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Die Polaroid Snap Touch, Sofortbildkamera und Sofortdrucker all in one, mein Test

1. Juni 2017

Falls ihr es noch nicht wusstet: ich liebe Reisetagebücher und mobile Fotodrucker! Die Beiden gehören für mich zusammen, denn nur in der Kombination ist ein zeitnahes dokumentieren on the road optimal möglich, finde ich.

Im Laufe der letzten Jahre habe ich (fast) alles, was an Sofortbildkameras und Sofortdruckern auf dem Markt ist, getestet. Meine ersten Fotodrucker für die Reise waren vor fast fünf Jahren die PoGos von Polaroid, seitdem wurden die mobilen Drucker immer leichter, kompakter und einfacher zu bedienen.

Polaroid Snap Touch Kamera Test

Auch für Events, Parties und andere Festivitäten eignet sich eine Sofortbildkamera super. Meine Kinder verschenken in ihrer Clique oft ein kleines Album, eine Kladde oder so etwas in der Art. Während der Fete wird dann mit ein wenig Masking Tape, Stift und der Sofortbildkamera ein Erinnerungsalbum für das Geburtstagskind erstellt, kommt super an! Besser und nachhaltiger als der obligatorische H&M Gutschein ist so etwas auf jeden Fall.Im Gegensatz zur reinen Sofortbildkamera, bei der man auf die Bildqualität relativ wenig Einfluss hat, bieten die neusten Modelle die Möglichkeit, die Fotos vor dem Druck zu bearbeiten. Oder Fotos mit dem Smartphone zu machen und über die Druckfunktion auszudrucken, noch besser.

Polaroid hatte uns für das Event Crop Am Rhein großzügigerweise mehrere Polaroid Snap Touch Sofortbildkameras zum Testen zur Verfügung gestellt. Die Gäste hatten viel Spaß damit und durch die einfache Menüführung konnte jeder auch ohne Bedienungsanleitung oder Einweisung in kürzester Zeit fotografieren und drucken.

Polaroid Snap Touch Kamera Test

Polaroid Snap Touch Kamera Test

Das Gerät arbeitet mit der Polaroid Snap Touch * Zero Ink Technologie. Man benötigt zum Ausdrucken der Fotos weder Toner noch Farbpatronen, sondern lediglich das passende ZINK Fotopapier, idealerweise ist das auch noch selbstklebend! Für Reisealben, Gästealben und dergleichen ist das natürlich superpraktisch. Mit der Kamera aufgenommene Schnappschüsse können sofort oder später ausgedruckt werden.

Ich hatte eine Polaroid Snap Touch bereits vorher zum Testen zur Verfügung und habe in zwei Travelers Notebooks damit Kurzreisen dokumentiert. Die Qualität der Ausdrucke finde ich für ein Reisealbum völlig ausreichend. Allerdings habe ich, statt die Cam zum Beispiel mit auf die Skipiste zu nehmen,  in diesem Winterurlaub oft mit dem Smartphone fotografiert und dann abends die Fotos ausgedruckt. Das Schöne ist ja, dass man bei diesem all in one Gerät die Wahl hat. Fotografieren und drucken, oder nur drucken.

Wie in analogen Zeiten, in denen Polaroidkameras auch keine mit Kleinbild vergleichbaren Bildergebnisse lieferten, haben die ca. 5 x 7 cm großen (selbstklebenden) Bildchen ihren ganz eigenen Retro-Charme.

Hier seht ihr Fotos, die ich vom Smartphone ausgedruckt habe.

Polaroid Snap Touch Kamera Test Reisealbum

Je heller die Originalbilder sind, desto besser wird der Ausdruck. Das ist jedenfalls meine Erfahrung mit den meisten  Sofortbildkameras oder Instant-Druckern. Die Bearbeitungsfunktionen der Kamera selber finde ich sehr eingeschränkt, deshalb habe ich meine Fotos, die ein wenig dunkel waren, schnell vor dem Drucken entweder direkt in der Bearbeitungsfunktion des iPhone oder mit einer Bildbearbeitungsapp aufgehellt (z.B. Snapseed).

Hier seht ihr das erstes Probebild, aufgenommen und gedruckt mit der Snap Touch. Easy peasy, ich hab sie aus der Verpackung genommen, umgedreht, click und print. Nix Beautyfilter 😉 .Meine Testkamera wurde mir aufgeladen geschickt, wenn man sie kauft, muss man den Akku erst kurz mit dem mitgelieferten Micro-USB-Kabel aufladen.

Polaroid Snap Touch Kamera Test

Polaroid Snap Touch Kamera Test

Sämtliche verfügbare Funktionen habe ich garnicht ausgetestet, man kann z.B. auch HD-Videos machen, in Passbild-, Selbstauslöser- und Serienbild-Modus fotografieren und vor dem Drucken seinen Bildern allerlei Filter, Emojis, Sticker und Rahmen zufügen. Brauche ich jetzt nicht unbedingt, aber für Teenies ist das sicher eine coole Sache. Auf dem Bild ganz oben im Beitrag habe ich den kleinen Osterhasen mal probeweise auf's Bild gedruckt, da das Bild während eines Oster-Kurztrips entstand. 

Die Gäste beim Event haben ihre mit der Kamera aufgenommenen Fotos direkt über den LCD Touchscreen ausgedruckt, der reagiert ein wenig schwerfälliger als man es vom Display des Smartphones gewöhnt ist, aber es klappt gut. Die Mädels konnten die Bilder so direkt mitnehmen und/oder in ihre Erinnerungsalben kleben.

Für den Druck von Smartphone Bildern benötigt man die kostenlose Polaroid Universal Print App. Wenn das Smartphone per Bluetooth mit der Sofortbildkamera verbunden ist, öffnet sich die App automatisch und man hat die Möglichkeit, aus der Fotobibliothek beliebig Fotos zum Drucken auszuwählen.

Mit einer Akkuladung konnte ich ca. 50 Bilder drucken. Im Lieferumfang ist ausserdem eine kleine Bedienungsanleitung, eine Handschlaufe und ein Paket mit 10 Blatt ZINK Fotopapier. Die Kamera gibt es in sechs Farben, wobei mir das edle Weiß am besten gefällt.

Das Polaroid ZINK Fotopapier * zum Nachkaufen gibt es auch im 50er Pack. So ergibt sich pro Bild ein Preis von ca. 0,50€, das finde ich jetzt nicht zu teuer.

Mein Fazit: eine witzige und für Reisen und Events praktische Sache!

Der einzige verbesserungswürdiger Nachteil ist aus meiner Sicht der aufklappbare Blitz an der Oberseite. Durch leichten Druck auf die kleine Klappe wird die Kamera auch eingeschaltet. Mir ist das unbeabsichtigt jedes Mal passiert, wenn ich die Kamera angehoben oder aus sonstigen Gründen in die Hand genommen habe. Pling pling, mit diesem Geräusch geht die Kamera dann an und ist nicht direkt wieder durch Einklappen des Blitzes auszuschalten, einige Sekunden muss man warten. Nervte etwas. Ich habe mir dann angewöhnt, die Kameras möglichst an den kurzen Seiten anzufassen, was bei meinen nicht allzu großen Händen etwas anstrengend war. Aber das war auch das einzig Negative, was mir aufgefallen ist.

Mir gefällt die Druckfunktion am besten, deshalb würde für meine persönlichen Bedürfnisse oder Vorlieben auch der Polaroid ZIP *Drucker genügen, der preislich günstiger als die Kamera liegt. Ich fotografiere unterwegs meist mit Smartphone oder großer Kamera und würde die Polaroid Snap Touch meist nicht in vollem Umfang ausnützen.

Aber für Events oder Familienfeiern und Parties ist es eine wunderbare Sache, den Gästen schnell und direkt die aufgenommenen Bilder schenken zu können. Selfies kann man übrigens auch super mit der Polaroid Snap Touch machen 😉

Polaroid Snap Touch Kamera Test

Bis Weihnachten ist ja noch ein wenig hin und für den Wunschzettel ist es noch zu früh, oder? Schade aber auch. Für Scrapbooker und Reisetagebuch-Schreiber ist diese Sofortbildkamera mit Drucker jedenfalls ein perfektes Geschenk, das mal als kleiner Tipp von mir 😉

In einem älteren Beitrag findet ihr übrigens noch meinen Test des Polaroid Zip .

