die Apple Podcast App, aber ihr könnt die meisten auch auf Spotify hören, oder frei verfügbaren Plattformen. Ich verlinke euch meistens das, was mir Google als erstes anzeigt.

Was mich etwas überrascht hat: im aktuellen Alles muss raus Podcast hat Thilo Mischke Thomas Hayo zu Gast. Den ich nur als etwas hohlen Modefuzzi bei Germanys Next Top Model in Erinnerung hatte. Er lebt seit Jahren in den USA und berichtet im Podcast durchaus angenehm und gut informiert aus erster Hand, wie es sich anfühlt, jetzt dort zu sein. “Minneapolis – Wie fühlt sich Amerika gerade an?”  Wie geht es seinem Umfeld, wie nimmt er die Stimmung im Land wahr?

Das waren meine Freitagstipps und Gedanken für diese Woche. Vielen Dank für’s Vorbeischauen, ich hoffe, es ist etwas Interessantes für euch dabei. Und ich freue mich immer, wenn ihr meine Freitagstipps in den Kommentaren ergänzt!

Alles Liebe, und ich wünsche euch ein tolles Wochenende!

Barbara

Freitags Füller Freitagstipps Herz & Seele Unterhaltsames

Gedankensalat, Freitagstipps und # 858

23. Januar 2026

Habt ihr in den letzten Tagen diesen 2016 Trend auf Instagram mitbekommen? User posten Bilder aus 2016, das ist zehn Jahre her. Wie sehr sich mein Leben seit 2016 verändert hat! Und unser aller Leben insgesamt. Ich habe viele Bilder mit Lexie, meinem Seelenhund, aus dem Jahr in meiner Mediathek gefunden. Ich war viel in Bayern, da in dem Jahr drei meiner Kinder dort gelebt bzw studiert haben. Ich war auf sehr sehr vielen Blogger-Events. Ich war mit meinen Kindern zum Skifahren in Südtirol und mit meinem jüngsten Sohn in Paris, da ich bei einer Verlosung Tickets für die Reise mit dem Thalys gewonnen hatte. Ich war gefühlt wöchentlich zu Treffen und Basteln mit meinen Scrapbooking Freundinnen unterwegs. Ich habe intensiv Project Lifge gemacht. Das letzte Kind ist hier zuhause ausgezogen. Die Freitagstipps gab es damals auch noch nicht hier, aber den Freitagsfüller schon.

Ich hab nicht viel Herzschmerz, wenn ich zurückschaue, ich liebe das Leben in jeder Phase. Aber so ein bewusster Rückblick, der durch meine Foto Dokumentation und den einfachen Zugriff darauf durch die technischen Möglichkeiten der Cloud möglich ist, berührt einfach und erfüllt mich mit Dankbarkeit.

Freitagstipps 2016 Throwback

Ansonsten war meine Woche eher ruhig. Am vergangenen Wochenende haben wir endlich den Weihnachtsbaum im Haus abgebaut und bis alle Spuren beseitigt waren, hat es gedauert. Ich bin mir sicher, dass ich auch im August in irgendeiner versteckten Ecke noch vereinzelte  Tannennadeln finden werde. Peu á peu räume ich die Weihnachtsdeko weg und lasse mir Zeit damit. Ich habe mein Dezembertagebuch fertiggestellt und den Bastelbereich auch entweihnachtet. Da ist mir jetzt nach frischen Farben und die Planung für die nächsten Workshops läuft.

Ich war mit meinen Freundinnen im Theater und wir haben (wieder mal) festgestellt, dass wir sowas zu selten machen. Und ich habe meine Buchhaltung für die Steuererklärung gemacht. Raus aus dem Karton, sortiert, gelocht, abgeheftet, recherchiert, ergänzt, Belege gesucht. Ich hasse es. Aber es muss sein. Jetzt schiebe ich gerade den nächsten Schritt mit Exel und Elster vor mir her, vielleicht klappt es am Wochenende. Vielleicht auch nicht.

Ha, und ich bin jetzt Mitglied der Sauerteig-Sekte. Ja, besser spät als nie endlich mal diese Erfahrung machen! Im April besuche ich endlich mit meiner Freundin einen Brotback-Sauerteig-Workshop, der oft ausgebucht ist und freue mich drauf. Das Brot, das Alina einmal pro Woche auf Vorbestellung in ihrer kleinen Backstube in Düsseldorf backt, habe ich gestern zum ersten Mal abgeholt und direkt mit Butter und grobem Salz gegessen, einfach köstlich! Wenn ich das jemals so hinbekommen sollte, wäre das ein Traum.

Gestern habe ich mir auf dem Markt auch die ersten frischen Tulpen geleistet. Ein teurer Luxus, aber so einen Frischekick brauchte ich jetzt mal im unendlichen Januar.

Und sonst so?

Ich finde die Kaulitz Brüder sehr unterhaltsam. Dabei interessiere ich mich weniger für ihre Musik, aber ihr Podcast ist einer der erfolgreichsten in Deutschland. Ich höre ihn ab und zu und bin mir sicher, dass die beiden eine tolle Sendung abliefern werden. Wetten dass…. ?

Und gibt es 2026 überhaupt noch Leute, die das Dschungelcamp gucken? Mich wundert es wirklich, dass diese Sendung noch immer existiert.

Und dann möchte ich hier einen ganz wunderbaren Text meiner Freundin Andrea hier in den Freitagstipps zitieren. Ich hätte nicht besser formulieren können, was ich denke.

Früher war alles anders. Wir waren anders. Ich bin halt so.

Diese Sätze kommen immer dann, wenn man keine Lust mehr hat, genauer hinzuschauen. Wenn es bequemer ist, die eigene Sicht zur Norm zu erklären, statt sich zu fragen, warum sich Dinge überhaupt verändert haben. Ja, früher war vieles anders. Aber nicht, weil Menschen per se besser, belastbarer oder fleißiger waren. Sondern weil die Rahmenbedingungen andere waren. Planbarer.

Überschaubarer. Weniger Dauerkrise, weniger Tempo, weniger ständige Verfügbarkeit. Das wird in diesen Vergleichen konsequent ausgeblendet – und genau das macht sie so unerquicklich. Was mich müde macht: dass wir so tun, als hätte das alles nichts miteinander zu tun. Die Erschöpfung, die vielen Erkrankungen, die Frauen in unserem Alter, die seit Jahrzehnten funktionieren. Kinder großgezogen, gearbeitet, organisiert, vermittelt, gehalten. Immer noch die extra Meile, immer noch der Anspruch, allem gerecht zu werden. Und der Preis dafür wird gern verdrängt.

Die jüngere Generation sieht das. Die sehen uns. Und dann wundern wir uns ernsthaft, dass sie sagt: So will ich nicht leben. Das ist keine Faulheit. Das ist Beobachtung. Und ehrlich gesagt eine ziemlich nachvollziehbare Reaktion.

Was mich wirklich nervt, ist nicht Veränderung.

Veränderung ist normal. Was mich ärgert, ist dieses ständige Bewerten statt Verstehen. Dieses Moralisieren statt Zuhören. Dieses „Wir haben es besser gemacht”, ohne einmal zu fragen, was das alles mit uns gemacht hat.

Man kann nicht ständig sagen „Ich bin halt so, ich muss mich nicht verändern” und gleichzeitig erwarten, dass sich Gesellschaft, Arbeit, Miteinander irgendwie weiterentwickeln. Wir gehen doch sonst auch mit der Zeit. Wir nutzen Technik, fahren Auto, leben anders als unsere Eltern und Großeltern, wir passen uns an – solange es uns in den Kram passt. Aber sobald es unbequem wird, wird Stillstand plötzlich zur Haltung erklärt.

Nein. Das ist keine Haltung. Das ist Verweigerung.

Wenn wir nicht anfangen, wirklich zuzuhören, wirklich zu verstehen, warum Dinge heute so sind, dann bleiben wir genau da hängen: im Gegeneinander, im Bewerten, im Besserwissen.

Dieser Text hat mich dermaßen abgeholt, dass ich ihn gerne mit euch hier teilen wollte.

Und wisst ihr, was mich inzwischen echt belastet? Ich kann nie mehr so auf die USA blicken, wie vor Trump. Sie haben es sich binnen kurzer Zeit mit fast der gesamten freien Welt verscherzt. Nach seinem Auftritt in Davos ist bei mir das Level an absoluten Irrsinn überschritten.  Island und Grönland verwechselt, die NATO nennt ihn Daddy … ich musste wegschalten. Wenn Geisteskranke regieren dürfen…

Vor den Wahlen in Amerika schrieb und sagte ich, dass ich mir Sorgen mache, wenn Trump gewählt wird. Viele in meinem Umfeld hier antworteten: „Was interessiert dich das? Amerika ist so weit weg, das betrifft uns doch nicht.” Es war klar, dass es uns, und auch den Rest der Welt betreffen wird. Hoffe, das hat nun jeder gemerkt.

Gleiches gilt für Merz. Da dachten auch so viele „betrifft mich nicht, ich bin kein Ausländer und habe einen Job”. Merkt ihr’s? Es geht an eure Krankenversorgung, ans Arbeitsrecht und an die Grundrechte.

Was geht mir dieser unfähige Mensch auf den S**!

Erst im 2. Anlauf gewählt worden, gibt Ideen anderer als seine aus und will Menschen krank zur Arbeit schicken. Hat bisher nichts, aber auch gar nichts geleistet, deckt Lügner und Betrüger, zeigt eine unfassbare Arroganz gegenüber Anderern und versagt in einer Tour auf politischen Parkett. Furchtbarer Mensch.

