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Grundlagen des Scrapbooking

Grundlagen des Scrapbooking Mini Books Scrapbooking Scrapbooking Layout Shopping Stempel Workshops

Scrapbooking-Workshop mit drei Layouts, ein Erfolgserlebnis für Alle!

28. August 2017

Wusel wusel wusel, jedes Mal das gleicher erstaunliche Verhalten des Scrapbookers: sobald ein Verkaufsstand in Sicht ist, stürzt man sich drauf. Es könnte ja etwas geben, was man noch nicht hat, haben muss! Und bevor es der Tischnachbar wegschnappt, legt man es erstmal ins Einkaufskörbchen, bevor die letzte Kiste des Shops überhaupt ausgepackt ist oder der Workshop angefangen hat.

So gesehen gestern ….

Aber das gehört dazu und ist Teil eines schönen, entspannten und kreativen Workshops bei mir. Ich bin sehr dankbar, das die supernette Sevaha vom Creativ- Stempel und Scrapbookingshop in Leichlingen ihre freien Sonntage dafür opfert, von den schönsten Sachen aus ihrem Laden ein kleines Sortiment einzupacken, schwere Kisten ein, aus- und wieder einzupacken und den Tag bei uns im Workshop-Raum zu verbringen.

Shopping beim Scrapbooking Workshop

August173

10.00 Uhr, ich bekomme die Mädels langsam dazu, ihre Plätze einzunehmen und es kann losgehen.

Meine Teilnehmer haben vor diesen Workshop (ausnahmsweise) umfangreiche Hausaufgaben bekommen.

Das Thema heute: Alles über mich. Überwiegend tauchen in unseren Scrapbooks die Kinder, der Urlaub und die Liebsten auf.

Und wo bleiben wir ? Wir, die Geschichtenerzähler? Mit unserer eigenen Geschichte? Es wurde dringend mal wieder Zeit, das Thema anzugehen und scraptechnisch und kreativ umzusetzen.

Auf dem ersten Layout, das ich für den Workshop vorbereitet hatte, ist aus einem ganz bestimmten Grund Platz für 12 Fotos.

Kennt ihr vielleicht die Challenge 12 von 12?  Blogger-Kollegin Caro von "Draussen nur Kännchen" hat sie vor einigen Jahren ins Leben gerufen. Man begegnet ihr jeden Monat am 12. im Web. Die Aufgabe ist, 12 Fotos an diesem Tag zu posten und so den Tag zu dokumentieren.

Ihr kennt mich, gegen die Vergänglichkeit von Fotos im Web arbeite ich ja immer gerne. Fotos müssen auf's Papier gedruckt werden!

So hatten meine Workshop-Teilnehmer die Aufgabe, am 12. August dementsprechend 12 Fotos zu machen

12 von 12 Scrapbooking Layout Pebbles Girl Squad

Sichtbar sind auf dem Layout nur vier Bilder, damit noch Platz für den schönen Schnickschnack bleibt, den wir Scrapbooker so lieben (das Zauberwort heiße embellish). In der Mitte des Layouts befindet sich ein angefertigtes Minialbum für weitere acht Fotos und den Text dazu.

12 von 12 Scrapbooking Layout Pebbles Girl Squad

12 von 12 Scrapbooking Layout Pebbles Girl Squad

12 von 12 Scrapbooking Layout Pebbles Girl Squad

Das Minibook besteht aus zwei Streifen Cardstock , zugeschnitten in 3 x 12", die Streifen werden zusammengeklebt und zur Ziehharmonika gefaltet, ganz easy. Die Fotos sind 7 x 7 cm, die Papierquadrate 3 x 3 ". Ich springe übrigens oft zwischen Zoll und Zentimeterangaben bei meinen Anleitungen, weil es so einfach besser zu messen ist, als z.B. 7,62 cm. Die gängigsten Schneidemaschinen oder Lineale, die es füe Scrapbooker gibt, haben im Allgemeinen die doppelte Einteilung, sehr praktisch.

Zweites Beispiellayout aus dem Scrapbooking Workshop. Es geht um eine Momentaufnahme, ICH GENAU JETZT. Eine Bestandsaufnahme in 18 kleinen Fragen oder Satzanfängen, die jeder vorher von mir zugeschickt bekam und zuhause in Ruhe schreiben und ausdrucken konnte.

All about me Scrapbooking Layout Pebbles Girl Squad

Im Materialpaket gab es übrigens die Kollektion "Girl Squad" von Pebbles, ganz entzückend und wie gemacht für Mädchenthemen! Die Papiere, Puffy Sticker und Washi Tapes gefielen den Mädels im Workshop wirklich sehr, das freute mich. Ich sah immer wieder, wie die doppelseitigen Papiere hin- und her gedreht wurde, da manch einer sich kaum für eine Seite entscheiden konnte. 

Den Schriftzug über dem Foto hatte ich für die Kits mit der Cameo ausgeschnitten. Und dieser kleine coffee to go Becher als Puffy Sticker, dazu die Augen, die wachwerden müssen, das passte als kleine Deko super zu meinem Foto.

Den Tab (Seitenreiter) neben dem Foto haben die Teilnehmer mit dem We R Memory Keepers Tab Punchboard gestanzt, feines Teil! Vielleicht habt ihr das gestern in meinen Istastories gesehen. Ich werde es sicher in Zukunft oft für Mini Books nutzen.

Und weil so viele gefragt haben: der Mega-Datumsstempel ist von Studio Calico und die Scrap-Impulse Hashtag-Stempel gibt es in meinem Shop.

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Scrap-Impulse Workshop August

Nachdem sich die Gäste in der Mittagspause mit Minestrone, Beerenquark und von Andrea gebackenem köstlichen Apfelkuchen gestärkt hatten ging es weiter. Mit der Verlosung. Das ist seit ich Workshops gebe, fester Bestandteil des Tages. Gesponsert vom anwesenden Shop und von mir gibt es Scrapbooking-Goodies zu gewinnen, hebt die Stimmung und macht die Mädels wieder wach und fit für den Nachmittag 😉

Denn da gab es noch das Doppellayout. Ich liebe Doppellayouts! Darauf passen eine Menge Fotos und die Fläche, auf der ich mich kreativ austoben kann, ist richtig groß (12 x 24").

Für dieses Layout gab es von mir für die Workshop-Teilnehmer folgende Challenge. Beantwortet die folgenden Fragen , die F.A.Q. mit Fotos!

Mein Leben ist …

Wer kennt mich am besten ?

Meine schlechteste Angewohnheit …

Was trage ich immer bei mir ?

Mein liebstes Fortbewegungsmittel …

Das Wichtigste in meinem Leben …

Was mag ich am liebsten zur Entspannung ?

Mein sündiges Vergnügen …

Ha, gar nicht so einfach, das ist schon eine Herausforderung. Aber eine spaßige Sache! 

Double Scrapbooking Layout Pebbles Girl Squad All about me

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Auf die Frage: was trage ich immer bei mir hatten erstaunlich viele Mädels übrigens mit einem Bild vom Handy geantwortet. Und auch schlechte Angewohnheiten zu fotografieren fiel nicht jedem leicht. Bei mir ist das dieses: immer auf den letzten Drücker, eine Minute vor 12. Bringt ja nix, ehe ihr lange herumrätselt 😉

Für Doppellayouts gibt es spezielle Hüllen (We R Memory Keepers), damit gibt in der Mitte es keine Unterbrechung, wie es in einzelnen Seitenschützern der Fall wäre. Ich habe hier mal versucht, das fotografisch zu zeigen.

