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Fotografie

Allgemein Allgemeines Fotografie Fotografieren

bye bye Picasa?

25. Februar 2016

Ich bin seit langer Zeit ein Fan der Google Software Picasa.

Fotos hochladen, sortieren und bearbeiten, dazu die Funktion der Web-Alben und die Collagefunktion, ganz schnell und einfach alles. Ich bearbeite und drucke alle meine Fotos in Picasa, weil das wirklich idiotensicher funktioniert.

Jetzt veröffentlichte Google die Mitteilung, dass das Programm Picasa eingestellt wird. WTF !!

Das ist ja wie wenn … der Lieblingslippenstift nicht mehr hergestellt wird, oder es keinen Big Rösti mehr gäbe, oder so!

Bildschirmfoto 2016-02-25 um 15.17.09

Es wird als Alternative Google Photos angeboten, arbeitet schon jemand von euch damit?

Die Umstellung oder vielmehr Einstellung des Programms soll schrittweise passieren, sagt Google. der erste Schritt: ab 15.03.2016 gibt es keine Updates und keinen Support mehr.

Jennifer Wilson zeigt in einem Tutorial auf ihrem Blog, wie man seine Alben und Fotos am einfachsten von Picasa in andere Fotobearbeitungsprogramme importieren kann.

Ich werde mir am Wochenende das Programm Google Fotos mal in Ruhe anschauen und nach Alternativen suchen. Für mich ist der Zeitfaktor ganz entscheidend, bei mir muss das Hochladen, Bearbeiten und Drucken schnell gehen, für den Blog und auch sonst. Sonst, na ja, Nachtschichten?

Auch keine Lösung.

Mit welchen Programmen arbeitet ihr denn?

Ich würde mich freuen, wenn ihr eure Erfahrungen und Tipps mit mir und den anderen Lesern teilt.

Danke für's Erste!

Alles Liebe

Barbara

Fotografie Las Vegas Reisen USA

von Las Vegas zum Valley of Fire

10. Januar 2016

Welche Tagesausflüge kann man von Las Vegas/Nevada aus machen?

Die Frage stellte sich natürlich für uns, denn Las Vegas ist so viel mehr als Casinos, Shopping und Entertainment. Wir wollten unseren Aufenthalt von einer Woche so intensiv wie möglich nutzen.

Zwei der nächstgelegenen Ausflugziele, wenn man Naturerlebnisse sucht,  sind der Red Rock Canyon und das Valley of Fire. Wir haben uns für letzteres entschieden, ohne dass ich jetzt noch den konkreten Grund dafür nennen könnte.

Die Ausdehnung der Stadt Las Vegas ist groß, so dass die Fahrzeiten davon abhängen, wo man wohnt. Unser Hotel, das LINQ, lag in der Mitte des Las Vegas Boulevard, dem sogenannten Strip. Der Valley of Fire State Park liegt in der Mojave Wüste, nordöstlich von Las Vegas. Man fährt über die I 15 N, den Veterans Memorial Highway nach Norden und biegt irgendwann rechts ab. Von unserem Hotel aus betrug die Distanz ungefähr 60 Meilen, Fahrzeit nur eine knappe Stunde.

Da wir an meinem Geburtstag unterwegs waren, kauften wir vorher in als besonderes Highlight in der Bouchon Bakery eine Tüte mit den köstlichsten Macarons, die ich je gegessen habe, und schleppten sie mit. Im Park selbst gibt es nur einen Mini Giftshop im Visitors Center, ohne Kaffee, also ist es ratsam, Verpflegung mitzunehmen.

Bouchon Bakery Las Vegas

Macaroons Bouchon Bakery Las Vegas

Wir hatten wie die ganze Woche auch an diesem Tag Hammerwetter. Geburtstagswetter;-) Strahlend blauer Himmel, ca. 12 Grad, angenehm.

Las Vegas Highway

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Allgemein Allgemeines Drucken Fotografie Fotografieren Mini Books Shopping

das neuste Format für Minifotos: ein Instax-Album!

27. Juli 2015

Immer noch ist das Instax-Format für Fotos ein Hype, ich mag die kleinen Bilder mit dem weißen Rand im Retro Look total gerne. Auf Scrapbooking-Layouts, im Reisealbum, im Project Life Album, die Instaxfotos passen überall hin.

Und jetzt gibt es ein genau auf die süßen Minifotos zugeschnittenes Album. We R Memory Keepers hat jetzt das Instax-Album auf den Markt gebracht.

Bei mir sprudelten direkt eine Menge kreative Ideen. Was man damit alles anstellen kann!

Zum Ausprobieren habe ich die goldene Variante gewählt. Ich steh gerade sehr auf Gold.

Bei uns wird zurzeit auch vieles durch die Minc gejagt, O-Ton mein Sohn: let's minc this shit ;-), das nur mal am Rande (mehr zum Thema Minc gibt es auch bald).

Wo war ich, genau, das Instax-Album.

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We R Memory Keepers Instax Album

Auf die linke Seite habe ich jeweils zugeschnittene Project Life Karten plaziert. Die Hüllen sind relativ eng, und lassen nicht viel Spielraum bzw Luft oder Platz nach oben für dekorative Elemente. Jedenfalls nicht für dickere Embellishments.

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 Ort und Datum nicht vergessen, wir sprachen darüber 😉

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Die Eingangsseite habe ich mit Stempeln zum Thema Selfie gestaltet. Das ist das Thema dieses Instax-Albums, ich habe einfach meine Selfies der letzten Wochen darin gesammelt.

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We R Memory Keepers Instax Album

Und sonst? Was ist daran jetzt so besonders?

Es eignet sich super zum Verschenken.

Es ist so niedlich, so süß durch das klitzekleine Format, ihr müsstet es mal "in echt" sehen.

So ein Album lässt sich vielseitig verwenden, zum Beispiel kann man es mit auf eine Geburtstagsparty nehmen. Direkt in Kombination mit der Fujifilm Instax Mini 8 Sofortbildkamera *.

Damit ist für Vergnügen gesorgt!

Fotos mit Geburtstagskind und Gästen, Spaßfotos und jede Menge Selfies oder Photobooth Fotos mit Verkleidung. Auf diese Weise hat man direkt ein Super-Geschenk, ohne Schnibbeln, ohne Kleber!

Und ein sehr ausgefallenes Geschenk, eine bleibende Erinnerung, und ein conversation piece.

Dazu ohne große Vorbereitung, wenn die Zeit knapp ist.

Ein paar zugeschnittene Kärtchen für Text kann man zusätzlich mitnehmen und vor Ort von den Gästen beschriften lassen.

