Das Thema hatte Becky Higgins neulich auf ihrem Blog, ich greife es gerne auf, denn vor dieser Frage stehe ich auch jedes Jahr.
Die Feiertage sind vorbei, die Dekoration ist verstaut für die nächste Saison. Und die Weihnachtskarten? Da stehen, hängen oder liegen sie, zum Teil liebevoll gebastelte Werke, Karten mit Familienfotos und schönen Worten.
Was macht man damit?
Es gibt verschiedene Möglichkeiten:
- wegwerfen
- in einer Schachtel aufbewahren
- Scrapbookingseiten damit gestalten
- alle an einer Ecke lochen und mit einem Buchring zusammenbinden
- alle mit einem Bindegerät als Buch zusammenbinden
- einige Favoriten behalten und an die Pinnwand hängen
- alle mit ins Procect Life Album lose in eine Umschlagseiten packen
Es gibt sicher für jeden eine passende Lösung. Ich habe jahrelang die Karten in einer Kiste gesammelt. Dann habe ich zwischendurch mal aus den schönsten Karten mit einem Quadratstanzer Teile ausgestanzt und eine einfache Collage gewerkelt. In einem IKEA-Rahmen hänge ich sie im Dezember immer ins Gästebad.
Wie gesagt, dieses Bild ist schon 7 Jahre alt, aber ich kann mich noch nicht davon trennen.
Ich schätze die Tradition der "richtigen" Weihnachtskarten sehr, und die Menschen, die sie uns geschickt haben. Im Zeitalter von Weihnachts-SMS und Whats App Filmchen und dieser grausigen A4 Weihnachtsbriefe werden Karten leider immer seltener.
Aber die, die ich in diesem Jahr bekommen habe, kommen jetzt mit in mein Project Life Album, bzw. Jahresalbum, denn ich werde mein System umstellen, dazu erzähle ich euch demnächst mehr.
Und zwar so, in diesen Hüllen:
Bitte entschuldigt übrigens die grauseligen Fotos, ich habe es aufgegeben, auf Tageslicht zu warten 😉
Ich habe die Karten für unterteilte Hüllen zugeschnitten. Weil ich im Moment total auf Quadrate stehe, habe ich die Protektoren von We R Memory Keepers mit 9 quadratischen Fächern in 4×4" verwendet.
Dabei schneidet man natürlich etwas von den Karten weg, ich habe aber versucht, jeweils das Wesentliche der Karte zu erwischen. Am schnellsten geht es mit einer Schneidemaschine, oder mit Lineal und Cutter.
Da ich auch gerne die Kartenschreiber in Erinnerung behalten möchte, habe ich das Innenleben der Karten, bzw. die Innentexte ebenfalls so zurechtgeschnitten, dass der Name sichtbar bleibt. Diese Zuschnitte sind jeweils auf der Rückseite der Karte im gleichen Fach.
Selbstverständlich lassen sich auch Schutzhüllen in anderen Seitenformaten dazu verwenden, es gibt inzwischen eine große Auswahl. Man könnte die Karten auch mit in ein Dezember-Album packen, falls es nicht zuviele dafür sind.
Mir gefällt besonders die Idee, eben kein separates Album für die Karten zu haben, sondern sie einfach mit in meine großen Project Life oder Jahresalben zu packen, die guten Wünsche als Abschluss des Jahres sozusagen.
So, ich schnibbel jetzt weiter, denn ich habe euch nur schnell den Anfang meiner Karten-Aktion zeigen wollen, es liegt noch ein Stapel Karten hier, die auf ihren Platz warten.
Denn wenn man sie, wie den Rest der Deko und Adventssachen jetzt, erstmal in eine Kiste packt, sind sie aus dem Blick. Besser direkt schnibbeln, rein damit und ab ins Album.
Was macht ihr denn mit euren Karten?
Ich bin gespannt auf eure Antworten!
•••• •BARBARA















































































