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Thanksgiving in NYC, New York in 3 1/2 Tagen

10. Dezember 2014

Wo fange ich bloß an? Chronologisch? Thematisch?

Erstmal dies: man muss diese Stadt einfach erlebt haben, live und in Farbe. Wer schon dort war, wird mir recht geben. Wer noch nie in New York war: macht es möglich!

Ich wünsche jedem, dass er wenigstens einmal im Leben die Bilder, Geräusche, Gerüche und die volle Breite dieser Stadt, die niemals schläft, erleben kann. Beschreiben lässt es sich mit Worten nur unzulänglich, auch die Fotos geben nur einen winzigen Einblick in diese grandiose Metropole.

Knapp 3000 Fotos sind in meinen November-Ordner auf der Festplatte, und trotzdem habe ich während unseres Kurztrips in den Big Apple nicht oft genug auf den Auslöser gedrückt, so fühlt es sich an. Vielleicht auch, weil diese Stadt einen so überwältigt, dass man am liebsten alles einsaugen möchte, jeden Moment festhalten und bewahren möchte.

Ich leg jetzt einfach los, schön, dass ihr virtuell dabei seid!

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Wie schon erwähnt, habe ich unsere Reise wieder bei einem Reiseveranstalter, der auf USA-Reisen spezialisiert ist, gebucht. Das erspart im Allgemeinen langes Suchen und Vergleichen, es ist alles in einer Hand (Flüge, Transfers und Hotels) und preisliche Quervergleiche haben mir bei jeder unserer Reisen bestätigt, dass America Unlimited als Anbieter ein Super-Preis-Leistungsverhältnis bietet, sowohl für Komplettangebote wie auch für individuell geplante Reisen in die USA.

Unsere Koffer waren im Prinzip leer, und wir reisten mit relativ wenig Foto-Equipment, ziemlich ungewohnt. Die Fotos in diesem und den folgenden Beiträgen sind mit meiner Sony Alpha 33a, einer Canon G7X, einer Canon Ixus 265 (diese beiden Kameras hatten wir zum Testen dabei) und meinem iPhone 5 entstanden.

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Von Düsseldorf nach New York war KLM der günstigste Anbieter für Flüge, mit kurzer Zwischenlandung in Amsterdam. Denn wir hatten fast die teuerste Reisezeit des Jahres gewählt, nur der restliche Dezember ist noch teurer. Kein Wunder, die Stadt ist in der Vorweihnachtszeit ein Traum von Lichtern, Geräuschen und Stimmung (leider auch von Menschenmassen, na ja, wollen wir mal ehrlich sein).

Wir sind schon öfter mit KLM geflogen, da gibt es nix zu meckern. Das Design des Tabletts (genau hingucken) fand ich originell, die kleinen Details zeigen, dass es nicht nur praktisch geht (und das Essen schmeckte sogar):

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Die Flugzeit nach NYC ist nicht lang, ich habe nur 2 1/2 Filme geschafft, ha,ha, den halben Teil vom dritten Film (Can a song save your life, im Kino verpasst, Superfilm) konnte ich dann glücklicherweise noch auf dem Rückflug sehen.

Die Einreisekontrollen in den USA werden gerade optimiert, wir konnten an Terminals selbstständig die obligatorische Überprüfung der Daten durchführen und waren so relativ zügig durch, sehr gut.

Unser vorbestellter Shuttle-Service ins Hotel war wieder ein Abenteuer, die Fahrer dieser Vans sind eine Mischung aus Kamikaze-Piloten und Rammbock. Sie verstehen ihr Geschäft, wirklich, aber da geht es um Millimeter, und es wird konstant gehupt. Überhaupt, Autofahren in NYC, der Horror schlechthin, wenn man Europa gewöhnt ist.

Ich musste vor zwei Jahren nur mit dem Mietwagen von Long Island in die Stadt reinfahren und ihn dann abgeben, das hat mir gereicht. Es gibt scheinbar keine Fahrspuren, jeder fährt, wie er Land gewinnt, und Fußgänger gehen grundsätzlich bei Rot über die Ampel. Taxifahrer in New York sprechen selten gut Englisch, und kennen sich nicht aus, jedenfalls ein Teil von Ihnen. Aber das gehört einfach zum besonderen Charme dieser Stadt.

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Zurück zu unserer Anreise, wir waren gegen 18.00 Ortszeit Uhr im Hotel, dem Wyndham New Yorker. Dort logierten wir bereits zum dritten Mal, da ich bisher sehr zufrieden mit der Lage und dem Preis-Leistungsverhältnis bin.

Beim letzten Mal hatten wir ein riesiges Zimmer, für New Yorker Verhältnisse. Dieses Mal war unser Zimmer etwas kleiner, hatte aber dafür eine Traumaussicht auf den Hudson River. Vom Bett aus!

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Da wir uns warme Jacken kaufen wollten, flitzten wir direkt los, auch wenn es in Strömen regnete. Am Bryant Park und Rockefeller Center vorbei die 5th Ave hoch, denn am nächsten Tag waren wegen des Feiertages viele Geschäfte tagsüber geschlossen. Bei Saks 5th Avenue gibt es alle halbe Stunde Musik und eine Lichtshow an der Fassade, zu schön, man kommt direkt in Weihnachtsstimmung

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In unserem Lieblingsladen UNIQLO, direkt gegenüber, wurden wir die ersten Dollars los, es war schon vieles wegen des Black Friday reduziert.

Als wir mit vollen Tüten aus dem Laden wankten (ich schon in der neuen Jacke) war es nach unserer inneren Uhr nachts um 3. Üblicherweise bekommt man in den USA große Papiertüten beim Einkauf, wenn es regnet dazu einen praktischen Überzieher, ich mag diese kleinen Dienstleistungen.

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Abendessen? Nö, zu müde, drei Blocks entfernt vom Hotel eine Riesenpizza für alle gekauft (9$ inklusive drei Getränke), damit ins Zimmer und dann komatös ins Bett gefallen.

Geheimtipp: Pizza to Go bei den 2 Bros, da gehen wir jedes Mal hin, wenn es schnell und preiswert sein soll. 

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Am nächsten Tag sind wir früh um 8 los, Thanksgiving ist ein wichtiger Feiertag in den USA und eine besondere Attraktion ist seit 88 Jahren die Macy's Thanksgiving Parade in New York, die den Beginn der Weihnachtszeit offiziell einläutet.

Ein schnelles Frühstück von Dunkin Donuts im Laufen, wir hatten es eilig, denn es waren Massen von Menschen, 3,5 Millionen sagte man, auf den Straßen, witzigerweise flossen die Ströme in unterschiedlichen Richtungen.

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Jeder suchte den besten Punkt, um die Parade zu sehen, die von der Upper West Side die 6th Avenue runter bis zu Macy's an der 34th St. lief.

Hauptattraktion der Parade sind kolossale Ballons in Form von bekannten Spielzeugen, Wagen, die unseren Karnevalsumzügen ähneln und Musikkapellen zu Fuß. Die Ballons werden von Fußtruppen an langen Seilen durch die Straßen gezogen.

Wir versuchten eine nicht ganz so überfüllte  Seitenstraße zu finden und uns so weit wie möglich nach vorne zu schieben. Die Zuschauer in den ersten Reihen standen zum Teil schon seit 6 Uhr morgens dort. Leider konnten wir nur sehen, was über den Köpfen passierte, aber das war schon beeindruckend genug.

Dann ein großes Ahh und Ohhh der Zuschauer, und Kinderstimmen: "look there, mommy, it's Paddington Bear!" Süß! Und gigantisch!

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Spiderman in typischer Pose, auf dem zweiten Bild sieht man die Dimensionen dieser enormen Ballons noch besser. Zwischendurch immer wieder Weihnachtslieder von den Blaskapellen.

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Snoopy und Ronald McDonald, Helden der amerikanischen großen und kleinen Kinder eben.

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Bei der Hello Kitty Figur kann man die Schnüre ganz gut erkennen, jede Schnur wird von einem Träger gehalten, es ist eine ganz große Ehre, bei dieser Parade mitwirken zu dürfen.

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Der gigantöse Power Ranger und die winzigen Menschen auf der Straße, sensationell.

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Seht ihr die erhobenen Arme der meisten Zuschauer? Jeder versuchte irgendwie zu fotografieren oder zu filmen. Es gibt ja andere Möglichkeiten als lange Arme, zum Beispiel dieses hier, sowas brauche ich unbedingt! Pefekt für Gruppenselfies!

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Oder das menschliche Stativ, sprich das Kind mit dem iPhone auf der Schulter, sah man sehr oft

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Ich hatte mein Teleobjektiv auf der großen Kamera, die ist wirklich nicht schwer, aber sie den ganzen Tag mit zwei Objektiven herumzuschleppen, ufff….

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Die Stimmung war gut, alle hatten gute Laune, kein Geschiebe, keiner meckerte, verblüffend bei dieser Menge an Menschen.

Nach dem Spektakel befanden wir uns zufällig vor dem Parker Le Meridien Hotel, da es auf meiner endlos langen Liste von "Must See" stand, haben wir in der sehr schicken Bar eine sehr teure und sehr köstliche Limonade getrunken. 

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Im Parker Le Meridien gibt es als absoluten Geheimtipp einen versteckten Burger Joint. Das Konzept war eine gewagte Sache, in diesem schicken Nobelschuppen eine Burgerbude zu eröffnen. Und ich sage euch, wir mussten fragen, auf den ersten Blick ist sie nicht zu finden. Der Eingang liegt versteckt hinter einem Vorhang in der Lobby. Abgefahren.

