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Da sind sie, die neuen Scrap-Impulse Stempel, Limited Edition 2017

4. Juni 2017

Wie in jedem Jahr hat es mir großen Spaß gemacht, anlässlich des Events Crop Am Rhein eine neue Stempelplatte zu entwerfen.

Die neue Stempelsammlung ist vielseitig für's Scrapbooking, für Project Life und für Mini Books wie Reisealben oder das Dezembertagebuch zu verwenden. Die Idee zu meinen Stempeln entsteht immer aus dem "Vermissen", also aus dem, was ich gerne selber bei meinen Projekten einsetzen würde. Aber nicht habe, in der Form. Oder nicht finde.

Ich bin bekanntermaßen ein großer Fan von Hashtags, also den Schlagworten, die man zum Beispiel bei Instagram einsetzt. Zu den geläufigen und bekannten Hashtags, mit denen man Fotos markiert, bezeichnet oder findet, sieht man oft auch sehr witzige Hashtags in den sozialen Netzwerken, mir gefällt das.

Ein wenig Witz auf Scrapbooking-Layouts oder in Mini-Alben kann nicht schaden. Erst recht, wenn die Texte oder Worte an manchen Tagen nicht so einfach aus der Tastatur oder dem Stift springen. Aus diesem Grunde habe ich nochmals eine Sammlung von Hashtags entworfen, als limitierte Ausgabe 2017.

Hashtag Stempel Scrap-Impulse 2017

Hashtag Stempel Scrap-Impulse 2017

Verwendet habe ich die Stempel bereits auf den Layouts, die für den Workshop beim CAR 2017 entstanden sind. Hier sind noch Detailansichten:

Hashtag Stempel Scrap-Impulse 2017

Hashtag Stempel Scrap-Impulse 2017

Hashtag Stempel Scrap-Impulse 2017

Auch im Midori Travel Journal, in meinem Reisealbum einer Kurzreise nach Paris, habe ich die Stempel verwendet.

Paris Midori Travel Album Hashtag Stempel Scrap-Impulse 2017

Das kleine Fähnchen mit dem feinen Schriftzug lässt sich entweder direkt ins Album stempeln, oder wie hier als ausgeschnittenes und angetackertes Element verwenden.

Hashtag Stempel Scrap-Impulse 2017

Die Schriftzüge der Stempel lassen sich auch prima zum Halbkreis biegen; ich finde, der gestempelte Schriftzug um ein rundes Foto ist ein toller Hingucker. Ich lege dazu die runde Form (in diesem Fall das Foto) auf den Acrylklotz und positioniere den selbsthaftenden Stempel in passendem Bogen drum herum. Dann wird gestempelt und das Foto aufgeklebt, fertig!

Hashtag Stempel Scrap-Impulse 2017

Hashtag Stempel als Text auf einem Layout, kann man machen! Ich habe die Stempel gleichzeitig auch als Dekoelement verwendet und einfach mehrmals abgestempelt, ohne neue Farbe aufzunehmen.

Hashtag Stempel Scrap-Impulse 2017

Hier habe ich auf weißen Cardstock (Fotokarton) in der Mitte eine sehr dünne Schicht Gesso mit der Palette aufgetragen und mit Aquarellfarben die Farben aus dem gemusterten Papierstreifen und dem Foto aufgegriffen.

Hashtag Stempel Scrap-Impulse 2017

Auf das kleine Etikett habe ich einen Stempel mit der Akzentfarbe rosa (Tim Holtz Distress Ink Pink Raspberry) gestempelt, um die Farbe des Die Cut (Aloha-Kollektion, Scrapbook-Werkstatt) noch einmal zu wiederholen.

Hashtag Stempel Scrap-Impulse 2017

Und auch auf Fotos kann man stempeln! Ich verwende sehr gerne dazu mein Dew Drop Brilliance Stempelkissen in der Farbe Platinum Planet, ein silbriges Weiß.

Das Stempeln auf der glatten beschichteten Oberfläche von Fotos muss man ein wenig üben, der Druck darf nicht zu fest und nicht zu leicht sein. Speziell bei Clear Stamps, den durchsichtigen Polymerstempeln, die im Gegensatz zu den roten Gummistempeln wesentlich weicher sind. Drückt man zu fest, quetscht die Farbe. Solch klitzekleine Unregelmäßigkeiten lasse ich aber durchgehen, ist ja schliesslich Handarbeit und kein Photoshop.

Hashtag Stempel Scrap-Impulse 2017

Die Stempel sind ab sofort in meinem kleinen Scrap-Impulse Shop erhältlich. Im Shop ist der Bestand, der nach dem Erstverkauf der Stempel beim CAR noch vorhanden sind die Hälfte der Auflage ist dort schon weggegangen.

Wenn weg, dann weg, so ist das.

Ich werde auch bald wieder Materialpakete in den Shop stellen, vom CAR und den letzten Workshops habe ich so einiges an tollen Restbeständen.

Vielen Dank für's Lesen und Zuhören, und auch für den Besuch im Shop, sag ich schon mal …

Alles Liebe

Barbara

Grundlagen des Scrapbooking Scrapbooking Scrapbooking Layout Stempel

Scrapbooking-Layouts mit Aloha, und warum ich einen Zitate-Blog habe

9. Mai 2017

Und weiter geht es mit Scrapbooking!

Kurz vor dem CAR hatte Kristina Heidler mir die neue Produktserie "Aloha" zugeschickt, die sie mit Designerin Jessica Fabiano für die Scrapbook Werkstatt entworfen hat. Schöne frische Papiere, passende Embellishments und Stempel, das macht Lust auf Sommer.

Ich habe mir zurzeit vorgenommen, nicht so viele aktuelle Fotos neu auszudrucken, sondern erstmal in die Kisten zu schauen, denn ich habe gefühlte Kilos an Fotos gesammelt. So fand ich unter anderem dieses fast 11 Jahre alte Foto meiner Jungens aus einem Urlaub in Kroatien.

Kennt ihr eigentlich meinen Zitate-Blog? Findet ihr auch oben im Drop Down Menü unter dem Reiter Lifestyle. Der liegt seit längerer Zeit schon verwaist, aber jetzt gehe ich es an, die Seite mal zu aktualisieren und selbst auch mehr zu nutzen. Denn ganz oft fragen mich Workshop-Teilnehmer: "Wie soll ich das Layout nennen? Mir fällt kein Text ein, was schreibe ich denn?"

