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Merry Christmas, Freitagstipps und # 854, der letzte Freitagsfüller des Jahres

26. Dezember 2025

So here it is
Merry Christmas
Everybody’s having fun
Look to the future now
It’s only just begun.

* Slade, 1973

Der Song war übrigens der Banger zu Weihnachten in meiner Jugend, er lief in jeder Kneipe, als er damals rauskam.

Da bin ich zum letzten Mal in diesem Jahr mit den Freitagstipps, ein paar Gedanken zur Woche und zum Fest und dem Freitagsfüller.

Es ist der Moment im Jahr, in dem alles ein bisschen langsamer wird und wir uns auf das besinnen, was wirklich zählt: Die Menschen um uns herum. Aber auch virtuell fühle ich mich dieses Jahr so beschenkt. Danke, dass ihr Teil meiner Reise seid.

Danke für jedes ‚Herz’, jedes Feedback und euren Support jeden Tag. Ohne euch wäre das hier und auf meinen Social Media Kanälen nicht dasselbe, ihr seid die beste Community!

Freitagstipps Weihnachten

Ich wünsche euch von Herzen noch frohe Weihnachten und entspannte Tage mit euren Lieblingsmenschen.

Heute,  am zweiten Weihnachtstag, sind wir wie in jedem Jahr zum großen Familientreffen bei meiner Schwägerin eingeladen. Ich bin – wie eigentlich immer – unendlich dankbar für meine große, diverse und tolle Familie in mehreren Generationen. An Tagen wie diesen aber besonders, wenn wir uns trotz großer Entfernungen sehen.

Heiligabend war für uns in diesem Jahr ein wenig anders als früher: zum ersten Mal war meine große Tochter nicht hier, sondern hat die Weihnachtstage mit ihrer britischen Familie verbracht. Es war anders, auch schön, aber sie fehlte, darin waren wir uns einig. Aber das ist der Lauf der Dinge und Veränderung ist das Gesetz des Lebens. Im nächsten Jahr ist sie mit ihrer Frau wieder hier, so ist der Plan.

Gestern war mein Bruder mit seiner Frau bei uns und ich stehe gefühlt seit Tagen nur in der Küche. Da kann ich nicht aus meiner Haut. Traditionell gab es, wie immer bei ihrem Besuch, “Jools Favorite Stew”. Eines unser Lieblingsrezepte und ein Klassiker von Jamie Oliver. Mit Pastinaken und Topinambur – die im Originalrezept Jerusalem Artichokes heißen. Lässt sich gut vorbereiten, vorweg ein kleiner Feldsalat mit kandierten Walnüssen und Orangenfilets. Perfekt für viele Leute und köstlich. Vielleicht ist das noch ein Tipp für eueren Silvesterabend. Genau wie dieser Cocktail, den wir zu Weihnachten hatten, ihr findet ihn auf meinem Pinterest Board Drinks und Cocktails.

Freitagstipps Weihnachten

Und sonst so?

Die einzigen Nachrichten, die bei mir wirklich hängen geblieben sind : Die Zivilgesellschaft hält zusammen. In nicht mal 24 Stunden haben sich im Netz über 118.000 Menschen solidarisch mit HateAid erklärt. Anna-Lena von Hodenberg und Josephine Ballon, die  beiden Geschäftsführerinnen der NGO, sind von Trump mit einem Einreiseverbot für die USA “bestraft” worden. HateAid stärkt die Demokratie im digitalen Raum, wendet sich unter anderem gegen Hate Speech und Fake News und geht gegen die Verstöße der US-Medien wie META und X  gegen EU Recht vor.

Wahrend Politiker*innen von Brüssel bis Berlin den US-Schritt scharf kritisieren, bleibt Bundeskanzler Friedrich Merz bislang auffällig still. Die Einreisesperren gegen die Geschäftsführerinnen von HateAid sind mehr als ein diplomatischer Affront: Sie sind ein Versuch, europäisches Recht auszuhebeln, weil es nicht in eine autoritäre Agenda passt. Jetzt braucht es eine klare Positionierung der Bundesregierung – zum Schutz unserer Souveränität, unseres Rechtsstaats und der Zivilgesellschaft.

Ich habe das Gefühl, das Netz wird immer mehr zum rechtsfreien Raum und in Zusammenhang mit KI können sich brandgefährliche Situationen entwickeln. Für jeden Einzelnen und für unsere Gesellschaft und den Frieden. Deswegen sind Organisationen wie HateAid unfassbar wichtig. Deswegen habe ich dioese Campact Petition an unsere Bundesregierung sofort unterzeichnet: Solidarität mit HateAid – Angriff der Trump-Regierung stoppen.

Ach ja, und Trump will sich mal wieder Grönland einverleiben, mit aller Macht. Die Dänen und die EU haben sich hoffentlich inzwischen auf eine gemeinsame Strategie dagegen geeinigt. Denn das Nicht-Respektieren von Grenzen erleben wir seit längerer Zeit östlich von uns, das darf einfach nicht sein.

Good News!

Darüber habe ich mich besonders gefreut: Großbritannien nimmt wieder am Erasmus-Programm teil Gute Neuigkeiten für Studierende und Auszubildene: Ab 2027 ist Großbritannien wieder Teil des Erasmus-Programms. Die EU und Großbritannien haben sich auf die finanziellen Bedingungen geeinigt. 2021 war das Land aus dem EU-Austauschprogramm ausgestiegen. Vielleicht hört dieser Brexit Unsinn ja irgendwann mal komplett auf.

Brasilien erreicht einen Meilenstein im Kampf gegen HIV: Dank früher Tests und kostenloser Behandlung wird das Virus kaum noch von Müttern auf ihre Kinder übertragen. Möglich macht das ein flächendeckendes öffentliches Gesundheitssystem – die WHO bestätigt den Erfolg.

Auch, wenn es durch die Springer Presse und den rechten Flügel der CDU anders dargestellt wird: Erneuerbare Energien sind der Durchbruch des Jahres. Das Wissenschaftsjournal Science kürt den weltweiten Boom erneuerbarer Energien zum „Durchbruch des Jahres“. 2025 wurde erstmals global mehr Strom aus Wind, Sonne und anderen Erneuerbaren erzeugt als aus Kohle. Sinkende Kosten und massiver Ausbau haben Solar- und Windenergie vielerorts zur günstigsten Stromquelle gemacht.

Freitagstipps

1. Weihnachten war ________.

2.  _________ Entspannung.

3.  Dieses Jahr muss ich noch ___________.

4.  ________ regt mich auf.

5.  Mit einem leisen Plopp __________ .

6.  ________ und reden.

7. Was das Wochenende angeht, heute Abend freue ich mich auf ___________ , morgen habe ich geplant, _________ und Sonntag möchte ich _________ !

Wenn ihr mitmachen wollt, könnt ihr die Fragen vom Freitagsfüller gerne auf euren Blogs beantworten und im Kommentar verlinken. Oder aber ihr beantwortet direkt hier in den Kommentaren, wenn ihr keinen eigenen Blog habt. Ich freue mich auf eure Antworten oder auf das Stöbern auf euren Blogs, danke für’s Mitmachen beim Freitagsfüller! Und euer Interesse an meinen Freitagstipps, die kommen jetzt. Ich freue mich übrigens auch, wenn ihr meine Freitagstipps durch eure eigenen Freitagstipps in den Kommentaren ergänzt!

Meine Freitagstipps für euch

Freitagstipps zum Gucken

… habe ich heute ausnahmsweise keine, weil wir außer ein paar der üblichen Weihnachtsfilmen einfach nichts geguckt haben.

Freitagstipps zum Lesen

Rechte Parolen begegnen uns überall – z.B. beim weihnachtlichen Familientreffen. Wichtig: reagieren, sonst werden rechte Parolen normalisiert. Nur wie? Das Bündnis „Aufstehen gegen Rassismus“ bietet kostenlose Workshops an. Teilnehmer:innen lernen und üben, wie sie sich überwinden und reagieren können: Wie man Parolen am Stammtisch und bei der Verwandtschaft kontert.

Freitagstipps zum Hören

… gibt es heute auch nicht in der üblichen Form. Keine Zeit für Podcasts und Hörbuch, es lief entweder die Weihnachtsplaylist oder Musik von den Kids im Haus und Auto. Durch meine Kinder bekomme ich immer wieder neuen Input, aktuell ist läuft bei mir der Künstler Yungblud rauf und runter. Wir haben wie jedes Jahr an Heiligabend das Musik-Ratespiel Hitster gespielt, dieses Mal auch die Christmas Edition. Erstaunlich, was für eine Bandbreite Weihnachtslieder haben, es hat Spaß gemacht. Für die nächste Runde habe ich bereits die Hitster Bingo Variante* auf der Liste, die soll super sein.

Das waren meine Freitagstipps und Gedanken für diese Woche. Vielen Dank für’s Vorbeischauen, ich hoffe, es ist etwas Interessantes für euch dabei. Und ich freue mich immer, wenn ihr meine Freitagstipps in den Kommentaren ergänzt!

Und nochmal Danke danke danke für die vielen Klicks und Likes, ob hier, bei Instagram, Facebook oder Pinterest !

Mein Vorsatz für 2026 ist übrigens dieser hier:

Konzentriere Dich jeden Tag auf gute Gedanken und stecke andere Menschen mit Deiner positiven Lebensauffassung an. Gleiches zieht gleiches an. Lachen bewirkt Lachen. Liebe bringt Liebe. Harmonie erzeugt Harmonie. Eine gute Tat ruft eine gute Tat hervor. Du musst es nur immer wieder wollen und tun. Das Lächeln, das Du morgens aussendest, kehrt Abends zu Dir zurück.

Ich wünsche euch ein wundervolles und friedliches neues Jahr, voll mit Überraschungen, Lachen, Leichtigkeit, Wohligkeit und ganz viel Liebe. Lasst es krachen in der Silvesternacht! Feiert das alte Jahr und begrüßt das neue mit Herzensmenschen.

Oder zündet in Dankbarkeit eine Kerze an …

Alles Liebe

Barbara

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Gedanken zur Woche, Freitagstipps und # 852

5. Dezember 2025

Willkommen zu den ersten Freitagstipps in der Adventszeit und ein paar meiner Gedanken zur Woche. Die voller war als geplant, aber das Leben und das Universum haben ja manchmal andere Pläne als man selbst. Na ja, das ist Jammern auf hohem Niveau, aber ich hätte mal gerne wieder einen Tag komplett ohne Termin, wo keiner anruft und sagt: kannst du mal eben, kein Handwerker vorbeikommt und der einzige der klingelt der DHL Mann ist. Die Steuerunterlagen gucken mich auch täglich mahnend an und wispern: wenn du uns nicht schnell sortierst gibt’s Ärger.

Freitagstipps Kerze

Aber ich bin dankbar, dass wir am vergangenen Samstag nach einigen Jahren Pause endlich mal wieder unser Familientreffen hatten und ich die nächste Generation und neue Familienmitglieder näher kennenlernen durfte. Gibt es etwas Wichtigeres und Schöneres als eine große Familie, die füreinander da ist? Ich glaube nicht. Höchstens den Weltfrieden.

Der Geruch von Pecan Waffeln, der von dieser Kerze ausgeht, ist übrigens göttlich. In dieser dunklen Zeit des Jahres brennt bei mir eigentlich immer irgendwo eine Kerze. Außer am Adventskranz, keiner in Sicht bei mir, dazu bin ich noch nicht gekommen, jetzt lohnt es sich eigentlich auch nicht mehr. Dafür habe ich gestern einige kleine frische Kränze gekauft, die ich im Haus verteilen werde. Am Wochenende komme ich hoffentlich dazu. Morgen muss ich trotz Urlaubs nochmal ins Büro, man lässt die Kolleginnen ja nicht hängen. Samstag backe ich ehrenamtlich Waffeln beim Nikolausmarkt im Seniorenheim und zack, ist die Woche rum.

Wenigstens habe ich schon mit Freude einige Geschenke besorgen können und bis auf meinen eigenen nächste Woche sind alle Geburtstage in meinem Umfeld abgefeiert. Am Montag haben wir bei meiner Freundin gefeiert und wieder festgestellt, wie viele Erinnerungen uns verbinden in über mehr als 30 Jahren Freundschaft. Und wie vertraut und schön das ist. Aber, jetzt kommt das große Aber. Die Gespräche drehen sich die erste Stunde bei unseren Treffen immer um kranke Eltern, die eigenen Wehwehchen und Arztbesuche. Ist das normal in unserem Alter? Mich nervt das ehrlich gesagt. So, können wir jetzt mal über erfreulichere Dinge sprechen, meistens bin ich es, die das sagt. Kennt ihr das, wenn ihr auch schon in einem gewissen Alter seid?

Freitagstipps Adventskaffee

Ich muss gestehen, dass ich mich aber mindestens zwei Tage der Woche auch kreativ ausgelebt habe und in meinem jährlichen geliebten Weihnachtskartenmarathon bin ich fast auf der Zielgerade. So zehn werden es sicher zusätzlich noch werden und dann müssen alle noch geschrieben, adressiert und frankiert werden. Ich liebs trotzdem.

Und sonst so?

Dieser ganz schmale Grat, zwischen politisch informiert bleiben wollen und die eigene Psyche halbwegs gesund halten, macht mich echt irre. Wie kann das gerade die Realität sein? Deutschland 2025. Seit Merz Kanzler ist, fühlt sich das ganze Land an wie eine nicht enden wollende Folge Stromberg. Ich hätte vor fünf Jahren auch nicht gedacht, dass die Corona-Pandemie in einer Faschismus-Apokalypse endet.

Was ist, wenn diese ganzen „neuen” Probleme in Wahrheit ganz alte Probleme sind? Wenn wir seit Jahrzehnten wissen, dass wir den Klimawandel verursachen und so unsere Erde zerstören. Wenn wir seit Jahrzehnten wissen, dass in den nächsten Jahre sehr, sehr viele ältere Leute in Rente gehen und weniger junge da sind, die noch arbeiten können. Wenn wir seit Jahrzehnten wissen, was rechtsextreme Parteien anrichten können und wir auch seit Jahrzehnten eigentlich die Mittel, das Wissen und die Erfahrung haben, sie zu stoppen.

Die Rechten wollen uns erzählen: Was politisch im Moment so verrückt ist, das sind neumodische Spinnereien. Wir müssen es wie wieder früher machen.

Welches früher?

Ich finde: Verrückt ist viel von dem, wie die Politik es früher gemacht hat. Sie haben wider besseres Wissen den Klimawandel und rechtsextreme Parteien laufen lassen und haben uns zu wenig vorbereitet, auf das was sicher kommen würde und jetzt, 2025, eben da ist. Wie man diese Probleme heute noch löst, weiß scheinbar kaum jemand.  Aber diese simple, simple Idee muss doch klar sein: Das Dümmste, was wir tun können, ist, diese Fehler schon wieder zu wiederholen.

Was ich in dieser Woche sehr interessiert verfolgt habe: die Nonnen und das Lübke Denkmal. Habt ihr die Aktion vom Zentrum für politische Schönheit mitbekommen? Die NGO für politische Bildung hat mit Genehmigung der zuständigen Bezirksbürgermeisterin eine lebensgroße Messing-Statue des 2019 von einem AfD-Anhänger ermordeten CDU Politikers Walther Lübcke aufgestellt. Vor der CDU Parteizentrale in Berlin. Die Aktion ist dermaßen genial, denn die CDU kann die Statue nicht entfernen lassen kann, ohne komplett das Gesicht zu verlieren und kann sie nicht stehen lassen, ohne konstant mit dem eigenen Versagen bezüglich der AfD konfrontiert zu werden.

Der Kanzler attackierte daraufhin live das Lübcke-Memorial – Merz nennt ein Denkmal für seinen ermordeten Parteikollegen „vollkommen geschmacklos”. Klar, unangenehm, wenn der eigene Parteifreund von einem AfD-Anhänger erschossen wird und man selbst schon mit der Partei im Bundestag abstimmt und alle Brandmauern einreißt.

Kleiner Reminder: Merz hat 2019 weder den Trauergottesdienst besucht, noch hat er offentlich kondoliert, noch hat er sich in einer der zahlreichen Rede, einem Interview oder einem seiner täglichen Tweets dazu geäußert. Die politisch motivierte Ermordung eines Parteikollegen unkommentiert hinzunehmen – das ist geschmacklos.

Aber der eigentliche Skandal: Der Kanzler droht Berlins Bezirksbürgermeisterin offen – „wir werden beobachten und Konsequenzen ziehen”. Welche Konsequenzen bitte, in einem Land mit Gewaltenteilung? Wie immer ist dieser Amateurkanzler nur peinlich. Jetzt prügelt auch noch die Springer-Presse auf die Bezirksbürgermeisterin ein.

Also alles keine Überraschung.

Kommen wir zu den Nonnen von Goldenstein. Was für eine tolle Geschichte! Das Schicksal der drei Nonnen, die alle über 80 Jahre alt sind, hat in den vergangenen Monaten international für Schlagzeilen gesorgt. Anfang September waren sie gegen den Willen ihres Stiftsleiters, der sie einfach gegen ihren Willen und juristisch zu Unrecht dorthin verfrachtet hatte, aus dem Seniorenheim in ihr früheres Kloster zurückgekehrt. Sie verschafften sich mithilfe eines Schlüsseldienstes Zutritt zum leer stehenden Kloster nahe der bayerischen Grenze, wo sie jahrzehntelang gewohnt und in der Klosterschule gearbeitet hatten.

Mit ihrer Besetzung des Klosters und der darauffolgenden Medienpräsenz gerieten Schwester Rita (82), Schwester Regina (86) und Schwester Bernadette (88) in Konflikt mit ihrem Stiftsleiter. Natürlich ein Mann, der über Frauen bestimmt, nichts Neues in der Kirche und überhaupt.

Vor wenigen Tagen hatte der Stiftsleiter den Schwestern schließlich ein Angebot vorgelegt, das ihnen den Verbleib im Kloster “bis auf Weiteres” zusichern sollte – allerdings unter Auflagen. Den Frauen würde ein altersgerechtes Leben im Kloster ermöglicht, sie müssten dafür aber zu einem Leben in klösterlicher Abgeschiedenheit zurückkehren, hieß es in dem Papier. Sie müssten etwa alle Aktivitäten in sozialen Medien einstellen. Der Instagram-Kanal der Nonnen hat mittlerweile von rund 280.000 Follower. Die Schwestern, die auch mit Anzeigen gegen ihre Kirchenvertreter vorgegangen waren, sollten zudem alle juristischen Schritte unterlassen und sich von ihrem Anwalt trennen. Natürlich haben die resoluten Frauen das abgelehnt und nun muss der Vatikan weiter entscheiden. “Papst Leo wird es richten” sagt Schwester Rita, die jeden Tag noch fünf Kilometer rennt. Schwester Bernadette filmt sich für einen Instagram-Post mit 88 Jahren noch selbst auf dem neuen vom örtlichen Schreiner gesponserten Treppenlift. Ich finde das großartig. schaut doch mal bei den Nonnen in ihrem Alltag vorbei.

Als ich einen Bericht über die Nonnen mit einem Hinweis auf ihren Account auf meinem Instagram Account geteilt hatte, kam als Antwort Nachricht ein: Vergelt’s Gott. Süß. Es ist einfach zu schön und erfrischend zu verfolgen, wie diese alten Frauen für ein selbstbestimmtes und würdevolles Leben mit Gott im Alter kämpfen und die Öffentlichkeit auf ihrer Seite haben.

