Browsing Category

Fotodruck

Basteln DIY Fotodruck Grundlagen des Scrapbooking London Mini Books Travel Journals

Upcycling, DIY Reisealbum aus einem Farbfächer, auch für Nicht-Scrapbooker ganz einfach zu machen!

29. Juli 2017

I'm a paperjunkie. Ja, ich horte Papier und kann ganz schlecht Dinge aus Papier wegschmeißen. Seit vielen Jahren höre ich den Satz: Mama, willst du das hier zum Scrapbooking haben oder kann das weg?

Kennt das noch jemand von euch? 

Meine Kreativität springt oft an, wenn ich Dinge aus Papier in der Hand habe. Auch wenn sie für einen ganz anderen Zweck gemacht wurden, als damit schöne Dinge zu basteln.

So geschehen vor einigen Monaten, als ich einer Einladung in den Showroom von Farrow&Ball in Köln folgte. Der Hersteller von Farben und Tapeten stellte seine neue Kollektion vor und im Goodie Bag fand sich einen Farbfächer mit Mustern. Aus festem Material und in einer Form, die mich an die gerade so geliebten Midori Travelers Notebooks erinnerte. Da die Booklets auch im Showroom auslagen steckte ich mir vorsichtshalber noch ein zusätzliches Exemplar ein.

Sie wanderten erstmal in meine große Sammelkiste. Die Kiste muss ich eigentlich öfter mal sortieren und leeren, denn längst nicht alles Gesammelte verwende ich tatsächlich. Es mag ein Drittel sein, der Rest wandert dann doch irgendwann in den Müll. 

DIY London Traveljournal aus Farbfächer

Mein Plan war, ein mit Instaxfotos gefülltes kleines Scrapbook für meine Tochter daraus zu basteln, mit Fotos eines gemeinsamen Kurztrips nach London. Da ich gerade keinen Instax-Film für meinen Fujifilm Instax Share  * im Haus hatte, habe ich 20 Fotos im Format 5×8 cm auf meinem großen Canon Pixma Drucker * gedruckt und in ausgestanzte Polaroid Rahmen geklebt. Die Rückseiten des Zieharmonika-Farbfächers mit den Produktbeschreibungen habe ich zusammengeklebt, so entstand automatisch ein Buch und nur die Vorderseiten mit den Farbmustern blieb zu sehen.

Cover und Rückseite sind mit gemustertem (sehr sehr altem Basic Grey) Papier beklebt, eine Landkarte oder ein Stadtplan von London hätte sich auch gut geeignet. Der Buchrücken ist mit einem Streifen Masking Tape umklebt, zur Sicherheit habe ich an den Kanten noch zusätzlichen Kleber darunter gegeben, da ich der Klebekraft des Masking Tape an sich beim Auf- und Zuklappen des Buches nicht so richtig traute.

DIY London Traveljournal aus Farbfächer

Für das Cover habe ich einen Rahmen gestempelt und mit verschiedenen Stempelsets (Klartext Städtetrip, Kelly Purkey Southport Alphas, Dear Lizzy) ausgefüllt. Das Innere des Albums ist sparsam dekoriert, da der Hintergrund mit den Farbfeldern bereits Struktur gibt. Lediglich einige kleine Puffy Stickers (AC Shimelle und Paige Evans) zieren die Seiten.

DIY London Traveljournal aus Farbfächer

DIY London Traveljournal aus Farbfächer

DIY London Traveljournal aus Farbfächer

DIY London Traveljournal aus Farbfächer

Die Fotos sind nicht chronologisch eingefügt, sondern ich habe mich leicht an den Farben der Farbfelder orientiert, damit es nicht zu bunt, sondern mehr Ton-in-Ton wird. An diesen Seiten mit den roten Akzenten wird das gut deutlich. 

DIY London Traveljournal aus Farbfächer

DIY London Traveljournal aus Farbfächer

DIY London Traveljournal aus Farbfächer

DIY London Traveljournal aus Farbfächer

Das Masking Tape mit Motiven aus London habe ich natürlich in London gekauft! Von jeder Reise versuche ich etwas typisches für meine Travel Journals mitzubringen, in London hatte ich die große Auswahl bei Blade Rubber Stamps. Schöne Papierwaren gibt es ja in jeder größeren Stadt auf der Welt, klar, dass ich diese Läden überall besuche!