Da sage ich nur: es gibt für fast alle Lebenssituationen ein passendes Zitat oder Sprichwort!

Scrapbooking Layout mit Zitat Barbara Haane

Mir gingen für diesen langen Titel irgendwann die Buchstaben E und N und H aus, weil ich einen Teil der Alphasticker schon vorher für das untere Layout verwendet hatte. Kein Problem, aus B wurde E, aus M wurde N und aus F wurde H. Einfach mit der Schere das was nicht passte weggeschnibbelt. Klappte super!

Zur Serie gehört eine Stempelplatte (in Recyclingverpackung, das gefällt mir!) mit sommerlichen Motiven. Da auf dem Layout schon viel Text war, habe ich die niedlichen kleinen Sterne ganz dezent in grün gestempelt, um Foto und Titel sehr subtil zu verbinden und im unteren Bereich einen Abschluss zu schaffen. Durch das große Foto, das gemusterte Hintergrundpapier und den Textblock wirkte das Layout mit zusätzlichen Embellishments (Dekorationen ) aus dem Kit zu überladen. Deshalb habe ich nur die Vellum Banner links und rechts vom Foto eingesetzt. Damit war es für mich ok. Einige schwarze Farbkleckse und schablonierte Pfeile und Mini Pünktchen vervollständigten das Ganze.

Stempel Aloha Scrapbook Werkstatt

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Sonntag ist Muttertag!

Bei den lange verschwundenen Fotos auf dem Layout fällt mir ein, dass ich noch einen Pralinen-Gutschein dieser Beiden an der Pinnwand hängen habe!

Das sind echte Scrapbooker-Kids. Schliessen sich in der Küche ein, um mir als Überraschung Pralinen zum Muttertag zu machen. Und machen derweilen noch Fotos von der Aktion! Wohlgemerkt in der Pre-Smartphone Zeit, das sind keine fancy Selfies sondern sie haben Fotos mit meiner Kamera gemacht. Und offensichtlich viel Spaß gehabt, vor 11 Jahren 😉

Ee wurde Zeit, diese Geschichte zu erzählen, verwendet habe ich ebenfalls Papiere und Deko aus der Aloha-Serie der Scrapbook-Werkstatt. Auch hier dominierten die Fotos, deshalb habe ich mich mit Embellishments zurückgehalten. Ein paar Kleckse und Spuren von Stempelfarbe im rot des Shirts auf den Fotos sollen auflockern und an das Chaos in der Küche nach der Aktion erinnern.

Scrapbooking Layout Muttertag Barbara Haane

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Scrapbooking Layout Muttertag Barbara Haaane

Ich glaube ich muss meine Kamera mal reinigen lassen. In der letzten Zeit bin ich nicht zufrieden mit meinen Bildern, besonders die Draufsicht von Layouts ist so schwer scharf zu bekommen. Mein Schätzchen ist aber auch bereits acht oder neun Jahre alt, das ist für eine Kamera ja auch steinalt. Oft bin ich auch zu knapp mit Zeit, um das Objektiv zu wechseln oder Stativ und die Fotolampen aufzubauen.

Da ich am Wochenende viel Zeit zum Basteln hatte, gibt es endlich auch mal wieder mehr Scrapbooking auf dem Blog. Und Stempel.

Aber einen Bericht aus Südtirol, und vom Flower Power Workshop, und vom ….. ach herrje, das wollte ich auch alles noch alles schreiben. Und ich habe noch ein Goodie Bag vom Crop Am Rhein zu Verlosen! 

Kommt alles, versprochen;-) 

Bis dahin, lasst es euch gut gehen!

Alles Liebe

Barbara

 

Grundlagen des Scrapbooking Scrapbooking Scrapbooking Layout Stempel Workshops

Vier Scrapbooking-Layouts mit einem 6×6″ Paper Pad (und noch ein paar weiteren Zutaten)

20. Februar 2017

Herzlich willkommen, heute reden wir mal wieder über Scrapbooking!

Zu den meisten Papierserien gibt es Papierblöcke im Format 6×6" (15 x 15 cm), meistens werden sie zum Kartenbasteln oder für kleinere Mini Alben verwendet. Sie haben den Vorteil, dass man alle Papiere der Serie zur Verfügung hat, dass die Muster kleiner sind, dass sie sich platzsparender verstauen lassen als die großen 12" Papiere und ausserdem sind sie für die Menge, die man bekommt, auch preisgünstiger als ihre großen Verwandten.

Dass sich damit aber auch große Scrapbooking-Layouts gestalten lassen, wollte ich gestern den Gästen in meinem Workshop zeigen. In meinen Insta-Stories, die ich kurz zwischendurch gefilmt habe, konnten einige der lieben Menschen, die mir auf Instagram folgen, ja direkt einen kleinen Einblick in den Workshop erhalten. 

Wir haben gestern mit dem Materialkit vier Layouts gestaltet. Meine Gäste habe ich selten so konzentriert und ruhig erlebt, jeder hatte den Ehrgeiz, alle vier Layouts im Workshop zu schaffen und selbst die Anfänger haben das prima hinbekommen!

Heute zeige ich euch meine Beispiel-Layouts, die ich für den Workshop als Vorlage gewerkelt habe. Mir hat es Spaß gemacht, in diesen trüben Wintertagen mit den fröhlichen Papieren aus der neuen Kollektion von Shimelle, Little by Little, zu arbeiten, sie lassen einen Hauch von Frühling ahnen.

Nur spielte das Wetter beim Fotografieren heute wieder nicht mit, ich finde es unglaublich schwierig, weiße Layouts zu fotografieren, das Weiß sieht nachher oft grünlich oder bläulich oder gelblich aus, grrrr! Das Zauberwort heißt Nachbearbeitung in Lightroom, aber das andere Zauberwort heißt Zeit, die ich oft nicht habe. Wie oft schon habe ich mir vorgenommen, mir Lightroom-Tutorials anzuschauen, damit ich mal eben zack zack, die Fotos professioneller nachbearbeiten kann. Aber immer hält mich was davon ab. Arbeiten, Haushalt, Hund, Termine oder einfach nur grenzenlose Müdigkeit am Abend.

Bleibt es eben noch ein paar Wochen auf der To Do Liste, irgendwann schaff ich das!

