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Project Life Wochen 19 und 20

20. August 2013

Ich dachte mit speziellen Project Life Produkten ginge es schneller.

Geht es auch, auf eine Art.

Nicht mehr so viel Geschnibbel und kleben. Aber ich bin immer noch ganz schön im Verzug, stelle ich fest. Egal, das wird schon. Sehr viel schneller geht das Schreiben von Hand, gnadenlos in diesen Wochen durchgezogen.

Für die Wochen 19 und 20 habe ich ein Project Life Kit von Studio Calico verwendet. bei diesem US-Shop und Hersteller habe ich seit Jahren ein Abo für ein Monats-Kit mit Scrapbooking-Material. Neuerdings bietet Studio Calico auch ein Monatskit für Project Life an, und das Kit ist üppig und wirklich schon, soweit ich das zum heutigen Zeitpunkt sagen kann, ich hatte es mal probeweise bestellt.

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Im Kit sind jede Menge kleine und große Karten, die man nur beschriften oder dekorieren muss.

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Kleine Buchstabensticker, Embellishments und ein Stempel sind auch jeden Monat im Kit. Aber so schön es auch ist, ich halte mich aus reiner Vernunft zurück mit einem monatlichen Abo, ab und zu vielleicht mal, aber nicht regelmäßig.

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Mit den kleinen Stickern aus dem Kit (sie sind von Basic Grey) lassen sich Fotos und Karten gut beschriften, dazu einen Datumstempel und Texte von Hand geschrieben, mehr braucht man eigentlich nicht.

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Wieder das Kit von Studio Calico, und langsam mischt sich ein wenig Becky Higgins Project Life darunter, zwei Karten aus der Midnight Edition sind dabei. Ich habe zwei Original Project Life Core Kits, Midnight und Jade, damit geht es jetzt weiter, die nächsten Wochen jedenfalls. Eigentlich reicht diese Menge für ein Jahr, aber …..

Praktisch für Texte sind auch die einfachen karierten Karten in 3×4.

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Fällt euch was auf?

Ich habe angefangen andere Hüllen ins Album zu mischen. Ich mag die Abwechslung, aber man muss im Vergleich zu den PL-Standardhüllen, in denen die großen Fotos immer im Querformat sind wirklich überlegen, in welchem Format man welche Fotos ausdruckt.

Vom CANON-Event hatte ich natürlich sehr viele Bilder, die ich als Fotocollage in Picasa im Format 10x15cm ausgedruckt habe, mit meinem zuverlässigen CANON Pixma MG 6350. Mit dem Drucker bin ich immer noch super zufrieden, ohne ihn würde ich Project Life nicht schaffen.

Bei der Auswahl der Fotos für diese Hüllen stellte ich fest, dass ich wesentlich mehr Fotos im Querformat habe, neuerdings versuche ich deshalb jedes Motiv nach Möglichkein in beiden Formaten zu fotografieren, hoch und quer.

Der Kamerastempel auf der Wochen-Intro-Seite oben ist von Tim Holtz, für die Zahl 20 und den Game of Thrones Titel habe ich "gefühlt" uralte Buchstaben von Jenni Bowlin aufgebraucht (mindestens 3 Jahre alt, oder so)

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Und weil in der Woche so viel los war habe ich die Wochenkarte mit der Schreibmaschine geschrieben , vor lauter Fotos kaum Platz für Text dieses Mal, aber so ist das Leben!

Nun bin ich also bei Pfingsten angekommen, aber das war doch erst gerade, oder ??

Ich wünsch euch was!

•••• •BARBARA 

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Meine To Go Drucker

30. Juli 2013

Urlaubszeit, das ist für mich ganz besonders Smashbook-Zeit, diese Form der Reisealben ist für mich die ultimative Lösung. Urlaubszeit ist auch Foto-Zeit, selten im Jahr wird in unserer fotoverrückten Familie soviel geknipst (was ist das eigentlich für ein altmodischer Ausdruck, sagt man das überhaupt noch ? ) wie im Urlaub. Ich berichtete vor dem letzten Urlaub über unser Foto-Equipment, aktuell wird es kleine Änderungen geben …

Seit ich direkt im Urlaub einige tagesaktuelle Fotos ausdrucke und einklebe ist das Erinnerungsalbum auch perfekt und schnellsmöglichst fertig.

Nach den guten Erfahrungen mit dem Polaroid Pogo (man munkelt es gibt ihn nicht mehr, grrrr, was soll das ??) im letzten Sommer habe ich mir dieses Jahr dazu die größere Variante gegönnt, den Polaroid GL 10.

Erste Versuche waren überzeugend, die Fotos sind größer als beim Pogo, aber leider nicht selbstklebend. Wahlweise kann man sie randlos drucken, oder wie hier links mit Rand, das ergibt den typischen Polaroid-Look. Ich habe beide Drucker für euch mit den dazugehörigen Fotos abgelichtet:

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Es ist sicher kein preiswertes Vergnügen (ca. 0,50€ pro Bild), sondern ein gewisser Luxus, auf Reisen diese Mini-Drucker zu verwenden, aber die Ergebnisse sind für mich überzeugend, vom bleibenden Erinnerungswert mal ganz zu schweigen.

Wohlgemerkt, ich rede von Flugreisen, wo jedes Gramm Gepäck zählt, und jeder Zentimeter im Koffer. Wenn ich mit dem Auto oder der Bahn verreisen würde, wäre mein CANON Selphy dabei, die Qualität der Bilder ist ein wenig besser und die Ausdrucke leicht preiswerter.

Aber wie gesagt, für mich kommt auch in diesem Urlaub nur die "so leicht und klein wie möglich" Variante von Polaroid zum Zuge.

Diese Drucker haben Akkus für ca. 15 Fotos, dann müssen sie per Netzteil geladen werden. Gigantische schwere Netzteile, im Vergleich zu den Druckern, leider.

Noch ein kleiner Nachteil der Polaroid-Drucker: sie sind nicht Bluetooth kompatibel mit iOS, das heißt ich kann nicht direkt vom iPhone aus drucken, da sind die Android-Smartphoner ganz klar im Vorteil 😉

Gehe ich eben den kleinem Umweg vom iPhone über den Laptop, auch kein großes Problem. Im Urlaub fotografiere ich eher mit "richtigen" Kameras, weniger mit dem Handy. Die Polaroid-Drucker drucken per USB-Kabel über Picture Pridge, das Programm haben z.B. alle CANON-Kameras.