Nov145Um diese Uhrzeit war es uns noch zu früh für Burger, aber sie sollen dort wirklich fabelhaft sein.

Wir fuhren mit der U-Bahn Richtung Downtown, das ist sozusagen die Altstadt von Manhattan, und stiegen am World Trade Center aus.

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Bei unserem letzten Besuch vor 2 Jahren war es noch nicht fertig, und jetzt standen wir vor dem Eingang. One World Trade Center, das neue Wahrzeichen.

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Von unten wächst es in den Himmel, die Spitze verschwindet manchmal in den Wolken. Dort oben ein Büro zu haben, in den Wolken, stell ich mir einmalig vor. Noch sind nicht alle Büros und das Observation Deck fertig. Es wird die Etagen 100, 101 und 102 umfassen.

Auf jeden Fall wird dies ein neues Erlebnis der Superlative werden, und einen Besuch in New York noch attraktiver machen. Auf meiner Wunschliste steht es ganz ganz weit vorne!

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Auch das 9/11 Memorial, die Gedenkstätte für die Anschläge vom 11. September 2001 und 26. Februar 1993, ist fertiggestellt und seit unserem letzten Besuch frei zugänglich.

Zwei mächtige Wasserbecken sind jetzt an der Stellen, wo einst die berühmten Zwillingstürme standen. Das Wasser scheint in die Unendlichkeit zu fliessen.

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In den bronzenen Umrandungen der Becken sind die 2983 Namen der Opfer zu finden. Sprachlosigkeit, immer noch und immer wieder.

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Die Aussenfassade des Museums ist komplett verspiegelt, Gelegenheit, uns alle drei mal in's Bild zu setzen.

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Überhaupt ist die ganze Gegend rund um das World Trade Center eine riesengroße Gedenkstätte. An jeder Ecke findet man etwas.

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Dieser Abschnitt des Broadway vom Südende bis zur City Hall wird auch Canyon of Heroes genannt und ist traditionell die Strecke der„ticker-tape parades“, die früher öfter als heute für besondere Anlässe und Persönlichkeiten veranstaltet werden.

In die Bürgersteige sind knapp 200 Betontafeln mit den Namen der Persönlichkeiten eingelassen, für die bisher Paraden veranstaltet wurden. Was in Hollywood der Walk of Fame ist (die Sterne im Bürgersteig) ist in New York der Canyon of Heroes.

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Und da ist es wieder, man sieht es einfach von allen Seiten Manhattans.

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Kleine Pause zum Netzwerken bei Starbucks. Im Urlaub oder im Ausland sind wir, wie sicherlich die Meisten von euch, auf Free Wi Fi angewiesen. Oberste Priorität bei meiner Zimmerbuchung ist immer Free Wi Fi im Zimmer, also Internet ohne Zusatzkosten. Jeder Starbucks, Dunkin Donuts, jede Shopping Mall, viele Geschäfte und Restaurants bieten Free Wi Fi an, sehr praktisch. Oft reicht es schon, wenn man draussen davor steht, um eben mal etwas bei Google nachsehen zu können. Unsere Kameras waren alle drei Wi Fi fähig, welches Foto jagt man jetzt schnell mal bei Instagram und Facebook hoch?

Und überhaupt, warum gibt es Chestnut Praline Latte nicht zuhause?? Oder Caramel Brulee Latte??

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Trinity Church, ich stehe in ihren Fußstapfen, in denen von Ihrer Majestät.

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Unten am Battery Park steht die Sphere. Diese Skulptur befand sich zwischen den Türmen des ehemaligen World Trade Center und hat die Katastrophe fast unversehrt überstanden. Hier ist sie mit einer ewigen Flamme zum Symbol der Unzerstörbarkeit geworden.

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Der Battery Park befindet sich an der Südspitze der Insel Manhattans, dort sind auch die Anlegestellen der Fähre nach Staten Island und der Fähre nach Ellis Island. Mit der Staten Island Ferry waren wir beim letzten Aufenthalt in New York schon gefahren. Ein preiswertes und unvergessliches Erlebnis. Überhaupt ist die Stadt unter anderem durch den Inselcharakter so phänomenal.

Dieser Gegensatz zu den Straßenschluchten in Midtown und der Weite des Wassers, wo sich East River und Hudson treffen und zur Upper Bay werden, ist für mich ein Highlight, unbedingt!

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Ein Punkt auf unserer Liste "1000 Dinge, die wir in New York machen wollen" war ein Besuch auf Ellis Island. Die Insel war lange Zeit Sitz der Einreisebehörde für den Staat und die Stadt New York und über 30 Jahre die zentrale Sammelstelle für Einwanderer in die USA.

Die Fähre fährt halbstündlich, Fahrt und Museumsbesuch kosten 18US$ pro Person.

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Aber da der Tag schon halb rum ist mache ich jetzt hier eine Pause, und erzähle euch in den nächsten Tagen von Ellis Island, von unseren Erlebnissen beim sagenhaften Black Friday, vom Schlittschuhlaufen im Central Park, von Brooklyn und dem Broadway und…und…und..

•••• •BARBARA

 * Diese Reise hat in Kooperation mit America Unlimited stattgefunden.   

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NYC again, denn das Leben ist zu kurz um nur davon zu träumen

5. November 2014

"Wenn du dein Physikum gut bestehst, lade ich dich dieses Jahr noch nach New York ein", sagte leichtsinnigerweise eine Mutter, die den Lern- und Nervenstress des jünsten Sohnes kaum mit ansehen konnte.

Na ja, versprochen ist versprochen. Und das mittlere Kind dachte, das erste selbstverdiente Geld könnte man besser in New York als in Düsseldorf ausgeben. Die Zimmer und Betten in amerikanischen Hotels sind ja groß genug für Familien, hatte ich auf unserer Reise durch die Südstaaten der USA schon beschrieben.

New York im Winter kenne ich schon, aber das ist sehr lange her. Ende des Monats ist es wieder soweit, ihr könnt euch nicht vorstellen, wie ich mich darauf freue!

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Ich finde, Reisen sind die schönsten Geschenke überhaupt, die nachhaltigen Erinnerungen und Erlebnisse bleiben für immer und erweitern ungemein den Horizont. Und ich freue mich, mit meinen erwachsenen Kindern zu reisen, das ist ja nicht selbstverständlich. Na ja, nach Borkum würden sie wahrscheinlich auch nicht mit mir fahren wollen, aber nach New York, New York geht immer!

"These streets will make you feel brand new, big lights will inspire you, let's hear it for New York".

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Ich liebe diese Stadt. Sie ist unten 24 Stunden laut, und oben auf dem Empire State Building ganz ganz leise. Sie ist bunt und lebendig und trendy, und hat wunderschöne alte Straßen und Häuser. Sie hat Wasser und Wald.

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Man kann in New York so gut essen! Allein dafür lohnt sich die Reise. Und für die vielen WTF-Momente, die man speziell in dieser Mega-Stadt unvermeidlich alle paar Minuten erlebt.

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In New York bewegt sich ständig etwas, es wird gebaut und gestaltet. Seit wir das letzte Mal dort waren, ist vor einigen Wochen der dritte Teil der High Line eröffnet worden. Dieser Landschaftspark auf einer alten Hochbahntrasse ist einmalig und wir freuen uns schon darauf, den neuen Teil entlang zu laufen.

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Ich habe noch nicht zusammengezählt, wie viele Fotos wir schon in New York gemacht haben, es sind auf den ersten Blick um die 2500 auf meiner Festplatte. Man könnte aber auch jede Minute irgendwie auf den Auslöser drücken.

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Unsere Reise wird dieses Mal nur knapp 5 Tage dauern. Natürlich denkt man sofort an Christmas Shopping, wenn man Ende November in New York ist, und an das ganze Spektrum der Vorweihnachtszeit in dieser einmaligen Stadt.

Wir werden den traditionellsten aller amerikanischen Feiertage, Thanksgiving, in NYC erleben. Der Tag danach ist der berühmte Black Friday. Der Tag an dem ganz Amerika im Shopping-Rausch ist, denn es gibt die wahnsinnigsten Rabatt-Aktionen, für die die Leute nachts um 3 vor den Geschäften stehen, dann öffnen nämlich die meisten Läden.

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Ob wir uns in diesen Wahnsinn stürzen, mal schauen, ich werde euch live und in Farbe auf Instagram und Facebook und dann auch auf dem Blog darüber berichten.

Die klassischen Highlights in NYC wie das Top of The Rock Observation Deck, der Central Park, die wunderschönen schmiedeeisernen Feuertreppen in Soho und die Brooklyn Bridge sind natürlich spektakulär, immer wieder auf's Neue.

Und das hier, der Moment, wo man rauskommt auf die Aussichtsplatform des Empire State Building:

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Die Kontraste zwischen den ruhigen Straßen der Upper East Side mit den alten Stadtpalästen, dem Gewusel und den kleinen Shops mit Stoffen und Bändern und Glitzer im Garment District, zwischen der Ruhe im Central Park und dem atemberaubenden neue Komplex des One World Trade Center, NYC ist einfach unbeschreiblich und einzigartig.

Aber es sind auch die kleinen Dinge, die ich mit allen Sinnen förmlich aufsauge, die die Stadt so einzigartig machen. Der Geruch der Pretzelstände an den Straßenecken, ein Hot Dog mit Sauerkraut (muss für mich jedes Mal sein, meine Kinder schütteln sich), die Schaufenster auf der 5th Avenue, die gelben Taxis und der immerwährende Lärm der Hupen und Sirenen in Midtown.

