Bei meinem Dezember-Tagebuch und auch jetzt beim frischen Einstieg in Project Life ist mir wieder bewusst geworden, was für eine wichtige Rolle Fotos in meinem Leben spielen.
Kistenweise stapeln sich Fototüten aus analogen Zeiten vergangener Jahre in meinen Schränken und warten darauf, ein würdiges Zuhause in Alben oder Scrapbooks zu bekommen.
Seit ich Project Life und Smashbooks und das Dezember-Tagebuch mache fotografiere ich mehr denn je.
Und ich liebe es!
Ja, auch das ist ein Aspekt bei Project Life, um die Seiten zu füllen gehe ich öfter mit der Kamera raus und unternehme was, statt zuhause rumzulümmeln.
Ich dachte ich gebe ich euch mal einen kleinen Einblick in meine Foto-Routine, die sich für mich bestens bewährt hat.
Schon seit Jahren schleppe ich oft eine Kamera mit, anfangs zur Verwunderung meiner Umgebung. Und inzwischen ist sie ständig griffbereit, auch durch's Smartphone. Wenn ich mit Handtasche unterwegs bin, habe ich zusätzlich meine kleine Canon PowerShot N dabei, die Qualität der Fotos ist noch ein wenig besser als mit meinem iPhone5.
An besonderen Tagen nehme ich " die Große" mit. Zu selten, stelle ich dann oft fest, wenn ich die Fotos auf der Festplatte habe, es geht doch nichts über Fotos aus einer guten Spiegelreflexkamera:
Ihhh, fieses Foto eines ausgestopften Wildschweines neulich bei einem Restaurant für Wild-Spezialitäten entstanden. Aber es zeigt gut, was eine Knipskiste oder ein Telefon eben nicht schafft, nicht wahr?
Ich fotografiere seit Jahren mit einer Sony α 33. Dazu verwende ich verschiedene Objektive, das Kit-Objektiv der Kamera eher selten. Meistens habe ich für den täglichen Gebrauch das 35 mm Festbrennweitenobjektiv drauf, das passt fast immer. Dazu habe ich noch ein 50mm Festbrennweiten-Objektiv, das ist mein lichtstärkstes, hat aber keinen weiten Winkel und eignet sich deshalb am besten für Portraits oder Nahaufnahmen.
Morgens um 9 im Garten, ein Cam Underfoot, sollte ich öfter mal wieder machen. Meine Kamera hat ein schwenkbares Display, ich musste mich für dieses Foto nicht etwa auf den Boden legen, sondern nur die Kamera kurz über den Erdboden halten und konnte dank des Displays von oben fokussieren:
Neuerdings habe ich noch ein Tamron 18-270mm Objektiv das ultimative und günstige Allrounder für den Urlaub, Landschaften oder Telefotos, relativ lichtstark.
Damit ich den Überblick behalte, ziehe ich mindestens einmal die Woche die Fotos von den SD-Karten der Kameras auf den Computer, das dauert dank eingebautem Kartenleser ca. 2-3 Minuten. Das iPhone hänge ich zur Syncronisation auch fast täglich an den Mac, dabei wandern auch diese Fotos auf die Festplatte. Ich sichere meine Daten und Fotos mit der Time Machine auf meine WD My Cloud, zusätzlich ist noch eine andere externe Festplatte angeschlossen.
Das kostenlose Programm Picasa hat sich für mich als die einfachste Möglichkeit zur Organisation und Bearbeitung meiner Fotos erwisen, ich nutze es schon seitdem es auf dem Markt ist. Ich habe Monatsordner und für spezielle Gelegenheiten wie Urlaub oder große Events auch spezielle Ordner. Picasa ordnet alle Fotos nach dem Aufnahmedatum, das in der Kamera eingestellt wird. So finde ich schnell, was ich suche. Auch die einfache Fotoverbesserung, Collage- und Druckfunktion von Picasa finde ich perfekt.
Im Web gibt es viele Anregungen für Fotos, speziell für Fotos aus dem täglichen Leben. Für Project Life Liebhaber sind die täglichen Emails von Katrina Kennedy eine tolle Inspiration, sie hat auch eine 365 Challenge, d.h. monatliche Listen mit klasse Foto-Anregungen. ich hatte im vergangenen Jahr oft das aha- Erlebnis. Aha, das stimmt, das Thema könnte ich so fotografieren!
Klasse ist auch der 12tel Blick, gefunden bei Tabea.
Für das Fotografieren mit dem Smartphone nutze ich verschiedene Apps, dies sind meine LIeblingsapps :
Es ist besser, die Kamera des Smartphones zu nutzen, und dann erst die Apps, finde ich. Die Kamerafunktion von Instagram z.B. liefert nicht so gute Bilder. Gerne fotografiere ich auch mit 6×6, diese App macht direkt quadratische Fotos, wie die altmodischen Mittelformatkameras.
Dieses Foto hier ist mit meinem iPhone und der App 6×6 gemacht, an einem nebligen Tag Ende Dezember.
Zum Nachbearbeiten und für Text und Rahmen liebe ich die App von Rhonna Farrer
Nur zum Nachbearbeiten Snapseed oder PicTapGo. Ausserdem ist noch Over eine schöne App um Texte auf Fotos zu schreiben:
Eine witzige Spielerei sind Apps wie Hipstamatic, hier lassen sich jede Menge verschiedene Linsen und Filme einstellen, ich mag z.B. Ina's 1969 Film und die Linse Loftus, wie hier:
Neuerdings immer dabei in meiner Handtasche:
ein GorillaPod Stativ für's iPhone, haben mit meine Kinder zu Weihnachten geschenkt. Keine Selphies mehr am langen Arm, sondern bei der Arbeit
Dazu verwende ich die App Timer Camera, ein Selbstauslöser, der sich auf verschiedene Zeiten einstellen lässt. Die optimale Lösung für Project Life, so gelingen Fotos von alltäglichen Tätigkeiten
Na ja, Fotografieren ist für mich eine alltägliche Tätigkeit. Ich gebe zu, diese Fotos habe ich gerade eben gemacht, am späten Abend in meinem Wohnzimmer. Ich hatte jetzt keine Lust das Bügelbrett rauszuholen, oder den Kochlöffel zu schwingen;-)
Ich hoffe dieser kleine Einblick in meinen Foto-Alltag hat euch gezeigt, wie viele Möglichkeiten es gibt, sein Leben mit Fotos zu dokumentieren, besondere und große Momente, oder kleine und alltägliche Kleinigkeiten, die aber genau so schön ein Project Life Album oder eine Facebook-Seite oder einen Instagram Account füllen können.
Wenn ihr Fragen habt, immer her damit, in den Kommentaren beantworte ich sie gerne! Genau so dankbar bin ich für eure Ideen, Tipps oder Kommentare, das kann ich gar nicht oft genug sagen.
Habt einen schönen Sonntag!
•••• •BARBARA
















































