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happy 2018, have a good one!

31. Dezember 2017

Was für ein Jahr. Dieses 2017.

Es war für mich alles dabei, Höhen, Tiefen, große Freude und sehr sehr große Trauer. 

Zum ersten Mal seit Bestehen des Blogs hab ich Lust auf einen kleinen Jahresrückblick, denn allzu leicht vergisst man die Highlights, und die kleinen Dinge sowieso. Wenn es euch zu nervig ist, das alles zu lesen, könnt ihr auch direkt zu den Neujahrswünschen runterscrollen ;-) 

Überall Rückblicke, Bucket-Lists, Ziele für 2018, was man gerade so liest auf Blogs und in den sozialen Medien, das kann auch zuviel werden, wenn man damit so geballt am Ende des Jahres zugetextet wird, oder?

Ich stöbere jetzt durch meine Fotos, die nach Monaten geordnet sind und schau mal, was ich festgehalten habe.

Januar, da war ich gleich auf zwei Messen, der Creativeworld in Frankfurt und im Rahmen der BLOGST-Lounge auf der imm cologne, der Möbelmesse in Köln. Darauf freue ich mich auch im Januar 2018 sehr. 

BLOGST Lounge imm cologne 2017

Im Februar war es ruhig, Depri-Zeit und Schmuddelwetter.

wohnzimmer

Highlights gab es aber, einen Scrap-Impulse Workshop und dann habe ich mit meinen Freundinnen Andrea und Gabi Pakete sortiert. Viele von euch hatten mir Bastelmaterial für bedürftige Kinder geschickt. Daraus haben wir passende Bastel-Pakete für drei Einrichtungen in meiner Nähe gepackt. Ich habe bereits Anfragen erhalten, ob ich noch einmal etwas bringen könnte, da die Sachen den Kindern so viel Freude gemacht haben.

Aber sicher doch, das mache ich sehr gerne und sammle ab sofort wieder!

Die erste Reise stand Ende März auf dem Programm. Mein Bruder läd mich und die Kinder jedes Jahr nach Südtirol zum Skilaufen ein. Ich bin dabei allerdings nicht mehr auf Skiern, sondern mit der Kamera und zum Bombardino trinken dabei ;-). Und wir waren im Messner Mountain Museum in Bozen, sehr empfehlenswert!

Ratschings Südtirol Skifahren 2017

Warum habe ich für April so viele (1241) Fotos im Folder? Da war einiges los! 

Wir waren wieder auf Reisen, traditionell fahre ich mit einer Freundin an Ostern nach Bayern, um die drei dort ansässigen Kinder zu besuchen. Über Freising, München und Rosenheim ging es zum Königssee. Ich verstehe, warum meine Kids gerne in Bayern studieren und leben, die Natur und die Freizeit-Möglichkeiten sind weitaus reizvoller, als hier zuhause.

 

Königssee Bayern

Und dann gab es Ende April natürlich den CAR 2017, das Scrapbooking-Wochenende Crop Am Rhein. Hach, jedes Jahr ist dieses Wochenende so großartig! Ich freu mich schon auf die zehnte Ausgabe in 2018.

Crop Am Rhein 2017

Der Mai war heiß, das sehe ich anhand meiner Fotos dieses Monats. Am 1. Mai stellten wir im Hof den Maibaum auf und feierten anschließend zusammen.

Abends gab es eine Cocktailbar und Tanz in den Mai, und ich erinnere mich ausser an drei Caipis an gar nichts mehr 😉

Maibaum Gut Schlickum

Im Folder des Monats Juni sind auch recht viele Fotos. Zum einen gab es wieder einen Scrap-Impulse Workshop mit einem Jahres-Rückblick-Album.

Best of 2016 Jahresalbum Workshop Scrap-Impulse

Und dann verbrachte ich mit meiner Tochter ein paar sehr heiße und erlebnisreiche Tage in London. Da sie die Uni in Rosenheim mit einem hervorragenden Master abgeschlossen hatte, gab es die Reise als Belohnung. Das hat bei uns Tradition, nach dem Abitur oder einem Studienabschluss schenke ich den Kindern eine Reise.

London Mailbox

Im Juli gab es ausser meinem ersten Besuch auf der Rennbahn in Köln nichts weiter erwähnenswertes. Garten, Sonne, Arbeit. Und Essen, ich hab viele Essensfotos gespeichert, ein Zeichen, dass sonst nicht viel los war. Meine neue gusseiserne Pfanne wurde mit einem sehr leckeren und gehaltvollen Riesencookie eingeweiht. 

