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#bloggerfürflüchtlinge #refugeeswelcome

25. August 2015

Ich muss jetzt was loswerden, es muss raus, und zwar hier, auf meinem Blog. Ich schreib jetzt mal einfach so weg, ohne stilistische Schnörkel, da müsst ihr nun durch.

Denn ab und zu wird es hier mal ganz ernst, wie auch im Leben.

Seit zwei bis drei Wochen gibt es kaum eine Stunde am Tag, wo ich nicht an das Thema Flüchtlinge denke.

Und nein, ich glaube nicht, dass das gröhlende dumme "Pack" aus Heidenau in Sachsen stellvertretend für unser Volk steht. Ich will es nicht glauben, auch wenn die Medien und einige dumme Menschen in sozialen Netzwerken wie Facebook mich erstarren lassen, und erschrecken.

Meine ganz persönliche erste Begegnung mit Flüchtlingen in unserem Nachbarort hat mir sowas von die Augen geöffnet!

Denn diese Menschen auf der Flucht sind schon hier, ein Teil jedenfalls, und hoffentlich finden noch viele von ihnen bei uns ein neues Zuhause.

Ich las in einer lokalen Facebook-Gruppe den Aufruf einer Frau, es wurden dringend Babysachen für eine Gruppe Flüchtlinge, die in der Turnhalle der Grundschule im Nachbarort untergebracht sind, gesucht. Spontan fragt ich meine Nachbarin, Mama von drei kleinen Jungens, die packte schnell eine Tüte zusammen.

Ich fuhr zur Schule, im Düsseldorfer Stadtteil Unterbach. Draussen vor der Turnhalle hingen Wäschestücke in den Bäumen, Waschmaschinen gibt es nicht in einer Turnhalle. Auch keine Wäscheleinen. Nur Kinderklos und Kinderduschen. In der Halle war eine Temperatur von gefühlt 50 Grad, Etagenbetten mit Tüchern verhüllt standen dicht an dicht. 80 Personen waren in der Halle untergebracht. Eine einzige Person traf ich als Ansprechpartner vor Ort vor. Nicht etwa ein Mitarbeiter einer Hilfsorganisation, oder Dolmetscher. Nein, der Mann war Mitarbeiter der Catering-Firma, die für die Verpflegung zuständig war. Er war sehr bemüht, aber für die Situation in keinster Weise geschult.

Ich fragt spontan, was dringend gebraucht würde, und mein Sohn und ich flitzten dann in den Drogeriemarkt, um eine große Ladung Windeln und Babynahrung zu kaufen. Ohne Fleisch, und ohne tierische Gelatine, das ist wichtig. Am nächsten Tag brachte ich noch Roller, Bobby Car und ein kleines Fahrrad, Handtücher und Bettwäsche, alles gesammelt bei den Nachbarn, dorthin.

Ein Tropfen auf den heißen Stein.

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Dann die Nachricht aus dem Rathaus unserer Kleinstadt Erkrath: übermorgen kommen 150 Flüchtlinge, Frauen, Kinder, Männer, hier im Ort an. Sie werden im Bürgerhaus einquartiert, einer Veranstaltungshalle. Ohne Duschen, aber mit abgetrennten Räumen für Frauen und Kinder. Nicht gut, aber besser als eine Turnhalle. Die sehr kurze Vorlaufzeit löste in der Stadt eine Welle von Hilfsbereitschaft aus. Bis tief in die Nacht wurde von Hilfsorganisationen, Verwaltungsmitarbeitern und vielen Helfern gearbeitet, Feldbetten und Schränke aufgebaut, eine provisorische Kleiderkammer für Spenden wurde in Räumen der Kirche eingerichtet, die spontane Hilfsbereitschaft der Menschen hier in der Stadt war und ist großartig.

Es fehlte dann an den einfachsten Sachen, z.B. Hygieneartikel für Frauen, die sich nicht trauten, danach zu fragen. Penatencreme. Ich bin also wieder zum Drogeriemarkt, dort steht ein älteres Ehepaar vor dem Windelregal und überlegt: "Sie haben gesagt, das kleinste Flüchtlingskind ist 6 Monate. Welche Windeln nehmen wir denn da?" Ich freue mich und denke, es hilft, und kommt direkt an. Auch wenn es nur ganz kleine Gesten sind, in unserer großen Hilflosigkeit gegenüber dieser Welle von Flucht, Vertreibung durch Krieg und Elend.