So, und jetzt werde ich mich noch schnell mit Papier für den Pogo eindecken, ehe es das auch nicht mehr gibt …

•••• •BARBARA  

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Alte Schätzchen – Dias digitalisieren

24. März 2013

Als wir im vergangenen Frühjahr den Dachboden meines verstorbenen Vaters ausräumten, kamen ganz viele Kindheitserinnerungen ans Licht. Ein Karton mit Dias, ein Projektor, und mir fiel direkt wieder ein, wie am Sonntagnachmittag im Esszimmer die Leinwand aufgestellt wurde, es roch immer seltsam dabei, und dann gab es, klick-klack, die Diaschau.

Mein Vater hat immer gerne und oft fotografiert, zuerst Kleinbild- und Diafilme, später hat er zusätzlich gefilmt, ich habe Teile meiner Kindheit dadurch auf bewegten Bildern, inzwischen sind die Filme auf DVDs.

Zurück zu den Dias, meine Kinder hatten in ihrem Leben noch nie Dias gesehen oder geschaut und waren fasziniert, als wir den uralten Projektor anwarfen, klick, klack!

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Nach einiger Recherche schickte ich ca. 250 Dias in 5 Magazinen und noch einige 3D-Dias zu Medienrettung.de. Eine Woche später hatte ich eine Kostenberechnung, zahlte ca. 60 Euro und bekam nach einer weiteren Woche die Dias plus einer DVD mit Scans zurück. Eine Bearbeitung wäre möglich gewesen, ich wollte die Fotos aber im Originalzustand digitalisiert haben.

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Lust auf eine kleine Zeitreise?

Wohlgemerkt, diese Dias aus den 50er und 60er Jahren sind so als Dateien auf der DVD, bzw. auf meiner Festplatte, ich habe nichts bearbeitet bisher.

Familien-Autos im Laufe der Jahre:

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Den Anfang machte der Käfer, und man beachte die Wedges meiner Mutter, könnte man so jetzt tragen;.)

Wir waren (und sind) eine reiselustige Familie, im Sommer oft nach Italien und Spanien unterwegs, hier mit Fiat

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abgelöst vom Ford mit Schiebedach, die lederne Kameratasche meines Vaters liegt auf dem Auto

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und unten der erste einer langen Reihe von grünen BMWs, mein Vater wechselte danach weder die Marke noch die Farbe.

Fällt euch das bem Betrachten älterer Fotos auch auf : man hat früher öfter seine Autos fotografiert, scheint nicht mehr üblich zu sein, oder? Außer bei Scrapbookern vielleicht;-)

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Meine Mutter sah immer tip top aus, ich wäre nie auf die Idee gekommen im Kleid, mit Handtasche und passenden High Heels mit meinen Kindern in einen Vergnügungspark zu gehen, eher schon mit Birkenstocks und Rucksack:

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Wenn wir in Italien waren, bekam ich neue goldene Sandalen, in Deutschland gab es die damals nicht, und ich war sooooo stolz:

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Faltenrock und kurze Büxchen, dazu kommen wir gleich noch mal.

Erinnert sich jemand an den seltsamen Geruch dieser Luftmatratzen? 

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Und diese engen Bademützen, ich habe sie gehasst, Gott sei Dank wurde irgendwann der Fön und dann gute Filter in Schwimmbädern erfunden:

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Genauso hasste ich diese selbstgenähten kratzigen Kleider mit Fellkragen, musste ich zu Weihnachten tragen:

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Wenn ich es recht betrachte, hat meine Mutter uns gerne schick gemacht, man könnte auch sagen verkleidet. Warum trägt mein Bruder so oft Pumphosen, und dann auch noch in rosa, war vielleicht 'ne abgelegte von mir?

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Aber ich finde das Foto ist superschön, von den Farben her.

Zurück zum Verkleiden, Sonntagsspaziergang mit unserer Dogge, feingemacht!

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Warum hatte ich immer Faltenröcke an? Leider kann ich meine Mutter nicht mehr fragen, aber sie hat sicher immer in bester Absicht gehandelt.

Und hoffentlich hat mich so niemald gesehen, pfff…Schneehosen gab es damals nicht, Strickhosen waren angesagt, und die Schuhe hatten Seehundfell an der Seite:

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Aber noch ein Schätzchen habe ich in den Dias gefunden, so fing alles an, meine erste Kamera zur Erstkommunion:

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Ich liebe diese eingescannten Dias, die sanften Farben, es waren einige unvermutete Goldstücke dabei. Mit einem Teil der Fotos hatte ich im letzten Jahr schon ein Mini Book gemacht, man erkennt darin auch die gute Qualität der Ausdrucke.

Als nächstes werde ich mir die Kiste mit unseren Negativen vornehmen, die steht seit Jahren oben auf dem Schrank. Da das professionelle Einscannen längst nicht mehr so kostspielig ist wie noch vor einigen Jahren, schicke ich den Tütenberg auch zu Medienrettung, und ich bin gespannt was da noch alles zum Vorschein kommt.

Zum Archivieren der Schätze (Dias oder Negative) ist das Digitalisieren natürlich auch sehr sinnvoll.Wenn ihr gute Tipps zum Einscannen von Dias habt, würde ich mich, auch für interessierte Leser, über euren Hinweis in den Kommentaren freuen.

Ich wünsch euch eine schöne Woche, und steck meine kalten Füße jetzt wieder vor den Kamin, brrrr…

•••• •BARBARA  

Crop Am Rhein Event Drucken Fotografie

Der CANON Selphy und die Bärte…

13. März 2013

…. waren der große, oder vielmehr einer der großen Brüller während unseres Event-Wochenendes.

Unsere Gäste konnten sich mittels einer von mir bereitgestellten Stanz-Schablone kleine und große Schnurrbärte, in der Szene als Moustache bekannt, anfertigen.

Und sich damit von mir fotografieren lassen.

Einzeln oder in Grüppchen.

Lange nicht mehr so gelacht, wirklich!

Und Mädels, da müsst ihr jetzt durch, euch erkennt sowieso keiner;-)

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Nach der ersten Fotosession druckten wir die Fotos mit einem CANON Selphy CP 900, dem transportablen kleinen Mini-Fotodrucker für maximale Ergebnisse

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Der Selphy druckt verschiedene Größen, zum Beispiel auch 2 Fotos auf ein 10×15 Blatt Fotopapier. Das ist genau die perfekte Größe für die kleineren Taschen in den Project Life Hüllen, in der Größe haben wir auch für die Teilnehmer ihre Fotos als Goodies ausgedruckt:

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Einige Mädels verarbeiteten die Fotos direkt im nächsten Workshop, z.B. in Shimelle's Mini Book Projekt:

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Nach der Mittagspause ging es weiter mit dem nächsten Moustache-Shooting:

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Herrlich, oder? 