Im Album sind jetzt 20 Fotos. Kurzzeitig spielte ich mit dem Gedanken, das zweite Booklet einfach noch daran zu kleben. So hätte ich problemlos ein doppelt so dickes Reisealbum machen können, hmmmm. Aber da ich für mich selbst noch mein Midori Travelers Notebook der Städtereise in Arbeit habe, reichte das erstmal, man will ja nicht die gleichen Fotos doppelt und dreifach verwenden.

Auf der letzten Seite habe ich noch zwei Label von GAP und UNIQLO untergebracht, um an unsere Shopping-Exzesse zu erinnern. Und ein Instagram-Label, weil das Kind doch manchmal leicht augenrollend reagierte, wenn ich wieder mit meinen geliebten Instastories beschäftigt war. Never forget 😉

DIY London Traveljournal aus Farbfächer

DIY London Traveljournal aus Farbfächer

Hätte ich Instax-Fotos verwendet, wäre das Album noch schneller fertiggeworden. Aber auch so war es in ca. 3 Stunden fertig, mit Fotodruck, stanzen, schnibbeln und kleben.

Ich glaube so etwas kann jeder leicht nachmachen, auch wenn er sich bisher nicht an Scrapbooking getraut hat. Das Format ist perfekt für Fotos aus der Instax-Kamera! Die kleinen Bilder verlieren sich auf größeren Seiten so leicht oder verblassen über die Jahre, an irgendeine Magnetwand gepinnt.

Fotos, Kleber und ein wenig Masking Tape. Dazu etwas gemustertes Papier. Das muss nicht unbedingt Scrapbooking Papier sein! Auch alte Buchseiten kann man gut verwenden, wenn man sie zart mit Farbe versieht.

Für Reisealben eignen sich zum Beispiel alte Schulatlanten vom Flohmarkt, oder alte Michelin-Straßenkarten, die in Zeiten von Navi und Google Maps kein Mensch mehr braucht. Oder der alte Shell Atlas aus Opas Auto, erinnert ihr euch daran? Ohne das Ding wurde ja früher keine längere Autofahrt unternommen!

Am besten gefällt mir daran, dass ich etwas Neues aus etwas Gebrauchtem gemacht habe, Upcycling extra fein. Erfunden habe ich das nicht, bestimmt hat jemand von euch, liebe Leser auch schon etwas ähnliches wiederverwendet? 

Erzählt doch mal, Tipps sind sehr willkommen!

So, jetzt heißt es #hochdiehändewochenende, ich hebe meine Hände in Richtung Küchenfenster. Zum Putzen ……

Lasst es euch gutgehen!

Alles Liebe

Barbara

Info | Die im Posting mit *Sternchen markierten Links sind Amazon Partnerprogramm Links. Bestellungen, die ihr darüber tätigt, unterstützen mich mit einem kleinen Provision bei meiner Arbeit für diesen Blog – ohne dass sie für euch einen Cent mehr kosten selbstverständlich. Dankeschön für eure Wertschätzung!

Fotodruck Grundlagen des Scrapbooking Mini Books Scrapbooking Scrapbooking Layout Workshops

Ein ganzes Jahr in einem Album, gestern im Scrapbooking Workshop

19. Juni 2017

Wieder mal falsch gedacht, hmmmm….

Eigentlich wäre es für die 26 Teilnehmer zu schaffen gewesen, die besten oder schönsten Fotos des Jahres 2016 in ein Scrapbooking-Album zu packen. So war es für den Workshop gestern geplant.

Aber eigentlich hätte ich es besser wissen müssen. Bin ich doch selber von der Liebe zum Detail geprägt, die so vielen Scrapbookern zu eigen ist. Das macht ja auch den Spaß an der Sache aus, seien wir mal ehrlich.

