Scrapbooking

Über die Aufholjagd bei Project Life, und dass es sich immer lohnt damit anzufangen

10. August 2014

Ich hänge wieder mal ….

Aber selbst meine Heldin Ali Edwards ist erst bei Woche 15, das beruhigt meine Panik, ich sah das neulich zufällig.

Überhaupt, es kommt ja immer mal vor, dass man wenig Zeit oder Lust zu etwas hat, kein Grund, das Handtuch zu schmeissen.

Hier sind, zusammen mit meinen Wochen 8-11, ein paar Tipps zu Project Life. Als ich vor einigen Tagen mein Album vom letzten Jahr einer Nachbarin zeigte, machte mein Herz richtig kleine Hüpfer, so freute ich mich wieder über diese Einblicke in unser Leben, die kleinen Momente, die man oft vergisst.

Mein Tipp 1:

Inzwischen habe ich eine Sammlung von Project Life Kits, d.h. mit bereits gemusterten Karten für die Fächer. Seit ich die Kits verwende, geht es flotter, weil das Zuschneiden, Eckenabrunden und Papiersuchen entfällt. Für diese Seiten habe ich das PL-Value Kit Odds & Ends verwendet, und ein Paket mit PL Journaling Cards Odds & Ends von Crate Paper.

Mein Tipp 2:

Ich bin immer recht aktuell mit meinen Fotos im Album, das erledige ich schnell zwischendurch. Regelmäßig alle paar Tage lade ich meine Fotos vom Handy und der SD-Karte der Kamera auf meinen Computer.

Dazu habe ich Monatsordner angelegt, Picasa sortiert mir alles und ich kann jederzeit das Datum des Fotos nachschauen. Denn ich schreibe nicht alles in meinen Kalender, trotz guter Vorsätze. Der Kalender ist fast leer, aber ich habe 300 Fotos in einer Woche gemacht. Ah ja, war ja doch so einiges los, und so sehe ich anhand meiner Fotos, wann ich wo, und was so los war.

Wenn die Fotos auf der Festplatte sind, drucke ich ein paar Highlights der Woche direkt auf meinem canon Pixma MG 7150 aus, oder kombiniere 2 Fotos als Collage, für die 3×4" Fächer. Ausdrucken und ab in die Fächer.

(Psssttt, ihr habt noch keinen guten Fotodrucker? Und möchtet gerne einen haben? Dann schaut mal bald wieder vorbei….)

Damit hat man schon einen großen Teil, den wichtigsten Teil, geschafft, auch wenn man mit Texten und Deko etwas zurückhängt.

Jetzt aber erstmal zu meinen Seiten: 

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So ganz kann ich es ja doch nicht lassen, mich in Details auszutoben. Die deutschen Stempel von Klartext ergänzen für mich die Fotos vom Essen perfekt. Ich verwende auch Stempel in Englisch, aber passender direkt zu meinen deutschen Texten verwende ich gerne deutsche Stempelworte.

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Vor einiger Zeit habe ich über große Fotos im 12" Format (30,5 cm) berichtet. Damals hatte ich auch diese Fotos drucken lassen, letzt passen sie perfekt mit in mein Project Life Album, passend zurechtgeschnitten. Das hat schon was, so große Fotos, ich liebe sie, für Layouts oder jetzt eben auch im PL-Album.

Versucht es mal!

Wenn ihr fit mit Photoshop seid, könnt ihr auch zuhause so ein großes Foto in Teilen selber drucken, ich habe das für meine Intro-Seite vom Album 2014 gemacht und es gibt im Blogbeitrag eine Anleitung dazu.

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Mein Tipp Nr. 3:

Stempel! Sie setzen schnell kleine Akzente und machen die Seiten nicht dicker als nötig (im Vergleich zu dickeren Dekorationen)

Sehr genial finde ich ja die neuen Klartext-Mini-Stempel, hier habe ich damit zwischen meinen Text gestempelt. Das geht schnell, wobei ich zugeben muss, dass ich es mit perfekt sauberen Abdrücken nie so genau nehme, ausser auf Karten. Bei mir muss es schnell gehen, wenn man auf Fotos oder Washi stempelt, verrutscht der Abdruck manchmal, wenn man wie ich so *zack* drauslos stempelt. Mich persönlich stört es nicht allzu sehr, das ist eben Handarbeit.