Und die Leute! Ich finde, nirgendwo sieht man so unterschiedliche Menschen wie auf den Straßen von NYC.

Gerne hätten wir das Rockefeller Christmas Tree Lighting 2014 live erlebt, das ist dieses Jahr am 3. Dezember. Aber in der Woche explodieren die Preise für Hotelzimmer, und ich bin schon froh, dass wir über unseren Veranstalter America Unlimited ein tolles Angebot mit einem super Preis-Leistungsverhältnis bekommen haben. Ich bin vor einigen Jahren durch ein Sonderangebot für unsere Kalifornienreise auf dieses sympathische Reisebüro aufmerksam geworden, und seitdem haben wir und etliche Freunde und Bekannte USA-Reisen mit America Unlimited geplant, das Beraterteam und der Kundenservice haben jedesmal überzeugt.

Ich plane und recherchiere seit Wochen, denn die wenigen Tage wollen bis auf die letzte Minute genutzt werden, das hab ich jedenfalls vor.

Dieses Mal möchten wir neue Orte entdecken, mit der East River Ferry ins Hipster-Viertel Williamsburg fahren, mein Sohn möchte unbedingt einmal im Leben im Rockefeller Center Schlittschuh laufen, wir werden am Broadway das Musical Les Miserables sehen und natürlich die große Macys Thanksgiving Day Parade erleben (oder vielmehr versuchen zwischen den 3,8 Millionen Menschen am Straßenrand einen Blick zu erhaschen).

Ich möchte in das Tenement Museum oder nach Ellis Island, ein wenig Geschichte schnuppern.

Wir wollen es endlich mal schaffen, morgens um 8 am Rockefeller Center die Today Show live zu sehen. Und bei Five Guys Burger essen. Bei Uniqlo und Bath & Bodyworks shoppen.

Uns einfach auch mal durch die Straßen treiben lassen, durch den Meatpacking District,  NoMad , Nolita, Chelsea, runter zum Battery Park.

Und…, und…, und…..

Schlafen wird überbewertet, kann man dann anschliessend zuhause.

Obwohl wir ein ganz tolles Hotel haben, mit sehr bequemen Betten. Im New Yorker Hotel waren wir schon zweimal. Da es uns wegen der zentralen Lage und auch sonst sehr gut gefallen hat, haben wir es wieder gewählt. Ein richtig alter Kasten, eines der traditionellsten Hotels der Stadt, mit typischer Lobby und diesen alten schweren Zimmertüren. Die Zimmer sind aber super, komplett renoviert und beim letzten Mal hatten wir, man glaubt es kaum, ein Fenster im Bad!

Wer New Yorker Hotelzimmer kennt (ich hatte im Laufe vieler Jahre so schon winzige Kämmerchen, in denen man kaum die Koffer öffnen konnte) weiss, wie selten das ist. Zu einem akzeptablen Preis, versteht sich.

Hier sind noch Bilder von unserem letzten Aufenthalt in 2012, unser Zimmer hatte 2 Bäder und 3 Fenster!

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Dumm nur, dass es kalt sein wird, wahrscheinlich, und Sachen wie dicke Jacken und Stiefel das Gewicht der Koffer unnötigerweise in die Höhe treiben. 

So, das war es erstmal im Allgemeinen, huch, schon mitten in der Nacht, ich habe jetzt fast 4 Stunden Fotos gesichtet und geschrieben, bloggen kann man nicht mal so nebenbei. Das neue Blogdesign liegt auch zu 90% fertig in der Ablage, wann ich mal die Zeit für die 10% finde, tzzzz…..

Aufräumen und sortieren ist auch dringend angesagt, hier ist heute schon die zweite Lieferung mit Material für den Crop Am Rhein eingetroffen, ich kann es kaum abwarten, mit der neuen Serie von Heidi Swapp, September Skies, mein Projekt für den CAR vorzubereiten, das wird ein Knaller!

Zum CAR werde ich euch nächste Woche viele Details verraten, in weniger als 4 Monaten ist es schon soweit

Was noch, ach ja, am Freitag bin ich bei einen Blogger-Event von HEMA, Bilder und Bericht kommen, klar.

Die Adventswerkstatt steht auch schon vor der Tür, durch die Vorbereitungen liegt schon reichlich Goldstaub auf meinem Scraptisch.

Jetzt aber endgültig, bye, bye, ich wünsch euch was!

•••• •BARBARA

Mini Books Scrapbooking Travel Journals USA

Smashbook zum Ersten

30. September 2013

Regelmäßige Leser wissen, dass ich meine Reisen unterwegs gerne im Smashbook dokumentiere. Und warten sicher schon auf ein paar Bilder? Work in progress …

Reisealben nach dem Urlaub sind klasse und nichts Neues, aber im Laufe der Zeit habe ich festgestellt, wie schnell man Details und alltägliche, aber charmante Dinge aus dem Urlaub vergisst, bei den vielen Eindrücken die so eine Reise mit sich bringt ist das normal. Wieder zuhause holt der Alltag uns auch schneller ein als uns lieb ist, und oft vergeht einiges an Zeit, ehe man das Urlaubsalbum fertigstellen kann.

Bei mir nicht mehr, ich versuche es jedenfalls.

Unterwegs schreibe ich mir im Laufe des Tages Stichworte auf, als Notiz auf einem Block oder im Telefon. Ich habe immer einen Ziplockbeutel in der Tasche, da kommt alles rein was so anfällt, Karten, Prospekte, Quittungen, auch mal ein Zuckertütchen und was mir sonst so in die Finger kommt und mich an diesen Tag erinnert.

Abends kommen die Notizen mit in die Tüte des Tages, und die Tüte bekommt ein Nümmerchen oder das Datum.

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So sieht das nach einigen Tagen aus, Rückstand, aber ordentlich archiviert (beim Schreiben meiner Reiseberichte für den Blog habe ich übrigens auch auf's Smashbook und die Tüten zurückgegriffen, gerade bei Rundreisen verliert man doch manchmal den Überblick)

Und jeden Tag ein leeres frisches Tütchen ins Täschchen einpacken!

Mitgenommen hatte ich dieses Mal wieder eine kleine Grundausstattung, Smashbook, einige Sticker und Stempel.

Ich muss gestehen, dass ich dieses Mal im Urlaub abends oft todmüde ins Bett gefallen bin, und tagsüber immer anderweitig beschäftigt war. In den ersten 2-3 Tagen verschaffte mir mein Biorhytmus am frühen Morgen noch ein wenig Zeit, 6 Stunden Zeitunterschied an der amerikanischen Ostküste.

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Ganz schön viel Kabelgedöns mitgeschleppt (warum machen sie so kleine leichte Drucker mit so monströsen schweren Netzteilen??), aber Gold wert, wenn man damit direkt die Fotos für die Seiten, bzw die Tüten ausdrucken kann.

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Zum ersten Mal hatte ich die neue kleine CANON PowerShot N im Gepäck, da sie das Programm Picture Bridge unterstützt ist sie die ideale Ergänzung zu meinen geliebten kleinen Polaroid-Druckern. Meine große Spiegelreflexkamera von Sony hat das Programm zum Drucken leider nicht, aber das war kein Problem. Ich verwendete in der Großen zwischendurch eine Micro-SD-Karte im Adapter, diese Micro-SD wanderte dann zum Drucken in die kleine CANON PowerShot.

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Und schwupps, ganz ohne Kabel kann ich Fotos von der PowerShot auf mein Telefon schicken und bei Instagram oder Facebook posten.

Mein iPhone 5 hat wirklich eine gute Kamera, aber beim direkten Vergleich mit der CANON PowerShot N werden doch die Schwächen bei schlechten Lichtverhältnissen deutlich, hier mal ein Vergleich:

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Ein Becher Butterbier (Harry Potter Fans wissen, das lieben die Schüler von Hogwarts), links mit dem iPhone und rechts mit der Powershot fotografiert. Auch wenn die Perspektive etwas unterschiedlich ist, das Foto habe ich nicht so gezielt gemacht, sieht man doch die bessere Lichtempfindlichkeit der CANON, in Innenräumen auf jeden Fall.

Während unserer Reise habe ich immerhin die ersten 4 Tage in meinem Smashbook fertiggestellt, und nochmal 4 Tage auf dem Rückflug und im Transit in Atlanta. Leider ist mir auf dem ersten Flugabschnitt von Tampa nach Atlanta meine flugzeuggeeignete Kinderschere abhanden gekommen, so dass ich auf dem längeren Nachtflug ohne Schere weiterarbeiten musste, etwas nervig.

Der Rest des Smashbooks ist inzwischen zuhause fast fertig geworden, die Beutel waren alle gut gefüllt, die Fotos ausgedruckt darin, und ich zeige euch heute die ersten Seiten:

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Bordkarten, Gepäcklabel, heutzutage leider etwas langweilig, "richtige" Tickets aus buntem Papier gibt es ja leider auch kaum noch, schade für Smashbooker.

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Ich nutze gerne unterwegs ausgeschnibbelte Schriftzüge aus Prospekten oder Broschüren, die findet man ja überall im Urlaub.

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Eingeklebte Tütchen und Täschchen bieten sich an, um darin Quittungen aufzubewahren, die Schlüsselkarten der Hotels bekommt man ja immer in diesen Papptaschen. Ich befestige oft ein Stückchen Washi-Tape als Schlaufe zum besseren Herausziehen, wie hier an der Hotelrechnung.

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Das ich zur Zeit immer noch an den letzten 3-4 Seiten im Album arbeite ärgert mich ein wenig, der Alltag hatte mich nach dem Urlaub schnell wieder im Würgegriff. Ein Workshop war vorzubereiten, am kommenden Wochenende steht der Umzug des Jung-Studenten nach Bayern an und muss geplant werden.

