Allgemein Freitags Füller Freitagstipps

Freitagstipps und # 744

25. August 2023

1.  Danke für  _________ .

2. _________ genau so gut.

3. Solange noch Sommer ist _________.

4.  ________ helfen.

5. Zur Pflege meiner Haut __________ .

6.  _________  voll.

7. Was das Wochenende angeht, heute Abend freue ich mich auf ___________ , morgen habe ich geplant, _________ und Sonntag möchte ich _________ !

Wenn ihr mitmachen wollt, könnt ihr die Fragen vom Freitagsfüller gerne auf euren Blogs beantworten und im Kommentar verlinken. Oder aber ihr beantwortet direkt hier in den Kommentaren, wenn ihr keinen eigenen Blog habt. Ich freue mich auf eure Antworten oder auf das Stöbern auf euren Blogs, danke für’s Mitmachen beim Freitagsfüller! Und euer Interesse an meinen Freitagstipps.

Die letzten schönen Sommertage waren ja so richtig zum Genießen, oder? Nicht zu heiß, nachts kühlte es etwas ab, genau so mag ich es. Nur, dass es jetzt schon so früh dunkel wird, deutet schon in Richtung Herbst, nun ja. Ich habe die verblühten und von den Schnecken mal wieder angefressenen Margerithen auf der Terrasse jedenfalls schon mal durch Astern ersetzt. Die gibt’s ja gerade überall günstig bei den Discountern.

Erstmal habe ich heute vormittag wieder Schöffendienst bei der Jugendstrafkammer. Eins meiner wichtigsten Ehrenämter, durch das ich selbst auch immer lerne.

Und dann ist mein Wochenende mit Workshops gut gefüllt und ich freue mich schon sehr auf meine Gäste. Ich liebe es, meine eigene Begeisterung für das immer neue Spiel mit Farben und Fotos zu vermitteln. Und kein Online Kurs ersetzt die tolle und kreative Stimmung bei meinen Workshops, und den Austausch mit so vielen tollen Frauen.

Freitagstipps

Meine Freitagstipps für euch

Gesehen

Es gibt diese Filme und Serien, bei denen man dauerhaft unter Strom steht, da sie sooo spannend sind. „The Watcher” war so eine für mich. Die Geschichte um Familie Brannock, die teure Häuser und beige Kleider mag, beruht lose auf einer wahren Begebenheit.

Kurz nach dem Einzug in ihr Traumhaus erhält die Familie sehr beunruhigende Briefe von einem Stalker, der sich “Der Beobachter” nennt. Und dann wäre da noch das seltsame Verhalten der Nachbarn. Ausziehen ist keine Option, da die Familie sich finanziell sehr weit aus dem Fenster gelehnt hat, um die Traumimmobilie zu finanzieren. Doch dann häufen sich die seltsamen Vorfälle. Die Story ist voll von nicht nachvollziehbaren Entwicklungen und einigen losen Enden. Sowas nervt mich immer, deshalb gucke ich dann weiter und weiter …

Ehrlich gesagt erwartete ich eine kitschige, leichte Liebesgeschichte, als ich „From Scratch” anklickte – und wurde eines Besseren belehrt. Diese Miniserie war das Emotionalste, was ich seit langem auf Netflix gesehen habe.

Die Liebesgeschichte der amerikanischen Künstlerin Amy und des sizilianischen Kochs Lino mit all ihren Höhen und Tiefen ist wirklich herzzerreißend. Eine Geschichte über eine große Liebe, Familie, Verlust, Selbstverwirklichung und die Herausforderungen, die eine Begegnung unterschiedlicher Kulturen nicht selten mit sich bringt. Garniert mit traumhaften Italien Impressionen. So schön!

Gelesen

Zwölf verlassene Inseln um die Welt. Faszinierend. Allein die Bilder lösen bei mir Fernweh und große Entdeckerlust aus.

Neues aus der Welt der künstlichen Intelligenz. Die einerseits nicht aufzuhalten ist, mir andererseits aber manchmal wirklich etwas Angst macht. Neustes Beispiel: Influencer, die garnicht echt sind. Irgendwie gruselig, aber es nützt nichts, sich damit nicht auseinanderzusetzen. Dass unsere Urgroßeltern die ersten Autos als Höllenmaschinen verflucht haben, hat ihnen auch nix genutzt. Ich sage nur Führerschein …

Leuchten aus McDonald’s-Tüten: Museen und Sammler reißen sich um diese Designs! Diese Lampen eines koreanischen Designers sehen aber auch wirklich sehr cool aus. Aus Abfall von Produkten neuartige Formen zu konzipieren, der Gedanke gefällt mir daran besonders.

Bradley Cooper mit Nasenprothese als Leonard Bernstein: “Jewfacing” ist das nicht. Oder kulturelle Aneignung. Der Meinung ist jedenfalls der Zentralrat der Juden. Der Schauspieler steht deshalb gerade sehr in der Kritik. Hätte die Rolle des jüdischen Komponisten nur mit einem jüdischen Schauspieler besetzt werden können? Meiner Meinung nach ist das ein gutes Beispiel, wie schmal der Grad der Balance zwischen Cancel Culture, Political Correctness, historischen Fakten, und kulturellen Besonderheiten ist. Besonders gut zu beobachten einerseits in moralische Überreaktionen in den sozialen Medien und andererseits Schlagzeilen in diversen anderen Medien.

Gehört

“Die sieben Schwestern”, kennt jemand diese Buchreihe? Ich hatte schon so viel Positives darüber gehört, auch von meinen Freundinnen. Jetzt habe ich es endlich geschafft, den ersten Band, der auch Die sieben Schwestern* heißt, anzufangen.