Oder ihr verwendet es für den Junggesellinnenabschied, eine Familienfeier, oder für eine Babyshower, wie meine Tochter vor einigen Wochen.

Oder eine Einladung zum Essen, oder wenn man Urlaub mit Freunden macht.

Oder ein unkompliziertes Reisealbum.

Ihr versteht was ich meine, oder?

Perfekt dazu natürlich auch der Instax Share * Drucker zum direkten Ausdrucken der Fotos vom Smartphone. So habe ich auch Fotos in diesem Album gedruckt, denn meine Selfies sind natürlich mit dem iPhone entstanden.

Das Instax-Album gibt es in fünf verschiedenen Farben, ich finde sie alle schön!

Ein Hinweis aber doch noch: als ich mein Album letzte Woche füllen wollte, waren die Hüllen im Album zu schmal für die Instax-Fotos. Es passte überhaupt nicht, ich musste an jeder Längsseite ca. 2 mm vom Foto abschneiden.

Geht gar nicht, ist ja auch nicht Sinn der Sache!

Die zusätzlichen Hüllen, die ich gleich mitbestellt hatte (Instax Photo Sleeves, gibt es in 10er-Packs) passten allerdings perfekt, sie sind breiter und die Instax-Fotos passten gut rein.

Ohne lange zu fackeln habe ich das Problem direkt auf der Facebookseite des Herstellers We R Memory Keepers gepostet.

Ha!

Ich kenn da nix mehr, der direkte Weg, ruhig und sachlich versteht sich, ist oft der beste.

Innerhalb von sechs Stunden (der Zeitverschiebung geschuldet) hat das Social Media Team geantwortet, öffentlich.

Supersache.

Sie kümmern sich um das Problem, mein Großhändler, der sich ebenfalls entschuldigte, erstattet mir die "falschen" Hüllen.

Ich hoffe, dass auch den Kunden, die das Album zurzeit kaufen, diese Kulanz zugute kommt. Und dass zukünftige Kunden aufgeklärt werden und bei der neuen Produktion die Alben mit den passenden Hüllen ausgestattet werden.

Das Album gibt es demnächst bei Dani Peuss, zurzeit auch schon in der Scrapbook-Werkstatt. Allerdings sind wie gesagt in einigen Modellen die zu kleinen Hüllen inbegriffen, fragt besser nach.

Ich bin jedenfalls total verknallt in dieses kleine Album.

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Alles Liebe

Barbara

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Drucken Fotografie Grundlagen des Scrapbooking Project Life Scrapbooking Shopping Stempel

Project Life mit dem Juli-Monatskit von Dani Peuss

7. Juli 2015

Ja, ich gebe es zu.

Ich habe eine Zeitlang geschlunzert mit dem eigentlich so geliebten Project Life. Wie günstig für den Schweinehund, dass ich im Juli Gast-Designer im Team von Dani Peuss bin.

Im Monatskit "Hitzefrei", dem Kit für Juli, war auch eine Handvoll Project Life Karten. In tollen frischen Farben, genau passend für Sommerfotos.

Für die folgenden Doppelseiten habe ich ausschliesslich Karten und Papiere aus dem Kit verwendet, bis auf eine winzig kleine Ausnahme. Und dazu nur Klartext-Stempel.

(diese Fotos lassen sich durch Anklicken übrigens vergrößern)

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Die Ausnahme seht ihr hier. Im Kit sind nur Karten für die kleinen Fächer der PL-Hüllen. Deshalb habe ich für die Wochenkarten und größere Textkarten zugeschnittene Papiere verwendet. Und diese Color Magic Karte aus einem Heidi Swapp Project Life Kit. Die Karte ist mit Color Shine eingefärbt und mit Klartext-Stempeln bestempelt.

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Die Wochenkarte der nächsten Doppelseite ist aus gemustertem Papier zugeschnitten.

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Um das Papier etwas zu dekorieren habe ich mit Color Shine Spray gekleckst und mit dem Schlauch des Sprühkopfes ein Herz gemalt. Die Color Shine Sprühfarben von Heidi Swapp finde ich übrigens fabelhaft, sie haben eine besondere Textur und passen perfekt zu den meisten Papierserien.

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Argghh, big fail beim Datumstempel! Falsch herum gehalten, passiert bei den Rollenstempeln ja schnell mal, mir jedenfalls. Ich hätte es jetzt auch "richten" können, überkleben mit einem Label oder so. Eigentlich störte es mich aber nicht, und das ist die Hauptsache. Also bleibt es so.

Neulich fiel mir übrigens so nebenbei auf, dass mein deutscher Datumsstempel aus dem Bürobedarf abgelaufen ist, ja Leute, das gibt es wirklich! Er geht von 2003 bis 2014 und ich habe ihn schon sehr lange, um das Datum auf Layouts zu stempeln. Jetzt muss mal ein aktueller her, bis dahin stempele ich mit dem englischen PL-Stempel.

Sehr gerne arbeite ich auch Ephemera wie diese Bordkarte in meine Project Life Alben ein. Ich sammle jeden Tag Schnipsel, aber oft vergesse ich sie auch in der Kiste, leider. Erst recht, wenn ich die PL-Seiten nicht zeitnah herstelle.

Damit es möglichst schnell geht, schreibe ich meine Texte inzwischen überwiegend locker von Hand auf die kleinen Karten, so wie Frau Higgins es sich auch ursprünglich ausgedacht hat.

Ihr erinnert euch? Project Life? Easy and simple? Sieben große Fotos und dazu der Text auf die Karten geschrieben? Für das schnelle einfache Scrapbooking ohne viel Schnick-Schnack? Dafür gibt es die Project Life Sets, und die Hüllen für die Alben. So war das eigentlich gedacht, bis die Industrie den Markt entdeckte und der Hardcore-Scrapbooker das System für sich adaptierte und "verfeinerte", ihr wisst, was ich meine… *grins*

Wenn man eine so tolle Auswahl hat, wie mit diesen Karten, passt auch schnell alles zusammen, Fotos und Karten farblich, meine ich damit.

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Manchmal ist mir aber der Platz auf der kleinen Karte zuwenig für die Geschichten, und meine Krakelschrift zu groß und flächig.

Dann mache ich es so, so wie auf der Karte mit dem Journaling zu dem Foto unten links.

Ausführliche Geschichten schreibe ich gerne mit der Schreibmaschine oder wie hier mit dem Textprogramm Word. Und drucke dann auf die Karte.

Für diejenigen, die das noch nicht kennen, gibt es hier noch mal eine kurze Anleitung:

  • In Word oder dem Textprogramm eurer Wahl eine Textbox aufziehen, Größe 10×15 cm.
  • Den Text in diese Box schreiben und passend formatieren
  • den Rahmen entfernen

so sollte das aussehen, auf einer Din A4 Vorlage

Bildschirmfoto 2015-07-05 um 12.08.31.png

Dann einmal auf normalem Druckerpapier ausdrucken.

