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Warum ich Scrapbooking so liebe, und wie meine Babies (fast) Topmodels wurden

16. April 2015

Ich musste mir das kurz mal wieder in's Gedächtnis rufen.

Denn ich habe eine Art kreative Lähmung. Zuviel unsortiertes Durcheinander auf dem und um den Basteltisch. Zuviel bürokratischer geschäftlicher Papierkram. Zuviele Ideen und Planungen für Workshops und Kooperationen.

Zuwenig Zeit zum Spielen.

Deshalb wollte ich einfach mal wieder feststellen, warum ich eigentlich so verrückt auf dieses Hobby war bin. Ich hab in meinen alten Layout-Galerien gestöbert, und neben den großen Ereignissen der letzten Jahre, die ich dokumentiert habe, hat es hier klick gemacht.

Bei einigen wirklich "alten" Layouts.

Ich nehme euch mit in mein Archiv auf eine kleine Zeitreise und zeige euch, welche kleinen Geschichten bei mir Emotionen auslösen, Schmunzeln, Lachen, Seufzen….

Genau das ist es nämlich, die kleinen Dinge des Lebens, die alltäglichen Geschichten, die man zu leicht vergisst.

Zum Beispiel, dass ich nicht erst seit ein paar Wochen ein zähes Ringen mit einem bestimmten Problem veranstalte, sondern schon seit neun Jahren:

Von Enten und Daunen

Oder wie ich in Holland bei den 2 Brüdern von einer Tüte Ketchup-Chips angegriffen wurde:

Collage 021

So scheinbar banale Sachen wie eine Thermomix-Party (ich hatte ganz vergessen, dass ich so lange ohne leben musste!)

Ws 092

Und wie ich reichlich blauäugig mit meinem minderjährigen Kind in eine hmmm… ziemlich freizügige Fotoausstellung ging.

Mapplethorpe

Die Einkaufsliste für die erste Abi-Klausur in unserem Haushalt, was für eine Aufregung (diese flachte im Laufe der nächsten Jahre und folgenden Abiklausuren merklich ab…) 

Klausurfutter

Und selbstverständlich drückt man als Scrapbooker nachts um 4 auf den Auslöser (ohne iPhones usw, Kamera!)

Mein Kind

Als Scrapbooker habe ich auch wichtige Themen der Zeitgeschichte direkt aufgegriffen, der Papst und Jacko tauchen in meinen Scrapbooks genauso auf, wie meine Familie 😉

Wirsindpapst

Jacko

Und dann war da noch diese Geschichte, hach ….

Topmodels

Und letztendlich hat mich die Frage nicht zum ersten Mal beschäftigt, sondern auch schon vor acht Jahren, wie man auf diesem Layout sehen kann.

Warum.ich.scrapbooke

Jetzt verstehe ich selber wieder, was das Besondere an dieser Art der Dokumentation ist.

Ausserdem, es macht ja auch soviel Spaß, mit immer neuen tollen Papieren, mit Farben und Stempeln und Deko-Elementen die Fotos und Geschichten in Szene zu setzen; den Fotos und Geschichten einen schönen Rahmen zu geben, der sie unterstreicht.

So, aufräumen, los geht's, Buchhaltung ist fertig, keine Termine am Wochenende. Die Voraussetzungen sind günstig, der Vorsatz ist da.

Dann werde ich am Wochenende mal schauen, wie es läuft mit der Kreativität.

Seid herzlich gegrüßt!