Der CANON Selphy druckt mit einer speziellen Thermotechnik, und ist kinderleicht zu bedienen. Ausserdem ist er über w-lan zu füttern, man kann ihm direkt vom Smartphone oder Tablet Fotos zum Druck schicken, genial.

Ich habe für alle Bart-Fotos die gleiche Speicherkarte in meiner großen Kamera verwendet, die Karte aus der Kamera in den Drucker gesteckt, die zu druckenden Fotos auf dem Display ausgewählt und wie von Zauberhand zieht der Drucker das Papier 3 mal hin und her, um die einzelnen Farbschichten aufzubringen.

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Hochglanz-Fotos in brillianten Farben, ich bin begeistert von den Ergebnissen. Und es ist so schön, direkt vor Ort mit so einem kleinen Teil perfekte Fotos auszudrucken um sie zu verschenken oder zu verarbeiten.

Jenni hat ihre Moustache-Fotos am Abend im 9-er Mini-Format mit dem Selphy ausgedruckt, um sie auf ihren wunderschönen handgemachten Tauschkärtchen direkt zu verscrappen (leider habe ich keines abbekommen*schnief*)

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Und hier noch eine Runde for your entertainment:

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Sogar der Manager des Hotels trat am Abend bei unserem traditionellen Bingo-Highlight mit Moustache auf ! Dank des CANON Selphy ist auch dieses Foto direkt von uns in das Gästebuch des Hotels Haus Oberwinter in bester Scrapbooking-Technik eingearbeitet worden.

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Der Selphy ist natürlich auch der ideale Reisebegleiter, um Smash Books und Urlaubstagebücher direkt vor Ort zu füllen. Oder ideal für Parties, um Fotos von den Gästen auszudrucken, oder für Hochzeiten, um direkt für das Gästebuch Fotos zu den Einträgen zu kleben, und…, und…

Ich hatte wirklich großen Spaß mit der Moustache-Aktion beim Crop Am Rhein, und fand es wunderbar, den Gästen diese witzigen und einmaligen Fotos direkt auszudrucken und schenken zu können, ganz herzlichen Dank in diesem Zusammenhang an meinen Sponsor CANON!

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Und wie man unschwer erkennen kann, haben die Mädels beim C@R 2013 auch Spaß mit den Bärten gehabt, Scrapbooker haben einfach einen speziellen Humor und können auch gut über sich selber lachen …

So, die Hälfte der Fotos vom Wochenende ist durchgesehen, Doppelkinns (oder heißt es -kinne??) und Unscharfes (oder Unzeigbares;-) schon aussortiert, morgen geht es dann hier weiter.

Have a good one!

 •••• •BARBARA

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Fotos mal anders

25. Februar 2013

Ich melde mich kurz aus dem Chaos. Vor dem Crop Am Rhein stapeln sich hier die Kisten überall, und die To-Do-Liste wird irgendwie nicht kürzer.

Aber die Vorfreude dafür immer größer!

Zum Scrapbooken komme ich momentan kaum, meine beiden Workshops für den CAR sind auch noch nicht fertig.

Aber ich möchte euch trotzdem zwischendurch etwas zeigen.

Es gibt ja heutzutage viele schöne Dinge, für die man seine Fotos verwenden kann, nicht nur Scrapbooking und Fotoalben;-)

Auf der Suche nach einem Geschenk stieß ich kürzlich auf caseable, ein junges Start Up Unternehmen, diese Leute verkaufen die schönsten Cases und Sleeves, ich hätte am liebsten sofort den halben Shop leergekauft!

Symphatisch wird dieser Shop auch dadurch, dass die angebotenen Produkte aus recycelten Materialien von Hand in Berlin und Brooklyn herhestellt werden. Nachhaltigkeit, gefällt mir!

Mein Sohn hatte sich zum Geburtstag ein case für sein iPhone gewünscht, und er hat einen sehr eigenen Geschmack. Man kann natürlich in jedem Copy-Shop personalisierte Hüllen machen lassen, aber das, was ich dort gesehen habe war billigste Massenware und fieses Plastik. Mein Sohn wollte auch sein eigenes Design, und so sieht das jetzt aus:

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Was mir besonders gefällt ist die handschmeichlerische Qualität des Covers, wie soll ich das beschreiben, es ist nicht glänzend sondern edel-matt und fasst sich einfach sehr angenehm, fast weich an, irgendwie.

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Egal welche Smartphone Hülle, ob iPhone oder Samsung, die Auswahl an besonders ausgefallenen und schönen Designs finde ich klasse.

Und die iPad-Hüllen, schaut mal die in der Mitte der Seite, die mit dem Kameramotiv, alleine wegen der Hülle würde ich mir schon ein iPad kaufen, wenn ich könnte.

Dieses Holzmuster der Laptop-Tasche wäre mein Favorit, oder ich würde mir eine mit einem Foto von Lexie machen lassen, obwohl, das wäre leicht peinlich, den Hund auf der Tasche, oder nicht? 

Laptop-Taschen und E-Reader Hüllen, die Auswahl ist groß. Und den Gestaltungsmöglichkeiten mit eigenen Fotos oder Dateien (eingescannte Kinderzeichnungen fallen mir da auch ein) sind praktisch keine Grenzen gesetzt!

Netterweise haben die netten Leute von caseables mir einen 20% Rabattcode für euch, meine Leser angeboten! Die Gelegenheit ist günstig, macht jemandem eine Freude, oder gönnt euch selber was, die Zweittasche oder Hülle zum Wechseln ist doch auch mal nett!

Wenn ihr etwas bestellen möchtet, gebt beim Bezahlen den Gutscheincode scrapimpulse_20 an, der Rabattcode ist bis zum 4. März gültig!

Viel Spaß beim Stöbern auf der Seite, und vielleicht verabschiede ich mich ja auch mal irgendwann von meinem old school Klapphandy, dann würde ich diese Hülle bestellen, oder diese, oder eine selbstgestaltete mit dem Foto von Lexie 😉

•••• •BARBARA 

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Project Life mit CANON

11. Februar 2013

Sehr viel einfacher ist das Project Life im allgemeinen durchzuführen, wenn man zuhause Fotos ausdrucken kann, in verschiedenen Größen. Ein guter Fotodrucker kann das Scrapper-Herz insgesamt sehr erfreuen, und das Hobby an sich sehr erleichtern.