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Das Muster für meine Wochenkarten ist immer ähnlich, ein wenig Washi, Stempel, fast immer eine Kamera und die Woche mit Buchstabenstickern. Hier habe ich auch den neuen Datumsstempel von Shimelle verwendet. Mein deutscher Datumsstempel ist vom Schriftbild recht klein, die amerikanischen haben aber immer das "Problem", den Tag und den Monat in einer anderen Reihenfolge zu schreiben. Shimelle hat jetzt mit ihrer ersten eigenen Produktlinie die europäische Variante herausgebracht, gefallt mir!

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Mein Tipp Nr. 4:

Ein Datumstempel ist meiner Meinung nach unverzichtbat bei Project Life, schnell und einfach kann man zu Texten oder auf Fotos damit das entsprechende Datum vermerken.

Mein deutscher Datumsstempel, den ich vor Jahren im Bürobadarf gekauft habe, ist vom Schriftbild recht klein, die amerikanischen haben aber immer das "Problem", den Tag und den Monat in einer anderen Reihenfolge zu schreiben. Shimelle hat jetzt mit ihrer ersten eigenen Produktlinie die europäische Variante herausgebracht, gefallt mir!

Ich habe hier mal drei verschiedene Modelle zum Vergleich für euch abgestempelt und fotografiert:

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Datumsstempel eignen sich natürlich nicht nur gut für Project Life, ich verwende sie auch auf fast jedem Layout, um das Datum zu dokumentieren. Dezent am Rand oder als Design-Element, je nachdem was besser passt. Ihr seht also, die Investition lohnt sich auf jeden Fall.

Bei meiner nächsten Woche sind die Seiten ausnahmsweise vertauscht, das Foto hatte ich noch und es gehört zu dieser Woche. Da ich die Ecken bei den Teilen der großen Fotos nicht runden wollte passte es gut zum ebenfalls "ungerundeten" Pendant auf der vorigen Seite.

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Mit der Schreibmaschine, wie hier unten, bekomme ich mehr Text auf die Karten, da ich eine große Handschrift habe. Aber es dauert etwas länger, zeitlich, deshalb schreibe ich überwiegend mit der Hand.

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Mein Tipp Nr. 5:

Ich packe ja auch gerne mit rein, was ich gerade so höre oder sehe. Fotos von meinen DVDs, Kinoplakate aus dem Web kopiert, oder neuerdings Hörbücher, die habe ich auf dem iPhone und höre sie primär auf Autofahrten.  Ein ausgedruckter Screenshot vom Display, wenn das Buch läuft, ist eine gute Möglichkeit das im Album zu dokumentieren.

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Ton in Ton geht immer, und die Karten aus dem Project Kit "Notes&Things" von Crate Paper brauchen nicht mehr Deko. Obwohl, das Washi Tape von October Afternoon passte hier perfekt.

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Der "made with love" Stempel ist übrigens von HEMA (man kann nie genug Rollenstempel haben!):

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Zu den Hallo-Textstempeln habe ich auf dieser Karte zum Foto noch Washi Tape aus der Capture-Serie von Basic Grey verwendet.

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Immer gut für eine knackige Aussage und schöne Akzente sind die Tickets von der Feinen Billetterie, es passt sogar noch ein Mini Journaling drauf!

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Ich könnte die Karten aus den PL-Kits einfach so verwenden, könnte ich. Das ginge schneller. Aber so ein klein wenig Washi noch drauf geht ja auch schnell 😉

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Ich mach dann mal gleich weiter mit den nächsten Wochen, es läuft gerade wirklich gut. Die Fotos sind ja schon (siehe oben) an Ort und Stelle, und ich habe eine gute Fee in den USA, die war für mich bei Michaels, in der Project Life Abteilung bei HEIDI SWAPP!!

Ich mag die Produkte und den Stil von Heidi, immer schon. Und finde es grandios, dass sie nun auch auf den Project Life Zug aufspringt. Leider sieht es momentan so aus, als würden die Produkte nur bei den großen Bastel-Supermärkten in den USA erhältlich sein, deshalb freue ich mich sehr über mein Schnäppchen, das trifft hier in einigen Tagen ein. Vielleicht kommen die Sachen ja doch irgendwie in deutsche Shops, ich würde mich freuen!

