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Give Away Herz & Seele Shopping Stempel

Produktpiraterie, Finger weg, denn Geiz ist nicht geil. Giveaway!

22. Juni 2019

*Werbung* Heute gibt es mal wieder Klartext im doppelten Sinne! Denn  Produktpiraterie und Plagiate im Kreativbereich ärgert mich immens. Diesen Text beziehe ich jetzt hauptsächlich auf den Kreativbereich und unser Hobby Scrapbooking und Basteln, weil ich mich in dem Bereich am besten auskenne.

Zum Schluss habe ich noch ein paar wunderhübsche Gewinne für euch. Aber vorher bitte ich euch, diesen Text zu lesen, um meinen Unmut vielleicht etwas nachvollziehen zu können.

Klartext Dani Peuss Stempel

Ganz aktuell bin ich durch den Blogbeitrag von Andrea Gomoll wieder auf die Problematik Produktpiraterie sowie den Handel mit dreisten Kopien deutscher Designer aufmerksam geworden. Unter der Hand wusste ich bereits seit geraumer Zeit, dass unter anderem in Facebook-Gruppen reger Handel mit gefälschten Stempeln und Motivstanzen getrieben wird. Leute, das ist nicht o.k.!

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London Reisen

London, heiße Tage, Hoteltipp, Shopping, Essen und Dreamgirls

26. Juni 2017

Unglaublich, aber wahr! Und so untypisch für London, wer rechnet denn mit sowas.

Für unsere kleine Städtereise am vergangenen Wochenende hatten meine Tochter und ich rein zufällig den heißesten Junitag in London seit 40 Jahren erwischt. Die Reise hatte ich ihr zum bestandenen Master-Abschluss geschenkt. Das Kind war als Einzige der Familie tatsächlich noch nie in der englischen Hauptstadt. Ich selbst zuletzt vor fast genau zwei Jahren, dazu habe ich bereits einige Berichte über London und mein erstes Reisetagebuch geschrieben. Klickt euch gerne durch, so bekommt ihr noch mehr Tipps, auch zum Thema Wohnen über airbnb.

London Bridge

Dieses Mal hatte ich zwei Übernachtungen im Hotel gebucht, dazu die Fahrt mit dem Eurostar.

Denn Spar-Angebote sind oft gar keine!

Nach längeren Recherchen und dem Sichten von (scheinbar) günstigen Angeboten Flug – Hotel stellte sich heraus, dass diese vermeintlichen Schnäppchen fast arglistig täuschen. Da liest man dann z.B. : 3 Tage London für 169,-€. Na klasse, das hört sich super an. Klickt man sich aber durch die Details zur Buchung, gilt dieser Preis nur für ein einziges ganz bestimmtes Datum, und nur für Flughafen Paderborn oder Frankfurt Hahn oder so. Das angebotene Hotel liegt weit ausserhalb des Stadtzentrums, und man kommt entweder in Stansted oder Luton an, die Flughäfen liegen ebenfalls weit draussen vor der Stadt (teure zusätzliche Transferkosten). Ankunft am 1. Tag abends, Rückflug am 3. Tag morgens. Also eigentlich hat man nur zwei Tage in der Stadt. Das ist doch alles Mist, dachte ich.

Bei meinem Wunschdatum und dem uns nächstgelegenen überhaupt verfügbaren Flughafen Köln war ich auf einmal bei einer Summe von 489,-€. Nix Schnäppchen mehr.

Dazu kommt der Zeitfaktor, und erstmal zum Flughafen und wieder zurück kommen, stundenlang vorher da sein, alles blöd.

Die praktischste Lösung war wieder, wie bereits zwei Jahre vorher, der ICE bis Brüssel, und dann weiter mit dem Eurostar. Morgens um 7 hier vor der Haustür in die Bahn, mittags um 12 Ortszeit in Kings Cross St. Pancreas aussteigen, mitten im Zentrum von London. Das Ganze zum DB Sparpreis von 150,-€, inklusive Sitzplatzreservierung. Im Brüssel erfolgt bereits die Einreisekontrolle für England, deshalb plant die Suchmaschine der Deutschen Bahn gleich eine gute Stunde Transitzeit mit ein.