Ich hatte ein Musteralbum vorbereitet, in dem 12 kleine Layouts gestaltet sind, für jeden Monat des vergangenen Jahres eines. Zusätzlich pro Monat ein Instagram Foto. Das Cover des schlichten 6×6" Albums von American Crafts hatte ich mit Iridiscent Glaze von Vicky Boutin so bearbeitet, dass eine Art Betonoptik mit Rostanteilen entstand. Dazu ein selbstgestaltetes Label aus mehreren Schichten Papier, die Schriftzüge sind mit Sizzix Tim Holtz Thinlits Shine ausgestanzt.

Mini Album Cover Mixed Media Vicky Boutin Glaze

Am Morgen des Workshops waren die Materialpakete verteilt und die Teilnehmer hatten gleich in der Einführung die Qual der Wahl. Schlicht wie das Musteralbum, oder lieber mit einer Schablone und der Paste das Cover gestalten? Oder mit gemustertem Papier beziehen? Es standen 14 doppelseitig bedruckte Papiere dafür zur Wahl, also 30 Möglichkeiten der Covergestaltung! Der überwiegende Teil der Gäste entschied sich dann doch dafür, es mit der Modellierpaste zu probieren.

Scrap Impulse Workshop

Was  Teilnehmer oft  im Scrapbooking-Workshop sagen:

"Das traue ich mich zuhause nicht." Oder " sowas hab ich garnicht zuhause und habe es noch nie probiert."

Ja, ihr Lieben, dazu gibt es Workshops, genau dazu. Um Neues zu probieren, mal raus aus der Komfortzone, neue Anregungen und Inspirationen zu bekommen.

Einige Teilnehmer waren im Vorfeld skeptisch wegen des Formats des Albums, da sie bisher nur viermal so große 12" Layouts gewerkelt hatten, oder sogar noch nie ein Mini Album 😉

Und eins verrate ich euch schon mal vorweg: am Ende waren alle begeistert und zufrieden!

Hier zu sehen das Cover von Nicole, sie hat mit Iridiscent Glaze, also der Paste, und meiner Schablone ( AC Dear Lizzy) gearbeitet und das Ganze nach dem Trocknen mit Distress Ink eingefärbt. Die Paste lässt sich mit dem Heißluftfön ganz wunderbar direkt trocknen, so entfallen die lästigen Wartezeiten, die für einige andere Strukturmedien erforderlich sind.

Einfach aber effektvoll! Bei der Schablone gibt es immer viele Ahhs und Ohhs, die hatte ich bereits im Mixed Media Workshop beim Crop Am Rhein verwendet.

Mini Album Cover Mixed Media

Mir ist beim Trockenföhnen der Paste ein kleines Malheur passiert, was sich aber als ganz besonderer Effekt herausstellte. Wenn man zu ungeduldig ist und den Embossing-Fön zu lange auf eine Stelle hält, gibt es kleine Blasen. Fand ich dann so cool, dass es ich bewusst an einigen Stellen eingesetzt habe, da es zur ungleichmäßigen Struktur der Oberfläche beitrug. Ihr könnt das in dieser Makroaufnahme erkennen. Einige Gäste haben diese "Technik" im Workshop aufgegriffen.

Ich bin ein sehr haptisch geprägter Mensch und mag es, Strukturen zu erfühlen und zu erfassen. Handarbeit eben, das unterscheidet Scrapbooking von digitalen Fotoalben, ich kann es nur immer wieder erwähnen.

DSC02720

DSC02684

Für das Innere des Albums und die Dekoration der Seiten kamen eine Menge Motivstanzer aus meinem großen Arsenal zum Einsatz.  Bevor irgend jemand fragt, die blauen Stanzer mit den Griffen sind Vintage Schätzchen von Jenni Bowlin, leider gibt es die nicht mehr.

Scrap Impulse Workshop

DSC02679

Jetzt gibt es mein Album im Detail, zum Fotografieren habe ich die Mini-Layouts aber nicht extra aus den Hüllen genommen. Ich fahre morgen für ein paar Tage weg und der Beitrag sollte vorher noch fertig werden, deshalb ist die Qualität der Bilder nicht 1a, sorry dafür!

