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Crop Am Rhein Event Grundlagen des Scrapbooking Mini Books Scrapbooking Scrapbooking Layout Shopping Unterhaltsames Workshops

Geschichten und Bilder über ein kreatives Wochenende, der Crop Am Rhein 2017

1. Mai 2017

Ganz ehrlich, mir fehlen bald die Adjektive, ich will mich auch nicht jedes Jahr wiederholen, wenn ich über das Scrapbooking-Event Crop Am Rhein berichte. Aber was soll ich machen, wenn es wieder ein gigantisch gutes Wochenende war?

Zum neunten Mal trafen sich im Hotel Haus Oberwinter für drei Tage meine Gäste, die sich an diesem Wochenende in schöner Umgebung mit traumhafter Aussicht eine Auszeit für sich und ihr Hobby gönnen.

Crop Am Rhein 2017 Scrapbooking Event by Barbara Haane

Crop Am Rhein 2017 Scrapbooking Event by Barbara Haane

Für mich und die Stammgäste ist es immer ein wenig wie nach Hause kommen, wenn man schon in der Lobby des Hotels (das wir am CAR- Wochenende jedes Mal komplett und exklusiv für uns haben!) so nett begrüßt wird.

Alle Gäste des Events teilen die gleiche Leidenschaft: Scrapbooking und die Freude daran! Und Shopping;-) 

Sevaha Chiofalo vom Creativ- Scrapbooking- und Stempelshop (den tollen Laden hatte ich hier schon vorgestellt) hatte ein Shoppingparadies aufgebaut. Seit Jahren lieber Gast beim CAR ist Nicole Valtinat mit ihrem Scrapbook Laden.

Das Team trägt die Wahrheit auf dem Rücken!

 

Crop Am Rhein 2017 Scrapbooking Event by Barbara Haane

So war es auch in diesem Jahr nicht möglich, alle Gäste zusammen auf das traditionelle Gruppenfoto zu bekommen. Einige konnten sich in der Mittagspause einfach nicht aus dem Shoppingbereich oder den dort angebotenen Mini-Workshops lösen.

Crop Am Rhein 2017 Scrapbooking Event by Barbara Haane

Crop Am Rhein 2017 Scrapbooking Event by Barbara Haane

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Crop Am Rhein 2017 Scrapbooking Event by Barbara Haane

Crop Am Rhein 2017 Scrapbooking Event by Barbara Haane

Abends wurden die Umsätze der Spaß in den Shops durch den einen oder anderen Tropfen noch gesteigert, die Laune der Damen war so ansteckend 😉

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Unsere jüngsten Gäste waren die Ostfriesenjungens, Manuela war nämlich mit ihren Zwillingsbabies angereist und hatte ihre Mutter als Babysitter gleich mitgebracht. Alles hat super geklappt, entspannte Mama in den Workshops, zufriedene Babies im Kinderwagen, ganz wunderbar!

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Für meine drei Workshop-Referenten bereite ich jedes Mal kleine Geschenke vor, das gehört für mich genau so zur Begrüßung wie die Goodie Bags für die Gäste.

Crop Am Rhein 2017 Scrapbooking Event by Barbara Haane

Paige Taylor-Evans war zum dritten Mal Referentin für Workshops, und voraussichtlich leider auch zum letzten Mal. Wenn Sie in einigen Wochen Europa verlässt, um in ihre Heimat USA zurückzuziehen, wird die Anreise zum CAR in Zukunft einfach zu weit sein.

Paige hatte mir als Geschenk eins ihrer ganz besonderen Journals mitgebracht. Ich muss neidlos zugeben, dass mir für das Binden diese kleinen bunten und verspielten Kunstwerke mit Nadel und Faden die Geduld fehlt, und freue mich sehr, jetzt im Besitz eines Paige Evans Originals zu sein. 

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Paige Evans at Crop Am Rhein 2017 Scrapbooking Event by Barbara Haane

Paige zeigte in ihren Workshops drei Layouts mit Material aus ihrer eigenen Designer-Serie Oh My Heart. Mit Aquarellfarben und dem umfangreichen Materialkit hatten die Teilnehmer viel Freude.

Crop Am Rhein 2017 Scrapbooking Event by Barbara Haane

Irgendwie habe ich wieder zuwenige oder nicht die richtigen Fotos gemacht, jedes Jahr jammere ich deshalb rum. Es ist aber auch nicht so einfach, dieses Mal hab ich eine Menge Insta-Stories live gepostet, viel mit den Sofortbildkameras ausprobiert und es waren viele neue Gäste dabei, mit denen ich mich gerne unterhalten habe. Ich weiss jetzt, warum auf guten Events immer ein Extra Fotograf engagiert wird, der das Ganze professionell und umfangreich festhält. Der Kostenrahmen des CAR gibt das leider nicht her, seufz …..

Mir, bzw Andrea, fiel übrigens bei der zweiten Insta-Story auf, dass ich jedes neue Video mit einem langgezogenen SOOOOO begann. Hilfe! Das kommt so automatisch. Als ich darauf achtete merkte ich es selbst und pöhhhh, bei ganz vielen anderen Storytellern bei Instagram ist das auch der Fall! Achtet mal darauf, wie viele so eine Story mit SOOOO anfangen 😉

Ich gelobe Besserung. Guckt überhaupt jemand von euch meine Insta Stories? Mir macht das wirklich Spaß, auch wenn die Videos nach 24 Stunden wieder weg  sind. So kurze Minuten live aus dem Leben, auch oder gerade, wenn es nicht so perfekt ist wie auf Fotos.

Tja, deshalb habe ich Workshop-Referentin Nina Menden mit ihrem Workshop Projekt zusammen nicht auf einem Foto. Nina hatte sich für ihren Workshop etwas ausserhalb ihrer gewohnten Designs gewagt und ein äusserst niedliches Vintage-Album vorbereitet, mit zugehöriger Stempelplatte. So konnten die Teilnehmer ihren Bildern Flügeln verleihen!

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Vintage Minibook Crop Am Rhein 2017 Scrapbooking Event by Barbara Haane

Vintage Minibook Crop Am Rhein 2017 Scrapbooking Event by Barbara Haane

Crop Am Rhein 2017 Scrapbooking Event by Barbara Haane

Zwischendurch konnten sich die Teilnehmer an der Candy- und Trailmix Bar stärken. Erstaunlicherweise lag der Schwerpunkt bei den Tüten der Gäste eindeutig auf süß, die etwas "gesünderen" Nüsse und Knabbereien waren nicht so gefragt wie M&Ms oder Nappos, da war ich platt.

Candy Bar Crop Am Rhein 2017 Scrapbooking Event by Barbara Haane

Candy Bar Crop Am Rhein 2017 Scrapbooking Event by Barbara Haane

Teil des Rahmenprogramms war, wie in jedem zweiten Jahr, der Wettbeweb für das schönste Namensschild. Den meisten war schon ziemlich schnell klar, dass Viktoria mit ihren Origami-Vogel auf dem Kopf die meisten Stimmen bei der Abstimmung bekommen würde, und so war es dann auch!

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Remagen-Oberwinter ist übrigens berühmt für seine Kirschblüte, leider war durch den frühen Frühling und anschliessenden "Winter" die Blüte der Bäume bei meiner Anreise freitags fast vorbei, aber ein Foto musste wie in jedem Jahr trotzdem sein.

