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Inspiration

25. August 2006

So langsam fülle ich die nebenstehende Kategorie Inspirationen mit meinen Lieblingsinspirationslinks.

Ganz oben auf der Liste steht der Moleskine Blog. So cool. Das ist früh morgens meine erste Anlaufstelle zum Schmökern. Manchmal wird er mehrmals täglich aktualisiert, es werden Menschen und ihre Moleskines vorgestellt, darunter so mancher Künstler und Prominenter. Ausstellungen werden gezeigt, Moleskine Lifestyle pur!

Eine weitere tolle Quelle ist Keri Smith’s Website mit Links zu ihrem Blog und ihren Projekten, darunter die berühmten 100 Ideen um die Kreativität anzukurbeln. Keri ist Autorin von

Weiter geht’s zu einem weiteren Favoriten, der Misprinted Type Website mit einigen meiner Lieblingsfonts und sehr genialen Brushes.

Die Rubrik wird ständig weiter gefüllt werden. Öfter mal reinschauen. •••• Ines

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12 x 12 Layouts scannen

24. August 2006

Was macht man mit einem 12 x 12 Layout welches man in einer Internetgalerie zeigen möchte, wie zum Teufel bekommt man so ein großes Teil ansprechend präsentiert? Fotografieren ist die eine – leider nicht immer beste Lösung (Spiegelungen, schlechte Belichtung, Verzerrung). Wie machen das die Profis?

Selbst bei einem A3 Scanner passt nicht das ganze Layout auf die Fläche und man muss in 2 Teilen scannen. Es gibt zwar in Photoshop die Möglichkeit zwei überlappende Bilder zu mergen (zusammenzufügen), aber dieses Tool liefert an den Nahtstellen häßliche Balken. Klar kann man mit dem Reparaturpinsel drüber, aber wer will sich das immer antun?

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Abb.: Layout mit Hilfe von Photoshop Elements gemergt, hässlicher Balken!

Stitchingprogramme bieten Abhilfe. Mit deren Hilfe kann man direkt aus dem Programm scannen und per Knopfdruck die Bilder ruckzuck zusammen fügen. Die Benutzerführung ist intuitiv und nach 2 bis 3 Versuchen hat man den Dreh raus.

Mein Favorit ist nach wie vor der Panoramamaker von Arcsoft. Aber dieses Programm ist nicht ganz billig und die günstige Lizensversion von Sybex wird nicht mehr angeboten.

Auf der Suche im Web bin ich daher auf das Alternivprogramm Autostitch gestossen. Das Beste, es gibt es kostenlos zum downloaden und schneidet bei Tests ziemlich gut ab. Weitere kostenlose Programme habe ich nicht ausfindig machen können, bin aber für Hinweise in dieser Richting dankbar.

Ein relativ günstiges, sehr zuverlässiges Programm gibt es bei Amazon. Es nennt sich Panorama 360 von BHV. Eine Freundin von mir schwört auf dieses Programm beim stitchen von Panoramafotos. Und da sollte es doch bei Layouts erst recht gut funktionieren.

Ausführliche Listen mit Stitchingprogrammen gibt es hier und bei Wikepedia. Fast alle bieten 30 tägige Testversionen an, oftmals mit eingeschränktem Funktionsumfang (z.B. Wasserzeichen an den Nahtstellen, keine Speicherfunktion).

Also ran an den Scanner und dem Stitchingprogramm und einer attraktiven Präsentation eurer Werke sollte in  Zukunft nichts mehr im Wege stehen.
•••• Ines

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Stempel

23. August 2006

Mittlerweile haben uns einige Mails bezüglich des gestern auf dem Layout gezeigten Stempels erreicht. In Ermangelung gescheiter deutscher Stempel und Embellishments, haben wir kurzerhand etwas eigenes kreiert.

1) Ja, wir können ihn auch mal in groß zeigen. Er hat tatsächlich diesen genialen distressten Look!!! So Yummie!!!

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2) Der Stempel ist im Original ca. 1,5 x 3,5 cm groß und kommt unmontiert daher.