Ich habe lange und mit hervorragenden Ergebnissen mit meinem Kodak-Drucker gedruckt, leider ist diese Zeit aber vorbei, da Kodak sich aus dem Drucker-Geschäft zurückgezogen hat.

Umso mehr freue ich mich, jetzt mit CANON zusammenarbeiten zu dürfen, das CANON Blogger-Event, zu dem ich im November eingeladen war, war der Anfang zu dieser Kooperation.

Bevor ich Drucker von Kodak testete, hatte ich schon jahrelange sehr positive Erfahrungen mit meinem ersten richtigen Fotodrucker, einem CANON Pixma iP 5000.

Deshalb war es sehr einfach, mich jetzt mit dem neuen CANON Pixma MG 6350 zurecht zu finden, ein Kombigerät zum Drucken, Scannen und Kopieren.

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Die genial einfach zu bedienende zugehörige Druckersoftware Image Garden hat es mir auch problemlos ermöglicht, kleine quadratische Fotos für meine CMCs für den C@R 2013 zu drucken, mehr zu diesem Thema demnächst.

Hier sind meine ersten Wochen Project Life im neuen Jahr, diese Fotos sind alle schon mit dem neuen CANON Pixma 6350 ausgedruckt

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Meine Freundin Andrea meinte neulich: du fotografierst ganz schön häufig was zu Essen 😉 Aber wenn es doch zum Leben dazu gehört? Was kann man denn an trüben Tagen anders machen, als sich mit was Leckerem zu trösten, Soul Food in der grauen kalten Winterzeit. Wenn ich jetzt bald wieder gegen den Winterspeck ankämpfe gibt es nur Fotos von Almased und Salat im Album, pfff…

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Getreu meinem Motto: "man kann nie genug Kamerastempel haben", verliebte ich mich sofort in diese Stempelplatte von KI Memories, einem länger in der Versenkung verschwundenen Hersteller, von dem ich jetzt aber einige tolle neue Produkte hier zur Verarbeitung habe

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Mein Freitags-Füller findet weiter Platz im PL-Album, statt ihn wie im letzten Jahr mit Klecksen zu bestempeln, bekommt er einen kleinen Akzent aus einem Tassenring-Stempel, farblich immer passend zum Washi-Tape an der oberen Kante

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Wenn ich Layouts oder mini Books gestalte orientiere ich mich farblich an meinen Fotos, die sind für mich immer das Wichtigste, so ist auch mein Project Life sehr fotolastig. Hier kann man gut erkennen, dass der Orangensaft und der Schein der Kerzen meine Papierauswahl stark beeinflusst hat

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Im letzten Jahr hatte ich mehr Zeit für mein Hobby, irgendwie ist das gerade leider nicht so und momentan sind meine PL-Seiten schnell und relativ schlicht gestaltet

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Zweimal in einer Woche im Kino, ein Film von meiner Liste und einer spontan entschieden, beide zu empfehlen, finde ich.

So, ich sag dann mal HELAU für heute, ein Karnevalist steht in voller Game of Thrones Montur neben mir und möchte zum Zuch jefahren werden….

Ich wünsch euch einen fröhlichen Start in die Woche! 

 •••• •BARBARA 

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Hinter den Kulissen von Project Life

8. Januar 2013

…oder ein paar praktische Tipps für Project Life und Scrapbooking und Bloggen im Allgemeinen.

Da ich in den letzten Tagen so viele Mails zum Thema bekommen habe, greife ich das einfach nochmal auf, um euch zu motivieren, und Fragen zu beantworten.

Ein Satz, den ich öfter lese: "Ich habe ein langweiliges Leben, jeden Tag ein Foto schaffe ich nicht"

Das muss nicht so sein, wenn man mit offenen Augen und Ohren und der Nase durch die Welt geht!

Wie wäre es mit Monats-Doppelseiten statt Wochen-Seiten, und darin hauptsächlich Wochenend-Erlebnisse dokumentieren, das ist weniger aufwändig.

Als kleine Unterstützung gibt es im Web zur Zeit viele Challenges und Tipps, man muss ja nicht unbedingt teilnehmen aber kann die Anregungen für sich nutzen, zum Beispiel bei der Photo a day Challenge.

Klasse Ideen für Fotos dort!

Dann gibt es von Katrina Kennedy ihre Capture your 365 Seite, auch dort Ideen ohne Ende. Die Listen für die Monate kann man sich als PDF ausdrucken und an die Küchenpinnwand hängen.

Und ohne Worte, mit einem Kloß im Hals lese ich wieder die Gedanken von Aleida Franklin.

Auch von little old me gibt es aus dem vergangenen Jahr schon eine Inspirations-Liste für Fotos.

Du kannst Project Life für dich umsetzen wie du möchtest, ja du! Am Ende eines Monats oder eines Jahres wirst du ein Journal haben, über dein Leben, was du siehst, was du magst, wer du bist, deine Geschichte. Und das für eine lange Zeit bewahrt.

In der Form, in der es deine Zeit, dein Können und deine Finanzlage erlaubt. In einer Kladde, im Smash Book, ein Foto pro Tag und etwas schreiben, das wäre schon ein Anfang

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So sieht zur Zeit meine Project Life Kiste aus, das kleine Körbchen, mit dem ich vor einem Jahr angefangen hatte wurde schnell zu klein. Dieses Kisten-System ist von IKEA, leider aus dem Programm inzwischen.

Besonders für Anfänger empfehle ich ein Project Life Kit, mit Hüllen und Alben, darin ist alles für viele Jahre gut aufgehoben und gut geschützt. Dazu braucht man nicht mal Kleber oder eine Schere, Foto in die Hülle, Text auf kleine Kärtchen (fertig gekauft oder vorher in größerer Menge zurechtgeschnitten) und fertig.

Die neuen Komplettkits von American Crafts, die ab ca. Mai auch hier in deutschen Shops erhältlich sein werden sind so schön, dass man prima damit arbeiten kann, mein Favorit ist die Midnight Edition, seit gestern gibt es den Katalog zum Anschauen. Man sieht auch gut in der Vorschau, wie das einfachste Konzept umzusetzen ist.Oder man tobt sich wie ich mit seinen Scrapbooking-Materialien aus, perfekte Layout-Reste-Verwertung, oder…, oder…. 

