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Fünf Ideen für good vibes im Januar

8. Januar 2018

Großer Januar-Blues hier!

Den Januar finde ich einfach furchtbar, und damit bin ich wahrscheinlich nicht alleine. Dieses ganze nach vorne gucken und gute Vorsätze fassen, die langen energiegeladenen Bucket Lists und Motivationsposts im Netz machen mir eher ein schlechtes Gewissen, als dass sie mich inspirieren.

Oder Artikel wie dieser hier , 18 ways to be a better Person. Ja, so einige Dinge sollte man beherzigen und sich öfter mal wieder in Erinnerung rufen. Jemanden an der Kasse vorlassen, jemandem den Vortritt bei der Parklücke lassen, die Eltern öfter anrufen und so weiter.

Einfach noch ein wenig empathischer, freundlicher und netter zu den Mitmenschen und der Umwelt, daran erinnert zu werden schadet ja nicht. Und macht den Alltag definitiv schöner.

Was ich mir vorgenommen habe:

Entwickle jeden Tag erneut die Fähigkeit, mehr das Positive und Kraftvolle in Deinem Leben zu sehen. Dadurch ist Deine Vorstellungskraft gefordert. Jeder Sachverhalt hat zwei Seiten. Konzentriere Deinen Verstand und Deine Sinne, um verstärkt das Glück und das Gute in Deinem Leben zu erkennen. Starte jeden Morgen mit guten, kraftvollen, motivierenden Gedanken. Liebe bringt Liebe. Harmonie erzeugt Harmonie. Eine gute Tat ruft eine gute Tat hervor. Du musst es nur immer wollen und tun. 

Dann aber das ewige Grau und das Mistwetter. 

Ich könnte auch einen Monat Winterschlaf machen und erst im Frühling wieder aufwachen. Geht leider nicht, schade.

Umso wichtiger ist natürlich, dass man es sich nett macht und gut gehen lässt.

DSC01230

Um den Januar ein wenig leichter zu machen, kümmere ich mich besonders gut um mich und meine Lieben. Der Tritt in den Allerwertesten gehört leider dazu.

Dabei helfen mir einige Kleinigkeiten:

Frischer Orangensaft

Zu keiner Jahreszeit brauche ich diesen Frischmacher mehr und presse mir täglich 2-3 Orangen aus. So einfach und so wirkungsvoll für den Gaumen und die Gesundheit. Ich habe keine fancy Design-Presse, sondern seit Jahren die einfache Braun Multiquick *, funktionell, spülmaschinengeeignet und robust.

good vibes im Januar Orangen

Tulpen überall

Wenn die Weihnachtsdeko weggeräumt ist überkommt einen der Drang nach Frische, oder? Auf Instagram fliegen einem die Tulpen gerade nur so entgegen. Wie eine kleine Umarmung von Frühling, der ja schon fast um die Ecke blinzelt. Passend zum Blogpost scheint hier gerade sogar die Sonne und gerade im Garten hörte ich die Vögel zwitschern, herrlich, zum Durchatmen. Und Balsam für die Seele.

good vibes im Januar Tulpen

Licht und Kerzen

Meine Lichterkette bleibt noch etwas hängen und scheint zumindest ab dem Nachmittag, wen  es immer noch so früh dunkel wird. Und Duftkerzen, nicht die schweren weihnachtlichen Düfte, sondern leichte frühlingshafte, die von Bath & Bodyworks liebe ich besonders. Aber auch z.B. bei H&M Home oder Zara Home gibt es inzwischen sehr nette und optisch schöne Duftkerzen.

good vibes im Januar Duftkerzen

Verwöhnen mit schönen Badezusätzen

Ich liebe meine Badewanne, besonders im Winter. Um diese Jahreszeit genieße ich es besonders, meine Winterhaut mit duftenden Badeölen zu verwöhnen. Meine Favoriten sind zur Zeit das Karité Duschöl von L'Occitane und das Ritual of Hammam Badeöl. Dazu ein Buch und nach 15 Minuten geht es mir immer besser nach so einem Verwöhnbad.