Chocolate Chip Cookie in der Lodge Pfanne

Der August war in meiner Erinnerung recht übersichtlich. Bis ich gerade meinen Monatsfolder aufmachte. Was man so alles verdrängt vergisst!  Direkt am Monatsanfang wurde an meinem Bein rumgeschnippelt, der Hautkrebs, den ich schon an der Nase hatte, hat sich dort auch breit gemacht. Zum Glück ist erstmal alles raus.

Ich war öfter mit Lexie am Rhein, Urlaubsfeeling!

Düsseldorf Rheinufer Paradiesstrand

Und das Schlimmste: ich musste mich von meinem geliebten weißen Sprossenfenster trennen, da der Vermieter als energetische Maßnahme neue Fenster ohne Sprossen einsetzen ließ. Bis ich mich daran gewöhnt hatte, vergingen Wochen!

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Aber dann gab es auch wieder Schönes.

Mein Sohn zog für acht Wochen wieder bei mir ein, da er für's Studium der Forstwissenschaft noch ein Praktikum beim Förster in der Nachbarschaft machte und zuhause in Ruhe an seiner Bachelor-Arbeit schrieb. 

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Ich besuchte einen Fotoworkshop bei der wunderbaren Berit von Marmeladekisses. Manuelles Fotografieren, darüber habe ich noch gar nicht gebloggt, das muss nachgeholt werden!

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Und es gab direkt nach den Sommerferien wieder einen Scrapbooking-Workshop. 

September stand ganz im Zeichen meines Jahresurlaubs. Mit den Mädels ging es für ein paar Tage nach New York City, in meine Lieblingsstadt. Eine Zusammenfassung aller meiner Reiseberichte zu New York gibt es hier. Und es fehlt noch was 😉

East Hampton Main Beach New York September 2017

Herbstlich wurde es im Oktober. Mein Hund wurde krank und es begann eine sehr traurige Zeit mit Besuchen in der Tierklinik. Lichtblick und Ablenkung war ein sehr netter Workshop bei einem Junggesellinnen-Abschied und ein Abendessen mit meinen Kölner Blogklüngel-Mädels. Und die Vorbereitungen für den Crop Am Rhein 2018 starteten.

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Im November war ich wieder unterwegs, dieses Mal nach Berlin zur jährlichen BLOGST-Konferenz, dazu gibt es auch noch einen ausführlichen Blogbeitrag.

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Und die Adventswerkstatt läutete die vorweihnachtliche Zeit ein. 

Der Dezember ist irgendwie verschwommen, es schneite recht viel Anfang des Monats. Unser jährliches Familientreffen fand statt und meine älteste Tochter blieb einige Tage länger als geplant zuhause, da es Lexie sehr schlecht ging. 

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Ich funktionierte nur noch, wir besuchten Lexie täglich in der Tierklinik. Sie erholte sich von einer schweren Not-Operation, in der ihr die Milz entfernt werden musste, aber nicht mehr und starb am 8. Dezember.

Sieben Jahre war sie mein Baby, mein treuster Freund und folgte mir auf Schritt und Tritt.

Mein Geburtstag und die Vorbereitungen auf Weihnachten machten die Dezember dann doch noch irgendwie erträglich. Ich habe längst nicht so viel unternommen und fotografiert wie sonst in dieser Zeit, mir war einfach nicht danach.

Trotzdem. oder gerade deshalb, habe ich mein Dezembertagebuch mit Bildern und Geschichten gefüllt, die letzten Seiten stelle ich gerade fertig und zeige sie euch natürlich noch.

Am dritten Advent fuhr ich spontan nach München, um meine Töchter zu besuchen. Lavinia, meine Große, arbeitet ab Januar in London und wir haben einen Teil ihrer Möbel in die neue Münchener Wohnung von Josefine, meiner jüngeren Tochter gebracht. Ein wenig Shopping und die Münchener Weihnachtsmärkte mussten natürlich auch sein.

Bei der Gelegenheit entstand diese Kugel für den Weihnachtsbaum, die mir Frau Hölle Tanja Cappell als Erinnerung bemalt hat.

Weihnachtsbaum Kugel Handlettering by Tanja Cappell

Das war in Kurzfassung mein Jahresrückblick. Es hat gut getan, das Jahr auf diese Art an mir vorbei ziehen zu lassen, es jetzt auch gehen zu lassen.