Dabei werden die Reichen der Welt immer reicher. Laut Oxfam ist in Deutschland die Zahl der Milliardärinnen und Milliardäre im vergangenen Jahr deutlich gestiegen, und zwar um ein Drittel auf nun 172. Damit habe Deutschland die viertmeisten Milliardäre weltweit. Ihr Gesamtvermögen habe inflationsbereinigt ebenfalls um rund 30 Prozent auf 840,2 Milliarden US-Dollar zugenommen.

Irgendwie stimmt da doch was nicht im Land.

Freitagstipps Tulpen

Good News!

MacKenzie Scott, Ex-Frau von Jeff Bezos und eine der reichsten Frauen der Welt, hat 45 Mio. US-Dollar an das Trevor Project gespendet. Die größte Einzelspende in der Geschichte der Organisation, die suizidgefährdete queere Jugendliche unterstützt. Während unter Trump Fördermittel für Suizidprävention gestrichen wurden und dem Trevor Project rund 25 Mio. Dollar weggebrochen sind.

Deutschlands Stromversorgung könnte auch ohne klassische Grundlastkraftwerke wie Kohle, Gas oder Atom sicher funktionieren, wie eine neue Studie zeigt. Entscheidend sind der weitere Ausbau von Wind- und Solarenergie, große Speicher sowie ein flexibler Stromverbrauch. Die Kritik der Altparteien und das ständige Grünen Bashing ist vor diesem Hintergrund umso unverständlicher.

Pflegebedürftige in Brandenburg können Nachbarschaftshilfe nun über die Pflegekasse abrechnen. Für Unterstützung im Alltag wie Einkaufen, Haushalt oder Fahrten zu medizinischen Einrichtungen stehen bis zu 131 Euro im Monat zur Verfügung. Es handelt sich hierbei um eine Ergänzung zur professionellen Pflege und ich finde, das ist eine gute SAche.

 

Freitagstipps

 

1.  Zurzeit bin ich süchtig nach __________ .

2.  __________ intensiv.

3.  Mit nur einem Klick __________.

4    _________ ist mir zu kompliziert.

5.  Es muss doch nicht sein, ________ .

6.   _________ Tulpen.

7. Was das Wochenende angeht, heute Abend freue ich mich auf ___________ , morgen habe ich geplant, _________ und Sonntag möchte ich _________ !

Wenn ihr mitmachen wollt, könnt ihr die Fragen vom Freitagsfüller gerne auf euren Blogs beantworten und im Kommentar verlinken. Oder aber ihr beantwortet direkt hier in den Kommentaren, wenn ihr keinen eigenen Blog habt. Ich freue mich auf eure Antworten oder auf das Stöbern auf euren Blogs, danke für’s Mitmachen beim Freitagsfüller! Und euer Interesse an meinen Freitagstipps, die kommen jetzt. Ich freue mich übrigens auch, wenn ihr meine Freitagstipps durch eure eigenen Freitagstipps in den Kommentaren ergänzt!

Meine Freitagstipps für euch

Freitagstipps zum Gucken

Momentan habe ich wieder das Gefühl, in das Zeitalter von analogem Fernsehen zurückversetzt zu sein. Diverse Serien, die ich schaue sind so neu, dass die Streaming Anbieter nur wöchentlich neue Folgen senden. Ehrlich gesagt nervt mich das, oder ich bin einfach nicht mehr dran gewöhnt, immer eine Woche warten zu müssen und mich jedesmal neu in einen Handlungsstrang reinzufinden.

Aktuell geht es mir so bei der phantastisch guten zweiten Staffel von “The Pitt”, darüber hatte ich bereits letzte Woche ausführlich geschrieben.

Dann ist auf Amazon Prime endlich nach fast zehn Jahren die von der BBC produzierte zweite Staffel von The Night Manager mit Marvel-Star Tom Hiddleston gestartet. Tom Hiddleston als Spion und Hugh Laurie als Schurke – das war in der ersten Staffel ein extrem die Zuschauernerven kitzelndes Duell zweier starker Stars in einem glaubwürdigen Setting. Die ersten beiden Folgen, die ich bereits gesehen habe (insgesamt gibt es sechs Folgen) sind superb inszeniert, die Kamera versteht sich auf Spy-Game-Glamour ebenso wie auf Psychogramm. Olivia Colman ist auch wieder dabei.

Und auf Apple TV gibt es eine Fortsetzung bzw die dritte Staffel der israelischen Serie Teheran. Was als Spionagefiktion begann, wirkt plötzlich hochaktuell. In der neuen Staffel zeigt sich: Die politische Realität ist beunruhigend schneller als jedes Drehbuch.In Staffel drei geht es nun auch wieder um das iranische Atomprogramm, das von Israel als Gefahr für seine nationale Sicherheit und Bedrohung seiner Existenz gesehen wird. Ich erinnere kurz an den Anfang der Serie in Staffel 1:

Eine Mossad-Agentin auf Undercover-Mission mitten im Iran, um dort einen Angriff der israelischen Luftwaffe auf eine Atomanlage vorzubereiten – das schien 2020 zum Start der ersten Staffel schier unglaublich. Das dachten sich wohl auch die Macher der Serie: Tatsächlich scheitert das Vorhaben des Mossad und die Spionin Tamar Rabinyan muss in Teheran untertauchen. In Israel und später weltweit wurde die Serie mit dieser aus damaliger Sicht aberwitzigen Story zum Quotenrenner. Entsprechend ging es in einer zweiten Staffel weiter: Tamars neue Mission ist es, den Oberbefehlshaber der iranischen Revolutionsgarde zu töten.Eigentlich wollten die Macher von »Teheran« in der neuen dritten Staffel die Eskalationsspirale weiter anheizen. Doch manchmal übertrifft die Realität sogar die Fiktion. Die Dreharbeiten zur neuen Staffel waren im Sommer 2023 im Kasten, da überschlugen sich im Nahen Osten die Ereignisse regelrecht. Ich finde die Serie super spannend! Witzigerweise spielt auch hier Hugh Laurie eine Hauptrolle, genau wie bei The Night Manager. Das macht es für mich manchmal etwas verwirrend und ich muss die jeweils neuen Folgen beider Serien mit leichtem Abstand schauen.

Komplett am letzten Wochenende konnte ich aber mal wieder etwas richtig Spannendes durchbingen. Die schwedische Miniserie Hostage , verfügbar auf Magenta TV, hat alles, was ich für spannende und gute Unterhaltung brauche. Die Serie ist ist ein Spin-off der schwedischen Serie Stockholm Requiem, die ich bereits sehr spannend fand. Die Handlung dreht sich um die Entführung eines Passagierflugzeugs, das per Fernsteuerung gekapert wird, wobei das Team um Kriminologin Fredrika Bergman und SÄPO-Beamtin Eden Lundell gegen die Zeit kämpfen muss, um die Maschine zu retten und die Entführer zu entlarven.

Freitagstipps zum Lesen

Bekommt ihr auch oft Panik, wennn der Akkustand beim Handy oder Laptop niedrig ist? Ich tendiere vielleicht zu oft und zu häufig zum Ladekabel, ist das schädlich für den Akku?

Was für eine spannende Persönlichkeit, die ich bisher noch nicht kannte und interessanter Lesestoff:  Hans-Jürgen Massaquoi: Schwarze Kindheit unterm Hakenkreuz

Der neuste Promi Skandal: Brooklyn Beckham erhebt schwere Vorwürfe gegen David und Victoria Beckham und erklärt öffentlich, warum er keinen Kontakt mehr will. Nun ja, ob das nicht nur ein PR Stunt sein könnte?

Freitagstipps zum Hören

Im Podcast The Daily Beast habe ich ein super interessantes Interview mit der demokratischen Abgeordneten Jasmine Crockett gehört. Was zumindest mir die immer wieder auftauchende Frage: WARUM MACHT KEINER WAS DAGEGEN? beantwortete.

Auf die Frage, warum der Kongress Trump nicht reguliert sagt sie, dass die Abgeordneten beider Parteien inzwischen Angst haben, auch um ihre Familien, Angst ihre Posten zu verlieren und teilweise Angst um ihr Leben. Trump baut eine Art Mafia auf, die bei Widerspruch der Abgeordneten direkt mit Schikanen loslegt. Die meisten Abgeordneten tragen inzwischen durchgehend schusssichere Westen. Justizministerin B(l)ondie setzt auch keine vom Senat verabschiedeten Gesetze mehr um, wenn sie Trump nicht passen. Und bricht damit das Gesetz, aber niemand kann etwas dagegen unternehmen.

Und kurz und knapp zusammengefasst zum gleichen Thema gibt es eine Analyse der Politikwissenschaftlerin Cathryn Clüver Ashbrook (die halte ich persönlich für extrem kompetent) im SZ Podcast “Auf den Punkt”: Ein Jahr Trump, Demokratieabbau nach Plan. Schon etwas erschreckend, was eigentlich dahinter steckt.

Den “Zwischen den Zeilen” Podcast mit Bettina Böttinger gibt es auch als Video Format, das habe ich gerade beim Recherchieren erst festgestellt und habe ihn euch deshalb so verlinkt. Ich selbst höre Podcast ja beim Laufen, Autofahren oder wenn ich putze oder sowas. Bettins Böttinger hatte kürzlich HaPe Kerkeling zu Gast, ich habe die Folge sehr genossen.Er spricht über die Rückkehr seines Kult-Charakters Horst “Schätzelein” Schlämmer, über gutes Timing, die Grenze zwischen Spaß und Spott – und darüber, was Wokeness mit Anstand zu tun hat.Es geht um Humor, Herkunft und Haltung. Um eine Kindheit zwischen Ruhrgebiet und Münsterland, um Europa und um die Frage, warum man sich manchmal lieber vom Applaus entfernt, anstatt sich selbst zu verlieren. Sehr unterhaltsam und auch etwas tiefgründig.