Ich höre ja aus bekannten Gründen alles an Podcasts, was mit der Fliegerei zu tun hat. Lufthansa Kapitän Claus Harder saß neulich auf der Blauen Couch beim BR und hat wie immer spannende und sehr unterhaltsame Einblicke in sein Fliegerleben erlaubt. Auf seinem Instagram Account quax747 postet er übrigens regelmäßig superschöne und Videos seiner Flüge, es ist fast, als säße man mit im Cockpit. Ganz große Empfehlung!

So, jetzt habe ich euch mit einigen Freitagstipps versorgt, gute Unterhaltung damit!

Danke für’s Lesen, und ich wünsche euch ein schönes sommerliches Wochenende!

Alles Liebe

Barbara

Art Journal Gel Press Druck Mixed Media Projects

Collagen im Art Journal, Organisation und Teebeutel bedrucken auf der Gel Press

22. August 2023

Teebeutel bedrucken oder bestempeln ist nichts Neues und in Mixed Media Projekten schon lange bekannt. Für mich war es aber das erste Mal, dass ich damit auf der Gel Press gespielt habe. Gleichzeitig läuft immer noch mein Experiment: Was eignet sich alles für Magazin Transfer auf der Gel Press Platte?

Und was soll ich sagen: Bücher! Ja, man kann auch Seiten aus Büchern zum Transfer verwenden. Unter bestimmten Voraussetzungen, aber dazu komme ich etwas später.

Widmen wir uns erstmal den Teebeuteln. Die ich mit Text von mit alten Buchseiten bedruckt habe.

bedruckte Teebeutel auf der Gel Press

Und dann direkt im Art Journal als Teil  einer Collage verarbeitet habe. Diese zarte Transparenz ist einfach ein toller Hingucker und hat eine ganz besondere Haptik.

Teebeutel in Art Journal Collage

Teebeutel bedrucken auf der Gel Press Platte

Zur Vorbereitung hatte ich eine Menge gebrauchte Teebeutel getrocknet, aufgetrennt und geleert. Ich trinke täglich mehrere Tassen Tee, deshalb hatte ich schnell einen Vorrat. Zum Durchtrocknen brauchen die Teebeutel allerdings einige Tage. Mir gefällt es ja auch gut, dass man Teebeutel so recyceln kann und sie nicht nach einmaligem kurzen Gebrauch im Müll landen.

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Allgemeines Freitags Füller Freitagstipps Persönliches Unterhaltsames

Freitagstipps und # 743

18. August 2023

1.  Der Auslöser für  _________ .

2. _________ entwickelt sich in die falsche Richtung.

3. Auch wenn _________.

4.  ________ , bevor die Sache noch weiter eskaliert .

5. Und warum bitte __________ ?

6.  _________  Nägel mit Köpfen .

7. Was das Wochenende angeht, heute Abend freue ich mich auf ___________ , morgen habe ich geplant, _________ und Sonntag möchte ich _________ !

Wenn ihr mitmachen wollt, könnt ihr die Fragen vom Freitagsfüller gerne auf euren Blogs beantworten und im Kommentar verlinken. Oder aber ihr beantwortet direkt hier in den Kommentaren, wenn ihr keinen eigenen Blog habt. Ich freue mich auf eure Antworten oder auf das Stöbern auf euren Blogs, danke für’s Mitmachen beim Freitagsfüller! Und euer Interesse an meinen Freitagstipps.

Nachdem mein Juni und Juli voll mit Terminen waren, genieße ich jetzt im August einen fast leeren Kalender. Auch mal schön!

Das hatte auch zur Folge, dass ich eine  ganze Menge (vielleicht zu viele) Nachrichten konsumiert habe. In erster Linie habe ich das Spektakel um die vierte Anklage gegen Trump und auch das ständige Bashing gegen unserer aktuellen Regierung verfolgt und mir wird immer mulmiger. Wegen der Entwicklung der Stimmung und ständiger Desinformationskampagnen, nicht nur in den USA. Nach dem Motto: wenn du die Lüge glaubst, ist sie wahr.

Aber ich habe mich auch intensiv mit meinen Flohmarktfunden vom letzten Sonntag beschäftigt. Wunderschöne alte Dokumente und Papiere, die so viel Geschichte erzählen. Unter anderem habe ich das Studienbuch eines Medizinstudenten in einer Wühlkiste gefunden. Samt seiner sämtlichen Originaldokumente für den arischen Abstammungsnachweis, der Voraussetzung für das in 1935 begonnene Studium war. Ich habe alles gelesen und dann bei Google etwas recherchiert. Ein Medizinstudium zu dieser Zeit, begonnen im preussischen Königsberg und später fortgesetzt in München, war damals sicherlich eine Besonderheit. Der Name des Studenten tauchte dann nur noch in Gefallenenverzeichnissen auf. Kurz nach Beendigung des Studiums. Schicksale wildfremder Menschen können trotzdem so berührend sein …

Mit Kopien einiger in wunderschöner Schnörkelschrift geschriebener Urkunden eines Notars aus Crefeld (wusstet ihr, dass Krefeld bis 1925 mit C geschrieben wurde?) habe ich bereits einige Mixed Media Experimente gemacht.

Ich bin echt immer hin- und hergerissen, was ich mit zum Teil hundert Jahre alten Papieren mache. Man kann sie nicht nur horten, aber einfach verwursten oder mit Farbe überpinseln auch nicht. Zum Herumspielen mache ich erstmal Kopien. Vielleicht entsteht aus den Originalen mal eine Collage für die Wand? Mal schauen …

Meine Freitagstipps für euch

Gesehen

Wunderbar zum Abschalten war “Red, White & Royal Blue”. Die Liebesgeschichte zwischen einem britischen Prinzen (Henry = Harry?) und dem Sohn der amerikanischen Präsidentin ist die filmische Adaption des 2019 in den USA zum Überraschungserfolg avancierten Romans gleichen Namens von Casey McQuiston: Eine freche, sexy, schmachtfetzige Schmonzette aus einem fiktiven Amerika, in dem liberale Träume wahr geworden sind. Abgesehen von der zuckersüßen Liebesgeschichte fand ich es interessant, wie Elemente der aktuellen.Wirklichkeit herumgewirbelt und umgedeutet werden.

