Grundlagen des Scrapbooking Project Life Scrapbooking

Project Life 2016

12. Januar 2016

Ich geb zu, ich bin mit meiner Dokumentation Project Life etwas im Rückstand, was 2015 betrifft.

Aber wenn ich meine fertigen Project-Life-Alben ab 2012 anschaue, ist die Liebe zu dieser Art, den Alltag und das Leben unserer Familie zu dokumentieren, immer noch sehr groß.

Es ist nicht mehr so turbulent bei mir zuhause, der Hund und ich geben nicht soviel Anlass für Fotos und dergleichen. Aber wenn ich am Ende der Woche in meinen Fotoordner in Picasa schaue (da lade ich nach Monaten sortiert meine Fotos rein), wundere ich mich manchmal. Erst recht, wenn ich den Eindruck habe, eine Scheisswoche hinter mir zu haben, oder NUR gearbeitet zu haben.

Ach tatsächlich, da gab es ja doch auch schöne Momente, hatte ich schon fast vergessen!

Auch da liegt der Sinn von Project Life für mich, man vergisst zu schnell das gute Leben. Erst recht bei dem ganzen Horrorszenario, das die Medien uns täglich präsentieren.

So fange ich ganz zuversichtlich mit der ersten Woche im Jahr 2016 an.

Um möglichst schnell und aktuell meine wöchentliche Dokumentation ins Album zu bekommen, habe ich den ganz festen VORSATZ (!), mich auf Fotos möglichst ohne Zuschnitt und fertige Project Life Karten aus diversen Sets zu beschränken.

Auch wenn ich so viele tolle Stempel und anderes Zubehör habe. Wenn Zeit genug zum Spielen ist, prima. Aber wenn es darum geht, einigermaßen aktuell zu sein, damit es auch fertig wird, dann muss es zack zack gehen können.

Fotos drucken, eins für jeden Tag, Karten beschriften, Wochenkarte beschriften und rein ins Album.

Noch ein paar Worte zu Project Life.

Gerade mit den Sets, die es endlich in vielen deutschen Online Shops, hier zum Beispiel, gibt, ist diese persönliche Art des Foto-Tagebuchs auch für Nicht-Scrapbooker ganz easy-peasy zu machen, denke ich.

Man braucht lediglich ein Album , ein Set mit Karten für ein ganzes Jahr und einen Stift, das ist das Wichtigste und beliebig ausbaubar. Inzwischen gibt es Kartensets in unterschiedliche Stilrichtungen, von schlicht schwarz-weiss bis verspielt und bunt und trendy. Ausserdem viele thematische Kartensets, von Baby über Sport und Reisen bis Weihnachten.

Project Life Organisation

Meine Sets, bzw die Karten, werde ich in den nächsten Tagen noch mal farblich sortieren. Da ich am liebsten visuell farblich orientiert arbeite suche ich die Farben der Karten für die Texte und zur Dekoration fast immer nach den Fotos aus. Durch eine Sortierung in Farbgruppen wird es sicherlich einfacher, nicht so viel Zeit mit Sucherei zu verbringen.

Auf meine Eingangsseite hat es ein großes Foto meiner Kinder geschafft, meine OLW Karte und einige Sticker.

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Lediglich einen Datumsstempel und ein paar Buchstabensticker habe ich zusätzlich auf der Doppelseite für die erste Januarwoche verwendet. Und ein Fitzelchen Washi Tape.

Project Life 2016, week 1

Vorne in das Album habe ich einen PL-Umschlag geheftet, darin möchte ich Zettel, Kinokarten und sonstigen Krimskrams sammeln, der mit in das Album soll. Bisher hatte ich Kistchen oder lose Briefumschläge für dieses Sammelsurium, hat sich leider als Staubfänger und nicht so praktisch erwiesen. Mit dem Umschlag, der perfekt in's Album passt, klappt es jetzt sicher besser.

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Ich habe für die Eingangsseite eine Hülle von Heidi Swapp verwendet und durch das transparente Fach scheint das Foto der nächsten Seite, ich mag diese Effekte.

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Ansonsten werde ich, auch der Einfachheit halber zu 99% die Standardhüllen Design A verwenden, auch wenn ich andere Varianten im Schrank habe. Für schöne große Hochkant-Fotos bietet sich die Variante Design G an. Bisher habe ich Fotos, die im Hochkantformat aufgenommen sind, als 10 x 7,5 cm Foto für die kleinen Fächer ausgedruckt, aber da möchte ich gerne mal abweichen.

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Ein Satz noch.