Das waren meine Freitagstipps und Gedanken für diese Woche. Vielen Dank für’s Vorbeischauen, ich hoffe, es ist etwas Interessantes für euch dabei. Und ich freue mich immer, wenn ihr meine Freitagstipps in den Kommentaren ergänzt!

Alles Liebe, und ich wünsche euch ein schönes und auch erholsames Wochenende!

Barbara

Dezember-Tagebuch Mini Books Scrapbooking Weihnachten

It’s a wrap, mein Dezembertagebuch 2025 ist fertig!

21. Januar 2026

Immer noch ist Januar – der unendlichste Monat des Jahres – und mein Dezembertagebuch 2025 ist schon komplett! Es ist ein sehr befriedigendes Gefühl, mein in Handarbeit gestaltete Mammutprojekt durchzublättern und jetzt schon die schönen Erinnerungen und Details bewusst noch einmal zu genießen.

Ich glaube, so zeitnah bin ich selten in den 17 Jahren, in denen ich ein Dezembertagebuch mache, damit mit allen Kleinigkeiten fertig geworden. Die Stempel und Stanzen mit Tannenbäumen, die weihnachtlichen Papiere und all das glitzernde Zeugs sind inzwischen wieder in Kisten verschwunden. Die ich im kommenden Oktober dann einmal durchsortieren werde, um für die nächste Saison vorbereitet zu sein. Jetzt gerade hatte ich ehrlich gesagt keine Lust dazu, ich hatte so lange rot-grün auf dem Tisch, dass ich jetzt erstmal was neues und frisches brauche. Ideen sind schon genug da. Und es sind auch ein paar ausgedruckte Fotos übrig, die es aus Platzgründen nicht mehr ins Dezembertagebuch geschafft haben. Die werden auf den nächsten Scrapbooking Layouts verarbeitet, ohne weihnachtliches Drumherum.

So, los geht es mit dem nächsten Schwung Fotos des letzten Drittels im Album. Die letzten Seiten im Dezembertagebuch möchte ich euch heute gerne noch zeigen.

Dezembertagebuch 2025, 19. bis 22. Dezember

Im letzten Drittel hatte ich doch Befürchtungen, dass die großen Buchringe mit 5 cm Durchmesser nicht reichen und mir bereits Alternativen für eine größere Bindung überlegt. Aber dann hat es doch so gerade eben geklappt, da ich die folgenden Seiten so flach wie möglich gestaltet habe.

Dezembertagebuch 2025 Ringbindung

Für den 19. Dezember habe ich eins der mintfarbenen Papiere aus dem Kit der Adventswerkstatt mit Collage-Transparentpapier von Tim Holtz* bezogen bzw beklebt. Verwendet habe ich dafür Liquitex Gel Medium*, damit klappt flächiges und transparentes Kleben perfekt.

Dezembertagebuch 2025 Tag 19

Die Seite brauchte ansonsten nicht viel, das Papier wirkt für sich. Lediglich eine flach gemachte Chipboard Zahl (wie und warum ich die Chipboard Elemente aus dem Kit flacher gemacht habe, ist im vorigen Dezembertagebuch Beitrag beschrieben) und eine kleine ausgestanzte Schleife, die mir eine liebe und sehr aufmerksame Followerin als Goodie geschickt hatte, danke Brigitte!

December Daily 2025 Detail

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Freitags Füller Freitagstipps Herz & Seele Unterhaltsames

Gedanken zur Woche, Freitagstipps und # 857

16. Januar 2026

Gestern habe ich kurz über die Anfänge dieses Blogs nachgedacht, oder auch über die Zeit im Allgemeinen damals, als ich 2006 diesen Blog gestartet habe. Fast zwanzig Jahre ist das her. Damals haben wir fast täglich gebloggt. Manchmal nur ein paar Sätze, mit einem oder zwei kleinen nicht sehr professionellen Foto. Fast täglich, das muss man sich mal vorstellen. Heute bin ich froh, wenn ich zwei Beiträge pro Woche schaffe. Und es gab Millionen Blogs da draußen, die inzwischen von Social Media Plattformen ziemlich verdrängt worden sind. Ich war 2020 mal auf Platz 21 der erfolgreichsten Bloggerinnen in Deutschlandund als ich gerade ältere Artikel recherchiert habe, tauchte mein Blog sogar in einer Liste der Nominierungen zum Grimme Online Award 2011 auf. Wie ist das denn passiert? Das sah ich tatsächlich gestern zum ersten Mal.

Nun ja, das ist alles lange her und die Welt der Kommunikation verändert sich schneller als ein Wimpernschlag. Ob Social Media dabei Fluch oder Segen ist, sei dahingestellt.

Aber zurück in die Gegenwart.

Den Freitagsfüller gibt es immer noch, aus meinen anfänglichen sporadischen Dienstagstipps wurden die regelmäßigen Freitagstipps und ansonsten dreht sich hier viel um Kreativität und mein Leben. Das wird auch so bleiben.

Freitagstipps Weihnachtsbaumschmuck Berliner

Mein Baum steht noch. So langsam schwächelt er allerdings und morgen kommt er endgültig weg. Da ich das große Ding wegen der Höhe nicht alleine abbauen kann, muss ich immer auf Hilfe warten. Bisher haben meine Söhne sich die Aufgabe geteilt, der Förstersohn ist für den Aufbau zuständig, und der Doktorsohn für den Abbau. Seit mein Jüngster allerdings nach Berlin gezogen ist und im Januar jedes Wochenende Dienst hat, klappt diese traditionelle Verteilung allerdings nicht mehr und andere Lösungen müssen her. Wir zersägen den Baum zum Schluss immer, so dass wenigstens der Stamm noch als Brennholz Verwendung findet.

Im Übrigen empfinde ich dieses gewaltsame “Entweihnachten” auf Social Media mehr traurig als frisch.

Wir zelebrieren den langsamen Aufbau seit November. Das Funkeln. Die Anstrengung. Die Magie. Aber wir überstürzen das Auflösen. Die Wahrheit ist, dass es Wochen dauerte, die weihnachtliche Stimmung zu schaffen. Es braucht auch Zeit, um sich davon zu verabschieden.

Das Haus muss wieder neutral werden. Der Körper braucht Ruhe. Das Herz braucht Ruhe. Es ist nicht falsch, wenn sich der Januar sich langsam anfühlt. Diese Langsamkeit ist Teil des Rituals. Das ist kein Rückstand. Das ist eine sanfte Landung im neuen Jahr.

Zum Glück brauchte ich keine Kerzen zu suchen, als wir Anfang der Woche erneut einen dreistündigen Stromausfall im Stedtviertel hatten. Da die Weihnachtsdeko noch draußen ist.  Wenn das so weitergeht, werde ich noch zum Prepper und schaffe mir für solche Fälle eine Stirnlampe an.

Mein Basteltisch sieht wild aus, da ich noch an den letzten Seiten des Dezembertagebuchs 2025 arbeite, bevor die weihnachtlichen Bastelsachen wieder für die nächsten zehn Monate wieder ganz hinten im Schrank verschwinden.

Heute jährt sich wieder der Todestag meines Mannes. Inzwischen kann ich damit besser umgehen, aber eine tiefe kurze Traurigkeit bleibt, wenn ich am Grab stehe und symbolisch eine Kerze anmache.

Freitagstipps Eiszapfen

Und sonst so?

Was war das denn bitte für eine Woche? Die gestern damit ihren Höhepunkt fand, dass aus einer der wichtigsten Auszeichnungen der Geschichte eine Lachnummer wurde. Die venezolanische Oppositionsführerin María Machado hat Trump ihre Friedensnobelpreis-Medaille übergeben. Trotzdem bleibt er selbsternannter König von Venezuela und sagt, sie kann keine Regierung bilden. Kann man sich alles nicht ausdenken.

Wer glaubt, dass MAGA bzw die US-Regierung, wenn man sie überhaupt noch so nennen kann, noch durch “checks and balances” oder die Zwischenwahlen im November aufzuhalten ist, hat allerspätestens 2020 den Plot nicht erkannt. Und die Zusammensetzung und Entscheidungen des Supreme Court weggeblinzelt.

Sie wollen das Kriegsrecht berufen, um die Zwischenwahlen auszusetzen und weiter von den Epstein Akten abzulenken. Das ist leicht zu sehen. Ist es aber nicht ironisch, dass die größten Unruhen und Tausende von den ICE-Schlägern ausgerechnet im Bundesstaat von Governeur Tim Walz auftauchen? Der als Vize von Kamala Harris gegen Trump kandidiert hat?

Außerdem arbeitet sich Trump immer noch an den Clintons ab, die in dieser Woche zu den Epstein Files aussagen bzw vom Kongress gegrillt und wahrscheinlich gedemütigt werden sollten. Da die Epstein Files (gegen eine Anordnung der Gerichte, die dieses bereits zum 19. Dezember angeordnet hatten!) erst zu 1% veröffentlicht wurden, haben sie die weitere Aussage abgelehnt, auch, da sie bereits eine schriftliche Stellungnahme abgegeben hatten. Bill Clinton wurde direkt wegen Missachtung verurteilt. Jetzt hat das Paar folgende Stellungnahme veröffentlicht:„Jeder Mensch muss entscheiden, wann er genug gesehen oder hatte und bereit ist, für dieses Land, seine Prinzipien und seine Menschen zu kämpfen, unabhängig von den Folgen. Für uns ist es jetzt soweit.” Übersetzt: Schnauze voll, lieber riskieren wir Gefängnis als weiter zuzusehen wie unser Land vor die Hunde geht.