Hilfreich ist ein Datumsstempel, gibt es in jedem Schreibwarenladen, und so einfach kann ich mich immer erinnern, dass es ein schöner Oktober im vergangenen Jahr war

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Eine Möglichkeit ist auch, direkt mit einem Fotobaarbeitungsprogramm (z-B. Picasa oder picmonkey) Text auf Fotos zu schreiben , so wie Cathy das hier zeigt.

Auch wenn es nur ein Monat im Jahr ist, probiert das doch mal aus.

Und man muss nicht im Januar anfangen, anfangen kann man zu jeder Zeit.

Ich komme mir fast vor wie ein Prediger, hoffentlich nerve ich euch nicht mit meiner Begeisterung, aber wie ich aus vielen Kommentaren und Mail erfahre, habe ich doch viele Leser hierzulande anstecken können, da geht mir das Herz auf!

Hier habe ich einige der Fragen, die mich in letzter Zeit zu PL erreichten beantwortet:

Rundest du alle Ecken ab, auf jeder Seite? 

Ich habe das in 2012 gemacht, weil ich anfangs Woche die Original PL-Produkte mit abgerundeten Ecken verwendet habe, und einmal angefangen wollte ich es beibehalten. Aber in 2013 höre ich damit auf und lasse die Ecken wie sie sind, zuviel Arbeit.

Klebst du die zwei Fotos in einer Hülle zusammen, damit man keinen Rand sieht, wenn die Fotos etwas in den Hüllen verrutschen? 

Ich klebe ganz selten Fotos zusammen, das Verrutschte stört mich nicht, es ist Handarbeit und das leicht unperfekte macht es authentisch, finde ich. Ich habe mir an meinen kleinen Trimmer mit einem Eding Markierungen gemacht und schneide so schnell alles passgenau zu, es verrutscht dadurch relativ wenig.

Ging dir bei den Hüllen schon mal eine Naht auf? 

Nein, manchmal ein paar Millimeter oben, wenn ich unvorsichtig war, aber es stört mich nicht, man sieht es auch bei mir nicht.

Ich habe keinen Fotodrucker, und der nächste DM ist 30 km weg, kann ich ein Project Life Album auch digital machen? Und wo kann ich es dann ausdrucken lassen?

Ich bin was digitales Scrapbooking angeht relativ unerfahren, aber die besten Online Anleitungen gibt es bei Jessica Sprague, hier kannst was was dazu finden:
http://www.beckyhiggins.com/blog/2013/01/learning-how-to-do-digital-project-life/

Allerdings glaube ich, man kann notfalls auch ohne Fotodrucker PL in Papier machen, bei Snapfish z.B. bekomme ich Fotos innerhalb von 2 Tagen in hervorragender Qualität nach Hause geschickt.

Ein so großes digitales Album drucken lassen kannst du z.B. bei Blurb,oder Shutterfly.

Wenn jemand von euch Erfahrungen, Links oder Ideen zum digitalen Project Life hat, wäre ich sehr dankbar für eure Tipps in den Kommentaren!

Wer von euch bloggt? Möchtet ihr euer PL oder Layouts auf eurem Blog oder in einem Forum oder bei Facebook zeigen? Ich hatte bisher oft Probleme mit schlechtem Licht oder spiegelnden Hüllen. Neuerdings sieht eine Foto-Session bei mir so aus (bitte die Tannennadeln und den ständig neugierigen Hund ignorieren)


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Ich hatte euch ja einen Blick hinter die Kulissen versprochen;-)

Meine Kinder sind die Besten, denn ohne dass ich den Wunsch geäussert hatte bekam ich als Weihnachtsgeschenk diese Tageslicht-Fotolampe. Genial, muss ich sagen. Ich bin nicht mehr auf Tageslicht angewiesen, und wenn man die Lampe weit genug wegstellt ist der Einfallwinkel des Lichtes so optimal, dass nichts blendet oder spiegelt.

Ihr könnt auf dem Foto auch als Beispiel meine *Work in Progress*-Seiten sehen, Fotos sind schon ausgedruckt in den Hüllen, eine Weihnachtskarte und der ausgedruckte Freitags-Füller auch, das versuche ich immer zeitnah zu machen. Und ein Post it Zettel mit Daten, welche Woche, und was an welchem Datum passierte.

Der Rest kommt dann ins Album, wenn ich Zeit habe.

Gestern abend kamen meine Jungens nach Hause: "Mama, wir waren in der Stadt was essen, bei Na Ni Wa, ich hab ein Foto gemacht und den Kassenbon, willst du das für dein Project Life? Oder…es ist ja dein Project Life. Aber eigentlich sind wir doch dein Leben, oder?"

Sind sie nicht herzig, die Kinder;-)

Ich wünsch euch was!

•••• •BARBARA 

Dezember-Tagebuch Drucken Fotografie

Das Dezember-Tagebuch

2. Dezember 2012

… im Web auch als December Daily bekannt, ist eine feine Sache. Finde ich jedenfalls.

Ich werde schon im 4. Jahr meine und unsere Adventszeit dokumentieren, mit Fotos, Worten und allerlei nettem Schnick-Schnack.

Wenn ich meine 3 vollendeten Alben anschaue überkommt mich wohlige Zufriedenheit, ein wenig Stolz, ein bischen Wehmut und ganz große Freude. Wegen der Erinnerungen, die dort festgehalten sind, und wegen der Handarbeit, der kleinen Details die ich so liebe, und zu diesem Thema darf man sich auch mal mit Glimmer und Engelchen austoben 😉

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Wenn ihr euch bis jetzt noch nicht aufraffen konntet ein Dezember-Tagebuch zu machen, überlegt es euch doch noch mal!

Ich helfe euch auch so gut ich kann, mit Tipps und Inspirationen.

Als Rohling braucht man gar kein aufwändiges Album, eine Kladde tut es zur Not auch. Oder einfach eine Sammlung zugeschnittener Scrapbooking-Papiere in weihnachtlichen Farben oder -motiven, gebunden mit Buchringen, beliebig erweiterbar.

Oder ein Advents-Smashbook!

Das wichtigste sind Fotos und euer Leben in euren Worten, der Schnick-Schnack drumherum ist nett, muss aber nicht.

Es kommt nicht so sehr auf die Gestaltung an, der Inhalt, die Fotos und eure Gedanken sind das, was auch nach Jahren noch erinnert.

So ein Projekt soll Freude machen, das Schöne und Besondere an der Vorweihnachtszeit bewußter werden lassen, und keinen zusätzlichen Stress verursachen.

Es ist einfach eine besondere Jahreszeit, in der isst man anders, macht Sachen wie Plätzchen backen oder basteln, die Welt rundherum sieht anders aus, und die Adventszeit mit Kindern ist das Schönste überhaupt, das muss man einfach festhalten.