Kirschblüten Crop Am Rhein 2017 Scrapbooking Event by Barbara Haane

Das CAR-Dreamteam Andrea und Gabi hatte von Anfang bis Ende alles perfekt im Griff. Vom Tische vorbereiten über das Packen der Goodie Bags bis zum Check In und den tausend kleinen Dingen, die zwischendurch zu organisieren sind, alles klappte super. Einschliesslich der abschliessenden Müllentsorgung, ihr könnt euch nicht vorstellen, wieviel Papier-und Verpackungsmüll bei so einer Veranstaltung anfällt!

Crop Am Rhein 2017 Scrapbooking Event by Barbara Haane

Seit einiger Zeit versuche ich bei Events und Workshops unnötige Kosten einzusparen und einigermaßen umweltfreundliche Dinge zu verwenden, wenn es geht. Auf die Arbeits-Tische kommen Papierrollen, die ein Abfallprodukt aus der Druckindustrie sind. Die Goodie-Bags haben wir dieses Mal aus biologisch abbaubaren Papiertüten gepackt, ihr könntet die Tüten also essen oder in die Biotonne werfen 😉

Crop Am Rhein 2017 Scrapbooking Event by Barbara Haane

Crop Am Rhein 2017 Scrapbooking Event by Barbara Haane

Crop Am Rhein 2017 Scrapbooking Event by Barbara Haane

Seid ihr noch da? Mir fallen grad die Augen zu, nach dem anstrengenden Feiertags-Wochenende mit einigen Parties in der Nachbarschaft bin ich nicht mehr in der Lage, heute den Bericht fortzusetzen.

Wäre auch sonst zu lang, denn ich hab noch soviel zu erzählen.

Warum einige Gäste bis spät in die Nacht im Zentangle-Rausch waren, warum der Workshop vol Melanie Hoch auch der "Blut, Schweiss und Tränen Workshop" genannt wurde, was die Pimp my Pantoffel Challenge war, wer die tollen Preise gewonnen hat und was wir für oberwitzige Fotos mit den Polaroid-Snaptouch Kameras gemacht haben.

Und noch so einiges…

Stay tuned, es geht bald weiter!

Alles Liebe

Barbara

Crop Am Rhein Event Scrapbooking Scrapbooking Layout Workshops

Ein Scrapbooking-Layout über Schuhe? Das geht, denn jeder Schuh hat eine Geschichte …

25. April 2017

Wie jetzt, ich soll meine Schuhe fotografieren? Und dazu auch noch einen Text schreiben?

Das Thema meines Workshops beim diesjährigen "Crop Am Rhein" Event stellte meine Gäste vor diese Fragen. Technischer Schwerpunkt beim Workshop war ein Doppellayout und ein Einzellayout in passender Hülle, dazu ein gestempelter langer Titel.

Einige Teilnehmer verwendeten thematisch andere Fotos, das geht ja immer, meine Vorgaben sind nur Anregungen.

Aber die meisten stellten sich der Herausforderung und waren mit dem Ergebnis dann doch sehr zufrieden. Die Instagram-User hatten damit die wenigsten Probleme, denn das #shoefie ist relativ oft bei Instagram zu sehen.

Mein Musterlayout seht ihr hier. Ich hätte bei der Zahl der Schuhe in meinem Haus aber auch ohne Probleme ein Mini Album füllen können und fand es nicht so einfach, mich für das Design des Layouts auf fünf Fotos zu beschränken.

Scrapbooking Doppellayout Barbara Haane American Crafts

Scrap Impulse Stempel

Scrap Impulse Stempel

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Im Workshopkit waren zwei Stempelsets für den Titel und die Akzente enthalten, zusätzlich habe ich meine neuen eigenen Stempel verwendet. Wie in jedem Jahr habe ich zum CAR exklusiv ein Stempelset entworfen, die Teilnehmer kamen als erste in den Genuss. Das Stempelset wird in Kürze auch in meinem Shop erhältlich sein, dazu gibt es dann noch zusätzliche Infos.

Für den Workshop habe ich übrigens in einsamer Heimarbeit insgesamt 320 Polaroid-Rahmen ausgestanzt, das sei nur am Rande erwähnt 😉

Zurück zur Geschichte, ich fand es super interessant zu sehen, wie unterschiedlich die Teilnehmer das Thema interpretierten. Und das Stempeln eines langen Titels klappte besser als anfangs gedacht, es ist wirklich ganz einfach. Während des Workshops hab ich ein paar Beispiele fotografiert.

Herzhaft gelacht habe ich, als ich diesen Titel sah:

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Oder hier die internationale Variante:

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Und hier gibt es Tassen statt Schuhe, auch eine tolle Variante:

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Zu Beginn wurde mir öfter die Frage gestellt: was soll ich denn bloß über meine Schuhe schreiben? Ich weiss nicht, ob ich das kann …

Meine Antwort: was fällt dir denn ein, wenn du die Schuhe siehst? Sind sie bequem? Oder sind es Sitzschuhe? Wann oder wo hast du sie gekauft? Gab es einen Anlass? Musst du sie putzen? Wann trägst du sie? Wo waren sie schon? Spontankauf oder …? Und so weiter … Und dann schreib einfach drauf los, aus dem Bauch, mit der Schreibmaschine oder dem Stift.

Und angefangen von Arbeitsstiefeln einer Landfrau,  über Ballschuhe und Joggingschuhe, Badeschlappen oder Chucks in etlichen Varianten, es war alles vertreten auf den Layouts. Ganz wunderbar und was für eine nette Erinnerung an unsere Schuhe, die uns über einige Zeit unseres Lebens begleitet haben.

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Unser Sponsor mt masking tape hatte uns (zusätzlich zu Masking Tapes für die Goodie Bags) eine Menge Testmuster für die Workshops zur Verfügung gestellt. Die kamen zum Teil auf dem zweiten Layout des Workshops zum Einsatz.

mt masking tape CAR 2017

Ein schnelles Layout für zwei Fotos, eins hoch-eins quer, hat man ja oft von einem Motiv.

Scrapbooking Layout Flume Gorge Barbara Haane

Das war der erste von einigen Berichten zum Event, es werden im Laufe der Woche noch mehrere werden.

Inzwischen habe ich mich etwas vom Vor-CAR-Stress, von den vielen Eindrücken und vielen Stunden auf den Beinen erholt, meinen ersten Arbeitstag schon wieder hinter mich gebracht und werde mich jetzt an die Kistenberge machen, die direkt vom Auto ins Wohnzimmer gewandert sind.

Nur soviel schon mal:

ES WAR EIN MEGA-WOCHENENDE!

Grandios, fabulös, großartig, ich kann es gar nicht beschreiben !!!!

Ich lasse euch noch ohne weitere Worte einen kleinen Vorgeschmack auf die nächsten Berichte.

Polaroid Snaptouch Selfie

Alles Liebe

Barbara 

 

Crop Am Rhein Event Grundlagen des Scrapbooking Mini Books Mixed Media Projects Scrapbooking Scrapbooking Layout Shopping Workshops

Crop Am Rhein 2017, Vorbereitungen und Sneak Peeks und drei freie Plätze

6. April 2017

It's that time again.

Wie so oft um diese Zeit des Jahres stecke ich knietief in den Vorbereitungen für etwas, das heute ein angemeldeter Gast in einer Mail als "eines meiner Highlight des Jahres" bezeichnete. Wunderbar, wenn ich so etwas lese, stelle ich mal für ein paar Minuten mein inneres Jammern ein und freue mich einfach nur drauf.

