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Meine Gedanken zur Woche, Freitagstipps und # 866

20. März 2026

Happy Wochenende! Fast jedenfalls.

Das vergangene Wochenende war bei mir erlebnisreich. Meine Freundin war länger zu Besuch, wir haben köstlich in einem Edel-Restaurant in Düsseldorf  (ganz große Empfehlung!) gegessen und fast ein ganzes Jahr Gespräche nachgeholt. Echte Freundschaften überstehen auch Entfernungen und längere Pausen.

Freitagstipps Ashley's Düsseldorf

Ich habe dabei eine interessante Beobachtung gemacht, über die wir auch intensiv diskutiert haben. Meine Freundin nutzt ChatGPT wirklich sehr intensiv. Sie spricht mit dem Chatbot in der Pro Version (23€ pro Monat) wie mit einem Berater, oder manchmal auch wie mit einem Kumpel, der viel Ahnung hat. Über fast alles. Bei zwei technischen Problemen mit meinem Drucker und einer Lampe, die am Wochenende auftraten, war der Typ extrem hilfreich. Auch beim Formulieren von allem möglichen. Bei Vertragsprüfungen und -vergleichen. Ich war einerseits sehr überrascht, aber auch leicht begeistert. Und gleichzeitig zwiegespalten. Es gibt Menschen, die einen Chatbot wie eine Therapie nutzen. Wenn es hilft, warum nicht. Aber. Das große Aber. Ich bin noch nicht ganz fein damit. Aber ich beschäftige mich inzwischen intensiv mit dem Thema.

Bisher habe ich den ChatGPT nur ab und zu am Rechner online für Hilfe bei Texten verwendet. Meine Kinder nutzen ihn natürlich auch intensiv im Job und teilweise privat. KI ist einfach rasend schnell in unser aller Leben gerutscht und bringt extreme, zum Teil positive, aber zum Teil auch beängstigende Veränderungen mit. Und wer sagt: ich will das nicht, oder fast schon dumm ich nutze es nicht, ist in meinen Augen einfach naiv.

Ansonsten war meine Woche ziemlich kreativ, ich habe viel Zeit mit Farbe an den Fingern verbracht und Neues ausprobiert. Die Artist Trading Cards aus dem ersten Quartal unserer Tauschrunde sind auch endlich sortiert und versendet. Und einen Blogbeitrag dazu habe ich auch bereits dazu geschrieben, das Thema war Zahlen und die Sesamstraße.

Ich war viel draußen im Garten. Rumgeschnibbelt, sauber gemacht, oder einfach nur in der Sonne gesessen. Vor meinem Küchenfenster ist bereits Ostern, zurzeit gibt es ja überall bei den Discountern super günstig alle möglichen Frühlingsblüher.

Freitagstipps Narzissen

Bei meinem ehrenamtlichen Dienst im Seniorencafe habe ich wieder tiefe Dankbarkeit verspürt, dass ich noch fit und gesund bin. Die Anwesenden unterhielten sich über ihre Herzschrittmacher, Aortenaneurysmen und Stützstrümpfe. Und hatten trotzdem gute Laune.

Am Wochenende kommt mein Doktorsohn zu Besuch, meine Vollkorn-Waffeln draußen im Garten sind ein Programmpunkt, den er sich gewünscht hat. Das Rezept hätte ich eigentlich auch unten in die Freitagstipps zum Lesen packen können.

Mein Learning der Woche:

Wisst ihr, welche Menschen mir unheimlich sind in ihrer Selbstbeherrschung? Die machen eine Toffifee Packung auf, essen EIN Stück, und legen sie wieder weg. Bei mir überlebt die Packung keine 3 Minuten.

Und sonst so?

Ich erinnere mich dran, wie mir Nachrichten in Ampel-Zeiten viel weniger Angst gemacht haben. Weil ich wusste, dass da einigermaßen kompetente Politiker oben sitzen, die uns schon durch solche Krisen führen werden. Und an Zeiten, in denen Obama im Weißen Haus saß. Charismatisch, menschlich und kompetend, wenn man es mit den Jahren danach vergleicht. Seufz.

Jetzt denke ich ständig „scheiße, was wird die CDU jetzt wieder für einen Mist machen daraus?” Nicht gut. Gar nicht gut. Ein wenig richtungsweisend sind hoffentlich die Wahlen in Rheinland-Pfalz und die OB Wahlen in München am kommenden Wochenende.

Und mal ganz unter uns: Politiker vermitteln in ihren Reden irgendwie oft unterschwellig, dass die Bürger ja zu anspruchsvoll seien. Real wollen die meisten aber einfach nur in Frieden leben, irgendeinen Job haben, der zumindest keine Qual darstellt und vom Gehalt so gut leben können, dass man nach Abzug der Fixkosten im Supermarkt nicht auf jeden Euro gucken muss. Das ist eigentlich auch schon alles Wo sind das hohe Ansprüche?!

Wir Deutschen blicken in der Mehrheit fassungslos auf Trump und sein republikanisches Personal. Jetzt eskaliert bei uns die CDU. Jedem sollte auffallen, dass das Skript das gleiche ist. Wer nicht weiß, was „Heritage Foundation” bedeutet, sollte sich dringend darüber informieren. Es bestehen ungute Verbindungen von Spahn, Klöckner, Dobrindt usw. zur Foundation. Es ist die geplante Agenda der CDU, diesen ultra liberitären, rechtskonservativen MAGA Stil mit allen Mitteln auch hier durchzusetzen.

Und jede Ablenkung ist recht, um von der eigenen Unfähigkeit oder Skandalen und Korruption in den eigenen Reihen abzulenken. Auch das scheinen Politiker hierzulande von der Vorlage der US-Regierung (wenn man sie überhaupt noch so nennen kann) zu übernehmen. Um Schlimmeres zu verhindern, bleiben uns nur die Wahlen. Die gibt es ja bei uns zum Glück noch in demokratischer Form.

Wir können wirklich dankbar sein, dass wir in Deutschland so einfach Zugang zu Wahlen haben. Es ist für uns selbstverständlich, der Staat kümmert sich. Und wir füllen unsere Briefwahlen aus oder gehen an einem Sonntag wählen.

Das sollten wir uns bei allem Genörgel über unser Land immer wieder vor Augen führen!

In den USA hingegen wird der Bevölkerung das Wählen weiter erschwert. Es fängt schon damit an, dass man sich aktiv als Wähler registrieren lassen muss. Das dauert. Man muss seine Identität nachweisen. Das versuchen die Republikaner gerade mit einem neuen Gesetz, dem sogenannten SAVE Act (kurz für Safeguard American Voter Eligibility Act), zu erschweren. Der Gesetzentwurf verlangt, dass jeder Wähler bei der Registrierung seine Staatsbürgerschaft mit offiziellen Dokumenten wie Pass oder Geburtsurkunde nachweist. Gewählt wird übrigens immer an einem Dienstag, also müssen die meisten dafür extra Urlaub nehmen.

Außerdem muss man wissen: In den USA gibt es keinen Personalausweis. In der Praxis wird meist der Führerschein als Identitätsnachweis verwendet. Anders als in Deutschland existiert in den USA weder eine Ausweis- noch eine Meldepflicht.

Ausweisdokumente sind in den USA teuer, für Menschen mit geringem Einkommen ein Hindernis. Jeder zehnte Amerikaner hat keinen Zugang zu einem Reisepass oder einer Geburtsurkunde. Besonders problematisch wäre eine Änderung etwa für verheiratete Frauen, deren Geburtsurkunden noch ihren Mädchennamen enthalten. Auch aus finanziellen Gründen oder mangels Mobilität hat geschätzt knapp jeder fünfte US-Bürger über 65 keinen Foto-Ausweis, bei Schwarzen ist es sogar jeder Vierte. Bei Latinos und Geringverdienern liege die Rate bei über 15 Prozent. 

Ihr erkennt das Muster: Frauen, armen Menschen und Minderheiten soll das Wählen besonders erschwert werden.

Trump wiederholt seine Behauptung vom Wahlbetrug seit Jahren, und dass die Demokraten eine Verschwörung betreiben würden, um undokumentierte Einwanderer zur Stimmabgabe zu bewegen und so die Stimmanteile ihrer Partei zu erhöhen. Dafür gibt es jedoch keinerlei Nachweis.

Also kurz gesagt: es wird ein Problem geschaffen. Um behaupten zu können, man habe ein Problem gelöst.

Ähnlich verhält es sich mit dem aktuellen Krieg in Nahost. Es gab nachweislich keine akute Bedrohung. Trotzdem haben Trump und Netanjahu ihre Allmachtsphantasien ausgelebt. Und jetzt?

In seinem Überlebenskampf ist das iranische Regime offenbar dazu entschlossen, die Region mit in den Abgrund zu reißen und die Welt in eine Rezession zu stürzen. Zugleich deutet nichts darauf hin, dass die USA und Israel an Friedensgesprächen interessiert wären. Von Tag zu Tag nehmen die Hemmungen in diesem Krieg ab. Er mutiert zu einem selbstzerstörerischen Energiekrieg.

Good News!

Forschende haben erstmals aus PET-Plastik ein Medikament gegen Parkinson hergestellt. Mithilfe von Bakterien wird der Kunststoff in den Wirkstoff L-DOPA umgewandelt – ein Ansatz, der Müll in wertvolle Ressourcen verwandeln und gleichzeitig nachhaltiger produzieren könnte.

Ich bin schon so oft im Dunkeln fast über die Dinger gestolpert. Feste Parkzonen statt freies Abstellen: Berlin ordnet das Abstellen von E-Rollern neu. Bis 2035 sollen schrittweise etwa 3.000 Abstellplätze entstehen, an denen Nutzer:innen die Fahrzeuge abholen und zurückgeben können. Das befreit Gehwege von Stolperfallen. Da frage ich mich, warum es NEUN Jahre dauert, bis das realisiert sein wird? Vielleicht, weil in Berlin gerade die CDU regiert?

 

Freitagstipps

 

1.   Meine Osterdeko   __________ .

2.  _______ auf keinen Fall ________ .

3.  Wo ist _______.

4.   _______ reizt mich nicht.

5.  Wir können _____________ .

6.   ________ in die andere Richtung.

7. Was das Wochenende angeht, heute Abend freue ich mich auf ___________ , morgen habe ich geplant, _________ und Sonntag möchte ich _________ !

Wenn ihr mitmachen wollt, könnt ihr die Fragen vom Freitagsfüller gerne auf euren Blogs beantworten und im Kommentar verlinken. Oder aber ihr beantwortet direkt hier in den Kommentaren, wenn ihr keinen eigenen Blog habt. Ich freue mich auf eure Antworten oder auf das Stöbern auf euren Blogs, danke für’s Mitmachen beim Freitagsfüller! Und euer Interesse an meinen Freitagstipps, die kommen jetzt. Ich freue mich übrigens auch, wenn ihr meine Freitagstipps durch eure eigenen Freitagstipps in den Kommentaren ergänzt!

Meine Freitagstipps für euch

Freitagstipps zum Gucken

Ich war bzw bin immer noch im Outlander Tunnel. Nachdem in der vergangenen Woche die achte und leider finale Staffel erschienen ist, musste ich sie einfach bei Apple TV kaufen. Es kann noch länger dauern, bis die Staffel frei verfügbar ist, so lange kann ich nicht warten. Letztendlich kostet es auch nicht mehr als zweimal Kino oder früher eine DVD, ist dann immer meine Ausrede.

Jedenfalls nervt dieses “eine neue Folge pro Woche” mich aber auch. Also warte ich noch ein paar Tage, bis mehrere Folgen verfügbar sind und binge mich derweilen durch die alten Folgen, die bei Netflix verfügbar sind. Um wieder richtig reinzukommen. Schließlich ist die Serie vor 12 Jahren gestartet und vieles hatte ich bereits vergessen.

Ich kann mich noch gut erinnern, wie ich viele Jahre vorher die Bücher von Diana Gabaldon verschlungen habe. Mit dem Kochlöffel in der Hand, weil ich nicht eine Sekunde davon loskam.

Was habe ich noch gesehen? Endlich wieder eine spannende britische Polizeithriller-Serie. Die sechsteilige Miniserie Protection in der ARD Mediathek steigerte sichlangsam aber sicher. Protagonistin Liz (cool, mal eine ältere Polizistin) gerät als Beteiligte in einer Zeugenschutzabteilung in eine Korruption und Verschwörung des Geheimdienstes. Die Gegenspielerinnen kommen aus den eigenen Reihen, Gegenspieler aus der organisierten Kriminalität. Ihre Familie und eine Affäre mit einem Kollegen spielen eine wesentliche Rolle für den Fall. Der Plot ist spannend, das Drehbuch straff ohne große Längen. Und wie so oft bei britischen Serien sind die Darsteller keine plastisch aufpolierten Hollywood Schönheiten. Bei der Hauptdarstellerin war ich kurz irritiert, woher kenne ich Siobhan Finneran? Ach ja, das war die böse Kammerzofe O`Brian bei Downton Abbey.

Und eine krasse Doku habe ich noch auf Netflix gesehen. Dokufilmer Louis Theroux besucht Influencer der sogenannten “Manosphere”. Ich glaube, dass die Doku sich ohne weiteres auch auf Deutschland übertragen lassen würde. Die Szene, die Frauenverachtung, Reichtumsfantasien und männliche Verletzungen zu einem lukrativen Geschäftsmodell verbindet, gibt es auch hier, besonders auf TikTok mit Millionen Followern. Diese Typen inszenieren sich hypermaskulin, wirken dabei aber erstaunlich kindlich und naiv. Was sie verkaufen und womit sie viel Geld verdienen, ist ein Lifestyle aus Empörung und Selbstvermarktung. Gruselig, so viel Hass auf Frauen, und gleichzeitig als eine Art Zuhälter mit Frauen Geld verdienen.

Freitagstipps zum Lesen

Von George Orwell bis Jane Austen: Diese Literaturklassiker wirken heute erschreckend aktuell. Da gehe ich zu 100% mit! Kassandra habe ich allerdings bisher nicht gelesen. Ich fand es bei “Report der Magd” schon faszinierend, wie Autorin Margaret Atwood ihre Beobachtungen über die letzten 20 Jahre in diese Dystopie einfließen ließ. Und ich spätestens bei der Serienverfilmung dachte: hui, das erscheint nicht so unrealistisch.

Will man das wissen? Nein. Kann man so tun, als wäre es nicht Realität? Nein. Ukraine testet humanoide KI-Kampfroboter – es gibt Risiken. Denke ich oft, wir leben inzwischen in einem Science Fiktion Film? Ja.

Künstlich generierte Songs erobern Spotify. Künstler und KI-Plattformen streiten vor Gericht um die Einnahmen. Und Hörer fragen sich, was echt ist – wie bei Sienna Rose. KI ist überall.