Auf Disney+ habe ich die Dokumentation  “Hillsong- A Megachurch exposed” gesehen. Die skandalöse Geschichte vom Aufstieg (und Fall) eines globalen christlichen Unternehmens, das als Kirche firmiert, aber in erster Linie Konsument*innen hervorbringt. Hillsong ist die Kirche für das Instagram Zeitalter, konservative Inhalte modern verpackt.

Die US-Megachurches sind mir immer schon unsympathisch gewesen. Geldgier und geistlicher Missbrauch und die Ausbeutung der Arbeitskraft von Ehrenamtlichen in den Gemeinden, die Vertuschung von sexuellen Übergriffen und Missbrauchsverbrechen sowie das Streben nach politischem Einfluss in Australien und den USA. Alles unter dem Deckmantel des Emotionen-Spektakels der Hillsong-Worship-Gottesdienste. Recht typisch auch für diese Art von “Kirchen”: Ein attraktiver und charismatischer Prediger (in diesem Fall Carl Lentz) kommt zu Ruhm, umgibt sich mit Prominenten (Justin Bieber ließ sich von ihm taufen) und genießt den Luxus von Bekanntheit und Reichtum, verfängt sich in einem Netz aus Heuchelei und Überforderung, und stolpert zuletzt über eine außereheliche Affäre. Es gibt auch Ableger von Hillsong in Deutschland, das habe ich dann recherchiert. Zum Glück schwappt aber nicht alles 1:1 über den Atlantik.

Kino. Einer Freundin zuliebe war ich mit ihr in Die Unschärferelation der Liebe , basierend auf dem Theaterstück “Heisenberg” von Simon Stephens. Ich sag mal: es ging so, aber ich war definitiv in keiner Weise die Zielgruppe für den Film. Das Positive: der Film hat sich an die gute alte Laufzeit von 90 Minuten gehalten; und sei es nur, um das Leiden auf ein erträgliches Maß an Lebenszeit zu reduzieren.

Gelesen

Gerade jetzt bei zum Glück wieder steigenden Temperaturen nur einmal die Woche duschen? Für mich unvorstellbar, aber der Trend greift wohl gerade um sich, wie der Bericht über den Selbsttest einer Journalistin zeigt.

Was macht eine Personal Stylistin genau? Und was verdient man da so? Wie wirkt sich so ein Job (bei und mit Promis) auf das Privatleben aus? Den Bericht dazu in der Süddeutschen fand ich interessant, besonders den Unterschied von Vorstellung vs Realität.

Freundschaften darf man nicht vernachlässigen und sie sind nicht immer Selbstläufer, das haben mir die “6 Fragen, die wir guten Freunden öfter stellen sollten” mal wieder gezeigt.

Gehört

Den Interview Podcast Hotel Matze höre ich nicht regelmäßig. Die Folge “Wie operiert man ein Gehirn” mit Prof. Dr. Peter Vajkoczy , Neurochirurg und Direktor der Klinik für Neurochirurgie an der Berliner Charité fand ich extrem spannend und interessant.  Der charismatische  Neorochirurg (musste dabei an Grey’s Anatomys Mc Dreamy denken) gibt Einblicke in seinen Alltag und das Operieren am menschlichen Gehirn – er erzählt von den individuellen Lebensgeschichten, die er durch seine Arbeit begleitet hat und erläutert, was es bedeutet, bis zu dreizehn Stunden im OP zu stehen. Große Empfehlung! Ich habe euch den Podcast auf Spotify verlinkt, es gibt ihn aber auch auf allen anderen Podcast Anbietern.

Beim Autofahren oder laufen höre ich zwischendurch immer gerne kurze TED Talks. Das Format TED Talks Daily zum Hören gibt es leider bisher nur im englischen Original.  “Steuern die USA auf einen neuen Bürgerkrieg hin?”, die Frage stelle ich mir schon länger. Im Talk erläutert die frühere CIA Analystin und Politikwissenschaftlerin Barbara F. Walter, wie bisherige Bürgerkriege weltweit entstanden sind und das verheißt nichts Gutes. Aber macht auch ein wenig Hoffnung.

So, damit habe ich euch mit einigen Freitagstipps versorgt, gute Unterhaltung damit!

Danke für’s Lesen, und ich wünsche euch ein schönes sommerliches Wochenende!

Alles Liebe

Barbara

Gel Press Druck Mixed Media Projects Scrapbooking Tools und Werkzeuge

Magazin Transfer auf der Gel Press, Tipps, wie es gelingt und welche Magazine gut funktionieren

17. August 2023

Magazin Transfer auf der Gel Press, kaum eine Technik ist so herausfordernd und spannend. Und kann so tolle Effekte machen. Und sie ist tatsächlich nicht so schwierig, wie es bei ersten Versuchen oft scheint! Lasst euch nicht ermutigen, wenn es nicht beim ersten Versuch klappt oder die Ergebnisse nicht so sind wie erhofft. Auch bei den “Profis” klappt nicht jeder Versuch und es ist immer ein wenig Glück dabei.

Ich teste und probiere seit Jahren verschiedene Möglichkeiten und auch im letzten Workshop waren die Magazin Transfer Ergebnisse meiner Gäste wirklich super. Allerdings herrscht die landläufige Meinung, die man auch in vielen Videos im Web so sieht, dass nur wenige Magazine für diese Technik geeignet sind. Bekannt sind zum Beispiel die VOGUE, die ELLE und die BARBARA (die Zeitschrift wurde leider inzwischen eingestellt).