good vibes im Januar Badeöl Rituals und L'Occitane

Raus an die Luft

Zugegebenermaßen fällt mir dieser Punkt echt schwer, seit ich keinen Hund mehr habe. Aber es muss einfach sein, ich merke, wie schlecht es mir ohne Licht und Luft geht, besonders in dieser Jahreszeit. Vielleicht habe ich auch leichte Winterdepressionen oder Vitamin D Mangel durch dieses Mistwetter seit Wochen. Ich weiss es nicht. Was ich aber spüre, ist das gute Gefühl, wenn ich den inneren Schweinehund besiegt habe und draussen war. Zum Glück gibt es ja auch Podcasts und Hörbücher für unterwegs. Ein großer Spaziergänger war ich noch nie, mit Kinderwagen und Hund, o.k., das fühlte sich gut an. Aber alleine durch den Wald traben war noch nie mein Ding. Wenn ich früher, als ich mit Lexie im Neandertal unterwegs war, einsamen Spaziergängern begegnete habe ich mich immer gefragt, was diese Menschen dazu bringt, alleine durch die Gegend zu laufen.

Aber gut, jetzt bin ich selber in der Situation und zwinge mich jeden Tag raus. Wenn es nicht regnet. Oder zu kalt ist. Oder dunkel. Hach, da ist er ja, der kleine fette Schweinehund, immer irgendwie da 😉

Vielleicht fange ich auch wieder an richtig zu laufen, das habe ich vor meiner Knie-OP fast täglich gemacht. 

good vibes im Januar Waldlauf

Das waren meine kleinen Muntermacher für Januar, vielleicht ist ja die eine oder andere Anregung für euch dabei. Denn ich bin mir sicher, dass ich mit dem Jahresanfangs-Durchhänger nicht alleine bin.

Wie sieht es aus bei euch, seid ihr schon voller Tatendrang und Elan für das neue Jahr oder hängt ihr vielleicht auch noch etwas in den Seilen?

Was tut euch jetzt gut? Her mit den Tipps, ihr habt sicher auch noch andere Motivationsbooster oder Muntermacher parat.

In diesem Sinne!

Alles Liebe

BarbaraI

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16 Comments

  • Reply Veronika 8. Januar 2018 at 17:22

    Liebe Barbara,
    ich bin eine von denen, die alleine los traben. 🙂
    Ich kann dabei nachdenken, Blogartikel schreiben, Geschichten erfinden. Keiner lenkt mich ab, kein „Mama!“ hier, kein „Mama!“ dort. Ich genieße diese Ruhe mit mir allein sehr. Ich führe Selbstgespräche, Motivationsgespräche, Streitgespräche.
    Mir geht es auch immer viel besser, wenn ich raus kann.
    Liebe Grüße,
    Veronika

  • Reply nata 8. Januar 2018 at 18:39

    Orangensaft macht viel mehr Spaß, wenn man etwas Campari oder Wodka hinein gibt. An besonders unerfreulichen Tagen kann man den Saft auch weglassen.

  • Reply Kerstin W. 9. Januar 2018 at 7:38

    Liebe Barbara,
    Du sprichtst mir aus dem Herzen. Der Januar und oft auch der Februar sind einfach doof. Das Wetter ist meist nicht zu gebrauchen und irgendwelche Spontanaktiviäten wie im Sommer, sind auch selten möglich. Um mich zu motivieren, mache ich Dinge, die im Sommer immer mal wieder verschoben werden, weil es doch schöner ist, draußen zu sitzen, sich mit Freunden zu treffen, o.ä.. In den ersten zwei Monaten des Jahres versuche ich die üblichen Arzt-Kontrolltermine unterzubringen. Wenn das schon mal erledigt ist, ist das ein schönes Gefühl. Dann plane ich Aktivitäten für das neue Jahr. Für jeden Monat eine schöne/ausgefallene/besondere Sache. Das macht Freude. Und ich nutze diese Zeit gerne, um auszumisten. Es ist so schön, wenn wieder Platz in den Schränken ist, es überall aufgeräumt und ordentlich aussieht und ich vielleicht mit den alten Schätzchen noch jemandem eine Freude machen konnte. Diese Dinge machen mir den Januar und Februar etwas Schöner.
    Viele liebe Grüße
    Kerstin W.