Mini Album 6x6 Barbara Haane

2016 Mini Album 6x6 Barbara Haane

DSC02691

Zwischen den einzelnen Monaten habe ich jeweils eine kleinere Hülle im Format 4×4" mit einem Instagramfoto des jeweiligen Monats eingefügt. Wenn man die quadratisch gespeicherten Instagram Fotos in 10×15 cm ausdruckt, ergibt das ein 10c10 cm Quadrat, das perfekt in dieses Hüllenformat passt.

Ich habe übrigens alls Fotos des Albums zuhause gedruckt, mit meinem treuen unverwüstlichen Canon Pixma MG 7550.

DSC02692

DSC02693

DSC02728

Die Dekoration der Seiten besteht prinzipiell aus einem kleinen ausgestanzten Reiter mit der Angabe des Monats, ausgestanzten Papierelementen, kleinen Puffy Sticker Blümchen ( AC Hazelwood Canoe) sowie Foil Phrase Stickers (AC Jen Hatfield). Und ein wenig Nähmaschine und mit der Schreibmaschine geschriebenen Textstreifen.

DSC02721

DSC02729

DSC02722

DSC02730

DSC02702

DSC02731

DSC02732

DSC02733

DSC02734

DSC02735

DSC02736

DSC02737

DSC02738

DSC02740

Wie bereits erwähnt konnten sich auch die Skeptiker unter den Gästen bestens mit dem inneren 6×6" (15×15 cm) Format des Albums anfreunden. Einige Mädels haben das Thema auch für sich abgewandelt und Reisealben gemacht. Oder zum 18. Geburtstag, mit 18 Layouts, ein Foto für jedes Jahr, super Idee! Auch Geschenke für Patentanten oder Freundinnen wurden gewerkelt.

Man sieht daraus, dass diese Alben sehr vielseitig und relativ einfach zu gestalten sind, besonders, wenn man ein zusammenhängendes Thema darstellen möchte.

DSC02675

Und warum haben dann die wenigsten ihr Album in den sechs Stunden Workshop nicht ganz fertigmachen können, fragt ihr euch jetzt sicher?

Weil man sich beim Scrapbooking so herrlich mit Details vertüddeln kann! Und es wird ja auch im Workshop nett gequatscht, geshoppt und eine Mittagspause gemacht, das gehört dazu. Unter uns: ich hatte Sorge, dass die Gäste nicht bis zum Ende des Workshops mit diesem Projekt beschäftigt sein könnten und Langeweile aufkäme, haha ….! Weit gefehlt. Ich glaube realistisch gesehen könnte ich selbst das auch nicht in einem solchen Tagesworkshop schaffen, aber man macht sich als Veranstalter oft zuviele Gedanken, damit es den Gästen auch bloß gut gefällt.

Zumindest hatten aber alle das Cover und einen Großteil der Innenseiten fertig, und konnten dann zuhause noch ein wenig weiterspielen. wenn man einmal im Flow ist geht der Rest fast wie von alleine.

So, ich schwitze hier bei 30 Grad und muss auch was Richtiges arbeiten (Büro und so, ächtz..). Deshalb bye for now, ihr lieben Leser des Blogs

Ach ja, schnell noch den Koffer packen muss ich noch. Meine jüngere Tochter hat einen grandiosen Masterabschluss hingelegt und dafür gab es von Mama einen Städtetrip nach London. Morgen früh geht es los!

Wenn ihr mögt nehme ich euch gerne in meinen Instastories mit auf die Reise, schaut doch mal rein 😉

Bis dahin, ich wünsche euch eine schöne sommerliche Woche!

Barbara

Fotodruck Fotografie Fotografieren Mini Books Reisen Scrapbooking Shopping Tools und Werkzeuge Travel Journals

Die Polaroid Snap Touch, Sofortbildkamera und Sofortdrucker all in one, mein Test

1. Juni 2017

Falls ihr es noch nicht wusstet: ich liebe Reisetagebücher und mobile Fotodrucker! Die Beiden gehören für mich zusammen, denn nur in der Kombination ist ein zeitnahes dokumentieren on the road optimal möglich, finde ich.