Das war's für heute, am Wochenende (wahrscheinlich samstag) packe ich die Stempel in den Shop, meine große Kamera ist leider nicht in Ordnung und ich konnte jetzt die ganze Zeit keine vernünftigen Fotos machen, grrrrr…..örgs…mimimi!

Bis bald, lasst es euch gutgehen!

Alles Liebe

Barbara

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Las Vegas Reisen USA

Las Vegas Restaurants, Drinks und Entertainment

5. Dezember 2016

Fast genau vor einem Jahr war ich in Las Vegas. Wenn ich daran denke, stellt sich akutes Fernweh ein! Meinen Freundinnen geht es ähnlich, stellten wir vor ein paar Tagen fest.

Deshalb erzähle ich euch heute, lange überfällig, was wir ausser unseren Ausflügen zum Grand Canyon und zum Valley of Fire  (und ausgiebigem Christmas Shopping) sonst noch gemacht und erlebt haben.

Eins gleich vorweg, wir haben es nicht geschafft, auch nur einen Dollar zu verzocken! Unfassbar, oder? In Las Vegas!

Da läuft man dauernd durch die Casinos, auf dem Weg zum Essen, zum Shoppen, oder ins Bett (wir wohnten schliesslich auch in einem Casino). Und immer sagten wir: bald müssen wir mal spielen! Aber irgendwie hatten wir keine Zeit dazu , ha ha!

Dining out in Las Vegas

Direkt am ersten Abend waren wir im Carson Kitchen  In der Hipster Gastro Lounge von Starkoch Kerry Simon sind wir mit extrem guten Cocktails gestartet. Leider war es wie üblich schummerig in der Location, schmeichelhaft für den Teint aber sch….. zum Fotografieren.

Carson Kitchen Restaurant Las Vegas

Carson Kitchen Restaurant Las Vegas

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Fotografieren Paris Reisen

Ein Wochenende in Paris, mit meinen persönlichem Tipps, Teil 1

26. Oktober 2016

Wenn ich es jetzt SEO mäßig richtig machen wollte, müsste der Post „10 Dinge, die man in Paris…“ oder „Warum man unbedingt …“ oder so heißen. Ehrlich gesagt gehen mir diese reißerischen Clickbait-Überschriften aber auf die Nerven, und deshalb hoffe ich, dass der Post auch so gelesen wird und interessant ist 😉

Also, ich hatte ja vor einiger Zeit eine Zugreise nach Paris gewonnen, große Freude!

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Am vergangenen Wochenende war es dann soweit. Von Düsseldorf fährt man mit dem Thalys ja mal gerade 3 1/2 Stunden, man sollte das eigentlich öfter machen! Ich war seit fast 30 Jahren nicht in Paris und habe wirklich gestaunt, was die Stadt jedesmal für eine Wirkung hat. Witzigerweise gehört zu meinen wichtigsten Erinnerungen, dass mein Mann und ich uns dort vor vielen Jahren verlobt haben, und dass ich mit 21 Jahren sehr stolz vom selbst verdienten Gehalt meine erste Louis Vuitton Tasche in Paris gekauft habe (die ich im Übrigen immer noch in Gebrauch habe)

Diese Kombination von Geschichte und monumentalen Gebäuden, von typischen Pariser Straßen, Restaurants und Geschäften, einfach herrlich.

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Da mein Sohn mich begleitete und es sein erster Besuch in der Stadt war, haben wir einen Teil des üblichen Touri-Programms absolviert, was aber auch für mich super war nach so langer Zeit. Die 10-er Karte (pro Person) für die Metro für 14,50€ erwies sich als genau passend für drei Tage. Allerdings sind wir sehr sehr sehr viel gelaufen und Treppen gestiegen, ich hechelte immer drei Schritte hinter meinem flinken Sohn her, der nach einem Tag schon wie ein Einheimischer durch die zugigen Metrogänge eilte.

Hôtel Standard Design

Gewohnt haben wir für drei Nächte im Hôtel Standard Design, das hatte mir Heike empfohlen. Es liegt im lebhaften Viertel Bastille im 11 Arrondissement. Bastille ist (Zitat mein Sohn) ein Viertel am Rande der Gentrifizierung. Ah ja. Das einst vom Möbelhandwerk gepägte Quartier vollzieht einen Wandel zum neuen Boheme- und Hipster-Viertel. Designerboutiquen, Hinterhofateliers, Restaurants, Bars etc. Die von den Handwerkern aufgegebenen Glasdachateliers wurden als Lofts verkauft. Nachts erinnerte mich allerdings die Geräuschkulisse eher an die Düsseldorfer Altstadt. Hat sicher auch am guten Wetter gelegen, denn es spielte sich alles draussen ab, Mitte Oktober (!). Tatsächlich qualmen die Franzosen noch wie die Schlote, vor jedem Restaurant war der Aussenbereich immer gut besetzt.

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Oberkampf ist übrigens zurzeit das „In“ Viertel für die Hipster, die Szene ist etwas weiter Richtung Norden gezogen. Rue Oberkampf und die Rue Menilmoment sind hier die Zentren, mit lauten, trendigen Bars, interessanten Restaurants, Galerien etc. Bars und Clubs.

Zurück zu unserem Hotel in der Rue des Taillandiers. Das Hotel ist klein, die Zimmer auch, aber sehr zweckmäßig eingerichtet und sauber. Zum Übernachten fanden wir es super. Ich habe über Expedia gebucht und knapp 100€ pro Übernachtung für’s Doppelzimmer bezahlt, Schnäppchen für das Pariser Zentrum. Schnelles W-Lan im Zimmer, Fernsehprogramme in diversen Sprachen; wir haben uns am ersten Abend einen Bericht über die TV-Debatte in den USA angesehen und bekamen Donaald Tröömp (franz. O-Ton) nicht mehr aus dem Kopp.

Die Metro-Stationen Bastille und Bréguet-Sabin sind jeweils 5 Minunten Fußweg entfernt, der Gare du Nord drei oder vier Stationen, gut zu schaffen mit Koffern.

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Es gibt ein nettes Restaurant, das Café des Anges direkt unten am Hotel, für den schnellen Hunger kann ich das aus Erfahrung empfehlen. Gefrühstückt haben wir in kleinen Boulangeries (Bäckereien) im Viertel. Warum schmeckt das Pain au Chocolat so viel besser als beim deutschen Bäcker? Butteriger, knuspriger, genau so hatte ich es in Erinnerung von früher.

Als es in Deutschland noch KEIN richtiges Baguette und KEIN Pain au Chocolat gab. Heute gibt es ja alles überall auf der Welt, seufz, so praktisch es ist, aber seid mal ehrlich. Es war doch auch irgendwie schön, sich auf etwas zu freuen, was es nur im Urlaub oder im Ausland gab, oder? Das war bei mir früher schon das Pain au Chocolat in Frankreich …

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Damit sind wir schon beim Thema Essen. Ich würde mich wirklich nicht als Gourmet bezeichnen, aber ich weiss, was lecker und gut ist, deshalb zwei bis drei Empfehlungen an dieser Stelle. Auch bin ich jetzt kein Paris-Experte mit diversen Geheimtipps, aber ich zeig euch gerne, was mir besonders gefallen hat. Die Auswahl an Restaurants in Paris ist gigantisch, und die Preise sind …nun ja, Paris eben. Wir haben unserem Budget entsprechend gegessen, dazu gehörte aber auch Kakao und Käsetoast für 45 Euro, haha. Manches muss man einfach machen. Wir waren aber auch zweimal bei Starbucks (shame on us), weil wir Durst auf Ice Tea Lemonade hatten. Einmal davon war rein zufällig, ich schwöre es! Dazu später mehr. Und wir waren auch einmal bei Mc D. (oh je, noch mehr shame on us) auf den Champs Elysee. Weil wir Hunger hatten, alles andere auf dieser Straße sauteuer und total touristisch war, und unglaublich voll am Sonntagnachmittag. So, geoutet, uff.

Café de Flore

Das Café de Flore ist eine Institution in Paris. Es liegt im sehr schicken Quartier Saint-Germain-des-Prés und wurde bereits 1887 eröffnet.