Die zugeschnittene Karte abgeschätzt passend auf den Text kleben, ich klebe nur am oberen Rand mit dem Kleberoller.

Es ist wichtig, dass der gedruckte Text nicht zu weit oben auf dem Papier beginnt, damit der Drucker das Ganze problemlos einziehen kann. Der Drucker zieht also die Papierkante wie gewohnt ein und rutscht eigentlich mühelos über den Rand der Karte.

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Dann das Ganze nochmals durch den Drucker jagen, und voilà:

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Ich habe noch einiges vom Monatskit übrig, Karten für weitere zwei Wochen Project Life und Papiere und Deko für 1-2 Layouts.

Die Fotos für mein Project Life habe ich wie immer mit dem Canon Pixma MG7550 *gedruckt.

Ohne Fotodrucker ging bei mir gar nichts. Es ist wirklich enorm hilfreich und zeitsparend, die Fotos zuhause zu drucken. So kann man spontan entscheiden, welche Fotos man benötigt, und in welcher Größe sie sein sollen.

Mal schauen, ich habe jetzt wieder Schwung, um mit meinem Project Life weiter zu machen und auch einiges aufzuholen.

Auch, wenn der nächste Workshop schon am Horizont sichtbar ist und ich mit Vorbereitungen beginnen muss 😉

Lasst es euch gut gehen, bis bald!

Alles Liebe

Barbara

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Allgemein Allgemeines Fotografie Fotografieren Unterhaltsames

Behind the scenes: so sieht es in einem Foto-Großlabor aus

23. Juni 2015

Habt ihr euch schon mal gefragt, was im Zeitraum zwischen eurer Fotobestellung und der Tüte mit bestellten Fotos in eurem Briefkasten passiert?

Oder wie ein Fotobuch entsteht?

Mich interessierte das jedenfalls sehr, ich gehe Sachen gerne auf den Grund. Deshalb fragte ich nach, als ich neulich zu einer Besprechung bei meinem Kooperationspartner Pixum war. Darf ich mal sehen, wie das funktioiert mit dem Drucken oder Entwickeln der Fotos im Großlabor? Darf ich das meinen Lesern zeigen?

Wir Scrapbooker arbeiten ja viel mit Fotos, ich drucke zwar auch zuhause, wenn ich aber z.B. größere Mengen Urlaubsfotos gedruckt haben möchte, oder größere Formate als 10×15 cm?

Dann bestelle ich natürlich auch. Die Qualität beim Anbieter Pixum finde ich hervorragend, manchmal nutze ich zwar auch Angebote anderer Anbieter oder möchte mal etwas Neues probieren, aber generell bestell ich inzwischen am liebsten dort.

Diese Aufnahme zeigt die Büroräume bei Pixum in Köln, die Fotowand besteht aus Fotos der Mitarbeiter!

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Mitte Mai war es dann soweit, ich durfte mit einigen Pixum Mitarbeitern eins der Großlabors in der Nähe besichtigen.

Insgesamt gibt es drei große Fotolabors in Deutschland, mit denen Pixum zusammenarbeitet.

Nach einem kurzen theoretischen Vortrag über die Geschichte der Fotografie, Fotoentwicklung und des Fotodrucks zogen wir uns diese Sicherheits-Schuhe an und los ging es.

(Wusstet ihr, dass der Ursprung der Fotografie 1839 in Frankreich liegt?

Oder dass Herr Eastman (später unter dem Markennamen Kodak) das erste Fotolabor betrieb, wo farbige Kopien hergestellt wurden?

Oder dass Windows Vista das erste Betriebssystem war, mit dem sich direkt vom heimischen PC aus Fotos bestellen ließen? Man lernt nie aus …)

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Die Bestellungen, die Online getätigt werden, laufen alle auf einen Großrechner im Norden Deutschlands. Von dort werden die Aufträge an die verschiedenen Produktionsstandorte gesendet.

In der Produktion, die ich sehen durfte werden nicht nur Aufträge aus der Mitte Deutschlands, sondern auch Aufträge aus den Beneluxländern verarbeitet.

Leider durften wir in der großen Produktionshalle aus Datenschutzgründen keine Fotos machen, es sind dort ja zum Teil sehr persönliche Fotos zu sehen.

Die folgenden Fotos sind mir von Pixum für diesen Beitrag zur Verfügung gestellt worden.

In der Produktionshalle war es laut und wir bekamen die weitere Betriebsführung per Audiosystem.

Schon die erste genannte Zahl hob mich fast aus den Sicherheitsschuhen, es werden alleine in dieser Produktionsstätte ca. EINE MILLION Fotos pro Tag gedruckt! Unfassbar, und auch schön, dass doch so viele Fotos von den Festplatten und Smartphones ihren Weg auf Papier finden.

Los ging es mit der Station, in der die Tüten mit reingekommenen analogen Aufträgen sortiert werden.

Was schätzt ihr, wie hoch ist der Prozentsatz an analogen Produkten ist? Also an auf herkömmlichen Filmen (das sind diese runden Dinger in den schwarzen Dosen, liebe Kinder) aufgenommene Fotos?

Das sind nur noch 2% der kompletten Produktion. So isses.

Wenn man einen Film zum Entwickeln abgibt, beschriftet man im Fotoladen oder Drogeriemarkt eine entsprechende Tüte. Das Gleiche gilt für CDs oder Datensticks mit digitalen Fotos, die eingeschickt werden, also eigentlich alle Nicht-Online Bestellungen. Diese Tüten werden im Eingangsbereich hier nach Inhalt vorsortiert.

Sortierung Eingang

Im Anschluss gab es eine Station (leider durfte ich ja keine Fotos machen, alles geheim), wo pro Tag per Handarbeit ca. 70.000 Einwegkameras geknackt werden. Diese Kameras werden zum Teil wiederverwendet, zum Teil gehen sie ins Wertstoffrecycling.

Ist das nicht auch eine unglaubliche Zahl?  Einwegkameras werden gerne für Parties, Hochzeiten oder andere Events verwendet. Ich habe meinen Kindern, als sie vor Smartphones und Digicams die ersten Fahrten ins Pfadfinderlager machten, auch solche Kameras mitgegeben. So hat man trotzdem Erinnerungen und die Dinger sind so robust, dass auch jüngere Kinder damit gut umgehen können.