Die Kleiderschränke meiner gesamten Nachbarschaft leerten sich, ich half  in der Kleiderkammer bei der Sortierung der Spenden und konnte, da ich durch meine Arbeit in der Schulmensa über ein Gesundheitszeugnis verfügte (Vorschriften über Vorschriften!) dem Team des ASB bei der Essensausgabe helfen. Brötchen mit Nutella und Aprikosenmarmelade waren bei den Gästen aus Eritrea, Syrien, dem Irak und Afganistan sehr beliebt.

Lebensmittelspenden aus der Bevölkerung werden immer wieder angeboten, leider werden sie nicht erlaubt. Es könnte ja etwas drin sein.

Wie bitte? Frage ich nichtsahnend. Ja, das sei "im Osten" vorgekommen. Unglaublich. Und armseelig. Wir gerne würden viele von uns einfach einen Kuchen backen. Verboten. Man muss vorsichtig sein. Vorschriften. 

Flüchtlingsheime müssen schnell geschaffen werden, Turnhalle oder der blanke Boden draussen als Schlafplatz wie in vielen Dörfern Bayerns notgedrungen, das geht nicht! Aber dann kommt erstmal der Brandschutz, und die Bauaufsicht, und das Gesundheitsamt….alles sehr kompliziert in Deutschland. Geht wohl nicht anders, leider.

Und dann gibt es die 3-4 Blödis. Die in der örtlichen Facebookgruppe, die zur spontanen und schnellen Hilfe für Flüchtlinge eingerichtet wurde, rumstänkern. Die verschwinden aber ganz ganz schnell wieder, plattgemacht in der großen Hilfewelle. Zum Glück. 

Jeder Flüchtling, der die Entscheidung gefällt hat, vor Diskriminierung, Gewalt, Krieg und auch Armut zu fliehen, sein ganzes Leben zurücklässt in der Hoffnung, für sich und seine Kinder ein besseres Leben zu erreichen, der seine Kinder bis zur totalen Erschöpfung kilometerweit getragen hat, hat soviel Mut bewiesen. Unvorstellbare Bilder verfolgen mich seit dem Drama auf Kos und seit gestern als ich Berichte aus Mazedonien gesehen habe.

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Quelle/Source: Daniel Etter/ The New York Times/ Redux/ laif

Da sitze ich gestern abend vor dem Fernseher, mit Tränen in den Augen und einem Kloß im Hals. Weinende Kinder, die von Schleppern einfach ins Meer geworfen werden. Väter, die seit Wochen ihre Kinder tragen, und auf ihrem langen Weg von Syrien bis Mazedonien oder Ungarn schon unvorstellbares Grauen gesehen haben. Und dann lässt man sie nicht weiter? Die Ungarn errichten ein Bollwerk in Richtung Osten?

Das Video von Linsey Hilsum für Channel 4 zeigt die erbarmungslose Realität, mit der syrische Flüchtlinge gerade in Mazedonien konfrontiert sind, die größte Flüchtlingskatastrophe seit dem zweiten Weltkrieg!

Und Europa scheint komplett überfordert, ob die große Politik und der kleine Mensch auf der Straße.