Viele Intellektuelle wie Simone de Beauvoir, Jean Paul Sartre und Pablo Picasso waren regelmäßige Gäste. Karl Lagerfeld, der in der Nähe des Cafés wohnt (rue de Lille 7), soll häufig Gast im Café de Flore sein, nicht, dass ich deshalb schon lange mal dorthin wollte. Es wird angeblich die beste heiße Schokolade der Stadt serviert!

Wir hatten das Glück, am Freitagnachmittag einen freien Tisch zu bekommen. Die Schokolade war köstlich, der Croque Monsieur sehr gut, und wir haben für diese Kleinigkeit mal eben 45 Euro bezahlt. Aber das Flair! Muss man mal gemacht haben.

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Das Saint Régis Cafe

Wirklich sehr gut gefrühstückt haben wir am Sonntagmorgen im The Saint Régis auf der Île Saint Louis (meine Güte, diese Schreiberei mit den Akzenten auf der Tastatur ist gar nicht so einfach). Überhaupt ist diese Seine-Insel, auf der am Ende die gewaltige Kathedrale Notre-Dame erbaut wurde,  wunderschön zum Bummeln.

Das Cafe ist so wunderbar typisch französisch und wenn es das Wetter erlaubt, sollte man unbedingt draussen einen Kaffee trinken, mit Blick auf die Seine. Wir haben hier extrem gute Eggs Benedict gegessen, und mein Sohn sagt, die heiße Schokolade war fast so gut wie im Café Flore.

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Eigentlich unterscheiden sich Speisekarten der typischen Bistros und Cafes in Paris nicht sehr wesentlich, ausser vielleicht im Preis. Überall sitzt man an kleinen runden Tischen, überall gibt es Quiche, Salat, Burger usw…

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Bagelstein

Wir versorgten uns hier zweimal mit sehr guten Bagels, denn eine Filiale von Bagelstein lag quasi um die Ecke unseres Hotels in der Rue de la Roquette und wir wollten nicht jeden Abend teuer in Restaurants essen. Empfehlenswert!

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 Shopping in Paris

Was soll man dazu schreiben? Teuer ist es schon alles. Wir sind natürlich nicht zum Shopping nach Paris gefahren. Window Shopping schon eher. Schauen und staunen.

Eine absolutes Highlight sind die beiden großen Traditions-Kaufhäuser Galeries Lafayette und Le Printemps. Der Anblick der großen offenen Halle der Galeries Lafayette könnte mich glatt verleiten, zur Vorweihnachtszeit nochmal hinzufahren, ich wette, es sieht dann traumhaft aus.

 

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Wir sind nur staunend durch dieses Kaufhaus gelaufen, es ist wirklich ein Erlebnis. Und haben uns über die Menschenschlangen vor den Kassen gewundert.

Das hier musste ich unbedingt in meinen Instastories teilen, deswegen ist die Schrift auf dem Foto. Wenn man mal gar nicht weiss, was man verschenken soll, kauft man beim schwedischen Kultlabel Byredo dieses edle Teil.

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Ich habe aber tatsächlich etwas gekauft in dem Nobelschuppen, bei too cool for school, einem Label aus Korea. Das Branding und die Verpackungen fand ich total klasse und habe einige Mitbringsel erstanden. Wegen der Menschenmassen überall war die Möglichkeit, brauchbare Fotos ohne fremde Menschen drauf zu bekommen gleich null, ich bitte die Qualität dieser beiden aus der Hüfte geschossenen Handyfotos zu entschuldigen.

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Ja nun, ich erwähnte es schon, Shoppen macht Durst, just als wir die Rolltreppe rauf fahren, ich schwitzend meinen Mantel auszog und seufzend sage: „Jetzt könnte ich einen Ice Tea Lemonade vertragen“, da stehen wir doch tatsächlich vor einem Starbucks in der Galeries Lafayette. Man kann dort ausgezeichnet ein kleines Päuschen machen (es regnete auch draussen), sitzen und runterschauen uns sich ausruhen. Das haben wir dann auch gemacht.

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Von der Dachterasse der Galeries Lafayette soll man einen sehr schönen Blick haben, leider war sie schon geschlossen, als wir dort waren. Dies hier ist aber der Ausblick von der Dachterasse des Kaufhauses Le Printemps, das liegt quasi direkt daneben am Boulevard Haussmann und ist auch einen Besuch wert.

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Richtig schön lässt es sich im Viertel Marais mit seinen Designer-Stores bummelten und vielleicht auch shoppen. Wie gesagt, ich habe nicht so sehr auf einzelne Läden geachtet, mehr auf die Straßen, Häuser und auf das Design der Shops.

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Aber dann fanden wir uns doch tatsächlich im schönsten UNIQLO-Store, den ich je gesehen habe. Da UNIQLO zu unseren absoluten Lieblingslabels gehört und es nur in New York, Berlin und London Stores gibt, musste ich leider eine Winterjacke und zwei Hemden den Rest des Tages in einer Tüte herumschleppen, tja, so ist das. Der Store ist in eine alte Gießerei gebaut, sehenswert!

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Also, halten wir bis hierher mal Folgendes fest: gekauft habe ich in Paris ein paar Klamotten von UNIQLO (kommt aus Japan), ein paar Geschenke bei too cool for school (kommt aus Korea). Jetzt musste aber wirklich noch etwas französisches her, ist ja peinlich sonst.

Man sagt, die besten Macarons gibt es bei der Edel-Pâtisserie Ladurée in Paris. Ich finde, das stimmt. Und ich habe schon viele andere probiert. Besonders die schwarzen Réglisse mit Lakritz und die Miss Peregrine mit Karamel und Limone waren absolut köstlich. Wir haben uns drei Stück geteilt und sie auf den Stufen der Madeleine fotografiert und verzehrt.

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Ansonsten haben wir überall etwas Schönes für unseren Weihnachtsbaum gesucht, leider vergeblich. Von jeder Reise bringen wir seit Jahrzehnten Christbaumschmuck als Souvenir mit. Nur in Paris gab es absolut nix, ausser scheussliche Glitter-Eifeltürme, schade.

Sehenswert zum Bummeln ist auf jeden Fall auch die Rue de Faubourg Saint Honoré, eine der ältesten und berühmtesten Einkaufsstraßen der Welt. Es ist schon verblüffend, wie sich ein Straßenzug vom Place de la Concorde oder der Madeleine entfernt auf einmal das Straßenbild sehr wandelt, was das Publikum angeht. Schick, edel und teuer. Aber durchaus sehenswert, ich mag gerne durch diese Gegenden bummeln, weil die Preise in den Haute Couture Schaufenstern auch soweit jenseits meiner Vorstellungskraft liegen, dass Begehrlichkeiten gar nicht erst geweckt werden.

Weniger empfehlenswert zum Einkaufen fanden wir jetzt die Gegend um Sacré Coeur. Es sei denn, man ist auf Schnäppchenjagt, hahaha! Das Bild wollte ich euch nicht vorenthalten, man glaubt es kaum, oder? So sah es dort tatsächlich in einer Straße aus, etliche dieser „Geschäfte?“ nebeneinander.

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So ihr Lieben, das waren erste Eindrücke aus Paris.

Warum ich todesmutig Fahrrad mitten in der Stadt gefahren bin, warum man unbedingt auf zwei der besten Aussichtspunkte klettern sollte, warum wir nicht auf dem Eiffelturm waren, einige Tipps zu Vergünstigungen und Details zur Canon G7x Mark II, mit der diese Fotos entstanden sind, gibt es im nächsten Beitrag.

Ein ganzes Wochenende in einen Blogbeitrag packen, das schaffe ich nicht, obwohl ich mich schon kurz fasse …

Bis bald, lasst es euch gut gehen!

Alles Liebe

Barbara

 

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Midori Travellers Notebook, zum zweiten Mal

14. Oktober 2016

Ich habe kaum mein erstes Travellers Notebook gefüllt, da steht schon das zweite an. Bis jetzt kann ich sagen: ich mag es!

Heute zeige ich euch mal ein paar Seiten und berichte von meinen Erfahrungen, den das Midori System ist doch etwas anders, als die Journals, die ich bisher verwendet habe. Das Label kommt aus Japan; wenn ihr mal bei You Tube danach sucht, findet ihr viele wunderschöne Beispiele, wie vielseitig sich das System verwenden lässt.