Und mein Tipp Nr. 6:

Post-Its sind der beste Freund jedes PLers (nennt man das so?). Wenn ich die Fotos in die Hüllen schiebe pappe ich immer schnell ein Post It mit der Nummer der Kalenderwoche, dem Datum der Woche und den Eckdaten, die ich im Kalender notiert habe oder mir dazu einfallen, mit auf die entsprechende Doppelseite.

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Ein schneller Blick auf mein Album, so sieht es hinter den fertigen Seiten aus, und ich kann prima nacharbeiten.

Ich hoffe, ich konnte euch mit meinen Bildern und Tipps ein wenig motivieren, auf jeden Fall mit Project Life weiterzumachen oder anzufangen, Anfangen geht immer, nicht nur am 1. Januar !

Übrigens gibt es heute, auf dem Dani Peuss Blog, auch viele gute Tipps, falls ihr auch mit eurem PL hinterher hängt.

Wiebke sagt im Tutorial: " Der wahre Wert der Alben zeigt sich erst nach Jahren".

Und sie hat damit sowas von recht.

Bis bald, ich wünsch euch was!

•••• •BARBARA

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27 Comments

  • Reply Julie Paradise 10. August 2014 at 23:32

    Ja, Project Life ist super und macht mir sehr viel Spaß! Den Kindern hier (4 1/2 und 6) übrigens auch, der Ordner liegt im Wohnzimmer aus, so dass er jederzeit aufgeschlagen und durchgeblättert werden kann. Durch die Plastikhüllen ist das Innere geschützt und wann immer ich etwas Neues eingefügt habe, freuen sich die Kleinen.
    Für mich habe ich nach wenigen Wochen herausgefunden, dass ich es monatlich führen werde, wobei ich alle paar Tage Fotos von der großen Spiegelreflex, der kleinen Knipse und dem Handy auf dem Computer sammle, nach Datum sortiere und sie, das ist mein Spleen, allerdings bereits seit gut 10 Jahren, in Jahres- und Monatsordnern sammle und umbenenne: Jahr-(0)Monat-(0)Tag –> 2014-07-23 (14) … auf die Art sind sie immer in der richtigen Reihenfolge, und beim Entwickeln/Nachbestellen hat man oft den Dateinamen auf der Rückseite aufgedruckt, der dann wiederum gleich das Datum angibt.
    Jeweils am Ende des Monats jage ich die Bilder durch ein Bildbearbeitungsprogramm, derzeit PhotoScape, damit erhöhe ich die Kontraste, beschneide die Fotos gern quadratisch oder mache aus einigen Schwarzweissfotos, wenn die Farben gar zu wüst sind und zu nichts passen würden.
    Dann bestelle ich über die Software eines Drogeriemarktes (Rossmann) Abzüge, die ich ca. 5 Tage später im Markt um die Ecke abholen kann, sehr günstig und mit prima Qualität. Dort kann man auch für derzeit 1,25€ 30x45cm große Fotos bestellen, die, wenn man das Foto als Quadrat beschnitten hat, direkt in 30x30cm ankommen. Perfekt.
    Da ich sowieso jeden Tag zumindest die Fakten unserer Aktivitäten aufschreibe, also wo ich so terminlich hin muss, wer die Kinder holt, ob wir daheim oder bei einer Freundin essen, weiß ich immer, wo wir so waren.
    Die 10×10/15cm Fotos lege ich halbwegs chronologisch in der Anordnung der Taschen vor mir aus, schiebe manchmal wegen der Farben oder Zusammenhänge etwas hin und her und suche dann passendes Papier.
    Eine der wenigen Regeln für mich ist, dass ich immer eine ganze Seite, nicht unbedingt Doppelseite, „voll mache“, also etwaige Lücken nutze, um zusätzlichen Platz zum Schreiben oder für Deko wie bedruckte transparente Folien zu schaffen. Die Transparencies erstelle ich selbst aus Printables, Druckvorlagen, die es im Internet als „Freebie“ oft kostenlos gibt. Diese drucke ich ganz normal im Drucker … auf Overheadfolie. So kann ich derzeit zwar nur schwarz auf durchsichtig drucken, es macht aber dennoch Spaß. Neuerdings habe ich aber auch Strukturpaste auf Overheadfolie für mich entdeckt, die kann man sogar farbig gestalten, mit Wasserfarben etwa, und hat dann immer noch den Durchguckeffekt.
    Derzeit, nach 7 Monaten, freue ich mich immer noch wie Bolle auf das Ende jeden Monats, wenn ich die Fotos sammle und bearbeite und bestelle und dann endlich in Händen halte und dann schließlich 1-2 Abende lang das Erstellen der monatlichen Seiten zelebriere.
    Und wer hat mich dazu gebracht?
    Du, Barbara, und für diese Anregung bin ich sehr dankbar, denn soviel Spaß mit all unseren schönen Familienfotos hatte ich vorher nie! Nach 7 Jahren (beginnend mit Hochzeit und Geburt der Großen) habe ich im Oktober eine Aufholjagd gestartet und zunächst innert 2 Monaten aufgehübschte Fotoalben mit jeweils 2 Jahren gefüllt, wollte aber für dieses Jahr etwas ausführlicher werden.
    Und da sprang mir ein Artikel auf Deinem Blog ins Auge und nach einigem Zögern — Page Protectors und Album scheinen erst mal sehr teuer — habe ich mich dann doch daran gewagt und bin begeistert.
    Also danke nochmal für die wunderbaren Bilder und Gedanken und Anregungen und Tipps zu dem Thema!