Kennt ihr das auch? Man kann es nichtmal begründen, aber manchmal ist es so. 3 Gründe, warum wir manche Menschen instinktiv blöd finden.

Freitagstipps zum Hören

Ich habe mal wieder den Podcast  “Psychohacks – Leichter durchs Leben” gehört. Zwei Folgen. Haben wir es wieder schlecht heute?  Ja, ja ja, es wird zuviel genörgelt. Und “Zwei Seiten der Medaille”. Sehr interessant.

Kennt ihr Joseph William Morgan? Er schreibt und performt aktuelle Hits als Klassik Version. So schön! All the things she said zum Beispiel, der Hit aus 2002, der durch Heated Rivalry momentan wieder total angesagt ist. Diese Spotify Playlist von Joseph William Morgan lief bei mir in den letzten Tagen rauf und runter.

Das waren meine Freitagstipps und Geschichten für diese Woche. Vielen Dank für’s Vorbeischauen, wenn ihr bis hierher gelesen habt. In dieser Zeit, in der wir es gewohnt sind, Informationen im Sekundentakt aufzunehmen, weiß ich das besonders zu schätzen. Danke dafür.

Ich hoffe, es ist etwas Interessantes für euch dabei. Und ich freue mich immer, wenn ihr meine Freitagstipps in den Kommentaren ergänzt!

Ich wünsche euch ein schönes und sonniges Wochenende, lasst es euch gut gehen!

Alles Liebe

Barbara

Allgemein Freitags Füller Freitagstipps Herz & Seele Unterhaltsames

Gedanken zur Woche, Freitagstipps und # 864

6. März 2026

War nicht gerade erst Montag? Wo ist die Woche schon wieder geblieben? Die Welt brennt gefühlt, und ich traue mich morgens kaum, das Handy anzumachen und die Nachrichten zu lesen. Aber schön, dass ihr wieder hier seid für meinen Gedankensalat, die Freitagstipps und den Freitagsfüller.

Politische Entscheidungen, getroffen von wenigen und die von uns allen getragen oder besser ertragen werden müssen. Krisenmeldungen. Kriege, die nicht enden. Gesellschaften, die sich verhärten. Manchmal fällt es mir schwer, einfach weiterzumachen.Einkaufen zu gehen, zu planen, zu lachen, während so vieles aus dem Gleichgewicht geraten ist. Es ist ermüdend, zuzusehen, wie Macht ausgeübt wird und über Schicksale von Menschen entschieden wird. Umso bewusster halte ich mich an dem fest, was nah ist. An diesen unspektakulären, so oft betonten „kleinen” Dingen.

Das vergangene Wochenende in Berlin mit meinen Kindern hat wieder einmal so gut getan, ich habe ein wenig positive Vibes gespeichert. Und der Blick über den eigenen Horizont hinaus, die Impulse, die sich durch Begegnungen und Gespräche mit wesentlich jüngeren Menschen immer wieder ergeben, finde ich ungeheuer wichtig für mich und auch für unsere Gesellschaft.

Ich bin in Ruhe durch die Stadt gebummelt, war endlich mal in der Staatsbibliothek, habe phantastisch gut bei meinem Sohn die leckersten Bagel gefrühstückt und auf dem Heimweg die besten Doughnuts Berlins mitgenommen. Ein 20€ Knöllchen kassiert für 5 Minuten Überschreitung der Parkuhr. Abends am Maybachufer draußen (!) mit den Mädels den ersten Aperol Spritz getrunken und Pizza gegessen und die beste Zeit gehabt.

Freitagstipps Berlin Pizza

Vielleicht ist es genau das, was man tun kann. Nicht das Wegsehen. Das gleichzeitige Aushalten von Weltgeschehen und persönlichem Glück. Informiert zu bleiben und dennoch im Hier und Jetzt Dankbarkeit zu empfinden.

Am Samstag haben wir von Berlin aus einen Ausflug nach Potsdam gemacht. Da wieder mal die Bahnen und Busse bestreikt wurden, mussten wir zweimal mit dem Auto durch die ganze Stadt gurken. Meine Tochter wohnt nur eine halbe Stunde von Potsdam entfernt, mein Sohn aber fast am entgegengesetzten Ende der Stadt. Nun ja, es war nicht zu ändern, aber der Verkehr in Berlin ist kein Spaß. Die Berliner fahren ohne Rücksicht auf Verluste, das Recht des Stärkeren wird brutal ausgenutzt. Überall Baustellen, todesmutige Fahrradfahrer und Rollerfahrer. Nachdem ich ein paar Mal laut geflucht hatte (mir fallen dann die schlimmsten Schimpfwörter ein, besonders für Männer im Mercedes) meinte meine Tochter irgendwann: “Mama, die sind hier irritiert von deiner Fahrweise, du fährst zu rücksichtsvoll und lässt alle vor, das macht hier keiner”. Ach so.

Wenn ich in Berlin Uber fahre, habe ich jedesmal fast Todesangst. Na ja, fast. Aber dafür sind die Berliner Uber Fahrer die coolsten mit den besten Geschichten.

Freitagstipps Potsdam

Der Nachmittag in Potsdam kam uns vor wie ein Kurzurlaub, besonders im historischen holländischen Viertel. Durch das phantastische Wetter waren die Straßen und Cafes voll, viele Touristen unterwegs und der Kontrast zum an manchen Stellen lauten und dreckigen Berlin fiel auf. Schloss Sanssouci lag noch im Winterschlaf, alle Statuen waren eingepackt und trotzdem waren leichte Bridgerton Vibes da. Ich muss unbedingt nochmal in der Vorweihnachtszeit nach Potsdam, dort soll es dann besonders schön sein. Als ich übrigens am Tag vorher Tipps für Potsdam googelte, zeigte mit Gemini (das ist die KI von Google) direkt an, dass in Potsdam zurzeit 69 Millionäre leben. Zumindest an den Häusern merkt man das.

Ich könnte mal wieder einige neue Tipps für Berlin in einem Blogbeitrag zusammenfassen, fällt mir gerade auf. Gespeichert habe ich jedenfalls einiges Neues, das meine letzten Tipps für Berlin ergänzen wird. Schaut auch gerne in meine Kategorie Reisen, da gibt es noch mehr Tipps zu Berlin.

Meine Tochter war dann noch einige Tage mit bei mir und ich habe sie noch ein wenig verwöhnen können. Jetzt bin ich aber auch wieder froh, das kommende Wochenende nur in meinem eigenen Rhythmus rumschlumpfen zu können.

Ich genieße schon die ganze Woche die Sonne, den blauen Himmel und die Frühlingsboten im Garten. Ob es wirklich nochmal Winter wird? Um ehrlich zu sein, könnte ich drauf verzichten. Und die Vögel, die ich überall höre sicher auch. Andererseits ist das alles nicht normal und so richtig fühlt es sich noch nicht an.

Freitagstipps Frühling Garten

Während im Nahen Osten Raketen einschlagen und Drohnen über Städte fliegen, scrolle ich durch Netflix und überlege, welche Serie ich heute Abend schauen soll. Diese Gleichzeitigkeit der Welt fühlt sich manchmal völlig absurd an.

Und sonst so?

US-Außenminister Marco Rubio hat noch heftigere Angriffe gegen den Iran angekündigt. Für diesen Krieg hat Donald Trump keine Gründe und keinen Plan. Die Folgen wird die ganze Welt spüren. Irans Vergeltungsschläge treffen Dubais Luxusbauten ebenso wie US-Basen in der Golfregion. Der Iran droht, jedes Schiff zu verbrennen, das die Straße von Hormus zu passieren versucht. Kein Tropfen Öl solle durchkommen, um die globalen Ölpreise auf bis zu 200 US-Dollar zu treiben. Zack, seit gestern kann man bei uns nirgendwo mehr unter 2€ tanken. Es ist alles nicht zu begreifen.

Es ist ziemlich ätzend, in den Emiraten, in Dubai oder anderswo festzustecken, weil der Luftraum großflächig gesperrt ist. Ignorant ist es allerdings, trotz wochenlanger Kriegsdrohungen dorthin zu fliegen, um in Fernost Urlaub zu machen. Und sich dann noch darüber aufzuregen, dass man nicht auf Staatskosten sofort nach Hause geflogen wird. Das hat mich schon etwas aufgeregt in den letzten Tagen.

Wer in den letzten (mindestens 4) Wochen nur einmal irgendwelche Nachrichten sieht, wusste, dass es da nicht gerade rosig werden konnte. Es gibt noch sowas wie Selbstverantwortung. Keiner zwingt die Menschen in die Golfstaaten zu reisen oder auf dem Weg nach Fernost dort zwischenzulanden. Wenn sie es trotzdem machen – im Wissen über die aktuelle Lage – haben sie sich in ihrer Risikoabwägung dennoch für die Reise entschieden, aber halt daneben gelegen. Alle anderen, die nicht gereist sind, haben sich in diesem Fall richtig entschieden. Man muss auch nicht für alles eine Reisewarnung ausgeben. Spätestens als der 2. Flugzeugträger in der Golfregion war, sollte jedem klar gewesen sein, dass man dort seinen Urlaub besser nicht macht.

Von den ganzen Dubai Influencern bzw Steuerflüchtlingen mal ganz zu schweigen. Peinlichste Videos ever. Jedes einigermaßen persönliche Erlebnis wird als Content gebraucht, wobei man sich schon fragen kann, was eigentlich passieren muss, damit diese ultimative Selbstvermarktung zum Erliegen kommt. Ein Kriegsausbruch mit Kampfgeschehen in unmittelbarer Nähe ist es augenscheinlich nicht. Und so erlebten wir auf Social Media eine nie dagewesene Berichterstattung aus einem Kriegsgebiet. Nachdem Influencer in Dubai zunächst noch die Raketen am Himmel filmten oder ein wenig irritiert, aber keineswegs verstört berichteten, wie die Musik in den Clubs wegen der Detonationen lauter gedreht wurde, änderten sich die Beiträge in den darauffolgenden Tagen.

Gezeigt wurde geradezu aggressiv gelassen die Normalität in Dubai, während einige Influencer immer wieder betonten, dass sie sich sicher fühlten und wie sehr sie der dortigen Regierung vertrauten. Und auf einmal wollten sie dann doch weg. Still und heimlich oder medienwirksam wie Fiona Erdmann, Ex-Germany’s Next Topmodel Kandidatin. Sie dokumentierte in den vergangenen Tagen und in bester Videotagebuchmanier ihre Flucht aus Dubai in den Oman.

Wie passend auch, dass Gas Kathi (unsere Wirtschaftsministerin formerly known as EON Vorstand) kurz vorher erst die Förderung für  erneuerbare Energien stoppt und zurück zu fossiler Energie möchte.

Ich glaube, das Problem liegt darin, dass es für Politiker keine Konsequenzen mehr gibt. Es gab mal etwas wie Anstand, Moral und Demut. Selbstregulation. Das sind längst keine Eigenschaften mehr, die im politischen Betrieb positiv betrachtet werden. Es zählt das dicke Fell. Masken-Spahn und Frau Reiche sind das beste Beispiel dafür. Dieses Davonkommen, sich durchlavieren, abprallen lassen prägt en Politiker wie sie die politische Struktur. Es gibt keine Konsequenzen mehr für dickfellige. Wir kommen wir da wieder hin?

Und nur zur Erinnerung für das Wochenende: Der Internationale Frauentag am 08. März ist kein „Muttertag light“, sondern ein Kampftag für Gleichberechtigung.

Good News!

Seit fast täglich wieder die Sonne scheint, bin ich deutlich motivierter. Natürlich geht es hier nur um Wetter, aber mal ehrlich: Es bestimmt unseren Alltag stärker, als wir zugeben. Umso besser die Nachricht: Der Deutsche Wetterdienst setzt jetzt auf KI, um Prognosen schneller und präziser zu machen. Praktisch für den Alltag – aber besonders wichtig im Katastrophenfall.

Fraunhofer-Forschende in Dresden haben eine Methode entwickelt, Papierverpackungen wie Pappkartons ohne Klebstoff zu verschließen. Ein Laser verändert dabei die Papierfasern so, dass sie selbst haften; Recycling wird dadurch einfacher und sauberer. Ein Prototyp zeigt bereits: das Verfahren könnte auch industriell funktionieren. Wichtig im Zeitalter von Versandkartons und Tüten!

 

Freitagstipps

 

1.  Weil ich heute  ___________.

2.  _________ zu dem Menschen gemacht, der ich bin.

3.  Jede Woche ___________.

4.  __________ gegen den Strich.

5.  Das Beste ___________ .

6.   ____________ das nervt mich total!

7. Was das Wochenende angeht, heute Abend freue ich mich auf ___________ , morgen habe ich geplant, _________ und Sonntag möchte ich _________ !

Wenn ihr mitmachen wollt, könnt ihr die Fragen vom Freitagsfüller gerne auf euren Blogs beantworten und im Kommentar verlinken. Oder aber ihr beantwortet direkt hier in den Kommentaren, wenn ihr keinen eigenen Blog habt. Ich freue mich auf eure Antworten oder auf das Stöbern auf euren Blogs, danke für’s Mitmachen beim Freitagsfüller! Und euer Interesse an meinen Freitagstipps, die kommen jetzt. Ich freue mich übrigens auch, wenn ihr meine Freitagstipps durch eure eigenen Freitagstipps in den Kommentaren ergänzt!

Meine Freitagstipps für euch

Freitagstipps zum Gucken

Meine Tochter und ich haben uns am Wochenende  “Amrum” angeschaut. Der Coming-of-Age-Film des deutsch-türkischen Regisseurs Fatih Akin erzählt die Greschichte des 12-jährigen Nanning in den letzten Tagen des zweiten Weltkriegs auf der Insel Amrum, basierend auf den Kindheitserinnerungen des Regisseurs Hark Bohm. Das hörte sich gut an. Spoiler: wir waren am Ende des Films fertig mit den Nerven und mussten zwischendurch immer mal mal weggucken. Traumhaft schöne Landschaft und Bilder, grandiose Schauspieler, besonders in den Hauptrollen. Ein berührender Film, aber was für eine deprimierende tieftraurige Geschichte.

Danach brauchte ich was Leichtes. Und fand es in der ZDF Mediathek. Die sechsteilige Dramaserie „Máxima”  erzählt den abenteuerlichen Lebensweg der niederländischen Königin, von ihrer Jugend in Argentinien über ihre Zeit in New York bis zur Beziehung mit Willem-Alexander. Interessant und relativ nah an der Realität. Ich wusste ehrlich gesagt nicht viel über das Leben von Máxima Zorreguieta vor ihrer Hochzeit, was für eine beeindruckende Persönlichkeit! Und eine schöne Love Story.

