Freitags Füller

# 343

23. Oktober 2015

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1.    Meine Freundin  _________ .

2.   _________ würde ich gerne noch mal hören. 

3.   Wie argumentiert man gegen _________ .

4.    ________ der entscheidende Trick.

5.   Laub  ________ .

6.    ________ möchte ich unbedingt im Kino sehen.

7. Was das Wochenende angeht, heute Abend freue ich mich auf _______, morgen habe ich  _______ geplant und Sonntag möchte ich_________ !

Wenn ihr mitspielen wollt, könnt ihr die Fragen gerne auf euren Blogs beantworten und im Kommentar verlinken. Oder aber ihr beantwortet direkt hier, wenn ihr keinen eigenen Blog habt oder keine Lust habt zu verlinken.

Danke für's Mitmachen, viel Spaß beim Ausfüllen und TGIF!

Ich wünsche euch ein schönes Wochenende, genießt den goldenen Oktober!

Liebe Grüße

Barbara 

Allgemein Allgemeines Blogging

# GermanBloggerCharity, für und mit Flüchtlingen, ein Erfahrungsbericht

19. Oktober 2015

Als wir unserer Gruppe vor vier Monaten diesen Jahres diesen Hashtag verpassten ahnten wir noch nicht, was sich in den nächsten Wochen und Monaten in unserem Land für eine dramatische Situation entwickeln würde.

Wir, eine kleine Gruppe Blogger aus Köln und Umgebung, trafen uns im Brauhaus Quetsch in Köln zu einem Brainstorming und überlegten, wie und womit wir unsere Reichweite nutzen könnten, um … ja, um irgendwie was Gutes zu tun.

Zusammen mit unserem Kooperationspartner Pixum, ich hatte in Zusammenhang mit einem Charity-Marathon für das Kinderhospiz Regenbogenland schon über das tolle Engagement dieser Firma geschrieben. Und wir wollten weitermachen mit unserem Engagement.

Damals war die erste kleinere Menge Flüchtlinge aus Syrien in Köln eingetroffen und wir dachten verschiedene Möglichkeiten an, für Familien mit Kindern: ein Grillfest, ein Spielenachmittag, ein Ausflug usw. Wie "naiv" wir damals an diese Sache herangingen, heute wird mir das erst voll bewusst.

Seitdem haben Einige aus unserer Gruppe Unmengen an Telefonaten geführt, Termine gemacht, es war alles schwierig, wir haben weiter beraten und überlegt, und fanden uns auf einmal im Strudel der großen Flüchtlingswelle.

Mehr oder weniger zeitgleich hatte ich in meiner Heimatstadt erste Begegnungen mit geflüchteten Menschen, der ganzen Tragweite und den praktischen Problemen.

Ich hätte auch nicht gedacht, dass es so einen Unterschied macht, aber die Dinge mit eigenen Augen zu sehen, die Geschichten mit eigenen Ohren zu hören, die Menschen zu spüren, das verändert. Das geht nicht spurlos an einem vorbei.

Sei es jetzt die Geschichte von Yodit und Erdi, oder die für mich unabdingbar selbstverständliche Hilfe im Alltag der Hilfsorganisationen, über die ich im August schon geschrieben habe.

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Sich mit anderen ehrenamtlichen Helfern durch Säcke und Kisten von Kleiderspenden zu wühlen, das ist kein Vergnügen.

Leider nutzen einige Leute Spendenaufrufe für eine nennen wir es mal "Aktion Sperrmüll". Oder für "ich wollte schon lange den Keller ausmisten, wo seit zwanzig Jahren Altkleider und Bettwäsche aus den 70ern vor sich hinmüffeln". Teilweise treibt es einem den Zorn ins Gesicht, dreckige Unterwäsche, zerissene Sachen, fleckige Sachen und viele Kleiderspenden aus Oppas Schrank und in Größen, in die ein kleiner schmächtiger junger Mann aus Syrien oder Eritrea dreimal reinpasst. 

Aber man hat was gespendet, für die Flüchtlinge, ja, man ist ein guter Mensch. Für Flüchtlinge ist das alles noch gut genug. FREMDSCHÄMEN!