Aber genug mimimi, ich versichere euch, dass die Layouts in "echt" wirklich wunderbar frisch, hell und weiß aussehen, das muss heute mal genügen 😉

Die Basis dieser Layouts ist jeweils weißer Cardstock (Fotokarton), in diesem Fall der von American Crafts mit Leinenstruktur.

Für dieses Layout habe ich vier Fotos verwendet, und fünf verschiedene gemusterte Papiere. Damit die farbenfrohen Muster nicht zu sehr von den Fotos ablenken, habe ich Vellum darüber gelegt, Vellum ist auch unter dem Namen Architekten- oder Transparentpapier bekannt. Auch der Text in der Mitte ist auf Vellum geschrieben, mit der Schreibmaschine. Befestigt habe ich das Vellum mit einem Mini-Tacker und einem Strich mit dem Tombow Kleberoller Maxi Power Tape* dem einzigen mir bekannten Kleber, den man nicht sieht durch das Transparentpapier. Ich schwöre auf diese saubere und praktische Art zu kleben, der Tombow ist seit Jahren mein Lieblingskleber.

Scrapbooking Layout Shimelle Little by Little

Ein paar Stempelabdrücke und ein Chipboard-Schriftzug vervollständigen das Layout. Datumsstempel, Mini-Kleckse und ein paar  ausgestanzte Tabs zum Auflockern nicht zu vergessen. Durch das untergelegte Vellum kann man sogar eine bunte Chipboard-Blume auf einem bunten Papier positionieren, ohne, dass es zu unruhig wirkt.

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Zwei der Layouts im Workshop haben wir im etwas kleineren Format 8 1/2 x 11" gestaltet, für Ein-Foto-Layouts mag ich das Format, ähnlich unserem A4 Format, gerne. Das Foto auf diesem Layout fiel mir neulich in die Hände und ich dachte … nun ja, das könnt ihr im Text auf dem Layout lesen. Kennt ihr sicher auch, das Gefühl, jedenfalls wenn ihr zu den älteren Jahrgängen gehört. Meine Layouts entstehen oft so spontan, ich habe ein Bild in der Hand oder auf der Kamera, die Gedanken dazu kommen von selber und im Kopf entsteht auch schon der Wunsch, die Gedanken auf einem Layout festzuhalten.

Die Fotos auf diesen Layouts habe ich übrigens alle zuhause auf meinem Canon Pixma MG7751 *Drucker ausgedruckt, gestern wurde ich wieder auf das Thema "Fotos selber drucken" angesprochen. Ich schätze diese Möglichkeit sehr, spontan die Fotos auch mal kleiner oder größer direkt beim Arbeiten damit ausdrucken zu können.

Auf diesem Layout habe ich spielerisch verschiedene Elemente eingesetzt. Das runde Foto, der runde gestempelte Schriftzug, ausgestanzte Pfeile und Teile aus dem Paper Pad sowie Elemente aus dem wunderschönen Chipboard Bogen (das ist bedruckte dicke Graupappe)  aus dem Materialkit, aus der Serie Chasing Dreams von Maggie Holmes.

Scrapbooking Layout Shimelle Little by Little

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Den Text habe ich in Word geschrieben und auf den ausgestanzten Tag (Anhänger) gedruckt, da ich so auf dem kleinen Anhänger mehr Text als mit der Schreibmaschine oder mit meiner großen Handschrift unterbringen konnte. Eine kurze Anleitung zum Drucken auf ausgestanzte oder zugeschnittene Papiere findet ihr in einem anderen Beitrag. Die Anhänger mit der Öse haben wir ganz einfach im Workshop mit dem Tag Maker Punch von Fiskars selber gemacht. Mit diesem praktischen Teil stanzt man den Anhänger aus, stanzt das Loch und setzt die Öse, alles mit einem Gerät. Den praktischen Punch, mit dem man supergut viele Anhänger in kurzer Zeit herstellen kann, hatte ich bereits im vergangenen Jahr getestet und finde ihn klasse, hier nachzulesen.

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Für das nächste Layout, auch wieder im kleineren 8 1/2 x 11 Format, habe ich ein Foto in 13 x18 cm verarbeitet, das mich jedes Mal zum Grinsen bringt. Es entstand im vergangenen Oktober in Paris, auf einer der Seine-Brücken, wo sich Hochzeitspaare fotografieren lassen. Mein Sohn sitzt völlig unbeteiligt und konzentriert auf andere Dinge daneben, in dieser romantischen Kulisse. Das Foto brauchte deshalb nicht viel Text.

Damit es sich vom Untergrund abhebt ist es mit einem gemusterten Papier ganz knapp unterlegt, wir nennen das "matten" im Fachchinesisch der Scrapbooker (kommt vom engl. mat = Unterlage). Mich reizt zurzeit das Spiel mit Strukturen und verschieden dicken Elementen ganz besonders, deshalb kommt mit einem superschönen 3 D-Prägefolder geprägter weißer Cardstock ebenfalls unter dem Foto zum Einsatz.

Der untere Teil ist in einer Art Patchwork-Technik gestaltet, mit kleinen Papierdreiecken aus dem Paper Pad. Das sieht schwieriger aus, als es ist. Das Aufwändigste ist eigentlich , sich aus der Auswahl von den 36 Papieren im Block 2-3 zum Foto passende herauszusuchen, durch den Blauton dieses Himmels bin ich bei der blau-grün Kombi gelandet.

Ein kleiner ausgestanzter Fotoclip mit dem Initial meines Sohnes, ein paar Chipboard-Elemente und zu den Papieren passende Puffy Stickers, mehr wäre zuviel gewesen. Dazu Textstreifen, mit der Schreibmaschine geschrieben und das gestempelte Datum.

Scrapbooking Layout Shimelle Little by Little

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Und Layout Nummer 4. Wieder im klassischen 12" Format, auf dem 2 kleinere Fotos und 11 verschiedene Papiere eingesetzt sind.

Auf diesem Layout ist der Text eingebettet, um nicht durch Textstreifen zusätzliche Unruhe reinzubringen. Dazu haben wir im Workshop die Typecast Schreibmaschine von We R Memory Keepers eingesetzt, die etwas breiter ist, so dass sich die 30,5 cm breiten Papiere komplett einspannen lassen. Unter den Text habe ich einen Hauch Aquarellfarbe gegeben, so wirkt das Ganze nicht zu statisch und geometrisch. Es war für einige Workshop-Gäste schon eine spannende Sache, direkt auf ein Layout zu pinseln und zu schreiben. Hat aber alles super geklappt!

