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Scrapbooking in the good old days, es gab Bücher und Zeitschriften!

25. Februar 2017

Aufräumen und Ausmisten hat ja immer auch etwas Wehmütiges. Nostalgie macht sich breit, Erinnerungen kommen, und natürlich dieses: willst du das wirklich jetzt wegschmeissen? Das war alles so teuer! Das hast du unbedingt haben wollen!

Kennt ihr auch, oder?

Mir ging es vor einigen Tagen so, als ich Türme von Zeitschriften entsorgt habe. Wirklich Türme, ich hatte mehrere Jahrgänge Martha Stewart Living, Better Homes and Gardens und The Simple Things dekorativ auf dem Kamin getürmt. Über Jahre gesammelt und immer wieder mal durchgeblättert, aus einer Zeit vor Pinterest. Zu Staubfängern mutiert, weg damit.

Dann ging es an die Scrapbooking-Magazine. Wer kennt die noch? Unsere geheiligte Creating Keepsakes? Jeden Monat gefiebert und sich drauf gestürzt, wenn das Ding endlich im Briefkasten lag. Ich bin damals morgens, als die Kinder in der Schule waren, Seite für Seite der neusten CK mit meiner Freundin Ines (ehemals Co-Autorin dieses Blogs) am Telefon durchgegangen und wir haben kleine freudige Juchzer ausgestoßen, besonders bei der monatlichen Kolumne unseres Idols Ali Edwards.

Ja, liebe Kinder, damals gab es kein Pinterest, kein Studio Calico und kaum schöne Blogs, es gab Foren (darüber könnte ich einen Roman schreiben), in denen tauschten wir uns aus. Aber wir waren Paperbräute, wir wollten blättern.

Deshalb hechelten wir nach jeder Zeitschrift und nach jedem Buch über unser Lieblingshobby. Es gab etliche monatliche Magazine, Creating Keepsakes, Simple Scrapbooking, Scrapbooks Etc. und Memory Maker (hieß die so?) um nur einige zu nennen. Dazu jede Menge Sonderhefte.

CK Hall of Fame, ich hab alle aufgehoben!

Und jede Scrap-Queen brachte damals ein Buch heraus. 

Faye Morrow Bell, Jenni Bowlin, Rebecca Sower, Karen Russel, kennt die noch jemand?

Scrapbooking books

Schätze aus vergangenen Tagen. 

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Creating Keepsakes Magazine

Damals gab es Scrapbooking Layouts. Nur Layouts in großen Postbound-Alben, vorzugsweise Doppellayouts.

Kein Project Life, keine Mini Books, keine Planner und Smashbooks, kaum gemusterte Papiere und wenn, dann waren sie nur einseitig bedruckt. Embellishments machten wir selber, und jedes Fizelchen Papier und jedes ausgestanzte Dekoteil wurde sorgsam gehortet. Und wir sammelten und tauschten Fibers, diese fusseligen Fäden, was für ein Hype!

Sie wurden dann von richtigen Bändern abgelöst. Zum Glück. Davon habe ich auch noch eine große Kiste, die verstaubt. Seit wann sind noch mal Bänder out of fashion? Ich kann es nicht genau sagen, jedenfalls waren sie auf einmal nicht mehr präsent.

Es gab in jedem Kaff in den USA einen Scrapbooking-Shop, immerhin.

Irgendwann kam Farbe ins Spiel, und Prima Flowers, und Heidi Swapp mit ihrem unkonventionellen Freestyle. Und es bewegte sich was. Neue Hersteller, neue Designer, der Markt wuchs und die Auswahl wurde immer größer.

Erste Monatskits tauchten auf. Label Tulip und Jenni Bowlin habe ich damals direkt abonniert. Auch in Deutschland tat sich etwas, Dani Peuss brachte erst eigene Stempel und dann eigene tolle Kits auf den Markt, andere deutsche Shops zogen nach.

