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Scrapbooking

Grundlagen des Scrapbooking Mini Books Scrapbooking Stempel Unterhaltsames Workshops

Wie war es denn beim Crop im Pott?

20. September 2014

Um es direkt schon zu Anfang zu sagen: es war fabelhaft!

Und ähm, was ist denn das überhaupt? Ein Crop?

Fragen wir mal Wikipedia:

"Ein Merkmal der Scrapbook-Bewegung ist die häufig gemeinschaftliche Ausübung des Hobbys. Workshops, in denen bestimmte Techniken und Fähigkeiten vermittelt werden, gehören ebenso zum Scrapbooking wie sogenannte Crops. Crops sind Treffen von Scrapbookern, bei denen die Teilnehmer eigene Arbeiten erstellen."

Beim Crop im Pott fand heute beides statt, das gemeinschaftliche Scrapbooken, und ein Workshop, den ich dort gegeben habe.

Veranstaltet wurde der Crop Im Pott von Alexandra Karafotias, die, unterstützt von Mama Helga und der restlichen Familie, in einer wunderbaren Location alles perfekt vorbereitet hatte.

Ein heller Raum, ebenerdig (wichtiges Kriterium, weil zum Crop meistens Schrankkoffer oder 3-4 große Taschen mitgeschleppt werden), viel Platz und ein teilweise abgetrennter Raum für den Workshop und den Shop zum Shoppen 😉

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Wie der Name Crop im Pott es schon beschreibt, das Ganze fand mitten im Ruhrpott, in Dortmund-Wambel statt. Alexandra hatte auf Wunsch für die Teilnehmer T-Shirts angefertigt, und Katja hier trägt das passende Namensschild:

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Thema meines Workshops war: wie man aus einem alten Buch ein neues Fotoalbum machen kann. Mein Bespiel hatte ich mit Fotos meines Kurzurlaubs in Bayern und Wien angefertigt.

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Die Innenseiten des Buches habe ich relativ farbenfroh gestaltet. Am liebsten arbeite ich ja Ton in Ton, aber manchmal mag auch ich es bunt.

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Hier könnt ihr einige der Innenseiten sehen:

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Die Innenseiten haben wir, nachdem das Buch vorbereitet war und einen Grundanstrich mit Gesso bekommen hatte, mit Masks und Schablonen und Sprühfarben von 13arts und Heidi Swapp gestaltet.

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Die Innenseiten wurden teilweise noch mit Scrapbooking-Papieren und ausgeschnittenen Dekorationen veredelt.

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Stempel und natürlich eigene Texte und Datumsangaben ergänzen die Fotos.

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Ich liebe ja interaktive Elemente und haptische Erfahrungen ganz besonders, Taschen, Klappen und verschiedene Schichten baue ich oft in meine Bücher und Scrapbooks ein. Hier ist zum Beispiel das Journaling, also der Text, unter den Fotos zu finden:

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Ich zeigte den Teilnehmern im Workshop auch, wie man aus den Buchseiten nicht nur Buchstaben für den Titel des Albums, sondern auch noch weitere dekorative Elemente gestalten kann.

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Ist es nicht großartig, wie aus einem alten Buch ein neues, ganz persönliches kleines Kunstwerk entstehen kann? Ich liebe das Arbeiten mit alten Büchern, es hat so etwas Nachhaltiges, Besonderes und Einmaliges.

Das alles ist ohne Probleme und Vorkenntnisse auch für Anfänger machbar, diese Erfahrung hat mich heute wieder besonders gefreut. Die Mädels haben ihre Bücher ganz unterschiedlich gestaltet.

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Das Einkaufen gehört zum Scrapbooking irgendwie immer dazu. Nicole Valtinat war mit einem Teil der Leckereien aus ihrem "Scrapbook Laden" angereist und hat nicht nur eine Menge Sprühfarben verkauft 😉

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Noch ein paar Impressionen, hier sieht man, warum ich Eingangs von Schrankkoffern sprach, die Tische sind voll mit Werkzeug und was Frau alles so zum kreativen Spielen braucht.

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Selbstverständlich hatte Alexandra mit ihrem Team auch für Verpflegung gesorgt, Getränke und Knabbereien standen bereit, zu leckeren Grillwürstchen gab es allerlei mitgebrachte Salate, nachmittags wurde selbstgebackener Kuchen aufgetischt und dann musste ich leider nach Hause. 

Ich glaube, es wird noch bis in die Abendstunden gescrappt, gecroppt und gelacht, beim Crop im Pott. Und ich glaube auch, dass es nicht der letzte Crop im Pott gewesen ist.

Danke Alexandra, dass ich zu Gast sein durfte, und danke an alle Mädels, es war ein wirklich supernetter Tag!

Habt einen schönen Sonntag

•••• •BARBARA

Scrapbooking

Scrap-impulse Workshop im September – Layouts mit Hintergründen

1. September 2014

Am 27. September findet wieder ein Scrapbooking-Workshop in Erkrath statt.

Wir werden  unterschiedliche Hintergründe für mehrere Layout-Seiten gestalten. Dazu arbeiten wir mit 12“ großen Schablonen und verschiedenen Farben und Techniken. Außerdem  befindet sich die Scrapbooking-Industrie anscheinend gerade im Goldrausch!  Dazu zeige ich euch, wie man die angesagten Glitter Die Cuts  selber herstellen kann.

Dann darf natürlich das absolute In-Thema (und mein momentanes Lieblingsthema) „Pocket Page Scrapbooking“ nicht fehlen, ich zeige euch neue Beispiele, wie gut ihr die unterteilten Seitenhüllen nicht nur für Project Life, sondern auch für eure „normalen“ Scrapbooking-Alben nutzen könnt.  Dazu machen wir etliche Mini-Layouts, perfekt geeignet für ein Thema, zu dem ihr viele Fotos verarbeiten möchtet.

Dieser Workshop ist wie immer nicht nur für „alte Scrap-Hasen“ sondern auch gut für Anfänger geeignet, es gibt umfassende Anleitungen und genügend Hilfestellung.

Die Materialpakete sind gut gefüllt mit allem, was ihr für eure Layouts benötigt, selbstverständlich auch mit den passenden Schutzhüllen.