Aber die drei vier Wochen vorher sind immer wieder höllisch. Kartonberge, Mailberge, eine To Do Liste die länger statt kürzer wird. Und immer der Gedanke: bloß nix vergessen, haste auch an alles rechtzeitig gedacht? Werden alle Pakete mit Material und die Goodies der Sponsoren rechtzeitig eintreffen?

Und das ganze Zeugs verpacken. Trailmix Bar, Lotteriepreise, Abfallbeutel, Tischdecken, Verwaltungsunterlagen, Goodie Bags, Geschenke, Deko und so weiter….das ist ein wenig wie Tetris für mein Auto. Dazu das Packen von ca. 90 Workshop-Kits.

Aber ich freue mich auch langsam auf das Wochenende vom 21.-23 April und auf so viele bastelverrückte nette Gäste! Ganz viele von ihnen sind in diesem Jahr zum ersten Mal beim Crop Am Rhein, kurz CAR genannt. Das finde ich klasse!

Hier schon mal ein kleiner Blick auf Teile des Goodie Bags, ich bin sehr dankbar, dass ich so perfekt passende Goodies und Sponsoren gewinnen konnte!

Crop Am Rhein CAR 2017 Goodie Bag Sneak

Parallel muss ich ja auch meine eigenen Workshops vorbereiten (und dafür noch 335 Polaroidrahmen ausstanzen, ich war wohl nicht bei Sinnen, als ich das Konzept erarbeitet habe). Denn ich bin ja in doppelter Funktion beim CAR, alsVeranstalter und Workshop-Referent am Freitag und am Sonntag.

In diesem Jahr liegt ein Schwerpunkt in meinem großen Workshop auf Stempeln, deshalb finden sich in den Workshopkits gleich zwei Stempelsets. Im Scrapbooking-Workshop werden wir ein Doppellayout und ein Einzellayout erstellen. Einen Teil der Kits habe ich schon vorbereitet.

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Möchtet ihr noch schnell ein paar kleine Sneaks der anderen Workshop-Referenten sehen?

Ja?

Dachte ich mir. Ich hab da mal was vorbereitet.

Die wunderbare Paige Evans, die bereits zum dritten Mal unser Gast ist, wird im Workshop mit ihrer eigenen Scrapbooking-Serie "Oh My Heart" arbeiten und zeigen, was für schöne Layouts damit zu zaubern sind.

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Im Workshop der extrem gut organisierten und perfekt vorbereiteten Nina Menden wird ein entzückendes Vintage Mini Album entstehen, auch in diesem Workshopkit finden die Teilnehmer ein Stempelset, limited Edition by Nina!

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Am Sonntag wird die kreativsüchtige Melanie Hoch, a.k.a. Mel, mit ihren Workshopgästen ein ganz neues Material zu einem Mini Album im Format 6×6" verarbeiten, es nennt sich LeReda von Snaply und ich bin schon extrem neugierig darauf. 

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Am Freitagabend starten wir wieder, inoffiziell sozusagen, mit zwei kleinen Workshops zum Warmwerden. Und das Shopping-Paradies wird aufgebaut. Dazu gibt es für Tagesgäste und Shoppingsüchtige bald noch Extra-Infos hier oder auf der Scrap-Impulse Facebookseite.

Dazu habe ich noch ein ganz besonderes Highlight für die Gäste des Events, dafür wird unser Sponsor Polaroid sorgen, hach, das wird so cool!!

Aber mehr verrate ich jetzt noch nicht, haha, vielleicht in der nächsten Woche, mal schauen ….

Stay tuned, und schaut einfach mal wieder vorbei.

Oder kommt zum CAR 2017 in Remagen-Oberwinter, wir haben noch 3-4 freie Plätze, vielleicht habt ihr ja spontan Lust auf ein kreatives tolles Wochenende! In einem anderen Beitrag findet ihr das CAR 2017 Anmeldeformular und mehr Infos . Ihr könnt mir auch gerne eine Mail schreiben, wenn ihr dazu Fragen habt.

Demnächst komme ich auch hoffentlich wieder regelmäßiger zum Bloggen, momentan beschränkt sich meine Zeit am Computer eher auf Mails und Exel-Tabellen und Listen.

Habt es fein am Wochenende!

Alles Liebe

Barbara

Persönliches Scrapbooking Scrapbooking Layout

Was wirklich bleibt …

28. Februar 2017

Darüber, dass Scrapbooking für mich auch manchmal Therapie sein kann, oder ein Ventil für meine Gefühle, habe ich hier schon einige Male geschrieben.

Heute hat mein Mann Geburtstag, auch wenn er nicht mehr bei uns ist. Ich schreibe nicht hätte, denn der Tag ist und bleibt für immer sein Geburtstag. Auch, wenn wir ihn schon zum neunten Mal nicht mehr feiern können. Ein Blumenstrauß auf dem Friedhof ist keine Feier. Nur eine Erinnerung.

In meinen Scrapbooking-Alben bleibt die Erinnerung lebendig, auch wenn es mir immer noch schwer fällt, die Fotos meines Mannes ohne Zorn und Trauer anzuschauen. Im Fall dieses Layouts war auch nicht das Foto die Inspiration, sondern der Text, den ich darauf geschrieben habe. 

Als ich neulich zufällig den Song von Christina Stürmer im Radio hörte, hatte ich seit langer Zeit mal wieder das beklemmende Gefühl in der Brust, das Gefühl von Hilflosigkeit. Wie schnell kann alles zu Ende sein, daran denken wir bewusst nicht gerne oder zu selten.  

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Gerade in dieser Jahreszeit, die für mich auf immer mit Sterben, Trauer und Depressionen verbunden sein wird, hilft es mir, meine Gedanken nicht wegzuschieben, sondern sie zuzulassen. Und aufzuschreiben. 

Der Song-Text sagt in diesem Fall genau aus, was ich fühle.

Wenn ich Scrapbooking mache, ist in den meisten Fällen ein Foto der Auslöser, oder die Inspiration. In diesem Fall war es umgekehrt. Das Foto dazu habe ich bewusst gewählt, es war das letzte vor der Chemotherapie, das letzte äusserlich "normale" Foto. 

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Um das zu betonen, habe ich das Datum neben das Foto gestempelt. Fast neun Jahre liegen zwischen der Momentaufnahme und diesem Layout. Neun Jahre, in denen ich lernen musste, das Schicksal anzunehmen und das Universum als unabänderlich zu akzeptieren.

Diese neun Jahre hatten viel Gutes und es hat sich vieles verändert. Meine Kinder sind erwachsen geworden, ich habe wieder einen Job gefunden, unser Leben ging weiter und ich bin dankbar dafür.

Ich habe in meiner Familie und in meinem Freundeskreis beides erlebt: den "angekündigten" Tod durch Krebs, die ätzenden Therapien, das Morphium, das Hospiz, den grausamen, schleichenden, schmerzvollen Tod. Und auch den "plötzlichen", durch Suizid oder tödlichen Infarkt, der die Zurückgebliebenen unvermittelt trifft und mit vielen Fragen zurücklässt, ohne Chance auf Verabschiedung. Es ist beides schrecklich.

Grundsätzlich bin ich ein unverbesserlicher Optimist und schaue fast immer nach vorne, denke lösungsorientiert. 

Aber woran will ich mich erinnern? Was bleibt wirklich?

Die guten Momente, die schönen Erinnerungen aus 36 Jahren Beziehung, das wunderbare Leben, dass wir als Paar und als Familie mit vier Kindern zusammen hatten. Sicher gab es auch Krisen, Probleme, Schmerz und unfassbar grausame Zeiten. Und die Trauer.