Ach ja, und auf einmal wurde alles DISTRESSED! Abgeschrabbelt, zerknüddelt, zerrissen, mit schwarzer und brauner Stempelfarbe beschmiert 😉 Den Grunge Look perfektionierte Tim Holtz, von uns schnell der Meister genannt, weil er Distress zu einer Marke machte und extrem kreative Techniken mit Stempeln und Farben entwickelte.

Langsam verschwanden die Zeitschriften und Bücher, schleichend irgendwie. Es verlagerte sich immer mehr auf's Internet, obwohl das Internet immer schon Plattform für Scrapbooker war. Nur nicht so extrem, Printmedien und das Web ergänzten sich. Die großen Online-Shops mit eigenen Monatskits und sehr guten Designteams boten ihren Kunden aber hervorragende Möglichkeiten für Anregungen, und vor allen Dingen präsentierten sie die Inspirationen und Anleitungen zeitnah und wesentlich schneller und aktueller.

Und das war auch gut so.

Inzwischen gibt es meines Wissens leider überhaupt keine Zeitschriften oder Magazine zum Thema Scrapbooking mehr. Schade ist das schon. Es hat sicher auch mit den Budgets zu tun, die Werbeetats, über die sich Printmedien überwiegend finanzieren,  sind weggebrochen. Ebenso gibt es kaum noch "richtige" Shops in den USA; das ist naturgemäß dem Online-Handel geschuldet. 

Während ich das hier schreibe denke ich darüber nach, wie sich das geliebte Hobby in den Jahren, in denen ich dabei bin, verändert hat. Von schlicht zu üppig, von verspielt zu vintage, und wieder zurück zu clean und simple. Mode, Interior Design, Lifestyle, irgendwie hängt das ja alles zusammen. Ich habe das Gefühl, es gibt auf der Welt eine Handvoll Designer und Pantone, die geben die Richtung vor, und der Rest entwickelt sich daraus.

Meine Zeitschriften habe ich vor dem Entsorgen nochmal kurz durchgeblättert und so eine kleine Zeitreise gemacht, die sich in meinen eigenen Alben zum Teil auch wiederfindet.

Wie sieht es denn bei euch im Regal aus? Habt ihr Bücher oder Zeitschriften zum Thema Scrapbooking? Erinnert ihr euch an einiges, was ich hier erwähnt habe?

Bin ich zu sentimental? Schliesslich geht es nur um Papier 😉

Auf eure Antworten bin ich sehr gespannt und würde mich freuen, mit euch darüber zu reden, ganz ehrlich!

Alles Liebe

Barbara

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24 Comments

  • Reply Melanie 25. Februar 2017 at 20:16

    Ich habe erst mit dem scrapbooking angefangen, als alle Zeitschriften eingestellt wurden, daher bin ich ganz stolz noch einige der letzten Ausgaben zu besitzen. Ich nehme auch als alte und hege sie wie schätze, also bloß nix einfach wegwerfen. Lg

  • Reply Katrin 25. Februar 2017 at 20:56

    Hallo Barbara, vielen Dank für deinen Bericht. Über dieses Thema haben wir letztes We erst gesprochen. Ich habe ja 2007 erst das Scrapbooking entdeckt. Da war ich auch das erste Mal auf einem Freitagscrop bei dir. Deshalb kenne ich auch nicht alle alten Zeitschriften. Bei mir im Schrank steht noch die Scrap- Art-Zine, Scrapbook Trends und die Esprit Scrapbooking. Im Moment könnte ich mich davon noch nicht trennen. Ich liebte auch immer die Berichte unter deutschen Dächern. Wirklich schade das es keine Zeitschrift mehr zum blättern gibt.
    Liebe Grüße und ein schönes Wochenende
    Katrin

  • Reply Juliane 25. Februar 2017 at 21:42

    Oh ich hätte sie gerne genommen. Hätte mich dann mit ner Tasse Kaffee hingesetzt und schön geschmökert, vor allem Ali Edwards Kolummnen. War alles vor meiner Zeit mit den Zeitschriften.