Weiter geht's im Fotolabor, bevor ich noch weiter abschweife (obwohl, noch ein Tipp, es gibt die Kameras auch für Unterwasser, eine witzige Sache für den Pool oder das Meer im Urlaub… )

Die Fotos, die digital bestellt wurden, werden Auftrag für Auftrag hintereinander gedruckt und laufen erst zur Qualitätskontrolle über diese Rollen.

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Hier werden die Fotos Auftrag für Auftrag in das bestellte Format geschnitten.

Am Ende dieses Produktionsschrittes fällt der Stapel Fotos in einen Kasten und wird von einem Mitarbeiter entsprechend in Versandtaschen gepackt.

Cutter

Die Versandtaschen mit den fertig entwickelten Fotos fallen in diese Transporttaschen.

Versand

Diese Taschen werden von Kurierfahrern abgeholt. Zur Auslieferung der Fotobestellungen an die Fotoshops, Drogeriemärkte usw., eben die Orte, wo der Kunde seine Bestellung aufgegeben hat und auch abholt.

Der Teil der Fotos, der direkt an den Kunden versendet wird, wird in einer anderen Halle verpackt, davon habe ich leider keine Fotos.

Einen sehr großen Anteil in der Produktion an diesem Standort nimmt der Druck von Fotobüchern ein. Gigantische Drucker, und die Geschwindigkeit, mit der die Fotobucher entstehen, ist erstaunlich.

So werden sehr kurze Bestellfristen kundenfreundlich garantiert.

Indigo

So sieht es im Inneren eines Druckers aus, die Seiten eines Fotobuches.

Druck

Die Cover der Fotobücher sind aus spezieller hochwertiger Graupappe. Der Coverdruck ist hier zu sehen, mit diesen Druckpapieren wird die Graupappe in einem neuen Arbeitsschritt fest verleimt.

Coverdruck-1

Die Fotobücher müssen 24 Stunden durchtrocknen und warten hier auf den Versand.

Pixum FOTOBUCH

Das war ein kleiner Blick in die Produktion von Pixum Fotos und Fotobücher. Andere Fotoprodukte wie z.B. Tassen, Taschen und was es so werden in anderen Produktionsstandorten gefertigt.

Ich fand es sehr interessant, die Dimensionen einer solchen Produktion zu sehen. Und das da nix durcheinander kommt! Das richtige Cover zum richtigen Buch, die richtigen Fotos in die richtige Tüte.

Eine interessante Frage wurde noch gestellt: was ist, wenn bei der Qualitätskontrolle einem Mitarbeiter Bilder mit Inhalten, die unter Strafe stehen, auffallen? Kinderpornografie oder andere widerliche Sachen?

Dann wird selbstverständlich zur Überprüfung die Kriminalpolizei eingeschaltet.

Hoffentlich habe ich nichts Wesentliches vergessen, es waren so viele Zahlen und Eindrücke bei diesem Rundgang, und alles ohne kleine Gedächtnisstützen durch's Handy;-)

Kennt ihr eigentlich schon meinen Beitrag auf dem Pixum Blog? Dort habe ich vor einiger Zeit noch mal kurz beschrieben, was das eigentlich ist, das Scrapbooking.

Während gerade die Queen in Berlin ankommt, ich habe ausnahmsweise mal den Fernseher mit öffentlich rechtlichem Programm laufen, packe ich jetzt noch die großen Scrap-Pakete in Kartons, ich erzählte schon davon.

Den Beitrag mit Infos zum Verkauf der Pakete gibt es dann morgen, bis dann!

Beste Grüße

Barbara

 

 

 

 

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Mobiler Fotodruck, der Instax Share und der Polaroid Zip im Alltagstest

13. Juni 2015

Wie versprochen kommt noch ein kleiner Erfahrungsbericht mit den mobilen Fotodruckern, die ich mit auf meinen Städtetrip nach London genommen habe.

Mobile Fotodrucker sind eine optimale Lösung, um schon unterwegs ein Reisealbum fertig zu stellen. Oder ein Gästebuch auf einer Party!

Der Instax Share 

Den Fujifilm Instax Share SP * habe ich schon im Frühjahr ausführlicher vorgestellt. Das Drucken geht ganz einfach per App vom Smartphone. Das Besondere ist der typische weisse Rahmen der Bilder, der an Polaroids erinnert. Per App lassen sich die Fotos (im Vergleich zur Instax-Kamera, die das gleiche Fotoformat verwendet) noch vor dem Drucken bearbeiten.

Instax Share Travel Journal

Ich empfehle allerdings, für bessere Ergebnisse eine Bildbearbeitungs-App wie Afterlight oder Snapseed zu verwenden, wenn eine Bearbeitung nötig ist. So ein ausgedrucktes Foto kostet knapp einen Euro, deshalb sollte man ausreichend belichtete und gute Fotos zum Drucker schicken.

Der Instax Share arbeitet mit zwei Fotobatterien, die haben bei mir für ca. 80-90 Fotos gehalten. Der Batteriestand wird, genau wie die Restzahl der Fotos im Drucker mit einer LED-Anzeige angezeigt.

Mit einer Größe von 15 x 11 x 8 cm und einem Gewicht von knapp 300g ist er für Reisen ideal. Die Fujifilm Instax Mini Film (2-er Pack)* Packs zum Nachfüllen sind in einer Kunststoffkassette zum Wegwerfen, das könnte man eventuell umweltfreundlicher lösen.

Der mobile Drucker baut zum Verbinden sein eigenes W-Lan zum Smartphone auf, klappte bei mir immer super.

Der Polaroid Zip

Ein wenig kleiner und leichter ist der neue Polaroid Handydrucker ZIP *, der passt in die Hosentasche. Auf dem Foto unten seht ihr, dass er kaum größer als mein iPhone 5 ist, er wiegt ca. 190g.

Polaroid Zip Travel Journal

Von der Bauweise und Funktion ist er der Nachfolger des kleinen Pogo Druckers von Polaroid, der mir schon gute Dienste in meinen Urlaubs-Smashbooks geleistet hat.

Das einzige Manko war damals, dass der Pogo nicht kompatibel mit Apple ist, ich konnte also nie direkt von meinem iPhone aus drucken, sondern musste den Umweg über eine Kamera mit Picture Bridge gehen.

Jetzt ist das für Apple-Nutzer kein Problem mehr, wunderbar.

Auch der Zip druckt aus einer App heraus, die ebenfalls Bearbeitungsmöglichkeiten bietet. Es lassen sich Schriften und Vorlagen einfügen, man kann auf die Schnelle eine Visitenkarte mit Foto drucken.

Für mich ist das nicht so interessant, ich finde es klasse, dass die Fotos selbstklebend sind. Auch wenn ich bis heute nicht ergründen konnte, warum es keine Sollbruchstelle gibt, und man jedes Mal an der Ecke des Fotos rumpulen muss, um das Papier auf der Rückseite anzuziehen.