Auch Deutschland ist weit jenseits von 5 vor 12, wobei mich insbesondere die Rolle der Medien beunruhigt.

Ich habe ein Digital Abo der Zeit, denn ich halte es mittlerweile für eine demokratische Pflicht, sofern es die Finanzen zulassen, ein seriöses Medium zu abonnieren und Qualitätsjournalismus zu unterstützen. Im allgemeinen höre und sehe ich auch die Nachrichtenportale der ÖR, aber die sind in der letzten Zeit eher auf einem seltsam konservativen und selektiven Pfad, der Böses ahnen lässt. Die Pressefreiheit ist doch nicht dafür eingeführt worden, dass man mit Lügen und Hetzkampagnen Politiker in Bedrängnis bringt, die sagen, dass man im Journalismus nicht mit Lügen und Hetzkampagnen arbeiten soll.

Ich hoffe, dass Daniel Günther in seiner Funktion als Ministerpräsident genügend Rückhalt in seinem Bundesland hat, um nicht unter die Räder der aktuellen Schmutzkampagne in den Springer Medien zu kommen.

Wir haben gesehen, dass das bei Habeck gemacht wurde. Wir wissen, dass Kevin Kühnert und Ricarda Lang unter medialem Druck Führungsämter nieder gelegt haben. Dass Brosius-Gersdorf vor der Wahl zurückzog. Und so weiter. Dieses Land ist inzwischen meiner Meinung nach so durch die rechte und von Überreichen finanzierte Presse verseucht, dass wir komplett lost sind, wenn noch mehr Menschen aufgeben.

Unser Außenminister traf in Washington seinen US-Kollegen. Nach dem Treffen weicht er Fragen zu den Annexionsplänen der USA gegenüber Grönland aus. Stattdessen betont er gemeinsame „demokratische Werte” und sieht in der US-Regierung „sehr viel Vernunft”. Merz eiert zum Grönland Thema auch nur rum und sucht derweilen in Indien nach gutem Brot oder so. Es ist kaum auszuhalten mit unseren Politikern, die gerade auch keine gute Figur abgeben.

Good News!

Die Zahl der Organspender erreicht den Höchststandseit über zehn Jahren. Gute Sache! Ich habe meinen Ausweis immer im Portemonaie.

Österreich schafft die Steuer auf Periodenprodukte ab. Und für Verhütungsmittel. Tampons, Binden und Kondome werden günstiger. Wusstet ihr, dass eine Frau 17.000 Tampons oder Binden im Laufe ihres Lebens braucht?

Sehr spannend: eine neue KI, die im Schlaf das Risiko für 130 Krankheiten abschätzen kann. Man flucht ja gerne auch mal über Ki und vergisst, dass sie besonders im medizinischen Bereich ist sie inzwischen fast unersetzlich.

 

Freitagstipps

 

1.    Das Dschungelcamp   _________ .

2.    _________ beim Friseur.

3.   Wie kann es sein ____________ .

4.    ________ ist leer.

5.   Vielleicht hätte ich  ________   .

6.    ________ gute Nachrichten.

7. Was das Wochenende angeht, heute Abend freue ich mich auf ___________ , morgen habe ich geplant, _________ und Sonntag möchte ich _________ !

Wenn ihr mitmachen wollt, könnt ihr die Fragen vom Freitagsfüller gerne auf euren Blogs beantworten und im Kommentar verlinken. Oder aber ihr beantwortet direkt hier in den Kommentaren, wenn ihr keinen eigenen Blog habt. Ich freue mich auf eure Antworten oder auf das Stöbern auf euren Blogs, danke für’s Mitmachen beim Freitagsfüller! Und euer Interesse an meinen Freitagstipps, die kommen jetzt. Ich freue mich übrigens auch, wenn ihr meine Freitagstipps durch eure eigenen Freitagstipps in den Kommentaren ergänzt!

Meine Freitagstipps für euch

Freitagstipps zum Gucken

Was habe ich in den vergangenen Tagen gesehen? His & Hers.  Kurzweilig,  spannend und das Ende eine echte Überraschung! Die Geschichte spielt in Atlanta. Anna, eine ehemalige Nachrichtensprecherin, lebt allein, nachdem sie sich aus ihrem Berufs- und Privatleben zurückgezogen hat . Als sie von einem Mord in Dahlonega, der kleinen Stadt in Georgia, in der sie aufgewachsen ist, erfährt, rüttelt sie der Fall auf und bringt sie zurück ins Berufsleben. Die sechsteilige Netflix-Miniserie basiert auf dem gleichnamigen Bestseller der britischen Autorin Alice Feeney. Sie hat zwar einige logische Löcher, aber die Romanautorin ist dafür bekannt, Geschichten zu erzählen, in denen nie klar ist, wer lügt – das macht die Serie unterhaltsam und man bleibt dran.

Und dann habe ich mich gefreut, als letzte Woche eine Fortsetzung der deutschen Ku’damm Serie rauskam. Spoiler: Zu früh. Bei der ersten Staffel „Ku’damm 56“ konnte man noch von einem Meilenstein sprechen. Es gelang, Zeitgeschichte der Fünfzigerjahre nicht nur inhaltlich, sondern auch ästhetisch-fiktional glaubwürdig zu machen. Die Tanzschule Galant am Kurfürstendamm in Westberlin war Zentrum des Geschehens. Der Ort, an dem Tradition, Sitte und Anstand ebenso wie der Trend gepflegt wurden. Matriarchin Cate­rina Schöllack (gnadenlos gut gespielt von Claudia Michelsen) meinte, Fassade, Haltung und Dünnsein gingen auch in den Nachfolge-Mehrteilern „Ku’damm 59“ und „Ku’damm 63“ über alles. Dass sie dabei alles verdrängte, was nicht zum Wiederaufbauwillen passte, machte die Figur aus. Ich fand damals diese erste Staffel richtig gut, die zweite auch noch. Schon bei der dritten zog es sich etwas. Und bei “Kudamm 77” bin ich mittendrin ausgestiegen. Extrem irritierend fand ich den misslungenen Einfall, die Geschichte der Familie Schöllack mithilfe eines Film-im-Film-Konzepts gleichzeitig auf eine Metaebene zu heben. Es wird immer wirrer, ein verschollener Bruder, Rassismus pur, Themen, Nebenhandlungen werden angerissen, mitgeschleppt und fallen gelassen. Das einzige, was ich persönlich wirklich spannend fand waren die Klamotten und das Styling, besonders Makeup und Frisuren. Sind wir wirklich damals so rumgelaufen? Gruselig.

Und am Dienstag konnte ich endlich mit etwas starten, auf das ich schon lange warte. Der neue Streaming Dienst HBO Max startete endlich in Deutschland. Ich habe verschiedene andere Dienste gekündigt und sofort ein HBO Max Basic Abo für 5,99€ abgeschlossen. Die Werbung nervte dann doch und ich habe das Abo am nächsten Tag auf 10,99€ umgestellt. Das ist immer noch weniger als ein Kinoticket und der Sender hat wirklich eine tolle Auswahl.

Und HBO Max bringt endlich die hochgelobte und gerade frisch mit dem Golden Globe ausgezeichnete Serie “The Pitt” mit ER-Veteran Noah Wyle nach Deutschland. Sie erinnert an eine Zeit, als TV-Ärzte noch aufrechte Helden des Alltags sein durften und schildert in Echtzeit den stressigen Alltag des Pittsburgh Trauma Medical Center, einer Notaufnahme. Was „The Pitt“ (abgeleitet von Pittsburgh, heißt aber übersetzt auch “das Loch”) – hyperrealistisch gedreht – zeigt, sind die handfesten Auswirkungen großer Krisen: Covid, Gesundheitssystem, Männlichkeit (Incels), Waffenbesitz, Opioide, das marode US-Gesundheitssystem – alle gesellschaftlichen Probleme kommen letztendlich in der Notaufnahme an.

Ich habe bisher die Hälfte der ersten Staffel gesehen und bin begeistert, da ich immer schon großer Fan der Serie “ER” war und Noah Wyle in einer Art eine Weiterentwicklung seiner damaligen Figur Dr. Carter verkörpert. Die zweite Staffel läuft gerade in den USA und wird mehr oder weniger parallel auch hier ausgestrahlt. Die dritte Staffel wird bereits gedreht. Ich als alter Serien Junkie bin begeistert!

Freitagstipps zum Lesen

Im britischen Ogmore-by-Sea wurden Ende letzten Jahres verblüffend gut erhalte Hunderte schwarzer Lederstiefel angespült. Sie stammen wohl nicht aus diesem Jahrhundert. Was ist das Geheimnis?

Geschichten wie diese finde ich immer wieder gleichermaßen erstaunlich wie nachvollziehbar: Romance Scam: Wie drei Frauen dem gleichen Liebesbetrüger zum Opfer fielen.

Überhaupt wird es leider nicht weniger mit den Betrugsversuchen, darauf müssen wir uns leider einstellen und versuchen, uns zu schützen. Hier sind einige Tipps, denn es kann jeden treffen: Auf diese hinterhältigen Betrugsversuche müssen wir uns im Jahr 2026 einstellen.

Freitagstipps zum Hören

Neu entdeckt habe ich den täglichen “Table Today” Podcast mit den Chefredakteuren Helene Brubowski und Michael Bröcker. Und gehört habe ich als erstes die Folge “Zerbricht die NATO an Grönland, Herr Habeck?”. Ich habe seine klugen Analysen vermisst. Sehr hörenswert!

Das waren meine Freitagstipps und Gedanken für diese Woche. Vielen Dank für’s Vorbeischauen, ich hoffe, es ist etwas Interessantes für euch dabei. Und ich freue mich immer, wenn ihr meine Freitagstipps in den Kommentaren ergänzt!