Den Bahnhof Kings Cross St. Pancreas in London muss man gesehen haben, ob man mit der Bahn anreist oder nicht. Hier sieht man die Rückseite, Harry Potter Fans wird die Fassade sicher bekannt vorkommen.

Überhaupt, es wird in diesem Jahr 20 Jahre Harry Potter gefeiert!

Kings Cross St. Pancreas London

Kings Cross St. Pancreas London

Unser Hotel in London, günstig und empfehlenswert

Wir wohnten im Mowbray Court Hotel.  Es liegt sehr gut erreichbar um die Ecke der U-Bahn-Station Earls Court. Die Gegend ist ganz passabel, es gibt kleinere Supermärkte, Restaurants und Pubs in diesem Viertel. Gebucht hatte ich über das Portal agoda.com, dort gab es den günstigsten Preis für das Hotel.

Mowbray Court Hotel London

Mowbray Court Hotel London

Mowbray Court Hotel London

Sehr praktisch, besonders wegen der Hitze in der Stadt, fanden wir Kaffee und das Gratis-Wasser in der Lobby. Wir haben uns jedes Mal Wasser mitgenommen, wenn wir unterwegs waren. Im Zimmer gab es auch jeden Tag Wasser, Kaffee und Tee.

Irgendwie habe ich vor lauter Instastories-Videos filmen vergessen, ein Foto vom Zimmer zu machen. Es lag unterm Dach in der 4. Etage, war klein, aber sauber und praktisch eingerichtet. Wir hatten ein Zimmer mit zwei Einzelbetten, die allerdings recht schmal waren. Für Paare oder große Menschen ist wahrscheinlich ein Zimmer mit Doppelbett besser. Das Bad war neu, und winzig, aber mit Regendusche. Zu zweit drin könnte es eng werden, deshalb genug Zeit einplanen, um das Bad nacheinander zu benutzen 😉

Das Fenster war zu öffnen, das finde ich als Frischluftfanatiker in der Nacht sehr wichtig.

Mowbray Court Hotel London

Da das Frühstück im Zimmerpreis inklisive war, haben wir am ersten Morgen dort gefrühstückt. Sagen wir mal so: man kann, muss aber nicht. Toast, Obst, Croissants, Müsli, Saft usw. Marmelade, Honig und Käse abgepackt, man wird satt.

Essen und Trinken in London

Am zweiten Tag haben wir uns allerdings etwas gegönnt und haben bei Le Pain Quotidien in Covent Garden gefrühstückt.

Breakfast Le Pain Quotidien Covent Garden London

Le Pain Quotidien Covent Garden London

Ich muss gestehen, dass wir uns zwar einiges vorgenommen hatten zum Thema Essen, aber es war einfach viel zu warm dafür! So mussten die klassischen Fish & Chips, die es in fast jedem Pub gibt, genau so auf den nächsten Besuch verschoben werden, wie die Bubble Waffles, die es an den zahlreichen Food Trucks gab.

The Covent Garden Pub London

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Direkt auf dem Weg zwischen der U-Bahn Station Earls Court und unserem Hotel gab es eine Filiale von Pret A Manger, die kannten wir schon aus den USA und es gibt sie in London fast an jeder Ecke. Alles organic, also Bio, und zum Mitnehmen oder dort essen, sehr praktisch, nicht teuer und gut.

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Als bekennende Burger-Esser und Five Guys Fans mussten wir selbstverständlich auf dem Weg zwischen Picadilly Circus und Leicester Square am ersten Abend zuschlagen. Ich hatte so einen Hunger, dass ich den Burger VOR dem Essen nicht fotografieren konnte, sorry 😉 Wir finden, Five Guys hat die besten Burger und Fries!

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Bekanntermaßen gibt es eine wirklich große Auswahl an Restaurants verschiedenster Richtungen in London. Lange vorbei sind die Zeiten, als die englische Küche aus Shepherds Pie und grünen Erbsen zu Fish&Chips bestand. Heute findet sich für jeden Geschmack und Geldbeutel etwas. Wir haben zum Beispiel bei Vital Ingredient mittags gegessen. Das Konzept der Franchise-Restaurants wurde von verschiedenstem Street Food inspiriert, unser Salat (den man sich selbst zusammenstellt) war gut und sehr frisch.