Es lassen sich auch Collagen anfertigen, da braucht man aber fast eine Lupe, um die Fotos zu erkennen, finde ich. Dies sind meine ersten ausgedruckten Fotos, sie haben ein Außenmaß von 7,5×5 cm.

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Ein Vorteil des Polaroid Zip: er wird mit einem Micro-USB-Kabel aufgeladen, das finde ich besser, als die Abhängigkeit von Batterien.

Der Drucker korrespondiert via Bluetooth mit dem Smartphone.

Sehr genial ist der automatisch quadratische Druck von Instagram-Fotos. Hier haben wir Shimelle gleich ein Foto als Souvenir geben können, das ist schon eine coole Sache.

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Alle während meiner Reise geposteten Instagrambilder sind in diesen Hüllen mit 2×2" Feldern (We R Memory Keepers) in meinem London-Reisealbum. Sie passen genau rein, ich habe nur den weissen Rand abgeschnitten. Hier ist ein Bild, das ich während des Druckens auf der Rückreise im Zug gemacht habe: 

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Das Foto auf dem Drucker ist ein in Normalgröße gespeichertes und gedrucktes Bild, die Instagram-Fotos in den Hüllen habe ich schon zugeschnitten, d.h. den weissen Rand entfernt.

Auf diesem Bild hier könnt ihr den Unterschied noch einmal direkt sehen, da ich das gleiche Motiv zweimal gedruckt hatte. Links das Foto aus dem Instax-Share, rechts das Polaroid-Zip Foto.

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Leider muss ich den Polaroid Zip wieder zurückgeben, er war nur zum Testen bei mir.

Er ist für Flugreisen, wenn man mit jedem Gramm und Zentimeter rechnen muss, sicherlich die bessere Lösung für mobilen Fotodruck. Die 10er Päckchen Fotos Polaroid Zink Papier 2×3" * zum Nachladen sind flach und klein.

Die Qualität der Fotos hat sich im Vergleich zum Vorgängermodell Pogo auch leicht verbessert.

Beide Drucker lassen sich nicht zu 100% vergleichen, der Preis ist ungefähr gleich.

Der Instax Share ist schwerer, größer und nicht so umweltfreundlich. Hat aber den coolen angesagten Polaroid Look der Fotos.

Der Polaroid Zip ist leicht, klein, hat selbstklebende Fotos, die manchmal ein wenig grobkörnig scheinen, so retromäßig 70er Jahre, auch ein toller Effekt, wenn man das mag.

Ich musste das Druckprogramm öfter mal schliessen und wieder öffnen, wenn ich mehrere Fotos hintereinander drucken wollte (so wie, wenn der Rechner hängt und man alles einmal zumachen muss, und dann läuft es wieder). 

Empfehlen kann ich beide gleichermaßen!

Da der Sommer sich hier vorübergehend verabschiedet hat, kann ich mich ruhigen Gewissens im Haus aufhalten. Dazu habe ich drei Alternativen.

  1. Putzen
  2. Bügeln
  3. Scrapbooken

Tja, schwere Entscheidung….

Oder ich fahre gleich lieber doch 'nen Fro Yo essen, die Sonne blinzelt gerade zwischen den Wolken durch.

Bis bald, ich wünsch euch was!

Barbara

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Berlin Blogging Fotografie Fotografieren Reisen

Kameratest in Berlin und tolle Locations – Canon #comeandsee

11. Juni 2015

Ich schwanke ja immer in der Frage: Was ist besser, eine Systemkamera oder eine „richtige“ Spiegelreflexkamera? Neulich fragte mich erst wieder jemand nach meiner Meinung zu diesem Thema.

Lässt sich auch eigentlich nicht zu 100% beantworten, das wäre Äpfel mit Birnen vergleichen.

Umso spannender fand ich es, letzte Woche wieder neue Kameramodelle testen zu dürfen. Im Rahmen der Canon Kampagne „come and see“ war ich mit einigen Bloggern und Fotografen in Berlin unterwegs und nehme euch einfach mal mit auf die kleine Tour zu den „hidden places“.

Los ging es mit einer kleinen theoretischen Einführung in die neuen Kameramodelle Canon EOS 760D und die minimal kleinere Schwester 750D, die Canon EOS M3, die neuste Version der spiegellosen APS-C Kamera und die kleine Powershot N2.

Die Powershot N2 hat als größte Neuerung zum Vorgängermodel ein um 180Grad nach oben schwenkbares Display, ohne diese Lösung für Selfies geht ja nix mehr.

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Ich hängte mir die große 760D um den Hals und versuchte erst gar nicht, mich im Detail mit der Bedienung auseinander zu setzen, da ich ja ein heimlicher Spontan- und Automatikknipser bin.

Trotzdem stelle ich hohe Ansprüche an meine Fotos, und eine gute Kamera regelt da vieles von ganz alleine.

Durch die praktische neue Begleiter App, die ich mir auf’s iPhone geladen hatte, konnte ich mich per Schnellanleitung mit den wichtigsten Funktionen vertraut machen. Die zu den Kameras passenden Apps waren erst in der Nacht vor meiner Anreise erschienen, eine geniale Lösung, so hat man die Bedienungsanleitung, Tipps zum Fotografieren und

Die folgenden Fotos sind alle mit der EOS 760D und einem 18-135mm Zoom-Objektiv entstanden, weitgehend im Automatikmodus und ohne Nachbearbeitung (ausser zuschneiden und geraderücken).

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London – mein Reisealbum on the road und Reisetipps

8. Juni 2015

Meine Tochter arbeitete im Mai vier Wochen lang in London, im Headoffice ihrer Agentur. Klar, dass ich meine Reiselust wieder auslebte und mich für ein paar Tage bei ihr einquartierte.

Sie hatte für diese Zeit ein Zimmer über Airbnb gebucht, das ich euch bei dieser Gelegenheit schon sehr empfehlen kann. De Beauvoir ist einer der östlichen Stadtteile von London, fast schon dörflich, aber mit einem der typischen Doppeldeckerbusse ist man in einer halben Stunde mitten im Zentrum.

Ich springe schon wieder im Text, der Reihe nach wäre vielleicht sinnvoller, nicht wahr? 

 

Wie kommt man nach London und kreuz und quer durch London?

Zurück also auf Anfang. Für die Reise hatte ich den Eurostar über die Deutsche Bahn gebucht, da ich zeitlich gesehen im Vergleich zur Anreise per Flugzeug fast gleich lag, und die Fahrt durch den Tunnel unter dem Ärmelkanal unbedingt mal erleben wollte.