Ich danke euch allen aus tiefster Seele für ein weiteres Jahr Scrap-Impulse. Ohne Leser kein Blog, ohne eure Kommentare und Feedbacks keine Motivation zu schreiben, ich bin dankbar für diese echte Bereicherung meines Lebens. 

Echt in dem Sinne, dass ich ganz viele Leser und Blogger-Kollegen auch im richtigen Leben kennengelernt habe.

Und aus vielen dieser Begegnungen haben sich Freundschaften entwickelt, ich freu mich sehr darüber.

Und im kommenden Jahr habe ich einiges vor mit dem Blog. Auch wieder viel mehr machen und schreiben. Kurzzeitig war das mal im Hintergrund, auch aus finanziellen Gründen. Aber wenigstens das Ziel hab ich mir fest gesetzt.

Nun bleibt mir nur noch, euch einen schönen Silvesterabend und je nach Geschmack einen entspannten oder böllerigen Rutsch in das neue Jahr zu wünschen. Ich selber bin ein großer Fan von Feuerwerk und hier in der Nachbarschaft wird immer mächtig geknallt, das hat für mich immer etwas sehr Emotionales, irgendwie, trotz des Krachs und Qualms.

In diesem Sinne, für das neue Jahr wünsche ich euch allen nur das Beste! Und das mit den Vorsätzen, nun ja, vergessen wir das mal, wird sowieso nix draus oder ergibt sich spontan.

Alles Liebe von Herzen

Barbara

Crop Am Rhein Event Workshops

Crop Am Rhein 2017, die große Spendenlotterie

10. April 2017

Alle Jahre wieder!

Traditionen sind etwas Schönes, findet ihr nicht auch? Besonders, wenn sie vielen Menschen irgendwie Freude bereiten. Und das ist der Fall bei unserer CAR-Lotterie.

Auch in diesem Jahr wird beim Crop Am Rhein, unserem Kreativ-Event in Oberwinter, wieder gesammelt und gespendet, für einen guten Zweck, und gleichzeitig gibt es die Möglichkeit phantastische Preise zu gewinnen!

Die Lotterie veranstalten wir seit dem ersten CAR, das bedeutet bereits zum achten Mal, für den Verein Helenes Helfer e.V.

Den Verein und die Initiatorin Marisa Nöldecke lernte ich in dem Jahr kennen, als wir beide den größten Verlust unseres Lebens erlitten, sie verlor ihre Tochter Helene durch Leukämie, ich meinen Mann durch Krebs.

Das hat uns sofort auf eine besondere Art verbunden, und deshalb unterstütze ich so gerne den Verein Helenes Helfer e.V.. Die ganz besondere Geschichte von Helene könnt ihr hier noch einmal nachlesen, und das zeigt wieder, wie wichtig die Registrierung bei der DKMS ist.

Der Verein Helenes Helfer e.V.engagiert sich ehrenamtlich für Kinder, die aufgrund körperlicher, geistiger oder seelischer Probleme kein unbeschwertes Leben führen können. Sie helfen beispielsweise mittels der Finanzierung verschiedener Therapien oder therapeutischer Geräte, die von der Krankenkasse nicht übernommen werden.

Und da helfen wir doch gerne mit!

In diesem Jahr habe ich bereits durch eine große Bastelspenden-Aktion dem Verein und einigen anderen Organisationen mit Bastelmaterial versorgen können, großartig war das.

Auch die Gäste des Events CAR 2017 sorgen durch ihre gekauften Lose für Unterstützung des Vereins Helenes Helfer e.V., das Engagement der Gäste wird natürlich auch belohnt, denn in diesem Jahr gibt es wieder phantastische Preise für die Lotterie.

Heute zeige ich euch vorab bereits eine kleine Auswahl:

Eine Silhouette MINT, mit diesem feinen Gerät kann man eigene Stempel herstellen! 

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Zwei Exemplare der Polaroid Snaptouch, die Sofortbildkamera, mit der ihr zusätzlich auch Fotos von eurem Smartphone ausdrucken könnt, also der ideale Reisebegleiter für Scrapbooker. Eure Reisealben unterwegs zu erstellen wird damit supereinfach, die selbstklebenden Fotos haben die ideale Größe für's Midori Travel Journal oder Smashbooks.

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Das perfekte Werkzeug zum Ausrichten von Buchstaben, Fotos und geraden Linien, die Laser Square Mat von We R Memory Keepers!