Die Fertigstellung des Smashbooks … na ja, ich hoffe ich schaffe es zwischendurch.

Was habe ich daraus gelernt ? Im Urlaub nicht so viel schlafen, sondern scrapbooken!

Der Rest demnächst, in diesem Theater 😉

•••• •BARBARA  

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Indian Shores und Harry Potter

22. September 2013

Die Maus ist allgegenwärtig in Florida, sogar im Stromnetz

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Und mein Sohn kaufte sich Socken mit Hot Dog- Muster.

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Was ich damit sagen will: die kleinen Dinge können auch erfreuen. Oder amüsieren, dreimal dürft ihr raten was in diesem Laden verkauft wird …

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In Florida wohnten wir in Indian Shores, einem kleineren Badeort zwischen Clearwater im Norden und St. Petersburg Beach im Süden der Halbinsel, die auf der anderen Seite der Tampa Bay liegt.

Wir waren schon oft in Florida, auch weil meine Tante dort lebte, aber diese Ecke des Sunshine State, sprich die Mitte der Golfküste kannten wir noch nicht.

Und sie ist soooo schön!

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Barefoot Beach Resort Indian Shores Florida
Ein paar Schnappschüsse unseres Condos, der Ferienwohnung in der wir die letzten 4 Übernachtungen hatten. Bitte entschuldigt die Unordnung, ich habe nicht aufgeräumt 😉 Und wie immer könnt ihr die Bilder zun Vergrößern anklicken.

Die Wohnung liegt in der kleinen beschaulichen Wohnanlage Barefoot Beach Resort, und wir waren, da es Nachsaison war, fast die einzigen Gäste. Nachsaison mit 30 Grad …

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Das Auto direkt vor der Tür, gut für Koffer und Einkaufstüten…

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Wasser an der einen Seite unserer Wohnanlage, falls man man mal mit dem Boot zum Dinner fahren möchte, ha, ha ..

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Wasser in der Mitte, der Pool, den wir fast für uns alleine hatten

Barefoot Beach Resort Indian Shores Florida

Wasser an der anderen Seite, der Strand mit badewannenwarmem Wasser, 70 Schritte von der Wohnungstür entfernt

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Am ersten Tag wollten die Kids in Ruhe ausschlafen und chillen und ich habe die Gelegenheit genutzt und bin in Ruhe in den schönsten Scrapbooking-Shop der Gegend gefahren, Whim So Doodle in St. Petersburg

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Nachmittags machten wir einen Ausflug zum ca. 20 Minuten entfernten  Fort de Soto Park, man muss dazu über eine Mautbrücke fahren und James hier in der kleinen Bezahlkabine wünschte uns viel Spaß

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Der Strand und der Park sind vor einiger Zeit zum schönsten Strand der USA gewählt worden

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Fort de Soto State Park Florida

Fort de Soto Park ist auch Vogelschutzgebiet

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und ich habe einen Sanddollar beim Strandspaziergang gefunden, selten werden sie so unbeschädigt angeschwenmmt

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Fort de Soto State Park Florida

Wegen der extremen Hitze konnte man das Auto erst nach kurzer Auskühlung besteigen, aus der Entfernung mit der Fernbedienung schon mal, klick, alle Türen geöffnet, Luxus der Technik

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An unserem dritten Tag in Florida stand ein weiteres Highlight auf dem Programm, der Besuch der Universal Studios in Orlando, genauer gesagt der Park Island of Adventure auf dem giganischen Gelände der Universal Studios.

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Ganz besonders freuten wir uns, denn wir sind seit Jahren große Harry Potter Fans, auf die Wizzarding World of Harry Potter, ein relativ neuer Komplex im Universal-Themenpark.

Hier geht es los, man betritt die magische Welt von Hogsmeade und wird zum Kind

Universal Studios The Wizarding World Of Harry Potter

Begrüßt wird man vom Hogwarts Express

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Diese Straße ist einfach unglaublich, es ertönt die bekannte Filmmusik aus allen Ecken und man wähnt sich als Muggel in der Welt der Zauberer

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Universal Studios The Wizarding World Of Harry Potter

Mittags haben wir im Three Broomsticks Fish and Chips gegessen, es gibt dort Butterbier und keine Coca Cola !

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Und es schmeckte vorzüglich.

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In dieser Straße kann man einkaufen, die Schaufenster der Geschäfte sind so liebevoll und einladend gestaltet, man staunt und staunt

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Die Eulenpost

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Ollivanders, hier gibt es Zauberstäbe, nebst einer sehr stilvollen Vorführung derselben, alle Angestellten, selbst die Straßenkehrer bewegen sich in stilechten Kostümen und sind speziell gecastet für ihren Aufgabenbereich

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Und der Laden für die Schleckereien, im Honeydukes gibt es unter anderem die legendären Schokofrösche

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Es gibt ein eigenes Postamt mit Briefmarken, und die Postfrau, die die ausgehende Korrespondenz sehr standesgemäß mit Hogsmeade Stempel versieht, ist sicher auch wegen ihres Namens eingestellt worden 😉

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Unsere Postkarten an Freunde und Nachbarn wurden selbstverständlich stilvoll mit der Feder geschrieben

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Und dann geht man um die Ecke und steht vor diesem gigantischen Hogwarts, einfach unglaublich! In diesem Komplex begibt man sich auf eine Reise durch die Schule der Zauberer, begegnet Harry, Hermine und Ron, sowie vielen anderen Figuren aus den Büchern und Filmen, holografisch und in verblüffender Illusion und Technik.

Der Höhepunkt ist der Ride Harry Potter and the forbidden journey, eine Achterbahn im Inneren, ein atemberaubender Flug hinter Harry mit dem Besen, ich habe gekreischt vor Lachen und Entsetzen und mir war ein wenig schwummerig beim Aussteigen, phänomenal!

Universal Studios The Wizarding World Of Harry Potter

Der Rest des Parks ist ebenso sehenswert, wir waren zur Öffnung gegen 9.30 morgens am Eingang und sind erst um 19.00 Uhr zur Schließung rausgegangen, und haben doch nicht alles sehen und fahren können.

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Die Welt von Dr. Seuss, wunderschön gestaltet, für uns jetzt nicht so altersgemäß, aber …

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den verrückten Ride The Cat in the Hat haben wir mitgemacht, herrlich komisch und sehr schön gestaltet, und wilder als es auf den ersten Blick aussieht.

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Das hier ist The Lost Continent, haben wir leider nur von aussen gesehen

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Und dann gibt es noch die Marvel Superhero Island, mit Helden aus den Marvel Comics, X-Men, Spiderman, Ironman und wie sie alle heißen, ich kenn mich damit nicht soo aus. Und dem Hulk Rollercoaster, meine KInder sind den Coaster gefahren und Josefine meinte, ihr flog fast die Haut vom Gesicht.

Ich hatte zuviel Schiss, dabei bin ich früher alles gefahren, aber inzwischen, nun ja …

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Wie überall, der Christmas Shop, ich bin nicht reingegangen !

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Durch den Jurassic Park sind wir auch nur kurz gebummelt, denn nachmittags wollten die Kids nochmal mit Harry auf dem Besen fliegen.

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Ausserdem fahren am Nachmittag auf der Marvel Superhero Island die Superhelden mit ihren Superfahrzeugen unter lautem Getöse durch die Stadt und es gibt Meet and Greets mit den Actionfiguren. Das hier ist natürlich Captain America, aufmerksame langjährige Leser erinnern sich, dass dies das Karnevalskostüm meines Sohnes sich im letzten Jahr gewesen ist. Und jetzt live, ein Erlebnis, auch für große Kinder!

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Oder Posing mit diesem hier, ich glaube der ist aus Iron Man

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Oder Green Goblin, der grüne Kobold, Spidermans Erzfeind 😉

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Eine ziemlich steile und wunderschön gestaltete Wasser-Achterbahn. Man sieht den bewölkten Himmel, im Sommer gibt es am späten Nachmittag in Florida oft Gewitter, am besten stellt man sich darauf ein und plant für diese Tageszeit Shopping in der Mall oder andere Aktivitäten unter Dächern.

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Dieses Ding habe ich meine Kinder alleine fahren lassen, zu dem Zeitpunkt war ich schon pitschnass von der Floßfahrt vorher

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Schön, wenn man dann so patschnass in die eisgekühlten Gebäude muss. lass uns mal nach draussen gehen zum trocknen und aufwärmen. Es gibt auch Ganzkörper-Fönkabinen, kosteten aber 5 Dollar, ich dachte das muss nicht sein.

Apropos Preise, die Erlebnis-Parks in Florida sind gigantisch, haben aber auch ihren Preis. Den ich für diese perfekte Unterhaltung als angemessen empfinde, aber trotzdem zuckt man an der Kasse, wenn man pro Person knapp 100 US-Dollar für einen Tag los ist ( und da hat man noch nichts gegessen und getrunken oder gekauft).

Ich finde es umso erstaunlicher, dass trotz der Preise die Parks, seien es jetzt die von Disney (die wir schon alle durch haben) oder MGM oder Universal, oder Sea World, 365 Tage im Jahr voller Besucher aus der ganzen Welt sind. Das Preis-Leistungsverhältnis stimmt, finde ich. Und es sind unvergessliche Erlebnisse, wenn man diese Art der perfekten Unterhaltung und Disney Magic mag.