Hier in unserer Stadt haben wir zwei Erstaufnahme-Einrichtungen, jede Woche kommen neue Flüchtlinge an, die versorgt werden müssen. Deshalb müssen ständig auf's Neue Spenden sortiert und verteilt werden. Zum Glück ist hier in der Stadt momentan alles unter den Umständen gut organisiert worden.

Aber darüber wollte ich heute gar nicht schreiben, das musste nur mal raus. 

Zurück zu unserer #BloggerForCharity Aktion. Wie erwähnt haben wir versucht, in Kontakt mit Flüchtlingsfamilien in Unterkunften in Köln zu kommen, da die Firma Pixum als Sponsor der Aktion in Köln ansässig ist. Das war nicht einfach, soviel sei schon mal gesagt.

Die Heimleitungen sind zum Teil komplett überfordert mit dem Alltag, und dann kommen so ein paar Blogger daher und wollen "etwas unternehmen mit Kindern und Familien". Ob es darum ging, Termine zu koordinieren oder ob die Flüchtlinge geschützt werden sollten vor ???, es war schwierig, überhaupt ins Gespräch mit Verantwortlichen zu kommen.

Viele Flüchtlings- Unterkünfte sind hermetisch abgeschirmt, teilweise mit Security. Nachvollziehbar, einerseits. Aber wenn man einfach nur ein wenig im Rahmen der Möglichkeiten helfen möchte, schafft das scheinbar noch mehr Probleme. Nur auf hartnäckigstes immer wieder Anrufen und Nachfragen kam dann schliesslich ein Termin zustande. So ganz erschliesst sich uns das immer noch nicht, warum es so problematisch war. Wir hoffen, dass unser Beispiel Nachahmer findet und es selbstverständlicher sein wird, mit Flüchtlingen Zeit zu verbringen. Die Langeweile, das zur Untätigkeit verdammt sein in den Unterkünften, das ist unmenschlich, finde ich.

Am vergangenen Freitag war es dann soweit. Eigentlich wollten wir einen Ausflug in den Tierpark machen, aber aufgrund der Wetterlage wurde es ein Indoor-Spielplatz.

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Drei Familien aus Albanien mit insgesamt vier Kindern wurden in ihrer Unterkunft abgeholt. Alleine die Autofahrt durch Köln war für die Kinder schon ein Erlebnis. Okida hatte an diesem Tag ihren 7. Geburtstag, deshalb gab es Kuchen und Geschenke, nicht nur für das Geburtstagskind.

Wir hatten vorher besprochen, dass die Familien von diesem Tag ein Fotobuch als Geschenk erhalten sollten, wir aber keine Fotos mit Gesichtern veröffentlichen wollten. Letzteres verstanden die Familien überhaupt nicht, der Umgang mit Fotos im Internet wird nicht überall so kritisch gesehen wie in unserem Land. Ich habe aber trotzdem nur ein paar Schnappschüsse mit dem Handy gemacht.

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Der Nachmittag war für die Kinder ein Erlebnis, das war das Wichtigste, und das haben wir geschafft. Liebenswerte Kinder, die sich mit strahlenden Augen immer wieder bedankten.

Für uns Erwachsene war es nicht so einfach. Ich hatte oft einen dicken Kloß im Hals bei den Gesprächen. Es waren gute Gespräche, ein Ehepaar sprach sehr gutes Englisch. Der Mann ist Diplom.-Ingenieur für Lebensmitteltechnik, und seine Frau erwartet in drei Wochen ihr zweites Kind. In Albanien sieht er keine Möglichkeit für die Familie, eine Zukunft oder eine gute Ausbildung für seine Kinder.

Die Entscheidung der Politik zu sicheren Herkunftsländern vor einen Tag vorher hatten diese albanischen Familien vage mitbekommen. Bange Fragen, was bedeutet das? 

Sehr höflich, gebildet, dankbar für die herzliche Aufnahme in Deutschland, dankbar ein Zimmer für die Familie alleine haben zu dürfen, nach der Reise über Italien und Monate in riesigen Aufnahmelagern. Sie sagen, in Italien haben Menschen ihnen geholfen, aber nur oberflächlich. Nicht mit dem Herzen, in Deutschland hilft man mit dem Herzen, sagen sie.

Sie sitzen mir gegenüber, diese netten gebildeten und wertvollen Menschen, die sicher langfristig ein Gewinn für unsere Gesellschaft wären.