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So, jetzt muss ich ins Bett, denn so ein Workshoptag schafft mich, bringt mich auch an meine Grenzen. Aua Rücken, aua Füße, viel im Kopf, an alles denken. Ich hatte dazu noch am Tag davor einen wunderbaren Fotoworkshop (Bericht folgt!) besucht und der Tag fehlte mir für die Vorbereitung.

Ach nee, ich kann ja noch nicht ins Bett, der Hund muss raus. Nun gut, ist auch besser, noch 'ne Runde in der schönen Sommerluft zu gehen. Denn um das Foto für die Frage nach meiner sündigen Leidenschaft (siehe oben) zu machen musste ich mich letzte Woche opfern und die Joghurette hält bei diesem warmen Wetter gaaaaaanz schlecht, man muss sie sofort und komplett verzehren.

In diesem Sinne, gönnt euch was, lasst es euch gutgehen!

Alles Liebe

Barbara

 

Grundlagen des Scrapbooking Mixed Media Projects Scrapbooking Shopping Stempel

Scrapbooking Layout mit Mixed Media Hintergrund

7. August 2017

Lästig.

Das ist echt lästig.

Dieses Aufräumen und Sortieren, manchmal geht es mir auf den Keks.

Kennt ihr das?

Wenn ich ein Projekt beendet habe, sieht mein Arbeitstisch oft aus wie ein Schlachtfeld. Und darauf kann ich nicht arbeiten. Also ist erstmal Aufräumen angesagt. Jetzt liegen da so viele halbangeschnittene Bögen Papier, halbleere Stickerbögen. Wohin damit?

Immer das Gleiche. Wenn ich dann keine Lust zum Aufräumen habe, kann ich auch nichts Neues beginnen. Seufz.

Manchmal ist das Sortieren und Aufräumen aber auch wie Weihnachten, was man da alles findet! Wie zum Beispiel dieses Hintergrundpapier, das ich mal für eine Instastory gemacht hatte. Mit Strukturpasten und Schablonen, Farbsprays und Stempeln. Die Farben passten perfekt zu diesem Foto meines Mannes und meiner ältesten Tochter. 

Ein analoges unbearbeitetes Original. Erst hatte ich überlegt, es einzuscannen und aufzuhellen, aber ich wollte die Farben und diesen Retro-Touch dann doch unverändert lassen. Dieses ganze überbelichtete Zeugs, das einem täglich auf Instagram begegnet versperrt des öfteren den Blick für die Realität.

Scrapbooking Layout mit Mixed Media Hintergrund

Für die Textstreifen wurde die alte Schreibmaschine mit der Kursivschrift mal wieder aus der Versenkung geholt. Es ist schon einige Jahre her das ich irgendwo im Netz eine ähnliche Maschine entdeckte. Bis ich meine Präsident Schreibmaschine dann endlich hatte, das war eine längere Geschichte.

Auf den folgenden Detailfotos könnt ihr einige Details des Hintergrundes erkennen. Wenn man bedenkt, dass die Basis ein einfaches Blatt weißer Cardstock war, gefällt mir das Ergebnis ausgezeichnet. Wenngleich es immer schwierig ist, die Struktur und Vielschichtigkeit auf Fotos so gut darzustellen, wie es sich anfühlt und aussieht. Die Farbkombi blau-grün-gelb mit kleinen roten Akzenten taucht in meinen Alben oft auf, rein intuitiv gefällt mir diese Farbharmonie besonders gut, und sie passt zu vielen Fotos. 

Wegen des lebhaften Hintergrundes habe ich auf weitere Embellishments (Dekorationen) weitestgehend verzichtet. Das Foto ist mit farblich passenden Papierresten unterlegt, damit es sich abhebt. Die Schriftzüge sind aus Moosgummi und von American Crafts.

Scrapbooking Layout mit Mixed Media Hintergrund

Scrapbooking Layout mit Mixed Media Hintergrund

Scrapbooking Layout mit Mixed Media Hintergrund

Was mir beim Aufräumen auch noch in die Hände fiel: BRADS! Kenne die überhaupt noch jemand? Ich habe gefühlt noch hunderte gehortet, mit Muster und ohne, in allen Farben und Formen.

Wer hat eigentlich entschieden, dass die kleinen Klammern nicht mehr trendy sind ???

Ich nicht, aber man sieht sie zurzeit kaum noch. Ist mir auch egal, ich kann mich nicht einfach davon trennen sondern habe beschlossen, dass sie auf meinen Layouts wieder Platz finden sollen. Wie hier, als kleine farblich passende Akzente. Das sind die gemusterten von Basic Grey, einem Hersteller, den es schon lange nicht mehr gibt. Und ich habe sie damals zu jeder Papierserie passend gekauft.

Was ist noch beim Aufräumen rausgekommen?

Ich kauf nix mehr, jedenfalls in der nächsten Zeit.

Na ja, kennen wir alle, diesen Vorsatz. Haha, ist doch so, oder?

Und wer hält ihn ein? 

Tja, we will see …

Alles Liebe

Barbara

 

Basteln DIY Fotodruck Grundlagen des Scrapbooking London Mini Books Travel Journals

Upcycling, DIY Reisealbum aus einem Farbfächer, auch für Nicht-Scrapbooker ganz einfach zu machen!

29. Juli 2017

I'm a paperjunkie. Ja, ich horte Papier und kann ganz schlecht Dinge aus Papier wegschmeißen. Seit vielen Jahren höre ich den Satz: Mama, willst du das hier zum Scrapbooking haben oder kann das weg?

Kennt das noch jemand von euch? 

Meine Kreativität springt oft an, wenn ich Dinge aus Papier in der Hand habe. Auch wenn sie für einen ganz anderen Zweck gemacht wurden, als damit schöne Dinge zu basteln.

So geschehen vor einigen Monaten, als ich einer Einladung in den Showroom von Farrow&Ball in Köln folgte. Der Hersteller von Farben und Tapeten stellte seine neue Kollektion vor und im Goodie Bag fand sich einen Farbfächer mit Mustern. Aus festem Material und in einer Form, die mich an die gerade so geliebten Midori Travelers Notebooks erinnerte. Da die Booklets auch im Showroom auslagen steckte ich mir vorsichtshalber noch ein zusätzliches Exemplar ein.

Sie wanderten erstmal in meine große Sammelkiste. Die Kiste muss ich eigentlich öfter mal sortieren und leeren, denn längst nicht alles Gesammelte verwende ich tatsächlich. Es mag ein Drittel sein, der Rest wandert dann doch irgendwann in den Müll. 

DIY London Traveljournal aus Farbfächer

Mein Plan war, ein mit Instaxfotos gefülltes kleines Scrapbook für meine Tochter daraus zu basteln, mit Fotos eines gemeinsamen Kurztrips nach London. Da ich gerade keinen Instax-Film für meinen Fujifilm Instax Share  * im Haus hatte, habe ich 20 Fotos im Format 5×8 cm auf meinem großen Canon Pixma Drucker * gedruckt und in ausgestanzte Polaroid Rahmen geklebt. Die Rückseiten des Zieharmonika-Farbfächers mit den Produktbeschreibungen habe ich zusammengeklebt, so entstand automatisch ein Buch und nur die Vorderseiten mit den Farbmustern blieb zu sehen.

Cover und Rückseite sind mit gemustertem (sehr sehr altem Basic Grey) Papier beklebt, eine Landkarte oder ein Stadtplan von London hätte sich auch gut geeignet. Der Buchrücken ist mit einem Streifen Masking Tape umklebt, zur Sicherheit habe ich an den Kanten noch zusätzlichen Kleber darunter gegeben, da ich der Klebekraft des Masking Tape an sich beim Auf- und Zuklappen des Buches nicht so richtig traute.