Scrapbooking Layout Shimelle Little by Little

We R Memory Keepers Typecast Schreibmaschine extra breit

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Besonders niedlich und zu den verspielten Papieren perfekt finde ich den neuen Datumsstempel aus der Hazelwood-Serie des neuen Herstellers One Canoe Two. Ihr habt sicher bereits gemerkt, dass ich an den kleinen Details beim Scrapbooking besondere Freunde habe, die machen das Hobby und diese Art, Geschichten zu erzählen, für mich immer wieder zu etwas Besonderem. 

Dabei geht es nie darum (jedenfalls mir nicht) einfach alles Mögliche auf das Layout zu pappen, nur, weil man es hat, oder schön findet. Für mich muss es auch passen, bis ins kleinste Fitzelchen. Machmal nimmt dieses Finetuning mehr Zeit in Anspruch, als die Grundstruktur eines Layouts. Ich probiere, klebe etwas auf …. nehme es wieder runter… doch zuviel … oder hier fehlt noch was… nein, das ist ein anderer Blauton, das passt nicht ….. vielleicht noch ein paar Kleckse … oder ein kleines Stempelchen …. . Wobei die letzten zwei Optionen natürlich unumkehrbar sind. Aufgeklebtes kann man zu 99% wieder abfummeln, aber einmal gestempelt, das muss man gut überlegen 😉

Zuviel, zuwenig, ich mache dieses Spielchen solange weiter bis es KLICK macht, irgendwann, das ist der Zeitpunkt wo es mir gefällt und ich denke: ja, so isses gut. In die Schutzhülle und ab in's Album damit.

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Das Licht war im Workshop-Raum (die Seniorenbegegnungsstätte hatte die Karnevalsdeko vor einige Lampen gehängt, Helau!) gestern zum Arbeiten o.k., aber für Fotos leider kaum, deshalb nur noch einige Impressionen:

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Gleiches Design wie mein Beispiel-Layout, aber mit ganz anderen Farben, das Layout von Annette zeigt, wie vielseitig das Materialkit mit dem Paper Pad einzusetzen ist. Die Gäste im Workshop gestern konnten sich optimal zu ihren Fotos das Passende aussuchen.

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Und wer arbeitet muss essen, Nervennahrung fördert die Kreativität 😉 Dafür hatte Andrea mit diesen köstlichen Gugln wieder gesorgt. 

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So ihr Lieben, mein freier Tag ist schon fast vorbei.

Ich friere, draussen regnet es kalte Bindfäden und ich muss jetzt in die Gummistiefel. Das Trailen mit der Hunde-Gruppe erspare ich mir heute, mich mühsam im Unterholz in der Matsche im Gebüsch verstecken, wo mich dann in kürzester Zeit eine feuchte Hundenase aufspürt, nö, beim besten Willen nicht. Bei dem Wetter verzeiht mir Lexie das sicher und wir gehen nur unsere Runde.

Dann packe ich die Workshop-Kisten noch aus und psssttt ……., ich habe ein paar Materialkits in Reserve. Damit könnt ihr diese Layouts problemlos nacharbeiten. Die Kits kommen dann morgen in den Shop, so ist es jedenfalls geplant.

Einen schönen Abend, packt euch warm ein oder macht es euch gemütlich!

Alles Liebe

Barbara

Info | Die im Posting mit *Sternchen markierten Links sind Amazon Partnerprogramm Links. Bestellungen, die ihr darüber tätigt, unterstützen mich mit einem kleinen Provision bei meiner Arbeit für diesen Blog – ohne dass sie für euch einen Cent mehr kosten selbstverständlich. Dankeschön für eure Wertschätzung!

Grundlagen des Scrapbooking Scrapbooking Scrapbooking Layout Stempel Workshops

Termine für Scrapbooking-Workshops im neuen Jahr

29. Januar 2017

Im Kalender habe ich die Termine schon länger, aber hier auf den Blog sollten sie ja auch mal kommen, das wird ja mal Zeit!

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Vielleicht hat sie ja auch schon jemand entdeckt, in der Terminübersicht. Die findet ihr wenn ihr oben auf den Reiter Scrapbooking klickt, und dann im Drop Down Menü Workshops anklickt.

Der nächste Scrap-Impulse Workshop findet übrigens am 19. Februar in Erkrath statt. Details dazu bekommen die Newsletter-Abonnenten heute noch per Mail.

Alles Liebe

Barbara

 

Basteln Karten Stempel Weihnachten

Karten zum Danke sagen, für Weihnachts- und andere Geschenke

9. Januar 2017

Einer meiner Vorsätze oder sagen wir mal besser Ideen für das neue Jahr ist Post. Post in Form von Briefkasten, Briefmarke, Umschlag, Karte oder Brief.

Gerade zu meinem Geburtstag und zu Weihnachten habe ich wieder mal gemerkt, wie schön persönliche handgeschriebene Grüße sind. Wobei mir gerade zum Geburtstag auch wieder schmerzlich auffiel, dass von einigen lieben Menschen, die früher geschrieben haben, keine Karten mehr kommen. Mein Vater, meine Schwiegermutter, meine Tante aus Amerika, sie sind alle nicht mehr auf dieser Welt und an diesen Tagen fehlt die Karte, die ich über Jahrzehnte bekommen habe.

Gekaufte Karten verwende ich nur in akutem Ausnahmefall, deshalb ist es Zeit, meinen Vorrat an selber gebastelten Karten aufzufüllen. Angefangen habe ich in diesem Jahr mit einigen Dankeskarten, die ich nach Weihnachten verschickt habe.

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Ein wenig weihnachtlich angehaucht ist diese Karte schon noch, denn es geht ja um Weihnachtsgeschenke. Von diesem Entwurf habe ich einige Variationen gemacht, für Karten, die das ganze Jahr über zu verwenden sind.

Diese Varianten könnt ihr mit Materialangaben und Anleitung auf dem Sizzix Blog sehen, es ist wieder Zeit für meine zweiwöchentliche Inspirations-Post dort, klickt doch mal rüber!

Ich wünsche euch einen guten Start in die neue Woche, ich habe heute meinen freien Tag und werde später in die Stadt fahren, dort wartet ein Face Mapping auf mich ;-). Wer meinen Insta Stories folgt, den versuche ich mitzunehmen, wenn es klappt. 