  • Reply Maren Thunert 11. August 2014 at 6:50

    Ich bin tagesaktuell fertig mit Woche 32. Anders geht es bei mir nicht. Ich mache jede Sonntag die vergangene Woche fertig, so komme ich am besten klar. Ich bewundere dein System….

  • Reply Gabi 11. August 2014 at 9:58

    Liebe Barbara! Ich bin schon längere Zeit Leserin deines Blogs. Immer wieder freue ich mich über deine ausführlichen Berichte. Besonders interessant finde ich, wie du dein PL so regelmässig und ausführlich führst. Du bist ein sehr gutes Vorbild! Ich wollte dir einfach einmal Danke sagen für deinen wunderbaren, sehr inspirierenden Blog! Liebe Grüße aus Österreiche!

  • Reply Nanany 11. August 2014 at 11:31

    Wow, wirklich klasse! Ich will auch ein PL albun anfangen (das Album habe ich nun schon fertig gewerkelt… wenigstens was 😉 )
    Und ich bin seeeehr gespannt wegen deinem Hinweis zum Fotodrucker…. ich bin schon die ganze zeit am Liebäugeln….
    LG Nanany

  • Reply ela 11. August 2014 at 12:16

    okay, okay …. du hast mich soweit!! Ich fange jetzt auch an. Erstmal zaghaft, denn ich weiß noch nicht, ob ich das regelmäßig durchhalte, aber morgen mache ich eine Rheinsteig-Wanderung und dann wird sowieso wieder fotografiert was das Zeug hält. Das wäre doch ein guter Anfang, oder?
    Viele Grüße und DANKE das es dich (und deinen Blog) gibt.
    ela

  • Reply SCRAP-IMPULSE 11. August 2014 at 12:26

    Liebe Julie, danke für deine ausführliche Beschreibung! Das Schöne an PL ist ja auch die individuelle Art es anzugehen, kleinere Alben, monatlich, selber drucken oder drucken lassen, schlicht oder üppig, alles ist erlaubt, Hauptsache es gefällt einem selber und es ist machbar. Und danke für den Tipp mit den Wasserfarben!

  • Reply SCRAP-IMPULSE 11. August 2014 at 12:26

    Danke liebe Gabi!

  • Reply SCRAP-IMPULSE 11. August 2014 at 12:27

    Maren, ja, jeder hat sein passendes System, ich finde es toll, dass du aktuell bleiben kannst 😉

  • Reply SCRAP-IMPULSE 11. August 2014 at 12:28

    Nanany, noch wichtiger als das Album sind die Fotos, also dranbleiben 😉

  • Reply SCRAP-IMPULSE 11. August 2014 at 12:29

    Danke für deinen netten Kommentar, Ela, und ja, die Wanderung wäre ein guter Anfang!