Und mir fehlen die Worte. Mein Verstand sagt mir natürlich, Ja, es stimmt und gehört zur Wahrheit dazu: wer aus wirtschaftlichen Gründen nach Deutschland kommt, hat kein Anrecht auf Asyl und muss so schnell wie möglich in sein Land zurückgeführt werden. Auch das gehört dazu, wenn man das Asylrecht schützen möchte. Nicht schön, dennoch unvermeidbar.

Wir sind nicht die Richter. Wer sind wir, anderen zu verbieten, das Beste für sich und die eigenen Kinder zu suchen?

Am Ende des Tages sind die Kinder ausgepowert, verschwitzt und happy. Die Eltern bedanken sich zum x-ten Mal, und dieser kleine fröhliche Bursche fällt mir um den Hals und drückt mich.

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Wir werden als Bloggergruppe in Verbindung mit diesen Familien bleiben, wir werden MP3 Player mit Audio-Dateien zum Deutschlernen besorgen. Ich werde versuchen, mich für Kindergartenplätze stark zu machen. Ja, ich weiss, es gibt nicht genug Plätze, aber es muss doch Möglichkeiten geben, die Kinder wenigstens für ein paar Stunden in der Woche aus diesem Flüchtlingsheim zu holen. Damit sie mit anderen Kindern ihre Zeit verbringen können, gefördert werden, Kind sein dürfen!

Am nächsten Tag, am Samstag, fand hier in meiner Heimatstadt ein Willkommens-Fest für Flüchtlinge statt. Organisiert von einer starken Frau, unserer stellvertretenden Bürgermeisterin Sabine Lahnstein. Fast alle örtlichen Vereine und Hilfsorganisationen machten mit, und während des musikalischen Rahmenprogramms tanzten Flüchtlinge, die zum Teil erst seit ein paar Tagen in Deutschland waren, eine Polonaise zu Klängen von Düsseldorfer Karnevalsmusik.

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Während verschiedener Talkrunden auf der Bühne erzählte zum Beispiel der Leiter des Sozialamtes von den Schwierigkeiten der Behörden, wie ausserordentlich die Hilfe durch Ehrenamtler und wie ausgezeichnet die Arbeit der Hilfsorganisationen in unserer Stadt sei. 

Und Flüchtlinge erzählten ihre Geschichten, von Flucht und Vertreibung und Grausamkeit. Und wie gerne sie in unserer Stadt sind.

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Die Flüchtlinge, die alles hinter sich gelassen haben, Haus, Job, Leben, Würde, Zukunft… Die Flüchtlinge, die im Meer versinken, in Lastwagen ersticken, vergewaltigt werden, weil sie von uns ein Taschengeld wollten? Asylschmarotzer?

Es gibt in meinen Augen keine Asylschmarotzer. Das Asylrecht ist ein Menschenrecht. 

Die braune Pampe, die durch manche Ritzen des Internets sickert, widert mich an. Dieses schnell in die Tasten gehauene "ja aber…"

Und die Unwissenheit vieler Klugscheisser, die zum Beispiel sagen, in Eritrea herrsche kein Krieg, deshalb müsse keiner fliehen oder hier aufgenommen werden. Wer sich auch nur ansatzweise über dieses Land informiert weiss, dass es dort weder Demokratie noch Menschenrechte gibt. Kindersoldaten, Folter, schlimmere Zustände als in Nordkorea. 

Die Ausübung von Grundrechten, wie z.B. Rede– und Meinungsfreiheit, Versammlungs- und Religionsfreiheit, ist nicht oder nur extrem eingeschränkt möglich. Eine freie Presse existiert nicht; Rundfunk und Fernsehen unterliegen staatlicher Kontrolle.

Die Justiz ist als Teil des Justizministeriums von diesem abhängig, es gibt Sondergerichte.Das Parlament tritt nur auf Anforderung des Präsidenten, zuletzt 2001, zusammen. Es ist damit faktisch inaktiv. Eine organisierte politische Opposition innerhalb Eritreas gibt es nicht. Zahlreiche Regimekritiker wurden seit 2001 ohne rechtsstaatliches Verfahren verhaftet und sind seit Jahren ohne jeden Kontakt zur Außenwelt an geheimen Orten inhaftiert.

