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Gewinner des Give Away für’s Travel Journal, und ein Tipp für den Druck eurer Instagram Fotos

1. Oktober 2017

Ich hab Knie!

Seit drei Tagen plagt mich ein instabiles schmerzendes Knie, geh mal zum Arzt, sagt mein Sohn. Wie ich das hasse, Arztbesuche ohne Termin! Und dann schicken sie dich zum MRT, darauf wartest du wieder 6 Wochen. Ich werde dann mal meinen freien Montag dafür opfern …..

Aber nun ja, es gibt Schlimmeres. Komplette Schonung gestern hat es erstmal etwas besser gemacht.

Über mein mimimi Elend habe ich das Alexandra Renke Give Away total vergessen, bitte entschuldigt die verspätete Bekanntgabe der Gewinner! Herzlichen Dank an alle, die mitgemacht haben und ihre Reisepläne geteilt haben. Was für eine interessante Mischung! Ich fand es spannend zu lesen, wohin es für euch geht, oder was ihr plant. Oder welchen Trip ihr noch in einem Reisealbum dokumentieren möchtet.

Alexandra Renke Themenwelt Reise Stempel und Embellishments

Hier ist also endlich das Ergebnis, aus den 90 Kommentaren habe ich die folgenden drei zufällig ausgewählt:


Sabine/leben.lachen.scrappen schrieb…

Hallo Barbara,
vielen Dank erstmal an dich und Alexandra für dieses Wahnsinns-Giveaway! 
Unsere nächste Reise geht (gemeinsam mit unserer 9-jährigen) nach London – das haben wir uns zur Silberhochzeit gegenseitig geschenkt, da unsere erste gemeinsame Reise auch nach London ging.
Ich schneide mir eine Menge von deinen Tipps ab, z. B. dieser tolle Garten in dem Hochhaus.
Für das Urlaubsalbum könnte ich dein Giveaway richtig gut brauchen!
Alles Liebe

Sabine 25. September 17 um 15:38 Uhr


Iris Herrmann schrieb…

Hallo Barbara,

in ein paar Wochen erhole ich mich auf Sylt, danach geht es für einige 
Tage nach New York mit einigen Blogfreundinnen.
Ich bin zwar gut ausgestattet mit Renkeprodukten…nur bei der Reiseserie 
habe ich noch nicht zugeschlagen.
Vielen Dank für Deinen ausführlichen Berichte, wo ich gerne stöbere 
und die Vorfreude steigt schon ins Unermessliche.
LG Iris  22. September 17 um 21:39 Uhr


Filzi schrieb…Hallo Barbara,

Ich lese sooooo gern deine Reiseberichte und freue mich über deine Reisebooks. 
Ich habe hier 8 – in Worten Acht – Reisen aufzuarbeiten, London, Paris, München, Göteborg, Wittenberg, die Reise zu den Wurzeln meiner Vorfahren in Ostpreußen, USA mit New York, eine Nordeuropa AIDA Reise, eine Toskana Rundreise und zwischendurch Berlin bei meinem Sohn und ein bisschen Amrum.Irgendwo muss ich mal anfangen, aber zum Glück existieren alle zip Tüten mit Material nach Datum wohl geordnet und Aufzeichnungen der Tage.Meine nächste Reise soll wieder in die Toskana gehen und es gibt eine großes Basteltreffen in der Sächsischen Schweiz.
Der Gewinn von Alexandra Renke würde mir großen Spaß machen.

Liebe Grüße Heidrun 24. September 17 um 20:39 Uhr


Allen Gewinnern wünsche ich ganz viel Spaß beim Verarbeiten der Goodies, ich packe jetzt drei schöne Pakete für euch zusammen. Bitte schickt mir für den Versand eure Adresse per Mail!

Ich lege jetzt wieder das Knie hoch und sichte dabei die Fotos meiner letzten Reise. Einen großen Teil werde ich bei einem Online-Anbieter drucken lassen, um sie auf Scrapbooking-Layouts oder in Mini Alben zu verarbeiten. Für mein  halbfertiges Traveler's Notebook drucke ich meine Instagram Fotos noch als Bild auf meinem mobilen Drucker Fujifilm Instax Share * aus, da ich unterwegs für das Journal bereits in dem Format gedruckt habe. 

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Tipp: so druckt ihr eure Instagram Bilder mit Text

In der kostenlosen Instax Print App auf dem Smartphone könnt ihr unter vielen Optionen auswählen, ob ihr den Text zu euren Instagram Fotos mit auf's Bild drucken lassen möchtet, das finde ich richtig cool! Auf dem Instax in der Mitte könnt ihr das als Beispiel sehen. Das mache ich jetzt noch mit allen Bildern, die ich während der Reise gepostet habe.

Das lange Wochenende verschafft mir die Zeit zum Fertigstellen meines Travel Journals, und vielleicht auch eines ersten Reiseberichtes für den Blog.

Wenn das blöde Knie …. aber sehen wir das mal optimistisch 😉

 
Alles Liebe
Barbara
 
Info und Disclaimer | Die im Posting mit *Sternchen markierten Links sind Amazon Partnerprogramm Links. Bestellungen, die ihr darüber tätigt, unterstützen mich mit einer kleinen Provision bei meiner Arbeit für diesen Blog – ohne dass sie für euch einen Cent mehr kosten selbstverständlich. Dankeschön für eure Wertschätzung!
 
 
Fotodruck Give Away Mini Books New York City Reisen Tools und Werkzeuge Travel Journals USA

NYC Travel Journal incomplete, aber mit Verlosung und give away für euch!

21. September 2017

*Werbung im Beitrag*

So sieht's aus hier auf dem Tisch.

Mitgenommen hatte ich mein Midori Traveler's Notebook, mit einem danidori Einleger und einem Basic Kit an Material. Dazu den Instaxshare Drucker.

Aber dann kam alles anders. Es sollte nicht sein, und stressen wollte ich mich auch nicht. So liegt das jetzt alles hier vor mir.

Im Licht der Abendsonne, denn der Arbeitsalltag hatte mich schnell wieder eingeholt, nachdem ich komatös die ersten zwei Tage nach dem Rückflug jetlag geplagt nur zwischen Bett und Sofa wankte. Und dann auch noch einen Workshop beim Crop in Dortmund geben musste, alles andere blieb erstmal liegen. Psssttt, ich hab noch nicht mal meinen Koffer komplett ausgepackt 😉

NYC Traveler's Notebook

Wenigstens habe ich während meiner New York Reise alles wie immer gesammelt, und sogar auf dem Rückflug Fotos ausgedruckt. Aber das war es auch.

Wir haben einfach so viel unternommen, waren dauernd unterwegs und ich war kaum im Zimmer, deshalb habe ich zum ersten Mal während einer Reise NICHTS in mein Reisejournal geklebt. Aber wenigstens gesammelt und aufgeschrieben. Wobei, das mit dem Aufschreiben habe ich auch zwei Tage lang im Rausch dieser unglaublichen Stadt vergessen. Und dann saßen wir da, zu dritt! Und sagten: Moment mal, was haben wir vorgestern nochmal gemacht? Hmmmm…schon vergessen, bei all den neuen Eindrücken. So schnell kann's gehen, Freunde!

Zu Guter letzt haben wir doch noch alles Erlebte zusammenbekommen, puhh. Das steht jetzt im kleinen Moleskin, das ich immer in der Tasche habe. Und ich habe jede Menge Instastories, Videos und Fotos, um die Erinnerungen aufzufrischen.

Instaxshare Drucker Bilder und Reisejournal

Rein zufällig stolperte ich einige Wochen vor meiner Reise in die Themenwelten des Shops von Alexandra Renke. Genauer gesagt in die Abteilung Reisen, auf der Suche nach einem New York Stempel.

Was für eine Auswahl an Zubehör es da gibt! Große 12" Papiere, unterschiedlichste Stanzen und Stempel zu vielen bekannten Sehenswürdigkeiten, traumhaft schönes Masking Tape!

Ich war begeistert und wollte einige der Produkte unbedingt für mein Reisejournal verwenden und euch vorstellen. Im Rahmen der Zusammenarbeit bot Alexandra mir großzügig an, auch Produkte für euch, meine liebsten treuen Blogleser (wenn ich nicht aufpasse, macht das Rechtschreibprogramm übrigens immer Bologneser aus euch, ha, ha …), zur Verfügung zu stellen. 

YAY ! Wie super, ich freue mich ja immer, wenn ich etwas verlosen und verschenken darf. 

Hier habe ich eine kleine Auswahl der Produkte, die im großen Paket von Alexandra Renke waren, fotografiert. Da ich nicht alle Teile einzeln verlosen kann, das würde mein Budget an Versandkosten sprengen, stelle ich aus dem Goodies drei Pakete zusammen.

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 Ich verlose also im Klartext drei Pakete mit Material aus der Themenwelt Reise von Alexandra Renke.

 
Was ihr tun müsst, um an der Verlosung teilzunehmen:
 
Kommentieren! Ich wüsste so gerne, wohin denn eure nächste Reise geht, oder von welcher Reise ihr gerne ein Reisetagebuch machen würdet.
Bitte jeder nur einmal kommentieren, das versteht sich ja von selbst.
 
Das Gewinnspiel gilt für Leser aus Deutschland, ich bitte um Verständnis, dass ich keine Versandkosten in andere Länder tragen kann.
Teilnahme unter 18 Jahren nur mit Erlaubnis der Erziehungsberechtigten.
Rechtsweg ausgeschlossen, eine Barauszahlung der Gewinne nicht möglich.
 
Bitte beachtet, dass ich keine Gewinner anschreibe – ich veröffentliche sie auf dem Blog.
Sollten sich die Gewinner der Verlosung innerhalb von 2 Wochen nicht melden, verlose ich den Gewinn noch einmal.
Die Kommentare für dieses Gewinnspiel sind ab sofort bis zum 27.09 um Mitternacht geöffnet, am 28. September veröffentliche ich die Gewinner.
 
Im jedem der drei Pakete wird wunderschönes schweres 12" Designpapier, zum Teil mit Goldprägung und Reisemotiven sein. Dazu packe ich eine Auswahl der Produkte, wie Motivstempel, Embossingfolder, Stanzen, Masking Tape Motivsticker und das spezielle Feinstpapier Reisetagebuch, um ein Reisejournal zu binden (ich zeig auch demnächst hier, wie einfach das mit diesem Papier geht).
 
So, fast Wochenende, morgen noch arbeiten und dann ist Partyzeit angesagt. Meine Tochter feiert ihren 30. Geburtstag hier im Haus. So ganz nebenbei neulich: "Ach Mami, ich hab mir überlegt, meinen Geburtstag zuhause zu feiern." Ihr Zuhause ist seit einigen Jahren ja eigentlich eine WG in München. Eigentlich.
 
"Du hast auch keine Arbeit damit, wir grillen". Ah ja.
 
"Einige Freunde von weiter weg übernachten auch dann". Ah ja.
 
"Ich komme auch einen Tag früher und helfe". Wie großzügig.
 
Und vorgestern: " Das Wetter ist ja doch nicht so gut zum Grillen. Können wir (!) vielleicht Pulled Pork und Chicken Wings und sowas machen?" Ich wusste es.
 
Gleichzeitig feiern wir am Samstag auf unserem Hof Oktoberfest, das allerdings bei uns Schlucktoberfest heißt. Gut Schlickum – Oktoberfest = Schlucktoberfest. Ihr versteht …
 
Dafür hatte ich mich mit 20 Laugenbrezeln auf die Liste geschrieben. Der Ofen wird glühen und es wird ein hartes Wochenende 😉
 
In diesem Sinne!
 
Alles Liebe
Barbara
 
 
Fotodruck New York City Ostküste USA Project Life Reisen Tools und Werkzeuge Travel Journals USA

Traveler’s Notebook und was ich sonst noch so für meinen NYC Trip einpacke

7. September 2017

Morgen früh fliege ich endlich mal wieder in die Stadt der unglaublichen Augenblicke und Aussichten. Ich war sicher schon mehr als 50 mal in New York, aber es wird nie, nie, nie langweilig für mich.

Vielleicht erinnert ihr euch an meinen Trip nach Las Vegas? Wir Mädels haben nach diesem bewährten Muster einfach das Sparkonto weiter regelmäßig gefüllt und so konnten wir jetzt wieder losdüsen.

Gebucht haben wir wieder beim Reiseveranstalter meines Vertrauens, bei America Unlimited stimmt die Beratung und der Preis einfach. Allerdings haben wir uns gewundert, warum die Hotels dieses Mal so teuer sind…hmmm. Wir hatten zur Planung nur in unsere Kalender geschaut um einen gemeinsamen Termin zu finden.

Tja, und da entdecke ich doch erst vor einigen Tagen, dass genau morgen, mit unserer Ankunft, die New York Fashion Week beginnt, dass die US Open laufen und am Samstag die große Labor Day Parade stattfindet. Da wird was los sein!

Top of the Rock New York City

Aber umso besser, denn wir sind ja nicht zur Erholung da, ha, ha! Da wir das übliche Touristen must see Programm alle bereits absolviert haben, stehen einige andere Punkte auf unserem Programm. Ausser Top of the Rock, das muss IMMER sein, egal wie oft man schon da oben gestanden hat. Und auf die neue Aussichtsplattform One WT möchten wir definitiv, da oben war noch keiner von uns und es muss gigantisch sein.