Alles Liebe

Barbara

Dezember-Tagebuch Mini Books Scrapbooking Stempel Weihnachten

Dezembertagebuch 2016

29. November 2016

Das Dezembertagebuch, im Web auch als December Daily bekannt, ist eine wunderbare Dokumentation der Adventszeit. Finde ich jedenfalls.

Von all meinen Scrapbooking-Alben sind die sieben prallgefüllten Dezembertagebücher in meinem Regal und meine Reisetagebücher meine liebsten Erinnerungsbücher. Meine gefüllten Alben der Jahre 2009-2015 könnt ihr unter der Kategorie Dezembertagebuch anschauen.

December Daily 2009-20015

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Ich kenne inzwischen sogar einige Nicht-Scrapbooker, die in der Adventszeit ein Fototagebuch führen! In einem einfachen Journal oder Ringbuch, ohne viel Schnick-Schnack, die Fotos und aufgeschriebenen Erinnerungen und was man alles im Dezember so sammelt. Im Dezember gibt es doch für die meisten von uns so viele schöne Momente, kleine und große. Smartphones und Fotodruckautomaten machen es einfach, schöne Erinnerungen zu dokumentieren.

Es kommt gar nicht so sehr auf die Gestaltung an, der Inhalt, die Fotos und eure Gedanken sind das, was auch nach Jahren noch erinnert. 

So ein Projekt soll Freude machen, das Schöne und Besondere an der Vorweihnachtszeit bewußter werden lassen, und keinen zusätzlichen Stress verursachen.

Dezembertagebuch 2016 December Daily 2016

Mein Album in diesem Jahr hat wieder ein schönes Format, da passt ordentlich was rein und ich kann auch große Fotos unterbringen. Ich drucke meine Fotos zuhause, auf meinem Canon Pixma MG7750 *(Amazon Partnerlink). Das erleichtert die zeitnahe Dokumentation der Adventszeit ungemein!

Und ganz wichtig: benutzt den Selbstauslöser oder drückt Anderen eure Kamera in die Hand! Das Dezember-Tagebuch ist von euch, für euch, und das sollte man auch an den Fotos sehen.

Genau so wichtig wie die Fotos ist der Text im Dezember-Tagebuch. Ich schreibe ja immer direkt aus dem Herzen, was mir so durch den Kopf geht. Im Dezember gibt es so viele Themen, die man dokumentieren kann, da fällt es besonders leicht. Und geht man mit offenen Sinnen durch die Adventszeit gibt es doch jeden Tag etwas Besonderes, denkt ihr nicht?

Ein kleines Brainstorming für Foto- und Textideen habe ich hier für euch zusammengeschrieben:

– was gefällt dir besonders in der Adventszeit

– was weniger oder gar nicht

– die Sache mit den Geschenken, jetzt und in der Kindheit, Verstecke, Verpackungen, Wunschzettel

– Adventsbräuche und Traditionen, in der Familie, in der Stadt, im Lande, aus der Kindheit

– Adventskranz und -kalender

– die adventliche und weihnachtliche Dekoration, in eurem Haus, in den Geschäften, gibt es Familien-Erbstücke 

– alles zum Thema Nikolaus

– Christmas Sounds, Lieder, Musik, Kinderchöre oder Rocking Christmas, Schmalz oder Soul, was ist auf eurer x-mas playlist…

– Gerüche und Geschmäcker, was gibt es nur in der Adventszeit zu essen oder zu trinken, was riecht ihr besonders gerne

– in der Weihnachtsbäckerei

– Listen, Einkaufslisten, Geschenkelisten, Wunschzettel

– was wünschst du dir, wer schenkt dir etwas

– Weihnachtskarten, machst du welche, bekommst du welche 

– der Heiligabend, was gehört dazu, neu oder immer, Vorbereitungen, Rituale, Essen

– Geschichten rund um den Baum, wo kommt er her, wie sieht er aus

– das Wetter im Dezember, der Blick aus dem Fenster, der Blick von draussen in oder auf euer Haus

– Gäste und Feiern

– Weihnachtsmärkte ja oder nein

– Weihnachtsfilme oder was musst du einfach sehen in der Adventszeit, alte und neue Favoriten, deine Lieblings-DVDs oder die deiner Familie

Im Dezember-Tagebuch lassen sich auch wunderbar Fundstücke oder Alltagspapierchen, sogenannte Ephemera verarbeiten. Karten und Prospekte und Tüten sind in dieser Zeit oft besonders schön gestaltet, und bei mir taucht in jedem Jahr eine Sache immer wieder auf.

Ganz genau, die Starbucks Red Cup vom ersten Toffeenut Latte! In diesem Jahr haben sich die Marketing Experten etwas Besonderes ausgedacht, es gibt 13 Muster der Tassen, ich habe mich schon heimlich gefragt, ob ich alle sammeln soll;-)

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Am Donnerstag fange ich an, mein Album zu füllen, und selbstverständlich zeige ich euch alle paar Tage, wie es aussieht.

Habt ihr auch ein Dezembertagebuch? Wenn ihr möchtet, könnt ihr gerne eure Blogs (oder Instagram Accounts) in den Kommentaren verlinken, wenn ihr es dort zeigt. Ich bin gespannt!

Am Wochenende habe ich übrigens ein ganz wunderbares Give Away für euch, an den Beitrag schreibe ich gerade noch. Und eins kann ich euch schon verraten: es hat zwar mit Scrapbooking zu tun, aber das Give Away ist auch für alle Nicht-Scrapbooker eine feine Sache!

Bis bald, packt euch gut ein bei der Kälte!

Alles Liebe

Barbara

 

Basteln Stempel Verpackungen

Geschenkverpackungen, Tim Holtz Tree Line three ways

27. November 2016

Heute gibt es ein paar Ideen für einfache Geschenkverpackungen (oder den last minute Adventskalender). 

Ich verwende meine Stanzformen gerne vielseitig, und stelle auch gerne Stempel damit her. In dieser Saison mag ich es schnell und schlicht, diese Stanzform eignet sich prima dafür. 

Gift bag with DIY foam stamp

easy giftwrap with tim holtz tree line die

Geschenktüte mit ausgestanzten Tannenbäumen 

Die genaue Anleitung und das Material findet ihr auf auf dem Sizzix- Blog

Ich hoffe, ihr hattet einen schönen ersten Advent und wünsche euch einen guten Start in die Adventszeit!

Alles Liebe

Barbara

Karten Stempel Weihnachten

Rustikale Weihnachtskarten mit Hirsch

11. November 2016

Die ersten Weihnachtskarten!