Unseren letzten Urlaubstag verbrachten wir mit Koffer wiegen, hin und her packen, noch 500 Gramm Luft, noch schnell was einkaufen gehen, und den letzten Abend am Strand verbringen, wo die üblichen Gewitterwolken wieder kein richtiges Sonnenuntergangs-Foto am Wasser zuließen, schade!

Aber so hat man schon einen neuen Punkt auf der To-Do-Liste für den nächsten Urlaub .

Unser Rückflug von Tampa über Atlanta nach Düsseldorf war angenehm, und ich saß an der richtigen Seite, um London in den frühen Morgenstunden von oben zu sehen.

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Geschlafen habe ich während der Nacht nicht, aber im Smash Book gearbeitet. Ich bemerkte genau, wie der Fluggast schräg hinter mir fasziniert beobachtete, wie ich während des Fluges Fotos druckte.

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Fast 3000 Fotos und viele Erlebnisse und Erinnerungen bleiben von diesem Urlaub, es war eine toller Trip, den ich genau so wieder fahren würde.

Vielleicht auch von New York mit dem Auto die Küste runter bis Florida, mit Stops in Washington, Virginia, die Outer Banks die wir dieses Jahr nicht geschafft haben.

Oder doch lieber Kalifornien, Utah, Grand Canyon …

Hach, ich träume …

In den nächsten Tagen gibt es einen Bericht vom heutigen Workshop hier in Erkrath, Einblicke in mein Smash Book, vielleicht auch ein kleines Give Away, schaut mal wieder vorbei und habt einen guten Start in die neue Woche!

•••• •BARBARA

Allgemein Allgemeines Reisen Südstaaten USA

Von Savannah nach Florida

17. September 2013

Seid ihr wieder da? Dann nehme ich euch gerne weiter mit auf unsere Reise durch die Südstaaten!

Savannah, das klingt nach Südstaaten, Vom Winde verweht und nach Geschichte.

Und als wir am Abend unserer Ankunft durch die Innenstadt bummelten, fühlte es sich wieder seltsam unwirklich an, wie in einer Filmkulisse. Ich dachte gleich kommt Brad Pitt als Vampir um die Ecke, oder Forrest Gump.

Der hat nämlich genau hier auf der Bank gesessen, und seine Geschichte erzählt, im gleichnamigen Film:

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Unser Hotel lag im Historic District, für diesen Abend konnte das Auto auf dem Parkplatz bleiben. Es war Sonntagabend, der Abend vor dem Feiertag Labor Day, dementsprechend war auf dem City Market viel los.

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Einige Straßen weiter war es ruhiger, und eine ganz eigenartige Atmosphäre. Abends werden in Savannah diverse Führungen veranstaltet, auch über die Friedhöfe im Historic District. Aber die Gruppen sind leise, fast schon gespenstisch ruhig, die Touristenführer oft in historischen Kostümen. Wir haben leider die Abendführungen verpasst und sind auf eigene Faust durch die Straßen gebummelt. Und bestaunten wunderschöne alte Häuser mit vielen Details, kleine Gassen und schmiedeeiserne Tore, Laternen, das Spanish Moss an den Bäumen, das immer so etwas Verwunschenes hat.

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Auch Rundfahrten mit der Kutsche werden angeboten, der Geruch der Pferde schwebte über den Straßen.

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Einen Besuch wert ist die Savannah Candy Kitchen, man kann eine Original-Bonbonmaschine bei der Arbeit sehen, die Saltwater Taffys fliegen durch die Gegend und werden auf einem herrlich altmodischen Laufband in den Verkaufsraum befördert.

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In der Altstadt von Savannah, dem Historic District, gibt es zwanzig großzügig angelegte Squares, das sind kleine Parks mit Bäumen und Bänken, dieser Stadtteil ist sehr symetrisch aufgebaut, so findet man sich gut zurecht.

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River Walk, auf der rückwärtigen Seite dieser Häuser ist der Savannah Rive und auch eine schöne Flaniermeile mit einem Weihnachtsladen, leider habe ich kein Foto dort gemacht.

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Na ja, und dann gibt es in Savannah noch Paula Deen, eine typische Südstaaten-Self-Made-Millionaire-Persönlichkeit, erfolgreiche TV-Köchin und Restaurantbesitzerin. Sie hat Südstaatenküche mit ihrer Lieblingszutat Butter populär gemacht, und ist, Hey Y'all, dort sehr bekannt. Leider hat sie in letzter Zeit durch negative Presse, die die Nation spaltet, und so typisch amerikanisch ist, Schlagzeilen gemacht. Wir hatten das Thema schon seit einiger Zeit verfolgt und waren gespannt auf Lokalkolorit.

Das hier ist ihr Restaurant auf der Broughton Street, auf der Straße ziehen sich über mehrere Blocks Restaurants und Geschäfte.

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Miss Dean wird zur Zeit für eine viele Jahre zurückliegende Verfehlung (sie hat das N-Wort benutzt) auf sämtlichen You Tube Kanälen parodiert, schwarzer Humor, und running gag während unserer Reise.

Einen Restaurantbesuch haben wir uns geschenkt, aber im Laden musste etwas gekauft werden, auch für den Tannenbaum, und Fotos! Paula ist bei uns irgendwie Kult …

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Wie gesagt, unser zweiter Tag in Savannah war ein Feiertag, und uns war nach Strand. Das Strandparadies vor Savannah ist eigentlich Tybee Island, aber ich befürchtete an diesem Tag Menschenmengen bei dem Traumwetter. Die Alternative ist Jekyll Island, 90 Meilen entfernt von Savannah, aber so what, das war kein Problem.

Und es hat sich gelohnt!

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Jekyll Island gehört zu den Golden Isles, den Barrier Islands vor der Küste Georgias, und wurde um die Jahrhundertwende des vorigen Jahrhunderts von den damals fünf reichsten Familien der Welt als Jagdrevier und Feriendomizil erschlossen. Nach dem 2. Weltkrieg ging die Insel in den Besitz des Staates Georgia über, die Reichen und Schönen vergnügten sich lieber in Europa. Wie oft in den USA üblich wurde aus der Insel ein Naturschutzpark. 

 

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Und was für eine Natur! Diese Fotos entstanden am nördlichen Ende, warum dieses Gebiet den Namen Driftwood Beach trägt ist ersichtlich. Urwald, Treibholz und jede Menge Reptilien und Schildkröten.

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Und ein paar Schritte weiter sah es so aus. Feiertag. Die Großstadt Savannah ist nur eineinhalb Autostunden entfernt. Ist das nicht unglaublich?

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Die KIds fanden das Wasser an dieser Stelle durch viel Seetang nicht so einladend, deshalb fuhren wir später noch an einen Strandabschnitt in der Mitte der Insel, die übrigens durch einen Damm zu erreichen ist.

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Vorher noch kurz ein Abstecher durch den Historic District, die ehemaligen Ferienhäuser der Milliardäre stehen jetzt unter Denkmalschutz und das ehemalige Clubhaus ist ein Hotel, vor dem Herrschaften in weißer Kleidung Crocket spielten. Sehr fein.

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Mein Sohn spielte lieber am Strand auf Einladung einiger sehr netter Amerikaner ein Spiel namens Corn Hole.

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An unseren letzten Abend in Savannah wollten wir noch ein Eis von Leopolds probieren, auch ein Tipp aus Reiseführern. Aber als wir diese Schlange (10 Uhr abends) sahen, nun ja, sparen wir das mal auf für den nächsten Besuch.

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Charleston, South Carolina

16. September 2013

Ein Upgrade im Marriott in Charleston bescherte uns ein Zimmer im Penthouse, mit Balkon und Blick über die Stadt, Freude!

Penthouse Marriott Hotel Charleston

Da die Betten in den amerikanischen Doppelzimmern sehr groß sind, kann man gut ein Zimmer mit vier Personen belegen, das macht diese Reisen für uns überhaupt finanziell machbar.

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View from Penthouse Marriott Hotel Charleston

In der Lobby des Marriott Hotels stand jeden Tag eine neue Mischung Eiswasser mit Früchten, auch mal mit Gurke,kalorienfrei, total lecker und erfrischend bei der Hitze, die uns den ganzen Urlaub lang begleitete.

Lobby Marriott Hotel Charleston

Free Wi Fi nur in der Lobby, erstmal schnell bei Facebook einchecken. Witzigerweise haben die teureren Hotels kein kostenloses Internet in den Zimmern, nur gegen Aufpreis. Das haben wir natürlich nicht bezahlt, sondern in der Hotellobby oder unterwegs bei Starbucks, Dunkin Donuts oder in den Shopping Malls (die alle einen offenen freien Internetzugang anbieten) unser Networking betrieben. In den etwas preiswerteren einfacheren Hotels gab es meistens Free Wi Fi im Zimmer und das Frühstück im Preis inbegriffen. Man kann nicht alles haben 😉

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Alle Hotels, in denen wir übernachteten hatten einen Pool, dieser war besonders einladend und wurde abends auch noch von den Kids genutzt, oft blieb zuwenig Zeit dazu.

Pool Marriott Hotel Charleston

Charleston fand ich sehr charmant, eine wunderschöne Altstadt mit einem "richtigen" Einkaufsviertel, vielen Palmen, Kopfsteinpflaster, echt alten Häusern (im Gegensatz zum perfekten Altbau-Fake, den die Amerikaner allerdings virtuos beherrschen) und bummelnden Menschen in den Straßen, auch nicht selbstverständlich in einer amerikanischen Großstadt.