Im Laufe der letzten Jahre habe ich (fast) alles, was an Sofortbildkameras und Sofortdruckern auf dem Markt ist, getestet. Meine ersten Fotodrucker für die Reise waren vor fast fünf Jahren die PoGos von Polaroid, seitdem wurden die mobilen Drucker immer leichter, kompakter und einfacher zu bedienen.

Polaroid Snap Touch Kamera Test

Auch für Events, Parties und andere Festivitäten eignet sich eine Sofortbildkamera super. Meine Kinder verschenken in ihrer Clique oft ein kleines Album, eine Kladde oder so etwas in der Art. Während der Fete wird dann mit ein wenig Masking Tape, Stift und der Sofortbildkamera ein Erinnerungsalbum für das Geburtstagskind erstellt, kommt super an! Besser und nachhaltiger als der obligatorische H&M Gutschein ist so etwas auf jeden Fall.Im Gegensatz zur reinen Sofortbildkamera, bei der man auf die Bildqualität relativ wenig Einfluss hat, bieten die neusten Modelle die Möglichkeit, die Fotos vor dem Druck zu bearbeiten. Oder Fotos mit dem Smartphone zu machen und über die Druckfunktion auszudrucken, noch besser.

Polaroid hatte uns für das Event Crop Am Rhein großzügigerweise mehrere Polaroid Snap Touch Sofortbildkameras zum Testen zur Verfügung gestellt. Die Gäste hatten viel Spaß damit und durch die einfache Menüführung konnte jeder auch ohne Bedienungsanleitung oder Einweisung in kürzester Zeit fotografieren und drucken.

Polaroid Snap Touch Kamera Test

Polaroid Snap Touch Kamera Test

Das Gerät arbeitet mit der Polaroid Snap Touch * Zero Ink Technologie. Man benötigt zum Ausdrucken der Fotos weder Toner noch Farbpatronen, sondern lediglich das passende ZINK Fotopapier, idealerweise ist das auch noch selbstklebend! Für Reisealben, Gästealben und dergleichen ist das natürlich superpraktisch. Mit der Kamera aufgenommene Schnappschüsse können sofort oder später ausgedruckt werden.

Ich hatte eine Polaroid Snap Touch bereits vorher zum Testen zur Verfügung und habe in zwei Travelers Notebooks damit Kurzreisen dokumentiert. Die Qualität der Ausdrucke finde ich für ein Reisealbum völlig ausreichend. Allerdings habe ich, statt die Cam zum Beispiel mit auf die Skipiste zu nehmen,  in diesem Winterurlaub oft mit dem Smartphone fotografiert und dann abends die Fotos ausgedruckt. Das Schöne ist ja, dass man bei diesem all in one Gerät die Wahl hat. Fotografieren und drucken, oder nur drucken.

Wie in analogen Zeiten, in denen Polaroidkameras auch keine mit Kleinbild vergleichbaren Bildergebnisse lieferten, haben die ca. 5 x 7 cm großen (selbstklebenden) Bildchen ihren ganz eigenen Retro-Charme.

Hier seht ihr Fotos, die ich vom Smartphone ausgedruckt habe.

Polaroid Snap Touch Kamera Test Reisealbum

Je heller die Originalbilder sind, desto besser wird der Ausdruck. Das ist jedenfalls meine Erfahrung mit den meisten  Sofortbildkameras oder Instant-Druckern. Die Bearbeitungsfunktionen der Kamera selber finde ich sehr eingeschränkt, deshalb habe ich meine Fotos, die ein wenig dunkel waren, schnell vor dem Drucken entweder direkt in der Bearbeitungsfunktion des iPhone oder mit einer Bildbearbeitungsapp aufgehellt (z.B. Snapseed).

Hier seht ihr das erstes Probebild, aufgenommen und gedruckt mit der Snap Touch. Easy peasy, ich hab sie aus der Verpackung genommen, umgedreht, click und print. Nix Beautyfilter 😉 .Meine Testkamera wurde mir aufgeladen geschickt, wenn man sie kauft, muss man den Akku erst kurz mit dem mitgelieferten Micro-USB-Kabel aufladen.