Wenn junge Männer sich nicht im Grenzkrieg zu Äthiopien oder zur Militärherrschaft zwangsrekrutieren lassen wollen, bleibt ihnen das Gefängnis, der Tod oder die Flucht. Ich wusste das alles auch nicht so genau, nur, dass schon seit vielen Jahren Menschen aus diesem Land flüchten. Wenn man sie zurückschicken würde, bedeutet das unweigerlich den Tod.

Wie bereits erwähnt, geht mir die Geschichte von Yodit und Erdi sehr ans Herz. Sie nennen mich Frau Barbara;-) Yodit ist zwischenzeitlich operiert worden. Diese bildhübsche liebenswerte junge Frau war durch einen Thalamus-Hirntumor erblindet. Dank des unfassbar energischen und unermüdlichen Einsatzes unserer oben schon erwähnten Bürgermeisterin Sabine Lahnstein wurde der Tumor entdeckt, kurz nachdem Yodit in unserer Erstaufnahme-Massenunterkunft gekommen war, und in der Uniklinik Düsseldorf in einer 15-stündigen OP entfernt.

Yodit geht es gut, sie hat keine Schmerzen mehr, wird weiterleben, hat ihre Sehkraft aber leider noch nicht zurück. Der rechte Arm ist durch die OP ohne Kontrolle, aber die Ärztin ist guter Dinge, dass in der jetzt folgenden REHA-Maßnahme eine Besserung erreicht werden kann. Deutsch lernen, wenn man nicht sehen kann und sich von einer OP erholen muss, ist auch nicht leicht, aber Yodit bemüht sich sehr und ich versuche zu helfen, wo ich kann.

Ihr Mann Erdi möchte gerne eine Ausbildung zum Altenpfleger machen, wenn sie in Deutschland bleiben dürfen. Die Geschichten ihrer Flucht durch die Wüste und über das Mittelmeer wollen sie mir demnächst erzählen, noch geht es nicht ganz ohne Dolmetscher.

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Ich habe während des Festes auch den Infostand unserer örtlichen Ehrenamtsbörse betreut. Vom Nikolaus bis zur Kuchenbäckerin für das Flüchtlingscafe haben wieder Menschen Hilfe angeboten. Ja, ihr lest richtig, Nikolaus, warum soll man Flüchtlingskindern nicht den deutschen Brauch des Nikolaus zeigen? 

Als der nette wohlbeleibte Hobbynikolaus mir sein Anliegen mitteilte, zuckte ich innerlich zusammen, weil ich schon die Argumente der überdemokratischen Berufstoleranzler in meinem Innenohr hörte. Muslimische Kinder und der Nikolaus? Darf man denen das zumuten?

Aber warum denn nicht, ein deutscher Brauch, es wird ja niemand gezwungen und auch nicht mit der Bibel gewedelt.

Ausserdem sind auch viele nicht-muslimische Kinder in Erstaufnahme-Einrichtungen und Flüchtlingsheimen. Gerade jetzt sollte man ein Zeichen setzen, Traditionen und Brauchtum verschiedener Nationen schliessen sich doch nicht aus und sollten nebeneinander existieren können. Ich habe den Nikolaus weitervermittelt an die für die Einrichtungen zuständigen Sozialarbeiter und hoffe, sein Angebot lässt sich verwirklichen.

Warum erzähle ich euch das alles?

Um zu zeigen, dass wir alle helfen können, sollten, müssen, die schwierige Situation etwas leichter zu machen. Jeder kann dazu beitragen, es gibt in jeder Stadt Hilfsorganisationen oder private Initiativen, in denen man sich engagieren kann, auch, wenn man nur wenig Zeit oder Geld hat.

Die Tochter meiner Freundin Andrea hat in einer spontanen Hilfsaktion Regenschirme für Flüchtlinge in der Nachbarstadt gesammelt, als das Wetter schlechter wurde. Die meisten Flüchtlinge sind hier zu Fuß und mit öffentlichen Verkehrsmitteln unterwegs, da braucht man einen Schirm. Es fanden sich ausser spendenbereiten Bürgern in der Stadt auch schnell zwei Schirmhersteller, die die Aktion großzügig gesponsert haben, klasse!

Die überwiegende Hilfsbereitschaft ist da, überall in unserem Land. 