Ich stieg hier morgens um 7 in die S-Bahn (ich wohne in der Nähe von Düsseldorf) und stand mit meinem Koffer genau um 12 Uhr mittags am Kings Cross Bahnhof, mitten in London.

In Brüssel finden bereits die Einreisekontrollen statt, man erhält eine Bordkarte und es findet ein Security Check ähnlich wie am Flughafen statt, deshalb ist dort eine Stunde Transitzeit eingeplant und auch nötig.

Ich konnte mich auch gleich mit Proviant eindecken, mein Lieblingssnack, in Deutschland nicht zu finden.

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Die Einfahrt in den Eurotunnel ist eher unspektakulär, ich fuhr mit dem Rücken zur Fahrtrichtung und konnte den Moment nur knapp mit dem iPhone erwischen. Eine knappe halbe Stunde, das Licht geht an im Zug, und das war es auch schon, Tunnel eben. Der Zug war allerdings rappelvoll ab Lille, Belgier nutzen die Möglichkeit gerne für einen Tagesausflug nach London.

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London Kings Cross St. Pancres

Der Bahnhof Kings Cross St. Pancras ist ein Schmuckstück für sich, tolle Shops und Restaurants, Wartezeiten lassen sich prima hier verbringen.

Da ich vom Kings Cross Bahnhof direkt mit der U-Bahn weiterfahren wollte, habe ich gleich eine Oystercard am Automaten gekauft, alles per Kreditkarte oder EC-Karte. Die Oystercard wird mit einem Guthaben an Automaten in den U-Bahn-Stationen aufgeladen. Ich habe für die drei Tage, die ich vor mir hatte, erstmal 15£ draufgepackt.

Die Karte wird jedesmal, wenn man durch eins der Tore zu den Bahnsteigen muss, an ein Lesegerät gehalten. Das funktioniert einfach und ich fand es sehr praktisch, im Vergleich zu Papiertickets bei öffentlichen Verkehrsmitteln. Wenn das Guthaben aufgebraucht ist, zeigt das Lesegerät es an, man läd dann nach. Restguthaben wird auch am Automaten wieder ausgezahlt.

Die Oystercard funktioniert für U-Bahn und Busse gleichermaßen.

Wenn man eine WiFi-fähige Kreditkarte besitzt (die neuen Karten haben das alle), man erkennt es am WiFi-Symbol auf der Karte, hält man einfach nur die Karte an die Lesegeräte in Bussen und Bahnhöfen. Praktisch für kurze Aufenthalte auf jeden Fall!

Man sollte für die U-Bahnen allerdings gut zu Fuß sein, die Wege und Treppen sind schier endlos, jedenfalls mit Koffer. Die Bahnen und Busse kommen gefühlt aber alle 2 Minuten, man wartet nie lange. Trotzdem haben Londoner es immer eilig, es wird fast nur mit strammem Schritt gegangen;-)

Bequemer und mit besserer Aussicht fährt es sich im Bus, vorzugsweise auf dem Oberdeck.

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Taxifahren, wie man es aus Film und Fernsehen kennt, das ist nur was für reiche Londoner. Die kleinen typischen Autos prägen zwar das Straßenbild, aber meine Tochter meinte, sie werden von Geschäftsleuten und Touristen genutzt, und eben der Upperclass mit gut gefüllten Konten.

London ist überhaupt leider recht teuer, muss man bei der Gelegenheit mal bemerken. Die Immobilienpreise sind astronomisch, Tickets für Theater, Essengehen, europäische Großstadt eben. Aber es ist auch eine einzigartige Erfahrung, finde ich. Deshalb, und um nichts zu vergessen:

 

Ein Reisetagebuch, das Scrapbook für unterwegs

Einen Tag vor meiner Reise habe ich, in Ermangelung eines kleinen Smashbooks, ein kleines Ringbuch gewerkelt, Details dazu hatte ich schon ausführlich beschrieben.

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Dieses Mal hatte ich zwei mobile Drucker im Handgepäck, im Zug muss man ja nicht so auf's Gewicht achten und darf eine "normale" Schere mitnehmen.

Die völlig unterschiedlichen Drucker (Instax Share und Polaroid Zip) und meine Erfahrungen damit, stelle ich euch in einem eigenen Beitrag vor, es würde sonst den Rahmen hier sprengen.

Letztendlich war ich sehr froh, dass ich ein Ringbuch verwendet habe. So konnte ich alles direkt irgendwie erstmal einheften und die zeitliche Reihenfolge später in Ruhe verändern.

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So sieht das Reisealbum jetzt aus, prall gefüllt mit den wichtigsten Erinnerungen, einigen Fotos und allen Tickets, Karten, Kassenzetteln, usw.

Travel Scrapbook London

Fast alles lässt sich schon unterwegs gelocht einheften, notfalls gefaltet, wie meine Reisedokumente.

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Ich habe einige Seiten für euch mal fotografiert, insgesamt hat das Scrapbook 25 beschriebene Seiten, zusätzlich noch das andere Papierzeugs. Für vier Tage eine ganze Menge!

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Ich hatte noch einige Stempel (von Papierprojekt, Nina Menden, Kelly Purkey und Hero Arts) und kleine Bögen mit Aufklebern (Simple Stories) dabei. Kleber, Tacker und drei kleine Stempelkissen. Und drei Rollen Washitape.

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Mobile photo printing

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Mein schlauer Plan war, das Reisealbum während der Rückfahrt im Zug fertigzustellen. Es ruckelte aber im Eurostar ganz ordentlich, sauber schreiben war nicht so gut möglich. Aber egal, es musste gehen.

Leider wurde dann der ICE von Brüssel nach Hause gestrichen, grrrrr, die letzten Stunden meiner Heimreise fanden in einem Ersatzzug nach Liege, einem Ersatzbus von dort nach Köln, und dem letzten kurzen Stück wieder ICE nach Düsseldorf statt. Weiterarbeiten war deshalb schwierig, ich hatte nicht genug Platz zum Schreiben und hab nur Fotodrucker und Handy auf dem Schoß gehabt.

Zum Erstaunen meiner Mitreisenden, die machten große Augen, als ein Foto nach dem anderen aus den kleinen Druckern kam.

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Den Kleinkram habe ich in drei eingehefteten Pergamintütchen gesammelt, da bleibt er auch.

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Ganz hinten im Album habe ich meine Instagram-Bilder, die ich während des Trips gepostet habe, noch einmal separat ausgedruckt und in die kleinen 4×4 Hüllen von We R Memory Keepers gesteckt.

Darauf gehe ich noch genauer ein, wenn ich über die mobilen Fotodrucker berichte.