Wirtschaftsflüchtling, dies suggeriert, dass da ein Gutverdiener aus einem anderen Land in seinen SUV einer deutschen Edelmarke steigt und nach Deutschland kommt, um ein paar Tausend Euro mehr zu verdienen. »Das sind ja Schmarotzer«, erbosen sich die Dummen dieses Landes. Doch in Wahrheit handelt es sich um Menschen, die nicht wissen, wie sie sich und ihre Familie ernähren können. Die vor Willkür und Korruption fliehen und sich auf einen beschwerlichen Weg mit ungewissem Ausgang machen, um dann bei uns »Wirtschaftsflüchtlinge« genannt zu werden. Interessanterweise käme niemand auf die Idee, den Menschen, der von Mecklenburg-Vorpommern nach München zieht, um einen besseren Job zu bekommen, Wirtschaftsflüchtling zu nennen. Macht das ein Mensch aus dem Kosovo, dann schon. – See more at: http://www.vera-nentwich.de/blog/dx/sagt-den-dummen-dass-sie-dumm-sind.htm#sthash.1pNmSmQb.dpuf
Wirtschaftsflüchtling, dies suggeriert, dass da ein Gutverdiener aus einem anderen Land in seinen SUV einer deutschen Edelmarke steigt und nach Deutschland kommt, um ein paar Tausend Euro mehr zu verdienen. »Das sind ja Schmarotzer«, erbosen sich die Dummen dieses Landes. Doch in Wahrheit handelt es sich um Menschen, die nicht wissen, wie sie sich und ihre Familie ernähren können. Die vor Willkür und Korruption fliehen und sich auf einen beschwerlichen Weg mit ungewissem Ausgang machen, um dann bei uns »Wirtschaftsflüchtlinge« genannt zu werden. Interessanterweise käme niemand auf die Idee, den Menschen, der von Mecklenburg-Vorpommern nach München zieht, um einen besseren Job zu bekommen, Wirtschaftsflüchtling zu nennen. Macht das ein Mensch aus dem Kosovo, dann schon. – See more at: http://www.vera-nentwich.de/blog/dx/sagt-den-dummen-dass-sie-dumm-sind.htm#sthash.1pNmSmQb.dpuf
Wirtschaftsflüchtling, dies suggeriert, dass da ein Gutverdiener aus einem anderen Land in seinen SUV einer deutschen Edelmarke steigt und nach Deutschland kommt, um ein paar Tausend Euro mehr zu verdienen. »Das sind ja Schmarotzer«, erbosen sich die Dummen dieses Landes. Doch in Wahrheit handelt es sich um Menschen, die nicht wissen, wie sie sich und ihre Familie ernähren können. Die vor Willkür und Korruption fliehen und sich auf einen beschwerlichen Weg mit ungewissem Ausgang machen, um dann bei uns »Wirtschaftsflüchtlinge« genannt zu werden. Interessanterweise käme niemand auf die Idee, den Menschen, der von Mecklenburg-Vorpommern nach München zieht, um einen besseren Job zu bekommen, Wirtschaftsflüchtling zu nennen. Macht das ein Mensch aus dem Kosovo, dann schon. – See more at: http://www.vera-nentwich.de/blog/dx/sagt-den-dummen-dass-sie-dumm-sind.htm#sthash.1pNmSmQb.dpuf
Wirtschaftsflüchtling, dies suggeriert, dass da ein Gutverdiener aus einem anderen Land in seinen SUV einer deutschen Edelmarke steigt und nach Deutschland kommt, um ein paar Tausend Euro mehr zu verdienen. »Das sind ja Schmarotzer«, erbosen sich die Dummen dieses Landes. Doch in Wahrheit handelt es sich um Menschen, die nicht wissen, wie sie sich und ihre Familie ernähren können. Die vor Willkür und Korruption fliehen und sich auf einen beschwerlichen Weg mit ungewissem Ausgang machen, um dann bei uns »Wirtschaftsflüchtlinge« genannt zu werden. Interessanterweise käme niemand auf die Idee, den Menschen, der von Mecklenburg-Vorpommern nach München zieht, um einen besseren Job zu bekommen, Wirtschaftsflüchtling zu nennen. Macht das ein Mensch aus dem Kosovo, dann schon. – See more at: http://www.vera-nentwich.de/blog/dx/sagt-den-dummen-dass-sie-dumm-sind.htm#sthash.1pNmSmQb.dpuf

Auf den verschiedensten Blogs wird das Thema gerade aufgegriffen, egal ob Foodblogger Stevan Paul , Bastelbloggerin Bea oder die frecherweise kritisierte Modebloggerin Dariadaria, wir Blogger nutzen unsere Reichweite gerne für diese Botschaft:

#refugeeswelcome!

Gestern las ich das hier, den Link zum Ursprungsblog habe ich leider vergessen zu speichern die Autorin möge es mir verzeihen, dass ich diese Textpassage trotzdem als Zitat bringe:

"Es mag befremdlich klingen, aber für Deutschland sind die Flüchtlinge, diese vielen jungen, zuversichtlichen, nicht selten begabten und ehrgeizigen Menschen, ein Glück. Welches Ausmaß das Glück erreichen wird, hängt jetzt von uns selbst ab: Wie herzlich heißen wir die Fremden willkommen? Wie schnell lehren wir sie, unsere Sprache zu sprechen und sich selbstbewusst unter uns zu bewegen? Wie gut bilden wir sie aus – in Schulen, Hochschulen und Betrieben? Wie entschlossen überwinden wir die Fremdheit? Gut ausgebildete und integrierte Menschen bereichern das Land. Und was könnten sie in ihrer Heimat schon lernen? Töten und Sterben."