3) Er kostet 3,90 € incl. Porto. Ihr könnt ihn bei Interesse über Barbara beziehen, E-Mail genügt und in den Betreff einfach "Stempel" einfügen.

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Computer-Journaling auf 12×12

22. August 2006

…wie geht das denn, wenn man keinen überbreiten Drucker hat ?

Technik_button_1 Diese Frage taucht manchmal auf wenn man fertige Layouts betrachtet. Es sieht teilweise schöner aus oder es passt besser, wenn das Journaling direkt auf das Layout gedruckt werden kann, statt mit Journaling – Strips oder Journaling – Boxen zu arbeiten. Beim Layout-Format 8 1/2 x 11" ist das direkte Aufdrucken kein Problem, das ganze Layout passt durch den Drucker. Bei den beliebten 12" ( 30,5 x 30,5 cm ) Layouts ist es schwieriger, denn die meisten von uns haben nur Drucker die maximal DIN A 4 Format bedrucken können, also muss man zu Tricks greifen. Es gibt eine einfache Lösung :

Man zertrennt den Hintergrund – Cardstock in 2 Teile, der Teil auf den das Journaling gedruckt wird sollte DIN A 4 Format haben. Dann formatiert man seinen Text in Word, evtl. mit Textbox, auf der A 4 Vorlage, so wie er später auf dem Layout erscheinen soll. Dieses kann im Hoch- oder Querformat sein, ganz wie man es später auf dem Layout haben möchte. Es empfiehlt sich einen Probeausdruck zur Kontrolle auf das Layout zu legen. Wenn alles passt schiebt man den zugeschnittenen Hintergrund – Cardstock in den Drucker und druckt den Text. Dann fügt man beide Layout-Teile wieder zusammen, ich befestige sie auf der Rückseite zur Sicherheit mit Tesafilm. Die Schnittstelle auf der Oberseite muß man natürlich "verstecken", da gibt es verschiedene Möglichkeiten, z.B. einen Streifen Cardstock, gemustertes Papier, Border-Sticker, eine Reihe ausgepunchte Motive und so weiter. Bei diesem Doppel-Layout habe ich die Schnittkante, die quer über die rechte Seite läuft, mit einer Reihe Fotos verdeckt :

Madagaskarscan

Material :

Cardstock u. PP : Basic Grey, Epoxysticker: MOD, Sticker: American Crafts u. 7Gypsies, RubOns: Making Memories, Stempel: Hero Arts u. Heidi Swapp, Du Bist Hier-Stempel: Ines Brückner for Scrapbook Company, Ink Pads: Ranger

Bei Fragen zur Technik könnt ihr mir gerne eine Mail schicken !

•••• BARBARA

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Standardminialbum 10cm x 15cm

21. August 2006

Button_maketake Sicher suchen viele von euch nach einer preisgünstigen und schnellen Alternative für  ein Minialbum ohne binden, ohne teure Album, ohne Fotos umständlich zu schneiden, ohne Materialschlachten – kurzum, eine Idee für ein simples Album. Dann seit ihr hier richtig. Ich liefere euch den Make&Take für ein handelsübliches Fotoalbum z.B. von HAMA für ca. 1€ , in das ihr einfach Fotos im Standardformat 10x15cm schieben könnt. Ich habe einfach eine Seite gescrappt und in die andere Seite das Foto geschoben – insgesamt habe ich so 13 gescrappte Seiten und 13 Fotos. Das unten zu sehende Album ist als Geschenk für meine Eltern gedacht, nachdem ich es schon mal in der Familie gezeigt habe, kann ich mich vor neuen Aufträgen kaum retten 😉

Hier  könnt ihr euch die Arbeitsanleitung, incl, Schneidevorlage herunterladen. Und hier  gibt es die zweite Vorlage – ein Worddokument – in das ihr euren Titel und Text eingeben könnt und ihn nur noch auf das vorbereitete Papier drucken müsst (bitte Druckereinstellungen auf benutzerdefiniert 10×15 cm setzen). Also bequemer geht’s wirklich nicht! Würde mich freuen wenn ihr das Album "nachbaut" und mir eure Versionen mailt. Und nun los geht’s!