DIY London Traveljournal aus Farbfächer

Für das Cover habe ich einen Rahmen gestempelt und mit verschiedenen Stempelsets (Klartext Städtetrip, Kelly Purkey Southport Alphas, Dear Lizzy) ausgefüllt. Das Innere des Albums ist sparsam dekoriert, da der Hintergrund mit den Farbfeldern bereits Struktur gibt. Lediglich einige kleine Puffy Stickers (AC Shimelle und Paige Evans) zieren die Seiten.

DIY London Traveljournal aus Farbfächer

DIY London Traveljournal aus Farbfächer

DIY London Traveljournal aus Farbfächer

DIY London Traveljournal aus Farbfächer

Die Fotos sind nicht chronologisch eingefügt, sondern ich habe mich leicht an den Farben der Farbfelder orientiert, damit es nicht zu bunt, sondern mehr Ton-in-Ton wird. An diesen Seiten mit den roten Akzenten wird das gut deutlich. 

DIY London Traveljournal aus Farbfächer

DIY London Traveljournal aus Farbfächer

DIY London Traveljournal aus Farbfächer

DIY London Traveljournal aus Farbfächer

Das Masking Tape mit Motiven aus London habe ich natürlich in London gekauft! Von jeder Reise versuche ich etwas typisches für meine Travel Journals mitzubringen, in London hatte ich die große Auswahl bei Blade Rubber Stamps. Schöne Papierwaren gibt es ja in jeder größeren Stadt auf der Welt, klar, dass ich diese Läden überall besuche!

Im Album sind jetzt 20 Fotos. Kurzzeitig spielte ich mit dem Gedanken, das zweite Booklet einfach noch daran zu kleben. So hätte ich problemlos ein doppelt so dickes Reisealbum machen können, hmmmm. Aber da ich für mich selbst noch mein Midori Travelers Notebook der Städtereise in Arbeit habe, reichte das erstmal, man will ja nicht die gleichen Fotos doppelt und dreifach verwenden.

Auf der letzten Seite habe ich noch zwei Label von GAP und UNIQLO untergebracht, um an unsere Shopping-Exzesse zu erinnern. Und ein Instagram-Label, weil das Kind doch manchmal leicht augenrollend reagierte, wenn ich wieder mit meinen geliebten Instastories beschäftigt war. Never forget 😉

DIY London Traveljournal aus Farbfächer

DIY London Traveljournal aus Farbfächer

Hätte ich Instax-Fotos verwendet, wäre das Album noch schneller fertiggeworden. Aber auch so war es in ca. 3 Stunden fertig, mit Fotodruck, stanzen, schnibbeln und kleben.

Ich glaube so etwas kann jeder leicht nachmachen, auch wenn er sich bisher nicht an Scrapbooking getraut hat. Das Format ist perfekt für Fotos aus der Instax-Kamera! Die kleinen Bilder verlieren sich auf größeren Seiten so leicht oder verblassen über die Jahre, an irgendeine Magnetwand gepinnt.

Fotos, Kleber und ein wenig Masking Tape. Dazu etwas gemustertes Papier. Das muss nicht unbedingt Scrapbooking Papier sein! Auch alte Buchseiten kann man gut verwenden, wenn man sie zart mit Farbe versieht.

Für Reisealben eignen sich zum Beispiel alte Schulatlanten vom Flohmarkt, oder alte Michelin-Straßenkarten, die in Zeiten von Navi und Google Maps kein Mensch mehr braucht. Oder der alte Shell Atlas aus Opas Auto, erinnert ihr euch daran? Ohne das Ding wurde ja früher keine längere Autofahrt unternommen!

Am besten gefällt mir daran, dass ich etwas Neues aus etwas Gebrauchtem gemacht habe, Upcycling extra fein. Erfunden habe ich das nicht, bestimmt hat jemand von euch, liebe Leser auch schon etwas ähnliches wiederverwendet? 

Erzählt doch mal, Tipps sind sehr willkommen!

So, jetzt heißt es #hochdiehändewochenende, ich hebe meine Hände in Richtung Küchenfenster. Zum Putzen ……

Lasst es euch gutgehen!

Alles Liebe

Barbara

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Fotodruck Grundlagen des Scrapbooking Mini Books Scrapbooking Scrapbooking Layout Workshops

Ein ganzes Jahr in einem Album, gestern im Scrapbooking Workshop

19. Juni 2017

Wieder mal falsch gedacht, hmmmm….

Eigentlich wäre es für die 26 Teilnehmer zu schaffen gewesen, die besten oder schönsten Fotos des Jahres 2016 in ein Scrapbooking-Album zu packen. So war es für den Workshop gestern geplant.

Aber eigentlich hätte ich es besser wissen müssen. Bin ich doch selber von der Liebe zum Detail geprägt, die so vielen Scrapbookern zu eigen ist. Das macht ja auch den Spaß an der Sache aus, seien wir mal ehrlich.

Ich hatte ein Musteralbum vorbereitet, in dem 12 kleine Layouts gestaltet sind, für jeden Monat des vergangenen Jahres eines. Zusätzlich pro Monat ein Instagram Foto. Das Cover des schlichten 6×6" Albums von American Crafts hatte ich mit Iridiscent Glaze von Vicky Boutin so bearbeitet, dass eine Art Betonoptik mit Rostanteilen entstand. Dazu ein selbstgestaltetes Label aus mehreren Schichten Papier, die Schriftzüge sind mit Sizzix Tim Holtz Thinlits Shine ausgestanzt.

Mini Album Cover Mixed Media Vicky Boutin Glaze

Am Morgen des Workshops waren die Materialpakete verteilt und die Teilnehmer hatten gleich in der Einführung die Qual der Wahl. Schlicht wie das Musteralbum, oder lieber mit einer Schablone und der Paste das Cover gestalten? Oder mit gemustertem Papier beziehen? Es standen 14 doppelseitig bedruckte Papiere dafür zur Wahl, also 30 Möglichkeiten der Covergestaltung! Der überwiegende Teil der Gäste entschied sich dann doch dafür, es mit der Modellierpaste zu probieren.

Scrap Impulse Workshop

Was  Teilnehmer oft  im Scrapbooking-Workshop sagen:

"Das traue ich mich zuhause nicht." Oder " sowas hab ich garnicht zuhause und habe es noch nie probiert."

Ja, ihr Lieben, dazu gibt es Workshops, genau dazu. Um Neues zu probieren, mal raus aus der Komfortzone, neue Anregungen und Inspirationen zu bekommen.

Einige Teilnehmer waren im Vorfeld skeptisch wegen des Formats des Albums, da sie bisher nur viermal so große 12" Layouts gewerkelt hatten, oder sogar noch nie ein Mini Album 😉

Und eins verrate ich euch schon mal vorweg: am Ende waren alle begeistert und zufrieden!

Hier zu sehen das Cover von Nicole, sie hat mit Iridiscent Glaze, also der Paste, und meiner Schablone ( AC Dear Lizzy) gearbeitet und das Ganze nach dem Trocknen mit Distress Ink eingefärbt. Die Paste lässt sich mit dem Heißluftfön ganz wunderbar direkt trocknen, so entfallen die lästigen Wartezeiten, die für einige andere Strukturmedien erforderlich sind.

Einfach aber effektvoll! Bei der Schablone gibt es immer viele Ahhs und Ohhs, die hatte ich bereits im Mixed Media Workshop beim Crop Am Rhein verwendet.

Mini Album Cover Mixed Media

Mir ist beim Trockenföhnen der Paste ein kleines Malheur passiert, was sich aber als ganz besonderer Effekt herausstellte. Wenn man zu ungeduldig ist und den Embossing-Fön zu lange auf eine Stelle hält, gibt es kleine Blasen. Fand ich dann so cool, dass es ich bewusst an einigen Stellen eingesetzt habe, da es zur ungleichmäßigen Struktur der Oberfläche beitrug. Ihr könnt das in dieser Makroaufnahme erkennen. Einige Gäste haben diese "Technik" im Workshop aufgegriffen.