Aber was bleibt? Das Gute, das Schöne, das Positive, das bleibt in der Erinnerung wesentlich lebendiger, jedenfalls ist das bei mir so. Die Fotos bleiben, die Videos, die Erinnerungen, die ich in meinen Scrapbooks festhalte. Meine Kinder bleiben, das wertvollste und schönste Geschenk, das das Leben mir gegeben hat. Die Familie, die Freunde, die Begegnungen, auch hier über den Blog.

Daran will ich mich erinnern.

Deshalb ist der Zeitpunkt dieser Gedanken auf meinem Layout auch noch einmal besonders vermerkt.

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Den Text habe ich mit der Schreibmaschine direkt auf das Layout geschrieben, mit Tippfehlern, das bleibt nicht aus. Aber das ist o.k., ist ja schließlich Handarbeit. Ich glaube, ich muss mir mal Tipp Ex besorgen, gibt es das überhaupt noch? Die Maschine hat dazu noch eine amerikanische Tastatur, ohne Umlaute und mit einer anderen Anordnung der Tasten, man muss sich schon sehr konzentrieren beim Schreiben. Mir gefällt trotzdem gut, dass man damit direkt auf große 30,5 cm große Papiere schreiben kann. Alternative wäre ein A3 Drucker, aber der ist mir zu teuer und zu groß.

Ich weiß, dass viele Blogger kaum Privates auf ihren Blogs teilen, die meisten Blogs, denen ich folge haben schöne helle Bilder, die eine schöne durchgestylte Welt zeigen. Das ist super, ich mag das, es ist ein Genuss für's Auge, genau wie schöne Instagram-Feeds.

Auf meinem Blog geht es auch zu 99% um schöne Dinge, um Spaß und Freude, so soll es sein, ganz bewusst.

An Tagen wie diesen ist das anders, ausnahmsweise.

Und hört mal rein in den Song von Christina Stürmer, es ist einfach ein netter Popsong, auch wenn der Text jetzt bei mir so schwer wirkt.

Lasst uns jede Sekunde auskosten, jeden Sonnenstrahl dankbar empfangen, das Lachen unserer Kinder bewusster wahrnehmen und einfach das Leben genießen, ja?

Alles Liebe

Barbara

Grundlagen des Scrapbooking Scrapbooking Scrapbooking Layout Stempel Workshops

Vier Scrapbooking-Layouts mit einem 6×6″ Paper Pad (und noch ein paar weiteren Zutaten)

20. Februar 2017

Herzlich willkommen, heute reden wir mal wieder über Scrapbooking!

Zu den meisten Papierserien gibt es Papierblöcke im Format 6×6" (15 x 15 cm), meistens werden sie zum Kartenbasteln oder für kleinere Mini Alben verwendet. Sie haben den Vorteil, dass man alle Papiere der Serie zur Verfügung hat, dass die Muster kleiner sind, dass sie sich platzsparender verstauen lassen als die großen 12" Papiere und ausserdem sind sie für die Menge, die man bekommt, auch preisgünstiger als ihre großen Verwandten.

Dass sich damit aber auch große Scrapbooking-Layouts gestalten lassen, wollte ich gestern den Gästen in meinem Workshop zeigen. In meinen Insta-Stories, die ich kurz zwischendurch gefilmt habe, konnten einige der lieben Menschen, die mir auf Instagram folgen, ja direkt einen kleinen Einblick in den Workshop erhalten. 

Wir haben gestern mit dem Materialkit vier Layouts gestaltet. Meine Gäste habe ich selten so konzentriert und ruhig erlebt, jeder hatte den Ehrgeiz, alle vier Layouts im Workshop zu schaffen und selbst die Anfänger haben das prima hinbekommen!

Heute zeige ich euch meine Beispiel-Layouts, die ich für den Workshop als Vorlage gewerkelt habe. Mir hat es Spaß gemacht, in diesen trüben Wintertagen mit den fröhlichen Papieren aus der neuen Kollektion von Shimelle, Little by Little, zu arbeiten, sie lassen einen Hauch von Frühling ahnen.

Nur spielte das Wetter beim Fotografieren heute wieder nicht mit, ich finde es unglaublich schwierig, weiße Layouts zu fotografieren, das Weiß sieht nachher oft grünlich oder bläulich oder gelblich aus, grrrr! Das Zauberwort heißt Nachbearbeitung in Lightroom, aber das andere Zauberwort heißt Zeit, die ich oft nicht habe. Wie oft schon habe ich mir vorgenommen, mir Lightroom-Tutorials anzuschauen, damit ich mal eben zack zack, die Fotos professioneller nachbearbeiten kann. Aber immer hält mich was davon ab. Arbeiten, Haushalt, Hund, Termine oder einfach nur grenzenlose Müdigkeit am Abend.

Bleibt es eben noch ein paar Wochen auf der To Do Liste, irgendwann schaff ich das!

Aber genug mimimi, ich versichere euch, dass die Layouts in "echt" wirklich wunderbar frisch, hell und weiß aussehen, das muss heute mal genügen 😉

Die Basis dieser Layouts ist jeweils weißer Cardstock (Fotokarton), in diesem Fall der von American Crafts mit Leinenstruktur.

Für dieses Layout habe ich vier Fotos verwendet, und fünf verschiedene gemusterte Papiere. Damit die farbenfrohen Muster nicht zu sehr von den Fotos ablenken, habe ich Vellum darüber gelegt, Vellum ist auch unter dem Namen Architekten- oder Transparentpapier bekannt. Auch der Text in der Mitte ist auf Vellum geschrieben, mit der Schreibmaschine. Befestigt habe ich das Vellum mit einem Mini-Tacker und einem Strich mit dem Tombow Kleberoller Maxi Power Tape* dem einzigen mir bekannten Kleber, den man nicht sieht durch das Transparentpapier. Ich schwöre auf diese saubere und praktische Art zu kleben, der Tombow ist seit Jahren mein Lieblingskleber.

Scrapbooking Layout Shimelle Little by Little

Ein paar Stempelabdrücke und ein Chipboard-Schriftzug vervollständigen das Layout. Datumsstempel, Mini-Kleckse und ein paar  ausgestanzte Tabs zum Auflockern nicht zu vergessen. Durch das untergelegte Vellum kann man sogar eine bunte Chipboard-Blume auf einem bunten Papier positionieren, ohne, dass es zu unruhig wirkt.

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Zwei der Layouts im Workshop haben wir im etwas kleineren Format 8 1/2 x 11" gestaltet, für Ein-Foto-Layouts mag ich das Format, ähnlich unserem A4 Format, gerne. Das Foto auf diesem Layout fiel mir neulich in die Hände und ich dachte … nun ja, das könnt ihr im Text auf dem Layout lesen. Kennt ihr sicher auch, das Gefühl, jedenfalls wenn ihr zu den älteren Jahrgängen gehört. Meine Layouts entstehen oft so spontan, ich habe ein Bild in der Hand oder auf der Kamera, die Gedanken dazu kommen von selber und im Kopf entsteht auch schon der Wunsch, die Gedanken auf einem Layout festzuhalten.

Die Fotos auf diesen Layouts habe ich übrigens alle zuhause auf meinem Canon Pixma MG7751 *Drucker ausgedruckt, gestern wurde ich wieder auf das Thema "Fotos selber drucken" angesprochen. Ich schätze diese Möglichkeit sehr, spontan die Fotos auch mal kleiner oder größer direkt beim Arbeiten damit ausdrucken zu können.