Mich hat es nicht richtig zufriedengestellt, denn nur mit den genannten Zeitschriften ist man in der Auswahl der Motive und Texte für den Magazin Transfer doch etwas eingeschränkt.

Da geht noch mehr!

Und zwar richtig viel. Am vergangenen Wochenende habe ich vom Flohmarkt nicht nur wunderschöne alte Papiere, sondern auch einen Schwung gebrauchter Magazine mitgebracht. Dort bekommt man sie wirklich günstig. Ansonsten sind auch Kleinanzeigen, Familie oder der Bekanntenkreis gute Quellen. Und kostenlose Magazine findet man auch häufig in Geschäften, im Theater oder Kino.

Ich habe inzwischen einiges mit viel Spaß auf meiner Gel Press Druckplatte ausprobiert. Mit überraschenden Ergebnissen, neuen Erkenntnissen und einigen Learnings. Nebenbei sind Fotos entstanden, nicht immer von guter Qualität, aber es hatte auch eigentlich nur als Spielerei angefangen.

Magazin Transfer auf der Gel Press mit verschiedenen Zeitschriften

Magazin Transfer Gel Press Beispiele

COMIC Hefte

Als erstes habe ich ein altes Mickey Mouse Heft ausprobiert. Das Ergebnis war nicht überzeugend, deshalb gibt’s kein Foto (vielleicht habt ihr das Video dazu in meinen Instagram Stories gesehen). Die Comics sind wahrscheinlich nicht kontrastreich genug. Ich werde aber definitiv noch Versuche mit andere Comics machen.

Kostenloses KINO Magazin

Ich stopfe ja unterwegs immer gerne alles papierähnliche in meine Tasche. So auch neulich im Kino. Achtet immer darauf, dass die Seiten auf glänzendes Papier gedruckt sind! Das fühlt ihr und seht es auch, wenn ihr die Seiten unter Licht haltet. Je glänzender, desto besser. Denn das ist die grundsätzliche Voraussetzung dafür, dass sich der schwarze Toner durch die Acrylfarbe von der Seite löst und auf die Gel Press Platte übertragen wird.

Magazin Transfer Gel Press Technik

Auf dem Bild seht ihr bereits Schritt 2. Im ersten Schritt habe ich Acrylfarbe in einer dünnen gleichmäßigen Schicht mit der Farbwalze* aufgetragen. Ich verwende für diesen ersten Schritt zu 99% Amsterdam Acrylics Farbe in Schwarz, da sie sich mit am besten für den Magazin Transfer eignet.

Tipp: die Farbe gleichmäßig und dünn aufrollen

Gebt einen kleinen Klecks Acrylfarbe auf die Gel Press Platte* und verteilt sie mit der Rolle ohne Druck hin und her. Die Dicke der Farbschicht und der gleichmäßige Auftrag ist entscheidend für einen guten Abdruck, das müsst ihr einfach ausprobieren. Ich habe dafür auch etliche Fehlversuche gebraucht, bis ich ein Gespür dafür bekam.

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Freitags Füller Freitagstipps

Freitagstipps und # 742

11. August 2023

1.  Das einzige Land  _________ .

2. _________ ungenügend.

3. Warum _________.

4.  ________ , auch wenn mir das schwerfällt .

5. Wann __________ .

6.  _________ und ich habe sehr darüber gelacht.

7. Was das Wochenende angeht, heute Abend freue ich mich auf ___________ , morgen habe ich geplant, _________ und Sonntag möchte ich _________ !

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Wenn ihr mir bei Instagram folgt: habe ihr schon meine Verlosung dort gesehen? Falls nicht, schaut doch mal vorbei, es gibt ein royales Reisemitbringsel zu gewinnen.

Gestern habe ich endlich mal wieder meinen Kaffee in der Sonne getrunken. Und gemütlich auf der Gartenliege die letzten beiden Folgen meiner aktuellen Serie (mehr dazu weiter unten) geschaut. Früher habe ich auf der Gartenliege gelesen, heute klemmt das Handy an der Armlehne, so ändern sich die Zeiten.

Heute Abend freue ich mich auf einen Geburtstag in unserer Mädelsrunde. Lecker Essen, quatschen und liebe Menschen, so kann das Wochenende starten.

Und Sonntag ist mal wieder Flohmarkt angesagt, ich bin ja immer auf der Jagd nach alten Schätzen aus Papier.

Meine Freitagstipps für euch

Gesehen

Ich war ja schon nach der ersten Staffel “Heartstopper” hin und weg. Und musste die zweite Staffel gleich hinterher gucken. Die Netflix-Serie ist zu einem globalen Phänomen geworden. Weil sie von glücklicher, homosexueller Liebe erzählt. Und wie gute Romcoms das tun, noch von anderen Themen: Freundschaft, Schule, Familienproblemen. Nicht zuletzt davon, wie man eine wertschätzende Beziehung führt. Das sehen sich viele Menschen offenbar gerne an. Die Beziehung von Charlie und Nick ist eine zuckersüße, watteweiche Liebes­geschichte. Für alle. Ich habe fast ständig nur gelächelt. Wann hat man das heutzutage bei einer Serie?