Auf einen Blick seht ihr das Album hier.

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•••• Ines

Fonts

Hand oder Nicht-Hand ?

19. August 2006

….das ist immer wieder die Frage. Momentan ist es sehr en vogue seine Handschrift auf Layouts zu setzen. Kein Problem wenn man schreiben kann wie Ali Edwards, Jenni Bowlin oder Lisa Brown Caveney.

Button_buch_2  Und jeder der schon länger scrappt kennt die einmalige Handschrift von Heidi Swapp, ihr Love your Handwriting gehört eigentlich zur Pflichtlektüre aller Scrapbooker. Ich erinnere mich genau an den Hype, den das Erscheinen dieses wunderbaren Buches im letzten Sommer auslöste, die erste Auflage war schnellstens vergriffen, zu Recht wie ich finde.

Heidi

In einer Hülle findet man das Buch mit vielen Beispiellayouts, Techniken und Erklärungen, ausserdem ein Workbook für die eigenen Übungen, einen Drehbleistift, einen ZIG-Stift, einen speziellen Radierer und ein Zentrierungslineal.

Meine persönliche Meinung : es macht Freude das Buch zu lesen, die Autorin versteht es mit ihren Argumenten und Beispielen den Leser zu begeistern und zu überzeugen. Meine Handschrift hat sich durch die Übungen nicht wesentlich verändert aber wesentlich verbessert, ist gleichmäßiger und lesbarer geworden.

Die eigene Handschrift gibt den Layouts etwas Persönliches, zeigt Veränderungen im Laufe der Zeit und kann auch wie eine Art Signatur nur in kleinen Details wie z.B. dem Datum eingesetzt werden .

Ich selber werde wohl trotzdem nie zum ausschliesslichen "Handschreiber" werden, jedenfalls nicht für längeres Journaling.

Eine feine Alternative sind für mich die vielen Handschrift-Fonts, die überall zum freien Download angeboten werden.

Meine Favoriten sind diese Quellen :

•••• BARBARA

Interview

Interview mit Amber Ries

17. August 2006

Ich bin erfreut euch ein Interview mit  Amber Ries vorstellen zu können. Me Amber ist Creating Keepsakes Hall of Famerin 2005 und hat zahllose Veröffentlichungen ihrer Layouts in Creating Keepsakes, BHG Scrapbooks Etc., Simple Scrapbooks, als Mitglied in verschiedenen Designteams, in Büchern und Sonderausgaben vorzuweisen. Sie war Guest Garden Girl bei Twopeasinabucket im April 2004 und hat ganz aktuell ein Albumprojekt in Creating Keepsakes neuestem Buch Guide to Photo Keepsakes vorzuweisen. Amber’s Scrapresume liest sich einfach unglaublich.

Amber scrappt seit Januar 2002. Sie ist Amerikanerin und mit einem Deutschen verheiratet. Amber hatte im Sommer 2003 einen schweren Schicksalsschlag zu verkraften, während der Schwangerschaft wurde ein Tumor im Kopf ihres Babies festgestellt, welches wenig später tot geboren wurde. Die Ereignisse um die Totgeburt ihres ersten Kindes Zane, verarbeitete sie intensiv mit ihren Layouts. Mittlerweile ist Amber Mutter einer entzückenden kleinen Tochter – Georgia (10 Monate).

PhotosecretsIch habe mich mit Amber am 11. August bei ihr zu Hause in Putzbrunn getroffen, bei dieser Gelegenheit Ambers Baby Georgia knuddeln dürfen, ihre neuesten Werke bewundert und Amber hat mir das neueste Buch von Creating Keepsakes   Guide to Photo Keepsakes  gezeigt, zu dem sie ein ganzes Album beigesteuert hat.