Und sagte ich schon, dass ich auch sehr dankbar für mein Zuhause und den wunderbar leuchtenden Baum vor meinem Fenster bin?

Freitagstipps Weihnachtsbaum

Good News!

Habt ihr noch alte Schätze von eurer Oma oder euren Eltern irgendwo gehortet oder entdeckt? Diese Dekostücke eurer Oma könnten heute ein Vermögen wert sein.

Ein pensionierter Radioelektriker hat eine Sandbatterie gebaut, die Solarstrom in Hitze umwandelt und diese über Monate speichert. Der einfache, günstige Wärmespeicher läuft inzwischen erstmals in einem Wohnhaus – und zeigt, wie überschüssige Energie genutzt werden kann. Wir brauchen solche Pioniere mit innovativen Ideen.

Freitagstipps

1. Am zweiten Advent ___________ .

2.  __________  Schluss sein.

3. Es gibt genug _________ .

4.   ________ vier Jahre her.

5. Orangen _________

6.  __________ rausfinden.

7. Was das Wochenende angeht, heute Abend freue ich mich auf ___________ , morgen habe ich geplant, _________ und Sonntag möchte ich _________ !

Wenn ihr mitmachen wollt, könnt ihr die Fragen vom Freitagsfüller gerne auf euren Blogs beantworten und im Kommentar verlinken. Oder aber ihr beantwortet direkt hier in den Kommentaren, wenn ihr keinen eigenen Blog habt. Ich freue mich auf eure Antworten oder auf das Stöbern auf euren Blogs, danke für’s Mitmachen beim Freitagsfüller! Und euer Interesse an meinen Freitagstipps, die kommen jetzt. Ich freue mich übrigens auch, wenn ihr meine Freitagstipps durch eure eigenen Freitagstipps in den Kommentaren ergänzt!

Meine Freitagstipps für euch

Freitagstipps zum Gucken

Ich habe mich in der Woche teilweise sinnlos durch Prime gezappt, für dieses ganze Weihnachtsfilm Gedöns bin ich momentan noch nicht empfänglich.  Hängen geblieben bin ich bei “After the Hunt”. Nur einen Monat nach Kinostart erscheint der brandneue Psycho-Thriller mit Julia Roberts bereits exklusiv im Streaming bei Prime.Im Mittelpunkt von „After the Hunt“ steht eine College-Professorin, gespielt von Julia Roberts, die an einem emotionalen Wendepunkt steht. Ihr Leben droht aus den Fugen zu geraten, als eine ihrer besten Studentinnen brisante Vorwürfe sexueller Belästigung gegen einen befreundeten Kollegen erhebt. Für die Protagonistin steht plötzlich nicht nur ihr Berufsleben auf dem Spiel, sondern auch ein lang gehütetes, dunkles Geheimnis aus ihrer eigenen Vergangenheit könnte ans Licht kommen. Schönes Setting, Julia Roberts spielt brilliant, das Thema ist aktuell und das Ende anders als man vorher vermutet.

Wir haben ja alle Streaming Dienste im Familienabo, soweit das geht. Ich glaube ich werde mir im Januar noch etwas gönnen, oder selbst zu Weihnachten gönnen. Folgender Hintergrund: ich war und bin seit dem Start 1994 großer Fan der Serie Emergency Room – ER. Die Mutter aller modernen Arztserien und meiner Meinung immer noch eine der besten Serie aller Zeiten. George Clooney ist wie viele der anderen Darsteller dadurch berühmt geworden und Noah Wyle ist als Dr. Carter in der Notaufnahme einer Uni-Klinik in Chicago unschlagbar. Ich habe die Serie erst kürzlich im Laufe des Herbstes nochmal durchgebingt, sie ist einfach comfort binge für mich, genau wie später auch Grey’s Anatomy.

Nun hat vor knapp zwei Jahren Noah Wyle wieder die Rolle des Leiters einer Notaufnahme gespielt, und diese neue Serie “The Pitt” – sie spielt in Pittsburgh – war in den USA ein grandioser Erfolg mit vielen Auszeichnungen. Ich habe immer wieder gecheckt, wann die Serie in Europa verfügbar sein wird, da auch die zweite Staffel bereits abgedreht ist. Bisher vergeblich. Nun hat das Warten auf die vielleicht beste Serie des Jahres ein Ende, HBO Max kommt ab 13.  Januar endlich nach Deutschland und da ist “The Pitt” verfügbar.Es gibt das Basis-Abo mit Werbung: Hier kann man auf zwei Geräten gleichzeitig streamen in Full HD.  Es kostet ab Januar 2026 erst einmal 5,99 Euro/Monat, damit versüße ich mir dann die dunklen Monate am Jahresanfang.

Freitagstipps zum Lesen

Kennt ihr Post mit Herz? Über die Aktion könnt ihr Menschen in sozialen Einrichtungen zum Beispiel eine Weihnachtskarte schicken; in diesem Jahr feiert die Aktion ihr fünfjähriges Bestehen und ihr könnt sogar etwas gewinnen. Ich mache da jedes Jahr mit.

Was wäre, wenn… wir alle unseren Urlaub selbstbestimmt planen könnten? Wenn es keine Einschränkungen gäbe und wir unbegrenzt bezahlten Urlaub zur Verfügung hätten? Für viele von uns sind diese Fragen nicht mehr als ein Gedankenexperiment, doch für zehn Mitarbeiter:innen eines Pflegebetriebs wird es im nächsten Jahr Realität. Im Rahmen eines Pilotprojekts untersucht der Betrieb, was passiert, wenn man die Angestellten selbst entscheiden lässt. Ich bin gespannt auf die Auswertung. Wie würdet ihr mit einer solchen Freiheit umgehen?

Bis jetzt ist hier noch kein Schnee in Sicht. Aber wie sieht es aus, wenn er da ist, muss man bei Schnee trotzdem Lüften? Ja, muss man, sogar bei Regen wird es beim Lüften im Haus trockener, ich hätte das nicht gewusst.

Freitagstipps zum Hören

In dieser Woche war wieder Spotify Wrapped Zeit. Mein musikalisches Alter ist übrigend 21 Jahre. Das meines Doktorsohns 60. Wir haben so gelacht!

Bei der Gelegenheit habe ich meine weihnachtliche Spotify “Barb’s Christmas Playlist” erweitert und mit neuen Songs aufgefrischt, seitdem höre ich sie rauf und runter.

Deswegen habe ich auch nur einen einzigen Podcast nebenbei geschafft, aber der hatte es in sich. Kosten mutmaßliche Kriegsverbrechen Trumps Wunsch-Secretary-of-War Pete Hegseth das Amt? Darum geht es in der aktuellen Ausgabe von „OK, America?“. Außerdem: Steve Witkoff und Jared Kushner in Moskau. Und: eine amerikanische Affäre, in die auch Gesundheitsminister Robert F. Kennedy Jr. involviert ist. Kleine Anekdote dazu: der ehemalige Nachrichten-Moderator Hegseth hat sich ja von Secretary of Defense (Verteidigungsminister) in Secretary of War (Kriegsminister) umbenannt. Im Land der Abkürzungen, den USA, wurde er dann SOW abgekürzt. Das heißt aber auch Sau. Einfach wie das weibliche Schwein. Tja, die Abkürzung wurde dann im Pentagon erstmal nicht mehr verwendet. Nun steht der Möchtegern- Krieger eventuell bald vor Gericht und ist im günstigsten Fall seinen Job los.

Das waren meine Freitagstipps und Gedanken für diese Woche. Vielen Dank für’s Vorbeischauen, ich hoffe, es ist etwas Interessantes für euch dabei.Und ich freue mich immer, wenn ihr meine Freitagstipps in den Kommentaren ergänzt!

Ich wünsche euch ein schönes zweites Adventswochenende!

Alles Liebe

Barbara

Freitags Füller Freitagstipps Herz & Seele Unterhaltsames

Gedanken zur Woche, Freitagstipps und # 851

28. November 2025

Willkommen zu den Freitagstipps und meinem Gedankensalat. Manchmal habe ich so viel im Kopf, das ich loswerden möchte und muss mich bremsen, dass ich nicht jede Woche einen halben Roman schreibe.

Der erste Advent steht vor der Tür und ich bin nicht im Geringsten vorbereitet. Wo ist denn eigentlich der November geblieben? Da dachte ich am Anfang des Monats, ich habe viel Zeit und ich kann es in Ruhe angehen.

Dann kam Corona dazwischen, die Adventswerkstatt, Berlin und London und zack, ist Dezember. Nun ja, kein Stress, mich drängt ja niemand, außer mein eigener Anspruch. Zumindest habe ich inzwischen Winterreifen drauf und meine Grippeschutz-Impfung auch, yay!

London war wie immer großartig. ich hatte eine wunderbare Zeit mit Tochter und Schwiegertochter und die Stadt hat mich endgültig in Weihnachtsstimmung versetzt. London in der Adventszeit ist einfach nochmal intensiver als sonst.

Die Lichter, die Dekorationen, die Stimmung, es kommt inzwischen an New York ran. Ich habe bereits einen ausführlichen Bericht mit neuen Tipps für London geschrieben, vielleicht mögt ihr ja mal reinschauen. Ich würde mich freuen, denn jeder Klick, auch auf dem Blog, spült ein wenig Kleingeld in meine Portokasse für die Kosten des Blogs, falls ihr das noch nicht wisst.

Ansonsten habe ich in dieser Woche noch viel gearbeitet und organisiert. Morgen findet nach einigen Jahren Pause endlich mal wieder unser Haane Familientreffen statt. Ich freue mich sehr drauf, denn meine Nichten, Neffen, Großnichten und Großneffen sind weit verstreut und man sieht sich viel zu selten.

Am Sonntag stellen wir dann auch unseren Hofbaum auf, hoffentlich spielt das Wetter mit. Mein Doktorsohn ist auch gerade im Hotel Mama zu Besuch und als gute Mama muss ich noch entsprechend den Kühlschrank füllen und so weiter. Denn wenn ich alleine bin, herrscht da meist gähnende Leere.

Meine Weihnachtskartenproduktion habe ich auch später als sonst gestartet, aber so langsam komme ich in Schwung. Gestern Abend habe ich mich mit meinen Freundinnen zum traditionellen gemütlichen Bastelabend mit leckerem Essengetroffen und das war genau der Anstoß, den ich noch gebraucht habe.

 

Freitagstipps Bastelabend

Und sonst so?

Ich habe während meiner Zeit in London meinen Nachrichtenkonsum eingeschränkt. Aber da meine Tochter Fachfrau für PR ist und ihr Job bedingt, dass sie auf dem Laufenden ist, kann man das Thema nicht komplett ausblenden.

Worüber wir diskutiert haben: Nachdem sich herausgestellt hatte, dass etwa zwei Drittel der MAGA- und rechtsextremen Twitter-Accounts in Russland, Nigeria und Bangladesch ansässig sind, hat Musk die Standortfunktion nun deaktiviert. Haha, wer hätte das gedacht, es ist so durchschaubar. Fake News, rechte Propaganda und die immer schwerer zu erkennende KI basierte Propaganda sind ein Thema, das meiner Meinung nach noch mehr Aufklärung braucht.

Unser Kanzler sollte am besten keine Auslandsreisen mehr machen. Er hat wieder voll ins Fettnäpfchen getreten und auf seiner jüngsten Afrikareise deutsches Brot zum Frühstück vermisst. Über seinen Besuch in der angolanischen Hauptstadt Luanda sagte er kurz darauf in Hamburg: “Was man am deutschen Brot hat, merkt man immer wieder, wenn man im Ausland ist. Gestern Morgen in Luanda am Frühstücksbuffet hab’ ich gesucht, wo ist ein ordentliches Stück Brot – und keins gefunden.” (Deutsche im Ausland: wo ist mein Schnitzel).

Und was ich auch mal laut sagen möchte, denn mir geht diese deutsche Nörgelei sowas von auf den Keks: Jetzt hört mal auf zu jammern und ständig unser Land schlecht zu reden, was alles nicht funktioniert. Zur Erinnerung, wir wurden 1990 mit einem Land wiedervereinigt, dass absolut bankrott und verschuldet war. Wir haben in der Finanzkrise halb Europa vor dem Kollaps bewahrt. Wir haben die COVID Pandemie mit einer der geringsten Mortalitätsraten überstanden und wir finanzieren seit Jahren mit Milliarden die Selbstverteidigung der Ukraine und kümmern uns um deren Kriegsflüchtlinge. Unser Land, wir alle, leisten Großartiges. Wir haben eine gute soziale Versorgung und leben in Freiheit. Nur dabei dürfen wir trotzdem nicht vergessen, berechtigt Kritik aus zu üben.

Was mir mir in Deutschland allerdings gerade fehlt, ist eine politisch klarer Weg, der alle Gruppierungen mitnimmt. Das ist es doch was zur schlechten Stimmung führt. Keiner fühlt sich wahrgenommen und mitgenommen. Vieles wird problematisiert, anstatt Lösungen zu diskutieren.

Und der neuste Aufreger: Der Verband “Die Familienunternehmer” öffnet die Tür für die AfD. Während man uns einredet, die AfD sei „Protest” oder „Stimme des Volkes” , ist längst klar: Sie ist die Versicherung der Superreichen gegen gerechte Verteilung – gegen Vermögenssteuer, Erbschaftssteuer und gesellschaftliche Verantwortung. Es geht darum, finanzielle und politische Macht ungebrochen an die nächste Generation weiterzugeben – natürlich steuerfrei.

Nicht zuletzt wegen des öffentlichen Drucks auf Social Media, ziehen Unternehmen jetzt Konsequenzen. Fritz Kola beendet seine Mitgliedschaft. Rossmann ist aus dem Verband ausgetreten. Vorwerk ist ausgetreten. BMW und andere ebenfalls.

Und selbst die Deutsche Bank zieht eine klare Linie: Sie stellt dem Verband keine Räumlichkeiten mehr zur Verfügung, nachdem erstmals AfD-Politiker eingeladen wurden. Während der Verband seine Brandmauer einreißt, zeigen verantwortungsbewusste Unternehmen Haltung und verlassen eine Lobby, die Rechtspopulismus normalisiert.

Werde ich mein Konsumverhalten anpassen? Ja, zumindest kaufe ich nicht mehr bei DM, denn die stehen nach wie vor zur Annäherung an die AfD. Ob meine fehlenden 2,50€ dem Konzern DM wehtun glaube ich nicht. Aber wie man am AfD nahen Müller Milch Konzern sieht, jammern die inzwischen. ganz schön rum wegen der Einbußen. Und nur durch Druck in der Öffentlichkeit und finanziellen Druck lässt sich vielleicht etwas erreichen.

Denn die AfD lebt nicht vom „Protest der kleinen Leute”. Sie lebt von Geld, Einfluss und Netzwerken ganz oben. Und einige der mächtigsten Wirtschaftsverbände öffnen ihr gerade die Türen. Rechtsextreme kommen nie allein an die Macht. Sie brauchen Verbündete mit tiefen Taschen und klaren Interessen. Der Faschismus kam nie von unten. Er kam immer von oben.

Das sieht man aktuell ja auch am Beispiel USA. Wenn mächtige Wirtschaftsakteure Rechtsextreme salonfähig machen, müssen wir lauter werden.

So, das war mein Wort zum Sonntag, ähm Freitag. Und das hier auch.

Freitagstipps Grafitti

Good News!

Heute gibt’s gleich zwei gute Nachrichten aus der EU: Gleichgeschlechtliche Ehen, die in der Union geschlossen wurden, müssen künftig in allen Mitgliedstaaten anerkannt werden – selbst dort, wo es keine Ehe für alle gibt.

Und: Die EU verschärft die Spielzeugregeln: Künftig sind PFAS, hormonaktive Stoffe und Biozide in Kinderprodukten tabu, auch bei Importware. Ein digitaler Produktpass soll dafür sorgen, dass gefährliches Spielzeug gar nicht erst in den Handel gelangt.

Freitagstipps

1. Am ersten Advent ___________ .

2.  __________ Geschenke besorgen.

3. Nächste Woche muss ich dringend _________ .

4.   ________ ist mein absoluter Lieblingsfilm in der Adventszeit.

5. Plätzchen backen _________

6.  __________ Glühwein.

7. Was das Wochenende angeht, heute Abend freue ich mich auf ___________ , morgen habe ich geplant, _________ und Sonntag möchte ich _________ !

Wenn ihr mitmachen wollt, könnt ihr die Fragen vom Freitagsfüller gerne auf euren Blogs beantworten und im Kommentar verlinken. Oder aber ihr beantwortet direkt hier in den Kommentaren, wenn ihr keinen eigenen Blog habt. Ich freue mich auf eure Antworten oder auf das Stöbern auf euren Blogs, danke für’s Mitmachen beim Freitagsfüller! Und euer Interesse an meinen Freitagstipps, die kommen jetzt. Ich freue mich übrigens auch, wenn ihr meine Freitagstipps durch eure eigenen Freitagstipps in den Kommentaren ergänzt!

Meine Freitagstipps für euch

Freitagstipps zum Gucken

Als ich in London war, haben wir einen Pizza und Kinoabend auf dem Sofa gemacht. Geschaut haben wir “Harriet – Der Weg in die Freiheit”. Wenn ich Filme über Rassismus sehe, reagiere ich inzwischen noch stärker als früher. Der Film basiert auf der Geschichte der legendären Freiheitskämpferin Harriet Tubman, ihrer Flucht aus der Sklaverei in den Südstaaten der USA und den anschließenden Missionen zur Befreiung Dutzender von Sklaven durch die „Underground Railroad“.

Der Film beeindruckt durch seine inspirierende Geschichte und das mitreißende Spiel seiner Hauptdarstellerin Cynthia Erivo. Die meiner Meinung nach in diesem Film oder eben vor 5 Jahren noch ganz anders aussah und natürlicher als jetzt nach den beiden Wicked Filmen. Mir gefiel die detailgenaue Ausstattung, sie erweckte das Historische zum Leben. Der Score – angefüllt mit Gospels – unterstützt das Dramatische und durch den großen erzählerischen Bogen taucht man ein in diese faszinierende Lebensgeschichte, die in Deutschland vielen unbekannt sein dürfte, und bleibt durch viele klug gesetzte Spannungsbögen immer ganz nah dran. Läuft auf Netflix.

Dann habe ich – weil neu auf Netflix und weit oben in den Charts – die Serie “Absentia” angefangen, eine US-amerikanisch-israelische Thriller-Serie mit drei Staffeln. Die Handlung dreht sich um FBI-Agentin Emily Byrne, die nach ihrer geheimnisvollen Entführung und der Annahme ihres Todes wieder auftaucht, aber als Hauptverdächtige in einer Mordserie gilt. Bis jetzt ganz spannend. Aber ich merke Bereits, dass die Figur der Hauptrolle mich nervt. Schon wieder eine Frau, die nur irre in die Gegend starrt und meint, nur sie, und das auch ganz alleine, könne die Welt retten bzw den Killer zur Strecke bringen. Mal sehen, wie es sich entwickelt.

Maxton Hall weiter zu schauen ertrage ich leider nicht mehr. Ich habe dazu etwas interessantes gelesen, weil jemand die seltsame Dramaturgie kritisierte, dass immer häufiger etwas gleichzeitig gesagt und gemacht wird. Zum Beispiel sagt jemand: ich hole jetzt Brötchen. Früher galt in der Dramaturgie, es wird besser etwas gezeigt statt gesagt. Eine Filmemacherin sagte jetzt: tatsächlich wird der „Second Screen” Aspekt immer wichtiger. Viel zu viele Menschen scrollen am Handy während sie eine Serie gucken und verpassen Infos, die nur gezeigt werden. Menschen scrollen sogar im Kino am Handy Da muss man sich leider manchmal auch den Konsumenten anpassen… Tja, was soll ich da noch sagen.