Ich bin ein sehr haptisch geprägter Mensch und mag es, Strukturen zu erfühlen und zu erfassen. Handarbeit eben, das unterscheidet Scrapbooking von digitalen Fotoalben, ich kann es nur immer wieder erwähnen.

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Für das Innere des Albums und die Dekoration der Seiten kamen eine Menge Motivstanzer aus meinem großen Arsenal zum Einsatz.  Bevor irgend jemand fragt, die blauen Stanzer mit den Griffen sind Vintage Schätzchen von Jenni Bowlin, leider gibt es die nicht mehr.

Scrap Impulse Workshop

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Jetzt gibt es mein Album im Detail, zum Fotografieren habe ich die Mini-Layouts aber nicht extra aus den Hüllen genommen. Ich fahre morgen für ein paar Tage weg und der Beitrag sollte vorher noch fertig werden, deshalb ist die Qualität der Bilder nicht 1a, sorry dafür!

Mini Album 6x6 Barbara Haane

2016 Mini Album 6x6 Barbara Haane

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Zwischen den einzelnen Monaten habe ich jeweils eine kleinere Hülle im Format 4×4" mit einem Instagramfoto des jeweiligen Monats eingefügt. Wenn man die quadratisch gespeicherten Instagram Fotos in 10×15 cm ausdruckt, ergibt das ein 10c10 cm Quadrat, das perfekt in dieses Hüllenformat passt.

Ich habe übrigens alls Fotos des Albums zuhause gedruckt, mit meinem treuen unverwüstlichen Canon Pixma MG 7550.

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Die Dekoration der Seiten besteht prinzipiell aus einem kleinen ausgestanzten Reiter mit der Angabe des Monats, ausgestanzten Papierelementen, kleinen Puffy Sticker Blümchen ( AC Hazelwood Canoe) sowie Foil Phrase Stickers (AC Jen Hatfield). Und ein wenig Nähmaschine und mit der Schreibmaschine geschriebenen Textstreifen.

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Wie bereits erwähnt konnten sich auch die Skeptiker unter den Gästen bestens mit dem inneren 6×6" (15×15 cm) Format des Albums anfreunden. Einige Mädels haben das Thema auch für sich abgewandelt und Reisealben gemacht. Oder zum 18. Geburtstag, mit 18 Layouts, ein Foto für jedes Jahr, super Idee! Auch Geschenke für Patentanten oder Freundinnen wurden gewerkelt.

Man sieht daraus, dass diese Alben sehr vielseitig und relativ einfach zu gestalten sind, besonders, wenn man ein zusammenhängendes Thema darstellen möchte.

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Und warum haben dann die wenigsten ihr Album in den sechs Stunden Workshop nicht ganz fertigmachen können, fragt ihr euch jetzt sicher?

Weil man sich beim Scrapbooking so herrlich mit Details vertüddeln kann! Und es wird ja auch im Workshop nett gequatscht, geshoppt und eine Mittagspause gemacht, das gehört dazu. Unter uns: ich hatte Sorge, dass die Gäste nicht bis zum Ende des Workshops mit diesem Projekt beschäftigt sein könnten und Langeweile aufkäme, haha ….! Weit gefehlt. Ich glaube realistisch gesehen könnte ich selbst das auch nicht in einem solchen Tagesworkshop schaffen, aber man macht sich als Veranstalter oft zuviele Gedanken, damit es den Gästen auch bloß gut gefällt.

Zumindest hatten aber alle das Cover und einen Großteil der Innenseiten fertig, und konnten dann zuhause noch ein wenig weiterspielen. wenn man einmal im Flow ist geht der Rest fast wie von alleine.

So, ich schwitze hier bei 30 Grad und muss auch was Richtiges arbeiten (Büro und so, ächtz..). Deshalb bye for now, ihr lieben Leser des Blogs

Ach ja, schnell noch den Koffer packen muss ich noch. Meine jüngere Tochter hat einen grandiosen Masterabschluss hingelegt und dafür gab es von Mama einen Städtetrip nach London. Morgen früh geht es los!

Wenn ihr mögt nehme ich euch gerne in meinen Instastories mit auf die Reise, schaut doch mal rein 😉

Bis dahin, ich wünsche euch eine schöne sommerliche Woche!

Barbara

Basteln Grundlagen des Scrapbooking Tools und Werkzeuge

Produktvorstellung: gerade Linien, mit dem We R Memory Keepers Laser Square ist das ganz einfach

15. Mai 2017

Mit Zahlen und geraden Linien hab ich es nicht so. Ich scrapbooke und bastele eher frei Schnauze, oder pi mal Daumen, wie man so schön sagt.

Manchmal soll es aber besonders gerade sein, wenn ich zum Beispiel eine Anzahl Fotos gleichmäßig auf einem Layout unterbringen möchte. Oder auch einen längeren Titel mit Alpha-Stickern aufkleben muss. Oder es eben nicht nur nach Augenmaß klappt.

Natürlich kann man Linieal und Bleistift verwenden, oder Maße ausrechnen. Aber nachdem ich einmal auf einem weißen Hintergrund häßliche Spuren eines Radiergummis nicht entfernen konnte, bin ich kein Freund von dieser Maßnahme mehr.

Deshalb interessierte mich der Laser Square von We R Memory Keepers sofort, als dieses Werkzeug auf den Markt kam. Das Tool besteht aus einer zusammensteckbaren Matte, die gleichzeitig als Schneidematte fungiert, sowie zwei zusammensteckbaren Seitenteilen. Zusammengelegt ist es platzsparend. Die Matte, die ca. 33x33cm groß ist, kann man also auch super als Schneidematte für unterwegs verwenden, da sie sich auf die Hälfte zusammenlegen lässt.

We R Memory Keepers Laser Square

Jedes Seitenteil sendet (?) einen Laserstrahl, der sich über den kleinen pfeilförmigen Knopf  beliebig verschieben lässt.

We R Memory Keepers Laser Square

Hier sieht man, wie ich den Laser Square für ein Layout mit langem Titel verwendet habe. Es lassen sich Bilder, Texte oder Stempelabdrücke (wie gestempelte Titel z.B.) zentimetergenau positionieren.

We R Memory Keepers Laser Square

Und hier habe ich ihn für die Einteilung des Layouts und die Platzierung der Fotos verwendet. 

We R Memory Keepers Laser Square

Für den Betrieb werden zwei 9V Block-Batterien benötigt. Jedes Seitenteil lässt sich individuell ein- und ausschalten. Die Laserstrahlen können im 90° Winkel oder auch nebeneinander platziert werden, wenn man z.B. größere Sachen wie Plakate beschriften möchte.

Die Seitenteile haben Maßangaben in inch und cm, dabei ist der Laser verschiebbar zwischen 0 und 12" bzw. 0 bis 30,5 cm. Ich kann mir vorstellen, dass sich auch Stoffe mit dem Rollenschneider sehr einfach so schneiden lassen, ohne vorheriges Ausmessen und Anzeichnen.

We R Memory Keepers Laser Square

Ich habe den Laser Square noch nicht sehr lange im Gebrauch, kann mir aber in Zukunft sehr viele Einsatzmöglichkeiten für dieses praktische Werkzeug vorstellen. Der Preis ist nicht ohne, deshalb muss er sich bezahlt machen. Sicher kann man ihn als Luxus-Tool bezeichnen, aber ein wenig Luxus kann das Leben ja manchmal erleichtern, nicht wahr?