Ines: Warum sollen unsere Leser dieses Buch kaufen?
Amber: Das Buch zeigt wie man seine Photos und Erinnerungsstücke kreativ anzeigen kann, ob Fotos, alte Tagesbucheinträge, Grusskarten oder Blogeinträge in einem Mini Album, oder anderes Projekt. Das Buch hat auch schöne Ideen für kreative Geschenke, die man selber machen kann, aber alles ist um die besondere Bilder und Erinnerungen unseres Lebens zu verewigen.

CK schreibt dazu: Why do you take photos? For most of us, it is in hope that we will remember the emotions and feelings we had at specific moments. It’s as close as we get to stopping time.

In Creating Keepsakes, you’ll find creative ways to store and display photos and memorabilia. You’ll also find fabulous ideas for sharing your memories with others through photo-based gifts such as frames, mini-albums and more. 

Ines: Amber ist es nicht – als Artist – frustrierend zu sehen, das man ein ganzes Album erstellt, von dem dann "nur" 4 Seiten gezeigt werden? "Lohnt" sich diese Arbeit?
Amber: Ja, die Arbeit hat sich gelohnt. Ich wusste vom Anfang an, dass nicht alles gezeigt werden kann. Das war aber am Ende auch deswegen Egal, weil ich ein Album gemacht habe, dass eine sehr wichtige Zeit in meinem Leben dokumentiert, etwas was ich nicht vergessen will, etwas was ich meine Tochter später weitergeben will.

Ines: Von was handelt diese Album denn eigentlich?
Amber: Es ist eine Reise, und zwar die Reise, die ich gemacht habe, um Mutter zu werden.

Ines:  Du hast schon an so vielen Projekten bei der CK mitgearbeitet, bitte verrate uns etwas über die Geheimnisse der Entstehung eines solchen Buchprojektes.
Amber: Wenn du meinst, wie die Idee für das oben genannte Album entstanden ist, dann war es so: die Aufgabe hieß: kreiere bitte ein Meilenstein Album, die Größe und alles andere ist egal. Ich überlegte und überlegte was ich machen soll, meine Ideen kreisten sich um meine Erfahrungen mit Schwanger sein, Babys, Babys verlieren usw. Ich wollte aber nicht schon wieder ein Album über den Verlust machen. Es sollte zwar ein Meilenstein sein, aber diesmal was Fröhliches. Nachdem ich mit einer Freundin darüber geredet hatte um Klarheit zu gewinnen, entstand die Idee ein Album über Mutter werden zu machen. So ein Album konnte alles beinhalten, den Versuch schwanger zu werden, schwanger zu sein, die Vorbereitungen, den Verlust des Babies und endlich, den Erfolg Mutter zu werden. Danach habe ich eine Woche lang am Computer gesessen und den Überblick aufgeschrieben inklusiv Journaling und Design.

Ines: Hast du Lust weitere Seiten deines Albums unseren Lesern zu zeigen?
Amber: Diese hier, sie ist die letzte dieses Albums. Die wurde leider wegen Platz nicht in dem Buch gezeigt. Birth

Abb: Letzte Seite aus Ambers Meilensteinalbum (Format 6×6), "The Journey Ends" ist ein Hand ausgeschnittener Titel, das Layout ist komplett in Papier

Ines: Veröffentlichst du eigentlich alle Layouts die du erstellst, entweder in Online Galerien oder in Zeitschriften? Wenn nein, gibt es einen Unterschied zwischen deinen privaten und professionellen Layouts?
Amber: Nein, nicht alle. Ich behalte sehr wenige für mich, oder zeig nur ein Paar Freundinnen. Die meisten sieht man entweder Online oder in den Zeitschriften. Es gibt eigentlich keinen sehr grossen Unterschied zwischen meinen Layouts, die ich aber nicht als ‚privat’ vs. ‚professionell’ bezeichnen wurde!!! Die sind (außer spezielle Aufgaben) alle private Layouts die dann irgendwann mal das Auge einer Editorin gefangen hat.
Baldy