Freitagstipps zum Lesen

Habt ihr schon eure Adventsdeko fertig? Da sind wir ja wieder beim Thema. Hier sind ein paar einfache Ideen: Weihnachtsdeko ist zu aufwendig? Das sind die schönsten Ideen für Faule!

Und hier sind noch ein paar einfache aber tolle Ideen für Mandarinenschalen, nicht wegwerfen!

Heute ist der berühmt berüchtigte Black Friday, ich kann es nicht mehr hören. Inzwischen gibt es leider auch viele damit verbundene Betrugsmaschen, besonders Online Betrug mit Fake Shops. Bitte checkt alles doppelt und dreifach! Ich selbst bin letztes Jahr auf einen Fake Diptyque Shop reingefallen und jetzt extrem vorsichtig. Und sagt nicht, das könnte euch nicht passieren, diese Fakes sind inzwischen so gut, dass es erst meim ganz genauen Hinschauen und Prüfen auffällt.

Freitagstipps zum Hören

In dieser Woche war ein besonderer Tag, um auf Gewalt gegen Frauen aufmerksam zu machen. Ich habe auf meinem Rückflug aus London einen Recherche Podcast angefangen, der das Thema aufgreift und mir haben sich schon in der ersten Folge alle Nackenhaare aufgestellt. Umso wichtiger und unterstützenswert finde ich die journalistische Arbeit und Aufklärung dazu.

Erinnert ihr euch an den Fall der die Französin Gisèle Pelicot, die nach dem Prozess gegen ihren Mann im vergangenen Jahr  zu einer Heldin wurde? Das war offenbar kein Einzelfall.

Für den NDR Podcast “Rape Tapes” recherchierten die Journalistinnen Isabell Beer und Isabel Ströh im Internet Nutzer, die sich über das heimliche Betäuben und Vergewaltigen von Frauen austauschen – und Videos ihrer mutmaßlichen Taten veröffentlichen. Die Opfer stammen offenbar aus dem eigenen Umfeld: Ehefrauen, Partnerinnen, Mütter. In einer jahrelangen Undercover-Recherche gewinnen die Journalistinnen das Vertrauen der Nutzer und decken ein internationales Netzwerk von Vergewaltigern auf, das ungestört wachsen und agieren konnte – bis jetzt.

Dafür (und beim Hören des Podcasts) braucht man starke Nerven. Aber Dank dieser erschütternden Recherchen wird in Niedersachsen gerade diskutiert, ob der Besitz sogenannter Vergewaltiger-Videos strafbar werden soll. Richtig so!

Das waren meine Freitagstipps und Gedanken für diese Woche. Vielen Dank für’s Vorbeischauen, ich hoffe, es ist etwas Interessantes für euch dabei.Und ich freue mich immer, wenn ihr meine Freitagstipps in den Kommentaren ergänzt!

Ich wünsche euch ein schönes erstes Adventswochenende!

Alles Liebe

Barbara

Freitags Füller Freitagstipps Herz & Seele Unterhaltsames

Gedankensalat zur Woche, Freitagstipps und # 850

21. November 2025

Und plötzlich ist es Winter! Ich bin unterwegs nach London, da hat es vorgestern sogar schon geschneit. Eine Seltenheit für diese Großstadt.

Das vergangene Wochenende stand für mich ganz im Zeichen der diesjährigen Adventswerkstatt. Und danach brauchte ich einige Tage zur Regeneration, zum Aus- und Aufräumen. Und für den ATC Tausch-Adventskalender. 23 große Umschläge öffnen, 576 kleine Umschläge sortieren und auf 23 neue Rückumschläge verteilen.

Konzentration ist gefragt. Und trotzdem verzähle ich mich regelmäßig ein- bis zweimal. Trotzdem mache ich diese Aktion immer wieder gerne und freue mich, wenn jemand an jedem Tag im Advent Spaß am Öffnen der liebevoll dekorierten kleinem Umschläge mit den weihnachtlichen Artist Trading Cards hat.

AFreitagstipps TC Tausch-Adventskalender 2025

Mein wöchentlicher Bürotag war der einzige, in dem ich mal aus dem Haus gekommen bin. Meine Tochter hatte mich nämlich kurzfristig gefragt, ob ich mit ihr und einigen Freundinnen Weihnachtskarten basteln könnte. Die nächste Aufgabe, die ich erstmal in Sweatpants und Hausschuhen erledigen konnte.

Logistisch nicht so einfach. Denn der Haushalt meine Tochter ist nicht auf Basteln ausgelegt, also gibt es kein entsprechendes Werkzeug und auch keine Vorkenntnisse bei den Mädels. Ich reise grundsätzlich mit Handgepäck nach London. Wegen des Wetters heißt das mindestens ein zweites Paar Schuhe, dicke Pullis, Geschenke und Bastelkram, der die Sicherheitskontrolle übersteht, müssen in meinen kleinen Trolley und meine Handtasche. Letztere heißt praktischerweise Neverfull und ist ein Raumwunder.

Aber ich habe einige (für meinen Anspruch) minimalistische Modelle für Weihnachtskarten entworfen und so minimalistisch wie möglich alles, was wir für die Aktion benötigen, gepackt. Ich freue mich darauf, heute Abend mit den Mädels zu basteln und bin gespannt, ob alles so klappt wie geplant.

Gestern Abend war ich noch mit einer Freundin im Kino, und habe nur ca. drei Stunden vor meinem Trip geschlafen. Weil ich immer den ersten Flieger morgens nehme. Aber so isses, eventuell mache ich heute Mittag einen Power Nap bei meiner Tochter auf dem Sofa, statt direkt in den Londoner Trubel stürze.

Wenn ihr mögt, könnt ihr mich gerne auf Instagram ein wenig begleiten, so viele von euch haben schon nach weihnacjhtlichen Bildern aus London gefragt. Das freut mich!

Für die kommende Woche habe ich gestern auch noch in voller Panik einen Termin zum Reifenwechsel gemacht.  Dieses Thema werde ich nie richtig in den Griff bekommen, haha. Es war doch gerade noch so warm.

Und unser jährlicher Termin zum Kartenbasteln mit Freundinnen steht auch in der nächsten Woche an. Es geht jetzt Schlag auf Schlag irgendwie. Im Januar werde ich wohl nur schlafen.

Apropos, diese Dunkelheit so früh! Frisch gebadet, was gefuttert, angenehme Müdigkeit und es ist gerade mal 19.00 Uhr. Kann man da schon ins Bett? Auf dem Sofa einschlafen ist ja auch nicht das Wahre. Geht’s euch auch so?

Und sonst so?

Es ist gefühlt den halben Tag dunkel und die Nachrichten werden auch einfach nicht erfreulicher, es ist zum Heulen.

Wisst ihr noch, damals, als Merz meinte Baerbock wäre keine geeignete Kanzlerkandidatin und dann später, dass sie als “feministische” Außenministerin auch nix kann. Und jetzt haben wir Lügen, Stadtbild und ekelhafte Deutschtümelei in Brasilien. Merkel hat das immer gewusst, was der für ein Typ ist. Die Union wäre ohne Merz, Spahn, Linnemann, Söder und Klöckner besser dran, finde ich.

Die „Wirtschaftsweisen” warnen die Bundesregierung, Chancen zu verspielen und fordern zu einem Kurswechsel auf.  Schuldenquote. Sie sprechen sich in ihrem Jahresgutachten auch dafür aus, die Erbschaft- und Schenkungsteuer zu reformieren – mit dem Ziel einer gleichmäßigeren Besteuerung aller Vermögensarten. Aber es wäre ja lächerlich, wurde die CDU mal auf promovierte Experten der Wirtschaft mit langjähriger Erfahrung hören, wo kommen wir denn da hin. Dazu habe ich weiter unten noch einen guten Podcast Tipp für euch.

Wenn wir an einem Punkt der Ungleichheit angekommen sind, dass sogar die Wirtschaftsweisen sagen, dass das ganze “nach unten treten” (Experten nennen das trickle down) keinen Sinn hat und dem Wachstum nicht nützt, sollte das doch auch den letzten Menschen mal die Augen öffnen. Auch wenn das den ins Unermessliche wachsenden privaten Reichtum begrenzt.

Neues aus Absurdistan:

Das Epstein Theater in den USA geht in den nächsten Akt und spitzt sich zu.

Die Trump in den Allerwertesten kriechende FIFA hat jetzt bestätigt, dass dieser sich aussuchen kann, in welchen Städten Fußball-WM-Spiele ausgetragen werden. Dreimal dürft ihr raten, dass es nur Städte sein werden, wo Republikaner regieren und ihm auch zu Willen sind. Demokratische Bürgermeister haben das Nachsehen. Pure erbärmliche Erpressung ist das. Man sollte diese WM wirklich komplett boykottieren, zumal die FIFA scheinbar gerade extra für den orangenen Trumpel eine Art Friedensnobelpreis entwirft. Weil er den echten ja nicht bekommen hat.

Die Schweizer haben DT einen Goldbarren und eine goldene Rolex geschenkt, daraufhin hat er die Zölle für die Schweiz fast komplett abgesenkt.

Dieses Drehbuch kann sich wirklich niemals ausdenken. Ich skippe inzwischen jede zweite Nachricht, wenn ich morgens in Ruhe meinen Kaffee trinke, anders hält man das ja nicht aus. Bin auch inzwischen im Christmas Mug Modus, der Schrank ist schon umgeräumt.

Freitagstipps Christmas Mug

Good News!

Unser halbes Leben spielt sich inzwischen online ab – mit all seinen Licht- und Schattenseiten. Es wird einerseits berichtet, dass Millionen Meta-Nutzer:innen in Deutschland Anspruch auf Schadensersatz haben könnten, weil der Konzern offenbar Daten weitergegeben hat. Andererseits geht ein neuer digitaler Safer Space für junge Queers an den Start – ein Angebot, das vielen endlich Schutz und Gemeinschaft bietet.

Ein neuer Satellit stärkt weltweite Klimawarnsysteme. Europas neuer Satellit Sentinel-6B soll den Meeresspiegel so genau messen wie nie zuvor – und damit Klima und Küstenschutz verbessern. Das Gerät erfasst alle zehn Tage die gesamte Erde und liefert Daten, die Wetterprognosen, Frühwarnsysteme und Planungen für gefährdete Regionen präziser machen.

 

Freitagstipps

1. Nächste Woche ___________ .

2.  __________ wenn ich könnte wie ich wollte.

3. Es riecht nach Weihnachten wenn  _____________ .

4.  _________ IKEA.

5.  Es läuft  _________

6. ___________ immer und immer wieder.

7. Was das Wochenende angeht, heute Abend freue ich mich auf ___________ , morgen habe ich geplant, _________ und Sonntag möchte ich _________ !

Wenn ihr mitmachen wollt, könnt ihr die Fragen vom Freitagsfüller gerne auf euren Blogs beantworten und im Kommentar verlinken. Oder aber ihr beantwortet direkt hier in den Kommentaren, wenn ihr keinen eigenen Blog habt. Ich freue mich auf eure Antworten oder auf das Stöbern auf euren Blogs, danke für’s Mitmachen beim Freitagsfüller! Und euer Interesse an meinen Freitagstipps, die kommen jetzt. Ich freue mich übrigens auch, wenn ihr meine Freitagstipps durch eure eigenen Freitagstipps in den Kommentaren ergänzt!

Meine Freitagstipps für euch

Freitagstipps zum Gucken

Durchgebingt fast in einem Rutsch habe ich den neuen Netflix Thriller “The Beast in Me”. Aggie Wiggs (Claire Danes) ist eine gefeierte Autorin, die schon einige Bestseller veröffentlicht hat. Doch seit dem tragischen Tod ihres Sohnes hat sie sich aus der Öffentlichkeit zurückgezogen und das Schreiben aufgegeben. Doch eines Tages wird Aggies Spürsinn für spannende Geschichten von Neuem erweckt, als der Immobilien-Mogul Niles Jarvis (Matthew Rhys) ins Haus nebenan einzieht. Dieser war einst der Hauptverdächtige, als seine Ehefrau spurlos verschwunden ist. Aggie fühlt sich von seiner Präsenz inspiriert und anstatt ihre eigene Trauer zu verarbeiten, will sie die Wahrheit herausfinden, was damals wirklich mit Niles Ehefrau geschehen ist. Die Spannunmg steigert sich von Folge zu Folge. Ich war allerdings wie auch bereits in Homeland von der ewig zitternden Unterlippe von Claire Danes leicht genervt, wo sie sich am Krankheitsbild der bipolaren Störung abarbeitete. Sie spielt die Rolle wirklich großartig, keine Frage. Aber ungeschminkt, hyperagil, immer kurz vor dem Nervenzusammenbruch – und androgyn in Edel-Vintage gekleidet ist vielleicht etwas zuviel des Guten.

Interessant für mich war auch, dass ich parallel noch “The Americans” zu Ende geschaut habe. Auch hier spielt Matthew Rhys die Hauptrolle, aber er ist wesentlich jünger. Die Rollen sind ähnlich rätselhaft und doch anders. Diese Serie hatte ich euch bereits letzte Woche empfohlen, ich bin immer noch begeistert das Finale der 6. und letzten Staffel war einfach episch, ganz anders als erwartet. Ich finde übrigens auch den Soundtrack der Serie super, 80er Musik, die Erinnerungen weckt. Und den geschichtlichen Hintergrund, der gut recherchiert ist. Wie der KGB zu Zeiten Gorbatschows eigentlich die Demokratie verhindern wollte. Ist ihnen damals nicht gelungen. Putin dann später leider doch.

Und ich war endlich mal wieder im Kino. Im zweite Teil von “Wicked”. Es war immer klar, dass der zweite Teil der Verfilmung des Broadway-Musicals angesichts seiner viel düstereren, ernsthafteren Stimmung (das ist einfach der Lauf der Geschichte des Zauberers von Oz) niemals die euphorischen Höhen des Vorgängers erreichen würde. Aber uns hat auch die zweite Hälfte des anti-faschistischen Musical-Erlebnisses begeistert. Allen voran die aufwändig gestalteten Sets, genauso wie die ca. neun Millionen Tulpen, die extra für den Film gepflanzt wurden. Die Hauptdarstellerinnen Ariana Grande und Cynthia Erivo überzeugen sowohl emotional als auch stimmlich erneut auf ganzer Linie. Aber es fehlen irgendwie die Ohrwürmer aus Teil 1 und schlicht und ergreifend ein emotionaler Höhepunkt wie „Defying Gravity“. Trotzdem ein schönes Märchen, gute Unterhaltung und natürlich auch The sexiest Man alive: Jonathan Bailey.

Ich habe den ersten Teil damals mit meiner Tochter in London im Originalton gesehen und diesen Teil jetzt in Deutsch. Deutsche Synchronisation ist leider nicht unbedingt ein Gewinn.

Freitagstipps zum Lesen

Die Kessler Zwillinge sind irgendwie ein Relikt aus meiner Jugend. Viele junge Menschen werden sie überhaupt nicht kennen, obwohl sie zu ihrer Zeit weltberühmt waren. Deutsche Superstars im Doppelpack, deren gemeinsamer Tod jetzt unangenehme Schlagzeilen machte. Lasst sie doch in Frieden ruhen.

Pippi Langstrumpf wird 80 Jahre alt! In jedem von uns sollte doch ein wenig Pippi Langstrumpf stecken, ein Hauch wenigstens, oder? Im verlinkten VOGUE Artikel las ich interessante Hintergründe zur Entstehung der Figur und warum Astrid Lindgrens Heldin nie aus der Zeit fällt.

Habt ihr schon mal den Begriff “Non-Sleep Deep Rest” gehört? Ich nicht. Der 20-Minuten-Schlafhack wirkt angeblich besser als jeder Powernap. Schlafyoga oder Entspannungsmeditation wird NSDR auch genannt. Ich bin da skeptisch.Der Trend ist längst zu einem Hype avanciert, der von Millionen von Menschen betrieben wird. NSDR: lebensverändernder Trend oder Humbug?

Freitagstipps zum Hören

Ich bin immer noch bei meinem Hörbuch  “Die Erbin” von Claire Winter* und habe noch 9 Stunden vor mir. Die ersten Kapitel ließen nicht erahnen, welche spannende Wendung die ganze Geschichte nimmt. Bei Hörbüchern gibt es außerdem große Unterschiede je nach Sprecher, finde ich. Und Sabine Kaak liest exzellent und sehr facettenreich, ein Genuss.

Trotzdem habe ich auch einen Podcast geschafft, weil mich das Thema sehr gereizt hat. Aladin El-Mafaalani ist Soziologe, Autor und Professor und war in der vorletzten Episode im Hotel Matze zu Gast. Er erklärt für mich sehr einfach und verständlich, warum der Populismus so stark ist, woher seiner Meinung nach der Vertrauensverlust innerhalb unserer Gesellschaft kommt. Vertrauen und Misstrauen in Wissenschaft, Medien und Politik, über „Misstrauensgemeinschaften“ auch innerhalb der Familien, warum Bekämpfen oft das Falsche verstärkt und was die Finanzkrise 2008 mit unserer Gegenwart zu tun hat. Der Podcast geht über drei Stunden und ich bin noch nicht ganz durch, aber ich habe bisher oft mit dem Kopf genickt und gedacht: ach so, ja, stimmt, da hat er recht.

Das waren meine Freitagstipps und Gedanken für diese Woche. Vielen Dank für’s Vorbeischauen, ich hoffe, es ist etwas Interessantes für euch dabei.Und ich freue mich immer, wenn ihr meine Freitagstipps in den Kommentaren ergänzt!

Ich wünsche euch ein schönes Wochenende, im Norden ist Schnee angesagt!

Alles Liebe

Barbara

Freitags Füller Freitagstipps Herz & Seele Unterhaltsames

Gedanken zur Woche, Freitagstipps und # 847

31. Oktober 2025

Neue Woche, neue Freitagstipps und ich schreibe sie, während ich dick eingemummelt im Bett liege.

Erinnert ihr euch, dass ich mich am vergangenen Freitag auf mein 50jähriges Abi Treffen gefreut hatte? Nun ja, es war ein Erlebnis, an das ich aus verschiedenen Gründen noch länger denken werde. Denn ich habe mir wahrscheinlich bei der Gelegenheit meine zweite Covid Infektion eingefangen. Alle Termine abgesagt, krank gemeldet, drei Tage mehr oder weniger durchgeschlafen, und das Schlimmste ist inzwischen überstanden.

Als ich heute nacht gegen drei wachwurde und Heißhunger auf Schokoladenpudding hatte wusste ich das. Ehrlich gesagt hatte ich dieses Virus nicht mehr so auf dem Schirm. Aber die Symptome waren eindeutig und ich war dann nicht die Einzige mit positivem Test nach unserem Abi Treffen. Zumindest kann ich jetzt meinem Impftermin nächste Woche absagen.