Hier ist ein kleiner Einblick in's Paket:

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In den Zutaten für diesen Workshop befinden sich nicht nur verschiedene Papiere aus der neuen Produktserie Shimelle von American Crafts und Papiere von Crate Paper, sondern auch einen 12" Bogen mit Alphastickern von Basic Grey und einen Bogen mit Thickers-Alphas. Dazu ein 12" Bogen Transparency von Studio Calico, der liegt auf dem Foto über den Alphabet-Stickern links.

Ausserdem erhaltet ihr wie abgebildet ein komplettes Set mit Clear Stamps von Heidi Swapp, Stanzteile von Shimelle, Dekoelemente aus Crafters Clay zum Selbergestalten, Letterpress Karten und andere nette Kleinigkeiten, damit habt ihr viele Gestaltungsmöglichkeiten. Bögen mit Studio Calico Die Cut Labeln runden die Sache ab.

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Details und den Link zur Anmeldung findet ihr auf meiner Workshop-Seite.

Bis morgen abend könnt ihr übrigens noch an meinem Gewinnspiel mit der Verlosung des Multifunktionsdruckers teilnehmen, die Verlosung gibt es dann am Mittwoch.

Bis bald, ich wünsch euch was!

 •••• •BARBARA 

Scrapbooking

Ali Edwards, meine Königin des Scrapbooking, ein kleiner Szene-Talk

19. August 2014

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Das ist sie, Ali Edwards, sie hat meine Begeisterung für Scrapbooking vor vielen Jahren angefeuert. Durch ihre Ideen und ihre Kreativität.

Sie ist eine der wenigen, die sich seit mehr als 10 Jahren an der Spitze der Designer und Coaches im Scrapbookigbereich hält. Man könnte sie auch als Trailblazer bezeichnen, jetzt natürlich nicht mehr, jetzt ist sie Ikone, aber sie war ein echter Trailblazer in den vergangenen Jahren.

Es gibt etliche wunderbare, immer noch aktuelle Bücher von ihr, sie hat das December Daily erfunden, macht seit Jahren inspirierende Workshops und es gibt fast niemanden, der ihre markante Handschrift nicht kennt oder ihre Stempel nicht im Schrank hat.

Mit ihren Designs habe ich meine ersten Versuche in Photoshop mit digitalen Templates gemacht, dieses Album liebe ich immer noch sehr.

Ich hatte das Glück, sie live im Workshop zu erleben, das war 2006 in Holland. Damals habe ich sie interviewt, das schriftliche Zeitdokument ist leider in den Tiefen eines nicht mehr existierenden Forums verschwunden.

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Nun startet sie noch mal richtig durch. In Zusammenarbeit mit Studio Calico wird sie zur eigenen Marke. Momentan ist ihre Website vom Netz genommen, und wird für den Neustart überarbeitet.

Gerade kam ihr Newsletter, dort verrät sie schon einiges. Es wird anscheidend einen Shop mit eigener Produktlinie geben, neue Workshops und noch einiges mehr. Das kann nur gut werden!

In einer Zeit, wo gerade erst vor einigen Wochen der Scrapbooking-Gigant 2peas in a bucket in die Knie gegangen ist (ich schrieb darüber) freut es mich besonders, dass an anderer Stelle etwas Neues entsteht.

Studio Calico hat vor einigen Jahren als kleiner Kit Club angefangen, Besitzerin April Foster packte anfangs die ersten Kits in ihrem Wohnzimmer. Die Marke und die Firma wuchsen immer weiter, ein Online Shop, eigene Produktlinien und Online Workshops kamen dazu. Vor einigen Tagen hat Studio Calico mit der bisher größten Workshop-Website, Big Picture, fusioniert. 

Und jetzt kommt als neue Marke Ali Edwards dazu. Es ist also, allen Unkenrufen zum Trotz, in den USA immer noch möglich, aus einer kleinen Ein-Frau-Firma ein großes erfolgreiches Unternehmen zu schaffen,das gefällt mir sehr! Auch Heidi Swapp und Becky Higgins legen ja gerade ein Wahnsinnstempo vor. Es tut sich was, Bewegung in der Szene, bei Produkten und Designern im Scrapbooking-Bereich. Klasse!

Ali Edwards hat immer schon viel Wert auf die Geschichten in ihren kreativen Werken gelegt, zum perfekten Design. Den Focus baut sie anscheinend weiter aus, wie man in diesem gerade erschienenen Video sieht:

Bis bald, ich wünsch euch was!

•••• •BARBARA  

Scrapbooking

Über die Aufholjagd bei Project Life, und dass es sich immer lohnt damit anzufangen

10. August 2014

Ich hänge wieder mal ….

Aber selbst meine Heldin Ali Edwards ist erst bei Woche 15, das beruhigt meine Panik, ich sah das neulich zufällig.

Überhaupt, es kommt ja immer mal vor, dass man wenig Zeit oder Lust zu etwas hat, kein Grund, das Handtuch zu schmeissen.

Hier sind, zusammen mit meinen Wochen 8-11, ein paar Tipps zu Project Life. Als ich vor einigen Tagen mein Album vom letzten Jahr einer Nachbarin zeigte, machte mein Herz richtig kleine Hüpfer, so freute ich mich wieder über diese Einblicke in unser Leben, die kleinen Momente, die man oft vergisst.

Mein Tipp 1:

Inzwischen habe ich eine Sammlung von Project Life Kits, d.h. mit bereits gemusterten Karten für die Fächer. Seit ich die Kits verwende, geht es flotter, weil das Zuschneiden, Eckenabrunden und Papiersuchen entfällt. Für diese Seiten habe ich das PL-Value Kit Odds & Ends verwendet, und ein Paket mit PL Journaling Cards Odds & Ends von Crate Paper.

Mein Tipp 2:

Ich bin immer recht aktuell mit meinen Fotos im Album, das erledige ich schnell zwischendurch. Regelmäßig alle paar Tage lade ich meine Fotos vom Handy und der SD-Karte der Kamera auf meinen Computer.

Dazu habe ich Monatsordner angelegt, Picasa sortiert mir alles und ich kann jederzeit das Datum des Fotos nachschauen. Denn ich schreibe nicht alles in meinen Kalender, trotz guter Vorsätze. Der Kalender ist fast leer, aber ich habe 300 Fotos in einer Woche gemacht. Ah ja, war ja doch so einiges los, und so sehe ich anhand meiner Fotos, wann ich wo, und was so los war.