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Hier kamen wir eher zufällig vorbei und da es zu heiß zum Essen war, wurde ein Dutzend der köstlichen Krispy Kreme glazed Doughnuts in der Bahn mit nach Hause geschleppt. Mein Sohn freute sich und als ich den Hund spätabends nach unserer Heimreise bei ihm in der Stadt abholte, stand er schon mit der Tupperdose bereit. Also der Sohn, nicht der Hund 😉

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Sightseeing in London, aber nicht zuviel

Meine Tochter hatte sich für ihren ersten Besuch in London gewünscht, nicht „nur“ das Touristenprogramm abzuspulen, sondern einfach herumzulaufen und zu schauen (und zu shoppen, dazu kommen wir gleich noch). Ich hatte mir einige Tipps zu London auf mein Pinterest Board gepinnt, aber die 10 most instagrammable places sind es dann doch nicht geworden. Das Kind war eh schon genug genervt von meiner Fotografiererei und den Instastories parallel. Da ich den Reserveakku der großen Kamera zuhause vergessen hatte, fiel das mit dem richtig gut Fotografieren am zweiten Tag sowieso flach, schlechte Planung, Frau Haane!

In jedem Fall lieben wir aber die Sicht von oben, in jeder Stadt gibt es ja bestimmte Aussichtspunkte, die wir gerne ansteuern.

Man sagt, von hier oben hat man eine tolle Sicht auf die Stadt. Aber bei 31 Grad im Schatten hatte ich doch Bedenken, die 311 Stufen zum Monument hinaufzusteigen. Als wir hier an der U-Bahn Station Monument ausstiegen, fühlte ich mich ein wenig an Boston erinnert, der Kontrast von alten und neuen Gebäuden direkt nebeneinander fasziniert mich einfach.

Monument London

London Financial District

Einen besonderen Kontrast zu den modernen Gebäuden rundherum bildet Leadenhall Market, zweifelsohne werden Harry Potter Fans hier die Diagon Alley, die Winkelgasse aus dem Stein der Weisen, erkennen. In seiner jetzigen Form wurde der Komplex 1881 errichtet und ist sicher auch am Abend nett, mit Restaurants, Bars und kleinen Geschäften.

Leadenhall Market- Londons Winkelgasse

Leadenhall Market- Londons Winkelgasse

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Ohne Mengen von Cold Brew Eiskaffee und Wasser hätten wir übrigens die Tage nicht überstanden, wir sind so viel gelaufen! Die Hälfte fast unterirdisch, denn auch die Fußwege in den Stationen der Tube, so wird die U-Bahn in London genannt, sind lang. Aber Starbucks oder Costa Coffee gibt es zum Glück an fast jeder Ecke. Und jede Menge der angesagten Läden, wo die Hipster und Insta-Queens sich ihre grünen Detox-Drinks holen.

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Zurück zum Thema Aussicht von oben, der Skygarden wartet!

Für den kostenlosen Besuch des Skygarden musste man vorab online einen Slot reservieren, ich hatte am Abend vorher vom Handy aus die Zeit von 10.30 Uhr reserviert. Man darf mit dem auf’s Handy gesendeten (oder ausgedruckten) Ticket eine Stunde oben bleiben. Wegen verständlicher Sicherheitsmaßnahmen wird nach Einlasskontrollen jeweils nur eine bestimmte Anzahl Besucher zugelassen. Man kann bis zu zwei Monate im voraus reservieren.

Atemberaubende 360 Grad Sicht von der Glaskuppel aus! Man kann an einer Seite auch nach draussen, es gibt ein Cafe und Restaurant und die Pflanzen werden ständig benebelt. Urban Jungle sozusagen, hoch über der Stadt.

Skygarden London

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The Gherkin View from Skygarden London

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Tower Bridge view from Skygarden London

Einige der wichtigsten Sehenswürdigkeiten Londons haben wir aber doch mitgenommen, das musste sein. Und ist ja auch mit dem guten Verkehrssystem kein Problem.