Polaroid Snap Touch Kamera Test

Polaroid Snap Touch Kamera Test

Sämtliche verfügbare Funktionen habe ich garnicht ausgetestet, man kann z.B. auch HD-Videos machen, in Passbild-, Selbstauslöser- und Serienbild-Modus fotografieren und vor dem Drucken seinen Bildern allerlei Filter, Emojis, Sticker und Rahmen zufügen. Brauche ich jetzt nicht unbedingt, aber für Teenies ist das sicher eine coole Sache. Auf dem Bild ganz oben im Beitrag habe ich den kleinen Osterhasen mal probeweise auf's Bild gedruckt, da das Bild während eines Oster-Kurztrips entstand. 

Die Gäste beim Event haben ihre mit der Kamera aufgenommenen Fotos direkt über den LCD Touchscreen ausgedruckt, der reagiert ein wenig schwerfälliger als man es vom Display des Smartphones gewöhnt ist, aber es klappt gut. Die Mädels konnten die Bilder so direkt mitnehmen und/oder in ihre Erinnerungsalben kleben.

Für den Druck von Smartphone Bildern benötigt man die kostenlose Polaroid Universal Print App. Wenn das Smartphone per Bluetooth mit der Sofortbildkamera verbunden ist, öffnet sich die App automatisch und man hat die Möglichkeit, aus der Fotobibliothek beliebig Fotos zum Drucken auszuwählen.

Mit einer Akkuladung konnte ich ca. 50 Bilder drucken. Im Lieferumfang ist ausserdem eine kleine Bedienungsanleitung, eine Handschlaufe und ein Paket mit 10 Blatt ZINK Fotopapier. Die Kamera gibt es in sechs Farben, wobei mir das edle Weiß am besten gefällt.

Das Polaroid ZINK Fotopapier * zum Nachkaufen gibt es auch im 50er Pack. So ergibt sich pro Bild ein Preis von ca. 0,50€, das finde ich jetzt nicht zu teuer.

Mein Fazit: eine witzige und für Reisen und Events praktische Sache!

Der einzige verbesserungswürdiger Nachteil ist aus meiner Sicht der aufklappbare Blitz an der Oberseite. Durch leichten Druck auf die kleine Klappe wird die Kamera auch eingeschaltet. Mir ist das unbeabsichtigt jedes Mal passiert, wenn ich die Kamera angehoben oder aus sonstigen Gründen in die Hand genommen habe. Pling pling, mit diesem Geräusch geht die Kamera dann an und ist nicht direkt wieder durch Einklappen des Blitzes auszuschalten, einige Sekunden muss man warten. Nervte etwas. Ich habe mir dann angewöhnt, die Kameras möglichst an den kurzen Seiten anzufassen, was bei meinen nicht allzu großen Händen etwas anstrengend war. Aber das war auch das einzig Negative, was mir aufgefallen ist.

Mir gefällt die Druckfunktion am besten, deshalb würde für meine persönlichen Bedürfnisse oder Vorlieben auch der Polaroid ZIP *Drucker genügen, der preislich günstiger als die Kamera liegt. Ich fotografiere unterwegs meist mit Smartphone oder großer Kamera und würde die Polaroid Snap Touch meist nicht in vollem Umfang ausnützen.

Aber für Events oder Familienfeiern und Parties ist es eine wunderbare Sache, den Gästen schnell und direkt die aufgenommenen Bilder schenken zu können. Selfies kann man übrigens auch super mit der Polaroid Snap Touch machen 😉

Polaroid Snap Touch Kamera Test

Bis Weihnachten ist ja noch ein wenig hin und für den Wunschzettel ist es noch zu früh, oder? Schade aber auch. Für Scrapbooker und Reisetagebuch-Schreiber ist diese Sofortbildkamera mit Drucker jedenfalls ein perfektes Geschenk, das mal als kleiner Tipp von mir 😉

In einem älteren Beitrag findet ihr übrigens noch meinen Test des Polaroid Zip .