Auf diesem Layout habe ich spielerisch verschiedene Elemente eingesetzt. Das runde Foto, der runde gestempelte Schriftzug, ausgestanzte Pfeile und Teile aus dem Paper Pad sowie Elemente aus dem wunderschönen Chipboard Bogen (das ist bedruckte dicke Graupappe)  aus dem Materialkit, aus der Serie Chasing Dreams von Maggie Holmes.

Scrapbooking Layout Shimelle Little by Little

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Den Text habe ich in Word geschrieben und auf den ausgestanzten Tag (Anhänger) gedruckt, da ich so auf dem kleinen Anhänger mehr Text als mit der Schreibmaschine oder mit meiner großen Handschrift unterbringen konnte. Eine kurze Anleitung zum Drucken auf ausgestanzte oder zugeschnittene Papiere findet ihr in einem anderen Beitrag. Die Anhänger mit der Öse haben wir ganz einfach im Workshop mit dem Tag Maker Punch von Fiskars selber gemacht. Mit diesem praktischen Teil stanzt man den Anhänger aus, stanzt das Loch und setzt die Öse, alles mit einem Gerät. Den praktischen Punch, mit dem man supergut viele Anhänger in kurzer Zeit herstellen kann, hatte ich bereits im vergangenen Jahr getestet und finde ihn klasse, hier nachzulesen.

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Für das nächste Layout, auch wieder im kleineren 8 1/2 x 11 Format, habe ich ein Foto in 13 x18 cm verarbeitet, das mich jedes Mal zum Grinsen bringt. Es entstand im vergangenen Oktober in Paris, auf einer der Seine-Brücken, wo sich Hochzeitspaare fotografieren lassen. Mein Sohn sitzt völlig unbeteiligt und konzentriert auf andere Dinge daneben, in dieser romantischen Kulisse. Das Foto brauchte deshalb nicht viel Text.

Damit es sich vom Untergrund abhebt ist es mit einem gemusterten Papier ganz knapp unterlegt, wir nennen das "matten" im Fachchinesisch der Scrapbooker (kommt vom engl. mat = Unterlage). Mich reizt zurzeit das Spiel mit Strukturen und verschieden dicken Elementen ganz besonders, deshalb kommt mit einem superschönen 3 D-Prägefolder geprägter weißer Cardstock ebenfalls unter dem Foto zum Einsatz.

Der untere Teil ist in einer Art Patchwork-Technik gestaltet, mit kleinen Papierdreiecken aus dem Paper Pad. Das sieht schwieriger aus, als es ist. Das Aufwändigste ist eigentlich , sich aus der Auswahl von den 36 Papieren im Block 2-3 zum Foto passende herauszusuchen, durch den Blauton dieses Himmels bin ich bei der blau-grün Kombi gelandet.

Ein kleiner ausgestanzter Fotoclip mit dem Initial meines Sohnes, ein paar Chipboard-Elemente und zu den Papieren passende Puffy Stickers, mehr wäre zuviel gewesen. Dazu Textstreifen, mit der Schreibmaschine geschrieben und das gestempelte Datum.

Scrapbooking Layout Shimelle Little by Little

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Und Layout Nummer 4. Wieder im klassischen 12" Format, auf dem 2 kleinere Fotos und 11 verschiedene Papiere eingesetzt sind.

Auf diesem Layout ist der Text eingebettet, um nicht durch Textstreifen zusätzliche Unruhe reinzubringen. Dazu haben wir im Workshop die Typecast Schreibmaschine von We R Memory Keepers eingesetzt, die etwas breiter ist, so dass sich die 30,5 cm breiten Papiere komplett einspannen lassen. Unter den Text habe ich einen Hauch Aquarellfarbe gegeben, so wirkt das Ganze nicht zu statisch und geometrisch. Es war für einige Workshop-Gäste schon eine spannende Sache, direkt auf ein Layout zu pinseln und zu schreiben. Hat aber alles super geklappt!

Scrapbooking Layout Shimelle Little by Little

We R Memory Keepers Typecast Schreibmaschine extra breit

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Besonders niedlich und zu den verspielten Papieren perfekt finde ich den neuen Datumsstempel aus der Hazelwood-Serie des neuen Herstellers One Canoe Two. Ihr habt sicher bereits gemerkt, dass ich an den kleinen Details beim Scrapbooking besondere Freunde habe, die machen das Hobby und diese Art, Geschichten zu erzählen, für mich immer wieder zu etwas Besonderem. 

Dabei geht es nie darum (jedenfalls mir nicht) einfach alles Mögliche auf das Layout zu pappen, nur, weil man es hat, oder schön findet. Für mich muss es auch passen, bis ins kleinste Fitzelchen. Machmal nimmt dieses Finetuning mehr Zeit in Anspruch, als die Grundstruktur eines Layouts. Ich probiere, klebe etwas auf …. nehme es wieder runter… doch zuviel … oder hier fehlt noch was… nein, das ist ein anderer Blauton, das passt nicht ….. vielleicht noch ein paar Kleckse … oder ein kleines Stempelchen …. . Wobei die letzten zwei Optionen natürlich unumkehrbar sind. Aufgeklebtes kann man zu 99% wieder abfummeln, aber einmal gestempelt, das muss man gut überlegen 😉

Zuviel, zuwenig, ich mache dieses Spielchen solange weiter bis es KLICK macht, irgendwann, das ist der Zeitpunkt wo es mir gefällt und ich denke: ja, so isses gut. In die Schutzhülle und ab in's Album damit.

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Das Licht war im Workshop-Raum (die Seniorenbegegnungsstätte hatte die Karnevalsdeko vor einige Lampen gehängt, Helau!) gestern zum Arbeiten o.k., aber für Fotos leider kaum, deshalb nur noch einige Impressionen:

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Gleiches Design wie mein Beispiel-Layout, aber mit ganz anderen Farben, das Layout von Annette zeigt, wie vielseitig das Materialkit mit dem Paper Pad einzusetzen ist. Die Gäste im Workshop gestern konnten sich optimal zu ihren Fotos das Passende aussuchen.

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Und wer arbeitet muss essen, Nervennahrung fördert die Kreativität 😉 Dafür hatte Andrea mit diesen köstlichen Gugln wieder gesorgt. 

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So ihr Lieben, mein freier Tag ist schon fast vorbei.

Ich friere, draussen regnet es kalte Bindfäden und ich muss jetzt in die Gummistiefel. Das Trailen mit der Hunde-Gruppe erspare ich mir heute, mich mühsam im Unterholz in der Matsche im Gebüsch verstecken, wo mich dann in kürzester Zeit eine feuchte Hundenase aufspürt, nö, beim besten Willen nicht. Bei dem Wetter verzeiht mir Lexie das sicher und wir gehen nur unsere Runde.

Dann packe ich die Workshop-Kisten noch aus und psssttt ……., ich habe ein paar Materialkits in Reserve. Damit könnt ihr diese Layouts problemlos nacharbeiten. Die Kits kommen dann morgen in den Shop, so ist es jedenfalls geplant.

Einen schönen Abend, packt euch warm ein oder macht es euch gemütlich!

Alles Liebe

Barbara

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Grundlagen des Scrapbooking Scrapbooking Scrapbooking Layout Shopping Workshops

Scrapbooking Workshop am 19. Februar

12. Februar 2017

Möchtet ihr ausprobieren, wie ihr auch kleinere Papiere, besonders 6×6" Paperpads auf großen Layouts einsetzen könnt? Habt ihr Lust auf frühlingshafte frische Farben und möchtet ihr eure Fotos auf vier zarten, verspielten Layouts verarbeiten?