  • Reply Dani 9. Januar 2018 at 11:16

    Hach ja, liebe Barbara, ich hab da auch oft so einen fiesen Schweinehund immer in meiner Nähe! 😛
    Das einzige, was ich mir für dieses Jahr wirklich vorgenommen habe (und auch hoffentlich größtenteils einhalten kann), ist, Dinge auch wirklich zu machen. Nicht nur davon zu quatschen. Seit über einem Jahr reden meine Freundinnen und ich davon, dass wir unbedingt mal wieder Sushi selber machen müssen! Gemacht haben wir s das ganze Jahr nicht. Warum eigentlich nicht? Auf jeden Fall machen wir das jetzt zu meinem Geburtstag Ende Januar! Check! Und ich habe mir vorgenommen (ups, sind ja doch 2 Sachen), jetzt jede Woche deinen Freitagsfüller zu machen. Ich hab das sonst oft nur so sporadisch und für mich in Gedanken gemacht. Vielleicht bring ich das dann ja auch in Verbindung mit Project Life oder so. Mal gucken.
    Was mich ja im Moment extrem nervt (abgesehen vom Wetter; wobei bei uns seit Sonntag wenigstens die Sonne scheint), sind diese ganzen Sendungen und Gespräche über s Essen und Abnehmen… Dass Diäten auf Dauer nichts bringen, sollte doch eigentlich inzwischen jeder wissen. Und dass Sport da auch wichtig ist in diesem Prozess auch. Aber trotzdem wird das überall noch 100mal durchgekaut. Ich hab für mich festgestellt, dass es mir nichts bringt, auf Sachen komplett zu verzichten. Das macht mich nur irre! Und beschert mir genau dann Heißhunger. Nääää… Hab ich keine Lust drauf!
    LG Dani

  • Reply Marion 9. Januar 2018 at 11:39

    Hallo Barbara, ich habe hier mit einem fetten Grinsen deinen Beitrag gelesen. Du hast es geschafft, abwechselnd positive und negative Sätze zu schreiben. Da kamen die Sätze mit dem Orangensaft oder den wunderschönen Badeölen, und danach das Mistwetter!! Oh weh…du hast wahrscheinlich den Blues. Ich selbst habe überhaupt keine Probleme mit dem Wetter, wenn es schlecht ist kann ich wenigstens zu Hause einiges erledigen, wenn es gut ist wird sich mit Freunden getroffen oder die Aktivitäten nach draußen verlegt. Und auch ich gehöre zu den Frauen, die alleine durch die Gegend laufen. Das mache ich zwar auch gerne mit meinem Mann, aber wenn ich mal überhaupt nicht reden oder zuhören muss, ich mit mir ganz alleine bin und die Natur genießen kann…..das liebe ich wirklich sehr und das entspannt mich auch total. Vorsätze habe ich für das neue Jahr auch, die meisten davon haben mit der Organisation meines Alltags zu tun, also nicht wirklich etwas was ich nicht einhalten könnte. Ansonsten erfreue ich mich jeden Freitag an deinem Freitags-Füller, danke dafür. Ich wünsche dir eine angenehme Woche und liebe Grüße Marion

  • Reply Marion 9. Januar 2018 at 11:40

    Ich lach mich hier gerade weg….den Saft weglassen!!! Eine super Idee!! Und ich habe gehört, es soll eine ungemein entspannende Wirkung haben. Liebe Grüße Marion

  • Reply Sarah 9. Januar 2018 at 18:35

    Liebe Barbara,
    ich habe auch keine Vorsätze für dieses Jahr, also nicht im herkömmlichen Sinne.
    Dein Motto „celebrate everyday“ finde ich genau passend. Warum am Anfang des Jahres sich Ziele setzen, die man bis Ende Dezember nicht erreicht und dann deprimiert sein. Viel mehr hilft es, wenn wir versuchen uns jeden Tag mehr auf jenes zu konzentrieren, was uns glücklich macht und den Rest, soweit es geht, einfach weglassen.
    Wahrscheinlich gibt es auch Leute, denen die Vorsätze am Anfang des Jahres helfen und den Jahreswechsel als Anstoß sehen. Mich motiviert es eher nicht.
    Und gegen den Januar-Blues (oder auch Dezember-Blues, der war genauso nass und dunkel) hilft bei mir Tee, gute Bücher lesen, Sport machen, frische Luft, Kerzen anzünden und Fotos vom Sommer anschauen.
    Liebe Grüße,
    Sarah