Es gibt bald eine zweite Staffel, wann und wo konnte ich noch nicht herausfinden. Diese spannt den Bogen von den Vorbereitungen zur Hochzeit mit Prinz Willem-Alexander bis zur Krönung rund zehn Jahre später.

Freitagstipps zum Lesen

Zugegebenermaßen sagte mir der Begriff Dark Patterns nichts. Außer vielleicht dunkel gemusterte Sachen. Dark Patterns fördern die Sucht nach Social Media. Entwickelt hat die psychologischen Tricks ein Forscher in Stanford. Heutzutage werden sie von allen Tech-Firmen genutzt. Dark Patterns: Die gefährlichen Tricks der Tech-Konzerne. Puhh.

Nach dem Deal mit dem US-Verteidigungsministerium steht OpenAI in der Kritik. Viele ChatGPT-Nutzer:innen kündigen ihre Abos, der wi­der­stän­dige Rivale Anthropic verzeichnet mit seiner KI namens Claude Rekordzuwächse. Ich wünschte, mehr dieser Tech Bros würden sich endlich GEGEN Trump stellen.

Freitagstipps zum Hören

Bettine Böttinger hatte in ihrem Podcast “Zwischen den Zeilen” Atze Schröder zu Gast. Ich dachte erst ne, den höre ich mir nichtan. Wie heißt der Mann eigentlich richtig btw? Und dann war ich angenehm überrascht, dass Atze Schröder nun einer der Comedians ist der sich selbst und den “alten” Humor reflektiert. Man muss nur mal richtig hinhören. Er war nie komplett taub für Empfindungen und Gefühle anderer. Das ging immer nur im Lichte seiner Kunstfigur unter. Zwischen den Zeilen konnte man schon immer erkennen, dass da ein reflektierter Mensch drin steckt. Seine Comedy war nie meins. Aber außerhalb dessen finde ich es gut, dass er seine “echte” Stimme jetzt so positiv nutzt.

Meine Tochter und ich haben auf der Rückfahrt von Berlin im Auto den Soundtrack zur Serie Love Story – John F. Kennedy & Calonyn Bessette Soundtrack gehört. So schöne 90er Musik. Und die Serie ist erst recht ein Hingucker, ich freue mich schon auf die nächste Folge heute.

Und dann die letzten DREI Folgen Kaulitz Hills – Senf aus Hollywood hintereinander . Was haben wir gelacht! Diese Zwillinge sind inzwischen komplett schmerzfrei. Einfach göttlich hemmungslos und witzig. Tom “Mister Heidi Klum” und Bill die Promi-Matratze. Man kann einfach nicht anders, als sich von ihrer guten Laune anstecken zu lassen.

Das waren meine Freitagstipps und Geschichten für diese Woche. Vielen Dank für’s Vorbeischauen, wenn ihr bis hierher gelesen habt. In dieser Zeit, in der wir es gewohnt sind, Informationen im Sekundentakt aufzunehmen, weiß ich das besonders zu schätzen. Danke dafür.

Ich hoffe, es ist etwas Interessantes für euch dabei. Und ich freue mich immer, wenn ihr meine Freitagstipps in den Kommentaren ergänzt!

Ich wünsche euch ein schönes Wochenende. Passt gut auf euch auf. Und erlaubt euch vielleicht heute auch einen Moment Leichtigkeit.

Alles Liebe

Barbara

Allgemein Basteln Gel Press Druck Grundlagen des Scrapbooking Mixed Media Projects Tools und Werkzeuge Unterhaltsames

Trends und Neues von der Creativeworld 2026

18. Februar 2026

Wer mir auf Instagram folgt, hat vielleicht meine Stories vom ersten Sonntag des Monats gesehen. Ich war einen Tag lang auf der Creativeworld 2026, der international wichtigsten Branchenplattform für den Hobby-, Bastel- und Künstlerbedarf. Die Messe für Einkäufer und Händler habe ich bereits zum vierzzehnten Mal besucht (zwei Jahre war Pandemiepause) und mein Eindruck war ähnlich wie der vom vergangenen Jahr.

Ich habe für euch meine Eindrücke vorwiegend aus dem Bereich Scrapbooking und Papierbasteln festgehalten, entsprechend meinen größten Interessen für Neuheiten in diesem Sektor.

Die Welt verändert sich, und mit ihr Handelsabkommen und -bedingungen. Das Order Business ist inzwischen bei vielen Firmen auf Online Bestellungen umgestellt worden. Effizienter und kostensparend. Aber es fehlt dabei doch der direkte Kontakt zum Kunden. Und die Demonstration und Vorführung von neuen Produkten. Diese Demos waren für mich meist der Hauptgrund, zur Creativeworld zu fahren. Nun ja, Zeiten ändern sich. Schade, aber die Fahrt nach Frankfurt und der Tag auf der Creativeworld 2026 haben sich trotzdem gelohnt.

Creativeworld 2026

Wie eigentlich immer entschuldige ich mich vorab für die nicht optimale Qualität meiner Fotos im Beitrag. Es ist fast unmöglich, bei der unnatürlichen Beleuchtung, die irgendwie im Objektiv auch noch flackert und sich in der Verpackungen spiegelt, gute Bilder zu machen. Früher haben wir ja auch unsere großen Kameras auf die Creativeworld und zu sämtlichen Events mitgeschleppt, die Zeiten sind vorbei und so muss das auch nicht mehr ganz frische Smartphone reichen.

Mein erster Stop war am Messestand eines französischen Großhändlers. Französische Brands wie Hapi Little Fox, DIY & Cie und All & Create (ein britischer Hersteller) bieten zum Glück eine sehr schöne Auswahl an Produkten im klassischen Scrapbooking Segment an.

Creativeworld 2026 Hapi little fox

Creativeworld 2026 Hapi little fox

Die kleinen Buchstabensticker hätte ich am liebsten direkt mitgenommen. Überhaupt, Buchstabensticker! Das Thema wird immer schwieriger, es gibt kaum noch schöne klassische Buchstabensticker bei den Herstellern für Scrapbooking Zubehör. Sie gehören für mich aber einfach dazu. Ich liebe aussagekräftige Titel auf meinen Scrapboking Layouts und Mini Books. Texte gehören für mich einfach zum Memory Keeping (gibt es eigentlich ein vernünftiges deutsches Wort dafür?) und ich verwende ungerne die vorgedruckten zudem fast nur in Englisch verfügbaren Wort-Elemente, die ich inzwischen in Papierkollektionen häufiger sehe als Buchstaben Sticker.

So wie hier zum Beispiel bei einer neuen Kollektion von 49 & Market. Gut, Winter geht ja noch, aber der Rest vom Embellishment Pack? Wandert dann wieder ungenutzt in die Kiste. Bei mir jedenfalls. Aber die Hersteller orientieren sich am Markt, und Frau Haane hat da leider nicht viel zu melden.

Creativeworld 2026 49 & Market Scrapbooking

Zurück zu den Franzosen. Sehr gut gefallen mir die neuen Texture Plates und Schablonen, die sich hervorragend für Gelpress Druck eignen werden. Die werde ich auf jeden Fall bestellen.

Creativeworld 2026 DIY et Cie

Creativeworld 2026 DIY et Cie

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Allgemein Freitags Füller Freitagstipps Herz & Seele Unterhaltsames

Gedanken zur Woche, Freitagstipps und # 861

13. Februar 2026

Seid ihr auch im Olympiafieber? Ich finde diese Zeit alle paar Jahre großartig. Es gibt immer was zu gucken. Sportliche Menschen, schöne Geschichten, viele Glücksmomente, ein wenig Nationalstolz.

Ich habe die ganze Woche schon die Winterspiele nebenher laufen. Gestern war Skeleton der Männer. Die fahren da mit 120 km/h Kopf voraus die Bahn runter. Absolut crazy. Bei Aerials, also Freestyle Ski, verstehe ich kein Wort der Kommentatoren, fiftynine flip eight forty . Großartig. Und Eistanzen, ein Traum. Die Regeln vom Curling habe ich immer noch nicht verstanden und frage mich, ob diese Wischer zuhause auch so putzen. Die Freude der Sieger zu sehen ist berührend.

Traurig hat mich allerdings gestern der kurzfristige Ausschluss des ukrainischen Rodlers Vladyslav Heraskewytsch gemacht. Auf seinem Helm trägt er Bilder von rund ukrainischen 20 Athlet*innen, die bei russischen Anschlägen ums Leben gekommen sind. Politische Botschaften aber sind den Teilnehmerinnen und Teilnehmern Olympischer Spiele während eines laufenden Wettbewerbs verboten, sagte das IOC. Gedenken an verstorbene Sportler sind eine politische Botschaft? Ich sehe das anders. Ohne den Helm hätte er starten dürfen. Er blieb dabei und sagte, Haltung ist wichtiger als Medaillen. Respekt. Und zumindest in der Ukraine und in den Medien wird er dafür gefeiert.

Ansonsten arbeite ich an einem Blogbeitrag meines Besuchs der Creativeworld am vergangenen Sonntag. Von der Reizüberflutung und den vielen Schritten musste ich mich Montags erholen. Da ich gefühlt tausend Bilder und Videos gemacht habe, dauert das Sortieren etwas. Zwischendrin habe ich noch unseren neuen Tauschzirkel für Artist Trading Cards organisiert und darüber einen Blogbeitrag geschrieben.

Im Büro fand gestern unser traditionelles Altweiber Frühstück statt. 11.11 Uhr. Karneval ist, wenn Deutschland kollektiv beschließt: Wir machen jetzt 5 Tage lang Dinge, für die wir den Rest des Jahres Leute verurteilen. Alkohol ab 9 Uhr? Tradition. Fremde Menschen küssen? Brauchtum.Verkleidet auf der Arbeit erscheinen? Kultur. Montag nicht kommen? Altweiber-Nachwirkung.

Helau und Alaaf. Ich war zwei Stunden als Banane verkleidet und das war es für mich .

Dann habe ich mit meinem Sohn gefacetimed (ist das ein Wort?). Er ist eine Woche in einer Hütte in der finnischen Wildnis im Urlaub und die Bilder, die er mir schickt, sind einfach traumhaft.

Freitagstipps Finnland

Erkenntnis der Woche:

Mir fällt schon lange auf, dass immer mehr Menschen, wie ich auch,  für den Einkaufswagen einen Chip haben, den man wieder heraus ziehen kann, aber so ziemlich jeder bringt den Wagen schön brav wieder zurück wo er eigentlich hin gehört. Wir sind lernfähig! Längerfristig jedenfalls.

Und noch etwas Erwähnenswertes habe ich gesehen.

Mit Briefmarken könnt ihr Gutes tun, vielleicht wisst ihr das. Mit dem Kauf von Wohlfahrtsmarken für die Briefpost werden soziale Projekte und Einrichtungen der Freien Wohlfahrtspflege unterstützt. Eine Marke aus der diesjährigen Serie ehrt  herausragende Persönlichkeiten von Paritätischen Mitgliedsorganisation. Da ich beim Paritätischen Wohlfahrtsverband arbeite, fiel mir das ins Auge. Eduard Zimmermann (1929 – 2009). Die älteren von euch kennen ihn sicher noch als Ede Zimmermann aus Aktenzeichen XY? Ich habe die als Kind bereits in Schwarz-Weiss gesehen. Was ich allerdings bisher nicht wusste: Der Journalist und Fernsehmoderator war im Jahr 1976 Initiator und Mitbegründer des WEISSEN RING e. V., ein gemeinnütziger Verein zur Unterstützung von Kriminalitätsopfern und zur Verhütung von Straftaten. Der WEISSE RING ist Mitgliedsorganisation des Paritätischen Gesamtverband. Heute ist der Verein Deutschlands größte Hilfsorganisation für Opfer von Kriminalität. Ich kannte den Mann wirklich nur aus dem Fernsehen und wusste nichts über seine ehrenamtliche Tätigkeit.

Themenwechsel, weil das wirklich lecker ist: Caprese aus dem Ofen. Bei diesem Wetter mache ich mir das gerne, auch, weil es schnell geht. Einfach klassisch Tomaten, Mozarella, Basilikum, Olivenöl und etwas Balsamico in die Auflaufform und bei 180 Grad im Ofen überbacken, bis der Käse geschmolzen ist. Ich gucke nie auf die Uhr, sondern in den Ofen.

Freitagstipps Caprese

Und sonst so?

Das Dschungelcamp ist zu Ende und ich habe keine einzige Minute davon gesehen. Ich bin so stolz auf mich!

Die skandalöse Sache mit dem neuen Dschungelkönig habe ich natürlich trotzdem mitbekommen. Der hat im übrigen seine 20.000€ Strafe an den Hotelmitarbeiter, den er verleumdet hatte und zu der er verurteilt wurde, immer noch nicht gezahlt. Kann er ja jetzt vom Gewinn machen. Na ja, wenn man der Halbbruder des Chefs der Produktionsfirma ist und sich als Opfer inszeniert muss man ja gewinnen. Aber das wirklich traurige: Dieses Format existiert, weil Millionen Zuschauer es einschalten, darüber diskutieren und damit Werbeeinnahmen generieren. Skandale, Eskalationen und kontroverse Kandidaten sind kein „Ausrutscher”, sie sind das Geschäftsmodell, das vom Publikum direkt finanziert wird.

Mein Frust auf unsere Politiker klingt so langsam ab. Ich denk mir mittlerweile halt einfach, warum aufregen? Am Ende irgendwo menschlich was die machen. Können Eigeninteressen konsequenzlos durchbringen. Mein Frust richtet sich mittlerweile auf unsere Medienhäuser. Denn: Habt ihr eigentlich noch alle Tassen im Schrank? Wofür gibt’s euch eigentlich, was war denn mal die Idee hinter unabhängiger Berichterstattung? Der aktuelle sogenannte “Journalismus” für mich die größte Enttäuschung.

Ich hätte nie gedacht, dass sich der Unterwerfungs-Neusprech so schnell und so umfassend durchsetzen würde. Aber es scheint in hunderten von deutschen Redaktionen tatsächlich niemand zu geben, der weiter nach den journalistischen Sprachstandards des “Mehr Demokratie wagen” Zeitalters berichtet und kommentiert. Sehr traurig.

Und diese ganze Pam Bondi Sache vorgestern hat mich beschäftigt und leider auch immer hoffnungsloser gemacht. Diese widerliche Lügerei, diese Arroganz, diese Selbstgefälligkeit in dem Wissen, dass sie alle in der Regierung unantastbar sind. Die Respektlosigkeit Epsteins Opfern gegenüber, und ihr Geschrei, dass Trump der beste Präsident aller Zeiten sei. Zu 100% die Personifizierung der Korruption. Diese Regierung wird jeden Tag schlimmer, auch wenn man denkt, das geht nicht.