Es sind noch einige wenige Plätze frei beim Workshop am Sonntag, dem 19. Februar.

Für das Programm des Workshops habe ich wunderschönes Material bestellt, aus der Serie „ Little by Little“ von Shimelle /American Crafts. Dazu noch einiges aus der neuen Serie „Chasing Dreams“ von Maggie Holmes/Crate Paper.

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Daraus gestalten wir mehrere Layouts. Leicht, hell, frisch, mit verspielten Details. Hier ist ein kleiner Sneak:

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Ich zeige euch, wie ihr eure 6×6 Paperpads auch prima für große Layouts verwenden könnt. Dazu schreiben wir Texte direkt mit der Schreibmaschine „Typecast“ auf die Layouts. Ja, ihr lest richtig, mit dieser extrabreiten Maschine speziell für 12“ Layouts geht das! 

Wenn ihr euch noch nie getraut habt, direkt Texte auf Layouts zu schreiben, dann wird es Zeit, ich habe auch ein wenig Theorie und Tipps dazu vorbereitet.

Die Materialpakete sind gut gefüllt mit allem, was ihr zur Gestaltung der Layouts benötigt, unter anderem mit Basis-Cardstock, Paperpads und Alpha-Stickern. Dazu gibt es Chipboard-Embellishments und ganz entzückende Puffy Sticker, alles perfekt aufeinander abgestimmt. Wir arbeiten auch mit Aquarellfarben und stanzen Fotos aus, und embossen mit 3D-Foldern.

Der Workshop ist dieses Mal besonders gut für Anfänger geeignet, es gibt umfassende Anleitungen und genügend Hilfestellung. Aber auch wenn ihr schon erfahrene Scrapbooker seid, werdet ihr Spaß mit den neusten Materialien haben, da bin ich mir sicher. 

Wann? – 19. Februar 2017, von 10 bis 16 Uhr

Wo? – 40699 Erkrath, Begegnungsstätte der Johanniter, Hildener Str. 19

Wieviel? 65,00 Euro für den kompletten Workshop, incl. Material, Mittagsimbiss, Getränke und Kaffee/Kuchen, sowie einer Verlosung mit neusten Scrapbooking-Goodies.

Und selbstverständlich könnt ihr am Verkaufsstand von Sevaha Chiofalo vom Creativ- Stempel- und Scrapbookingshop wieder ausgiebig shoppen! Falls ihr etwas Bestimmtes vorbestellen möchtet, könnt ihr Sevaha gerne im Laden in Leichlingen anrufen oder ihr eine Mail schicken.

http://www.stempelshop-creativ.de/

Anmelden könnt ihr euch unter b.haane@t-online.de   Sofort nach meiner Reservierungsbestätigung und eurem Zahlungseingang ist euer Platz verbindlich reservier. Bei Stornierungen werden euch die Materialpakete zugesendet.

Eure Fragen beantworte ich sehr gerne, wenn ihr mir eine Mail schickt.

Wir sehen uns, ich freue mich auf meine Gäste und einen kreativen Sonntag!

Alles Liebe

Barbara

Grundlagen des Scrapbooking Scrapbooking Scrapbooking Layout Stempel Workshops

Termine für Scrapbooking-Workshops im neuen Jahr

29. Januar 2017

Im Kalender habe ich die Termine schon länger, aber hier auf den Blog sollten sie ja auch mal kommen, das wird ja mal Zeit!

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Vielleicht hat sie ja auch schon jemand entdeckt, in der Terminübersicht. Die findet ihr wenn ihr oben auf den Reiter Scrapbooking klickt, und dann im Drop Down Menü Workshops anklickt.

Der nächste Scrap-Impulse Workshop findet übrigens am 19. Februar in Erkrath statt. Details dazu bekommen die Newsletter-Abonnenten heute noch per Mail.

Alles Liebe

Barbara

 

Grundlagen des Scrapbooking Scrapbooking Scrapbooking Layout

ein Winter Layout mit Sizzix Stanzformen

12. Dezember 2016

Für den Sizzix-Blog habe ich nach längerer Zeit mal wieder ein Scrapbooking Layout gestaltet. Die Birkenstämme und Eiskristalle von Tim Holtz passten perfekt zur Stimmung des Fotos, das ich neulich beim Waldspaziergang mit meinem iPhone aufgenommen habe.

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Das komplette Layout und eine kurze Anleitung findet ihr auf dem Sizzix Blog, ich freue mich sehr, wenn ihr dort vorbeischaut!

Und jetzt stürze ich mich wieder in meine rot-grün-weisse Weihnachtskiste und fülle mein Dezembertagebuch weiter, da bin ich leicht im Rückstand, aber die Fotos sind ausgedruckt, es wird!

Morgen gibt es auch endlich die Auslosung des Gewinnspiels von New Swedish Design, wegen meines Geburtstages heute und einem vollen Party-Wochenende habe ich das total verschwitzt, sorry!

Alles Liebe

Barbara 

Grundlagen des Scrapbooking Scrapbooking Scrapbooking Layout Stempel

Effekte mit der Minc und Vellum auf Scrapbooking-Layouts

29. September 2016

Die vergangene Woche bestand für mich aus einigen Highlights, dem SisterMAG loves CEWE Photokina Bloggerevent und dem PIXUM Business Lunch im Rahmen der Photokina, und dem Scrap-Impulse Workshop. Warum knubbelt es sich eigentlich immer im Kalender?

Ich erzähle euch alles und fange heute mit Impressionen aus meinem Workshop an.

Auf dem Programm standen große Scrapbooking-Layouts, ein Doppellayout und zwei Einzellayouts. Alles zusammen in einer der praktischen Doppel-Hüllen von We R Memory Keepers, die ich vergessen habe zu fotografieren (und jetzt ist es zu dunkel). Aber ich hatte die Hüllen schon öfter ausführlich beschrieben, das könnt ihr nachlesen.

Das Doppellayout habe ich hier ohne Hülle fotografiert. Die Größe ist 12" x 24", das sind 30,5 x 61 cm umgerechnet, ein schöner großer Rahmen für mehrere Fotos. Ich habe für die Layouts in diesem Workshop Papiere von Pink Paislee (Paige Evans) und American Crafts (Dear Lizzy) verwendet.

Doppellayout American Crafts by barbara haane

Elemente, die aus Chipboard (Graupappe) ausgestanzt werden, lassen sich prima mit Hilfe der Heidi Swapp Minc mit hauchdünner Metallfolie überziehen, wir nennen das Verfahren inzwischen mincen (wird minken ausgesprochen) 😉 Passend zum Kontext meines Layouts habe ich ein Flugzeug mit Folie in mattsilber (gunmetal) geminct. Im Workshop hatten die Teilnehmer auch Autos, Herzen, Schmetterlinge usw. zur Auswahl. Alle Tags, also die Schildchen auf dem Layout sind ausgestanzt und mit Distress Inks passend eingefärbt.

chipboard with minc foil

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Die kleinen aus dickem Cardstock ausgestanzten Tags sind bestempelt und durch die Verwendung von 3D Klebepads heben sie sich ein wenig vom Hintergrundpapier ab. Die schwungvollen Buchstaben sind Thickers (Buchstabensticker aus Moosgummi) von Kai Barteski.