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Zwei verschiedene Photo Lights von We R Memory Keepers, einmal als Standrahmen und einmal als Foto-Lichterkette zum Aufhängen!

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Von PIXUM gibt es Gutscheine für Fotos oder Fotoprodukte im Wert von insgesamt 170,00 Euro !!

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Dazu gibt es viele tolle Stempelsets, wunderschöne aktuelle Scrapbooking-Kits, große Überraschungsboxen mit Scrapbooking-Material, Sets mit Masking Tape, Stanzformen und Stiftesets und Scrapbooking Alben und….und….und… ich kann es jetzt gar nicht alles aufzählen.

Nun habt ihr einen kleinen Eindruck, was ihr unter anderem durch euren Loskauf gewinnen könnt. Die Ziehung der Lose ist stets eine lustige und laute Party am Samstagabend beim CAR!

Ohne großzügige Sponsoren wäre all dies nicht möglich, ich bin glücklich, dass sich diese Möglichkeit immer findet. Auch die Goodie Bags werden zum Teil durch Sponsoren ermöglicht, aber mehr wird noch nicht verraten. 

Hier stapeln sich die Kisten, wie jedes Jahr vor dem CAR, ich erwähnte das Verpackungs-Tetris bereits. Morgen kommt die Lieferung für die Trailmix- und Candybar, ich glaube, ich wohne in einem Warenlager, haha. Gut, dass ich Ostern keine Gäste habe, sondern zu meinen Kids nach Bayern fahre.

Alles Liebe

Barbara

Allgemein Allgemeines

Zeit, danke zu sagen

13. Oktober 2014

Feiertage wie Thanksgiving und das Erntedankfest, aber auch Weihnachten geben den Zeitpunkt vor, dann besinnt man sich noch ein wenig mehr auf das, wofür man dankbar ist.

Ich bin jeden Tag dankbar. Für mein Leben, meine Familie und Freunde, die kleinen Dinge wie einen schönen Sonnenuntergang und die großen, wie eine bestandene Prüfung oder Gesundheit.

Und für meinen Blog, der mir die Möglichkeit des Teilens gibt, und die Möglichkeit der Kommunikation mit so vielen wundervollen Lesern, ihr seid einfach die Besten. Dafür noch einmal ein ganz ganz dickes DANKESCHÖN von mir!

In dieser Zeit des Jahres habe ich aber auch ganz besonders das Bedürfnis, meine Dankbarkeit zu zeigen. Ich schenke sowieso gerne, und Freude zu bereiten ist doch genau so schön, wie selber beschenkt zu werden.

Als erste Aktion habe ich es endlich geschafft, aus den Stapeln von Kartons, die sich in meinem Keller seit Monaten türmen, die Kisten für Helenes Helfer e.V. zu packen und zu verschicken.

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Knapp 50 Kilo wogen die Spendenkisten, als alles versandfertig war (Lexie musste unbedingt mit ins Auto). Mein Sohn half mir, die große Ladung zur Post zu schleppen. Jetzt müssten sie in Berlin angekommen sein, wo Marisa Nöldecke mit dem Verein Helenes Helfer für die Verteilung der gespendeten Bastelsachen sorgen wird.

Wer schon länger meinen Blog verfolgt, kennt meine ganz besondere Beziehung zu Marisa und dem Verein Helenes Helfer e.V.
Ich lernte Marisa beim Workshop vor ca. 5 Jahren kennen, kurz nachdem mein Mann starb und sie einige Zeit vorher ihre kleine Tochter Helene verloren hatte. 
 
Im April des folgenden Jahres sammelten wir beim CAR, dem Scrapbooking-Wochenende in Oberwinter, Geldspenden und Bastelspenden für den damals noch jungen Verein Helenes Helfer e.V., den Marisa, ihr Mann und Freunde gegründet hatten.

Diese Aktion im Zusammenhang mit dem Crop Am Rhein berührt mich jedes Jahr wieder, die Aktion und die Verwendung der Bastelspenden .

Aus dem Erlös der Lotterie beim Crop Am Rhein geht ebenfalls jedes Jahr eine Spende an den Verein Helenes Helfer.

Bei der Gelegenheit noch mal ein ganz herzliches Danke an alle, die Bastelmaterial gespendet haben und Lose gekauft haben!

Und selbstverständlich wird die Tradition beim CAR 2015 fortgeführt, ich freu mich schon drauf.