Abb: Ambers Layout Baldy, zu viel nackte Haut könnte anstössig wirken und wurde daher nicht veröffentlicht

Ines: Amber, ich finde deine Scrapbookinglayouts einfach wunderschön. Sie bestechen durch absolute Zeitlosigkeit – selbst ältere Layouts von dir wirken heute noch sehr modern und sind nicht überholt – und perfekte Ausführung. Wie würdest du deinen Stil beschreiben?
Amber: Grafisch, aber vor allem ist für mich das Journaling wichtig. Ohne Journaling finde ich in der Regel, kein Layout von mir Komplett. Ich muss aber zugeben, dass sich das etwas geändert hat, seit Georgia geboren wurde…aber wirklich wichtig für mich, ist eine Geschichte mit meiner Layouts zu erzählen.

Ines: Einer Besonderheit deiner Layouts sind die mit dem Exacto-Knife ausgeschnittenen Titel, die man nicht von Buchstabenstickern unterscheiden kann. Erklärst du unseren Lesern die Technik? Amber: Üben. Üben. Keine Angst vor Fehlern haben. Üben. Nein wirklich. Es hilft mit groesseren Titeln anzufangen und manche Papiere eignen sich besser fürs ausschneiden als anderen. Eine Glassplatte muss man haben, bei cutting mats bleibt das Messer stecken. Und immer die Klinge des Messers auswechseln, entweder nach jedem Wort, und manchmal, nach jedem Buchstabe. Immer das Papier bewegen und das Messer gerade halten, immer die Mitte des Buchstabens zuerst ausschneiden, und immer einen schönen Rand ringsherum ranlassen, so dass es was zum greifen gibt, um das Papier zu drehen. Schreibschrift Schriftarten sind auch in der Regel leichter zum ausschneiden.

Ines: Was braucht ein Scrapbooker für den Anfang und was nicht?
Amber: Was zum schreiben. Cardstock in etlichen Farben. Bilder, was womit man kleben und schneiden kann, und ein Lineal. Das ist alles was man braucht.

Ines: Gibt es ein bevorzugtes Format für deine Layouts und warum? Welche Alben benutzt du dafür?
Amber: Ich bevorzuge 8.5×11 für meine Layouts, die kann man als Porträt oder Landschaft einsetzten und wenn man mehr platz braucht, macht man eine 2-seitige Layout. Ich habe Alben von Dallee, Pionneer und Hiller. Die von Hiller sind 3-Ring und gefallen mir am besten, denn man kann die layouts immer wieder umordnen ohne viel Aufwand. Ich habe aber auch einige 12×12, 8×8, 6×6 etc., Alben. Zum Beispiel, wollte ich für mein Hochzeits Album was besonderes haben, es sollte sich von den normalen Alben irgendwie unterscheiden, und deswegen habe ich zum ersten mal ein 12×12 Alben kreiert. Ich glaube für Georgias Album, habe ich für 12×12 entschieden, weil es digital ist, und ich wollte die Möglichkeit haben, die Layouts selber auszudrucken. Wenn man digi 12×12 hat, kann man immer noch verkleinern.

Ines: Wie hat sich dein Stil seit Baby Georgia verändert?
Amber: Ich fand mit einem Baby, von dem man tausende Bilder hat, kann man leider nicht mehr immer eine Geschichte erzählen, und deswegen habe ich nun viele Layouts die nur ein Bild enthalten und wenig Text. Manchmal stört mich das, aber ich denke, wenn die alle zusammen in einem Album sind, dann gleicht sich das aus.

Ines: In letzter Zeit machst du sehr viele Digilayouts, die man allerdings kaum von Papierausführungen unterscheiden kann. Was ist der Grund hierfür, ich dachte du bist eingefleischter Papierscrapper?
Amber: Als Georgia geboren wurde, entpuppte sie sich als ‚highneeds baby’ und ich hatte kaum Zeit zum schlafen von scrappen ganz zum schweigen. Irgendwann stellte ich fest, dass sie gerne bei mir schläft, ob ich auf der Couch, oder am Computer saß. Es störte sie nicht mal, dass ich daneben getippt oder gearbeitet habe, und so begann ich digital zu scrappen. Es hat auch noch geholfen, dass eine Gruppe von Freundinnen alle mit digi anfingen und wir zusammen ein Kochbuch erstellt haben. Wir haben alles einige Seiten gemacht, und die dann an die anderen gemailt. Als ich die schöne Layouts alle zusammen gesehen habe, wollt ich meinen Beitrag dazustellen und kurz danach konnte ich nicht mehr aufhören!