Diese Epstein Geschichte zieht immer weitere Kreise – der britische Premierminister Keir Starmer hat am Montag seinen möglichen Sturz als PM deswegen erstmal überstanden. Wie lange das allerdings halt, ist die große Frage. Wünschen würde ich es dem Land nicht, dass er gehen muss. Denn es ist derzeit einfach noch niemand in Sicht, der das Amt in dieser schwierigen Haushaltslage wirklich besser ausfüllen könnte.

Ach, und noch was, ich will, dass Angela Merkel Bundespräsidentin wird, allein damit Merz vor Wut explodiert.

Ich bin es so leid “what in the actual fuck!?” 100+ Mal am Tag zu sagen.

Good News!

Was für ein starkes Signal aus Portugal: Der Sozialist António José Seguro gewinnt die Präsidentschaft mit fast 67 % – haushoch vor seinem rechtsextremen Herausforderer. Die Menschen haben sich klar entschieden: für Demokratie, für Zusammenhalt, gegen Hass. Das zeigt: Rechtsextreme sind nicht unaufhaltsam. Man kann sie schlagen. Mit Haltung. Mit Mut. Mit Politik für die Menschen.

 

Freitagstipps

 

1.  Genau heute ___________ .

2.   ______________ packt mich das Grausen.

3.  Ich habe es tatsächlich geschafft,  __________  .

4.  ____________  und ich freu mich drauf !

5.  Karneval  ______________ .

6.   _______________ , wenn man das politische Geschehen in unserem Lande betrachtet.

7. Was das Wochenende angeht, heute Abend freue ich mich auf ___________ , morgen habe ich geplant, _________ und Sonntag möchte ich _________ !

Wenn ihr mitmachen wollt, könnt ihr die Fragen vom Freitagsfüller gerne auf euren Blogs beantworten und im Kommentar verlinken. Oder aber ihr beantwortet direkt hier in den Kommentaren, wenn ihr keinen eigenen Blog habt. Ich freue mich auf eure Antworten oder auf das Stöbern auf euren Blogs, danke für’s Mitmachen beim Freitagsfüller! Und euer Interesse an meinen Freitagstipps, die kommen jetzt. Ich freue mich übrigens auch, wenn ihr meine Freitagstipps durch eure eigenen Freitagstipps in den Kommentaren ergänzt!

Meine Freitagstipps für euch

Freitagstipps zum Gucken

Wie bereits erwähnt hat sich mein Fernsehkonsum vorwiegend bei ARD und ZDF im Olympiastudio abgespielt. Sender, die ich ansonsten selten nutze. Und bei HBO Max gab es parallel auch live Streams.

Dann habe ich (nachts läuft ja kein Olympia) noch eine Serie gesehen. Die habe ich hauptsächlich wegen des Hauptdarstellers angefangen. Sam Heughan, bekannt aus Outlander. Der Trailer sah gut aus, auch das Thema hörte sich gut an. The Couple next door – Paare mit Geheimnissen. Das Paar Evie und Pete ist in eine gehobenere Nachbarschaft gezogen, wo sich hinter vorgezogenen Gardinen neugierige Blicke verbergen. Das Paar freundet sich mit ihren Nachbarn an, dem Verkehrspolizisten Danny (Sam Heughan) und der glamourösen Yoga-Lehrerin Becka. Es entwickelt sich zwar irgendwie eine halbwegs spannende Geschichte, aber ich bin nur drangeblieben, weil ich dachte es wird besser. Wurde es leider nicht, im Gegenteil.  Schade um die guten Schauspieler, die hier echt verheizt wurden. Und dass die Serie, die in Sussex in England spielen soll, in einem vollig unpassenden Hollywood Vorstadt Set Up gedreht wurde, sieht ein Blinder mit Krückstock.

Angefangen habe ich gestern Unfamiliar ,eine deutsche Spionage-Thriller-Fernsehserie, deren erste Staffel am 5. Februar 2026 bei Netflix veröffentlicht wurde. Die Kritiken sind super. Thema: Das ehemalige Agentenpaar Meret und Simon Schäfer betreibt nach dem Ausscheiden aus dem Bundesnachrichtendienst in Berlin ein geheimes „Safe House“, um Schutzsuchende zu verbergen. Als eine Bedrohung aus ihrer Vergangenheit wieder auftaucht, sehen sie sich mit Auftragskillern, russischen Agenten, dem BND und früheren Verbindungen konfrontiert. In diesem Geflecht aus Verfolgung und Verrat müssen sie nicht nur um ihr Überleben kämpfen, sondern auch die Wahrheit über ihre Beziehung und ihre Familie geheim halten, während ihre Ehe unter dem Druck der Ereignisse zunehmend belastet wird.

Weswegen ich es auch schaue: Es wurde in Berlin gedreht. Berlin, dessen wiedererkennbare coole Ort wieder mal verlässlich abgeklopft werden – kein Hauptstadtfilm ohne Oberbaumbrücke, sagt das Gesetz -, verteidigt seinen Ruf als perfektes Biotop für Agentenfiktion an der Schnittstelle zwischen Ost und West. Die erste Folge war schon gut, definitiv kein second screen Stoff mit Rätseln und Überraschungen.

Freitagstipps zum Lesen

Steffi Graf, die deutsche Tennis Ikone, macht jetzt Werbung für Lidl Sportklamotten. Finde nur ich das seltsam? Braucht sie Geld?

Die Avocado kommt aus der Mode. Erbsen sind das neue Superfood. Interessant!

Und ein wenig Klatsch. Eine geheimnisvolle Zahnärztin aus Belarus war die letzte “Freundin” von Epstein und sollte sein Millionenvermögen erben. Was da immer noch Neues ans Tageslicht kommt ist verblüffend.

Freitagstipps zum Hören

Ich habe einen neuen Podcast entdeckt. “Absolutely not”. Humorvoll mit aktuellen Themen. Comedian Heather McMahan,  hatte in einer Folge letzte Woche Caitlin Collins zu Gast. Genau, die CNN Ikone, die gerne unbequeme Fragen stellt und von Trump ständig beleidigt wird. Sie gibt Einblicke, wie es in der Air Force One wirklich zugeht und weitere pikante Details aus dem Weißen Haus.

Und ich habe ein neues Hörbuch angefangen. Da es jetzt länger hell ist, laufe ich wieder mehr und ein gutes Hörbuch ist für mich immer ein guter Ansporn. “Wie Risse in der Erde” ist ein Roman von Clare Leslie Hall. Kurz zur Handlung:
Beth und Gabriel verlieben sich als Teenager im Sommer 1955, doch ihre Liebe zerbricht. 1968 kehrt Gabriel in das Dorf zurück und erneut flammen die alten Gefühle auf, und das, obwohl Beth glücklich mit dem Farmer Frank verheiratet ist. Das Ehepaar musste in den letzten Jahren viel ertragen und trotzdem hielten sie zusammen. Als die Affäre ans Licht kommt, nehmen die Dinge einen verhängnisvollen Lauf. Ich war bereits nach der ersten halben Stunde gefesselt, und es ist toll gelesen.

Das waren meine Freitagstipps und Gedanken für diese Woche. Vielen Dank für’s Vorbeischauen, wenn ihr bis hierher gelesen habt. In dieser Zeit, in der wir es gewohnt sind, Informationen im Sekundentakt aufzunehmen, weiß ich das besonders zu schätzen. Danke dafür.

Ich hoffe, es ist etwas Interessantes für euch dabei. Und ich freue mich immer, wenn ihr meine Freitagstipps in den Kommentaren ergänzt!

Ich wünsche euch ein schönes Wochenende, ob mit Karneval oder ohne! Und ist es nicht schön, im warmen Bett zu liegen und den Regen auf die Dachfenster pladdern zu hören (zumindest kurz vorm Einschlafen, aufs Aufstehen trifft das nicht zu).

Barbara

Allgemein Basteln Karten Scrapbooking Tools und Werkzeuge

Meine Must Haves für Scrapbooking und so weiter, vielleicht ist auch was für euren Wunschzettel dabei

10. Dezember 2025

Im Laufe der 20 Jahre, in denen ich schon Scrapbooking mache, Karten bastle, ATCs und Mixed Media Projekte mache, habe ich schon viel Scrapbooking Material,  Werkzeuge und sonstige Utensilien für unser Hobby kommen und gehen sehen. Einige sind Klassiker geworden, einige gibt es nicht mehr und einige haben sich weiterentwickelt und verbessert.

Hier und heute möchte ich euch einige Basics zeigen, mit denen ich am liebsten arbeite und die ich euch aus persönlicher Sicht und nach längerer Erfahrung sehr empfehlen kann. Vielleicht ist ja auch etwas dabei, was ihr noch schnell auf den Wunschzettel für’s Christkind schreiben könnt. Oder ihr schenkt es euch selbst, denn was Scrapbooking Material angeht, ist das Angebot groß, was aber braucht man wirklich? Gutes Werkzeug ist das A und O, finde ich, und eine langfristige Investition in sinnvolles und praktisches Werkzeug macht sich immer bezahlt.

Stempelkissen, die neue geniale Kombination der Distress Minis

Beginnen wir mal direkt mit meiner neuen Lieblings-Obsession. Ich bin immer schon ein großer Fan der Tim Holtz Distress Produkte und ihrer fantastisch aufeinander abgestimmten Farbpalette gewesen. Es fing vor vielen Jahren mit großen Distress Ink Stempelkissen an, damals in Brauntönen, als Grunge und Distress der angesagte Stil war. Die Farbpalette erweiterte sich und es gibt inzwischen mehr als 60 Farben bei den Tim Holtz Distress Inks, und sie werden in verschiedenen Produktlinien (Distress Ink, Distress Oxide, Spray Stain, etc.) mit vielen Sets und Neuerscheinungen ständig erweitert.

Verschiedene Arten von Distress Inks:

Distress Ink : Zieht ins Papier ein, reagiert mit Wasser, ist ideal für Vintage-Looks und wunderschöne Farbverläufe, aber auf dunklem Papier kaum sichtbar

Distress Oxide Ink: Nutzt eine Kombination aus Farbstoff- und Pigmenttinte, liegt auf dem Papier auf, erzeugt einen “oxidierten” Effekt, ist auf dunklem Papier sichtbar und lässt sich besser verblenden. Sie erzeugt einen “oxidierten” matten Look, besonders wenn sie mit Wasser aktiviert wird, und lässt sich gut mit Schablonen und anderen Techniken verwenden.  Außerdem ergebt Oxide Ink einen gleichmäßigeren Stempelabdruck

Distress Spray Stain und Mica Stain: Ein hochpigmentiertes Spray in vielen Farben, perfekt zum Besprühen von Oberflächen.

Distress Spritz: Perlmuttartige Pigmente in einer klaren Flüssigkeit, erhältlich in vielen Farben. 

Irgendwann hatte ich sämtliche Farben der Distress Inks und Distress Oxides und damit verbunden ein Platzproblem. Ich verwende sie fast ständig und habe zum Beispiel alle meine Weihnachtskarten 2025 damit gestaltet und gestempelt.

Jetzt kommen die Minis ins Spiel. Ich bin – viele von euch wissen, wovon ich rede – nicht die Einzige mit Platzproblemen im Bastelschrank. Außerdem reist man ja auch mal mit seinem Scrapbooking Material zum Treffen mit Freundinnen, zu Crops oder zu Workshops. Tim Holtz erkannte das sehr clever und erfand die Minis.

Mini Distress Inks* wurden als praktische Alternative zu den großen Kissen eingeführt, um Farben leichter auszuprobieren oder zu transportieren. Dazu gab es dann die passenden kleinen und sehr praktischen Aufbewahrungsboxen aus Metall*. Soweit so gut. Aber man braucht eben beides, die Inks und die Oxides, da sie sich in der Anwendung unterscheiden und jede Tinte für sich für bestimmte Techniken optimal ist.

Irgendwann gingen Tim Holtz die Ideen aus, verständlich, denn man kann als Designer das Rad ja nicht über Jahrzehnte neu erfinden. Es gab dann mehrere Wellen von Neuerscheinungen älterer Produkte, die leicht abgewandelt oder verbessert waren.

Auftritt der Mini Oxides! Im Juli 2025 gab es die erste Welle der Neuerscheinungen in Sets , im September die zweite und vergangene Woche war die Farbpalette mit dem letzten Schwung dann vollständig. Bisher sind die Mini Oxide Inks nur in Vierersets erhältlich, im nächsten Jahr soll es sie auch einzeln geben. Dieses Foto entstand übrigens neulich im Creativ-Stempel – und Scrapbookingshop in Leichlingen. Dort gibt es (fast) alles und auch Shopping-Gutscheine.

Tipp:Die Gutscheine gibt es auch im Online Shop, falls ihr jemandem noch einen dezenten Hinweis geben wollt, der auf den letzten Drücker noch ein Geschenk für euch sucht.

Scrapbooking Material Mini Distress Oxides Shop

Das war ja was für mich, wie genial! Als ich dann auch noch ein Video (ich kann es euch nur immer wieder empfehlen, seinen You Tube Kanal zu abonnieren) von Tim Holtz zur Aufbewahrung der Minis sah, habe ich diese Idee sofort umgesetzt.

Weiterlesen…

Allgemein Freitags Füller Freitagstipps Herz & Seele Unterhaltsames

Gedanken zur Woche, Freitagstipps und # 845

17. Oktober 2025

Vergangene Woche Freitag fragte jemand in den Kommentaren nach dem Archiv der Freitagsfüller; die Freitagstipps und der größere Umfang der Beiträge kamen erst später dazu. Ihr findet tatsächlich alle 844 Freitagsfüller im Archiv oder unter der Kategorie Freitagsfüller. Wobei der erste Blogbeitrag am 3. August 2006 erschien, den ersten Freitagsfüller haben wir – damals haben wir noch zu zweit gebloggt – aber erst am 27. Februar 2009 veröffentlicht.

Der Freitagsfüller wurde eigentlich als Lückenfüller aus der Not geboren. So kurz nach dem Tod meines Mannes hatte ich damals weder Zeit noch den Kopf frei für den Blog und kreative Dinge. Andererseits wollte ich aber den Blog auch nicht nach fast zwei Jahren schon aufgeben, denn er war schon damals irgendwie auch Teil meines Lebens. In dieser Zeit haben wir wie die meisten Blogger TÄGLICH gebloggt, das ist heute schon fast unvorstellbar. So wurde der Freitagsfüller als schneller einfacher wöchentlicher Beitrag geboren. In den goldenen Zeiten des Blogs waren über 100 Kommentare drunter, auch fast unvorstellbar.