Dann stieß ich mehr zufällig auf Weihnachten im Schuhkarton , die Geschenkaktion hörte sich schön an, schnell fand ich auch das passende Pinterest-Board mit Ideen und eine Facebook Seite zum Austausch. Zwei Schuhkartons sind rausgesucht und mit Geschenkpapier beklebt, nächste Woche fahre ich zu evtl. zu HEMA und zum Drogeriemarkt, um die Füllungen zu besorgen.

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Mehr zufällig, auf der Suche nach der Packanleitung, stieß ich durch die Internetseite des christlichen Vereins, der die Aktion durchführt, auf Ansätze von Kritik an der Aktion. Und das hat mich sowas von aufgeregt, dass ich noch etwas dazu schreibe.

Ich sage das hier und jetzt direkt, ich habe den HIntergrund für mich ausreichend recherchiert und für mich ist und bleibt das eine kleine schöne Aktion. Nur weil dadurch vielleicht keine wissenschaftlich fundierte nachhaltige Entwicklungshilfe betrieben wird, sondern Kindern "nur" durch ein ein kleines Weihnachtsgeschenk eine Freude bereitet wird, verliert die Aktion für mich nicht ihre Berechtigung.

Meckern, kritisieren, Besserwisserei, Intoleranz gegenüber Andersdenkenden gehört hierzulande zum Alltag. Leider. Der Verein hinter "Weihnachten im Schuhkarton" hat anscheinend seine Wurzeln in der evangelischen Freikirche und Baptistengemeinden in den USA. Für mich ist das kein grundsätzlicher Ansatz zur Kritik. Ich las Sätze wie: …"man sollte in Ländern wie Rumänien und Kasachstan die Wirtschaft stärken um vor Ort Kindern Sachen, die sie brauchen, zu ermöglichen…" Na klar, das ist richtig.

Aber schenken wir uns zu Weihnachten Dinge, die wir brauchen? Eher nicht, oder nicht primär. Eine Freude machen mit schönen Dingen, glänzenden und glitzernden Dingen, ein wenig Luxus, ausserhalb des Brauchens, das macht doch das Besondere aus. Braucht ein kleines Mädchen in Georgien Haarspangen, eine kleine Puppe, eine bunte Mütze, Malstifte oder Zahncreme mit Erdbeergeschmack? Sicher nicht unbedingt, aber ich hoffe, es freut sich einfach darüber.

Man könnte auch stundenlang über den missionarischen Ansatz der Freikirchen diskutieren. Ich selber bin katholisch, kenne aber viele Mitglieder von Freikirchen, die sich ehrenamtlich vorbildlich engagieren, ohne zu missionieren. In meinem Wohnort ist z.B. ein Verein, der aus der örtlichen freikirchlichen Gemeinde entstanden ist, Träger einer Hausaufgabenbetreuung für Kinder mit Migrationshintergrund. Und das seit Jahren sehr erfolgreich, unabhängig von jeder Religion.

Um auf "Weihnachten im Schuhkarton" zurückzukommen, da lese ich z.B. Äusserungen von Kritikern (meistens Berufstoleranzler), dass Angehörige nicht-christlicher Weltanschauungen im Westjordanland ein kleines Geschenk für ihr Kind als respektlos empfinden könnten, nur weil man dort nicht Weihnachten in unserem Sinne feiert. Was für ein empathieloses Verständnis von Toleranz ist das denn?

Die Aktion wird international unter der Bezeichnung Operation Christmas Child durchgeführt. 2009 wurden dabei in 13 Ländern 8,2 Mio Schuhkartons gesammelt und in 108 Ländern verteilt.

Ich werde auf jeden Fall zwei Pakete packen, zur Sammelstelle beim örtlichen Raiffeisenmarkt bringen , das Porto zahlen und zusätzlich weiterhin wie seit Jahren auch Hilfsprojekte in meinem Wohnort unterstützen und für Katastrophenhilfe spenden, das eine schliesst doch das andere nicht aus.

Vielleicht gibt es ja auch bei euch in der Nähe eine Sammelstelle für die "Weihnachten im Schuhkarton" Aktion, ich hoffe, ich habe euch wenigstens neugierig gemacht.

Ach, da fällt mir noch was ein, ich hab mir was Schönes gekauft und damit für eine Aktion zur Hilfe von Frauen mit Brustkrebs gespendet, das erzähle ich euch aber erst morgen, jetzt hab ich erstmal genug geschrieben.