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Warum man sich immer wie im Gefrierschrank fühlen muss, wenn man in den USA ein Geschäft oder Restaurant betritt, werde ich nie verstehen. Bei Urban Outfitters, dem Lieblingsshop meiner Kinder, der in jeder Stadt aufgesucht wird, habe ich es kaum ausgehalten und lieber draussen gewartet.

Hierzulande packt man im Sommer ein Jäckchen für kühle Abende im Freien ein, in den USA muss es ein Schal und ein Jäckchen für drinnen sein 😉

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King Street, eine innerstädtische Einkaufsstraße, eher selten in den USA, schön zum Bummeln.

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Dieses Restaurant lag jenseits unserer Preisvorstellungen, aber man kann ja mal träumen auf der Veranda zu sitzen …

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Statt dessen haben wir im Park ein Dinner-Picknik gemacht, mal wieder die leckeren Burger von Five Guys, schöner in der lauen Sommernacht draussen zu sitzen als in einer Eisbude. Nur die South Carolina Mosquitos nervten manchmal, Anti Brumm hatte ich zwar im Koffer, aber dann vergessen zu benutzen.

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Can I take a picture? Of course, shoot ahead 😉 Ich mag die offene und freundliche Art der Amerikaner sehr.

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South Carolina hat übrigens den Beinamen Palmetto State, Palmen überall hier! Und hauptsächlich Fächerpalmen sieht man, die eben Palmettos heißen.

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Charleston, South Carolina

Charleston, South Carolina

Diese Bilder sind alle an unserem ersten Abend im Historic District von Charleston entstanden. Wir bummelten vom Riverfront Park auf der Meeting Street zum Marion Square, und auf der Queen Street zurück zum Riverfront Park, von dort fuhr der kostenlose Shuttle zum Hotel.

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Der nächste Tag in Mount Pleasant, etwas ausserhalb von Charleston, war für uns eine intensive Erfahrung zum Thema Civil Rights, dem Bürgerkrieg und der Bürgerrechtsbewegung in den Vereinigten Staaten.

Boone Hall Plantation, Charleston, South Carolina

Wir besuchten Boone Hall Plantation, eine immer noch bewirtschaftete Plantage. Hier sind viele Filme und TV-Serien gedreht worden, u.a. Vom Winde verweht, Wie ein einziger Tag, Fackeln im Sturm, Alex Haley's Queen u.s.w. Ausserdem haben hier zum Entzücken meiner Tochter vor kurzer Zeit Blake Liveley und Ryan Reynolds geheiratet, eine schönere Location für eine Hochzeit ist kaum denkbar.

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Die Führung durch das Haus vermittelte uns einen guten Einblick in die 250 Jahre alte Geschichte des Besitzes, der Bewohner und der Boone Hall Plantation, die sich immer noch in privaten Händen befindet.

Boone Hall Plantation, Charleston, South Carolina

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Die obere Etage wird noch von den Besitzern genutzt, die unteren Räume und die ehemaligen Sklavenhäuser sind als Museum ausgebaut.

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Das Thema Civil Rights begleitete uns, an diesem Tag wurde in Washington eine Riesenfeier zum Jubiläum der sagenhaften " I have a dream …" Rede von Martin Luther King Jr. veranstaltet.

Meine leider inzwischen verstorbene Tante Inga war damals hautnah dabei, sie hat direkt nach dem Krieg einen Colonel der US-Army geheiratet und arbeitete damals für ein amerikanisches Nachrichtenmagazin. Schon als ich ein kleines Mädchen war hat sie mir von dieser Rede erzählt, dies und die vielen Besuche bei ihr haben meine Leidenschaft für amerikanische Geschichte und das Land geweckt, vor langer Zeit schon. Ja, ich hatte das Glück eine Tante in Amerika zu haben …

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Besonders gut passte zum Programm dieses Tages auch unser Kinobesuch am Abend, wir sahen The Butler, unbedingt empfehlenswert !

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Ein grandioser Forest Whitaker in einer mehrere Jahrzehnte umspannenden Geschichte, die das Thema Civil Rights sehr intensiv unterstreicht, und auch das Styling von Oprah Winfrey als Ehefrau des Butlers und das Ambiente im Wechsel der Jahrzehnte ist extrem sehenswert, schaut ihn euch an! Und wenn ihr ein Kino mit Originalversion findet ist das noch besser, und sehr authentisch.

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Nach all den Häusern auch mal was Leckeres, Blueberry Pancakes bei IHOP müssen einmal im Urlaub sein, wenn man sich für den Rest des Tages sattessen möchte ist ein Frühstück bei IHOP genau das Richtige.

Und besonders lecker sind auch die frischen Chicken Fingers der relativ neuen Kette Raising Canes, gibt es noch nicht überall, aber die eine Filiale auf unserer Reiseroute in Charleston mussten wir besuchen.

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Wahrscheinlich gefällt uns das Restaurant auch so gut, weil der Besitzer es nach seinem Labrador benannt hat 😉

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Wenn man in Charleston ist und an den Strand möchte bietet sich Folly Beach an, nur 20 Minuten von der Innenstadt entfernt. Wir waren am frühen Abend ein Stündchen dort zur Abkühlung, denn es war in der Stadt fast 35 Grad an diesem Tag.

Folly Beach, Charleston, South Carolina

Und wenn man in Charleston leckere Pizza aus dem Holzofen essen möchte geht man zu Crust, wir waren dort bevor wir nebenan in's Kino gegangen sind, siehe oben.

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Von Charleston ging es für uns weiter nach Savannah, keine große Entfernung, kurz vor Savannah verlässt man South Carolina und ist wieder in Georgia. Insgesamt waren wir auf dieser Reise in 4 Bundesstaaten.

Auf der Route nach Savannah liegt die zweitälteste Stadt South Carolinas, Beaufort. Steht in vielen Reiseführern, hat uns jetzt aber nicht so begeistert. Netter kleiner Ort, wir haben eine Mittagspause gemacht, und endlich mal den Selbstauslöser benutzt.

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Ausserdem hatten wir noch einen klitzekleinen Shopping-Stop in Hilton Head Island geplant, dort gibt es eine Outlet-Mall mit Designerlabeln ( Abercrombie, Hollister, Michael Kors, Nike, Vans, um nur einige zunennen), Schnäppchenpreise!

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Hilton Head Island liegt auf der Halbinsel Port Royal und soll schön sein. Bekannt weil viele Promis dort wohnen, und dort jährlich im Rahmen der PGA Tour ein weltbekanntes Golfturnier stattfindet.

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Von der Insel haben wir aber nicht viel gesehen. Kurz an den Strand, aha, sieht so aus wie überall, wir waren inzwischen verwöhnt…

Nicht mal ein Foto gemacht, tzzzz … Lieber mal früh in der nächsten Stadt sein.

Viel Wasser bedeutet viele Brücken, teilweise atemberaubend hoch. Diese Brücke vor Savannah machte mir fast Angst, ohne Brüstung und sowas von steil! Die meisten Amerikaner fahren immer zu schnell, und es wird rechts überholt, ganz normal.

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Aber mit Savannah geht es erst morgen weiter, ich muss noch einiges für meinen nächsten Workshop vorbereiten und bitte euch um ein wenig Geduld.

Kommt einfach wieder vorbei, dann verpasst ihr nichts!

•••• •BARBARA   

Allgemein Allgemeines Reisen Südstaaten Unterhaltsames USA

Von Fahrrädern und Golfcarts, Bald Head Island, Southport, und Myrtle Beach

15. September 2013

Von Wilmington fuhren wir weiter nach Myrtle Beach in North Carolina, einem ca. 100 km langen Strandabschnitt der gerne von Familien und Studenten ( ich sage nur Spring Break) und Surfern besucht wird.

An dieser Route liegt Southport, ich erzählte euch schon davon, der Ort wo Safe Haven gedreht wurde und der mich auch zu dieser Reise inspiriert hat. Da mussten wir selbstverständlich hin. Ich hatte aber bei meinen Reisevorbereitungen noch etwas anderes entdeckt.

Vor Southport liegen einige Inseln, eine davon ist Bald Head Island, autofrei und mit der Fähre (oder dem Privatboot, hi hi) von Southport aus zu erreichen. Schon der Fährhafen war sehenswert, ruhig und architektonisch sehr schön angelegt, man kommt während man wartet direkt runter in eine geruhsame Stimmung.

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Die Überfahrt mit der kleinen Fähre dauert 20 Minuten

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und man erreicht den Hafen von Bald Head Island.

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Eigentlich hatten wir geplant mit geliehenen Fahrrädern die Insel zu erkunden, es gibt zwei Fahrrad-Vermietungen.

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Nach kurzen Preisvergleichen und Überlegungen, wir hatten nicht viel Zeit, wollten aber viel sehen, spendierte ich uns aber dieses Gefährt. Sehr zur Freude von Antonius, der durfte nämlich fahren!

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Es hat uns allen viel Vergnügen gemacht mit dem Golfcart über die kleinen Straßen zu fahren, so langsam sind die Dinger übrigens gar nicht.

Auf der Insel steht der älteste Leuchtturm North Carolinas, liebevoll Old Baldy genannt, 1870 gebaut.

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Die Jungens kletterten nach oben und so sieht der Hafen vom Leuchtturm aus

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Bald Head Island ist eine Art subtropische Insel, mit viel Wald, Marschland und Sümpfen, schönen Golfplätzen, und wir fühlten uns wie in einer Filmkulisse, oder in Disneys Animal Kingdom, denn es schnalzte und surrte und papageite aus jeder Ecke, unwirklich schön irgendwie, und so friedlich.

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Man fährt mit dem Wägelchen gemütlich, schaut und staunt über die Häuser

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und die Schilder

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und über die Häuser!