Ich wünsch euch was, geniesst die Sonne und macht ein paar Schönwetterfotos, wer weiß ……

Alles Liebe

Barbara

Grundlagen des Scrapbooking Scrapbooking Scrapbooking Layout Stempel

Scrapbooking-Layouts mit Aloha, und warum ich einen Zitate-Blog habe

9. Mai 2017

Und weiter geht es mit Scrapbooking!

Kurz vor dem CAR hatte Kristina Heidler mir die neue Produktserie "Aloha" zugeschickt, die sie mit Designerin Jessica Fabiano für die Scrapbook Werkstatt entworfen hat. Schöne frische Papiere, passende Embellishments und Stempel, das macht Lust auf Sommer.

Ich habe mir zurzeit vorgenommen, nicht so viele aktuelle Fotos neu auszudrucken, sondern erstmal in die Kisten zu schauen, denn ich habe gefühlte Kilos an Fotos gesammelt. So fand ich unter anderem dieses fast 11 Jahre alte Foto meiner Jungens aus einem Urlaub in Kroatien.

Kennt ihr eigentlich meinen Zitate-Blog? Findet ihr auch oben im Drop Down Menü unter dem Reiter Lifestyle. Der liegt seit längerer Zeit schon verwaist, aber jetzt gehe ich es an, die Seite mal zu aktualisieren und selbst auch mehr zu nutzen. Denn ganz oft fragen mich Workshop-Teilnehmer: "Wie soll ich das Layout nennen? Mir fällt kein Text ein, was schreibe ich denn?"

Da sage ich nur: es gibt für fast alle Lebenssituationen ein passendes Zitat oder Sprichwort!

Scrapbooking Layout mit Zitat Barbara Haane

Mir gingen für diesen langen Titel irgendwann die Buchstaben E und N und H aus, weil ich einen Teil der Alphasticker schon vorher für das untere Layout verwendet hatte. Kein Problem, aus B wurde E, aus M wurde N und aus F wurde H. Einfach mit der Schere das was nicht passte weggeschnibbelt. Klappte super!

Zur Serie gehört eine Stempelplatte (in Recyclingverpackung, das gefällt mir!) mit sommerlichen Motiven. Da auf dem Layout schon viel Text war, habe ich die niedlichen kleinen Sterne ganz dezent in grün gestempelt, um Foto und Titel sehr subtil zu verbinden und im unteren Bereich einen Abschluss zu schaffen. Durch das große Foto, das gemusterte Hintergrundpapier und den Textblock wirkte das Layout mit zusätzlichen Embellishments (Dekorationen ) aus dem Kit zu überladen. Deshalb habe ich nur die Vellum Banner links und rechts vom Foto eingesetzt. Damit war es für mich ok. Einige schwarze Farbkleckse und schablonierte Pfeile und Mini Pünktchen vervollständigten das Ganze.

Stempel Aloha Scrapbook Werkstatt

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Sonntag ist Muttertag!

Bei den lange verschwundenen Fotos auf dem Layout fällt mir ein, dass ich noch einen Pralinen-Gutschein dieser Beiden an der Pinnwand hängen habe!

Das sind echte Scrapbooker-Kids. Schliessen sich in der Küche ein, um mir als Überraschung Pralinen zum Muttertag zu machen. Und machen derweilen noch Fotos von der Aktion! Wohlgemerkt in der Pre-Smartphone Zeit, das sind keine fancy Selfies sondern sie haben Fotos mit meiner Kamera gemacht. Und offensichtlich viel Spaß gehabt, vor 11 Jahren 😉

Ee wurde Zeit, diese Geschichte zu erzählen, verwendet habe ich ebenfalls Papiere und Deko aus der Aloha-Serie der Scrapbook-Werkstatt. Auch hier dominierten die Fotos, deshalb habe ich mich mit Embellishments zurückgehalten. Ein paar Kleckse und Spuren von Stempelfarbe im rot des Shirts auf den Fotos sollen auflockern und an das Chaos in der Küche nach der Aktion erinnern.

Scrapbooking Layout Muttertag Barbara Haane

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Scrapbooking Layout Muttertag Barbara Haaane

Ich glaube ich muss meine Kamera mal reinigen lassen. In der letzten Zeit bin ich nicht zufrieden mit meinen Bildern, besonders die Draufsicht von Layouts ist so schwer scharf zu bekommen. Mein Schätzchen ist aber auch bereits acht oder neun Jahre alt, das ist für eine Kamera ja auch steinalt. Oft bin ich auch zu knapp mit Zeit, um das Objektiv zu wechseln oder Stativ und die Fotolampen aufzubauen.

Da ich am Wochenende viel Zeit zum Basteln hatte, gibt es endlich auch mal wieder mehr Scrapbooking auf dem Blog. Und Stempel.

Aber einen Bericht aus Südtirol, und vom Flower Power Workshop, und vom ….. ach herrje, das wollte ich auch alles noch alles schreiben. Und ich habe noch ein Goodie Bag vom Crop Am Rhein zu Verlosen! 

Kommt alles, versprochen;-) 

Bis dahin, lasst es euch gut gehen!

Alles Liebe

Barbara

 

Grundlagen des Scrapbooking Mixed Media Projects Scrapbooking Scrapbooking Layout

Mixed Media Scrapbooking Layout mit Urban Jungle

8. Mai 2017

Ich gestehe,  ich habe keinen grünen Daumen, zumindest wenn es um Zimmerpflanzen geht. Ich vergesse sogar, Kakteen und Sukkulenten zu gießen, oder lasse die Sukkulenten draussen ersaufen. Dran gewöhnt habe ich mich seit langem, im Sommer schaffen es zumindest die Pflanzen auf der Terrasse zu überleben, die müssen ja nur bis zum Herbst halten.

Da kamen mir neulich diese Keramik-Kakteen bei IKEA sehr gelegen, pflegeleicht und dekorativ. In der Frühlingskollektion von Sizzix gibt es diese niedlichen Stanzformen für Kakteen, das passte perfekt, um die kleine Geschichte auf einem Scrapbooking-Layout zu erzählen.

Das Layout entstand im Rahmen eines Mixed-Media Workshops, meine Teilnehmer waren von Material und Technik im Workshop sehr begeistert. Es ist immer wieder eine Freude, die erste Reaktion der Mixed-Media Skeptiker oder Anfänger zu erleben.

Zu 99% Begeisterung vom Ergebnis! "Ohh, das hätte ich nicht gedacht, das macht echt Spaß!"

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scrapbooking mixed media layout mit vicky boutin glaze and sizzix Kakteen stanzen

Ich habe für dieses Layout die neue Strukturpaste von Vicky Boutin in silber verwendet, leider sehe ich erst jetzt, dass ich für das Flatlay das falsche Objektiv drauf hatte und man die Verpackung nicht so gut erkennen kann. Die Paste heißt silver glaze (gibt es auch in gold) und sie lässt sich megagut verarbeiten.

Dass die Paste silberfarben ist, sieht man nach dem Übersprühen mit Heidi Swapp Color Shine nur noch an einigen Stellen, an anderen Stellen ist sie durch die grüne Farbe zu gold geworden, sehr cooler Effekt,wie ich finde. Das wunderbare florale Design ist mit einem 12" Stencil (Schablone) aus der Serie "Serendipity" von Dear Lizzy entstanden.

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Mixed media scrapbooking layout layout mit vicky boutin glaze and sizzix Kakteen stanzen

Mixed media scrapbooking layout mit vicky boutin glaze and sizzix Kakteen stanzen

So ein Mixed Media Hintergrund ist wirklich kein Hexenwerk, auch wenn es kompliziert aussieht. Die Strukturpaste wird durch den Stencil aufgebracht. Die Trockenzeit kann mit einem Heißluftfön auf ein paar Minuten verkürzt werden. Darüber kommt in diesem Fall Sprühfarbe, man kann aber auch  verdünnte Acrylfarbe mit dem Pinsel auftragen. Mit das Beste ist nach meiner Ansicht, dass man passgenau farblich zum Foto mit Farben arbeiten kann, auch indem man sie übereinander legt oder mixt.