Barbara

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10 Comments

  • Reply Barbara 17. April 2015 at 6:02

    Ach Barbara, das sind herrliche Layouts, die Geschichten einfach unbezahlbar! Ich habe bei deinem Journaling z. T. Sehr gegrinst …
    Ich scrappe ja noch so lange wie Du, aber ich merke auch schon, wenn ich in den LOs stöbere, wie wichtig diese Erinnerungen sind. Danke fürs Zeigen …
    LG Barbara

  • Reply Julia 17. April 2015 at 6:39

    Toll Barbara! Danke fürs Zeigen. 🙂
    Genau das macht das Scrappen aus! 🙂
    Ich habe anfangs nicht verstanden, warum manch einer seinen Lieblingsschuh oder das Lieblingsgetränk auf einem Layout verewigt… Mittlerweile mache ich das so ähnlich auch schon selbst und weiss auch warum… 😉
    Viele liebe Grüße
    Julia (die momentan auch ein wenig durchhängt… 😉 )

  • Reply Sandra 17. April 2015 at 7:43

    Dein wunderbarer Beitrag hat mir mal wieder bewusst gemacht, wie und was Scrapbooking eigentlich ist: Das Festhalten von Erinnerungen. Nicht nur das hübsche in Szene setzen von Fotos. Ich bin in letzter Zeit auf einigen Blogs irgendwie etwas Layout-anguck-müde, weil mir vieles einfach zu stylish und substanzlos ist.
    Ich finde es sehr schön, ein paar von deinen „alten“ Layouts anzugucken, und vor allem, die Geschichten zu lesen. Ich habe selber ja häufig Schwierigkeiten mit dem Journaling, obwohl mir sonst ja eher selten die Worte fehlen. 😉 Du machst das mit den Erinnerungen einfach perfekt.
    Ich wünsche dir ein schönes und kreatives Wochenende!
    LG Sandra

  • Reply Petra 17. April 2015 at 9:15

    Was für wunderschöne Erinnerungen! Ich wünsche dir ein schönes, kreatives Wochenende und nehme mir vor, mehr zu meinen Fotos zu Schreiben.
    LG Petra

  • Reply Kirsten Vogt 17. April 2015 at 9:41

    Danke für diesen wunderschönen Einblick in dein Leben und danke für einen kleinen Wachrüttler auch in meinem Kopf.
    Und ich weiß, Barbara DU SCHAFFST DAS!!! 🙂 Am schwierigsten ist immer das Anfangen, wenn man vor Bergen von Papier, Stempeln, Fotos und Co sitzt. Und den Rest, lass den links liegen, es muss auch mal Barbara-Zeit sein 🙂

  • Reply Simone 17. April 2015 at 10:22

    Ich wollte Dir eigentlich schreiben, welches von den antiken Teilchen ich am besten finde, aber es sind alle der Hammer. Total cool fand ich den Abi-Einkaufszettel und vom Journaling MEIN KIND – DEIN KIND. Was hab ich geschmunzelt…
    Danke für den Rückblick!
    Schönes Wochenende
    wünscht die Simone

  • Reply Anni 18. April 2015 at 10:08

    Ein wunderbarer Beitrag, liebe Barbara. Und wieder schaue ich sehnsüchtig auf die tollen Bild-Collagen. Hier stapeln sich die Bilder vom Schüler noch immer in einem großen Karton. Es bleibt noch immer ein großes Ziel, endlich mit dem Scrapbooking zu beginnen…

  • Reply Stephanie Schütze 18. April 2015 at 18:13

    Wunderschöne Geschichten, lustige und nachdenkliche. 🙂 Dankeschön, toller Post! 🙂 LG Stephanie

  • Reply Joel Griffith 21. April 2015 at 4:45

    Great scrapbooking work!

  • Reply Nicky 21. April 2015 at 10:48

    Ich habe gelacht und ein paar Tränchen schimmern in meinen Augen. Es sind herrliche Layouts mit noch wunderschöneren Geschichten – vielen Dank, dass Du diese Momente mit uns teilst.
    Und mir auch einen Schub gibst 🙂 Auch bei mir ist die Zeit knapp, die Ideen stapeln sich in meinem Kopf (in meinem Ideenheft, auf Pinterest…), mein Blog setzt virtuellen Staub an…uff…aber es ist einfach ein wunderschönes Hobby und aufhören kommt gar nicht in Frage 🙂
    Jetzt höre ich auf, Ideen zu sammeln und setze endlich mal ein paar um. Jawoll!!
    Ich hoffe sehr, dass Du ein kreatives Wochenende hattest.
    Liebe Grüße,
    Nicky

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