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Die Häuser haben niedliche kleine Garagen, weil ja nur Golfcarts reinpassen müssen, ein ungewohntes Bild in einer amerikanischen Wohngegend.

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An der Südspitze der Insel kommt man an den Strand

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Man schaut nach rechts

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und nach links, und denkt : WHOW, wo bin ich denn hier? Dazu Stille, nur der Wind und das Meer, wir waren überwältigt.

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Man könnte meinen eine Insel der Reichen und Schönen, aber es begegneten uns mit schnurrenden Golfcarts nur freundlich grüßende und ganz normal aussehende Leute, viele mit Hund.

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Ein wenig Spielerei zum Thema Fotografie, ich mag ab und zu diese Hipstamatic Fotos, aktuell verwende ich sie gerade ausgedruckt für ein Mini Book in meinem Workshop nächste Woche. Ausgedruckt sind sie 9×9 cm groß und quadratisch. Hipstamatic ist eine App für das Smartphone, ich habe für diese Fotos die Linse Loftus und den Film Ina 1969 verwendet

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Nach 3 Stunden Aufenthalt verabschiedeten wir uns von Bald Head Island (und hatten den Traum vom Lottogewinn und dem Haus dort), weiter ging es nach Southport. In der Ortseinfahrt musste ich erstmal hier aussteigen :

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Ahhh, Weihnachten überall, diese Christmasshops gibt in den USA in vielen Städten, das ganze Jahr geöffnet, natürlich habe ich was gekauft, das zeig ich euch demnächst. In dem Laden waren 3 Angestellte und mehrere Kunden, im August!

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Der Hafen von Southport, hier stand im Film der Laden von Alex (ist ja leider zum Schluss abgebrannt)

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Das verschlafene kleine Nest profitiert sicher immer noch vom Filmruhm

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Aber ist auch ohne Film wirklich nettes kleines Hafenstädtchen

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Wer den Film kennt, erkennt das Cafe, in dem die Hauptdarstellerin gearbeitet hat. In Wirklichkeit heißt es Fishy Fishy Cafe und sieht genauso aus wie in den Filmbildern

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Das Haus, in dem Alex im Film wohnte, leider saß da jemand auf der Veranda und ich wollte nicht paparrazimäßig wie ein blöder Touri rumknipsen, deshalb eine heimliche Aufnahme, der Bewohner saß dabei hinter dem Schild. Aber wahrscheinlich hat er uns doch gesehen und dachte: oh, schon wieder so Movie Touristen 😉

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Eines der seltenen Bilder, wo wir alle mal zusammen drauf sind, Stativ und Selbstauslöser hatten wir zwar dabei, aber selten dran gedacht, da drückt man mal schnell dem Tischnachbarn das iPhone in die Hand.

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Am nächsten Tag in Myrtle Beach war exessives Shopping angesagt, den ganzen Tag verbrachten wir in diversen Outlet Malls, wo wegen des Feiertages Labor Day alles drastisch reduziert war.

Zu unserer Freude entdeckten wir in Myrtle Beach einen 24 Stunden geöffneten Krispy Kreme Laden, die besten Doughnuts der Welt!

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Mit Drive Through, man glaubt nicht wer da nachts um 12 noch alles die Dutzend-Packungen mit warmen frischen Doughnuts im Vorbeifahren kauft ! Wir natürlich auch …

Da kommen sie heiß vom Band, werden in Glasur gebadet und schwupps, in den Karton

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Yummy, das war wirklich nachts um 11 und der Laden war voll! Und unsere 12 Doughnuts waren in 5 Minuten verputzt …

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In Myrtle Beach gibt es eine hölzerne Promenade, den Boardwalk, schön angelegt und abends kann man flanieren, essen und trinken, und es gibt fast täglich Live Musik

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Abends um 9, ohne Blitz, nur mit dem Tamron-Objektiv in Automatik und aus der Hand fotografiert, gefällt mir!

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Eine Kleinigkeit mussten wir essen auf dem Boardwalk.

Fried Pickles sind eine Spezialität, die es nur in den Südstaaten gibt, frittierte Gurken, für den einen oder anderen sicher nicht vorstellbar, aber ihr kennt das sicher mit Spezialitäten im Urlaub. Zuhause käme man nicht auf die Idee, aber im Urlaub schmeckt das, oder?

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Eine ganz besondere Attraktion sind in den Ferienorten die großen Minigolf-Anlagen, phantasievoll und bis abends um 11 geöffnet. Wir haben zwar nicht gespielt, aber diesen Dino-Park musste ich einfach fotografieren

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Ihr seht also, wenn man Entertainment, Shopping und nicht nur Ruhe und Natur sucht ist man in Myrtle Beach richtig. Viele Hotels und Ferienwohnungen, ein großes Angebot an Shows und Rummel, aber alles sehr gepflegt und weitläufig

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Bevor wir morgens nach Charleston weiterfuhren ging es nochmal an den Strand, vom Meer und dem warmen Sand zwischen den Zehen kann ich nicht genug haben.

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Frühstücks-Picknik am Strand, wunderbar. Bei Dunkin Donuts, und die gibt es in den USA an jeder Ecke, bekommt man für wenig Geld Breakfast Sandwiches und schmackhafte Bagel mit Ei, Bacon und Käse, der Kaffee und Eiskaffee ist nicht so teuer wie bei Starbucks, aber eigentlich genau so lecker.

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Die PR-Abteilung von DD ist auch von der Qualität ihres Kaffees überzeugt 😉

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Auf dem Weg zum Auto sah ich das hier, Haus am Meer mit Infinity Pool, finde ich ja total übertrieben und doppelt gemoppelt, tzzzzz …

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Erschlage ich euch mit den vielen Fotos? Ich hoffe nicht, ich kann mich kaum entscheiden, da ich so viele schöne Bilder habe, und soviel zu erzählen!

Morgen nehme ich euch mit nach Charleston, in eine malerische Stadt mit viel Geschichte.

Wir sehen uns!

•••• •BARBARA 

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Tallulah Gorge, Wilmington und One Tree Hill

14. September 2013

Wie um alles in der Welt kommt man drauf da hin zu fahren, werdet ihr euch sicher fragen?

Ich werde es euch verraten, im zweiten Teil meines Reiseberichtes.

Meine Kinder steckten mich vor einiger Zeit mit ihrer Begeisterung für One Tree Hill an, einer amerikanischen TV-Serie. In der geht es um das Leben und Erwachsenwerden einer Gruppe von Teenies in der fiktiven amerikanischen Kleinstadt Tree Hill.

Die Landschaft und die Häuser in den Filmen sprachen mich an, eine kurze Recherche ergab, dass Wilmington in North Carolina seit einigen Jahren Drehort für One Tree Hill und viele bekannte Serien und Filme ist, zum Beispiel auch für einige Nicolas Sparks Filme und ganz aktuell Iron Man 3.

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Wir lieben es, im Urlaub Movie Locations anzuschauen wenn es sich ergibt, mehr dazu erzähle ich euch mal in einem gesonderten Beitrag

Also wurde Wilmington in unsere Reiseroute eingebaut, auch wegen der traumhaft schönen Strände an dieser Küste. Geplant war auch ein Ausflug zu den Outer Banks, nördlicher gelegen, seit langem ein Traum von mir. OBX stellte sich aber vor Ort als zu weit für einen Tagesausflug heraus, steht also immer noch auf meiner Bucket List 😉

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Alles auf Anfang, unsere Reise mit dem Mietwagen startete in Atlanta, Georgia, auf dem Weg nach Wilmington war eine Übernachtung in Charlotte, North Carolina, eingeplant.

Da ich immer gerne in Vorbereitung einer Reise mit Google Maps recherchiere, stieß ich an unserer Route auf den schönsten Naturschutzpark in Georgia, Tallulah Gorge State Park. Die State Parks in den USA finde ich einfach großartig, Natur sanft aufbereitet und begehbar gemacht, oft durch privates Engagement und Stiftungen gefördert. Die Kids waren begeistert, rutschen und baden im Wasserfall!

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Das war übrigens unser Auto, 4 große Koffer und Handgepäck und 4 Leute mussten verstaut werden. Wasser haben wir palettenweise gekauft, und mehr als 120 Flaschen in der Hitze verbraucht, habe ich gerade mal ausgerechnet 

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Da sind wir, in Tallulah Falls, die 1200+ Stufen in der Schlucht verlangten meinem operierten Knie einiges ab, aber es hat sich definitiv gelohnt!

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Hier unten waren die Jungens schwimmen, ich bin nicht hinterher gekraxelt

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Diese Hängebrücke war ganz schön wackelig

Tallulah Gorge State Park, Georgia

Pausen zwischendurch, das Knie …

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Mein Sohn der Tierfreund und zukünftige Fortstwirt spielt mit allem was sich im Wald tummelt

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KLick, klick, klick, ich habe ca 2200 Fotos jetzt hier zur Auswahl, von der Reise….

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Überall auf unserer Route gab es wieder Antique Malls, Trödelmärkte, Vintage Stores und wenn es unsere Zeit zuließ wurde gestöbert (leider sind dem hemmungslosen Kaufen der schönsten Teile gewisse Koffergrenzen gesetzt)

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An diesem Abend übernachteten wir in Charlotte N.C., von der Stadt haben wir nichts wirklich gesehen, und auch nichts verpasst, glaube ich.