Nach ein wenig akzentuierender Kleckserei und einer weiteren kurzen Trockenzeit stempele ich einige schwarze Details, das Schwarz poppt so schön durch den Kontrast.

Die Fotos auf dieser Art Layout matte ich gerne, d.h. ich hinterlege sie mit weißem Cardstock (Fotokarton) oder drucke sie mit Rand. Und ich verwende 3D-Pads zum Aufkleben, so schwebt das Foto ganz leicht über dem Hintergrund und verschwindet nicht darin.

Titel und Textstreifen sowie das gestempelte Datum vervollständigen das Layout. Ohne letzteres wäre es ein Fotoalbumseite, diesen feinen Unterschied zwischen Fotoalben und Scrapbooks möchte ich kurz noch erwähnen, da viele Leser immer wieder fragen.

Die kleinen süßen Kakteen habe ich aus weißem Cardstock gestanzt und  mit Distress Ink Stempelkissen auch genau farblich passend eingefärbt.

So, das war's für heute, ich habe hier noch einige Layouts mit dem neuen Aloha-Serie der Scrapbook Werkstatt zum Fotografieren liegen.

Und meine superwitzigen neuen Stempel müssen noch in den Shop.

Und vom CAR 2017 gibt es noch viel zu erzählen.

Und der letzte Workshop vor der Sommerpause ist am 18. Juni, der Newsletter muss raus.

Und einen Termin für den CAR 2018 gibt es auch….

Hach, ich schaffe das, ich schaffe das, ich schaffe das … 😉

Alles Liebe

Barbara

 

Crop Am Rhein Event Grundlagen des Scrapbooking Mini Books Scrapbooking Scrapbooking Layout Shopping Unterhaltsames Workshops

Geschichten und Bilder über ein kreatives Wochenende, der Crop Am Rhein 2017

1. Mai 2017

Ganz ehrlich, mir fehlen bald die Adjektive, ich will mich auch nicht jedes Jahr wiederholen, wenn ich über das Scrapbooking-Event Crop Am Rhein berichte. Aber was soll ich machen, wenn es wieder ein gigantisch gutes Wochenende war?

Zum neunten Mal trafen sich im Hotel Haus Oberwinter für drei Tage meine Gäste, die sich an diesem Wochenende in schöner Umgebung mit traumhafter Aussicht eine Auszeit für sich und ihr Hobby gönnen.

Crop Am Rhein 2017 Scrapbooking Event by Barbara Haane

Crop Am Rhein 2017 Scrapbooking Event by Barbara Haane

Für mich und die Stammgäste ist es immer ein wenig wie nach Hause kommen, wenn man schon in der Lobby des Hotels (das wir am CAR- Wochenende jedes Mal komplett und exklusiv für uns haben!) so nett begrüßt wird.

Alle Gäste des Events teilen die gleiche Leidenschaft: Scrapbooking und die Freude daran! Und Shopping;-) 

Sevaha Chiofalo vom Creativ- Scrapbooking- und Stempelshop (den tollen Laden hatte ich hier schon vorgestellt) hatte ein Shoppingparadies aufgebaut. Seit Jahren lieber Gast beim CAR ist Nicole Valtinat mit ihrem Scrapbook Laden.

Das Team trägt die Wahrheit auf dem Rücken!

 

Crop Am Rhein 2017 Scrapbooking Event by Barbara Haane

So war es auch in diesem Jahr nicht möglich, alle Gäste zusammen auf das traditionelle Gruppenfoto zu bekommen. Einige konnten sich in der Mittagspause einfach nicht aus dem Shoppingbereich oder den dort angebotenen Mini-Workshops lösen.

Crop Am Rhein 2017 Scrapbooking Event by Barbara Haane

Crop Am Rhein 2017 Scrapbooking Event by Barbara Haane

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Crop Am Rhein 2017 Scrapbooking Event by Barbara Haane

Crop Am Rhein 2017 Scrapbooking Event by Barbara Haane

Abends wurden die Umsätze der Spaß in den Shops durch den einen oder anderen Tropfen noch gesteigert, die Laune der Damen war so ansteckend 😉

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Unsere jüngsten Gäste waren die Ostfriesenjungens, Manuela war nämlich mit ihren Zwillingsbabies angereist und hatte ihre Mutter als Babysitter gleich mitgebracht. Alles hat super geklappt, entspannte Mama in den Workshops, zufriedene Babies im Kinderwagen, ganz wunderbar!

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Für meine drei Workshop-Referenten bereite ich jedes Mal kleine Geschenke vor, das gehört für mich genau so zur Begrüßung wie die Goodie Bags für die Gäste.

Crop Am Rhein 2017 Scrapbooking Event by Barbara Haane

Paige Taylor-Evans war zum dritten Mal Referentin für Workshops, und voraussichtlich leider auch zum letzten Mal. Wenn Sie in einigen Wochen Europa verlässt, um in ihre Heimat USA zurückzuziehen, wird die Anreise zum CAR in Zukunft einfach zu weit sein.

Paige hatte mir als Geschenk eins ihrer ganz besonderen Journals mitgebracht. Ich muss neidlos zugeben, dass mir für das Binden diese kleinen bunten und verspielten Kunstwerke mit Nadel und Faden die Geduld fehlt, und freue mich sehr, jetzt im Besitz eines Paige Evans Originals zu sein. 

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Paige Evans at Crop Am Rhein 2017 Scrapbooking Event by Barbara Haane

Paige zeigte in ihren Workshops drei Layouts mit Material aus ihrer eigenen Designer-Serie Oh My Heart. Mit Aquarellfarben und dem umfangreichen Materialkit hatten die Teilnehmer viel Freude.

Crop Am Rhein 2017 Scrapbooking Event by Barbara Haane

Irgendwie habe ich wieder zuwenige oder nicht die richtigen Fotos gemacht, jedes Jahr jammere ich deshalb rum. Es ist aber auch nicht so einfach, dieses Mal hab ich eine Menge Insta-Stories live gepostet, viel mit den Sofortbildkameras ausprobiert und es waren viele neue Gäste dabei, mit denen ich mich gerne unterhalten habe. Ich weiss jetzt, warum auf guten Events immer ein Extra Fotograf engagiert wird, der das Ganze professionell und umfangreich festhält. Der Kostenrahmen des CAR gibt das leider nicht her, seufz …..

Mir, bzw Andrea, fiel übrigens bei der zweiten Insta-Story auf, dass ich jedes neue Video mit einem langgezogenen SOOOOO begann. Hilfe! Das kommt so automatisch. Als ich darauf achtete merkte ich es selbst und pöhhhh, bei ganz vielen anderen Storytellern bei Instagram ist das auch der Fall! Achtet mal darauf, wie viele so eine Story mit SOOOO anfangen 😉

Ich gelobe Besserung. Guckt überhaupt jemand von euch meine Insta Stories? Mir macht das wirklich Spaß, auch wenn die Videos nach 24 Stunden wieder weg  sind. So kurze Minuten live aus dem Leben, auch oder gerade, wenn es nicht so perfekt ist wie auf Fotos.

Tja, deshalb habe ich Workshop-Referentin Nina Menden mit ihrem Workshop Projekt zusammen nicht auf einem Foto. Nina hatte sich für ihren Workshop etwas ausserhalb ihrer gewohnten Designs gewagt und ein äusserst niedliches Vintage-Album vorbereitet, mit zugehöriger Stempelplatte. So konnten die Teilnehmer ihren Bildern Flügeln verleihen!