Geplant ist ein kleiner Road Trip mit dem Auto nach Long Island, in die Hamptons. Zum Outlet-Shopping, Landschaft und Häuser gucken und vielleicht ein wenig die Füße in den weißen Sand von East Hampton graben.

East Hampton Main Beach Long Island NY

Und wir wollen auf Governors Island Fahrräder mieten und die Insel im East River erkunden. Kenn ich noch nicht und bin gespannt.

Karten für ein Musical sind auch bereits reserviert, das gehört in London oder New York dazu.

Ansonsten lassen wir uns durch die Straßen treiben und saugen die Geräusche, Gerüche und Eindrücke von NYC auf. Ich verbinde ja diesen leicht verbrannten Hot Dog und Pretzel-Geruch von den Straßenecken zum Beispiel immer mit New York, natürlich ständige Sirenen- und Hupgeräusche. The city that never sleeps …

Ich packe gerade alles für die Bastelei unterwegs ein und habe mir vorgenommen, es dieses Mal auf ein Minimum zu beschränken! 23 kg Gepäck für den Rückflug, das wird wie immer kritisch. Gerade jetzt, wo überall noch Labor Day Sale ist! Also wird wenig mitgenommen.

Travelers Notebook Danidori Instaxdrucker für die Reise

Mein Midori Traveler's Notebook ist dabei, zum ersten Mal werde ich ein dazu danidori mitnehmen, da es weniger Seiten hat als die klassischen Inserts von Midori. Ich weiss nicht, ob ich überhaupt dazu komme, unterwegs viel zu schreiben. Eigentlich rechne ich eher mit tiefer Erschöpfung am Abend ;-). Ein wenig Washitape von Alexandra Renke, Stift und Kleber, und 'ne Babyschere für das Basteln im Flieger auf dem Rückflug. Vielleicht noch 1-2 Stempelchen. Das muss aber auch reichen.

Dazu die Kamera für die Handtasche,  das Vorgängermodell der Canon G7X Mark II * hatten wir schon bei meinem letzten New York Trip dabei und ich überlege immer noch, ob ich die große Spiegelreflex-Kamera mit Teleobjektiv nicht ganz zuhause lasse. Das Gewicht, ihr wisst schon … Das wird morgen in der Früh eine spontane Entscheidung.

Den Instax-Printer * nehme ich auf alle Fälle mit, wenn ich nicht direkt die Fotos drucke und einklebe, bleibt das Travel Journal wieder ein UFO, ich kenn mich doch. Der Printer ist auch relativ leicht und die Filme kann man überall drüben kaufen.

So, jetzt aber, ich muss noch einiges an Papierkram erledigen, was bügeln, wobei, für den Koffer Sachen bügeln ist irgendwie kontraproduktiv, oder ? Aber man fährt trotzdem nicht mit ungebügelter Hose los. 

Dann sag ich mal tschüss, bis in einer Woche! Ich werde versuchen, auf Facebook, Instagram und in den Insta-Stories soviel wie möglich zu posten, wenn das WLan unterwegs es zulässt. Also, kommt ein wenig mit, wenn ihr Lust habt!

Alles Liebe

Barbara

*Disclaimer: Ich habe von Canon für einen begrenzten Zeitraum diese Kamera sowie von Fuji den Instaxdrucker zur Verfügung gestellt bekommen, um sie zu testen. Dafür herzlichen Dank! Weitere Zuwendungen habe ich nicht erhalten.

Allgemein Allgemeines Reisen Unterhaltsames

Picknick auf der Rennbahn, mit Chefkoch und Jemöös

10. Juli 2017

Chefkoch.de kennt ihr, oder? Gibt es überhaupt jemanden, der ein Rezept sucht und beim googlen nicht bei Chefkoch.de landet? Ich glaube kaum, jedenfalls nicht, wenn ich von meinem Umfeld ausgehe.

Und hey, eines meiner absoluten Lieblingsrezepte, der superleckere Erdbeerkuchen, der schon vielen Menschen den Mund wässerig gemacht hat, hat meine Freundin damals bei chefkoch.de gefunden und mich gleich damit angesteckt.

Für den, der es noch nicht wusste: Chefkoch.de ist ein Webportal rund ums Kochen. Ende 2016 umfasste die Rezeptesammlung mehr als 300.000 Rezepte. Dazu gibt es eine Online Community mit Foren, Videos, eine App und auch ein monatlich erscheinendes Print-Magazin.

Und Events! Am vergangenen Sonntag war ich eingeladen zum Chefkoch Picknick Renntag auf der Kölner Rennbahn. Da ich zwei VIP Tickets hatte, fuhr mein Sohn mit. Und sagte abends: "das war so cool, ich gehe jetzt jeden Sonntag zum Pferderennen". Unsere VIP Tickets beinhalteten u.a. das Chefkoch Barbecue im Restaurant Hippodrom und eine Führung hinter die Kulissen. 

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Die oben erwähnte Freundin fand die Idee des Picknicks auf der Rennbahn auch ziemlich spannend und bestellte für ihre Familie Tribünenkarten (das hätte sie sich sparen können, wie ihr gleich erfahren werdet).

Chefkoch hatte für das Event ein Super-Programm auf dem Gelände der 120 Jahre alten Rennbahn in Köln-Weidenpesch organisiert. Es gab jede Menge Spiele, Workshops und ein Kinderprogramm.

Fest eingeplant bei mir und meiner Freundin war ein Workshop bei meiner Bloggerkollegin Maja Nett, sie entwickelt für ihren Foodblog moey's kitchen und ihre diversen Kochbücher trendige, aber einfach nachzumachende Rezepte mit dem gewissen Etwas.

Das wurde dann leider nix, wir verfielen ins Wettfieber und verpassten deshalb die rechtzeitige Anmeldung, ratz fatz waren die Workshops ausgebucht! Aber die Rezepte für die herzhaften Waffeln und den Nudelsalat haben wir natürlich mitgenommen und die Waffeln werde ich diese Woche direkt ausprobieren.

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Das Programm des Events startete bereits um 10.00 Uhr, wir trafen uns bei bestem Wetter und gewannen beim Glücksrad direkt Picknickdecke und Tasche. Ausserdem machten wir dieses Foto für die Instagram-Challenge, man konnte einen Elektroroller gewinnen. Das Foto bekam die meisten likes in der Challenge, aber leider (das stellten wir erst später fest) wurden die Preise ausgelost, hätte also auch gereicht, nur das Magazin ins Bild zu halten. Aber das Bild hat Spaß gemacht, das war es wert 😉

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Ich stellte mal wieder fest, wie anstrengend es ist, gleichzeitig mit dem Handy Fotos für Instagram und Facebook, Videos für Instagram-Stories und Fotos mit der großen Kamera für den Blog zu machen. Ich liebe Insta-Stories und nehme euch wirklich gerne mit, wenn ich denke, es könnte interessant sein. Aber wie gesagt, manchmal ergibt sich eine Situation in der man denkt: Foto oder Video??? Und während man noch überlegt, ist sie vorbei. Auch das Fotografieren von bewegten Objekten, speziell superschnelle Rennpferde, oh mein Gott, wie ging das nochmal mit dem Sportmodus und dem Teleobjektiv?

Kurz danach startete eine Quizrunde auf der Bühne und eine Frage lautete: was darf bei einer Ratatouille auf keinen Fall fehlen: "Jemöös, Fleisch oder Fisch?"

"Gemüse!" rief meine Freundin (auch als Nicht-Kölner hatten wir das verstanden) und zack, gewann sie für die Familie VIP-Karten!! Was für eine coole Sache. Wir konnten so zusammen im VIP-Bereich den Tag im Hippodrom verbringen und richtig genießen.

Der Zieleinlauf liegt vor dem Hippodrom und über die Leinwand und den Kommentator konnte man die Rennen gut verfolgen, aber ich stand dann doch bei jedem der acht Rennen an der Brüstung, das Feeling ist einfach ganz anders, so nah dran. Es ist schon beeindruckend im Ziel, wenn diese Kraftpakete von Pferden angerast kommen, und die Zuschauer jubeln oder stöhnen, je nach Wetteinsatz.

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Auf dem Rasen hatten viele Familien ihr Picknick ausgebreitet. Wir fanden ja diesen Herrn mit seinem Arrangement sehr stilvoll.

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Ich bin früher selbst geritten, allerdings keine Rennen, sondern klassisch Dressur und Schleppjagden. Mein erstes eigenes Pferd hatte mein Vater bei einer Auktion der Dreijährigen gekauft, dort wurden Pferde, die für's Rennen nicht geeignet waren, versteigert. Mein Henry war ein Vollblut und hatte doch immer leichte Rennpferd-Allüren, es war manchmal schwierig für ihn, hinter anderen Pferden zu galoppieren. Bei Turnieren war ich immer  "die Kleine mit dem Blüter". Lange her, ich musste gleich gestern abend in meiner alten Fotokiste kramen ….

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Rennpferde sind seitdem anscheinend immer hochbeiniger gezüchtet worden, meine Güte, was waren das für muskulöse, magere, hochbeinige Rösser gestern auf der Rennbahn! Und nervös und hibbelig. Aber das muss wohl bei Rennpferden so sein.

Rennbahn Köln

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Die Siegerehrungen finden im Führungsring statt, das Allerheiligste auf jeder Rennbahn, so der Rennleiter. Hier dürfen normalerweise nur Pferde, Jockeys, Trainer und Pferdebesitzer hinein. Er erzählte unserer Gruppe von VIPs etwas über die Hintergründe des Rennsports. Zum Beispiel warum die Jockeys schon mit 50 wie 70 aussehen, Weil sie nix trinken! Also die Flaschen in diesen Siegerkörben sind dann für die Besitzer oder Trainer.

Ich muss sagen, ohne respektlos zu sein, da ist ja nix dran an so 'nem Jockey, dürre Männlein, eingefallene Gesichter. Und diese unbequeme Haltung beim Rennen, die stehen in ihren Lackstrümpfen die ganze Zeit in den Steigbügeln , Sattel gibt es ja auch nicht mehr, die hocken fast direkt auf dem Pferderücken. Ne, elegant ist anders.

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Vor dem Rennen trifft man sich im Führungsring, das verläuft, so war jedenfalls mein kurzer Eindruck, relativ unspektakulär. Pferd, Jockey und Besitzer sehen sich oft zum ersten Mal! Das Körpergewicht von 55 Kilogramm sollte ein Jockey in der Profi-Klasse nicht überschreiten, außerdem muss man während der während der Ausbildung 50 offizielle Rennen gewinnen. Nur wer das schafft, darf dann als Jockey arbeiten. Ein Pferd, auf dem man zum ersten Mal sitzt, direkt im Rennen auf eine Geschwindigkeit von ca. 60 km/h zu treiben ist ein schlechtbezahlter Knochenjob. Man muss schon viel Leidenschaft dafür mitbringen, denke ich mir. Erfreulicherweise gibt es immer mehr Frauen im Rennsattel.

Köln, 6. R. - "Cook them happy"-Rennen

"Cook them happy"-Rennen Laura Giesgen

Uns hat auf der Rennbahn natürlich auch das Thema Wetten gereizt. Mein Sohn arbeitete sich kurz in die Materie ein, Quoten, Prognosen und überhaupt, wie wettet man? Und was haben die Pferde bloß für Namen? Rennen 7, Sexy Girl? Also mein Pferd würde ich jedenfalls nicht so nennen wollen. Ich hab mal kurz einen Screenshot aus meiner Instastory hier abgebildet, wenn ihr euch über die Beschriftung wundert. Glamour Girl war dann übrigens der Sieger dieses Rennens …

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Wir haben insgesamt 19,80€ gewonnen, bei einem Einsatz von 20,00€. Garnicht mal so schlecht, für das erste Mal, oder? Als totaler Laie hat man ja keine Ahnung, und nicht alle Favoriten haben gewonnen. Auf Aussenseiter wetten bringt mehr, aber auch mehr Risiko. Die Quoten beim 6. Rennen waren Siegwette 153:10. – Platzwette 69, 22, 79:10. – Zweierwette 528:10. – Dreierwette 8.478:10. – Platz-Zwilling-Wette 177, 499, 276:10. – Viererwette 83.556:10. Wisster Bescheid! 

Spannende Sache jedenfalls, ich hab mich da rausgehalten und das große Kind wetten lassen (mit meinem Geld, klar, ha ha).

Es war Familien-Renntag und das Publikum sehr gemischt. So wir hier stellt man sich den typischen Besucher aber doch eigentlich vor. Fernglas, Stift und Rennprogramm und Hut. Hüte konnte man im Übrigen auch kaufen.

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Wir hatten einen tollen und spaßigen Sonntag auf der Rennbahn, und waren sicher nicht zum letzten Mal beim Pferderennen. Man hätte sich übrigens auch rund essen können, das Angebot an Essen und Trinken auf der Kölner Rennbahn war, unabhängig vom Chefkoch-Event groß, und das gehört auch dazu.