Westminster Abbey, Buckingham Palace, Parliament Square mit Big Ben und Kensington Palace mit dem traumhaft schönen white Garden, der zu Ehren von Princess Diana in diesem Jahr angelegt wurde. Kensington Palace war der Wohnsitz der Prinzessin und wird jetzt von Sohn William und seiner Kate genutzt. Leider haben wir sie nicht gesehen, aber der Park und Kensington überhaupt sind immer einen Besuch wert.

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Im Kensington Gardens Park befindet sich die Serpentine Gallery. Dort wird jedes Jahr als Kunstobjekt ein neuer Pavilion errichtet. In diesem Jahr wurde der Serpentine Pavilion von Diébédo Francis Kéré gebaut. Meine Tochter hatte bereits in der Neuen Pinakothek in München eine Ausstellung des mit vielen Preisen ausgezeichneten Architekten aus Burkina Faso gesehen und war enttäuscht, dass der Serpentine Pavilion 2017 erst am Tag nach unserer Abreise offiziell eröffnet wurde. Wenigstens von draussen konnten wir ihn aber sehen.

Serpentine Pavilion 2017 London

Am ersten Abend ging es noch schnell zum Tower und der Tower Bridge, das ist ja die Brooklyn Bridge von London sozusagen. Einmal drüberlaufen muss einfach sein. Da es tagsüber so heiß war, genossen wir die Stimmung am Wasser und den frischen Wind auf der Brücke.

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Shopping in London

Das ist aufgrund der Preise nichts, was man unbedingt machen muss, aber manche Sachen gibt es eben zuhause in Deutschland nicht. Zum Glück war aber schon fast überall SALE, so ein Zufall. In der Carnaby Street gab es die Superga Sneaker mit Studentenrabatt. Auch sonst ganz nett zum Bummeln, die legendäre Straße.

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Und kein London-Besuch ohne Anthropologie! Alleine wegen der Dekorationen staune ich jedes Mal. Und es war auch SALE. Der Vorteil der Zugfahrt ist ja auch, dass es kein wirkliches Gepäcklimit gibt, ein paar kleine Schälchen mussten also mit. Bei den Tassen habe ich mich schweren Herzens zurückgehalten, ich kann bald einen Tassenshop eröffnen.

Anthropologie London Regent Street

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Ganz niedlich fanden wir diese kleine Straße, Cecil Court im Stadtteil Westminster. Nette kleine Vintage Shops. Mir hatte es das U-Bahn Schild in diesem Laden mit wunderschönen alten Prints und Karten angetan, aber da es ein Original aus den 70ern war, kostete es ohne Rahmen 1400,- Pfund, leider nein.

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Meine Freunde, die kurz vorher in London waren, hatten zufällig in einer kleinen Seitenstraße Blade Rubber Stamps entdeckt, klar, dass ich dort vorbei musste. Und natürlich habe ich auch etwas gekauft, man findet ja immer etwas in diesen Shops 😉

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Bei GAP war alles reduziert, sehr fein, Tüte voll. Und mir fiel dieses Statement auf, starke Sache! Ein Model mit Kopftuch wirbt für dieses Label aus den USA, das für junge sportliche Mode steht. Gerade jetzt sind solche Aussagen, wenn auch indirekt, wichtig.

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Was ich nicht gekauft habe?

Das hier, gesehen bei M+S Food. Leider waren wir da auf dem Weg ins Theater und später hab ich es vergessen. Beim nächsten Mal muss das mit!

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Musical in London

Das muss einfach sein. Hierzulande ist das Angebot an Musicals ja eher bescheiden. Wir sind große Musical Fans! Ich habe in London schon Phantom der Oper, Les Miserables, Book of Mormon und Sunset Boulevard gesehen. New York und London bedeutet deshalb immer auch Oper, Musical oder wenigstens Kino.

