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Charleston, South Carolina

16. September 2013

Ein Upgrade im Marriott in Charleston bescherte uns ein Zimmer im Penthouse, mit Balkon und Blick über die Stadt, Freude!

Penthouse Marriott Hotel Charleston

Da die Betten in den amerikanischen Doppelzimmern sehr groß sind, kann man gut ein Zimmer mit vier Personen belegen, das macht diese Reisen für uns überhaupt finanziell machbar.

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View from Penthouse Marriott Hotel Charleston

In der Lobby des Marriott Hotels stand jeden Tag eine neue Mischung Eiswasser mit Früchten, auch mal mit Gurke,kalorienfrei, total lecker und erfrischend bei der Hitze, die uns den ganzen Urlaub lang begleitete.

Lobby Marriott Hotel Charleston

Free Wi Fi nur in der Lobby, erstmal schnell bei Facebook einchecken. Witzigerweise haben die teureren Hotels kein kostenloses Internet in den Zimmern, nur gegen Aufpreis. Das haben wir natürlich nicht bezahlt, sondern in der Hotellobby oder unterwegs bei Starbucks, Dunkin Donuts oder in den Shopping Malls (die alle einen offenen freien Internetzugang anbieten) unser Networking betrieben. In den etwas preiswerteren einfacheren Hotels gab es meistens Free Wi Fi im Zimmer und das Frühstück im Preis inbegriffen. Man kann nicht alles haben 😉

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Alle Hotels, in denen wir übernachteten hatten einen Pool, dieser war besonders einladend und wurde abends auch noch von den Kids genutzt, oft blieb zuwenig Zeit dazu.

Pool Marriott Hotel Charleston

Charleston fand ich sehr charmant, eine wunderschöne Altstadt mit einem "richtigen" Einkaufsviertel, vielen Palmen, Kopfsteinpflaster, echt alten Häusern (im Gegensatz zum perfekten Altbau-Fake, den die Amerikaner allerdings virtuos beherrschen) und bummelnden Menschen in den Straßen, auch nicht selbstverständlich in einer amerikanischen Großstadt.

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Warum man sich immer wie im Gefrierschrank fühlen muss, wenn man in den USA ein Geschäft oder Restaurant betritt, werde ich nie verstehen. Bei Urban Outfitters, dem Lieblingsshop meiner Kinder, der in jeder Stadt aufgesucht wird, habe ich es kaum ausgehalten und lieber draussen gewartet.

Hierzulande packt man im Sommer ein Jäckchen für kühle Abende im Freien ein, in den USA muss es ein Schal und ein Jäckchen für drinnen sein 😉

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King Street, eine innerstädtische Einkaufsstraße, eher selten in den USA, schön zum Bummeln.

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Dieses Restaurant lag jenseits unserer Preisvorstellungen, aber man kann ja mal träumen auf der Veranda zu sitzen …

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Statt dessen haben wir im Park ein Dinner-Picknik gemacht, mal wieder die leckeren Burger von Five Guys, schöner in der lauen Sommernacht draussen zu sitzen als in einer Eisbude. Nur die South Carolina Mosquitos nervten manchmal, Anti Brumm hatte ich zwar im Koffer, aber dann vergessen zu benutzen.

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Can I take a picture? Of course, shoot ahead 😉 Ich mag die offene und freundliche Art der Amerikaner sehr.

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South Carolina hat übrigens den Beinamen Palmetto State, Palmen überall hier! Und hauptsächlich Fächerpalmen sieht man, die eben Palmettos heißen.

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Charleston, South Carolina

Charleston, South Carolina

Diese Bilder sind alle an unserem ersten Abend im Historic District von Charleston entstanden. Wir bummelten vom Riverfront Park auf der Meeting Street zum Marion Square, und auf der Queen Street zurück zum Riverfront Park, von dort fuhr der kostenlose Shuttle zum Hotel.

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Der nächste Tag in Mount Pleasant, etwas ausserhalb von Charleston, war für uns eine intensive Erfahrung zum Thema Civil Rights, dem Bürgerkrieg und der Bürgerrechtsbewegung in den Vereinigten Staaten.