  • Reply Tina B. 11. August 2014 at 19:23

    Liebe Barbara, jetzt muß ich aber wirklich Mal einen Kommentar hier lassen. Deine Seite ist mir eigentlich schon länger bekannt, da ich vor ein paar Jahren Ideen zum Scrappen suchte. Vor ein paar Wochen bin ich wieder bei Dir gelandet, denn ich habe jetzt auch angefangen die ganzen Kinderbilder, Ausflüge der Familie usw. mit Project life zu verewigen. Bei der Entscheidungshilfe hast Du mir sehr geholfen, denn Du hast schon so ausführlich über PL geschrieben und so wertvolle Tipps aufgeschrieben, daß ich Dir hierfür ganz herzlich danken möchte. In unserem Schreibwarenladen habe ich mir ziemlich bald einen Datumstempel besorgt, den ich sehr gerne verwende. Da ich schon einige Jahre stempel,verbinde ich scrappen und stempeln natürlich sehr gerne und bin auch schon bei Klartextstempeln fündig geworden.Auch deinen Tip mit den post-it kann ich nur unterschreiben. Ich habe viele Seiten nur mit Bildern bestückt um sie jetzt nach und nach aufzuhübschen. Da sind die kleinen Klebepapiere natürlich ideal für Datum und kurze Notiz.
    Außerdem sind deine Einträge immer sehr inspirierend und ich schaue sehr gerne, auch deine älteren posts durch.
    Vielen Dank und liebe Grüße
    Tina

  • Reply Vanessa 11. August 2014 at 19:44

    Ja, ich bin immer wieder froh, dass ich im Januar endlich angefangen hab.
    Ich schaue meins immer wieder gerne an und so erinnert man sich an so vieles,an all die kleinen Momente (auch wenn es nur die Bügelwäsche nach dem Urlaub oder das Eis auf dem Nachhauseweg ist und der Freitagsfüller muss auch unbedingt mit rein 🙂 und auch die ganzen Kinokarten, die sonst in irgendeiner Schublade landen und für immer vergessen werden)
    Ich bin auch recht aktuell mit meinem (Woche 31). Sonntags setze ich mich meistens an die letzten beiden Wochen.
    Ich drucke meine Fotos in der Größe wie ich sie brauche und bringe alles auf A4, pro Woche eine Doppelseite, außer für Urlaube wird es schon mal ein bisschen mehr. Text schreibe ich mit der Hand, neben die Fotos oder auch auf Karten und den Freitagsfüller packe ich in ein passendes Textfeld bei Word. Eine Woche hab ich sogar mal auf Englisch gemacht, da passen nur die deutschen Stempel nicht.
    Ein ganz liebes Dankeschön für deine vielen Ideen und Inspirationen. Ansonsten wäre ich sicher nicht auf die Idee gekommen.
    Ich wollte 2011 mal was ähnliches machen. Ein Album mit einem Foto von mir pro Tag und jeden Tag ein paar Sätze, was ich gemacht habe …und noch im Januar abgebrochen.

  • Reply Jeanette Egemann 11. August 2014 at 22:00

    Ich gestehe, dass mir die ersten Monate diesen Jahres nicht verarbeitet habe, weil ich erst vor wenigen Wochen wieder mit Project Life angefangen habe.
    Nach Deinem Bericht frage ich mich, ob ich noch alles was in diesem Jahr passiert ist, wieder zusammen bekomme. Die Zeit vergeht so schnell. Um so dankbarer bin ich, dass die ersten Layouts der letzten Wochen vollständig sind. Das macht wieder Lust auf mehr.
    By the way. Ich habe wieder meine alten Alben hervor gekramt und freue mich wie ein kleines Kind darüber. Ich musste dabei an unsere Anfänge in Deutschland denken. Das waren Zeiten, die für viele kaum vorstellbar sind 🙂

  • Reply SCRAP-IMPULSE 11. August 2014 at 22:09

    Ja, Punchie, da hast du recht, wir Scrap Omas, das waren Zeiten damals! Scrap your stash, oder wie hieß deine Challenge? Und du kannst PL immer aufholen, schon anhand der Fotos und des Kalenders. Und wenn ein paar Wochen fehlen, so what? Fängt man eben im Sommer an, und arbeitet sich eventuell parallel nach vorne und nach hinten voran 😉