Wenn die Fotos auf der Festplatte sind, drucke ich ein paar Highlights der Woche direkt auf meinem canon Pixma MG 7150 aus, oder kombiniere 2 Fotos als Collage, für die 3×4" Fächer. Ausdrucken und ab in die Fächer.

(Psssttt, ihr habt noch keinen guten Fotodrucker? Und möchtet gerne einen haben? Dann schaut mal bald wieder vorbei….)

Damit hat man schon einen großen Teil, den wichtigsten Teil, geschafft, auch wenn man mit Texten und Deko etwas zurückhängt.

Jetzt aber erstmal zu meinen Seiten: 

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So ganz kann ich es ja doch nicht lassen, mich in Details auszutoben. Die deutschen Stempel von Klartext ergänzen für mich die Fotos vom Essen perfekt. Ich verwende auch Stempel in Englisch, aber passender direkt zu meinen deutschen Texten verwende ich gerne deutsche Stempelworte.

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Vor einiger Zeit habe ich über große Fotos im 12" Format (30,5 cm) berichtet. Damals hatte ich auch diese Fotos drucken lassen, letzt passen sie perfekt mit in mein Project Life Album, passend zurechtgeschnitten. Das hat schon was, so große Fotos, ich liebe sie, für Layouts oder jetzt eben auch im PL-Album.

Versucht es mal!

Wenn ihr fit mit Photoshop seid, könnt ihr auch zuhause so ein großes Foto in Teilen selber drucken, ich habe das für meine Intro-Seite vom Album 2014 gemacht und es gibt im Blogbeitrag eine Anleitung dazu.

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Mein Tipp Nr. 3:

Stempel! Sie setzen schnell kleine Akzente und machen die Seiten nicht dicker als nötig (im Vergleich zu dickeren Dekorationen)

Sehr genial finde ich ja die neuen Klartext-Mini-Stempel, hier habe ich damit zwischen meinen Text gestempelt. Das geht schnell, wobei ich zugeben muss, dass ich es mit perfekt sauberen Abdrücken nie so genau nehme, ausser auf Karten. Bei mir muss es schnell gehen, wenn man auf Fotos oder Washi stempelt, verrutscht der Abdruck manchmal, wenn man wie ich so *zack* drauslos stempelt. Mich persönlich stört es nicht allzu sehr, das ist eben Handarbeit.

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Das Muster für meine Wochenkarten ist immer ähnlich, ein wenig Washi, Stempel, fast immer eine Kamera und die Woche mit Buchstabenstickern. Hier habe ich auch den neuen Datumsstempel von Shimelle verwendet. Mein deutscher Datumsstempel ist vom Schriftbild recht klein, die amerikanischen haben aber immer das "Problem", den Tag und den Monat in einer anderen Reihenfolge zu schreiben. Shimelle hat jetzt mit ihrer ersten eigenen Produktlinie die europäische Variante herausgebracht, gefallt mir!

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Mein Tipp Nr. 4:

Ein Datumstempel ist meiner Meinung nach unverzichtbat bei Project Life, schnell und einfach kann man zu Texten oder auf Fotos damit das entsprechende Datum vermerken.

Mein deutscher Datumsstempel, den ich vor Jahren im Bürobadarf gekauft habe, ist vom Schriftbild recht klein, die amerikanischen haben aber immer das "Problem", den Tag und den Monat in einer anderen Reihenfolge zu schreiben. Shimelle hat jetzt mit ihrer ersten eigenen Produktlinie die europäische Variante herausgebracht, gefallt mir!

Ich habe hier mal drei verschiedene Modelle zum Vergleich für euch abgestempelt und fotografiert:

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Datumsstempel eignen sich natürlich nicht nur gut für Project Life, ich verwende sie auch auf fast jedem Layout, um das Datum zu dokumentieren. Dezent am Rand oder als Design-Element, je nachdem was besser passt. Ihr seht also, die Investition lohnt sich auf jeden Fall.

Bei meiner nächsten Woche sind die Seiten ausnahmsweise vertauscht, das Foto hatte ich noch und es gehört zu dieser Woche. Da ich die Ecken bei den Teilen der großen Fotos nicht runden wollte passte es gut zum ebenfalls "ungerundeten" Pendant auf der vorigen Seite.

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Mit der Schreibmaschine, wie hier unten, bekomme ich mehr Text auf die Karten, da ich eine große Handschrift habe. Aber es dauert etwas länger, zeitlich, deshalb schreibe ich überwiegend mit der Hand.

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Mein Tipp Nr. 5:

Ich packe ja auch gerne mit rein, was ich gerade so höre oder sehe. Fotos von meinen DVDs, Kinoplakate aus dem Web kopiert, oder neuerdings Hörbücher, die habe ich auf dem iPhone und höre sie primär auf Autofahrten.  Ein ausgedruckter Screenshot vom Display, wenn das Buch läuft, ist eine gute Möglichkeit das im Album zu dokumentieren.

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Ton in Ton geht immer, und die Karten aus dem Project Kit "Notes&Things" von Crate Paper brauchen nicht mehr Deko. Obwohl, das Washi Tape von October Afternoon passte hier perfekt.

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Der "made with love" Stempel ist übrigens von HEMA (man kann nie genug Rollenstempel haben!):

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Zu den Hallo-Textstempeln habe ich auf dieser Karte zum Foto noch Washi Tape aus der Capture-Serie von Basic Grey verwendet.

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Immer gut für eine knackige Aussage und schöne Akzente sind die Tickets von der Feinen Billetterie, es passt sogar noch ein Mini Journaling drauf!

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Ich könnte die Karten aus den PL-Kits einfach so verwenden, könnte ich. Das ginge schneller. Aber so ein klein wenig Washi noch drauf geht ja auch schnell 😉

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Ich mach dann mal gleich weiter mit den nächsten Wochen, es läuft gerade wirklich gut. Die Fotos sind ja schon (siehe oben) an Ort und Stelle, und ich habe eine gute Fee in den USA, die war für mich bei Michaels, in der Project Life Abteilung bei HEIDI SWAPP!!