Seid ihr auch schon auf der Rennbahn gewesen? Habt ihr schon mal was beim Wetten gewonnen? Habt ihr vielleicht sogar Tipps für unser nächstes Mal? 

Alles Liebe und eine gute Woche!

Barbara

London Reisen

London, heiße Tage, Hoteltipp, Shopping, Essen und Dreamgirls

26. Juni 2017

Unglaublich, aber wahr! Und so untypisch für London, wer rechnet denn mit sowas.

Für unsere kleine Städtereise am vergangenen Wochenende hatten meine Tochter und ich rein zufällig den heißesten Junitag in London seit 40 Jahren erwischt. Die Reise hatte ich ihr zum bestandenen Master-Abschluss geschenkt. Das Kind war als Einzige der Familie tatsächlich noch nie in der englischen Hauptstadt. Ich selbst zuletzt vor fast genau zwei Jahren, dazu habe ich bereits einige Berichte über London und mein erstes Reisetagebuch geschrieben. Klickt euch gerne durch, so bekommt ihr noch mehr Tipps, auch zum Thema Wohnen über airbnb.

London Bridge

Dieses Mal hatte ich zwei Übernachtungen im Hotel gebucht, dazu die Fahrt mit dem Eurostar.

Denn Spar-Angebote sind oft gar keine!

Nach längeren Recherchen und dem Sichten von (scheinbar) günstigen Angeboten Flug – Hotel stellte sich heraus, dass diese vermeintlichen Schnäppchen fast arglistig täuschen. Da liest man dann z.B. : 3 Tage London für 169,-€. Na klasse, das hört sich super an. Klickt man sich aber durch die Details zur Buchung, gilt dieser Preis nur für ein einziges ganz bestimmtes Datum, und nur für Flughafen Paderborn oder Frankfurt Hahn oder so. Das angebotene Hotel liegt weit ausserhalb des Stadtzentrums, und man kommt entweder in Stansted oder Luton an, die Flughäfen liegen ebenfalls weit draussen vor der Stadt (teure zusätzliche Transferkosten). Ankunft am 1. Tag abends, Rückflug am 3. Tag morgens. Also eigentlich hat man nur zwei Tage in der Stadt. Das ist doch alles Mist, dachte ich.

Bei meinem Wunschdatum und dem uns nächstgelegenen überhaupt verfügbaren Flughafen Köln war ich auf einmal bei einer Summe von 489,-€. Nix Schnäppchen mehr.

Dazu kommt der Zeitfaktor, und erstmal zum Flughafen und wieder zurück kommen, stundenlang vorher da sein, alles blöd.

Die praktischste Lösung war wieder, wie bereits zwei Jahre vorher, der ICE bis Brüssel, und dann weiter mit dem Eurostar. Morgens um 7 hier vor der Haustür in die Bahn, mittags um 12 Ortszeit in Kings Cross St. Pancreas aussteigen, mitten im Zentrum von London. Das Ganze zum DB Sparpreis von 150,-€, inklusive Sitzplatzreservierung. Im Brüssel erfolgt bereits die Einreisekontrolle für England, deshalb plant die Suchmaschine der Deutschen Bahn gleich eine gute Stunde Transitzeit mit ein.

Den Bahnhof Kings Cross St. Pancreas in London muss man gesehen haben, ob man mit der Bahn anreist oder nicht. Hier sieht man die Rückseite, Harry Potter Fans wird die Fassade sicher bekannt vorkommen.

Überhaupt, es wird in diesem Jahr 20 Jahre Harry Potter gefeiert!

Kings Cross St. Pancreas London

Kings Cross St. Pancreas London

Unser Hotel in London, günstig und empfehlenswert

Wir wohnten im Mowbray Court Hotel.  Es liegt sehr gut erreichbar um die Ecke der U-Bahn-Station Earls Court. Die Gegend ist ganz passabel, es gibt kleinere Supermärkte, Restaurants und Pubs in diesem Viertel. Gebucht hatte ich über das Portal agoda.com, dort gab es den günstigsten Preis für das Hotel.

Mowbray Court Hotel London

Mowbray Court Hotel London

Mowbray Court Hotel London

Sehr praktisch, besonders wegen der Hitze in der Stadt, fanden wir Kaffee und das Gratis-Wasser in der Lobby. Wir haben uns jedes Mal Wasser mitgenommen, wenn wir unterwegs waren. Im Zimmer gab es auch jeden Tag Wasser, Kaffee und Tee.

Irgendwie habe ich vor lauter Instastories-Videos filmen vergessen, ein Foto vom Zimmer zu machen. Es lag unterm Dach in der 4. Etage, war klein, aber sauber und praktisch eingerichtet. Wir hatten ein Zimmer mit zwei Einzelbetten, die allerdings recht schmal waren. Für Paare oder große Menschen ist wahrscheinlich ein Zimmer mit Doppelbett besser. Das Bad war neu, und winzig, aber mit Regendusche. Zu zweit drin könnte es eng werden, deshalb genug Zeit einplanen, um das Bad nacheinander zu benutzen 😉

Das Fenster war zu öffnen, das finde ich als Frischluftfanatiker in der Nacht sehr wichtig.

Mowbray Court Hotel London

Da das Frühstück im Zimmerpreis inklisive war, haben wir am ersten Morgen dort gefrühstückt. Sagen wir mal so: man kann, muss aber nicht. Toast, Obst, Croissants, Müsli, Saft usw. Marmelade, Honig und Käse abgepackt, man wird satt.

Essen und Trinken in London

Am zweiten Tag haben wir uns allerdings etwas gegönnt und haben bei Le Pain Quotidien in Covent Garden gefrühstückt.

Breakfast Le Pain Quotidien Covent Garden London

Le Pain Quotidien Covent Garden London

Ich muss gestehen, dass wir uns zwar einiges vorgenommen hatten zum Thema Essen, aber es war einfach viel zu warm dafür! So mussten die klassischen Fish & Chips, die es in fast jedem Pub gibt, genau so auf den nächsten Besuch verschoben werden, wie die Bubble Waffles, die es an den zahlreichen Food Trucks gab.

The Covent Garden Pub London

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Direkt auf dem Weg zwischen der U-Bahn Station Earls Court und unserem Hotel gab es eine Filiale von Pret A Manger, die kannten wir schon aus den USA und es gibt sie in London fast an jeder Ecke. Alles organic, also Bio, und zum Mitnehmen oder dort essen, sehr praktisch, nicht teuer und gut.

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Als bekennende Burger-Esser und Five Guys Fans mussten wir selbstverständlich auf dem Weg zwischen Picadilly Circus und Leicester Square am ersten Abend zuschlagen. Ich hatte so einen Hunger, dass ich den Burger VOR dem Essen nicht fotografieren konnte, sorry 😉 Wir finden, Five Guys hat die besten Burger und Fries!

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Bekanntermaßen gibt es eine wirklich große Auswahl an Restaurants verschiedenster Richtungen in London. Lange vorbei sind die Zeiten, als die englische Küche aus Shepherds Pie und grünen Erbsen zu Fish&Chips bestand. Heute findet sich für jeden Geschmack und Geldbeutel etwas. Wir haben zum Beispiel bei Vital Ingredient mittags gegessen. Das Konzept der Franchise-Restaurants wurde von verschiedenstem Street Food inspiriert, unser Salat (den man sich selbst zusammenstellt) war gut und sehr frisch.

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Hier kamen wir eher zufällig vorbei und da es zu heiß zum Essen war, wurde ein Dutzend der köstlichen Krispy Kreme glazed Doughnuts in der Bahn mit nach Hause geschleppt. Mein Sohn freute sich und als ich den Hund spätabends nach unserer Heimreise bei ihm in der Stadt abholte, stand er schon mit der Tupperdose bereit. Also der Sohn, nicht der Hund 😉

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Sightseeing in London, aber nicht zuviel

Meine Tochter hatte sich für ihren ersten Besuch in London gewünscht, nicht „nur“ das Touristenprogramm abzuspulen, sondern einfach herumzulaufen und zu schauen (und zu shoppen, dazu kommen wir gleich noch). Ich hatte mir einige Tipps zu London auf mein Pinterest Board gepinnt, aber die 10 most instagrammable places sind es dann doch nicht geworden. Das Kind war eh schon genug genervt von meiner Fotografiererei und den Instastories parallel. Da ich den Reserveakku der großen Kamera zuhause vergessen hatte, fiel das mit dem richtig gut Fotografieren am zweiten Tag sowieso flach, schlechte Planung, Frau Haane!

In jedem Fall lieben wir aber die Sicht von oben, in jeder Stadt gibt es ja bestimmte Aussichtspunkte, die wir gerne ansteuern.

Man sagt, von hier oben hat man eine tolle Sicht auf die Stadt. Aber bei 31 Grad im Schatten hatte ich doch Bedenken, die 311 Stufen zum Monument hinaufzusteigen. Als wir hier an der U-Bahn Station Monument ausstiegen, fühlte ich mich ein wenig an Boston erinnert, der Kontrast von alten und neuen Gebäuden direkt nebeneinander fasziniert mich einfach.

Monument London

London Financial District

Einen besonderen Kontrast zu den modernen Gebäuden rundherum bildet Leadenhall Market, zweifelsohne werden Harry Potter Fans hier die Diagon Alley, die Winkelgasse aus dem Stein der Weisen, erkennen. In seiner jetzigen Form wurde der Komplex 1881 errichtet und ist sicher auch am Abend nett, mit Restaurants, Bars und kleinen Geschäften.

Leadenhall Market- Londons Winkelgasse

Leadenhall Market- Londons Winkelgasse

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Ohne Mengen von Cold Brew Eiskaffee und Wasser hätten wir übrigens die Tage nicht überstanden, wir sind so viel gelaufen! Die Hälfte fast unterirdisch, denn auch die Fußwege in den Stationen der Tube, so wird die U-Bahn in London genannt, sind lang. Aber Starbucks oder Costa Coffee gibt es zum Glück an fast jeder Ecke. Und jede Menge der angesagten Läden, wo die Hipster und Insta-Queens sich ihre grünen Detox-Drinks holen.

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Zurück zum Thema Aussicht von oben, der Skygarden wartet!

Für den kostenlosen Besuch des Skygarden musste man vorab online einen Slot reservieren, ich hatte am Abend vorher vom Handy aus die Zeit von 10.30 Uhr reserviert. Man darf mit dem auf’s Handy gesendeten (oder ausgedruckten) Ticket eine Stunde oben bleiben. Wegen verständlicher Sicherheitsmaßnahmen wird nach Einlasskontrollen jeweils nur eine bestimmte Anzahl Besucher zugelassen. Man kann bis zu zwei Monate im voraus reservieren.

Atemberaubende 360 Grad Sicht von der Glaskuppel aus! Man kann an einer Seite auch nach draussen, es gibt ein Cafe und Restaurant und die Pflanzen werden ständig benebelt. Urban Jungle sozusagen, hoch über der Stadt.

Skygarden London

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The Gherkin View from Skygarden London

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Tower Bridge view from Skygarden London

Einige der wichtigsten Sehenswürdigkeiten Londons haben wir aber doch mitgenommen, das musste sein. Und ist ja auch mit dem guten Verkehrssystem kein Problem.

Westminster Abbey, Buckingham Palace, Parliament Square mit Big Ben und Kensington Palace mit dem traumhaft schönen white Garden, der zu Ehren von Princess Diana in diesem Jahr angelegt wurde. Kensington Palace war der Wohnsitz der Prinzessin und wird jetzt von Sohn William und seiner Kate genutzt. Leider haben wir sie nicht gesehen, aber der Park und Kensington überhaupt sind immer einen Besuch wert.

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Im Kensington Gardens Park befindet sich die Serpentine Gallery. Dort wird jedes Jahr als Kunstobjekt ein neuer Pavilion errichtet. In diesem Jahr wurde der Serpentine Pavilion von Diébédo Francis Kéré gebaut. Meine Tochter hatte bereits in der Neuen Pinakothek in München eine Ausstellung des mit vielen Preisen ausgezeichneten Architekten aus Burkina Faso gesehen und war enttäuscht, dass der Serpentine Pavilion 2017 erst am Tag nach unserer Abreise offiziell eröffnet wurde. Wenigstens von draussen konnten wir ihn aber sehen.

Serpentine Pavilion 2017 London

Am ersten Abend ging es noch schnell zum Tower und der Tower Bridge, das ist ja die Brooklyn Bridge von London sozusagen. Einmal drüberlaufen muss einfach sein. Da es tagsüber so heiß war, genossen wir die Stimmung am Wasser und den frischen Wind auf der Brücke.

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Shopping in London

Das ist aufgrund der Preise nichts, was man unbedingt machen muss, aber manche Sachen gibt es eben zuhause in Deutschland nicht. Zum Glück war aber schon fast überall SALE, so ein Zufall. In der Carnaby Street gab es die Superga Sneaker mit Studentenrabatt. Auch sonst ganz nett zum Bummeln, die legendäre Straße.

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Und kein London-Besuch ohne Anthropologie! Alleine wegen der Dekorationen staune ich jedes Mal. Und es war auch SALE. Der Vorteil der Zugfahrt ist ja auch, dass es kein wirkliches Gepäcklimit gibt, ein paar kleine Schälchen mussten also mit. Bei den Tassen habe ich mich schweren Herzens zurückgehalten, ich kann bald einen Tassenshop eröffnen.