Und das Abi Treffen? Ich verrate euch was: ohne Namensschild erkennt man nach 50 Jahren niemanden mehr so einfach. Außer Einige, die man zwischendurch mal gesehen hat. Während der Führung durch die Schule kamen dann tatsächlich so viele Erinnerungen zurück als wären keine 50 Jahre vergangen, seit ich das alte Gebäude verlassen habe. Nun ja, ich habe 10 Jahre meines Lebens da die Schulbank gedrückt, auch Samstags. Letzteres hatte ich schon verdrängt, dass wir auch Samstags Unterricht hatten. Rückblickend war es eine gute Zeit. Die ehemalige Schuldirektorin Schwester Benedicta erzählte uns während der Führung, wir wären seit 1968 die erste Gruppe, die sich nach 50 Jahren in der Schule treffen, oft enden die Initiativen früher.

Am Montag habe ich noch einen riesigen Schwung Materialpakete aus meinem Shop fertiggemacht und zur Post gebracht. Ich habe mit meiner Nachbarin im sehr matschigen Wald bei Nieselregen den Weihnachtsbaum für unseren Hof ausgesucht.Und einen Blogbeitrag zum ATC-Adventskalender geschrieben. Kurz danach war ich dann für den Rest der Woche ausgeknockt.

Dabei habe ich viel zu tun! Aber es kommt eben manchmal anders. Heute morgen schmeckte der Kaffee jedenfalls wieder und da morgen Feiertag ist werde ich heute Abend um 9 im fast leeren Supermarkt mit Maske einkaufen gehen. Ist bestimmt irgendwie komisch, aber muss sein.

Heute ist Halloween, das wird bei uns im Hof groß und gruselig gefeiert. Ohne mich natürlich dieses Mal. Ich vermisse auch die Zeit, als meine Kinder noch zuhause waren und mein Sohn die schönsten Kürbisse geschnitzt hat.

Freitagstipps Halloween Kürbis

Und sorry, das ist doch komplett gestört das es um vier oder fünf Uhr bereits stockdunkel ist. Das ist einfach mitten am Tag. Leute sitzen um fünf Uhr in einem Café und trinken nen Kaffee in kompletter Dunkelheit. Wir verbringen einfach Monate gefühlt in Finsternis. Kann mal irgendwer das Licht anmachen, bitte.

Und sonst so?

Umberto Eco sagte mal:

“Die sozialen Medien geben Legionen von Idioten das Wort, die früher nur nach einem Glas Wein im Wirtshaus quatschten, ohne die Gemeinschaft zu schädigen. Damals wurden sie schnell zum Schweigen gebracht, doch jetzt haben sie dasselbe Rederecht wie ein Nobelpreisträger. Es ist die Invasion der Schwachköpfe.”

Da ist was dran.

Merz macht Urlaub. Was das für das Stadtbild von Palma de Mallorca bedeutet. Er “nimmt sich eine Auszeit”. Von was, Friedrich? Von was?

Und ich denke manchmal, dass die in der CDU und CSU alle im Geschichtsunterricht geschlafen haben.

Gute Neuigkeiten!

Hab das Gefühl es geht wieder bergauf:

  • Wilders verliert die Wahl in den Niederlanden
  • Die linke Connolly wird in Irland Präsidentin
  • Gegen Julian Reichelt wird wegen Volksverhetzung ermittelt
  • Der geplante Register für trans Personen scheitert im Bundesrat
  • der Sprecher der Republikaner im Repräsentantenhauses schließt eine 3. Amtszeit Trumps aus
  • Republikaner im US-Senat stellen sich in einer Abstimmung gegen Trump
  • Spanien will das Recht auf Abtreibung in der Verfassung verankern

 

Freitagstipps

1. Am 1. November ________.

2. _________ warme Füße.

3. Wenn ich wählen dürfte, ___________.

4.  ________ muss ich als nächstes dringend erledigen.

5. Draussen vor der Tür ________ .

6.  ________ war meine letzte Bestellung im Internet.

7. Was das Wochenende angeht, heute Abend freue ich mich auf ___________ , morgen habe ich geplant, _________ und Sonntag möchte ich _________ !

Wenn ihr mitmachen wollt, könnt ihr die Fragen vom Freitagsfüller gerne auf euren Blogs beantworten und im Kommentar verlinken. Oder aber ihr beantwortet direkt hier in den Kommentaren, wenn ihr keinen eigenen Blog habt. Ich freue mich auf eure Antworten oder auf das Stöbern auf euren Blogs, danke für’s Mitmachen beim Freitagsfüller! Und euer Interesse an meinen Freitagstipps, die kommen jetzt. Ich freue mich übrigens auch, wenn ihr meine Freitagstipps durch eure eigenen Freitagstipps in den Kommentaren ergänzt!

Freitagstipps Allerheiligen

Meine Freitagstipps für euch

Freitagstipps zum Gucken

Seit Dienstag ist die Doku über den Rapper Haftbefehl (mit bürgerlichem Namen Aykut Anhan) auf Netflix zu sehen, die meiner Meinung nach Pflichtprogramm in Schulen werden sollte. Ich fand sie unglaublich intensiv und beeindruckend.

Für “Babo – Die Haftbefehl-Story” wurde Aykut Anhan, seine Frau und ihre drei Kinder, zwei Jahre lang begleitet. Es wird von seiner schwierigen Kindheit erzählt, von seinem Aufstieg in die Charts und seiner Kokainsucht. Die eindringlichen Bilder dieser Dokumentation erschüttern. Grund dafür sind vor allem die körperlichen Veränderungen des 39-Jährigen, eine der Folgen des jahrzehntelangen Drogenkonsums. Sie werden in der Doku brutal ehrlich gezeigt. Schon mit 13 Jahren habe er mit Koks angefangen, daraus seien 25 Jahre geworden. Trotzdem hat er es an die Spitze der deutschen Rap-Charts geschafft. Der Film, produziert von Elyas M’Barek, schockiert, weil er den Rapper nur am Rande als gefeierten Musiker zeigt. Im Mittelpunkt steht ein Mensch, der sein Kindheitstrauma nie aufarbeiten konnte, seit Jahrzehnten der Sucht verfallen ist und nun vor laufender Kamera um sein Leben kämpft. Schonungslos ehrlich und in Szenen erzählt, die einen kaum loslassen.

Nicht mein Musik-Genre, ich kannte ihn ehrlich gesagt bisher nicht. Offenbachs Schülerrat (der Rapper kommt aus Offenbach) fordert nun “eine bewusste Auseinandersetzung” – mit Musik, Texten, der Biografie von Haftbefehl, unter anderem in den Fachern Musik und Deutsch.

“Wenn Schule ein Ort der Lebensrealität sein soll, dann darf sie nicht nur Goethe lesen, sondern auch Haftbefehl hören”, so Cengizhan Nas, stellvertretender Stadtschulsprecher. Ich finde diesen Vorschlag der jungen Menschen sehr wichtig!

Und dann habe ich noch das neuste Meisterwerk der Regisseurin Kathryn Bigelow gesehen. Mir sind ihre ausgezeichneten Produktionen “Zero Dark Thirty “und “The Hurt Locker” noch in Erinnerung. “A House of Dynamite” belegt derzeit in 70 Ländern den ersten Platz der Netflix-Spielfilm-Charts. Der Thriller zeigt einen Atomangriff auf die USA, bei dem der Einschlag der Rakete in Chicago in weniger als 30 Minuten erfolgen wird. Ein Abwehrversuch schlägt fehl, der Einschlag selbst wird nicht gezeigt, dafür die verzweifelten Beratungen von Militärs, Ministern und dem US-Präsidenten aus drei unterschiedlichen Perspektiven.

Ein exzellente gemachter Film. Das unangenehme, frustrierende Gefühl des Endes – eines Endes, über das man keine Kontrolle hat – entspricht dem Gefühl der Figuren, die den Ereignissen hilflos zusehen müssen. Und als Belohnung regt es zum Nachdenken darüber an, was man als Präsident jetzt tun würde, da einem keine klare Handlungsrichtung vorgegeben wird – genau wie alle von ihm erwarten, eine Entscheidung zu treffen, obwohl ihm kaum Informationen zur Verfügung stehen.

Das Ende frustriert, dabei geht es im Film nicht um das Ende. Man sieht im Film eine Fiktion. Oder eine Realität, in der wir bereits leben, besonders nachdem der Irre in Washington gerade neue Tests seiner atomaren Waffen angeordnet hat. Der Punkt ist, wenn eine Situation wie im Film eintritt, ist es egal, wie die Entscheidung ausfällt, die Welt wie wir sie kennen wird es nicht mehr geben.

Das Pentagon (oder Kriegsministerium, wie es der neue Chef und ehemalige Talkshow Host Hegseth gerne nennt) bestreitet das Szenario. Laut einer Mitteilung an die eigenen Mitarbeiter (!) liege die Wahrscheinlichkeit, eine feindliche Atomrakete abschießen zu können, bei 100 Prozent. Ist das jetzt beruhigend? Eher nicht.

Ich brauche jetzt wirklich dringend eine meiner Wohlfühl-Serien und Weihnachtsfilme.

Freitagstipps zum Lesen

Als ich das hier gelesen habe, musste ich laut lachen. Im Streit um geschlechtergerechte Sprache sorgt in Friedrichsdorf eine Feuerwehr-Satzung, die nur noch weibliche Amtsbezeichnungen kennt, für reichlich Zündstoff zwischen Bürgermeister und CDU-Fraktion. Ich würde mal sagen, der Schuss ist nach hinten losgegangen für die CDU, haha! Gender Zoff wegen Feuerwehrsatzung in Friedrichsdorf.

Manche Trends sind witzig und unterhaltsam. Manche muss man einfach nicht verstehen. Kennt ihr den 6-7 Trend? Mir ist er öfter auf Tiktok begegnet, aber was soll das?  Kinder schreien „6-7!“ – Lehrer verzweifeln

Wolfgang Crom wacht über mehr als 1,2 Millionen Karten, Atlanten und Globen im Kartenlesesaal der Staatsbibliothek in Berlin. Für ihn sind sie ein Schatz, der uns auch helfen kann, die Klimakrise zu bekämpfen. Ich höre zum ersten Mal von diesem Ort und beim Lesen von “Der Kartenhüter” habe ich direkt Lust verspürt, diesen Raum mal zu besuchen, wenn ich wieder in Berlin
bin.

In Essen entsteht ein Erinnerungsort, der Zeitzeug*innen der Shoa durch Hologramme lebendig macht. Besucherinnen können den Überlebenden Fragen stellen, die KI aus echten Interviews beantwortet. Das Projekt „Holo-Voices“ öffnet am 27. Januar 2026. Ziel ist es, Geschichte greifbar und persönlich erlebbar zu machen.

Freitagstipps zum Hören

Ich habe während meines Herumlungerns im Bett in den letzten Tagen unter anderem den neuen Hotel Matze Podcast gehört. Zwei Stunden mehr oder weniger Monolog von Michel Friedmann zum Thema Demokratie. Ich mochte ihn früher nicht, aber was er hier über Nörgeln, die Partei des Hasses und wie wichtig es ist, dass wir im Alltag und auch in kleinen Dingen Demokratie leben, macht durchaus Sinn. Wie können wir jeden Tag Demokratie üben?

Und ich habe in eine neue Podcast Reihe reingehört. Brigitte Huber & Stephan Seiler sprechen in ihrem neuen Podcast über die großen und kleinen Fragen des Älterwerdens. Ich bin gerade bei dieser Folge mit Dermatologin Dr. Yael Adler, es geht um unsere Haut und was und was nicht Sinn macht, wenn es um Seren & Co. geht.

Das waren meine Freitagstipps und Gedanken für diese Woche. Vielen Dank für’s Vorbeischauen, ich hoffe, es ist etwas Interessantes für euch dabei.Und ich freue mich immer, wenn ihr meine Freitagstipps in den Kommentaren ergänzt!

Ich wünsche euch einen schönen Start ins lange Wochenende!

Alles Liebe

Barbara

Freitags Füller Freitagstipps Herz & Seele Unterhaltsames

Gedanken zur Woche, Freitagstipps und # 846

24. Oktober 2025

Neue Woche, neue Freitagstipps! Und natürlich der Freitagsfüller und mein Gedankensalat.

Gestern wäre ich fast vom sehr stürmischen Herbstwind weggeblasen worden und auf einen dicken glitschigen Blätterteppich ausgerutscht. Und ich habe abends im strömenden Regen auf der Autobahn festgesessen, weil dem Wetter angepasstes Fahren anscheinend überbewertet wird. Unfall mit Vollsperrung 500 Meter vor der Abfahrt nach Hause, nicht witzig, besonders wenn man dringend … ihr wisst schon was. Na ja, ich habe es überlebt und gedacht: der Herbst ist nicht meine Jahreszeit. Dieses Glorifizieren von Pumpkin Spice, Blätterrascheln, Hunter Boots und so weiter, nicht meins.

Ich versuche mich deswegen gedanklich direkt in den weihnachtlichen Modus zu versetzen und stöbere mit Wonne in den Ideen und Geschäften. Irgendwie bin ich auch auf Tiktok in der Ralph Lauren Christmas Bubble gelandet und finde das gut. Bewahrt mich zu 99% vor bunten Spontankäufen.

Schön ist es auch, dass es seit Tagen so fisselig geregnet hat, dass ich meine Pflanzen auf der Terrasse tatsächlich gießen musste, die Hortensien ließen alle Blätter hängen, weil der Regen nicht auf die Erde gelangte. Ich weiß, jammern auf hohem Niveau, das muss auch mal erlaubt sein.

Freitagstipps Hortensien

Das vergangene Wochenende war bei mir mit zwei wunderbaren und entspannten Workshops gefüllt. Es waren einige neue und super nette Teilnehmerinnen dabei, sowas freut mich immer besonders. Einen Blogbeitrag dazu gibt’s am Sonntag.

Da ich die großen Tische schon mal draußen hatte, nutzte ich die Gelegenheit das lange aufgeschobene Projekt Materialpakete anzugehen und sortierte und zählte aus mehreren Kisten entsprechend Papiere, Stempel Schablonen, Päckchen mit Dekorativen Elementen usw. Für meine Workshops bestelle ich oft größere Mengen Papier und sonstiges Bastelmaterial, als ich eigentlich benötige. Oft auch vorgegeben durch die Verpackungsgrößen der Hersteller oder Großhändler. So bleibt meist etwas übrig und nimmt Platz für neues Material weg. Manchmal bestelle ich auch was und stelle dann irgendwann fest, dass ich es bereits habe. Uuups.  Kann passieren, wenn man mal den Überblick verliert. Also heißt es einmal im Jahr: alles muss raus.

Diese Bastel- und Materialpakete sind immer sehr beliebt, also schaut gerne man in meinen kleinen Shop vorbei.

Ein kleiner Ausflug in die Vergangenheit

Auf Samstag, also auf morgen, freue ich mich an diesem Wochenende besonders. Ich habe 50jähriges Abi-Treffen und bin sowas von gespannt, wen ich überhaupt noch kenne bzw erkenne. Wir beginnen das Treffen mit einer Führung durch die Schule. Schwester Benedikta erwartet uns an der Klosterpforte. Habe ihr auch manchmal noch Alpträume von eurer Schulzeit? Mein Endgegner war Schwester Gregoria, meine Lateinlehrerin. Sie klopfte ständig mit einem Bleistiftstummel auf ihr Pult und rief: Haltung! Wenn eine von uns halb auf dem Tisch lag und nicht kerzengerade saß.

Woran ich mich auch noch erinnere: Handarbeitsunterricht in den unteren Klassen. Wir mussten sogenannte Lepra-Lappen stricken, so hießen die kleinen Quadrate aus Wolle. Daraus wurden irgendwo dann Decken für an Lepra erkrankte Menschen in afrikanischen Ländern genäht. Meine Quadrate waren peinlich, krumm und schief, für nix zu gebrauchen. Ich konnte noch nie ordentlich Stricken. Nähen war dann aber ganz mein Ding, das habe ich tatsächlich im Gymnasium bei den Ursulinen gelernt und mir als Teenie dann microkurze Miniröcke genäht. Zum Entsetzen meiner Eltern ( so gehst du nicht aus dem Haus …).

Ansonsten habe ich eigentlich gute Erinnerungen an meine Schulzeit. Es war spannend zu beobachten, wie sich die Ordensschwestern im Lehrer*innen Kollegium im Lauf der Jahre modernisierten. Als ich in der Sexta (so hieß damals Klasse 5) war, trugen alle noch weiße Hauben, Schleier und bodenlange Tracht. Im Lauf meiner Schulzeit verschwanden, zumindest bei den jüngeren Nonnen die Hauben, die Schleier und Trachten wurden kürzer und grau statt schwarz. Und irgendwann, da war ich bereits in der Oberstufe, durften sie zivile Kleidung tragen. Das war für uns eine kleine Sensation. Wir fragten und als Schüler*innen sowieso ständig, was sich da hinter den Klostertüren abspielte, die an das Schulgebäude grenzten.

Ich habe in der Schule Latein, Englisch und Französisch gelernt, hatte Kunst, Englisch und Religion als Leistungskurs, das habe ich geliebt. Mathe und alle MINT Fächer gehasst. Und in den letzten zwei Schuljahren hatte ich dann auch alles andere als Schule im Kopf, ich kannte meinen Mann da bereits. Kein Wunder, dass ich das Abi dann versemmelt habe. Egal, aus mir ist trotzdem was geworden, wie man so schön sagt.

Das Schulgebäude habe ich also auch seit 50 Jahren nicht gesehen und bin gespannt, wie es sich verändert hat!

Für den Rest des Wochenendes ist dann nur noch chillen angesagt. Und vielleicht die ersten Entwürfe für Weihnachtskarten machen.

Und sonst so?

Nennt mich altmodisch, aber die jüngsten Ereignisse zeigen mal wieder, wie riskant es ist, einen Mann zur Kanzlerin zu machen.

Die Töchter um Rat zu fragen ist ja grundsätzlich eine gute Idee – aber man sieht eben auch, dass Männer in solchen Positionen schnell überfordert sind und fühlt sich doch wohler, wenn eine Frau an der Spitze das Ganze sachlich im Griff hat.

Friedrich Merz wurde nie als Minister ins Kabinett geholt. Weder bei Kohl noch bei Merkel. Er hat noch nie Regierungsverantwortung gehabt. Weder als Ministerpräsident noch als Bürgermeister. Er hat stattdessen sein Einkommen in diversen Aufsichtsratsämtern verdient. Wie konnte man auch nur annähernd glauben, dass er für Herausforderung geeignet ware, die Probleme dieser Zeit zu verstehen und anzugehen? Er hat jahrzehntelang in seiner kapitalistischen Blase gelebt. Und von dort hinabgeschaut.

Und  Trump lässt gerade den kompletten Ostflügel des Weißen Hauses abreißen (wo sich traditionell die Büros der First Ladies befinden), um Platz für seinen überkandidelten goldenen Ballsaal zu schaffen. FLOTUS hält sich ja sowieso raus und in NYC auf. Er und seine Familie haben ihr Milliardenvermögen im Übrigen seit seinem Amtsantritt verdoppelt. Kein Drehbuchautor könnte sich ausdenken, was täglich an nachrichtlich an Absurditäten über uns hereinprasselt. Flood the zone gilt immer noch. Um abzulenken vom Ungeheuerlichen.

Und der Großteil der deutschen Bevölkerung ist sich nicht im Ansatz bewusst, was Trump da gerade in den USA macht. Die Mainstream Medien berichten nicht ausreichend davon. Es ist eine ethnische Säuberung. Ein Krieg gegen die eigene Bevölkerung. Wieso das für uns relevant ist? Die Vorlage dafür, Project 2025 der Heritage Foundation, ist bereits in CDU Kreisen angekommen. Es ist sehr relevant für uns, was in den USA geschieht. Mit CDU und A** ist das unsere Zukunft.