Wenn ich an die Anfänge des Bloggens bzw meine Anfänge mit dem Blog stelle ich sowieso wieder mal fest, wie anders die Zeiten damals waren. Ohne Social Media. Vor rund 20 Jahren hatten Blogs ihren Höhepunkt. Es gab damals zwar bereits Twitter, das hat man mal spontan bei Events oder für Marketing oder Werbung benutzt. Es gab keine Hate Speech, nur den einen oder anderen Troll in den Kommentaren. Letztere waren auch in ganz anderen Dimensionen unter Blogbeiträgen, da wurde manchmal auch richtig diskutiert. Denn es gab kaum andere Plattformen dafür.

Freitagstipps Herbstblumen

Inzwischen ist der Blog für mich auch Tagebuch und Nachschlagewerk. Und ich habe mir gestern einige Ideen für Beiträge notiert, um hier wieder mindestens zwei Beiträge pro Woche zu schreiben.

Denn Social Media geht mir zunehmend auf den Sack, es ist eine Art Hassliebe. Ich möchte nicht, dass mir eine KI irgendwas erklärt, sondern echte Erfahrungen und Expertise, wenn ich etwas zu einem Thema suche.

Auf der anderen Seite trainiert irgendwo in Ghana oder Malaysia ein Mensch für 1,25 Stundenlohn die KI mit meinen Inhalten. Jedenfalls zum Thema Scrapbooking und Mixed Media. Auch nicht das Wahre. Bye bye Copyright.

Aber wenigstens taucht meine Expertise so bei Google auf. Denn ich versuche seit einigen Jahren meine Beiträge dafür einigermaßen SEO mäßig zu optimieren.

Was bedeutet SEO einfach erklärt? Die Abkürzung SEO steht für den englischen Begriff “Search Engine Optimization”. SEO verfolgt das Ziel, eigene relevante Inhalte auf prominenten Positionen in den Suchergebnissen erscheinen zu lassen. Suchmaschinenoptimierung kann für alle Suchmaschinen betrieben werden.

So, das war ein kleiner Ausflug in die Welt des Bloggens. Es gibt weltweit schätzungsweise immer noch 600 bis 700 Millionen Blogs, die einen beträchtlichen Teil aller Websites ausmachen. Allein auf WordPress (das ist auch mein Host) basieren über 70 Millionen Blogs, und täglich werden Millionen neuer Blogbeiträge veröffentlicht. 

Als ich vorhin gegoogelt habe, wieviele Blogs es aktuell noch gibt, stieß ich auf diesen interessanten Artikel: Blogs sind tot – lang leben Blogs. Also ist Qualität weiter gefragt. Sehr gut, und so blogge ich weiter. Ohne ChatGPT und KI, und es macht mir immer noch Spaß.

Im August nächsten Jahres feiere ich dann 20 Jahre Scrap-Impulse Blog, wowzers!

Ansonsten hatte ich viel Kreativzeit, um die Workshops morgen und übermorgen und auch bereits die Adventswerkstatt vorzubereiten. Und Familienzeit am vergangenen Wochenende. Im Herbst und Winter jagt bei uns eine Feier die nächste. Drei meiner engsten Freundinnen und viele Familienmitglieder haben Geburtstag und ich freue mich drauf!

Und sonst so?

Irgendwie bin ich verwirrt. Trump wird gefeiert, weil er 20 Geiseln befreit hat. Dafür werden 1900 Gefangene aus israelischer Haft freigelassen und begnadigt. Davon waren 250 zu lebenslanger Haft verurteilt. Darunter hochgefährliche Terroristen. Die Hamas sind nicht bereit, die Waffen abzugeben. Trump steht auf der Bühne und feiert sich selbst dafür, einen Krieg beendet zu haben. Ich verstehe diese Euphorie nicht. Bin ich wirklich die Einzige die hier noch keinen Frieden sieht?

Die gegenseitige Beweihräucherung von Trump und Netenjahu war schwer zu ertragen. Eine Krähe hackt der anderen nicht das Auge aus. Dem einen geht es um sein politisches Überleben, der andere wollte oder will um jeden Preis den Nobelpreis. Ekelhaft. Zu hoffen wäre es, doch wird es wahrscheinlich im nahen Osten niemals friedlich bleiben, weil Religion immer ein schlechter Ratgeber und die verfeindeten Parteien hassen sich gegenseitig viel zu sehr.

Als Trump dann in Ägypten die anwesenden Regierungsoberhäuplinge begrüßte, packte er die Hand derjenigen und riss mehrfach hin-und zurück Hand und Arm an sich ran. Kaum jemand entkam diesem leicht sadistischen Dominanzgetue. Zusätzlich zu diesem Griff, tätschelte er gönnerhaft einen Klapps mit der Hand. Mit Macron sah es wie ein Kampf aus. Ich konnte kaum glauben, was ich da sah. Handshake Wrestling oder was? Abstoßend, zeigte Trumps Charakter.

Und wenn immer noch jemand der Meinung ist, Trump sei ja irgendwann weg, der verfolgt keine Nachrichten. Es wird nicht besser, wenn die MAGA Marionette weg ist, im Gegenteil.

So, genug davon.

Und mal so gesehen, was haben wir schon alles überstanden! Ich lese so oft, dass die heranwachsende Generation sich von den Problemen der Gegenwart überfordert fühlt.

Wir so in den 80′ ern. Saurer Regen, NATO Doppelbeschluss, RAF Terror, Tschernobyl, Exxon Valdez, ein Leben an der innerdeutschen Grenze, mit britischen Truppen jeden Herbst im Wald auf Manöver, verstrahlte Pilze im Wald, 16,5 Mio Wirtschaftsflüchtlinge der DDR von heute auf morgen vor der Tür und Modern Talking in den Top 100.

Stimmt doch, oder?

Freitagstipps Herbstblätter

Good News!

Kalifornien führt als erster US-Bundesstaat Transparenz- und Sicherheitsregeln für KI-Chatbots ein. Betreiber müssen das Alter der Nutzer*innen prüfen, deutlich machen, dass es sich um eine Maschine handelt, und Suizidprävention gewährleisten. Kalifornien beschließt erstes Gesetz für sicherere KI-Chatbots Gut so, denn Regulierung und Kontrolle in diesem sich rasend entwickelnden Bereich ist dringend nötig.

Genau so wichtig: für mehr Durchblick bei Wahlwerbung gilt in der EU gilt jetzt Transparenzpflicht für politische Anzeigen. Es muss klar erkennbar sein, wer die Werbung bezahlt hat. Gut für die Demokratie – auch wenn Google und Meta da nicht mitmachen wollen. Endlich Transparenz bei politischen Anzeigen Hoffentlich wird Wahlmanipulstion dadurch besser verhindert.

 

Freitagstipps

 

1.  Ich finde ___________ .

2.  __________ draussen vor der Tür.

3.  Wie habe ich es geschafft, _____________ .

4.  _________ backen.

5. Im Herbst rieche ich gerne _________

6.  ___________ besser.

7. Was das Wochenende angeht, heute Abend freue ich mich auf ___________ , morgen habe ich geplant, _________ und Sonntag möchte ich _________ !

Wenn ihr mitmachen wollt, könnt ihr die Fragen vom Freitagsfüller gerne auf euren Blogs beantworten und im Kommentar verlinken. Oder aber ihr beantwortet direkt hier in den Kommentaren, wenn ihr keinen eigenen Blog habt. Ich freue mich auf eure Antworten oder auf das Stöbern auf euren Blogs, danke für’s Mitmachen beim Freitagsfüller! Und euer Interesse an meinen Freitagstipps, die kommen jetzt. Ich freue mich übrigens auch, wenn ihr meine Freitagstipps durch eure eigenen Freitagstipps in den Kommentaren ergänzt!

Meine Freitagstipps für euch

Freitagstipps zum Gucken

Mord, Totschlag und Grusel kann ich im Moment nicht gut ertragen. Eher leichte Unterhaltung.

Ich habe einen wirklich guten Tipp für euch: Der brandneue Film Swiped ist inspiriert durch die wahre Geschichte von Whitney Wolfe, der Gründerin der Online-Dating-Plattform Bumble und der jüngsten Milliardärin der Tech Branche. Gut dargestellt wird auch die  männliche Dominanz in der Tech Branche. Unterhaltsam und super spannend erzählt, die Schauspielerinnen sind echt großartig, vor allem Lily James spielt einfach klasse. Toller Film – mit extrem wichtigem Thema – gerade als Frau macht mich so vieles an der Geschichte wütend, weil sie unsere Gesellschaft widerspiegelt. Läuft aktuell auf Disney +.

Ich gebe zu, dass ich die neue Serie Chad Powers wegen Hauptdarsteller und Sahneschnitte Glenn Powell eingeschaltet habe. Es ist eine alberne Sportkomödie, die trotzdem irgendwie funktioniert. Story: Acht Jahre nachdem ein Fehler seine College-Football-Karriere beendete, versucht Quarterback Russ Holliday ein Comeback. Er gibt sich als das skurrile Talent Chad Powers aus und heuert beim schwächelnden Team South Georgia Catfish an. Glenn Powell in einer Doppelrolle. Bisher habe ich drei Folgen gesehen, die Serie läuft mit wöchentlich einer neuen Folge auf Disney +

Freitagstipps zum Lesen

Es dauert nicht mehr lange, dann ist ein Großteil der Boomer nicht mehr Teil des Arbeitsmarktes. Werden sie fehlen? Nach dieser Analyse schon. Soziologe erklärt: Diese drei Boomer-Eigenschaften werden dem Arbeitsmarkt fehlen

Interessant fand ich den Satz : Diese Resilienz, die Fähigkeit also, sich äußeren Bedingungen gut anpassen zu können, sei ein wichtiges Merkmal der Boomer. Das scheint sich mit dem Eintritt in die Rente allerdings schlagartig zu ändern,  jedenfalls nach meiner Erfahrung im persönlichen Umfeld, haha. Wie gut, dass ich noch arbeite.

Hier kam mir einiges bekannt vor. Und ich werde das ändern! 7 E-Mail-Phrasen, die dich passiv-aggressiv wirken lassen. Muss ja nicht sein.

Wann habt ihr zuletzt einen Erste-Hilfe-Kurs gemacht? Ich wundere mich bei jeder Schulung (ich mache das alle zwei Jahre über meinen Arbeitgeber) , dass sich manche Dinge ab und zu ändern und man Dinge etwas anders macht. Herzdruckmassage rettet Leben: „Zu viele Menschen sterben in stabiler Seitenlage“

Freitagstipps zum Hören

Nachrichten Podcasts vermeide ich zurzeit, es ist ja kaum auszuhalten. Gehört habe ich deswegen mal wieder etwas zum Thema Kommunikation, die neuste Folge von Leicht gesagt – der Podcast.

Einfach mal die Klappe halten – Über Kommunikation, die keine ist. Manchmal ist gute Kommunikation… gar keine. Nicole und Angi reden in der Folge über respektlose Kunden, Kita-Kommunikation und die Tücken von Internet-Rezensionen. Am Ende bleibt die Erkenntnis: Es gibt einfach Menschen, die echte “fiese Möpps” sind – und denen man am besten mit einem tiefen Atemzug (und Schweigen) begegnet. Den Podcast hatte ich euch sicher schon mal empfohlen, diese Folge ist wieder richtig gut.

Ganz verkneifen konnte ich mir die Politik natürlich nicht. Also habe ich mal bei Anne Will reingehört. Ich fand sie früher in ihren Talkshows penetrant und fast unerträglich. Seit einiger Zeit macht sie Podcasts und ich war beim Hören der ersten Folgen angenehm überrascht. Mit einem einzelnen Gast ohne Publikum hörte sie auch mal zu, ich fand ihre neue ruhige Art in den Podcasts angenehm, die Themen und Gäste interessant. Die aktuelle Folge wurde jetzt vor großem Publikum aufgezeichnet, neuerdings geht man als Podcaster anscheinend gerne auf Tour. Wie weit reicht Trumps Macht? Mit Cathryn Clüver Ashbrook und Armin Laschet hörte sich interessant an. Ich habe es genau 15 Minuten ausgehalten. Kaum zu ertragen! Anne Will hatte 90% der Redezeit, stellte endlos lange umständliche Fragen und gab in der Frage bereits gefühlt 10 Antwortmöglichkeiten. Wie früher. Was ist das? Das Publikum? Oder bereits ein neuer Höhenflug? Sehr schade. Die absolute Fachfrau zum Thema USA, Cathryn Klüver Ashbroock, kam kaum zu Wort und Laschet war eben … Laschet. Schade, sehr schade.

Und super spannend und erklärend fand ich diese Folge von Hotel Matze: Markus Gabriel – Wann beginnt Kl, uns zu manipulieren? Noch nie habe ich anhand von praktischen Beispielen so genau verstanden, was KI eigentlich ist und für unsere Zukunft bedeutet. Zwei sehr gut investierte Stunden Zeit!

Das waren meine Freitagstipps und Gedanken für diese Woche. Vielen Dank für’s Vorbeischauen, ich hoffe, es ist etwas Interessantes für euch dabei.Und ich freue mich immer, wenn ihr meine Freitagstipps in den Kommentaren ergänzt!

Ich wünsche euch ein ganz wunderbares Herbst-Wochenende!

Alles Liebe

Barbara

Allgemein

Gedanken zur Woche, Freitagstipps und # 842

26. September 2025

Der Sommer hat sich leise verabschiedet – die Abende werden kürzer, die Luft frischer, das Licht goldener und bei mir zuhause ist es wieder ein bisschen gemütlicher geworden.  Jetzt ist die perfekte Zeit, Kerzen anzuzünden, es sich mit einer warmen Decke bequem zu machen und den Herbst willkommen zu heißen. Meinen ersten Kaffee am Morgen trinke ich aber immer noch am liebsten draußen, auch, wenn ich mir jetzt schon ein Fleece über den Pyjama ziehen muss.

Freitagstipps Herbst

Und heute geht’s endlich los! Mein kreatives Highlight des Jahres, der Crop Am Rhein 2025.

Immer wieder ein Abenteuer, was die umfangreichen Vorbereitungen angeht. Zudem ich zwar little Miss Perfect bin, sehr großen Wert auf Details lege, aber gleichzeitig so weit von Exel Tabellen und To Do Apps entfernt wie der Jupiter vom Mars.

Soll heißen: viele vollgekritzelte Seiten in meinem Notizbuch – ja, ich verwende immer noch klassisch meinen Moleskine Planer* und der für das neue Jahr ist schon bestellt. Und Post Its dazu. Und gefühlt tausend Gedanken nebenbei im Kopf. Das alles zu ordnen, zu sortieren und einzupacken ist immer wieder spannend, wenn ich für Workshops verreise.

