Wundervoll – es wird geheiratet! Doch bevor der große Tag ansteht, wird inzwischen traditionell mit den besten Freundinnen einen einzigartiger Junggesellinnenabschied a.k.a. Bridal Shower a.k.a. Bachelorette Party gefeiert.
Diese Workshops mag ich besonders gerne.
Die Planung eines Junggesellinnenabschieds geht meistens für die Trauzeuginnen mit einer großen Verantwortung einher. Schließlich möchte man, dass die Braut damit glücklich ist und ein unvergessliches Erlebnis hat.
Mein Workshop-Konzept für Junggesellinnenabschiede ist, dass die Mädels sich kreativ ausleben können und ein gemeinsames Erinnerungsbuch für die Braut gestalten. Und dazu bastelt jede ein eigenes kleines Erinnerungsalbum mit Fotos vom Tag und anderen Erinnerungen an gemeinsame Erlebnisse.
Gestern hatte ich wieder die Freude, Teil eines Junggesellinnenabschieds zu sein und besonders die vielen Kindheits- und Teenie-Erinnerungen der Mädels sorgten durch viele mitgebrachte Fotos für großes Gelächter.

Die Braut Josephine wurde mit dem Workshop, der bei ihrer Schwester in der Wohnung stattfand, überrascht. Ihre Freundinnen hatten mit dem Thema genau ihren Geschmack getroffen. Zwar kannte keins der Mädels Scrapbooking im eigentlichen Sinne, aber da einige Lehrerinnen oder Erzieherinnen sind, war kreatives Falten, Schnibbeln und Kleben für alle total easy.
Kreativer Junggesellinnenabschied: das Erinnerungsalbum für die Braut
Für das Album der Braut hatte ich ein kleines Album bereits mit gefalteten dem Farbkonzept entsprechenden Papierseiten und Hüllen bestückt. So konnten die Mädels Doppelseiten, Klappseiten und Hüllen mit Fotos, persönlichen Texten und Stickern zur Dekoration gestalten.







Ich habe beim Gelprinting mit Embossingfolder statt Acrylfarbe die Stempelkissen mit Distress Oxide Inks verwendet. Die Farben sind etwas sanfter, die Technik ist bei weitem einfacher und nicht so messy.
Dann habe ich Distress Oxide Inks auf die Gelplatte getupft und mit der Farbwalze verblendet. Ich verwende für diese Techniken gerne zwei oder auch drei Farben. Diesen Schritt habe ich leider nicht fotografiert, weil es ein spontanes Experiment war, sorry! Teilnehmer meiner Workshops kennen diesen Farbauftrag und sind jetzt klar im Vorteil.
Die im Set enthaltene Acetatfolie eignete sich super für die kleinen Fensterrahmen, die wir im Workshop passend eingefärbt und ausgestanzt haben. Mit der Schablone habe ich in die Ecken große Tropfen mit Distress Oxide Stempelfarbe getupft.





Dazu noch eine kleine Schablone für die Worte und Zweige, die ich dann ausgeschnitten und als Embellishments verwendet habe.
Die Möglichkeiten, die Alcohol Inks auf der Gelpressplatte bieten, begeistern mich immer wieder neu. Warum? Weil ich punktgenau die Farben und die Komposition auf meine Fotos abstimmen kann. Meine Bilder sind immer noch meine Highlights und meine Motivation, die Geschichte dazu festzuhalten. Die Bilder besonders in ihrer Hauptrolle zu betonen, und passende Titel bzw Texte dazu zu finden, hat sich zu meinem Signature Look entwickelt.