Ich mag die Produkte und den Stil von Heidi, immer schon. Und finde es grandios, dass sie nun auch auf den Project Life Zug aufspringt. Leider sieht es momentan so aus, als würden die Produkte nur bei den großen Bastel-Supermärkten in den USA erhältlich sein, deshalb freue ich mich sehr über mein Schnäppchen, das trifft hier in einigen Tagen ein. Vielleicht kommen die Sachen ja doch irgendwie in deutsche Shops, ich würde mich freuen!

Und mein Tipp Nr. 6:

Post-Its sind der beste Freund jedes PLers (nennt man das so?). Wenn ich die Fotos in die Hüllen schiebe pappe ich immer schnell ein Post It mit der Nummer der Kalenderwoche, dem Datum der Woche und den Eckdaten, die ich im Kalender notiert habe oder mir dazu einfallen, mit auf die entsprechende Doppelseite.

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Ein schneller Blick auf mein Album, so sieht es hinter den fertigen Seiten aus, und ich kann prima nacharbeiten.

Ich hoffe, ich konnte euch mit meinen Bildern und Tipps ein wenig motivieren, auf jeden Fall mit Project Life weiterzumachen oder anzufangen, Anfangen geht immer, nicht nur am 1. Januar !

Übrigens gibt es heute, auf dem Dani Peuss Blog, auch viele gute Tipps, falls ihr auch mit eurem PL hinterher hängt.

Wiebke sagt im Tutorial: " Der wahre Wert der Alben zeigt sich erst nach Jahren".

Und sie hat damit sowas von recht.

Bis bald, ich wünsch euch was!

•••• •BARBARA

Grundlagen des Scrapbooking Project Life Scrapbooking Scrapbooking Layout Stempel Workshops

Über den Workshop für Scrapbooking-Layouts

6. Juli 2014

Auf dem Programm des heutigen Scrap-Imulse Workshop standen große Layouts, mit besonderem Schwerpunkt Doppellayouts (mehr zu diesem Thema gibt es auch demnächst hier auf dem Blog).

Um den Teilnehmern die genialen Doppelhüllen von We R Memory Keepers zu zeigen, hatte ich dieses Doppellayout vorbereitet, hier extra in dem 2×12" Seitenschützer fotografiert:

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Diese Hüllen sind so konzipiert, dass ein Doppellayout bequem und fast ohne Unterbrechung in die Hülle passt, und die Hüllen trotzdem in den heute gebräuchlichen D-Ring-Alben verwendet werden können. Ich habe versucht, das Prinzip der Hüllen zu fotografieren, das ist gar nicht so einfach

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In der Mitte befindet sich das Doppellayout, davor und dahinter, also auf Vorder-und Rückseite der Hülle werden Einzellayouts aufbewahrt

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Für einen kleinem Akzent auf dem großen Layout, den HELLO Schriftzug, haben wir (ich glaube es war für alle Workshop-Teilnehmer heute das erste Mal) mit der neuen Letterpress-Platform von We R Memory Keepers gearbeitet. 

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Letterpress ist eine Präge-Druck-Technik, bei der in einem Durchgang gleichzeitig geprägt und gedruckt wird. Extrem wichtig ist das gleichmäßig dünne Auswalzen der Farbe, ähnlich, wie man es vielleicht vom Linoldruck kennt.

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Die Farbe wird auf eine Letterpress-Prägeplatte (härter und feiner als herkömmliche Prägeplatten) gewalzt, hier ist das der kleine HELLO-Schriftzug (der Schriftzug gehört zu einem Set, welches Bestandteil des Starter Kits ist, es ist aber auch extra erhältlich)

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Dann wird das Ganze mit dem speziellen Letterpress-Papier (weicher und dicker als Cardstock, ähnlich wie Aquarellpapier) in der Platform zusammengelegt durch eine Stanzmaschine genudelt. Ich habe eine Big Shot verwendet, es geht auch die Vagabond oder Cuttlebug, oder die Evolution von We R Memory Keepers.

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Bei helleren Druckfarben ist die feine Prägung besonders gut zu erkennen, die Teilnehmer heute waren verblüfft über die tolle Ergebnisse. Ich denke, die Letterpress-Technik ist für Kartenmacher ideal, durch die Fixierung von Papier und Prägeplatte in der Platform und der sehr ergibigen Farbe kann mann ratz-fatz viele Karten oder Kartenteile in der gleichen Prägung herstellen.

Im von mir verwendeten Letterpress Starter Kit ist übrigens alles enthaltem, was man braucht, man kann gleich loslegen

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Die einfachen schnellen Streifen auf dem Doppellayout sind übrigens mit diesen Farbwalzen von Studio Calico entstanden, hier unten zu sehen:

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Kommen wir zum ersten Einzellayout des Workshops. Darauf wurde ein Stückchen Stoff, hier Leinen, mit eingenäht. Ich liebe besonders das haptische Gefühl beim Scrapbooking, die Schichten und Strukturen.

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Mit einigen Akzenten aus Sprühfarbe wurde weisser Cardstock an farbige gemusterte Papiere angepasst. Und meine Hashtag-Stempel kamen zu Einsatz, ich liebe sie immer noch 😉

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Kleine Karten mit passenden Sprüchen, ausgeschnitten aus dem Papier ( Mon Ami von Basic Grey) und Textstempel von Klartext

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Und es folgt das zweite Layout des Tages, ich hatte für mein Beispiel diese Farbkombi passend zum Disney-Foto meiner Kinder ausgesucht:

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Diese Papiere sind fast alle aus der Spice Market Serie von Basic Grey

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Passend zu dem Papieren eingefärbte Buchstaben  Sticker, zum Einfärben haben wir Distress Stains von Ranger und Sprühfarbe von 12arts verwendet.

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Zum ersten Mal an der Nähmaschine, das war heute für zwei meiner Gäste ein Erfolgserlebnis, erstaunlich einfach war das, oder, Mädels ??

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Mit Textstempeln, heute haben wir auch die neuen von Klartext verwendet, lassen sich schöne kleine Aussagen und Akzente stempeln

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Die Fotos unten zeigen, wie unterschiedlich die Layouts der Teilnehmer in den  Workshops manchmal ausfallen können. Durch die Auswahl der Papiere und Farben in den Marerialkits können Farben und Muster optimal auf die eigenen Fotos abgestimmt werden.

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Natürlich wurde auch wieder geshoppt, in der Mittagspasuse wurden Preise gewonnen, und ich habe zuwenig Fotos gemacht, um euch das alles zu zeigen.