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Eine ganz nette Bilderflut, ich hoffe, das war nicht zuviel?

Wie erwähnt habe ich nur einige Beispielseiten des Albums fotografiert, um einen groben Überblick zu zeigen.

Mein Fazit:

  • London ist immer eine Reise wert, ich will unbedingt bald wieder hin
  • ein Reisealbum on the road garantiert zeitnahe Fertigstellung
  • man kann in 4 Tagen 1000 Fotos im Laufen machen und hat vielleicht 10 Knallerfotos

Was ich in London gesehen, eingekauft und gegessen habe gibt es in den nächsten Tagen zu lesen.

Bis bald, geniesst den Sommer (solange er da ist)!

Barbara

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Schlicht und schön, die Magini Fotobücher von Prentu

10. Mai 2015

Ich hätte jetzt den Tip für das perfekte Muttertags-Geschenk für euch.  Wenn ich diesen Beitrag vor einer Woche geschrieben hätte jedenfalls. Das ist leider nicht der Fall, aber ich wollte es erwähnen, Muttertag feiern wir doch jedes Jahr.

Ich hätte meiner Mutter oder Schwiegermutter jedenfalls gerne ein persönliches Fotobuch geschenkt.

Fotobücher gibt es ja wie Sand am Meer inzwischen. Von einfach bis aufwändig, in verschiedenen Preisklassen und Größen. Die Anbieter reichen von Drogeriemärkten bis zum Kunstdruck-Spezialisten.

Ab und zu habe ich in der Vergangenheit digital gefertigte Fotobücher verschenkt, da für handgemachte Scrapbooks die Zeit manchmal fehlt.  Aber mein Ding ist es eben nicht, stundenlang am Computer dafür zu sitzen, zwischen kitschigen Designs das unaufdringlichste zu wählen und mich endlos irgendwo durchzuklicken.

Deshalb seufzte ich erstmal innerlich,  als mir die nette Anfrage der Firma Prentu ins Postfach flatterte. Ob ich nicht Lust hätte, etwas von ihren Produkten zu testen? Oh ne, kein Fotobuch, Tasse, Mousepad, Leinwand und sonstwas kann mich noch vom Hocker reissen.

Ich habe mir dann trotzdem das Sortiment angeschaut, da die Seite auch sehr ansprechend aussah und einfach zu navigieren war.

Und booom, da sprang mir was ins Auge.

Magini Fotobuch. Aha, was ist das denn? Nie gehört. Gerade in dem Moment fragte meine Tochter mich nach einer Geschenkidee, sie wollte einer Freundin etwas zur Erinnerung an die Studienzeit in Aachen schenken.

"Mama, hilfst du mir bei einem Scrapbook oder Fotoalbum?"

Das passte perfekt!

Magini Fotoalbum

Per Whats App und Dropbox wurden im Freundeskreis schnell Fotos zusammengestellt. Am längsten hat eigentlich die Gestaltung des Titelblattes gedauert, die Ansprüche der Design-Studenten sind da so eine Sache für sich. Trotzdem, in einer knappen halben Stunde war das Fotobuch fertig und bestellt.

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Die Magini Fotobücher gibt es in zwei Größen, in 10×15 cm und dem etwas größeren Format 13×18 cm.

Mir gefällt besonders das schlichte und klare Design, deshalb braucht man auch die Fotos im Prinzip nicht zu bearbeiten, zuzuschneiden oder sonstwas zu gestalten (außer man hat Fotos von sehr schlechter Qualität, die sollte man vielleicht aufhellen oder schärfen etc.)

Das Titelblatt kann nach Wunsch frei gestaltet werden, und der Buchrücken kann mit einem Titel versehen werden. 

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Wählen kann man zwischen mattem Fotopapier, oder einer glänzenden Oberfläche. 

Das Programm, mit dem man ein Magini erstellen kann, läuft sehr schnell, das Hochladen geht ratz-fatz, im Gegensatz zu so manchem Online-Anbieter für Fotobestellungen.  DSC06521

Die Zahl der Seiten kann man beliebig zwischen 20 und 100 wählen. Dieses Buch, das meine Tochter für ihre Freundin bestellt hat, umfasst 24 Fotos insgesamt.

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Der Preis für dieses fabelhafte Album im Warenkorb war 5,55 €, dazu kommt noch 0,99€ Bearbeitungsgebühr und der Versand von 2,95€. Ein persönliches wunderbares Geschenk für unter 10 Euro, das fanden wir wirklich super.

Das beschenkte Geburtstagskind hat sich sehr gefreut, wurde mir erzählt!

Da es so unkompliziert war und in der Vorschau schon so vielversprechend aussah, habe ich gleich noch ein Album für meinen Sohn zusammengestellt. 

Und zwar von allen Fotos, auf denen er im Urlaub 2013 zu sehen war. Ich suchte die entsprechenden Fotos aus, es waren 66 insgesamt. Als Titelbild wählte ich ein Foto, da ich keine Lust verspürte, mich designtechnisch zu betätigen.

Magini Fotoalbum

Ich habe das Titelfoto vorher in Picasa beschriftet, zack, fertig. Einfacher geht es kaum, dazu braucht man kein bezahltes Bearbeitungsprogramm oder Photoshop-Kenntnisse.

Den Buchrücken kann man, wie schon erwähnt, mit einem schlichten Titel versehen, das gefällt mir sehr gut.

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Dieses Album ist richtig schön dick und üppig, aber trotzdem klein und handlich, super für einen Studentenhaushalt. Ein Coffeetable-Book wäre in diesem speziellen Falle eine Fehlinvestition gewesen.

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Das Fotopapier ist dick und fest, fasst sich angenehm an. Insgesamt wirkt das Magini Fotobuch dadurch sehr hochwertig und die beiden Bücher sind hervoprragend verarbeitet.

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Während man das Album auf der Seite von Prentu erstellt, kann man die Reihenfolge der Fotos beliebig verändern. Dazu zieht man sie einfach mit der Maus. Ich habe querformatige Fotos und hochkantige Fotos jeweils kombiniert.

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Die Bilder werden auf hochwertigem Fuji-Fotopapier gedruckt, das sieht und fühlt man. Da die Seiten verleimt sind, liegt das Buch gut flach auf dem Tisch, das ist besonders gut für Panoramafotos.

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Damit ihr das Größenverhältnis besser sehen könnt, habe ich das Album auch noch in meinen Händen fotografiert. 10×15 cm ist ein Standard Fotoformat, als Albumgröße ist es perfekt geeignet.

Dieses Album mit 66 Seiten hat jetzt ca. 10,50€ plus 2,95€ Versand gekostet.