Anthropologie London Regent Street

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Ganz niedlich fanden wir diese kleine Straße, Cecil Court im Stadtteil Westminster. Nette kleine Vintage Shops. Mir hatte es das U-Bahn Schild in diesem Laden mit wunderschönen alten Prints und Karten angetan, aber da es ein Original aus den 70ern war, kostete es ohne Rahmen 1400,- Pfund, leider nein.

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Meine Freunde, die kurz vorher in London waren, hatten zufällig in einer kleinen Seitenstraße Blade Rubber Stamps entdeckt, klar, dass ich dort vorbei musste. Und natürlich habe ich auch etwas gekauft, man findet ja immer etwas in diesen Shops 😉

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Bei GAP war alles reduziert, sehr fein, Tüte voll. Und mir fiel dieses Statement auf, starke Sache! Ein Model mit Kopftuch wirbt für dieses Label aus den USA, das für junge sportliche Mode steht. Gerade jetzt sind solche Aussagen, wenn auch indirekt, wichtig.

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Was ich nicht gekauft habe?

Das hier, gesehen bei M+S Food. Leider waren wir da auf dem Weg ins Theater und später hab ich es vergessen. Beim nächsten Mal muss das mit!

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Musical in London

Das muss einfach sein. Hierzulande ist das Angebot an Musicals ja eher bescheiden. Wir sind große Musical Fans! Ich habe in London schon Phantom der Oper, Les Miserables, Book of Mormon und Sunset Boulevard gesehen. New York und London bedeutet deshalb immer auch Oper, Musical oder wenigstens Kino.

Meine Tochter wollte gerne Dreamgirls sehen, da sie den gleichnamigen Film schon super fand. Wir kauften die Karten in der Ticket Booth am Leicester Square Tickets für den nächsten Abend. Kosten: 21 Pfund pro Ticket, Grand Circle Plätze. Sehr sehr weit oben, aber es gibt Ferngläser, kein Problem. die Hauptrolle (Effie White) wird von Amber Riley gesungen, bekannt aus Glee. Ein solches Stimmvolumen habe ich lange nicht gehört, sensationell! Das Musical ist an die Geschichte der Supremes und Diana Ross angelehnt. Da es über mehrere Jahrzehnte geht, haben  die Darsteller so oft die Kostüme und Perücken gewechselt, dass einem schwindelig wurde. Die Tanzszenen und die Inszenierung, grandios.

Es herrschte strengstes Fotografierverbot, und auf die Einhaltung wurde ständig von hinten geachtet, keine Chance für heimliche Bilder. Nicht, dass ich es nicht gerne versucht hätte 😉

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London per U-Bahn und Bus

In den unterirdischen Gängen der Tube und der älteren Wagen der Picadilly-Linie, mit der wir überwiegend gefahren sind, herrschte aufgrund der Hitzewelle über 40 Grad. Keiner hat sich aufgeregt, keiner hat rumgemeckert. Wir sind ja nicht in Deutschland. Auch in den Geschäften war es teilweise recht heiß, man merkte eben, dass Gebäude in England normalerweise nicht, wie in den USA, so drastisch mit Klimaanlagen ausgestattet sind. In den neueren Waggons der District Line z.B. war es angenehmer, weil es klimatisiert war.

In den bekannten roten Bussen gibt es anscheinend auch keine Klimaanlage, ich sitze übrigens am liebsten oben in der ersten Reihe. Für eine solche Sicht kann man schon mal schwitzen.

Wenn man länger als einen Tag in London ist, empfielt sich die Oyster Card. Eine Prepaid Karte, die man gegen 5 Pfund Kaution an jedem Ticketautomaten bekommt und immer wieder aufladen kann. Sehr praktische Sache! Man zieht die Karte beim Betreten und Verlassen der Stationen über ein Lesegerät und verfährt so sein Guthaben. Wir haben pro Person ca. 25 Pfund verfahren in knapp drei Tagen. Natürlich haben wir die Karten NICHT zurückgegeben vor der Abfahrt, gehen sie nicht über Los, kassieren sie nicht ihre 5 Pfund und das Restguthaben wieder ein. Schlicht vergessen. Aber es verfällt ja nichts, bei der nächsten Londonreise denke ich SICHER daran, die Karten mitzunehmen 😉

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Zum Abschluss noch ein Wort zur Sicherheitslage in London.

Nach den Nachrichten der letzten Wochen war mir schon ein wenig mulmig, man kann das einfach nicht komplett ausblenden. In der Stadt war eine starke Polizeipräsenz spürbar, aber nicht bis an die Zähne bewaffnet, so wie ich es eine Woche vorher in Hamburg bemerkt hatte.

Es gab Absperrungen im Regierungsviertel und um den Buckingham Palace. Aber das war es auch schon. Die Stimmung war völlig normal, die Leute freundlich und ruhig. Hätte mir nicht ständig jemand ein gut gemeintes „passt auf euch auf“ auf’s Handy geschickt, hätte ich nicht weiter darüber nachgedacht.

Apropos Handy, kein Netz in der U-Bahn, kein WiFi, die Leute lesen Zeitung! Ein ungewohntes Bild.

Und das hier.

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Jetzt habe ich das Wichtigste zusammengefasst, hoffentlich habt ihr durchgehalten?

Eigentlich wollte ich ja den Beitrag in zwei Teilen schreiben, aber die Idee kam mir erst zu spät, als ich schon fast alle Fotos hochgeladen hatte. Tja, wenn man einmal im Flow ist und Zeit hat, muss man das ausnutzen. Wenn ihr Fragen oder Anmerkungen habt, freue ich mich über Kommentare! Und auch sonst natürlich, wenn euch der Beitrag gefällt zum Beispiel 😉

In jedem Fall finde ich es wunderbar in Europa so zentral zu wohnen, dass man schnell in Paris, London oder Berlin ist. Und ich hoffe, dass dieses Brexit-Theater das schnelle und unkomplizierte Reisen mit Personalausweis nicht schwieriger oder teurer macht.

Denn ich möchte noch öfter nach London, vielleicht auch mal zur Vorweihnachtszeit.

Habt eine gute Woche!

Ales Liebe

Barbara

Allgemein Allgemeines Blogging Reisen Unterhaltsames

Wie ich die schwarze Sau im BLOGST Barcamp kennenlernte

12. Juni 2017

Tja, diese Art von Überschrift ist ein wenig clickbait. Kann man machen, aber warum eigentlich? Oder warum nicht?

Ich hab's mal wieder getan, mir etwas gegönnt, einen Tag mit Herzensmenschen in Hamburg. Geht auch als Weiterbildung in Sachen Bloggen durch. Es hat sich viel verändert, in den fast 11 Jahren, in denen ich aktiv blogge und Blogs lese. Darüber, und über große Bloggerkonferenzen hatte ich ausführlich schon im März geschrieben. Genauso wie über's BLOGST Barcamp 2016. 

Es war klar, dass ich mich deshalb auf das BLOGST Barcamp 2017 freute, das fand vorgestern in Hamburg statt. Vielleicht habt ihr schon ein paar Eindrücke in meinen Insta-Stories gesehen. Nach einer stressigen fünfstündigen Autofahrt im Starkregen war ich froh, meine Tasche und mein Auto am späten Freitagnachmittag im Motel One Hamburg Alster parken zu können. Ganz zufällig war meine große Tochter zum gleichen Zeitpunkt beruflich in Hamburg, ich sehe sie nur alle paar Wochen und fand es klasse, dass wir uns abends auf der Schanze treffen konnten.

Klar, dass sich das Jungvolk "auf der Schanze" am wohlsten fühlt. In Omas Apotheke haben wir gut gegessen, und die Zoë 2 Sofabar kann ich euch empfehlen, ein witziger Laden für Drinks (Gin-Rhabarberschorle, sehr fein!) und die Einrichtung ist unbeschreiblich.

Am nächsten Morgen startete das BLOGST Barcamp im Werkheim in Altona, es wurden Erinnerungen wach an die erste BLOGST Konferenz! Die fand nämlich 2012 auch dort statt.

BLOGST Barcamp 2017 Tchibo

So ein Barcamp lebt in erster Linie von den Menschen, die daran teilnehmen, finde ich. Natürlich ist auch gute Planung und Organisation wichtig, die Veranstalterinnen Ricarda von 23 qm Stil und Clara von Tastesheriff hatten wieder ganze Arbeit geleistet und für die 100 Teilnehmer alles perfekt vorbereitet. DANKE DANKE DANKE ihr Beiden, es war grandios!!

(Bei der Gelegenheit, ich finde die Titulierungen von Bloggern hören sich ja immer wie Adelstitel an, XY von ZZ, aber so spricht man in der Szene voneinander, gestatten, Barbara von Scrap-Impulse, hihi !)

Zu Beginn eines Barcamps melden sich Teilnehmer, die Lust haben, ihr Wissen zu teilen. Dieses Mal lag der Schwerpunkt eindeutig auf reinen Bloggerthemen, im Vorjahr gab es im Gegensatz dazu mehr DIY Sessions zum Mitmachen.

Man merkte schon recht früh, wie intensiv sich viele Blogger zurzeit mit dem Thema Blog und Social Media auseinandersetzen. Es ist vieles im Umbruch und durch die scheinbar immer stärkere Jagd nach Klicks, Reichweite und weiteren Zahlen fragten sich etliche der Teilnehmer, wie man mit diesem "Druck" umgeht.

BLOGST Barcamp 2017
Jeder der Lust hat, eine einstündige Session zu machen, stellt sein Thema vor. Alles wird gesammelt und in eine zeitliche Reihenfolge gebracht. Wie man auf dem Plan sieht, hat der Teilnehmer die Qual der Wahl, man würde sich am liebsten vierteln, um alles mitzumachen!

BLOGST Barcamp 2017

Meine erste Session war die der liebenswerten und erfrischend ehrlichen Carolin von the blogbook. Sie zeigte durch viele Beispiele, wie gutes Storytelling geht. Ich hätte am liebsten direkt einige meiner älteren Beiträge aufpoliert. Sie hat über ihre Eindrücke des Tages bereits gebloggt. Klickt euch unbedingt rüber zu ihr, denn sie beschreibt ganz wunderbar die Emotionen, die bei einem Netzwerktreffen der BLOGST-Mädels wachwerden, auch bei mir.

Bloggen ist eben nicht nur alleine von zuhause seine Gedanken ins Web zu schicken, sondern Gedanken miteinander teilen und eine Art Lebenseinstellung (neudeutsch Lifestyle)

In den Pausen wurde von den Sponsoren Tchibo und Magnum dafür gesorgt, dass der Koffein- und Zuckerspiegel im richtigen Level blieb. Bei Tchibo gibt es übrigens seit heute die Travel Cups (mein blauer aus dem Goodie Bag ist oben im Bild), wiederverwendbar und mit der passenden Aufschrift. Wenn ihr mit dem eigenen Becher euren Kaffee oder Latte kauft, spart ihr jedesmal 10 Cent und tut Gutes für die Öko-Bilanz. Ich habe das übrigens auf der Rückfahrt gleich bei McCafe auf der Autobahn ausprobiert, denn dort gilt das Konzept des eigenen Bechers auch und mein Tchibo-Becher wurde mir ohne Probleme gefüllt, für 10 Cent weniger als der MD-Wegwerfbecher auf der Hinfahrt 😉

Der neue Tchibo Blonde Roast trifft genau meinen Geschmack, er schmeckt mild und sanft, ich mag zu starke Röstungen nicht so sehr. Und das Magnum Double Raspberry, göttlich! Ich hätte so gerne auch die Session von Tchibo über den neuen Filterkaffee-Hype mitgemacht, aber man kann sich nicht teilen, seufz.

BLOGST Barcamp 2017 Tchibo

BLOGST Barcamp 2017 Magnum Double Raspberry

Meine zweiten Session, Thema "Über den Blog in die Agentur" betraf mich jetzt nicht persönlich, da ich im Gegensatz zu vielen jungen Bloggern nicht auf Jobsuche bin oder beruflich bloggen möchte.

Aber Anja vom Blog das Tuten der Schiffe hat eine so tolle Persönlichkeit und Lebenserfahrung, dass ich mir ihre Session mit Ideen und Inspiration einfach anhören musste. Ein großes Thema bei Bloggern ist die Zusammenarbeit mit Marken und Firmen, Kooperationen eingeschlossen. Faire Bezahlung und Anerkennung der Arbeit des Bloggers ist nur ein Aspekt (mal nebenbei, alles in allem stecken auch z.B.in diesem Blogbeitrag mindestens 5-6 Stunden Arbeit) .

Dazu hatte Anja viel zu sagen und beleuchtete das Thema von beiden Seiten. Als Sozialpädagogin in eine Agentur zu wechseln, sie hat über ihren Blog diesen Weg gefunden. Das zeigt wieder mal: man kann das Hobby zum Beruf machen, man sollte einfach mal out of the box denken und man sollte sich was zutrauen!