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In der Anschaffung ist die Grundausstattung, also das Midori Traveler's Notebook *aus Leder nicht ganz preiswert, aber das System an sich ist schon klasse und eine sinnvolle Investition, wenn man so gerne Reisetagebücher schreibt wie ich. Das Buch kommt, gefüllt mit einem Journal, in einer passenden Leinenhülle. Man kann also direkt loslegen.

Mein erstes Journal im Midori habe ich im August während einer kurzen Reise nach Bayern gefüllt. Ich hatte meinen Fujifilm Instax Share Drucker * mitgenommen.

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Und einiges dabei gelernt, nach dem Motto: hinterher ist man immer schlauer 😉

Bisher hatte ich für meine Reisen Smashbooks verwendet, oder selbstgebaute Reisetagebücher wie mein London-Journal. Das sind Bücher mit relativ dicken Seiten. 

Für das Midori Travellers Notebook gibt es verschiedene Einlegebücher. Die Hülle aus Leder fasst bis zu drei Einleger, ich habe immer nur das aktuelle Reisejournal drin, das ich auf der Reise gerade brauche.

Ausserdem habe ich einen Zipper File * drin (hat sich leider mein Sohn ausgeliehen, als ich die Fotos gemacht habe, genauso wie die große Kamera, wieder mal nur iPhone Fotos hier, pffff…). In der durchsichtigen Tasche, die man als Zubehör kaufen kann,  lassen sich während der Reise prima Zettel, Eintrittskarten usw. sammeln . Sie wird einfach unter das Journal geklemmt. Ich habe übrigens alles Original aus Japan bestellt (das habe ich euch verlinkt), es war relativ schnell hier.

Wenn ein Album gefüllt ist, kann man es ins Regal stellen, oder in einen Extra-Midori-Schuber. So hat man mit der Zeit eine Sammlung von kleinen Travellers Journals. Die Hülle lässt sich immer wieder mit einem frischen Album auf die Reise nehmen. Es gibt auch Kalender sowie karierte oder linierte Journals als Einleger.

Bis jetzt finde ich das System super. Auf Reisen ist es nicht so groß und schwer wie die Smashbooks. Es passt trotzdem viel rein, mein Album für Bayern von einer knappen Woche in Bayern ist erst zur Hälfte gefüllt (aber zwei Tage fehlen auch noch drin.

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Was habe ich jetzt aber gelernt? 

Folgendes.

  1. Die Seiten sind relativ dünn. Stempelfarbe schlägt auf der anderen Seite meist durch. Also habe ich bei meinen letzten Seiten nur noch Washi verwendet.
  2. Durch die dünnen Seiten lässt sich schlecht auf den Rückseiten der Seiten schreiben, auf denen vorne schon Fotos kleben. Man hat immer diese Kanten, es ruckelt, man kann nicht schön (schön schreib ich zwar sowieso nicht, aber egal) oder gleichmäßig schreiben durch die Kanten der Fotos. Also habe ich die Fotos erst zuhause eingeklebt und während der Reise mit Platzhaltern gearbeitet, fand ich jetzt nicht optimal. Denn es war erst halbfertig, als ich nach Hause kam, und ihr wisst wie das mit den UFOs ist …
  3. Bei den Einlegern mit dem dünnen Papier (es gibt wohl auch dickeres, hab ich aber nicht gefunden) klebe ich in Zukunft immer zwei Seiten zusammen, das macht die Seiten stabiler und reicht für eine kürzere Reise immer noch.
  4. Ich habe einige Fotos für die letzten auf dem Canon Selphy zuhause ausgedruckt, über die 4 auf 1 Druckoption. Die Fotos sind dünner als die Instax-Bilder. Deshalb hat man das Problem mit den Kanten beim Schreiben nicht so stark. Wenn ihr also einen Selphy mit auf Reisen nehmt, sollte das mit dem direkten Einkleben auf dünnen Seiten besser klappen.

Für meinen nächsten Trip mach ich den Versuch mit Doppelseiten. Mein Midori Travel Journal ist bereit! Morgen früh geht es ganz früh los. Wohin wohl?

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Na ja, nicht schwer zu erraten. An der Schere kam ich nicht vorbei. Als ich die Tickets für diese Reise vor einigen Wochen gewonnen hatte, hab ich sie sofort bestellt.

Wie immer werde ich euch gerne mitnehmen, so gut ich es schaffe, auf Facebook, in meinen Instastories und auf Instagram. Folgt mir!!

So, noch nix gepackt ausser dem Travel Journal, ein paar Klamotten muss ich ja auch mitnehmen, jetzt aber mal los.

Alles Liebe

Barbara

Grundlagen des Scrapbooking Mini Books Reisen Scrapbooking Travel Journals

Travel Scrapbooking, kleines Werkzeug für Reisetagebücher von Tchibo

11. Juli 2016

Urlaubszeit, Ferienzeit!

Regelmäßige Leser kennen meine Vorliebe für Reisetagebücher. Klassisches Scrapbooking, Fotos, Reiseschnipsel und Erinnerungen, die man für viele Jahre bewahren kann.

Ich werkel zuhause nach der Reise oder dem Urlaub gerne Mini Alben mit meinen Reisefotos. Einen Kurztrip nach London habe ich beispielsweise direkt während des Trips dokumentiert und kam mit einen fertigen schnellen Reisealbum zurück. Und später zuhause habe ich noch zusätzlich ein London-Album mit den schönsten großen Fotos gemacht.

Bei längeren Reisen habe ich unterwegs für alle Details und den ganzen Krimskrams Smashbooks verwendet. Ich liebe sie!!

my travel smashbooks

Dazu nehme ich ein leeres Album, einige Basiswerkzeuge und einen mobilen Fotodrucker z.B. den Fujifilm Instax Share* oder den Polaroid Zip Fotodrucker* mit.

Was im Allgemeinen zum Scrapbooking on the road in meiner Tasche ist, bzw war, habe ich zum Beispiel im Beitrag Smashbook zum Ersten und Tipps für das Reisetagebuch mit Video  schon beschrieben.

Ein Problem, speziell auf Flugreisen, ist immer

  1. Die Schere, die böse scharfe oder spitze Schere. Warum, das brauche ich wohl nicht zu erklären.
  2. Das Gewicht. Freigepäckgrenzen werden immer weiter nach unten geschraubt, oder man muss viel für Extragewicht zahlen.

Wie habe ich mich gefreut, gestern bei Tchibo dieses kleine Büro-Set zu entdecken! Sofort gekauft, auch, wenn ich in der nächsten Zeit (heul, schluchz) leider keinen größeren Urlaub geplant habe. Egal, dies ist das ultimative kleine Gepäck für Scrapbooking on-the-go! Oder on-the-flight!

Tchibo Reise-Bastelset zum Scrapbooking

Das Set habe ich bei den aktuellen Produkten für die Schulkinder bei Tchibo gefunden. Es kostet 8,95€. Eine kleine stumpfe Schere, die aber durchaus Prospekte, Stadtpläne und dergleichen, was man im Urlaub eben alles so sammelt, schneiden kann, um kleinere Teile direkt ins Urlaubsalbum zu kleben. Ein kleiner Tacker mit Klammern, um Tickets Eintrittskarten usw ins Album zu tackern. Eine Rolle Klebefilm, ein paar Büroklammern in himmelblau.

Und alles in einer praktischen netten Blechdose. Federleicht. 

Tchibo Reise-Büroset

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Den Klammer-Entferner oder den ganzen Vorrat an Mini-Tackerklammern braucht man vielleicht nicht auf der Reise. Aber dafür passt dann noch ein kleiner Datums-Stempel, oder zusätzlicher Kleber mit in die Dose.

Das findet dann zusammen mit dem Reise-Journal locker sogar in der Handtasche oder zumindest im Handgepäck. Platz. Besonders längere Zugfahrten oder Flüge eignen sich super zum Basteln eines Reisealbums. Mit einem kleinen mobilen Fotodrucker lassen sich Fotos direkt von der Kamera oder dem Handy drucken . Dazu könnt ihr meine Erfahrungsberichte gerne nochmal nachlesen. Die Zeit vergeht schneller, man ist beschäftigt, und Blicke von fremden Mitreisenden gibt es auch (Was macht die da bloß? Was ist das alles für Zeug? Was sind das für schicke praktische Drucker, sie druckt ja Fotos vom Handy! Und so weiter …).