  • Reply scrap-impulse 9. Januar 2018 at 21:17

    Als ich kleine Kinder hatte, ging es mir ähnlich. Aber seit ich alleine lebe, sieht das doch etwas anders aus und alleine bin ich oft. So ändert sich das, je nach Lebensabschnitt 😉

  • Reply scrap-impulse 9. Januar 2018 at 21:18

    Der Tipp ist ja Gold wert, und ich habe mich sehr darüber amüsiert, danke !!

  • Reply scrap-impulse 9. Januar 2018 at 21:19

    Danke für deine Ideen, stimmt, Ausmisten befreit und macht ein gutes Gefühl, da hast du recht!

  • Reply scrap-impulse 9. Januar 2018 at 21:20

    Danke Dani, beim Thema Essen und Sport geht es mir wie dir, ich kann es nicht mehr hören und habe mir gerade für die Seele einen Big Rösti gegönnt 😉

  • Reply scrap-impulse 9. Januar 2018 at 21:21

    Danke für deinen entspannten Kommentar, das macht gute Laune und steckt an, liebe Marion!

  • Reply scrap-impulse 9. Januar 2018 at 21:23

    Fotos vom Sommer anschauen, das ist auch eine gute Idee, Sarah! Ich werde mich mal an den Basteltisch setzen und was mit schönen Urlaubsfotos machen, das muss jetzt sein!

  • Reply Anne 10. Januar 2018 at 10:22

    Ha haaaaa, danke!!! You made may day!!! Ich lache !!!

  • Reply PrinzessinN 10. Januar 2018 at 16:16

    Liebe Barbara,
    Ich habe deinen Beitrag so gerne gelesen. Er ist so ehrlich, das gefällt mir.
    Leider habe ich kein gutes Rezept gegen den Winterblues. Ich mag die dunkle Jahreszeit nicht und freue mich schon auf den Frühling.
    In meinem jetzigen Lebensabschnitt schiebe ich den Kinderwargen durch die Gegend (oder nehme ihn als Lastenträger für Flaschen etc. mit) und gehe täglich raus. Ausreden gibt es da selten, denn das Kind will beschäftigt werden.
    Sport hilft, da hast du recht. Momentan habe ich da aber einen riesen Hänger *HILFE*. Das trägt leider zum jährlichen Anfangsthema „Diäten“ nicht positiv bei hihihi.
    Vielleicht muss ich die Idee von nata mit dem Weglassen des Saftes beherzigen hihihi
    Tut mir leid, dass ich dir keine Hilfe bin.
    Liebe Grüsse aus der Schweiz, Nadia

  • Reply Nyla 11. Januar 2018 at 10:48

    Liebe Barbara,
    der Beitrag spricht mir aus der Seele 😀
    Als aller aller erstes habe ich im neuen Jahr Tulpen gekauft. Und Duftkerzen. Leider keine Bath&Bodyworks, die gibt es doch immer noch nicht in Deutschland, oder? Aber hier in Hamburg hat ein Yankee Candles Laden aufgemacht. Da hab ich erst mal einige Frühlingsdüfte gekauft. Meine Lichterkette hängt auch noch. Ich finde den Januar auch so langatmig und zäh. Ihr habt wenigstens noch die Aussicht auf Karneval 😀 Hier ist der Februar genau wie der Januar. Aber ich habe schon nachgeschaut wann Ostern ist. Darauf freue ich mich immer sehr. Und sobald man die ersten Krokusse sieht, bin ich auch schon aus dem Häuschen.
    Ich denke auch das Kerzen, Tulpen, Bäder, Bücher (bei mir ist es gerade Finderlohn von Stephen King) und vielleicht das Stöbern im Internet nach neuen Reisezielen eine gute Überbrückung ist.
    Das mit dem Orangensaft ist eine sehr gute Idee! Das werde ich auch machen.
    Liebe Grüße,
    Nyla

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