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Juli143Kleine Stärkung für zwischendurch, Brownies gehen immer. Diese hier sind übrigens die besten Brownies der Welt (finde ich), das Rezelt verrate ich euch auch bald auf diesem Blog.

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Scrappen im Sommer ist manchmal nicht so einfach, auch heute klebte bei dem extrem schwülen Wetter das Papier schon mal ohne Kleber an den Fingern.

Den Teilnehmern des Workshops hat es aber, glaube ich, trotz der Wärme und des anspruchsvollen Programms viel Spaß gemacht, und mir auch! 

In jedem Workshop gibt es, ausser Stammgästen und Wiederholungstätern, auch wieder neue Gäste, aus der Gegend oder auch mit längerer Anfahrt. Frisch infizierte Scrapbooker und Mädels, die bisher im stillen Kämmerlein ihr Hobby ausübten und sich freuen, wieviel mehr Spaß das Scrapbooking in Gesellschaft anderer Scrap-Junkies macht. 

Ich freue mich schon auf neue Herausforderungen im Herbst, der nächste Workshop findet Ende September statt. Genaue Termine für die Scrap-Impulse Workshops in der zweiten Jahreshälfte kann ich euch hier in der nächsten Woche mitteilen.

Und ja, der eine oder andere hat es schon erraten, es gibt auch im nächsten Jahr einen Crop Am Rhein, für den genauen Termin muss ich noch einiges abklären, aber auch das Datum habe ich nächste Woche hier für euch.

Viel geschrieben, jetzt bin ich endgültig platt!

Gute Nacht …..

•••• •BARBARA

Scrapbooking

Über das traurige Ende einer Ära, die Schliessung von 2 peas in a bucket

26. Juni 2014

Wie bin ich überhaupt mit Scrapbooking in Berührung gekommen? Woher habe ich vor 10 Jahren meine Inspirationen bekommen? Wo habe ich mich ausgetauscht, als Scrapbooking in Deutschland nahezu unbekannt war? Wo habe ich Ines kennengelernt, mit der ich diesen Blog gestartet habe?

Bei 2 peas in a bucket, der bisher weltweit größten Scrapbooking-Community mit Online Shop.

2 Peas Logo

Kreative Heimat für Tausende von Usern über 15 Jahre, kreative Ideen ohne Ende vom weltweit besten Design-Team. Diese Ladies, auch Garden Girls genannt, haben der Scrapwelt vieles geboten,auch in Form von Videos, Online Kursen und im Austausch des 2 peas Forums.

Gestern ging es wie ein Donnerhall durch die Scrapwelt, zack, boom, ohne Vorwarnung.

2 peas in a bucket wird geschlossen. Ohne Angabe von Gründen. Es scheint einen wirtschaftlichen Hintergrund zu geben, nach meiner vorsichtigen Einschätzung.

Eine Stunde später brach der Server zusammen, denn es wurde ein Discount von 30-70% auf das Sortiment geboten, dazu versuchten Hunderte von Usern ihre über Jahre gesammelten Pinnwände mit Inspirationen zu retten und Online Workshops oder z.B. Shimelle's Glitter Girl Videos runterzuladen.

Ich auch, erfolglos.

Bis zum 10. Juli sollte die Seite geplant weiterlaufen, mal schauen, ob das wahr wird.

Die Liste der Alumni, also der Garden Girls liest sich wie ein who’s who der Designer in der Scrapbooking- und Papercrafting-Industrie: Ali Edwards, Jennifer McGuire, Kristina Werner, Rhonna Farrer, Elizabether Kartchner, Amy Tan – um nur einige zu nennen.

Drei der aktuellen Garden Girls hatten wir bereits beim CAR als Referenten: Shimelle Laine, Paige Evans und Celine Navarro

Viele Karrieren starteten bei 2 peas. Ali Edwards, Donna Downey und Elsie Larson kenne ich noch als "normale" User, bevor sie mit Starthilfe ihrer Popularität ihr einenes Business starteten.

Die allgemeine Layout-Gallerie bei 2 peas dokumentierte, wie sich Scrapbooking und der Stil über die Jahre entwickelt und gewandelt haben, als ich neulich in meine älteren gespeicherten Inspirationen meiner Pinnwand auf der 2 peas Seite schaute, bemerkte ich das wieder besonders. Es ist so traurig, dass es dieses " Zeitdokument" nun nicht mehr geben wird.

Es ist traurig, aber es wird weitergehen, die meisten der talentierten Garden Girls haben Blogs, auf denen wir hoffentlich weiter wunderbare Inspirationen finden werden.

Ich werde "die Erbsen" jedenfalls sehr vermissen!

•••• •BARBARA

Project Life Scrapbooking Shopping

Über die Organisation von Project Life Zubehör

7. Juni 2014

Im Laufe meiner Project-Life Zeit habe ich schon einige Kisten und Kasten zur Aufbewahrung ausprobiert, so richtig zufrieden war ich bisher nicht. Angefangen habe ich mit diesem Korb, dann kam diese größere IKEA-Kiste. Zum Schluss hatte ich die Karten in mehreren Samla-Boxen von IKEA.

Vor einigen Monaten entdeckte ich dann zu meiner Freude in einem DaWanda-Shop wurderbare handgemachte Holzkisten, super geeignet zur Aufbewahrung von Scrapbooking-Material und vor allen Dingen perfekt für Project Life Karten und den Schnick-Schnack, den man dazu noch verwenden kann.

Die neue Kiste von Bille Embellies und Letterjan ist für mich eine wirklich gute Lösung, und optisch passt sie super zu meinem Schreibtisch.

Sybille Aschoff, Bille genannt, ist selber Scrapbooker und wusste deshalb, worauf beim Design zu achten ist. Sie hatte uns für die Lotterie beim Crop Am Rhein zwei Kisten als Gewinn gespendet, hier auf dem Foto ist die kleinere Variante der Kiste in der Originalfarbe zu sehen :

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Die Kisten gibt es in einer kleineren (s.o.) und einer größeren Variante, die größere habe ich mir bestellt.