In den Sessions entsteht meist ein reger Austausch zwischen allen Beteiligten, jeder trägt durch Fragen oder eigene Erfahrung dazu bei, dass man IMMER aus einer Session etwas mitnimmt, ich finde das genial.

Mittag!

Vor lauter Quatschen und "ach, du bist das, wie schön dich kennenzulernen, ich folge dir schon länger …" und "wie toll, dass wir uns mal wieder sehen" kommt man kaum zum Essen, dabei war das von Osterdeich gelieferte Lunchbuffet köstlich.

BLOGST Barcamp 2017Nächste Session: Pinterest! Meine Hassliebe. Ich liebe Pinterest und nutze es selber sehr gerne für Rezepte, Reisen und DIY Ideen. Natürlich auch für Scrapbooking-Inspiration. Aber. 

Ich müsste meine eigenen Pinterest Boards mal aufräumen, sortieren, besser beschriften! Hmpffff, das schiebe ich schon länger vor mir her, weil die Zeit immer zu knapp ist. Dank der praktischen Tipps der erfahrenen Pinner Clara und Ricarda hat mir ihre Session einen kleinen A….tritt verpasst, ich mach mich da jetzt mal ran! Wenn der nächste Scrap-Impulse Workshop am Sonntag vorbei ist, oder so …

Pinterest nutze ich gerade in den letzten Tagen mal wieder sehr intensiv, weil ich zwei Reisen plane und darum speziell nach Tipps suche. Wenn ihr auf meine Boards schaut, könnt ihr vielleicht so erraten, wohin es geht, was ich gerade intensiv pinne 😉

Aber muss man jetzt über seine Pinterest Beiträge unbedingt Overlays machen? Noch mehr Zeit aufwenden? Oder wird dadurch, dass man es immer häufiger so sieht, der Druck zum mitziehen aufgebaut? Wie bekomme ich mehr Traffic von Pinterest auf den Blog? Fragen über Fragen.

Macht euch frei von diesem Druck, findet euren Weg, eure Sprache, euer Tempo.

Hach, den Tipp mochte ich besonders. Er war öfter zu hören, und eigentlich stimmt es ja. Authentizität und Freude am Bloggen sind mit die wichtigsten Zutaten für Erfolg.

Der Satz des Tages (für mich) kam allerdings in der nächsten Session, an der ich teilnahm. Andrea und Gila, die zusammen den Blog Wardrobestories schreiben, gaben fünf Tipps für bessere Bilder auf unseren Social Media Seiten. Die beiden gehören zu meinen Herzensmenschen in der Blogosphäre! Mit Andrea hatte ich bei meinem letzten Besuch in Hamburg ein sehr entspanntes und tolles Fotoshooting, sie ist einfach cool und hat eine unkomplizierte Art zu fotografieren.

 

BLOGST Barcamp 2017

BLOGST Barcamp 2017 Andrea Heinsohn Photographie

Zitat Andrea Heinsohn: "Fotografiert mit eurem Herzen". Einfach und gut, oder? Und auf die Frage: womit bearbeitest du deine Fotos, sagte sie: "macht doch gleich ein geiles Foto! Dann braucht ihr nix zu bearbeiten!" Tscha.

Unter dem Hashtag #wasnhierlos wurde auf Twitter verbreitet: Einfach öfter mal die Linse vom Smartphone mit einem Brillenreinigungstuch saubermachen! Da muss ich mir wirklich an die eigene Nase packen, ich vergesse das so oft und wundere mich, warum die Fotos einen Schleier haben.

Gila ist Social Media Fachfrau und gab und Tipps für kurze prägnante Texte zu den Fotos, speziell für Instagram. Durchschnittliche Verweildauer pro Bildtitel bei Instagram: 1,5 Sekunden. Entweder packt man in der Zeit den Leser oder er ist weg. Deshalb: geiles Foto, dann klappt das besser.

So, kurz vor fünf beim Barcamp, letzte Session für mich und jetzt kommt endlich die schwarze Sau ins Spiel. Ha, ich wette, der Titel dieses Beitrages hat euch neugierig gemacht.

Britta, a.k.a. Frau Glasgeflüster, bot eine Session zum Thema Einkochen und Schnappes machen an. Einkochen, die Zeiten sind für mich vorbei. Aber lecker Likörchen schnell selbermachen, da bin ich dabei!

BLOGST Barcamp 2017 Lakritzlikör

Ich glaube das ist so ziemlich das einfachste Rezept, das ich seit langem zubereitet habe, ihr findet den Lakritz Likör Schwarze Sau bei Britta auf dem Blog. Inzwischen ist er sicher richtig durchgezogen, morgen werde ich mal die Nachbarn zu Testern machen 😉 Weil es so flott ging und wir während der Session so nett plauderten, habe ich noch einen zweiten Likör produziert, mit Eisbonbons. Wird auch morgen probiert, ich bin gespannt.

BLOGST Barcamp 2017 Bridge&Tunnel Bag

Ich hatte etwas Respekt vor der Rückfahrt nach Hause, als das Barcamp gegen halb sieben vorbei war. Deshalb verzichtete ich schweren Herzens auf das Abendessen mit den Mädels. Nach vielen Umarmungen und Verabschiedungen ging es auf die Autobahn, ohne Stau und mit einer on the go Kaffeebetankung (s.o.) war ich zu meinem Erstaunen viereinhalb Stunden später bereits zuhause. Warum geht das nicht immer so easy?

Ich hoffe, euch hat der kleine Blick hinter die Kulissen eines Blogger-Barcamps interessiert. Der Blogger an sich ist ja eine Spezies, die es in gefühlten tausend Varianten gibt. Blogger ist inzwischen sogar eine Berufsbezeichnung, wer hätte das vor einigen Jahren gedacht.

Bloggen hat mein Leben unglaublich bereichert, die Vernetzung mit so vielen tollen Menschen inspiriert mich immer wieder auf's Neue.

Und wenn ihr Leser da draussen weiter hier gerne vorbeischaut, wird das sicher noch lange so bleiben.

Danke auch dafür, ich kann es nicht oft genug sagen, ihr macht das alles möglich. 

Bloggen ist teilen, Bloggen ist das Gegenteil von Alles für sich behalten.

So ist das.

Alles Liebe

Barbara

 

Reisen

Reisetipp: Das Messner Mountain Museum in Bozen, Südtirol

7. Juni 2017

Heute gibt es mal wieder einen kleinen Urlaubstipp vom mir. In den letzten Monaten konnte ich nicht viel dazu schreiben. Das Thema Urlaub war in 2016 gar keins, ich konnte nicht großartig verreisen. Aber in diesem Jahr sieht das zum Glück wieder besser aus, yay! Noch zwei Städtereisen stehen auf dem Programm, eine auf der Insel und eine auf einer weiter entfernten Insel, mehr verrate ich heute noch nicht.

Zurück zur Überschrift, ich tendiere ja oft zum Abschweifen 😉

Als wir Ende März unseren jährlichen Skiurlaub mit der Familie in Racines in Südtirol verbrachten, hatten wir fast frühlingshafte Temperaturen. Was oben auf den Pisten ab mittags nicht so prickelnd für die snowboardfahrenden Kinder war.

Nachmittags haben wir deshalb Ausflüge in die Umgebung gemacht, statt nur mit Bombardino beim Apres Ski abzuhängen.

Über einen Ausflug nach Bozen erzähle ich euch heute ein wenig. Die Stadt Bozen ist wunderhübsch, hat ein wenig italienisches Flair und wir konnten bei schönstem Sonnenschein im T-Shirt am frühen Abend durch die Fußgängerzone mit Straßencafes bummeln. Vorher waren wir in Sigmundskron, genauer gesagt im Messner Mountain Museum Firmian. Die Burg ist eine der ältesten Burgen Südtirols und das Museum ist, ohne die Strukturen der Burgruine zu verändern, integriert.

Das Messner Mountain Museum Firmian

Das von Reinhold Messner initiierte Messner Mountain Museum umfasst eine sechsteilige Museumsstruktur, wobei jedes Haus, wie ein Satellit, jeweils einem Teilthema gewidmet ist. Im Zentrum steht dabei das MMM Firmian, in dem es um die Entstehung, Besteigung und Verwitterung der Berge geht. Die Burg ist eine der ältesten Burgen Südtirols und das Museum ist, ohne die Strukturen der Burgruine zu verändern, integriert.

Die Symbiose von Natur, alten Burgmauern, Stahl, Glas und Eisen fand ich faszinierend. Dazu Fundstücke aus dem Himalaya, Bergsteigerausrüstungen und Bildern, Fotos und Kunstobjekten. Sehr beeindruckend! Die Sicht auf Bozen und die Berge runden das Erlebnis ab.

Messner Mountain Museum Firmian Bozen

Messner Mountain Museum Firmian Bozen

Messner Mountain Museum Firmian Bozen

Messner Mountain Museum Firmian Bozen

Messner Mountain Museum Firmian Bozen

Messner Mountain Museum Firmian Bozen

Messner Mountain Museum Firmian Bozen

Messner Mountain Museum Firmian Bozen

Messner Mountain Museum Firmian Bozen

Messner Mountain Museum Firmian Bozen

Messner Mountain Museum Firmian Bozen

Messner Mountain Museum Firmian Bozen

Messner Mountain Museum Firmian Bozen

Messner Mountain Museum Firmian Bozen

Messner Mountain Museum Firmian Bozen
In dem angeschlossenen Cafe habe ich übrigens die beste Zitronenlimonade meines Lebens getrunken! Die wird von einem Hersteller in Bozen abgefüllt, leider konnten wir sie anschliessend in der Stadt nicht kaufen, da die meisten Läden schon geschlossen hatten. Sonst hätte ich eine Kiste mit nach Hause genommen.

Und jetzt noch etwas für echte Hardcore Fans der Helge-Reinhold Story. Die mit den Schlittenhunden und den Barbie Puppen. Nur für Insider und eingefleischte Helge Schneider Fans, wohlgemerkt. Die verstehen diesen Witz, den meine Tochter unbedingt ins Gästebuch des Museums schreiben musste 😉

Messner Mountain Museum Firmian Bozen

Da wir nur kurz in der Gegend waren, ist es für uns bei dem einen der insgesamt sechs Museen geblieben. Aber dieses hier, das MMM Firmian auf Schloss Sigmundskron macht sehr neugierig auf die anderen fünf durch Reinhold Messner geschaffenen Museen.

Man sollte sich für den Rundgang durch das Museum, der eigentlich ein Parcours ist,  gute zwei Stunden Zeit nehmen, und auf jeden Fall die köstliche Zitronenlimo im Cafe probieren!

Und wenn es irgendwie passt, ist das Erlebnis bei schönem Wetter sicher am allerbesten, wir hatten Glück. Aber in Südtirol ist fast immer gutes Wetter, sagt man.

Danke für's Schauen und Lesen, ich freue mich, wenn ich eine Anregung geben kann und wenn ihr das Museum schon kennt freue ich mich sehr über eure Erfahrungen in den Kommentaren!

Alles Liebe

Barbara

 

Fotodruck Fotografie Fotografieren Mini Books Reisen Scrapbooking Shopping Tools und Werkzeuge Travel Journals

Die Polaroid Snap Touch, Sofortbildkamera und Sofortdrucker all in one, mein Test

1. Juni 2017

Falls ihr es noch nicht wusstet: ich liebe Reisetagebücher und mobile Fotodrucker! Die Beiden gehören für mich zusammen, denn nur in der Kombination ist ein zeitnahes dokumentieren on the road optimal möglich, finde ich.

Im Laufe der letzten Jahre habe ich (fast) alles, was an Sofortbildkameras und Sofortdruckern auf dem Markt ist, getestet. Meine ersten Fotodrucker für die Reise waren vor fast fünf Jahren die PoGos von Polaroid, seitdem wurden die mobilen Drucker immer leichter, kompakter und einfacher zu bedienen.

Polaroid Snap Touch Kamera Test

Auch für Events, Parties und andere Festivitäten eignet sich eine Sofortbildkamera super. Meine Kinder verschenken in ihrer Clique oft ein kleines Album, eine Kladde oder so etwas in der Art. Während der Fete wird dann mit ein wenig Masking Tape, Stift und der Sofortbildkamera ein Erinnerungsalbum für das Geburtstagskind erstellt, kommt super an! Besser und nachhaltiger als der obligatorische H&M Gutschein ist so etwas auf jeden Fall.Im Gegensatz zur reinen Sofortbildkamera, bei der man auf die Bildqualität relativ wenig Einfluss hat, bieten die neusten Modelle die Möglichkeit, die Fotos vor dem Druck zu bearbeiten. Oder Fotos mit dem Smartphone zu machen und über die Druckfunktion auszudrucken, noch besser.

Polaroid hatte uns für das Event Crop Am Rhein großzügigerweise mehrere Polaroid Snap Touch Sofortbildkameras zum Testen zur Verfügung gestellt. Die Gäste hatten viel Spaß damit und durch die einfache Menüführung konnte jeder auch ohne Bedienungsanleitung oder Einweisung in kürzester Zeit fotografieren und drucken.