Die Erinnerungen sind noch frisch, wenn sie direkt ins Reise-Journal geschrieben werden vergisst man auch die kleinen Details nicht. 

Wenn ich Fernweh habe, oder unsere Urlaube noch einmal ganz genau im Rückblick erleben möchte, dann stöbere ich in meinen Smashbooks. Oder um etwas nachzuschauen (wie hieß nochmal das tolle Restaurant in …) .

meine Reisetagebücher Smashbooks

Klar, das sind echt dicke Klopper, wenn sie voll sind. Einerseits schön, andererseits schwer im Gepäck, wenn man damit unterwegs ist. Wenn man mit dem Auto unterwegs ist fällt das Problem zum Glück weg. Man kann natürlich auch jede Kladde oder Journal als Reisetagebuch verwenden, ganz nach Geschmack, Gepäckgröße und Geldbeutel.

Deshalb werde ich für den nächsten Urlaub mal das Midori Travelers Notebook System ausprobieren. Da bin ich gespannt, ich hab mir jetzt das Basic Notebook bestellt.

Und wie ist es bei euch? Habt ihr es schon mal versucht, direkt während der Reise ein Reise-Journal zu machen? Habt ihr vielleicht auch Tipps zum Thema?

Ich freue mich ehrlich auf eure Meinung oder Tipps im Kommentarfeld!

Bis bald, habt es fein!

Barbara

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München Reisen Unterhaltsames

Hotel Review, The Flushing Meadows Hotel in München

9. Juli 2016

Na ja, Review ist vielleicht ein wenig zu viel versprochen, ich habe das Hotel nicht bewusst getestet, aber mich dort so wohl gefühlt, dass ich euch davon erzählen wollte.

Auf jeden Fall ist es eine absolute Empfehlung, wenn man gerne in Hotels wohnt, die ein wenig anders sind. Boutique-Hotel, Hipster-Herberge, Design-Hotel, es gibt ja viele Bezeichnungen für Hotels, die etwas vom Üblichen abweichen.

Als ich vor einigen Wochen zum WD-Event in München war und im The Flushing Meadows Hotel im angesagten Glockenbachviertel  übernachtete, lief ich erstmal am Eingang vorbei. Ich war mit der S-Bahn vom Flughafen gekommen, und mit der U-Bahn direkt bis fast vor's Hotel gefahren. 

Fraunhofer Str. 32, hmmm… . Aha, diese unscheinbare Tür musste es sein.

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The Flushing Meadows Hotel Munic

Drinnen sieht es auch eher nicht nach Hotel aus, wie man es kennt. Der Aufzug bringt mich zur Reception in der 4. Etage. Ein Laptop, ein Tisch und der Hotelchef.

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Das Hotel befindet sich in den oberen beiden Etagen eines ehemaligen Postgebäudes, erbaut vom Münchener Architekten Robert Vorhölzer; es bietet 11 Loft-Zimmer und 5 Penthouse-Studios. Der ursprüngliche Industrie-Charakter ist zumindest von aussen voll erhalten worden und hat so einen besonderen Charme.

Jedes Zimmer zeigt sich komplett anders; an der Gestaltung wirkten bekannten Persönlichkeiten mit, zum Beispiel Profisurfer Quirin Rohleder, Helmut Geier aka DJ Hell, der norwegischen Möbeldesigner Norbert Wangen und Hip Hop Legende Michi Beck.

Mein Zimmer, bzw. Loft trägt die Handschrift der österreichischen Schauspielerin und Sängerin Birgit Minichmayr und ich habe direkt das Gefühl zuhause zu sein. Die Räume sind hoch, mit Betondecken, viel Liebe zu Detail und Design und zum Wohlfühlen eingerichtet. Mein Zimmer hatte eine kleine Sitzecke mit Wiener-Kaffeehaus-Charme.

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The Flushing Meadows Hotel Munic

Besonders gefallen mir auch die kleinen Annehmlichkeiten wie eine Nespressomaschine, eine Ultimate Ears "Boom", über die ich direkt per Bluetooth meine Musik vom Smartphone hören kann (ich hab ja auch eine UE Boom zuhause). Schicke Regenschirme, ein Einkaufsbeutel und jede Menge Platz. 

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The Flushing Meadows Hotel Munic

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Im Badezimmer eine große Dusche und die schönsten kupferfarbene Armaturen! Und Walachei Kosmetik, urban, vegan organic. Die Hoteliers haben einen eigenen Duft für das Flushing Meadows entwickeln lassen, die Produkte im Bad riechen unaufdringlich, perfekt, super angenehm, ich kann es gar nicht beschreiben oder übersetzen : "The result: a refreshing wild alpine meadow scent crossed with vibrant urban excitement." Liebe zum Detail, ich sagte es schon.

The Flushing Meadows Hotel Munic

Ich hätte in meinem von Schauspielerin Birgit Minichmeier gestylten Zimmer mittels eines Beamers über dem Bett auch ihre Filme anschauen können, aber dazu war leider keine Zeit. Ich erkundete statt dessen das Glockenbachviertel (dazu demnächst auch ein paar Tipps), traf mich mit meiner Tochter zum Abendessen und dann in der Hotel-Bar mit einer ganz lieben Bloggerfreundin, die ich seit Ewigkeiten nicht gesehen hatte, wunderbar. Und direkt im Haus. Bedeutet, nach zwei Drinks direkt ins Bett fallen können, ha!

In der 5. Etage des Hotels befindet sich praktischerweise die sehr angesagte The Flushing Meadows Bar, eine Rooftop Bar, die drinnen wie ein Wohnzimmer aussieht, und draussen so.

The Flushing Meadows Rooftop Bar Munic

The Flushing Meadows Rooftop Bar Munic

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Das Hotelfrühstück wird ebenfalls in der Bar serviert. Zusätzlich kann man vom gerade erst eröffneten Super Danke im Erdgeschoss des Hotels Organic Smoothies bestellen, und ich habe gedacht: fängst du mal den Tag gesund an und nimmst eine Acai Bowl.

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Tja, und jetzt verrate ich euch mal was.

Ich bin eigentlich der schnelle basic Nutella-auf-Brot Frühstücker und hatte diese Bowls ja schon länger haufenweise auf Instagram gesehen. Muss ich endlich probieren, dachte ich. Hipster Mom, ihr wisst 😉 Nur, dass ich keine Bananen mag. Mochte ich noch nie, muss ich würgen, wenn ich die schon rieche. Warum sagt denn nie einer, dass das ganze Ding zu 99% aus Bananen besteht? Aber ich habe tapfer das oberste Drittel dieser Acai Bowl gegessen, mein Sohn lachte sich derweilen halb tot, während ich neidisch auf sein Rührei mit Speck schielte.

Wieder was gelernt. Der Kaffee, den die Barista zubereitete, schmeckte hervorragend, die Drinks sind superlecker und man sagt, dass sich am Wochenende vor dem Hotspot The Flushing Meadows Bar lange Schlangen bilden, um auf's Dach zu kommen.

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Und serviert wird Aqua di Monaco, Wasser aus München, es gibt auch eine kostenlose Flasche im Zimmer. Da ist sie wieder, die Idee der Nachhaltigkeit und der irgendwie ganzheitliche Aspekt im Konzept des Hotels, gefällt mir!

Home away from Home war die Idee hinter dem Projekt der Münchener Gastro-Stars Sascha Arnold, Niels Jäger und Steffen Werner, die etwas Anderes als das übliche Business-Hotel bieten möchten. Das Hotel strahlt das aus und befindet sich meiner Meinung nach sehr berechtigt in der exklusiven Community der Design Hotels. Münchener Gastfreundschaft, auch ohne Braukeller und Weisswurst 😉

Vom Hotel, das sehr zentral und fast an der Isar liegt, läuft man nur ein paar Minuten zu Fuß zum Gärtnerplatz.

Gärtnerplatz München

Und weiter zum Viktualienmarkt und zum Marienplatz. Im Glockenbachviertel habe ich viele tolle Shops und Restaurants entdeckt, dazu demnächst mehr in diesem Theater, ähm, auf diesem Blog meine ich natürlich.

In diesem Sinne, happy weekend!