Bei “Lioness” jedenfalls nicht. Aber diese Serie wiederum besticht durch Spannung und starke Frauen. Lioness ist eine Produktion von Paramount+ und dem Yellowstone Schöpfer Taylor Sheridan mit starträchtiger Besetzung. Im Zentrum der Handlung steht das sogenannte Lioness-Programm der CIA, das tatsächlich existiert. Leider werden aufgrund der Aktualität der Serie die einzelnen Folgen wöchentlich ausgestrahlt. Die ersten vier Folgen habe ich schon durchgesuchtet und warte jetzt jede Woche…

Das schlechte Wetter der vergangenen zwei Wochen hatte auch sein Gutes, wie gemacht für Couch, Decke und Serien. Ich hatte in der Magenta Megathek (gibt’s aber auch bei anderen Sendern) “Darkness” entdeckt.Die dänische Anthologieserie befasst sich mit der psychologischen Disposition von Serienmördern. Eigentlich bin ich kein Fan dieser skandinavischen Düster-Krimis. Aber die unglaublich guten Darsteller und die packende Story hat mich gefesselt. Durchgängig spannend, von Anfang bis Ende, ich habe selten so an etwas geklebt, obwohl man den/die Täter von Anfang an kennt. Drei achtteilige Staffeln, großes Kino!

Gelesen

Mit Twitter verbindet mich inzwischen eine Art Hassliebe. Ich kann mich noch nicht so ganz dran gewöhnen, dass Elon Musk sich wie ein totalitärer Meinungsmacher aufführt. Seine neuste Idee: Twitter hinter sich zu lassen und die Plattform in „X“ umzubenennen. Damit gäbe es dann auch keine Tweets mehr – ein Wort, das, ganz ähnlich wie das Verb twittern, das letzte Jahrzehnt wie kein anderes geprägt hat.

Als neusten Move verklagt er jetzt Forscher, die in einer Studie eindeutig belegen, dass Hass und rechte Hetze auf Twitter zugenommen haben.

Interessant die Idee, im Urlaub lieber Postkarten zu schreiben, statt unnötige Mitbringsel zu kaufen.

Erinnert sich die Boomer und Gen Xer unter euch noch an das Bruzzeln mit Tiroler Nussöl? Die Zeiten sind zum Glück vorbei, wie der Artikel vom Aufstieg und Fall des Sonnenöls beschreibt. Ich habe wieder was gelernt

Ich habe ein Interview mit der Autorin der Serie Weissensee gelesen, übrigens eine ganz große Serienempfehlung, wenn ihr sie noch nicht kennt. Sie sagt, es verändert sich gerade etwas, der Markt reguliert das Streaming Business und die Serienblase ist geplatzt.

Gehört

Meine Freundin Tanja “Frau Hölle” macht jetzt einen Podcast. In “create & CARE” musste ich natürlich reinhören und ihre angenehme Stimme und Inspiration zu Kreativität und Selbstfürsorge machen Lust auf mehr Folgen.

Und ab und zu höre ich den skeptischen Podcast Hoaxilla. In #147 sprach das Journalisten Team über die Entwicklungen im Hause Twitter und welche Veränderungen seit dem Kauf durch Elon Musk eingetreten sind. Und warum diese Entwicklungen eine Gefahr bergen. Sehr interessant!

Hoffentlich waren diese Empfehlungen für euch auch interessant, ich versuche mir immer im Laufe der Woche Notizen oder Screenshots zu machen, um euch mit den Freitagstipps zu versorgen.

Danke für’s Lesen, und ich wünsche euch ein schönes, entspanntes und sonniges Wochenende!

Alles Liebe

Barbara

London Städtereisen

Geheimtipps – Die 17 besten Pubs in London

9. August 2023

Welche sind die besten Pubs in London? Oder die schönsten? Die Frage stellt man sich automatisch, denn ist ein Trip nach London oder England ohne den Besuch in (mindestens) einem Pub überhaupt möglich?

Für uns jedenfalls nicht. Wir lieben die britische Pub Kultur. Sie ist für mich einzigartig. Das Publikum der Pubs in London ist total gemischt. Von Schlipsträgern beim Lunchbreak bis zu zu After Work Drinks. Touristen, Mädelsgruppen und Sunday Roast mit der ganzen Familie.

Kaum eine Stadt ist derart reich an Geschichte wie London. Nicht wenige Engländer behaupten, dass die Pubs der bedeutendste Schatz ihrer eigenen Kultur sind. Tatsächlich spielt sich noch heute ein Großteil des britischen Lebens in den altehrwürdigen Pubs ab.

Höchste Zeit also für eine Kneipentour, würden wir in Deutschland sagen. Was dann irgendwie doch nicht passt, ein Pub ist keine Kneipe. Mit dem deutschen Wort Kneipe, dass man als Übersetzung des englischen Wortes Pub findet, ist mitnichten ein britischer Pub zu beschreiben. Kneipe ist für mich piefig, muffig, Oppa, stinkt nach altem Qualm und es sieht aus wie in den Achzigern.

Neulich habe ich mich mit meiner Tochter darüber unterhalten, warum das Konzept ausserhalb Großbritanniens nicht zu funktionieren scheint.

Pubs in London

Wir fanden keine wirklich befriedigende Antwort darauf. Man kann die Briten vielleicht nicht mit anderen Nationen vergleichen?

Denn der Pub ist mehr als nur ein Ort, an dem gegessen und getrunken wird – der Pub hat in England einen festen Platz im Leben vieler Menschen. Hier gibt es neben den üblichen Getränken und den fast schon legendären typischen Speisen immer einen Ort, wo man sich aufhalten und wohl fühlen kann. Für einen schnellen Drink oder den halben Tag. Vielleicht deshalb hat der Pub in den soziokulturellen Gedanken der Briten einen so hohen Stellenwert, dass er fast täglich aufgesucht wird.

Wer Londons Seele entdecken möchte, muss sie in den historischen Pubs der Stadt suchen. Hier treffen uralte Fachwerkhäuser wie das Hoop & Grapes auf die viktorianische Eleganz der Trafalgar Tavern. Von der maritimen Cutty Sark Tavern in Greenwich bis hin zum labyrinthischen Ye Olde Cheshire Cheese – die traditionsreichen Pubs haben von ihrem Charme bis heute nichts eingebüßt.