Boone Hall Plantation, Charleston, South Carolina

Wir besuchten Boone Hall Plantation, eine immer noch bewirtschaftete Plantage. Hier sind viele Filme und TV-Serien gedreht worden, u.a. Vom Winde verweht, Wie ein einziger Tag, Fackeln im Sturm, Alex Haley's Queen u.s.w. Ausserdem haben hier zum Entzücken meiner Tochter vor kurzer Zeit Blake Liveley und Ryan Reynolds geheiratet, eine schönere Location für eine Hochzeit ist kaum denkbar.

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Die Führung durch das Haus vermittelte uns einen guten Einblick in die 250 Jahre alte Geschichte des Besitzes, der Bewohner und der Boone Hall Plantation, die sich immer noch in privaten Händen befindet.

Boone Hall Plantation, Charleston, South Carolina

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Die obere Etage wird noch von den Besitzern genutzt, die unteren Räume und die ehemaligen Sklavenhäuser sind als Museum ausgebaut.

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Das Thema Civil Rights begleitete uns, an diesem Tag wurde in Washington eine Riesenfeier zum Jubiläum der sagenhaften " I have a dream …" Rede von Martin Luther King Jr. veranstaltet.

Meine leider inzwischen verstorbene Tante Inga war damals hautnah dabei, sie hat direkt nach dem Krieg einen Colonel der US-Army geheiratet und arbeitete damals für ein amerikanisches Nachrichtenmagazin. Schon als ich ein kleines Mädchen war hat sie mir von dieser Rede erzählt, dies und die vielen Besuche bei ihr haben meine Leidenschaft für amerikanische Geschichte und das Land geweckt, vor langer Zeit schon. Ja, ich hatte das Glück eine Tante in Amerika zu haben …

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Besonders gut passte zum Programm dieses Tages auch unser Kinobesuch am Abend, wir sahen The Butler, unbedingt empfehlenswert !

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Ein grandioser Forest Whitaker in einer mehrere Jahrzehnte umspannenden Geschichte, die das Thema Civil Rights sehr intensiv unterstreicht, und auch das Styling von Oprah Winfrey als Ehefrau des Butlers und das Ambiente im Wechsel der Jahrzehnte ist extrem sehenswert, schaut ihn euch an! Und wenn ihr ein Kino mit Originalversion findet ist das noch besser, und sehr authentisch.

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Nach all den Häusern auch mal was Leckeres, Blueberry Pancakes bei IHOP müssen einmal im Urlaub sein, wenn man sich für den Rest des Tages sattessen möchte ist ein Frühstück bei IHOP genau das Richtige.

Und besonders lecker sind auch die frischen Chicken Fingers der relativ neuen Kette Raising Canes, gibt es noch nicht überall, aber die eine Filiale auf unserer Reiseroute in Charleston mussten wir besuchen.

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Wahrscheinlich gefällt uns das Restaurant auch so gut, weil der Besitzer es nach seinem Labrador benannt hat 😉

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Wenn man in Charleston ist und an den Strand möchte bietet sich Folly Beach an, nur 20 Minuten von der Innenstadt entfernt. Wir waren am frühen Abend ein Stündchen dort zur Abkühlung, denn es war in der Stadt fast 35 Grad an diesem Tag.

Folly Beach, Charleston, South Carolina

Und wenn man in Charleston leckere Pizza aus dem Holzofen essen möchte geht man zu Crust, wir waren dort bevor wir nebenan in's Kino gegangen sind, siehe oben.

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Von Charleston ging es für uns weiter nach Savannah, keine große Entfernung, kurz vor Savannah verlässt man South Carolina und ist wieder in Georgia. Insgesamt waren wir auf dieser Reise in 4 Bundesstaaten.

Auf der Route nach Savannah liegt die zweitälteste Stadt South Carolinas, Beaufort. Steht in vielen Reiseführern, hat uns jetzt aber nicht so begeistert. Netter kleiner Ort, wir haben eine Mittagspause gemacht, und endlich mal den Selbstauslöser benutzt.