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Nicht zu klein und nicht zu groß, für meinen Fall. Eine Nummer größer, also 13×18 cm hätte ich zum Beispiel als Geschenk für Mutter, Tante, Oma etc. gewählt.

Es ist wie gesagt ganz einfach, so ein Magini Fotobuch zu erstellen. Auch, weil man die Seitenzahl nicht vorher festlegen muss. Die angeklickten Fotos werden automatisch auf den Albumseiten plaziert, je mehr Fotos man auswählt, umso dicker wird das Album. In der Ansicht kann die Reihenfolge nach Belieben noch verändert werden, man wählt ein Titelbild oder Titelfoto und den Titel für den Albumrücken. Vor der Bestellung bekommt man eine Vorschau, und kann wenn nötig noch Veränderungen vornehmen.

Die komplette Gestaltung und Bestellung geht auch per App direkt vom Smartphone oder Tablet, da ich zuhause am Computer war, habe ich diese Möglichkeit aber bisher noch nicht getestet. 

Während der Rückreise schon das kleine Urlaubsalbum erstellen, ein verlockender Gedanke! 

Die Magini Fotobücher von Prentu kann ich euch als umkompliziertes, aber schickes hochwertiges Fotobuch wirklich uneingeschränkt empfehlen, das Preis-Leistungsverhältnis hätte ich so nicht erwartet und war sehr angenehm überrascht, als ich die Bücher bekam. Sie wurden übrigens drei Tage nach Bestellung schon versendet.

Alles Liebe

Barbara

 * Die Produkte wurden mir von Prentu zur Verfügung gestellt, meine Meinung ist selbstverständlich davon unabhängig und dadurch nicht beeinflusst worden. 

Fotografie Reisen Scrapbooking Scrapbooking Layout

Scrapbooking-Layout mit Studio Calico und Rise and Shine

5. Mai 2015

Im Rahmen meiner großen "clean your scrapspace" Aktion fielen mir auch einige meiner gehorteten Studio Calico Kits in die Hände.

Die letzten ihrer Art, denn ich habe mein monatliches Scrapbooking Kit Abo Anfang des Jahres erstmal auf Eis gelegt, bzw gegen ein Procect Life Kit Abo getauscht.

Die Entscheidung ist mir nicht leicht gefallen, aber ich habe die vielen Kits kaum verarbeiten können. Da ich eine Menge Material für meine Workshops kaufe, habe ich so mehr als genug, um damit auch zwischendurch arbeiten zu können.

Eigentlich sind monatliche Kits eine wunderbare Sache, besonders für Scrapbooking-Anfänger. Was war das früher eine Aufregung, als ich die ersten Kits aus USA bekam, von Jenny Bowlin und Label Tulip (die Oldies unter euch erinnern sich vielleicht an diese Label). Und dann kam eben Studio Calico, fast 5 Jahre hatte ich mein Monats-Abo.

Im Laufe der Jahre habe ich fast alles an Kits ausprobiert, was es auf dem Markt gibt. Auch die Monatskits von Dani Peuss und der Scrapbook Werkstatt, den größten deutschen Anbietern. Alles passt, alles ist abgestimmt, perfekt, einfacher geht es kaum. Ich liebe Monatskits!

Aber wie gesagt, ich kaufe auch gerne ein, es gibt immer wieder schöne neue Serien und neues Scrap-Zeugs, deshalb mache ich mal eine Pause mit Monats-Kits.

Am Wochenende habe ich zu Ehren des National Scrapbooking Day endlich mal wieder ein Kit richtig ausgepackt, man könnte ja schnell zwischendurch ein Layout machen.

Wie das meistens immer so ist bei mir, mal eben schnell geht nicht. Das war vielleicht ein Gefummel mit den kleinen Fächern dieses Holzrahmens!

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Der Rahmen hat irgendwie die Form von Längen- und Breitengraden, deshalb eignete er sich gut für ein Reisethema, ich hatte das in der Art auch bei Studio Calico gesehen.

Eigentlich wollte ich ei 8 1/2 x 11" Layout machen, ich mag dieses kleinere Format zurzeit.

Also habe ich von allen Reisezielen des vergangenen Jahres fuzzikleine Fotos ausgedruckt (etwas viel Rumgefrickel, aber ging dann mit der Collagefunktion in Picasa) und hinter die Fächer geklebt. Dann mit passenden farbigen Papieren ergänzt und die Orte mit der Kursiv-Schreibmaschine geschrieben.

Schliesslich habe ich mich doch für ein großes 12" Hintergrundpapier entschieden, aus der neuen "Rise and Shine" Serie von Amy Tangerine (American Crafts). Für die Jahreszahlen habe ich große Chipboard-Buchstaben auf weissen Cardstock gelegt, alles leicht mit passender Sprühfarbe eingefärbt, und die Buchstaben, die als Schablone fungierten, wieder abgenommen. Na ja, passende Sprühfarbe, auch wieder nicht so einfach, ich hab ca. 100 Farben zum Sprühen, aber eine, die ganz genau zum beige-grau-schlamm-holzigen des Hintergrundpapiers passte, natürlich nicht.

Musste ich aber haben (man nennt mich auch little miss perfect), also hab ich Farbe selber angemischt (aus Ranger Reinker in Antique Linen und Mr. Huey in clay, falls es jemand interessiert).

Die Kombi von Jahreszahl und Titel übereinander hat mit den transparenten Buchstaben eine besonders interessante Wirkung, finde ich. Die Buchstaben habe ich nur mit einem Tupfer Glossy Accents befestigt und dann mit der Nähmaschine eine Naht gemacht.

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Das Alfabet war Teil eines Kits und hatte nur ein e. REISEN konnte ich also, wie eigentlich geplant, nicht schreiben. Ist es also ausnahmsweise ein Titel in Englisch geworden, mir fiel auf die Schnelle nix anderes ein.

Noch ein Satz Journaling mit der Schreibmaschine an den unteren Rand getippt, leider rutschte mir das Papier dabei aus der Maschine und es wurde nicht ganz gerade, aber egal.

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 Kurz mit der Nähmaschine auf das Hintergrundpapier genäht und fertig.

Das Ganze hat dann so lange gedauert, dass an ein zweites Layout wegen akuten Ermüdungserscheinungen nicht mehr zu denken war.  Papier, Fotos und Buchstaben liegen aber neben einer Skizze schon hier.

Morgen ist ja auch noch ein Tag 😉

Und gerade erst sehe ich, dass ich München vergessen habe, das Foto ist da, aber der Städtename ist in den ganzen Schnipseln wohl untergegangen, ich weiss genau, dass ich ihn getippt habe.

Alles Liebe

Barbara