Sizzix Tim Holtz tiny tabs tags

Im Workshop haben wir Minc Reactive Paint mit Pinsel und Schablonen auf Vellum (Transparentpapier) aufgetragen. Nach dem Trocknen (das kann man durch den Heißluftfön beschleunigen) konnten sich die Teilnehmer wahlweise Folie in gold, mattgolg, silber, kupfer oder mattsilber aussuchen.

Nachdem das Vellum mit der Folie durch die Minc, die vom Prinzip her einem Laminiergerät ähnelt, geschoben wurde, sah das Vellum nach dem Abziehen der Folie so aus. Meine Instagram-Follower konnten das WOW-Erlebnis übrigens live in den Instagram Stories sehen 😉

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Der Bogen Vellum wurde in Stücken eingesetzt, zum Beispiel auf dem nächsten Layout. Drei Quadrate lockern die Fülle der Fotos auf.

Minc foil on vellum

Ich habe übrigens Folie in kupfer für meinen Bogen verwendet. Kleine Akzente habe ich zusätzlich auf dem großen Textblock in der Mitte gesetzt.

Minc foil on vellum

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Die Big Shot Express stanzt im Workshop still und leise Flugzeuge, Tags und Autos in Massen, was für eine Verbesserung zum Handkurbel-Gerät!

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Hier seht ihr noch einmal einen frisch gemincten Bogen Vellum mit Stanzteilen. Die ausgestanzten Teile wurden vor dem mincen ebenfalls mit Minc Reactive Paint eingepinselt, das ist eine Farbe mit Toner, ähnlich dem Toner, der in Laserdruckern verwendet wird.

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Für das dritte Layout habe ich noch kleinere Quadrate geschnibbelt. Erinnert mich ein wenig an Patchwork oder Folklore und passte zum Foto meiner Töchter, das sie mir frisch vom Oktoberfest per Whatsapp geschickt hatten

Minc foil on vellum scrapbooking layout

Über einige der Quadrate habe ich als besonderen Akzent das gemincte Vellum geklebt, bzw getackert. Selbstverständlich mit Mini-Tackerklammern in kupfer, ich liebe Details!

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Die Layouts sind vom Aufbau her clean&simple und lassen sich immer wieder als Muster verwenden. Auch Papierreste lassen sich so gut verbrauchen.

Beim Doppellayout habe ich vier Fotos in 10×15 cm verwendet, allerdings ein wenig kleiner zugeschnitten. Für das Layout mit den neun quadratischen Fotos sind die Fotos in 9×13 cm ausgedruckt und auf 7,5 cm zugeschnitten. Da ich meine Instagram Fotos verwendet habe, hat mir mein Fotodrucker Canon Pixma MG7750  die Fotos in 9x9cm gedruckt, ich habe sie dann noch leicht beschnitten.

Für das letzte Layout habe ich ein Foto in 13×18 cm ausgedruckt. Die Teilnehmer im Workshop waren erstaunt: Was? Ein Handyfoto, und selbst ausgedruckt? Na klar, mit Original Fotopapier von Canon und Originalpatronen geht das, auch mit 'nem Whatsapp Foto 😉

Leider kommt die Schönheit der Layouts auf diesen Blogbeitrag-Fotos wieder mal nicht zu 100% rüber, weder der Glanz der Minc-Elemente, noch die vielschichtige Struktur. Das bemerkte auch eine Teilnehmerin, die im Workshop durch mein Album blätterte. Im Album und "in echt" sieht das alles noch besser aus, sagte sie.

Im Workshop war ich dieses Mal stark gefordert, und habe nur wenige Fotos gemacht. Zum einen wurde viel genäht, und  der Unterfaden meiner Nähmaschine musste öfter neu gespult oder was eingefädelt werden.

Und dann passierte einer erfahrenen (!) Teilnehmerin ein kleines Missgeschick mit dem Folder der Minc. Wenn man den Folder, in dem das Papier und die Folie liegen, nicht genau grade in das Gerät schiebt, kann es passieren, dass was verrutscht. Und so passiert verkrumpelte der Folder in der Minc, steckte fest und wellte sich wie Hölle. Nur mit viel Hilfe durch den Heißluftfön und von Sevaha's Tochter, die ihrer Mutter beim Verkauf im Scrapbooking-Shop half, bekamen wir das Ding wieder einigermaßen glatt. Puhh, ich habe dabei Nerven gelassen, aber es konnten alle Gäste dann doch ihre Bögen fertigstellen, ich habe eigenhändig dafür gesorgt. Und hatte Rückenschmerzen danach …;-)

Andrea hat sich zwischendurch meine Kamera geschnappt und mich hochkonzentriert beim krampfhaften Bemühen erwischt, die verschrumpelte Folie immer wieder auf's Neue unbeschadet durch das Gerät zu bringen. Alles für die Gäste! Immer! Und gerne, wirklich, das meine ich so.

September2016

Ich hatte schon vor längerer Zeit einen Reservefolder bestellt, aber da der damals nicht lieferbar war, hatte ich eben keine Reserve. Als ich nach diesem Tag zuhause war, hab ich die Bestellung SOFORT getätigt!

Eigentlich ist die Minc einfach zu bedienen und eigentlich braucht man noch nicht einmal eine Gebrauchsanweisung, es ist wie Laminieren. Aber eben grade muss es sein, achtet bloß genau drauf, wenn ihr sie benutzt! Mir selber war das früher ja auch mal passiert, deshalb hatte ich den Fehler direkt erkannt.

Und et is noch ömmer jut jegange 😉

Ich liebe meine Minc jedenfalls sehr und bin immer wieder verzückt, wenn ich die Folien abziehe und es schimmert.

So ihr Lieben, es ist fast Mitternacht und ich hab noch 'ne Verabredung mit Sheriff Rick Grimes, ich hab nämlich endlich mal angefangen "The Walking Dead" zu gucken. Und es macht süchtig, ich bin bei Staffel drei. 

Deshalb: Gute Nacht und wir lesen uns wieder mit meinen Berichten zur Photokina und den Events dazu!

Alles Liebe

Barbara

Grundlagen des Scrapbooking Mixed Media Projects Scrapbooking Scrapbooking Layout Stempel Workshops

Mixed Media auf Scrapbooking Layouts, mit Instagram Story

21. September 2016

Mixed Media, das ist doch sowas mit Farben und Matschen, oder?

Nun ja, so kann man es auch nennen 😉

Ich nenne es Spielen und Experimentieren mit unterschiedlichsten Mal-Medien. Techniken, die man aus der Malerei kennt, oder aus der Drucktechnik, vom Stempeln und Basteln.

Und Mixed Media macht Spaß! Das sagten auch Teilnehmer in meinem Workshop beim Crop in Dortmund am Wochenende, nachdem sie anfangs leicht skeptisch zum ersten Mal Spatel, Schablonen und Sprühfarben auf ihrem Papier verwendeten.

Zuhause und als Anfänger traut man sich oft nicht, einfach mal etwas Neues auszuprobieren. Und dann dieses Fachchinesisch! Wie soll man wissen, was das alles ist, und wie man es verwendet?

Texture Paste, Embossing Paste, Stencil, Texture Grid Paste, Spraypaint, Gesso, Distress Ink … hä?

Alles halb so wild, wenn man es im Workshop selber probiert und es klick macht.

Ich habe ausserdem eine kleine step-by-step Fotoserie gemacht, und parallel alles für eine Instagram Story gefilmt (das war etwas stressig, weil ich ja auch Farbe an den Fingern hatte, hahaha…)

Wenn ihr euch das Ganze also im Video angucken möchtet, könnt ihr das die nächsten 24 Stunden,wenn ihr mir auf Instagram folgt (ich glaube die Instagram Stories kann man nur direkt in der Instagram app auf dem Smartphone sehen). Einfach oben den Kreis anklicken, ich hatte Instagram Stories neulich schon mal beschrieben.