  • Reply Gerlinde 25. Februar 2017 at 22:21

    Ich mag so gar nicht nach dem Trend gehen – wie clean and simple- die Papiere von Tim
    Holtz- dunkel aber vintage liebe ich nach wie vor- ich kann mich auch gar nicht von meinen Zeitschriften- die ich immer aus den USA mitgebracht habe- trennen— früher habe ich noch die Häkelblumen auf meinen Layouts selbst gewerkelt- leider gibt es auch meine heissgeliebten Smashbücher nicht mehr- ich habe unsere In diesen Büchern dokumentiert- so wie du auch! – lg aus Wien von Gerlinde

  • Reply Nadine 25. Februar 2017 at 23:01

    Du hast Donna Downey vergessen 🙂 Ihre „Bücher“ hab ich aufgehoben, vieles andere hab ich aber auch – nach sentimentalem Durchblättern – weggeworfen. Jetzt stehen hier noch die teuren Magazine, da muss ich erst noch durch gucken, was noch brauchbar sein könnte. Muss man sich mal überlegen… 15 € für ein bisschen bedrucktes Papier… irre. Das Gefühl mit der Handvoll Designer und Pantone teile ich übrigens. Verschwörungstheorie? 🙂

  • Reply Stephanie 26. Februar 2017 at 5:53

    …nein, nur nicht wegschmeissen! Ich hätte sie auch genommen, Bücher sind und bleiben mir die liebste Inspirationsquelle! Zum Materialshoppen ist das Internet eine feine Sache, aber meine mühsam zusammengetragenen CK- und SS-Magazine und etliche Bücher würde ich nicht hergeben. Mir ist die altmodische Art da lieber… Meines Wissens gibt es eine kanadische Zeitschrift (scrapbookandcards), kann man abonnieren oder online anschauen, dort kann man sogar „alte Bekannte“ wie A. Edwards und C. Zielske mit einer Kolumne treffen und noch so manch andere…

  • Reply Katharina 26. Februar 2017 at 7:43

    Karen Russell – wie hab ich sie verehrt & die Kolumne von Erin Lincoln!!
    Beim letzten Umzug hab ich die „furchtbarsten“ deutschen Scrapbooking Magazine entsorgt!
    Was man aus Verzweiflung gekauft hat… )-/
    Die Bücher und Zeitschriften von CK durften noch bleiben!

  • Reply Bernadette 26. Februar 2017 at 8:57

    Ich habe gestern gerade wieder ein paar Zeitschriften in der Hand gehabt und beschlossen, sie bleiben weiter in meinem Bücherschrank. Schon alleine die Mühen, sie zu sammeln, sind das Aufheben wert. Da ich erst 2010 mit dem Scrapbooking angefangen habe, sind es wahrscheinlich bei weitem nicht so viele wie bei dir. Aber die Erinnerungen, in welchen Scrapbook-Stores wo in den USA ich jede einzelne gekauft habe, lässt mich schon mal sehr nostalgisch werden. Ich liebe Pinterest, gar keine Frage. Die Menge an Inspirationen ist da schon ungeheuer groß, riesig, fast zu viel (zumindest mir zeitweise). Und dann schwelge ich gerne wieder in den alten Blättern….Danke für deine wundervollen Gedanken zu diesem Thema. Ich kommentiere aktuell kaum Blogposts (ja, auch das wäre fast wieder eine eigene Geschichte – die Entwicklung der Blogs….), aber deiner war mir jetzt so aus der Seele geschrieben, dass ich dir einfach mal DANKE für deinen tollen Blog und die Zeit, die du investierst, sagen möchte. LG, Bernadette

  • Reply Julia 26. Februar 2017 at 9:18

    Hallo Barbara,
    dass Gefühl aussortieren zu müssen kenne ich gut, vermutlich dürften die alten Zeitschriften dennoch bleiben. 🙂 Oder zumindest eine Auswahl davon. Liegt aber vielleicht auch einfach daran, dass ich mich für meinen Job davon gerne inspirieren lasse und einfach mal gucke „wie war das denn früher mal….“. Die Zeitschriftenzeit war glaube ich fast schon zu Ende als ich mit Scrapbooking anfing, das war 2013. Finde ich sehr schade, aber wer weiss… Vielleicht kommt das ja auch irgendwann wieder. 🙂
    LG, Julia