  • Reply Ivi 12. August 2014 at 8:50

    Ich hänge im aktuellen Jahr gerade ca. 4 Wochen hinterher. Ich mache das ganze ja digital, ist für mich die einfachste Art, weil ich so Abends auf der Couch neben dem Fernsehr immer etwas machen kann und keine Materialien brauche.
    Fertige Wochen packe ich in ein Picasaalbum online. So kann ich jederzeit durchblättern und mich an den fertigen Seiten und auch an mehreren Jahren erfreuen.
    Mein Problem ist nämlich das abschicken fertiger Bücher. Für 2013 fehlt mir noch immer der Dezember.. der war einfach so voll mit vielen lieben Dingen, und ich so gar nicht mehr in Weihnachtsstimmung, um es endlich mal fertig zu machen. Das ist etwas traurig.. aber da hilft halt die onlineansicht zur Überbrückung. Aber irgendwann schaffe ich es fertig zu machen und dann werden vermutlich gleich mehrere Bücher gleichzeitig in den Druck gehen.
    Ich habe übrigens mit Hilfe meiner Blogeinträge und Fotos auch schon ein komplettes Jahr der Vergangenheit nachgeholt, das vor der Zeit von PL in meinem Haus lag. Und ich habe schon Stichpunkte das auch für noch frühere jahre zu machen. Dann nicht unbedingt in Wochen sondern ehr nach Eregnissen eingeteilt, aber hauptsache die Bilder kommen mal vom PC runter 😉 Es ist irgendwie einfacher ein Fotobuch dann fertig zu bekommen, wenn ich den Grundaufbau fest habe und nicht bei jeder Seite neu überlegen muss, wie soll diese Seite nun aussehen?

  • Reply PrinzessinN 12. August 2014 at 9:29

    Liebe Barbara
    Danke für deinen ausführlichen Bericht. Ich bin mit meinem PL mehrere Wochen im Rückstand. Dachte schon daran, aufzugeben. Aber als ich das Album vom letzten Jahr durchgeblättert habe, wusste ich…aufgeben geht nicht. Ich muss diese Wochen aufholen.
    Es ist einfach immer so zeitraubend zuerst die Fotos auszuwählen, zu bearbeiten, zu drucken und dann im Album einsortieren. Aber du hast recht…sobald man die Fotos hat, geht der Rest ganz schnell.
    Ich halte mein Album deshalb eher schlicht. Keine aufwändige Dekorationen. Einfach nur die Fotos und mein Journaling. Das finde ich super für mich.
    Muss auch Mal versuchen, ein grosses Foto in 12×12″ auszudrucken. Das sieht Klasse aus.
    Ich bin auch ein Fan von Heidi Swapp. Hoffentlich gibt es die Produkte noch, wenn ich demnächst in die USA fliege :o).
    Liebe Grüsse aus der Schweiz.

  • Reply SCRAP-IMPULSE 12. August 2014 at 10:36

    @ PrinzessinN.. man kann die ganze Sache auch noch beschleunigen, wenn man die Fotos gleich so macht, dass man sich eine aufwndige Nachbearbeitung erspart. Jedenfalls mache ich das so. Mit der groen Kamera sind die Aufnahmen sowieso meist klasse. Mit dem iPhone bearbeite ich in verschiedenen apps gleich meine Fotos, bevor ich sie z.B. bei Instagram hochlade. So sind die meisten Fotos, wenn ich sie einmal in der Woche auf meinen PC lade, gleich schon bereit zum Ausdrucken. Ich schraube hchstens noch schnell in Picasa an der Helligkeit oder lasse die auf gut Glck Funktion zur Verbesserung drber laufen, das geht ratz-fatz.Ich habe immer 10×15 Fotopapier im Drucker, so geht der Teil mit den Fotos bei mir sehr schnell. Aber ich bin eben auch Queen of Embellishing, mir fllt es schwer mich nicht in Details auszutoben. So unterschiedlich die Anstze aber auch sind, hauptsache man hat ein Album in der Hand, nur das zhlt am Ende 😉

  • Reply Jeanette Egemann 12. August 2014 at 13:03

    nee Du , die Challenge hieß Jeans Use What You Have Challenge 😉 oder auch JUWYH-Challenge.
    Könnte ich mal wieder einführen. In den letzten Jahren habe ich mich natürlich weiter zugefüllt. Ich schätze das sind die Begleitsymptome eines Scrapbookers, oder?