Alles Liebe

Barbara

 

Aufbewahrung Fotografieren Grundlagen des Scrapbooking Project Life Reisen Scrapbooking Stempel

Project Life Tipps und Update Wochen 5 – 7

12. Juni 2016

Mit meiner Fotodokumentation Project Life verbindet mich inzwischen eine Art Hassliebe. Kennt ihr das?

Einerseits ist der Druck da, up to date zu sein, irgendwie kann sich glaube ich keiner davon richtig befreien. Ist ja auch ein schönes Gefühl, alles aktuell und fertig zu haben.

Aber.

Wenn da nicht das Leben 1.0 und gefühlte tausend ebenfalls wichtige Dinge wären …

Andererseits, wenn ich meine Alben der letzten Jahre anschaue, erfüllt mich Freude, große Freude, Befriedigung, Wehmut, Stolz und wer weiss noch was, dann bin ich jedenfalls glücklich, dass ich unser Leben, besonders den täglichen Alltag,  so dokumentiere.

Seit Februar war es mal wieder soweit, ich hatte einfach keine Zeit und Ende Mai war ich bei Woche 4, mehr war vom Jahr 2016 noch nicht drin im Album.

So habe ich vier Monate PL aufgeholt:

Zuerst bereite ich die Wochen im Album vor, das bedeutet ich stecke in die jeweils obere linke Tasche eine Notiz. Die Zettel erarbeite ich anhand meines Moleskin Kalenders, darauf vermerke ich die Woche mit Datum und in Stichworten die Ereignisse oder was ich mir in der Woche sonst so notiert habe.

In manchen Wochen hab ich auch gar nix aufgeschrieben, aber da wiederum helfen mir die Fotos. Denn täglich mache ich IMMER ein Foto, egal ob mit der großen Kamera oder dem Handy.

Wenn im Kalender nix steht und fast nichts ausser Arbeiten, Hundegehen und Haushalt war, mache ich keine Doppelseite sondern, wie zum Beispiel bei Woche fünf und sechs eine Einzelseite pro Woche. Manchmal steht nix im Kalender, aber ich sehe erstaunlicherweise an Hand der Fotos, dass doch ganz schön viel los war, also wird auch schon mal wieder in den Hüllen hin und her geschoben. Denn eine Einzelseite und für die nächste Woche eine Doppelseite geht ja nicht, versteht ihr was ich meine? Links, rechts?

Nicht so einfach, ha ha..

Oder ich habe von Kurztrips oder Ereignissen so viele schöne Bilder, dass ich mehr als zwei Seiten brauche. Kurz und gut, die Sache mit der nachträglichen Aufteilung, den Wochenzetteln und den Fotos hat mich ein Wochenende gekostet. Allerdings habe ich dabei die zweite Staffel Bloodline (Netflix) geguckt und war schon mal abgelenkt 😉

Nachdem die Wochen gekennzeichnet waren, habe ich die Fotos von 18 Wochen gedruckt, weit über hundert. Das macht sich auch nicht eben so nebenbei, weil ich so viele Fotos mache, mir immer wieder vornehme schneller zu sortieren und überflüssige Bilder zu löschen, aber …

Ich habe übrigens einen neuen Fotodrucker, mehr dazu in Kürze, bin noch in der Testphase 😉

Meine Bilder sind nach Monaten geordnet, ich suche also einen Wochendurchschnitt heraus, drucke sie, schreibe das Datum (thank god for Metadaten!) hinten auf das Foto und stecke sie in die PL-Hüllen. 

Das ist jetzt alles geschafft, meine Fotos und farblich passende PL-Karten sind bis zur Woche 21 in den Hüllen. Schon mal ein Meilenstein!

Der Rest ist Schreiben und Spielerei. Aber wie das so ist, damit kann man sich auch laaaaaaaange beschäftigen. Ich VERSUCHE, mich nur noch auf handgeschriebene Texte, Stempel und ein paar Dekoteile zu beschränken. Inzwischen verwende ich auch einen Mix aus PL-Hüllen, mit unterschiedlichen Fächern.

Wie hier bei den Wochen fünf und sechs.Ich habe für diese Seiten überwiegend das Project Life Set Currently Edition verwendet. Project Life week 5_6

Für die Woche sieben brauchte ich dann sogar fünf Seiten, da wir einige Tage in Südtirol waren. Rechts seht ihr eine kürzere Hülle mit vier Hochkant-Taschen. Ich mache oft Fotos sowohl im Querformat als auch hochkant. So hat man eine gute Auswahl. Die hochkantigen Fotos drucke ich manchmal nur im 2×3" Format ( 5×7,5 cm), für die kleineren Fächer. Manchmal braucht ein besonderes Foto aber auch ein großes Fach, dann nehme ich wie bereits erwähnt entsprechende Hüllen.

Project Life week 7

Da ich ein großer Horter und Sammler von allerlei Papierschnipseln bin (ihr müsstet mal meine Handtaschen sehen!) , finden diese jetzt auch regelmäßiger ihren Weg in die Project Life Alben. Denn diese Dokumente sind ja auch sozusagen  Zeitzeugen, wie hier die Quittung der Skischule. Ganz bewusst habe ich dieses Stück Papier nicht noch zusätzlich auf eine Karte geklebt, sondern einfach zack, in die Hülle, festgetackert und fertig.

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Das Gleiche gilt für Kassenbons. Ich denke in einigen Jahren ist es schon interessant, wie die Preise waren, was man gegessen und wo man getankt hat. Für die gesammelten Quittungen der Reise habe ich einen Baseball Card Protector verwendet, man findet sie auch als Sammelkarten-Hüllen bei Amazon.

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Die Seite mit den Quittungen ist kurz und schmerzlos einfach zwischen die Fotoseiten geheftet. Überhaupt ist mir die Optik und/oder die Deko nicht mehr ganz so wichtig wie in meinen Anfangsjahren von Project Life, Hauptsache ist, die Fotos und die Fakten irgendwie im Album zu haben, der Rest ist abhängig von der Zeit, die ich dafür habe.

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Der gefaltete Pistenplan hatte genau das passende Format für diese Hülle, perfekt!

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Ganz wichtig finde ich ja den Datumsstempel, den ich auch schon mal mit unterschiedlichen Stempelfarben nutze. Und nachdem ich meine Holz-Dekoteile, im Fachjargon Wood Veneers, neulich mal schön sortiert habe, verwende ich sie auch öfter.

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Damit die Alben nicht zu schwer und dick werden, nutze ich inzwischen mehr Stempel, wie hier direkt auf dem Foto. Dazu sollte unbedingt wasser- und wischfeste Stempelfarbe, z.B. Staz On verwendet werden. Die trocknet sofort auf glatten Oberflächen. Der Stempel mit einem meiner Lieblings-Hashtags ist übrigens aus meiner eigenen Limited Edition 2016, aber leider bereits ausverkauft.

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Meine Kinder kann ich im Alltag leider nicht mehr so oft fotografieren, wie ich möchte, da sie ja nun nicht mehr zuhause wohnen. Zum Glück fotografieren sie alle gerne und so habe ich ab und zu auch ihre eigenen Fotos mit im Album (whats app und Instagram sei Dank). Hätte es Project Life doch schon gegeben, als meine Kinder klein waren! Wie oft ich das schon seufzend gesagt habe …

Zum Karnevalsbild meiner Tochter mit ihren Freundinnen passte perfekt einer der  Mini Sprüche der Stempelplatte von Papierprojekt. Gestempelt habe ich mit Brilliance Pigment Ink Platinum Planet, das muss etwas länger trocknen. Auf dunklen Hintergründen sieht eine hellere Stempelfarbe einfach besser sichtbar.

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So ihr Lieben, das war ein kleines Update meines Project Life, die nächsten Seiten sind auch fast fertig ausgestaltet. 

Ich hoffe, ich konnte allen, die wie ich immer mal hinterher hängen, ein paar Tipps geben oder wieder etwas Mut machen! Es lohnt sich dranzubleiben, glaubt es mir!

Im Laufe der Woche kann ich übrigens endlich zumindest ein Geheimnis lüften, dass ich schon seit Wochen mit mir herumtrage. Wer mich kennt weiß, dass ich das überhaupt nicht gut kann, da ich mein Herz fast immer auf der Zunge trage 😉

Also, schaut wieder hier auf dem Blog vorbei, wegen des einen und auch des anderen Geheimnisses, das zweite hat übrigens mit meiner Reise nach München letzte Woche zu tun.