Da ich kein Freund von hellem Holz bin, sollte meine Kiste einen used Look und eine dunklere Farbe erhalten. Holzschutzlasur in der Farbe Ebenholz hatte ich noch vom Streichen meiner Schreibtischplatte. Der Pott Lasur stand schon einige Jahre im Regal, ich habe auch nicht besonders gründlich umgerührt, so dass der Auftrag eher eine schwache Färbung hat.

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Eingeräumt sah die Kiste anfangs so aus:

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Inzwischen ist sie etwas voller geworden.

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Es passt mehr rein als man denkt, ich habe zwei komplette Core Kits (also Karten für zwei Jahre) darin verstaut. Dazu noch hinten im großen Fach, in das auch 12" Bögen Papier passen, große Alphasticker und Die Cut Bögen.

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In einem der mittleren Fächer sind Stempel, Stempelkissen und ein Acrylklotz untergebracht, Dazu noch kleine Alphasticker, Stifte, und der Tim Holtz-Tacker.

An der Seite hängt ein Ring (gibt es als Gürtelringe im Baumarkt) mit Washi Tapes, den habe ich mit einem Bulldog-Clip befestigt.

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Für kleineren Schnick-Schnack und Tickets und Schnipsel hängt an der anderen Seite zur Zeit noch ein Muji-Behälter, optisch jetzt noch nicht ideal, aber er erfüllt seinen Zweck.

Mal schauen ob, mir da noch etwas Schöneres einfällt oder über den Weg läuft.

Die Kiste ist gefüllt und bestückt mit allem, was ich für mein Project Life Album brauche, Datumsstempel, Eckenrunder und Kleber eingeschlossen.

Mit dieser Lösung bin ich jetzt sehr glücklich. Alles ist zusammen, ich kann die Kiste hin- und hertragen, und sie sieht optisch gut aus, denn ich habe meinen Scrap-Kram, den ich ständig benutze, im Wohnzimmer.

Die Werkstatt von Sybille und ihrem Mann Jan ist klein, die beiden fertigen die Holzteile für ihren DaWanda-Shop als Nebenerwerb. Und alles ist Handarbeit, deshalb kann es bei der Bestellung schon mal sein, dass man auf seine persönlice Kiste ein wenig warten muss.

Aber das lohnt sich auf jeden Fall!

Auch für meine öhm… umfangreiche Sammlung von Masking Tape habe ich bei Bille und Jan eine Lösung gefunden. Aus dem gleichen hellen Holz wie die Kisten fertigen sie diese praktischen Ständer.

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Meinem Washi Tape Ständer habe ich die gleiche dunkle Lasur wie der PL-Kiste verpasst

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Es sind zur Zeit 106 Rollen Washi Tape auf diesem Ständer, ich finde, das ist eine ausreichende Menge! Obwohl, ich gestehe, dass ich noch einen Ständer füllen könnte, tzzzz…..

Die Washi-Tape-Sucht, wer kennt sie nicht?

Ich freue mich sehr, dass ich mit der Kiste und dem Ständer zwei hochwertige Produkte aus einer deutschen Werkstatt erstanden habe, aus Naturmaterial noch dazu. Irgendwie fühlt sich das gut an, ich finde es besser in so ein Stück Handarbeit zu investieren, als ein Made in China Billig-Produkt von einer großen Firma zu bestellen.

Mein kleiner Beitrag zu ein wenig Nachhaltigkeit und Wertarbeit.

Freut ihr euch auch so auf das lange Wochenende mit dem Hammer-Sommerwetter? Ich werde den Super-Erdbeerkuchen backen, den Kühlschrank voll mit Grillsachen packen, der Pool im Garten ist auch schon gefüllt. 

Mit allen Sinnen geniessen!

•••• •BARBARA  

Drucken Fotografie Mini Books Project Life Scrapbooking Travel Journals

Über Urlaub, quadratische Fotos mit dem Selphy drucken, diverse Apps und Project Life

5. Juni 2014

Ich hatte mir sehr viel vorgenommen für meine 10 Tage Urlaub, die schneller rum waren als ich ahhh sagen konnte.

Aber wie das immer so ist mit den Vorsätzen.

Letztendlich habe ich mich super erholt, viel geschlafen, mit Freundinnen stundenlang gefrühstückt, mit den Nachbarn jeden Tag Kaffee getrunken, das schöne Wetter ausgenutzt …

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in der Stadt gebummelt, Eis gegessen …

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bei der Pop Up Bakery der Duttfrolleins Dani und Jessi im Trendveedel Ehrenfeld geschlemmt und viele Blogger getroffen…

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Und bin mit dem Hund ausgiebig gelaufen, oft habe ich dabei mit dem Selbstauslöser der App Timer Cam experimentiert (das iPhone-Schätzchen auf den matschigen Waldboden zu stellen erfordert einiges an Mut) , aber nur wenn kein anderer Mensch in Sichtweite war. Kennt ihr das, seltsame Blicke von Fremden, wenn man mit Selfies in verschiedenen Varianten beschäftigt ist ??

Aber was will man machen, der Hund kann die Kamera (noch) nicht bedienen, meine Kinder sind (fast) alle aus dem Haus. Und das Project Life Album will gefüllt werden. Zu dem Thema habe ich übrigens sehr interessante Ideen, mehr demnächst.

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Übrigens habe ich wieder mal festgestellt, dass die große Kamera doch wesentlich bessere Fotos macht, als das iPhone.

So schön es ist, das Handy immer dabei zu haben und damit dauernd herum zu knipsen, es geht doch nichts über eine gute Spiegelreflex-Kamera, siehe mein Salat …

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Dann habe ich fast einen Tag lang alte Tüten mit Negativen gesichtet, einen Schuhkarton voll, fast 2000 Stück, anstrengend. Einen Teil der Negative habe ich zum Digitalisieren an einen professionellen Scan-Service geschickt, bei dem ich schon Dias habe digitalisieren lassen *klick*.

Auf die Ergebnisse bin ich sehr gespannt! Der Wert oder vielmehr das Erlebnis ausgedruckter Fotos ist mir bei der Gelegenheit wieder richtig bewusst geworden.

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Meine Tochter hatte für ihren Freund zum Geburtstag dieses Bild bestellt, eines unserer Fotos vom Top Of The Rocks, von Hallo Leinwand auf das Format 90×120 gebracht.