Mal davon abgesehen war Trumps Antwort auf die zahlreichen Proteste in den USA, den größten, die jemals gegen eine amtierende Regierung statt gefunden haben, ein KI-Video, in dem er mit einer Krone auf dem Kopf einen Kampfjet über die protestierende Menge fliegt und Shit über dieser abwirft.

Dieses infantile Niveau regiert gerade das höhst aufgerüstete Land der Welt.

In 10 Jahren sind Merz, Trump, Putin, Netanjahu und wie sie alle heißen sehr wahrscheinlich tot oder zumindest nicht mehr im Amt. Diese Generation alter weißer Manner, die die Welt verbrennen stirbt aus. Wir müssen nur irgendwie bis dahin durchhalten, ohne den 3. Weltkrieg auszulösen oder im Faschismus zu versinken.

Freitagstipps Herbstfotos

Good News!

Es gibt neue Forschungsergebnisse zu einem Bluttest, der mehr als 50 Krebsarten frühzeitig und noch vor den ersten Symptomen erkennt. Hoffnung auf eine frühere Diagnose.

Bei GoodBuy laufen die Vorbereitungen für die Geschenkesaison: Sie planen Aktionen und suchen nachhaltige Highlights für unter den Baum. “Weihnachtsgeschenke mit Sinn”

In Kisumu in Kenia versorgt das Projekt „Food for Education“ täglich tausende Schulkinder mit warmem Essen. Die Mahlzeiten kosten Eltern nur 15 Schilling und werden digital per Armband bezahlt. Die Ergebnisse sind spürbar: Die Kinder sind konzentrierter, haben bessere Noten und es gibt weniger Schulabbrüche.

 

Freitagstipps

 

1. Auch du je, ________.

2. _________ Niveau.

3. Halloween _________.

4.  ________  ist vielleicht doch möglich.

5. Aufpassen, ________ .

6.  ________ Weihnachtsgeschenke.

7. Was das Wochenende angeht, heute Abend freue ich mich auf ___________ , morgen habe ich geplant, _________ und Sonntag möchte ich _________ !

Wenn ihr mitmachen wollt, könnt ihr die Fragen vom Freitagsfüller gerne auf euren Blogs beantworten und im Kommentar verlinken. Oder aber ihr beantwortet direkt hier in den Kommentaren, wenn ihr keinen eigenen Blog habt. Ich freue mich auf eure Antworten oder auf das Stöbern auf euren Blogs, danke für’s Mitmachen beim Freitagsfüller! Und euer Interesse an meinen Freitagstipps, die kommen jetzt. Ich freue mich übrigens auch, wenn ihr meine Freitagstipps durch eure eigenen Freitagstipps in den Kommentaren ergänzt!

Meine Freitagstipps für euch

Freitagstipps zum Gucken

Absolutes Highlight in dieser Rubrik war für mich Anfang der Woche die lange erwartete dritte Staffel von “The Diplomat”  (dt. Titel: Diplomatische Beziehungen). Das Beste, was ich seit langem auf Netflix gesehen habe und die Lobeshymnen der Kritiker sprechen für sich.. Besonders Folge 8 „Schrödingers Ehefrau“ ist dialogtechnisch ein Meisterwerk – messerscharf geschrieben, hervorragend vorgetragen, perfekt getaktet und mit erlesener Kameraführung. Ich musste danach erstmal Schrödingers Ehefrau googeln, sehr interessant!

Ich hätte dann beinahe meinen Schlappen nach dem Staffelfinale auf den Fernseher geworfen. Denn was zur Hölle war das bitte?!
Gerade wenn man denkt, Frank und Claire Underwood aus House of Cards seien das teuflischste Paar in der Geschichte der Politthriller, kommen Kate und Hal Wyler daher. Ich habe die Staffel an einem Tag durchgesuchtet. Open End, Wahnsinns Cliffhanger, es wird also eine vierte Staffel geben.

Dann habe ich die Serie Task auf WOW angefangen. Und wieder aufgehört. Durchaus spannend, aber es sind noch nicht alle Folgen draußen und es ist relativ brutal. Brauche ich momentan nicht. Irgendwann schaue ich sie vielleicht mal zu Ende.

Und Remnik (The Last Frontier) auf Apple TV+. Hätte vom Thema her gut sein können, aber es gibt einfach zu viele unbeantwortete Fragen und unrealistische Situationen. Wenn es so albern wird, wird es zu unglaubwürdig zum Anschauen. Ich bin nicht über die zweite Folge hinausgekommen.

Freitagstipps zum Lesen

Warum sind wir im Herbst konservativer als im Sommer? Forschende haben dies in einer Langzeitstudie herausgefunden. Wie kann das sein?

Kennt ihr Sunset Anxiety? Ich habe den Begriff ehrlich gesagt vorher noch nie gehört. Bis ich diesen Artikel las: Angst vor kürzeren Tagen: Wenn “Sunset Anxiety” zum psychischen Problem wird. Aber das beschreibt es ganz gut. Ich fürchte mich auch vor der dunklen Jahreszeit, weil sie für mich jedes Jahr mit Togestagen meiner Liebsten verbunden sind. Aber man lernt, damit umzugehen, Tipps gibt’s im Artikel.

Das war ja auch ein Ding vergangene Woche: Diebe raubten acht französische Kronjuwelen aus dem Louvre, die wegen ihrer Einzigartigkeit praktisch unverkäuflich sind. Was können die Diebe trotzdem mit der Beute anfangen?

Freitagstipps zum Hören

Ich habe tatsächlich in der vergangenen Woche außer “OK. Amerika, König Donald gegen sein Volk”, meinem donnerstäglichen Pflichtprogramm, keinen einzigen Podcast gehört.

Weil ich gefühlt jede freie Sekunde an meinem neuen Hörbuch klebe. Lange hat mich ein Buch bzw Hörbuch nicht mehr so gefesselt. Früher habe ich bereits jeden neuen Roman von John Grisham verschlungen. Dann gab es eine lange Pause. Und jetzt höre ich “Die Erbin”. Obwohl der Roman bereits 2014 erschien, ist das Thema Rassismus in den Südstaaten der USA bereits (oder immer wieder oder immer noch) total aktuell. Und Grisham verpackt es in eine ungeheuer spannende und vielschichtige Rahmenhandlung. Ich mochte seine Bücher schon immer gerne, diese herrlichen, verwinkelten Schach- und Winkelzüge. Das Schicksal, daß es sich natürlich nicht nehmen läßt, ab und zu vorbeizuschauen.
Auch habe ich immer wieder die Schauspieler aus dem Film “Die Jury”, dem verfilmten ersten Roman der Reihe im Kopf, allen voran natürlich Matthew McConaughey. Den werde ich mir am Wochenende mal wieder anschauen, wenn ich ihn irgendwo zum streamen finde.

Das waren meine Freitagstipps und Gedanken für diese Woche. Vielen Dank für’s Vorbeischauen, ich hoffe, es ist etwas Interessantes für euch dabei.Und ich freue mich immer, wenn ihr meine Freitagstipps in den Kommentaren ergänzt!

Schönen Start ins Wochenende! Ich hoffe, ihr könnt es in vollen Zügen genießen.

Alles Liebe

Barbara

Allgemein Freitags Füller Freitagstipps Herz & Seele Unterhaltsames

Gedanken zur Woche, Freitagstipps und # 845

17. Oktober 2025

Vergangene Woche Freitag fragte jemand in den Kommentaren nach dem Archiv der Freitagsfüller; die Freitagstipps und der größere Umfang der Beiträge kamen erst später dazu. Ihr findet tatsächlich alle 844 Freitagsfüller im Archiv oder unter der Kategorie Freitagsfüller. Wobei der erste Blogbeitrag am 3. August 2006 erschien, den ersten Freitagsfüller haben wir – damals haben wir noch zu zweit gebloggt – aber erst am 27. Februar 2009 veröffentlicht.

Der Freitagsfüller wurde eigentlich als Lückenfüller aus der Not geboren. So kurz nach dem Tod meines Mannes hatte ich damals weder Zeit noch den Kopf frei für den Blog und kreative Dinge. Andererseits wollte ich aber den Blog auch nicht nach fast zwei Jahren schon aufgeben, denn er war schon damals irgendwie auch Teil meines Lebens. In dieser Zeit haben wir wie die meisten Blogger TÄGLICH gebloggt, das ist heute schon fast unvorstellbar. So wurde der Freitagsfüller als schneller einfacher wöchentlicher Beitrag geboren. In den goldenen Zeiten des Blogs waren über 100 Kommentare drunter, auch fast unvorstellbar.

Wenn ich an die Anfänge des Bloggens bzw meine Anfänge mit dem Blog stelle ich sowieso wieder mal fest, wie anders die Zeiten damals waren. Ohne Social Media. Vor rund 20 Jahren hatten Blogs ihren Höhepunkt. Es gab damals zwar bereits Twitter, das hat man mal spontan bei Events oder für Marketing oder Werbung benutzt. Es gab keine Hate Speech, nur den einen oder anderen Troll in den Kommentaren. Letztere waren auch in ganz anderen Dimensionen unter Blogbeiträgen, da wurde manchmal auch richtig diskutiert. Denn es gab kaum andere Plattformen dafür.

Freitagstipps Herbstblumen

Inzwischen ist der Blog für mich auch Tagebuch und Nachschlagewerk. Und ich habe mir gestern einige Ideen für Beiträge notiert, um hier wieder mindestens zwei Beiträge pro Woche zu schreiben.

Denn Social Media geht mir zunehmend auf den Sack, es ist eine Art Hassliebe. Ich möchte nicht, dass mir eine KI irgendwas erklärt, sondern echte Erfahrungen und Expertise, wenn ich etwas zu einem Thema suche.

Auf der anderen Seite trainiert irgendwo in Ghana oder Malaysia ein Mensch für 1,25 Stundenlohn die KI mit meinen Inhalten. Jedenfalls zum Thema Scrapbooking und Mixed Media. Auch nicht das Wahre. Bye bye Copyright.

Aber wenigstens taucht meine Expertise so bei Google auf. Denn ich versuche seit einigen Jahren meine Beiträge dafür einigermaßen SEO mäßig zu optimieren.

Was bedeutet SEO einfach erklärt? Die Abkürzung SEO steht für den englischen Begriff “Search Engine Optimization”. SEO verfolgt das Ziel, eigene relevante Inhalte auf prominenten Positionen in den Suchergebnissen erscheinen zu lassen. Suchmaschinenoptimierung kann für alle Suchmaschinen betrieben werden.

So, das war ein kleiner Ausflug in die Welt des Bloggens. Es gibt weltweit schätzungsweise immer noch 600 bis 700 Millionen Blogs, die einen beträchtlichen Teil aller Websites ausmachen. Allein auf WordPress (das ist auch mein Host) basieren über 70 Millionen Blogs, und täglich werden Millionen neuer Blogbeiträge veröffentlicht. 

Als ich vorhin gegoogelt habe, wieviele Blogs es aktuell noch gibt, stieß ich auf diesen interessanten Artikel: Blogs sind tot – lang leben Blogs. Also ist Qualität weiter gefragt. Sehr gut, und so blogge ich weiter. Ohne ChatGPT und KI, und es macht mir immer noch Spaß.

Im August nächsten Jahres feiere ich dann 20 Jahre Scrap-Impulse Blog, wowzers!

Ansonsten hatte ich viel Kreativzeit, um die Workshops morgen und übermorgen und auch bereits die Adventswerkstatt vorzubereiten. Und Familienzeit am vergangenen Wochenende. Im Herbst und Winter jagt bei uns eine Feier die nächste. Drei meiner engsten Freundinnen und viele Familienmitglieder haben Geburtstag und ich freue mich drauf!

Und sonst so?

Irgendwie bin ich verwirrt. Trump wird gefeiert, weil er 20 Geiseln befreit hat. Dafür werden 1900 Gefangene aus israelischer Haft freigelassen und begnadigt. Davon waren 250 zu lebenslanger Haft verurteilt. Darunter hochgefährliche Terroristen. Die Hamas sind nicht bereit, die Waffen abzugeben. Trump steht auf der Bühne und feiert sich selbst dafür, einen Krieg beendet zu haben. Ich verstehe diese Euphorie nicht. Bin ich wirklich die Einzige die hier noch keinen Frieden sieht?

Die gegenseitige Beweihräucherung von Trump und Netenjahu war schwer zu ertragen. Eine Krähe hackt der anderen nicht das Auge aus. Dem einen geht es um sein politisches Überleben, der andere wollte oder will um jeden Preis den Nobelpreis. Ekelhaft. Zu hoffen wäre es, doch wird es wahrscheinlich im nahen Osten niemals friedlich bleiben, weil Religion immer ein schlechter Ratgeber und die verfeindeten Parteien hassen sich gegenseitig viel zu sehr.

Als Trump dann in Ägypten die anwesenden Regierungsoberhäuplinge begrüßte, packte er die Hand derjenigen und riss mehrfach hin-und zurück Hand und Arm an sich ran. Kaum jemand entkam diesem leicht sadistischen Dominanzgetue. Zusätzlich zu diesem Griff, tätschelte er gönnerhaft einen Klapps mit der Hand. Mit Macron sah es wie ein Kampf aus. Ich konnte kaum glauben, was ich da sah. Handshake Wrestling oder was? Abstoßend, zeigte Trumps Charakter.

Und wenn immer noch jemand der Meinung ist, Trump sei ja irgendwann weg, der verfolgt keine Nachrichten. Es wird nicht besser, wenn die MAGA Marionette weg ist, im Gegenteil.

So, genug davon.

Und mal so gesehen, was haben wir schon alles überstanden! Ich lese so oft, dass die heranwachsende Generation sich von den Problemen der Gegenwart überfordert fühlt.

Wir so in den 80′ ern. Saurer Regen, NATO Doppelbeschluss, RAF Terror, Tschernobyl, Exxon Valdez, ein Leben an der innerdeutschen Grenze, mit britischen Truppen jeden Herbst im Wald auf Manöver, verstrahlte Pilze im Wald, 16,5 Mio Wirtschaftsflüchtlinge der DDR von heute auf morgen vor der Tür und Modern Talking in den Top 100.

Stimmt doch, oder?

Freitagstipps Herbstblätter

Good News!

Kalifornien führt als erster US-Bundesstaat Transparenz- und Sicherheitsregeln für KI-Chatbots ein. Betreiber müssen das Alter der Nutzer*innen prüfen, deutlich machen, dass es sich um eine Maschine handelt, und Suizidprävention gewährleisten. Kalifornien beschließt erstes Gesetz für sicherere KI-Chatbots Gut so, denn Regulierung und Kontrolle in diesem sich rasend entwickelnden Bereich ist dringend nötig.

Genau so wichtig: für mehr Durchblick bei Wahlwerbung gilt in der EU gilt jetzt Transparenzpflicht für politische Anzeigen. Es muss klar erkennbar sein, wer die Werbung bezahlt hat. Gut für die Demokratie – auch wenn Google und Meta da nicht mitmachen wollen. Endlich Transparenz bei politischen Anzeigen Hoffentlich wird Wahlmanipulstion dadurch besser verhindert.

 

Freitagstipps

 

1.  Ich finde ___________ .

2.  __________ draussen vor der Tür.

3.  Wie habe ich es geschafft, _____________ .

4.  _________ backen.

5. Im Herbst rieche ich gerne _________

6.  ___________ besser.

7. Was das Wochenende angeht, heute Abend freue ich mich auf ___________ , morgen habe ich geplant, _________ und Sonntag möchte ich _________ !

Wenn ihr mitmachen wollt, könnt ihr die Fragen vom Freitagsfüller gerne auf euren Blogs beantworten und im Kommentar verlinken. Oder aber ihr beantwortet direkt hier in den Kommentaren, wenn ihr keinen eigenen Blog habt. Ich freue mich auf eure Antworten oder auf das Stöbern auf euren Blogs, danke für’s Mitmachen beim Freitagsfüller! Und euer Interesse an meinen Freitagstipps, die kommen jetzt. Ich freue mich übrigens auch, wenn ihr meine Freitagstipps durch eure eigenen Freitagstipps in den Kommentaren ergänzt!

Meine Freitagstipps für euch

Freitagstipps zum Gucken

Mord, Totschlag und Grusel kann ich im Moment nicht gut ertragen. Eher leichte Unterhaltung.

Ich habe einen wirklich guten Tipp für euch: Der brandneue Film Swiped ist inspiriert durch die wahre Geschichte von Whitney Wolfe, der Gründerin der Online-Dating-Plattform Bumble und der jüngsten Milliardärin der Tech Branche. Gut dargestellt wird auch die  männliche Dominanz in der Tech Branche. Unterhaltsam und super spannend erzählt, die Schauspielerinnen sind echt großartig, vor allem Lily James spielt einfach klasse. Toller Film – mit extrem wichtigem Thema – gerade als Frau macht mich so vieles an der Geschichte wütend, weil sie unsere Gesellschaft widerspiegelt. Läuft aktuell auf Disney +.

Ich gebe zu, dass ich die neue Serie Chad Powers wegen Hauptdarsteller und Sahneschnitte Glenn Powell eingeschaltet habe. Es ist eine alberne Sportkomödie, die trotzdem irgendwie funktioniert. Story: Acht Jahre nachdem ein Fehler seine College-Football-Karriere beendete, versucht Quarterback Russ Holliday ein Comeback. Er gibt sich als das skurrile Talent Chad Powers aus und heuert beim schwächelnden Team South Georgia Catfish an. Glenn Powell in einer Doppelrolle. Bisher habe ich drei Folgen gesehen, die Serie läuft mit wöchentlich einer neuen Folge auf Disney +

Freitagstipps zum Lesen

Es dauert nicht mehr lange, dann ist ein Großteil der Boomer nicht mehr Teil des Arbeitsmarktes. Werden sie fehlen? Nach dieser Analyse schon. Soziologe erklärt: Diese drei Boomer-Eigenschaften werden dem Arbeitsmarkt fehlen

Interessant fand ich den Satz : Diese Resilienz, die Fähigkeit also, sich äußeren Bedingungen gut anpassen zu können, sei ein wichtiges Merkmal der Boomer. Das scheint sich mit dem Eintritt in die Rente allerdings schlagartig zu ändern,  jedenfalls nach meiner Erfahrung im persönlichen Umfeld, haha. Wie gut, dass ich noch arbeite.

Hier kam mir einiges bekannt vor. Und ich werde das ändern! 7 E-Mail-Phrasen, die dich passiv-aggressiv wirken lassen. Muss ja nicht sein.

Wann habt ihr zuletzt einen Erste-Hilfe-Kurs gemacht? Ich wundere mich bei jeder Schulung (ich mache das alle zwei Jahre über meinen Arbeitgeber) , dass sich manche Dinge ab und zu ändern und man Dinge etwas anders macht. Herzdruckmassage rettet Leben: „Zu viele Menschen sterben in stabiler Seitenlage“

Freitagstipps zum Hören

Nachrichten Podcasts vermeide ich zurzeit, es ist ja kaum auszuhalten. Gehört habe ich deswegen mal wieder etwas zum Thema Kommunikation, die neuste Folge von Leicht gesagt – der Podcast.