Meine Tochter wollte gerne Dreamgirls sehen, da sie den gleichnamigen Film schon super fand. Wir kauften die Karten in der Ticket Booth am Leicester Square Tickets für den nächsten Abend. Kosten: 21 Pfund pro Ticket, Grand Circle Plätze. Sehr sehr weit oben, aber es gibt Ferngläser, kein Problem. die Hauptrolle (Effie White) wird von Amber Riley gesungen, bekannt aus Glee. Ein solches Stimmvolumen habe ich lange nicht gehört, sensationell! Das Musical ist an die Geschichte der Supremes und Diana Ross angelehnt. Da es über mehrere Jahrzehnte geht, haben  die Darsteller so oft die Kostüme und Perücken gewechselt, dass einem schwindelig wurde. Die Tanzszenen und die Inszenierung, grandios.

Es herrschte strengstes Fotografierverbot, und auf die Einhaltung wurde ständig von hinten geachtet, keine Chance für heimliche Bilder. Nicht, dass ich es nicht gerne versucht hätte 😉

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London per U-Bahn und Bus

In den unterirdischen Gängen der Tube und der älteren Wagen der Picadilly-Linie, mit der wir überwiegend gefahren sind, herrschte aufgrund der Hitzewelle über 40 Grad. Keiner hat sich aufgeregt, keiner hat rumgemeckert. Wir sind ja nicht in Deutschland. Auch in den Geschäften war es teilweise recht heiß, man merkte eben, dass Gebäude in England normalerweise nicht, wie in den USA, so drastisch mit Klimaanlagen ausgestattet sind. In den neueren Waggons der District Line z.B. war es angenehmer, weil es klimatisiert war.

In den bekannten roten Bussen gibt es anscheinend auch keine Klimaanlage, ich sitze übrigens am liebsten oben in der ersten Reihe. Für eine solche Sicht kann man schon mal schwitzen.

Wenn man länger als einen Tag in London ist, empfielt sich die Oyster Card. Eine Prepaid Karte, die man gegen 5 Pfund Kaution an jedem Ticketautomaten bekommt und immer wieder aufladen kann. Sehr praktische Sache! Man zieht die Karte beim Betreten und Verlassen der Stationen über ein Lesegerät und verfährt so sein Guthaben. Wir haben pro Person ca. 25 Pfund verfahren in knapp drei Tagen. Natürlich haben wir die Karten NICHT zurückgegeben vor der Abfahrt, gehen sie nicht über Los, kassieren sie nicht ihre 5 Pfund und das Restguthaben wieder ein. Schlicht vergessen. Aber es verfällt ja nichts, bei der nächsten Londonreise denke ich SICHER daran, die Karten mitzunehmen 😉

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Zum Abschluss noch ein Wort zur Sicherheitslage in London.

Nach den Nachrichten der letzten Wochen war mir schon ein wenig mulmig, man kann das einfach nicht komplett ausblenden. In der Stadt war eine starke Polizeipräsenz spürbar, aber nicht bis an die Zähne bewaffnet, so wie ich es eine Woche vorher in Hamburg bemerkt hatte.

Es gab Absperrungen im Regierungsviertel und um den Buckingham Palace. Aber das war es auch schon. Die Stimmung war völlig normal, die Leute freundlich und ruhig. Hätte mir nicht ständig jemand ein gut gemeintes „passt auf euch auf“ auf’s Handy geschickt, hätte ich nicht weiter darüber nachgedacht.

Apropos Handy, kein Netz in der U-Bahn, kein WiFi, die Leute lesen Zeitung! Ein ungewohntes Bild.

Und das hier.

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Jetzt habe ich das Wichtigste zusammengefasst, hoffentlich habt ihr durchgehalten?

Eigentlich wollte ich ja den Beitrag in zwei Teilen schreiben, aber die Idee kam mir erst zu spät, als ich schon fast alle Fotos hochgeladen hatte. Tja, wenn man einmal im Flow ist und Zeit hat, muss man das ausnutzen. Wenn ihr Fragen oder Anmerkungen habt, freue ich mich über Kommentare! Und auch sonst natürlich, wenn euch der Beitrag gefällt zum Beispiel 😉

In jedem Fall finde ich es wunderbar in Europa so zentral zu wohnen, dass man schnell in Paris, London oder Berlin ist. Und ich hoffe, dass dieses Brexit-Theater das schnelle und unkomplizierte Reisen mit Personalausweis nicht schwieriger oder teurer macht.