Ich verschicke jedes Jahr eine Menge selbstgemachte Weihnachtskarten, bestimmt schon seit 15 Jahren oder länger. Anfangs (als ich noch stay at home mum war) habe ich mich bei jeder einzelnen Karte kreativ ausgetobt. Inzwischen haben sich meine Prioritäten verlagert, schnell und einfach sollen sie zu basteln sein, aber trotzdem etwas Besonders haben.

Mein erstes Modell der Saison 2016 könnt ihr heute auf dem Sizzix Blog sehen, in verschiedenen Variationen. Hier gibt es eine klitzekleine Vorschau.

christmas card with Tim Holtz deer and wreath

Habt ihr auch so viele Paper Scraps, also Stückchen von weihnachtlichen Papieren, die sich im Laufe der Jahre angesammelt haben (wegschmeissen können wir ja alle nix) ?

Für diese oder ähnliche Karten lassen sie sich wunderbar verwenden. Und Modelle wie dieses eignen sich zur gut Massenproduktion. Erst alle Einzelteile ausstanzen, dann alles zusammensetzen und zum Schluss mit dem Weihnachtsgruß ergänzen.

Auf dem Sizzix Blog gibt es die anderen Varianten, Anleitung und Materialangaben.

So langsam kommt Stimmung auf bei mir, ein wenig Basteln und Spielen mit Weihnachtsgedöns und der erste Starbucks Toffenut Latte haben dafür gesorgt.

Seid ihr auch schon bei den adventlichen Vorbereitungen oder ist das für euch noch zu weit weg?

Alles Liebe

Barbara

 

Grundlagen des Scrapbooking Scrapbooking Scrapbooking Layout Stempel

Effekte mit der Minc und Vellum auf Scrapbooking-Layouts

29. September 2016

Die vergangene Woche bestand für mich aus einigen Highlights, dem SisterMAG loves CEWE Photokina Bloggerevent und dem PIXUM Business Lunch im Rahmen der Photokina, und dem Scrap-Impulse Workshop. Warum knubbelt es sich eigentlich immer im Kalender?

Ich erzähle euch alles und fange heute mit Impressionen aus meinem Workshop an.

Auf dem Programm standen große Scrapbooking-Layouts, ein Doppellayout und zwei Einzellayouts. Alles zusammen in einer der praktischen Doppel-Hüllen von We R Memory Keepers, die ich vergessen habe zu fotografieren (und jetzt ist es zu dunkel). Aber ich hatte die Hüllen schon öfter ausführlich beschrieben, das könnt ihr nachlesen.

Das Doppellayout habe ich hier ohne Hülle fotografiert. Die Größe ist 12" x 24", das sind 30,5 x 61 cm umgerechnet, ein schöner großer Rahmen für mehrere Fotos. Ich habe für die Layouts in diesem Workshop Papiere von Pink Paislee (Paige Evans) und American Crafts (Dear Lizzy) verwendet.

Doppellayout American Crafts by barbara haane

Elemente, die aus Chipboard (Graupappe) ausgestanzt werden, lassen sich prima mit Hilfe der Heidi Swapp Minc mit hauchdünner Metallfolie überziehen, wir nennen das Verfahren inzwischen mincen (wird minken ausgesprochen) 😉 Passend zum Kontext meines Layouts habe ich ein Flugzeug mit Folie in mattsilber (gunmetal) geminct. Im Workshop hatten die Teilnehmer auch Autos, Herzen, Schmetterlinge usw. zur Auswahl. Alle Tags, also die Schildchen auf dem Layout sind ausgestanzt und mit Distress Inks passend eingefärbt.

chipboard with minc foil

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Die kleinen aus dickem Cardstock ausgestanzten Tags sind bestempelt und durch die Verwendung von 3D Klebepads heben sie sich ein wenig vom Hintergrundpapier ab. Die schwungvollen Buchstaben sind Thickers (Buchstabensticker aus Moosgummi) von Kai Barteski.

Sizzix Tim Holtz tiny tabs tags

Im Workshop haben wir Minc Reactive Paint mit Pinsel und Schablonen auf Vellum (Transparentpapier) aufgetragen. Nach dem Trocknen (das kann man durch den Heißluftfön beschleunigen) konnten sich die Teilnehmer wahlweise Folie in gold, mattgolg, silber, kupfer oder mattsilber aussuchen.

Nachdem das Vellum mit der Folie durch die Minc, die vom Prinzip her einem Laminiergerät ähnelt, geschoben wurde, sah das Vellum nach dem Abziehen der Folie so aus. Meine Instagram-Follower konnten das WOW-Erlebnis übrigens live in den Instagram Stories sehen 😉

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Der Bogen Vellum wurde in Stücken eingesetzt, zum Beispiel auf dem nächsten Layout. Drei Quadrate lockern die Fülle der Fotos auf.

Minc foil on vellum

Ich habe übrigens Folie in kupfer für meinen Bogen verwendet. Kleine Akzente habe ich zusätzlich auf dem großen Textblock in der Mitte gesetzt.

Minc foil on vellum

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Die Big Shot Express stanzt im Workshop still und leise Flugzeuge, Tags und Autos in Massen, was für eine Verbesserung zum Handkurbel-Gerät!

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Hier seht ihr noch einmal einen frisch gemincten Bogen Vellum mit Stanzteilen. Die ausgestanzten Teile wurden vor dem mincen ebenfalls mit Minc Reactive Paint eingepinselt, das ist eine Farbe mit Toner, ähnlich dem Toner, der in Laserdruckern verwendet wird.

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Für das dritte Layout habe ich noch kleinere Quadrate geschnibbelt. Erinnert mich ein wenig an Patchwork oder Folklore und passte zum Foto meiner Töchter, das sie mir frisch vom Oktoberfest per Whatsapp geschickt hatten

Minc foil on vellum scrapbooking layout

Über einige der Quadrate habe ich als besonderen Akzent das gemincte Vellum geklebt, bzw getackert. Selbstverständlich mit Mini-Tackerklammern in kupfer, ich liebe Details!

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Die Layouts sind vom Aufbau her clean&simple und lassen sich immer wieder als Muster verwenden. Auch Papierreste lassen sich so gut verbrauchen.