Einfach mal die Klappe halten – Über Kommunikation, die keine ist. Manchmal ist gute Kommunikation… gar keine. Nicole und Angi reden in der Folge über respektlose Kunden, Kita-Kommunikation und die Tücken von Internet-Rezensionen. Am Ende bleibt die Erkenntnis: Es gibt einfach Menschen, die echte “fiese Möpps” sind – und denen man am besten mit einem tiefen Atemzug (und Schweigen) begegnet. Den Podcast hatte ich euch sicher schon mal empfohlen, diese Folge ist wieder richtig gut.

Ganz verkneifen konnte ich mir die Politik natürlich nicht. Also habe ich mal bei Anne Will reingehört. Ich fand sie früher in ihren Talkshows penetrant und fast unerträglich. Seit einiger Zeit macht sie Podcasts und ich war beim Hören der ersten Folgen angenehm überrascht. Mit einem einzelnen Gast ohne Publikum hörte sie auch mal zu, ich fand ihre neue ruhige Art in den Podcasts angenehm, die Themen und Gäste interessant. Die aktuelle Folge wurde jetzt vor großem Publikum aufgezeichnet, neuerdings geht man als Podcaster anscheinend gerne auf Tour. Wie weit reicht Trumps Macht? Mit Cathryn Clüver Ashbrook und Armin Laschet hörte sich interessant an. Ich habe es genau 15 Minuten ausgehalten. Kaum zu ertragen! Anne Will hatte 90% der Redezeit, stellte endlos lange umständliche Fragen und gab in der Frage bereits gefühlt 10 Antwortmöglichkeiten. Wie früher. Was ist das? Das Publikum? Oder bereits ein neuer Höhenflug? Sehr schade. Die absolute Fachfrau zum Thema USA, Cathryn Klüver Ashbroock, kam kaum zu Wort und Laschet war eben … Laschet. Schade, sehr schade.

Und super spannend und erklärend fand ich diese Folge von Hotel Matze: Markus Gabriel – Wann beginnt Kl, uns zu manipulieren? Noch nie habe ich anhand von praktischen Beispielen so genau verstanden, was KI eigentlich ist und für unsere Zukunft bedeutet. Zwei sehr gut investierte Stunden Zeit!

Das waren meine Freitagstipps und Gedanken für diese Woche. Vielen Dank für’s Vorbeischauen, ich hoffe, es ist etwas Interessantes für euch dabei.Und ich freue mich immer, wenn ihr meine Freitagstipps in den Kommentaren ergänzt!

Ich wünsche euch ein ganz wunderbares Herbst-Wochenende!

Alles Liebe

Barbara

Freitags Füller Freitagstipps Herz & Seele Unterhaltsames

Gedanken zur Woche, Freitagstipps und # 844

10. Oktober 2025

Manchmal denke ich wirklich, dass 2019 das letzte normale Jahr unseres Lebens war.

Seitdem fühlt es sich so an, als wären wir in eine alternative Realität abgerutscht, in der nichts mehr Sinn ergibt, jeder angespannt ist, die Zeit sich gleichzeitig zu schnell und zu langsam bewegt und die Welt, die wir kannten, einfach nicht mehr existiert. Ich versuche, meinen normalen Alltag zu leben, mich kreativ oder anderweitig (bei Aldi gib’s schon Nougat-Baumstämme) abzulenken und nicht zuviele Nachrichten zu lesen. Ich mache meine Arbeit und schiebe kleine Belohnungen nicht auf und sage mir: Jetzt sind die guten Zeiten. Wenn es schlimm wird, nimmt uns die Vergangenheit, zu dem das Heute geworden ist, keiner mehr weg.

Apropos Vergangenheit: beim Tippen der Zahl 844 für den heutigen Freitagsfüller habe ich mal kurz gerechnet, 844 Wochen sind mehr als 16 Jahre. Unglaublich irgendwie, dass ich das hier schon so lange mache. Die Freitagstipps sind ja erst etwas später dazu gekommen. Inzwischen sind sie aber auch für mich fast zu einer Art Nachschlagewerk geworden, die Freitagstipps. Wie hieß nochmal die Serie oder der Podcast …

Eine schöne Ablenkung vom Alltag war für uns eine Riesenparty am vergangenen Wochenende, meine Schwägerin und ihr Mann haben zusammen mit 150 Menschen 130 Jahre gefeiert (jeder seinen 65 Geburtstag) und es war laut, lecker und lustig.

Dann war auch mein Doktorsohn kurz zu Besuch. Wir haben Waffeln gebacken und Zeit für Gespräche gehabt. Die bei mir gerade noch nachwirken. Er hat wie so oft viel aus dem Klinikalltag erzählt und es macht mich traurig zu sehen, wie unser beschissenes (was die Finanzen und Verwaltung angeht) Gesundheitssystem so viele junge engagierte Mediziner verschleißt und letztendlich kaputt macht. Ein langes und schweres Studium, Prüfungen bestehen, den weißen Kittel tragen, Leben retten, auf dem Papier klingt das alles glamourös. Aber der Klinik-Alltag fühlt sich dann die meiste Zeit schwer und anstrengend an, als würde man ständig dem nächsten Schritt hinterherjagen und nie mit dem Gefühl nach Hause zu gehen, die Arbeit geschafft zu haben, sagt er. Und die Hackordnung und Hierarchie ist in den meisten Kliniken auch seit Jahrzehnten unverändert. Ich habe unfassbare Hochachtung für jeden, der das Studium und die Facharztausbildung schafft. 11-12 Jahre dauert das insgesamt mit vielen aufwendigen Prüfungen. Der permanente Dauerstress sorgt nur für Unzufriedenheit, bei Ärzten und Patient*innen.. 80% der Fälle in der Notaufnahme sind keine Notfälle. Ach, was rege ich mich auf, es bringt nichts, außer, dass ich immer wütender werde.

Ich habe gearbeitet, war beim Friseur, habe Unmengen von Blättern von der Terrasse und aus den Büschen gesammelt, nachdem die Gärtner in unserem Garten die Hecken geschnitten hatten. Ich habe einen neuen langen kreativen Blogbeitrag mit sehr vielen Bildern geschrieben. Mir ist kalt oder warm, im Haus trage ich kurze Sweatpants und dicke Socken und draußen bin ich mit Jacke, aber immer noch ohne Socken unterwegs. Herbst eben.

Freitagstipps Herbstdeko

Die Kerze habe ich übrigens neulich bei TK Maxx mitgenommen. Sie riecht wunderbar zart nach Lakritz. Wenn sie abgebrannt ist, kommen die Kürbisdüfte und Salted Caramel zum Einsatz. Letzterer konnte ich gestern im ZARA Online Shop nicht widerstehen, nachdem ich den festen Vorsatz gefasst hatte, dieses Jahr KEINE Weihnachtsdeko zu kaufen.

Am Wochenende besuche ich kurz meine Tante und ansonsten steht nichts im Kalender. Das wird für die nächsten Wochen auch das letzte terminfreie Wochenende sein.

Und sonst so?

In Afrika verhungern Kinder, die Ukraine steht kurz vor der Auslöschung und im Gazastreifen werden Menschen aus den Ruinen ihrer Häusern vertrieben. Ein Horrorclown krempelt Amerika um. Aber Hauptsache, vegane Wurst heißt nicht mehr Wurst.

Und damit „löst” die EU ein Problem, das faktisch nie bestand. Niemand hatte ein Problem damit, Tofu-Würste von Nürnbergern aus Fleisch zu unterscheiden. Dieses Votum ist Teil des tobenden Kulturkampfes. Das Europaparlament hat tatsächlich vorgestern entschieden, dass Veggie-Produkte nicht mehr »Schnitzel« oder »Wurst« heißen dürfen. Das hat zu extrem spaßigen Memes und Beiträgen auf Social Media geführt. Hundekuchen, Kinderschokolade, Scheuermilch, Christlich Demokratische/Soziale Union, Teewurst, Leberkäse und Bierwurst fallen mir spontan dazu ein. Man stelle sich mal vor, jemand kauft “Salzige Heringe” von Katjes, und erwartet ein Fischprodukt, weil er sich „vergriffen” (synonym für „zu doof zum lesen, was auf der Packung steht und nicht verstehen, dass man am falschen Regal steht”) hat.

Kannste dir nicht ausdenken.

Ein kleiner Lichtblick: Aus Deutschland haben mehr Abgeordnete GEGEN das Verbot gestimmt (62) als dafür (20). Selbst bei der Union haben nur 5 Abgeordnete dafür und 18 dagegen gestimmt.

Aber trotzdem ist es doch jetzt schon die schlechteste Bundesregierung, die wir je hatten. Und, ich verstehe nicht, warum das den Medien nicht gelingt, genau diese Fehler, diese Lügen und den Zusammenhang zwischen den Aussagen dieser Protagonisten und dem Erstarken der AfD ganz klar herauszuarbeiten.

Merz wirkt für mich fast schon wie eine tragische Figur. Seinen Lebenstraum, es Merkel heimzuzahlen und Kanzler zu werden, hat er erreicht. Wenn auch mit Lügen. Und jetzt? Wird sichtbar, das er keine Idee und keinen Plan hat. Kaschiert wird das mit alten Parolen, dem Treten nach unten und Migration als vermeintlich größtes Problem im Land. Von Aufbruch, Visionen die Mut machen, keine Spur. Aber das wäre jetzt dringend notwendig. Aber er kann es nicht.

Sorry not sorry, aber ein Bundeskanzler, der den Ärmsten der Ärmsten noch die letzte Grundsicherung streichen, der im sozialen Bereich kürzt, der über den Wegfall von Pflegegrad 1 nachdenken will, der keine Lust auf angemessenen Mindestlohn hat, der nichts gegen Mietwucher tut, der findet, wir alle sollten mal mehr arbeiten, der über eine 48-Stunden-Woche sinniert, sollte der Letzte sein, der in dieser für viele Menschen finanziell angespannten Lage sich und den Minister*innen die Gehälter erhöht. Hat er aber gemacht, er bekommt einfach so 1.200€ mehr im Monat.

Live mitzuerleben wie sich die USA selbst zerlegen bzw. von oben zerlegt werden, während machtgierige Politiker den wachsenden Faschismus dort billigen oder anfeuern, ist unerträglich geworden. Es ist einfach der schwierige Spagat. Klar, Abstinenz von Social Media oder News könnte helfen, aber das fühlt sich einfach auch nicht richtig an.

Seit zwei Jahren herrscht Krieg in Gaza. Dass es seit einigen Tagen die Chance auf eine Verhandlungslösung gibt, dass sich Israel und die Hamas tatsächlich auf ein Ende des Krieges verständigen könnten, hat die Welt wohl einer Paradoxie zu verdanken: Denn in den USA regiert ein kindischer und unfassbar eitler Mann. Das ist in praktisch jeder Hinsicht schrecklich für die Welt, in dieser Sache jedoch könnte die Eitelkeit des Donald Trump von Vorteil sein: Ganz dringend wünscht sich der Kindskopf im Oval Office den Friedensnobelpreis. Dessen nächster Träger wird heute verkündet. Man darf davon ausgehen, dass Trump bis dahin Fortschritte zum Frieden sehen will. Dass es ihm dabei wohl eher um sich selbst als um das Leid der Opfer dieses Konflikts geht? Geschenkt. Das Komitee hat seinen Beschluss allerdings bereits vor Wochen gefasst. Oslo hat jetzt so oder so die Arschkarte, denn die Orange wird auf Rache sinnen.

Glücklich gemacht hat mich übrigens dieser Sonnenaufgang vor einigen Tagen. Dieses Zeitfenster von zehn Minuten für einen Blick aus dem Fenster zu erwischen war etwas ganz Besonderes.

Freitagstipps Sonnenaufgang

Good News!

An manchen Tagen verliere auch ich den Blick fürs Gute – zu viele Meldungen über Kriege, Gewalt und Katastrophen. Dann hilft mir der Gedanke, dass andere Menschen dieselben Werte teilen: Laut einer EU-weiten Umfrage stehen die meisten hinter Menschenrechten und Klimaschutz. Wenn ihr also zweifelt – ihr seid nicht allein.

Solarstrom ist heute billiger als Energie aus Kohle oder Gas – in sonnigen Ländern kostet die Kilowattstunde nur zwei Cent. Laut einer Studie hat sich die weltweite Solarkapazität seit 2020 verdoppelt, die Preise für Batteriespeicher sind um 90 Prozent gefallen. Vielleicht sollte unsere Wirtschaftsministerin das mal durchrechnen.

Die Church of England wählt erstmals eine Frau an ihre Spitze. Sarah Mullally ist die erste Frau, die das höchste geistliche Amt der Church of England bekleiden wird. Die ehemalige Pflegekraft und amtierende Bischöfin von London setzt sich u.a. für queere Menschen in der Kirche ein. Im März 2026 soll sie ihr Amt offiziell antreten.

 

Freitagstipps

1.  Die Hose ______________ .

2. _________ gute Gelegenheit _________ .

3. Hast du schon _________.

4.  ________ darüber zu reden.

5. Heute Abend _________.

6. _________ nützlich.

7. Was das Wochenende angeht, heute Abend freue ich mich auf ___________ , morgen habe ich geplant, _________ und Sonntag möchte ich _________ !

Wenn ihr mitmachen wollt, könnt ihr die Fragen vom Freitagsfüller gerne auf euren Blogs beantworten und im Kommentar verlinken. Oder aber ihr beantwortet direkt hier in den Kommentaren, wenn ihr keinen eigenen Blog habt. Ich freue mich auf eure Antworten oder auf das Stöbern auf euren Blogs, danke für’s Mitmachen beim Freitagsfüller! Und euer Interesse an meinen Freitagstipps, die kommen jetzt. Ich freue mich übrigens auch, wenn ihr meine Freitagstipps durch eure eigenen Freitagstipps in den Kommentaren ergänzt!

Meine Freitagstipps für euch

Freitagstipps zum Gucken

Ich habe eine Arte Doku darüber gesehen, wie die USA immer mehr Rechte von Frauen einschränken. Es macht mich so extrem wütend, aber es ist wichtig, das zu sehen. Das droht uns hier auch, wenn ultrakonservative, rechtsgerichtete Kräfte Macht bekommen. Denn “traditionelle Familienwerte” bedeuten immer auch, weniger Rechte für Frauen, weniger Selbstbestimmung und Entscheidungsfreiheit. Und darum ist es wichtig, wütend zu sein! Die Doku heißt “Amerikas Geschlechterkampf: Grundrechte bedroht”. Ich verstehe diese Frauen nicht. Und hätte nicht gedacht, dass ich auf meine alten Tage noch eine woke links-grün versiffte Feministin werden würde.

Super interessant finde ich gerade auch die achtteilige deutsch-dänische Drama-Serie “Die Affäre Cum-Ex”. Ich bin noch mitten drin, es geht um  die Hintergründe des größten Steuerbetrugs in der Geschichte der Bundesrepublik. Die Serie ist fiktional, aber inspiriert von wahren Ereignissen. Ihr zugrunde liegen die Recherchen der deutschen und dänischen Journalisten Oliver Schröm, Christian Salewski, Niels Fastrup und Thomas G. Svaneborg. Der Serie gelingt das Unmögliche: Die komplizierten Cum-Ex-Geschäfte werden gleich zu Beginn anhand eines Alltagsbeispiels so anschaulich und verständlich erklärt, dass wirklich jeder folgen kann, ich habe jetzt erst verstanden, um was da eigentlich ging.

Und der organisierte Steuerbetrug geht trotz zwischenzeitlicher Gesetzesänderungen weiter. Die Strafverfolgungsbehörden kommen da nicht hinterher. Cum-Ex lohnt sich daher, heute wie gestern. Das kriminelle Business wird für immer weitergehen und uns alle Jahr für Jahr Millionen und Milliarden kosten.

Was die Serie bisher nicht erklärt: Warum? Warum haben Anwälte wie er so viel riskiert – ihre hart erarbeitete berufliche Stellung, ihre Familie, ihre Freiheit – nur, um astronomische Summen zu erbeuten, die sie kaum jemals ausgeben können? Und warum plündern eigentlich superreiche Investoren den Staat aus? Und es fällt tatsächlich auch der Name Olaf Scholz.

Die Serie ist unterhaltsam, emotional, schockierend und zuweilen absurd-komisch, mit einem tollen Cast und einem unglaublich gut spielenden  Justus von Dohnányi, der den in der Realität letztendlich zu vielen Jahren Haft verurteilten Anwalt Bernd Hausner grandios darstellt. Was mir gerade auffällt: FRAUEN sind tatsächlich die, die den ganzen Skandal aufdecken und ans Licht bringen. Zufall? Ich schaue die Serie bei Magenta, es gibt sie aber glaube ich auch in der ZDF Mediathek.

Zwischendurch brauchte ich etwas Spaßiges. “Alphamännchen” kam da gernau richtig. Vier Mitvierziger werden durchs Fegefeuer des gegenwärtigen Geschlechterdiskurses getrieben und absolvieren letztendlich eine Selbsthilfegruppe zur Dekonstruktion der Männlichkeit.Es geht, vordergründig betrachtet, um die Krise des sogenannten modernen Mannes, aber eigentlich geht es in der deutschen Netflix-Produktion vor allem darum, erfolgreiche Comedy nun auch in Deutschland zu etablieren. Alphamännchen kostet all das mit viel Slapstick aus. Feinfühlig ist der Humor der Serie selten, aber der gute Cast spielt alle Klischees phantastisch. Meine Lieblingsszene: Ulf, eine nicht nur namentlich kaum verschleierte Parodie auf den (Kotzbrocken von) Journalisten Ulf Poschardt, versucht im Seminar, ein Comeback des Chauvinismus auszurufen. Daraus resultiert eine der besten Szenen der Serie, in der ein Raum voller Männer mit einer Hand an den Hoden auf und ab hüpft.

Just for fun habe ich mir auch “The Hunting Wives” angeschaut, wurde in den USA sehr gehyped. Jagd, Lust und Bigotterie – eine Serie über die Klischees Amerikas. Besonders gut in der OV mit dem Texas Drawl, dem Akzent der reichen texanischen Hausfrauen, die alle eine Waffe in der Hermes Handtasche haben.. Nun ja, viel nackte Haut, ein Mord mit einem überraschenden Ende. Man kann das so nebenbei wegbingen und dabei am Handy sein, das ist jedenfalls mein Eindruck.

Freitagstipps zum Lesen

Ist das ein Modell für die Zukunft? Das Dorf Mussomeli auf Sizilien ist wohl einer der bekanntesten Orte, die Häuser symbolisch für einen Euro verkaufen, um mehr Einwohner:innen für sich zu gewinnen. Wie das Leben dort so aussieht, erzählt eine deutsche Auswanderin. Ich hätte nicht gedacht, dass so etwas funktionieren kann.

Die gruseligsten Geschichten schreibt ja manchmal das Leben. Bis in den Tod – die wahnsinnige Liebe der stummen Gibbons-Zwillinge. Liest sich wie ein Drehbuch, ist bzw war aber Realität.

Freitagstipps zum Hören

Im aktuellen Ex-Files Podcast von Christiane Amanpour und ihrem Ex-Mann Jamie Rubin (der war früher Berater von Bush und Obama) gab es eine sehr interessante Einordnung des Friedensplans für Gaza. Der Plan wurde im übrigen nicht komplett von Trump, sondern bereits vor fast einem Jahr von Tony Blair, Anthony Blinken und Jamie Rubin ausgearbeitet. Warum wurde er nicht früher umgesetzt? Ich fand es sehr interessant, so viele Insider Details zu erfahren.