Da es wegen der Überraschung zu mir geschickt wurde, konnte ich es schnell zwischendurch vor dem Verpacken fotografieren. Dieses Foto hier unten vermittelt nicht im entferntesten den Eindruck des Bildes, es sieht im Original und an der Wand hängend in der Größe wirklich grandios aus, und der Beschenkte hat sich sehr gefreut.

Diese Riesenfotos auf Leinwand (und direkt zum Aufhängen) sind eine tolle Sache an der Wand und eine super Geschenkidee, ich habe bisher nur gute Erfahrungen mit Hallo Leinwand gemacht *klick*

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Ein neues Experiment war, quadratische selbstklebende Fotos mit dem Selphy CP 910 auszudrucken. Dazu benötigt man spezielles Papier und eine spezielle Papierkasette, die im normalen Lieferumfang des Selphy nicht enthalten ist.

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Wenn man Fotos bei Instagram postet, werden diese direkt quadratisch zugeschnitten und auch so im Fotoordner des Handys gespeichert. Perfekte Voraussetzungen für den Druck der Fotos, die per WiFi, also kabellos direkt vom Handy an den Drucker geschickt werden. Dazu benötigt man die kostenlose App Canon Photo Print, die ich für die Nutzung der Canon Powershot N und für die WiFi Nutzung meines großen Druckers sowieso schon auf dem Handy hatte.

Die ausgedruckten Fotos sind 5×5 cm und haben einen kleinen weissen Rand, außerdem sind sie, wie schon erwähnt, selbstklebend. Das ist extrem praktisch für Urlaubstagebücher oder Smash Books. Oder auch, wenn man den Selphy zum Beispiel zu einem Event, einer Familienfeier oder Party  mitnimmt und dort geschossene Fotos direkt in ein Erinnerungsalbum oder Gästebuch kleben möchte.

Und perfekt, um schnell Fotos vom Handy direkt auszudrucken, per WLAN-Druck von Android-, Windows RT- Smartphones und -Tablets sowie von iPhone, iPad und iPod Touch.

Durch die integrierte Zugriffspunkt-Funktion braucht ihr dazu nicht einmal einen WLAN-Router oder ein gesichertes Netzwerk, da sich Drucker und Mobilgerät direkt verbinden.

Dieser quadratische Sticker-Druck ist kein preiswerter Spaß, aber auf jeden Fall ein Vergnügen und super für jeden Iger (Geheimcode für heavy Instagram-User), der seine Fotos in Tagebücher kleben möchte.

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Wenigstens einen meiner Vorsätze für den Urlaub zuhause habe ich aber konkret umgesetzt. Da ich gefühlte Jahre mit meiner Fotodokumentation Project Life im Rückstand war, wurden Berge von Fotos ausgedruckt und zugeordnet.

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Und ich habe endlich die perfekte Lösung für meine Project Life Karten und das Zubehör gefunden. Hier erst mal ein kleiner Sneak, ein ausführlicher Bericht über meine Project Life Organisation kommt am Wochenende.

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Ergebnisse meiner Fotoexperimente sind schon im Album. Das große Foto links ist auch "nur" ein Handyfoto, aus meiner Instagram-Galerie. Dazu habe ich mit meiner Lieblings-App Rhonna Designs (gibt es auch für Android) einen Text auf das Foto geschrieben. Das Foto habe ich bei fotoporto im Format 12" ausdrucken lassen und mit in's Project Life Album gepackt. Mehr zu diesen großen Fotos gibt es hier *klick* zu lesen.

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Den Einsatz eines der kleinen Selphy-Quadratfotos sieht man unten, auch ein Instagram-Foto, mit der App Instaplace aufgenommen. Diese App zeigt den momentanen Standort auf dem Bild an, und die Entfernung nach Hause, eine witzige Sache für unterwegs, und der Text ist praktischerweise direkt schon auf dem Foto.

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In der letzten Zeit habe ich mir einige Gedanken zum Thema Project Life gemacht, darüber schreibe ich einen separaten Artikel, genau wie den zum Thema Aufbewahrung und Organisation, er folgt in den nächsten Tagen.

Auf jeden Fall bin ich nach einer kleinen Pause jetzt wieder voll begeistert und es geht weiter!

Bis dann, ich wünsch euch was!

•••• •BARBARA

P.S. Ich habe übrigens von meiner Nachlieferung noch genau sechs Hashtag Stempel zum Verkauf, letzte Chance!

Scrapbooking Workshops

Mini Scrapbooking Workshop in Köln

21. Mai 2014

Vor einigen Monaten bekam ich eine Anfrage der Zentralbibliothek Köln, genauer gesagt vom Team des Makerspace. Ein neues Konzept, kreative Workshops für Selbermacher, genau richtig um Neues auszuprobieren.

Ich sollte eine Einführung in das Thema Scrapbooking geben. In nur 2 Stunden. Für Anfänger. Ohne großes Budget.

Huch, dachte ich erst. Eine ganz neue interessante Herausforderung. Und eine Möglichkeit, sich wieder auf Anfänge und die Essenz des Scrapbooking zu besinnen. Keine Materialschlacht und neuste Techniken wie sonst bei meinen Workshops. Back to basics.

Ich überlegte mir eine kurze mündliche Einführung, suchte aus meinem Fundus Beispiele von verschiedenen Formen des Scrapbooking, wie Layouts, Mini Books und Alben verschiedensten Größen, Smashbooks, Dezembertagebuch und Project Life. Die Zentralbibliothek ist mitten in Köln, das Parkhaus einige Meter weg. Alles musste in eine große Kiste passen, warum ist Papier eigentlich so schwer? 

Aber Selbermachen musste natürlich auch sein. Ich fragte mich: Was habe ich in meinen Anfängen gemacht, ohne volle Materialschränke und mit einfachsten Mitteln?

Ganz einfach, Umschlag-Fotoalben. Der Klassiker, immer wieder gut.

Ich packte Mini-Materialkits für 15 Teilnehmer und meine zwei Beispielalben für dieses Projekt ein, die Teilnehmer sollten nur Kleber und etwas zum Papierschneiden mitbringen.

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Das Gerüst des Albums bereitete keine Schwierigkeit. Ich wollte aber noch einen paar Spielereien einbauen. Wir stempelten und stanzten den Verschluss auf dem Cover, Stempeln und Stanzen gehört ja irgendwie zum Scrapbooking dazu, oder?