Liebste Grüße

•••• •BARBARA

 

Allgemein Allgemeines

Blogger für Helenes Helfer

10. Dezember 2013
Auch wenn gerade viel los ist in der Blogosphäre, nehmt euch mal kurz Zeit und lest, ihr Lieben.
Denn Weihnachten, das ist auch das Fest der Liebe und des Gebens, und deshalb möchte ich euch heute bitten, mir ein wenig intensiver zuzuhören.
 
Wer schon länger meinen Blog verfolgt, kennt meine ganz besondere Beziehung zu Marisa und dem Verein Helenes Helfer e.V.
Ich lernte Marisa bei einem meiner Workshops vor über 4 Jahren kennen, kurz nachdem mein Mann starb und sie einige Zeit vorher ihre kleine Tochter Helene verloren hatte. Schicksalsschläge verbinden nicht nur, so ein Band ist etwas ganz Spezielles und Besonderes.
 
Im April des folgenden Jahres sammelten wir beim 2. CAR, dem Scrapbooking-Wochenende in Oberwinter, Geldspenden und Bastelspenden für den damals noch jungen Verein Helenes Helfer e.V., den Marisa, ihr Mann und Freunde gegründet hatten. Marisa fuhr, vollbepackt mit Bastelspenden und einem Scheck zurück nach Hause und wir freuten uns!
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In den darauffolgenden Jahren war es ganz selbstverständlich für uns, diese liebgewordene Tradition fortzusetzen, und selbstverständlich werden auch im nächsten Frühjahr beim 6. Crop am Rhein wieder viele spendenwillige Gäste dazu beitragen, einen Beitrag für Helenes Helfer zu leisten, nicht wahr, Mädels?
 
Vielleicht auch, weil bald Weihnachten ist, aber nicht nur deshalb, haben sich jetzt Blogger für die Aktion "Blogger für Helenes Helfer e.V." zusammen getan, jeder mit einer anderen Geschichte. Der kleine Moritz, über den hier gleich berichtet wird, lebt in genau dem Kinderheim, wohin unsere Spenden mit Bastelmaterial vermittelt werden, das freut mich ganz besonders.
 
Marisa erzählt euch hier mit ihren Worten ein wenig über den Verein und Moritz:
 
Helenes Helfer e.V. wurde Anfang 2010 von 13 Freunden in Berlin und Hamburg gegründet, um aus der Geschichte der kleinen Helene eine nachhaltige Plattform für die durch Helene sichtbar gewordenen Hilfsbereitschaft zu schaffen (mehr Details dazu gibt es hier: http://www.helenes-helfer.de/ueber-uns). Helenes Helfer engagiert sich für Kinder, die aufgrund ihrer individuellen Schicksalsschläge kein unbeschwertes Leben führen können. 
 
Die Familien und Kinder, die wir unterstützen, lernen wir überwiegend durch Einrichtungen wie Kindernintensivpflegedienste oder Kinderhospize kennen. Es gibt Kinder, die wir seit einigen Jahren dauerhaft mittels Therapien (insbesondere unseren Musiktherapien) unterstützen. Anderen Familien greifen wir mithilfe kurzfristiger Anschaffungen medizinischer Geräte oder sonstiger Hilfsmittel, die NICHT von den Krankenkassen übernommen werden, unter die Arme. Durch unsere jahrelange Zusammenarbeit mit Scrap-Impulse konnten wir darüber hinaus auch regelmäßig Einrichtungen mit Bastelmaterial-Spenden beglücken (http://www.helenes-helfer.de/projekte/bastelmaterialspenden). 
 
Zuletzt konnten wir die Blaue Gruppe, eine Wohngruppe im Elisabeth-Weiske-Heim in Berlin, mit mehreren Kisten Bastelmaterial ausstatten. In der Gruppe wohnen insgesamt 8 Kinder, Jugendliche und junge Erwachsene mit geistigen Behinderungen. Wir kennen die Blaue Gruppe bereits seit Anfang 2011, denn seitdem unterstützen wir den heute achtjährigen Moritz (http://www.helenes-helfer.de/projekte/weitere-projekte/moritz). Moritz kam mit leicht geistiger und körperlicher Behinderung zur Welt. Er verlor seine Mutter nach einer schweren Krankheit und hat in der Blauen Gruppe eine neue Heimat gefunden. 
 