Mein Auto ist vollgeladen mit Kisten und Taschen und ich freue mich schon sehr auf das Gefühl, wenn ich am Nachmittag den Berg zum Hotel in Oberwinter hochfahre. Zum 17. Mal! Es ist immer ein ganz besonderes Gefühl, diese Vorfreude.

Ansonsten waren die vergangenen Tage von Packen und der damit verbundenen Chaosbeseitigung geprägt. Und ich war nach längerer Pause gleich zweimal im Kino. In einem kleinen Programmkino in Düsseldorf gab es eine besondere Vorführung des Klassikers “Sound of Music”, der vor 60 Jahren zum ersten Mal in die Kinos kam. Diese Story und die Musik sind echt was für’s Herz, und in einem richtigen Kino ist es doch nochmal etwas anderes als zuhause vor dem Fernseher. Wir schauen ihn öfter mal zu Weihnachten und die Lieder habe ich danach immer noch stundenlang im Ohr.

Und ich habe den ganzen Sommer über alle Staffeln und beide Filme von Downton Abbey nochmal durchgeschaut. Zur Einstimmung auf den letzten Film, der jetzt gerade in den Kinos läuft. Diesen Film habe ich vorgestern mit meinen Freundinnen gesehen – er hat die Familiengeschichte schön abgerundet, wenn er meiner Meinung nach auch nicht ganz an die Vorgänger herankommt.

Ich bin einfach mega müde von dieser Welt und ich weiß, viele von euch auch. (Was sehr nachvollziehbar ist).

Während in Gaza, im Sudan und in Teilen des Kongo Menschen systematisch ausgelöscht werden, gehen Hunderttausende in den USA zu einer Gedenkfeier für Charlie Kirk, einen Rechtsextremen, der sein Leben darauf aufgebaut hat, puren Hass zu verbreiten und sie feiern ihn wie einen Märtyrer, mit Merch und allem drum und dran. Fakten zählen nicht mehr, Diskurs ist egal. Es geht nur um Macht und Machterhalt, und das funktioniert am besten mit Feindbildern, Angst und Hass.

Keine Ahnung ob wir da rauskommen … aktuell sehe ich nicht wie, weder mit Fakten, noch mit Ruhe noch mit Verständnis, erreicht man Menschen in einer sektenartigen Blase.

Stecken so viele von uns den Kopf in den Sand, weil wir uns ja irgendwie „eingerichtet” haben … weil sooo schlecht geht es uns ja gar nicht … warum also nach links und rechts schauen? Haben wir denn immer noch nicht verstanden, dass alles miteinander verbunden ist und wenn das eine kippt, dann das andere nachzieht? Dass wir indirekt von allem, was passiert, bereits betroffen sind?

Und sonst so?

Die Nachrichten haben sich in den letzten Tagen ja wieder überschlagen. Aber eins fand ich sehr erfreulich: Nach dem durch Erpressung von Trump verursachten Absetzen der Show von Late Night Talker Jimmy Kimmel kündigten viele Tausende ihre Disney Abos gekündigt und der Kurs des Unternehmens an der Börse sank innerhalb weniger Tage rapide.  Zwei Tage später verkündete Disney die Rückkehr von Jimmy Kimmel und seiner Show. Wenngleich einige Lokalsender sich weiter dem Druck von Trump beugen und die Sendung nicht ausstrahlen zeigt das doch: Jede*r Einzelne kann etwas tun, alle können etwas beitragen, und oft sind es vermeintliche Kleinigkeiten, die in Summe etwas Entscheidendes bewirken.

Ich habe selten etwas so bizarres gesehen wie die Ausschnitte aus der Trauerfeier für den rechtsextremen Charlie Kirk. Die Redner kamen mir alle vor wie Gotteskrieger, und der Witwe habe ich ihre Trauer keine Sekunde abgenommen. Die Trauerfeier wurde  inszeniert als eine Mischung aus evangelikalem Gottesdienst, christlichem Popkonzert und politischer Kundgebung. Es geht um Rache und um Krieg, Donald Trump wirkt im Kontrast zu den restlichen Redner*innen beinahe schon gemäßigt – denn die eifrigen Gläubigen der Bewegung brauchen ihn fast nicht mehr. Die Berichterstattung aus den USA wird immer beängstigender. Die Kommentare dazu in den sozialen Medien auch. Die Rede von Trumps rechter Hand Stephen Miller erinnerte an Goebbels. Eine Trauerfeier wird zur Propaganda Show, die Absichten, eine religiöse Diktatur zu schaffen werden inzwischen offen gezeigt.

Was Spahn sich dazu in der Miosga Talkshow – in weiten Teilen unwidersprochen – zusammenschwurbelte, war erschreckend. Und es zeigt, wie gefährlich der in der Union einflussreiche Spahn ist, wie weit der moralische Verfall von Teilen der Union in Richtung der verrotteten US republikanischen Partei bereits fortgeschritten ist.

Ich habe mich selbst so so oft gefragt, wie sich das vor und ab 1933 alles entwickeln konnte und es so grausam geworden ist und Millionen Menschen zugesehen und gegröhlt haben und ihre Arme gen Himmel gestreckt haben. Ich bekomme Gänsehaut, eine Kloß im Hals und hätte nie gedacht, selbst in diesem Alptraum zu sein, dabei jemals zuzusehen. Es ist erschreckend und macht mir wirklich Angst, das muss ich zugeben. Das erschütternde aber ist, dass hier wieder Religion benutzt wird, um alles zu rechtfertigen.

Eine wirklich sehr amüsante Ablenkung und fast schon ein Rabbit Hole war für mich die Entdeckung der Website Every Noise at Once. Ich habe mich da bestimmt eine halbe Stunde durchgeklickt, wie genial ist das denn bitte? Jedes Musikgenre der Welt, was es da alles zu entdecken gibt! Jedenfalls bin ich jetzt Fan von Hip Hop aus der Mongolei. Auf das Genre “neue deutsche harte” zu klicken, kann ich hingegen nicht empfehlen. Unter anderem gibt’s da Musik der (deutschen!) Band Jesus on Ecstasy. Nope.

Und ich habe es endlich mal wieder geschafft, einen Beitrag zu einem kreativen Thema zu schreiben. Denn eigentlich ist das ja das Thema des Blogs hier. Die Lage der Welt und die Freitagstipps haben in der letzten Zeit irgendwie hier mehr Raum eingenommen als früher.

Freitagstipps Crop Am Rhein Workshop

Ich habe mir übrigens fest vorgenommen, in den nächsten zwei Tagen die Nachrichten komplett zu ignorieren und mich beim CAR nur mit schönen Dingen zu beschäftigen. Die Chancen stehen gut.

Good News!

Die Stadt Hildesheim stellt mehrere grüne Ampellichter mit gleichgeschlechtlichen Pärchen auf. Mit diesen sieht ein örtlicher Politiker (man kann sich denken, welcher Partei er angehören mag) sowohl die Straßenverkehrsordnung als auch das Selbstbestimmungsgesetz verletzt. Die Richter weisen die Klage mit deutlichen Worten ab. Gut so! Erstaunlich, mit was Gerichte sich beschäftigen müssen.

Die Oxford Street in London wurde für einen Tag nur für Fußgänger*innen geöffnet. Täglich sind hier rund eine halbe Million Menschen unterwegs, ich meide die Straße wenn es geht. Der Bürgermeister plant, ab Januar 2026 einen Kilometer der Einkaufsstraße dauerhaft für Lieferfahrzeuge, Taxis und Busse zu sperren. Pkw dürfen die Straße schon jetzt nur zu Randzeiten queren. Sehr gute Idee nach dem Beispiel Paris.

 

Freitagstipps

1.  Sehen wir eigentlich ______________ .

2.  __________ braun.

3. Socken _______________ .

4. _________ alle Zeit der Welt .

5. Wenn man trotz _________  .

6.  __________ in einem Beutel.

7. Was das Wochenende angeht, heute Abend freue ich mich auf ___________ , morgen habe ich geplant, _________ und Sonntag möchte ich _________ !

Wenn ihr mitmachen wollt, könnt ihr die Fragen vom Freitagsfüller gerne auf euren Blogs beantworten und im Kommentar verlinken. Oder aber ihr beantwortet direkt hier in den Kommentaren, wenn ihr keinen eigenen Blog habt. Ich freue mich auf eure Antworten oder auf das Stöbern auf euren Blogs, danke für’s Mitmachen beim Freitagsfüller! Und euer Interesse an meinen Freitagstipps, die kommen jetzt. Ich freue mich übrigens auch, wenn ihr meine Freitagstipps durch eure eigenen Freitagstipps in den Kommentaren ergänzt!

Meine Freitagstipps für euch

Freitagstipps zum Gucken

Und wieder schaue ich eine Serie, wo ich jede Woche auf eine neue Folge warten muss. Die vierte Staffel von “The Morning Show” ist auf Apple TV+ angelaufen, zwei Episoden sind bereits online. Die ersten drei Staffeln fand ich super.

Die erste Staffel, die 2019 gesendet wurde, erschien angetrieben von der gesellschaftlichen Energie damals aktueller #MeToo-Debatten, aber auch von der pointierten Feindseligkeit ihrer beiden Hauptfiguren. Alex Levy, mit unterkühlter Selbstkontrolle gespielt von Jennifer Aniston, traf auf Bradley Jackson, der Reese Witherspoon etwas Wut und Außenseitertum verlieh.

Die Serie gefiel dem Publikum und auch ihrer eigenen Branche, sie wurde mit zahlreichen Emmy- und Golden-Globe-Nominierungen sowie einigen Preisen belohnt. Die zweite Staffel drehte sich 2021 sehr aktuell um die Corona-Pandemie, die dritte Staffel erschien 2023, geprägt von den technologischen und finanziellen Umbrüchen der Medienbranche. Jetzt bin ich gespannt, ob Staffel vier die aktuelle Problematik aufgreifen wird. Wir alle durchleben gerade einen Feldversuch, den manche Disruption nennen und andere als Polarisierung beschreiben, den einige als Entwicklung in Richtung einer Post-truth-Gesellschaft sehen und wieder andere als Gelegenheit für ein gutes Geschäft. Imperien zerfallen, auch medial – es sind gefährliche Zeiten.

In den letzten beiden Nächten habe ich “Der Milliardärsbunker” durchgesuchtet, die spanische Serie von den Machern von “Haus des Geldes” ist zurzeit die Nummer 1 auf Netflix.

Inhaltlich wirkt die Serie allerdings etwas überfrachtet. Drama, Liebesgeschichte, Familienfehde, Mediensatire – alles ist dabei, doch restlos überzeugen kann die Mixtur nicht. Was dem Erfolg keinen Abbruch tun muss, denn einmal angefangen, bleibt man dran. So funktioniert originär für Streaming produziertes Fernsehen schließlich.

Einige Milliardärsfamilien flüchten in der fiktionalen Serie aus Angst vor einem drohenden Atomkrieg in eine unterirdische Luxusanlage. 50 Millionen Euro pro Familie haben sie gezahlt für die Wohnberechtigung in der seltsamen Immobilie. Geopolitische Spannungen, die Superreichen und die Konflikte, die in einer von der Außenwelt abgeschirmten Welt zwischen den Bewohnern entstehen – da kommt einiges zusammen.

Das Timing für die Ausstrahlung könnte kaum besser sein, tatsächlich bauen sich Tech-Milliardäre wie Mark Zuckerberg schon längst Bunker oder besonders gut gesicherte, abgeschiedene Zufluchtsorte, zum Beispiel in Neuseeland. Solange die Flucht zum Mars mit einer Rakete von Elon Musk noch nicht möglich ist, braucht es halt Alternativen auf der Erde, die das eigene Überleben garantieren.

Und als crazy shit könnte man bezeichnen, was ich am letzten Wochenende gesehen habe. “Black Rabbit” mit einer hochkarätigen Besetzung von Jude Lay und Jason Bateman. Anfangs dachte ich , es ähnelt The Bear. Ein erfolgreicher Restaurantbesitzer in New York nimmt seinen unberechenbaren Bruder wieder auf. Doch die gemeinsame Vergangenheit holt beide ein und bringt das mühsam aufgebaute Leben in Gefahr. Intrigen und Eskalationen lassen den Absturz näher rücken.

Einige Episoden ziehen sich in die Länge und verwässern die anfängliche Spannung. Letztendlich ist Black Rabbit ein attraktiver Thriller mit glänzender Verpackung und solider Schauspielerei, der mich aber oft stöhnen ließ: “oh nein, nicht schon wieder”.  Trotzdem konnte ich nicht aufhören zu gucken, weil ich wissen wollte, wie es ausgeht.

Freitagstipps zum Lesen

Instinktiv esse ich am liebsten griechischen Joghurt, er schmeckt mir einfach am besten. Und er ist einfach auch gesund. Griechischer Joghurt wird traditionell häufig in der mediterranen Ernährung verwendet. Welche gesundheitlichen Aspekte bringt das mit sich? Und wie lässt sich eine gute Variante in Deutschland finden?

Die Wiesn, wie das Oktoberfest in München genannt wird, ist in vollem Gange. Was ich davon auf Tiktok oder Instagram sehe bestätigt mir, dass ich nichts verpasse. Auch meine Kinder, die zum Teil länger in Bayern gelebt haben (oder noch leben) sind aus dem Alter raus. Wenngleich sie während ihrer Studienzeit auch gerne mittendrin waren. Wie ist es, dort als Bedienung zu arbeiten? Ein interessanter Einblick.

Kennt ihr die sieben schönsten Burgen in Rheinland-Pfalz? Ich habe ja schon gefühlt Burg Eltz auf dem Plan, aber die anderen sind fast genau so imposant.

Freitagstipps zum Hören

Neu entdeckt habe ich den  Kompressor Podcast vom Deutschlandfunk. Was ist gerade in der Popkultur los? Ob Serienhype, der nächste Tiktok-Trend oder die vertrackte Debatte: Im Kompressor werden die wichtigsten Themen aus der Popkultur sortiert. Zum Beispiel Misery Porn, der Begriff war mir ganz neu.

Zum Thema Charlie Kirk und was sein Tod und die daraus entstehende Eskalation der Gewalt fand ich diese Ausgabe von Heute Journal- Der Podcast richtig gut. Helene Reiner und Dunja Hayali sprechen darüber mit dem ZDF-USA-Korrespondenten Elmar Theveßen. Gestern habe ich gelesen, dass die Republikaner einen Feiertag und die Prägung einer Geldmünze zu Ehren von Kirk beabsichtigen. Ähnlich wie für Martin Luther King. Wie krank ist das bitte.