Mein Album in diesem Jahr hat ein relativ großes Format, 8×10 Zoll, da passt ordentlich was rein und ich kann auch große Fotos gut unterbringen.

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Und ab heute ganz wichtig: Akku immer voll, Speicherkarte leer, Kamera(s) griffbereit zuhause, oder in der Tasche, iPhone Besitzer, die ihr Teil ständig am Körper tragen haben es da besonders leicht (leider gehöre ich nicht dazu).

Ich schleppe immer noch ganz traditionell einen Moleskin-Kalender mit mir rum, in den schreibe ich auch Ereignisse und Gedanken für mein Project Life. Ausserdem habe ich im Computer ein spezielles Word-Dokument angelegt, in das ich immer wenn ich sowieso vor der Kiste sitze, nebenbei Gedanken zum Tag oder zu einer bestimmten Sache reintippe, das verwende ich ausgedruckt als Textstreifen für mein Dezember-Tagebuch (oder Project Life).

Ausserdem habe ich griffbereit einige Journaling-Spots in meiner besonderen Dezember-Kiste, sollte es mich doch überkommen meine Handschrift zu benutzen.

Meine Kiste sieht gerade so aus, aber es wird sicher noch was hineinwandern:

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Papierreste, Sticker, Zahlentickets, und alles an glitzerigem und weihnachtlichen Klimbim aus dem, den Rest des Jahres in der hintersten Ecke schlummernden, Vorrat. Und natürlich Stempel, hach Weihnachtsstempel, ich liebe sie.

Weihnachtliche Washi Tapes dürfen nicht fehlen, perfekt für eine schnelle Deko.

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Eine riesengroße Erleichterung beim Erstellen eines Dezember-Tagebuches oder der Project Life Dokumentationen ist meiner Meinung nach der schnelle Fotodruck zuhause. Ich speichere meine Fotos fast täglich, einfach in Monatsordner in Picasa. Aus Picasa heraus lässt sich super-einfach drucken und ich liebe die schnellen Picasa-Collagen, hier habe ich mal versucht zu erklären, wie es geht. Und ich drucke noch mit Begeisterung aus meinem Kodak ESP 7250, seit 2 Jahren schon, immer noch Top-Ergebnisse.

Ansonsten bestelle ich auch gerne bei Snapfish, da gibt es gerade eine Aktion: 75 Fotos für 75 Cent. Innerhalb von 2 Tagen waren die Fotos hier.

Und ganz wichtig: benutzt den Selbstauslöser oder drückt Anderen eure Kamera in die Hand! Das Dezember-Tagebuch ist von euch, für euch, und das sollte man auch an den Fotos sehen.

Genau so wichtig wie die Fotos ist der Text im Dezember-Tagebuch. Ich schreibe ja immer frei Schnauze, was mir so durch den Kopf geht. Im Dezember gibt es so viele Themen, die man dokumentieren kann, da fällt es besonders leicht. Und geht man mit offenen Sinnen durch die Adventszeit gibt es doch jeden Tag etwas Besonderes, denkt ihr nicht?

Ein kleines Brainstorming für Foto- und Textideen habe ich hier für euch zusammengeschrieben:

– was gefällt dir besonders in der Adventszeit

– was weniger oder gar nicht

– die Sache mit den Geschenken, jetzt und in der Kindheit, Verstecke, Verpackungen, Wunschzettel

– Adventsbräuche und Traditionen, in der Familie, in der Stadt, im Lande, aus der Kindheit

– Adventskranz und -kalender

– die adventliche und weihnachtliche Dekoration, in eurem Haus, in den Geschäften, gibt es Familien-Erbstücke 

– alles zum Thema Nikolaus

– Christmas Sounds, Lieder, Musik, Kinderchöre oder Rocking Christmas, Schmalz oder Soul, was ist auf eurer x-mas playlist…

– Gerüche und Geschmäcker, was gibt es nur in der Adventszeit zu essen oder zu trinken, was riecht ihr besonders gerne

– in der Weihnachtsbäckerei

– Listen, Einkaufslisten, Geschenkelisten, Wunschzettel

– was wünschst du dir, wer schenkt dir etwas

– Weihnachtskarten, machst du welche, bekommst du welche 

– der Heiligabend, was gehört dazu, neu oder immer, Vorbereitungen, Rituale, Essen

– Geschichten rund um den Baum, wo kommt er her, wie sieht er aus

– das Wetter im Dezember, der Blick aus dem Fenster, der Blick von draussen in oder auf euer Haus

– Gäste und Feiern

– Weihnachtsmärkte ja oder nein

– Weihnachtsfilme oder was musst du einfach sehen in der Adventszeit, alte und neue Favoriten, deine Lieblings-DVDs oder die deiner Familie

Ganz besonders freue ich mich auch auf Shimelle's "Journal your Christmas" Online Workshop. Ich habe vor 4 Jahren zum ersten Mal teilgenommen und man ist kostenlos für immer dabei, das war eine der besten Investitionen überhaupt. Es lohnt sich wirklich, sich jetzt noch anzumelden, es geht schnell und unkompliziert mit Paypal.

Im Dezember-Tagebuch lassen sich auch wunderbar Fundstücke oder Ephemera verarbeiten. Karten und Prospekte und Tüten sind in dieser Zeit oft besonders schön gestaltet, hier habe ich z.B. eine Karten von H&M benutzt, die gab es damals an der Kasse:

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Hier ist eine Werbung von Coca-Cola verarbeitet:

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Eine Karte aus dem Lomo-Laden in Köln:

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und natürlich jedes Jahr Starbucks, die haben immer schöne Tüten und Tassenhalter

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Da ich bekennender Starbucks-Junkie bin, ist der Toffenut Latte in der Adventszeit mein absolutes Must Have ;-)!

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Ihr seht an diesen Beispielen, wie prima man vieles verwenden kann, was sonst im Müll gelandet wäre, schöne Brifmarken von eurer Weihnachtspost auch, zum Beispiel.

Und wenn ihr meine Dezember-Tagebücher aus den vergangenen 3 Jahren durchstöbern möchtet, hier gibt es die geballte Ladung.

Als ich das gerade gemacht habe sah ich dieses und dachte grinsend und mit erhöhtem Speichelfluss: ach ja, es ist bald soweit, dann kommt er wieder, mein dicker fetter Freund:

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Ich wünsch euch was!