Das war's für heute, am Wochenende (wahrscheinlich samstag) packe ich die Stempel in den Shop, meine große Kamera ist leider nicht in Ordnung und ich konnte jetzt die ganze Zeit keine vernünftigen Fotos machen, grrrrr…..örgs…mimimi!

Bis bald, lasst es euch gutgehen!

Alles Liebe

Barbara

Info | Die im Beitrag mit *Sternchen markierten Links sind Amazon Partnerprogramm Links. Bestellungen, die ihr darüber tätigt, unterstützen mich mit einem kleinen Provision bei meiner Arbeit für diesen Blog – ohne dass sie für euch einen Cent mehr kosten selbstverständlich. Dankeschön für eure Wertschätzung!

Drucken Fotodruck Fotografie Fotografieren Grundlagen des Scrapbooking Mini Books Scrapbooking

Der HP Sprocket, mobiler Fotodruck vom Smartphone, ich hab ihn getestet

25. März 2017

Fotos selber ausdrucken finde ich ja äusserst praktisch und sinnvoll, wenn es nicht gerade die kompletten 1287 aus dem Urlaub sind. Das wäre dann doch ein sehr kostspieliges Vergnügen.

Wer hier schon länger mitliest, kennt meine große Liebe zu Reisetagebüchern, die ich am liebsten direkt unterwegs schreibe und auch nach Möglichkeit sofort mit passenden Fotos bestücke. Abgesehen davon sind kleine mobile Fotodrucker auch eine feine Sache für Events, Familienfeiern und sonstige Späße, bei denen man Fotos mit dem Smartphone macht und sie direkt ausgedruckt verschenken oder in ein Gästebuch oder Album kleben kann.

Ich habe schon einige mobile Drucker in Gebrauch gehabt und getestet und um es gleich vorweg zu nehmen: der HP Sprocket hat mich vollstens überzeugt!

Die Agentur, mit der ich für den Test des HP Deskjet 3732 zusammengearbeitet hatte, schickte mir auf Anfrage auch ein Testgerät des Sprocket. Auf den war ich schon länger scharf, aber da ich bereits drei mobile Drucker habe, wollte ich ihn nicht direkt kaufen und war froh, ihn erst testen zu können.

DSC01388

Nach 90 Minuten Ladezeit über ein Mini-USB Kabel an der Steckdose ist der Sprocket druckbereit. Die passende App gibt es im App Store. Nur noch den Drucker via Bluetooth mit dem Smartphone verbinden und es kann losgehen. 

Nachdem man das Fotopapier eingelegt hat, den Schritt hätte ich euch fast unterschlagen.

DSC01391

Es passen jeweils 10 Blatt Fotopapier in den Sprocket, ähnlich wie bei den Polaroid Druckern legt man das blaue Smartsheet zuunterst ein. Das Zink 2×3" Fotopapier für den Drucker ist selbstklebend, das finde ich genial für unterwegs!

Der Sprocket ist mit seinen knapp 170 Gramm ein echtes Leichtgewicht und ideal für Flugreisen. Weiter benötigt man nur das beiliegende Minikabel und den USB-Stecker, den man für's Aufladen des Smartphones ja sowieso dabei hat. Der Drucker ist übrigens 7,5 x 12 cm groß und hat damit ähnliche Abmessungen wie mein kleines iPhone 6S.

Die App finde ich sehr einfach zu bedienen, sie erlaubt auch, Fotos direkt aus den eigenen Social Media Kanälen heraus zu drucken. Hier ist einen Screenshot der App, ich habe dann mit dem rechten Button in meine Camara Roll (Fotoarchiv) gewechselt und Fotos der BLOGST-Konferenz vom letzten Jahr für ein Mini-Scrapbook ausgedruckt.

März17

In der App hat man verschiedene Optionen, wie z.B. Filter, witzige Sticker, Emojis und Text, mit denen man den Fotos eine persönliche Note geben kann. Ausser einer Ein-Klick-Verbesserung lassen sich die Fotos an sich in der App nicht mehr bearbeiten, dazu nutze ich vorher andere Apps wie Afterlight oder Snapseed oder die Bearbeitungsfunktion des iPhones, wenn nötig.