Zum Abschluss zitiere ich die großartige Dunja Hayali:

"Das Geburts-Lotto ist vielen bewusst, deshalb denken sie ohne Grenzen. Deutschland steht eng zusammen. 
Das macht Mut! Hoffe, das bleibt."

Dem ist nichts hinzuzufügen, von meiner Seite.

Alles Liebe

Barbara

Freitags Füller

# 342

16. Oktober 2015

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1.   Es hat Vorteile,   _________ .

2.   _________ darüber gehört.

3.   Wenn ich sehe,  _________ .

4.    ________ geschnitzt.

5.    Gestern habe ich die ersten ________ .

6.    ________ falsche Vorstellungen.

7. Was das Wochenende angeht, heute Abend freue ich mich auf _______, morgen habe ich  _______ geplant und Sonntag möchte ich_________ !

Wenn ihr mitspielen wollt, könnt ihr die Fragen gerne auf euren Blogs beantworten und im Kommentar verlinken. Oder aber ihr beantwortet direkt hier, wenn ihr keinen eigenen Blog habt oder keine Lust habt zu verlinken.

Danke für's Mitmachen, viel Spaß beim Ausfüllen und TGIF!

Ich wünsche euch ein schönes Wochenende, packt euch warm ein!

Liebe Grüße

Barbara 

Basteln Drucken Grundlagen des Scrapbooking Karten Scrapbooking Unterhaltsames Workshops

Mini Tutorial: Heidi Swapp silk artscreen printing auf Folie

14. Oktober 2015

Siebdruck kennt man schon lange, für den Hobbybedarf und für Scrapbooking hat Heidi Swapp diese Technik vereinfacht, ich hatte eines ihrer Sets bereits auf einem Layout ausprobiert.

Gestern kam Nachschub, Farbe in Gold und Silber, und einige kleinere Schablonen.

Diese spezielle Farbe trocknet sehr schnell, deshalb eignet sie sich super für's Drucken auf Folie.

Ich hab es ausprobiert und dabei spontan und ungeschönt ein paar Fotos gemacht. Verwendet habe ich eine Schablone, Art Screen Paint in gold, Masking Tape und den passenden Spatel aus dem Kit, es lässt sich aber eventuell auch ein anderer Spachtel verwenden. Dieser hier ist leicht biegsam, eher gummiartig. Und ein Stück Acetatfolie, auch als Windradfolie im Bastelbedarf erhältlich, das habe ich auf dem Foto vergessen.

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Die Schablone befindet sich auf einer Trägerfolie, diese zieht man hinten ab und legt die Schablone auf die Folie (oder alternativ auf Papier, Stoff etc.) 

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Einen Klecks Farbe auf die Unterlage oder wie ich direkt auf den Spachtel geben, ich hab hier zuviel genommen, stellte ich später fest.

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Die Farbe wird über die Schablone gestrichen, genau wie beim Arbeiten mit Stencils und Strukturpaste zum Beispiel.Wichtig ist, gleichmäßig und schnell zu arbeiten, möglichst mit einem Strich. Und selbstverständlich sollte man die Farbe nicht über den Rand der Schablone streichen, so wie es mir versehentlich passiert ist. Um dem vorzubeugen, kann man auch den Rand der Schablone komplett mit Masking Tape umkleben.

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In jedem Fall muss man wie gesagt schnell arbeiten, da die Farbe sozusagen direkt trocknet und sich die Schablone in dem Fall nicht mehr ohne Probleme von der Unterlage abziehen lässt.

Und die Schablone sollte man auch zügig nach der Verwendung mit Wasser abwaschen, sonst verklebt das feine Netz in den Zwischenräumen.

Man kann auch andere Acrylfarbe verwenden, schrieben mir einige Leser, die es ausprobiert haben, die trocknet dann nicht ganz so schnell, das kann ja auch von Vorteil sein.

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Ich bin ganz zufrieden mit dem ersten Ergebnis!

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Hier sieht man, trotz der schlechten Lichtverhältnisse, wie schön der Druck auf Folie aussieht. In Natura wirkt Gold ja immer noch intensiver. Ich bekomme leider beim Fotografieren goldener oder schimmernder Elemente nie richtig zufriedenstellende Ergebnisse, geht es euch auch so? Vielleicht habe ich aber auch nicht genug Geduld, und immer zuwenig Zeit 😉

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In jedem Fall ist das Drucken mit diesen art screen Schablonen eine schöne Sache, einfach und schnell. Als nächstes probiere ich es mal auf Stoff, oder selbstklebendem Canvas.