Das waren meine Freitagstipps und Gedanken für diese Woche. Vielen Dank für’s Vorbeischauen, ich hoffe, es ist etwas Interessantes für euch dabei.Und ich freue mich immer, wenn ihr meine Freitagstipps in den Kommentaren ergänzt!

Ich wünsche euch ein schönes und entspanntes Wochenende!

Alles Liebe

Barbara

Allgemein Freitags Füller Freitagstipps Herz & Seele Unterhaltsames

Meine Gedanken zur Woche, Freitagstipps und # 833

11. Juli 2025

Der typische deutsche Sommer ist zurück, Regen hat den Rasen wieder grün gemacht und ich habe nächste Woche endlich auch mal einen Termin, um meine Winterreifen auf Sommer wechseln zu lassen. Obwohl….es lohnt sich ja kaum noch, haha. Aber das ist ja schon irgendwie peinlich.

Ansonsten habe ich das letzte Wochenende mit meiner Tochter hier im Hotel Mama verbracht. Wenn sie berufliche Termine in Düsseldorf hat, zieht sie den Service in meinem 5 Sterne Schuppen jedem Luxushotel in der Stadt vor. Wir sind beide im Wimbledon Fieber und haben uns die Spiele angeschaut, dazu gab es Mamas Bolo und alles war gut.

Freitagstipps Bolo

Dann haben wir noch Tränen gelacht, weil ich mein neues Fitness Gerät ausprobiert habe. Ein Cardio Fit Mini Bike*, das mir schon einige Freunde empfohlen hatten. Es ist klein, günstig, effektiv und passt unter den Tisch vor dem Fernseher. Soweit so gut. Ich strampelte los und meine Tochter filmte mich dabei mit entsprechendem Sound einer Drehorgel. Das sorgte dann auch für großen Spaß bei meinen anderen Kindern, die das Video in ihrer geheimen Geschwister Whattsapp Gruppe wiederum mit neuem Sound und in High Speed bearbeiteten. Es wurde von Mal zu mal witziger. Daraus entstand dann eine Playlist, die mir meine Tochter daraus für das tägliche 40 Minuten Strampeln erstellt hat. Sporty Speed Queen hat sie sie genannt und ich liebe es einfach, wie meine Kinder mich supporten.

Die Woche war ansonsten recht ereignislos. Ich habe viel Papier sortiert, gemalt, gedruckt und ausprobiert. Und wieder bei meinem Orthopäden gelitten, aber wenn die schmerzhafte Behandlung hilft, ist es das wert. Was reimt sich auf Bein: Pein. Und ich hoffe bald auch fein.

Bei der Gelegenheit habe ich auch wieder was gelernt. Ich trinke zuwenig. Wasser meine ich, nicht Kaffee oder sonstiges. Für eine Eigenblutbehandlung musste ich 3 Liter Wasser in den 12 Stunden vorher trinken, wisst ihr, wie viel das ist? Eigentlich ja nicht, aber wenn man ansonsten so maximal einen Liter pro Tag trinkt, was zuwenig ist, scheint das erstmal extrem.

Mir wurde auch erklärt, dass mehr Wasser trinken die durch Kniearthrose verursachten Schmerzen in meinem Bein eventuell auch abmildern könnte. Plus Calcium Brausetabletten. Interessant! Ich versuche das jetzt einfach mal. Natürlich weiß man das mit dem Trinken in der Theorie, aber die Umsetzung im Alltag, ihr wisst, was ich meine. Mein Stanley Quencher* muss jetzt mindestens zweimal am Tag leer werden, das dürfte ich schaffen. Dabei habe ich in den Freitagstipps der letzen Woche noch einen Beitrag zum Wassertrinken und wie man das mit Apps gut tracken kann, gepostet. Aber ich brauche was zum Anfassen, da ist ein Gefäß wie mein Stanley Cup für mich persönlich einfach praktikabler. Eine Wasserflasche tut es natürlich auch, aber ich mag Eiswürfel, und im Stanley bleibt alles stundenlang kalt.

Mein Wochenende beginnt heute mit der Geburtstagsfeier einer Nachbarin und wird ansonsten eher vor dem Fernseher mit den Wimbledon Finals verbracht. Und ich erwarte heute noch zwei Lieferungen mit neuem Material für Workshops und den Crop Am Rhein, dazu muss ich auch unbedingt noch einen ausführlichen Beitrag schreiben.

Und sonst so?

Ja gut, ich sag wie’s ist. Die Union will uns alle komplett verarschen, erst soll der Bericht nicht rauskommen, dann wird er geschwärzt geleakt, dann ohne Schwärzungen, dann darf die Sonderermittlerin öffentlich nichts dazu sagen, alle aus der CDU sagen “Leute es war Pandemie” sorry wenn ein paar Unionler bei der Maskenbeschaffung ein paar fette Millionen mitverdient haben. Und die ganzen Vorwürfe sollen “linksgrüne Verschwörungtheorien sein” und “AfD Methoden” angewendet werden, das ist alles so unglaublich abgefuckt. Sorry, mich regt das einfach so auf. Es hat so trumpesque Züge alles. Und die SPD ist in Schockstarre wie die Demokraten in den USA.

Und Weinschorle-Jule schickt die Bundestags-Polizei los, um in Abgeordneten Büros Regenbogenflaggen zu konfiszieren. Kann man sich nicht ausdenken.

Die Lügen und die korrupten Taten, die die Union mittlerweile mit Regelmäßigkeit an den Tag legt, sind einfach ein ekelhafter Fiebertraum. In einer fairen Welt wären Jens Spahn und unsere Gesundheitsministerin Nina Warken ihre Ämter längst los – und ihre politischen Karrieren wären augenblicklich beendet.

Der Idiot (wenn man das Wort bei Google USA eingibt, erscheinen Fotos von Trump) im Weißen Haus hat sich auch wieder Dinge geleistet, die ich garnicht mehr erwähnen möchte. Eins sticht jedoch raus, das finde ich besonders peinlich. Er hat bewundert, wie gut der bei ihm zu Gast weilende Präsident von Liberia Englisch spricht. Englisch ist die Amtssprache in Liberia.  Außerdem ist Liberia eine Art amerikanischer Kolonie in Afrika. Das wusste ich auch so konkret nicht und habe es aus Interesse gegoogelt. Der westafrikanische Staat wurde 1847 als erste unabhängige Republik Afrikas von der American Colonization Society gegründet, um befreite amerikanische Sklaven anzusiedeln. Maßgeblich vorangetrieben hat das ein Vorgänger von Trump, der späteren Präsident James Monroe. Nach ihm ist die Hauptstadt Monrovia benannt. Wie blamabel, dass Trump diesen wichtigen Aspekt amerikanischer Geschichte nicht kennt. Oder er liest seine Briefings überhaupt nicht und labert einfach irgendwelchen Stuss drauflos.

Und die ominöse Epstein-Liste ist die neueste Ablenkung davon, dass in Texas Hunderte sterben, weil die Trump-Administration die Mittel für Wettervorhersagen und Katastrophenhilfe gestrichen hat. Trump ist ein Meister in Ablenkungen. Und ich bin mir sicher: es gibt eine Epstein Liste und jeder weiß, dass Trump drauf steht.

Freitagstipps Hortensien

Good News!

Es tut sich Erfreuliches in Japan! Fukushima: Japan staunt über das einst verstrahlte Atomdorf

Apfelkitschen und Schalen müssen nicht mehr im Müll landen, sondern können sogar für die Erforschung von Impfstoffen verwendet werden: Medizinische Handcreme aus Apfelresten.

In Chile kommen auch die Haare vom Friseur nicht mehr in den Müll. Im Rahmen eines Projektes werden sie gesammelt, um daraus Matten für Gewächshäuser gegen Wasserverdunstung zu fertigen. Wie cool ist das denn! Haare helfen in Chile gegen trockene Beete.

 

Freitagstipps

 

1.  Ich würde lieber __________ .

2.    ________ aus eigener Erfahrung .

3.   Wo war  _________ .

4.    _______ süß  und sauer.

5.   Mein Sonnenschutz   ________  .

6.    ________ , da muss ich durch.

7. Was das Wochenende angeht, heute Abend freue ich mich auf ___________ , morgen habe ich geplant, _________ und Sonntag möchte ich _________ !

Wenn ihr mitmachen wollt, könnt ihr die Fragen vom Freitagsfüller gerne auf euren Blogs beantworten und im Kommentar verlinken. Oder aber ihr beantwortet direkt hier in den Kommentaren, wenn ihr keinen eigenen Blog habt. Ich freue mich auf eure Antworten oder auf das Stöbern auf euren Blogs, danke für’s Mitmachen beim Freitagsfüller! Und euer Interesse an meinen Freitagstipps, die kommen jetzt. Ich freue mich übrigens auch, wenn ihr meine Freitagstipps durch eure eigenen Freitagstipps in den Kommentaren ergänzt!

Meine Freitagstipps für euch

Freitagstipps zum Gucken

Kennt ihr das? Man schaut etwas (in meinem Fall eine Serie) und denkt sich nach einiger Zeit: na ja, was jetzt, ist das gut oder nicht? Eigentlich nicht so, aber man guckt dann doch einfach weiter, weil man denkt es wird bestimmt noch besser? So ging es mir mit jetzt der Serie “Goliath”. Der Hauptdarsteller hatte für die Rolle einen Emmy gewonnen, Serienschöpfer David E. Kelley hat gute Sachen gemacht und auch sonst hatte ich positive Kritiken gelesen und vier Staffeln, yay! Ich mag das ja, wenn man länger in einer Serie drin ist.

Die 1. Staffel hatte wirklich Potenzial. Cooler Typ mit einem alten Ford Mustang, der als Anwalt gegen die ganz großen Schurken kämpft. Wieviele Drogen die Schreiber aber bei der zweiten und dritten Staffel genommen haben, ist hier wirklich die größte Frage. Es hätte eine tolle Serie im Stil von Erin Brokovich werden können. Hat aber mehr etwas von einer überdrehten Einer flog übers Kukucksnest Tragödie. Die Vierte habe ich dann ausgelassen.

Vorher hatte ich die Miniserie “Long Bright River” durchgebingt.

Eine ehrliche Darstellung davon, wie es ist, in Philadelphia einer Familie und Gemeinschaft aufzuwachsen, die von Sucht und den Entscheidungen, die Kindern aufgezwungen werden, die sich gegenseitig großziehen müssen, zerstört ist. Gleichzeitig gibt es Zeugnisse einer Familie und Gemeinschaft voller Liebe, Loyalität, Stolz und kultureller Geschichte.

Eine brillant umgesetzte Buchverfilmung. Hervorragende Schauspieler, ein makelloses Drehbuch und emotional verletzte Charaktere. Amanda Seyfried (Mamma Mia) spielt die Hauptfigur, die mich durch ihre Irrationalität ständig triggerte, absolut phantastisch. Ganz große Empfehlung, mit einem Plot Twist, der mich sehr überrascht hat.

Freitagstipps zum Lesen

20 Prozent der Menschen haben schonmal auf Empfehlung von Influencer:innen Gesundheitsprodukte gekauft. Ich auch. Fast alle davon sind Frauen. Sie fühlen sich von klassischer Medizin oft nicht ernst genommen und suchen nach Alternativen. Influencer*innen bewerben Lösungen für Gesundheitsprobleme – etwa Vitamine, Selfcare-Kurse oder smarte Gadgets.

Das Problem dabei: Die damit verbundenen Versprechungen sind oft irreführend oder sogar illegal. Aber warum funktioniert das? Weil Influencer*innen etwas bieten, was im Gesundheitssystem oft fehlt: ein Gemeinschaftsgefühl und intuitives Vertrauen.

Frauen werden vom Gesundheitssystem seit Jahrhunderten ausgegrenzt oder nicht ernst genommen. Wir lernten, auf Selbsthilfe zurückzugreifen, Wissen über Heilkräuter oder Erfahrungen untereinander zu teilen. Oft war Erfahrungswissen die einzige verlässliche Quelle. Auch heute sind Frauen besonders verletzlich:

Medical Gaslighting und Diskriminierung sind an der Tagesordnung. Körperliche Beschwerden von Frauen werden häufig als psychische Probleme abgetan. Und die Forschung zu Frauengesundheit ist lückenhaft. Diese Lücken nutzen Gesundheits-Influencer*innen. Sie versprechen ,ganzheitliche’ Lösungen und suggerieren ihren Followern: Du hast die Kontrolle und musst dich nicht auf das Gesundheitssystem verlassen. Gut erklärt wird es hier:  “Gesundheits-Influencer und ihre Macht”

Natürlich wird in den Sozialen Medien auch evidenzbasierte Medizin vermittelt. Ein wichtiger Punkt wird oft vergessen: Viele „Gesundheitsprobleme” sind eigentlich gesellschaftliche Probleme. Gegen Stress, Mehrfachbelastung, finanzielle Sorgen helfen keine Supplements aus dem Internet.

„Die Nullerjahre waren eine grausame Zeit“ Sehr interessante Analyse. So habe ich das noch nie wahrgenommen, aber damals war ich auch noch nicht so achtsam in puncto Frauenfeindlichkeit.

Ich mache im Sommer selten klassischen Urlaub. Durch die Besuche bei meinen Kindern ergeben sich immer wieder Kurztrips und ansonsten finde ich mich auch sehr in diesem Artikel wieder: “Verreisen, nein danke, ich erhole mich lieber”.

Freitagstipps zum Hören

In diesen Tagen jährt sich der Völkermord von Srebrenica. Ein ganz schreckliches Kapitel im Bosnienkrieg. Ich habe diese Woche die ersten beiden Folgen des Podcasts “Irma. Das Kind aus Srebrenica” gehört. Der fünfteilige Dokupodcast der ZEIT befasst sich mit fünf Menschen, die in diese Geschichte verwickelt sind. Bereits die erste Folge hat mich sehr beeindruckt. In ihr erzählt Christine Schmitz von ihrer Zeit als Krankenschwester der Ärzte ohne Grenzen, es ist unglaubliche Hochachtung davor, was diese Menschen leisten. Und sie berichtet, wie sie damals in Srebrenica ein kleines Kind gerettet hat und wie es weiter ging.

Ich habe extra einen Probemonat Zeit abgeschlossen, um die restlichen Folgen weiter hören zu können, es lohnt sich im Übrigen, so gute journalistische Arbeit zu unterstützen.

Und dann habe ich zur Abwechslung mal endlich wieder etwas sehr Lustiges zum Hören entdeckt und höre mich da gerade rückwärts durch. Host und Comedian Nico Stank verwandelt sein Schlafzimmer in Deutschlands intimstes Talk-Studio und es ist so witzig! Ich finde ihn ja sowieso genial und folge ihm auf Instagram und Tiktok seit Corona. Ich höre Niccies Quickies auf Spotify, ihr könnt ihn aber auch über alle gängigen Podcast Platformen hören.