Ach so, ich habe auch noch drei Plätze frei für den nächsten Workshop am 26. Juni. Aber dazu blogge ich besser extra noch ein paar Details.

Drückt ihr auch heute abend "unseren Jungens" die Daumen? Ich gucke ja nie Fußball, ausser EM und WM, aber zusammen mit den Nachbarn hat das bei uns Event-Charakter, und ich bin sogar in einer Tipp-Runde! Meistens schauen wir in großer Runde draussen, heute spielt das Wetter nicht mit, aber wir sind flexibel, Hauptsache zusammen.

Ansonsten wünsche ich euch eine sonnige nächste Woche, irgendwann muss der Sommer ja mal aufhören sich zu verstecken, oder?

Alles Liebe

Barbara

 

Reisen

Ein kurzer Ausflug nach Antwerpen, meine fünf Tipps

5. Juni 2016

Heute nehme ich Euch mit nach Antwerpen und zeige Euch ein paar Inspirationen und Lieblingsläden. Kommt Ihr mit?

Denn am vergangenen Samstag hab ich nach einem Snapchat von Ricarda 23 qm Stil spontan Lust auf einen Ausflug nach Antwerpen bekommen. 

Ich bin ja immer gerne spontan, nit quake, make, wie man hier im Rheinland sagt. Mein großes Kind war zu Besucht, der Sohn in der Nähe, also fuhren wir zu dritt die zwei Stunden von hier nach Antwerpen, der Hauptstadt Flanderns. Mir gefällt die Nähe zu den Beneluxländern und zur Küste sehr, zack, mal eben ein wenig Urlaubsfeeling.

Geparkt haben wir sehr zentral in einem Parkhaus (Brabo) in der Kammenstraat, für 7 Stunden habe ich um die 10 Euro bezahlt, das geht, finde ich.

Historic citycenter in Antwerpes

Tip 1: Frühstücken

Zwei Straßen weiter, in der Steenhouwersvest, wurde erstmal gemütlich gefrühstückt, eine unserer Lieblings-Frühstücks-Locations ist Le Pain Quototien. Die Restaurants gibt es in einigen Ländern der Welt, leider nicht in Deutschland. In New York ist zum Beispiel eins direkt am Rockefeller Center, love it. 

Le Pain Quotidien

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Le Pain Quotidien Antwerpes Flanders

Le Pain Quotidien Antwerpen

Tip 2: Das historische Stadtzentrum

Wir waren zum ersten Mal in Antwerpen und sind auf gut Glück bei schönsten Wetter durch die Straßen gebummelt. Vom historischen Zentrum der Stadt in Richtung Schelde läuft man durch kleine Straßen mit Kopfsteinpflaster und sehr alten Häusern, Backsteinhäuser zum Teil, so schön!

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Antwerpes Flanders

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Mittelpunkt der Altstadt ist die Liebfrauenkathedrale und das alte Rathaus. Rund um die Kathedrale gibt es dutzende von kleinen Bistros, Restaurants, Bars und Shops. Und so schöne Häuser und Innenhöfe!

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Rund um die Kathedrale findet man kleinere Flohmärkte, an diesem Stand mit Hotelsilber und anderen interessanten Sachen wäre ich fast schwach geworden. Fast. Denn leider hab schon soviel Silber gesammelt, hach …

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Vor dem alten Rathaus fand an diesem Tag ein Treffen hmmm….der besonderen Art statt. Der Platz vor dem Rathaus ist von Restaurants und Cafes zum Draussen-Sitzen gesäumt, sehr nett.

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Tip 3: das Scheldeufer mit Het Steen 

Bummelt man auf  Höhe der Altstadt ein Stück am Ufer der Schelde entlang, findet man eine interessante Mischung aus alten Jugendstilvillen und supermoderner Architektur, direkt nebeneinander. Traumhafte Terrassenhäuser, direkt am Fluß, ich mag sowas sehr gerne bestaunen und träume dann immer vom Lottogewinn. 

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Auf dem Weg zur alten Stadtfestung Het Steen stehen diese Abfallbehälter. Es ist blitzsauber rundherum, Müll wird von Vorbeilaufenden sogar gesucht und aufgesammelt. Denn:

Sobald man etwas hineinwirft, spielt die Tonne Britney Spears "Hit me Baby one more time", danach Tina Turner (Titel hab ich vor lauter Lachen und Snapchatten vergessen ).

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 Tip 4: Shopping

In Antwerpen gibt es eine Menge Möglichkeiten, von der supermodernen Shopping Mall zu kleinen Designerläden, ausgefallene Vintage Stores, belgische Chocolatiers und Designermode vom Feinsten.

Da wir nur einen halben Tag dort waren, kann ich euch heute leider nur einen winzigen Einblick geben.

In der Steenhouwersvest 13 fanden wir den kleinen aber feinen Shop mit dem passenden Namen "Wunderkammer". Entzückend!

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Schon lange ist unter Food- und Interior-Bloggern das belgische Label Dille & Kamille ein Geheimtipp. Gibt es in Belgien und Holland in verschiedenen Städten. Fabelhaft! Ich hätte den halben Laden leerkaufen können. Man munkelt, es gäbe auch einen Online Shop und man würde vielleicht nach Deutschlannd expandieren …. das wäre ja …..

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Tip 5: Klosterstraat, Vintage Design 

Das Einzige, was wir für für den Ausflug wirklich geplant hatten, war durch die Klosterstraat zu stöbern. 

Die Klosterstraat in Antwerpen ist ein Vintage Paradise, Liebhaber von Mid Century und auch ein wenig früheren Zeiten kommen hier voll auf ihre Kosten. Ein Laden schöner als der andere!

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Es reihen sich in der Klosterstraat die Shops nahtlos aneinander , ich könnte nicht jeden aufzählen oder beschreiben, obwohl wir in fast allen gestöbert haben.

Am besten sind mir aus der großen Auswahl an Design-und Vintage Stores Loft Styles und Parazaar in Erinnerung geblieben.

Bei Parazaar findet man Möbel, Lampen (ich habe eine Wandlampe gekauft) und vor allen Dingen schlichte weiße Keramik in einer Riesenauswahl zu unfassbar günstigen Preisen.

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Loft Styles hat Industriedesign und eine Sammlung sehr  eigenartiger, interessanter und teilweise sehr skurriler Objekte. 

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Das waren jetzt viele Fotos, aber ich hab versucht mich kurz zu fassen, ha ha.

Auf jeden Fall bin ich bald wieder mal in Antwerpen, das andere Tochterkind war ganz neidisch und ich musste ihr versprechen, mit ihr auch mal dorthin zu fahren.

Man opfert sich als Mutter notgedrungen ja.

Ich wünsche euch morgen einen guten Start in die Woche, nach diesem Hammer-Wetter-Wochenende kann man ja mit guter Laune starten.

Alles Liebe

Barbara

 

 

Allgemein Allgemeines Fotografie Fotografieren Give Away München Reisen Unterhaltsames

Wie das Osterei nach Bayern reiste, und ein Give Away

29. März 2016

Ich hab noch eine kleine verspätete Osterüberraschung für euch, ihr könnt Powerbanks von INTENSO gewinnen. Was das eigentlich ist und wie, wo, was, erfahrt ihr weiter unten 😉

Habt ihr denn die Ostertage geniessen können?

Das Wetter hat ja nicht so mitgespielt, wie man es sich an Ostern eigentlich wünschen könnte, jedenfalls für meinen Geschmack. Aber nun ja, et kütt wie et kütt, sagt man hier im Rheinland.

Ich habe die freien Tage für eine kleine Bayern-Tour zu meinen Kindern genutzt. Meine Älteste lebt und arbeitet inzwischen in München, meine zweitälteste Tochter macht gerade ihren Master in Innenarchitektur in Rosenheim und dass einer meiner Söhne Forstwissenschaften in Freising studiert wisst ihr ja vielleicht inzwischen auch, zumindest wenn ihr mir bei Instagram oder Facebook folgt.

Im Gepäck hatte ich ein Ei, ein schweres Ei aus Beton, das ich im Rahmen einer Instagram-Kooperation mit CANON und INTENSO unter #intensoeasteregg im Laufe der Reisetage mit netten Goodies füllen konnte. Meine Idee war, das Ei jeden Tag woanders zu fotografieren, aber die Umsetzung war dann doch nicht so einfach, wie gedacht, denn das Ding war so schwer! Und wir waren viel zu Fuß unterwegs. Der running gag des Tages: Mama, hast du das Ei heute schon gepostet?