Ines: Was machst du mit deinen Digilayouts?
Amber: Einige sind ausgedruckt worden, aber viele sind noch am Computer oder auf CD gebrannt. Ich warte immer noch auf die perfekte Lösung.

Ines: Was würdest du dir mit einer 250 $ Gutschrift eines Scrapbookinggeschäftes kaufen und warum?
Amber: Alles was neu ist, was ich noch nicht habe, was mir ansprecht. Schöne neue Papiere, und coole Embellishments, besonders von Heidi Swapp (die sind so vielfältig, man kann die überall einwenden!) und 7Gypsies.

Ines: Dein bisheriger Fehlkauf ….
Amber: den Coluzzle. Habe ich nie benutzt, und alles mit Embossing Pulver. Es ist mir viel zu chaotisch mit so was zu arbeiten und außerdem bin ich faul, ich will kein großes clean-up machen müssen!

Ines: Was ist dein aktuelles Projekt an dem du arbeitest?
Amber: Ein 1st-Year Baby Album für Georgia (Papier) das ich schon lange machen wollte, bevor ich sie überhaupt hatte und ein etwas langweiliges Pferde Album für meine Schwägerin. Ich habe ihr schon vor 2 Jahren gesagt, dass ich das Album für ihren Mann mache und seitdem liegen die Bilder in einem Karton unberührt. Ich habe letzte Woche alles ausgekramt und gleich eine Seite gemacht…hoffentlich kann ich das dies Jahr noch fertig kriegen!

Ines: Du hast alles erreicht von dem ein Scrapbooker träumt. Gibt es da noch Träume, Ziele und Wünsche die du verwirklichen willst?
Amber: Ich wurde nicht sagen, dass ich schon alles erreicht habe, und deswegen habe ich natürlich noch Ziele und Wünsche!

Ines: Unser Online-Magazin heisst Scrap-Impulse. Was sind deine Scrap-Impulse?
Amber: Heutzutage sind sie hauptsächlich von meiner Tochter. Mir ist es aber auch wichtig, mein Leben zu dokumentieren, so dass sie mich später als Mensch sieht. Es ist aber auch wichtig für mich, einen kreativen Outlet zu haben.

Ines: Gibt es einen Scrap-Impuls den du unseren Lesern weitergeben willst, etwas was sie zu einem Layout inspirieren könnte.
Amber: Das Leben ist nicht perfekt. Es besteht nicht aus lächelnde/lachende Babys und Kinder, perfekte Feiertage, und Traumurlaube. Vergesst nicht die wahre Geschichten: wie deine Mutter in den römischen Kolosseum sich verlaufen hat, wie dein Baby die ersten 3 Monate nur geweint hat, wie sich deine Schwester und Mutter am Weihnachten über Butter gestritten haben…denn eines Tages werden eure Kinder aufwachsen, eigene Familien (und Probleme) haben und die Alben anschauen und sich wundern, was sie falsch machen, dass ihr Leben nicht so perfekt ist, wie die Eurer damals…

Amber wir danken dir ganz herzlich für die Zeit die du dir für unser Interview genommen hast und die Einblicke in deine profesionelle Arbeit. Vielen herzlichen Dank dafür.
•••• Ines

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Sneak

16. August 2006

Morgen präsentieren wir euch ein äusserst interessantes Interview mit ??? 😉 Kleiner Sneak gefällig, voila:

Sneakaugust_1

Ihr dürft gespannt sein. Ihr erhaltet u.a.  einige spannende Einblicke hinter die Kulissen der CK und erfahrt Wissenswertes über das was ein Scrapper tatsächlich braucht von einem waschechten Profi 😉 Neugierig geworden? Morgen wird das Rätstel gelöst.
•••• Ines

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CK Hall of Fame

16. August 2006

Als kleine Einstimmung auf den nächsten Beitrag hier ein kurzer Exkurs in die Tiefen der international bekanntesten amerikanischen Scrapbook-Zeitschrift Creating Keepsakes, vor allem für Neu- und nicht-regelmäßige Leser der CK interessant.