Neben einem monatlichen Taschengeld, mit dem wir Moritz nachhaltig beiseite stehen, haben wir auch immer ein offenes Ohr für die Blaue Gruppe als Ganzes. So konnten wir beispielsweise eine Gruppenreise (http://www.helenes-helfer.de/projekte/weitere-projekte/blaue-gruppe-2) unterstützen. 
 
Unser Portfolio an Projekten ist sehr vielseitig und man kann sich auf unserer Website ein umfassendes Bild machen: http://www.helenes-helfer.de/projekte
 
Besonders wichtig ist mir, zu erwähnen, dass Helenes Helfer rein ehrenamtlich arbeiten. Wir betreiben den Verein in unserer Freizeit und sämtliche Materialien wie Flyer, Briefpapier und sonstige Werbemittel werden stets gesponsert. 
 
 
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So, ihr Lieben, jetzt bin ich wieder dran.
 
Mit dieser Gruppe wunderbarer Blogger, nämlich
 
– Andrea von Jolijou, sie schreibt über Jennys Liftsystem 
– Clara von Clara-online, sie schreibt über Lennox Hippotherapie
– Martina von Formtiere, sie schreibt über Pascal (das neueste Projekt für 2014)
– Nina von Hedinaeht, sie schreibt über Emma und Maria im Kindertageshospiz
– Okka von Slomo, sie schreibt über Ben's Musiktherapie
– Anna von Berlinmittemom, sie schreibt über Juvals Musiktherapie
– Halima von Mama Mia, sie schreibt über Azras Musiktherapie
– und natürlich Marisa von engelenchen
 
möchte ich euch bitten, die Geschichten dieser Kinder zu lesen und euch ein Bild über den Verein zu machen.
Und für Helenes Helfer zu spenden!
Noch ein paar Socken für den Schwiegervater, ein Kalender für Tante Frieda, hmmm, nicht so der Brüller, wie jedes Jahr.
Vielleicht verschenkt ihr lieber eine Weihnachtskarte, auf der ihr mit ein paar Sätzen erzählt, dass ihr, statt wieder Socken zu kaufen, eine Spende gemacht habt?
 
Ich glaube, das tut gut, dem Spender und dem Beschenkten unter'm Tannenbaum.
Wenn Schwiegerpapa oder Onkel Hannes da kein Verständnis für haben, macht ihr es einfach trotzdem 😉
 
Und jetzt los, mit ein paar Euros könnt ihr viel bewegen! Die Spendenplattform betterplace.org habe ich neulich schon für eine Spende für Flutopfer auf den Phillipinen genutzt, ganz easy und eine tolle Sache, mit 2-3 Klicks spenden zu können, einschließlich Spendenquittung.
 

Jetzt spenden mit betterplace.org!

 

Ganz ganz herzlichen Dank für's Zuhören, hüpft auch mal rüber auf die anderen Blogs und nicht vergessen, den Spendenbutton anzuklicken, jede kleine Spende hilft!

Ich halte euch über den Erfolg auf dem Laufenden und werde berichten, selbstverständlich.

Und morgen gibt es Dezember-Tagebuch und Scrapbooking;-)

•••• •BARBARA 

Crop Am Rhein Event

Lotterie beim C@R 2013

18. März 2013

Einer der Höhepunkte beim Event ist jedes Jahr die Lotterie, und ich möchte mich zum Abschluss meiner Berichterstattung noch einmal ganz herzlich für die vielen großzügigen Spenden unserer Sponsoren bedanken!

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Am Samstagabend nach dem Dinner warteten alle gespannt auf die Ziehung durch unsere Lottofee Shimelle, und die ganze Aktion wurde perfekt und äusserst amüsant von Andrea moderiert und von Sabine präsentiert.

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Es wurde viel gelacht, heftigst applaudiert, Catwalks mit den Gewinnen gelaufen, es war eine umwerfende lustige Stunde mit mehr als 50 glücklichen Gewinnern:

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Ganz besonders freute sich natürlich hier Andrea, die den Hauptpreis, eine Cricut Expression 2, gespendet von Creative Hobbies Group gewonnen hat, ganz viel Spaß mit diesem phantastischen Gerät!

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Der Erlös der Lotterie, sowie eine Spende von Cornelia Löffler, die dazu viele Gäste mit den aufbügelbaren Logos versorgt hatte, geht an den Verein Helenes Helfer e.V.. Auch eine große Menge an Bastelspenden, die Gäste zum C@R mitgebracht hatten, haben wir sortiert, neu verpackt und 6 große Kisten stehen hier fertig zum Versand nach Berlin.