  • Reply Petra 26. Februar 2017 at 9:42

    Es geht mir oft genauso … aber …. Für die mehr werdenden Minibooks und Alben muß sowieso ab und an ein neues Regal von Ikea her – da passen auch die Zeitschriften und Bücher rein. Wegschmeissen geht nicht so gut.
    Das Internet möchte ich natürlich nicht missen – so viele tolle Anregungen und das „Austauschen“ mit Gleichgesinnten wäre ja gedruckt gar nicht so möglich.
    Ich wünsche dir einen schönen Sonntag und Rosenmontag.
    LG Petra

  • Reply ulli 26. Februar 2017 at 10:52

    Hallo Barbara
    danke für diese inspirierende Zeilen
    ja es ist immer die Frage was hebe ich auf was nicht
    ich habe ein schmales Regal sehr dekorativ ( von meinem ehemaligen Frisör geschenkt bekommen )
    die Regalbreite mißt 40cm. Darin bewahre ich meine Hefte und Bücher auf, kommt eins dazu geht eins dafür weg. Es ist aber kein Platz mehr selbst nicht für eine Papierseite so eng steht alles zusammen.Das sind meine Herzensdinge.
    LG Ulli

  • Reply Monika 26. Februar 2017 at 11:44

    Hallo Barbara,
    nein, bitte, bitte, nicht wegschmeißen.
    Ich kaufe sie Dir ab.
    Ich gucke hier immer in allen Zeitschriftenläden, aber die Auswahl ist sehr spärlich bis nicht vorhanden. Dabei liebe ich es in Zeitschriften zu blättern, besonders wenn es um die Themen Stempeln und Scrapbooking und Project Life handelt.
    Also bitte, bitte: Spring in Deine Papiertonne und fische sie wieder raus. Ich kaufe sie Dir alle ab.
    Bitte, Bitte…
    Viele liebe Grüße
    Monika

  • Reply Claudia 26. Februar 2017 at 12:42

    Liebe Barbara,
    Ich bin immer noch Fan von Magazinen. Aber ich merke auch, dass die Zeit dafür weniger wird und natürlich ist es einfach etwas zu pinnen. Schade, dass dadurch alles weniger wird, auch die schönen Läden. Ich liebe es Dinge in die Hand zu nehmen, bevor ich sie kaufe. Aber natürlich muss man sich auch mal von etwas altem trennen. Ich muss mich auch mal an meine Magazinberge machen…
    Liebe Grüße vom Sofa (mit Blick auf den Deich)
    Claudia

  • Reply Maja 26. Februar 2017 at 18:24

    Ich habe alle Bücher und Zeitschriften zum Thema Scrapbooking entweder verschenkt oder weggeworfen…aber ich bin eh gut im Ausmisten, was mir keine Freude mehr bereitet, kommt sofort weg.

  • Reply Lena 27. Februar 2017 at 7:04

    Hallo Barbara! Danke, Dein Beitrag spricht mir aus der Seele! Ich selbst bin auch ein großer Papier-Fan und blättere lieber in Heften und Büchern, ist für mich irgendwie gemütlicher und „zum anfassen“. Gerade neulich habe ich auch mein Scrap-Material aussoritert – einiges kam direkt in die Tonne, ein anderer Teil (10 kg, Du hast es ja mitgekriegt *hüstel*) wurde gespendet. Doch bei meinen Büchern und Heften habe ich das meiste behalten. Bücher von Ali Edwards, ein quietschpinkes von Heidi Swapp, handsignierte Bücher von Donna Downey, div. Scrap-Magazine und nicht zu vergessen: Meine Bücher von SIMEA GUT! Damit kam ich damals zum scrappen und es waren quasi meine Scrap-Bibeln! 😀 …die werde ich wohl auch immer behalten 😀