  • Reply Jeanette Egemann 12. August 2014 at 13:04

    oha – diese Autokorrektur. Natürlich nicht Jeans, sonder Jeanis

  • Reply SCRAP-IMPULSE 12. August 2014 at 13:16

    Genau, ich wusste doch, dass es sowas hnliches war ! Und das Motto gilt immer noch, fr die meisten von uns. Da wrden die Shops und Firmen aber eine Zeitlang dumm aus der Wsche gucken 😉

  • Reply SCRAP-IMPULSE 12. August 2014 at 19:30

    Digital das PL zu machen ist auch toll, da gibt es ja viele Möglichkeiten und ich habe schon sehr schöne Seiten gesehen. Klasse, wie du das machst, vor allen Dingen auch ausdruckst. Wenn das PL statt der Fotos nur auf der Festplatte schlummert ist das auch nur ’ne halbe Sache 😉

  • Reply Wilmi 12. August 2014 at 23:01

    Liebe Barbara,
    kann mich den Vorrednern nur anschließen – Danke für die tollen Tipps! Deine superschönen Bilder und Texte haben mich voll mit dem Scrap-Fieber infiziert (und so wurde aus der „Danke“-Karte zur Taufe ein Mini-Book für jeden Gast :O). Plötzlich sehe ich die Welt mit anderen Augen…
    Jetzt MUSS ich einfach auch mit PL starten! Habe schon online nach Material gestöbert – man hat ja die Qual der Wahl. Meinst du, es lohnt sich, ein Core Kit zu kaufen? Habe Sorge, vor zuviel Redundanz und zu wenig Individualität im Album (obwohl – mit Stempeln und Washi-Tape kann man ja so einiges aufhübschen 😉 )
    Dein Stil gefällt mir sehr gut – verräts du noch, welche Serien du hauptsächlich benutzt?
    Merci und schönen Abend!

  • Reply SCRAP-IMPULSE 13. August 2014 at 20:09

    Hallo Wilmi, ich habe für diese Seiten hauptsächlich das PL Value Kit Odds & Ends verwendet.

  • Reply Anja 17. August 2014 at 15:51

    Liebe Barbara,
    vielen Dank für deinen Tip mit Michaels und Heidi Swapp. Als ich das gelesen hatte musste ich gleich den nächsten Tag hin und schauen ob es noch was zu ergattern gibt. Und ihr werdet es nicht glauben – ich hatte Glück! Hab noch ein Set PL ergattern können. Die bedruckten PL-Hüllen waren leider schon ausverkauft, sollen aber wieder rein kommen. Vielleicht find ich ja noch ein Michaels auf meiner Tour durch den Nord-Osten der USA. : )
    An dieser Stelle möchte ich mich noch einmal bei Dir bedanken. Du bist immer so gut informiert und gibst diese Infos immer so gern weiter. Vielen herzlichen Dank noch einmal an dieser Stelle für alle deine lieben Tipps und Tricks.
    Liebe Grüße aus Buffalo NY

  • Reply SCRAP-IMPULSE 17. August 2014 at 15:58

    Es freut mich sehr, Anja, dass du noch etwas bei Michaels bekommen hast ! Der Run muss riesig gewesen sein, in den ersten Tagen. Danke für deinen Kommentar, it’s all about sharing, isn’t it ?? 😉

  • Reply Anja 21. August 2014 at 14:25

    Liebe Barbara,
    Ich habe mein Glück bei Michaels jetzt noch einmal kurz vor Portland versucht. Und hatte Riesenglück. Die hatten alles, aber wirklich alles noch mal rein bekommen. Beide großen PL Sets waren da von Heidi Swapp und auch die vier kleinen. Wer noch in die USA in Urlaub fährt und Interesse hat sollte es unbedingt noch mal probieren.
    Liebe Grüße nun von Cape Code, MA

  • Reply SCRAP-IMPULSE 21. August 2014 at 18:04

    Na super, Anja! Dann hat der Umweg sich ja gelohnt 😉

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