Aber nach den 24 Stunden ist es weg, so ist das bei den Stories, also musst ihr schnell sein. Oder euch mit den Fotos begnügen. Videos, ich meine richtige Videos, sind einfach sehr aufwändig, das kann ich zu meinem Vollzeitjob nicht leisten, aber die Instagram Stories kann man nebenbei filmen, das ist der Hintergrund.

So, wie ich in fünf Schritten einen Mixed Media Hintergrund gestalte. Los gehts.

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Als Basis verwendet man am besten festen Cardstock (Tonkarton) in weiß, oder Aquarellpapier. Dünner Cardstock würde sich zu sehr wellen, nachdem er behandelt ist.

Ich arbeite meist in vier Schichten.

Erste Schicht: eine Lage Gesso mit Pinsel und Stencils, das sind feste Schablonen. Trochnen lassen, das dauert 2-3 Minuten.

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Zweite Schicht: verschiedene Sorten Texture Paste (Strukturpaste), ich verwende gerne die von Ranger/Tim Holtz oder die gold- oder silberfarbene von Heidi Swapp. Diese Schicht trocknet etwas länger, ca. 10 Minuten. Der Trockenvorgang lässt sich mit dem Embossing Fön beschleunigen. 

Sehr gut gefällt mir die neue Texture Grid Paste, die ist von der Struktur wie Rauhputz. Aber Vorsicht, wenn man da mit zuviel Hitze drangeht, kann es kleine Blöschen geben. Der Meister himself empfiehlt das Trocknen mit Kaltluft (ich kann z.B. meinen Haarfön auch kalt pusten lassen). Alternativ ist Lufttrocknung. Oder eben kleine Unregelmäßigkeiten bei Heißluft, finde ich persönlich jetzt nicht so störend.

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Dritte Schicht: Sprühfarbe, z.B. Color Shine von Heidi Swapp oder Distress Stain Spray von Ranger oder selbstgemachte Sprühfarbe aus Stempeltinte und Wasser im Mini Mister. Oder auch eine dünne Schicht Acrylfarbe.

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Ich verwische nach dem Sprühen gerne die Farbe mit einem Feuchttuch. An manchen Stellen lasse ich sie aber auch stehen und trocknen, oder tupfe den Überschuss mit einem Zewa ab. An den Stellen, wo vorher mit Gesso gearbeitet wurde, entsteht ein Resist-Effekt, d.h. wird die Farbe wird abgestoßen.

Wie stark dieser Effekt ist, lässt sich durch das drüber wischen mit dem Feuchttuch bestimmen. Die Trockenzeit richtet sich danach, mit wieviel Feuchtigkeit gearbeitet wurde, hat man heftig gesprüht, muss man länger trocken fönen (Heißluftfön) oder das Blatt trocknen lassen.

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Vierter Schritt: Akzente mit Stempeln oder Schablonen und Stempelfarbe. Sofort trocken 😉

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Fünfter und letzter Schritt: Stempel. Ich bevorzuge schwarze Stempelabdrücke, da sie sich gut abheben und der Sache einen schönen Kontrast verleihen.

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Entweder verwendet man das gestaltete Blatt jetzt komplett als Layout-Hintergrund. Für dieses Blatt, dass ich grade gemacht und dabei fotografiert habe, such ich jetzt passende Fotos und weiteren Schnick-Schnack und zeige euch das fertige Werk in der nächsten Woche.

Was man mit derart gestalteten Hintergründen aber auch machen kann: man zerteilt es, wie auf den folgenden Beispielen. Damit schafft man durch den weißen Hintergrund, auf den die einzelnen Stücke dann aufgeklebt werden, ein wenig Ruhe für das Auge. 

Was mir daran besonders gefällt: ich habe die Möglichkeit, ein genau zum Foto passendes Papier zu gestalten, farblich gesehen. Bei diesem Beispiel war es das Blau und Orange des Sonnenuntergangs. Wer mir auf Instagram folgt, wird das Foto erkennen, es entstand letzte Woche. Ja ja, meine Fotos werden ausgedruckt und verwendet, sie schlummern nicht nur auf dem Handy.

Hier seht ihr zum Beispiel das Layout, das ich für den letzten Workshop (siehe oben) gemacht habe. Teilnehmer ohne jegliche Vorkenntnisse haben mit Spaß Hintergründe gestaltet und das Layout so oder nach Geschmack abgewandelt nachgebaut. 

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Damit das Foto nicht im Mixed-Media Untergrund verschwindet, setze ich es meist noch auf 1-2 Untergründe, hier auf ein Schriftpapier und eine Pergamintüte. Und klebe es mit 3D-Klebepads auf. So schwebt es leicht über dem Untergrund und es entsteht mehr Leichtigkeit.

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Hier ist ein anderes Beispiel, wie man auch auf clean&simple Layouts Akzente mit Mixed Media setzen kann. Das gleiche Prinzip: ein Bogen fester Cardstock wurde wie oben beschrieben gestaltet und in Stückchen auf dem Layout eingesetzt.

Ganz bewusst habe ich hier Grün als Komplementärfarbe (Achtung, Kunstunterricht!) zum Blau des Fotos verwendet. Und mit silberner Texture Paste gearbeitet, silberne Schuhe, ihr versteht …

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Wie oben erwähnt lässt sich ein in Mixed Media Technik gestaltetes Papier auch so wie es ist, als Hintergrund für das Layout verwenden, wie auf dem Layout vom letzten Jahr hier, dazu habe ich aber bewusst das Foto in Schwarz-Weiß ausgedruckt. 

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Ha ha, was für ein Zufall merke ich grad, fast das gleiche Foto haben mir meine Töchter gestern wieder geschickt, denn da war "O'Zapft is!" auf der Wiesn. Und sie sind natürlich gleich am ersten Tag dabei. Jo mei 😉

So, das war ein kleiner Einblick in meine Mixed Media Spielereien.

Ich hoffe, man erkennt, wie kreativ man mit diesen Materialien arbeiten kann. Das Beste daran ist für mich der Überraschungseffekt, denn man weiss vorher nie, was rauskommt. Jede Farbe reagiert anders mit jedem Medium, ich habe sowohl WOW-Erlebnisse, wie auch: na ja, das sieht jetzt Scheisse aus, habe ich mir anders vorgestellt. Entweder gehe ich dann nochmal mit Gesso drüber, oder mit einer anderen Farbe. Einmal habe ich auch ein Exemplar in die Tonne gehauen, es war nur noch ein dunkles Etwas.

Man kann aus solchen Mixed Media  Hintergründen auch supergut Karten gestalten, Elemente ausstanzen, Kreise oder Sterne zum Beispiel. Oder Project Life Karten. Oder Verpackungen damit dekorieren, indem man Anhänger ausschneidet oder -stanzt.

Die Möglichkeiten sind fast unendlich, sowohl in der Gestaltung als auch in der Verwendung. Die vielschichtige Struktur lässt sich auf Fotos leider nicht optimal darstellen, ich garantiere euch, dass diese Sachen "in echt" noch viel schöner aussehen und sich anfühlen.

Versucht es einfach mal selber, traut euch!

Oder besucht einen Workshop 😉

Wenn ihr Fragen zu Produkten oder Techniken habt, beantworte ich sie auch gerne in den Kommentaren.

Alles Liebe

Barbara