Ich hätte nie gedacht, dass ich mal einen Podcast von Atze Schröder und Leon Winscheid hören würde. Die Freundin meiner Tochter hatte mir neulich den Tipp mit dieser Sonderfolge gegeben. In Gedanken an die kürzlich verstorbende Margot Friedländer : Die damals 99jährige erzählt aus ihrem bewegten Leben und  Wie man Theresienstadt überlebt. Ganz ganz große Empfehlung !!

Das waren meine Freitagstipps und Gedanken für diese Woche. Vielen Dank für’s Vorbeischauen, ich hoffe, es ist etwas Interessantes für euch dabei.Und ich freue mich immer, wenn ihr meine Freitagstipps in den Kommentaren ergänzt!

Ich wünsche euch ein ganz wunderbares Wochenende!

Alles Liebe

Barbara

Freitags Füller Freitagstipps Herz & Seele Unterhaltsames

Gedanken zur Woche, Freitagstipps und # 841

19. September 2025

Da bin ich wieder, und ich habe den Freitagsbeitrag in der vergangenen Woche schlicht und einfach vergessen in all dem Hochzeitstrubel. Sorry dafür! Es war einfach eine aufregende Zeit und ich hatte noch Tage später das Gefühl, mein Körper war wieder zuhause und mein Kopf war noch woanders, kennt ihr das?

So langsam komme ich wieder im Alltag an und muss mich erst daran gewähnen, dass mein Sohn jetzt einen Doppelnamen hat und ich eine wunderbare neue Schwiegertochter. Man plant und plant, viele Details, und freut sich, und dann ist alles viel zu schnell vorbei.

Aber diese fünf Tage Familienzeit und Feiern waren einfach unglaublich schön und wertvoll. Weg vom Alltag, weg von den Nachrichten und einfach die Zeit, die Liebe und die unvergesslichen Momente genießen, das hat so gut getan!

Die neue Heimat meines Sohnes ist im schönen Ochsenhausen und nach der standesamtlichen Trauung stand der Sektempfang während der Fahrt mit der historischen Öchsle Bahn auf dem Programm. Natürlich hatte ich im Rathaus schon einige Tränen verdrückt, weil mir in solchen Momenten mein Mann und meinen Kindern der Vater besonders fehlt. Aber die Freude war nach ein paar Minuten wieder da und dank wasserfester Wimperntusche bin ich wie man sieht wieder in meinem Element.

Freitagstipps Ochsenhausen

Wenn man in eine Familie von Forstwirten und Jägern einheiratet und viele Studienfreunde unter den Hochzeitsgästen sind, ist das Thema klar. Der Wald zog sich wie ein grüner Faden durch die Feierlichkeiten und die Deko, und meine Kinder haben alles sehr detailverliebt und perfekt geplant. Wir haben mit 120 Gästen die absolute Traumhochzeit gefeiert. Dieses Glück und die Liebe der Beiden mitzuerleben war ein unvergessliches und sehr tiefes Erlebnis, für das ich wirklich sehr sehr dankbar bin.

Und wie schön ist bitte dieses Bild?

Freitagstipps Hochzeit

Ich habe während der Zeit selbst kaum Fotos gemacht, sondern das Handy blieb weitgehend in der Tasche. Deswegen bin ich gespannt, wenn die restlichen offiziellen Bilder vom Fotografen kommen und ich alles noch einmal in Ruhe Revue passieren lassen kann.

Ich war im Anschluss an die Hochzeit noch einen Tag in Bayern am Ammersee bei meinem Bruder und konnte so noch ein wenig mehr Familienzeit genießen. Wenn diese Autofahrten nicht immer so elendig lang wären und man sich von Stau zu Stau durch Baustellen quälen müsste! Gefühlt ist ganz Deutschland eine Baustelle. Aber die Bahn mit der dauernden Unzuverlässigkeit ist für mich auch keine Option und dazu noch teurer.

Als ich nach Hause kam, lag ausnahmsweise mal positive Post im Briefkasten. Schon eine knappe Woche nach meiner Mammografie waren die Ergebnisse da, alles in Ordnung! Das Gefühl, wenn man mit zitternden Fingern und Herzklopfen den Umschlag aufmacht, empfinde ich trotzdem jedes Mal als maximal unangenehm.

Inzwischen bin ich wieder voll im Alltag angekommen, plane bereits für die nächsten Workshops und bin im vollen Vorbereitungsstress für den Crop Am Rhein am nächsten Wochenende. Kits für zwei Workshops packen, Listen und Anleitungen schreiben, Emails und Buchhaltung und mich ärgern, dass sich Leute anmelden, nicht zahlen und sich einfach nicht mehr melden. Gefühlt tausend Kleinigkeiten, an die noch zu denken ist. Ich bin trotzdem entspannt. Das war auch schon mal anders. Gelassenheit des Alters? Mag sein. Sich nicht stressen, wenn es irgendwie doch immer gut geht. Sich nicht über Dinge ärgern, die nicht zu ändern sind. Das funktioniert bei mir inzwischen. Mein Mantra ist sowieso immer schon: “We’ll cross that bridge when we get there”.

Gestern habe ich Flüge nach London und Karten für’s Musical im November gebucht, vorher bin ich noch im Berlin und nächste Woche gleich zweimal im Kino. Aber dieses Wochenende steht nichts im Kalender, auch gut.

Und sonst so?

Während ich noch unterwegsin Bayern war, habe ich spät am Sonntagabend mit Besorgnis die Ergebnisse der Kommunalwahlen hier in NRW gegoogelt. In fast 400 Gemeinden wurden unter anderem neue Landräte, Bürgermeister, Stadt- und Gemeinderäte sowie Bezirksvertretungen gewählt. Obwohl die AfD dabei mit 14,5 Prozent ihr Ergebnis gegenüber 2020 etwa verdreifachen konnte, reicht der Wahlerfolg nicht aus, um auch nur ein einziges größeres Rathaus oder eine Kreisverwaltung in NRW direkt zu übernehmen. Neben Gelsenkirchen bahnt sich nur in Duisburg und Hagen eine Stichwahl an. Bei uns im Stadtrat ist die AfD allerdings von 1 auf 7 Sitze gestiegen, und diese neuen Ratsmitglieder (ich kenne nicht einen der Namen und wahrscheinlich die Wähler, die da ihr Kreuz gemacht haben, auch nicht) werden hoffentlich nicht wie im Bundestag in Zukunft nur rumstänkern, die Verwaltung mit sinnlosen Anträgen ärgern und vieles blockieren.

Und noch eins wurde bei der NRW-Kommunalwahl am deutlich: in Köln und Münster haben sich die demokratischen Parteien NICHT die Themen nicht von der AfD diktieren lassen und waren damit erfolgreich.

Die AfD legt trotzdem überall zu. Und das liegt vor allem daran, dass soziale Probleme nicht benannt werden, von demokratischen Kräften nicht richtig angesprochen werden und Menschen sich nicht mitgenommen fühlen in ihren Problemlagen oder auch in ihrer Lebensrealität. Das alles wissen wir, das alles kennen wir.

Vielleicht sind demokratische Kräfte manchmal auch zu arrogant. Weil sie denken, sie stehen auf der richtigen Seite und sich nicht erklären müssen. Doch, wir müssen uns erklären. Demokratische Kräfte müssen sich erklären. Sie müssen sich streiten. Sie müssen andere Meinungen aushalten.

Und sie müssen das machen, was die Wissenschaft ihnen seit den 80er Jahren sagt, echte Zukunftsvision nach vorne stellen. Vertrauen zurückgewinnen, das ist der schwerste Part, den demokratische Politiker überhaupt haben. Sich wieder streiten können, wieder dort reingehen, mit Menschen sprechen, dort wo sie sind, in ihren Lebensrealitäten.

Alles andere wird uns nicht helfen. Menschen wenden sich autoritären Systemen zu, wenn sie nach mehr Sicherheit suchen und dafür bereit sind, ihre Freiheit einzutauschen.

Wenn sie ihre Verantwortung abgeben wollen und sagen, endlich muss wer meine Probleme lösen.Und wenn demokratische Kräfte keine Antworten auf diese Probleme finden, keine Zukunftsvision, die Menschen Mut und Hoffnung machen, dann passiert das, was wir in London sehen, was wir in NRW sehen, und was wir in den USA sehen.

Die Politik muss umdenken und zwar schleunigst. Faschisten zu wählen, weil man verunsichert ist und diese vermeintlich einfache Lösungen anbieten, hat uns bereits einmal in einen Weltkrieg geführt.

Ist euch klar, was gerade in den USA passiert? Die Ermordung des ultrarechten Podcasters Charlie Kirks wird sowohl in den Staaten als auch hier gerade massivst instrumentalisiert, mit dem klaren Ziel, die Redefreiheit einzuschränken. Hier führte es bisher dazu, dass Moderatorin Dunja Hayali sich aufgrund massivster Bedrohungen vorerst zurück zieht. In den USA verlieren gerade massenweise Leute ihre Jobs, nicht weil sie den Mord gerechtfertigt hätten, sondern weil sie sich weigern, Kirk posthum zum netten Menschen zu verklären. Es wird von Woche zu Woche deutlicher, worauf das hinausläuft. Das Volk soll dumm bleiben.

Der Fall um Dunja Hayali zeigt auch ein tief beunruhigendes Muster: Wenn eine Moderatorin, die nüchtern einen Fakt benennt und zugleich zur Menschlichkeit mahnt, durch orchestrierte Hetzkampagnen an den Rand des Schweigens gedrängt wird, dann ist das kein Nebenschauplatz, sondern ein Angriff auf die Pressefreiheit.

Die gezielte Empörung gegen sie offenbart, wie Fakten zunehmend nicht mehr als Grundlage des Diskurses akzeptiert, sondern als Angriff auf die eigene Ideologie gewertet werden.

Zum Glück hat die Politik hierzulande (noch) keinen Einfluss auf die Finanzierung des öffentlich-rechtlichen Rundfunks. Genau wegen solcher Leute wie Goebbels und Linnemann hat man damals das System der Gebührenfinanzierung geschaffen, und das ist gut so.

Ich kann euch garnicht sagen, wie traurig mich das alles als früher großer USA Fan macht. Wie oft ich schon drüben und in Florida war, auch mit Familie, kann ich nicht zählen. Und wie es jetzt aussieht, ist es ein absolutes no go geworden. Beim Einkaufen in irgendeinem Walmart versehentlich erschossen zu werden liegt im Bereich des Möglichen.

Good News!

Es ist wieder soweit: Das größte Volksfest der Welt ist in vollem Gange – das Oktoberfest. Während andere feiern, sind Not- und Sicherheitsdienste im Dauereinsatz. Seit diesem Jahr gibt es die App what3words die Hilfesuchende auf drei Quadratmeter genau ortet und Sanitäter*innen so unterstützt.

Außerdem gibt es in diesem Jahr für die Wiesn das erste Dirndl von Adidas. Nun ja.

Ich glaube nicht, dass ich davon betroffen bin, aber ich habe am späten Nachmittag oft so einen Tiefpunkt, dass ich ein Nickerchen machen könnte (manchmal mache ich das auch kurz). Es könnte allerdings auch biologische Gründe haben, denn Forschende des Brigham and Women’s Hospital haben Moleküle im Blut identifiziert, die mit übermäßiger Tagesschläfrigkeit (EDS) in Zusammenhang stehen. Dabei zeigte sich, dass insbesondere Omega-3- und Omega-6-Fettsäuren das Risiko für EDS senken können. Die Ergebnisse könnten den Weg für neue Therapien ebnen.

Das Ozonloch über der Arktis war 2024 laut der Weltwetterorganisation kleiner als in den Vorjahren 2020 bis 2023 – und sogar unter dem Durchschnittswert der Jahre 1990 bis 2020. Neben natürlichen Phänomenen ist vor allem das Verbot von ozonschädigenden Substanzen wie FCKW entscheidend für die Erholung der Ozonschicht.

 

Freitagstipps

 

1.  Heute ist ______________ .

2.  __________ Kürbisrezept.

3.  Ich möchte mir so gerne _________ kaufen.

4. _________ und ich bin froh ____________ .

5. Wenn ich an Weihnachten denke _________  .

6.  __________ total witzig.

7. Was das Wochenende angeht, heute Abend freue ich mich auf ___________ , morgen habe ich geplant, _________ und Sonntag möchte ich _________ !

Wenn ihr mitmachen wollt, könnt ihr die Fragen vom Freitagsfüller gerne auf euren Blogs beantworten und im Kommentar verlinken. Oder aber ihr beantwortet direkt hier in den Kommentaren, wenn ihr keinen eigenen Blog habt. Ich freue mich auf eure Antworten oder auf das Stöbern auf euren Blogs, danke für’s Mitmachen beim Freitagsfüller! Und euer Interesse an meinen Freitagstipps, die kommen jetzt. Ich freue mich übrigens auch, wenn ihr meine Freitagstipps durch eure eigenen Freitagstipps in den Kommentaren ergänzt!

Meine Freitagstipps für euch

Freitagstipps zum Gucken

Ich bin durch mit “The Summer I turned pretty”, Gott sei Dank hat der Hype ein Ende und Team Conrad hat gewonnen, irgendwie befriedigend.

Dann habe ich den Psycho-Thriller “The Girlfriend” (deutscher Titel: Das Gift der Seele) gesehen. Böse, spannend und unterhaltsam. Robin Wright liefert sich in der Buchverfilmung als verhaltensauffällige Mama einen irren Machtkampf mit der Freundin ihres Sohnes – sechs Folgen neu auf Amazon Prime. Nicht immer ganz logisch, aber darüber kann man weggucken.

Eher zum Gruseln fand ich die neue Netflix Doku “Rebel Royals” über die Hochzeit der norwegischen Prinzessin Märtha Louise mit dem US amerikanischen Verschwörungstheoretiker Durek Verret. Im Mittelpunkt stehen Prinzessin Märtha Louise von Norwegen und ihr Ehemann Durek Verrett, ein selbsternannter Schamane, der von sich sagt, er sei “soul sexual”, halb reptilisch – und bereits einmal von den Toten auferstanden.

Der Film begleitet die beiden auf dem Weg zu ihrer Hochzeit am 31. August 2024. Dass Netflix für die exklusiven Rechte tief in die Tasche gegriffen hat, darf angenommen werden – konkrete Zahlen sind nicht bekannt. Fest steht: Der Stoff beschäftigt  Norwegen seit Jahren. Schon der Titel Rebel Royals ist eine Provokation, denn Märtha Louise hat sich 2019 gemeinsam mit ihrer Familie verpflichtet, den Prinzessinnentitel nicht für kommerzielle Zwecke zu nutzen. 2022 legte Märtha Louise alle offiziellen Aufgaben nieder, um Distanz zum Königshaus zu schaffen. Vereinbart wurde ausdrücklich, dass weder sie noch Durek Verrett den Titel in Medienproduktionen oder Social-Media-Kanälen verwenden dürfen.Die Dokumentation setzt sich darüber hinweg. “Prinzessin” fällt über 30-mal, “royal” mehr als 40-mal, dazu kommen Archivbilder aus dem Schloss. Kein Wunder, dass der Palast nach der Veröffentlichung ein deutliches Statement abgab: “Die Produktion stellt einen Verstoß gegen die Vereinbarung mit dem Königshaus dar.”  Ich hatte während des Guckens manchmal den Eindruck, ich sehe keine Doku, sondern eine schlechte Soap Opera. So fasziniert ungläubig.

Eher mittelmäßig fand ich “Das Mädchen aus Oslo”. In der norwegisch-israelischen Netflix Serie wird eine junge norwegische Frau von islamistischen Terroristen entführt, während die Familie versucht, sie wieder freizubekommen. Das ist als Szenario zwar nicht unspannend, aber doch ein bisschen sehr konstruiert. Die nervige Hauptdarstellerin hätte ich manchmal gerne geschüttelt. Diese Serie erschien vor dem Massaker von über 1.200 Israelis am 7. Oktober 2023 durch palästinensische Mörder der Hamas.

Freitagstipps zum Lesen

Schon die nächste Kreuzfahrt gebucht? Welche Fehler solltet ihr vermeiden, wenn euer Schiff untergeht? Was hätte den Untergang der Titanic verhindern können? Angeberwissen um Unglücke auf hoher See.

Richard Grenell, früherer US-Botschafter in Deutschland, verlangt, dass ZDF-Studioleiter Elmar Theveßen sein Visum für die USA verliert. Theveßen sei ein “Aufwiegler”. Es greift um sich. Und das ist wirklich beunruhigend.

Ich möchte diesen Drink. Und vor allen Dingen wüsste ich gerne, wie das tolle Muster auf den Eiswürfel kommt.

Freitagstipps zum Hören

Gehört habe ich auf meinen letzten längeren Autofahrten mehrere Folgen eines neuen Lieblingspodcasts, der mir von einer politischen Referentin aus Berlin empfohlen wurde. Pod save America ist ein politischer Podcast und wird von vier ehemaligen Beratern von Barack Obama moderiert. Er geht etwas in die Tiefe der aktuellen Nachrichten und oft sind prominente Gäste wie Politiker, Entertainer, Aktivisten zu Gast.

Und ich habe ein neues Hörbuch angefangen. Mir war mal wieder nach etwas klassisch solidem. Ich habe die Justizdramen von John Grisham früher schon als Bücher verschlungen und “Die Erbin” kannte ich noch nicht. (dachte ich)  Die Thematik – Südstaaten Rassismus – ist ja aktueller denn je. Beim Hören der ersten Kapitel kam mir irgendwas bekannt vor, ich dachte, wahrscheinlich im Bezug auf den verfilmten ersten Teil der Geschichte um Anwalt Jake Brigance, den ich neulich gesehen hatte. Als ich gerade den Link setzen wollte sehe ich bei Amazon, dass ich das Hörbuch bereits 2024 gekauft habe. Uuups. Ich habe es damals entweder nicht gehört oder vergessen, dass ich es gehört habe. Egal, es ist spannend, immer noch aktuell, John Grisham hat seitdem einen dritten Teil herausgebracht und nach 11 Jahren kann man ein Buch auch nochmal hören.

Das waren meine Freitagstipps und Gedanken für diese Woche. Vielen Dank für’s Vorbeischauen, ich hoffe, es ist etwas Interessantes für euch dabei.Und ich freue mich immer, wenn ihr meine Freitagstipps in den Kommentaren ergänzt!

Ich wünsche euch ein wunderbares Wochenende, der Sommer soll ja nochmal kurz zurück kommen!

Alles Liebe

Barbara

Freitags Füller Freitagstipps Herz & Seele Unterhaltsames

Gedanken zur Woche, Freitagstipps und # 840

5. September 2025

Ja ist denn schon wieder Freitag? Ich glaube es einfach nicht. Hat das mit dem Alter zu tun, dass die Zeit gefühlt immer schneller rast? Wo ist die Woche hin?

Apropos Alter, ich habe gestern einen Hörtest gemacht. In einer HNO Praxis. Das Ergebnis war ok, altersgerecht und noch gerade im grünen Bereich. Anlass war, dass ich das Gefühl hatte, ich muss die Lautstärke am Fernseher öfter verstellen, mal lauter und mal leiser. Aber das hat anscheinend nichts mit meinem Hörvermögen zu tun, sondern mit (Achtung, das sagt die KI): Filme und Serien haben einen großen Dynamikumfang. Das bedeutet, dass es große Unterschiede zwischen den leisesten und den lautesten Passagen gibt – wie beispielsweise leise Dialoge im Gegensatz zu lauten Explosionen in Action-Szenen. Und natürlich wird Werbung immer lauter, aus Gründen.