Polaroid Snap Touch Kamera Test

Polaroid Snap Touch Kamera Test

Das Gerät arbeitet mit der Polaroid Snap Touch * Zero Ink Technologie. Man benötigt zum Ausdrucken der Fotos weder Toner noch Farbpatronen, sondern lediglich das passende ZINK Fotopapier, idealerweise ist das auch noch selbstklebend! Für Reisealben, Gästealben und dergleichen ist das natürlich superpraktisch. Mit der Kamera aufgenommene Schnappschüsse können sofort oder später ausgedruckt werden.

Ich hatte eine Polaroid Snap Touch bereits vorher zum Testen zur Verfügung und habe in zwei Travelers Notebooks damit Kurzreisen dokumentiert. Die Qualität der Ausdrucke finde ich für ein Reisealbum völlig ausreichend. Allerdings habe ich, statt die Cam zum Beispiel mit auf die Skipiste zu nehmen,  in diesem Winterurlaub oft mit dem Smartphone fotografiert und dann abends die Fotos ausgedruckt. Das Schöne ist ja, dass man bei diesem all in one Gerät die Wahl hat. Fotografieren und drucken, oder nur drucken.

Wie in analogen Zeiten, in denen Polaroidkameras auch keine mit Kleinbild vergleichbaren Bildergebnisse lieferten, haben die ca. 5 x 7 cm großen (selbstklebenden) Bildchen ihren ganz eigenen Retro-Charme.

Hier seht ihr Fotos, die ich vom Smartphone ausgedruckt habe.

Polaroid Snap Touch Kamera Test Reisealbum

Je heller die Originalbilder sind, desto besser wird der Ausdruck. Das ist jedenfalls meine Erfahrung mit den meisten  Sofortbildkameras oder Instant-Druckern. Die Bearbeitungsfunktionen der Kamera selber finde ich sehr eingeschränkt, deshalb habe ich meine Fotos, die ein wenig dunkel waren, schnell vor dem Drucken entweder direkt in der Bearbeitungsfunktion des iPhone oder mit einer Bildbearbeitungsapp aufgehellt (z.B. Snapseed).

Hier seht ihr das erstes Probebild, aufgenommen und gedruckt mit der Snap Touch. Easy peasy, ich hab sie aus der Verpackung genommen, umgedreht, click und print. Nix Beautyfilter 😉 .Meine Testkamera wurde mir aufgeladen geschickt, wenn man sie kauft, muss man den Akku erst kurz mit dem mitgelieferten Micro-USB-Kabel aufladen.

Polaroid Snap Touch Kamera Test

Polaroid Snap Touch Kamera Test

Sämtliche verfügbare Funktionen habe ich garnicht ausgetestet, man kann z.B. auch HD-Videos machen, in Passbild-, Selbstauslöser- und Serienbild-Modus fotografieren und vor dem Drucken seinen Bildern allerlei Filter, Emojis, Sticker und Rahmen zufügen. Brauche ich jetzt nicht unbedingt, aber für Teenies ist das sicher eine coole Sache. Auf dem Bild ganz oben im Beitrag habe ich den kleinen Osterhasen mal probeweise auf's Bild gedruckt, da das Bild während eines Oster-Kurztrips entstand. 

Die Gäste beim Event haben ihre mit der Kamera aufgenommenen Fotos direkt über den LCD Touchscreen ausgedruckt, der reagiert ein wenig schwerfälliger als man es vom Display des Smartphones gewöhnt ist, aber es klappt gut. Die Mädels konnten die Bilder so direkt mitnehmen und/oder in ihre Erinnerungsalben kleben.

Für den Druck von Smartphone Bildern benötigt man die kostenlose Polaroid Universal Print App. Wenn das Smartphone per Bluetooth mit der Sofortbildkamera verbunden ist, öffnet sich die App automatisch und man hat die Möglichkeit, aus der Fotobibliothek beliebig Fotos zum Drucken auszuwählen.

Mit einer Akkuladung konnte ich ca. 50 Bilder drucken. Im Lieferumfang ist ausserdem eine kleine Bedienungsanleitung, eine Handschlaufe und ein Paket mit 10 Blatt ZINK Fotopapier. Die Kamera gibt es in sechs Farben, wobei mir das edle Weiß am besten gefällt.

Das Polaroid ZINK Fotopapier * zum Nachkaufen gibt es auch im 50er Pack. So ergibt sich pro Bild ein Preis von ca. 0,50€, das finde ich jetzt nicht zu teuer.

Mein Fazit: eine witzige und für Reisen und Events praktische Sache!

Der einzige verbesserungswürdiger Nachteil ist aus meiner Sicht der aufklappbare Blitz an der Oberseite. Durch leichten Druck auf die kleine Klappe wird die Kamera auch eingeschaltet. Mir ist das unbeabsichtigt jedes Mal passiert, wenn ich die Kamera angehoben oder aus sonstigen Gründen in die Hand genommen habe. Pling pling, mit diesem Geräusch geht die Kamera dann an und ist nicht direkt wieder durch Einklappen des Blitzes auszuschalten, einige Sekunden muss man warten. Nervte etwas. Ich habe mir dann angewöhnt, die Kameras möglichst an den kurzen Seiten anzufassen, was bei meinen nicht allzu großen Händen etwas anstrengend war. Aber das war auch das einzig Negative, was mir aufgefallen ist.

Mir gefällt die Druckfunktion am besten, deshalb würde für meine persönlichen Bedürfnisse oder Vorlieben auch der Polaroid ZIP *Drucker genügen, der preislich günstiger als die Kamera liegt. Ich fotografiere unterwegs meist mit Smartphone oder großer Kamera und würde die Polaroid Snap Touch meist nicht in vollem Umfang ausnützen.

Aber für Events oder Familienfeiern und Parties ist es eine wunderbare Sache, den Gästen schnell und direkt die aufgenommenen Bilder schenken zu können. Selfies kann man übrigens auch super mit der Polaroid Snap Touch machen 😉

Polaroid Snap Touch Kamera Test

Bis Weihnachten ist ja noch ein wenig hin und für den Wunschzettel ist es noch zu früh, oder? Schade aber auch. Für Scrapbooker und Reisetagebuch-Schreiber ist diese Sofortbildkamera mit Drucker jedenfalls ein perfektes Geschenk, das mal als kleiner Tipp von mir 😉

In einem älteren Beitrag findet ihr übrigens noch meinen Test des Polaroid Zip .

Das war's für heute, am Wochenende (wahrscheinlich samstag) packe ich die Stempel in den Shop, meine große Kamera ist leider nicht in Ordnung und ich konnte jetzt die ganze Zeit keine vernünftigen Fotos machen, grrrrr…..örgs…mimimi!

Bis bald, lasst es euch gutgehen!

Alles Liebe

Barbara

Info | Die im Beitrag mit *Sternchen markierten Links sind Amazon Partnerprogramm Links. Bestellungen, die ihr darüber tätigt, unterstützen mich mit einem kleinen Provision bei meiner Arbeit für diesen Blog – ohne dass sie für euch einen Cent mehr kosten selbstverständlich. Dankeschön für eure Wertschätzung!

Las Vegas Reisen USA

Las Vegas Restaurants, Drinks und Entertainment

5. Dezember 2016

Fast genau vor einem Jahr war ich in Las Vegas. Wenn ich daran denke, stellt sich akutes Fernweh ein! Meinen Freundinnen geht es ähnlich, stellten wir vor ein paar Tagen fest.

Deshalb erzähle ich euch heute, lange überfällig, was wir ausser unseren Ausflügen zum Grand Canyon und zum Valley of Fire  (und ausgiebigem Christmas Shopping) sonst noch gemacht und erlebt haben.

Eins gleich vorweg, wir haben es nicht geschafft, auch nur einen Dollar zu verzocken! Unfassbar, oder? In Las Vegas!

Da läuft man dauernd durch die Casinos, auf dem Weg zum Essen, zum Shoppen, oder ins Bett (wir wohnten schliesslich auch in einem Casino). Und immer sagten wir: bald müssen wir mal spielen! Aber irgendwie hatten wir keine Zeit dazu , ha ha!

Dining out in Las Vegas

Direkt am ersten Abend waren wir im Carson Kitchen  In der Hipster Gastro Lounge von Starkoch Kerry Simon sind wir mit extrem guten Cocktails gestartet. Leider war es wie üblich schummerig in der Location, schmeichelhaft für den Teint aber sch….. zum Fotografieren.

Carson Kitchen Restaurant Las Vegas

Carson Kitchen Restaurant Las Vegas

Eine Spezialität im Carson Kitchen sind die sogenannten Social Plates, davon bestellt man eine Auswahl und teilt sie mit seinen Freunden am Tisch. Haben wir nicht gemacht, wir haben unsere Portionen alleine gegessen 😉

Carson Kitchen Restaurant Las Vegas

Ich hatte Tempura Green Beans und Kartoffeln mit Rosenkohl in Balsamicosahne, beides superlecker! Im Carson Kitchen schaut man beim Essen in die offene Küche, es gibt eine Dachterrasse und draussen eine Lounge mit offenem Feuer. Absolute Empfehlung!

Carson Kitchen Las Vegas

Ein Highlight war für uns die Tea Time im Mandarin Oriental Hotel. Wir kamen erst um kurz vor 16.00 Uhr, eigentlich war das fast zu spät, uns wurde zum Glück trotzdem noch Tee serviert. Wir schluckten kurz beim Blick auf die Karte, mal eben schlappe 38 US $ pro Person. Aber die nette Bedienung versicherte uns, dass wir auch zu dritt von zwei Portionen satt werden würden, also Augen zu und durch. Oder vielmehr Augen auf, der Blick auf die Stadt, während man den Tee schlürft und die feinsten Köstlichkeiten geniesst ist schon atemberaubend.

Tea Time Mandarin Oriental Las Vegas

Tea Time Mandarin Oriental Las Vegas

Tea Time Mandarin Oriental Las Vegas

Wir trauten uns kaum reinzubeißen in diese kleinen Kunstwerke. Ich mag das sehr, posh Tea Time mit kleinen herzhaften und süßen Snacks. Ein Gefühl von old school und etwas Besonderem.

Selbst vom Waschraum aus hatte man den Blick auf die Stadt, ich kann mich für schöne Waschräume in Restaurants sowieso immer begeistern. Das Mandarin Oriental ist der teuerste Luxusschuppen in Las Vegas, eine Oase der Ruhe ohne Casino. Hach, schön!

Mandarin Oriental Hotel Las Vegas

Gut gegessen haben wir im Searsucker, der  Bar im Caesars Palace Hotel, bevor wir dort abends eine Show besuchten. Wir hatten nur Hunger auf eine Kleinigkeit. Ich erinnere mich, dass ich in duck fat geröstete potato fries mit prosciutto dust und chipotle ketchup hatte. Und meine Freundinnen hatten Tomatensuppe und Tartar. Alles schmeckte! Und ich nervte meine Freundinnen mit der ständigen Fotografierei, es musste deshalb schnell gehen und ich habe nicht nur 1 a Fotos, aber so ist das.

Searsucker Bar at Caesars Palace Las Vegas

Searsucker Bar at Caesars Palace Las Vegas

Erfrischende und leckere Cocktails gönnten wir uns in der Vice Versa Patio Lounge des Vdara Hotels, man kann draussen am offenen Feuer sitzen. Ich sage: gönnten wir uns, weil, preiswert ist hier nix, nirgendwo, das ist so. Aber einmal im Jahr … 😉

Vice Versa Patio Lounge Las Vegas Moscow Mule

Zum Thema Frühstück, eigentlich war das keins für uns. Wir hatten im Preis unserer Übernachtungen im LINQ-Hotel jeden morgen ein Starbucks Frühstück, da wir es immer eilig hatten, nutzten wir das auch meist für einen Kaffe und ein Sandwich to go (im Auto). Das reichte uns. Und der Starbucks hat 24 Stunden geöffnet!

Starbucks Las Vegas

Aber einmal wenigstens wollten wir richtig fürstlich frühstücken, dazu wählten wir das Bouchon im Venetian Hotel. Dieser Hotelkomplex ist in seiner Größe und Gänze der Wahnsinn, Venedig im Kleinformat, und alles indoors. Genau während unseres Aufenthaltes fand dort die erste Debatte zu den Vorwahlen der Republikaner statt, CNN baute vor dem Hotel gerade auf und wenn ich jetzt darüber nachdenke, gab damals niemand Donald Trump eine Chance. Aber es kam ja bekanntlich alles anders …

Venetian Hotel Las Vegas

Im Hotel sollte man einen Rundgang machen, es ist wirklich sehenswert! Unser das Frühstück im französischen Bistro Bouchon war hervorragend. In der Bouchon Bakery unten vor dem Hotel kann man auch draussen ein kleines Frühstück zu sich nehmen, Pain au Chocolat wie in Frankreich. Und die großen Macaroons, göttlich! Wir haben uns für mein Geburtstagspicknik im Valley of Fire jeder einen gegönnt.

Bouchon Bakery Las Vegas

Bouchon Bakery Las Vegas

Venetian Hotel Las Vegas

Frühstück Bouchon Venetian Hotel Las Vegas

The Venetian Hotel Las Vegas

Den absoluten Wow-Moment gab es dann, als wir die Skyfall Lounge im Mandalay Bay Hotel betraten. Dieser Blick! Spektakulär!