  • Reply Petra 27. Februar 2017 at 12:25

    Hallo Barbara, ich habe 2006 mit Scrapbooking angefangen und es gab damals wirklich so gut wie nichts auf dem deutschen Markt. Als ich einmal Glitzersteinchen ergattert hatte, war ich der glücklichste Mensch. Aktuell entsorge ich alte Sachen, die bekommt die örtliche Grundschule. Aber die Bücher von Simea werde ich auch behalten, so als schöne Erinnerung an alte Zeiten. Liebe Grüße, Petra

  • Reply Sabine/Biene69 27. Februar 2017 at 14:19

    Hallo Barbara,
    oh, ich weiß sehr gut, wie es dir dabei geht. Ich habe hier auch noch jede Menge Zeitschriften herumliegen, z. B. noch die gute alte „die scrapperin“ und die Scrap-Art-zine …
    Ich werde demnächst auch ausmisten, mein Scrapzimmer ist leider nicht erweiterbar (erst wenn ein Kind auszieht und ich mir sein großes Zimmer unter den Nagel reißen kann) und so muss ich mich von ein paar Sachen trennen.
    Ich werde vermutlich durchblättern, das was noch aktuell/interessant ist herausreißen und dann entweder in eine Mappe abheften oder ein kleines Buch daraus binden, mal sehen.
    Einfach so ungesehen und ohne durchzublättern wegschmeißen geht sicher nicht. Ich gehöre ja eher zur Kategorie der Sammler (in meinem Kleiderschrank hängen schließlich auch Teile, die sicher schon 20 Jahre auf dem Buckel haben).
    Ganz liebe Grüße
    Sabine

  • Reply Birgit 27. Februar 2017 at 16:31

    Liebe Barbara,
    Fast alle hier sprechen mir aus der Seele, auch ich liebe es Bücher oder Zeitschriften durchzublättern. Ich kann mich von den zumeist ersteigerten Exemplaren auch nicht trennen.Dir möchte ich auch herzlichst für deinen tollen Blog danken, der mir das Scrapbooking näher gebracht hat. Gestern habe ich zum 50´sten ein Snap Album verschenkt. Da fragte die Beschenkte,das verpackte Geschenk fühle sich an wie ein Fotoalbum, ob es die denn überhaupt noch gäbe. Erstaunt antwortete ich, es gäbe eine ganze Industrie, die sich damit beschäftigt. Das Album werde ich ihr mit den Fotos der Feier gestalten in der Hoffnung, dass sie sich dann immer wieder daran erfreuen kann etwas durchzublättern und nicht nur im PC anzuschauen. Unsere Familie freut sich jedenfalls immer, wenn wir uns die Smash Books der vergangenen Urlaube ansehen. Natürlich bin ich auf die Smash Books auch durch deine tollen Berichte gekommen Nochmals vielen vielen Dank dafür. Man muss auch gar nicht weit dafür riesen, die Ostsee ist auch wunderschön.
    Viele liebe Grüße
    Birgit

  • Reply cathi 27. Februar 2017 at 17:20

    Ich fühle mich auf einmal sooo alt, denn ich kenne alle Namen und hatte auch soo viele Zeitschriften. Die meisten habe ich weggeschmissen oder verkauft, nur die in denen ich veröffentlich habe durften bleiben. Aber ehrlich, ich schaue am liebsten bei Pinterest und co.