Also ist noch alles in Ordnung mit meinen alten Ohren, in einem Jahr wird der Test wieder fällig.

Apropos Arztpraxis. Es wird ja heutzutage viel gemeckert über das Gesundheitssystem, Terminvergabe bei Ärzt*innen und überlastete Praxen. Ich schwöre ja nach wie vor seit Jahren auf die App Doctolib. Die HNO Praxis, in der ich heute war, habe ich vor einigen Jahren durch die App gefunden, als ich sehr schnell vor einem Flug einen Termin brauchte. Sie ist ca. 10 km entfernt, also zumutbar. Und ich bin super zufrieden dort. Zeitnahe Terminvergabe bei Doctolib, sehr freundliches Personal und Ärzt*innen, die sich Zeit nehmen und nach meiner Wahrnehmung kompetent sind. Was will man mehr.

In der App kann ich die Termine mit einem Klick in meinen Kalender einfügen, die App erinnert mich am Vortag, zwei Stunden vor Termin und zur Abfahrtzeit je nach Verkehrslage, ich liebe das. Außerdem kann ich damit auch Termine für meine ältere Tante, die ich betreue, machen und verwalten.

Außer bei meiner Hausärztin (dort geht wenigstens immer jemand ans Telefon für die Terminvereinbarung) machje ich inzwischen alle Termine bei Fachärzten per Doctolib. Als ich meine Hausärztin neulich fragte, warum sie die App noch nicht nutzt, führte sie die Kosten an. Die Nutzung der App kostet die Praxis ca. 300 Euro im Monat, sagte sie mir. Ich kann das nachvollziehen, bin aber froh, dass trotzdem inzwischen viele Praxen ihre Terminvergabe per App machen.

Also, Empfehlung, falls ihr Doctolib noch nicht kennen solltet.

Was habe ich sonst in der Woche so gemacht? Rumgewurschtelt. Und mit meiner Chefin einen netten Nachmittag in einem kleinen Cafe verbracht. Dem Auto (und damit auch mir) eine Luxuswäsche innen und außen gegönnt. Was sich im Laufe von Wochen oder eher gesagt Monaten, an Krümeln, Blättern, Dreck und wer weiß was in meinem Auto so ansammelt ist abenteuerlich. Und wenn man einmal den point of no return erreicht hat, a.k.a. “jetzt ist es auch egal” wird es von selbst nicht besser. Zumindest sieht es jetzt wieder ganz ordentlich aus. Nicht so ganz gründlich, wie (wenn ich motiviert bin) ich manchmal mit Q-Tipps in jede Ecke gehe. Vielleicht mache ich das morgen, so als Fine Tuning. Und dann reicht es wieder für ein Jahr, haha.

Und ich habe meine Briefwahl abgeschickt, denn bei uns in NRW ist Kommunalwahl und ich bin am 14., am Wahltag, nicht zuhause. Die Plakate überall finde ich inzwischen ganz schlimm. Trifft wirklich jemand eine so wichtige Entscheidung aufgrund eines Plakates, auf dem grinsende Riesenköppe und plakative Sprüche sind? Ich weiß ja nicht. Und was das alles kostet.

Mit Weihnachten habe ich mich auch bereits beschäftigt! Genauer gesagt mit Planung und Bestellung für die Adventswerkstatt am 16. November. Die Planung so lange im Voraus muss leider sein, denn die neuen Papierkollektionen sind bereits seit Ende August auf dem Markt und schnell ausverkauft. Notiert euch gerne schon mal den Termin!

Mehr Infos zum Programm und zur Anmeldung gibt es wie immer dann erstmal bevorzugt für meine Newsletter Abonnenten, den Newsletter könnt ihr hier abonnieren.

Freitagstipps Blumen

Ach ja, ich habe noch etwas zum ersten Mal erlebt. Man nennt mich auch jetzt Batmum, meine Tochter jedenfalls.

Vor zwei Tagen hatte ich eine fast schlaflose Nacht, denn ich hatte unerwarteten Besuch von einer Fledermaus. Sie war um 1 Uhr nachts durch ein offenes Fenster auf der Gartenseite einmal quer durchs Haus in mein Schlafzimmer geflattert, ich hatte noch Licht und die Glotze an. Panik. Einen Fensterflügel aufgerissen und raus aus dem Zimmer. Durch den Türschlitz sah ich sie flattern und flattern, immer im Kreis über meinem Bett und am offenen Fenster vorbei. Google brachte keine Lösung. Nach Überlegungen, zum Schlafen ins Gästezimmer auszuweichen, habe ich ein kurzes Video und einen Hilferuf bei Instagram gepostet.

Die Nachteulen unter meinen Follower*innen eilten sofort zu Hilfe! Ich war so froh über die praktischen Tipps. Komplette Dunkelheit und die Taschenlampe meines Handys am weit geöffneten Fenster haben dem armen Tier dann den Weg nach draußen gezeigt. Nach insgesamt 45 Minuten! Auch am nächsten Tag trudelten noch unterschiedlichste Fledermaus Stories in meinen Nachrichten auf Instagram ein. Schon erstaunlich, was Menschen schon alles mit Fledermäusen erlebt haben. Jedenfalls war ich froh über die schnelle Hilfe und mal wieder sehr dankbar für meine tolle Community! Mitten in der Nacht klingelt man ja auch nicht deswegen gerne bei den Nachbarn.

Was noch? Ach ja, ab heute steigt man bei uns auf’s Dach. Seit anderthalb Jahren sind unser Dach und die Kamine undicht, jetzt endlich wird es mal in Angriff genommen. Die Häuser werden auf der Gartenseite jetzt eingerüstet und dafür mussten die Terrassen geräumt werden. Meine schweren Gartenmöbel, das war eine Plackerei. Die Pflanzen habe ich erstmal stehengelassen und hoffe, dass die Dachdecker es so akzeptieren. Das Ganze dauert jetzt mehrere Wochen, aber was muss das muss. Zum Glück ist das Gartenwetter ja sowieso fast vorbei.

Meinen kleinen Hausgeist, den ich vor vielen Jahren mal aus Bali mitgebraucht habe, habe ich als erstes in Sicherheit gebracht.

Freitagstipps Hausgeist Bali

Mein Wochenende: morgen findet unser jährliches Badminton-Turnier im Hof statt und am Sonntag fahre ich zum Stempelmekka, das zum ersten Mal nicht in Hagen, sondern in Dortmund stattfindet. Ich bin gespannt, ob es was Neues zu entdecken gibt und wen ich dort alles treffe! In meinen Instastories nehme ich euch ein wenig mit.

Und dann beginnt endlich die Hochzeitswoche. Am Mittwoch fahre ich nach Ochsenhausen. Das liegt an der Oberschwäbischen Barockstraße und wird in Zukunft der Familienwohnsitz des Förstersohns. Dann wird vier Tage lang gefeiert. Ich kann euch garnicht sagen, wie ich mich darauf freue!!!

Und sonst so?

Ich empfinde subjektiv die “Spaltung” der Gesellschaft als immer stärker. Jedenfalls aufgrund der Nachrichten und Meldungen. Geschwurbel und das ewige Impthema, dass in den USA gerade wieder hochkocht. Das abstruse Empfinden eines (hoffentlich kleinbleibenden) Teils unserer Bevölkerung, wir würden hier in einer Diktatur oder DDR 2.0 leben.

„Man darf ja nichts mehr sagen.” Doch was ist damit gemeint?

Meist geht es um Dinge wie den alten, rassistischen Namen für den Schaumkuss oder darum, dass ein Schnitzel nicht mehr nach einer ganzen Volksgruppe benannt wird. Ehrlich gesagt: Das ist kein Maulkorb. Das ist ein Minimum an Anstand und Respekt im Alltag – keine Einschränkung von Grundrechten.

Das Grundgesetz schützt die Meinungsfreiheit so stark wie kaum woanders. Niemand wird verhaftet, weil er die Regierung kritisiert. Grenzen gibt es nur dort, wo Menschenwürde und Gesetze verletzt werden – etwa bei Volksverhetzung oder Verleumdung. Wer also behauptet, man dürfe nichts mehr sagen, verkennt die Realität: In Wahrheit darf man hier fast alles sagen und das oft sogar ohne jede Konsequenz. Genau das ist das Problem: Es fehlt an Folgen. Fake News, Hass und Hetze verbreiten sich ungefiltert in sozialen Netzwerken. Telegram (hatte ich noch nie) ist zum Sammelbecken für Verschwörungstheorien geworden, Twitter/X ( habe ich schon lange gelöscht) verstärkt das Lauteste und Extremste, Facebook (nutze ich kaum noch) lebt von Empörung.

Wer lügt oder spaltet, bekommt Reichweite. Wer differenziert argumentiert, geht unter. Faktenchecks? Sie kommen spät, erreichen nur wenige – und gelten sofort als „Zensur”. Sogar oder gerade auch in den öffentlich rechtlichen Medien.

So gewinnt immer die Lüge, weil sie schneller und lauter ist. Das ist brandgefährlich. Worte sind nicht harmlos, sie prägen Meinungen, vergiften Debatten und treiben Menschen gegeneinander. In anderen Ländern sieht man, was wirkliche Zensur bedeutet: In Russland drohen 15 Jahre Haft, wenn man den Krieg einen Krieg nennt. In der Türkei landet man im Gefängnis für eine Präsidentenkritik. In China verschwinden ganze Themen aus dem Netz. Und bei uns? Hier darf man sogar hetzen, lügen und Falschmeldungen teilen, fast immer ohne Folgen. Meine Meinung: Wir brauchen nicht mehr „Freiheit zu sagen, was wir wollen”. Die haben wir längst. Wir brauchen Verantwortung. Plattformen müssen stärker eingreifen, Fakten müssen sichtbar sein, bevor die Lüge den Diskurs bestimmt. Und wir alle müssen lernen:

Meinungsfreiheit heißt, für das eigene Wort einzustehen, auch unter Widerspruch. Wer weiterhin behauptet, er dürfe nichts mehr sagen, will in Wahrheit nur verletzen dürfen, ohne kritisiert zu werden.Das hat nichts mit Freiheit zu tun, sondern mit Bequemlichkeit. Wenn wir unsere Demokratie stärken wollen, müssen wir klar machen: Worte haben Gewicht. Wer sie benutzt, trägt Verantwortung. Ohne diesen Grundsatz bleibt Meinungsfreiheit nicht Befreiung, sondern wird zum Einfallstor für Missbrauch und Hetze.

Und was macht eigentlich unsere Regierung? Immer noch (oder wie gefühlt seit Monaten) Sommerpause?

Friedrich Merz sagt uns, wir hätten in den letzten Jahren über unsere Verhältnisse gelebt während er selbst 12.000€ für die Frisur seiner paar Haare auf seinem Kopf bezahlt und sich einen Milliarden verschleudernden Jens Spahn als Fraktionsvorsitzenden leistet. Genau mein Humor.

Bei dem was Merz übrigens im Monat so verdient, find ich die 100€, die er pro Enkelkind weglegt, echt schrappig. Das ist halt so als ob ich für irgendwen 10 Cent wegspare. Ich meine, der Mann gibt mehr für den Friseur aus, seitdem er Kanzler ist, als er für seine Enkel weglegt. Ich weiß ja nicht, es wäre mir an seiner Stelle peinlich, das zuzugeben.Wie unfassbar weit er von der Lebensrealität “seiner Bevölkerung” entfernt ist, spricht echt Bände.

Und noch eine Nachricht aus den USA: die Firma, die den sogenannten Oura-Ring vertreibt, hat gerade einen 96-Millionen-Dollar-Deal mit Palantir abgeschlossen hat und plant, die intimsten Gesundheitsdaten, Schlafmuster, Herzfrequenz und Bereitschaftswerte der Nutzer des Trackers auf Palantir zu teilen. Für das Verteidigungsministerium zur Analyse auf “Bevölkerungsebene”. Dies kommt kurz, nachdem Oura seine Konkurrenten vom US-Markt verdrängt hat, die Kontrolle blockiert und gleichzeitig privaten Daten der Nutzer in die Hände legt, denen sie nie zugestimmt haben. GRUSELIG! Ich kenne in meinem Umfeld niemanden, der den Ring nutzt, ihr vielleicht?

Wenn Apple da auf dumme Ideen kommt (ich nutze die Apple Watch), hoffe ich auf unsere vielgeschmähten, aber wichtigen Datenschützer in der EU.

Good News!

100 Millionen Menschen weltweit stecken sich jährlich mit HIV an. Ich war geschockt, als ich diese Zahl gehört habe. Umso besser, dass es jetzt endlich eine Art Impfung oder Prävention dagegen gibt. Die EU lässt ein neues HIV-Präventionsmittel zu.

Das Thema KI ist allgegenwärtig und der Einsatz von KI hat gute und weniger gute Auswirkungen.Diese hier, wie so viele in der Medizin, hört sich wirklich vielversprechend an: Herzerkrankungen können mit KI-Stethoskop offenbar besser erkannt werden. 

Ich wusste bisher nicht, dass herkömmliche Schwangerschaftstests unter Tierleid entstehen – Mäusen etwa werden Tumorzellen eingesetzt, damit sie Antikörper bilden, und für die Testflüssigkeit wird Blut ungeborener Kälber verwendet. Umso erfreulicher, dass ein Start-up aus Hannover den weltweit ersten veganen Test entwickelt hat, der nun im Handel verfügbar ist. Erster veganer Schwangerschaftstest im Handel.

 

Freitagstipps

 

1.  Wenn ich durch meine Nachbarschaft laufe  ___________ .

2.  _____________ koche ich am liebsten am Vortag.

3.  Das Leben ist ___________ .

4.  Mein _____________ ist kuschelig und gemütlich.

5.  ____________ ist im Herbst mein Lieblingsgemüse .

6.  _________ ist besser wenn es __________ .

7. Was das Wochenende angeht, heute Abend freue ich mich auf ___________ , morgen habe ich geplant, _________ und Sonntag möchte ich _________ !

Wenn ihr mitmachen wollt, könnt ihr die Fragen vom Freitagsfüller gerne auf euren Blogs beantworten und im Kommentar verlinken. Oder aber ihr beantwortet direkt hier in den Kommentaren, wenn ihr keinen eigenen Blog habt. Ich freue mich auf eure Antworten oder auf das Stöbern auf euren Blogs, danke für’s Mitmachen beim Freitagsfüller! Und euer Interesse an meinen Freitagstipps, die kommen jetzt. Ich freue mich übrigens auch, wenn ihr meine Freitagstipps durch eure eigenen Freitagstipps in den Kommentaren ergänzt!

Meine Freitagstipps für euch

Freitagstipps zum Gucken

Ich schaue gerade als Wiederholung die ersten drei Staffeln von The Morning Show. Ich finde, es ist eine großartige Serie und ein immer wichtigeres wichtiges Thema. Jennifer Aniston und Reese Witherspoon als Nachrichtenmoderatorinnen eines großen US-Senders sind ein sehr unterhaltsames Team mit hartem Blick hinter den Kulissen des TV Businesses. Die Serie hat ein paar Längen, aber es gibt ab 17. September nach einer langen Pause eine neue vierte Staffel, ich bereite mich sozusagen darauf vor und bin gespannt.

Fun fact: Ich schaue die Serie im Original und habe versehentlich neulich einen Teil auf deutsch geguckt. Und verstehe oft nicht, wie es sein kann, dass sich die Rollen im Original mit z.B. “Honey” oder “Sweetheart” ansprechen und in der deutschen Synchronisation Siezen sich alle, wobei ganz klar ist, dass die Rollen sich schon jahrelang kennen. Typisch deutsch, oder?

Auf Netflix habe ich eine Doku gesehen, bei der ich kurz vor dem Ende, also bei der Auflösung laut “WOW” gesagt habe. Diese Netflix-Dokumentation „Unbekannte Nummer: Der Highschool-Catfish” beleuchtet einen realen Fall von Cybermobbing, der die kleine Gemeinde Beal City, Michigan, erschütterte. Im Oktober 2020 erhielten die damals 13-jährige Lauryn Licari und ihr Freund Owen seltsame Nachrichten von einer unbekannten Nummer. Nach einer kurzen Pause setzten die Nachrichten im September 2021 erneut ein – und entwickelten sich über 15 Monate zu täglichen Drohungen und Beleidigungen. Die Nachrichten enthielten zudem Informationen, die nur jemand aus Lauryns unmittelbarem Umfeld wissen konnte.

Schockierend, kannste dir nicht ausdenken! Und ein Hinweis zum verlinkten Trailer: diese Trailer gibt es oft nur im O-Ton, die Doku in diesem Fall oder fast alles, was ich als Trailer verlinke, gibt es auch mit deutscher Synchronisation.

Freitagstipps zum Lesen

Spannend! Und irgendwie weiß man es ja eigentlich aber… Soziale Medien neigen dazu, Spaltung und Ungleichheit zu fördern – und daran werden auch verbesserte Algorithmen nur wenig ändern. Darauf deutet eine Studie hin, die Anfang August 2025 auf der digitalen Preprint-Plattform »arXiv« veröffentlicht, aber noch nicht unabhängig begutachtet wurde. Soziale Medien im Kern asozial. 

Habt ihr schon mal den Begriff Ostmullen gehört? Ich nicht, bevor ich diesen Artikel gelesen habe, wie junge Frauen zum rechten Lifestyle Phänomen werden. Die misogyne Schlagseite: „Mulle“ ist eine abwertende Bezeichnung für Frau, „Ostmulle“ spielt zusätzlich auf eine ostdeutsche Herkunft an. Meine Güte, wie perfide. Extrem rechte Rollenbilder versprechen Halt in einer komplexen Gesellschaft. Wie sagte schon Trump vor Jahren: “I love the poorly educated”.

Freitagstipps zum Hören

Gehört habe ich auf einigen Autofahrten sechs Folgen eines Podcast, dessen Thema mir jetzt nicht neu war, aber der wieder neue interessante Recherchen und neue Hintergründe – oder besser Abgründe – zum Thema Scamming zum Inhalt hat. In Südostasien existieren Scam-Fabriken, groß wie Städte. Hunderttausende Scammer*innen arbeiten dort für ein einziges Ziel: Sie betrügen Menschen weltweit. Online. Mit gefälschten Krypto-Investments, Liebesschwindel und Catfishing. In der neuen Staffel von LEGION – House of Scam tauchen Khesrau Behroz (“Cui Bono: WTF happened to Ken Jebsen?”) und sein Team ein in diese neue, gigantische Scam-Industrie. Eine Industrie, durch die auch Menschen in Deutschland jedes Jahr Millionen verlieren. Super spannend gemachter Podcast in der ASRD Audiothek! Am Ende wird klar: Es geht um viel mehr als Online-Betrug. Es geht um organisiertes Verbrechen. Um Menschenhandel und Sklaverei. Und um ein weltweites, illegales Netzwerk, das bis nach Europa reicht.

Das waren meine Freitagstipps und Gedanken für diese Woche. Vielen Dank für’s Vorbeischauen, ich hoffe, es ist etwas Interessantes für euch dabei.Und ich freue mich immer, wenn ihr meine Freitagstipps in den Kommentaren ergänzt!

SEO sagt mir übrigens gerade in der Analyse, dass ich für ein optimales Suchergebnis aufgrund der Länge des Beitrages den Begriff “Freitagstipps” noch dreimal im Text einbauen soll. Mache ich aber nicht, ich hoffe trotzdem auf interessierte Leser.

Ich wünsche euch ein wunderbares Wochenende!

Alles Liebe

Barbara