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Ausserdem hatten wir noch einen klitzekleinen Shopping-Stop in Hilton Head Island geplant, dort gibt es eine Outlet-Mall mit Designerlabeln ( Abercrombie, Hollister, Michael Kors, Nike, Vans, um nur einige zunennen), Schnäppchenpreise!

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Hilton Head Island liegt auf der Halbinsel Port Royal und soll schön sein. Bekannt weil viele Promis dort wohnen, und dort jährlich im Rahmen der PGA Tour ein weltbekanntes Golfturnier stattfindet.

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Von der Insel haben wir aber nicht viel gesehen. Kurz an den Strand, aha, sieht so aus wie überall, wir waren inzwischen verwöhnt…

Nicht mal ein Foto gemacht, tzzzz … Lieber mal früh in der nächsten Stadt sein.

Viel Wasser bedeutet viele Brücken, teilweise atemberaubend hoch. Diese Brücke vor Savannah machte mir fast Angst, ohne Brüstung und sowas von steil! Die meisten Amerikaner fahren immer zu schnell, und es wird rechts überholt, ganz normal.

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Aber mit Savannah geht es erst morgen weiter, ich muss noch einiges für meinen nächsten Workshop vorbereiten und bitte euch um ein wenig Geduld.

Kommt einfach wieder vorbei, dann verpasst ihr nichts!

•••• •BARBARA   

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6 Comments

  • Reply Miri D 16. September 2013 at 10:48

    Liebe Barbara,
    ach, was für tolle Bilder von Charleston. Ich war 1994/1995 (ach du Schreck, das ist ja ’ne Ewigkeit her …) als Austauschschülerin in der Nähe von Charleston. Bei deinen Fotos verliere ich mich gleich wieder in Erinnerungen. Die Altstadt, die Forts, die kleinen Inseln nördlich und südlich der Stadt, die Plantagen … Wunderschön!
    Kreative Grüße,
    Miri D

  • Reply dominique 16. September 2013 at 11:06

    Hallo Barbara,
    ich war ebenfalls wie Miri in North Carolina und sehr häufig, auch mit meinen Eltern als diese mich besuchten in SC! Charleston ist immer wieder eine Reise wert und einfach nur wunderschön. Wenn ich deine Bilder so sehe, bekommt man gleich wieder „Heimweh“ nach der zweiten Heimat
    Danke für’s berichten.

  • Reply Dina 16. September 2013 at 19:02

    Vielen lieben Dank für deine tollen Reiseberichte! Ich gerate ins Träumen und bekomme Fernweh -deine Berichte sind schöner als jeder Reiseführer! Besonders toll finde ich, dass du diese tolle Reise mit deinen Kids gemacht hast… Davon träumen wir auch, wenn unsere Jungs groß sind. Wenn sie dann noch mit uns verreisen wollen, haben wir alles richtig gemacht :-))
    Liebe Grüße, Dina

  • Reply Tanja 16. September 2013 at 20:33

    Wieder ein toller Bericht mit klasse Foto’s. Ich beneide dich und deine Kinder wirklich um diese tolle Reise! LG Tanja

  • Reply Susanne 16. September 2013 at 22:24

    Ooooohhhh……
    ich habe es geschafft still zu lesen und zu schauen und zu träumen – bis zum Blueberry Pancake…da wars vorbei…da war er, der laute Seufzer 😉
    Ich hab schon wieder heftigst Fernweh und träume ….danke, dass du deine Bilder und Eindrücke teilst 🙂
    Ich freu mich schon auf Savannah …..;)
    Liebe Grüsse
    Suza

  • Reply Trolleira 20. September 2013 at 0:07

    Ach jetzt hab ich aber sowas von Heimweh! Charleston!!!
    Ich hab dort mal gelebt und würde soooo gerne wieder dorthin ziehen!
    Tolle Bilder!
    Geniesst den restlichen Urlaub!!!
    Liebe Grüsse nach oben!! 😉

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