Es ist definitiv eine Untertreibung zu sagen, dass London eine Art Pub-Stadt ist. Sicher, die Londoner lieben auch Cocktailbars, aber der Pub gehört zum täglichen Leben der Briten wie der Coffeeshop, Greggs oder Tesco in derNähe. Und bei einer Auswahl von über 3.000 Pubs bräuchte man mehr als zehn Jahre, um sie alle auszuprobieren. Und das auch nur, wenn man jeden Abend in einem anderen Pub trinken würde.

London Pubs EastendEs ist mittlerweile gang und gebe, dass junge Briten gemeinsam nach Feierabend auf eine Runde oder zwei noch in den Pub gehen, bevor sie sich dann auf den Weg gen Heimat machen. Sofern das Wetter mitspielt, passiert dies bevorzugt draußen, es hat auch zur Folge, dass immer mehr öffentliches Leben draußen vor den Pubs stattfindet.

Pubs in London, Pub ist übrigens die Abkürzung für Public Houses

In ganz London verteilt gibt es schätzungsweise über 3 823 Pubs!

Als ich meiner Tochter sagte, ich würde für den Blog gerne mal darüber schreiben, bot sie spontan an, mit ihrer Londoner Clique eine Best-Of-Liste zu erstellen, mit den ihrer Meinung nach schönsten Pubs in London. Und glaubt mir, da sprechen sozusagen Experten.

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Freitags Füller Freitagstipps

Freitagstipps und # 741

4. August 2023

1.  Draussen sieht es aus wie  _________ .

2.  ___________ Bücherregal .

3.  Mittlerweile kann ich ___________ .

4.  __________ dabei sein.

5.  Von entscheidender Wichtigkeit  __________ .

6.  _________ Sommerfeeling.

7. Was das Wochenende angeht, heute Abend freue ich mich auf ___________ , morgen habe ich geplant, _________ und Sonntag möchte ich _________ !

Wenn ihr mitmachen wollt, könnt ihr die Fragen vom Freitagsfüller gerne auf euren Blogs beantworten und im Kommentar verlinken. Oder aber ihr beantwortet direkt hier in den Kommentaren, wenn ihr keinen eigenen Blog habt. Ich freue mich auf eure Antworten oder auf das Stöbern auf euren Blogs, danke für’s Mitmachen beim Freitagsfüller! Und euer Interesse an meinen Freitagstipps.

Tja Leute, es fühlt sich ja schon irgendwie nach Herbst an, wenn man aus dem Fenster schaut. Was soll das, Anfang August? Zum Glück hatte ich bei meinem Kurztrip nach London noch Glück mit dem Wetter.

Ich bin überwältigt von den vielen neuen gesammelten Eindrücken und werde einiges davon sicher auch noch hier auf dem Blog teilen. Und meine erweiterte britische Familie ist eine große Bereicherung und großes Glück für meine Tochter!

Das Regenwetter nutze ich dann mal zum Auspacken der großen Lieferung von Workshop-Material, das für den Crop Am Rhein endlich angekommen ist. Und da es im Hauswirtschaftsraum endlich nicht mehr aus der Decke tropft (der Wasserschaden wurde zum Glück inzwischen behoben), kann ich mich da auch mit Sortieren und wieder Einräumen beschäftigen. Und komme nicht in Versuchung, mich statt dessen draußen zu vergnügen …

Meine Freitagstipps für euch

Gesehen

… habe ich mit viel Kopfschütteln und Verwunderung in der ZDF Mediathek die Doku “Die Wahrheit der Anderen”. Verstehen werde ich es wahrscheinlich nie, wie diese Verschwörungstheorien und Querdenker funktionieren. Bis ich es mit Erschrecken in meinem eigenen Umfeld erlebt habe, hielt ich es lediglich für Spinnerei einiger Individuen. (Also wirklich, Lady Gaga ist eine menschenfressende Satanistin?) Aber nach dieser Doku bin ich noch verwunderter und auch besorgt, wie diese Ideologie um sich greift. 18% der Bevölkerung glaubt tatsächlich, dass das SARS-CoV-2 Virus eine Biowaffe war (oder ist), um die Menschheit auszulöschen. Und sie halten den Rest der Menschheit für Schlafschafe oder Zombies. In was für einer Welt leben wir inzwischen?

Die Doku fand ich sehr gut und umfassend recherchiert, und ich fühle mich jetzt besser informiert. Die Sehnsucht nach Orientierung und dem höheren Sinn scheint ein Zeichen unserer Zeit zu sein. Aber muss man deshalb gleich an solchen Unsinn glauben?

Dann bin ich gleich in der ZDF Mediathek hängengeblieben und habe die Drama Serie “It’s a Sin” angefangen, die den Beginn der AIDS Pandemie im London der 80er Jahre aufgreift. Ich kann mich noch gut daran erinnern, wie abstrakt das Thema anfangs für uns war. Bis jetzt (bin bei Folge 2) finde ich die Abenteuer der lebenslustigen Clique junger Männer gut dargestellt.

Und die Musik erinnert mich an meine eigene Jugend: Orchestral Manoeuvres in the Dark, Soft Cell, Blondie, Kim Wilde, Kate Bush und andere Pop-Ikonen begleiten die Figuren, die ihre Sexualität entdecken, Spaß haben und einfach nur glücklich sein wollen. Im Laufe der Serie wird aber deutlich, wie Unwissenheit und Falschinformationen innerhalb und außerhalb der LGBTQ+-Community und die Ignoranz in der Medizin und Politik zu Angst und Verzweiflung führten. Und sie lassen uns spüren, wie Scham, Schuldgefühle und Selbsthass der Betroffenen das Leid noch maximierten. Ich gucke sicher heute Abend direkt weiter.