•••• •BARBARA

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Smash Book Video und Tipps

30. September 2012

Ich liebe meine Smash Books, das merkt man, oder?

Mein drittes Journal dieser Art habe ich im letzten Urlaub gefüllt, und ich möchte euch heute und hier ein paar Tipps dazu geben, bzw euch erzählen, welche Zutaten ich verwendet habe.

Zuerst braucht man ein leeres Smash Book, die gibt es in vielen Varianten und Farben. Ich hatte als Reisejournal eins gewählt*klick*, in dem die Seiten möglichst nicht zu bunt sind, damit viel Text reinpasst. Ich bin auf meinen ersten Seiten in den ersten Urlaubstagen noch verschwenderisch mit dem Platz umgegangen, aber je weiter ich nach hinten kam, umso mehr fürchtete ich, nicht genug Fläche zu haben und habe immer mehr geschichtet und übereinander gearbeitet um jeden Millimeter auszunutzen.

Da meine Bücher immer so prall gefüllt sind brauche ich auch die Smash-Bänder*klick* zum Zusammenhalten

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Bei den Urlaubsvorbereitungen sind diese Journals auch schon nützlich, gesammelte Restauranttipps, geplante Routen, Shoppingtipps usw schreibe ich schon rein, oder stecke Ausdrucke aus dem Internet in die großen Smash-Taschen*klick*, so habe ich alles im Urlaub zusammen.

Ich habe auch keine schweren Reiseführer mitgeschleppt sondern mir relevante Sachen rauskopiert und die Texte teilweise mitverarbeitet.

DSC03890Diese stabilen Taschen aus dem Smash-Programm von K&Co. sind auch perfekt um mehrere Sachen hineinzupacken. Hier unten könnt ihr übrigens auch die gute Qualität der mit dem Pogo ausgedruckten Fotos sehen, dazu später mehr.

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Zur Aufbewahrung von Stadtplänen, Karten und große Prospekten im Smash Book sammle ich auch zusätzlich unterwegs immer noch Tüten und klebe sie mit ins Buch, z.B. hier, der Klassiker von Bloomingdales musste einfach mit rein.

DSC03887Aber zurück zum Anfang, hier ist nochmal ein Blick auf das Zubehör, das ich mit auf die Reise genommen habe:

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Ganz ganz wichtig und unverzichtbar für mich ist eine größere Menge an Ziplock-Beuteln. Ich mag z.B. die von IKEA ganz gerne, und transportiere darin zum einen mein Werkzeug und Zubehör für unterwegs (diese auf dem Bild habe ich aber im zusätzlich im Urlaub gekauft)

Und dann lege ich für jeden Tag einen Beutel an, da kommt alles an Schnibbeln wie Tickets, Visitenkarten, Prospekte, Fahrkarten, Instax-Fotos, Servietten und was man sonst noch tagsüber so sammelt, rein. Ich sammle erstmal alles, was sich nicht verwerten lässt kann ich später immer noch wegschmeissen.

Ich nehme ein paar kleine Tüten wie auf dem Foto mit und gerne auch kleine Glassine Bags oder durchsichtige Umschläge, in den eingeklebten oder angetackerten Tütchen bewahre ich im Smash Book dann Kassenbons und Restaurant-Quittungen auf.

DSC03871Prima zu verwenden sind auch Klappkärtchen für Gutscheine die man an der Kasse in Geschäften findet oder in denen man im Hotel die Zimmerkarte bekommt usw, die lassen sich oft als Mini im Buch nutzen, das könnt ihr hier sehen, manchmal hatte ich mehr Fotos als auf die Seiten passten, dann habe ich sie einfach übereinander geschichtet und zusammengetackert

DSC03873Die kleinen Smash-Pfeil-Tabs*klick* sind schön, um sie an interaktive Elemente zu stecken, die kann man so besser greifen, größere Smash-Tabs*klick* für die Unterteilung des Buchs in Kapitel mag ich auch gerne, wenn sie bunt und überall rundherum herausgucken.

DSC03864Und natürlich habe ich ein paar 😉 Rollen Washi-Tape mitgenommen (und unterwegs noch welches gekauft). Es gibt nichts besseres, um interaktive leichte Sachen festzukleben, kleine Scharniere zu basteln und das Buch damit einfach und schön zu dekorieren und zu unterteilen

DSC03863Auch diese Karte ist zum Hochklappen und mit Washi befestigt

DSC03896Das könnt ihr aber im Video noch besser sehen.

Besonders schön finde ich das Kalender-Tape von Smash*klick*, und das bunte Swatch-Tape, das passt immer*klick*, aber auch das hier*klick* passt immer gut, und das hier*klick*, und das Film-Tape liebe ich besonders*klick*, und auch dieses mit Worten*klick* 

Dickere oder sperrigere Sachen wie mehrere Fotos oder Sachen übereinander tackere ich zur Sicherheit fest.

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Und damit kommen wir zum Werkzeug:

DSC03906Ein kleiner Tacker, eine Schere für's Hotel und eine für's Flugzeug, der Unterschied ist wohl unschwer zu erkennen. Ich habe ungefähr 3 Rollen von diesem Kleber verbraucht, der Kleber aus dem Smash-Stift, der zum Buch gehört, ist für leichte dünne Sachen o.k., aber ich arbeite generell lieber mit Kleberollern als mit Stiften, weil ich ein kleiner Schmierer bin 😉

Und dann mein Sharpie, denn wirklich unverzichtbar auf manchen dunkleren oder unruhiger gemusterten Seiten im Buch ist meiner Meinung nach ein etwas dickerer gut deckender Stift zum Schreiben, damit man es richtig lesen kann, ich kenne keinen Stift der so tiefschwarz schreibt.

DSC03869Ganz wichtig finde ich auch einen kleinen Notizblock, entweder nimmt man die Dinger die im Hotel oft im Zimmer liegen, oder einen passenden von zuhause mit. Damit lassen sich eventuell zu unruhige Seiten abkleben, und man kann zwischendurch Notizen machen und die dann mit den Schnibbeln in die Tages-Ziplock-Beutel stopfen, damit man nichts vergisst.

Hier habe ich z.B. die dunklen Seiten zum Teil abgeklebt, um besser schreiben zu können

DSC03893Auf dem Foto oben könnt ihr auch Gestempeltes erkennen, ich hatte natürlich im Ziplock-Beutel ein paar Stempelchen mitgenommen

DSC03905Ein Set mit Buchstaben, klein und groß und Zahlen, leider weiss ich den Hersteller nicht mehr.