Danke noch einmal an alle Loskäufer und Bastelmaterialspender, auf dem Blog vom Verein Helenes Helfer werden wir in einiger Zeit sicher wieder erfahren, wie unsere Spenden verwendet werden.

Ganz abschliessen kann ich meine persönliche Berichterstattung aber noch nicht.

Der Crop Am Rhein ist auch in diesem Jahr wieder ein wunderbares und unvergessliches Erlebnis gewesen, für unsere Gäste und für mich ganz besonders.

Ein ganz herzliches Dankeschön an alle Mädels, die bei uns zu Gast waren, die zur herzlichen und fröhlichen Stimmung beigetragen haben. Ein komplettes Hotel voll mit Scrapbookern und geballter Kreativität, jedes Bett, jede Zustellmatratze, jeder Stuhl war belegt, und von morgens um 7 bis spät in die Nacht war immer irgendwo im Haus  Gekicher zu hören.

Und zu guter Letzt noch mein größtes Dankeschön an ein perfektes Duo, ohne die es nicht möglich gewesen wäre, die auch vorher und hinter den Kulissen aktiv waren, mich mit Exel-Tabellen (mein persönlicher Albtraum) und ganz vielen Ideen und Recherchen und Hilfen versorgt haben, mich auch mal auf den Boden zurück geholt haben, gefühlte 100 Meter Tische mit Papier bezogen haben, immer mit dem Müllsack unterwegs waren, immer den Überblick behalten haben, stets hilfsbereit und ansprechbar waren, und Verständnis hatten, wenn ich noch um 5vor12 meine Workshops vorbereiten musste;-)

Andrea und Sabine, ihr seid die Besten !!

Wir sehen uns beim C@R 2014 ….

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•••• •BARBARA 

Crop Am Rhein Event

das kreative Heilen

21. April 2012

Auf jeden Fall muss ich zuerst mal ein ganz dickes DANKESCHÖN loswerden, an euch alle, hier und bei Facebook. Eigentlich soll es bei Scrap-Impulse hauptsächlich um schöne Dinge gehen, um Kreatives, um Spaß, um Scrapbooking. Da das fest zu meinem Leben gehört, bekommt ihr durch diesen Blog manchmal auch einen Einblick in mein Leben, zwangsläufig sozusagen;-)

Mein Leben soll also nicht der Inhalt dieses Blogs sein. Manchmal gibt es aber Situationen, wie im Moment, wo ich euch erzähle wie es mir geht, warum es mal nicht so viel Neues und Kreatives zu Zeigen gibt.

Umso mehr hat es mich gefreut und hat es mir richtig, richtig gut getan, eure lieben Wünsche zu lesen, eure Anteilnahme zu spüren, und auch deshalb habe ich das Gefühl der Berg wird kleiner, die Sandkörner weniger, und ich sehe klarer und ich seh wieder Licht.

Gestern abend habe ich ganz intensiv auch wieder gemerkt wie gut es mir tut, kreativ zu sein, alles liegen und stehen zu lassen und zu spielen, mit Farben, Fotos und allerlei anderem Zeugs.

Für den Mixed-Media-Workshop am Freitagnachmittag beim CAR 4 habe ich eine Leinwand gestaltet, und es hat unglaublich viel Spaß gemacht. Für einige Stunden (na, ja, ich hatte teilweise das Headset zum telefonieren im Ohr)haben sich zumindest meine Hände und mein Kopf entspannt, aber sowas von !!

Natürlich kann ich euch nicht das ganze Projekt zeigen, in meinen Workshops gibr es immer den Überraschungsfaktor, aber ein klitzekleines Stückchen seht ihr hier:

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So, nun schwing ich mich ins Auto und auf nach Maastricht in Holland,um mein größtes Kind mit all ihrem studentischen Krempel im Taxi Mama wieder nach Hause zu befördern.

Hier im Haus sieht es bald aus wie im Warenlager eines Scrapbooking-Ladens, ich komme kaum in meinen Keller vor lauter Kisten mit Material, Lotteriepreisen, 90 sperrigen gepackten Goodie-Bags auf meinem Esstisch und vielen Kisten mit Bastelspenden.

Ich zeig euch bald Fotos davon, und nun wünsche ich euch ein schönes Wochenende und bin weg;-)

•••• •BARBARA