Hall Of Fame und die HOFer, immer wieder tauchen diese Begriffe auf, oft mit in der Szene inzwischen berühmten Namen verbunden. Diesen berümtesten aller Scrapbook-Wettbewerbe haben unter Anderen schon gewonnen :

2002  Cathy Zielske – Karen Burniston – Erin Lincoln – Tara Whitney

2003  Ali Edwards – Jenni Bowlin – Karen Russel – Jamie Waters – Faye Morrow Bell

2004  Rhonna Farrer – Allison Kimball – Jen Lessinger – Christy Tomlinson

2005  Rachel Ludwig – Annie Weis – Beth Opel – Amber Ries – Leah Fung

2006  Jessica Sprague – Greta Hammond – Vicki Boutin – Nisa Fiin   

Die bis zu 6 verschiedenen Aufgaben für den Contest sind sehr umfangreich und die Redakteure treffen unter Hunderten von Einsendungen ihre Auswahl. Es werden alle Aspekte bewertet, Fotos, Design, Journaling, innovative Techniken und die handwerkliche Verarbeitung der Projekte.

Die Gewinner gehören zur absoluten Scrapper-Elite, wobei alle natürlich Amerikaner und Kanadier sind, und werden immer wieder für Veröffentlichungen angefragt. Der HOFer-Status in der Scrapbook-Szene ist sicher mit den Oscar-Gewinnern in der Filmbranche gleichzusetzen !

Diesen Wettbewerb zu gewinnen ist für die meisten unter uns Scrapbookern ein ziemlich unerreichbares Ziel, da nur amerikanische und kanadische Staatsbürger daran teilnehmen dürfen, die Konkurrenz gigantisch ist und das Potential an guten Scrappern ständig wächst . Vielleicht öffnet CK irgenwann einmal auch die Tore für internationale Scrapbooker, wir träumen weiter 😉
•••• BARBARA

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Intensives Journaling

14. August 2006

Ein Beispiel für intensives Journaling. Wenn es ein so tragendes Thema wie das meinige ist, braucht es dazu keine weiteren Embellishments. Ganz zu schweigen von einem ablenkenden Layout. Hauptaugenmerk ist also das Journaling, ein Brief an meine Kinder. Gedanken die ich habe, wenn ich die Nachrichten sehe. Warum sollte man dazu kein Layout machen, auch das ist Erinnerung, das was mich zum jetzigen Zeitpunkt bewegt.

Fragezeichen2

Technik_button Ich will noch was zu der hier angewandten Technik bei den Kreisen mit den Fragezeichen schreiben. Es ist ein Stempel von Heroarts den ich hier benutzt habe. Gestempelt wurde mit schwarzer Distress Ink von Tim Holtz, anschliessend habe ich schwarzes Distress Embossing Powder (Tim Holtz) darüber gestreut und embossed. Der Clou an diesem Distress Embossing Powder ist, das man es nach dem erhitzen abrubbelt und die sandigen Körnchen im Pulver dem ganzen einen Distress Look verpassen. Es sieht aus wie die Oberfläche von Sandpapier – total cool. Aus den embossten Formen habe ich meine Kreise ausgepunscht.

Materialliste:
Cardstock: Bazzill 8,5×11 Zoll
Stempel: Heroarts
Stempelfarbe: Tim Holtz
Embossingpulver: Tim Holtz
Phototurn (Pfeil): 7Gypsies
Brads: Queen & Co.
•••• INES