Alles Liebe, und ich wünsche euch ein schönes Wochenende!

Barbara

Adventswerkstatt Dezember-Tagebuch Fotodruck Mixed Media Projects Scrapbooking Tools und Werkzeuge Weihnachten

Dezembertagebuch 2025, Teil 2 vom 12. bis 18. Dezember

15. Januar 2026

Eigentlich bin ich bereits weiter mit meinem Dezembertagebuch, als in der Überschrift angedeutet. Aber das Wetter ist gerade so grottig und dunkel, dass ich noch keine Fotos der folgenden Seiten machen konnte. Ich bin de facto bereits beim 22. Dezember, das bedeutet Endspurt!

December Daily 2025

Außerdem habe ich folgendes Problem: die Bindung wird langsam zu eng, obwohl ich bereits auf Buchringen mit 5 cm Durchmesser umgestellt habe. Es war einfach so viel los im Dezember, wer konnte das vorher ahnen? Ich hatte in 2024 noch soviel Platz im Dezembertagebuch, dass ich in 2025 mal ein etwas kleineres Format ausprobieren wollte. Nun ja, es klappt irgendwie, aber ich würde eigentlich gerne noch mehr dokumentieren, mehr Fotos, mehr kleine Momente.

Inzwischen beschränke ich mich auf maximal eine Doppelseite pro Tag, mit kleinen Fotos. Und ich versuche, die Seiten so dünn wie möglich zu halten, mehr dazu weiter unten.

Den ersten Teil des Dezembertagebuchs könnt ihr im vorigen Beitrag sehen, weiter geht es mit dem 12. Dezember

Dezembertagebuch 2025 12. bis 16. Dezember

Der Anlass unserer Reise nach Paris war ja – viele von euch haben es mitbekommen – mein runder Geburtstag am 12. Dezember. Meinen letzten runden Geburtstag habe ich übrigens mit meinen Freundinnen in Las Vegas gefeiert. Das war unglaublich schön und ein phantastisches Erlebnis.

Ich dachte, es wäre kaum zu toppen, aber meine Kinder haben es geschafft und mich mit einem sensationellen Wochenende überrascht. Ich habe beim Sichten meiner Bilder für das Dezembertagebuch schnell festgestellt, dass nicht alle 500+ Fotos aus Paris dort hinein passen. Es wird ein extra Album für Paris geben.

Dezembertagebuch Einkaufstüten

Auf der rechten Seite unten seht ihr als Hintergrund eine Einkaufstüte. Wir waren unter anderem an dem Tag in den beiden großen Pariser Kaufhäusern Galeries Lafayettes und Printemps. Und die hatten so schöne weihnachtliche Einkaufstüten! Wir haben verzweifelt etwas gesucht, was man in den Luxustempeln hätte sinnvoll und einigermaßen preiswert kaufen können. Vergeblich. Ich bedauerte das ein paar mal und siehe da, mein Sohn hat mir auch so zwei Tüten organisiert. “Einfach fragen, Mutz”, sagte er.

Nun sind die Tüten ja nicht so einfach kompatibel mit dem Maß des Dezembertagebuchs, das ist “nur” 15 x 18 cm. Also hieß es kreativ zu schnibbeln. Und für die Stabilität die Nähmaschine zu Hilfe zu nehmen.

Dezembertagebuch 2025 Tag 12

Ich habe einen Teil der Einkaufstasche so aufgenäht, dass ich die knappen Texte zum 12. und 13. Dezember auf zwei Tags hineinschieben konnte. Mir geht es bei meinem Dezembertagebuch wirklich und in erster Linie um schöne Dokumentation, nicht nur um Schnickschnack und Embellishments. Diese Kombination finde ich für mich optimal.

Dezembertagebuch 2025 Tag 12

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Freitags Füller Freitagstipps Unterhaltsames

Gedanken zur Woche, Freitagstipps und # 856

9. Januar 2026

Der Winter ist da, welche Überraschung im Januar. Ich finde es schön, bin aber auch in der privilegierten Lage, meine Termine selbst zu gestalten, nur für mich selbst sorgen zu müssen und nur einen Arbeitstag pro Woche außer Haus zu müssen. So habe ich den Schneefall der letzten Tage genossen, bin durch den frischen Schnee gestapft und habe – was gefühlt nur alle zehn Jahre vorkommt – dabei eine kuschelige Kaschmirmütze getragen.

Gestern Abend habe ich leicht amüsiert betrachtet, wie zwei meiner Nachbarn versuchten, mit ihren Autos die kleine Steigung, die von unseren Parkplätzen zu Straße führt, zu bewältigen. Keine Chance. Ich versuche es garnicht erst. Zum Glück habe ich vor einigen Tagen einen größeren Einkauf gemacht und kann zur Not auch zu Fuß zum Lidl gehen, zur Post und zur DHL Packstation. Was will man mehr, ich habe Glück.

So konnte ich auch die letzten Tage gemütlich telefonieren, viel Zeit an meinem Basteltisch verbringen, mein Dezembertagebuch weiter zu gestalten und dabei Serien bingen. Und Schlaf nachholen, der im Dezember irgendwie zu kurz kam.

Freitagstipps Schnee

Und dann hat mich noch Folgendes bewegt.

Es würde mich mal interessieren, wieso so viele Menschen unfähig sind, gestellte Fragen zu beantworten? Oder ihren Senf für sich zu behalten?

Beispiel: jemand fragt im Internet, ob jemand Erfahrungen mit einer bestimmten Knetmaschine hat.

Als Antwort kommt: bei einer Pizza nutze ich Stretch and Fold! Ein anderer: ich nutze dafür den Handmixer, das geht genauso gut. Und in solchen Momenten denke ich, sind wir hier in der Grundschule? Frage in der Klassenarbeit: “Welche Farbe hat ein Bär?” Und dann kommt die Antwort: “Ich mag Hamster lieber”.

Das ist schön, war aber nicht die Frage ?! Wieso wird das Thema gewechselt? Was soll das?

Wenn mir das jemand erklären kann, wäre ich wirklich dankbar.

Ich glaube, dass viele eine Frage als Steilvorlage nutzen, um endlich ihr Wissen zu irgendeinem Thema an die Menschheit zu bringen. Mir gehen diese Menschen echt auf die Nerven. Oder die Leute lesen nur ein Wort und den Rest nicht.

Ich habe ein Wort in diesem Text verstanden und schreibe jetzt was dazu, weil ich’s kann. So in etwa stelle ich mir das vor.

Die Uni Hamburg fand erschreckende Zahlen. Rund 40 Prozent der Deutschen sind nicht in der Lage, Texte zu verstehen, deren sprachliche Komplexität über das Grundschulniveau hinausgeht. Anders ausgedrückt: Die kleine Raupe Nimmersatt verstehen diese Menschen – bei Harry Potter hakt es hingegen schon.

Oder es wird gefragt: “was schenkt ihr denn euren erwachsenen Kindern so?” Antwort: “Teure richtig gute Mikrofasertücher und einen bestimmten High End Messerschleifer”.

Erster Kommentar: “Mikrofasertücher sind schädlich für die Umwelt”. Zweiter Kommentar: ” Ein Wetzstahl tut es auch”.

Warum?? Was hat das mit der Frage zu tun? Sorry, ich musste das jetzt einfach mal loswerden, weil mich dieses immer von sich selbst auf andere schließen oder zu meinen, man muss jeden belehren einfach nervt.

So, zurück zu Erfreulicherem. Heute wollen wir eigentlich unseren Hofbaum abbauen. Mal gucken, ob das Wetter es zulässt, ich wäre nicht traurig, wenn er noch eine Weile bleibt und ich diesen Anblick aus meinem Küchenfenster noch ein wenig genießen kann..

Freitagstipps Weihnachtsbaum im Schnee

Und sonst so?

Ich habe den Kalten Krieg, Perestroika/Glasnost und den Mauerfall erlebt. Meine Jugend war geprägt von saurem Regen, Tschernobyl und Waldsterben. Und noch ein paar Dingen mehr.

Es gab eine Zeit, da hätte man denken können, dass wir das überwunden haben.

Aber… wir haben nichts gelernt! Aktuell denke ich ständig: Was zum **** macht ihr alten Säcke da? Und warum applaudieren so viele?

Es ist nicht normal, dass ein Präsident andere Länder als „Dreckslöcher” bezeichnet. Es ist nicht normal, dass er sich über Menschen mit Behinderungen lustig macht, Journalistinnen und Journalisten zu „Feinden des Volkes” erklärt oder einen verbundenen Staatschef wie Wolodymyr Selenskyj aus dem Oval Office wirft.

Das sind keine Randbemerkungen, sondern Angriffe auf Würde, Respekt und die Grundlagen demokratischer Kultur.

Gefährlich wird es, wenn einer der mächtigsten Männer der Welt die Regeln verlässt, auf denen das Miteinander demokratischer Staaten beruht – und noch gefährlicher, wenn wir beginnen, solche Grenzüberschreitungen hinzunehmen.

„Da wundert einen gar nichts mehr” darf keine Haltung sein.

Das Jahr, das neun Tage alt ist, wird entscheidend sein. Wie weit kann Donald Trump gehen? Werden die Zwischenwahlen seine Macht begrenzen – oder wird er versuchen, ihren Ausgang zu unterlaufen? Erste Risse sind sichtbar: einzelne Abweichler bei Abstimmungen, Wahlergebnisse, die zeigen, dass sich frühere Unterstützer abwenden. Viel wird auch von den Demokraten abhängen – von ihrer Glaubwürdigkeit und ihrer Fähigkeit, Mehrheiten zu gewinnen.