Leider gibt es noch keine große Auswahl an Schablonen, schade.

Kennt ihr noch andere Quellen für art screens, außer die von Heidi Swapp oder die aus den Studio Calico Kits?

Alles Liebe

Barbara 

Reisen Scrapbooking Scrapbooking Layout Unterhaltsames Workshops

Entreartistes in Montpellier, die Reise, das Scrapbooking Event und warum ich nur die Hälfte

13. Oktober 2015

… der Projekte geschafft habe, wollte ich schreiben. Aber dann wäre die Überschrift zu lang geworden.

Wer mir auf Instagram und Facebook folgt kennt ansatzweise schon das Ali Edwards Drama (na ja, verhältnismäßig, aber es fühlte sich so an) meiner Reise nach Südfrankreich am ersten Oktoberwochenende.

Bereits Anfang des Jahres hatte ich mir, relativ spontan zusammen mit Dani, einen Platz bei diesem Scrapbooking Event in der Nähe von Montpellier gesichert. Das passende Drumherum fand sich bei Expedia, denn Hotel, Anreise und Verpflegung mussten selbst organisiert werden. Veranstaltet wurde das Ganze (leider zum letzten Mal, wie sich später herausstellte) von Celine Navarro und ihrer Freundin Karine Cazenave-Tapie. Celine ist Besuchern des CAR 2013 als Referentin noch in sehr guter Erinnerung, ihre Workshops sind immer eine Reise wert. Und dann war als special guest Ali Edwards angekündigt, wer kann da schon nein sagen? Das Ganze einigermaßen bezahlbar und in Europa, zack, gebucht.

Zeitsprung zum 2. Oktober zur Anreise nach Montpellier, Dani flog von Hamburg über Paris, mein Flug war von Düsseldorf über Amsterdam geplant, morgens um 11, Freitags, das Event fand Samstag und Sonntag statt.

Am Gate in Düsseldorf gab es keine guten Nachrichten, Nebel in Amsterdam, der Flieger, der mich von Düsseldorf nach Amsterdam bringen sollte, stand dort noch am Boden. Fast drei Stunden später landete ich endlich bei strahlendem Sonnenschein in Amsterdam, alle wunderten sich, weg war der Nebel. Und mein Flieger nach Montpellier auch, er verliess Gate 21 genau zu der Minute, als ich an Gate 30 mit dem Flieger ankam.

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” Please go to Transfer Desk T 2, Mrs Haane”. Danke sehr. Eine Viertelstunde zu Fuß später (Gott sein Dank nur mit Handtasche, ich hatte wegen der für die Workshops mitzubringenden Farben und Schneidewerkzeuge den Koffer aufgegeben) fand ich mich in einer Warteschlange. Da den ganzen Vormittag Flüge ausgefallen waren und Amsterdam ein gigantischer Hub, also ein Knotenpunkt für internationale Flugverbindungen ist, hatten hunderte Leute ähnliche Probleme wie ich. Vor mir ca. 80 Leute, hinter mir dann sehr schnell ca. 50. Vor mir in der Schlange eine Gruppe Mexikaner, hinter mir eine russische Großfamilie. Nach einigen Minuten bekam ich eine SMS von KLM auf’s Handy, sorry für die Unannehmlichkeiten, sie sind auf den Flug nach Montpellier am nächsten Nachmittag gebucht, Mrs Haane. Bitte was? Bye bye Ali, dachte ich nur, das war’s.

Weiterlesen…

Freitags Füller

# 341

9. Oktober 2015

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1.   Das Zimmer  _________ .

2.   _________ meine Leidenschaft.

3.   Der Abschied _________ .

4.    ________ auf die Schnelle.

5.    Ich könnte mal wieder ________ .

6.    ________ vor meinem Küchenfenster.

7. Was das Wochenende angeht, heute Abend freue ich mich auf _______, morgen habe ich  _______ geplant und Sonntag möchte ich_________ !

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Danke für's Mitmachen, viel Spaß beim Ausfüllen und TGIF!

Ich wünsche euch ein schönes Wochenende, macht die Kerzen an und kuschelt euch ein!