Sehr bewegt haben mich auch die hautnahen Erfahrungen meiner Bloggerkolleginnen Mareice und Lucy Marshall. Oder der Beitrag von Juli von HeimatpoTTential.
Ganz viele Blogger zum Thema hat auch Susanne von Texterella verlinkt. Lesen, bitte lesen!
 
Liebe Leser, ich danke euch sehr, dass ihr bis hierhin durchgehalten habt, auch ohne bunte Fotos. 

Und wenn ihr durch Spenden helfen wollt, und ich kenne euch, ihr wollt das, dann könnt ihr das hier, auf der Blogger-Spendenplattform von better places org.

Ich bin müde und so so dankbar, dass ich in diesem Land leben darf, und das große Glück habe, jetzt in mein weiches warmes Bett zu dürfen.

In diesem Sinne

Barbara 

Allgemein Allgemeines Blogging Unterhaltsames

Laufend Gutes tun, es kann so einfach sein, auch für Blogger!

4. August 2015

Das Leben ist nicht fair. Und das Schicksal auch nicht. Grausam, oft unverständlich. 

Die Medien sind voll von Krieg, Elend, Hass.

In meinem Umfeld begegnen mir so viele Schicksale wobei ich denke: warum? Warum trifft es ausgerechnet das Kind? Warum hassen Menschen andere Menschen so unbarmherzig? Warum stirbt die Freundin, die immer für Andere da war?

Und immer treibt mich die Frage: was kann ich tun, wie kann ich helfen?

Ich habe sicher keinen Helferkomplex, und bin keine Mutter Theresa. Aber es ist oft so einfach, mit kleinen Gesten Freude zu machen, mit Charity-Aktionen Gutes zu tun. 

Da ich selbst in einer dunklen Zeit in meinem Leben viel Hilfe und Liebe von Familie, Freunden und auch von Lesern meines Blogs erfahren durfte, rührt sich bei mir immer sofort mein Herz, wenn ich sehe, dass jemand Hilfe braucht. Oder dass es jemandem schlecht geht.

Eine der zahlreichen beachtenswerten Aktionen, die ich zurzeit unterstütze, hat einen sehr persönlichen Hintergrund. Obwohl, ich würde die Aktion auch gerne unterstützen, wenn ich nicht zum Regenbogenland eine besondere Beziehung hätte, aber so ist es mir eine Herzensangelegenheit.

In Düsseldorf gibt es das Kinderhospiz Regenbogenland, eine Institution, die es sich zur Aufgabe gemacht hat das Leben und die Lebensfreude in den Mittelpunkt zu stellen und die Familien dabei helfen möchte, die noch verbleibende Zeit so positiv und erfüllt wie nur eben möglich zu nutzen.

Das Haus ist nicht nur eine stationäre Einrichtung für schwerstkranke Kinder und ihre Familien, sondern bietet auch Hilfe für Kinder an, die Geschwister oder ein Elternteil verloren haben.

Meine Jungens waren 14 Jahre alt, als ihr Vater 2009 starb. Sie besuchten damals eine Trauergruppe für Kinder und Jugendliche im Regenbogenland und hatten so einen geschützten Raum für ihre speziellen Bedürfnisse, ihre Trauer.

Bild Hausansicht

Jedesmal wenn ich an diesem Haus vorbeifahre, auf dem Weg nach Düsseldorf, denke ich ein paar Sekunden an die wertvolle Arbeit, die dort geleistet wird. Oder ich denke an unheilbar kranke Kinder und deren Familien, und schiebe ganz ganz schnell diese Gedanken weg. 

Muss eigentlich nicht sein, aber der Gedanke von Kindern im Zusammenhang mit Tod hat eine ganz besondere Schwere und Traurigkeit, ich empfinde das jedenfalls so.