Eine Gewissheit bleibt: Es ist nicht normal, wenn ein US-amerikanischer Präsident Länder verachtet und überfällt, um sich selbst und seine Kumpel zu bereichern. Menschen und andere Staatsoberhäupter verspottet, unabhängige Medien bedroht und diplomatische Grundregeln missachtet. Trump und seine Weltsicht haben erst dann gewonnen, wenn wir diese Verrohung als neue Normalität akzeptieren.

Ich bin weiterhin überzeugt, dass die Vereinigten Staaten von Amerika, die in diesem Jahr ihren 250. Geburtstag feiern, mehr sind als Donald Trump. Aber auch, dass die aktuellen Geschehnisse dort weltweite Auswirkungen haben und ein Vorbild für rechte Kräfte auch in unserem Land sind.

Lasst uns wachsam bleiben. Aber auch optimistisch. Wir werden viel positive Energie brauchen und gegenseitige Unterstützung, um uns nicht abzuwenden – und denen nicht das Feld zu überlassen, die sich eine Normalität wünschen, die auf der Missachtung von Menschenwürde statt auf Respekt basiert.

Vor zwei Tagen zeigte sich das autoritäre Drehbuch wieder sehr deutlich.

Der tödliche Schuss eines ICE-Agenten auf  die dreifache Mutter Renee Nicole Good in Minneapolis wird zur Heldengeschichte der Sicherheitskräfte umerzählt, die Schuld der staatlichen Gewalt wird einer toten Frau zugeschoben. Der Fall dient als Bühne, um Migration, Protest und „linke Feinde” zu dämonisieren. Die US-Regierung nutzt den Schock des Ereignisses, um Angst zu schüren, ICE zu legitimieren und ihre extreme Migrationsagenda durchzusetzen. CIA und FBI sind bereits voll auf MAGA Kurs, im übrigen waren die noch nie neutral, siehe auch weiter unten eine entsprechende Doku Empfehlung in den Freitagstipps.

Ein klassisches Muster autoritärer Propaganda. Googelt mal “Reichstagsbrandverordnung”. Meiner Meinung nach zeigt das die Steilvorlage.

“Wir leben in einer Welt, die von Stärke regiert wird, von Gewalt regiert wird, von Macht regiert wird”, sagt Trumps Berater Stephen Miller. Internationale Regeln, Recht oder Moral spielen keine Rolle mehr. Nach Venezuela also Grönland? Donald Trumps America-First-Imperialismus muss uns allen und besonders unseren Politikern in der EU ein extremes Warnsignal sein.

Good News!

Eine neu entwickelte Zahnpasta aus Deutschland bekämpft Parodontitis gezielter als bisherige Produkte. Sie hemmt selektiv den Haupterreger der Zahnfleischentzündung, ohne die gesunde Mundflora zu schädigen. Entwickelt wurde der Wirkstoff von Forschenden des Fraunhofer-Instituts; die Zahnpasta ist seit Kurzem auf dem Markt.

Manchmal vergessen wir, dass Selbstverständlichkeiten einst umstritten waren. Die Gurtpflicht ist so ein Fall. Als sie vor 50 Jahren eingeführt wurde, löste sie heftige Debatten aus. Heute schnallt sich die große Mehrheit ganz selbstverständlich an – und halbiert damit das Risiko, bei einem Autounfall zu sterben. Geht das jetzt bitte auch mit einem Tempolimit?

 

Freitagstipps

 

1.  Vielen Dank an  __________ .

2.  __________ nicht gewachsen.

3.  Es ist so langweilig  __________.

4    _________ zum ersten Mal.

5.  Kann mir bitte jemand ________ .

6.   _________ genau so ________ .

7. Was das Wochenende angeht, heute Abend freue ich mich auf ___________ , morgen habe ich geplant, _________ und Sonntag möchte ich _________ !

Wenn ihr mitmachen wollt, könnt ihr die Fragen vom Freitagsfüller gerne auf euren Blogs beantworten und im Kommentar verlinken. Oder aber ihr beantwortet direkt hier in den Kommentaren, wenn ihr keinen eigenen Blog habt. Ich freue mich auf eure Antworten oder auf das Stöbern auf euren Blogs, danke für’s Mitmachen beim Freitagsfüller! Und euer Interesse an meinen Freitagstipps, die kommen jetzt. Ich freue mich übrigens auch, wenn ihr meine Freitagstipps durch eure eigenen Freitagstipps in den Kommentaren ergänzt!

Meine Freitagstipps für euch

Freitagstipps zum Gucken

Ich habe die  Netflix-Doku „Cover-Up“ geschaut. Sie erzählt die wahre Geschichte von unmenschlichen Kriegsverbrechen, brisanten Politskandalen und geheimen Verschwörungen: Kompromisslos und investigativ deckte der US-Journalist Seymour Hersh unbequeme Wahrheiten auf. Selbst die mächtigsten Regime der Welt bleiben davon nicht verschont.Seymour Hersh könnte diese Frage ohne Weiteres beantworten. Für seine Enthüllungen rund um das Massaker von My Lai während des Vietnamkrieges erlangte der US-Journalist in den 1970er-Jahren weltweit Anerkennung. Die Folter in Abu-Ghraib deckte er im Lauf seiner beispiellosen Karriere ebenso auf wie neue Erkenntnisse zum Watergate-Skandal und die Inlandsspionage der CIA.Hershs akribisch recherchierte Reportagen prägen den investigativen Journalismus seit Jahrzehnten. Der Mann hinter den Schlagzeilen blieb dabei lange im Hintergrund. Mit der Netflix-Doku „Cover-Up“ rückt Seymour Hersh nun stärker in den öffentlichen Fokus.

Der Grisham Triller The Rainmaker wurde bereits 1997 als Film produziert, ich konnte mich entfernt dran erinnern. Jetzt gibt es eine an den Roman angelehnte neue Verfilmung als 10teilige Serie. Kann man so nebenbei wegschauen, eine second screen Serie (mein neues Lieblingswort) sozusagen. Wobei es zum Schluss wirklich spannend wurde.

Im Mittelpunkt des Justizdramas steht der frisch gebackene Junganwalt Rudy Baylor, der seine Karriere gleich mal mit einem großen Flop startet. Schon am ersten Tag verliert er seine Stelle bei einer renommierten Großkanzlei, in der auch seine Freundin als Juristin tätig ist.

Aus Mangel an Alternativen nimmt Baylor einen Job in der Straßenkanzlei der taffen Bruiser Stone an. Gleich der erste Fall beim neuen Arbeitgeber entpuppt sich als ganz große Nummer. Baylor, Stone und der recht amüsante Rechtsanwaltsgehilfe Shifflet kommen brisanten Verschwörungen auf die Schliche, die mit dem toten Sohn ihrer Klientin zusammenhängen. Gute Unterhaltung, läuft auf Magenta.

Und dann habe ich angefangen, Homeland zu bingen. Zum zweiten Mal, als die Serie 2011 rauskam habe ich sie schon einmal gesehen. Wenn ihr sie noch nicht kennt: Homeland ist eine hochkarätige Serie, die sich lohnt anzusehen, wenn man intelligente Thriller mit psychologischem Tiefgang und politischem Bezug mag.Die erste Staffel gewann sechs Emmy Awards, darunter die beste Dramaserie, und sowohl die erste als auch die zweite gewannen den Golden Globe.

Und aktuell sind die “Homeland” behandelten Themen wie Fake News, innenpolitische Spannungen, rücksichtsloses außenpolitisches Vorgehen, Verschwörungen und Rassismus sowie unfähige US-Präsidenten jetzt erst recht.

Freitagstipps zum Lesen

Habt ihr euch auch mal die Frage gestellt, ob euer Handy mithört? Ich hatte zugegebenermaßen schon öfter das diffuse Gefühl. Wie sicher ist mein Smartphone? Urbane Mythen um Spionagesoftware halten sich hartnäckig, zu Recht?

In der Finantwelt passiert anscheinend gerade eine kleine Revolution – und niemand bekommt es so richtig mit. The Great Wealth Transfer: Haben Frauen bald mehr Geld als Männer? Dabei geht es nach Schätzungen der Expert*innen allein in Europa um 3,5 Billionen Euro, die in den kommenden fünf Jahren von einer Generation an die nächste weitergegeben werden. Und das Beste: Die großen Gewinnerinnen beim GWT werden Frauen sein.

Dazu passend: Die ehemalige Ballerina Luana Lopes Lara ist die jüngste Selfmade-Milliardärin der Welt. Die Karriere der ehemaligen Ballerina Luana Lopes Lara wirkt wie eine Filmvorlage. Keine Frau vor ihr schaffte es, in so jungen Jahren aus eigenen Mitteln derart viel Geld zu verdienen. Wow!

Freitagstipps zum Hören

Einer meiner liebsten Podcasts ist der Daily Beast Podcast, er ist genauso spannend, mitreißend und unterhaltsam wie die Nachrichten, die er behandelt. Jede Woche beleuchten Journalistin Joanna Coles und wechselnde Gäste die aktuellsten Themen aus Politik, Popkultur und allem, was dazwischen liegt. In der Episode vom 1. Januar hatte Joanna den Journalisten Andrew Lownie zum wiederholten Mal zu Gast. Dieser recherchiert seit vielen Jahren über die Skandale um Prince Andrew, der scheint ja wirklich ein echter Drecksack zu sein. Und der Palast vertuschte immer schön alles, schließlich war er der Lieblingssohn der Queen. Ich war nach der Folge so interessiert und gleichzeitig fasziniert, dass ich mir direkt das im vergangenen Sommer neu erschienene Buch von Andrew Lownie gekauft habe. Als Hörbuch. Hui hui hui, ich bin zwar noch im ersten Drittel, aber “Entitled: The Rise and Fall of The House of York”* ist hochinteressant und spannend. Eine royale Biografie haben der Epstein Freund und seine Ex Sarah Ferguson jedenfalls nicht, im Gegenteil.