Ganz neu bei Prime/Paramount+ (und ich glaube auch in Kürze bei Netflix) ist “Mission Impossible: Fallout” verfügbar (den neusten und achten Film der Reihe hatte ich ja erst kürzlich im Kino gesehen). Wir haben ihn mit Pizza zuhause bei meiner Tochter in London gemütlich auf dem Sofa geschaut und obwohl ich mir ziemlich sicher war, auch den Teil im Kino gesehen zu haben, waren mir die Komplexität der Story und die Action Szenen schon wieder aus dem Gedächtnis. Beste Unterhaltung! Und am nächsten Tag haben wir uns direkt einige der Drehorte in der Stadt angesehen, sowas finde ich ja immer sehr spannend.

Gelesen

Passend zu der Doku über Verschwörungstheorien las ich bei Faktencheck, wie immer mehr Medien Fakten und Bilder verfälschen, um Stimmung zu machen bzw Geld zu machen. Deshalb: immer zweimal hinsehen oder gegenchecken.

Leider sind unsere Fußballmädels ja gestern bereits in der Vorrunde der WM ausgeschieden. Die Mannschaft aus Marokko hingegen ist weiter, und schreibt auch Geschichte, weil trotz kontroversen Diskussionen eine Spielerin mit Kopftuch spielt. Trotz Widerstand der Funktionäre.

Kennt ihr schon die „Falscher-Schuh-Theorie“? Immer neue Trends, die aufploppen und doch ein alter Hut sind. Aber es hat was, finde ich.

Gehört

… habe ich, nach ein wenig Nachrichten-Abstinenz über’s Wochenende, den Podcast der Süddeutschen zum Thema Russische Geheimdienste in der BRD. Eieiei, wir sind ja komplett unterwandert vom KGB, das Ausmaß war mir so vorher nicht bewusst. Aber es gibt auch gute Nachrichten, in den vergangenen eineinhalb Jahren wurden 77 Agenten ausgewiesen.

Nachdem ich mit meiner leicht pikanten US-Schmonzette (musste mir noch den zweiten Teil gönnen) als Hörbuch fast durch bin, habe ich wieder Lust auf einen Roman mit geschichtlichem Hintergrund. Der erste Teil der dreiteiligen Reihe, “Libellenjahre – Was wir waren”* hat mir gut gefallen, der Autorin ist eine authentische Verknüpfung von Familienschicksal und gesellschaftspolitischem Hintergrund gelungen. Jetzt freue ich mich auf den zweiten Teil, “Wunderjahre – was wir wurden”* und habe ihn schon in meine Hörbuch Bibliothek runtergeladen.

Das war es dann auch für heute mit den Freitagstipps, habt ein schönes und hoffentlich nicht zu nasses Wochenende!

Alles Liebe

Barbara

Art Journal Drucken Fotodruck Gel Press Druck Mixed Media Projects Tools und Werkzeuge

Art Journal Collage, meine liebste Resteverwertung und Recycling für Gelpress Papiere

3. August 2023

Wenn das Regenwetter nicht wäre, hätte ich mich heute wahrscheinlich nicht spontan mit dem Thema Art Journal Collage beschäftigt. Aber an Garten und sommerliche Aktivitäten war nicht zu denken und buntes Papier hebt meine Laune immer enorm.

Also habe ich mir eine meiner Schnipselkisten und einen Stapel Gelpress Drucke geschnappt und weiter in meinem neuen Art Journal gespielt. Ich habe als Grundlage für dieses Journal eins dieser dicken Kinderbücher verwendet, das ich neulich auf dem Flohmarkt gekauft hatte.

Artjournal Collage altes Kinderbuch

Vorteile des kreativen Art Journalings

Beim Art Journaling geht es (mir) nicht darum, perfekte Bilder zu gestalten, sondern zur Ruhe zu kommen, Spaß zu haben und Dinge und Papiere, die ich gesammelt habe, weiter zu verwenden. Gerade wenn es im Alltag mal nicht rund läuft oder ich null Bock auf nichts habe, kann das eine sehr positive und entspannende Wirkung haben!

Ich bin vor über drei Jahren zum Art Journaling gekommen, während des ersten Lockdowns. Seither liebe ich die kreative Freiheit, die mir Art Journaling bietet. Und dass ich so meine Schnipselkisten mit gesammeltem Papierzeugs und die vielen Gelpress Drucke weiterverwenden kann.

Meine Kiste mit Papieren sah heute so aus. Und ich habe wahllos Schnipsel rausgezogen. Dabei hatte ich dann noch eine neue Idee, dazu später mehr.

Collagepapiere

Ich habe bisher für Art Journals verschiedene Formate verwendet, wie zum Beispiel das Journal von Ranger* oder Marabu* oder Aquarellbücher von Hahnemühle*. Oder auch verschiedene selbstgebundene Junk Journals.

Wichtig finde ich, dass die Seiten stabil sind, also mindestens eine Grammatur von 180g haben, wenn man mit Farbe, Wasser und Gel Medium arbeitet.Wenn ihr nur einen Klebestift für Collagen verwendet, eignet sich auch etwas dünneres Papier.

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Allgemein

Freitagstipps und # 740

28. Juli 2023

1.  Ich bin ein Fan von  _________ .

2.  ___________ Möbelhaus .

3.  Kein Mensch kann ___________ .

4.  __________ passen nicht.

5.  Im Kino  __________ .

6.  _________ ist schon eine Weile her .

7. Was das Wochenende angeht, heute Abend freue ich mich auf ___________ , morgen habe ich geplant, _________ und Sonntag möchte ich _________ !