Als ich damals für Vorbesprechungen in dieses Haus kam, hatte ich einen Kloß im Hals, im Bauch, ich traute mich kaum durch die Tür. Ich dachte, es wäre dort traurig, bedrückend, Schmerz und Trauer in den Räumen. Wie angenehm erleichernd es dann war! Das Haus hat eine warme, fast fröhliche und frendliche Ausstrahlung, kaum zu beschreiben, bei den Schicksalen, die sich dort finden. Die Mitarbeiter waren einfühlsam und strahlten vor allen Dingen positive Energie aus.

 

RBL Logo CMYK 300dpi 20cm breit

Da sich das “Regenbogenland” zu 75% aus Spendenmitteln finanziert, ist jeder Betrag, der hier aufgebracht werden kann wichtig.

Als ich von der neusten Aktion im Rahmen der Pixum eigenen Charity Initiative “Sonne im Herzen” erfuhr, war ich leicht zu begeistern. Pixum Mitarbeiter Thomas, der das Kinderhospiz privat schon lange unterstützt, konnte seinen Arbeitgeber von der Idee begeistern, ihn im Rahmen des 135 km langen Spendenlaufs “km4kids”  tatkräftig zu unterstützen.

Für jeden Kilometer, den Thomas während des dreitägigen Spendenlaufs “km4kids” zurücklegte, hat Pixum 10 Euro an das “Regenbogenland” gespendet. Durch den 135 km Lauf ( in drei Tagesetappen) von Weeze nach Düsseldorf am vergangenen Wochenende ist so eine beträchtliche Spendensumme zusammen gelaufen worden.

Eine phantastische Leistung der Läufer! Und auch eine tolle Aktion des Arbeitgebers Pixum, seinen Mitarbeiter so zu "sponsern". Man kann eine herausragende Institution und die wertvolle Arbeit des Kinderhospiz Regenbogenland gar nicht genug unterstützen.

Und dies ist mein Beitrag, und auch euer Beitrag, wenn ihr einen Blog schreibt! Denn je mehr Leute von der Aktion erfahren, umso mehr Aufmerksamkeit können wir für die phantastische Arbeit des “Regenbogenlandes” erzeugen. Daher legt Pixum für jeden Blog, die über die “Laufend Gutes tun” Aktion berichtet, nochmal 15 Euro drauf. So kann also jeder Blogger die Spendensumme aktiv beeinflussen ohne zwangsläufig selbst spenden zu müssen.

Genaues dazu ist hier auf dem Pixum Blog nachzulesen.

Nach der Aktion werden alle Teilnehmer und ihre Blogs in der “Sonne in Herzen” Rubrik auf dem Pixum-Blog veröffentlicht.

Sämtliche Spenden, die bei der Aktion “Laufend Gutes tun” zusammenkommen, gehen zu 100% an das Kinderhospiz “Regenbogenland” in Düsseldorf.

Vielleicht möchtet ihr auch einfach so eine Spende für diesen Verein machen, das geht hier direkt mit ein paar Klicks auf der Seite der Einrichtung.

Ich danke euch für's Zuhören!

Alles Liebe

Barbara

Allgemein Allgemeines Blogging Reisen Unterhaltsames USA

Ich mag Periscope!

18. Juni 2015

Kennt ihr schon Periscope?

“Ein visueller Puls der das Jetzt zeigt”, sagt Twitter über seine neuste gehypte App.

Video Streaming in Echtzeit auf's Smartphone ist damit möglich, sehr vereinfacht gesagt. Als ich vor ca. drei Wochen das erste Mal darauf stieß dachte ich, hmm, braucht man das jetzt wirklich?

Natürlich nicht, Zweifler und Datenschützer lästern und warnen. Stolpersteine im Bezug auf urheberrechtliche Konsequenzen (z.B. Konzertübertragungen, Boxkämpfe usw) müssen ausgeräumt werden.

Der erste bekannte Periscope Live Stream in Deutschland war der von Bildreporter Daniel Cremer während des Abbruchs des GNTM Finales, angebliche Bombendrohung, ihr erinnert euch. Dabei lässt sich erkennen, wie genial diese Möglichkeit des Live-Streamings sein kann.