‘The most devastating royal biography ever written’ schreibt die Daily Mail. ‘Dagegen ist die Biografie “Spare” von Prinz Harry positiv zurückhaltend’ schreibt die Sunday Times. Bisher gibt’s die Biografie leider nur in Englisch, aber es hört sich einfach und gut weg.

Das waren meine Freitagstipps und Gedanken für diese Woche. Vielen Dank für’s Vorbeischauen, ich hoffe, es ist etwas Interessantes für euch dabei. Und ich freue mich immer, wenn ihr meine Freitagstipps in den Kommentaren ergänzt!

Alles Liebe, und euch allen wünsche ich ein nicht zu stürmisches Wochenende!

Barbara

Dezember-Tagebuch Fotodruck Mini Books Project Life Weihnachten

Mein Dezembertagebuch 2025, Teil 1

5. Januar 2026

Mein Dezembertagebuch ist ein umfangreiches Projekt. Genau genommen  ist es mein wichtigstes, persönlichstes, umfangreichstes und kreativstes Projekt des ganzen Jahres. Das mir dazu die meiste Freude macht und die intensivsten Erinnerungen für Jahre schafft.

Zum 17. Mal. Ich habe dazu schon vieles gezeigt, geschrieben und veröffentlicht.

Und mein Mantra ist: … besser fertig als perfekt.

Wir kennen es wahrscheinlich, der Dezember kann bei aller Freude schon mal stressig werden. Die erste Hälfte meines Albums habe ich früher bis Mitte Dezember geschafft, und ab dann ist oft eher Familienzeit. Oft habe ich dann zwischen den Tagen am Jahresende, wenn alle Kinder wieder weg sind, Zeit und Muße, um mein Dezembertagebuch fertigzumachen. Im vergangenen Jahr hat unser Überraschungstrip nach Paris ich allerdings alle Routinen über den Haufen geworfen und wenn meine Kinder – selten genug – bei mir sind, ist keine Bastelzeit. Die habe ich den Rest des Jahres genug.

Als am 29.12. das Haus wieder leer war, begann ich also, mein Dezembertagebuch 2025 zu füllen.

Bei jedem meiner Alben stelle ich eine interessante Entwicklung fest. Anfangs nehme ich mir viel Zeit für spielerische Details, unterschiedliche Techniken und Klipp Klapp Schnick Schnack. Alle neuen Stempel und Stanzen müssen probiert werden, es macht Spaß an dunklen Winterabenden.

Wobei mein Fokus im Dezembertagebuch immer auf Fotos und Texten liegt. Das ist die Essenz des Projektes für mich. Nicht tausend Puffy Sticker mit Schlittschuhläufern, Handschuhen und Schneemännern (ist ja inzwischen im Dezember auch unrealistisch). Sondern die Erinnerungen und Geschichten.

Dieser Ansatz führt seit vielen Jahren bei mir zum bewussteren Erleben der Adventszeit. Der Blick auf Details ist nochmal geschärft, ich mache wesentlich mehr Fotos von dekorativen Kleinigkeiten und dem Umfeld, ob zuhause oder unterwegs.

Ich schaue bewusster, ob mir im Alltag Post, Papier , Verpackungen, Starbucks Becher oder sonstiges begegnet, was mit ins Album passt. Wobei es am Ende nur ein Bruchteil der Fotos tatsächlich ins Album schafft, sonst würde es zu dick. Aber wie gesagt, ich laufe mit offenem Herzen durch die Zeit und versuche, ein wenig der Magie und der Lichter einzufangen.

Dezembertagebuch 2025 Cover Detail

Wie das Cover und die Basis vom Dezembertagebuch entstanden sind, könnt ihr im Beitrag zur Adventswerkstatt nochmal genauer nachlesen.

Das Album ist jetzt bereits so dick, dass ich inzwischen nach der Hälfte auf größere Buchringe mit mit 5 cm Durchmesser* umsteigen musste. Hoffentlich reichen die …

Dezembertagebuch 2025

Dezembertagebuch 2025, 1. bis 5. Dezember und Fototipps

Am Anfang von jedem Dezembertagebuch fasse ich meine Erwartungen und Gedanken kurz zusammen. Ich mag die Haptik von transparenten und halbtransparenten Seiten zwischendurch.

Dezembertagebuch 2025

Dezembertagebuch 2025 EinleitungEbenfalls am Anfang im Dezembertagebuch ist immer ein großes Foto unseres Hofbaumes, da wir ihn am ersten Adventswochenende aufstellen und er ist einfach der beste Anfang im Album.

Die Innenseiten meines Albums sind 15 x 12 cm, also muss ich mich in der Anzahl der Fotos reduzieren.

December Daily 2025 Day 1

Die Fotos für das Dezembertagebuch drucke ich in individuell passenden Maßen zuhause auf meinem Canon Pixma Drucker*. Dafür nutze ich das Programm iPhoto auf meinem MacBook, dort ist auch meine gesamte Fotomediathek gespeichert, mit dem iPhone synchronisiert und nach Monaten geordnet. Die meisten größeren Bilder im Album – also wenn ich nur ein Foto pro Seite verwendet habe –  habe ich im Format 10 x 8 cm ausgedruckt.

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Freitags Füller Freitagstipps Herz & Seele Unterhaltsames

Zwischen den Jahren, Freitagstipps und # 855

2. Januar 2026

And just like that …

Geht’s nur mir so oder waren die Feiertage dieses Jahr einfach… da? Keine große Feierstimmung, kein Jahreswechselgefühl. Plötzlich 2026, ohne Übergang, ohne Dramaturgie. Hab ich was verpasst oder war das kollektiv einfach nichts?

Komisches Gefühl. Als wäre ein ganzer Monat geschluckt worden. So ungefähr fühlt es sich für mich an. Als hätte 2025 noch irgendwas zu erledigen. Aber dafür ist’s jetzt auch zu spät.

Diese seltsamen Tage zwischen den Jahren waren geprägt von Abschieden, Leere und gleichzeitig Ruhe. Erst war ich noch komplett im Mama Modus. Betten abgezogen, Handtücher gewaschen, Reste sortiert, Reste gegessen und so weiter. Chaos auf dem Basteltisch angerichtet und mein Dezembertagebuch zur Hälfte fertig gemacht.

Dann habe ich einen Tag komplett im Schlafanzug verbracht. Und NICHTS getan. Kurz vor Mitternacht bin ich dann raus, habe mit den Nachbarn eine Stunde auf der Straße gefeiert und gedacht: werden diese Böller immer lauter?

Man halt die Menschen für zu beschränkt, vegane Schnitzel von echtem Fleisch zu unterscheiden (steht ja nicht gut lesbar auf der Packung) aber Sprengstoff und Pyrotechnik in alkoholisierter Privathand traut man uns uneingeschränkt zu. So sehr ich Feuerwerk mag, so richtiges am Himmel, aber diese Ausmaße, und dass Raketen und Böller als Waffen verwendet werden, es darf nicht so weitergehen.Ich habe in den letzten Tagen drei Petitionen für Böllerverbote unterschrieben.

Ind ich  habe wie in jedem Jahr um Mitternacht mit meinen Kindern gefacetimed, das war schön.

In diesen turbulenten Zeiten wäre es naheliegend, sich zurückzuziehen, den Kopf in den Sand zu stecken. Pushnachrichten von der ukrainischen Front, der nächsten Jahrhundert-Überschwemmung oder dem nächsten Regierungs-Zoff setzen uns zu.

Aber ich glaube fest daran: Ohnmacht ist keine Option, Hoffnung zu stiften und füreinander da zu sein ist unsere Aufgabe.

Ich wünsche uns allen für 2026 Zuversicht und einen empathischen Blick füreinander.

Ihr wisst ja, Dankbarkeit steigert das psychische Wohlbefinden, reduziert Stress und Angst und lenkt den Fokus auf das Positive im Hier und Jetzt. Das ist auf jeden Fall erstrebenswert. Heute bin ich dankbar für schöne Weihnachtsfeiertage mit der Familie (auch wenn jemand gefehlt hat ) für ein paar ruhige Tage und für meinen leckeren Kaffee. Und ihr?

Freitagstipps Neujahr

Und sonst so?

Was uns auch aus privaten Gründen in den letzten Tagen beschäftigt hat: Einer der größten Coups der deutschen Kriminalgeschichte. Wie in einem Hollywood Film.

Einbrecher haben sich in den Tresorraum einer Gelsenkirchener Bank gebohrt und eine Millionensumme aus Schließfächern erbeutet. Die Täter haben mehr als 3.000 Kundenschließfächer leer geräumt, die Geld, Schmuck und Gold enthielten. Meine 90 jährige Tante hatte bis vor kurzem dort ein Schließfach mit ihren kompletten Ersparnissen. Zum Glück hatten wir es vor zwei Monaten zu einer anderen Bank ein paar hundert Metzer weiter umgelagert, was für ein Zufall! Reiner Zufall, weil die neue Bank etwas näher an ihrem Zuhause ist. Sonst wäre ein Großteil weg. Wie (so wird gemunkelt) das Bargeld vieler Gelsenkirchener Döner Buden Besitzer. Tja. Soviel zum Thema: “nur Bares ist Wahres”, oder “keine Kartenzahlung”.

Es gab Tumulte vor der Bank. Interessant, was da alles noch ans Tageslicht kommen wird.