Denn ich möchte noch öfter nach London, vielleicht auch mal zur Vorweihnachtszeit.

Habt eine gute Woche!

Ales Liebe

Barbara

Leckeres Reisen Shopping Unterhaltsames

Shopping und Essen in Venlo, NL, meine Tipps

16. August 2014

Heute nehme ich euch mit nach Venlo, da war ich am vergangenen Montag.

Wenn man das Glück hat so nah an der Grenze zu wohnen wie wir, ist es nach Holland fast nur ein Katzensprung, ich mag Holland gerne. Die Häuser, die Menschen, die für unsere Ohren witzige Spache (3xbellen …).

Und Venlo hat sich in den letzten Jahren sehr positiv entwickelt, aus Besuchersicht.

Fährt man unter der Woche nach Venlo, läuft vom Geldersepoort (darunter ist eine Parkgarage, riesengroß und günstig) vorbei die Lomstraat lang und macht die Augen zu, dann könnte man auch denken irgendwo im Pott zu sein, im Ruhrpott meine ich. Warum Scharen von Menschen aus dem Giganto-Markt 2 Brüder übervolle Einkaufswagen mit Kaffee und palettenweise Schwipp-Schwapp Dosen in ihre Autos mit deutschen Kennzeichen schleppen wird sich mir nie ganz erschliessen.

Aber samstags sind in Venlo auch Einheimische, ich meine Holländer unterwegs!

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Wohlweislich sieht man aber zu, allerspätestens um 9.30 Uhr ein Parkhaus anzufahren, danach könnte die Parkplatzsuche schwierig werden. Denn samstags ist Markt auf dem Geldersepoort. Auf diesem bunten Markt kann man übrigens sehr günstig Pflanzen kaufen, für Garten und Balkon! Ab 14.00 Uhr ist der Markt zuende, es wird ruhiger, die Blechlawine rollt in Richtung Ruhrgebiet.

Am besten beginnt man den entspannten Bummel durch Venlo mit einen Frühstück, das gibt es in vielen Bistros gut und günstig.

Unser Lieblingsplatz zum Frühstücken (wenn ich das schreibe meine ich meine Mädels, hallo, wir müssen mal wieder zusammen nach Venlo!) ist das Cafe bei V&D

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V&D ist ein kleines aber feines Kaufhaus auf der Vleesstraat.

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Tolle frische Säfte, leckere Sandwiches und Kuchen, auch mittags sehr zu empfehlen.

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Die Abteilung mit Geschirr und Deko bei V&D ist sehr verführerisch. Und neben V&D ist übrigens der örtliche HEMA, falls es jemanden interessiert;-)

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Auch gut frühstücken und einen Snack essen kann man im Cafe Central, direkt am Stadthuis, Markt 1, im Sommer draussen, im Winter gemütlich drinnen

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 Überhaupt kann man in Venlo an jeder Ecke nett sitzen und Kaffee trinken.

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Ich parke immer am Geldersepoort und laufe einmal die Lomstraat, und nach dem Markt weiter die Vleestraat entlang, und über dem Maasboulevard und die Jodenstraat zurück, irgendwie.

Schlenker in diverse Seitengassen natürlich eingeschlossen, da findet man auch noch vieles zu entdecken.

Kommen wir mal zu meinen Shoppingtipps. Mein absoluter Lieblingsladen ist sein vielen Jahren das Olife in der Klaasstraat 5, ein netter Laden mit noch netteren Besitzern (man spricht deutsch). Hier findet sich eine grandiose Auswahl von Balsamico-Kreationen vom Faß.

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Meine heutigen Favoriten sind übrigens heller Limone-Lavendel Balsamico und Blaubeer-Balsamico, unfassbar lecker!

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Man kann alle Sorten probieren und entweder eigene kleine Flaschen zum Abfüllen mitbringen oder Flaschen in verschiedensten Größen dort kaufen.Juli1412Auch die Auswahl an Olivenölen ist groß, das wird ebenfalls vom Faß verkauft. Ich verschenke die Balsamicos auch gerne, die Sachen werden liebevoll verpackt und eignen sich hervorragend als Geschenk ( im Dezember schleppe ich große Tüten aus dem Laden).