Ein weiterer Periscope Pionier ist Max Foster, ein CNN-Reporter, der in London stündlich via Periscope die Welt über die Geburt der jüngsten royalen Prinzessin informierte

Also habe ich mich bei Periscope über meinen Twitter-Account angemeldet und kurz gestöbert, wer da gerade weltweit so live interessante Sachen oder irgendwelchen Unsinn ins Netz streamte.

Na ja.

Und dann kam Heidi Swapp, Designer, Scrapbooking- und Mixed Media Superstar. Und sie periscopte (nennt man das so, keine Ahnung?) live, erst aus einem örtlichen Kreativsupermarkt in den USA, und dann aus ihrem Wohnzimmer. Sie zeigte live, umgeben von ihren rumalbernden Kindern und gefilmt von ihrer Tocher, eine schnelle Basteltechnik, faszinierend.

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Richtig angefixt wurde ich aber vor drei Tagen, als ich meiner Bloggerfreundin, der Journalistin Heike Kaufholt nachts durch die Straßen einer Stadt am Polarmeer folgte, und mit ihr live "quatschen" konnte.

Ist das nicht irre, ich sitze im Bett, um 1 Uhr nachts, und Heike fährt live und gleichzeitig in dieser unwirklichen Landschaft umher. Es ist bei uns zappenduster und dort an der obersten Spitze Norwegens um die Zeit taghell. Wir können live kommunizieren. Es schalten sich Leute aus aller Welt dazu, es regnet Herzchen (das sind die likes bei Periscope). Man kann Fragen stellen, Heike antwortet. Mich hat das wirklich fasziniert, diese Technik, diese Möglichkeiten.

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Ein Live Steam nimmt dich mit an einen anderen Ort, ich habe direkt Fernweh bekommen. Viele Markennamen nutzen die Möglichkeit der Werbung via Periscope bereits. Reiseveranstalter können von Events berichten, Hotelketten führen live durch ihre Häuser und um den Pool, Starbucks zeigt die Baristas bei der Arbeit und so weiter….

Die kostenlose App kombiniert Live Streaming mit Funktionalitäten aus WhatsApp und Snapchat.

Nach Expertenmeinung wird "Live Streaming den Journalismus verändern", ob man das gut findet oder nicht.

Einblicke, Ausblicke, Anleitungen, Kochvideos, Selbstdarsteller, alles momentan noch wild und ungefiltert vertreten im Web.

So, und was soll ich damit, was bringt mir das, ich höre es förmlich in euren Köpfen…

Wir brauchen auch keinen Vergnügungspark, kein Pfefferminzeis und keine Blogs, aber wir haben Spaß daran, oder?

Ich brauche Periscope nicht, aber es ist interessant, macht Spaß und ich bin gespannt, wie es sich entwickeln wird..

Wie geht das jetzt?

Auf der Website von Meedia ist es gut erklärt. Und bei Kölnformat auch, Heike hat inzwischen rechlich Tipps und Gedanken zu Periscope gepostet.

Und wer ist da so unterwegs?

Heavy User ist Bild-Chef Kai Diekmann. Was morgen in der Bildzeitung steht, hat er im täglichen Periscope Stream aus seinem Büro vielleicht schon angedeutet.

Begeistert ist auch Photoshop Guru Scott Kelby.

Beim Le Gourmand gibt es einen ersten Erfahrungsbericht.

Und den Rest müsst ihr selbst rausfinden.

Auf eure Kommentare und Erfahrungen bin ich sehr gespannt! Folgt ihr schon jemandem bei Periscope? Ich freu mich über Tipps!

Herzliche Grüße

Barbara

Berlin Blogging Fotografie Fotografieren Reisen

Kameratest in Berlin und tolle Locations – Canon #comeandsee

11. Juni 2015

Ich schwanke ja immer in der Frage: Was ist besser, eine Systemkamera oder eine “richtige” Spiegelreflexkamera? Neulich fragte mich erst wieder jemand nach meiner Meinung zu diesem Thema.

Lässt sich auch eigentlich nicht zu 100% beantworten, das wäre Äpfel mit Birnen vergleichen.

Umso spannender fand ich es, letzte Woche wieder neue Kameramodelle testen zu dürfen. Im Rahmen der Canon Kampagne “come and see” war ich mit einigen Bloggern und Fotografen in Berlin unterwegs und nehme euch einfach mal mit auf die kleine Tour zu den “hidden places”.