Von Gelsenkirchen zum Rest der Welt:

Sehr positive Presse und schöne Bilder gab es für die Amtseinführung des neuen Bürgermeisters von New York City. Erinnert ihr euch an die Wahl und den ersten Aufschrei in der Art von: “Ich kann nicht glauben, dass New York City einen Muslim zum Bürgermeister gewählt hat. ”

In der Realität hat gestern Generalstaatsanwältin Laetitia James, eine schwarze US-amerikanische Christin, einem ugandischen amerikanischen Muslim südasiatischer Herkunft den Amtseid abgenommen, während seine syrisch-amerikanische Frau die Koran hält, auf den er schwört. Und alles während sie auf den Stufen einer U-Bahnstation vor dem Amtssitz des Bürgermeisters stehen – mehr New York geht nicht.

Die EU Flagge beim Silverster-Feuerwerk in London war ein wunderbares Zeichen. Europa ist stärker als wir uns selbst zugestehen. Europa wächst Immer wieder und weiter zusammen. Weil es das wahrscheinlich beste und wichtigste Bündnis in der Geschichte der Menschheit ist. Und weil Europa das Zeug dazu hat, die Welt zu einem besseren Ort zu machen.

Good News!

Seit September 2024 läuft in Neuseeland eine Phase-2-Studie, um die Sicherheit und Wirksamkeit einer hormonfreien Antibabypille für Männer zu testen. Hormonfreie Pille für den Mann wird klinisch getestetIn Tierversuchen hat sich das Medikament YCT-529 bereits als wirksam erwiesen. Es könnte dabei helfen, die Verhütung in Zukunft gerechter zu verteilen. Das wird auch Zeit.

Der französische Turnverband hat die Bodysuit-Pflicht für Frauen im Turnen abgeschafft. Turnerinnen in Frankreich dürfen bei Wettbewerben jetzt Shorts tragen Künftig dürfen die Turnerinnen bei Wettkämpfen bis zu 10 cm lange Shorts über ihren Trikots tragen. In den vergangenen Jahren hat es immer wieder Diskussionen um die enge und knappe Bekleidung von Turnerinnen gegeben.

 

Freitagstipps

1.  In diesem Jahr ___________.

2.  ___________ ich schaffe das.

3.  Es könnte sein, ___________.

4.  ___________ übrigens _________ .

5.  Moment, warte mal,  ___________ .

6.   ___________ wird mir von 2025 in Erinnerung bleiben.

7. Was das Wochenende angeht, heute Abend freue ich mich auf ___________ , morgen habe ich geplant, _________ und Sonntag möchte ich _________ !

Wenn ihr mitmachen wollt, könnt ihr die Fragen vom Freitagsfüller gerne auf euren Blogs beantworten und im Kommentar verlinken. Oder aber ihr beantwortet direkt hier in den Kommentaren, wenn ihr keinen eigenen Blog habt. Ich freue mich auf eure Antworten oder auf das Stöbern auf euren Blogs, danke für’s Mitmachen beim Freitagsfüller! Und euer Interesse an meinen Freitagstipps, die kommen jetzt. Ich freue mich übrigens auch, wenn ihr meine Freitagstipps durch eure eigenen Freitagstipps in den Kommentaren ergänzt!

Meine Freitagstipps für euch

Freitagstipps zum Gucken

Beste Unterhaltung: Kurz nach Weihnachten habe ich den dritten ( und meiner Meinung nach besten) Teil der Knives Out Filmreihe gesehen. “Wake Up Dead Man: A Knives Out Mystery” Wie schon in “Knives Out” und “Glass Onion” gilt auch hier: Nichts ist so, wie es scheint.

Jede dieser Figuren bringt eigene Geheimnisse, Motive und persönliche Konflikte mit. Das Spiel mit dem klassischen “Whodunit”-Format lebt von diesen komplexen, mehrdeutigen Charakteren, die mit brillanten internationalen Schauspielern besetzt sind und sowohl dramatisch als auch subtil überzeugen. Glenn Close spielt phänomenal. Das Ende ist nochmal ein Schocker!

Was ich besonders cool finde: Über das Privatleben von Privatdetektiv Benoit Blanc – im Film phantastisch gespielt von Daniel Craig –  war vor allem im ersten Film kaum etwas bekannt. Er agierte fast ausschließlich im beruflichen Kontext, stets elegant, aber distanziert. Erst in “Glass Onion” (2022) wurde ein kleiner, aber aufsehen erregender Einblick gewährt. In einer kurzen Szene sieht man Blanc während des Lockdowns zu Hause in der Badewanne, begleitet von einem Gastauftritt von Hugh Grant als seinem Lebenspartner Philip. Durch diese subtile, aber bedeutende Enthüllung wurde Blanc zu einer der wenigen offen queeren Hauptfiguren modernen Mainstream-Krimi.

Freitagstipps Neujahr

Krasser Gegensatz: Der Dokumentarfilm „Hannah Arendt. Denken ist gefährlich” in der ARD Mediathek. Die Doku folgt dem Leben Arendts und lässt sie dabei ausgiebig selbst zu Wort kommen – in Essays, Briefen und Büchern. Alte Wegbegleiter:innen erinnern sich aus dem Off an das überwältigende Charisma von Arendt. Ihre Warnungen vor autoritären Tendenzen in der amerikanischen Politik, die sie in ihren letzten Lebensjahren nicht müde wurde zu wiederholen, zeugen angesichts der gegenwärtigen Entwicklungen in den USA von einer unheimlichen Klarsicht.

Ich finde, diese Doku sollte Pflichtprogramm in jeder Schule werden!

Den kompletten Neujahrstag habe ich dann  – wie bereits oben erwähnt – im Schlafi vor der Glotze verbracht, herrlich! Es musste sein, denn der neue Harlan Coben Thriller auf Netflix ist definitiv kein second screen watch. Also nichts, wenn man dabei am Handy oder wie ich am Laptop klimpert. Ich musste mich etwas konzentrierter durch die Handlungsstränge bewegen.  „Such mich nicht“– mit diesen Worten verschwindet Paige Greene spurlos und hinterlässt eine klaffende Lücke im Leben ihres Vaters. Für Simon Greene bricht damit die Fassade seiner perfekten Welt aus Karriere, Eigenheim und Familienglück schlagartig zusammen. Trotz der Getrieben von der Hoffnung, sein Kind doch noch zurückzuholen, taucht Simon tief in eine finstere Unterwelt ab. Auf seinem gefährlichen Weg stößt er jedoch auf Abgründe und Wahrheiten, die weit über das Verschwinden seiner Tochter hinausgehen und seine gesamte Familie endgültig zu vernichten drohen.

Es war faszinierend wie sich die vielen kleine Puzzleteile langsam zu einem großen Ganzen entwickelten, dabei gab es immer einen roten Faden. Des Rätsels Lösung am Ende hat mich auch nochmal umgehauen.

Freitagstipps zum Lesen

Einiges traf ein, anderes (leider) nicht. Wie man sich in den 90ern das Jahr 2025 vorstellte. Auf jeden Fall interessant, es jetzt nachzulesen.

Hängt euer Handy auch (wie meins) nachts am Ladekabel? Ist das ok oder schädlich? Drei Mythen im Faktencheck. Spoiler: ich bleib dabei.

Freitagstipps zum Hören

Fast alle Podcasts, die ich mehr oder weniger regelmäßig höre, brachten Zusammenfassungen des Jahres 2025. Ich habe tatsächlich und bewusst keinen einzigen davon gehört. Ich muss mir die überwiegend schlechten Nachrichten und Entwicklungen nicht noch einmal geben.

Statt dessen habe ich in Erinnerungen an unseren phantastischen Familien-Trip nach Paris geschwelgt und die von meiner Tochter extra für diesen Anlass erstellte Playlist Babs in Paris 2025 rauf und runter gehört.

Das waren meine Freitagstipps und Gedanken für diese Woche. Vielen Dank für’s Vorbeischauen, ich hoffe, es ist etwas Interessantes für euch dabei. Und ich freue mich immer, wenn ihr meine Freitagstipps in den Kommentaren ergänzt!

Alles Liebe, und euch allen wünsche ich nochmal ein grandioses 2026!

Barbara

Artist Trading Cards Mixed Media Projects Weihnachten

ATC Adventskalender Auflage 8, eure und meine weihnachtlichen Artist Trading Cards

29. Dezember 2025

Mein ATC Adventskalender ist in diesem Jahr bereits in die achte Auflage gelangen, und es hat wieder so viel Freude gemacht!

Wenn ihr noch einmal nachlesen möchtet, um was es geht, könnt ihr das im Beitrag zum ATC Adventskalender 2025. Die Umschläge mit den kleinen Artist Trading Cards aller Teilnehmer trudelten wie immer im Laufe des Novembers bei mir ein.

Wie meine eigenen ATCs entstanden sind, zeige ich euch jetzt auch hier.

ATC Adventskalender 2025 Barbara Haane

Basis meiner Artist Trading Cards ist fast immer 300g Aquarellpapier* für die notwendige Stabilität. Da ich viel mit Farbe und Medien arbeite, ist dies nach meiner Erfahrung die beste Unterlage. Das festgelegte Maß der zugeschnittenen Karten ist 64 x 89 mm (2 ½ × 3 ½ inches). Aus einem 12″ Bogen könnt ihr übrigens 9 Artist Trading Cards zuschneiden, das nur nebenbei zur Info.

ATC Adventskalender 2025 Barbara Haane

Meine Mini Kunstwerke für den ATC Adventskalender

Den blauen Hintergrund habe ich mit leicht schimmerndem Distress Mica Stain Farbspray* eingefärbt und für einen zarteren  aquarelligen Effekt zusätzlich mit einem Sprühstoß Wasser versehen.

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