  • Reply Sarah 27. Februar 2017 at 19:54

    Hallo,
    bei den vielen tollen Kommentaren hier, muss ich mich unbedingt auch zu Wort melden.
    Danke für deinen Beitrag, das war eine wunderschöne Zeitreise und nein, du bist nicht zu sentimental. Ich glaube jeder der scrappt kennt das Gefühl, etwas unbedingt haben zu müssen und entweder benutzt man es nie, weil es einem zu schade ist, oder man fragt sich nach gewisser Zeit, warum man diese eine Sache unbedingt haben wollte.
    Ich hätte die Zeitschriften nicht einfach so entsorgen können, auch wenn sie „nur“ Staubfänger sind. Obwohl wir uns heute in Zeiten des Internets jederzeit inspirieren lassen können, ist es etwas, dass man in der Hand halten kann viel mehr Wert, als etwas „digitales“. Deshalb liebe ich es in Scrapbookläden zu gehen, da kann man sich stundenlang drin aufhalten. Meistens sind die Sachen dort teurer, aber dafür kann man sie direkt mitnehmen und hat auch ein viel besseres Gefühl für Größe, Farbe und Beschaffenheit.
    Es ist ja auch so, dass wir aufgrund der technischen Entwicklung nicht mehr mit der alten Kamera umherlaufen, die noch mit Filmrollen funktionierte. Nein, heutzutage können wir überall mit dem Handy die Momente festhalten. Das ist auch super praktisch, aber wenn man die Fotos dann nur digital auf dem Rechner hätte, wäre es auch etwas ganz anderes, als wenn man sie ausdruckt und verscrappt.
    Leider ist der Platz auch irgendwann begrenzt und man muss sich schweren Herzens von den Sachen trennen.
    Liebe Grüße,
    Sarah

  • Reply Nicole 28. Februar 2017 at 14:48

    Hi Barbara!
    Ich weiß von was du sprichst… ich habe zwar nicht soviel wie du, aber auch einiges an Heften und Büchern, sowohl in Englisch als auch die vereinzelten Deutschen Magazine.
    Ich bin immer wieder am überlegen, mir einen Nachmittag Zeit zu nehmen, um alle durch zu schauen und vllt das eine oder andere Layout zu fotografieren, um im Fall der Fälle dieses dann ein wenig zu liften. Und dann,… einfach so in die Tonne. Tut schon weh im herzen, aber wohl das beste. Oder gibt es noch jemanden der gerne Magazine haben mag ?!…. Dann einfach mal melden (info@viennacrafti.es), vllt ist das eine oder andere Magazine ja dabei.
    lg,
    Nicole (Website bald online)

  • Reply Frau Bergmolch 28. Februar 2017 at 17:37

    Hallo =)
    Für Zeitschriften hatte ich nie viel übrig, mir war das alles zu verstaubt und zu kitschig- jedenfalls 2006 als ich mit Scrapbooking anfing.Heute ist das anders und ich finde es schade, dass es die Scrapwerk nicht mehr gibt. Das helle Design war genau meins.
    Ich habe noch ein paar Magazine aus Australien und Neuseeland (aus 2012), da gab es noch welche *g* und die waren richtig, richtig gut.
    Du hattest vor einiger Zeit mal einen Beitrag zu Basic Grey (glaub ich) geschrieben…da ist das Selbe in grün geschehen. Alles wandelt sich, einige Dinge verschwinden und viele neue entstehen. Ich bin gespannt wie es sich entwickelt und schaue gern in die Zukunft UND zurück. Das macht ja unser Hobby auch aus 😉
    GLG
    Eileen

  • Reply anja 3. März 2017 at 12:16

    Boah, beim Lesen deines Artikels ist mir bewusst geworden wie alt wir doch mittlerweile sind *lol* ich habe ca 2005 mit dem Scrappen angefangen (scrappe inzwischen leider nur noch sehr selten), und allen Zeitschriften entgegengefiebert und mit Samthandschuhen angefasst, die waren mir heilig… Mittlerweile habe ich nur noch mein Scrap-Art-Zine Archiv, weil ich damals Teil des Teams war. Der Rest wurde dann doch irgendwann entsorgt. Aber vielen Dank für diese Zeitreise 🙂

  • Reply Moni 26. April 2017 at 21:25

    Och Barbara, und ob ich weiß, von was du hier sprichst! Bin ich doch ein (Papier)Messie und habe auch, obwohl ich eigentlich kaum mehr scrappe, einiges an Scrap-Literatur, Hefte, Bücher… auch zu anderen Techniken und anderes Material und… gar grauslig: Ende nächsten Jahres ziehen wir um, mir wird von verschiedenen Seiten immer schon „angedroht“, dass man mir beim Ausmisten helfen wolle, sollte ich das nicht selber hinkriegen : ( Noch bringe ich das erfolgreich verdrängt – und noch sammelt es sich (ein bisschen) weiter ; )
    Liebe Grüße
    Moni

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