Die Fotos werden im Ausdruck etwas dunkler als sie vorher auf dem hellen Smartphone Display erscheinen, das ist der typische Instax- oder Polaroid Effekt. Sie fassen sich superglatt und leicht an und wirken eben so, wie man es auch von Sofortbildkameras kennt. Ich achte deshalb immer darauf, dass das auszudruckende Foto vorher schon ausreichend hell ist.

DSC01396

Sehr genial finde ich die Crop-Funktion der App. Tendenziell fotografiert man, oder vielmehr fotografiere ich mit dem iPhone im Hochformat, rein intuitiv oder für Instagram. So auch bei meiner Reise nach Hamburg. Für das Format dieses Albums waren aber querformatige Fotos einfach besser, und ich hatte 3/4 der Aufnahmen im Hochformat, blöd. Die App bietet die Möglichkeit des Zuschnitts, das habe ich bei einigen Fotos dann gemacht, mit einem Klick.

IMG_2860.PNG

 

Die Bilder kommen mit einem leisen Surren aus dem Drucker und sind sofort trocken und bereit zum Einkleben, nachdem man das Papier auf der Rückseite abgezogen hat. Übrigens liegt der Verkaufspackung keine Bedienungsanleitung bei, lediglich ein QR Code, der vermutlich zu einer Online Version führt, das habe ich nicht ausprobiert. 

DSC01402

Der Drucker ist so leicht zu bedienen, dass man auch wirklich keine Anleitung vermisst. Beiliegendes Kabel in den Drucker und einen USB-Aufladestecker (der gehört nicht zum Lieferumfang, sollte inzwischen in jedem Haushalt vorhanden sein). 90 Minuten aufladen, Papier rein (auf der Papierpackung ist eine Bild-Anleitung dazu), App runterladen, Bluetooth auf dem Smartphone aktivieren. Bei mir wurde der Sprocket sofort gefunden und wenn man ihn einschaltet, öffnet sich automatisch die App.

Nach meinen bisherigen Erfahrungen mit mobilen Druckern und dem HP Sprocket muss ich wirklich sagen, dass meines Erachtens

  • keine andere Fotodrucker App so leicht und intuitiv bedienbar ist
  • die Bildqualität für die Zink-Technik und einen solchen Mini-Drucker wirklich sehr gut ist
  • der Sprocket leicht und handlich ist und einfach Spaß macht.

Mein Testmodell vom HP Sprocket*, das ich jetzt leider wieder abgeben muss, ist in schickem weiß-rosegold, es gibt ihn aber auch in der sehr stylischen schwarz / silbernen Variante*.

Für meine nächste Reise steht der Sprocket definitiv auf meinem Wunschzettel. Ich mag auch meinen Fuji Instax-Drucker noch sehr, aber die Bilder mit den weißen Rahmen sind vom Außenmaß genauso groß wie die vom Sprocket, es ist nur weniger drauf, bzw die Fotofläche an sich ist eben kleiner. Unschlagbar praktisch sind unterwegs aber auf jeden Fall die selbstklebenden Fotos. Und ich habe den Eindruck, dass mit modernerer Technik die Fotos der neueren Drucker-Generation immer besser werden, mein Instax-Drucker war einer der ersten, die vor einigen Jahren auf den Markt kamen. 

So, das war das am Samstag, jetzt muss ich noch schnell was einkaufen, denn für morgen werde ich einen Walnuß-Praliné-Gugelhupf backen, wenn der genauso lecker wird, wie er im neuen Lieblingskuchen-Backbuch von Jeanny aussieht, dann werde ich das Rezept und einen Blick in das schöne Buch mit euch hier teilen, versteht sich von selbst.

Habt es fein bei diesem tollen Wetter!

Alles Liebe

Barbara

Info | Die im Posting mit *Sternchen markierten Links sind Amazon Partnerprogramm Links. Bestellungen, die ihr darüber tätigt, unterstützen mich mit einem kleinen Provision bei meiner Arbeit für diesen Blog – ohne dass sie für euch einen Cent mehr kosten selbstverständlich. Dankeschön für eure Wertschätzung!