Mein Dezembertagebuch ist ein umfangreiches Projekt. Genau genommen ist es mein wichtigstes, persönlichstes, umfangreichstes und kreativstes Projekt des ganzen Jahres. Das mir dazu die meiste Freude macht und die intensivsten Erinnerungen für Jahre schafft.
Zum 17. Mal. Ich habe dazu schon vieles gezeigt, geschrieben und veröffentlicht.
Und mein Mantra ist: … besser fertig als perfekt.
Wir kennen es wahrscheinlich, der Dezember kann bei aller Freude schon mal stressig werden. Die erste Hälfte meines Albums habe ich früher bis Mitte Dezember geschafft, und ab dann ist oft eher Familienzeit. Oft habe ich dann zwischen den Tagen am Jahresende, wenn alle Kinder wieder weg sind, Zeit und Muße, um mein Dezembertagebuch fertigzumachen. Im vergangenen Jahr hat unser Überraschungstrip nach Paris ich allerdings alle Routinen über den Haufen geworfen und wenn meine Kinder – selten genug – bei mir sind, ist keine Bastelzeit. Die habe ich den Rest des Jahres genug.
Als am 29.12. das Haus wieder leer war, begann ich also, mein Dezembertagebuch 2025 zu füllen.
Bei jedem meiner Alben stelle ich eine interessante Entwicklung fest. Anfangs nehme ich mir viel Zeit für spielerische Details, unterschiedliche Techniken und Klipp Klapp Schnick Schnack. Alle neuen Stempel und Stanzen müssen probiert werden, es macht Spaß an dunklen Winterabenden.
Wobei mein Fokus im Dezembertagebuch immer auf Fotos und Texten liegt. Das ist die Essenz des Projektes für mich. Nicht tausend Puffy Sticker mit Schlittschuhläufern, Handschuhen und Schneemännern (ist ja inzwischen im Dezember auch unrealistisch). Sondern die Erinnerungen und Geschichten.
Dieser Ansatz führt seit vielen Jahren bei mir zum bewussteren Erleben der Adventszeit. Der Blick auf Details ist nochmal geschärft, ich mache wesentlich mehr Fotos von dekorativen Kleinigkeiten und dem Umfeld, ob zuhause oder unterwegs.
Ich schaue bewusster, ob mir im Alltag Post, Papier , Verpackungen, Starbucks Becher oder sonstiges begegnet, was mit ins Album passt. Wobei es am Ende nur ein Bruchteil der Fotos tatsächlich ins Album schafft, sonst würde es zu dick. Aber wie gesagt, ich laufe mit offenem Herzen durch die Zeit und versuche, ein wenig der Magie und der Lichter einzufangen.

Wie das Cover und die Basis vom Dezembertagebuch entstanden sind, könnt ihr im Beitrag zur Adventswerkstatt nochmal genauer nachlesen.
Das Album ist jetzt bereits so dick, dass ich inzwischen nach der Hälfte auf größere Buchringe mit mit 5 cm Durchmesser* umsteigen musste. Hoffentlich reichen die …

Dezembertagebuch 2025, 1. bis 5. Dezember und Fototipps
Am Anfang von jedem Dezembertagebuch fasse ich meine Erwartungen und Gedanken kurz zusammen. Ich mag die Haptik von transparenten und halbtransparenten Seiten zwischendurch.

Ebenfalls am Anfang im Dezembertagebuch ist immer ein großes Foto unseres Hofbaumes, da wir ihn am ersten Adventswochenende aufstellen und er ist einfach der beste Anfang im Album.
Die Innenseiten meines Albums sind 15 x 12 cm, also muss ich mich in der Anzahl der Fotos reduzieren.

Die Fotos für das Dezembertagebuch drucke ich in individuell passenden Maßen zuhause auf meinem Canon Pixma Drucker*. Dafür nutze ich das Programm iPhoto auf meinem MacBook, dort ist auch meine gesamte Fotomediathek gespeichert, mit dem iPhone synchronisiert und nach Monaten geordnet. Die meisten größeren Bilder im Album – also wenn ich nur ein Foto pro Seite verwendet habe – habe ich im Format 10 x 8 cm ausgedruckt.


















Die erste Hälfte vom Dezembertagebuch 2022 hatte ich euch bereits gezeigt, das war die Zeit
Es gab einen sehr reduzierten Adventskalender für meine großen Kinder, für die Zeit, in der sie bei mir waren. Und neue Christmas Sweater! Wir lieben sie. Die Hülle auf der rechten Seite hat zwei Fächer in 10 x 10 cm, ich mag diese unregelmäßig großen Seiten, das Hervorlugen anderer Seiten und die Haptik.
Die Gäste der diesjährigen Adventswerkstatt erwartete ein umfangreiches Materialpaket, viel Technik und neue Ideen. Und Handarbeit war gefragt. Ich arbeite in meinen Workshops immer weniger mit “fertigen Embellishments” und vorgefertigten Produkten, sondern kombiniere gerne Mixed Media Techniken mit einigen gekauften Produkten. Aber das “handmade”, die Handarbeit und auch kleine Unebenheiten sind inzwischen mein Signature Look.
Die Stanzschablone für den Kranz ist Bestandteil des Materialpaketes für die Adventswerkstatt. Den ausgestanzten Kranz haben wir im Workshop noch mit 