Liebe Grüße

Barbara 

Allgemein Allgemeines Drucken Mini Books Scrapbooking

Ten years later, oder wie ich nach zehn Jahren Ali Edwards wiedertraf

7. Oktober 2015

Ich bin wieder im Lande, aber hatte noch keine Zeit, den Koffer auszupacken, geschweige denn zu bloggen.

Im Leben 1.0 habe ich nämlich drei verschiedene Jobs, die ich sozusagen als one woman show absolviere, sprich, wenn ich im Urlaub bin, bleibt alles liegen.

Deshalb nur ein kurzes HALLO!

Ein ausführlicher Bericht mit dem Abenteuer meiner Reise, mit dem, was am vergangenen Wochenende so los war beim Entreartistes Scrapbooking Event in Montpellier/Südfrankreich, kommt also nicht heute, aber bald.

Vorab nur kurz das erste Teil, das mir gerade bein Koffer öffnen in die Hand fiel, das muss ich euch schnell zeigen!

Jeder Scrapbooker auf der Welt kennt Ali Edwards. Sie ist sozusagen eine Ikone des Scrapbooking, seit vielen Jahren im Geschäft und inspiriert durch ihren unverwechselbaren Stil, ihre Workshops und Produkte seit Jahrzehnten die Szene.

Ich habe schon vor Jahren, als es in Holland noch ein großes Angebot gab, gerne Workshops besucht. Damals war ich selber fast noch Anfänger und damals ist meine Freude an famosen inspirierenden Workshops vielleicht entstanden. In meiner Begeisterung hatte ich vor langer Zeit also dieses kleine Album angefertigt. Mit Fotos, Workshopbeschreibungen und teilweise auch Unterschriften, ein Fan-Album eben 😉

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Das hier unten habe ich vor fast genau 10 Jahren erlebt, einen Workshop mit Ali Edwards. Das ganze Zubehör des Albums sind übrigens Klassiker von 7 Gypsies, immer noch schön anzusehen, trotz des Alters, nur mal so am Rande.

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Und das hier war am Wochenende. Dank meines mobilen Fujifilm Instax Share *Druckers konnte ich dieses Mal direkt das Foto ausdrucken und die Seite schnell gestalten, und hatte direkt das passende Autogramm dazu! Das Foto hat übrigens Aaron, Ali's Lebensgefährte gemacht, er schaute sich das Album schmunzelnd an und meinte, wir hätten uns in 10 Jahren nicht verändert. Nun ja, charmanter Bursche 😉

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So ihr Lieben, ich hab leider heute nicht mehr Zeit, der Schreibtisch ruft noch, aber in den nächsten Tagen fotografiere ich meine Werke und schreibe den Bericht, versprochen!

Bis bald also!

Alles Liebe

Barbara

* Affiliate Link 

Freitags Füller

# 340

2. Oktober 2015

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1.   Das Beste  _________ .

2.   _________ , ich weiß es.

3.   Wenn ich nach rechts schaue _________ .

4.    Stiefel ________ Flip-Flops ________ .

5.    Ich will ehrlich sein, ________ .

6.    ________ in den Herbstferien.

7. Was das Wochenende angeht, heute Abend freue ich mich auf _______, morgen habe ich  _______ geplant und Sonntag möchte ich_________ !

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Danke für's Mitmachen, viel Spaß beim Ausfüllen und TGIF!

Ich bin schon wieder unterwegs, auf dem Weg nach Montpellier in Südfrankreich! Bildungsurlaub sozusagen, ha ha. Es ist Jahre her, dass ich selber Workshops besucht habe, und deshalb freue ich mich ganz besonders. Und dann auch noch bei meiner persönlichen Scrap-Ikone Ali Edwards, hach, und dazu noch mit vielen anderen netten Mädels!

Wenn ihr mögt, ihr kennt das schon,  könnt ihr mich auf Instagram und Facebook begleiten, die entsprechenden Social Media Buttons könnt ihr oben rechts anklicken. 

Ich wünsche euch ein tolles Wochenende, lasst es euch gut gehen und freut euch über den sonnigen Herbst!