Los ging es mit einer kleinen theoretischen Einführung in die neuen Kameramodelle Canon EOS 760D und die minimal kleinere Schwester 750D, die Canon EOS M3, die neuste Version der spiegellosen APS-C Kamera und die kleine Powershot N2.

Die Powershot N2 hat als größte Neuerung zum Vorgängermodel ein um 180Grad nach oben schwenkbares Display, ohne diese Lösung für Selfies geht ja nix mehr.

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Ich hängte mir die große 760D um den Hals und versuchte erst gar nicht, mich im Detail mit der Bedienung auseinander zu setzen, da ich ja ein heimlicher Spontan- und Automatikknipser bin.

Trotzdem stelle ich hohe Ansprüche an meine Fotos, und eine gute Kamera regelt da vieles von ganz alleine.

Durch die praktische neue Begleiter App, die ich mir auf’s iPhone geladen hatte, konnte ich mich per Schnellanleitung mit den wichtigsten Funktionen vertraut machen. Die zu den Kameras passenden Apps waren erst in der Nacht vor meiner Anreise erschienen, eine geniale Lösung, so hat man die Bedienungsanleitung, Tipps zum Fotografieren und

Die folgenden Fotos sind alle mit der EOS 760D und einem 18-135mm Zoom-Objektiv entstanden, weitgehend im Automatikmodus und ohne Nachbearbeitung (ausser zuschneiden und geraderücken).

Weiterlesen…

Blogging Persönliches

Ein Dankeschön

17. Juni 2010

Heimlich still und leise ist mein Blogticker über eine magische Zahl geklettert, ich wollte es eigentlich spannender machen aber irgendwie habe ich den richtigen Zeitpunkt verpasst.

Nun denn, ich gebe trotzdem einen aus, und zur Feier der Million plus verschenke ich an einen meiner Leser eine Pizzaschachtel voll mit Goodies !!

Ja genau, mein Ticker zeigte gestern abend um zehn dieses an :

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in Worten : eine million siebentausend einhundert fünfundfünfzig mal hat es klick gemacht seit es Scrap-Impulse gibt. 

Danke ihr lieben Leute, ich weiß das wirklich sehr zu schätzen, dass es euch gibt da draussen, dass ich so viele nette Menschen durch's Bloggen kennengelernt habe, dass ich mein Hobby und ein wenig auch mein Leben mit euch teilen kann.

Ach ja, ich ziehe den Namen des Gewinners wie immer aus den Kommentaren, ihr kennt das 😉

Dieses Bild ist auch witzig, es zeigt meine monatliche Blogstatistik und die Riesenausschläge sind natürlich immer Freitags 😉

Vollbildaufzeichnung 16.06.2010 210821.bmp 

Was ist schon ein Blog ohne Leser, also nochmals ein wirklich von Herzen kommendes Dankeschön, für das tägliche hier vorbei schauen, für die Kommentare und letztendlich auch für das gute Gefühl, das es jemanden interessiert was ich zu sagen und zu zeigen habe.

Neues Thema :

Diese kleinen Schätzchen gingen heute endlich auch auf die Reise. Es klappte alles super, Kristin und ich und auch Lizzy drüben haben die gleichen Brillen gefunden, es spielen ganz viele Mädels mit, und dann fand ich keine geeigneten Kisten zum Verschicken ! Deshalb hat es etwas gedauert, aber nun sind sie unterwegs, die Shades of Summer, in ganz Europa und in den USA

Wsjuni

Ich wünsche allen ganz viel Spaß damit, und bin so gespannt auf die ersten Fotos in unserem Postfach und auf den Blogs !

Gestern hatte ich meine Nachbarinnen nach kleinen Kartons gefragt, und wenn man versucht die Sache mit den Brillen zu erklären, und zwar Nicht-Scrapbookern und Nicht-Bloggern und Nur-Hausfrauen, hmmmmm, fragende Blicke, jaaaa, hört sich nett an….und hinter meinem Rücken denken sie : hmmm, was soll das denn ?? *grins*

Nun ja, warum nicht einfach mal was Verrücktes machen, einfach just for fun, und wer weiß welches Mini Book und welches Layout und welche Freundschaften daraus entstehen ?

Shades 011

•••• BARBARA