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Vintage Minibook Crop Am Rhein 2017 Scrapbooking Event by Barbara Haane

Vintage Minibook Crop Am Rhein 2017 Scrapbooking Event by Barbara Haane

Crop Am Rhein 2017 Scrapbooking Event by Barbara Haane

Zwischendurch konnten sich die Teilnehmer an der Candy- und Trailmix Bar stärken. Erstaunlicherweise lag der Schwerpunkt bei den Tüten der Gäste eindeutig auf süß, die etwas "gesünderen" Nüsse und Knabbereien waren nicht so gefragt wie M&Ms oder Nappos, da war ich platt.

Candy Bar Crop Am Rhein 2017 Scrapbooking Event by Barbara Haane

Candy Bar Crop Am Rhein 2017 Scrapbooking Event by Barbara Haane

Teil des Rahmenprogramms war, wie in jedem zweiten Jahr, der Wettbeweb für das schönste Namensschild. Den meisten war schon ziemlich schnell klar, dass Viktoria mit ihren Origami-Vogel auf dem Kopf die meisten Stimmen bei der Abstimmung bekommen würde, und so war es dann auch!

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Remagen-Oberwinter ist übrigens berühmt für seine Kirschblüte, leider war durch den frühen Frühling und anschliessenden "Winter" die Blüte der Bäume bei meiner Anreise freitags fast vorbei, aber ein Foto musste wie in jedem Jahr trotzdem sein.

Kirschblüten Crop Am Rhein 2017 Scrapbooking Event by Barbara Haane

Das CAR-Dreamteam Andrea und Gabi hatte von Anfang bis Ende alles perfekt im Griff. Vom Tische vorbereiten über das Packen der Goodie Bags bis zum Check In und den tausend kleinen Dingen, die zwischendurch zu organisieren sind, alles klappte super. Einschliesslich der abschliessenden Müllentsorgung, ihr könnt euch nicht vorstellen, wieviel Papier-und Verpackungsmüll bei so einer Veranstaltung anfällt!

Crop Am Rhein 2017 Scrapbooking Event by Barbara Haane

Seit einiger Zeit versuche ich bei Events und Workshops unnötige Kosten einzusparen und einigermaßen umweltfreundliche Dinge zu verwenden, wenn es geht. Auf die Arbeits-Tische kommen Papierrollen, die ein Abfallprodukt aus der Druckindustrie sind. Die Goodie-Bags haben wir dieses Mal aus biologisch abbaubaren Papiertüten gepackt, ihr könntet die Tüten also essen oder in die Biotonne werfen 😉

Crop Am Rhein 2017 Scrapbooking Event by Barbara Haane

Crop Am Rhein 2017 Scrapbooking Event by Barbara Haane

Crop Am Rhein 2017 Scrapbooking Event by Barbara Haane

Seid ihr noch da? Mir fallen grad die Augen zu, nach dem anstrengenden Feiertags-Wochenende mit einigen Parties in der Nachbarschaft bin ich nicht mehr in der Lage, heute den Bericht fortzusetzen.

Wäre auch sonst zu lang, denn ich hab noch soviel zu erzählen.

Warum einige Gäste bis spät in die Nacht im Zentangle-Rausch waren, warum der Workshop vol Melanie Hoch auch der "Blut, Schweiss und Tränen Workshop" genannt wurde, was die Pimp my Pantoffel Challenge war, wer die tollen Preise gewonnen hat und was wir für oberwitzige Fotos mit den Polaroid-Snaptouch Kameras gemacht haben.

Und noch so einiges…

Stay tuned, es geht bald weiter!

Alles Liebe

Barbara

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Crop Am Rhein 2017, Vorbereitungen und Sneak Peeks und drei freie Plätze

6. April 2017

It's that time again.

Wie so oft um diese Zeit des Jahres stecke ich knietief in den Vorbereitungen für etwas, das heute ein angemeldeter Gast in einer Mail als "eines meiner Highlight des Jahres" bezeichnete. Wunderbar, wenn ich so etwas lese, stelle ich mal für ein paar Minuten mein inneres Jammern ein und freue mich einfach nur drauf.

Aber die drei vier Wochen vorher sind immer wieder höllisch. Kartonberge, Mailberge, eine To Do Liste die länger statt kürzer wird. Und immer der Gedanke: bloß nix vergessen, haste auch an alles rechtzeitig gedacht? Werden alle Pakete mit Material und die Goodies der Sponsoren rechtzeitig eintreffen?

Und das ganze Zeugs verpacken. Trailmix Bar, Lotteriepreise, Abfallbeutel, Tischdecken, Verwaltungsunterlagen, Goodie Bags, Geschenke, Deko und so weiter….das ist ein wenig wie Tetris für mein Auto. Dazu das Packen von ca. 90 Workshop-Kits.

Aber ich freue mich auch langsam auf das Wochenende vom 21.-23 April und auf so viele bastelverrückte nette Gäste! Ganz viele von ihnen sind in diesem Jahr zum ersten Mal beim Crop Am Rhein, kurz CAR genannt. Das finde ich klasse!

Hier schon mal ein kleiner Blick auf Teile des Goodie Bags, ich bin sehr dankbar, dass ich so perfekt passende Goodies und Sponsoren gewinnen konnte!

Crop Am Rhein CAR 2017 Goodie Bag Sneak

Parallel muss ich ja auch meine eigenen Workshops vorbereiten (und dafür noch 335 Polaroidrahmen ausstanzen, ich war wohl nicht bei Sinnen, als ich das Konzept erarbeitet habe). Denn ich bin ja in doppelter Funktion beim CAR, alsVeranstalter und Workshop-Referent am Freitag und am Sonntag.

In diesem Jahr liegt ein Schwerpunkt in meinem großen Workshop auf Stempeln, deshalb finden sich in den Workshopkits gleich zwei Stempelsets. Im Scrapbooking-Workshop werden wir ein Doppellayout und ein Einzellayout erstellen. Einen Teil der Kits habe ich schon vorbereitet.

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Möchtet ihr noch schnell ein paar kleine Sneaks der anderen Workshop-Referenten sehen?

Ja?

Dachte ich mir. Ich hab da mal was vorbereitet.

Die wunderbare Paige Evans, die bereits zum dritten Mal unser Gast ist, wird im Workshop mit ihrer eigenen Scrapbooking-Serie "Oh My Heart" arbeiten und zeigen, was für schöne Layouts damit zu zaubern sind.

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Im Workshop der extrem gut organisierten und perfekt vorbereiteten Nina Menden wird ein entzückendes Vintage Mini Album entstehen, auch in diesem Workshopkit finden die Teilnehmer ein Stempelset, limited Edition by Nina!

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Am Sonntag wird die kreativsüchtige Melanie Hoch, a.k.a. Mel, mit ihren Workshopgästen ein ganz neues Material zu einem Mini Album im Format 6×6" verarbeiten, es nennt sich LeReda von Snaply und ich bin schon extrem neugierig darauf. 

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Am Freitagabend starten wir wieder, inoffiziell sozusagen, mit zwei kleinen Workshops zum Warmwerden. Und das Shopping-Paradies wird aufgebaut. Dazu gibt es für Tagesgäste und Shoppingsüchtige bald noch Extra-Infos hier oder auf der Scrap-Impulse Facebookseite.

Dazu habe ich noch ein ganz besonderes Highlight für die Gäste des Events, dafür wird unser Sponsor Polaroid sorgen, hach, das wird so cool!!

Aber mehr verrate ich jetzt noch nicht, haha, vielleicht in der nächsten Woche, mal schauen ….

Stay tuned, und schaut einfach mal wieder vorbei.