Liebe Grüße

Barbara 

Scrapbooking Scrapbooking Layout

Heidi Swapp Screenprinting Layout

29. September 2015

Ich teste gerne Neues und mache mir grundsätzlich auch gern selber ein Bild von etwas, egal ob technische Spielereien, Filme, Essen (na gut, da probiere ich grundsätzlich eher weniger) und so weiter.

Das gilt natürlich auch für alle Neuheiten im Bereich Scrapbooking und Mixed Media Techniken.

Vor kurzem brachte Heidi Swapp ein Set für Screenprinting Technik auf den Markt. Das ist nichts wirklich neues, die Technik ist als Siebdruck schon lange bekannt. Neu ist sie aber als Bestandteil eines ganz einfachen DIY Sets. Das Art Screen Set von Heidi Swapp gibt es zurzeit in drei Varianten, mit unterschiedlichen Schablonen und Farben.

Ich habe ein Kit mit Weltkugel-Motiv gewählt, das Art Screen Set You are here. In jedem Kit sind drei Siebdruck-Schablonen, zwei Farben, ein spezieller Siebdruck-Spatel und Washitape zum Befestigen der Schablonen auf dem Papier.

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Eigentlich ist diese Technik ähnlich wie das Arbeiten mit Stencils, also Schablonen, und Strukturpasten. Die Silk Screen Farbe wird mit einem speziellen Spatel auf die Schablone gestrichen. Die Schablone hat aber im Gegenteil zu  Stencils einen feines Siebmaterial eingearbeitet, so lassen sich filigranere und nicht zusammenhängende Motive verarbeiten.

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Ich habe die Technik direkt auf einem 12" Cardstock ausprobiert. Mit der Weltkugel-Schablone und roter Farbe. Der erste Versuch war nicht optimal, aber ich habe trotzdem das Layout auf dieser Cardstock-Basis weitergearbeitet.

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Was ich bei diesem ersten Versuch gelernt habe: Screenprinting besser nicht auf strukturiertem Cardstock anwenden. Wie man hier sieht, ist der Abdruck dadurch sehr ungenau und nicht klar. Mich hat es in diesem Fall nicht extrem gestört.

Beim nächsten Versuch werde ich aber trotzdem auf jeden Fall glatten Cardstock verwenden, damit die feinen Abdrücke besser rauskommen.

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Ich mag diese Technik und hoffe, es wird auch weihnachtliche Schablonen geben, denn gerade für die Gestaltung von Weihnachtskarten kann ich mir das sehr gut vorstellen, für die Massenproduktion. 

Habt ihr Screen Printing schon ausprobiert? Wie sind eure Erfahrungen? Habt ihr Tipps? Erzählt es mir!

Jetzt packe ich erstmal meinen Koffer und meine Scraptasche vom vergangenen Wochenende aus, bzw fast schon um. Denn am kommenden Wochenende bin ich schon wieder unterwegs in Sachen Scrapbooking. Dafür muss ich jetzt auch noch jede Menge Fotos ausdrucken. Gut, dass ich eine Woche Urlaub habe …

Morgen gibt es dazu mehr, bis dann!

Alles Liebe

Barbara

 

 

Freitags Füller

# 339

25. September 2015

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1.   Genau heute  _________ .

2.   _________ an kühlen Herbstabenden.

3.   Ich möchte mir gerne _________ kaufen.

4.    ________ ist sehr bequem .

5.   Eltern  ________ .

6.    ________ total witzig.

7. Was das Wochenende angeht, heute Abend freue ich mich auf _______, morgen habe ich  _______ geplant und Sonntag möchte ich_________ !

Wenn ihr mitspielen wollt, könnt ihr die Fragen gerne auf euren Blogs beantworten und im Kommentar verlinken. Oder aber ihr beantwortet direkt hier, wenn ihr keinen eigenen Blog habt oder keine Lust habt zu verlinken.

Danke für's Mitmachen, viel Spaß beim Ausfüllen und TGIF!

Ich bin heute schon unterwegs ins Burgenland in Österreich, dort werde ich einige Workshops geben und hoffentlich auch Zeit für ein wenig Sightseeing haben.

Wenn ihr mögt könnt ihr mich auf Instagram und Facebook begleiten, die entsprechenden Social Media Buttons könnt ihr oben rechts anklicken. 

Ich wünsche euch ein tolles Wochenende, lasst es euch gut gehen und freut euch über den Herbst!

Liebe Grüße

Barbara