Es war der Abend der VMAs, die Kids wollten das natürlich live im Fernsehen erleben und das skandalöse twerking von Miley Cyrus habe ich gerade noch mitbekommen bevor ich einschlief. Wir hatten Pizza bestellt, ins Hotelzimmer, die Pizzakartons bieten Lesestoff beim Essen:

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Vor der Weiterfahrt nach Wilmington am nächsten Morgen mussten die ersten Shopping-Gelüste befriedigt werden, meine bei Anthropologie, die meiner Kinder in diversen Klamottenläden. 

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Na gut, ich geb zu, ich war auch in Klamottenläden, hier z.B.mein Schnäppchen für 10,- Dollar, back to school sale, gute Investition

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Zum Lunch on the road die ersten Burger von Five Guys, meiner Meinung nach die leckersten Burger der Welt, mit frischen Pommes USA135

Am Abend liefen wir dann in Wilmington am Fluß entlang den River Walk, der an den Historic District grenzt. Der Begriff Historic District ist in den USA dehnbar, so wirklich alt ist ja da selten etwas, aber trotzdem sind es immer sehr schöne Stadtgebiete, und sehenswert!

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Wasser gibt es überall in den Küstenstädten der Südstaaten, es gibt viele Marschgebiete, Flüsse und natürlich das Meer, ich finde die Natur dort grandios.

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Für alle One Tree Hill Fans sind die nächsten Bilder aus Wilmington :

Die Brücke aus dem Intro, es war ein witziges Gefühl dort rumzulaufen. Wir trafen einen älteren Mann, er fragte : "how come everyone is taking pictures of the damn bridge all the time?"

Wir klärten ihn auf, er schüttelte grinsend den Kopf, war auch wohl nicht die Zielgruppe der TV-Show.

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Pexton Sawyer wohnte hier (oben links ihr Zimmer, wo der irre Stalker, der sich als ihr Bruder ausgegeben hatte rausflog) :

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Und in diesem Haus wohnte Lucas mit seiner Mum, die Seitentür führte direkt in sein Schlafzimmer …

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Und hier war der legendäre Basketball-Platz am Fluß, leider hat die Stadt die Kultfläche letztes Jahr zum Ärger der OTH-Fans in profane Rasenfläche verwandelt, pffff…

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So, das muss reichen für heute mit den Movie Locations, more to come …

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Die Fotos in meinen Reisebeiträgen sind übrigens mit verschiedenen Kameras, iPhone, CANON Powershot und der Spiegelreflexcam entstanden, ich hatte vor einiger Zeit schon über meine Foto-Ausrüstung für diesen Urlaub geschrieben.

Als beste Investition hat sich das neue Universal-Tele-Weitwinkelobjektiv von Tamron gezeigt, damit habe ich zum Beispiel diese Möven fotografiert, 99% der Aufnahmen mit der großen Kamera sind mit diesem Objektiv entstanden, kein ständiges Wechseln, genial. Ich kann nur immer wieder sagen, als Amateur-Fotograf, ein gutes Objektiv ist das Allerwichtigste für schöne Fotos! Ich bin bekanntermaßen kein Freund von Photoshop, und poste und drucke meine Fotos am liebsten so aus, wie sie aus der Kamera kommen.

Kleiner Exkurs zum Thema Fotos, passte gerade.

Zurück zur Reise, der entzückende Badeort Wrightsville Beach liegt auf einer Halbinsel auf der anderen Seite des Cape Fear River, 10 Minuten östlich von Wilmington entfernt, dort sind die Strandfotos dieses Beitrages entstanden.

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Unglaublich, der Himmel, wir hatten Superwetter, den ganzen Urlaub! Und obwohl zu diesem Zeitpunkt noch Ferien in den USA waren, nichts war zu voll, alles entspannt, herrlich.

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Wrightsville Beach ist auch unter Surfern bekannt, die Wellen sind hier besonders gut geeignet. Und ich habe, während meine Kinder im Wasser waren, mit den Apps gespielt, hier ein paar Hipstamatic Shots, die im übrigen gerade hier angekommen sind, bei Pixum bestellt sind sie quadratisch ausgedruckt, genial: 

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Wir haben nicht nur am Strand gelegen, sondern auch viel Kultur und Geschichte erlebt, in Wilmington haben die Jungens die USS North Carolina besichtigt, ein Schlachtschiff der US Navy aus dem 2. Weltkrieg.

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Hier zu schlafen, für Monate auf See, unvorstellbar

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Von Wilmington aus ging es weiter nach Myrtle Beach, über Southport und Bald Head Island. Aber ich muss erstmal meine Fotos besser sortieren, die sind nicht ganz chronologisch und die Suche ist zeitraubend.

Was ich damit sagen will: morgen geht's weiter, bleibt bei mir!

•••• •BARBARA

Reisen Südstaaten USA

Georgia, die Carolinas und Florida

12. September 2013

… das war unsere Urlaubsplanung in diesem Jahr. Ich war immer schon sehr gerne in den USA, ich schätze die sehr abwechslungsreiche Natur, die Freundlichkeit und Offenheit der Leute, die man so trifft und die Vielfalt der Eindrücke, die mir dort immer wieder begegnet. Mindestens einmal täglich bleibt mir der Mund offenstehen, oder ich schüttele ungläubig den Kopf.

Die Weite des Landes, das selten graue Wetter, und nicht zuletzt das wie ich finde gute Preis-Leistungsverhältnis machen den Reiz von USA-Reisen für uns aus.

Ich bin kein Reiseblogger, und habe keinerlei Sponsoring in diesem Bereich, aber durch die vielen Fragen und Kommentare glaube ich ein Interesse von euch Lesern an einen Reisebericht zu erkennen, stimmt doch, oder?

Dann geht es jetzt los, in Etappen, denn es fällt mir schwer aus den 2000+ Fotos und vielen Eindrücken einen einzigen Blogbeitrag zu schreiben.

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Wirklich sehr gute Erfahrungen habe ich im Laufe der Jahre mit dem Reiseveranstalter America Unlimited gemacht, daher habe ich dort schon zum 4. Mal unsere Reise zusammenstellen lassen. Und meine kurzen Gegenrecherchen im Internet ergeben immer wieder, dass Reisebüros in Gesamtpaketen bessere Preise anbieten können, als wenn ich mir mühsam Flüge, Hotels und Auto selber im Internet zusammensuchen muss, und viele verschiedene Buchungen und Ansprechpartner habe. Ein Ansprechpartner, eine Tasche voller Coupons für alles, ich kann losfliegen und brauche mir keine Gedanken zu machen, es ist alles organisiert und reserviert, zu einem Komplettpreis, den ich überblicke.

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Ich muss gestehen, dass meine spezielle Reisesehnsucht in diesem Frühjahr bei einem Kinobesuch wuchs, nachdem ich Safe Haven gesehen hatte musste ich einfach in diese Gegend, die Südstaaten standen schon lange auf meiner Bucket List. Und ich liebe schmalzige Nicolas Sparks Filme 😉

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Der diesjähriger Abiturient (jeder von ihnen durfte sich etwas zu diesem Anlass wünschen) wollte nicht wie seine Geschwister nach New York, sondern in die Natur Georgias und zu Harry Potter nach Florida.

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Zum Abschluss geplant noch ein paar Tage zum Entspannen in Florida, in einer Ecke des Sunshine State die wir noch nicht kannten.

Geflogen sind wir bequem von Düsseldorf aus, quasi vor unserer Haustür, ich hasse es wenn ich vor langen Flügen noch mühsame Anreisen habe. Mit Delta, diese Airline hat glaube ich die ältesten Crews der Welt (sorry Leute, das fällt einfach immer wieder auf), aber es ist alles o.k.auf den Flügen.

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Zum ersten Mal während vieler Flüge hatte ich diese traumhafte Aussicht, richtige Seite, eine Stunde Grönland vom Feinsten!

Gelandet sind wir in Atlanta, und hatten das Glück von unserem Zimmer im Hyatt Regency mitten in Downtown einen tollen Blick von unserem BALKON zu haben. Wer viel in amerikanischen Hotels nächtigt weiß, dass zu öffnende Fenster und gar Balkone Seltenheitswert haben, eine Tatsache die mich oft stört.

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Obwohl unsere innere Uhr schon spätabends zeigt erkundeten wir zu Fuß noch kurz die Gegend um das Hotel.DSC09160

Ein rosa Brunnen, Überbleibsel der Olympischen Spiele, und auf einmal roch es total vertraut:

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Das jährliche Bierfest, Dirndl und Lederhosen mitten in Atlanta, und es lief Deichkind, als wir dort vorbeigingen;-)

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Am Abend (als es für uns eigentlich schon mitten in der Nacht war) fuhren wir mit dem Auto in Atlanta's größtes Drive In Restaurant, man sitzt im Auto, die Bedienung kommt und serviert am Autofenster. Witzig! Und Kult in Atlanta, bei Touristen wohlgemerkt. Und es begann das Y'allen, dazu demnächst mehr …

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Wo sind denn die Fotos, ich weiss genau, wir haben welche gemacht, hab ich doch schon im Smashbook?

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Uuups, jetzt stelle ich fest, dass ich doch noch nicht alle Fotos auf dem Rechner habe, die, die chronologisch jetzt dran wären sind noch auf dem iPad, das ist gerade unterwegs zur Uni.

Es geht bald weiter, versprochen!

Aber noch was Lustiges, damit es nicht so trocken ist, am Ende der Reise waren wir noch hier

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Was habe ich gelacht während der Fahrt, und anschliessend waren wir alle pitschenass, für den Rest des Tages:

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Die Ausbeulung in meinem Shirt ist übrigens nicht schon die Folge des Fastfood, sondern meine Sonnenbrille, die ich dort verstaut hatte, wollte ich nur kurz bemerken …

•••• •BARBARA