Ein paar kleine Teile von diesem Klartext-Set*klick* und ein Reisestempelset von Ali Edwards*klick*, dazu noch als Dekoelement den Chevron-Streifen aus diesem Set von American Crafts*klick*. Dazu den Datumsstempel*klick* und ein paar kleine Pfeile, die sind glaube ich aus einem Studio Calico Kit.

Für die Reise sind die flachen leichten Stempelklötze von Tim Holtz ideal*klick*, und ich hatte ein schwarzes und ein rotes Stempelkissen dabei.

In der Praxis sah es dann zusammengefasst bei mir so aus:

– tagsüber alles gesammelt, abends dann alles von diesem Tag in einen Ziplock-Beutel gepackt, den hatte ich oft schon in der Handtasche dabei

– größere Prospekte teilweise zerschnibbelt und nur relevante Teile oder z.B. Schriftzüge in den Beutel gepackt, weg mit dem Rest, nicht zuviel anhäufen oder mitschleppen

– ein paar Gedanken und Details aufgeschrieben, wenn ich das tagsüber noch nicht gemacht hatte und den Zettel mit in den Beutel gesteckt

– Fotos gesichtet und einige ausgedruckt, und ab damit in den Beutel

Ihr versteht das System? Ganz einfach, oder?

Wenn ich nicht zu müde war, habe ich mich dann chronologisch von Beutel zu Beutel gearbeitet. Vor dem Rückflug hatte ich noch 6 oder 7 Beutel in der Handtasche, Warte- und Transitzeiten an Flughäfen eignen sich wunderbar zum Scrappen!

Und der Rückflug, manchmal ist die Schrift etwas krakelig wenn es wackelte, egal. Auch ganz unten auf den Seiten kann ich nicht so gut schreiben, vielleicht wegen der Spiralbindung des Buches. Aber das finde ich o.k., für mich muss es nicht perfekt sein sondern authentisch, und meine Gedanken und Erlebnisse wiederspiegeln.

Zuhause angekommen hatte ich bis auf die letzten 2 Urlaubstage alles fertig, und ich bin wirklich froh über den Polaroid-Pogo-Drucker, sonst hätte ich es nicht geschafft, diese Reise so intensiv und zeitnah zu dokumentieren.

Der Drucker hat bei den ersten 3 oder 4 Ausdrucken leichte Streifen auf den Bildern gemacht, und danach war alles bestens. Ungefähr 10 Fotos kann man mit dem Akku drucken, dann muss er zum Aufladen oder Drucken an die Steckdose, problemlos auch mit US-Stromspannung.

Der Pogo druckt mit Picture Bridge, das Programmm wird von meiner großen Kamera nicht unterstützt. Aber von meiner kleinen Canun Ixus, also gar kein Problem, da beide Kameras die gleichen Speicherkarten verwenden. Also habe ich die Karte von der großen in die kleine Kamera gesteckt, und das Drucken klappte super.

Eins sollte man allerdings beachten:

die Qualität der Pogo-Ausdrucke hängt maßgeblich von der Qualität der Fotos ab, die man auf der SD-Karte hat. Angeblich druckt der Pogo auch vom Smartphone, die Qualität ist aber meiner Meinung nach nicht so gut. Die Fotos sollten hell sein, kontrastreich und von guter Qualität, dann macht der Pogo sehr gute und vor allen Dingen selbstklebende Ausdrucke im Format von ca. 5×7,5 cm cm.

DSC02229Kein ganz preiswertes Vergnügen, aber eine perfekte Ergänzung für's Smashbook bei Flugreisen, da kommt es ja inzwischen auf jedes Gramm Gewicht an.

Und ich mag die Farben der Ausdrucke sehr, die Fotos haben einen leichten Retro-Look, auf jeden Fall sehen sie mehr wie analoge Fotos aus als die teilweise schrillen Gras-und Rottöne bei Digi-Ausdrucken.

Ich bearbeite meine Fotos aus Zeitgründen nur in Ausnahmefällen, und drucke, ob unterwegs oder zuhause wie es aus der Kamera kommt, nur nochmal als Hinweis für alle Photoshop-Fummler, das ist einfach nicht mein Ding. Umso wichtiger ist ein guter Fotodrucker, finde ich.

Mein Canon Selphy macht qualitativ noch etwas bessere Ausdrucke, aber der eignet sich eigentlich nur, wenn man mit dem Zug verreist, oder mit dem Auto.

Seid ihr noch bei mir?

Ein langer Post, aber ich wollte es zusammen haben und das Thema nicht teilen.

So, wer alles komplett noch sehen möchte, hier ist mein Reisejournal als Video:

 

Sorry, ab und zu spinnt der Autofocus der Kamera mal, beim nächsten Video schalte ich ihn vorher aus.

  •••• •BARBARA 

Drucken Fotografie Mini Books

Mein 80 Seiten Smashbook

25. September 2012

…sprengt fast die Dimensionen dieses Formats. Und ich hab mich wirklich kurz gefasst;-)

An manchen Tagen im Urlaub haben wir soviel erlebt und gesehen, dass ich bis zu 8 Seiten pro Tag in Nullkommanix geschrieben hatte. Jetzt ist wirklich jeder Millimeter mit Schrift, Fotos und Schnipseln aller Art voll, und es fühlt sich so gut an, diese Fotos geben den Gesamteindruck nur unzureichend wieder.

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Und da sind wir schon bei meiner Frage:

Wollt ihr wirklich das ganze Buch sehen? Und wie? Ich könnte ein Video machen und durchblättern, dabei sind die vielen interaktiven Schichten besser zu sehen.

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Dies sind einige Schnappschüsse der Seiten


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Aber man kann keine Details erkennen.

Oder soll ich alle Seiten fotografieren, damit man Einzelheiten besser sehen kann?

Was meint ihr?


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Blödes Wetter heute, wieder viel zu dunkel für gute Fotos, sorry erstmal.


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Auf jeden Fall bin ich extrem glücklich mit dem dicken Klopper, und mit den Fotos direkt von Anfang an, durch den Polaroid-Drucker unterwegs, und dazu noch in den letzten Tagen ergänzt durch Fotos die ich zuhause mit meinem unersetzlichen Kodak ESP 7250 ausgedruckt habe.

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Wie ich das Smash Book von Anfang an angelegt habe, und viele kleine und große Tipps dazu gibt es dann im nächsten Beitrag, wenn ich weiss wie ich es euch am besten zeigen kann.

Also, Fotos oder Videos, wie wäre es denn besser?

 •••• •BARBARA