Aus eigener Erfahrung weiß ich, wie schnell man die netten Kleinigkeiten einer Reise vergessen kann, ganz zu schweigen von den gesammelten Mitbringseln wie Eintrittskarten, Kassenbons, Prospekten, Restaurantkarten u.s.w. .
Bei meiner letztem letzten USA-Besuch begleitete mich dieses Reise-Journal, ich hatte es nach einer Anregung in der Zeitschrift Scrapbook Answers gefertigt :
Vorderseite
Rückseite :
Das Journal ist ganz einfach aus DIN A 4 Versandtaschen zu binden und hat gegenüber herkömmlichen Kladden oder Büchern den praktischen Vorteil, daß es diverse Taschen zur Aufbewahrung der gesammelten Mitbringsel und Notizen eingebaut hat.
Insgesamt hat das Buch 18 Innenseiten. Diese füllte ich im Laufe der Reise mit Journaling und den ersten dort entwickelten Fotos. Ich hatte auch ein kleines Buchstabenstempel-Set, den Rest des Sticker-Bogens vom Deckblatt und einige Scraps von den zuhause vorher beklebten Innenseiten dabei. Die hinteren Seiten habe ich dann zuhause mit den Fotos der letzten Tage, Bordkarten vom Rückflug ect. fertiggestellt.
Dies ist die erste Seite mit Kalender und Reisedaten, man kann den Innenaufbau erkennen, es wechselt immer eine Umschlagseite mit einer Seite Cardstock ab :
Hier könnt ihr einige Seiten des Innenlebens sehen, an der rechten Seite des ersten Bildes ist die Öffnung einer Versandtasche :
Hier ein Detail, als Fädel-Verschluß der Umschläge habe ich aus Cardstock ausgestanzte Kreise mit Brads befestigt und mit Scrappers Floss umwickelt :
Und zum Schluß die letzte der 18 Seiten :
Ich finde dieses preiswerte Reise-Journal-Konzept für kleinere Reisen ideal um Gedanken und Kleinigkeiten aufzubewahren und das Beste daran : es war fertig sobald ich zuhause war ! Natürlich werde ich einige besondere Fotos dieser Reise noch "richtig" verscrappen, aber vorerst habe ich alles kompakt hier zusammen, die CD mit allen Fotos ist in einer der Umschlagtaschen.
Nach dem ersten Eindruck hier noch die Anleitung zum Selbermachen, ich hoffe sie ist auch ohne step-by-step Fotos verständlich :
Material:
3 DIN A 4 Versandtaschen, 2 Bögen einfarbigenCardstock 30×24 cm, gemustertes Papier und Notitzblockblätter ( ich habe CI Map Paper, MM Ledger Schoolhouse, KI Colorful und 7Gypsies Documentation benutzt ), 2 Stücke Graupappe 24,5X16,25 cm, Twill-Band, Heidi Swapp Chipboard-Bookplate, 4 Brads und beliebige Sticker und Embellishments.
In den ersten quer vor euch liegenden Umschlag, die geöffnete Klappe zeigt nach oben, schiebt ihr die zugeschnittenen Graupappestücke um den Deckel des Buches zu verstärken. Achtet darauf daß die Pappen mit einer Längsseite jeweils am äusseren kurzen Ende des Umschlags anstoßen, in der Mitte des Umschlags muss ein ca. 3 cm breites Stück für die Bindung freibleiben. Fixiert die Pappen leicht mit einem Klebepad im Umschlag und klebt den Umschlag zu.
Legt ein Stück zugeschnittenen Cardstock quer auf den Umschlag, dann wieder einen Umschlag, Klappe diesmal links und zeigt nach oben, wieder Cardstock drauf und dann den letzten Umschlag wieder mit der Klappe rechts darauf.
Faltet alles jeweils in der Mitte, am besten einzeln.
Jetzt wird in der Mittellinie für die Bindung gelocht, oben und unten jeweils 2 cm vom Rand des Umschlags und 1,5 cm vom Rand des Cardstocks entfernt, auf dem 2. Foto ist es ganz gut zu erkennen.
Nun wird das Ganze mit Twillband gebunden, eigentlich ist es ein Paperbag-Book im XXL-Format.
Das Cover und die Rückseite werden nach Belieben mit Papier beklebt. Für den Verschluß des Buches (siehe 1. Foto) habe ich eine ein Stück Twillband unter einer Bookplate durchgeführt. Auf der Rückseite des Journals ist eine Befestigung aus 2 Stückchen Cardstock (jeweils 3×1,5 cm) und 4 Brads, dieses ist auf dem 2. Foto zu erkennen. Auch hier läuft das Band durch, geklebt wird nur unter der Bookplate, das Band muss in der Mitte locker laufen, so lässt sich das Buch besser öffnen und schließen.
Die Innenseiten der Umschläge und Klappen habe ich mit gemusterten Papieren beklebt, alle Ränder ein wenig geinkt und ansonsten um das Journaling herum mit Scraps, Stickern, Fotos, Index Prints und was mir sonst so in die Finger kam beklebt.
Viel Spaß beim Nachbauen und bei Fragen könnt ihr mir gerne eine Mail schicken !
•••• •BARBARA










Diese Frage taucht manchmal auf wenn man fertige Layouts betrachtet. Es sieht teilweise schöner aus oder es passt besser, wenn das Journaling direkt auf das Layout gedruckt werden kann, statt mit Journaling – Strips oder Journaling – Boxen zu arbeiten. Beim Layout-Format 8 1/2 x 11" ist das direkte Aufdrucken kein Problem, das ganze Layout passt durch den Drucker. Bei den beliebten 12" ( 30,5 x 30,5 cm ) Layouts ist es schwieriger, denn die meisten von uns haben nur Drucker die maximal DIN A 4 Format bedrucken können, also muss man zu Tricks greifen. Es gibt eine einfache Lösung :
Sicher suchen viele von euch nach einer preisgünstigen und schnellen Alternative für ein Minialbum ohne binden, ohne teure Album, ohne Fotos umständlich zu schneiden, ohne Materialschlachten – kurzum, eine Idee für ein simples Album. Dann seit ihr hier richtig. Ich liefere euch den Make&Take für ein handelsübliches Fotoalbum z.B. von HAMA für ca. 1€ , in das ihr einfach Fotos im Standardformat 10x15cm schieben könnt. Ich habe einfach eine Seite gescrappt und in die andere Seite das Foto geschoben – insgesamt habe ich so 13 gescrappte Seiten und 13 Fotos. Das unten zu sehende Album ist als Geschenk für meine Eltern gedacht, nachdem ich es schon mal in der Familie gezeigt habe, kann ich mich vor neuen Aufträgen kaum retten 😉








Ich will noch was zu der hier angewandten Technik bei den Kreisen mit den Fragezeichen schreiben. Es ist
Die unvergleichliche Heidi Swapp brachte kürzlich ein tolles neues Produkt auf den Markt, ihre 