Ganz essentiell für den Erfolg ist das schnelle und passende Ausdrucken der Fotos zuhause. Meiner Meinung nach jedenfalls, so kann man immer, wenn ein wenig Zeit ist, am Project Life arbeiten. Unabhängig von Fotodiensten oder Druckautomaten in Drogeriemärkten, deren Druckqualität im übrigen grottenschlecht ist, und teuer.

Ich bin nach wie vor sehr zufrieden mit meinem Fotodrucker Canon PIXMA ein Multifunktionsgerät, mit dem ich auch ältere Fotos in Superqualität einscannen kann, meine Texte drucke und auch mal schnell eine Kopie mache.

Da ich möchte, dass meine Alben und besonders die Fotos auch nach vielen Jahren noch schön anzusehen sind, verwende ich auch Originaltinten und Fotopapier in 10×15 cm von Canon, oft findet man es im Angebot, dann kaufe ich auf Vorrat.

Es stecken so viele Erinnerungen, so viel Spaß, soviel Leben und soviel Liebe im Project Life Album, deshalb finde ich es o.k., auf gutes Material zu achten, sonst kann man nach zehn Jahren mit Billigfotos die Alben in die Tonne kloppen, schlimmstenfalls.

So ihr Lieben, Wochenmitte, fast schon, man muss immer alles positiv sehen!

Ich wünsch euch was

Barbara 

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5 Comments

  • Reply Sepalika 12. Januar 2016 at 18:01

    Danke für die Tips, die sind immer Gold wert liebe Barbara 🙂 Und einen guten Start in Woche 2!

  • Reply Jana 13. Januar 2016 at 6:42

    Vielen lieben Dank für diesen tollen Post! Ich hänge für 2015 noch total hinterher und habe für 2016 noch nicht einmal das Album hier, aber ich denke das werde ich noch aufholen…
    Den Tip mit der Hülle Typ G ist super, da komme ich als Neuling manchmal doch noch sehr durcheinander und verzweifle am Schreibtisch dann manchmal ob der falschen Foto-Formate…
    Liebe Grüße
    Jana

  • Reply Sonja 13. Januar 2016 at 8:05

    Danke für die schönen Eindrücke. Ich habe dieses Jahr auch mit PL begonnen, allerdings verwende ich die App für iOS (Android soll im Februar kommen). Finde ich sehr praktisch und am Ende vom Jahr will ich alles in 8×8 ausdrucken und in ein Album stecken.
    Für Urlaubsfotos, die schon ewig darum lagen, und für OWL verwende ich allerdings auch Ausdrucke und die tollen PL-Karten. Tolle Sache!

  • Reply PrinzessinN 13. Januar 2016 at 17:57

    Cool…ich liebe PL. Habe je zwei Ordner für 2013, 2014 und 2015 (da hinke ich leider hinterher…weiss nicht, ob es in einen Ordner passen wird oder ob ich auch zwei benötigen werde).
    Da wir dieses Jahr unser erstes Baby bekommen, weiss ich noch nicht, wie ich weiter machen kann. Zuerst dachte ich, dass ich einen Memory Planner führen werde. Aber da hat es gar keinen Platz für viele Fotos. Gerade wenn ein Anlass ist oder so, dann hat man doch eine Menge Fotos.
    Ich möchte aber nur noch ein Album für ein ganzes Jahr. Mal schauen, wie ich das machen werde. Vielleicht kaufe ich mir ein Album und drucke (wenn ich Zeit habe) die Fotos aus und arbeite einfach ohne Wochen…ohne Monate…einfach dann, wenn es gerade passt.

  • Reply Ivi 14. Januar 2016 at 15:54

    Liebe Barbara,
    den Satz „Ach tatsächlich, da gab es ja doch auch schöne Momente, hatte ich schon fast vergessen!“ denke ich mir auch immer mal wieder, wenn ich meine Fotos durchgehe.
    Ich sortiere meine Bilder übrigens auf dem Rechner .. Die Ordner werden mit Jahr und Monat beschriftet. Bei großen Aktionen dann mit dem Namen (Weihnachten/ Ostern, GeburtstagXYZ) Und wenn ich nur die allgemeinen Bilder so zwischendurch habe, gibt es noch einen Ordner gemischt, wo ich sogar je Kalenderwoche noch einen Unterordner habe. So kann ich die Sachen beim zusammenbauen meiner Alben am besten sortieren….
    Ich sollte nur noch besser darin werden auch mal digitale Vorlagen zu entsorgen… Das dokumentierte Mittagessen von vor 2 Jahren ist im Album gut aufgehoben, aber auch der Festplatte eigentlich überflüssig … naja mal sehen ob ich das irgendwann mal angehe. 😉
    Wenn du mal schöne Quellen für digitale Vorlagen, Stempel und Karten hast, würde ich mich sehr freuen, wenn du davon berichten würdest.

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