Skyfall Lounge Mandalay Bay Hotel Las Vegas

Skyfall Lounge Mandalay Bay Hotel Las Vegas

Skyfall Lounge Mandalay Bay Hotel Las Vegas

Und die Cocktails waren großartig. Wir fühlten uns an diesem Abend on top of the world, mit diesem 180 Grad Blick über die Stadt und dem Gefühl, unsere anfangs verrückte Idee des Mädelstrips nach Las Vegas wirklich umgesetzt zu haben! Man kann in diesen Scheiben übrigens supergut Selfies mit Stimmung machen, ha ha!

Da wir wie gesagt viel auf der To Do Liste und Einkaufsliste hatten, mussten auch zwischendurch on the road mal schnelle Burger sein. Keine teuren Designer-Burger, sondern gute old fashioned frische Burger, zu normalen Preisen. Kalifornien-Reisende kennen ganz sicher die IN-N-OUT Burger, und es gibt auch in Las Vegas drei Locations.

In-N-Out Burger Las Vegas

New York Reisende kennen sicher Shake Shack aus dem Madison Square Park, die Burger und Shakes sind Kult. Im Hotel New York New York in Las Vegas gibt es eine Filiale von Shake Shack, und eine Brooklyn Bridge, und eine Lady Liberty!

Las Vegas

Shake Shack Las Vegas

Entertainment in Las Vegas

Zu diesem Thema könnte man viel erzählen, denn die Shows in Las Vegas sind legendär und ein Muss!

Für viele Entertainer ist es der absolute Gipfel der Karriere, einmal in Las Vegas aufzutreten. Wir hatten schon länger vor unserer Reise geschaut, wer zu dem Zeitpunkt da sein würde., denn vor Ort spontan Tickets zu bekommen ist eher unwahrscheinlich. Da ich zu der Zeit im totalen (Nashville auf Netflix) Country-Musik-Fieber war, bot sich die Show der Countrymusik-Superstars Reba McEntire, Kix Brooks und Ronnie  Dunn an, die treten jedes Jahr im Dezember in der Rodeo-Woche auf.

Überhaupt, die Wrangler National Finals, das sind die nationalen Meisterschaften, prägten während unseres Aufenthaltes das Stadtbild, Cowboys und die dazu gehörigen Ladies überall! Wir hätten uns gerne das Rodeo-Spektakel live angeschaut, aber es war ausverkauft und die Schwarzmarkt-Karten kosteten ca. 500,-$ pro Show, nö, das war uns dann doch zuviel.

Übrigens, was trägt der Cowboy, wenn er ins Casino geht? Jeans mit messerscharfen Bügelfalten.

Show Reba McIntire Las Vegas

Show Reba McIntire Las Vegas

High Roller

Ein großartiges Erlebnis ist die halbstündige Fahrt im 167 Meter hohen High Roller, den hatten wir direkt vor unserem Hotel, dem LINQ. Wir wählten unseren letzten Abend für die Fahrt, denn der Blick vom zurzeit höchsten Riesenrad der Welt über die glitzernde Stadt ist überwältigend. Die Kabinen sind groß, gut für Gruppen geeignet, und man darf seine Drinks selber mitbringen, praktisch.

High Roller Las Vegas

High Roller Las Vegas

High Roller Las Vegas

Michael Jackson One Show

Am Abend meines Geburtstages hatten wir Karten für die Cirque de Soleil Show Michael Jackson ONE.

Da fehlen mir jetzt echt die Adjektive, um diese Show zu beschreiben. Ich glaube es gibt nirgendwo auf der Welt so sagenhafte Shows wie in Vegas und es fällt schwer, sich zuhause am Computer schon lange vorher für eine Buchung zu entscheiden. Da wir drei Mädels die Musik von Jacko mögen wurde es diese Show. Die Mischung von Musik, Akrobatik, Tanz und Technik war wirklich atemberaubend. Zwischendurch wurde Michael himself mittels Holografietechnik (oder wie auch immer) auf die Bühne projiziert, es wirkte, als würde er lebendig zwischen den Tänzern tanzen. Unglaublich gut gemacht!

Natürlich war es sehr streng verboten, Fotos zu machen, hinter den Reihen liefen ständig Aufpasser, die darauf achteten. Ich hab heimlich mal ganz schnell das Handy unter der Jacke gezückt, man sieht es an diesem Schnappschuss. Aber ich hab wenigstens einen, ha !

Michael Jackson ONE Show Las Vegas

Freemont Street

Letzter Entertainment-Tipp für heute: An unserem ersten Abend in Las Vegas fuhren wir mit unserem Mietwagen in den älteren Teil von Las Vegas, nach Downtown, wo sich vor dem Bau der Mega-Resorts das Vergnügen abspielte.

Die Freemont Street Experience in Downtown Las Vegas ist eine überdachter Entertainment-Komplex, eigentlich ist die ganze Freemont Street überdacht. Es gibt auf mehreren Bühnen Live Musik, es gibt eine Lichtshow mit Musik an der Decke, die alle paar Minuten die Farben wechselt. Und SlotZilla, eine Zipline oben an der Decke, an der man liegend oder hängend einmal die Straße entlang sausen kann. Da die Schlange dort ziemlich lang war haben wir darauf verzichtet 😉

Freemont Street Las Vegas

Freemont Street Experience Las Vegas

Freemont Street Las Vegas

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Stichworte, die mir dazu einfallen: Touristen und Vergnügen, Ballermann und St. Pauli, Junggesellenabschied und Hangover eins und drei!

Ich habe da aus der Hüfte so einige Fotos geschossen, die sind eher zum Fremdschämen, stellte ich dann später fest (deshalb kann ich sie hier unmöglich zeigen). Während man dort ist, klappt einem die Kinnlade runter, man denkt: hui, das gibt es doch nicht wirklich? und drückt spontan auf den Auslöser. Vollschlanke Frauen, die im Nonnenkostüm oder Santa Claus Kostüm bar (und voll-)busig mit Herren auf der Straße posen, die Kumpels zücken die Handys.  Oder Frauen auf Mädelstour, die mit Pseudo-Chippendales posen, na ja, die hatten wenigstens Hosen an, die Kerle. Auf jeden Fall ist reichlich Action auf der Freemont Street, das muss man unbedingt gesehen haben! Alleine wegen des Publikums dort 😉

Und sonst?

Ich wiederhole mich wenn ich sage, dass Las Vegas im Dezember großartig ist! Es ist nicht so heiß wie im Sommer, nicht so voll und auch nicht so teuer wie im Sommer. Die Weihnachtsstimmung kommt auch spätestens, wenn man die grandiosen Dekorationen in den Shopping Malls und Hotels sieht.

Weihnachten in Las Vegas

Weihnachten in Las Vegas

Am staunenswertesten fanden wir die Winterlandschaft, die im Bellagio aufgebaut war. Die Wasserfontänen-Show vor diesem Hotel, die alle halbe Stunde mit Musik stattfindet, ist legendär und wir sind fast jeden Abend einmal den Strip (so wird der Las Vegas Boulevard auch genannt) rauf und runtergelaufen, um das Spektakel zu erleben.

Bellagio Hotel Weihnachten in Las Vegas

Bellagio Hotel Weihnachten in Las Vegas

Christmas at the Bellagio Hotel in Las Vegas

Bellagio Fountain Las Vegas

Und wenn ihr euch wundert, ich erwähnte schon, dass uns in der einen Woche Aufenthalt die Zeit für Casinos fehlte (andere fahren nur deshalb nach Vegas, ha ha). Wir sind aber natürlich durch viele Casinos gelaufen, weil man anders gar nicht in oder durch die Hotels kommt. Es ist ja schon interessant dort zu gucken.

Bei uns im Erdgeschoss des LINQ Hotel war 24 Stunden Casinobetrieb, unfassbar, was da morgens um sieben oder nachts um vier an den Automaten oder Black Jack Tischen hing, im Pyjama oder daneben im Glitzerfummel oder mit Cowboyhut. Und überall durfte man drinnen rauchen! Erstaunlich, wenn man das seit Jahren nicht mehr kennt. Ausser eben in Vegas, da ist alles etwas anders. Aber man roch nix und merkte nix, es roch immer frisch, die Abzüge müssen wahrscheinlich gigantisch was wegsaugen.

In den Casinos darf man nicht fotografieren (Ocean’s Eleven lässt grüßen), deshalb habe ich auch davon keine Aufnahmen, irgendwie schade.

Unfall? Überfall? Alles kein Problem, an jeder Ecke gibt es Anwälte auf gigantischen Werbetafeln, die holen alles raus für dich 😉

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Füße schmerzen von den High Heels? Oder im Partytrubel hast du die Schuhe verloren? Kein Problem, am Automaten im Hotel gibt es Ballerinas, 24 Stunden lang 😉

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Ich habe fast 2000 Fotos während der Reise gemacht und will euch hier nicht zu viel zumuten, es ist so schwer, sich bei der Auswahl für den Blog zu entscheiden. Mehr und ganz andere Fotos seht ihr im Bericht über unseren Helikopterflug am Grand Canyon, und über den Ausflug in den Valley of Fire State Park, beides als Tagestrips von Las Vegas aus gut zu machen.

Meine Freundinnen und ich, wir würden alle drei am liebsten sofort wieder nach Las Vegas fliegen, es war ein so unvergessliches Erlebnis, diese Woche letztes Jahr im Dezember. Und einer der schönsten Geburtstage, die ich jemals hatte. Der Schmerz über diese Horrorzahl 60 wurde so etwas abgemildert ….

Übrigens: diese Reise ist auch in meinem Dezembertagebuch 2015 dokumentiert, da könnt ihr auch sehen, wie die Speisekarten dieser Restaurants und Eintrittskarten der Shows gut aufgehoben sind. Und die letzten zwei Tage gibt es hier, mit der Geschichte, wie wir fast den Rückflug verpassten, eine Horrorvorstellung und rein zufällig ist uns das nicht passiert!!

Zusätzlich ist Einiges in einem extra Las Vegas Mini Album dokumentiert, da musste ich jetzt kurz nachlesen, denn Details vergisst man doch zu leicht bei dem, was man so alles im Kopp hat!

Unsere Reise hatten wir übrigens bei America Unlimited gebucht, wie immer war alles perfekt nach unseren Wünschen geplant, und das zu einem Superpreis. Ich kann diesen auf USA-Reisen spezialisierten Reiseveranstalter aus Hannover wirklich sehr empfehlen!

Jetzt zeige ich euch noch, was ich von dieser Reise für unseren Weihnachtsbaum mitgebracht habe. Das ist seit Jahrzehnten Tradition in unserer Familie, von jeder Reise bringen wir Christbaumschmuck zur Erinnerung mit. So hängt in unserem Tannenbaum inzwischen eine fabelhafte Sammlung von Erinnerungen und der „sentimental value“ dieses Schmucks aus der ganzen Welt ist unbezahlbar. In Las Vegas habe ich einen Cowboystiefel (Rodeo), einen Spielautomaten (wenn ich schon in Vegas keinen angefasst habe, hängt wenigstens einer am Baum) und eine handgemalte Kugel aus dem Souvenirshop am Grand Canyon gekauft.

christmas ornaments weihnachtsbaumschmuck Las Vegas

So, jetzt habe ich fast den ganzen Tag mit einigen Unterbrechungen an diesem Beitrag geschrieben, knapp sieben Stunden mit Fotobearbeitung und Verlinkungen kommen da leicht zusammen, das muss mal gesagt werden. Meine Fotos des Vorjahres sind grundsätzlich auf meiner WD My Cloud *(Amazon Partnerlink) da dauert der Zugriff und die Bearbeitung immer etwas länger. Aber da sind sie sicher und die Festplatte des Computers ist nicht so voll.

Da ich weiß wie gerne ihr meine Reiseberichte lest, möchte ich die Berichte für den Blog so ausführlich und informativ wie möglich verfassen. Auch wenn es viel Zeit kostet (und der Blog kostet auch Geld, ja ja), aber egal, ich erlebe beim Schreiben viele kleine Glücksmomente meiner Reisen noch einmal!

So, jetzt muss ich aber schnell noch mit dem Hund in die eisige Kälte, Dezember in Las Vegas 18 Grad, Dezember in Erkrath minus eins, brrrr…

Lasst es euch gut gehen!

Alles Liebe

Barbara

Fotografieren Paris Reisen

Ein Wochenende in Paris, mit meinen persönlichem Tipps, Teil 1

26. Oktober 2016

Wenn ich es jetzt SEO mäßig richtig machen wollte, müsste der Post „10 Dinge, die man in Paris…“ oder „Warum man unbedingt …“ oder so heißen. Ehrlich gesagt gehen mir diese reißerischen Clickbait-Überschriften aber auf die Nerven, und deshalb hoffe ich, dass der Post auch so gelesen wird und interessant ist 😉

Also, ich hatte ja vor einiger Zeit eine Zugreise nach Paris gewonnen, große Freude!