So sah es vor meiner Reise aus, ihr erinnert euch. 

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Wo könnte das Ei sich gut fotografieren lassen? Nun ja, das war täglich eine neue Herausforderung. Deshalb gibt es heute ein kleines „behind the scenes“ dazu 😉

Erster Stop: Freising. Es wurde schon früh dunkel am Donnerstagnachmittag. Also ein Versuch in der Studenten-WG, mein Sohn holte schnell eine seiner Lederhosen als Accessoire dazu:

#intensoeasteregg

Na ja, das war jetzt noch nicht so der Bringer. Nächster Versuch: vor dem Abendessen im Bräustüberl der Brauerei Weihenstephan, auch Hörsaal 13 genannt (weil auch Brauereiwesen in Freising ein Studiengang ist):

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Nicht wirklich. Schon zu dunkel. Nächster Versuch: auf dem Tisch beim Essen:

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Auch nicht so toll, die Lampe über dem Tisch blendete, also doch das erste Foto für heute gepostet. Und fast das Ei dort vergessen vor lauter Gequatsche. Dabei gehört es mir nicht mal. Als ich die Idee zu der Aktion hatte, waren die schicken Teile bei Depot ausverkauft und ich musste mir dieses Exemplar von einer Freundin leihen …

Nächster Stop: Rosenheim. Wir machten tagsüber einen Ausflug an den Chiemsee, das Ei mit zusätzlicher Füllung im Gepäck. Aber es regnete in Strömen, keine Chance das Ei auf dem Schiff zur Insel Herrenchiemsee zu fotografieren. Oder gar im Palast des Kini, was eigentlich mein Plan gewesen wäre. 

Abends auf dem Max-Ludwig-Platz in Rosenheim musste es dann sein. Einer hielt den Schirm über das Ei, einer den Schirm über die Kamera, ich musste aufpassen, nicht den leeren Brunnen mit ins Bild zu bekommen und leider hat niemand von der Aktion ein Foto gemacht;-)

#intensoeasteregg

Inzwischen hatte sich eine CANON IXUS 175 zu den Powerbanks gesellt. Womit wir zu der Frage kommen: was ist eine Powerbank?

Eine Powerbank ist der perfekten „Notfall-Stromversorger“ für unterwegs und passt durch ihre praktische Form in jede Jacken-, Hosen- oder Handtasche. Dami lassen sich Smartphones, Tablets, Digitalkameras, MP3-Player oder andere mobile Geräte mühelos wieder aufladen – zu jeder Zeit an jedem Ort! Über ein USB Ladekabel werden die mobilen Geräte an die Powerbank angeschlossen und werden so wieder mit Strom versorgt. Eine voll aufgeladene Powerbank kann die Akkulaufzeit mobiler Geräte um mehrere Stunden verlängern. Vier blaue LED Lampen zeigen den Ladestatus der Powerbank an. Ein schwacher Ladestatus der Powerbank wird durch das Blinken der letzten Status LED signalisiert. Mithilfe des im Lieferumfang enthaltenen USB Kabels lassen sich die Powerbanks am PC wieder aufladen.

Ich wäre verloren ohne meinen mobilen Akku, denn mein olles iPhone 5 schwächelt meist schon gegen Mittag, wenn ich es intensiv nutze. Aber auch meine Kinder haben oft das Handy an der Strippe, und die Powerbank dazu in der Hosentasche.

Zurück zum Osterei. Das war in meinem Gepäck inzwischen in München angekommen. Da ich es nicht mit zum Stadtbummel und Osterfeuer schleppen wollte, nutzte ich die schöne Lobby unseres Hotels, des Motel One am Deutschen Museum, für das samstägliche Eier-Foto. Ihr seht, es gibt die Powerbanks in unterschiedlichsten Farben und Varianten!

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Am Ostersonntag dann endlich die Gelegenheit! Meine Tochter wohnt direkt an der Isar, also das Ei geschnappt, noch mehr eckige Ostereier und eine Canon IXUS 180 reingepackt und ab ans Wasser. Die Idee hatten auch viele Münchener an diesem schönen Frühlingstag, aber es klappte dann doch, Ei ohne Leute im Bild 😉

#intensoeasteregg

Und damit nicht nur Eier-Fotos im Beitrag sind, gibt es noch ein Kinderfoto dazu, meine vier und die Freundin meines Sohnes. Wir sehen uns leider viel zu selten alle zusammen, deshalb war es für uns ein besonders schöner Ostersonntag!

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So, wer bis hierher durchgehalten hat, wird jetzt mit einer Gewinnchance belohnt.

Ich verlose heute zwei Intenso Powerbanks A2600 Aluminium das bedeutet, dass ich zwei Gewinner unter euren Kommentaren auslosen werde.

Was ihr tun müsst, um an der Verlosung teilzunehmen:
 
Kommentieren! Bitte jeder nur einmal 😉
 
Ich freue mich natürlich sehr darüber, wenn ihr die Verlosung auf euren Facebookseiten oder bei Instagram unter #intensoeasteregg teilt. Das ist aber keine Bedingung.
 
Das Gewinnspiel gilt für Leser aus Deutschland, Österreich und Schweiz.
Teilnahme unter 18 Jahren nur mit Erlaubnis der Erziehungsberechtigten.
Rechtsweg ausgeschlossen, eine Barauszahlung der Gewinne nicht möglich.
 
Bitte beachtet, dass ich keine Gewinner anschreibe – ich veröffentliche sie auf dem Blog.
Sollten sich die Gewinner der Verlosung innerhalb von 2 Wochen nicht melden, verlose ich den Gewinn noch einmal.
Die Kommentare für dieses Gewinnspiel sind ab sofort bis zum 2. April 23.59 Uhr geöffnet, am 3. April veröffentliche ich die beiden Gewinner.
 
Dieser Beitrag wurde von INTENSO und CANON unterstützt, herzlichen Dank dafür!

Alles Liebe

Barbara

Las Vegas Reisen USA

Von Las Vegas zum Grand Canyon

30. Januar 2016

Als wir unsere Reise nach Las Vegas planten, stand es schnell fest, dass wir trotz der Kürze des Aufenthaltes nicht nur die Stadt, die Casinos und die Shopping Malls sehen wollten. Sondern auch so viel wie möglich von der traumhaft schönen Landschaft, die die Stadt im Tal umgibt.

Vom Ausflug ins Valley of Fire habe ich schon berichtet. Und trotz meiner vielen USA-Urlaube hatte ich es bis dahin noch nie zum Grand Canyon geschafft. Jeder, mit dem ich darüber sprach, war absolut begeistert. Es wurde also Zeit!

Wahrscheinlich wirkt kaum ein anderes Naturwunder dieser Erde beeindruckender auf den Betrachter als der 450 km lange Grand Canyon. Seine immense Größe relativiert jedes bekannt geglaubte Gefühl für Dimensionen.

Es gibt drei Punkte, die man für den Besuch des Grand Canyon National Parks in Arizona ansteuern kann. Der bekannteste ganzjährig zugängliche Punkt ist der South Rim, der pro Jahr von 90% der 5 Millionen Besucher besucht wird. Von dort hat man den imposantesten Blick auf den 1,6 km tiefen Canyon. Von Las Vegas aus wären in unserem Fall die 450 km (6 Stunden eine Strecke) als Tagesausflug nicht machbar gewesen.

Der North Rim, sehr beliebt für Hikes und Wanderungen ist schwer zugänglich und im Winter geschlossen. Er liegt nochmal 350 Meter höher als der South Rim und dort liegt im Winter reichlich Schnee.

Für einen Tagesausflug von Las Vegas aus (unsere Fahrzeit betrug ca. 2 1/2 Std.) bietet sich deshalb der 200 km entfernte Grand Canyon West an. Dort wurde 2007 der mehr als dreißig Millionen Dollar teure spektakuläre Grand Canyon Skywalk auf dem Land der Hualapai Indianer gebaut. Verwaltet wird er von einer Kooperation, an der auch die Indianer beteiligt sind.

Las Vegas Grand Canyon

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