Wenn ihr mitmachen wollt, könnt ihr die Fragen vom Freitagsfüller gerne auf euren Blogs beantworten und im Kommentar verlinken. Oder aber ihr beantwortet direkt hier in den Kommentaren, wenn ihr keinen eigenen Blog habt. Ich freue mich auf eure Antworten oder auf das Stöbern auf euren Blogs, danke für’s Mitmachen beim Freitagsfüller! Und euer Interesse an meinen Freitagstipps.

Ich bin gerade in London bei meiner ältesten Tochter. Heute nachmittag fahren wir aufs Land, nach Wiltshire, um es genauer zu sagen. Zu ihren zukünftigen Schwiegereltern, die ich bisher noch nicht persönlich getroffen habe. Samstag steht Bath auf dem Programm und am Sonntag natürlich ganz traditionell Sunday Roast im Pub. So will es das Gesetz. Ich freue mich sehr!

Wenn ihr mögt, könnt ihr in meinen Instagram Stories ein wenig mitkommen.

Gesehen

… habe ich vorgestern auf Instagram, dass der nepalesische Bergsteiger Nirmal Purja jetzt auch den Broad Peak, einen der 14 Achttausender, ohne Sauerstoff bestiegen hat. Als Expeditionsleiter. Er hat damit sein Ziel, als erster Mensch in Rekordzeit alle Achttausender ohne Sauerstoff zu besteigen, bis auf zwei Gipfel bereits erreicht. Was für eine Wahnsinnsleistung, mich fasziniert es einfach, wie Menschen sich so unglaublich quälen und doch motivieren können.

Ich habe mir darauf (nochmal) den genialem Dokumentarfilm über seinen ersten Rekord angesehen, “14 Gipfel – Nichts ist unmöglich” , ganz ganz große Empfehlung! Einfach unglaublich, dieses Universum der Bergsteiger. Die Bilder im Film sind atemberaubend schön.

Ansonsten ist mir gerade nicht nach Aufregung und ich comfort binge seit einer Woche eine meiner Wohlfühlserien. Nashville kann ich immer wieder sehen. Zurzeit gibt’s die Serie kostenlos beim Streaming Sender Freevee.

In der nächsten Woche werde ich mir aber mit meiner Freundin auf jeden Fall Oppenheimer im Kino anschauen.

Gelesen

Apropos Kino, was macht ihr, wenn ihr mal während des Films… ihr wisst schon. Und nichts verpassen wollt? Dafür gibt es, man glaubt es kaum, eine App mit dem schönen Namen RunPee. Da hat doch tatsächlich jemand eine Art Datenbank der Pinkelpausen programmiert. Wie genial ist das denn? Ich teste das!

Und habt  ihr schonmal geforscht, in welcher Gegend euer Nachname an häufigsten vorkommt? Das Thema ist geographische Genealogie, wie das funktioniert, habe ich in diesem Artikel gelesen. Man muss ein wenig rumklicken, aber es ist spannend. Mein Nachname ist ungewöhnlich, deshalb ist der größte Cluster, und das wundert mich nicht, im Landkreis der Heimat meines Mannes. Aber es waren auch andere Treffer, ich forsche weiter.

Und dann bin ich noch im Esquire Magazin über einen Artikel über Grillz gestolpert. Gruselig. Aber jeder wie er mag …

Gehört

… habe ich (außer immer noch Taylor Swift rauf und runter) den aktuellen Kreuz und Flagge Podcast. Ich interessiere mich immer schon sehr für die USA. Inzwischen auch wegen der Politik. Früher dachte ich, viel Schönes und Tolles kommt aus den USA hier rüber, über den Teich. Jetzt denke ich: bitte nein, es darf und kann nicht sein. Aber die Anzeichen für die Republikanisierung der deutschen Politik sind leider nicht zu übersehen..

Das war es dann auch für heute mit den Freitagstipps, habt ein zauberhaft schönes Wochenende!

Alles Liebe

Barbara

Basteln DIY Gel Press Druck Mixed Media Projects Stempel Verpackungen

Etiketten und Anhänger mit der Gelpress bedrucken

26. Juli 2023

Ich tauche so langsam aus der sommerlichen Blogpause auf und zeige euch heute, wie ihr Anhänger selbst bedrucken könnt. Bei meiner spontanen Aktion von letzter Woche hatte ich nämlich nebenbei Fotos gemacht.

Jeder kennt es, ihr kauft euch was Neues zum Anziehen und schnibbelt zuhause erstmal die Etiketten ab. in 99 von 100 Fällen wandern sie dann in den Müll (ausser vielleicht bei uns Papiersammlern und Collage Künstlern).

Diese Etiketten (oder Tags, wie wir sie im Fachjargon nennen) könnt ihr aber auch wunderbar weiterverwenden. Bemalen, bekleben, und dann zum Beispiel als Geschenkanhänger oder für eure Papierprojekte nutzen.

Oder ihr bedruckt sie mit der Gelpress Platte, hier sind meine spontan entstandenen Tags.

Gelpress Druck mit Etiketten und AnhängernIch hatte mir an neulich einige neue Basics geleistet und als ich von allen T-Shirts die Etiketten abgeschnitten hatte, sah es so aus. Erster Impuls: die Seidenbändchen könnte ich weiterverwenden.

Gelpress Druck mit Etiketten und Anhängern

Da ich aber noch meine große Gelpress Platte und Farben daneben auf dem Tisch hatte, entstand spontan die Idee, die kleinen Tags nicht in den Müll oder die Sammelkiste zu schmeißen. Sondern: ich könnte ja Anhänger selbst bedrucken.

Gelpress Druck mit Etiketten und Anhängern, Schritt-für-Schritt

Um die Schrift auf den Etiketten komplett zu verdecken, habe ich mich für einen dreischichtigen Druck auf der Gelpress entschieden.

Erster Schritt: eine Schicht Farbe(n) auf der Platte ausrollen.

Gelliplate Druck mit Schablonen

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