Beim Doppellayout habe ich vier Fotos in 10×15 cm verwendet, allerdings ein wenig kleiner zugeschnitten. Für das Layout mit den neun quadratischen Fotos sind die Fotos in 9×13 cm ausgedruckt und auf 7,5 cm zugeschnitten. Da ich meine Instagram Fotos verwendet habe, hat mir mein Fotodrucker Canon Pixma MG7750  die Fotos in 9x9cm gedruckt, ich habe sie dann noch leicht beschnitten.

Für das letzte Layout habe ich ein Foto in 13×18 cm ausgedruckt. Die Teilnehmer im Workshop waren erstaunt: Was? Ein Handyfoto, und selbst ausgedruckt? Na klar, mit Original Fotopapier von Canon und Originalpatronen geht das, auch mit 'nem Whatsapp Foto 😉

Leider kommt die Schönheit der Layouts auf diesen Blogbeitrag-Fotos wieder mal nicht zu 100% rüber, weder der Glanz der Minc-Elemente, noch die vielschichtige Struktur. Das bemerkte auch eine Teilnehmerin, die im Workshop durch mein Album blätterte. Im Album und "in echt" sieht das alles noch besser aus, sagte sie.

Im Workshop war ich dieses Mal stark gefordert, und habe nur wenige Fotos gemacht. Zum einen wurde viel genäht, und  der Unterfaden meiner Nähmaschine musste öfter neu gespult oder was eingefädelt werden.

Und dann passierte einer erfahrenen (!) Teilnehmerin ein kleines Missgeschick mit dem Folder der Minc. Wenn man den Folder, in dem das Papier und die Folie liegen, nicht genau grade in das Gerät schiebt, kann es passieren, dass was verrutscht. Und so passiert verkrumpelte der Folder in der Minc, steckte fest und wellte sich wie Hölle. Nur mit viel Hilfe durch den Heißluftfön und von Sevaha's Tochter, die ihrer Mutter beim Verkauf im Scrapbooking-Shop half, bekamen wir das Ding wieder einigermaßen glatt. Puhh, ich habe dabei Nerven gelassen, aber es konnten alle Gäste dann doch ihre Bögen fertigstellen, ich habe eigenhändig dafür gesorgt. Und hatte Rückenschmerzen danach …;-)

Andrea hat sich zwischendurch meine Kamera geschnappt und mich hochkonzentriert beim krampfhaften Bemühen erwischt, die verschrumpelte Folie immer wieder auf's Neue unbeschadet durch das Gerät zu bringen. Alles für die Gäste! Immer! Und gerne, wirklich, das meine ich so.

September2016

Ich hatte schon vor längerer Zeit einen Reservefolder bestellt, aber da der damals nicht lieferbar war, hatte ich eben keine Reserve. Als ich nach diesem Tag zuhause war, hab ich die Bestellung SOFORT getätigt!

Eigentlich ist die Minc einfach zu bedienen und eigentlich braucht man noch nicht einmal eine Gebrauchsanweisung, es ist wie Laminieren. Aber eben grade muss es sein, achtet bloß genau drauf, wenn ihr sie benutzt! Mir selber war das früher ja auch mal passiert, deshalb hatte ich den Fehler direkt erkannt.

Und et is noch ömmer jut jegange 😉

Ich liebe meine Minc jedenfalls sehr und bin immer wieder verzückt, wenn ich die Folien abziehe und es schimmert.

So ihr Lieben, es ist fast Mitternacht und ich hab noch 'ne Verabredung mit Sheriff Rick Grimes, ich hab nämlich endlich mal angefangen "The Walking Dead" zu gucken. Und es macht süchtig, ich bin bei Staffel drei. 

Deshalb: Gute Nacht und wir lesen uns wieder mit meinen Berichten zur Photokina und den Events dazu!

Alles Liebe

Barbara

Grundlagen des Scrapbooking Mixed Media Projects Scrapbooking Scrapbooking Layout Stempel Workshops

Mixed Media auf Scrapbooking Layouts, mit Instagram Story

21. September 2016

Mixed Media, das ist doch sowas mit Farben und Matschen, oder?

Nun ja, so kann man es auch nennen 😉

Ich nenne es Spielen und Experimentieren mit unterschiedlichsten Mal-Medien. Techniken, die man aus der Malerei kennt, oder aus der Drucktechnik, vom Stempeln und Basteln.

Und Mixed Media macht Spaß! Das sagten auch Teilnehmer in meinem Workshop beim Crop in Dortmund am Wochenende, nachdem sie anfangs leicht skeptisch zum ersten Mal Spatel, Schablonen und Sprühfarben auf ihrem Papier verwendeten.

Zuhause und als Anfänger traut man sich oft nicht, einfach mal etwas Neues auszuprobieren. Und dann dieses Fachchinesisch! Wie soll man wissen, was das alles ist, und wie man es verwendet?

Texture Paste, Embossing Paste, Stencil, Texture Grid Paste, Spraypaint, Gesso, Distress Ink … hä?

Alles halb so wild, wenn man es im Workshop selber probiert und es klick macht.

Ich habe ausserdem eine kleine step-by-step Fotoserie gemacht, und parallel alles für eine Instagram Story gefilmt (das war etwas stressig, weil ich ja auch Farbe an den Fingern hatte, hahaha…)

Wenn ihr euch das Ganze also im Video angucken möchtet, könnt ihr das die nächsten 24 Stunden,wenn ihr mir auf Instagram folgt (ich glaube die Instagram Stories kann man nur direkt in der Instagram app auf dem Smartphone sehen). Einfach oben den Kreis anklicken, ich hatte Instagram Stories neulich schon mal beschrieben.

Aber nach den 24 Stunden ist es weg, so ist das bei den Stories, also musst ihr schnell sein. Oder euch mit den Fotos begnügen. Videos, ich meine richtige Videos, sind einfach sehr aufwändig, das kann ich zu meinem Vollzeitjob nicht leisten, aber die Instagram Stories kann man nebenbei filmen, das ist der Hintergrund.

So, wie ich in fünf Schritten einen Mixed Media Hintergrund gestalte. Los gehts.

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Als Basis verwendet man am besten festen Cardstock (Tonkarton) in weiß, oder Aquarellpapier. Dünner Cardstock würde sich zu sehr wellen, nachdem er behandelt ist.

Ich arbeite meist in vier Schichten.

Erste Schicht: eine Lage Gesso mit Pinsel und Stencils, das sind feste Schablonen. Trochnen lassen, das dauert 2-3 Minuten.