Oder kommt zum CAR 2017 in Remagen-Oberwinter, wir haben noch 3-4 freie Plätze, vielleicht habt ihr ja spontan Lust auf ein kreatives tolles Wochenende! In einem anderen Beitrag findet ihr das CAR 2017 Anmeldeformular und mehr Infos . Ihr könnt mir auch gerne eine Mail schreiben, wenn ihr dazu Fragen habt.

Demnächst komme ich auch hoffentlich wieder regelmäßiger zum Bloggen, momentan beschränkt sich meine Zeit am Computer eher auf Mails und Exel-Tabellen und Listen.

Habt es fein am Wochenende!

Alles Liebe

Barbara

Drucken Fotodruck Fotografie Fotografieren Grundlagen des Scrapbooking Mini Books Scrapbooking

Der HP Sprocket, mobiler Fotodruck vom Smartphone, ich hab ihn getestet

25. März 2017

Fotos selber ausdrucken finde ich ja äusserst praktisch und sinnvoll, wenn es nicht gerade die kompletten 1287 aus dem Urlaub sind. Das wäre dann doch ein sehr kostspieliges Vergnügen.

Wer hier schon länger mitliest, kennt meine große Liebe zu Reisetagebüchern, die ich am liebsten direkt unterwegs schreibe und auch nach Möglichkeit sofort mit passenden Fotos bestücke. Abgesehen davon sind kleine mobile Fotodrucker auch eine feine Sache für Events, Familienfeiern und sonstige Späße, bei denen man Fotos mit dem Smartphone macht und sie direkt ausgedruckt verschenken oder in ein Gästebuch oder Album kleben kann.

Ich habe schon einige mobile Drucker in Gebrauch gehabt und getestet und um es gleich vorweg zu nehmen: der HP Sprocket hat mich vollstens überzeugt!

Die Agentur, mit der ich für den Test des HP Deskjet 3732 zusammengearbeitet hatte, schickte mir auf Anfrage auch ein Testgerät des Sprocket. Auf den war ich schon länger scharf, aber da ich bereits drei mobile Drucker habe, wollte ich ihn nicht direkt kaufen und war froh, ihn erst testen zu können.

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Nach 90 Minuten Ladezeit über ein Mini-USB Kabel an der Steckdose ist der Sprocket druckbereit. Die passende App gibt es im App Store. Nur noch den Drucker via Bluetooth mit dem Smartphone verbinden und es kann losgehen. 

Nachdem man das Fotopapier eingelegt hat, den Schritt hätte ich euch fast unterschlagen.

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Es passen jeweils 10 Blatt Fotopapier in den Sprocket, ähnlich wie bei den Polaroid Druckern legt man das blaue Smartsheet zuunterst ein. Das Zink 2×3" Fotopapier für den Drucker ist selbstklebend, das finde ich genial für unterwegs!

Der Sprocket ist mit seinen knapp 170 Gramm ein echtes Leichtgewicht und ideal für Flugreisen. Weiter benötigt man nur das beiliegende Minikabel und den USB-Stecker, den man für's Aufladen des Smartphones ja sowieso dabei hat. Der Drucker ist übrigens 7,5 x 12 cm groß und hat damit ähnliche Abmessungen wie mein kleines iPhone 6S.

Die App finde ich sehr einfach zu bedienen, sie erlaubt auch, Fotos direkt aus den eigenen Social Media Kanälen heraus zu drucken. Hier ist einen Screenshot der App, ich habe dann mit dem rechten Button in meine Camara Roll (Fotoarchiv) gewechselt und Fotos der BLOGST-Konferenz vom letzten Jahr für ein Mini-Scrapbook ausgedruckt.

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In der App hat man verschiedene Optionen, wie z.B. Filter, witzige Sticker, Emojis und Text, mit denen man den Fotos eine persönliche Note geben kann. Ausser einer Ein-Klick-Verbesserung lassen sich die Fotos an sich in der App nicht mehr bearbeiten, dazu nutze ich vorher andere Apps wie Afterlight oder Snapseed oder die Bearbeitungsfunktion des iPhones, wenn nötig.

Die Fotos werden im Ausdruck etwas dunkler als sie vorher auf dem hellen Smartphone Display erscheinen, das ist der typische Instax- oder Polaroid Effekt. Sie fassen sich superglatt und leicht an und wirken eben so, wie man es auch von Sofortbildkameras kennt. Ich achte deshalb immer darauf, dass das auszudruckende Foto vorher schon ausreichend hell ist.

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Sehr genial finde ich die Crop-Funktion der App. Tendenziell fotografiert man, oder vielmehr fotografiere ich mit dem iPhone im Hochformat, rein intuitiv oder für Instagram. So auch bei meiner Reise nach Hamburg. Für das Format dieses Albums waren aber querformatige Fotos einfach besser, und ich hatte 3/4 der Aufnahmen im Hochformat, blöd. Die App bietet die Möglichkeit des Zuschnitts, das habe ich bei einigen Fotos dann gemacht, mit einem Klick.

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Die Bilder kommen mit einem leisen Surren aus dem Drucker und sind sofort trocken und bereit zum Einkleben, nachdem man das Papier auf der Rückseite abgezogen hat. Übrigens liegt der Verkaufspackung keine Bedienungsanleitung bei, lediglich ein QR Code, der vermutlich zu einer Online Version führt, das habe ich nicht ausprobiert. 

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Der Drucker ist so leicht zu bedienen, dass man auch wirklich keine Anleitung vermisst. Beiliegendes Kabel in den Drucker und einen USB-Aufladestecker (der gehört nicht zum Lieferumfang, sollte inzwischen in jedem Haushalt vorhanden sein). 90 Minuten aufladen, Papier rein (auf der Papierpackung ist eine Bild-Anleitung dazu), App runterladen, Bluetooth auf dem Smartphone aktivieren. Bei mir wurde der Sprocket sofort gefunden und wenn man ihn einschaltet, öffnet sich automatisch die App.

Nach meinen bisherigen Erfahrungen mit mobilen Druckern und dem HP Sprocket muss ich wirklich sagen, dass meines Erachtens

  • keine andere Fotodrucker App so leicht und intuitiv bedienbar ist
  • die Bildqualität für die Zink-Technik und einen solchen Mini-Drucker wirklich sehr gut ist
  • der Sprocket leicht und handlich ist und einfach Spaß macht.

Mein Testmodell vom HP Sprocket*, das ich jetzt leider wieder abgeben muss, ist in schickem weiß-rosegold, es gibt ihn aber auch in der sehr stylischen schwarz / silbernen Variante*.

Für meine nächste Reise steht der Sprocket definitiv auf meinem Wunschzettel. Ich mag auch meinen Fuji Instax-Drucker noch sehr, aber die Bilder mit den weißen Rahmen sind vom Außenmaß genauso groß wie die vom Sprocket, es ist nur weniger drauf, bzw die Fotofläche an sich ist eben kleiner. Unschlagbar praktisch sind unterwegs aber auf jeden Fall die selbstklebenden Fotos. Und ich habe den Eindruck, dass mit modernerer Technik die Fotos der neueren Drucker-Generation immer besser werden, mein Instax-Drucker war einer der ersten, die vor einigen Jahren auf den Markt kamen. 

So, das war das am Samstag, jetzt muss ich noch schnell was einkaufen, denn für morgen werde ich einen Walnuß-Praliné-Gugelhupf backen, wenn der genauso lecker wird, wie er im neuen Lieblingskuchen-Backbuch von Jeanny aussieht, dann werde ich das Rezept und einen Blick in das schöne Buch mit euch hier teilen, versteht sich von selbst.

Habt es fein bei diesem tollen Wetter!

Alles Liebe

Barbara

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