Das waren meine Freitagstipps und Gedanken für diese Woche. Vielen Dank für’s Vorbeischauen, ich hoffe, es ist etwas Interessantes für euch dabei.

Es ist schön, dass es euch gibt. Ich habe große Freude an meiner Community. Danke für euer Sein und all die wunderbaren und wertvollen Freundschaften, die damit entstanden sind.

Ich wünsche euch ein wunderbares Wochenende!

Alles Liebe

Barbara

Allgemein Freitags Füller Freitagstipps Home Deco Unterhaltsames

Meine Woche, Freitagstipps und # 816

21. Februar 2025

Yay! Keine Termine am Wochenende!

Also natürlich gibt es den wichtigsten Termin aller Zeiten am Sonntag, aber ich habe bereits vor zwei Wochen meine Briefwahl abgeschickt. Nicht, dass ich aus irgendeinem Grund nicht wählen könnte am Sonntag. Beinbruch, Grippe oder andere Katastrophen, nicht auszudenken. Deswegen bin ich auf Nummer sicher gegangen. Meine Entscheidung wurde auch von den vielen zum Teil schwer erträglichen Talkshows, Wahlrunden, Quadrellen, Quadranten (?) und so weiter nicht beeinflusst.

“Ich möchte diese Welt gerne in einem guten Zustand an meine Kinder weitergeben. Und ich wünsche mir eine Welt, in der viel mehr geliebt als gehasst wird. Und Rücksicht genommen, besonders auf die Schwächeren.

Auch auf die, die nicht auf der Sonnenseite des Lebens geboren wurde – wie es vielen von uns vergönnt ist.

(Reiner Zufall übrigens und keine Leistung, auf die man stolz sein darf). Bisschen weniger „ich” und mehr „du” … das wäre ein echter Gamechanger, glaube ich.”

Dieses Zitat meiner Bloggerkollegin Susanne Ackstaller spricht mir aus der Seele.

Ich bin froh, wenn der Wahlkampf vorbei ist. Die vielen Schuldzuweisungen, Unterstellungen, Vorwürfe und Verletzungen haben polarisiert und das Land gespalten.

Und spätestens seit der Münchner Sicherheitskonferenz am vergangenenWochenende scheint jetzt klar zu sein, dass sich Europa zumindest für die kommenden Jahre nicht mehr auf die USA als Schutzmacht verlassen kann. Deshalb fordern Bundeswehr-Generäle jetzt lauter denn je eine Rückkehr zu Wehrpflicht. Die wurde 2011 von der CDU ausgesetzt, bevor meine Söhne 18 waren.  Damals ging vor allen Dingen ums Sparen, denn die Wehrpflicht ist teuer. Schwarze Null war damals das Motto. Und niemand hätte ahnen können, dass wir diese Frage überhaupt mal wieder diskutieren.

Und man darf sich keine Illusion machen, es wird Jahre dauern, wenn alles wieder flächendeckend aufgebaut werden muss. Es gibt viel zu wenig Kasernen. Es gibt zu wenig Betten. Es gibt zu wenig Uniformen. Es gibt zu wenig Waffen. Es gibt zu wenig Fahrzeuge. Es gibt zu wenig Truppenübungsplätze.Vor allen Dingen aber gibt es viel zu wenig Ausbilder.

Also man ahnt schon, es wird wirklich viele Jahre dauern, bis eine effektive Wehrpflicht wieder umgesetzt würde. Ich fand es erschreckend in vielerlei Hinsicht, das vor einigen Tagen zu lesen.

Ein kleiner frühlingshafter Lichtblick sind gerade diese Tulpen, die mir jemand zu meinen Workshops am vergangenen Wochenende mitgebracht hat. Ich freue mich jedes Mal, wenn mein Blick darauf fällt.

Freitagstipps Tulpen

Good News, oder nicht?

Schwer zu finden gerade, die guten Nachrichten. Aber es gibt sie.

Die Drogeriemarktkette dm hat, wie schon bei der Europawahl im Juni 2024 alle rund 60.000 Mitarbeiter:innen dazu aufgerufen, sich als Wahlhelfer*innen zu melden. Das ehrenamtliche Engagement will dm entlohnen: Die geleisteten Stunden im Wahllokal sollen die Mitarbeitenden nämlich als Arbeitsstunden anrechnen dürfen. Das finde ich super

Bremen stabil für Demokratie. An allen Schulen in Bremen und Bremerhaven soll es künftig einen zentralen Demokratietag geben. Das hat die Bremische Bürgerschaft mit großer Mehrheit beschlossen. Politische Bildung ist wichtiger denn je.

Und in Hollywood spielten 2024 erstmals genauso viele Frauen wie Männer die Hauptrollen in US-Blockbustern: 42 Prozent der Top-100-Filme hatten weibliche Protagonistinnen, ebenso viele männliche, 16 Prozent der Filme hatten keine Hauptrolle. Gleichzeitig sind Frauen über 45 Jahren unterrepräsentiert, ebenso People of Color. Nun ja, wenigstens etwas.

Und sonst so?

Wir steuern hier im Rheinland in Richtung Karneval. Ich persönlich habe seit Jahren damit nix mehr am Hut, aber man kann sich dem kaum entziehen. Am Donnerstag wird in Altweiber Tradition im Büro gefeiert, ich war im vergangenen Jahr peinlicherweise die Einzige ohne Kostüm. Da muss ich mir jetzt mal was einfallen lassen.

Dann kommt auch meine große Tochter aus London. Sie hat beruflich in Deutschland zu tun und nutzt die Gelegenheit, mit ihren Freundinnen hier das Wochenende wie in alten Zeiten durchzufeiern. Und im Hotel Mama zwischendurch zu regenerieren.

Ich wurschtel mich immer noch durch Papierkram und Bürokratie, da ich mich weiter um die Angelegenheiten meiner kürzlich verwitweten Tante kümmere. Behörden, Ämter, es ist unglaublich, was da so alles anfällt. Und ich frage mich, wie ältere bedürftige Menschen ohne Angehörige (und Internet) das alles bewältigen sollen.

Und ich freue mich auf ungestörte Kreativzeit am Wochenende im Pyjama, die nehme ich mir. Neue Artist Trading Cards für unseren Tauschzirkel 2025 wollen gewerkelt werden und neue Stempel und Farben getestet, yay!

 

Freitagstipps

1.  Draussen ist es heute  ___________.

2.    _________ macht mich nervös.

3.   Die größte Flasche  ______ .

4.    ________ hat es auf jeden Fall hinter sich.

5.    Die ersten Tulpen ________   .

6.    ________ mein Snack am Abend.

7. Was das Wochenende angeht, heute Abend freue ich mich auf ___________ , morgen habe ich geplant, _________ und Sonntag möchte ich _________ !

Wenn ihr mitmachen wollt, könnt ihr die Fragen vom Freitagsfüller gerne auf euren Blogs beantworten und im Kommentar verlinken. Oder aber ihr beantwortet direkt hier in den Kommentaren, wenn ihr keinen eigenen Blog habt. Ich freue mich auf eure Antworten oder auf das Stöbern auf euren Blogs, danke für’s Mitmachen beim Freitagsfüller! Und euer Interesse an meinen Freitagstipps, die kommen jetzt. Ich freue mich übrigens auch, wenn ihr meine Freitagstipps durch eure eigenen Freitagstipps in den Kommentaren ergänzt!

Meine Freitagstipps für euch

Gesehen

… habe ich auf Empfehlung meiner Tochter die neue Serie “Paradise” auf Disney+. Jedenfalls die fünf Folgen, die bereits verfügbar sind. Die Serie spielt drei Jahre nach einem Weltuntergangsereignis in einem unterirdischen Bunker von der Größe einer Stadt in Colorado. Aber in  “Paradise” ist nichts so, wie es scheint. Special Agent und Bodyguard Collins findet den US-Präsidenten Bradford zu Beginn seiner Schicht leblos in seiner Residenz. Es beginnt eine spannende Suche nach den Verantwortlichen, die mit vielen Flashbacks aufgeschlüsselt werden soll und die Vorkommnisse näher beleuchtet. Insgesamt hat die Serie acht Folgen, ich habe also Dienstags noch dreimal Spannung vor mir. Als hätten die Autoren geahnt, was Milliardäre und der Klimawandel anrichten können ….. Die sechste Folge endete am Dienstag mit einem irren Cliffhanger, noch viermal schlafen, bis ich weiß wie es weitergehen wird.

Beim Zappen stolperte ich über eine Doku bei Paramount+. “Die Honigfalle: Eine wahre Geschichte über Liebe, Lügen und das FBI”. Der Dokumentarfilm erzählt die irre Geschichte von Denis Cuspert alias Deso Dogg und seiner Entwicklung vom berüchtigten deutschen Rapper zum IS-Rekrutierer und IS Rockstar. Begreifen werde ich es nie, wie einfach sich Menschen für grauenhafte Sachen und Gruppen rekrutieren lassen. Aber die Doku zeigt eindringlich, wie gut Propaganda immer schon funktioniert hat. Und wir sehen es inzwischen ja auch bei uns.

Man erfährt mehr über Cusperts kleinkriminelle Gang-Anfänge in Berlin, seine Karriere als Gangsta-Rapper mit mäßigem kommerziellem Erfolg, seine Konvertierung im Gefängnis zum Islam und seine Radikalisierung zum fanatischen Dschihadisten. Ein weiteres Augenmerk legt die Dokumentation auf die in die USA ausgewandertete Tschechin Daniela Greene. Als Dolmetscherin arbeitete diese für das FBI und lernte Cuspert während ihres Jobs bei verschiedenen Videokontakten kennen – und lieben! 2014 flog sie nach Istanbul, wo sie Cuspert erstmals persönlich traf, mit ihm ins syrische Kriegsgebiet ausreiste und dort heiratete, bevor sie nur wenig später ihren Fehler erkannte und es ihr gelang, wieder zurück in die USA zu gelangen, wo sie verhaftet wurde. Die Doku geht unter die Haut und ich gebe zu, dass die Geschichte, die ihren Ursprung in Deutschland hat, bisher komplett an mir vorbeigegangen war.

Dann habe ich gestern anlässlich des Erscheinens der dritten Staffel endlich die gefeierte Serie White Lotus angefangen. Der Drehort der ersten Staffel war Hawaii, die zweite Staffel wurde auf Sizilien gedreht. Und der Drehort der dritten Staffel, die kleine Insel Koh Samui in Thailand, profitiert leider nicht nur davon. Es soll eine wunderbar skurrile Serie mit unterschwelligem Humor sein, ich bin gespannt.

Die New York Times berichtet, dass die Hotelpreise auf Koh Samui schon vor Start der Staffel um bis zu 40 Prozent gestiegen seien. Man kann nur hoffen, dass sich die Macher der Serie langsam mal ihre Verantwortung bewusst werden. Und vielleicht könnte Staffel 4 ja dann mal an einem Ort spielen, der nicht eh schon von Overtourism bedroht ist.

Ach ja, fast vergessen, wir haben als Preview im Kino letzte Woche “Bridget Jones – Verrückt nach ihm” gesehen. Ein schöner Abschluss der Trilogie! Ich fand das war wieder mal ein richtig guter Film der von vielen Lachern über Szenen echter Traurigkeit(ja, ich habe auch ein paar Tränen verdrückt) alles hatte. Nur das ständig zuckende Gesicht von Rene Zellweger nervte leicht. Im Abspann sieht man Szenen aus den ersten beiden Filmen und irgendwie war die Mimik früher nicht so überzogen, finde ich.

Gelesen

Kennt ihr den alten Bruce Willis Klassiker Armageddon? Mega Blockbuster. Daran musste ich denken, als ich das hier las: Was macht 2024 YR4 besonders? Der neu entdeckte erdnahe Asteroid steht momentan ganz oben auf der Liste kosmischer Gefährder. Er ist zwischen 40 und 90 Meter groß und kreist um die Sonne. Am 22. Dezember 2032 wird er uns ungemütlich nah kommen. Schon ein wenig gruselig.

Ihr kennt doch sicher diese kleinen weißen Tütchen aus Silica-Gel, die in vielen Warensendungen oder Verpackungen stecken, oder? “Warum die weißen Tütchen viel zu schade für den Müll sind”. Interessant! Sie sind sogar wiederverwendbar, wenn sie einmal nass waren. Man lernt nie aus.

Meine Follower auf Instagram erinnern sich vielleicht an unseren Besuch der Beelitzer Heilstätten am Geburtstag meines Jüngsten. Der Eintritt ist am Geburtstag kostenlos, tolle Sache. Ich war überrascht, wo es diesen Bonus überall gibt, hier ist eine Zusammenfassung vom Reisereporter.“An diesen Orten ist der Eintritt am Geburtstag kostenlos”.

Gehört

… habe ich einen mir bisher nicht bekannten Podcast zum Thema Social Media. Soziale Medien sind aus unserer Welt nicht mehr wegzudenken, egal, wie man dazu steht. Ich bin gerne informiert, darum habe ich den Podcast Haken dran, das Social Media Update jetzt abonniert. Gehört habe ich vorgestern “Wie Sicher ist unsere Wahl?” Das Thema: Nehmen wir den Einfluss auf unseren Wahl aus dem Ausland zu sehr auf die leichte Schulter? Und: Musk rasiert weiter die US-Amerikanische Demokratie und bekommt zum Lohn womöglich einen 400 Millionen Dollar-Deal für Tesla sowie täglich 8 Millionen Dollar und on top vielleicht noch die Flugsicherung.

Das waren meine Freitagstipps und Gedanken für diese Woche. Vielen Dank für’s Vorbeischauen, ich hoffe, es ist etwas Interessantes für euch dabei, gute und vielseitige Information und gute Unterhaltung.

Ich wünsche euch ein schönes entspanntes Wochenende!

Alles Liebe

Barbara

Allgemein

Kleine Pause

24. Januar 2025

Ein kleines Hallo an meine regelmäßigen Leser!

Das reale Leben hat mich gerade fest im Griff. Ich bin seit Tagen damit beschäftigt, meiner besten Freundin beim Umzug zu helfen, der ist heute. Ein ganzes Leben in Kisten zu packen kostet ganz schön viel Zeit und Kraft. Und darauf nimmt das Schicksal auch keine Rücksicht, ein Trauerfall in der Familie kam dann noch on top.

Freitagstipps Januar Schnee

Trotz Balance und Zeitmanagement bleibt gerade keine Zeit für den Blog, aber nächste Woche bin ich mit den Freitagstipps und dem Freitagsfüller wieder hier.

Bis dahin wünsche ich euch Zeit mit geliebten Menschen. Das ist nämlich das, was zählt.

Alles Liebe

Barbara