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Zweite Schicht: verschiedene Sorten Texture Paste (Strukturpaste), ich verwende gerne die von Ranger/Tim Holtz oder die gold- oder silberfarbene von Heidi Swapp. Diese Schicht trocknet etwas länger, ca. 10 Minuten. Der Trockenvorgang lässt sich mit dem Embossing Fön beschleunigen. 

Sehr gut gefällt mir die neue Texture Grid Paste, die ist von der Struktur wie Rauhputz. Aber Vorsicht, wenn man da mit zuviel Hitze drangeht, kann es kleine Blöschen geben. Der Meister himself empfiehlt das Trocknen mit Kaltluft (ich kann z.B. meinen Haarfön auch kalt pusten lassen). Alternativ ist Lufttrocknung. Oder eben kleine Unregelmäßigkeiten bei Heißluft, finde ich persönlich jetzt nicht so störend.

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Dritte Schicht: Sprühfarbe, z.B. Color Shine von Heidi Swapp oder Distress Stain Spray von Ranger oder selbstgemachte Sprühfarbe aus Stempeltinte und Wasser im Mini Mister. Oder auch eine dünne Schicht Acrylfarbe.

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Ich verwische nach dem Sprühen gerne die Farbe mit einem Feuchttuch. An manchen Stellen lasse ich sie aber auch stehen und trocknen, oder tupfe den Überschuss mit einem Zewa ab. An den Stellen, wo vorher mit Gesso gearbeitet wurde, entsteht ein Resist-Effekt, d.h. wird die Farbe wird abgestoßen.

Wie stark dieser Effekt ist, lässt sich durch das drüber wischen mit dem Feuchttuch bestimmen. Die Trockenzeit richtet sich danach, mit wieviel Feuchtigkeit gearbeitet wurde, hat man heftig gesprüht, muss man länger trocken fönen (Heißluftfön) oder das Blatt trocknen lassen.

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Vierter Schritt: Akzente mit Stempeln oder Schablonen und Stempelfarbe. Sofort trocken 😉

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Fünfter und letzter Schritt: Stempel. Ich bevorzuge schwarze Stempelabdrücke, da sie sich gut abheben und der Sache einen schönen Kontrast verleihen.

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Entweder verwendet man das gestaltete Blatt jetzt komplett als Layout-Hintergrund. Für dieses Blatt, dass ich grade gemacht und dabei fotografiert habe, such ich jetzt passende Fotos und weiteren Schnick-Schnack und zeige euch das fertige Werk in der nächsten Woche.

Was man mit derart gestalteten Hintergründen aber auch machen kann: man zerteilt es, wie auf den folgenden Beispielen. Damit schafft man durch den weißen Hintergrund, auf den die einzelnen Stücke dann aufgeklebt werden, ein wenig Ruhe für das Auge. 

Was mir daran besonders gefällt: ich habe die Möglichkeit, ein genau zum Foto passendes Papier zu gestalten, farblich gesehen. Bei diesem Beispiel war es das Blau und Orange des Sonnenuntergangs. Wer mir auf Instagram folgt, wird das Foto erkennen, es entstand letzte Woche. Ja ja, meine Fotos werden ausgedruckt und verwendet, sie schlummern nicht nur auf dem Handy.

Hier seht ihr zum Beispiel das Layout, das ich für den letzten Workshop (siehe oben) gemacht habe. Teilnehmer ohne jegliche Vorkenntnisse haben mit Spaß Hintergründe gestaltet und das Layout so oder nach Geschmack abgewandelt nachgebaut. 

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Damit das Foto nicht im Mixed-Media Untergrund verschwindet, setze ich es meist noch auf 1-2 Untergründe, hier auf ein Schriftpapier und eine Pergamintüte. Und klebe es mit 3D-Klebepads auf. So schwebt es leicht über dem Untergrund und es entsteht mehr Leichtigkeit.

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Hier ist ein anderes Beispiel, wie man auch auf clean&simple Layouts Akzente mit Mixed Media setzen kann. Das gleiche Prinzip: ein Bogen fester Cardstock wurde wie oben beschrieben gestaltet und in Stückchen auf dem Layout eingesetzt.

Ganz bewusst habe ich hier Grün als Komplementärfarbe (Achtung, Kunstunterricht!) zum Blau des Fotos verwendet. Und mit silberner Texture Paste gearbeitet, silberne Schuhe, ihr versteht …

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Wie oben erwähnt lässt sich ein in Mixed Media Technik gestaltetes Papier auch so wie es ist, als Hintergrund für das Layout verwenden, wie auf dem Layout vom letzten Jahr hier, dazu habe ich aber bewusst das Foto in Schwarz-Weiß ausgedruckt. 

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Ha ha, was für ein Zufall merke ich grad, fast das gleiche Foto haben mir meine Töchter gestern wieder geschickt, denn da war "O'Zapft is!" auf der Wiesn. Und sie sind natürlich gleich am ersten Tag dabei. Jo mei 😉

So, das war ein kleiner Einblick in meine Mixed Media Spielereien.

Ich hoffe, man erkennt, wie kreativ man mit diesen Materialien arbeiten kann. Das Beste daran ist für mich der Überraschungseffekt, denn man weiss vorher nie, was rauskommt. Jede Farbe reagiert anders mit jedem Medium, ich habe sowohl WOW-Erlebnisse, wie auch: na ja, das sieht jetzt Scheisse aus, habe ich mir anders vorgestellt. Entweder gehe ich dann nochmal mit Gesso drüber, oder mit einer anderen Farbe. Einmal habe ich auch ein Exemplar in die Tonne gehauen, es war nur noch ein dunkles Etwas.

Man kann aus solchen Mixed Media  Hintergründen auch supergut Karten gestalten, Elemente ausstanzen, Kreise oder Sterne zum Beispiel. Oder Project Life Karten. Oder Verpackungen damit dekorieren, indem man Anhänger ausschneidet oder -stanzt.

Die Möglichkeiten sind fast unendlich, sowohl in der Gestaltung als auch in der Verwendung. Die vielschichtige Struktur lässt sich auf Fotos leider nicht optimal darstellen, ich garantiere euch, dass diese Sachen "in echt" noch viel schöner aussehen und sich anfühlen.

Versucht es einfach mal selber, traut euch!

Oder besucht einen Workshop 😉

Wenn ihr Fragen zu Produkten oder Techniken habt, beantworte ich sie auch gerne in den Kommentaren.

Alles Liebe

Barbara