Es gibt auch noch allerlei netten anderen Schnick-Schnack, Tischdeko, Küchenzeugs usw.

Mein zweitwichtigster Stop ist immer Jonas het Woonidee, der Shop in zwei Etagen eines winzigen Holland-Hauses, in den/das ich direkt einziehen könnte.

Es riecht sehr gut nach schönen unaufdringlichen Duftkerzen. Ich habe meinen großen Couchtisch dort gekauft. Möbel, Lampen, Dekorationen, alles sehr geschmackvoll und wunderbar stilvoll präsentiert. 

Als ich am Montag in Venlo war, hatte der Shop (wie einige in der Stadt) geschlossen *heul*. Ich habe aber im November letzten Jahres schon Fotos dort gemacht, ich bitte jetzt mal die Tannenbäume zu entschuldigen:

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Eine süße kleine Straße mit vielen netten Geschäften ist die Jodenstraat. Wer Deko sucht ist hier genau richtig.

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Hier sind auch wieder Fotos vom letzten Jahr, Weihnachtsdeko 😉

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Gegenüber gibt es einen ganz entzückenden Laden für Kindersachen, Möbel und Kleidung, leider habe ich mir den Namen nicht aufgeschrieben, er ist in ungefähr der Mitte der Joodenstraat.

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Und noch was für kleine Mädchen:

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Dies war im November das Fenster von Heerlijck Thuis in der Grote Kerkstraat 7

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Geschirr in vielen Variationen, auch für den Garten oder für Camping, ich habe selten so schönes Kunststoffgeschirr gesehen (aber vergessen zu fotografieren).

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Die YOLO-Tasse hatte es mir angetan, ich steh auf diese 4 Buchstaben 😉

Und wieder was Leckeres, die beste Schokolade von Venlo gibt es in der Chocolaterie Het Romerhuis, in der Wijngaardstraat 2.

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Der neuste Treffpunkt ist die Gegend am Maasboulevard.  De Werf, das Restaurant direkt am Wasser sah klasse aus, das teste ich beim nächsten Venlotrip. Dort in der relativ neuen Ecke gibt es auch H&M, Blokker, Saturn und weitere Shops.

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Und direkt in der Nähe, demnächst …

Nicht mein Laden, aber die Teenies pilgern ja in Scharen dorthin, es passt sicher ganz gut in's Shopping Konzept von Venlo.

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Lange nichts gegessen, leckere Waffeln und Kuchen gibt es in der Kleine Kerkstraat. 

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Und ich wieder…

Da sind sie, Pommes von Koala, am Anfang der Lomstraat, gegenüber von den berühmten 2 Brüdern (da kaufen wir u.a. Ketchup Chips von Lays und Mini Dosen Cola Zero (150ml) für den kleinen Durst zwischendurch, dekadent, ich weiss). Ach ja, in Holland gibt es kein Dosenpfand, vergass ich oben zu erwähnen, das erklärt den Umsatz an Getränken bei den 2 Brüdern.

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Na ja, ich hab einfach eine große Schwäche für die Dinger, und bei Koala Express steht immer eine Schlange, aber es geht ganz flott (wie der Name schon sagt), lasst euch nicht abschrecken.

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Sehr nett sah auch dieser neue Laden aus, Ecke Loomstraat/Peperstraat. Konnte ich leider am vergangenen Montag noch nicht selber testen (Frittensünde), aber dort esse ich beim nächsten Mal Salat oder Quiche, das sah alles sehr lecker aus.

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Das war (m)eine kleine Tour durch Venlo, ich hoffe ich habe euch nicht mit zuvielen Fotos erschlagen.

Wenn ihr auch noch Tipps für mich oder andere Leser habt, freue ich mich sehr, wenn ihr mir das in den Kommentaren schreibt.

Bis bald, ich wünsche euch ein schönes Wochenende, ich mache glaube ich Feuer im Kamin, diese Affenkälte und der Regen sind ja nicht zum Aushalten, wir haben August, liebes Wetter !!

•••• •BARBARA