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Am vergangenen Wochenende war es dann soweit. Von Düsseldorf fährt man mit dem Thalys ja mal gerade 3 1/2 Stunden, man sollte das eigentlich öfter machen! Ich war seit fast 30 Jahren nicht in Paris und habe wirklich gestaunt, was die Stadt jedesmal für eine Wirkung hat. Witzigerweise gehört zu meinen wichtigsten Erinnerungen, dass mein Mann und ich uns dort vor vielen Jahren verlobt haben, und dass ich mit 21 Jahren sehr stolz vom selbst verdienten Gehalt meine erste Louis Vuitton Tasche in Paris gekauft habe (die ich im Übrigen immer noch in Gebrauch habe)

Diese Kombination von Geschichte und monumentalen Gebäuden, von typischen Pariser Straßen, Restaurants und Geschäften, einfach herrlich.

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Da mein Sohn mich begleitete und es sein erster Besuch in der Stadt war, haben wir einen Teil des üblichen Touri-Programms absolviert, was aber auch für mich super war nach so langer Zeit. Die 10-er Karte (pro Person) für die Metro für 14,50€ erwies sich als genau passend für drei Tage. Allerdings sind wir sehr sehr sehr viel gelaufen und Treppen gestiegen, ich hechelte immer drei Schritte hinter meinem flinken Sohn her, der nach einem Tag schon wie ein Einheimischer durch die zugigen Metrogänge eilte.

Hôtel Standard Design

Gewohnt haben wir für drei Nächte im Hôtel Standard Design, das hatte mir Heike empfohlen. Es liegt im lebhaften Viertel Bastille im 11 Arrondissement. Bastille ist (Zitat mein Sohn) ein Viertel am Rande der Gentrifizierung. Ah ja. Das einst vom Möbelhandwerk gepägte Quartier vollzieht einen Wandel zum neuen Boheme- und Hipster-Viertel. Designerboutiquen, Hinterhofateliers, Restaurants, Bars etc. Die von den Handwerkern aufgegebenen Glasdachateliers wurden als Lofts verkauft. Nachts erinnerte mich allerdings die Geräuschkulisse eher an die Düsseldorfer Altstadt. Hat sicher auch am guten Wetter gelegen, denn es spielte sich alles draussen ab, Mitte Oktober (!). Tatsächlich qualmen die Franzosen noch wie die Schlote, vor jedem Restaurant war der Aussenbereich immer gut besetzt.

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Oberkampf ist übrigens zurzeit das „In“ Viertel für die Hipster, die Szene ist etwas weiter Richtung Norden gezogen. Rue Oberkampf und die Rue Menilmoment sind hier die Zentren, mit lauten, trendigen Bars, interessanten Restaurants, Galerien etc. Bars und Clubs.

Zurück zu unserem Hotel in der Rue des Taillandiers. Das Hotel ist klein, die Zimmer auch, aber sehr zweckmäßig eingerichtet und sauber. Zum Übernachten fanden wir es super. Ich habe über Expedia gebucht und knapp 100€ pro Übernachtung für’s Doppelzimmer bezahlt, Schnäppchen für das Pariser Zentrum. Schnelles W-Lan im Zimmer, Fernsehprogramme in diversen Sprachen; wir haben uns am ersten Abend einen Bericht über die TV-Debatte in den USA angesehen und bekamen Donaald Tröömp (franz. O-Ton) nicht mehr aus dem Kopp.

Die Metro-Stationen Bastille und Bréguet-Sabin sind jeweils 5 Minunten Fußweg entfernt, der Gare du Nord drei oder vier Stationen, gut zu schaffen mit Koffern.

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Es gibt ein nettes Restaurant, das Café des Anges direkt unten am Hotel, für den schnellen Hunger kann ich das aus Erfahrung empfehlen. Gefrühstückt haben wir in kleinen Boulangeries (Bäckereien) im Viertel. Warum schmeckt das Pain au Chocolat so viel besser als beim deutschen Bäcker? Butteriger, knuspriger, genau so hatte ich es in Erinnerung von früher.

Als es in Deutschland noch KEIN richtiges Baguette und KEIN Pain au Chocolat gab. Heute gibt es ja alles überall auf der Welt, seufz, so praktisch es ist, aber seid mal ehrlich. Es war doch auch irgendwie schön, sich auf etwas zu freuen, was es nur im Urlaub oder im Ausland gab, oder? Das war bei mir früher schon das Pain au Chocolat in Frankreich …

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Damit sind wir schon beim Thema Essen. Ich würde mich wirklich nicht als Gourmet bezeichnen, aber ich weiss, was lecker und gut ist, deshalb zwei bis drei Empfehlungen an dieser Stelle. Auch bin ich jetzt kein Paris-Experte mit diversen Geheimtipps, aber ich zeig euch gerne, was mir besonders gefallen hat. Die Auswahl an Restaurants in Paris ist gigantisch, und die Preise sind …nun ja, Paris eben. Wir haben unserem Budget entsprechend gegessen, dazu gehörte aber auch Kakao und Käsetoast für 45 Euro, haha. Manches muss man einfach machen. Wir waren aber auch zweimal bei Starbucks (shame on us), weil wir Durst auf Ice Tea Lemonade hatten. Einmal davon war rein zufällig, ich schwöre es! Dazu später mehr. Und wir waren auch einmal bei Mc D. (oh je, noch mehr shame on us) auf den Champs Elysee. Weil wir Hunger hatten, alles andere auf dieser Straße sauteuer und total touristisch war, und unglaublich voll am Sonntagnachmittag. So, geoutet, uff.

Café de Flore

Das Café de Flore ist eine Institution in Paris. Es liegt im sehr schicken Quartier Saint-Germain-des-Prés und wurde bereits 1887 eröffnet.

Viele Intellektuelle wie Simone de Beauvoir, Jean Paul Sartre und Pablo Picasso waren regelmäßige Gäste. Karl Lagerfeld, der in der Nähe des Cafés wohnt (rue de Lille 7), soll häufig Gast im Café de Flore sein, nicht, dass ich deshalb schon lange mal dorthin wollte. Es wird angeblich die beste heiße Schokolade der Stadt serviert!

Wir hatten das Glück, am Freitagnachmittag einen freien Tisch zu bekommen. Die Schokolade war köstlich, der Croque Monsieur sehr gut, und wir haben für diese Kleinigkeit mal eben 45 Euro bezahlt. Aber das Flair! Muss man mal gemacht haben.

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Das Saint Régis Cafe

Wirklich sehr gut gefrühstückt haben wir am Sonntagmorgen im The Saint Régis auf der Île Saint Louis (meine Güte, diese Schreiberei mit den Akzenten auf der Tastatur ist gar nicht so einfach). Überhaupt ist diese Seine-Insel, auf der am Ende die gewaltige Kathedrale Notre-Dame erbaut wurde,  wunderschön zum Bummeln.

Das Cafe ist so wunderbar typisch französisch und wenn es das Wetter erlaubt, sollte man unbedingt draussen einen Kaffee trinken, mit Blick auf die Seine. Wir haben hier extrem gute Eggs Benedict gegessen, und mein Sohn sagt, die heiße Schokolade war fast so gut wie im Café Flore.

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Eigentlich unterscheiden sich Speisekarten der typischen Bistros und Cafes in Paris nicht sehr wesentlich, ausser vielleicht im Preis. Überall sitzt man an kleinen runden Tischen, überall gibt es Quiche, Salat, Burger usw…

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Bagelstein

Wir versorgten uns hier zweimal mit sehr guten Bagels, denn eine Filiale von Bagelstein lag quasi um die Ecke unseres Hotels in der Rue de la Roquette und wir wollten nicht jeden Abend teuer in Restaurants essen. Empfehlenswert!

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 Shopping in Paris

Was soll man dazu schreiben? Teuer ist es schon alles. Wir sind natürlich nicht zum Shopping nach Paris gefahren. Window Shopping schon eher. Schauen und staunen.

Eine absolutes Highlight sind die beiden großen Traditions-Kaufhäuser Galeries Lafayette und Le Printemps. Der Anblick der großen offenen Halle der Galeries Lafayette könnte mich glatt verleiten, zur Vorweihnachtszeit nochmal hinzufahren, ich wette, es sieht dann traumhaft aus.

 

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Wir sind nur staunend durch dieses Kaufhaus gelaufen, es ist wirklich ein Erlebnis. Und haben uns über die Menschenschlangen vor den Kassen gewundert.

Das hier musste ich unbedingt in meinen Instastories teilen, deswegen ist die Schrift auf dem Foto. Wenn man mal gar nicht weiss, was man verschenken soll, kauft man beim schwedischen Kultlabel Byredo dieses edle Teil.

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Ich habe aber tatsächlich etwas gekauft in dem Nobelschuppen, bei too cool for school, einem Label aus Korea. Das Branding und die Verpackungen fand ich total klasse und habe einige Mitbringsel erstanden. Wegen der Menschenmassen überall war die Möglichkeit, brauchbare Fotos ohne fremde Menschen drauf zu bekommen gleich null, ich bitte die Qualität dieser beiden aus der Hüfte geschossenen Handyfotos zu entschuldigen.

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Ja nun, ich erwähnte es schon, Shoppen macht Durst, just als wir die Rolltreppe rauf fahren, ich schwitzend meinen Mantel auszog und seufzend sage: „Jetzt könnte ich einen Ice Tea Lemonade vertragen“, da stehen wir doch tatsächlich vor einem Starbucks in der Galeries Lafayette. Man kann dort ausgezeichnet ein kleines Päuschen machen (es regnete auch draussen), sitzen und runterschauen uns sich ausruhen. Das haben wir dann auch gemacht.

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Von der Dachterasse der Galeries Lafayette soll man einen sehr schönen Blick haben, leider war sie schon geschlossen, als wir dort waren. Dies hier ist aber der Ausblick von der Dachterasse des Kaufhauses Le Printemps, das liegt quasi direkt daneben am Boulevard Haussmann und ist auch einen Besuch wert.

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Richtig schön lässt es sich im Viertel Marais mit seinen Designer-Stores bummelten und vielleicht auch shoppen. Wie gesagt, ich habe nicht so sehr auf einzelne Läden geachtet, mehr auf die Straßen, Häuser und auf das Design der Shops.

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Aber dann fanden wir uns doch tatsächlich im schönsten UNIQLO-Store, den ich je gesehen habe. Da UNIQLO zu unseren absoluten Lieblingslabels gehört und es nur in New York, Berlin und London Stores gibt, musste ich leider eine Winterjacke und zwei Hemden den Rest des Tages in einer Tüte herumschleppen, tja, so ist das. Der Store ist in eine alte Gießerei gebaut, sehenswert!

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Also, halten wir bis hierher mal Folgendes fest: gekauft habe ich in Paris ein paar Klamotten von UNIQLO (kommt aus Japan), ein paar Geschenke bei too cool for school (kommt aus Korea). Jetzt musste aber wirklich noch etwas französisches her, ist ja peinlich sonst.

Man sagt, die besten Macarons gibt es bei der Edel-Pâtisserie Ladurée in Paris. Ich finde, das stimmt. Und ich habe schon viele andere probiert. Besonders die schwarzen Réglisse mit Lakritz und die Miss Peregrine mit Karamel und Limone waren absolut köstlich. Wir haben uns drei Stück geteilt und sie auf den Stufen der Madeleine fotografiert und verzehrt.

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Ansonsten haben wir überall etwas Schönes für unseren Weihnachtsbaum gesucht, leider vergeblich. Von jeder Reise bringen wir seit Jahrzehnten Christbaumschmuck als Souvenir mit. Nur in Paris gab es absolut nix, ausser scheussliche Glitter-Eifeltürme, schade.

Sehenswert zum Bummeln ist auf jeden Fall auch die Rue de Faubourg Saint Honoré, eine der ältesten und berühmtesten Einkaufsstraßen der Welt. Es ist schon verblüffend, wie sich ein Straßenzug vom Place de la Concorde oder der Madeleine entfernt auf einmal das Straßenbild sehr wandelt, was das Publikum angeht. Schick, edel und teuer. Aber durchaus sehenswert, ich mag gerne durch diese Gegenden bummeln, weil die Preise in den Haute Couture Schaufenstern auch soweit jenseits meiner Vorstellungskraft liegen, dass Begehrlichkeiten gar nicht erst geweckt werden.

Weniger empfehlenswert zum Einkaufen fanden wir jetzt die Gegend um Sacré Coeur. Es sei denn, man ist auf Schnäppchenjagt, hahaha! Das Bild wollte ich euch nicht vorenthalten, man glaubt es kaum, oder? So sah es dort tatsächlich in einer Straße aus, etliche dieser „Geschäfte?“ nebeneinander.

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So ihr Lieben, das waren erste Eindrücke aus Paris.

Warum ich todesmutig Fahrrad mitten in der Stadt gefahren bin, warum man unbedingt auf zwei der besten Aussichtspunkte klettern sollte, warum wir nicht auf dem Eiffelturm waren, einige Tipps zu Vergünstigungen und Details zur Canon G7x Mark II, mit der diese Fotos entstanden sind, gibt es im nächsten Beitrag.

Ein ganzes Wochenende in einen Blogbeitrag packen, das schaffe ich nicht, obwohl ich mich schon kurz fasse …

Bis bald, lasst es euch gut gehen!

Alles Liebe

Barbara