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Kleine Raffinessen wie Fototaschen für zusätzliche kleine Fotos liebe ich bekanntermaßen besonders, die Teilnehmer des Workshops waren ganz meiner Meinung und freuten sich über solche einfachen, aber wirkungsvollen Details für ihr Scrapbook-Album. 

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Die zwei Stunden waren ratz-fatz vorbei, ich habe selber, Schande über mich, nicht an Fotos gedacht. Diese Bilder hier unten hat die Koordinatorin des Makerspace mir heute geschickt. 

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Alle Mädels haben in der Kürze der Zeit und mit einer kleinen Menge Material ein zum Füllen mit Fotos und Texten bereites Album gefertigt. Auch die, die noch nie vorher eine Schneidemaschine oder einen Stanzer oder Stempel in der Hand hatten.

Und mir hat es Spaß gemacht, auch wenn es nicht einfach war, zwei Stunden DEUTSCH zu reden, ohne Distress und Inken, und Inch und Journaling Spots usw. Der zum Lochen der Alben verwendete Crop-A-Dile wirkte auf Anfänger vielleicht ein wenig furchteinflößend;-)

Ich glaube, ich habe einige neue Fans für's Scrapbooking gewinnen können!

Da ich jetzt einige Tage Urlaub habe, plane ich bereits in Ruhe den nächsten Workshop am 6. Juli hier in Erkrath, und auch einige andere nette Sachen für die Zukunft … 

Ich werde einige Wochen Project Life aufarbeiten, und endlich meine neuen Letterpress Sachen ausprobieren können.

Ich werde viele Ideen, die ich gesammelt habe, endlich verbloggen. Hab ich jedenfalls vor.

Ich werde aber auch ausschlafen und das schöne Wetter geniessen, schwupps, es ist ja auf einmal Sommer geworden.

In diesem Sinne!

 •••• •BARBARA

Scrapbooking Shopping Stempel Unterhaltsames

Mini Distress und Problemlösungen für dies und das mit Muji

15. Mai 2014

Hier ist es ein wenig still im Moment, aber nur deshalb, weil in meinem Leben ausserhalb des Bloggens soviel los ist. Positiver Stress, sozusagen.Ich schaffe es gerade mal täglich, kurz bei Instagram oder Facebook Fotos und Gedanken zu teilen, das macht man so im Laufen, im Gegensatz zum Blog-Artikel.

Eins von vielen Beispielen: am vergangenen Dienstag habe ich im Maker Space der Zentralbibliothek Köln einen Workshop , Einführung in das Thema Scrapbooking, gegeben. Es hatten sich zu den absoluten Anfängern auch einige Stammgäste geschmuggelt;-), im Vorfeld war diese Aufgabenstellung (ohne Budget) aber für mich eine spannende neue Herausforderung. Davon erzähle ich euch nächste Woche mehr, denn ich habe ausnahmsweise fast keine Fotos gemacht und warte noch auf Fotos des Veranstalters.

Was zeige ich euch heute?

Aufbewahrung, ein Thema, das alle Scrapbooker immer wieder auf's Neue beschäftigt. Mit den Jahren und den Hauls stossen viele von uns Alt-Scrapbookern an ihre Grenzen, was die Kapazität der Schränke und Schubladen angeht. Neue Formate wie z.B. Project Life oder die geselligen Crops (so nennen wir die Treffen von Scrapbookern) erfordern neue Varianten der Aufbewahrung.

Für mich kommen die neuen Mini Distress Inks und Mini Inking Tools im neuen kleinen Format doch gerade wie gerufen. Die kleinen Schwestern der großen altbewährten Stempelkissen liegen nicht nur besser in der Hand zum Inken der Ränder, sondern sind extrem platzsparend aufzubewahren.

Da ich Stammkunde im Muji Store bin, ich hab das Glück direkt vor der Haustür in Düsseldorf einen zu finden, bin ich in einigen Bereichen meines Hauses auf diese für mich perfekten PP-Container umgestiegen.

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Aber zuerst mehr zu den stapelbaren Stempelkissen. Ich habe direkt die ganze momentan verfügbare Palette bestellt, sowie zwei kleine Mini Inking Tools. Übrigens ist diese kleine Größe der Stempelkissen auch für Anfänger eine tolle Möglichkeit, sich gleich eine schöne Palette von Farben zuzulegen, ohne das es gleich so sehr ins Geld geht wie bei den großen Ink Pads.

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Warum hat Tim Holtz die Dinger nicht schon früher erfunden ?? Es lässt sich wesentlich schöner damit wischen, keine harten Kanten, und die Größe ist total ausreichend, sie sind ca. halb so groß wie die klassische eckige Variante. Dazu habe ich mir eine Packung mit 10 Ersatzschwämmchen besorgt.

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Diese kleinen runden Schwämme passen gut in die Vertiefungen unter den Stempelkissen, so dass man nur ein oder zwei Tools braucht, und für jede Farbe ein passendes Schwämmchen sozusagen im Stempelkissen aufbewahrt, wie man hier unten auf dem Foto sehen kann.

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Ich habe 24 Stempelkissen und zwei Inking Tools (wie könnte man die Dinger eigentlich in Deutsch nennen ??) in einer kleinen Kosmetikbox (3,-€) von 17×25 cm, die passt in jede kleine Ecke und lässt sich mit einem Griff wohin man will befördern.

Hier ist noch ein Blick in mein Badezimmer, von einem Sammelsurium aus Glasbehältern habe ich auch hier kürzlich komplett auf die Muji-Container umgestellt.

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Ich mag dieses halbtransparente PP-Material sehr, man sieht was drin ist, aber es ist nicht so teuer wie Acryl und nicht so empfindlich.

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Die an den Ecken gerundete Form sieht sehr edel aus, finde ich. Die Container lassen sich supergut stapeln und kombinieren. Und man ist für eine schicke und praktische Aufbewahrung nicht gleich ein Vermögen los.

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Wie gesagt, ich kaufe sehr gerne bei Muji direkt, aber es gibt auch alles im Online-Store.

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Bald ist die Woche geschafft, am Wochenende soll die Sonne scheinen, was sage ich, MUSS die Sonne scheinen, sonst bekomme ich schlechte fröstelige Laune.

Ich wünsch euch was!

 •••• •BARBARA